dock) beute dankbar dafür, daß man diese Diskussion fdrUest, denn ich babe über Nacht Gelegenheit gehabt, mich noci? we_tter zu orten- tiren und ein ferneres Material beizubringen, als wre nur das gestkrn zur Hand war, und ich hoffe, damit dem Hrn. Abg. Broemel Genuge [ i“ten u können. _ U Alzso wir geben von dem Standpunkt aus, daß mr sebr_ vx_)r- s1chtig sein müssen in dem Bezug von_ Nabrmzßswltte Y: welche wir aus dem Auslande bekommen, sowert di_ese _)?abrunx mittel durcb Krankheiten verfchlechtert und gefahrltch_ wer _?" können. Wir müssen in dieser Zeit dopdelt V_Otfichttg sem, denn wir haben leider mit dem Versuch, dre rxzsfi1che GrenTeacT einigen SteUen für die Einfuhr von Schwdmen zu_ offnen, L_ehdcbx ___ ÜF? Erfahrungen gemacht. Nach einem mtr vorlte_g__enden___ e;_t_____ch_ "YF'TÜWÉZTZ, :,ZW .men ört! r.re , _ __ TTTUÉZIZL niÖLHwieder, fie weigern fich vrelmehr baktxaétF de:: kranke Viel) wieder nach Rußland Heremzalaffen, und 11 er (: en uns, die Thiere zu konsumiren. Sie_ werden es, meme_H_;_kret_1, an der Hand dieser Erfahrungen begrerfltch finden, das; fich dre _egt_erun_g_ nicht der Verpflichtang überboben g_laubt, zu untersuchen, wu e m _ der Gesundheit des Schlachtviebes steht, w_elches UYU Auslapde _der_ sönlich oder in Gestalt sei:;cr Produkte 111 das Inland emgesubr 1" ravo! rechts. __ werinéoYerLYnungeU, wxlcbe die amerikanisch? Regiexung erlanen bat im Bezug auf die Durchführung der m€at_ 11.18»?th act sm_d nacb Unserer Auffaffung nicbt außreichend, um dre (Hewahk, welchew_tr anstreben, zu gkken. Ich erlaube mir Jhner) mttzutbetlen, daßdm diesen Vsrordnungkn gesagt ist, daß dre UntersuÖung _ ;_s Fleisches nur auf ANtrag des (_vaorteurd statjf'mden 10 , FWH im Bestimmungslande eine Untermchng dre Voraussetzung der Zulaffung zur Einfuhr bildet. Der untersuchende Beamte soll 1_"1ck) sodaän davon überzeugen, daß die Wczare gesund Und zum men1ck_;- lichen Gsnuffe geeignet ist. Die UntermchnJ smdet an der férttg Verrackten Waare statt. Aaßerdem smd et_n,_gebend_e__ Vorschrrfte_n darüber erlassen, wie dis Waaren bezeichnet 1etn mu11en__und_wxe das Ergebniß der Untcxsuchung kenntltck; zu mach_en Ut. Nun hat der Hr. Abg. Broemel zwar gestexn gemem_t, das; Es sebr weise von der amerikanischen Reg1e_rung sex. daß sie diese Untersuchung nur fakultativ, das heißt _a_uf Adtraß des Exporteurs vornehmen läßt, aÜein ich schlage__dte1e TZetsbett doch nicht sebr bock) an, denn gegenüber dem europa1schen „Fmportlande giebt es gar keine Gewähr, wsnn es in das Beheben des_ Abseéers gesieUt ist, ob er die Waare untersuchen laffén 113311 oder nicht. (Sehr richtig! rechts.) Im Gegentbeil, eine Gewabr 11t_ nur da_nn gegeben, wenn die Sache obligatorisch gemacht wird, und d1eAmer_1kaner_bab8n dies aucky selber sébon eingesehen, und jeßtist dem Kongreß e_me BtU vor- gelegt, Welche daran? binaußläuft, daß die “Schlacbétbrere vor _de_r Schlachtung und nack) der Schlachtung unter1uc_bt Werden WÜM. O_b dre1e Bill zu Stande kommt, weiß ich nicbt; wir Wkrden auck) dav__abz1_1- warten Und weiter ZU prüfen Haben, wie die Sache fick) praktt1c1) tn Amerika gestalten wird. Was die bi§berigk Hdndbabung der FFW?- schau für einen Werth befißt, das sehen Sie 1chon daraus, daß dre Untersuchung stattfinden sol], nachdem die_ Wadde zum V_erkauf ver- packt ist. Wie ist es da möglich, eine xorgfalttge Unte_r1uchung_c1n- zusteüen? Es ist schon jetzt, wie s1ch in unseren Eingangshésen heraUsgésteUt hat, absolut unmöglich, die gr_oßen MOUJM von Fldjxcb, dic: «[ie mik eincr Schiff§1adung kommen, 10 zu untcrsuchen, wre es nötbig ist, um die erforderliche Gewähr za geben. Run 1011 abe_r die Untersuchung in Amerika erst vorgenommen werden, nachdem die Waare versandreif verpackt ist. Man Hat Fleischbe_!chau2r _angßstegt, asker wo? im Ganzen in nicht mehr als in drei Pla_ßcn, namlich m 'New-York, in Chicago Md in Kansas (Erw, _Und ads den Übrigen amerikanisckxcn Jersand Häfen kann Fle_1sch rdbtg ausgeführt werden, ohne da?: aUck) nur dic Gelegsnbad zn ciner Untechhur-g gcgeben ist. (Zurufc) Gexviß 1"1_n_d das dre Haupt- cxrortpläße; e§ giebt das aber keine Gcwabx dasUr, daf; aas anderen Mösen nickptuntsrsuchtc Waarc nack) Dcntxcdlamd kommt, Und das wir rcrkindcrn. wvuean, m2ine Herren, komme ich abér noch aaf Eins". Die Hktre_n fipd 1'0 aUßervrdsntlick; bcsorgt, daß DMWlaÉdamit vorangeht, dre Strenge, dic cs verlangt in Bezug (W die Stcbsrung _ch Gewnd- bcitszustandcs seiner Bürger und seiner Tbtere, durcb Wildkkk, [äkéké "**1“ " 1: er:; en. B»k__é_ck_k__l_1_1€n___3___ ich Sie, mir einmal sincn Aygenblick Gehör _zu schcnk2n 1:7? von mir die Vorschriften LUÜJSJ?U3UP(.'_k_)U1M_, dj_e Y_merrka znr Akwcbr gleicher Gcfabren erlassen bat. Cs Ut _naml__1c§_ m der mehrckck? Jexannten USR- 1nßpeat10u 8111 in den Artxkcln &, d Und 10 äußerst streng Folgéndes vorgeschrieben: __ _ _ _ Tic Einfubr maß erfolgen über gewrme _QuarantanMafwnen, als wcklchc bauvtsäcblicb dic Häfen von _V01_t_on, Ncrv-Yoxk und Baljimore, sowie mcbrere Häfen im nxextkamxckocn Mecrbu_1§'n, cm der kanadisclpén Ersnze, an den InlandNeen gnd (m_ der K_mkc de_s Stiüen Oceans bezeiÖnet werden. Mles tmpor_txrte_Vxe_kZ, mn AuSnabme dex? aus Nord, Central- und Süd-Amertka emßesubrreu, muß derseben sein mit einer Bescheinigung der LOkä[dkkI_Okk-€11 Fes Bezirké, in Welcdem da§€clbe ein Jahr vor der Ver1ch1ffung11ch befunden hat. (Hört! hört! rechts.) _ _ _ Wir smd angegrti-n worden, daß x_vtr_UrWrung8at1e1te ver- langen, in denen der GesUndbeitszuftand fur 1?th letzten drcr Monate bescheinigt wird. Die Amerikaner verlangen em Jahr, Heben also treit Über das binawé, was wir fordern. In dem ?thest rst zu be- scheinigen, daß in dem Bezirke im [eßten Jahre xxme ansteckende Lungenseuckxe, Maul- oder Klauenseuche oder Rmderpekt vdrgekoxxtmen ist. Bei Schweinen ist das Attest nur auf Mau_l- und Klademedcbe zu erstrecken. Das zur Einfuhr gelangende Rmdvxeb - und :ck brite Sie, rreiter zuzubören-sofcrn dasselbe nicht aus Nord_-,_Central- und Süd-Amerika üammt, unterliegt dann noch einer 90tc_1gtgen O_uararé- täne; bei Schafen, anderen Wiederkäuern und SÖWLMM MWSt dre Quarantäne nur 15 Tage , und eine gleiche Uktersche1_d_u_ng lwiscben den Proyenienzen auß Nord- , Central- und _?ud- Amerika und denen der ükrigen Welt ist in den Veretdtgten Staaten gemacht worden auf Grund der Sektion "20 des Mac Ktnley- ZoUgeseßes. Vergleichen Sie damit, was wir Thun. Wir sagen nu?, wir wollen nichts Ungesundes über die Grenze laffen; gebt uns dte GkWäbr, daß das. was ihr schlachtet, gesund ist, so werden wir es annehmen. Wir find keine prinzipiellen Gegner der Fleischeinfubr,
1)r, Windtborst darin überein, daß BundeSgenoffenschast
eine berdorragende Bedeutung.
ansschütten. Es sei nachgewiesen worden, daß
von Trichinose vorkämen. Es sei auch nicht richtig,
kulinarischen
' " er der und msofern konne Einfluß
Staats ekretärs nicht den v_o§1en in Hoslland werde gerade d1e1es _ fange genossen. Man _babe zahlretxhe babt. Ec (Redner) mochte noch dre
deshalb den Antrag Bartl) im
volkswirtbscbaftlicben Standpunkt
der Regierung nur Gelxgenbejt geben, fich noch Frage zu überlegen. (Beifall lmks.)
außgesproÖen, es möchten unsere Vertreter in Staaten beauftragt werden, genaue Erhebungen
rechts.) daß das Gründe
ist. (Hört ! hört ! Anschauung ausgeht , _ nügt , um die ]" anitaren
im Gange find. (Bravo! rechks.)
ti a so wicbxige Sachen beachte, dsnn ___s___é_ bereits gestern am Platze geern. (Es
.
kämen. kcwußt scien Dcr Abg.1)r.Virch)ow, der doch in dieser
da?“, die damals in Deutschland
gkfübrt ?eien.
stölkerung, eine (Erleicbtcrung der Ernährung des Volkes
habe man hier in _zebn Jakzren nicht gk geradezu ein: allgxmome meZorung die Herren mix wichen Crklarungen. aucb für die ganze Industriebevölkerung, industrieUe, _ _ _ _ __ NabrungSmitfel gewcjen, War das etnztge FleUcb,
reduzirt worden. Im ,Meißener Tageblatt“,
und Veterinärpolixeilickze (Hxünde s_o[1ten für gebend Hein. Warum batten 11ch denn produkt Eingang finde, die Folgen eines die Trickyinose maffenbaft_auftre_ten müffsn, behaupte, die Manipulationen m den großen
" ädliche Vieh nacb dem _Auslqnde geschick 1idé!) Amerika bleibe. Damn set doch amerikanischen Beamten fich eme zu Sckoulden kommen lxeßen,
[) leisteten. ZYksY-Jetticber _hier Vkrichte babe Vortragen hervorgegangen m, da
Wil find auch Freunde der durch die Einfuhr hervorgerufenen (_Frleixb- !erung unserer Volksernäbrung, warme Freunde dieser durch dre Em-
kämen bedeutende Quantitäten Über die Gxenze,
" bevor * nden Erleichterung unserer Volkßernabrung. Ader TiédniexttßÉTTväbr haben, daß man uns nur etwas_ Gesundes scbcckt, [affen wir das ungesunde Produkt nicht herein. Meme Herren, nehmen Sie skcl) die Amerikaner zum Beispiel! (Bravo! rechts.)
. Mar uardsen: Es hätte de_r_Verficherung des StaaYsJrZZrF on?rbt beerft, daßder nu?:lvom sTFtetrarYitSdTTpZTkgt e .
aus den Antrag ablehne. Er (Re ner) lmdém Staatssekretär ___ des Grafen FaniZ nFcbt bahFÜ angen_§_l_)m __sQn " R d er möchtenun (1 er e rage m nur m_ -_ Txerxns'onanToxnjdoZkSwirtbschaft_lichen Standpunkte beyrtbeilt l_vtffen, es bändele fich um ein Nabrungßmxttel, das von dez1 Mr_nger bem1ttelten Kréifen vorzugsweise verWendet erde. _ Nameqtltch fur den deutschen Westen und die SeeküsZeüunkZck Zurddgte Propktan_t_t_1_-_1xngS i_3__e_r__ ??:?YLYY
' a e a amert an
Schiffe und BergWerksar e er AUzu scharf mache_schartig. Man solle das Kind mit dem Bade auch nach der samtaren Seite mcht
dun dieser amerikanischen Fleischprodgkte stcztt- T_ÄdnbYe HYZFZZ niJHt zu erkennen vermocht, ob dort haufig FaÜe
nur durcbgekochtes Fleisch äßen. Jeder babe seinen eigenen Geschmack,
einräumen. Auch Produkt in Schmuggelprozeffe ge- Rkegierung f_r_gg_en, ?_b 'r end Welchen Nachweis dafür erbrmgen onrxe, da te er gro - &“ng Konsum von amerikan1scheuz Speck nacktbetlige_ _ __ ben habe. Deshalb glaube er, daß dtese Maßregel endltck) ausge :)
" ' ' ' t cbtbar sei. Er könne werden musse, wenn fie auch juristisch *)?dYterInfxeiner (des Redners)
' ' ' Regie- nur em fehlen, und zwar m den_1 Sinne, daß _dt_e JFFUYUM (Hegxnstand noch einmal unbefaxgÉnHom santtaren und aus un er u e. _ verlange garnicht, daß die Regierung den Antrag annehme. Ste wolle
Staatssekretäi' Freiherr von Marschall: Meine Herren! Der Hr. Abg. Dr. Windtborst bat den Wunsch
wärtigen Gesundheitsaustand des Viehes dort zu vcxanstalédnl __ Ick) kann daraufhin erklären, daß dieser Wun1ch bcrcxts erfullt Obgleich die Regierung von der vorhandene fortbesteben zu _ welcbe allein die fraglichen Verbote Veranlaßten, so bade [ck) trotzdem schon vor Monaten sämmtliche konsularxsckéet] Agenten m den Vereinigten Stcxczten beantragt, die aÜersodgfalNgxéen _Erbebungen sowohl über die EesundbeitSzustände des Vtebes, mstdnderZ de_r Schweine, sowie auch darüber zu veranstalten, welch_e Wirkkamkett dte_ neu eingeführtcn Konkrolen ausüben. Dieser Bertcbterstattung d_1_rs ich in der näckosten Zeit entgkgenseben und tc[)_ glaube, daß auck) Zur den Herrn Vorredner nach der Bagründung, dlö cr UNI e_bcn gege_„en Hat, ein Anlaß zur Annahme des vorliegenden Antrags_mcht V0rllkgt (sehr gut". rechts), Mik eben alle die Erbedunszen, dte er x_mt An- nabwe de:“: Antrages provoziren wiU, bereits 111 M Wege gelexxet und
Ab . Bebél: Diese Crkxäruna bewxise, xyie _, fai da?; noch an einem zrvetxen Tage _uxsr dre Hache Heratbcn weéde, sowie mit Welcher Ausmerßamkett man am Regierungs-
" ' :s 1i t auf die Stellung der Régierung zu _dte1er_Frag_e, ZZYWZZÖ ers? ck??irWr NaÖt bedurst habe, um den Stadtswxrexar Dr. von BoettiÖer in den Stand zu 1eßen, das Materdal xorzu- bringen, das für di? Begründqng der SteUungnFYPL der Regierung notbkandig sei. Disses Matertal babe tkm (den Remer) aber mcht zu andércr *.*„kc'einung brit1§€n_ könUe-“t. Dchäbg. [)_r. V. das; man bierbci aklgcmem dx? AgrarzoÜL be]prech_c. _ _ seidkcwuudert, wic s1ch dsr Abg. Dr. r_. Frege daxubec We wdndern fönnsn. SUMME Rednérd) qutex babs rm_t_ner den L_Zer_dacht_3eba11,_da_ß bei diesem Verbot mehr agrartxcde Jntsre11an_al§_dtc KUck11cht_a_us_ _Ue Gcsundbsit der Bevölksrung maßßebcnd gewcpsn _1cten. Da2_de1ta1.__s_e deutlich die Anfcbadung res Awg.__©rasen K_amß, der “UJJÖÜ “Z daß für ihn wssentliä) die agrar11chen (Gcnckorspunkta m_ “»»tracd Jekenfaüs bewiessn die Worte der 211759, Graxxn Kanu; und Dr. don Frege, daß "12 |ck) der Bekantung dtexcr Frag? Uhr wobl
" ' “' ' “29“ c ' , ' ni xna LWiLsLan, 1e1.babe Won f:»t Eklax; kxv-QLkÖOTÖ rk!arz___d_cx_3__m_c_l_)_______cl_;_g_________ ___M *" ' ' ' R 1" amcrikani" en Schtvci;:c_et 25 Er et- UlÖMM kura)___d__cn___1ä,_e_m_t;___ch_ kkk Régikrung gewqu, das T_hat- säcblickoc Matcrial dom Reichstag? vorzkzlxgey. Der Mtßmutb uber die hoben Preise der chensmxtjcl 1er 1th _allgemejn __ Wenn selbst der Abg._ Dr. W111dtho_r1t, der_a__e ZoUmzßregcln ßebiÜigt hake, cht erklace. das; auch 1eme Parker sur
' ' ' ' "" ' ' Maffen. das em reutltcber Beweis su; rte Snxnmung der Elin? so1chc Aeufzernng wie die neul_tche des dYUZZFUZÜzFeXeHÖtYF ! -, ' p- - . . e , dx? RLJUTUUJ bcmubt zer, dre Ernahrung ______ JSST- _ wo im Volke bexr1che, kamen _ Gestern set auf die bergmannisäy; stolkerung bmgewrZFmUW ___ ___u___ sei daß amcrikanisckos SchinefleUcb em wch1entltches
' ' ' * * daS » [) (bre? Verdienstes Hatten an_1chaffen können. Dgrxh FLZbZskasßeFQDLer Fixiscbkonsum diefer Beoolkerung auf em thmum
. . „. „__
' Tendenzen buldtgc, werde_ emxzestanden, daß dorét Opa ZTFZYYJ bis dahin 1890 das_ Rtndßxtsch_ym 11th 20, das Schweinefleisch sogar um "25 43 tm Pret]e_ge]ttegen sec.
völkerung, bei der fortgesetzt dieses in Deutskdland verbotene Fleisch-
“ ' „* " " " ' Amerika selbst desxelben mcbt JSZUJt? Zunach1t batte do§__mA_____ (HrafKaniH
Vereinigten Staatkn seien so, daß das wirkliäo kranke und gesundheits-
auégekprochen_, gewiffenlose Pfitckytverleyung wsnn fie solchen Marxtpula_twnen Er wundere fick), wie der Staatsjekretar Dr.
f; die Beamjen __Fer V_e_reinigten_?_taater§__1b_x§ ' "* ten, um krankeéz JW" ().-Po irer_1_zu a1en._ _o YJÖbteFZFZFYJ die Magen rcxn kclzischen, englr1chen, bolland1schen Arbeitern, und selbst von dquan, _dxe das verhotzne Produkt unter fa17cher Flagge dock) geponem bqnen, den Txtcbmen wemger zugänglich seien, als die Übxtgkn d_eu1*chen Mazen_é_ _ babe er (Redner) bei_der Wahl gehort, daß dort 1et_t_ Igbren Tem Mangel an amxxikani1chem Sréck m(bt xu beybackoten !?1; xcden ag
in England eine
daß die Engländer Einrvendung des
großem Um-
olgen gehabt
Skins Parkei
einmal die ganze
d2n Vereinigten über den gkgen-
Material ge- lasssn,
** '. wendig es
diese Erkläxung werfe ein sigm-
Frkge Wanders fich, Cr (Rcdnsr)
Beziehung 'Uutorixc'xt
in der
eintreten wolle, so
namentlich worden , aber
welches sich die Leute
welches entschieden
Sanitäts- das Verbot muß- aber in der Be-
?olcben Zustandes
SchlaÖtbäusern der
werde, das gesunde daß dte
können, aus denen
In Bochum
en, da die Waare bolländischen_ Ursprungs set, wghrend Jeder FZZ? das; :? amerikanisches Fleisch set. Das sei der fcharfst_e Beweis€ daß die Einwände der Regierung absolut gegenstandslos seren_. B? einem für die Ernährung des Volkes fo wicbttgen Pxodukt bcztte die Regierung schon längst durch die deutschen Bcgmten tn Amertka d : dortigen Zustände untersuchen laffe_n muffen. Dl? deutsche_n Konsulate in New - York und Chicago kosteten dix Hunder - tausende. Wozu seien Konsularbeamte da, wenn _mcht, um über so wichtige Fragen Auskunft zu axben? Daß eS___mcht geschehen sei beWeise, daß es fich viel mehr gm e_tne_ agrarische Hebußmaßregel, als um eine sanitäre handele. _Dte Emrtchlungen zur Ueberwachung des exportirten Fleisches in Amertka sollten_ungenügend sein. Dqs be- treffende Gesetz ermächtige aber den amerikamsxben Ackerbau_-_Mmis_ter ausdrücklich, genaue Untersuchungen des auSzufubrenden FleUcbes em- treten zu [affen und festzustellen, ob das leiscb gut und zur_ menscL- lichen Nahrung geeignet sei. Auch das bereits verpackte Fletsä) w:): e genau untersucht und abgestxbmvxlt. (S_ezaded das z:_1_ “YrtnÉneYtéleYtbf
: ar , wa ren _ma
YLtersZYteersuYYg fcbdes sin Amerika bletbenden Fleisches [ehr [ax sei. Anstatt die Einfuhr ganz „ za, verbietexx, hatte man einfach vorschreiben können: _ Anxertkamsches Fleqcb kann unter den üblichen Bedingungen etngesubrt werden, wenn der Empfänger fich der yon deutschen Bebordxn anzustellerxden_Un_ter- suchung unterwirft. Das Verpackte Flerscb konne_leich_t m_tttelxt emes besonders konstruirten Bohrers, der in aße T_Üetle emdcnzge, unt_er- sucht werden. Ueber das Verfahren betxu S_cblachtéxx m _Amextka sollte man nicht entrüstet thun. Das deutjcbnatwnale chxvemefietscb babe fich auch so tricbinös erwiesen, daß es zur S_xxnfubrqu der obligatorischen Fleiscbschau geführt habe. Der allergroßte _Tbezx der deutschen Seeleute lebe auf den lange_n Fahrten dondmenkanmcbexn Pökelfleiscb, ohne krank zu werden. Em Sackxverstandtgex svrexbe m der .Weser-Feisung“ seine Verwunderung_darub_er aus, daß, wahrend dieFlotten (: er Länder das ameri_kanische Pokelfietsck) jedem anderen vor- zögen, die deutsche Marine fich Petgere, dasselbe zu_ verwe_nden, obwohl es su gros mit “20 „H pro Pfund zu haben set. Fur das Verbot amerikanischen Schweinefleisches_könne_ uxan die Zustgndßgn Rußland nicht geltend machen. Wenn bree wtrk_11ch dte Verbaxtmne so lagen, wie der Staatssekretär Dr. von Byetttcber sie geschtldert habe, so würde Niemand der ngierung emen_Vorwur_f_ aus dem Verbot machen. Nur für das amerikamscbe Fleisch beweUe das mcbts. Was die Mehrheit aber bestimme, das VerboZ aufrecht erbaltex zu_wol]en, sejetwas ganzAnderes, es sei das schußzoüneriscbe Interenc, mcbt das sanitäre. Allerdings könne die deutsche Landwxrtbsckpaxt Alles an Getreide und Vieh hervorbringxg, was Deutschland bra_u_che. Aber ÖÜKU gehöre, daß fie fick) aUe w111enschaft11chen_ und technt1_chen Fyrj- schritte aneignc. Das könnten aber die deutxchen Landlptrtbe nxcht, denn einmal seien fie zu arm dazu, zum zweiten Wurde auch ihr Grundbesäß in den meisten Fallxp den _ _Anxauf großer Maschinen und all' der _anderen_ techm1chen Hulxézrxnttel nicht lohnend machen. Es seien_ dte deut1chen prtvatkapttaltrttscben Verbältniffc überhaupt, die das binderxen; nur durch den Ueberggng zu einer anderen Wirtbschaftsform kqnnte der gxsammte__deut!che Konsum auch in Deutschland produztrt werden, tr_1_ agrarxycher Me in industricUer Bezisbung. Wie theuer soll_e denn sletxck) und Brot werden bis die deutschen Landwirthe _mrt etgenxn Prodakten den dcutschén Markt vsrsorgen könnten? Dre Zugervrgmien halte man für nokbmsndig, um so den besten _Byden fur_Rubenbau verwenden zu können; mit dcn Branntrvempramjen werbmdere man wxedexum die beffere AuSnußung des Voderxs. Was habe mqn b19_1e:3t nun mit den Getreidezöllcn erretcht tn Betreff emer werteten Anönußung des Bodens? Nach den T_abellcn von Nexxmaxm- SvaÜart ergebe KÖ- daß auch nach Einfuhrung der GetxezdezZYe fast ke.n Hektar mehr zum Gctreidebqu verwendet Worden 1et._ Oo Wenig nun die GetreidezöÜe denL kle!_nen_Mann zg Gute kawen, eine so geringe Nokia spiele das Schwejk) fu_r den__klemen Lgndwmk). Der Nbg, Graf Kanis babe gastery aus dre getttegenequbne der Bergarbeiter hingewiesen und damn da§ Verbot zu r_cck)_tf_erttgen Vér- sucbt. Wenn die Löhne in der That hoher geworden __men, w_as_ er (Redner) besjrcite, sei daran die Sébußzylldolmk am_.1116r_wemg!ten schuld. Daß die 'aUgemeine günstige Konxunktur_ dte_U_r]achs__der Höheren Löhne sei, zsige der Umstand, daß auch dj_e frethandl_er11chen Länder höhere Löhne aufwie1en. In England se: der _Um1chw_x_mg früher einxetreten und babe suck) langer angehalten, als in Deuticb- land Dié Berichte der Fabriktnsvekwren bervtesen auch mcht, _daß Höhere LSM? gézablt würden, sondern fie sagten nur, daß die Arbetxer gcgen- wärtig etwas länger kescbäftigt würdcn und daß dßdu_rch tbr Ernk-thmgn etwa:": c-rböbt sci. Wenn auf Hamburg exxmpllfiztrt worden 161, [o bewei'se doch der Ausfall der leßtxn Rexch5taJSWahlen,__ daß__d1e Hamburger Arbeitkr keineswegs zysrteden 16:8:1, da_ 111 19xnmtltchxn drci Hamburwr Wahlkreisen Soztaldemokraten _gewablx 1eren._ O_o müßte seine,'Parjei in Hambuxg etgentltch dre Regtenxng !" dre Haüd bekommen. In der That Tolle nacb dem ZOÜan1ch_luß_daI Blot in Hamburg um 35%, das Pfund SUI um a_cht Ysönmg xheurxr “sword'n sein Der Abg. 1)!"- Von Frege Habs dqö B:]txeben xur_ dre JluflzekÜtng des SÖweineeinbelverkxotes zu dtserdtttren ver1ycht durch dic BcbauPtUU-Z, daß man détrmt das axnertkandche Großkaprtal pnterstüße. Allerdings sei es _ semer_Parte1 ganz egxx, aus welche Ärt sie einen Vortheil für DJKFSUUÖM Arbeiter errxnge. In der gegenwärtig berausziebsnden KUNZ werde der Arbetter_ eI_ [ehr schwcr empfinden, wenn er“ bei Jermgem EkaMMLn_dle bo_ch1ten Lequsmittclyreise zahlen müUe. SY? SZzzaldemokraten_1o_Üten 7_er_ner den; Rolfe die Religion raubkn. Ste Wußtexx aber, dax; dre Reltgton bei CJWM großcn “Theil der herrschenden Klassen nur zur Urxter- drückung und Ausbeutung deH Volkes be1_1_ußt werde. Das _an9 man sckwn aus den Schriften des Aristotelxs u_nd Macchtavelxt entnehmen. Die Mehrheit wisse ebenso gut w:e_ sem? Parker, dar;, je mehr das Volk den Glauben an das_Iensetts,_ den man _dqck) nicht beme könne, fahren lasse, es dxzto mehr m dem Diessetts ein befferes' Dasein verlange. Die Maßen ryoUtxn ehen schon auf Erdsn ibran verdientsn Lohn erbthen. Da es al1o_mrt de_n (1:19be lichen Gründen des Staatssekxxtars_1)r. von Boetttcber mchts 121, müffe das Vsrbot faUen. (BMM [mks.)
Staatssekretär Dr. von Voetticher:
Ick habe keine Veranlaffung, auf die agrar- und szpolitiscHen Betrackykungen des Herrn Vorredners einzugehen; ich bin auÖ nicht der Meiäung, daß die Fortseßuug der Debatte noch wesentlich Neues zu Tage fördern wird, ich wiÜ mich deshalb nur mit ein paar Worten gegen einige irrige Behauptungen des Herrn Vorredners Wenden. “ _ _
Er hat am Eingang seiner Betrachtungen die Stxuatton, in der fich die verbündeten Regierungen befindet], a_ls da- durch ganz besonders gekennzeichnet bingesteklt, daß mein «Herr Kollege, der StaatSsekretäc des Auéwäctigen Amts, heut? eine Mittheilurzg gcmackyt hat über den Auftrag, der unseren Konsular-Ygenter? m Amerika erxbeilt ist zur Bexichterstattung über den _Ge1undhetts- zustand des Schlachtviebes, und daß ich gestern von die1em Auftrage Nichts gewußt hab?. Meine Herren, da verkennt der Heck Vorredner doch die Reffortverkältniffe. Allerdings wird das Rckchöamt des Innern demnächst, sobald das Material von den KodsUlar-Agenten berbeigeschafft sein wird, die Sache zur Weiteren Bearbeitung erhalten. Allein, das kann ich nicht wiffen und wußte ich in diesem Fakl nicht, daß bereits ein solcher Auftrag an die Konsular-Agenten ertheilt sei.
Wenn dann der Herr Vorredner weiter gemeint hat, xs sei charakteris1isch, daß ich erst die Nacht dazu gebraucht habe, um in etner so wichtigen Frase mich erst vontändiz zu informiren, so habe ich ihn: darauf nur zu erwidern, daß ich die Information, die ich gestern dem Hause gegeben habe, für auéreicbend und überzeugend gehalten habe.
mit dem Stempel
Ick kann mich ja darin geirrt haben, das Bedürfniß der Aufklärung
ist ein verschiedenes; ich glaubte, daß meineAnsfübrungen geignet sein würden, auch dem Hause die Ueberzeugung beizubringen, die die Amerika, wo man zu Sinkt Untersuchung Jahr und Tag nötbig babe. verbündeten Regierungen babcn, dahin, daß nämlich die Dinge in Amerika noch nicht so liegen, daß wir mit voüer Sicherheit die
Sperre aufheben können.
Dann tbut uns der Herr Vorredner wirklich Unrecht, wenn er glaubt, daß wir erst in Folge des Unwillens der Bevölkerung uns
mit dieser Frage beschäftigt Einficbt ich ihm gern Beweis
hätten. gestatten will , liefern, daß wir nicht erst den
Unsere Akten, dere
Bevöikerung abgewartet haben, sondern daß wir uns fortlaufend
in Amerika stehen, und daß wir schon lange die Abficbt hegen, eine Aenderung in Bezug
danach erkundigt haben, wie die Dinge auf die Sperre eintreten zu lassen, wenn es an der Zeit sein wird.
Ebenso Wenig, glaube ick), hatte der Herr Vorredner Veranlassung
die Gründe, die ich angeführt habe, als solche zu bezeichnen, die nur “"W“" Jahr“" d" betrxffende" AMW“ "““"“Ü angeblich vorgebrackxt werden, um damit anzudeuten, das; dieselben nicht die entsÖeik-enden gewesen smd. Wenn ich Gründe angebe, so dieser ist es meine Pflicht und auch mein WiUe, diese Gründe so zutreffend
und so richtig anzugeben , wie fie für die Haltung der Regierungen. Der Ausdruck liche Gründe“ ist nicht recht höflich gegen die
überbebt, als ob er mir etwas Uebles hätte unterschiebkn wollen.
Nun hat der Herr Vorredner _ und damit komme ich auf den thatsäcblickoenTheil seiner Betrachtungen _ gemeint, es hätten fich doch die schäd1ichen Folgen des mangelhaftenGesundbritßzustaudes der amerika- Abg. L nischen Schlachttbicre insbesondere in Ameréka selbst zeigen müffén, ebenso
wie in den Ländern, die eine freie Fleischeinfubr aus Amuika haben. Ich habe bereits gestern darauf hingewiesen, daß dis Art der Benußung und des Genusses dcs Schrveinefieisch2s eine anßerordcntlicky verschiedene ist (sehr richtig! rechts); der Amerikaner ißt kein rohés Schweine- fleisck), und der Deutsche ißt viel robks SÖMinefseisck). Deshalb muß auch die deutsche Regierung mit einer ganz anderen Vorficht vorgeben, als es die amerikanische nöjbig bat. Uebrigens traue ich den Ame- rikanern zu, daß sie so klug find, das Bist? für fick) zu behalten. (Sehr richtig! rechts.) Nun hat der Hcrr Vorredner gemeint, daß ich Line schwckr2 Be- schuldigung gegen die amerikanischen Beamten außgesprochen babe, indem ich gesagt hätte, die Kontrole in Amerika sei nicht genügend. Ich Habe dies aÜerdings gksagt, es berth das aber nicht auf der Gewiffenlofigkeit der Beamken, sondern auf den Organisationen und a::f der geringen Zahl von Fleischbeschaxern, die vorHanden smd. Ich habe nach- gewiesen, daß bis jest nur an drei Orten für die Exportwaare Fleischbeschaucr vorkanden find; das genügt uns nicht. Jcb Habe weiter gefaßt, daß in der 111681“- 1115110011011 aok ausdrücklich nur dieCr- mächtigung für dsn Ackerbau-Ministkr er:Heilt ist, die leischsÖau cinzufübryn, daß aber eben don dii'sck Ermächtigung noch nicht ein uns genügend fichersteüender Gebrauch gemacht sei. Ich Habe also gar keinen Vorwurf gkgkn die amsrikaniscben Beamten vorgebracht. Jm Uebrigen kann ich dem Herrn Vorrcdner sagen, daß aucb der SÖmuggel mit amerikanischem Speck von uns verfolgt wérd, und daß wir beispielöweise in neuerer Zeit _ und wenn er mir die Sache mit der Gefährlichkeit der rusfifcbm Schweinc- einfubr zugegeben hat, wird er auch hier im Schlußresultat mit mir einverstanden sein -- konstatirt babkn, daß im Bezirk Köln Trichincnfäüe vorgekommen sind, die waßrfckoeinlicb auf den Genuß cingeschmuggclten amerikanischen Schweinefleiscbes zurückzuführen find. Sollte stel) dicse Vermuthung bestätigen, was ich yieUeiÖt in einigen Wochen werde nachweisen können, dann Hoffe ick), aUch ihn auf meiner Seite zu habsn. Abg. von Kardorff: Er befinde fi_ch dießmal in der ange- nekmcn Lage, mit dem Abg. Dr. Windtßorst vöUig €indcrsta11den zu sein, denn auch er (Redner)_bet_rach)te die Vorliegknde Frage nur vom sanitärkn, nicht vom wirth7chastlichen_ Standpunkt. Man Habe in Deutschland eine obligatorijcbe Fleiscwcbaq, die dex stölkerung er- beblickpe Belästigungen und Kostcn derurxackx. _ Tl? Konscqusnz des Antrages wäre es aber, die obligatori1che Flci1chkchau auch in Deutsch- land anzubeben. Die Folge einer Annabmx“ dc§_Ar:trag-3s würde sein, daß die Stimmung in Amerika vollstxändig umxckylagcz, daß man nicht fortfabre mit sanitären Maßregeln, Wadern fie ("ÖUUCÜE in der Hoffnung, daß dann aach andcre Länder wie Frankraick) das Ein- fuhrverbot ohne Weiteres auföeben würdkn. Das Vertrauen des Abg. Dr. Barjb ker awkrikaniscbcn Regierung gegenüßcr We ihn (den Redner) in das größte Erstaunch Dre Hexren entsännen s1ch visllcickyt nicht mehr, wie ne vor emtgen Monaten, als die amerikgnisck)? Silber-Bil] bcratdeykvorden sei, den Senat. die Repräxentantsn=Versammlung und dle ganze amerikanische Regécrung als eine korrumpirt; Bande m ihren Blättern dargesteüt hätten! _Bci leegenbeit der Kunstbnttxr- Debatte habe der Abg. (Gras Holstein auf Grund direkter Mit- tbeilungen aus Amerika_geschildcrt, wie das Fabrikat dort_béa_rbcttet jxerde, In kinem Briefe aus Chicago habe es geheißen: Hier 1terhe_n dte Schweine an der Cholera, wir braten sie aus und Ihr müßt das Fett genießen. Daß auch heute dort erkranktes Vieh zum Fchch= export verwendet Werde, bezweifele Niemand. Er (Redner) wümche drxngend, daß auch die Amerikaner ein dem dxutschen analyses S?Uch_cn- JMS. erlaffen möchten. Daß hohe Fleiycbdreise für die deutxcbx .lrbetterbevölkerqu ungünstig seien, verkenne er nicbt; schlimmer sc! aUerdiygs x_wch dle poltttschx Agitation, die in Deutschland die FolJe davoyxei. DLL SchMinepretsxm Deutschland seien nur momentan sehr bo e gewexen, dxnn_das Schwem gehöre zu denjenigey Artikeln, welche die allerbestigxtkn Schwankungen in kurzen Zwi1chenräumsn durch- zumacben haben. Heute_ höre er aus seinem Wahlkreise, daß_dte Schweine PlöHliÖ 1o_ b_1[11g geryorden seien, daß fie unverkäuslicb seien. Die Fleischprei1e ]eten naturltch noch nicht nachgegangen, oder das werde auch in Kurzem gescheberz; Die plöylichen Pms- schwankungen lägen daran, daß das Schwem die größte Vex- mehrungsfähigkeit unter aUen_Tbteren besiße, _daß _es aber auch wre kein anderes Thier Krankhetten außgeseßt set, dre oft in wcnigen Tagen die ganzen StäÜe leerten. Handelx _es auch_um ein wichtiges Nabrungßmittel für M _medrtgeren Volksstarxde, so sei die Verantwortung geradx fur _dercn Gesundbejts= zustand eine größere; den höheren Standen sex Arzt un_d Apothcxe viel leichter ur Hand. Die Rothwerxdjgkett e_mer _Etlctcbxerung m der Volkßernäérung werde durch die Furwrge fur hohere Lohnx a_uf- gewogen, und diese seien nur unter dem Schußzoüsvstcm_moglzch, wie auch der Abg. Bebel zugebe. _Den VorWUrf der IntékUsMpoÜtt? weise seine Partei entschieden zuruck. In England und Irland set die landwirtbscbaftli e Bevölkerung zu (Grunde gegangen; seßne artei wolle den deut chen Vaucrnstand erhalten; deshalb vertbeidtge e ibre Wirthschaftspolitkk. Man möge den Antrag Barth ablehnen! (Beifall rechts.) . Abg. Dr. Bartl): Die Erklärungen des Stagtssekretars Frei- herrn Von Marschall könnten seine Partei nicht befriedtgen. _Wie denke man fich denn eine Untersuchung der Gesundbettßverbaltuiffe des
werden ibm den
bestimmend gewesen sind die „angeb- Regie- rungen, und da ich mich keiner Unböflicbkeit gcgen den Herrn Vorredner schuldig gemacht habe, möchte ich ihn doch bitten, daß er auch mir gegenüber ein Verhalten beobachtet, das mich das Gefühls
andere Zustände eingetreten sein. Das Verlangen seiner Partei richt
sondern fie wolle nur von dem Einfuhrverbot Artikels könne könne aber eine
gesalzenen Speck unR befreien. Die höchstens in
Trichinen Vorschrift ,
Welche die
verlange, helfen.
zi_emlich absprechender Weise gesprochen. selbst angesebe_n, _und 1ein Urthcil Augenzeugen_ uberer_n. Es Verstehe sick) bei dem riestgen Umfang _ _ Jnsittute 1a auch von selbst, daß die Möglich- ket_t, m umfaffendetxt Maße _schlechtes Fleisch zur Verpackung zu bungen, _ganz außge1chloffen _ser. In ihxem eigenen Interests seien _ J:nsttt_ute darauf _angewtesen, zu 1orgen, das: kein schlechtes Vteh_m thre Höfe_btnetngatr1eben und, sobald es fick) darin finde, besezttgt werde. Dress Weltfirmen würden ihren Ruf nickyk aufs Sptel seHen_und um des Gewinnes _won ein paar Danr wiÜen sch12ch_tes Fleisch unterscbmuggeln. Es 1ei unamerikanisck), mir solchcn kxexnltcden Mittcln zu_ ypexgen; man sollte jenen Firmen weder die]; Tborhett _r_wch_ BWL Schlecbttgkeit zutrauen. Aus aüsn dissen Grunden [rege sur dre emzelnxn Parteien und svezieÜ' für dass Centrum kern Anlaß vor, sich _auszusckxlteßen, und er boffs, bei der namentlichen Absttxrxmung aucb eme Anzahl von Centrumsmitgliedern für dkn An- trag jtrmmerx zu sehen. (Beifall links.) Lebermantx _vo_n Sonnenkerßt Werxb des Antrags 1ei _sür die linke Seite dic HaadxsacHe geweser). De_r Antrgg ent]vreche der Herkömmliche" freifinnigen Schwemepoljttk. _ Dre Fretfinnigen hätten diese SÖweinewlitik schon lang? getrteben. Als Lasker im Jabrx 1884 in Chicago genossen set, [)x-He er schon das Lol; des amerikanischen Schwänes gexungen; CH_m Janz Wunderbar, wie bei solchen agitatorisckoen An- tragen dre errfinmgen mi_t den Sozialdcmokraten zusammenstimmten. Theoretrsck) lggen fie fich „freilich draußkn in dyn Haaren. Aber hier, wo es daraus ankomme, gegen den BaUern zn beßcn, ssien fie ge- schloffen,_ _ _ Prgstdent: Niemand sei berechtigf zu bebavpten, daß hier tm Hau1e Jemand sct, der gegen den Bauern bkße. _Abg. Ltebcxmann von Sonnenbera: Aber außcrbalb dss xaujes gebe eß1_ehr viele, die gegcn dcn Bausrn [)eßten, und die _abe er nu_r gsmemt._ Es wcrdc_bei diesem Anfrage von den in tbrer Arbktt schwerrtqgenden Klamcn der Bevölkerung gespro-Ösn. SOUL dex Bquer nicht zu diesen gehören? Er könne es mit dem__Arbettcr__ 111 dieser Beziehung wohl aufnehmen. Die demo- krgttxcch YM; much? ja kein Hehl daraus, daß sie ols letztes Zrel dre Vernichtung des Bauernstandes anstrebc. Daß dic wirth- jchaftltckye FraJe bei dexn Antrag: von der recyten Suite tmmeLbervorge oben sei, 1ei gar kein Wunder. Die Abficht der ;?Öußmaßregeln sei aÜerdings gewesen, das deutsche Volk zu scbußen vor Einfuhr don gesundheits1chädlichen Produkten, aber m_cbenbet werde damit auch den Jntercffen der deutschen Kleinbauern ge- dre_nt, das unterliege keinem Zweifel. Und Wenn man dieseSchuHmaf-„regeln mtt R_ückficht darauf, daß die amerikanischen Behörden dte nöthigen Garantten böten, ausheben würde, so würde man in demj'slben Augenblicke daran denken müffen, wie man die kleinen Bauern in tbrcm_Gewer1_3e schuse, Darum sei es richtig geWcsc-n, die wirth- sxhaftltäpe Seite hter zu beleuchten. Die linke Seite habe allerdings el_n Interesse daran, nicht die Unzufriedenheit der Unzafriedcnen zu sttÜen, Fondern recht O_ikl Unzufrikdknbeit zu erregen. Anders Leute im Hau_1e_ seten dsr Meinung, es sei d*_e Aufgabe, die Unzufriedsnbeit zu_ besetttgen. Wey gebe die BürJTÖaft, daß die Aufhebung des Cmfubxverbots wrrklrcb dem ärmeren Manns zu (Gut? komme, daf; mcbt vtelmebr _das bcrübmte amerikanische Fett von den rsicben Händ- le_rn (:O-geschöpft n*crd2_. Die Jntercffsnpolitik, keck)! vcrstanden, set K_ar kctn_ Porerrs. Schuß aller b:rcchttgten Leben-Fintercffen de_s Volks set dre ernzigx kcrkchtigte Politik, die man 511 treiben babe. chk handle es _ficb einmal um Schuß rer Gssundbeit res V.]ks u_nd dann un] tndirckten Schuß TLS Tbsils dsr Bevölkerung, der die aroße_§))?a1se des Volks aus:»nacbe und der die Nährwnrzcl de:“? Volks fcz,_de§ Bagcrnstandcs. (__VcifaL rechts.) Wknn gcstcrn gesagt worden 721,Profk110r Virchow _ab2_feitgeste[1t, daß in dkn von der Régterung wr acht_ Jahren angcsübrtcn FäUcn Triécinosc nicht _genau babe konstattrt werdcn können. so frage sr (Redner), m _rvelchem AuFtrage habe Nun Virchow die Yngal'cn dcr Regierung gepruft? Jm Jntereffc dcr deutscßcn chrkraft babe der Rejchstag bcsondcrs dafür 311 sorgen, dax"; dcr Bauernstand ge1und erhalten bleibe. (Bsifall rechts.) (Fr (Rednar) freuc_s'1ch übdr solcÖc Anträge und dic Offsnbsit des Abs Bebel. Jn_ el_ner Zcit, wo die Sozialdemokraten fick) anscbickrsn, ikke Agtjatwn in die ländliche Bcdölkcrung bincimzutragen, vcrstießsn fie b_ier_gegsn die chcnsintereffcn ds: bäucrlicben Bcvölkernng. (Schr neblig! rechts.) Wenn die Sozialdemokraten so fortführen, dem Banernstande entgegenzutretén, so werde man demnächst ihre Wieder- wahl ablcbnkn._ _ _ng. Gras Ka_nit3 crkläx't, daß ihm auch in erster Linie dic 1Ln1tare Rücksäcbt Uebe, dankbcn sei aber der Schutz dcr deutschkn Schweine anch von Bedeutung. Abg.1)r.Windtborst hält die Erörtkrungen für ganz gut, aber_ er bleibe doch bci seinem EUtscblUß staben, gegen dcn letrag zu stimmen. _ Abg. Wisser: Halte die Staatsregierung sanitäre, Garantien fur erforderlich, so möge sie ein bezüglicbss Gesetz vor- legen;_ halte fix aber die Scbuyzölle für nicht ausreichend, so moge ße eme Erhöhung des ZoÜtarifs Vorschlagen und zuscben, wie der Reichstag sich dazu stcÜs. Der Abg, von_ Kgrdorff verstecke fick) bimter dcm Staatssekretär, um seine pro- !ek_tw_ntsttsche Anschauung zu_vcrhüllen. Er schicke wicht den gut- mutbtgen Baucxn vor, der 1chon längst zu Grunde gkricbjct wäre, wenn er nicbtm stck) lebensfäkzig wäre. Gerade dis Ausführungkn des Abg. von Kardorff und seines Genossen, des Abg. Liebermann von Sonnenberg, bestimmten ihn (den Redner), für den Antrag Bartl) zu stimmen, für den er von vornherein zu stimmen nicht die Abficht gehabt habe. Er_ lege im Namen des deutschen Bauernstandes Protest dagegen el_n, daß dem deutschen Bauernstandc nur durch solche Mttxel geholfen tperden könn_e. Danut fchlteßt die Diskusston.
Der agitator'tscbe
fremden Lande fckwer, bcsonders natürlick) in dem enormen Nord- Sei dann die Untersuchung abgeschlossen, so könnten bereits wieder
sich auch nicht auf die (Einfuhr lebenden amerikanischen Biebes, Schinken Gefährlicbkeit dieses bestehen. Hier _ _ obligatorische " Untersuchung des m Deutschland etngefübrten Specks und Schinkens _ Dte_ Durchführung dieser Vorschrift wäre um Unwillen der Z)" letcbtex, al_s nur wentge Eroßkxandelsfirmen die Einfuhr besorgten. ur_ amerikanisches Petroleum bestanden ja baute schon ähnliche Vor-
schriften. Der Antrag soÜealso der Regierung in dieser Beziabung nur emen starken Impuls geben. Der Staatssekretär 131". Von Boetticher babe gestern von der Art und Weise, wie die Fleisckzprodaktion und der Fle1schverkebr in den Vereinigten Staaten Vor sich gehe, in Er (Redner) babe vor in Chicago, stimme mit dem aUer
E_mer1t€xung§ordnung_ für die evangelisch-(uthe- r1sche Ktrche der Promnz Schleswig-Holsxein.
_ Berichterstatter Graf von Redentlow empfießlt die unver- anderte Y_nnabme der Vorlage Md damit die Zustimmung des Herrenbau'es _zu dem bezüglichsn Kikcbsngsséß, ms1chss für die gedachte Kirchengemein1chaft Bebufs Gewährung eines Rubcgcbakts an cmeritirte Geistlichc die Bildung eines EmeritixUnngonds bezweckt. Die Vor- lagen sex,;ten über den Rahmen des Kirckxengrseßes bknaxts in dankens- wertber Weise einige Bestimmungen aus Tem Geseß vom 15. März 1880, betr. die Emeritirungsordnung für die Geistlichen dsr Landes- kirche der älterkn Provinzen, in letumx
Ohne weitere Debatts wird die Vorlage im Einzelnen und im Ganzen angénomxnsn. __
Der (Heseyentwurs, betrsrsénd die Erxichxung eines AtherichtS in Kirn, wixd ohne Diskuffron genehmigt.
Uéber die Vorlage, betreffend die Abänderung des §. 79 des Ausführu11gsgey'eßes_ vom L4._April 1878 zum deutschen Gerjcht§verfa1sungHg919ß, _derickztst Namen? der Justizk0111mi1_si01;_ der Gsheims Obér:Ju1Uz:Rach Eggelmg. , _ _ Nach der Vorlag€ _sOU die aUgsmsine Disnstcxufsicbt, w:?[chS blShSr an dyn mit 1_1_1€k)reren Richkern [Wseßtén ALUTZJSÜÖTSU den LandgerichtsZPräudentsn zusteht, cm diés-sn Gsrichten durch dxn Justtz=Mrni1t€r sinom dsr Richtér übertragsn WSYÖLU kqnnexx. Diese aÜgemeins Dienstaufsicht soU sich auch auf die nzchtr1chtexlichenBeamtsn ErstkéckLU. Essoll dorbshaltxm bléibén, kneten __chhtsrn [_yöhsre SkeUenzulagen zu gswährsn. Dis qunmrton hat drs B§schxänkang an AmthgericOte mit min- destens zehn Richtern Fallen gslaffen und WM allgemsin die nsux Vorschrtst xi'xr die mit medksrsn Richtsrn [W]"SYTSU Amts- ger1chte ennübrM. _ _Zu der Vorlagé ist noch eine Nesolutiom des Gékzéimen JZZNzthth Or. Dsrnburg und Gsnoffen siUgsgang-Zn. (Sxehe dxe géftrigs Nummsr d. Bl.) Justiz-Ministcr Dr. von Sébclling: Die Vorlage ordittc eine Fakultät für den JM'tiz-Ministcr, Und diss? Fakultät sei anf das Notkws_t1digsts beschrämkt. Ti? (Erweitcrnng dsr Vorlage d11rch7 die _Kommirßxzn könne er nur dankbar bsgrüßen und bitte cr, dcr Vorlags m dcr Famung dll" Kommisfion zuxustimmcn. Ober-Yürgermcistcr Boi? ist mit dor Erwsitcrung dcr Vdrlage auch ??inex1cits eknderstanden. Er b:“fürwortet aUßsrdcm einen Antrag, dcr dgraur bipauslänét, dic vicUciébt mit diescr Neuexung in ihrem Selbnbanßtlein verlcßtcnRiMcrmif dcrselbcn dadUr-kd :,u ver'*ék)ncn, rat“: dem aussickytfüßrcndsn Richter scinsn KdÜegen gsgenüber eirw Befagniß zu disziplinari1chen21küg€n *.:nd dérck12ichcn nickytzastcbkn soUe. wädrcnd er x_ur Ertbcilnng Von Rügen und zur Verkängnng don Ordnunzs- strafsn bis zu 100„i6 den 11ichtrichtcr1ich2n Beamkm ZLZMÜÖU befugt sein würdk. erklicher Geßcimcr RUD von Kleist-chzow: Wenn man eine ausfiÖtsÜbrende Justan; fÜr notdwsndig kalts, köxme man nicht der Tbeoris solch: Wasck) mir den Pslz, aber mach ibn uicht naß. Ein? bldße MaÖnUnJ odcr Borstskwxiz umjeaWSWSUt, sei das ein_e Aufficbt? Ohne wirkliche MUMM und OHM die Bcfugniß, die!;c AUfßcht Nachker zn ,';sben, sei eine 242712me nicht zu erwarten. ©?thth JUstix-Ratk) ])r. Dcrndurg: Er könne der Vorlage nicht M!:immcn, MU fic nacb ssinsr Msimmg nicbt gceignc! sci, die SckZädsn 5:1 bcileu, nwlcb? cr 31151 *Mrkcnnx, Schon 1577 baba die Iaxtizkommisfivn dcs Hérrkxxbunses dén bewtigen Zustgnd geschaffen. Sie babs nicht die Bsfrciung der AmtEriÖtcr von aLLer Aufsicht im Ango gehabt, fie [Nds fie abcr ander géstaltct babkn WOÜM. Die Ausficht dnrch dis Landgsriäyts-Präfidcnten babe nacb ihrer Meinung einc materielle sein sollen; fie Habe cs anch damals sckM; für zuläsfig gehalten, das; der Präfidc'nt dnrch Dclsgirte, also anch dnrch 'IlthréÖter dieAuffiÖtfäbrcnlaffk. NaÖdkm die d.1rnaliganesch1üsse dérKommisfion sick) Lingclcbt Hätten, Habe siä) cin gcwisskö Skandcsbowaßrsein dsr Richter berausgkbildct, das vkcllcécbt zu Mit gsf», abcr das achm geeignet sei, uns wisdsr zu bcffcrcn Znständcn 311 fjikrcm. Denn die Erfahrungon, die «(macht scicxx, ssi-“n mit der JUsTi-YÜML frcutc kcixxc günstigsn. (Sehr ricbtégk) “Daz Cbmsséfbl, dic Bravbsi! dcr 31Téchtcc sei das Einzizxs, was my;- 11“:„dc:* Unixcr [*r:1:,.x;: fdmtx. WUWC ZW:; Haus anch eincm Licutcmamt 1111181: dikAxxffickU cxmxI amkcrmLäcUtsmnts steÜen wochx? DQS würde dock; _:„U scdr L*;Wki ck11 „KOFWÜULUFGN fijbrkn. (Fin sklckwr Auftra', widerrrxflick; ertsécxlr, mix Tttcl und Gehalts- Wlagcn für den Bckrcffcmdcn, das words 1111 M*gwrkxxctstibansc nicbt angcxmnmcxx n*crd;x:. Di? R4ch12r sei!“; r'täxxd.n dcr Sache Mnig Frcxtx1dlich .;:scnüer. Oöcr-Landcsxxcricbts-Präßdcut 1“ O 1; H;“Lécbx'xw M:“; alter Prak- tiker xr?ijffc cr dsm Vorrsdx:€r s:;[sk:.'x:xr»rcxl. Sim- Uusficht dcr AnUIrécbter durÖ ckmm Kollsgcn, mch décscr mm Direktor odcr som] wic beißen, sci d11rch312§ notl*n*cx;dé,; Di:“ quvtsack): für die Einsükrung cincr solchem AMW“! licgs i!? dsr]; ckzicblan “.)-NOMIN- namchlick) für (“ir jxmgcn J.;riI'tcx7, WSLÖC "vcw; erst cm die GLÜÖW gekomman wärcn. WM! diä: ichicbw ckmm V;*r!'t.1'1d Hätten, dcr kctn Vwrsmnd sci, dsr kcink *Uatvxéxäx [213.3 damm [ci (( kcine Skiren- beit, dax": dic UmMiÖtcr "(ÖM :'örWlkcrt VOM Axntsgcricßt zam La11dacricht kämsn, Und do:! 131? ::;„171 fcixxc MMZ, die .Herren wikker in Ordmwg zu 1*rix'.,1211, (Fr [M's cmcn nur (TUI cinsr anderen Provinz VcrsWtsn ?'Wicbtcr UW 14 Tagen n*c,;cn fortwäbrcnder “Trunkenheit dispenfirm Utld chlasscn MMM. (Einem axxdcrsn ?"ei das nach soch; WUMU Passkt. WFK ::Mn diese jungen .Herren früher cingescbrittcn worden, [W sw nch; l*;i11*.1rgcxv2!cnwärc'n, darm würdkn fie aucb gob-xilt worden scin. Dcr LandgcriÖts-Präfidcnt würde vielleicht alle drci oder vier Fabre einmal _in die Lag? kommén, Über den cinlencn Amtsricbtsr (111? WilkliÖk L1U1ficht axtöinüben. Geheimer Obcr-Juktiz-Zkkatd MOWLI: Dic Bcdürfnißfrägs sei in dcr Komatisswn mit allen Sjimmcn, mit Außnabmc allein der des Gebeimsn Znstiz-Rat'c-s [)r. Dcxndnrg, ansrkannt worden. Wenn mit disscm Gcseßcnthrf nicht alle Sckxädcn zxkbkilt würden, so sci das kein Grund, die Mögliäzkcit xn raubcn,__in cinem Punkte abzuhclfcn. In dem Anfrage Brie sci Kim" Tcsrbcmcrung ZU erblicken, Kammergerickots-Präüksnx Dxcnkmann: Die von dcm Ohrr- Lanxcsgngchx§:Präs1dchkn WU HoUcbm vorgeführten Fälle skien Eimelbeitcn, wclchc 11icht für dre Beurtheilung ki'k Sachlage im (Hamm auxsckylaggechd sciquögxmtcn. _?Lbcr __die durch die Land- gerichts-Präfidcntcn gcfübxte '."le!th sst thaxsgcblick) »Zur-Haas unzu- reichend, da diese neben ihren 10m1tlgcn Gejcbaftkn einfach dazu keine Zeit übrig behielten. Dcr Amtrag Boie würde kcin- erhebliche Ab- bülfe ]"Öaffkn. Das Selbstbewußtscin der Richtsr könnc Doch nicht unter dcr Ausführung eimcs ordnungömäßia erlaffenen Gescßes leiden; aber praktisch würds cs viellcicht richtig sein, dem auffickytfübrenden Rickxter auch einen köbcrcn Nang zu verleihen.
?
_ Zn namentlicher Abstimmung wird der Antrag Barth mtl 133 ge en 106 Stimmen abgelehnt.
Das “apitel „GesundheitSamt“ und das Kapitel „Patentamt“ wxrd genehmigt und um 43/4 Uhr die wertere Bergthung des Etats auf Sonnabend 1 Uhr vertagt.
Herrenhaus. 6. Sißung vom 23. Januar 1891. Der Sißung wohnt der usti : Minister Dr. von Schelling bei. I z
Brombexg der dortige Erste Bür ermei er Braesicke_. Aux der Tagesordnung stet zunächst der Beruht der
amerikanischen Viebeß? Eine solche Untersuchung sei schon in jedem
solle eine Verbesserung der Justizvflege anbahnen. Die K habe die Tendenz_ seinex _Vorscbläge anerkannt, aber fick) für inkom- petent erklärt. Die Zwtande in Berlin
Zeugnissen von Amtßrichtxrn vöUig unerträglich; cs müßten statt des einen großen AmtIgmcbts viele klcinere geschaffen Werden, Das
NLUÜUUÜU ist auf Grund der Yräsentation der Stadt ZFWMWW sei 5" kin“ MM" AMW gewachsen, daß es auch ohne
Auf eins Anfrage des Ober-Bürgkrmeisters Zweigert (Effen) bcmsrkt dcr Gcbckute Obkr-Justiz-Ratb Eichholz, daß Prin- zipisl] die Iustizvarjraltung Wert!) darauf lege, die Aukficbt widerruf- lich zu übertragen, Wenn auch von diksem Recht kein crhcblicher Ge- brauch gemacht werden tyürde._ _
Damit schlreßt dze__Dtskussxon. Der Antrag Boie wird abgelehnt, der Ko_mm1s7wnsvorschlag angenommen.
Zu der von thm eingebrachten Resolution bemerkt (Heheémer Regierungs-Rath ])r. Dernburg: Seine Resolution
ommisfion
seien nacb unparteiischen
Schaarer; von Anwärtern, KasteUanen 2c. einfach nicht mehr
béaufsLÖtigt werden könne. Das Amthericht sei das Gericht für das
Iuslizkommission über den E es eß e n t w u r f , betreffend die
lek. Wie 70112 der Amtsrichter mit dem Volke in Berührung kommen, mtt ihm in Verbrndung bletßen, wenn nichtdccentralis1rt werde? Nie-
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