Dieses Bureau hat seine bisherigen Käufe bon englischen „Konsols am offenen Markt erheblich eingeschränkt und die Bestände in diesen irischen Renten angelegt. Während von 1895 bis 1899 jabriicb duKrcbicbnittlicb Vor) dem Bureau 260 MiÜionen Mark in englUcben Konsols aufgekauft worden waren, beläuft sich der jetzige Betmg nur auf 50 VéiÜioncn Mark, und teilwcisk haben diese Kaufe ganz und gar geiwckt. Lord Baldwin weist mit Recht darauf bin, daß für den Stand der Staatswapiere die Tilgung durch-Rück- käu_fe don Einfluß ist. Weiche Lehre können wir daraus ziehen? Un1€re Preußische SiaatS1chuid wird geseßlich mit 3/5 0/0 getilgt, was 1th 57 Millionen Mark aUSMacbt; 1897 waren es etwa 21 M1Üionen und 1907 einige: 40 Millionen Mark. In diesen 10 Jabren sind aber durch KäUfe jährlich nur etwa 500000 bis 700 000 „js getilgt wcrden, während die Tilgung der vielen anderen Millionen dadurch erfolgt?, daf; die zu tilgenden Beträge bon den nenen Anleibékrediten abgssckyriebsn wnrden. Erst 1908 bat man mit größeren Käufen begonnen; 1908 sind 18 M*iilionén durch Ankäufe getilgt, dcr Rest Von 21 MiUionen durcb Abscbrribungen, 1909 21__Mi111011cn dux Ankäufe, der Rest durcb Abschreibungen. Dic Zixsern für 1910 ind mir nicht bekannt; ich würde dem M111ist€r da11kbar_ sein, wenn er fie bekannt gäbe. Ich möchte wünfcbexi, daß künftig die ganzen 57 Millioncn am offenen Markte angekaust *wü1dkn und daß der Herr Finanzminister auch den Herrn Schaßiekretär im Reiche beWEJLn möge, daß auch rm Nkicbe dcr 9111136 _Bctrag durcb AnkäUfe getiißt wird. Für die Vsrßcberungsgkseüsclyasten rede ich eim'r gesetzlichen Regelung der Frage nicht das Wort, ich bin aber doch dafür, daß man einen mehr oder weniger sanften Druck nach der Richtung hin ausübt, daß die Versicherungsaescilscbasten, die sich des b€1cndersn Schutzes des Staats erfreuen und 111616 MiÜiarden Kapital baben, mehr als bisber Staatspapikre erwerben. Der Zustand, das; fie bon den vislen Miüiarden nur 2 bis 3 0/9 111 Staatsyapiercn angelegt baben, ist auf die Dauer nicht zu dulden. Ick _b111 dagegen, daß man die Anlegung der ReierVSfonds dsr Jndmirisgricllicbasten in Staatspapirrcn JEiLJicb rkgéit, abkr ich vkrirrscbe mir Linxn Erfolg daddn, daß die ankcn U11dBankiLrs, die großen Einfluß auf die Jndustriecxéskilsckyaitkn haben, ihn dabin geitsnd macbékn, daß die Rkscrdefvnds msbr als bisher liquid gehalten und möglichst in Staatspawiercn angelegt werden. Allerdings könrztcn dann die (HeseUscbaftcn gezwnngsn sein, da ihnen Gch whit, Anleihen a11fzun8bn1€11 odcr Aktikn auszugeben: es _gibt aber noch den a11d€ren WSJ dsr (Einschränkung des Gejckyasts: es ist nicht ricbtig, dic RcsLrVLfonds immer wiedsr im Betricbe (111311119811; das geringere Usbel ist cs, daß das Gcschäft ber- kleinert wird, als daß der dauernde Zustand der Usbsrbixzupg anhält. Auch bei dsn Banken bin ich gcgen eine gesetzliche Rrgklung. Nach Veröffe11tlichun_g bon Zweimonatsbilanzen werden die Banken Wabrixbkiniicb ichon mehr als bisbkr Staatspapirre anlegen, denn die Veröffentlichung der chimonatsbilanzen unter Angabe des Befißes an Staatspapieren wird ibrcn W€tt€1f€r anregen. Die Rcicbsbank bat sicb dabin auf das eifrigste bsmübt, und auch die Deutsche Bank ist babnbrscbknd vorgégangkn; dirse batte Vor 10 Jahren nur 10 bis 20 Millidnsn i11 Staatspabiercn, KY 150 Miiiionen. Auch dieser Bctraa iit im_Jnt€r€ffe drr T811tickb€11z ank 11911) nicht gcnügrnd; aber Aver ficb 111 bensrn täglich etwas tut, wird aUmäbiicknyblerfr-Zi und gut. Die Gewinne der Ba11_ken werdsn nicbt z11rückgchn, bri der Deutschen Bank find sn: sogar 9811190811. Jeb verwalte srit ri-[en Jahren meine Firma maxb diesen Prinzipicn, Und der Gewinn ist nicbt zurückgkgangcn. Die geiiwollen _ und interessanten Ausführungen des Herrn don Gwinwcr iauscn am [LMM Ende darauf biimus, daß die Grund: [51132 bezüglich der Neuordmmg der Finanzkri im preußischsn Staat, welcbe disws Haus in Ucbcreinstimmung mit dcm Abgsordnstcnbaus Und mit dsr Staatéregierung geschaifrn bat, abgcändert werden sollsn. Obgleich 111111 dis bciden «Hsrrkn Minister die Voraussetzungen, auf denen Herr von_©wi_nncr seine Schlußfolgerungcn aufgebaut hat, in icblagendxr W608 er1chüttert babsn, halte ich es doch für richtig, auch einige Worte dazu zu sagrn, icbon damit nicbt etwa der Gedankk enistrbt, daß alle Mitglieder diescs Hausks oder auch alle Mikglicder de'r neuen Fraktion, in deren Mitte wir uns frsuen, Herrn bon Gwinxwr begrüßkn z11 dürfen, skiner Ansicht wärs". Ick) boffx, daß 11n_gro߀n und ganzen die Mitglisdér kiésés Pausxs YUM] don (»?)winncr in seinen A11sf1ibru11g€n nicbt Ge- sdlgscbait lriiten. Jm borigkn Fabre sprach der damaiige drr- dienswoile Lritcr des Finanzwesens die Hoffmmg (1115, dar"; dcr (Ekat fÜr 1911 i11 drn AUMiLiÖIfOUks etwa 30 Millionen binsin: bririg-„n würds. Herr von Gwinner hat damals bandgrciflicl) zu be- weiien JLULÖT, das: dies cine Umnöglicbkeit wäre; in einem Jabre würden wir uns wiedér svrscben. Glücklicherweiss könnsn wir sckwn 19131 nach Ablauf von 10 Monaten 11111 Freiidrn konstaticren, das: die Vornas'a 111111811 dcs Finanzministers Freibsrrn bon Nbcinbabcn doll und W in rsüllnn 999111191311 find, und darüber 1111111111! dürfen wir 11115 1811611, daß, wä_rcnd nacb dcm Etatsaniatz dss Jahres 1910 nur 152 Miilidncn 11'1r (1119811161118 Staatsirasgaben angsnommcn ware'n Und 111€th 111 dcn A11sgl€ichsfc11ds_bineinflosz, jayt nicht nur der volle Beira bon 2,10 0/0 drs siatiiti1chén Anlagekapitals für allgemeine AuSga en berangczdgM wsrken 191], sondern daß noch darÜbcr hinqus 60_ MiÜidnCn in den Ilasgieicbsfcnds gsisgt wcrden 151111611. Tie1eTat1ach€ ist am so erfrkulicbsr, als die damaligen Prvpbezsiungsn und Béfürchtungxn dss Herrn von Gwinm'r mit Angriffen bcrb1111de11 waren 11691211 d811 wcrdimitkn Lriter drs Finanzreffdrts und skine ans- gezeixbnsten Beamtcn 111 Liner W208, wie sie wenigstens in dissem Hama 1811811 gkbört sind. Herr don Gwinner bat OOkgSskan darauf bingswikssn, daß die (*irmabmsn für das ablauiknde (?tatsjabr zwar erfreulichrwsise (1111 den Betrag von erwa 17,0 Miliicncn gestisgen (('1611 und die Aquaben nur 11m 10 Millidnén; er bat aber in dicse Freddy dyn chiiel 111111111 emiscbt, ob _diess 10 Miliidnkn nicht in ,gewiffer Weise_dadurch küntiicb bcrbcigesübrt 181111, daß mit Ausgabcn z11111ckg1b311e11181. Tie bercdten Zablrn, die drr Eissnbabnministér an- géfübrt bat, machraük VoransskZUngcn dss Hkrrn 11011 Gwinner z1111ichte, Herr dcn Gwinncr Wrack) gesisrn don d€11T€s1111s(Trbcdanerte,da“ durch die Nsuordnnng der Dinge wir das den Défiziis nicbt bcraus 5111811; kämk ein? 1111115111119? Konjunktur, dann würden wir wahrscheinlich in dieislbe schwrre Vsdrängnis binsinaeraten, i11 ddr wir vrt ciniacn Jabrén water]. Jcb glaube, er bründet sich auch 111 dieser Hinsicht in eincm Lrircuiickysn Irrtum. Ich bitte ibn, dkn Nettoctat zur Hand 311 nebmen: da ist drr Posten der direktcn Stéuern und der ZÖUL mit der startiicben Summe 121211 _ glaube ich _ 584,15 Mil- 11911811 m€br_a[s im Vorjabr. Tissrr Posten ist mit aller nötigen Vorsicht äuiZSstCUt, Und _bei dem angenblicklicb bsrrschcndkn Geicbäitsgang in Landwirwckxait, Industrie und Hamdel werden die (Tinnabmen aus dieser Queile noch sehr 11181 reichlicher fiießcn. Auck) die (11111an 15 Posten der Einnabmsn smd ?rbrblich Faktoren. Ick) (12118 111111) der britimmten Hoffnung bin, da:“; das Drfizit, welches im ddrigkn Jabrc bon 92 (1111 45 Millionsn beruntergsgangm war, 111 7:161'8111 Jabre, wknn nicht der- Uwinden, doch um eincn (111173811 Betrag bskabgsmindert werdsn kann. 3111111 12:11 «Herr dcn Ewinner rcrgcicbla 811, 1111 Prrzéntiay rc112,100/o um ein grrinaes zu erböbcn. Ich in der Anficht, das;, nachdem wir di€i€ ernnn dsr Dinge 1811 einem Jahrs eingefÜbrt babsn, wir die 111 AUZfi t gsnrmmene Versucbszeit abwarten sollten, und daß nacb 4 Jabrkn Zeit genug 16111 wird, darübrr zu sprechcn. Ich bin 111111 der Mkinung, da dieser Reservefcnds, wie es bei den Jndvstriegeieüicbaften Übli ist, in barem (Heide 111an sollte, bei der Skkbandiung. Ick gebe mich der Hoffnung bin, daß, nach- dem wir im rcrigen Jabre 60 Miliionen in die Kaffe bekommen haben, wir aucb in diesem Zakk? einen äbnlicben Bstra erhalten werden, dbqiéicY er 11111: 1111132 Miliicmcn Cingeikßt ist. Dann ibätten wir Zchcn 120 Mi ionen. Wenn wir dicses Geld bsi dsr Scebandlung aben, da b-aucben wir im Falle der Not nicht e'rst Anleihen zu be- ?bsn. Tiki? Hunderte dcn Miiiiopen werden nun noch weiteren kam im Lande stiften. Sie werden das Geld für die Land- wirtschaft, die Industrie und dkn Handel biUig machen. Herr bon Gwinnkr bat Es dann auch für möglich gebaitcn, da!“; wir uns die Grunriäye 111 1319111 11111 en, denen Herr Kirchhoff" in Broicbürkn und Artikeln Ausdruck gege en bat. Der Herr Minister hat schon
gestern darauf hingewiesen, daß diese Ausführungen nicht gerade sehr klar find, daß man im dunkeln tappt, wenn man sie bandbabrn _wiÜ. Soweit ich sie verstehe, gebe ich gern zu, daß uns 751816 Grundsäße eine grö“ere Bewxgungsfreibeit geben; aber diese größere Bewegungsfrei eit ist gerade das, was ich fürchte. Wir reißen damit den Damm ein, den wir sehr weise aufge1ichtet haben gegen die Zugriffe der andern Ressorts. Ich bitte Sie, folgen Sie dem Lockruf des Herrn don Gwinner nicbt, iondern [1111111 Sie uns fkstbaltsn an den Grundsätzen der Solidität und der Vorfiébt, die die preußischen Finanzen und damit Preußen groß gemacht haben. “
Graf von Ykirbach: Ick babe nicht den Beruf, auch nicht die Verpflichtung, Herrn Von Gwinner in Schutz zu nehmen gegen den Vorredner. Wenn er aber erklärte, daß die Art, wie Herr bon _Gwinner im vvriaen Jahre den Finanzminisier und die preußi1chen Finanzen kritifiert batte, in diesem Hause unerhört wären, 19 entspricht das nach meinem Gefühl nicht der KoÜegialität im Herrenbauie, an die wir gxwöbnt find. Herr bon Gwinner hat im Vorigen Jabre aÜerdings m der Form zu scharf gesprochen. Das erk1ärte sich aber wobl a_us Einem Mangel an parlamentarischer Uebung, die Absicht war die beste. Wrr neu im Parlament ist, ist vielleicht verlegen oder verletzt durch die Art, wie* der Vorredner gesprochen hat; wir wiffen ja, daß Herr von Rbeinbaben mitunter von oben herunter sprach. Unsere deutsche Berliner Prk e, die nicht immer die deutschen Jntsreffen Vertriit, sondern die aus ändiicben, benußte ia 1an Rede gkgcn unsere Finanzvsrwaltung, und insofern war der Vorstoß nicht ganz vorficbtig. Herr bon Gwinner kann ficb aber ktrost in solche Kämpfe binsinwagen, 1 811111 Herrn Desbrück gegepüber; er [eibt Gewinner (Zuruf des Herrn 11011 Gwinner). Die Ausrubrungen des Hsrrn von Gwinner Waren doch sehr wertvoll durcb die Erweiterung von Geficbts- punkten in bezug auf die Hebung des Kurses unserer Staatsanleibxn und binfiébtlick) dcr Til ung dsr Schuld durcb Rückkäuse. Herr bon Gwinner hat das crdißnst, daß er zuerst diese Frage an- Feregt bat. Eine andsrc Frage 111 die_, ob wir im Vorigen Jahre creiis Lin Defizit grbabt brillen odsr nicht. Herr von Gwinner batte darin recht, das; wir formell wobl ein Dkfizit, ab€r tatsächlich einen Ukbkrschu battan. Wksentiicb entscheidend ist der Etat unserer Staats abnbcrwaitUng, die Verteilung der Einnahmen der Staatsbahnen. Es werdcn aus dsn Reincinnabmen Verteilt 2,10 0/0 fiir allgemcine Staatsausgaben, und der Rkst fließt in dien Reserbe- oder Ergänzungsfonds, vdcr wie man es ncnnsn will._ Bei dieser formellen Vsrteilung iit aUerdings ein Dcfizit _ saft immer berauszurccbnen, selbst 11131111 die _Uebers 1'1ffe noch 10 hoch sind. Hkrr bon Gwinner bat sebr zutreffsnd ge agi, Wenn auch die Ein- nabmen um viele b1111drrt Millionen ste'igen, so kann man dock) r€chn€risch ein Defizit konstruisren, und da111it_dic Notwendigkeit der Erböbun direktor Steuern. Ob das gerade fiir die Steuerzahler sebr Erfreuli ist, dariiber kann man verschiedener Meinung sein. Ist es zweckmäßig, daß der Staat, wenn _cr auch seinen unter der Be- lastung mit Staats- und Kommunalsteuem notlsidcnden StLULr- zablern gegenüber gar kein Woblwollsxi bat, 1111tsr alien Umständen an dieser mechanisch111 Verteilung fkftbält? Bequem ist es 1111- bsdingt, aber es ebt eigentlich über den Rahmen einxr soliden Finanzverwaltung 11111111, cs likgt darin cinc skbr starke Tbemurierung. Qik es zweckmäßig, die dirsktcn St_aats- und Kommunaistextkrn so zu erhöhen, af; die Stcue'rkrait de'r Bevölkernn ericbüttert wird, und ein wirtschaftlicher Rückgang erfolgt? J balte das nicht Liir richtig, ganz abgesehen von dcn Unglücklicbcn, die davvn etroffen werdsn. Es könnte damit gsbrn wie bei der Land- wirtschaft, wo das Untérrtxcbmen den Boden zu Mehrleistungen zwingt, um die alisrböcbite Rente bxrauszudriicken; wie bier meistens eins cbemiscbe 1111d n1ecbani1ch€ Vertckylcckyterung des Bodsns eintritt, und der Ertrag zurückgeht, wird schließlich auch die Prästationsfäbigksit der Stsuerzablcr leiden._ Das Stcusr- Vrogramm des Fürsten Bismarck lautst: Der Gesamtbedarf des Staates wird aus indirkkisn Steuern gcdcckt, aUe11faÜs wird für die Woblbabsndkn eine direkte StLULk ais sogsnannte Anstandssisucr konzediert, sonst aber srslcn die direkten Stkucrn 12811 Kommunal- vérbändcn zufließen. Von diesem Programm sind wir schon bimmkl- wcit Entfrrnt. Ein großer Teii der_ heutigen Staatsmänner und Parlamentarier mögen ja den Fürsten B1S1narck weit über- ragcn, darüber wird die Geschicbtr urteilen; aber dem Steuer- Programm Bebcis, nur 81111: scbarf nacb oben ste'igende direkte Stsnsr näbcrn wir uns in 5131171115611 immer mcbr, und dagkgkn sind doch (ercbiich Bedsnkcn geitcnd z11 machc11. Was die Staatsbabnkn bctriftr, so bi11ich 311 der Ucberzrugung gslanat, daß die frübc'rcn Finanzminister _ den 119111111111 1161111112 ich WUkoxnmrn (1115, zu dem babs ich unbcdingtes Vertranen, daf; cr die Dinge 0an Rückbalt daistsllen wird, wie er Es bisher getan hat _ mit ihren Ideen iiber die Amortisation dcr Eiwnbabnschld etwas ver- wirrend (1111 die ganze Beurteilung der Vsrbäitniffe gewirkt haben. Nur ("111111111 bat Herr Miqncl cine Außnabme gc111acht. In einem leiULkM Kreise, Von dcm heute nur noch ich und der Frexiberr Von Manteaffél übrig sind, fübtte er über die Frage, ob wir fiir die Kanal- vorla ? sintretcn soilten oder nicht, fOingCs aus: Sie brauchen gar €i11 Bedenken zu tragen, ein paar hundert Miilionen ins Wasser 111 werfkn, das rsrträgt der Fiskns skbr leicht; ich babe durcb cine Amortisation, z11 dsr ick) ar nicbt gezwungc'n War, eine ganze Anmbl won Hundkrtsn von 3171111011911 erspart und dann be- baltcn. Das sagte der sonst so borficbtige Mkr bon Miquel in eincm Engste" Kreise in seiner Wobnung; 111 Liliém weiteren, wo Steno- grapbcn dabei waren, lautkte das etwas anders. Der ganze Fundus unserer Bahnen wird in Verbeéserter, wertvollsr Form aus den laufenden Einnahmen bkstrittczn, darü er hinaus anch eine beträchtliche Ver- mehrung dcr Substanz, wobei der mäßige Strrit, was wcrbende An: lage sci und was nicbt, ganz außkr dcm Spiele bleiben kann. Diese Vkrmcdrnng der Sabitanz Vollziebt fich dadurch, daß jcdsr kinzelne Posten 1111111? bundrrttauscnd Mark (1115 dkn Einnabmcn be- stritten wcrdsn muß. Es bandelt sich da um ganzgewaitige Summen, und auch noch darüber binaus werde'n 1119118 Erweiterungen dsr Sabsianz rcgeimäßig aus den laufenden Einnabmsn bestritten. Hirr- nacb Lricbeint mir eine Tilgung der Staatseisenbabnkapitalsckyuid absolut nicht dringlich; sie geschieht aber doch, und von den 10 Mil- liarden smd bereits 3 getilgt. Das in docb cine mehr als Vorsichtige Finanzvrrwaltung, wenn der Schuld eine 2111111111: ge enüberstsbt, die mit 10 Miüiardrn 61111181th ist, (1er bcuts 11111311 17111?; 15 Milliarden ge1ckätzt werden kann. Die Thesaurikrung 111 ja sebr erfreulick), es wird 2111 ReserVCfonds don roßcr Vcdeutun geschaffkn, und es wäre kein Wort dagegen zu Hagen, wenn ni t die Evcntualität xiner schärferrn Heranziehung der direkten Steuern gegenüber- 1tände. Darin liogt eine anz gewalx1ge Gefabr, und es ist mir sebr zweifelbast, ob der Jinanzminiiter _den richtigen Weg gebt. Jeb zitisre aus dem bekannten Werke Kirchbcffs: Diese Extra- aurwkndungcn aus dem Ordinarium, welche als rsine Substanz- vermsbrun anacfeben wcrdcn können, baden 1907 und 1908 jährlich 70 bis 75Diillionk11 bctragen, also mehr. als 1% der gesamtcn noch validisrrnden Eisenbabnkavitaliäyuld. Die Gssatntsumme diessr Ver- wendungen «(lein iür Vermehrung des Fubrparks über den Ersa hinaus betragen 327 Mtüionen und unter Zurccbnung der Auf? wendungen für Mélioration der Babnanlagcn im ganzen mehr als 650 Millionen, die a11s dem Ordinarium für reine Substanz. vermebtung auigr'wendct worden sind, ohne dem Anlagckapital zu- gerechn-et zu werden. Diese Ausführungen wie diejenigen 11er die Psrabminderung dcr Eisenbahnschuid auf 7 Milliarden scheinen mir klar und unanfechtbar zu seixi. Nun ist von den Hyrren Von Gwinner 1111d Delbrück in rubrende'r _ in voller Ueber- einstimmung die (Zbantualität eincr Aenderung der gkseß- lichen Bcstimmungen über die Svarkaffen unter Berücksichtigung der englischn Erfahrungen zur Hebung des K'ursstandes un1erer StZaisrcipicre angsret wordcn- Ich de_daaere skbr, erklären zu MÜUEU, dasz diEier eg ganz ungangbar iii für unsere Sparkassen. Einmal handelt es fich um kommynale Sparkassen, da hat der Staat nicht das chbt, so weit einzuareisen, und dann Vergesic'n Sie doch nicht, wie soll das Krkditbedürfnis drr kirinen Sparkaffen befriedigt werden? Sie legkn es an in kleinen Hypotheken, und das ist em
Vorzug für die Leute in der Nachbarschaft. Ich balte al' " We nicht für gangbar, es müßten denn sebr weitgehende 112111111?" ges affen _werden; ich glaube c1_ucb nicht, daß die Vorlage im ande" Haufe Zujtirztmung findet, veriucht kann es ja werden. Die JUZ!" Banke'n wurde das ja sehr wirksam Von der chrpkljchxOU entlasten,“ Staatspapiere anzukaufen, das gebe ick) voU'kMUU' zu; Die Herren von d(xr 1131-1136 1111311013 und dEr Fin?“ minister_ börsn es nicht sehr gern, wenn man ibnen sagt, dkkb stkontjax, 1si ent1cheidend für den Kurs unserer (Staawxxxpik Die exorbttanten SäZe stammten nicht von den großen Answxzm an die Reichsbank, sondern davon, daß man den schwachen Goldi *, schühen wollte. Der Zeßtge vxrdienswOlle Leiter der antralgsnoß scbastsYaffe bat essclbjt auSgswrochEn, das; 65 Sätze wären, djs „ck noch die Spekulation anlegen könnte. Das hätte Vermiedsn W111 können, wenn wir die Taler nicbt Verkauft hätten, wenn sxe «ck) [111 in der Reichsbank lägen. Das. ist ja 111111 borbcxi und mehr mkbr'te andrrn, aber gerade dem jeßigen Reichsbankpräfidentén ÖMUstéi' gebiibrt 11111er brionderer Dgnk dafür, daß er weitsicbtig 11111311: Gegensaß zur frfzberén Gepflogenbéit Verstandcn bat, 1111181611 Edsi- metailbcstand wirk_1a1n zu st_ch"1rfc11, anch mit Opfern, durcb Ankan „, Gold und von Deb1sen, sodaß er über einen reichen oder doch 1113111191an Gdldbestand „Verfiigx, obn_e daß 81118 bsdeutende Zinscrböbng 1151" ware, und ich hoffe, daß er 111 1, „2 Jahren noch 11111"st N„ sultate erzielen wird, und das _wird in erster Reibe 9111111111111 Antrieb zur „Hebung des _Kur1es' unsrrer Staatsanleibrn 11111 Die Gefabr liegt _mehr so icbr bei dsr Erhöhung der EinkommU steuer, _sondern bei der Erböbung der Vermögenssteuer. T1? VW- 111ögensxteuer kann man doch auch nur aus d€n Einnahmen 111111li und außexrdcnz belastex die Vermögenssteuer, ganz ohne Rücksiéht Mi die Ertraéni11e, in erster Reihe_ die Landwirtschaft, und die Vstrikke dte 11ch ebr boch rentrerrn, sait gar nicbt. Vor eincr 9111111111 Jabrrn babe icbdem F1na_nzm1nisi€r Freiherrn bon Rheinbaben ein Brisriä aus Westpreußen angesübrt, 1110 die Ergänzungssteurr das TOM!!- der Einkommensteuer betrug. Hrute stehe ich genau Vor 1111111" Sitnaiibn. Wir batten 1907 und 1908 kolossale Re 8111111119, als, zwei jolcber Miszftandsjabre hintereinander. Der CrYolg war für den landwirt1chaitlichen Ertrag srbeblicb unter Nui]. Da du Stenerbctrag immer _ nach, dem _ Durchschnitt der [exten drci Jahn erecbnet w1rd, so 111 me1neE111ko_mmensteuer in diesem Jahren, [S)kblick) gesunkezi und die Folge ist, daß ich genau das Dovvelre an Ergänzungsiieuer wie an Einkommensteuer zahle, der Satz ist 1,1 der Einkmmnenstkuer 3 0/0, bei der Ergänzungssteuer 6 0/0. T1, Herrrn in der Siudierstube haben davon ar keine Ahnung. X- möchte nur, dax; einer der Herren, der so 1118! über Steuern schreibt an meiner Vßrwaltung ein Jabr teilnimmt. Er würdesx wundern, mit wrlchexp Desagrémmw man da zu tun bat, 111111111: schw_er"es 111, fich 11b_er Waser zu halten. Gegen eins scharf: Ei111chayung dcr Erganzungssteuer gibt es kein Mittel. M ist 1111111 rettu11gs10s verlyren.' Jedenfalls würde ick) de111Fin111- minister: empfehlen, 1161 einer Neuregelung der prc11ßischen Staatsjtsusm die Deklarationspflicbt für die Ergänngs, stsusr ci11zuiübren._ Es likgt im wirtschaftlichen und 111111) 11: politischen Interkme, dg die Steuerschraube auf dem ©1111: dsr direkten St€11er_ 111 t_ zu scharf angezogen wird, sonst gibt ('s Abwaydkrung, wtrtichaxtlicben Rückgang und alles möglich: Tcr stadt11ch€ Grundbefixz ist 1a auch das greifbarste Ob'ekf 11111111 Steuer. An fich ware dcr charike richtig, daß fich 131116) rganisatiog bildete, bxstebend'aus einer Verbindung des stadtischen und ländliche: Grundbesixzcs, mit dern Zwecke, sicb zu scbüyen (10 19110 1910111111 1111 Jkgeyuber zu vxxatorricber Anziehung der Steuerschraube durch 111 .lußsübrun sbestitnmungen. Der politische Radikalismus gebt 111111111 weite'r. J las beth, untermeiner und des Herrn bon Köiler Leitung wäre gegen d€11_M1n1sterpra1i_denten gearbeitet Wordcn. Was meint 11111cb111d1ge Perwn qnlangt, 10 babe iZ nur zwei Bemsrkungen 111 Reichskanzleisitn Net stagr anerkannt. b das gerade ein Angriffiit? Das 111 die Minicrar kit, von dcr man spricht, und so wird 969111 111 sicucriicbe E-lcineni des Befiß1_s gearbeitst, sowohl des 1111111111111, als auch dss land11che11. _ ch iprccbe nicht von dem KonsorVatix-mus als Partei, abcr 1111 großen 1111d ganzen, werden Sie mir z11geben, “ind die konikrvativen Elcmsnte dsr städtische und ländliche (527111111- esixz. So 181111618 uns die ersie Reicbsfinanzreform mit dem Umfas- stempel von FM,. Die _zweite Finanzreform brachte dem 05111111- besiß, und zwar dcm la_11dl1chen Grundbesiß, die Branntwein: steucr, die uns überaus 1chari bedrückt. Es war doraUSzUseben, daß bsi ciner 101che11_ boden Besteuerung ein anz ge- waltiger_ Riickgarig des_5*c'ons11n1s eintreten würde. „111111 111 Zuwacbssteuer _trisft lcdigl1ch den Grandbefiy, das mobile Karimi gar nicht, al1o auch wieder die kOlisCkVasiVSn Clements. Tak Eigcntumßrecbt an Grundbcsitz ist Eigentlich dadurch in Fraß- gkstellt,_ und wenn ich anch nicht davvn betroffen 11161111: ist die1cs Gxsübl für Mick), ein“ géradezu niederdriickeniek Sebr viel Mißnimmung, sxbr 11161 T111011anzcn smd dadurch [7131111 gerufen wordkn. Mgn darf dxrartige Konzessioncn 11111 dann 11111111111- wenn man sicher 111, das; 116 a11ch auf dankbaren Bodrn 111111, oder daß sie erwidert werdrn. Aber so haben wir das erlitten, was man im eswöbnlicben chm eine'n Rcinfal] nennt. Bedeutunch Voll für die cform der direkten Steuern find die Ausfübrunge- des Herrn Oberbürgcrmeisters Wilms, weil er Vom StandvUnkt 111 Vertreters des städtischen Grundbesißes zu genau dcnselben Kon- sequcnzén kommt wie ich, und das Zitat aus dkn Ausfiibnmgen 111 derzeittgsn Herrn Finanzministers, früheren Herrenhausn1i1glierxé1 Vom vorigen Jahre. _ Vor etwa Jahresfrist führte dsr 11511? Finanzminister ans, daß es dem Staat nur woblgcben könnr, 1111! es a_uch den Kommunen auf ginge; mäßige Kommunallastcn seM hierfür eine wesentliche VdransscZung; Entlastung, nicbt 111-118 B?- lastung müffe die Richtlinie 1ein. * „*r ungefähr einem Jabre brschxkékkk fich Von dieser Stelle; aus der jeßige Finanzminister darüber, kat; kk! Staat immer die Lasten auf die Kommunen abwälzen wolle. Lb wkkl dsr Finanzministyr, zu dem ich vdilcs Vrrtrauen babe, dis KM- scquenzcn aus dieier seiner früheren Haltung in seiner bervorragxnkek Steilung ziehen wird:.) Wir erwarten von ibm, da er bei??! organisckycn Rcform unkerer direkten Steuern diese teilwetse prrnljlvsé kommunale Belastung berückfichiigt. _ Herr Delbrück (zur tatsächlichen Berithi ung) stellt fekt, das er n1cht das Wort .uncrbört“ gebraucht aße, sondern nachW
unkor i ierten Stenogramm von Angriffen gegen das Finanzreffort *
gespro en babe, ,wie fie in diesem boben Hause selten erhört smd“-
Finanzminister Dr. Lenye:
Meine Herren! Ich hatte eigentlich gebofft, daß ich Hera Grafen Mirbach gestern abend überzeugt bätte, daß es unmögliÖ wäre, (1118 den Eisenbabnüberschüffen noch mehr zur Entlastung 1“ Steuern mit heranzuziehen. In dieser Annahme babe ich mick) 105“ getäuscht. Seine Ausführungen beute Haben mir bewicsen, daß “ mich entweder in der Tat nicht verstanden hat, oder da[“; ich seh' unklar gewesen bin.
Herr Graf von Mirbach bat aukgefübrt, daß die VsrrLÖUW der Eisenbabnübersckoüffe und ihre Heranziehung zu den allgkmeink' StaatSauSgaben sebr mechanisch geschähe, daß die Finanzberwaltuk'i aus Bequemlichkeit keinen anderen Weg einschlagen onte, weil- ihr bequemer wäre, Steuern zu erheben, als die Eisenbabnübcritbukk mit heranzuziehen. Ick) denke doch, ein so äußerliches Moment W allein nicht der Grund sein, wesbalb man so etwas macht. (Ski“ richtig!)
Wenn man 1111; durch die Bequemlichkeit leitcn [affen 11-111“- so läge es doch sebr viel näher, daß man die in die Kassen bike“ fließenden Einnabmen in höherem Maße zu anderen Zwecken verwendete, als daß man erst dazu schreitet, die so unpopUW Steuern zu erheben. Also das kann der Grund nicht sein.
(Schluß in der Zweiten Beilage.)
„11,7 56.
Zweite Beilage
Berlin, Montag, den 10. April
zum Deutschen Neickzsanzeiger nnd Königlich Preußischen Staatsanzeiger.
1911.
„“k“-_.???“-
(Schluß aus der Ersten Beilage.)
Sodann hat Herr Graf von Mirbacb gemeint: in die Eisen- babnsn wird so viel Geld aus laufenden Mitteln bineingesteckt, das; darin eine unfruchtbare Thesaurierung liegt, die Eisenbahn braucht diese BarzUWendungen nicht zu haben, sondem es ist 13161 richtiger, wenn man die Eisenbabueinnabmen 1111111 wieder bineinstcckt, sondem alles auf Schulden nimmt, dann wird die Sache sebr viel beffer laufen. Meine Herren, ich habe mir gestern schon auszuführen er- laubt: die Eisenbabnen smd ein Unternehmen, das jabrein jabraus für die bestehenden Bahnen große Kapitalaufwmdungen erfordert. DieseKapitalauftvendungen find seitJabrzebnten immer aus laufenden Mitleln Vorgenommen worden, und es ist troßdem nicht möglich ge- wescn, für die Zukunft eine höhere Rente als annähernd 21% dcs statistischen Anlagekapitals herauszuwirtsckxafien. Ich babe mir erlaubt, darauf hinzuweisen, wohin es führen würde, wenn wir die Aui'gaben des Extraordinariums, die etwa 120 Miüioncn Mark, die wir jährlich in die Eisenbahnen wieder bineinstecken, auf Anleibe ncbmen. Der Schukdendiknst für diese Anleihen wird aUmäbiicb die Nettoerträge der Eiserbabnen so herunter- drücken, daß wir dann Gefahr laufen, überhaupt die 2,1 0/9, also den- jenigen Bctrag nicht mebr zu bekommkn, auf den unser Staatshaus- halt zum erheblichen Teil jest gestüyt ist. WWU nicht im Laufe de'r Jahre auf das Drängen des Landtags aiimäblicb die Ausgaben dss Staats wesentlich auf die Eisenbabnüberschüffe gegründet wären, so wäre ja die Frage ganz anders diskutabel. Da wir abr-r _einen be- stimmten Betrag der Eisenbabnüberscbüffe zur Balanzierung unseres Staatsbausbaltsetats nicbt entbehren kbnncn, müssen wir darauf seben, daß wir diesen bestimmten Betrag für die Zukunft sicher bereinbekommen. Wollten wir das nicht tun, so würde die Sicherheit unseres Staatsbausbalts gefährdet. Für die nächsten Jahre _ das babe ich mir auch gkstern icbon auszniübrcn erlaubt _ könnten wir ja das Verlegenheitsmittcl, die 120 Miilionsn zu verWLnden, be- nutzen. Was würden aber unscre Kindkr sagen, wir würde die Finanz- verwaltung der Jeßizrit Von unseren Kindern angeschn werden, wenn wir so Vurfabren wollten, daß unsere Kinder diese sicheren Einnahmen der Etienbabnverwaltung Verlieren müßten.
Herr Graf Von Mitback) bat sodann untsr Verlcsang eines Paffus aus der Kirchboffscbcn Schrift daranf hingewiesen, daß wir ja eigentlich schon viel zu 11.161 in dem Eisenbabnen tbcsaririert bättcn, das; das gesamte Anlagekapital der Eisenbahn über 10 Milliarden Mark bctrüge und daß davon fast 4 Milliardcn Mark abgeschrieben wären, also Barkapital geworden smd. Meine Herren, es ist allkr- dings Taifacbe, daf: sebr V1L[ bares Kapital in die Eisenbahnen bincingrsteckt worden ist _ das babe ich immer betont _; Es ist sogar früher unter Herrn von Miquel und unter Herrn von Rhein- baben noch sebr viel mehr bineingestecki worden, indem alle AuLgaben für zweite und dritte Glrise, für Anschaffungcn im Wagenpark usw. über den gewöbnlichen Ersaß hinaus, die jest auf Anleihe genommen werdsn, zum größten Teil aus laufenden Mitteln bestritten worden find. Nichtsdestoweniger ist die Eiscnbabnrente nur so gcsticgcn, daß die Nettorente den heutigen Stand bat.
Es wird dabei immer Von Abscbrsibungcn gesprochen. Dieses bringt einem unwiÜkürlich dcn Vergleich mit industrirllc'n Unterncbmungen nabe. Meine Hcrren steÜen Sie fick) vor, unsere Staatseisenbabnen wären cin Akticwuntcrnebmcn _ Sie würden kann ein Akttemmternsbmcn darstekim, w€iches über 10 MiÜiardcn Mark KapitaliUVrstierung bäitc: Tabou bctrüge das Aktienkapital noch nicht 4 Miliiarden Mark, und 7 Miiiiarden Mark wären auf Schulden und Obligaticncn gcnommm. Würden Sir bei einer Aktiengesaüsckpast sagen: das isi eine gut fundierte Aktiengescü- schaft, und würden Sie es biUigcn, wenn die Aktiengcicilickyaft, statt Von Zeit zu Zeit ibrKapital zu crböbcn, immerwieder neue Schulden aufnäbme? Ich glaube, das würden Sie nicht billigen. Der Status unseres Anlagekaprtals bci dm Eiirnbabnsn würde nach dem Rate, man solle das Extraordirarium anf Scbaldcn ncbmcn, in Zukunft immer mehr Vmscblecbtet wcrden. Wäbrend jekt die Spannung zwiscbcn dem Gesamtkapital, was in der Eisenbabn stockt, und dem, was bezahlt ist, ungefähr 4 Milliard€11 Mark Eigenkapital und 7 MiUiarden Mark Schuldcnkapital beträgt, würd-n in Zukunft zwar die 4 Milliarden Eigenkapital bleiben, die 7 Milliardkn würren aber immer mehr in die Höhe stkigcn. Hierbei würde der schuldenfreie Bcsiß immer kleiner. Also auch schon darum kann man es nicht billigen, daß man das Cxtraordinarium unsere'r Eisenbabnverwaltung aus dem Etat beransnimmt und es auf die Anleihen ye1wcist. Für die Zukunft wird dadmcb dcr Ertrag, den wir für Staatszwccke haben müssen, berabgedrückt und gefäbrdet werden.
Meine Herren, Herr Graf Mirbach hat auch über mcinc beiden Herren Amtsvorgänger etwas gesagt. Er bat War die (53111? gehabt, mich dabei auszuncbmen; aber in Wirklichkeit trifft dcch das, was er gesagt hat, die gesamte Financhrwaltung. Ich bin noch gar nicht lange genug Finanzminister, als daß ich dabci eine Adndcrung bätte treffen können. Herr Graf Mirback) bat 96161115 die skikk)???" Finanz- minisjer haben die tatsächlichen Geldbcrbäitniffe nnd Einnahme- Wrbältniffe der Eisenbabn immer etwas im Dunkeln gebalten, haben sie vercunkelt _ er bat diesen klaren 5211161111111 zwar nicht gebraucht, er sagte, er fände im Moment den Ausdruck n1chi _; aber dem Sinne nach onte er es sagen. Ick) muß 7730799“ EMME) Lkhkbkl'i- Die fmanzielien Verhältniss der Eisenbahnwerwaltung [11cgen se1t Jahren ganz sonnenklar, sie sind auch im andrrn Hause immer ganz klar verhandelt worden. Gerade bei der Feststeüuna dsr Regelunx'z, die im vorigkn Jahre für die Zukunft getroffen worden 1s"1, sind d1e ganzen Verbälwiffe der Eisenbahn genau und ubetfichtlicb dargesteüt, worden. Ich erinnere aucl) daran, daß die Ta- beUen stets veröffentlicht worden smd, WVWF'S 211711711111) . ist, Was aus Anleibemitteln und was aus laufenden M1tteln 111 die Els?"- babnen hineingestyckt wordcn ist. Wynn nacb einF'r Sch1iderung des Herrn Grafen Mirbach Exzellenz von Miquel fruber einmal gesagt
haben soll, es komme dem preußischen Staat gar nicht darauf an, mehrere bundert Miliionen ins Waser zu werfen, wir stccktén jährlich so visis Miiiione'n baren Kapitals in die Eisenbahnen hinein, daß der preußische Staat das aucb ganz gut Verschmerzen könnte, so will ich die (Glaubwürdigkeit des Herrn Grafen Mirbach nicbt anzweifeln; aber wenn man Exzellenz Von Miquel auf Herz und Nierkn damals gefragt hätte, wie er das meinte, so würde er stöber gesagt baben: das stimmt nicht so ganz. Meine Hemen, wenn man die Tabellsn anfiebt _ und diese ergeben dock) das amtliche Material _, so find in allen den Jahren nicbt viele 100 Millionen HCÄMÜÖ in die Eisenbahnver- waltung bineingesteckt worden, sondem nur die Beträge, die ich ge- schildert babe und die Ihnen allen bekannt sind. Also in der Hinsicht braucht man, glaube ich, auf die frühere Aeußerung nich1 so großen Wert zu legen. Diese Aeußerung ist vielleicht unter anderen Ver- hältnissen gefallen; jedenfalls ist sie für die heutigen Verhältnisse in keiner Bszicbung beweiskräftig.
Wenn wir aber nicht dabon abkönnen, daß bei der Staatseisen- babnverwaitung das Ordinarium nach wie vor aus laufenden Mitteln bestrittm Werdrn muß, wenn wir also diese Mittrl nicht frei be- kommen für aÜgemeine StaatSzwecke, dann bleibt uns allerdings leider nichts übrig, als nach wie vor unsere Steuern mit heranzuziehen. Ich bedauere es auch unendlich, daß der Steuerdruck und die Steuerlast bei uns im Lande allmählich recht groß geworden ist- Der Druck, den die Staatssteuern ausüben, ift cs bei weitem nicbt allein, der wirkt, sondem es kommt der Drnck hinzu, den die Kommunalstkuern ausübrn. (Sehr richtig! und Zuruie: Schulsieuer.) _ Gewiß, msine Herren, auch die Schulsieuer und alle anderen Steuern, die sonst noch vorhanden sind. _ Ick) möchte Sie aber bitten, mir ein Mittel zu sagcn, was wir an die Stelle der Steuern seßkn soUen! Die Ausgaben smd einmal da, die Verhältnisse baben fich so entwickelt, das; jährlich diese Beträge Vorhanden sein müfirn. Bitte, meine Herren, wober folien wir das Geld nehmen? Das Reich bat das andere Gebiet schon sebr reicblicb in Anspruck; gsnommen, Es hat die indirekten Steuern Wesentlich auSgestaltet und ist sogar 311111 Teil schon auf das Gebiet übergetreten, welches bis dahin dem preußischen Staate und auch den Kommunen Vorbehalten war. (Sebr richiig1 und Zurufe: Leider!) Was bleibt denn nun dem Staate? Der preußische Staat hat weiter nichts, abgesehen Von seinen Be- triebscinnabmen, die auch nicht mehr bringen können, wie ich Ihnen nachgewiesen zu haben glaube, als die Steuern, und wenn Mittel beschafft werden 1111111811, dann müssen wir eben die Steuersäße so normietcn, daß wir tatsächlich auch die Mittel bekommen. Infolge- dcffsn ist es, so schmrrzlicb es mir selbst ist, nicht anders möglich, als daß wir die Mittel im Wege der Steuergeseßgebung aufbringen.
Herr Graf Von Mirbach bat allerdings gesagt: wenn das neue Steuergeseß kommt, möchte doch dabon Abstand genommen werden, auch die Ergänzungssteuer mit zu erböben. Meine Herren, die neuen Steuergeseße werden fich ja ungefähr auf derselben Basis bewegen wie das Geseß über die bisherigen Zuschläge. Da ist die Ergänzungs- steucr auch etwas mit berangezogcn. Das Beispiel, das Herr Graf von Mirbach angefübrt hat, kann ich abcr eigentlich nicht für bcweiskräftig dafür halten, das; die Heranziehung zur Ergänzungs- sieuer besdnders boch sei. Wenn Herr Graf Von Mirbach sagt, in- folg: der Mißernten dcr früheren Jabra babe er an Einkommensteuer gerade sobicl gezahlt wie an Ergänzungssteucr (Graf bon Mirbach- Sorquitten: Die Hälfte!) _ oder nur halb soviel wie an Er- gänzungssteuer: Herr Graf, da gratulisre ich Ihnen, dann babkn Sie sebr wenig Steuern bezahlt. (Bravo! links und Heiterkeit.) An Er- gänzungssicuer ist nur eine außerordentlich geringe Steuer zu zahlen, und wenn die Einkommensteuer nur die Hälfte der Ergänzungssteuer beträgt, dann ist es allerdings keine bobe Steuer. Ick) glaube, wenn die Ernten günstig gewessn wären, würden Sie eine ganz erheblich bbbsrc Einkommensteuer baden zahlen müssen.
Dann hat sowohl Herr von Gwinner wie Herr Dclbrück darauf bingewiesen, man möchte doch die Tilgungsbeträge unserer Anleihen nicht dazu Verrvenden, daß fie Von den neu auf- zunehmenden Anleihen abgeschriebkn würden, sondern dazu, daß der Staat als Käufer auf dem Markte für Konsols aufträte. Herr Graf von Mirbach hat noch Hinzugefügt, das; es ein besonderes Verdienst des Herrn von Gwinncr wäre, diese Frage zum ersten Male zur Sprache gebracht und die Staatskokgierung an- gcrcgt zu haben, danach zu verfahren. Meine Herren, diese Auffaffnng, daß es nüyiick) und notwendig ist, die Tilgungsbeträge nicht auf ncue Anleihe zu Verrecbncn, sondern die Konsols anzukaufen für die Tilgungsbeträge, ist bei der StaatSrcgierung schon vor der- schicdenen Jahren zum Durchbruch g-langt. Lange, ebeHerr Von Gwinner die Anregung gsgebcn bat, ist bei der preußischen Finanz- Verwaltimg schmi gerade so Verfab1e11 Worden. Schon im Jahre 1908 sind die Tilgungsbeträge in der Weise verwendet worden, daß Konsols auf dem Markt dafür gekauft smd, und es sind keine Abschreibungen mebr e1folgt.
Dann ist eine andere Frage [1181 nm!) angeregt worden, daß der AuMieichsfonds, der Von der CisknbabUVerWaliung angesammelt worden ist, nicht so Verwendet werden 111öchte, daß Anieibcn dgrans bestrittcn würden, sondern daß wir das Geld bar in die Kassen bineinlegen möchten 11ndin1merrräientba1ten möchten. Meine Herren, diese Frage ist sehr wichtig und bedeuisam, und ich gebe zu, das; rs riot- wendig ist, sie gründlich zu erwägcn. Ich bin durchaus nicht abgene'gt, diesen Ratschlägen zu folgm. Natürlich muß die Finanzverwaltung die Möglichkeit behalten, daß sie das Geld, wenn die finanziellen Ver- hältnisse es e1fo1dern, auch mal in anderer Weise verwendet. Aber an fich ist die Anregung sebr beachten9wert und zu priifen.
MeineHerren, ich möchte Sie nochmals bitten, troßdem das Gesvxnst bevvrstebt, das; die Steuerzuschläge nicbt heruntergeben können, sich damit einberstandcn zu erklären, daß die Finanzgebabrung, wie fie bis dahin beim Eisenbahnetat gewesen ist, in Z11k1111it bleibt, denn sonst würden 1111sc1e Eisenbahnbcrwaliung und hinterher die
Staatsfinanzen den Schaden davon baben.- (Brabo!)
Graf von Mirbach (znr tatsächlichen Bericlyiignng); Dr_r Finanz- minister bat 1111 Abgkordnctenbauis ngkgeben, das; i11d1§E11€nbab11€n msbr bineingrstcckt ivr-rdén ist, als bcraaskwnmt. Ta11ach11ch bctragt das Anlagefapiml 11011 ungefäbr 10 Milliardkn" bsutk 1111r noch 7 Milliarden, der Wért dEr Ciscnbabnkn bciänßt 1111) 11er [est. (1111 etwa 15 MiÜiarden. WEnn wir so weitsr ar _eiten, sr) sind w1r 111 wenigen Jahren dabin, daß wir kcine Eisenbabnicbuldcn mebr baben, und die 91111an Eisdnbabncn abgsscbriebkn find. ' __ _
Vizkpräfidknt Hrrr von Becker: Das ist k1111€ 1111111111111 Ve- ricbti ung. '
SHraf von Mirbach: Ich bitte, nur 11011) e111cn Satz.
VizepräfidrntHerrVonBecker: SiS babsn nicht mehr das Wort-
Graf von Mirbach: Nur noch einen Sat,; 1»1101€_1ch „1013611-
Vizspräfident Herr bonBecker: Aber nur 3111: tat1ach11chsn Be- ricbti 111191. ' _ ' ,
i(JHraf Von Mirbach: Der Finanzmmiiter sagt, ich zablZ 81118 zu nicdrige Einkommensteucr. Ich Sade nacb Püicht 11nd Gcw111111 1111111 Einkommen deklariert, w€ii€r nichts, und die doppslie Grg11151111119: steuer ist mir aufdrlsgt wwrdcn.
Finanzminister Dr. Lenße:
Meine Herren! Ich glaube, keiner de'r anderm Herren aus dcm Hause wird aus 1118111811 Ausfübrungen entnommen haben, das; ich gesagt babe, Herr Graf Von Mirbach 311518 zu niedrige Einkommen- steuern. (Zustimmung.) Ich babe nur gesagt, ich gratulierte ibm, daß er sebr niedrige Stkuern zablts, das babe ich sagkn WOÜLU.
Was die andsren angeblicbkn tatsächlichen Bsrichtignngen anlangt, so ist Herr Graf bon Mirbach (11111) in einkm ertam. WMn wir 120 Millionen aus Barmitteln jährlich in die Eisénbabnen hinein- stecken und danebcn jährlich viele bandert Millionen außerdem für Neababnen, zweite 1111d dritte Gleise, Elcktrifierung usw. aufwenden, kommen wir niemals dazu, daß übrrbaupt dis Babnen boliständig abgeschrieben werden; im Gegenteil, die Schuld der Bahnen wächst troßdem immer noch srbr.
„Herr bon Gwinne'r: «Herr Drlbrück bai 111i_r_ dorgrworfkn,_daß ich im Vorigcn Jahre dsn damaiißcn Finanzn1111'11ter 1111111crbdrt€r Wrise angegriffen babe. Graf Mir ach bat bcrr1is 1115 1111081105611 Umstand angeführt, daß ich ein Parlatnentariickdcr Nc111111g set. Ich füge bi11z11, das; ich auch srbr stark provwzirrt wordcn'war. Es wurde mir im Vorigsn Jabre borgsworfcn, 1ch tr1ebe Bilanz- Nrscbleicrungen. Darauf strbt für einen 'Kau1111ann, und ich bin Kaufmann, (Gefängnis. Weitrr wurds n11r 811tgc,1_1_8n_111-bai_te_11, d1e erste P icht sei, die Wahrheit zu faxen. _Das 111 1111111101111, der Vormur der Lüge. Daßichdurchsolche§orwur1ch1nbeft1geAufregung Versth wurde, ist begreiflich. Der Fmanzmmnner mcrnte damals auch, ich möchte dafür sorgen, daß die Deutsch? Bank mebr Staats-
(WiN? kaufte. Dabei besitzt die Deutsch? Bank msbr Konsols czls ämtiicbe LebsrisVLrsicberungEn zasammen grndmmen. Auf derartige persönliche Angriffe war ick) bercckytigt, 111 „ scharfxr W911? zu antworten. Meine Errkgung ist abrr erfreulicheerse boÜst11'nd1g Vorbei. Hark Delbrück sagts, ich hätte mich im 1301111611 Jabré gc1rrt; we'r irrt fick) nicht? Ich babe ailerdnigs g€1agt, es wurde nichts in den AUSglCicbsfdnds flikßen. Zu dieser Annabmr war 1119, Wi? die damaligsn Konjunkt11rb€rbäliniffc la 1311, berexbtigt. V1cl wichtiger ist aber die Hauptfragc, die' uns „ier be'schmtigt. Nun habe ich gestern abend mit dLm Herrn F1nanzt111111stcr eme U11terred1111g gebabt und ihm Versprocbcn, ihm 11er 111811112 Ansichten eme Al_ls- arbeitnn zu überreichen; das iii inzwiscbcn gsschxbe'n, das Resuitat ist, daß ich Zkbmipte und nachzuweissn mich. untersangs, daß 1v1r kkm Defizit zu konstruierkn bra11chen, daß ww statt 2,10_ 2,35 0/9, also ein Virrtel Prozent mehr auf den Etat brtnKen konnen. Wir können ci11€11Fo11ds 111311 15 211111110an bilden, der eute auf'das (?xtraordinarium fällt, und 25 3111011011111 tbcsaiirisrrn, 11111 emen Bstriebsciicnbabnfonds zu bildsn, (111 drm es der C111'11bab11V1-r111alt11ng gebricbt. 311 Miqnels 3111611 erfügten dic E11€nbab11c11 nber eine starks 918181110. 911111 babe ich 0110 Achtung por dcn1U11tersch1cd zwischen eincm staatlicbcn 1111d 81111111 11611161111l1ch611(F)"cschait, abrr (11111) das Eiicnbabnnnierncb111_1*11 11111s; gewisse _Grnndiaye cbcnsognt bsacbtkn 11118 jcdlr ka111111ä111111ch8 Betrwb, , 11181111 nicht das Ganze Schaden icidcn soli. Betrachtct 1111111 die E11c11babiicn als 81116 Aktiengeseilscbaft, so crbäit drr Staat als Aktwnar e111_e Dividends von 2,10 0/0. Jeb behaupte 111111, wir können diE D1- bidcnde 131111 2,10 auf 2,555 crbbbcn. Mit anderen Worten, statt 219,8 246 Miüionen auf drn (Etat als Einnabme bringen. Wir baden in den [CBWU 5 Jahren 300 YiiÜiMM Drfi511 Jobabt. _Dwic kostcn 13 Millionen Zinsen. WEM] wir d1csc 3009111111011811 als Erscanbn- anlcibc (1116989111611 bäTten, dann würdcdie_(Tti11111111111011111111111111] 11131 13 Mtllioncn mehr tragen, während, Wik d11? Dinge 10151/116070, dicse 13 MiUioncn dcm (111981118111611 Budgat zur Last failcn. S1) _111 es zu ciner Dsfizitanlcibc gckomnicn und 111 c111€r dducrndrn Bclaitnng des (1113611 Etats Von 155 911111111118". Dre "2111101110, d11* w1r (1111411chbc11 sbaben, ist keine Eiscnbabnanlcibc sondsrn (“1118 2111111111", dw 111113115
bringt, sondcrn nur kostet. Dic «(111113 isi 111111w11rbs;ter Wicbtigkcit, denn sie gebt 1111ier ailcr Portemonnaw (111 111119111ck11cht (1111 die 51011-
srquenzen fiir die Stsukrn. Es cntsicbt 111111 die Frage, 111.15 11111 11111 den 60021111110111'11Eisenbab11€i1111ab111611 11111cbc11, d1c sub 1111ch bc1 großerVorficht für das nächste JabrnnocbL„rböl1611„111crd1*11.1 Was 111111bcn wir dc1111 mii drn Einnahmen? 311111111111 11111611 wir d_11' (F11611111111111cly111d. Jm laufendsn Badgst find 301 2111111911011 1111191110. ' Ick möchte 805 sa en. Dann können wir 11111811: (Etscybabnickpnid 1111 13111116 111111 50J11 re11 [0G1vcrdc11. Wenn wir 111111 serner 111111 Jabr 311„Jabr Schuldrn 11111" nvcb aufnehmen f1'1r allcs, was wcrbmid 111, 111 101111911 die "LULU Aufwrndungcn ans dcr A11lc1bx 111 41 11910111 werdcn. x(rs ist also nicht 1'i11z1111'bc'11, Wesbqlb 111111 die Sch111d§11 11bcr'd1'11".§11§11f wachsen sollten. Wic ich 1111111111 11111111 1111d1'1111't1', k1ck1111311 11111“ 1111111111) 15 Million?" 011111: Weitcrcs anf d1311 Etat [1111111011 ais 111'11'11 Fonds fiir die Eisenbabnvcrivql1111111." Ick 1101111111111" iwcb 11*c1tcr, dcr Eiscnbabnministcr 11111s; 1'111 111111111121 Bcimrbskapitai„111111111, und zu dem Zwecke schlage ich Wr, das; jäi)rl1ch-ctwa 2:1 MJUWW" beisaits 1161ng und a1111esa111111eit „worden, „11113 150 2111111111111" erwirbt smd. Mit diesen 1510 M111111111'11 battc dsr (1111111111111- 111111istcr c'111 Bktricbskawital, 1111t „dem er schaltcn 1111d 1111111611 konnte, mit dem er z. B. Notstandsarbcncy (111111011111 odrr 111111111" Extxilkn, anch wobl 911111101 1'1111'11Plafi1 ka1111'11 kbnntc. (Km 101 CI 91111111- gcschäft ist nicht richtig 111 11111911, obne das; 1111111 cm . 111111111 znr freien Verfiigung bat. Wenn (1110 der St1111t11ch f1_'r111*r 11011111111111, etwa 400 2111111011911 jährlich 11111 zu bcrwcndcn 1111 (Hsunbabucn, 1111d 1v1'11n disse 11111 4 0/0 111'r1111st und 11111 1% 110111111 jvcrdc'n, so wiirden dafür jäbrlicb 20 Miilioncn (111 Z111sc111111d T1lgu11s1 audzugcbqn skin, die 111111111ebr als "6111" Lait _(1111 den (1111-11111111111'1111 1111111. lWw sollen wir nun 111 1'111 Defiz1t l1111cmk0111111c11, 11111111 1111r f11r jcdc .) «M, die wir ausgeben 1111111111, 15-16 ci1111cb1111'11, 1111d wennwtr 11181111 bcdrnkcn, dasz wir 1111s1'r1'Sch111d1'11 "1115611011111._4_1 Zabrcn1101111111111111tiigcwkonnxn. Wir haben doch 1111r noch eine (»1111'11111111111 111.111 111111 - bis 411 211111- iiardcn, 1111r diiricn also 111111111111" etwas 1011 [nber zugreifen. _Mcme ganze 521111111111'1111111011 110111 1101111111 Iabrc „gebt nur darauf 11111, das; wir mit 2,10 0/0 nicht absolut das 9111111010 111111111111 111 babsi- braucbcn, iondcrn 111n 1'111 wcnincs 11111111 11cbc'11ko11111'11, 111111 das; ww doch dic (91111111111011'11 111 11111161 Ord111111g erbaitrn k111111c11. chn
dcr Finanzministcr die' Anregung 1111r frc1111dlicb cincr wohlwolicndm