1892 / 12 p. 7 (Deutscher Reichsanzeiger, Fri, 15 Jan 1892 18:00:01 GMT) scan diff

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Fortfall des ___Fcbulgeldes.

Die Erhebung eines Schulgeldes" in dcn öffentlichen Volksschulen rt n nicht statt. _ ßkeZZ-fiiscZYors-Hrift bexiebt fich_nich_t_ auf_d_as Fremden1chu1gekd (933). Auü'ringung der Schulla1ten m burgerlichen Gemeinden. In den bürgerlichen Gemeinden "werdcn die _Scbullastm wie die Kofixn der allqcmeinni Conxnunqucrwczltung auxgxbracht. Aufdringung der Schullast m GutNkzxrkeu.

. 8. _ In Gut-Ikczirken hat der Besitzer des Guts die Schullasten gleich den Gcmcindcn zu tragen.

39.

Stsbt der Gutskczirk nicét aussch1ixßlick im Etgentßum dds Gut-x-bwsitzcr-s, ?' kann auf dcsixn An_trag cm -3-tat1:t_er1assen werden, welches die Aufbringung der Kosten in 176111 _GutsbeztrF unter an- ziehung dsr in den nicht im Ergenttxum des Gutdbexiyersjke cnden Tdciskn dcs l:)utzbe'zirks chr1*._1ndenen (_HrundbM_t_3€x,_ Einwohner, ' ristiscbe'n Pcrioncn, Actisngcxellyxhaftmy (xmmzmndxtgkxelljchaften auf

ctien, Berggcwcrkschaften _und eingetr „€_ncn_ Geno_]_1_en1chaften, deren Gcscbäitékctricb 11er dcn Kreis ck)le 1Y118d€r_ ,niausZ-xbt 1 (5581813 vom 27. ani1385, GiscySamml. (3. 327), 1,97er die Yetbcxligung dcrsclbcn an der Vcrrvaitung der Schulax_1_?clegcnb€itcn regelt. _ _

Das Statut, welcheJ binfichtlich der 696111119 Dsr thragspiltcht den gsscßlickxkn Vi'stimmungcn über _die Vcrtkyxxlung drr Gemeinde- Xastcn inden [ändlickxcn (ZicmZindxn xolgen mm;, untcrlregt der Be-

ätiauxx durcb dcn K'rsiFauös ,mz. | “TY Vcrxbkilung, AUIWrLidung und Einziehung der Abgaben licgt dcm Vorstkbcr dcs- (HUÉÖÖLZirkLk ob._ __ _ Außringung dcr Schu11a1t€n tn "Schulwerbanden.

In Sch111verdändcn érfvlgt dic Aufkringxng un_d Vertheilung h_er Kostkn der Untkrbaltnng des gemeinsamen “Schuhreti'ns nach den m_:r dic Aufbringnn und Vcrtbsilung dcr gcmci11_1am_en Aitsgybkxi m communalkn nacharlickxen Verbändsn geltenden ge_]€1_311chen_ V9;1chr1st_en.

Ju dcnjcnigsn PWVZUZM, in dLnLn dcrarttge Vorjcbrnicn nicht bestehen, finden bis auf wc'iiere's dix: Betrsffsndßn Vorschriften _de L;:ndgcmcindcordnung für die sikbcn östlichcn Provinzen vom 3. Juli 1891 (GcssZ-Éamml. 'S. 233) entsprcclxcn're AnwsndunZ._ _

DL),“ Krcix- (BMW:) Aussckyux“; ist bcfugi, bsi der Füstxkßpng deZ Maßstabxs für di? Vcrtbcilnng dcr BSitrag-x zu _dcn_gcmemfamen Ansgabcn anf dis Mitglieder des Schuldsrbande's dic bexoydchn Vcr- bältnissc', inskxsondcrc xtivaige Vorauöléistungen 34), dt? Zabidcr Kindcr buzikbmigÖwcis?H1u§13a1tunakn und di»: Zuchörigfmt cinch Verbandsmitgükdks zu insbrcrkn Schulbezirkon (Schulderlxanden) zu bkrücksicdtigcn und Hiernack) dsn MaZI'taH dcr Vertheilung 1ow1c_ dcm- Mtsyrsckzcnd dis Vertretung und das Stimmverßätniß drr Bétbeiligtkn andcrwsit zu bestinnnen.

Dis V?xcinbaan dcr Bstiéciligfcn bkziclymtgéwkisc das Vcrbamds- statut unte'rlisgt Hinsichtlich dex"; VcrtkkilungSmaZstach _dkx- Ge- nehmigung büZlCÖUNgÉWCisL Fcftseßung deZ Negicrungs-Praßdenten, wenn von sincm Vkrbcmdsmitgliéd Lin staatlickxcr ErgänzungßzUMuß 189 beansprucht wird.

I ,ren Antkhcil an dcn Lastcn des Sch111Vcrband€§ dat jkdk Gi"- mcindc éGntSbczirk) fiir sick) aufzubringen (§§ 37 bis 39) und an die Kassc dcs Schulverbandes abzuführen. _

Lcistnngsn Drittsr für “SchLllZWXkC. Sckulstiffangem Kirckylickée Jntcérschiten.

J 41.

Die kcsondxwe'n Schulstifitmgcm mit Ein'ch1uß der unter die Verwaltung kirchlicher Organe gsstexlltkn, zu S ulxwecfen bestimmtcn Stiftungcn und die sknstigcn zu Schulzwsck'cn bestimmten kirchlichen chnögknsstücks Mich iHrsn Zchkk'n créaltsn.

DaSscWe gilt Von dcnjsnigkn Vermögensstücki'n. wslcixc bei déi“ Yersinigung (*in-LÖ Kirchen- und Sckyusamts chou biöbcr zuglkicb für Schul- nnd fiir kirckysiihk ;),wcckk bestimmt gewesen find. An der 1367- kömmlichcn Bcibeiligung dcr kircblicbcn Organ? bci der Vcrwaltung dicses» Vcrmögsns Wird durch dicss-I (_ck???th nichts gcändert.

. __

Wo mit dem Volsöschn1ck1ntéein kirch1ichcs Amt vkrcinigt ist, sind dic Kostka ch Bach un): TCL“ Untérbaltnng dcr Gkbäudk von den (Bkmcindcn ((*)utsxbczirkcn, Schu1rcrbändcn) und dknen, welÖe" für dyn Wohnung:"“bkdari ch _Jni'éaberö de:": kirck1ich€n Amte? zu sorgen babs", zn gleichsn ?[nthcilen zu tragcn. Jedoch sind dic ausschlikßlick) für Schnlzwcckk dsstimmtcn (Hsbäudstiée'ilc und Räume nebst Jubcbör Don dM znr Untkrbaitung dcr S'ckmlc' Vkrpflichtctsn, die außsÜlicßlich für kirc171ichk ZWECK [*sstimmts'n („Ysbändktbciw imd Räume nsbst Zu- behör Von dcn znr Unterhaltung der kirchlichen Gebinde Vcrpflicksct-In 511 crdaucn und 511 unürbaltcn.

Bsknndwng dcs bisksriIsn Schulvcrmögcns. _ . 5" 4;-

„DZ:? Volksschulzwsckcn gewidmcts Vcrmögsn dcr Sckxulgcmcindcn (Schul)vcieiätcn, Zckmxvcrdändc), WÄÖC bi-Zlécr «[Z sklbständich cyr- porativc VUlksiclmlmkrkänds kcstandcn hab?", sowis dsr Vo1köschul€m MLM. [»iSkWr 0.15 sklbständige juristische PkrsQnOn-bcsta11den baden, echhltksxlicl) des füréxxolksickéulzwöcke bssfimmten ““Stiüungédermögsns, 17161131 mit „111111 daran [*aiti'nden Rkcht2n und Pflickétknxfür dic cinzclnén SÖUÜ'U 1115 besonders :Sckmlstifrung bestcbcn. * -

Yi? Bcrtrxtung dcr Schulstiitung in rcÖtlickx-cr Beziehung steht den _Sä)u1vvrst-.i_ndcn “„U. Dic Vcrwaltnng dcrjsnigén VCTMÖ cn-Zstückc, TZUÖL Unmittelbarc Vcrwcndung 7in Schulzwsckc sinken (SZUkräumc, (Schulgqrärlék, Dicnstwoßnungcn, Svicl- und Turnyläizé u.)“.i). ersol“ r dm'ck) du" 3111“ UnterbaÜung dcr Schul? krafr dicscs ('JLskalÉ vcrvélicF- X_ct-czt biirgcriiäxon (dimncindkn (_SÜLTFÖTZZTFL, Si1*1ili*c*r1*'ät1de). Jin ubrxgcn wirddaz_VcrmögW kon dcn SÖUWOL'ÜÜUTM für Reck)- ming __dtkr QthtsnrdNi (Guiskkzirkc, Sck'Ulvcrbändi') vcrwastcr. (_Dic "Schivwrstandc 1,1111? «kalten, übkr dic Vcrw-altung dos- F§1ch dcn (*WmsiUdcn ((Intx-bczirkCU, Scksitiykrbändcn) alljähr- licx» Rchpmng „zn «.'-«cn. Dcr Ertrag dicscs Vermögens ist, iowsit krwrdcrUck), von ?_xr Gcmrinde (Guthczirk. Sclmivkrband) zur Unter- 1191111119 dcr_ bcxrsßxndsn Schulz? zu yxchndxn. Ein :)Tückqriff auf das „“Lxc'xmdgcn 111171th nm“ _wwctt zulayztg. al:“- 65 DM! Srist1mg§zwcck cutwrxcbr. “Dic Sckénlvvrjtändc sind [*e'rcckxtigt, dic Vcrtrctnng und Bcrwaitmm dcs [*rrbkzi'icixxwtcn Vcrmögcnö Ten Gemeinden (Gifts- NMUN, “Z11*U[1*Ck["änk611)_511 iibertragen.

Wir); dcr [*iöise'rigc Bczirk dcr Schulö in msszrsre Scbu'lbezirkc ggtbetlt. _10 510111 das im "Ilbsaß 1 bezcickxnete VMjiögM auf diejenigen burgcrlicßen (7721111111de (Gutßbczirks, Sclxulvcrbändc) über, für Kren Emwvléycr dic kctrsfx'sndc "Schule“ biébe'r bsstimmt War. Die Aus- 1_*Um_111?1*1'!(*131111_a zwischen dsnielbkn crfo'igt auf dcm im „8 34 vorge- xcbrtcbe'ncn Wige:

Z 44.

7350116111 cin (“„Wir-bezirk ..111: *.*-.'!“ondcrcr Scanrzirk, sv bildct da."- chi) F _4_3 Ulbxat; 3 auf ibn iibcrgrgangknc Virmögcn cin? (“csondkre St_hnlstntuan. Bci Aufhebung des (HllkaCziTk-Z oder bei einer ander- Yetien Ncchng dcr Schulbezirk"? crfylgr die Verfügung über “kik ““C-117111117] 11311) Maßgabe des im § 34 vorgcfäyrich'ncn Vcrfabrexts.

_ .).

_ __ &OU)?11_1ckW in dcn-§§ 13, 44 béJCiÖULkZ V-xrmögcn in Grund: !itxxkcn, d_11191_tchcn_Rcchte-1, -Hpvotk)kk6n odcr Grundschuldfmdcrmtgcn hcxtcht, ut _dic Eintragung im (Hrnndbucbe auf den Rams]: dcr Schul- 1tixtung szicbungÖWkiye in den Fällen des §. 43 Ak-saiz *."; und § 44 aus dcn_Yame_11__dkr bcrxchtigtcn bürgerlichen Gemeinde (“Schulver- dizndcs, _S *.ulytqtuyg) kosten- und ftcmdclsrei zu bcwirken, sob'akd die Oxrcch_t_t_gicn damm anfragen und der ?)iegierungs-Präsidcnt dcn Ver- mogcnsubcrgang bescheinigt. * .

_ Das___b1sb_c_*c 'für Vchsxckulzwechc bestimmt gewesene odex.dafür Wußte ocrchcicn dcr_bur_gcr1ichen Gcmcindcn und Gutsbezirke sowie dqs m dex! „» 43 bis 4.) bczeicantc Vermögen bleibt aucb-ferncr sctnck _ZZkstxmnitxng erdalten. , .- -

__ Verhqlbnnc dcr OHrnisrnickxulxn und d.?!“ Anfialtösäxuiln.

. „. ,' _ 41. ' 4911 da; ReibtsvkrbaUmssm det Euraiisonschusen, soch s9[chex

„*-

4

Schulen, welche mit Airstalten verbunden d, die anderen Zweck»- dienen, wird durch diesss Ge es giebt) geän ert (vergl. § 108). _ _ * Regelung der erbalv_181ffe der Schulfonds. * -

Soweit eine anderweite Ordnng der Verhältnisse derxenigen, anz oder theilweise Schulzwécken gewrdmeterx Foxtds, welcbe n t als ßesondere Stiftungen bestehen und nicht fur _eme besondere izle bestimmt smd (“§§ 43 bis 45), durch egxnwßrttgxs Geseß erfyrderlicb wird, erfolgt solche mit Rücksicht a die bisherige jyexkbeftunmung mit Kön! li Genehmigung durch den Unterncbts- mister und den Finanz: in' ter. _ _ Verpflichtungen Dritter mL besonderen Rechtsttteln.

Die auf besonderen Rechtstitcln beruhenden Verpflichtungen Dritter zur Schulunterhaltung oder zu__Letstungen fur Schztlzwecke bleiben bestehen. Von dezn bisherige'n_Leutung_en des Frscus nn Um- fange der Schulordnung für die PLLTVMJ Preu*en_ vom 11. Dezember 1845 werden nur diejenigen fortgewalx-rt, x_vel e m dem § 45 Nr. _4 und 5 daselbst bestimmt sind, und nur mrt der Maßgabe, daß dicke Leistungen für die nach dem Jnkraxttreten des chchH neu_emchte_ten Schulstcllen obne Entschädigung der Domanendo er 111 Foxtsqll kommen, sowie daß an Stelle der Lieferung de_s rennbedzxrss m Holz oder Tyr?" cine Gcldrente tritt, xyclchx auf 2,50 „M fur das Cubikmster wciche§_K1obenbolz zu_ bemenen l_st.

Aufhebung bisbengxx Verpflichtungen. 00

Nile sonstigxn a::f Gesetz oder GewcknbeitSrecht, Bezirké, Orts- rdcr Schulverfavung, Observanz oder Herkommßn beruhenden offentlxI- rechtlichen Verpflichtungen zu Schullentmxgen fallen *sort,_ soweit m t das gegenwärtige Geseß abweichende Bestuxtmungen enthalt.

Dritter Abschnitt. _ Verwaltung der Volksschulangelegenbetteu. S chul§bé§ örden.

“.',-ie Verivaltung der äußeren Angelegeniéciten der „Volksschule stek-t der (Hkmeinde (Gutsbszirk, Schulvcrdxnd) 311 und erso1,t_nach den Vorschriften der Gemeindevcrsaffp.gégc1et_3_c,_ m _Sckpulvrr anden vorbcdaltlich der besonderen Beßimmungsn drcies (Herrßes nach dsn für communale nachbarsiche VcrbaZFe gegebenen Vor1chnsten.

Zn denjenigen Provinzen, in welchen für die Yerrvaltuxtg und Bcaufficbtiguug von communale'n nachbarlichen Yerbxmdctx bejopdcrc Vorsckyriften nicht besiebcn, finden in gleicher Wei1c bis ans weiteres die Vorschriften des visrten und fünften Titel:"; der L_andgememds- ordnung für die siebsn Östlichen Provinzen vcm 3. Juli 1891 ((He- seß-Samml. S. 233) eerprrchcnde_Zlnwxndung.

:;

Findet im Gutsbezirk eine UntkrVCrtheilung der Vchksscblelaften statt, so wird zur Verwaltung der Schulangelcgenhetten cm bejondercr Schulaussciyuß cingcssxzf, Welcher aus dem Gutsvorstekßer oder _dek'fen Stcllrcrtréter oder aus dem von den Schullastcnpflichngen Zewa!) ten Mitgliedern bestcbt. _ _

Die Zusammsnseyung dcs *Scßulausschtzffes, die Stimmrechic skiner Mitglieder und die Art der Wahl d&]elben _rxerdcxt dyrch cm Vom KreiÉauÖsckyuffc zu [*cstätigendcs beziehungsweUe festzuxeßendes Statut gercgclt. _

Zn Be'm'ff der Verpflichtung zur Uebernabme des _Amts nnd m Betreff der Enthebung im Wege des Dischmarvcxsabrens gelten die für unbesoldetc Gemeindcbcamte bestehenden ge:]cletchcn Vor: 1chrifl€n.

§ 54.

Die Aufsicht 1":er die: Verwaltung der äußeren Angelxgenbeiten der Volksschule wird dorbshaltlich dsr besonderen Y_esttmmungen dicsts Gsse'tzes unter Oberleitun; des Untkrricbts-Mityjters von dcn Regiemngs-Yräfidsnten und den Landrätßkn nach Maßgabe der Ge- meindeMrfanungögcx'kßc gcübt. _ _5

0 .

Für dis Aufsicht iibcr di? Vkrwaltung drs Sckyulstiftungsvermögens é§§ 41, 43, 44) finden, unbcsckyadct der für die Verwaltung dcr k_'1rch- licöxn__ Orgmze bsstebcnden Aufsicht, "diE Vorschristen der Gemeinde- vManungsgsxsxze sinngemäße Amxendung,

Die Leitung und Beauffichtigung dcr innsren Volkxxschulangelcgew [7811611 wird itntér Obkrlcitung dcs UntcrrichtZ-Ministers von dem Regierungsxxräiidchen _gcübt, sofern in dii'x'cm Gesche nicht ander- wcite Vcrs ,riftén gctroncn find._ _

„_ T) . _ - _ _FüLdsn "Stadtkreis Bkrlin __txitr das Promnzral-Schulccüegtum an die é-WUL ch Régierung-c-Prandcntcn. ' 58

221€ Ordnng dcr stbältniffc in dan Grafsckyafxen Wsrnigcrodc und '“Stklk'crg irird dnrck) Komglicbc Verordnung bestimmt.

„Ö .) .

Dkk ?)isgicrungs-Dräfidcnt (Provinzial:Sckynlcoüsginm in Berlin) kann sick) zm" ancbfük'rnng stincr Anordnnngcn dür ki'nfachkn und verstärkten Kreis-4“Stadt-)Scbulbkiéörde'n, dcr Landrätbe und “Schul- auffichtsbeamtsn [*edisncn, dissclben mit Anweisung versehen, auck) ibnkn innerhalb -111r€s Geschäftökrciscs cinzclne Angelcgcnbsiten zur sClbständigcn Erledigung übcrtragcn.

Gégcn “dic Anordnungen dersekbe'n findst Vor'bekxaltlick) der be- soudercn Bsftimmungen dicses Gesetzes dis B:“schtvekdk an dcn Re- gicrnngI-Präsidcntcn statt. *

Krcis-SMckbebördc. § 60. ' _ In jedcm Landkrcis wird für die Sckéulcn auf dem Lande cine KréiösÖUW-Lbökkk gsbildct.

(5521101811 “Schulverbändc jnekrkrcn Krsiscn, chicrungsbczirkén (*dcr Provinzcn an, so wird die Zuständigkeit durch dcn Rc icrungs- Präsidenten bkzikbnngéwcisc Ibcr-Präsidcntcn odcr Untcrricksß-ck iinistcr déstimmt.

61

__ Tic Krciösciknldekördc [*estcbt aus dcm Landratd und "dcm zu- sxmxdigkn .Krciöscbuünspcktor. Zn denjcnigcn Fällen, in welchkn das GxWZÖie Bc1ch1nßnadmc dcr vrrstärktéxn .erciösÖulbebörds übcr- tragt (_§§ 11), '.)1, Z,“), 147), trctcn diescr: Beamten die' gewählten **))iitg1ichr dcs Krciöauxaschuffcs mit_bcsch1icßcnder Stimme Hinzu.

,' 6'_.

Die .Krcisscfxusbcbördé ist 5111" Mißvirkung an drr Bcaux'sikhtigung der Bolksichujangclegcnbcitcn uach näsvercr VyrscÖrift dicse"; Gcseßes berufen, "

§ 63. '

Für die Bcicbwßfähigkcic der verstärkten KrciHsÖulbeHördc gextiigt dic Amrcycnbeit Lines ständigen und. zweier zutrctendcn Mit: glxdkr. Ncldmxn dic__[*ciden ständigen Mitglicdcr an dcr Vcsckzluß- xanung _tbcil, 111 11111an mindcstcn-I drci zutrctende Mitglieder an- wu1_cnd 1ci1_1. Dic Bc1ck71üffe wsrdcn nacb Stimmcmnelxrbcit gefaßt. Bcr thi!k8]€111*«§ii eincr girarcn 53171 von ZNitglicdkrn nimmt dax“- dem stcnsaltcr nach jüngst? zutrctcndc Mitglied an der Abstimmung keinen Antbeil.

_ F“ 64.

__ _Bci ?imvcycnvcir _dc_9_ “andratkés fülxrt dicscr den Vorsitz. Jm ubrigen wxrd dcr (chcikittsgang bei den Krcisschulbcvördm durch ein Vom UnterrickxtI-Ministcr zu crlqücndcs Regulativ geordnet.

Dem Lgndratk) liegt bau Nachlich dic Etledigu dcr äußcrcu YWelcgmzbmteu und De Be orgung dk!" Bureanges „äftc ob, dem “».-, „ulaußicbtsbkatutmt dic Ueberwachung des inneren Dienstbetriebcs der Volksrck'ulcn. '

Stadtichulbcbörde. 65.

I:] jcdcxr_3_tadt_ wird Line Stadtsckjulbebörde gebildet. __ Dic Zustandtgfsti der Stadtschulbcbörde Lrstrcckt sich auch auf die“ “Schiilcn dcr Etwa unt der “Stadt zu einem Verbande dktkinigten Lande- gemrmden, ( G)11t§bezirk2). *

T'U' *.*:tadtxchulkchordc dcstclét aus dcm Bürgcmwistcr und dem ck

- * ,

teres Mitglied des,

“soweit eine besondere Berü "ichti ung der örtlichen

*

betöeiligteu Kreis-Stbul'ms or. I!! i W L..“ |“?“ dieses Ges die Besch nahme der M S_tad W überträgt ( 6, 19, 21, ), treten diesen Beamten „„ ba Stadtverordneten-Versammxung MM _Iabre g_ewäblte MW dieser Vexsammlun und_ em _vo:_1_ Burgermetfter ernanntes wei- czgxstrats m1_t bes lteßaxder Stimme hinzu. I! den'enigen Städten, m. denen em_ cx) egtalrscher Gemeüidevorstau ni t besteht wird das ernannte Mitglied aus der Zahl der Schöffe- oder der" Beigeordneten enxnommen. Den Stadtgemeinden, die einen besonderen Stadtkreis bt_1den, hlctbt kzberlassen, die Zahl der ge- wählten und ernannten Mtglieder m gleichem Veröältniß bis

das Dreifache zu erhöhen. Sind Landgemeinden (Gutsbezirke) m' „. ,

einer Stadt zu einem Verbande vereinigt, so treten die V 4 ' derselben der verstärkten Stadtschulbebörde hinzu. orstebex

§ 67. Auf die Stadtschu188börde nden die Bors ' en der _ . 64 entsprechende AUWendung. fi christ » 69 blk

__ Für jede einzelne Schule wird ein besonderer Schulvorstand ein- ge

etzt.

Der Schulvorstand hat die Interessen der Schule wabru und den Gemeinde: und Schulbehördkn helfend und beratzbethF; Seite zu stehen.

§ 69. *

Zu den Befugnissen und Obliegenkzeiten der Schu1vvrstäude ge: kört insbesondxrex

]) die Mttjvtrkuzig bei der Anstellung und Pensionirung von FFCY")WD Lehrerinnen der öffentlichen Volkötchuxen (§§ 117,

'- r 4 ; .' - .

2) die gutachtliche AeuZerung bei der FéstseßUY der Lehrpläne,

_ _ _ erhältniffe statt- finden soil 6), u_nd bet der Fe txezzun der Stundenpläne;

3) die gutacht11_ch_e Anhörung der [Le erkragun anderweiter Lebr- ' sxundcn ax1_ den_ Rxltgwanrer, welcher bei confes wnell eingerichteten Schulen _sur die Kmder 8111le anderen Cimfesfion angestellt i1t 17); __ _ _1) Fe „ZLFÜMÜM Aenßernng bei Einrichtung von Schulbesuchs,

cztr en ". ; ' _ _5) die gutacbtlichc Aeußerung bei einer Aenderung der SEM!- emrrchtungen '

6) die Ückknabmc an den Schulprüfun cn;

_7_) die jährlich minkZstcns cinmali eThei nahme an den Revisionen dcr Schulcn durch die Schulaun'ichts samten;

8) dis Kcnntmxznakymc Von dem Verhalten der Lehrer und LÜJFÉMZ fcb [ck A ß b G d

ie gua ,ti ? * ('n erung ei * ewäxun cinxs übst di Wochen chucrnden Urlaubes;_ g er

10) die gutachtltZe Rezißkrung bci Ertbeilung der Genehmigung zur Uederxiahme _vorz ebmmtptern und Nebenbeschäftigun en;

11) kw _Mitwrrkung ke) dsr Ueberwachung des Schulbcsuchs und der Fxsuteilung nnd Bxxfrasung der Schulversäumniffe 87);

___12) die Mttjvtxkung 1281 der ndbabung dxr Schulzucht und Be- * incxxtgung des xtttlichkn Wer,.altcns der 'Kinder außerhalb der 0. _u e;

13) die Erstattung der von der Sch111aufüchtsbehörde von ibnen geforderten Gutachtcn;

14) dis: Verwaltung des specicllen » 41, 53)- .

Aus die m ayßerch Angelxgrnheiten hervortretenden Mängel hat der Schu1v§r_st_and_ die _ Vcrpsltchteten zur Abhilfe au merksam zu mache__1.__ Nomgcnxalls “(| der Kreis: (Stadt:) Schuld? örde Anzeige zu er a en. . _ -

Ueber cintxetondc Eyidemißn ist der KMK- (Stadt-) Schulbebörde alÖbald zu brrt ton. 3") Gesadr im Vcrzugc ist dir Schulvorstand bereclxtigt, d16_“_chulc ernstwctlen zu schließen, hat aber sofort der Kreis: (Stadt:) Schuldchörde YWFZIL zu erstatten.

( . *

I

Der Schu1vorstand bestebt:

1) aus dem Orts-Schulinsvkctvr als Vorfiyendsn.

Svfkrn dsr OrtZ-Schulinsksctor nicht zu [eich der mit der Lcitung dcs Rsligionsunterrichts [“Otraute Gcistli 6 sein sollte, aus

2) dem mit_ der Lkitung de:“; Reli ionsuntcrri ts betrauten und zum chuch dcsxclk'en bkfuer'x: Gciftki en odcr Re igionÖdiener;

3) cinem der an der Schule: dkfinitiv angestellten, von der Krsis- (STZW) Sckyuldckörde dazu ernannten Lebrcr;

4) aus sämmtlichen Vorstebsxn dcr zur Schule gcbörigen (558- msindcn (Gutsbezirke) bczisßungöweise deren Vertrctern;

Schulvcrmögens (vergl.

5) aus mehreren und zwar mindestens drei Mitglicdcrn, wclckxs *

„»

Für dis FMC, in de_“nkn dcr Ort-Z:*- din „99717115 zu rühren, Wablt dcr Schulvorstand cinen SthVertrctcr.

An Bcratbungen und Beschlüsstn über srlche'G€g€nständc, wclche das ?rivatintkrcffe 011125 I)iitgliedes des Schulvorsfandcs oder seiner Lli_1g€7örigcn bcrükyrcn, darf das bctrkffende Mitglied nicht tbeil- ns *msn.

Von dcn zur Schule gehörigen Hausvätcrn __chädlt werdcn. **- .*

§ 71.

Wakélbkrcckétixxt und )va'bliäbig als Hausvatsr (F". 70 Nr. 5) ist j-Zde im Schulbkzirkk wobnkxaits und zu der bctrcffcndcn Schniex e- wikscnc selbständigc männliche Person, welche das dreißigstc Lebensja ,r yoklkndct dar. In Betreff dsr Vcrpfliclytunq zur llekcrnalkmc drr

Strike:: ge1t€ndic fiir unkksoldetc Gsxnkmdcdkamtc destrhsndcn ge- _

skylicbcn Vorschriften,

Dio Zahl und dis Vcrtbeikung der zu wäH-léndkn «Hausvätcr auf dic u Einem Vorxkaudc gkbörigcn Gctnßindcn und Gutsbezirke wird dur ) ein vom Kreisaussckyuß zu bcstätigendkö bcziekungswäse bcim Mangel cincr Einigung der Bütsxciligtcn fi'stzustcllsndcs Statut bestimmt.

Im übrigen wird dic “Art der Walzl in den Gemeinden (Guts- bszirkcn) durch die' K*rci-Z- (SWW) Schulbchördc allgrmcin gsordne

I' 72. . 7 *

Dic gcwähltcn Mifglikdcr dcs S_cbulrvritanch können aus (Sriinde'n, welchc dic Enricrmmg eines Beamten aus seinem Amte rcchtfertigm 2 DLZ (55618ny vom 21. Juli 1852, bctreffcnd die Dicnstvrrgcbcn der nicktrichter1ic13cn Bcamtrn, (Hcsctz-Samml. S. 465), im Wege des DiSci),*1inarveU'ak)r-Zn€i ihrer “Stellen "enthoben Werdsn.

Für das Di:?ciplinarvcrfakjrcn gelten die Vcrx'ckxristen ch gc- nanntcn Göscßcd mik folgendmiMaßgabe'n:

Die Einleitung dcs VrrfabrknÖ wwic die Ernennung des Unter- snckmngs-Conmiiffarxé erolgt dnrch dun chisrnngs- räsidenten.

Dic cntschcidcnde Bebördc krfter Instanz it für Mitglieder städtischer Säyitlvorsiändk dcr Bezirksausscbuü, für Mitglieder länd- licher Schulvorsfändc der Kreisausschnß. Dic Utfschkidxmdc Bkßörde zwcitör FZnstanz ist da:“; Obcr-Vcnyaltnngs ericht.

Dkk Vcrtrcfer drr Staatsanwaltchaft wird für das Ober- Vi'm'altunxis crickt vom Unterrichts; Minister, im übrigen vou: :)kegicrunax-k kästdcntkn (*mannf. __

_ § „":.

Bestch'n in einer Gcmcinde (Gutsbezirk, SiHulverband) mehrere Schulen dcrsklbcn_ Confession odcr dcrselbe'n S ulvcrfassun , so kann für dicsskbcu durch Gememdo- (Gutsbezirks-, 'S ulverbands- Beschluß , ic cin gcmcinsamer Schulvorstaud ein cseth Werden. Auf die Zu- jmnmcnscßung chfcsbcu findkn ch__§_§7 , 7 sinngemäßc Anwendung.

3 ck .

Die Behandlung und die Vertheilung der Gesäyästc“ im Schul- vyrstand wird durch eine von der KreiI- (Stadt:) Schulbehördc zu- criasscnde Anweisung geregelt. -.

-Viertcr **.lbschnift. “Scbuspflicbt und Bestrafung der Schulvcrsäumnisse- . Privatunterricht. - - * SÖylejlicbt. ., * ;.)-* _ S_cdes Kind bat den Unterricht zu empfangen, welcher für die Hpcut1iché Vosksschitle vorgesckxnsben ist. 7'

Der SchulWrstand. " Ü 68 .

ulinspcctor vcrbindert ist, .

5

11 Wwe MWM

Du SchulehkeineS 'Kindxs Beginnt mit“ W,: anf 'das ddU.__

e "abr o endenAu abmetermin.

MM welche Inner dreier onate nach -einem Aufnahme- nrmin das sechste Lebenkjahr vyllmden,_ kömxen auf Antrag der Click" oder deren Stellvertreter _m dre offentltche Volksschule auf- men werdeii, _wenn _ _fie die für den Schylbesuch erforderliche «[ck: und geistige Rc! e de_nßxn.

Der BZginn des schul1yflxchttgen Alter:? kann von dem Re- - „gs 511th für dé'bmmte Bezirkx auZ örtli en Gründen Mur usr eines Jahres und von der Kreis- (Stadt-) Schulbehörde ms persönli

Gründen für körperlich ydcr geifti nicht genügend Wickeltc Kinder auf angemessene Zett hinausgescho sn werden. Ende dsr ?_xhqultcht.

Die Schulpfiicht eines Kindes ende't mit dym auf das VoUendetc vierzehnte LebenSjcibr “folgenden Entlaffunthermm.

Die Kreis- (Stadt-) Schtxlbchörde ttznt dariiber Bestimmung, ob die Entlaffung aus der- öffentlichcn Volksjchule einmal ('der zweimal im Jahre stattfindexi soll. __ __ _

“Findet nur etnmalrgs Entlanung statt, so x_nunc'n dock) Kinder, welche im Laufe des erstxn SYulbalbjahrcsxas vtcrchnte Lebensjahr vollenden, mit Schluß dicses „Ulbjahres (_:_Us Antrag der Eltsru oder dere'n Steubertrctöraus der Schule m_tlancn werden. _ _

In der Provinz Schlesrmg- olftcin kann, soweit ["Hier em späteres Lebensjahr g_1s_Ende der “Schulpflicht üb1ich ix_ar, es hierbei durch Besckxluß der Kreis- (Stadt:)wSchulbebörde belanen Wkrden.

Inhalt der “Schulpflicht. .

. „,?

lc. Jorbehcxltlick) der Ycstimmung des F 17 ist die Theilnahme an a1lcn Unterrichtsgegenstanden der öffentlichen Vo1ksschule ailgemein

verbindlich.“ „„ Schulpflicht der blinden YZ?) taudftummcn Kinder.

Blinde und taybstumme Kinder “sind dex “Schulpflicht nur iowsit untmvoxfszx, als bkjondcre Veranstaltungen xür ibren Untkrricku vor- hmdc'n sm . _ _ __ _ _

Für taub Utmme Kmdkr_dauert das schulpsitckt1gc Alter bis zum vollendeten se zehnten chcxwxzbrx; _ _ _ Bchandkmg der nicht m emsr ___Öxxßntlichm VolkÉxchule unterricixtetcn

„. m er.

_ _ __ § 80. _ _

Zum Besuche der öffkntlicbcn Volkssckyusc smd dicjenigcn Kinder nickt vsrvflichtct, WL! e im _Jnlandc in cinsr anderxn öFmixiicben Schule oder in einer rivaUÖule odar von einem „Yachbrcrgmch einem Lehrplan_unterrichtét werden, durch wslckycn mindcftens die 381x- ziele der öffcniltchen Y_olké-schule crxeicht werden. Walls diese Vor- miésexzungen nicht zutreffen, iyt die Kreis- (Stadt-) SchulSÉ-Zrdc be- fugt, dcn Besu der öffentlichen VolkIsckyulc anzuordnen.

Der Vcrzi t auf dic Bönntzung dcr öffentlichen Schnle bcgrixndct keinen Anspruch auf Befreiung von dm zur Unterhaltung dcr («nent- lichen Volk§schule zu _eröebendenBeiträgcn. _

Besttmmungm xür Privatunterricht.

Für Privakunterricht, welcher die Ziele dsr Volksschule ):srfolgt, gelten sol ende Bestimmungen: _

Zur «rtbeilung von Unterricht, wie zur Begründung und Lsrtung von Unterricht?:anstakten wird jsder Preuß? zugelassen, welchcr seine sittliche, wissenschaftlickxe und tcch-nische Bcfähigung de'r be'trcffknden Staatsbebörde nachgewiesen Hat.

Als Leiter (Leiterin) von Privatsckyulen dürfen inÖbesonderc nur Ledwcrsoan, welche die Rektoratsprüfung (_Schulyorsfcherinncn- Prüfung) vor Liner preu“isch€n Prüfungscommiian bestanden Baden, zugeTaffen Werden, als Leßrcr (Lkbrcrinnkn) nur solche Lerbrpersonen, welchc kW für die Lehrtkyätigkeit an einer Vo1ksschule Urforderlichen Befähigun Snachweis besitzen.

Für *Zauslcbrsr Wird die Bcfäßi ung obne Weiterck alÖ vor: banden angenommen: bci GListlichcn (' redigern, PredigtamtI-Candi- daten bczrebun Hweise Priestern) der vom Sfaat ancrkanntmi Religionsgesells ,aften, bci Lchrcrn mid Schulamts-Candidatrn, bci Studirenden, und“ sofe'rn cs ficlx nur um Nachiifkuntmicht einxs eine öffcnr1iche Schule bcsuchendm Kindes bandclt, bei Schülern der bridcn oberen Klassen höherer Lchranftgßsqnz .

. &-.

Wer auf Grund der Vor)" ,rift dcs §81 beabsichtigt, Tilt? Unicr- richts'anstalt zu gründe'n odcr die Leitung einer sklchcn odcr cine Lebrkr- (Lebrerinnew) Stelle an cim'r solckcn zu ük-crnebmcn odcr häuslichen Unterricht zu ertßkilen, [*a'r dicses zuvor untkr Nachweis 1eincr Befähigung der Kreiév ("“Stadt-) Schulbehörde anzuzsigxn. Die letztere bat binnen Einem Monat zu crklärcn, cntwedcr, dai; xie gegkn dichfälyignng nichts zu Erinnern babs, odcr daß sis dieselbe (11-5 Vor- handen nicht anerkenns und im [E'ZTCTLU Falle dic Tbatsaci'cn, Welche den Mangel der Bcfäkéignng bkgründen, anzugsbcn. Gcgcn den Brick'i'id findct dil ch'ckywchc an dsn Bkzil'k-ZQUÖ'TÖUÖ statt.

Mit der Anzeige von der Abiicht, cine sylckxc Llntcrrichtsmistalt Zu gründM, ist der Krsis- (Stadt:) “Schickbköördc außerdcm ein Lkw- plan eixizieriÖCtt.

Tcrselks ist vkn dcm ngikrungÉ-PräiidkntM festzusrxzcn. Acud?- rungcn dcs LcHrpwneS sind er Einfülé-rung dcrsclbsn zur (5.5?- nsbmigung in dem glsichcn Vcrfabrkn vorzulkaen. Wird der Lkbrrlan bcziekéungöwcise werdcn dic beantragten Lkbändcmmgcn nicbt gc- n_ct*1ni-J_;,_ so steöt dcm Antmgcndcn diE Bösckéwchc' an dcn Unicr- nchts-„ inistkr zu. .

BCDOT die' Bciäbigxmg zur Erikcilnng dcn Unterriöbf (“dcr zur Gründung oder Leitung vvn 111ttcrricht§ansia119n seitxns dsr zu- staxxdigcn Bcbördc mm'fannt und kcrvr der Lehrplan gcnékmigt ist, darf mit der Ertléc'ilung Vm: Unicrriiht oder mit dsr Eröffnung der Untcrrichtsanstalt nicht kcgonncn _w_c_rdkn.

5 3 *

Treffsn dic gcsstzliclxsn Vorausscxztmgsn, untcr dencn dic Ertdci- [mig von Privatnut'erricht und die Leitung Yon Privat-Untcrrickxts- Uzlitaltcii erfolgen darf (§§ 81, 82), nicht mch): zu, so kann durch eine!) mit (Hründcn zu vkrscbcndkn Beschluß ch Bézirksaussckxnncö die „rcrzwre Unterrichtscrthcilnng 0er Llnstaltx-lcitung dci VerMLidUng dcr Iklcßlichcn Zwangsmittel untcryagt werdcn. _

Gegen diesen Beschluß ist der Antrag auf mündliche Verband- lung bcziebungsweise Klage bei dem Iber-Vcovaltungégcrichtzulässig.

___Dék Privatunterrickyt untersteht der Aufsicht ch chicrungs- Prandentcn. DcrseWc kaxnn dic lcxztcrc dcn Krcis- (Stadt:) Sclxul- hörden übertragen oder durch besonders Bmuftraxxtc ausüben lasxen. Zwangéweisc Zufüsymng WQ Kindcrn zur Yolkssckyulc- Q [

, d “» - _ Kinder, wx'lchc zum Besuch der öffsntlickyc'n VolksscÉ-ulc" vsrpflich'tct Wk,- könncn dcrs€[dcn nac!) näHcrcr Anordmmg kk"; Kreis: (““Stadt-) Schukbkkxörde zwangsweise zugeführt wchcn, wenn sie die Schule: ohne genügenden Grund beharrlich vcrsäumcn. _ Bestrafung dcr_Schulversäumnine. 85

- Eltern und deren Stellvertrctxr, insbcsondkrc (xxl? dj_c'jcnigcnPcr- )onm, deren Obhut schulpflichtige Kindcrunte'ntcllt 1_md,_ wwtc DlCZlst- MdLohrbcrrcn haben dafür Sorge zu tragen, daß das zum chck) dkxxffcntlichn Vo1ksschule verpflicbtktcn Kinder d?" Unterrickéf regel- W818 bcsuchen.

H 86

_Wird der Uutcrrickxt obus gcnügcndanrund versäumt, so nerdcu die im 85 bezeichneten Personen für jeden Tag, m_t . x_vclchcm eme so1che _Versäumniß stattfindet, mit einer Ordnungsxttasx von zehn Pfenntgqn bis zu zwei Mark. und, falls dicse nicht bct'_ctrtcb_cnwcrdcn kam:,xnnt Haft“ von drei "Stunden bis zu =,wci_T_agcn kde trust.

Statt der Haft kann wäbrend drr flix dicjxlbe bxstmzmtcy Tauer “UMF?- gcgen welche die' Strafe 72sigcte§5ti1t, obne _m Hast _ge- genmnmen zn wcrden, zu Gxnteixtdearbcitkn, wclaße „scmén Verdau- nkffm xmd Fähigkeiten angcmeffen sind, angehalten werden. ' _

T1? an Stelle einer nicht beizntueibcndcn Ordnungsstrafc cm-

ittetende

kann vollstreckt werden, obne daß der Versuch der Bei-

treib den. Veryß' tet t wdrleéist, sYIsYZJab ungsmeleudFseWe-r QWYZYYQW

.D__1§__Irdnungsftraren fließen zur _Kaffe _des. Schulbesikks (Schül-

' § 87- - ., _ Der ?Sckxulvorstand bat die Fälle eiyer Versaumznx; des Unter- rlchts zu Prüfen und die Strafe nach AWjchluß der_ Fall_e,_ were e_r nach dem Ergebnis; seiner Ermittelungen im Einventandmß mit XZ]! __Orts-«äxulinspector für entschuldigt erachtet, durch Beschluß

u esen.

Gegxn die Fcstseßimg des Scbxxlvorstandes ftkkt sowohl dem Beschuldigten wis_dem Orts-Schulimpector binnen zehn Tagen die Berufung an die Krcis- (Stadt:) Schu1beh5rde zu. Der Beschluß der- selben ist cndgiltig.

_ Die rscbtskräftig gewvrdenm Beschlüsse sind von dem Vorsteher “1111?!th Gemeinde (Gutsbezirk), in welcher der Bestraftc wohnt, zu vo sre en.

Die näberen Anordmxn-Zen über das Verfahren werden von dem UnterrtchtÖ-Ministcr getroffen. .___-__ ___;

83.

?lrbkiigedcr, welcbe schulpf1ichtige Kinder während der UnterriclotH- imxdxzi, zu dercn Bcsxxck; sie verpfltchte't sind, beschäftigen odcr dis «_c1chastigung solcher Kinder in ihrem_Dicnft wäerend der Unter- Uckßthtanden durch ihre Amycber, Gehilxen oder Arbeiter duldkn, WN- d;:n, sqsem nicht nach den Bestimmungen der Reichs-kaerbwrdnung e:nc_1ckartere Strafe_ bxrwirkt ist, mit Géldstrafe von einer Mark bi-Z z:1_eir_ckizndert und fünfzig Mark mid, falls diese nicht bcizutrsiben ist, rnit Daft bis__zu vierzehn Tagen bestraft.

Dis Benrajung krfvlgt in dcm durch das Gcseß vom 23, April 1883 (GcseZ-ngml. S. 65) vorgeschriebenen Vcrfahren.

Verpflichtung zur BesYFffung der Lernmittel.

Eltern und deren Stellvertreter find verbunden. den Kindern die notkwsndigen Lernmittel, sowie das nothwendige Material für weib- liche Handarbeiien anzusckßaffkn. Untcrkaffen sie dies, so werden _die Lernmittel und das Material aus der Kasse des Sckyulbczirks (Schul- verbands) angksckyafft und die Kost€n yon dyn Pfli tigen, sofern nicht ihre Armutk) ortskundig ist, im Verrraltungswege Ligctrieben.

Qéichulung blin-dkr, tauöstummJ, __kranker, idiotsr und verwalérlostkr 'm er.

Von dcn für de'n Unterricht blinder und taubstummcr Kindcr be- stimmten Veranstaltungen ist für dicse Kinder Gebrauch zu machcn, sofern für ikrcn ausreichcndxn Unterricht nicht andrrweif c'sorgt isi _:_nd die Véranstaliungcn von ihrem Wohnort aus desu ,t werdsn c-nnen.

Gegen Eltcrn und deren Stellvcrtrckcr, welche für dic Erfüllng dieser Pflicht nicht Sorge tragen, finden die Vorschriften der §§ 86 n. mit dsr Maßgabe Anwendung, daß dsrjenige SÖUlOOrstand über die Vérsäumniffe zu befinden Bat, ws1chcr zustandig sein würde, wenn das Kind die öffentlichc Vo1k§1ch131x_'__zu besuckycn hätts.

Blinde Kinder, welcbe das iech§tu taubséummc Kinder, wclche das achte chenéjafxr zurückxxckcgt Haben und cnügend entwickelt und 1711- dungéfähig find, sind währi'nd dss schu1p§lichtigen Altcrs von Obrig- fcitzwegen an cinem inn€rlckalb der Provinz bclégcnen Orte, an we1chem 1": eine Blinden- dezichungöMijkTaubswmmknanstast befindct, mitsc- zu ringen, sofern nicht anderw-Zit für eincn au§r8ichcndU1U11terricht derselben gesorgt ist.

Kinder, wel wcgc'n körperiiäycr oder Zcistigcr Mängc1nicht1nit Erfolg oder ni t 2an crhkblickze Gefahr xür dn: andern Kinder am Schulunterricht tbcilusbmen können, dürfcn nacb Entschcidung der Kreis- (Stadt:) Sckyuidsbördc vom Untsrricbt angcschWMn wsrdcn. Dieselben sind von Lbrigkcitéwegen, soweit crfcrdcrli !, bis zum vollendeten sechzehutcn Lebcnöjalér m ein? geeignet? Erzickxungöanstalt unterzubringen. _ __

Urber dic anäsfigkcif dcr Untsrhringunxx 91) [*at daI Nor- mundschaftsgkriéht auf Antrag der KreiZ- ( ““Stadt-) Schulbckördc zu bcschlicßcn. _ _

Dassklde [*at vor dcr Bsscblußiaffxmg dis Eltcrn, sofc'rn dkrkn Vernehmung (MW erbcblichc *Schwierichitsn erfolgen kann, bei Mün- deln außerdem dcn Vormnnd odkr flkgsr zu börsn, und dic gut- achtliche Aeußérung dcs Waiscnratßcs cinzukkolsn. Tas Vkmnund- schaftsgcricht kann Ze'ugcn cidlick) ancbmcn.

§ «P.).

Ter Besckxluß des VOrnUllikk-ÖÜÜIJCÜÖW ist in cincr LZÖWF- vcrhandsung zn verkünden. Von dcm ziir Schlnßrkrdandlnng andr- raumtkn Termin? ist außer dcn jm § 02 gcnanntcn Pörscnkn und Bclxördrn dkr Schulvcrstand, syiric dcr Gcmsindc- ((BMI-, Vc'rbandI-Z) Vorstand „zu bcnacbrickétigsn. Tiosclden sind ksrcÖtigt, üdsr “(“En Gizenstand der Vkrhandlung ikére' Erklärung in dicscm Tsrmins oder vor cr schriftliki) abzugcbcn.

„Z 9-1.

Elgin dcn VSWTUÖ dcs ermundicssaftégörické fickt dex! in dcn-

§§ 92 und 93 gcnmmtcrt Poricncn und Bckördcn das Rsckdt dkr Bc- séwerde 511, FM Eltkrn iédoci) 11211“ Tami, wsxm dcr Bcicbluf; au? Unterbringung ((WM.

Die Bciclkwerdc “Har aufscbiskkndc Wirkung, wcnn fis innsrkzld Cincr Wock'k. von Vsrkünkxng W:; BxscHUtffcI „m JMÖUU, bsi d;:n Vown1tndichaft§gcricktc cingcrcickxt zrird.

§ .).").

Hat dir im ,I 92 anax-srdnktO **)[nvöxmlg der (Atem. (*r-:* Yor- munch odcr Pflrgsr-ZL nicbt [tat'riindkn können. so sind dieselben jkdcr- zcit berechtigt, dic TZichamnaßinJch BeraHrcns zit i'c'rlangcn.

Tas Vormund!"(k'aftIg-criM 1_"11*crsc11d1*r fcinrn auf Unisrkringnng gcricbtetctcn Brichluß k-ém vcrvxlicbtctcn (ck“oumtnnachrbandc (JJ 1171 durch Vcrmirtclung dcr Krcid- (Zt_adt=) chulbcbördc.

§ T7.

Tic Prodinziasvcrbändc. di“: comtnnxmlstiindiichcn Verbände Wie:»- kadcn nnd Casics, dcr "“Hand“schu11111na1r6rbaxtd dsr -J*1*[_*cnzo1[er111ck*c11 Lande“. sowic kei" Sraütkrais Berlin [*NEU die Vcrvflicixtung, auf Grund des Bcsckéltrsskz [LÖ Vorm11ndicbaii§gerickts di“: Untcrbringung in cincr dicictn 15,5?!“th e'ntsprcciécnde'n Wc??? _nach näbchr Bastimtnung dcr zu crlaffsudcn Vcr'waltungIrcgletnkyts (“F" 102) _berbcizufüßrcn.

Vcrpfltcktc't 5:11“ Unrsrhringmig i!t_ dcrjcniak S_vmmnnalrkrdand. in dessen Gcbicic das [*cxchcndc „x_ii_nd xcixicn vaßnxi'; [mr.

§ „xd. -

“Fu Bcsrcff der nach dicirm Grsclzc untcrgcdrachtcn nicbt bcvor- mundctcn Kindcr üben die Waiscnrätk'c einc glcickxc Aufsicht. wic ibncn solchc dic Vomnundscbafrzvrdm1ng Vom 5. Juli 187.7- ( Gessi;- Sammi. S. 431) in-Fbcsyndch in dcn »“ ;).“) und .')4 in Bctrcff der Mündel übertragcn [,x-nt. _

Tic Commnnalkcrbämkk léabc'n vrn dcr Unterdringnng und von jedem Wechsel des Aufenthalts cines «Zöglings; drm Waiscnratbc ch Aufenthaltsorte? zi'cnntnis; zu gcbxn. .

Juglcichcn ist dem Vormundvchaftchkiikik von dcr Untcrbxingung und Entlassung cines Zöglings Z))ii_t__t_bcil'nng zn macht.

Das Recht der zwangswi'iscn Untrrbringnng [»ört, abgcscßcn von dcr Aufbcbung dcs llnterbringungöbcschlnsses im Falle drs „Z 95, auf

1)'mit dcm vollc'nde'tcn Ablauf dW schu1ysicbiigen Alters des Zöglings (§§ 77, “79, 91); _

:?) mit dem Bosckéluuc der Entlassung aus dcr Zwanchrzicbung.

Die Entlaffung an*."- dcr Zwanqx-crzicbung ist von dem [*cr- vilicivteten Communaivcrbanke zu bcsckyließmt, sobaLd die Erreichung des Zweckcs dcr zwangswxiscu Untrrbringnng andcnveit 'ichergestellt ist.

* Wird von den Eltern. dem Vormund odcr P cgcr dic Exit; [assung aus der Zwa_11_2_§crzicbung_beatztragt._ .thl der Zweck du'n'r Erziehung andcrweit 1'1 „ergestxll'r ici, ko enxxcdexdet uber dyn Antrag das Vormundschaftéi crieBt. Ergen den _abwcisendxn Bc1ch1uß des “Ecrickzts fickt dem „intragstesle'r Us Recht der BUWAL“? zu. Die

_. „- ***,. 1 *

Beschwerde muß innerhalb einer Woche bei dem Vormundschaftsgerieht

emeb' : werden. , _ _ _ _emg Ein abgewiesener Antrag darf nicht vor Ablaux von 1echs Monaten

erneuert werden. -

§100

Die gerichtlichen Verkandlungen' find gcdükren- und stempexfcei. _ -

Tie haaren Au*1a en fallen der Staatskasse zur Last. Beschwerde? Herden in dem für Vormundschaftssackyen bestehenden

Instanzenwege erledigt.

„S 101.

Falls nicbt andchcit die Aufbrinpung der Kosten für die Ver- -

sorgung hilfsbkrüritiger Blinden, Tau stummen, Ikiotcn. Verwahr-

-!

'

[osten geregelt ist, faUsn diejenigen Kosten, welche durch die? Unter- -“

bringung und die dabei nötbige reglcmentsmämge erst? Auzsstatxung des Zöglings und durch die Rückreise dkr Cntlasxncn erwachxkzi, dsm LrtSarmcnvsrbande, in wslchem de'r Zöglm reinen Untemtutzungs- wcbnsiß kat, all.? übrixen Kostcn ch _Untxr,a1_ts _1_md dsr Erziabung den vorcnväbnmt Versändcn zur Lait, !cwctt ?_lk nicht cms _dem eigenen Vkrmögcn des Zöglings getragen odcr von_ den aus* privat- xkckytlichsn Titsln znr Alimentation VcrpiTiÖtktm cmgszoge'u we'rdm knnen. _ _ _ Dir Vcrkände sind kka-gt, zur BMre'sbmq 'der Kysicn dn: tdxten zuiolqe' der Gcsrtzs vom 8. ani 1875 (ÄGlse'tz-“Samml. S. 497),_ vom 7. ZNärz 1868 (*(Bkscßsammk S. ZZZ), dcr Allcrköchstsn _Cabmcts- crdrc vom 16. S*?Ptémbsr 1867 (Ecsész-Sammi. S. 1523) und des

Giseßcs Vom 11. März 1872 (Gcsexz-Samml. S. 257) aus der Staats- _

"kaffe: gcwäßrrsn Rkntsn und "Fonds zu vmvcndcn.

'

ck

Zum Zweck der Bsitrcibung der Kosten ausdem eigenen Vcr-

mögcn dcs ZöJling-F; oder don den aus vrithrechtlichrn Titeln zur Alimentation Bcrpflicbtcten werden nach Anborung dcs Cymmunal-

Verbandes“ durcß den Minister des Innern Pauschy'äxze für dis Untcr-'

drin un 'e't (“stellt.

9 g 119 § 102. _

Die näbercn Bestimmungen über dir Verwaitimg ch “dcn Communalvcrbändxn durch diéxes ("ck58er Übrrtragcnm VMalxungs- zwei erfolgsn Durckxk'csondcre dcn dsn Virtrctunge'n dcr bstxcxténdi'n Ver ändc zu crlasssnde Reglements.

Ticss Ncglcmcnts bsdürfe'n dcr Genckmigung dcs Ministkrs des Innern und des Untcrricbrs-Ministcrs in Berk??? dcrjknigsn Bc- stimmunqcn, !vslchc sicb anf dic Unterbringung, dis Bckandlung, den

Unterricht und dic Entlassung der Zöglinge bkziskxcn. 3. *

chn einer “(“Er im § 97 gcdacbte'n Vcrbändc dic iim nach diksém (33816136 vblisgcndcn, krn dsr Bebördk innsrbalb dsr GTMZCU ibrer Zuständigkeit fcitgsit'cilten Leistungen zu criülscn vem*cig8rtvdcr1111tkr-' läßt, so e*ntsckxcidct das Lk-ér-Vsrwaltungsgkkickt anf din Antraz dcs LbCr=Präiidcntcch béziékxuxigéwéisc in dcn.Hkkcnzollcrni.„NiLandön des Ncgierungs-Präfidc*ntrn.

Fünfter Absckmiti.

Vorbildung,Anste'llnng,Dienstvsrkälmii; thd?_1_€11sk-' kinkontmcn dür “&er und chrchncn an dsn oxssnx»

[icbcn VolkösÖuicxi. E11171ck111115 DN" Seminars Und Prüfungm. „H' 104.

“Dcr Staat sorgt für dis Vorbildung dir an dcn Voi sscbnlen anzusthLndcn chrcr und Lkbrsrinnkn d:!rck) Einricbtnng und Unm- Haltung von SchUlck§rN=ScminquZ

.I.

Di? zur Dorbildung dcr chu“): und Lcskrcrinncn an öffentliÖen Volkssckyulcn dicncnden *Scminarc sind auf conicisionesler Grund1age einzuricht?n. Lciter, Erziskor, Lcdrcr und Lchcrinncn an diefen An- staltcn müssen der bktrkffüxidsn (Frnfkisicn angcbörkn.

5 . Tie Smninarc 1911er: ibxrn_Zö_glmgcn d_1c_113r91x1 _BCL'UF kni- svrccksenkc allgemcms Bildung vcchbanen und US MOÖL'VUDCFI M' T

Lehramt an dcn Volksickjulkn vorbercirsn. *

Dcr Lcdrcursuö in dkn Scminarsn ist in dcr Rigo! ein drci- )ahrtgcr. __ § 101.

Tic Vcstimmung-cn ükkr die Einrichtung 'der Scminars, ins- bcsonkkrc iibcr dsn Untcrricbréksnieb sowic iibcr dic Aufnahme in Tic- sslbkn, krfylgen durch dcn linksrricbts-TNinistcr.

Tic Ciniübrung ncusr chWlän-Z und Lcdrbücbsr für dcn Rc- 1igi§nsnntcrricht Criolgt im Einvsrncknnkn mit TM zuständigsn fi1"ch-“ 1ic1§€n Ibérbckéördcn.

§ 103. 'Mit jcdcm Ssminay ist cim“ UskungY-x-UW 511 vörkindM, in

!rcickéercn Ssxxlinai'iftcn Oislcgetxksir ZU gcden iir, dsn Lintsrricbtöx

bctrikb dcr Linklaikigxn mid TCL“ m-clzrkl'aißgkn Voi'kskäknién k?nnkn zu lernkn,

Für dic"Skminarü[*UngssciMcn könnsn (*.-n dsm Pryvinzial-SÖUT- collegium 1111C'111k611191'1ns11 mir köm chikmmg-F=Präiid8nr€n nach Nr.- körung “dsr Krci-I: Stadt:) Scksnsbkkökdc, sowic dcr kcrkciiigtkn (Komsindc: ((BMI-, Vsr1*.1nd§:) und Schule'tänds Scbul“1*€"nés-_ bczirfs mit der Wiran sixxgsricksrct wux'dmt, daß dis im Bczirk wy 711- 1'af'xcn sidalrüicötigsn Kinds? x§§ 75, U)) die, SEininariibUngIWUl-Z zu bciiickxsn babs". Tic kaUzixÜffk dsr (Rsnicindk: imd OrtÉ- (KrciH-z Stadt:) ZÜKUTbsHOkch WSBTCU in DicsLm Falls ["Im Scminar-Dirskkyr ausgeübt. _

Ti? (*icxii-kinicn (6511751957.er Sckx-ulvxriänds) [*adkn, rcrkcHaTtlich dxr durä) bcsonkcrc Vkrträgc getryffknsn ?,)Te'g-clung, für die“ Béscbnlxm ' ibxsr in dic lisbuxigsicbula aixigcxivumncnxxr .Kindcr an dic Sraaxöka cim“ Vörgürtmg zu cntricbmx, W."!“cbc manch e'incx' (?iiiignmg dsr Bc- tbriligrén fiir einc Z(bnlc auf dem Bands von dcm Krcizanösckxuß, für Tine Zkbickc in dor Zxadt 1."er dsm Bezirksa11§ickuß 5611511181553: ikt. Tabci-iit auf di»: ;),.1111 W“ in kik Uchm 571171111“ axtizunckxnsxxdcn Kindxr !"vwic „11:5 die Kosrsn :)iäckiicbr 3:1 ncnne'n, wolckw [*si a:;kcx» wsitcr Bsicbuiung dcr Kindcr CLWKÖÜ'U wiirdxn. und wclckkx aus Dcre'q' Böschulnng in dcn Zcmin.1rüb:1ng5*'chuien OUTÜCÜCZ .

F“ 109.

Ti." Tirsctm'kji Oki“ Zcxnixmrc wsrdcn vom KÖUZIT Miannf.

Dic Anstellnng ker Mörcr (LCdrcrinnkni mi d-xn S*mitmrk-N e*rk'olgt „mf Vorsckélaz 'kc-I PU"?11!F1äi=-ZckU[WUMZUMÖ durcb d-Zn 1111?ka- riä) *.*-:))iinistck. '

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§ 110. - Tic kircblicbcn Tirrbcköxdcn find dcktmt, ixicricit kon dsm

“RcligiOnMntcrrickxr .in den Scminarcn durcb EÖUCU O,":“mmiffariUs nach

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vrr11e'rgcxmngcnrc rkkbtzcitigcr VcnaÖriMigung ch Zuständigkn Pro- *inzial-Scbtilckllcgiuxnx; Kcnnmii: 511 ncbxm'n nnd Mrz vorgcéunkmw mängel dcm Provinzial":SäéuicyUFiitm misztlkciicu.

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“Jin jkdcm Skminar wir? j311r1ich cim Prüiimg abgcbachn. 111147." dcrcn Aux-iall cin? Cvminisfion cntschciki't. irclchc ans Connnifjarim dcs Provinzial-Scbulcoch;iums und d&"; :)iegimnrgs-Präfidcntcn, kkm Director und de'" Z:"bre'rn ch Skminarz und dem von der znständigcn kirck1ich€n Oberbkbökde gcfandte'n (Wmmisfar („E 112) besteht.

,in dii't'cr Prüfung anncn__auch außcrdalb dci" Seminare drrgx- dildcfc ".“i'Z'!*.]!ntöka'Ckbt'i' zugelancn wrrdkn. , _

W.:" TivPrüfung dcstandcu [*at, erkälf ci1“i;Zsu-gnix“t, durcb wc1chck (*r ;m“ einstweiligen ?lm'tsl'iung an öffcnktickwn Volfs'cbulcn bc'éäizigt_ crklärt wird. *

9“ 112.

“JUL chick (*I-„*r Lcßrcriu .'m öffentii:1„*kn Vklfssäxulcn kann rmx angkftcllr wcrdcn, wer die' vor,;ksckjriebxnc Prüfnng bkstandcn hat. Die kirchlichen TKU'bck'drd-xn iind ['s-"ugs, fick,) dnrcb_cincn Brauk- tragtcn mit Ski::imrkch .m ksr_ Prüiunzx zu [Zc'tbciltch Erhebt" dcrwlb-x wegen ungcnügrndck *.“ciyiungm: emos Orkammandcn m der Reli ionim Ochcniat; zu (“R' Mclérbcit dcrAWüfnngöcommisügn Midi?" ?Wir?) gcgc'n dia“ (Zr'tbcilnnzz d;“:- Likéäbigrx:,:Hzengniiscs, so ist .17: dyn

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