1911 / 111 p. 2 (Deutscher Reichsanzeiger, Thu, 11 May 1911 18:00:01 GMT) scan diff

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Finanzministerium. “_

Der Regierun skaffeninspektor Purand in Posen ist in

lei er AmtSei en at nach Wiesbaden verseßt. g ckZu RegieangKasfseninspektoren sind ernannt bei der RS

gierung in Stettin der Landrentmeister Buchholß aus Marienwerder, bei der Regierung in Posen der Landrentmeister Müller aus Düsseldorf.

' Tageöordnung für die auf den 24. Mai 1911, Vormitxags 9 Uhr, anberaumte ordentliche Sißung des Beztrkseisenbahn- rats für die Eisenbabndirektionsbezirke Erfurt und Halle a. S.

Ges östliche Mitteilungen.

Vor age der Königlichen Eisenbahndirektionen, betreffend Ein-,

führung eines Durchschmtthewichts für leere Milchgefäße und Kisten mit leeren Milchflascben. . _

Vorlage der Königlichen Eisenbabndirektton Erfurt, betreffend den Antrag des Kommerzienrats Due-Deffau, die Aufnahme per_Ar111kel Wild und Geflügel in den Spezialtarif ür bestimmte Et1guter bei der ständigen Tarifkommission der deutschen isenbahnen zu beßurworten.

Antrag des Geheimen Kommerzienrats Hermann We er-Gera (Reuß), betreffend Weiterführung des Eilzuges 81 (Saalfeld-Zeitz) yon Zeitz bis Leipzi und Herstellung einer Gegenverbindyng.

Erörterun en 11 er die seit der Sitzung des BezirkSetsenbahnrats vom 26. Okto er 1910 eingetretenen oder in Aussight genymmenen I(Firleichktekr)un(1611 und Neuerungen im Personen-, G6Pack-, Gitter- und

erver e r.

Beschlußfassung über Zeit und Ort dex näYFen Sitzung des ständigen Ausschusses und der nächsten ordentltchen Mang.

Erfurt, den 7. Mai 1911.

Königliche Eisenbahndirektion. Kindermann.

YicHtamtliches." Deutsches Reich.

Preußen. Berlin, 11. Mai.

Seine Majestät der Kaiser und Könifg hat aus Meß an Seine Königliche Hoheit den Prtnz-Regenten Luitpold von Bayern, „W. T. B.“ zufolge, nachstehende Tele ramme gesandt:

ei der Heute hier vor mir stattgebabten roßen Truppenübung hatte ich Gelegenheit, Deine Brigade im Gefe t und in der Parade 1: sehen, und ich bin erfreut, Dir von dem ganz angezeichneten Zu- tande Deiner RLFimenter berichten zu können.

Metz, 9. Ma. Wilhelm.

Es würde mir eine große Freude sein, wenn Du gnädigst Dich damit einverstanden erklären wv test, daß ich der neuen, im Ausbau befindlichen Veste „Orny“ Deinen erlauchten Namen verleihen dürfte. Für das Armeekorps und besonders Deine schöne Brigade würde es eine große Ehre sein und roße Be eisterung erwecken, fich unter dem Schu e der „Beste Luitpo 11“ zu len. '

613, 9. Mai. thbelm.

Darauf sandte Seine Königliche Zoheit der Prinz- Regent an Seine Majestät d6n atser nach Wies- baden folgendes Antworttelegramm:

Es erfüllt mich mit lebhafter Befriedigung, daß die bayerische Brigade in Mey auch in diesem Jahre vox Deinen Augen bei der estriqen roßen Truppenübung fich im Gefecht und in der Parade ewährt at. Deine hohe Anerkennung wird dieser Truppe ein besonderer Ansporn sein, im Wettberverb mit Deinen Regimentern 111 Meß aÜezeit das Beste zu leisten. Die Ehrung, die Du mir dadurch erweist, daß die Beste bei Orny meinen Namen tragen sol], nehme ich_ mit großer Freude und herz- lichem Danke an. Ich 16116 die Ehre mit meinen braven, unter dem Schuss diefer Veste stehenden Truppen. Möge die Veste Luitpold allezeit ein starker Schuß für des Reiches Grenzen sein und den Frieden bewahren helfen, deésen sich unser heißgeliebtes Vaterland heute seit vier Jahrzehnten er rcuen darf.

München, 10. Mai. Luitpold.

Der BundeSrat versammelte fick) heute zu einer Plenar- fißung; vorher hielten der Ausschuß für Handel und Verkehr, die vereinigten Ausschüsse für Rechnungßwesen, fiir das Land- heer und die Festungen und für das Seewesen, die ver- eini, ten AuHschüme für Rechnungswesen und für Handel und Verßehr, die vereinigten Ausschüsse Fr Handel und Verkehr und für Justizwesen, die vereinigten usschüffe für oll- und Steuerwesen 11111) für Justi wesen, die vereinigten Ausf 11076 für Zoll- und Steuerwesen un für Rechnungswesen sowie die ver- einigten AUsschüffe für Zoll: und Steuerwesen und für Handel und Verkehr Sitzungen.

Ter „Königlich norwegische Gesandte von Bitten hat Berlin 136111111211. Während seiner Abwesenheit führt der Legationézrax vabaf di6 (Beschäfte der Gesandtschaft.

Elsaß-Lothringen.

Nach der 0M111ch€U „Straßburger Korrespondenz“ ist folgender Tank Z61ner Mazestät des Kaisers durch den Kaiserlichen Statthalter (LZraxen von Wedel veröffentlicht worden:

„Seim: Majestät “(61 Kaiser hat mir seine basondere Befriedigung über den giä11z611den 11116 bkkzliÖEU (Empfang anßgesprocbcn, der ihm auch dieSmal wieder sowohl während ["eine-s Aufenthalts in Straß- burg und MP, wie (11111) 6161161119611 seiner Fab11611 durch das Land in (111611 d0b61_ bkküßftén Stäkten und Dörfern seitens der Bcvölkerung bermtet wvrdkn ist. Dies6r Emvfang, der in der reichen aÜgemeincn Ansickpmückung dxx Häuser, in Vlumenspenden und vor allem in dxr jubelnden Begrüßung S6iner Majcstät durch Alt und Jung lebcndißkn und erhebende-n 521111561111? fand, bat dcm öHerzen des Kaisers wo [getan, 11nd 211161böchstk61s6166 gcrubte mich zu eauftragkn, ker B6völkcr11ng fur d16s6 BLWk'isL 1161161 Anbänglicbkeit seinkn wärmsten Dank_ zu übermrtteln. „Auf Allerböchsten Befehl bringe ich diese Kaiserltckye Kundgebung 11111 aufrichtiger Freude zur öffentlichen Kenntnis.“

Großbritannien und Irland.

Die dritte Lesung der Vetobill wird, wie „W. T. B.“ meldet, (1111 Montag im Unterhause vorgenommen werden. Die Einbringung des Budgets ist auf Drenstag verschoben

worden. Die Debatte über die zweite Lesung des Gefes- entwurfs zür Reform des Oberhauses, den Lord Lansdowne am 8. d. M. eingebracht hat, wird am Montag im Ober-

haus 6 beginnen. Rußland.

It) _der gestxigen Sißung der Reichsduma beantwortete dex Mm1sterpräs1dent Stolypitx einx Interpellation, betrTeÉfend Etx'füthrung der Semstwotnstttution in die est- ge te 6.

Laut Bericht des „W. T. B.“ erklärte Stolypin, das Rotver- ordnun Srecht könne von der Regierung nicht als eine ewöbnliche Waffe thres Arsenals betrachtet werden. Der ReichSrat abe feinen Standpunkt zur Semstwofrage nicht aus politischen Erwägungen ein- genommen, sondern nur weil er sich in dem hier gegebenen Fal] durch die hohe Bureaukratie geschädigt halte. Die Duma habe in der An- ZTle enheit etwas Schlimmeres erblickt, nämlich eine Hinterlist, die eine

1": ehr zum bureaukratischen AbsolutiSmus ermöglichen soÜte. Die Re- gierun habe die MeinungSVLrsckyiedenbeit zwischen Duma und Reichsrat zum nlaß genommen, entschiedene Maßnahmen zu ergreifen. Sie babe drei Wege gehabt. Sie hätte die Vorlage abermals in der Duma einbringen können; d'ies wäre jedoch eine außergewöhnliche Demonstration gegen den Retchskat gewesen. Zweitens bätte sie die erste Kammer auflösen können; dies wäre aber ohne praktische Bedeutung gewesen, da der Reichßrat eine Intereffenvertretung, aber nicht eine Vertretung der Bevölkerung darft'elle und nur die Hälfte der Reichsräte aus Wahlen Hervorgegangen sei. Endlich hätte das Rotverordnungs- recht angewandt werden können, und das habe die Regierung

etan. In ihrer Meinungsverscbiedenheit mit dem Reichsrat in der

lt läubigenfrage exwarte die Duma selbst, daß die Regierung dieses Re 1 anwende. Dre Einführung der Semstwos in den Westgebieten sei nicht Weniger wichtig als die Altgläubkgenfrage. Die Semstwv- institution erscheine als eine notwendige Verteidigun der Rechte der russischen Bevölkerung, die niemals in schweren Zeten am Staate Verrat geübt habe., Von einer Bedränqung der Nichtruffcn durch diese Maßnahme set keme Rede. Durch ein fruchtloses Wieder- einbringen der Vorlage bei der Duma hätte die Regierung dieser die Verantwortung zugewälzt. So habe fie selbst die Ver- antwortung auf fich genommen und die russischen Grundlagen ihrer Politik gerettet. Der Beschluß der Duma sej aus politischen Er- wägung heraus bereits schon im voraus entschieden, aber in der Tiefe ihrer Seele fühlten wohl viele, daß die Tatsache, das; der Monarch frühere atriotiscbe Abfichten der Duma in der SeMstWofrage gebilligt habe, 6 ne Befestigung, aber nicht 61116 Schwächung der jungen rusfisckyen Volksvertretung bedeute.

Nach mehrstijndiger Debatte, die bis 21/2 Uhr Nachts dauerte, nahm 1116 Duma mit 202 ge en 82 Stimmen fol-

ende, von den Oktobristen eingebra te Uebergangs-

ormel an:

Daß der Ministerprä1dent den Beschluß des Ministerrats, die S6Ms1W0s in den sechs estgouvernements einzuführen, der aller- höchsten Genehmigunß unterbreitet hat, steht die Duma als eine Uebertretung des_§ 8 11.61 Gruudgefeße, fol [ich als die Ausführung einer ungeseßmäßtgxn Handlun an und era tet die Erklärungen des Ministerprasidenten lFür ungenügend,

Türkei.

Bei der gestrigen Beratung des Bud 615 der öf ent-

lichen Bauten in der Deputierten ammer gri die Opposttion die Regierung, insbesondere den früheren Bauten- mmister aladschian, heftig an. Wie „W. T. B.“ meldet, warf man Haladscbian unzureichende Tätigkeit Vor, besonders we en des mit einer französischen Firma ab- geschlosLenen Vertrags über traßenbautcn, der für den Staat ("111 erst nachteil g sei. Der Abg. Rizanur beantragte, gegen Halads ian Anklage zu erheben. Auf die Bemerkung hin, daß das Bauten- ministerium obne Verantnwrtlichen Leiter sei, betonte der Großwefir, er werde die volle “Verantwortung übernehmen.

Die Debatte wird heute fortgeseyt.

Serbien.

Die Skupsck) tina hat nach einer Meldung des „W. T. B.“ gestern das Budget für 1911. mit 92 gegen 28 Stimmen in zweiter Lesung angenommen.

Amerika.

Nach Meldungen des „W. T. B.“ aus El Paso haben die Bundestruppen Juarez geräumt, nachdem die Auf- ständischen die Kirche und die [61316 Stellung der Verteidiger erobert 111111611. Spätere Nachrichten melden, daß der Kom- mandant Navarro die Stadt nicht mit den Vundestruppen ge- räumt, sondem an der Kaserne den [6131611 Widerstand geleistet hat und sich, zwei Stunden nachdem Madera sein Hauptquartier in Juarez aufgeschlagen hatte, mit seinem Stab dem Obersten Garibaldi ergeben Hat. Die Rebellen machten nach der Ein- nahme von Juarez zahlreiche Gefangene. Das vorgestern von den Aufständischen angelegte Feuer hat gestern vor Tages- anbrnck) aufgehört. Madera hat den Kommandanten Navarro und 27 Offiziere auf ihr Ehrenmort freigelassen und fünf- hundert gefangenen Bundessoldaten die Wahl gestellt, fick) der Sache der Aufständischen anzuschließen oder auMeta11scht zu werden. Madero Yat seine Bereitmiüigkeit erklärt, die Friedens- verhandlungen wie eraufzunehmen.

Wie das „Rcutersche Bureau“ meldet, hat Estrada 111111 einer zu Granada gcgebcncn Proklamation auf die Präsidentschaft von Nicaragua zugunsten des Vize- präsidenten Diaz verzichtet.

-- Die Regierung von Columbien beharrt, „W.T.B.“ zufolge, auf ihrer Weigerung, die Republik anama an- zuerkennen. Der im besonderen Auftrage der egierung von Panama entsandte Dr. Carlos Mendoza ist von Bogota wieder abgereist, nachdem er vier Monate lang vergebliche Verhand- lungen zum Abschlnß eines VertraZes für die Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen eiden Regierungen ge- führt hatte.

Asien.

In einem gestern veröffentlichtcn Erlaß der chinesischen Regierung ist die Eröffnung des Vorparlaments auf den 23. Oktober 1911 angesexzt worden.

Zur Bekämpjung des Tsckwngußnaufstandes werden, „W. T. B.“ zufol 6, vier chinefische Divisionen ausddem Bezirk von Paoting 11 nach der Mandschurei entsandt wer en.

Afrika.

Briefe aus Fes vom 4. d. M„ die gestern in Tanger eingetroffen sind, bericht6n, der „Agence Harms“ zufolg6, das; die Beni Mter bei einem Angriff auf die Stadt mit großen Verlusten zurückgeschlagen wordsn smd. Sie ließe1180 Tote zuriick, während die Verteidiger der Stadt etwa 80Ma1111 verloren.

Wie aus dem Lager bei El Knitra gemeldet wird, sind dort (1111 8. d. M. zwei Kompagnien algerischer Schützen, zwei Kompagnien Sencgalesen 11nd eine Batterie Feldartillerie ein-

getroLen', sodaß die Kolonne des Obe eine tärke von viertausend Mann hat. 6 S von Rabat frei zu halten und ein Vordringen der tr nach dem Südwesten zu verhindern , entsendet Je Brulard täglich Kavalleriepatrouillen. Bedeutende An lungen des Feindes werden bei Mechra Remba' südli a Ued Rmel gemeldet, wo das entrum des Feindes zu | es Meint. Die auSgesendete Kaya erie hat ohne eigene Ve FHM bteilungen der „aers, Zemmurs und Beni Hassen vertr? "ste und meldet, das; (ck auch Abteilun en der Beni Mter Undebe" Scheraga upter den bei Remba verßammelten Feinden befindder Nach emer Meldung aus Taurirt überschritt in der en

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1 Wk mm:

„zum 8. Mai eine Anzahl Beni Uarain vom linken UferNYchsé

MUlUjU den Fluß und versuchte einen An ri e Fanzösische Lager in Merada der abergmifßflancxxélfJZas kchket, daß Angriffe dieser Art sich wiederholen werden, an

K

Parlamentarische Nachrichten.

Der Schlu bericht über die gestrige Si un des

tags und der ericht über die gestrige SitzßunxfxJ des YIM;

YTlAbgeordneten befinden sich in der Ersten und ZwÜtm e age,

* In der heutigen (172. Si un des Rei

der der Staatssekretär des Innert? gDr. DelbrYZkta Z„“ wokxnte, wurde die SpeYialdis-kussion des Entwurfs Liner R61chsversichex11ngsor nung auf Grund der Vors läge dex )(171. Komm1sston im Zweiten Buck) „Kranke11versicherung“ bet den Vorschriften über d e Kassenorgane fortgesc t.

Nack) §339 werden die Geschäfte der Kasse vom orstand

.und Ausschuß besorgt. Die Besttmmungen über die Wah»,

Vorstände und Ausschü e der Kassen werden verbunden.

Z' 840 lautet nach 611 Kommissionsbeschlüs en:

Die Vorstandömitglieder der Ortskrankcnka en wäth ihrer Mitte, den Vo ßenden dcs Vortandes. Gewählt 111,14 die Mehrhett der St mmen aus der ruppe sowohl der Ack", geber als auch der Versichrten im Vorstands erhält.

Nach § 341 muß die Wahl auf einen anderen Tag an; beraumt _werden, wenn diese Mehrheit nicht zustande kommx Kommt ße auch in der zweiten Sitzung nicht zustande, so destek]: das Verstchcmngsamt einen Vertreter.

Nacht§ 343 wählt bei der Landkrankenkasxe die Vertretung deß (Hememdeverbandes den Vorsißenden und ie anderenM'n; gluxder des Vorstandes. Diese Mitglieder müssen zu einem Drtttel den Arbeitgebern, zu zwei Dritteln den Versicherten angehören.

§ 344 bestimmt, daß der Ausschuß zu 1/3 aus Vertretern Her beteil1gten Arbeitgeber und zu 2/3 aus Vertretern der Ver- s1cherten bestehen und öchstens 90 Mitglieder zählen sol].

345 besa 1, da bet der Ortskrankenkasse die beteiligten "., vol11ähr1gen Ar eitgeber und die vonährigen Versicherten 1hre

Vertreter aus ihrer Mitte, und zwar getrennt unter Leitung des Vorstandes wählen. Die erste Wahl nach Errichtung der Kasse leitet ein Vertreter des Versicherungsamts, spätere nur, wenn kein Vorstand vorhanden ist.

Nach § 8478. muß die Frist zwischen der Ausschreibung dxr Wahl und dieser selbst mmdestens einen Monat betragen: d1e Saßung kann best1mmen, daß nach Bezirken oder Berufj gruppen gewählt wird.

(Schluß des Blattes.)

- 'Das Haus der Abgeordneten verhandelte in der heungen (72) Sißung zunächst über eine Reihe von Anträgen aus dem aufe.

Die Abgg. Dr. arenhorst ( reikonf.) und Genossen beantragen, „die Regierung zu ersu en, geeignete Maßregeln zur Förderung der Bienenzucht zu ergreifen“.

Abg. Dr. Varenborst (freikons): Die Bienenzucht, 611126116111- zweig der Landwirtschaft, befindet sich in der Gefahr des Rückgangs. Die Provinz HannoVer ist das Eldorado der Bienenzucht; deren Bc- deutung ist dort zu allen Zeiten anerkannt ivorden. Der W611 111 Ertrags an Honig beläuft s1ch im Deutschen Rei 6 auf 30 9111111111111 Mark. Der Honig ist ein sehr gesundes und bekömmli es NabrungéthMl Der Redner schildert eingehend die Methoden der Gewinnung des- omgs- weist auf emige Mängel hin, die durch Belebrunxx der Jmcrab- gesteÜt rv61d6n müßtcn, und Verlangt ein besseres Schutzgeskß 91110 die Verfälschungen des Honigs. Die Bienenzucbt habe eine 901? erzieherische Bedeutung. Von den einßchen, schlichten Leuten, 111 die Vienenzucbt als ihre Lieblingsbesckpäftigung ansehen, könne m_an viel über die Wunder der Natur lernen. Auch die Poesie hab6_ 111 der Bienenzucbt ewidmet, man kenne Wohl das Lied „Mein Wi- mein Herz, das 11 ein Bienenbauß“.

Abg. von Goßler (kons): Als Vorfitzender des Generaivcreink

fch1efischer Bienenzüchter stimme ich dem Antra (: zu. Von 1116111511 reunden wird der Bienenzucht das lebbaßteste und 1111111111? nteresse entgegengebracht, sowohl Wegen der Volkswirtschaftltckcn

Bedeutung als auch besonders Wegen dkr erzieherischen 2861611111111

der Vienenzucht. Es wäre gut für uns, Wenn mancher Polnxkxk

lieber hinter sein6m Bienenstock bli6be. Die Vienenzutbk 1"

in hohem Maße g6eignet, die fittlicben Werte zu fördern 111111 DEF

Sinn für Fleiß und Ordnung zu stärken. Es 1st daber 111111111115-

wert, daß fich möglichst viel Menschen in uns6rem Vaterlande Z“

Yer BienenzuÖt beschäftigen. Es ist dringend ein Geiss gcgen

:Ponigfälsckpungen notwendig, und solange ein solches E“"

nicht erlassen ist, bitte ich den Justizminister um AnWetW an die StaatsaUWaltschaften, auf möglichst, hohe S3“) für Honigfälsckyunßen auf Grund des NahrungSmtttelgeseßes "UF, wirken. Finanzie e AufWendungen für die Förderung der BWL)"

(ind bisher von teußc'n sowie von den anderen deutschen SMM ehr wenig gema t worden; nach einer Vor, zwei Jahren geg? Nachweisung sind im ganzen Deutschen Rercb 1111r 500001411;L Jahre dafür verWende't worden. eine gar zu gerjngsügtge Summ' Wir Woüen nichts unversucht lassen, Was dazu bettragen kann, Bienenzucht aufzuhelfen. ' bt

Abg. Wißmann (ul.): Cs (st n'abr, das; die Bienenzucbx ?ck

11 leiden hat, wenn mir an ein Gewährsmann schreibt, WE]!- Fein Anlagekapital immer no mit 10% verzinst bat. Daß Tn- gcgenkommen der Eisenbahnwenvaltung 1s1 im Interesse dcr Bum 111; zucht sehr zu begrüßen. Sie hat nicht nur bei der ngfiamu 611 der Böschungen auf die Bicnenzuckot Rücksicht ngmmur' ondern aucb durch direkte Beihilfen an ihre AngestkÜtk" Zch örderung der Vienenzncbt beigctm (11. Ich möchte aÜerdlngs "

ervorheben, das; es in meinem ablkrcis (51)oldberg-Likgnkßfküber *

viel Akazicnbäume (111 den Böschungen gab, die aber jept LMSSIMÜTZ find, ohne das; ein (Ersoy dafür es affen worden 111. Cs_ M wünschen, daß auch der Landwirt)] attiministcr energisch 11" Förderung der Viencnzucht eintritt.

(Schluß des Blattes.)

1 **

Die Kommission des Reichstages Hur die els*aß-„

fassung hat „W. T. zufolge, in der

lothrln isch? Ver 1 Gesamtab timmung das t,ganze VerfaffUUJSgeseH mit 3 gegen

12 Stimmen abgelehn

e der Ab eordneten ist der Entwurf

éeYeséaejxs, betreffend kZvie Erweiterung des Stadt- einiesexs El erfeld, nebst Begründung zugegangen. Nach kre m (Hefe entwurf soll am 1. 1111 d. I. dre Landgemeinpe diesewinke? die 1910 14 730 inwohner hatte, vom Kretse Vol] “lgetrennt und mit der Stadtgemeinde und dem

YFFMZ (!(? berfeld (am 1. Dezember 1910 170118 Ein- wohner) vereinigt werden.

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Statistik und Volkswirtschaft.

Zur Arbeiterbewegung.

_ die reie Zimmermeisterinnung 1111?) die beiden Arbeit- hnYZYZYde detfn am Montag von dem Eimgqngßamf der Stadt Föjln gefällten Schiedsskru zugestimmt haben, (st, wie die „Köln. ' meldet, der dortge immcrerausstand beendet. Pie 11p1116di11gung611 des neuen Vcrtxags sind folgc'ndx: Dic Dauc'r faut ?ammen mit der Dauer des fur die Rheinprovmz abgcs-cblquxn zu f16n BauVertra s- der neue Vertrag endet daher am 31. karz 19913 Der Arbeißsfobn ist festge'fest vom 10. Mai 1911 ab his ' 1st1911 auf 69 “„I und vom 1.September1911 bis (;]-Marz

191Yl3g11f 7] 48 für die' Stunde. Die Arbeitszeit ist mit 91Stu11dcn

' blieben. d1e bMZrlJirgscÖbskg i.Sch1. Wird dem „W. T. B.“ gemeldet, das;

* Talsperrenbau zu Mauer beschäftigten Arbeiter, 7Ziiee (11111111b11111ontas1 die Arbeit niedergelc'gt hatten, 96 gestern zu den [ten Lobnbedingungen wieder aufgenommen haben. „m Ausstand der Bäckergesellen in Hamb11rg,Altona und Fandsbek erfährt die „Köln. Ztg.“, daß dic Mehrzahl der Betriebe, besonders die kleinen dic W1msche der Gesellen 16116 s 011 vor d6r Blwcgung- teils nacßber crf11l11 hat. In diesen Betxie 611 wird fortgearbeitet, während über 105 Betriebe, die nicht bcw11111ten, die Sperre verhängt worden ist. Die Hauptforderun en der (Hessellen find' die BewilUguna eines freien Tages in der Wo (? 111 den Klein- betr1ebe11 und die Einführung einer acbtstündigen Arbettszeit in den (Großbetrieben. (Vgl. Nr. 109 d. Bl.) " '

Die Arbeitsrausscbusse und Schachtd616gierten dcr sacbstscben Bergarbcitcr haben, wie die „Köln. tg.“ mitteilt, in einer im Oelsniß-Lugaucr Bezi1k stattgebabtcn Zu ammcnkunft besch1osicn, die Lobnbewegung zu Vertagen und abzuwarten, 01) 1116 Werks- verwaltnngen die versprochene; Lohnbefferung bei Eintritt einer günstigeren Geschäftslaxk, urcbfuhren werden.

In Oporto sin , wie „W. T. B.“ meldet, die Waffen- arbeiter wcgcn Nichtbcwilligung ibrcr Fordcrun 611 in den 116 tand getreten, Wodurch der Schiffs iiteerrk611r auf der 166116 von 2611066 und auf dsm Douro labmge egt wird. '

Kapstadt ist, wie der „Post“ Von dort tel6grapbiert wtrd, plößlich obne Zeitunßen. Am 8. d. M. haben die Drucker den Generalausstand verkünd gt Er ist eine Ykaßnabme 1168 Drucker- svndikats gcgen jene Druckereien, die nicht or anifierte Leute beschäf- tigt haben. Der DruckereibesXchLrband so gezwungen werden, fortab nur noch organificrte rucker einzusteUen. Die Dauer des Streiks ist noch nicht abzusehen. Wabrscbxinlich werdendie Zeitungs- druckereien unter Heranziehung von Hilfskraxten in der Lage sem, die Blätter wenigstens in Notexemplaren erfche nen zu lassen.

Kunst und Wissenschaft.

Die älteste deutsche Literaturgeschichte.

Man sollte es bei der 11116 literaturgeschichtlicher Werke in Deutsch1a11d kaum für 1116911 halten, das; wir von allen großen Literaturvölkcrn am spätesten dazu gelangt sind, geschichtliche Zusammen- fassungcn unserer Kenntniss von der Fremden und der 619611611 Literatur beworzubringen. Der Grund dieser Ver pätung 116 tit1der6i16ntüm11ch6n Eytwicklung dcr d6utsche11 Literatur selbst. Dte 6r?1e große Ölüteunserer Dichtung zur mittelbochdeutschen Zeit War schon (1111 AUÉJange dcs Mittel- alters so gut wie berge en. Alsim16.Jabrk1u11dert er Humanismus Fh 111161 Deutschland )i11wälz16, War erst recht nicht (111 irgend1velch6

eschästig1mgd€r entdeutschten Gelebrjcn mit der ihnen barbarisch d1'11116nd6n älteren Dichtung dcs Vaterlandes zu denken. Man untersuchte dte Sprach- und LitcraturVerhältniffe der bcidcn Völker des klassischen Altertums, die ei ene Sprache und Literatur (1er 111urd6n Von den „dLUlschen Humani 1611 als „gcmein“, als „1111111111i5“, bkzeicbnct. Erst 1111 17. Jahrhundert, 5chrade in den Zeiten dcs Dr6ixzkajä11rigen Kricg6s, also scheinbar des iefsta'ndes de11tsch6r Gciste's ultur, wurde dies anders;'man ßng an fich zu erinnern, daß die Deuts (11 ein roszcs Volk 11111 eigener literarischer Sprache, ja selbst mit 611cr boa tens- werten emenen Literatur seien, und man untcrsu te die Formen, in denen fick) die deutsche Dichtung zu b61116 611 ha 16. Seit Lpiyens .De11tsch6r Poeterey" War auch nach der 21) 611111119 dcr dcutscben Gc- lebrten eme deutsche Literatur cntstanden, und nun war611 die Voraus- seßunqen z11 6111er Literaturgkscbicbte 2651611611. , In n1§1ßgelbes Schweinsleder ge unden 116111 vor mir 6111 Oktav- oand won nber 800 Sctten großen Druckcs: „Unterricht Von der teutschen Sprache und Pc.esie, deren Ursprung, Fort- ang und Lebrsäyen. Wobcy auch yon der reimenden octercy der Ausländer mit mehren gehandelt wird“. as Buch" gehört zu den Seltenheiten und ist mcht einma! 111 aUen be'ßt'n B11ch6reien Deutschlands zu 111117611. Es ist die älteste deutsche ttkraturg6sch1chte, n16nnleich nicht unter diesem Titel. Ihr Ver- faskr ist 6111 in dcr escbiYe deutsch (Gelehrsamkeit nicht un- bekannter. Mann: Daniel eorg Morbof, weiland Professor der, bzlosopbie, Poesie und Beredsmnkeit (111 dEr Kieler 111111161 1tat. Er war ein geborener Mecklenbuxger aus Wismar, Wo er M1 6- Fßbruar 1839 zur Welt kam, hatte (11 Rostock studiert und ven, 1665 1116 zu seinem Tode am 30.Z1111 1691 in Kiel als Professor kakkkk- Dort hat er sein literaturgesckpichtliches Werk 1682 er- AZLML" [Affen. Seinen Zeitgenossen hat Morkof weit weniger durch iel." BLU) Vorx deutscher Sprache und Poefie, als durch einen Riesen- wüläer _111 latemischer Sprache und in zwei dicken Bänden: durch den 'Polvblstor“ (1688), als aroßer Gelehrter gegolten, weil darin eine ""JLYeure Masse ödesten Bücherw1ff6ns, (ine Aufstapelung unzähliger "SÜUJL' aus andern gel6brt6n Werken geboten wurde, und für nichts Me 116 Gelehrtenzunst d6s 17. Jahrhunderts eine ,so unbegrenzte stochachkl111g wie für dergleichen scheinbare wissenschaftliche Fusammen- „YUM Ln- Für uns hingegen ist dcr Kieler Professor I) orbof nur den Fk exfaffer der ersten deutschen Literaturgkschlchte, aus der Wir am l„tand ltterariscber Bildung in den geistig führcnden Kreisen des “JVM Deutschlands kennen lernen. 400 Sm, erste!) Abschnitt seines Buchexs das im [1611119611 Druck etwa WMOYM 11111€n würde, macht Morsof einen Versuch wtffenfckxast- GlSQHMchverqlei ung, besonders in dem [eßten Ka ttel: -cktchbe1t des Griccbis 611 und Lateinischen mit dem Teuts en“. ZMF Manchxn ganz richtigen Zusammenstellun 611 begeht Morbof "1164 BM Jrrtmner, die von der Sprachwiffens aft [1113111 Sable el nim t-WP begangen wurden: auch da, wo er das Richtige tri t, mit md kk an, da Grieckyisch und Lateinisch nicht etwa wurzelVerwandt skins em Deuts erz, sondern aus diesem abgeleitet find. Er (cblie t ?" sVkachVLrgle1chenden Abschnitt mit dem stark6n Aus pru : Jas; H mm (zus so vielen Exempeln gleichwohl nicbt schließen Wollte, Wandtas (lekcbiscbe und Lateinische von dem Teutscben und den Vcr- mkintcenÉchitxispanlzuiYchils ibr611UUrsW1nxx gcnomdmcnk; tund l!vi61- -- e, L Ort ovon n r omme, er (: gar (ne abtgkeit, von dtesen Dingen zu 1111611611.“

. Von ungleiYYrößerem Reize ist, für uns der literaturgeschicbtliche Tell des Morbof ,en Buches. Darm wird nicht nur eine deutsche DichtungsZzZsÖtchte, sondem nacbe tdeutscber Art leich eine Dar- stellung der eltliteratur bersu t, ür die Morbo? eine umfan - reiche Sprachkenntnis und Bücherbe esenbeit mitbrachte. Natürli beginnt er mit ,der FranzosenPoeterey“, denn dies6 beherrschte Zr Morhofs Zeit, ein halbes Jahrhundert vor Klopstocks erstem „uftreten, die deutsche, (: die europäische Literaturwelt. Er ist uber die ältere franzö sche Dichtung gar nicht übel unter- richtet _ kennt sogar die koroanaliscbe-n Troubadours, kennt und sÖaßt nacb Verdienst Moiäre und schreibt Von ihm, das; er .zwar_ die Regeln der Kunst, so der Aristoteles yorgcxchriezben, weit uberscbritten habe, aber dennoch glücklich (161v6s611se. Sein Misanthrope ist 1110111 eins der besten S 1616, die er je a6n1c1cht.“' Von Corneille und den andern französis 611 Tragikern rühmt 6r aUerlci, findet aber, da? fie hinter den Griechen zurückstebcn. Auch die ',Pm'terev dcr Enge1änd6r“ bat Morbof gekannt, ja selbst in dcr italtemschen, und spamschen Dichtung Weiß 61 leidlich Bescheid. Sogar von o'er „nordischen Poeterey', Womit er die der Lappländer und innen bezeichnet, gibt er einige Proben in derUrsprach6111it Ueber ckung - das Ganze also ein Bildersaal der Weltlitcratur, wie (bn a1rhunderte spater Jobanncs Scherr bei uns 116rsucht hat.

11 dem Abschnitt „Von der Engelländcr P06161611' steht die berühmte „erte Erwähnung Shakespeares, zugleich dic erste in einem nichtcnYllts cn Buchc. Die SteÜe ist so 1116rkwürdi11, daß sie die wörtliche "führung Verdient. Morbof ist cmpört übkr die' An-

maßung der Engelländcr, besonders des John Dryden, die Von 11116111 Drama _ beute w1ss6n wir, mit wie großem Recht - behauptetcn, .d'as; die Welt nichts hat, daß mit 11611 Engelländern zu Vorglctcbcn“. DQ: vateriändiscb gesinnte Profkffor in Kiel (*rwidert hierauf: „Gerade (1115 Wann alle Welt die Engelländcr vor chruwiftcr er- kennen müssc, deren crle11chtetcr Verstand (1111116 den unwerständi 16n roben T611§ch611 als cine Jd6a VngLstkÜCt wird, nach wel 61

e s1chz11ri ten. Ich hoffe 01) Gott will, noch einmal dic G6- legeubcit zu )abcn nicht alle1n 11111611, sondern aucb andern Natione'n, dic dcrßleichen Scénarchereion übcr dic T61ttschc macbcn, in 61116111 ab- sonderl chen Werk zu z6igen: daß die Verdicns16 derselben in (111611 Wissenschaften größcr seien, als daß fie können von ihnen 6111111111 nnd Vergolten werden; ja, daß wir in vielen Kfi11st611 ihre Lehrmeist6r gc- wescn.' Gar sauersüs; crwäbnt er das 11011 111111 gclcscnc Buck) Von Dryden, der „gar 111011 11116 gciabrt von der Dramatika P116fi geschrieben“. Und nun fol 1 die Stelle über Sbakcsvcarr: „,Die Engelländcr, die & Fierin anführt, sein S11ak6s116ar6,

[etch6r, Baanmont Von welchen ich nichts (161611611 1111116“.

chou zu Morbofg Zeiten war der Vcrkebr zwischen London nnd Hamburg so lebhaft, das; er ohne allzu "große Mühe ("6 hätte dahin

ringen können, Shakespeare, Fletcher und 1 «1111110111 zn Won, 6. 1). zu lesen. AUcrdings ist 111 f11rchten, er hätte sich über Shakespeares tragischc Größe dock) 1116111“ entsetzt als (“réreut geaußcrt. Morbof war vor allem ein Gelehrter: so gefällt im denn Bcn Jonson aus- (16 eichnct, „,denn er ist in griechischen und lateinischen Autoribns wobl bexcthcn (16.1an2

orhofs enntnissc Von der deutschen Literatur "find so umfassend, wie bei keinem anderen wi enschaftlicben Schriftste er vor und neben ihm. Er beginnt seinen iterat1trgeschichtlich6n Ueberblick mit dem Bericht des Tacitus über die Lieder dcr (111611 (556rman6n, führt dann die Verdienste Karls des Großen um die altdeutscbe

Dichtung an und verteidigtqdas Vorhandensein eincr reichen alt: deutsch6n Poesie , aufs warmste 969611 ausländische Zweifler. Er kennt Otfricds Evangeliendichtung, bat viel6s yon den Minnesängern gelesen, dercn Namen, darunter Walt6r von der Wo 61- weide, er anführt. Auch die in dem eldenbuch gesammelten 116 er- arbeituanen der milfelhochdeutscben H61 engedi te kennt er, doch tut er des ibelungenliedes keine Erwähnung. us späterer Zeit be: handelt er des Kaisers Maximilian Buch von Teurdank; er kennt Reineke den Fuchs und rühmt davon: „Ein Überaus finnreiches Buck), worinnen unter einer Fabul der Lauf der Welt und alle bößsckoen Sitten und Streiche so artig abgebildkt 111616611, daß 1301116616111 alten Poeten solches besser hätte Vorgestkllt Werden können“. MNHof kennt und schäßt ans Sachs viel V6rständnisvoller, als dies bis zn (30611165 bekanntem edicbt auf den Nürnberger Poeten und Schuhmackxm: sonst in Deutschland Leschak).

Natürli ennt er die deutsche Poeterei (Links Jabrbunkerts, seit Opiß, se r genau, und ungleich vielen neue'ren deutschen Litsratur- Zeschichtschreibern behandelt 61: die zeitgenössische Dichtung mit großer

iebe und Ausführlichkeit. Seinen Ges mack für Dichtung kaList Morbof aufs beste dur den Verglei zwischen ORF) und Puul Flemming. Er ist so zemlick) der Einzige, der im egensay zu dcr allgemeinen, uns b6ute unvcrsfändlicben B6 eisterun des 17. Jahrhunderts für Martin Opitz als Dichter (111 den im so unendlich überlegenen Paul Flemming nachdrücklich hingewiesen bat: „Ich vermeine, daß die deutsche Dichtung in dcm Herrn Flemminamt noch höher gcsfiegc'n. Dann in Wahrheit es stcsckt ein unvergleickplicber (Heist in ihm, der mcbr auf sich selbkt, als f16md6r Nachabmun beruhe". Wir hab6n (111 ihm, den wir den Italienern und Franzoßen entgegenskyé'n können. Ja, es mag mit Ehren von ihm acsagct werden, was er sklbst in s6i116rGrc1bschrift setze't, daß ihm kein Landsmann (1161111 esu11g611.“ .

Sogar einig6 s ("1116 Volksl16d6r finden fick) in Morkwfs Abriß 11011 der 1611tsch6n Poetcrcv, so ist ('r die erste Quelle für das berühmte Krie'aerlicd, das fich [161 111111 in folgender Form smdct:

' Kein sesli r Tod ist 111 der Welt, Als wer ?firm Feind erschlagen: Auff grüner Hcid, 1111 frcyén Feld, Darff nicbt hörn gros? kaklagcn; Jm engen Bctt, da 6 nr allcin, Mus; (111 den TOdLSkLVbl'n, Hic aber sind er (Hsc'llscbaft fein, Falln mit, wie Kräutr 1111 Mkycn,

Ganz am ©1136 1365 Buchcs handelt Morbof, wi6 so vi61€ 161116: Vorgänger s6it OWL, [1011 dem, was den Anfang hätte bilden 5611611: 110111 WLsSU der POE '16 0161, wie man damals faßte: „Von d611 E:- fi11d1111g611“. Und gleichfaüs nach 1161" Auffassung (11161 1"6i116r Z:"ik- gcnosscn, ja bis auf (Hottschcd 11111) 811111161 hinaus, spricht 61 75111: in diesem Abschnitt Von allerlci A61tßcrlichk6it6n w6it mebr „11-5- :*."171. Kern d6r Dichtung: 110111361 Pbantasic 11d6r Erfindung. HTN 17112159? bei Morbof, wie nacb ihm 1161 Gottschcd, der (11le 961611116 Prk'6'767 der Pocsie und Beredsamkeit durch und er schrcikt; .Ekk 6111er crf111d611 kann, muß er 3111101" elcscn und 9611111111811 haben, sonsten wird er 6111 1661661 Stro dkLsÖLU- E: 111111; nicht allein die yornelymstcn 161ttsch611 Poeten, sondem (11111) 116 13161- niscben und ricchischen, Von n*61ch6n dock) «[[-:s 1161 flie t, wo11_k111ch- kroeben und fbké Künste 11111611 abgelernct haben. „WL- ('r TiO'M ?““.6 Ausländer, als Spanier, Franzosen, Italirner bmzmeßen, wird 61 feinen SebaL d6sto größcr machsn.“ Und nun LYWÜFUT ('r ::).“- wärmstc, fi recht 111616 (szc'rpta zu mach6n -_- d166161 1151-6111 Mittel zur teutschen Dichtcrei. Noch 6111 161cbltch halb Jabrbuude haben die deutschen Poeficprofsfforcn dtcsclbc Auffassung 156111 Www. der Dichtkunst gehabt, bis endlich 6111 Dicht6r, Klopstock, 1111111“. 116- wies, daß es ohne Exzrrpta und 611116 d16 Spanier, Franzosm U11? Jtalie116r eine deutsche Pocsic (1611611 1511116. Eduard Engel.

Land- und Forstwirtschaft.

Der Stand der Reblauskrankbcit im D6111_schc11 RliÖk 1909 und 1910 und dic Kos1("1tibr("r Bekämpfung.

Die Kaiserliche Bioloaische Anstalt für Land- und Forstwirrkäzaft bat jeßt ihre 32. Denks rift übcr die Bekämpfung der 916111111147111111- beit Veröffentlicht, die 9 auf die' Jahre 1909 und 1910, WWTÜT 1116- Endc November 1910 Matcrial dazu 1101961641611 hat, 6611661 11111 wn “(*611 6i11sch1ägigc11 amtlichen Criaffkn die bis (Ende Ianuar_1911 6:- (1119611611 berücksichtigt. “Sic bc'bandclt 11111ächst die Orgamwaßwn ck67 chblausbckämvfurg im T(utscbm Reickpc, sodann dcn STM? BR Reblanskrankbcit in Deutschland 11111 im Anslandc. W:: 6111111111161.

dieser Denkschrift die folgenden Mitteilungen über den Stand der Yeblanskrankhcit im Deutschen Reiche und die Kosten ihrer Bev mp ng.

n der preußis en Rheinprovin wurde im Jahre 1909 im rechtSrbeiniscben Seu engebiete zwischen beinbreitba und Leutes- dorf und im Kreise St. Goar linkßrheinisch 111 den aus dem Jahre 1908 stammenden Herden noch eine größere Anzahl Stockausschläge Vorgefunden: rechtßrbeinis 1111 Herd 27011 35 Stockaußschlä 6, im ;Oerd 27111 _47 Stockauss 1512, im Herd 27211 4 Stockausßcbläge, erner im Herd 1911 (190 ), Oberdollondorf, 1 Stocka1tsschlag, linkSrbeiniscb im (rd 310 6 Stockausschlägxx, im Herd 35 0 12 Stockauss läge, 11 zwei weiteren Herdln je 1 Stockausschlag. Bki den im Herbs (: auSgeführten Revisionen ('iniger Herde in den links- rbeinisch611 (Gemarktmgen Damscheid, Urbar nnd Ob6rdiebach, deren Ver- nichtung erst im Ju11i1910 beend6t worden war, wurdcncinige Stock- ausscbläae gcfundcn, und zwar in dcn Urbarcr Herden Nr. 34 () und Nr. 37 () 5 bczw. 2, in dem Damschcider Herd Nr. 35 (ck 4 und 111 dcm Oberdi6bacher H6rd Nr. 380 2, ferner im Hard 22/1 (1908), W6st11111, 1 Stockausschlag. Bci der Revision der ältc'ren Herde bs einschlicßlich Jahrgang 1907 fand sich nur noch 6111 klei116r Wur 61- schös11111g (T)?!)Ünbreitbach). Jn dcm *Okkde 63 19 (1907) » Miinéter b. Bingc'n _ zeigten 6111361116 Wurzeln dick und da ganz klcine 116116 Tricbchcn. „In 2 nachträglich zu Herd 67 U (1908) («nommenen Par- 3611611 wmdcn 19 Stockansfckxläge und bei Vornahme Von Stichproben noch 2 Wurzc'lstöcke mit fri 611 111116rirdisch611Trieb611 (111x11'1roff611.- Zu Ack61k11lt111611 mit AnLun 1116 des Rcbbancs Wurden dik-Hc'rdk (1115 156111 Jahre' 1907: 1811 zu 611116rs1161111, 1911 zu Oberdolicndorf und 20151 zu Lobrsdorf, ebenso d (' Herdc 57 U bis 62 U und 64 U sowie 61116 111 den Hcrd 71 11 6111136318 6116 cheéparzellc, außcrdcm .O6rd 6311 nach 611161 Nachrcvifion fr6ig6116 611.

Die Unter der Obcrlcitnng d6s Gar1611bc111dircktors Rittsr, 1165 Oberlcitcrs E11*.«H.Ri"1bsaatn('11 und 1166 Landrats Von Nase aus- gcfübrte'n Untersuchungen Und Bcgcbunge'n führten zur Anffindung Von 18 11161111111511616611 mit 488 versc11ch1611 Stöcken. Vernichtex wurden im ganzen 47 213 Rcbstöckc auf cincr Flächc Von 5,4282 1111-

Im Jabr6 1910 find 1161 6611Rcbpflanzcn11nt6rs11ch111111611 3811161)- lausberdc in 661 RÖÜUVWNUF 61111111611 1110111611. Davon 6ntfa11m 10 9161111118116166 (111f die'. (Heumrkung Münster bci Bingcn, 4 auf La11b611l16i111, 6 auf Obcrbcimback), 8 auf Oberdiebach, j6 2 auf Ober- U'Csc'l, Lybrsdorf nnd «Hciuwrsboitn, jc 1 auf Sarntsbcim, Nicdcr- Wimbach, Damscbkid 111111 Mannbacb.

Ju dcr Provinz He's scn-Nassau wurden bei der 619611, in dcr Zcit 116111 16. bis 29. Juni 116196116111111611611 Revision 111 den Hcrdcn aus dem Iabn' 1907 64 oberirdische 111111 51111tcrirdische, in den Pcrden a_11s dcm Jabrc 1908 120 0b€k= 111111 137 111116111disch6, aul dcn alteren- Dcrdxn 11111 2 obcrirdiscbe StockanssÖlägc (111fx16f1111d611. Be d6r zwcitcn, 1111 1168111 1909 ausgefübrtcn 9166111611 (11111611 sich auf dcn Herdcn aus dem Jahrc 1907 47 11111“ auf 6611 Öcrde'n (11111 dcm (3111116 1908 245 oberirdiwhc Stockansichlägc. Das günstige Erg6bnis der Wied» [1011611 Revisioncn (1611011618 616 Fkkigabk der ?)6166 Nr. 382 bis 391 aus dem Jahre 1907 fiir die B61n11111111 mit (* crirdiscb abznerntcnden c7rüchtk11 11111A11§11ab1116 dcr Rcbc. 1611161“ 1111116611 dic Hcrdc dcs §11br6s 1903 und die Lorcbcr 136116 (1115 6611 Jahren 1900 bis 1902, mit Anönabmc zweier 11111111116111111 116b6n 116111111fg6f1111de116n .He'rden licgend6r, für “0611 Wiederanbau dcr Rcbc 176111Mkbk11.

Durch die Untersuckyungcn im Jahre" 1909 find 6 n6116 Reblaus- b6rde aufgefunde'n 111ord611. ichon entfallen 2 mit 92 kranken Stöcken auf die Gemarkung H6ise111161m und 4 mit 281 krankc'n Stöckkn auf die Gemarkun Lorch. Es wurdcn 47 088 Rebstöcke auf einer (Gesamtfläche von 3,3 32 1111, wozu noch eine 1870 qm große, ULI? in einen Herd einbezogene, (1er desinfizierte Fläche kommt, Der- n e.

Bci den im Jahre 1910 ÜUSgLfÜbkth Unt6rsuchuna611 1611111611 4- neue Rcblausberde aufg6i111117611, und zwar j6 ] 111 Bornicky, in Wink61, 111 Lorch (132 kranke Stöcke) und 111 Hocbbkim (18 kaMfS Stöcke). Bezüglich des Herdes in der Gemarkung Winf€l 11111 7612611161"? 661116111: Tie Zahl 161 176116111111611 Stöck-Z kstrUg 2.36. 211111661 HIUxtb-zr: ZLZZW 6111611 starken NÜckJIkiK im WnckystUm 21111: 116 (11312116117119656 9561161: 1311111119, 1151116111 116 T6ch16116116 L::Z ik7651€11116116 kéchk kakblicbkk 111115211263 71:6 111 16116: WHZ"? ::.-'. :::1 !!?-3111211611 ZSÜMLM Wßin- ber 611 11111617136163611. T:;- Alxér ::: Z-LLTTZUTFZ 1111: 21154 1:12 5 szre, TaéxeniZ-s 161 TIÖTUZNT? ::; ZINK: 1.:".:.';Z:11:r-7 3611111181. (Zs wird 1:6?11111161, 1375 (1? Z"."kékcix :;:ch:k-ZZ?"LZ;-.T1-Z 91:11:12."- k-ékrirft 11611361: ist, 151? 13:11 6611 17:1: 61:57. F "257: 47151?! ?!?!;81111811 13-1116111111 „Morsch- b61g' kék GM:..ZKZ “(:*-.": „;.-:“r'aér ;;:1211111 s6111 16111116. Die

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