1891 / 237 p. 3 (Deutscher Reichsanzeiger, Thu, 08 Oct 1891 18:00:01 GMT) scan diff

, 1 am 1. und 2. Oktober in den Räumen der Alterthums- 7127771716787? ?!?1 Burlington House 'zu Lo_ndon getagt. Hr. Andrzew Lana, welcher auch bei dem 1889 tn Parts-abgebaltenen Kongreß en Vorfiß führte, empfing, wie die .A. C. berichtet, die zahlreichen

"te, darunter viele auisgezeicbnete einbetmische und auslandtsche Yßxkssagen-Forscher, wie M. CoSquin, M. Bloir, M. Cordiex, rofeffor Monseur, Mr. W. W. Newell und Mr. C; (G. Lelan . Kas Antrag des Sekretärs Mr. Foster wurde em Beschluß angenommen, welcher Carmen Sylva, der Königin von Rumänien, „zu dem Fortschritt in dem Befinden der erlaucbten Sagenforscherin' gratulirt. („Zingwefitér AntrTFeTesüZTnZFYFJfYF a enrat. etnzu 7 en, we internationalen Volkss ck Wurde gleinalls Önglenoxmen-NHÉHZFW

' nn die EröffnungStere, in eren er an Zr !

ZekxtVFTFZode der Volkssagen, wie fie beute gang und gabe, entwickelte. In der zweiten Sitzung sprach der Vorsitzende der Abtlxeilung für Volkssagen, Mr. E. Sydney Hartland. Die Gelehrten nahmen, so führte er aus, an Vo].kssagen deshalb so großes Interesse, weil s'te über den ursvrünglicben "Glauben und das Wesen der Menschheit die schätzbarsten Aufschlusse verbreiteten, Um zu diexer Kenntniß zu gelangen, sei das Studtum und SamYeln der, Vol s: sagen von hohem Wert!). Die Methode der Gebruder Grimm se: in vielen anderen Ländern der Welt mit Erfolg gngewandßwqrden. Man habe früher geglaubt, daß aUe dj_xse Erzablunaen nzdtschen Ursprungs und buddhistische Parabeln xvaren, diese Throm: jeßt jedoch aufgegeben. Es sei nahezu unmögxtch, den Geburtéort auch nur eines einzigen Märchens mit (Hervißbett zu hesttmmen; Er, der Redner, Halte durchaus nichts von der Tbeorte, daßxem Marohen nur einmal erfunden sei und sich dann von Volk zg Volk ausszehrettet habe; es lägen Beispiele vor, wo diesc-lhe Geschichte m zrver Ver- scbiedenen Kontinenten in nahezu dem gletcben Eewande aufgetrxten sei. Daß eine Verbreitung der Sagen und Marchen nach fremden Ländern stattgefunden habe, werde Niemand in Abrede steÜen wo11_en, doch habe, wenn überhaupt, der Osten vom Westen, yicht eth: 7108 76783. entlehnt. Als Beispiel Hierfür möge man dte verschxedcnen Versionen der Geschichte von_ Ali Baba betrachten, welche unzweifelhaft aus dem Deutschen stammten ' Vom Aschen- brödel seien nicht Weniger als 150 verschiedene Versionen bekannt, wovon jedoch nur viex des, Glasschuhes ernzabnep. Der Redner bedauerte zum Schluß, daß tn England so Wemg fur das Studium und Sammeln der Volkslieder u_nd BalLade'n geschebe. Hr. W. W. Newel1, der Sekretär der gmerikanxfchcn Sektion, verlas Darauf ein bisher nock) nicbt Veröffenjliäxtks Marchen von dex „Fee Federflug“. Daß so wenig englische Marchen bekannt sirzd, halt Hr. NeiveÜ lediglich für eine Folge des Mangels „an Etfxr, sie zu sammeln. Englisäye Märchen seien ebenso zahlretch und mtereffßagt. wie die jedes anderen Landes. Am Nachnnttag htel! Mr. Jyjeph Jacobs noch eine Vorlesung über .das Problem der Verbrettung

Kongress e entscheiden so

der Sagen.“ Theater und Musik. Sing-Akademie.

er Kom onit 2". August Bungert gab gestern xm Concert, in wFchc-m er pvorseier zahlreich exscbiencnen Zuyörerkretse mehrere seiner Klavier- und Gesangskompofixtonenzu Gehor brachte. Unter den ersteren find die Variationen uber em Originalthema (01), 13) ganz besonders lobend bervorzubeberz. Sowohl dje r'bythmiscben Ge- staltuugen 'der verschiedenen Variatrxnep, als auc?) dre geschickt durch- geführte Schlußfuge lassen den tuchttgen Musiker erkennen. Die „Morgenwanderung“ (op. 9) ist ein me1odtös qngelegxes, sehr ge- fäüiges Klavierstück, währ-xnd „In Venedxg“ tvemg Auztehendes ent-

Wetterbcricbt vom 8. Oktober, Schauspielhaus. 211. Vorstellung. Der Glück- Morgens 8 Uhr.

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red. in Millim Celsius

Stationen. Wind. Wetter.

von (C. M.

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Mullaghmore wolktg Aberdeen . . beiter Christians und ,bkdeckt Kopenha en . Dunst Stockho m . bkdkkÜ

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ylt ..... 759 bedeckß) amburg . . 761 Nebel“) winemünde 761 S . Dunst Neufahrwaffer 763 bedeckt Memel . . . 765 . wolkenlos atis . . . . 761 halb bed. ünster. . . 759 * wolkig Karlsruhe. . 762 Regen Wiesbaden . 762 Re en München . . 762 _ Chemniß .. 761 Berlin, . . . 761 Wien . . . . 760 Breslau. . . 762 _SqO

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1 N ts Re en. 2) Abends starker Regen. 9 7 U r. “) ach AnÉFZnaÄendJ Zum 1. Male: Eine Geldheirath.

k" ' © tav S war kof Der Wirkungskreis der barometriscben Dcpression ZFÜÖYPZFÜYÉ Akten von us ck 5 p

Uebersicht der Witterung.

i Nordwesten, welche sich seit gest_ern erheblich ver- lecht hat, hat fich über die Westbalfte Deytschlands ausxzebreitet, wo überall trübes Wetter mrt Regen-

fall und schwachen südlichen und südwestlichen Win- WaUner-Theater. Freitag: Zum 2. Male:

den eingetreten ist, welcher Witterunqsstand fich aucb

!. d sbreiten dürfte, wo noch Teleph-m Amt 1711. Posse mFt Gesang in LkietxreOtsxdoFYsé Witteßxng vorherrscht. Zn West- ZAkten vor; Antony Mars und Maurtce DeranG-res. deutschland dageßen, wo der Luftdruck wieder zu- Deutsch von Herm. Hirschel. Mus'tk von Gaston

ftister. Drama in 4

Somxabend: Oberon. Romantische Oper in 3 Aufzügen. Mußk von Mechil Yie k?))kecZattvSe von F. T : Wüllner. Vaüet von m rae ., n ccm? ge- - _ manch ea er. setzt vom Ober-Regiffeur Teylaff. Djrigent: Kapell- Welte “A h meister Kahl. Anfang 7 Uhr.

Herr. Sckzauspiel in 7 Vorgängen von Ernst von _ " WWWMÜ Anfang 7 Uhr“ (7 Bildern) von Ems“; Niedt. Im 6. Bilde: Wirk- DampfsOiss- und Bootfabrten- WasserfaÜM-

Alexander Barihel. Derwisch: Gustav Kabelburg.

Sonntag: Nathan der Weise.

Berliner Theater. Freitag: 6 Nbonn.-Vorst. Der Garnisonsteufel. _ Sabbath des Herzens. Anfang 7 Uhr.

*" bdxé'uldi. , , , . JMFH? RTFM. Zz Uhr: Wilhelm Tell. DikekkkM- EM“ Thomas-

' . ianit r. Theodor Pfeiffer trug alle dreßPiecen xnit YItxptanlYerrTYchniksqu lebendigem Ausdruck vor, und brachte dtes e Vorzuge seines Spiels noch in zweiKlaviersiücken von Ljszt zur Geltung. Was die Gesangskompofitionen Bungert's betrifft, so rst der Eindruck derselbe? sehr verschieden. Die Lieder „Ueber die Haide haüet mein Schri1t und .Lebn' deine Wang' an meine Wang“, das von Andern „bereits so trefflich komponirj ist, machen einen etwas monoxone_n (Ztnßruck, während in den Liedern .Vefreiung', „Auf" der Vletche , „,L-3er der Trösterin'. ,Müklerlied“ und „Wie schön blubt 13:16 der Maren „mehr Originalität der Empfindung und Schwung in der musikalischen Behandlung der Texte zu erkennen rst. Am Wenigsten ge__(ungxn erschien der zu bizarr gehaltene „Zigeunergesana'; Die Concertsangexm Frl. J. Seegert trug sämmxlicbe Lieder mit lobenSwertber Hm- gebung für ihre Aufgabe vor. Das zweite'Concert des Hrn. Bungert findet am 13. Oktober in der Sing-Akademte statt.

at des Königlichen Schauspielhausxs Hr. Dr. WüZFerGisß durch eine plößlich eingetretene Heiserkeit heute am

5 i d e r !. UWYH" (Z 5712 1r1 t b a u s e veranstaltet Kavellmeisker Meyder morgen,

't ,den weiten Wa ner-Abend. Das Programm wrrd„die „Faust- JZeFure', z„Träume',g.Siegfried-Zdyi]“. .Walterß Pretslked , Yen Trauermarsch aus .Götterdämmerung', „Walkuren-Rttt und Vorsptel, Königsgebet, Akt 111. Scene 11, sowte Jntrodukéton und Brautchor aus der Oper .Lobengrin“ enthalten.

er erliner Königliche Domchor gab am 5. Oktober in der ZeuzkiBrckke zu Dresden unter Leitung seines Direktors, des Professors Albert Becker ein Concert, welches einen gxoßen Erfolg hatte und bei den Zuhörern wie bei der Kritik uneingeschrankte Anerkkxznung fand. Die Auswahl der vorgetragenen Stüch war Vornehm und aedtegen. Es wurden gesungen: eine Motette und em Adoramuß von Orlando Lasso, eine sechsstimmige Motette_ von deux Portumesen Lopez, dic- achtstimmige Motette „Komm, I-cju, komm von I. S. Back), dxr 47. Psalm Von Rbeintbaler, ferner vpn Profeffor Albert Beck“; exn tief empfundenes geistliches Lied .Blube, A'bend wrll „es werdey , dte Hymne zur Vermählungsfeier Ihrer Königltchen Hohext der Prtrxzesfin Vietoria und der tief ergreifende geistltckoe-Dtalog aus dem„16.Jghr- hundert. Becker srzielte auch als Komponist mit diesen S1uckxn emep bedeutenden Crfolß. An dém Concert waren noch bxthetligt dre Altistin Frl. C. Schacht aus Berlin un]? der _Königltche Myfik- direktor Höpner, der von Neuem seine Metstersckyast als Orgelspteler

an den Tag legte.

Nach Söhluß der Redaktion eingegangene Depeschen.

Berlin, 8. Oktober. (W. T. B.) 'Seiné MÜWÜZÜ der Kaiser hat Seiner (Königlichsn Hoßext dem augenbl1ck11ch in Darmstadt weilenden_,Prinzen Hemmck) vqn Preußen den Befehl zugehen laffsn, “nch zur, B„e1seßuchngsfeter nach Stutt- gari' zu begeben und SGML ?)kaxeftat dort heute Abend 9 Uhr

dem Va n o e U erwar en. ' , auf MünchZnh, 8.3Ok1ober. (W.T.B.) Wtefdte „Neuesten Nachrichten“ melden, nehmen dW Hand 616,7) ertx'ags- V erhandlungen heute Vormittag 10 Uhr 'mtt emer Stßung der deuxschen und österreichischen Delemrten thren Fortgang.

Hamburg, 8. Oktober. (W. T. B.) DSK) Dampfer „P roci d a“ der Slomanlinie rannte gestern Abend auf der Elbe

vor Oevelgönne auf den festfißenden D,an,1pfer „AtbabaSca“ welcher eine Reikladung von Osttpdten an Bord e Der letztere erhielt an der Backhordseue nahe der Kommando. brücke ein großes Loch unh 1st tm Laufe dcr Nacht in der], Mitte durchgebrocben. Dte quung befindet, s1ch zu fixben Achteln unter Wasser, dtejelbx unrd xedoch gelöscht werden. Der „Procida“ hat sem Bug emgerannt „und blieb selbst festsißen. Nachdem er heute, 'Vormtttag während des Hochwassers flott gemacht war, koUtdtrte er be: Hamburg nochmals mit dem,früherey, Noxddeutschen Lloyd- dampferTMccxhine“ß1k1Zelcher le1cht beschadtgtwurde. Menschen, leben sin ni tzu e agen. . . Wien, 8. Oktober. (W. T. V.) D„6r mester des Aus- wärtigen Graf K;“tlnoky tst aus _Mahren hrerher zurück- ekehrt. _ Der würtTembergtsche Gesandtx von Ikaucler ist mit Unterbrechung semes Urlaubs hter" ein.- getroffen, um ein Traueramt für den verbl1chensn Konig anzuordnen,. , London, 8. Oktober. (W.,T. B.) Dem „Reutßrschen Bureau“ wird aus Saint Loms qemelkzet: der Jrlqnder O'Reilly, welcher bei der letzten Jxländtschen anventton in Chicago Delegirter war, habe 'erlärt, dre „Lettung dex irländischen Angelegenhexten werde m Zukunft m die Hände eines Sicherhsits - Cmnttés' gelegt werden, welches aus fünf irländischen Untxrhgußmrtgltedern bestehen solle. Der fragliche von der trxänd1sche11 Parlamentspartei definitiv angenommene Beschluß set den Thetlnehmsrn an der Konvention von Chicago bererts , bekannt 'géwesen; durch diesen habeEdZn Streckthigkeiten zswÉschen Barnet] und Mac Cartl ein u e ema twerden 9 en. . Zt. Vetersgbura, 8. Oktober. (W. T. B.) Erne Deputation der Wolga-Kama:Bank, der St.Petersburgsr Inter- nationalen Bank, der St. Petersburger Drskontybank und dex Russischen Bank für auswärtigonkHanpel ersckzxen gestern ber dem Finanz-Minister und theilte_1hm den Beschluß der genannten Banken mit, zusammen für 516 Noxhle1d§,ndxn in den von der Yißante hmmgesmhten Pxovmzen funfzxg- tausend Rubel xt pen en. ' Brüssel,z8. Oktober. (W. T. B) Der Kxonpxrtrz von Italien ist gkstern Abend von Roxterdgm hter emge- troffen, am Bahnhof vom General_N1ca1se 1m Na1nen_ des Königs empfangen worden und im Hotel Bell-zvue abgestrsgen. Der italienische Gesandte mit'deyz GesandtscHaftSpersonal „so:- wie viele Mitgliederh 2er itahexxnckzen Kolonie waren glexch- alls au dsm Bahn 0 anwewn . f Koßstantinovel, 8. OktoHer. (W. TV) 'Der Sultan hat mn Dienstag neuerdmgs den englischen Bot- schafter White in Privat-Audienz „Empfangen. _Gestern waren Wbitx: und seine Gemahlin (own? der, englische Ackexbmz- Minister Chaplin vom Sultan zum Thes gslaoen. _ Dre zehntägige Quarantäne für Provemenzen'aus detxx Hafexx Yunbo=e[-Bahr wurde auf die ganze arab 1fche Kuste unt Einschluß von Djedda und Kunfuda ausZedehnt.

(Forkseßung des Nichtamtlichen in der Ersten Beilage.)

Anfang 7 3- Uhr.

SZJMUUI Lautenburz- Hieran- Isum10-Male: VM Urania, Anstalt Für volköjöümliche Naturkunde. Aufzügen von Hans Olden. Dreien der Glück1ichste. SÜWÜ '", 3 M"" Am Landes - Ausstellungs - Paxk (Lehrter Bahnhof). In Scene geseßt vom Ober-Regiffeur Max Grube. von Labicbe und Eondmet. Regie: Erml Lexfing. Geöffnet von 12_11 Uhr. Taglich Vorsteüung im Anfang 7 Uhr.

wisjenschaftlichen Theater. Näheres die Anschlag-

Opernbaus. 203. Vorstellung. Sonnabend u. folg. Tag?: Dieselbe Vorstellung. „Ml,

FWW: ZW Circus Renz. Karlstraße. Freitag, Abenxs

71. Male mit durchg neuer glänzényer Ausstattung „& Uhr: „Auf Helgoland, oder:Ebbe1md-Flutb“,gk-

& ' , . ,. , “7 ". .“ ' ; ,- SÖauspielöaUS. 21?“ Vorsjellung. Der neue ZA:?“eJZTZYIÉchYYTUZc.BaZetttTigYeffzxksFleWtd hydrologmbe Ausstattungs-Pantothe 1112 Abther

zur See. Gwßes Auk-stattungI-Zeitbtld in 4 Akten

lungen mit National-Tänzen (60 Damen), Aufzügen tc.

Riesenfontänen mit aÜerlei Lichteffekten 2c., arrangirt

___-_ liches R-snncn auf der Bühne von lebenden und tnscenirt “oom Dir. E. Renz. Kunst-

Anfang 7.)- UK:.

Thomas-Theater. Alte

. ' , nit 17511 tändi neuer Ausstattung: Abends 73" Uhr*: 22er Garnisoustenfel. _ Sah: JähYÉ-ltesäxulje. VaLdeviLe-Possc in 3 Akten _ _ _“: bath des» Herzen ' (4 Bildern) von Alexander Btffon. Mußk von W "___“" Louis Gregs).s Frei bearbeertktvon Richard Genée. - c'n Scene “eerst vom re or „_ Xesßng " Theater“ FMM“: Fraucillou. Öämmtlichegneuen Costüme sind aus den Ateliers _ «.» “k H REIT?" LUstsUikl 1" 3 Akt?" WU Alexander Dumas Ülö- des Kaiserbazars. Anfana 73 Uhr. Verlobt: Frl. Alixe,G.-1ffert mx 'm).

, Sonnabend: Dieselbe Vorstellung. rutLJS-Baumeister Felxx Menßel (Bernwt swrff

Montc-g: Woblthätigkeitsvorstelluna zum Besten Verebelicht_: Hr. Lteut. Adolf von Peex H)) des unter dem Protektorat Seiner Majestät Kaiser mit Frl. Elisabeth von Wedel] (Stargarid [F ['21117 Wilhelm'Qt 11. stehenden Nationalbanks für Veteranen. _ Hr. Landrats) Ernst Stubenrauch mt

' . . 5 l.: rr und rau Doktor. Last- Frida von Eberstein (Berlin). Sonntag. Eine Geldheirath 798731 7a YaÄktenHßon H. Jinemann. Hierauf: Geboren: Ein Sohn: Hrn. Baron Ludwig W"

FÜR!» Deutsches Theater. Freikag: Die Kinder PYMÜYFÜW„FFWJHZZNMMF schwimmerinnen drei GeschwisterJobnson. Schluß»

der Excelleuz. ' „_ " ___-* Sonnabend: Neu FELYWUU'SYaZthde'r Jesse. __ (SaladintHermann-„i en. tta : arte; rauen- .Adol h Ér*1|l-Theater. dorfer. Nathan: Max Pohl. Reclya: Teresina ;" p , , ck ' , * N * * ' ' ' - «k : De“? ro e Prophet. &Gefangspoffq *" R n , _ Gckmlpferd, genttxn v. Frl. OCesna ." en;- (Geßlcr. Daja. Paula Carlsen. Tempelbecr. ZJAkteétlevon “3201? Tßeptsow. YVFPMS VM,t(GUstFv __e szd, ger. v. LHkgnO- Gablrel. S_GFYYFQ“ ' * ' * ö “. Mak von Gu'tav re ens. :. Evo - Manöver, gex. „_ 6 amen. __ ' „(J- ., Patrtarch. Max Pategg. Klosterbruder. Georg thdßig netßersxi Koskxümen. Die menen Dekoratwnen plastjstbe Gruppirungen,_ Mr.F.Cb1artfm,J0kkeV' find aus dem Atelier der .Herren Wagner und reiter ersten Ranges. .--,3 GebQ'Brtatkorc, -? Bukacz- In Scene éäesesk von Adolph Ernst- Mae. Theresa, Reitkünstlerm. - Scst-«s Tawxcencc

Tableau: Qranäa konßajus 111111111181186, in eme: Höhe von mkhr derm 80 Fuß austtrablexzd. A'usqcr- - dem: 133.1 61: 00110811- bjppiqua von 8 arabrfchen FWVM Zum Schimmelhéngk'ten, dress. u. vorgef. von Hrn. annz

am fl. Trapez. _ Dcr kl. Postillon mit seinen 8-

Sonnabend: “MAH? Vorstellnng. Ponntes 2c. _ Komische (Entréss und Intermczass

v. sämmtl. Clonms. Täglich: Auf Helgoland.

Jakobsiraße 30. Sonntag: 2 Vorstellungen. Nachmittags 4 Uhr

ZUM (1 Kind frei): „Aschenbrödel' (BaÜet-Einlagk:

Freitag: FrühlingSreigen). Abends 71) Uhr: „Auf Helgoland“-

Emil Thomas. Familien-Nachrichten.

*- Der Präsident!, Lustspiel in 1 Akt von W. Kläger. Kleist (Grenzbof in Kurland). _ Eine TOM?"

Hrn. Rittergujsbefißer Hofmann (Markmdorf)

Concerte.

e torben: r. Major OEcar von Knoblau- GÉZcrlin). _H Fr. Ober-Staböarzt ])1'. VII? Zimmermann, geb. Kapp (ngesack). _ Hr- Fk meister Robert Koeppel (Berlin). - Verw. -

enommen bat, it aufklarendes Wetter zu ermarten. Serpette. Anfang 7? Uhr. Jing -.Aka'demie. Freitag, Abends 8 UHr: Ober-Amtmann MarieFroscb, geb. Laube (Pcmsus-

ie Tempc-ratur ist im Westen meist gesunken, im Sonnabend und die folgende Tage: Telephon,

' Osten meist gestiegen, in Deutschland liegt fie fast Amt 71]. allenthalben über dem Mittelwertbe, am meisten, bis über 4 (Grad, in den östlichen Gebietstbetlen.

Stornoway meldet 21, Skudesnäs 29 mm Regen. Friedrich - Wilhelmßädtischrs Theater. , , Deutsche Seewarte. Freitag: Der arme Jonathan. Operette in Phllharmome-

Mülhel.

nis). _ Hr. Oberförster Theodor Ligniß (N2 “[“

Concert von Anna Kroymann und Harriet von grund). _ Hr- Landrentmeister Friedricé; 'Mit-"ls

' k U16 BreSlau. _ Hr. Jastix-Rath Ludwm UU. éStriegaZ). _ Hr. Ovek-Regierungs-Ratk) a. D'

Freitag, Abends 7) Uhr: Ludwig Sack (Bccslau). Concert der Deutschen Mufikfcbule (Berlin W., _“-

MW* “_ d 53 . Mu k von _"- FCYYYUHFTWYFMLNYQ E(427!th vo'n s!*Julius Lüßowstr 61. Dir.: W.Freudenberg u. E.Menge-

wein) unter aütiger Mitwirkung des Opernsängers

Théater-Auzejgen, Frivsche.7 Yirigent: Hr. Kapellmeister Jedermann. Hrn- Mori Franscber sowie unn, Mitwirkung des Nedactcur: ])r- H- Klee, Direktor.

Anfang

Königliche Schauspiele. Freitag: Opern- Sonnabend: Der arme Jonathan.

baus. 202. Vorßellung. Carmen. Oper in 4 Akten von Georges Bizet. Text von Henry Meilbac und

d vic alävv, nach einer Novelle des Prosper Keßdenz-Theater. Direktion:Sigmund Lauten- JÖTÜUÖK Tanz von Emil (Graef). J" Scene 661th berg. Freitag: Zum 10. Male: Befall) nach der Hochzeit. Lustspiel in 1 Akt von Alexander Dumas.

meister Weingartner. An ang 7 Uhr. Deutsch von Paul Block. In Scene gesetzt von - __

vom Ober-Regisfeur Te laff. Dirigent: Kape

Hrn. Günt er ??reudenberg (Klav), des .Oratorien- Berlin: __----«--_---«-__- Vereins“, des Philharmon. Orchesters 2c.

Verlag der Expedition (S cholz).

' lags- ck d N rddeu en Bacbdruckerct und Ver DrUAnstecÜt, BerlintsZCHM, Wilhelmstraße Nr. 32-

Concert-Yaus. Freitag: Karl Meyder-Concett. , 11. Wagner-Ak'end. Anfang 7 Uhr. Sechs Beckagen

(einschließlich Börsen-Bcikage)-

G r | e V e i l a g e zum Deutschen Reichs-Anzeiger und K

„214? 237.

Rekursentscheidungen des Reichs-Versicherungsamts.

(1020) Ein städiisckxes Was" n Jahren mit einem Bru Vertragsvethältniß des Inhalt bauarbeiten und alle dur Arbeitkn gegen bestimmje Lokm- und So stellte der Brunnenbaugsw Arbeiter, lohnte denselbkn und liquidi zur Erstattung für die Befahrung eine Entnahme einer Wasserprobe für die 1 Der Auftrag hierzu w Magistrat der betreffenden Stadt

führung des Auftrages cin Beamter jedoch lediglich zu dem Zw7cke, die Entnahme der w-xise ihrer Echtbéit Brux1n7nbefabruna

das Reichs -

GeseÜschaft erkstattbetriebes dar, in gleicher Montagearbeiten, Leute an von

Wie dort regelmäßig die Eisen- r die MasÖénen BetriebSarbeit geschehen Rekursentscheidunge

arbeiten an den Damvfern dcr“ lediglich als ein Ausfluß dieses M

eine Maschinenfabrik auswärts Maschinen Fabrikbktriebes bilden.

Berufsgknoffenscbaft, de wärts bei der (xu vergleichen Nachrichten des R. Bcklagts für die UnfäÜe, ihr gehörigen Werkstattbetriebes fick) 7 Ei?] Schw und Verdicbten der S Gebäude einer Crziek) dem an Reh niÖt in fabrikmä triebe des betreffend sechs Arbeitern des die andere Hälffe mit Baus demselben seit Jahren die säm vorzunehmenden SÖlofferarbei Jahre einen seiner Arbeiter a RekurSentsckyefdun-g vom 5. Jana ck) rungsamt ?nfgegen der fall des Schlosserlek-rlings aus pflichtig erklärt: Es kan gende Arbeit, auch für fck Schlosserarbeit bei Bau Anstaltsqebäudks bildet

(erleitkmgsunternebmen steht seit nnenbaugewerbetreibenden in einem s, daß dieser die erforderlichen Brunnen- etwa sonst gebotenen Materialiensäxze auszuführen erbetreibende auch einm seiner rte den Vertragsmäßigen Saß s verunreinigten Brunmns zur anitätépolizeiliche Untersuchung ar dem Unternkhmer von dem zugegangen und bei der Aus- fferkunst zugegen, Probe zum Be- währsnd ihm eine Aussicht Entnahquarcht R«kurs:n1scheidung vom 27. Verficherungßamt BaugeWerks - Berung

GenossensÖaft E*ntnabmcarbeit Brunnknbaugewerbétreibenden

ck den Brunx-enbetrieb und Stahl-

fabrik angehört, für die aus- en Unfälle auszukommen hat n 922 und 923, 1890 Seite 600 und 601), s Anlaß de? als reignct haben.

fferlebrling war beim Reinigen, topfbüchscn eines Aufznges, welcher findc't, schwer verleßt worden. In m Umfange fick) voÜziehenden Be- ermeisterk- wird von den durchschnit Werksch19fferarbeitem

o bier die ds Wassers Welche aus Nxbanctxicb zu c .

Schmieren der StadÜva fich in dem

zu -beobachten , ungSanstalf be

n*'cht oblag. die Hälfte mit

chlosferarbeiten !) mtlicbkn in den Gebäuden d ten übertragen, und er bes Ausführung dieser Arbeiten. ar 1891 hat da?“; Aaffaffung der Vorinstanzkn folgenden Gründen für entschädigungs- n gesteÜt bleiben, ob die unfanrin- allein genommen, etwa 8 ten darstellt, Wei! der Aufzug eine und Weil die

enossenschaft , welcbe

fassuxqg der Wafférjvsrkc

Beruquenyffensckxast entsÖädiguMspfbMig währung der vkrunalückten

Zwecken der Brunnenbaumckster für d Sie bildete

chäftigt im

Entschädigung Nein mit der

Béfakzrubg vorliegenden Art ie Stadtrvaff einen Theil der nal!)

seiUcn gekverbsmäßiaen Betrieb mit

er bezog auch aus diksen Arbeiten dkn eigknklichenBrunnsnbaaarbeitcnzustehen mä) Maßgabe der _

höheren _ Arbeitslöbne, wasserkunst berechnete un stcht des Bkamten der Erfüllung des Zchkes aus dem ökrunreinigten Brun manuekse Arbeit dk!“ Entnabm “oem Verunglückten Arbeit;- naä) der ihm als ausgeführt.

gehörte mit zu 5711 von dem crkunst auSszüHrenden ?1xbeiten. Hm obxicxjenden, Oblic'gex'1heitkn, und thm nach dem VertraYe für die denEntgelt"alsGLWerööetreibender öhnen jcdknfaÜs Verwaltung der Stadt- Reäyt Hatte. ck) fcrnex W die richtige affung 61116! WiQssLkPWbe nen _ beschränkt; die fechxxiscbe und e' des Wassers selbst Wurde da r unabhängig von Anordnungen dc- eigenkn Ksnntnéf; dsx:

esbalb eine

dem Vettraße ! n Theil des

uznfassenden

in dem (Ge- ie auch bei dem hxn regklmäßig daß die upfaÜhringkude cherungsvflicbt unterliegenden gs nach Lags ch Sache ört zu jenem sfluß der aus die 21qu chteten getverblickpen Tk) RekurEentsOeidungen 837 -A.“ 1890 Skike 455).

gkbörendcr Fabrikbefißxr den _ihm eine erpaclung und scheidung vqxn 23. Februar BerufsßenonenWa „r Fabrikarbeitsr bei der den Umstand für nicht außsck) SgcnoffensÖaft 13 qekö 11. ihrer Monteure zur ung der Rekis ("zu vergléickxkn da „Amtliche Nachrichten dss R

der gcsammtßn Bauschlosserei

effenden Schlos1ermeisters sowohl w dere für die Zuzecke der Anstalt i n anzunehmen, n der VM?

bLi dem Umfange

Werbebetriebe des bet“ Umfange der insbefor. obliegenden Bauschlos Arbeit ihrkr Natur nach diese näbkr stebr, unversicherten Werkschlosserei. Betrieöstbeile und bildet einen Au Schlosserarbeith bei Bauten geri Schlossermeisters (zu vergleichen

Amkliche Nachrichten des R-V

zur Berufngoffenscbast 14 Arbeiterstamm einen L

gehörende Firma „ohne V Durch Relaxser. cherungsamt die eines Unfaüs, den einer de',

gegenüber 5711 gezahltcn L welche er dafür der 1) zu bereÖncn das Stadkwasserkunst hat ("1 der Arbcit _ Besck)

"Versicherten Z Beamten lszung YM Brunncnbausr Verbälfnisse attgkett oes

So we'nig aber z. durcb Baugewerbéjxeibende :vortlickykeit ausfükoren in den Regiebäabetrisb der Gemc'indc-n durch eixxene Vaubkamfe dic- Ausfüxy en und auf ihre Vertragsmäßigkeil“ p: dies im vorlikgcnden Falle angenommen Ws mehr noch in dem qewubsmäßigen Betrieb aus;;efübrt zu erachten (zu verglcichkn au unfaÜVerfiMrungSgeseMß) und als Nebe nd der BKk-lagtkn zugehörigen chEkt (vergleiÖe dagkge-n dk chLen des RWWA 1888 Seite 317 .

(1021) Ein zur SclbstVer Welcher fick) als Inhabkx eines cherung angemeldet hafte, forderlichen Steine aus Arbeit in diesem Brache stalt der bejrsffen

di:: 917575171“ der GSWLUZLÜLTÖLUÖSU einTretkn, Weil rung der Arbeitsn ökauf- "11on lassen, so wenig kann Die Arbeit ist viel- e 875 Brumnenbanmcisters ck §. 3 Z1fffkk 1 dss Bau- narbsit des versicherungs- BrunnenbMHetriebes auch !cheidung 598,

(1024) Ein montirte mit sein zur Berufsgenoffenscbaf Msntage“ geliefert hakte. 1891 Hat das Reichs-V7rfi EntsÖädigunJ erlitt, Vérurtheilt und dabei erachxet, daß die zur Beruf telegrctphisckyes Ersuchen ei'ne Montirlmg gegen Erstaét Tagelobncs gksandt hatte 922 und 923,

xende Firma auf Hülfelßistung bei ekosten und eines bestimmten gcgen die__Entschei3ungen ..-V.-U.“ 1890 Seite 600

Pflicbtigen ).": bei dieser 7111

„Amtliche Nachri

(: Rskursént

sicßerung Verpflichteter Baungrbe- Maurcreibetrieb beschaffte fich die für skine gehörenden Sandstein- erlitt 71: einen Unfal]. Berufsgenosscn- aÜverückyerungs-

(1025) Eine Pferdebak, trieb nothwcndige Gelei-Zvers. besonders angesteUten Bei dieser Dée Berufsgenoffenscha gehörtén, wéigerée fick), die Ert nehmen, indem sie bc-h als selbständige Unternehmerin ihrém Bahntratjsporxunternehme»1 bei einem Vanbetrieke ereignet ha des Außdeönunaßgesexzes vvm 28. dk.“: erbobenen Crmittelun schaft 13 die Arbeiten für Und gegen Erstattvnq nur mithin keim'n Voctlze entscheidung vom 21. Oktober 1 ais unb-zgründct zurückgewiesen igung an den Verleßten verurtö (Ok die Gesellschaft 13, sonde den Arbeiten als Unternehmer sind daher gemäß Mai 1885 als bei !) trieb angeöökt, mit vkrs chaft 13 müssen [lschaft 41 überqeg 280, 308, 377, 479, 598, 600, Amtliche Nachrichten “„des Ran5 76, 317, 318, 326, 1889 4111717 Bescheid 719, „Amtli

ngeseÜschaft 71 lies; einige für ihren Ve- für solche Arbeitsn rtigen (Hesellsckyaft 13 Arbeiter einen

“gungen durch den Arbeite-7stamm der gleicha Gelegenheit crlitt (siner ft, Welcheyßeide Ges schädigung für HZesen U ß die Geseüscba'stß jen für einen Anderen unaohängig von ausgsfübrt, der Unfal] (?ck mitkyin bk, der nicht unter Mai 1885 falle. gen festgestellt wo-xden war. eÜschaft .4 lediglick) dcr Selbstcmfwendun gezogen hatte, ist durch Rekurs“ 889 Wer Einwan

einem ibm

Die Verficherungsan bei welcher. gemäß §. 16 geseßcs die Selbstverficherung gcgen ihre Cntfckädigungsp gewerksbetrisbe umfasse, daß bfich der

Stekyßauchi-

den Baugewsrks- Absatz 3 des Bauunf Bausewerbstrei gkltend, daß die kafich

zu denkn Steinbruckpbetriebc

Vcrleßte nur mit seinem seim-m nebknber be- be-trisbe zur

nfakl zu über- auvtcte, da e Bauarbeiten tall nur Bau nicht gehörten, Maurereibelriebe, Triebcncn Steinbruch“, Vers1chsrung angemeldét habe.

1296) einer RekurSsntscbeiduna v „archt erachtet wsrdcn. Bcrufsgenosscnschaften

§. 1 Ziffer 1 Nachdem durch das; die GesaÜ- aus Gefälligkcit gen angefübrt,

und Steinmcxx Beide Ylblehnuxms-Zrü om 9. März 18 Die _ chficherungsanstalten umsatsm nach § 16 Abs gsgcseßes die VexsxMrung von Bau e1che dic Berufsge'nosstnscÖaften bsr errickztet nicht nur f ' arwcin-n, sondern an ck„9emäß§ 9 113762 oder Rebe

91 für ZUtkéffMd der Baugexmxrks- «13 1 des Banunfall- arbeiten derjenigen Art, errichtet s1nd. Lcßtcre rung eigentlicher Bau: (] solcher Arbeiten, welche erungSgeschs als Bestand- 8 als Hüljs- oder Neben- «ziehungswäse

il daraus d der Berufs- und fie zur Gewährung eilt Worden. Nach Lage rn dieGeseÜsch-st .4. die in für eigene Rechmmg . 1 “Ziffer 1 d-ss Aus- Berungenossens'chUt, chert anzusehen, und für die betreffende Zeit als in (Zu vergleickoen 603, 604, 741, .“ 1887 Seite 29, Seite 353, 398, che Nachrichten des

genoffensäxaft cin2r Entkcbäd der Sache ka in Rede stehen

dehnungög-ssetsxs Vom 28. wächst der Pserdsbahnbc ie Arbeiter der Gesell!" den B-ctrieb dsr Gese Rekur'KentsÖeidungen 773, 833, 834, , 50, 201, 1888 Seite 1 1830 Seite 452; ferner R.-V.-A.“ 1889 Seite

(1026) Ein Betriebsunternkhmer .4 WM Betriebßzwycksn wertvcndctss (Gebäude ab? und Bodkn anderwc f zu diesem ch'cke mit zwei, Arbeitern 13

ck) für die Vcrficherun Absaß 3 des Unfallverfick) nbstriebe, beziehungérveis von eigentlichen Baubetrieben b cheruns6recht1ich für Bauarbeite im §. 4 Z=ffer 4 Absaß 1 des wie und:: anderen 1! 864 bis 866, e 328 und ]

Bauarbeiten n gelten (zu _ Bauunfall- Lk Bejcheid 608 und die Nachrichten des 890 Scite 496 und 497). Ist stversichcrung verpflickyteten Nébenarbeiten

daher Verst yercxlctchen das AUegat schernngsgeseßcs, so chursct1tscheidungcn R-RxA.“ 1888 Seit ferner die Anmeldung eines ekverbetreibknden

ungen gelten.

unvxllständég. indem fie mitaufführt,

t ein (Einwand Unfalie bei einer derarji Derm jeder ve olcher kraft_Ge ck überhaupt zar SelbstVe 7chWae denn ob die von ihm bewikkte nicbt, mit scinsm G Baugcwerks-Berufs fichert (zu Vergleichox „Amtliche Nachrichken

Vkrficherungsanstal gegen ihre Cntsckyävigungs- gen Nebenarbcit nicht mit rficherung§pflichtige chin- fetzes und ohne Rüäficbt chorung angemeldkt bat, nmeldung feinss Betrikbes esammtbctriebe, soweit der- genoffensohaften n Bescheid 469 und des R.-V.=A.“ 1888 In dem zur Entscheidung stehende lediglich der V des Verleßtcrx gßanstalt mitversicherte ksPkOchex1en Sinne erachtet Annahme eines betriebes neben dkm dosr '.1rcrei-, Steinmeß- und Stcin rtiger (ÖÜUJLWLTÖÜTÖLK)

e ein bisher zn seinen , rechen [offen, um dyn be-

,crgeleitet Wkrden. it im Betrieb

gswerbetreibende ist als 1 arauf,'ob er si

jrcffknden (Grund verWerthen.

sintkresse zu im Ukbrigen beschäftigten Uebereinkommcn übernahmen _ erforderlichen Hälfskräfte auf ihr Verlan nehmer zu st711en war. Jedoch batten st iveit von ihmxn angenommenen Arbeiter dem Abbruch gewonnenen besseren, und Eisentheilc, Welche etwa dre: Abbruchmaterials darsteüten, [) Aushcbung, die ein Beamter de zuliefern, während ihnen das ü _ theils 2c. _ gegen Herauszahlung etnxr Summ wekthung überlassen blieb. Bei di-sser Arbcit er von 11 überlassenen Arbeiter einen Unfakl. Walcher der Betrieb des 11 für diesen Unfall

selléstandig [er oder e geje 1 d bat, selbstxer M

1890 Skike ganz geringe, nde Thätigkeit

anzugebören RkkUtSLntschei- Seite 86 und n FaÜe wurde orbcrsitung eigenex Bauarbeiten in dem Steinbruch für eine bei der Nebentbätigkeit desselben in dem hervorgehoben, daß gSreaxtlich selbständigen ungSanstalt unzweifelhaft hauereibctriebes den Ver- néä)! gerecht

gklegentli-Ö aUch nternehmers bc-

gen von dem Betriebenter- e diese, sowie die etwa ander- selbst zu bezahlen, Materialien, wie Cbamotkesteine Viertel des Gesammtkyetthcs dcs glichst wrgfältiger n _leßteren ab- Mauaxtcine, Holz- e zur eigenen Ver- litt einer der ißnen Die BerufßgcnossensÖaft, die EntsÉädi-Zung dem 13 und () von und somit. eine von dem Be- Bauarbeit des 13 und () Vor- hat durch Uctbeil vom 13. Ok- Uebereinstimmung die Bcrquénossenscbaft

arten fie unter s 11 überwachte,

und hierbei brige Material _

verficherur?

Kleinbetriebe angehörte, Weiger

zu übernehmen, da das Gebäude 11 auf Abbruch Verkauft worixen sei, triebe des & losgclöste selbständige liege. Das ReichI-Versichcrungsamt 1890 dtese Schiedßgericbt

zur Gewährung verpflichtet exklärt. Raä) dem ganzen Inhalt des [Leders mit 13 und 0 liegt kein KaufgesÖäft vor, feblcn, vielmehr nur eine Vergebu ein sogenanntcs Gcneralgedinge, rücksichkcn von dem 4 aßgejchloffcn wurde 9 des Abbruchsmaterials, de Die Uebeklaff

(1022) Ein :egcsmäßig alsOb stattbktricbe eines ft gelegentlich ein ehmsr gehör dgmpferbetriebes (] ast an. Durch Reka

igunaspflicbt (

rbauvorarbeiter, Privateifcnbahnu er Arbeit verunglückt _, enden Skedampfer verrichtet ehört der Untcrnehmer der rsenlscheidung Vom 6. Oktober ür den Unfall der mit folgender Begründung auferl eurthcilung dcs Thatbe gMeseLZ vom 13. Ju Reichs - V2rsicherun 2 *, „Amtliche

tkva in Frage soweit er dem Seeda es lcßteren und als bei der

Nebenbetrieb

an etwa?! dems a egön des Sec Berufßgenossensck) dre Entschäd

der rkcht1xchen B S euknfallVerfiÖZ dlchFLiben des

Elben Untern Alesasstunißf d unzu rc en Entschädigung inkommens des 11 dessen rechtliche Merkmal?

ng der Abbruchsarbsite

Privatbahn- egt worden. standes konnte es nach li 1887 (zu vergleichen , ;ZSamts vom 31. ("äanuar Nacßricbtcn des R.;V.-A.“ 1888 den Weekstattbetxieb dsr mpferbetriebe dient, als crussgenossenjxhaft stattbetrieb unbe- bmens mit diesem

11 im Akkord, aus Zwekaäßtgkeits- , um eine möglichst ssen werthollster Theil ung der übrigen Bau- die Herauözahlung des erwähnten sondern nur einen Außgleick) für gegenüber dem Werthe der ge- es sich um

s chonsndc Behandlun ibm verblieb, herbe materialien bildete dkn Akkordlo Baarbetrages nicbt cinen Kaufpreis, den Ueberschuß des Materialwertbes

hr war der Werk , des Eisenbahnnnterne leisteten Arbeiten. Mithin handelt Bauarbeit,

öniglick) Preußischen Staats-Llnzeiger.

Berlin, Donnerstag, öxn 8. Oktsber

1891.

durch dessen Arbeiterpersonal und für dessen eigene Rechnung aus- geführt Wurden und daher bei der Berufsgenoffemckyaft mitversichert ist, welcher der Fabrikbetrieb des & angehört (zu vsrgleicben Be- scheid 764, „Amtliche Nachrichten des N.-V.-A.“ 1889 Seite 379).

_ (1027.) (Ein Baugewerbetreibender hatte mit seinen Arbeitern die Ausführung der Bauarbeiten für den Neubau einer Schmiede übernommen, während 'der SchmiLdemciséer (Bauherr) das Bau- mafcrial, insbesondcre die eisernen Trägerschienem in einem unmittel- bar für dyn Bau Verwendbaren Zustande zu liefern batte. Dem Schmiedemeistcr wurde auf sein Ersuchen von dem Baugewerbe- treibsnden einer von dessen Arbeitern zu einer ganz vorübergehenden Hülfeleistung beim Kürzen einer Schiene vor Schl::ß der TageSarbeit gesteüt. Es war streitig, ob dk!" Unfall, welcher diefen Arbeiter hierbei traf, noch in dem Baugewerbebetriebe seines ständigen Arbeitgebers vorgkkomm7n sei, und diese Fragö von dkm Schiedsgericht unter Hin- wsis auf die Rskursentscbeidung 377 („Amt1iche Nachrichten des R.-V-A 1887 Seite 201) verneint worden, Durch RekursentsÖLi- dung vom 3. Nowember 1890 hat das ReichL-Versicherungsamt diese Auffassung für unzutreffend erachtet und Folgendes außgeführt: Unter den dargelegten Umständen ist in der gedachten Arbeit nur eine gelegent- 1iche Nebenbeschäftigung zu erblickkn, während Welcher der Kläger nickyt aufhörte, Arbeéxer des Gewerbetreibenden zu bleiben. Dieser hat dem Schmiedemei1ter für die Arbeit des Klägers nichts besonders in Rechnung aesteUt, und [eßterer von dem Schmixdemeistcr nichts für diesslk»? erßalten. Die dc-m Bauherrn gewährte, ganz vorüber- gehende Hülfeleiftung war vielmehr für den Eewerbetreibenden mitbezablt durch den vereinbarten Akkordpreis, wie dieser denn auch dem Klägcr den Lohn ohne Abzug für die Zeit zahlte, Während welcher er die lebeit Verrichteté. Man würYe weder den Abfichtc-n und Auffassungen der beibeiligten P€r1onen noch auch den wirthschaftlichen Verhältnissen der FäUe vor- 11egender Art, in Denen neben dem (Herverbebetrieb eines Baugewerbe- treibenden auf dcrselben Bétriebsstätte die Thätigkeit des Bauherrn nebenhergebt, gerecßt werden, onte man hier einen Uebertritt des ständigen Arbeiters des GeWLrbetreibenden in den Regiebaubetrieb des Bauhérrn bei derartigen geringfügigen Hülfeleistungen annebmsn. kam in s01chen Fällen Lin ZUsÜMMMWirkLU zkveier Betriebe auf dekselben Arbeitßstätte und zu cmem und demselben einheitlichen Werke unzweifelhaft angenommsn Werden muß, so bringt naturgemäß dieses Zujammenwirken die bctheiligten Betriebe in mannigfache Berührung, und es cntßvrickxt von vornhsrein dem WiÜen und ch Auffassung der Untermehmxr dieser Bctriebe, daß, wenn die Arbeitky dss cinen Be- triebes vorübérgehend eine Hülfkl-cistung durch Arbeiter des anderen Betriebes erfordern, diese UnterstüYung durch den Nachbarbejrieb als sql_chen geleistet wird, nicht aber, daß djeArbeiter, wcklche zu derartigenHülfe- leutungen schrsiten, sixh erst von dem Betriebe ihres ständigen Arbeit- gebsrs loslösen und in den Bktrieb dcs ihnen fremden Unternehmers einxreten (zu vergleicbex! die Rkkursentscheidungkn 279, 377 drittleßter Ab1a13, 603 leyter Abwß, 738, 889 und 1025, .AmtliÖe Nachrichten des R.-V.A.“ 1887 Seite 5:9, 201, 1888 Seite 326, 1889 Seit2352, 1890 Seite 509 und 1891 Seite 213). Auch zu Vsrxleichen die drei nachfolgenden Entscheidungen.

(1028.) Aus verwandten Erwägu1:gen, wie fie für die vorstehend abgedruckte Entscheidung maßgebend waren, hat das Reichs-Ver- ficherungsamt in den nachfolgknden drei Entscheidungen (1028 bis 1030) die Annahme xincs Uebrrtritts des Arbeiters aus dem Betriebe seines ständigen Arbeitgebers in den Lines andeken Untcrnebmers schon aus dem Grunde abgelehnt, Weil die Thätigkeit des Arbeiters auch dem eigenen Betriebe von wesentlicbem Rayen war. Ein Bauunter- nehmer batte tm Ganzen die Ausführung der Erdarbeiten für einen Brückenbau übernommsn und seinerseits dis Ansuhr eines Theiles dér Erforderlickyen Erde einem selbständiaen Fuhrlvexksbesißer übc-rtragen. Ein von leßterem herangefahrener Wagen mußte nach dem Entladen durch Rückwärtsbkwéqen aus dkn (Erdmassen herauébcfördert werden, Wfsil an der betreffenden Sta-Üe nickt umgeMndet Werden konnte. Auf Ersuch-cn dcs FuhrWerkaefiZers leistete hierbei ein in dex“. Nähe arbeitender (Exdarbeiter Hülfe, indem er die an das hintere Ende des Wagens gespannten Pferde führje. Bei dieser Hülfeleistung traf den Arbeiter cin Unfal]. Durch Rekuréentscheidung Vom 3. No- vemher 1890 hat das Reichs - Versicherung§amt entgegen den Vortx'xstanch die Tiefbau-Berungenossenfchaft für verficherungspflicbtig erklärx. Die unfailbringende Arbeit war zWar nicht ausschließlich für den_ (*yrdbaubetrieb, aber doch jedenfalls auch für denselben ganz ch'enjlüh und unmittelbar nUZbrin-gend, insofern ske das Heran- fabren weiterer chgen mit Erde beziehungsweise die Fort- 1chaffung dxx durch den Wagen berangeschafften Erdmassen erst i'rmöglxchte odex wenigstens Wesentlich erleichterte. Der Verleyte" verrichtete daHer die Arbeit im woblverstandenen Interesse Wines standigen Arbeit;;ebers. und es erscheint hiernach als ein für die rechtjicre Beurtheilung u'xerheblicber Umstand, daß er den Befehl zur Weyrichtung dex Arbeit nicht von diesem oder einem Bevollmächtigten dcsjelbrn _ dt? damals mcht zugegen waren _ erhalten hat, sondern Von demkFuherJerksbefißcx bierum ersucht worden ist. Es geht nicht an, in FÜULU dieser Art l»;'e ständtg in einem Baubetriebe beschäftigten Arbeiter jedesmal in den Betrieb dcs Fahrwexksbssißers eintreten zu läffcn, wenn (ie auf der für beide Betriebe gameinsamen Arbeitsstätte eine Arbeit tzcrriÖten, W41che sich auch für den Fubttverksbctrieb nüßlicb erMijt, kkimsswegs abér den Zusammenhang mit dem Bau- betriebe bcziewungsweise mit demjenigen Werke Vermissen läßt, an dessen FcréigsteUung nében dem Fuhrwecksbefißer der Bauunternehmer hauptxäxkzlish und in erster Linie intkresfirt ist.

(1029.11 Cin Fubrknecht erlitt einkn Unfall, als er bei Gelegen- heit cinek: nn Auftr_age seines Arbeitgebers unternommenen Fuhre einem Ackerex_ auf dcs'en Aufforderung behülf1ich wax. dessen Wagen, melcher die „Straße sperrte, auf das anliega'ndk Feld zu bringen. Das Reich§-Ver|1cherUttgsauZt hat durch Rekursentscheidunx, vom 12. Ja- nnar 1891 in Ueberein'otimmung mit dem Schiengerichte die Fuhr: werks : Berufßgxgcsfenschaft zur Entschädigungßleistung verurtbeilt. Bestimmée Unntandc, aus denen ein Uebertcitt des Fubrknecbts in den fremden Betrieb und dassen eigentbümliche Gefahren zu folgern wäre, liegen nicht vor. Vieluxehr war im vorliegenden Falle das Eingreifen des Fuhrkncchts wesentlich zugleich für den eigenen Betrücb förderlich und nüßlicl), insoscrn'als ihn das quer über die Straße stehende Fuherk dss Ackerers am Weiterfahren hinderte, und außerdem die Gsfahr bestand, daß das unrubia gewordene Pferd des Laßteren auf das eigene Fubrrverk des Verleßten eindringen konnte (zu vergleichen die beiden vorstehenden Entscheidungen sowie die nachfolgende).

(1030) Auf dem gsmeinsamen Anschlußgeleise einer Böttckperei und einer Ccmexztfabrék Wükcn mehrere Eisenbahnwagen in der Weise aufgcsfaßren, da); ein Wagen dex Bötlcherei zwischen den Wagen der Cementfabrik stand.. Die Entladung der Wagen, zu welcher die Arbeiter bsidcr Betriebe fick) gleichzeitig eingefundm batten, machte eine Verschiebung der Wagcn nothwendig, und dir: Arbeiter leisteten fich bierbci gegemeitig Hülfe. Bei der Bewegung eines Wagens der Cementfabrik wurde ein Arbeiter dcr Böttcherei vexleßt. DaH Reichs- Verficherungsamt hat durch Rekurßentscheidung vom 11. Mai 1891 einen Uebertritt des Arbeiters in den Betrieb der Cementfabrik nicht angenommen, eil untcr den obwaltenden Verhältnissen die Ab- schiebung des Wägens der Böttcherei von der vorgängigen Entfernung eines Wagens der Cementfabrik abhängig war, die Entfernung des

BekaSgenossenschaft versichert; Reparatur- welche, zu Zwecken dks Fabrikbetriebes deGÜ dienend, überwiegend

letzteren somit unmittelbar dem Jntereffe des eigenen Betriebes diente (auch zu vergleichen die drei vorstehend abgedruckten Entscheidungen).