schließlich auf bestimmte Parteien stüsi. Es tritt in unsewr Partei- bildung das Moment, die wirtbschaftlichrn Motive bcrvorzukefxren, stark bcrvor, und je mehr dies geschieht, um so mehr liegt in der Thätigkeit der Partsicn, eine gewisse Gcfakr; daß das Ganze außer Acht gelassen wird, daß man zu Extreme:: kommt, die nachher in andere Extreme ebc'nso schnell umschlagen. Ick) glaube auch, daß in einem wesentlich monarchischcn Staatk, wie der unsrige 95 ist, eine chiening sich niemals verpflichten kam! und darf, auf die Dam'r mit gcwiffcn Parteien zu gebm, und ich halte noch bent an dem Standpunkt fest: man soll das Gute nch-m, wo man es findct. Die Herren von der freisinnigcn Pariki [zudem mit diksc Neußcrung bei jeder Gelegenheit, wo sie glaubten, daß das Gute mehr "ckck ibrcr Seite lag, dorchalten. Nun, wo dex," Pcndci nach dkr An: schauung des Herrn Abg. Rickert etwas nichr nach der anderen Seite schwingt, - und ob 21: darin Reckyt Sat und wieweit dies begründet ist, das wird fick) [)?i der chattc über das Volkssihulgcssy zeigen _- nun sollen wir an dym Grundsaß, das Gut: zu ncdmcn, wo es sich findet, nicht mehr festhalten.
Finanz:Minister [)1'. M i q n c [:
Meine Herxcn! Beide HCM! errcdtwr zUm (»“.“tat lsabcn im großem und ganzcn mcinc Auffaffmtg übkr dis Finanzlage und Dix! daraus zu ziehenden Consequcnzcn für die Finanzvckrwal'tung gebilligt. Ick) kann damit aiko sCHr zufriiédc'n sci" und mich darauf bcschränkkm auf einzcbjc Fragkn ctwas nä'izcr cinzugciiyn, die' die' bcidcu-chrcu Vorredner im wkscntiichcn berührt Haben.
Die Hauptfragc, die in dcn Vordcrgxnnd gsirctcn ist, ist das VE::Hältniß dEr EiscnöabnVerwaitnng zur aligcmcimn Finmszrwai: tung. Dc'r «Hcrc Abg. Rickert, strinem von jc'bcr inncgcsml'tcncn Standpunkt getreu, will aus d-Ir jetzigen Entwickelung dcs Finanz- wesens in Preußen mm cinc nachträglickc 21111vidccle*g[ichc Bestätigung seines Standpunktcs gchn dic Icrstaatäckxung dEr Eisenbaducn [xer- lCiten. Vom finanziellcn Standpxmkt aus kann ihm das unmöglich gslingcn, denn unsere “Staatsbaßnkn Verzinscn, auch skibst naci) dlm vorliegendcn Etat, nicht bloß die gssammtc Siaaf-F-scimld, aucl) di?- jcnige, welche nicht unmittelbar für Eiscnbahnzweck? conirahirt ist, und decken dic gesetzliche? (Tilgung dcrselbkn, sondern licfsrxi anßcrdcxn noch in die alißcuwine Staatskas'fc cinen Uebersckmf; von 116 Millionen ab. Nun, nicine Hcrrkn, im_ gcwöbnkicixcn Leden wird man sagen: das war ein sehr gutes fincmzisllcs (Zeschäft bichr. Wenn dc'r Abg. Rickert nun abcr wc-iisr sagt, die?; System der Staatseisenbahucn [mbc bankcwtt gcmacht, weil" ks “[Z-ck) xiic'kzt im stande gezeigt [)abc, wirtöfchastlichc kaormcn durchzuführen, so will ich an die Ausfübrungc'n dcs fx'ükxkrcn HM]! Ministers won Maybaä) erinnern, welchc lange Liste von chormen auf dem Gkbiiki dcs Tarif- Mscns, dic hunderte Millionen odcr wenigstens iibcr [)undcxtMiklionM betrugen, gcradc' unter dem Sysicm dsr Staatsbahnen z::r Durch: fübrung gelangte. ("Zciw richtig! rccHt-I.)
Meine Hcrrcn, wsnn Herr Rickert mm sagt, für dic Landkdwodi- fadrt, für die Mclidrarioncn in dkn vm'scßicdcnxn Landsstswiicn sei seitkns dcr Ciscnbalmderwaltung nicht genug gcsckxcbcn, so steht cx im Widerspruch mit seinen chnungcn gcgen daz Uébcrmas; vonSccundiir- Babncn, mitwelchcn dcr Ministcr dix: Landcst'bcike beglückt Babe, und mit seinem Tadel gegen das Abgeordnctcnbans, dchinistcr in diessr Beziehung noch mein" bestärkt zu da[»mx. Tarübcr kann gar kein Zweifsl sein, daß, wxnn der “Siaai nich!: die großen rentablen Linicn
-in Händen cha'bt Hätts, 917 mm und nimmcr in ÖR" Lage gsweskn wäre, so viele schwach rentircndc Vadnl'inicn zn bank" in soschcén Gcgkndcn, in dcnkn cine solche Aufßilf-c skitlns dss Siaaics ::xxbcdingi nothwendig war. ( Schr richtig! rchts.) I)icinc-Hcrt'cn, sovici [zie'rii'beu
Nun komme ich alö Finanz-Ministcr allkxkdings anf dis andch Skike dN" Sacha Mcinc Hcm'kn, gkwiß, und das Habcn die'jcnigcn, die da-
1na[s-- zu dcnsn ick) se'lbst gcbört lkabc »- fiir die Vcrstaailickmng dss Eisenbahnwcscnö cingct'cctcu find, nimua'ls verkannt, !ikgt in des großen Ausdehnung der .Bctrikbövcrwaltunge'n fiir dic gcsammtc Staats- Ve'rwaltung ein Elcmcni groß?!" UnsickZcrszkit, cin Elcmcni großsr Sch1vankungcn, und es war allerdings das Bkstrsbcn angczcigt, d.?sc Schwankungen möglicbst Min zu nmclßcn (Hört, HKM), niclht ails Ucberschüffc, die das eine "Jobi“ brucha“, in de'm cinen Jahre auch =,U dcrzckyren und zu verbrauchen nnd gar daranf dauernde SmatsMsgcibén zu bafireu, sondcrn dic- ' Möglichkeit von AuSgleickxtnxzcn duni» Ansannnlung e*nffprccbcndsr Fonds von Jaka" zu Za'szr [)c'rzu- stellen. Das (Mscß vdr: 1882, das sygc'nanntc (Ziscnbabn = Garantic- Jessy, hat diesc Aufgabkn seinem „'anhalt nach nicht Voll crfsillcn können, und bent, wo wir in so (“rk)cdl'icsvcm Mißc übrigcns mit Zustimmung aUc'r Paricicn ch Hauses:; ohne: Arisnabmc », ddwxrndc Staatsausgabckr a11fdi€sclicbcrschiiffc [*asirt "babcn, ist die' Correciur in dicser .Bczicbung außcwrdcntlicb schwisrig gewordkn. Ick) würds miei") allerdings, wcnn ick) dazn nock) (Ziclögcnbcit habt", gern mii dem Herrn Minister für dic öffentlichcn *)[rbcitcn därüber ins Verwömen seizen »» das ist sogar zum Tlec'il schon gcsckxcköcn »»», mn ErWagungcn anzustejlen, was in dsr chcichncienRichi1mg nocli zu gcschc[)cn "bat. DMU wie in (![th andern Béziklmngcn, so möcbté ick! nochmals betonen, ist aucb ()icr das Interesse dcr allgmukiukn Finanz? vot'jvaltung dnrcfyaus nicbt selbst dcn kliessoriinkcrc'ssen dsr Eiskubabu- vjkrwaltunxtz entgegen. Ick kanu abc'r niebi Wrbcrfagcn, we'lcch Resultat dle)?- CLZVWUUJLU [k-abcn. DMZ; ctwa ähnlich allcrdings xic großcn UebWchuffe ,der Vorjahr? auf die all'gemcinc- Staatsverwaltung “in ZYLTQLlTZeQßnZ-Tvixii .].MNF“, wic dia. decrwwisungcn iiach dcr Lexx
, . . “.ircqc, [UI [ann nicht 111 )!bredc g(“sii'iii wcrden,
und das rst auch fem Vorwurf, dcn manmden Einzelnen daraus mchcn kant], _wedcr dyt' „Siaatörcgidrung :!ocs) de'!!! T*Jlbgcordnctcnlzausc' _ und dex“: erxchtedenen Parteien, (*I ließt viclmelw in dcr Naim dEr Säélxc', .es ist em thldr dex Organisation gcwcscn. Nun l'kaben wir allerdingsiu den [23th fa'rns bls-[L'cbs Jahren für die dm'sclÜkdcustcn, dm'cizmxs nützlic'iicn nnd tbcckwqisc norbwciidigcn-chckc unscrcn Andgabé-Etat in cini!“ gänz' ÜUFZYWYÖM'WÖW WMF N'iköiék- Jil) brauchk anen, dic" ja selbst WYNYFS[“Ziiiiceéjlxliiij ixaxxtni, dic einzelnen S_timnwn “nicht zu nennen.
„ „_ „ , „ » ag vpn Mya .100Mtllwncn dancrndcr
, MeerISJabcn, dw aus den vrrsckxikdkncn Bewilligung?" der leßten . sechs „Bach lzcworgcggngcit sind, Herausrcckmcn könnc'n. T-c'mcnt- s,
€ „„ „. „_ „LU 7t1g_),. ww [WKO? allerdings, das; ('s gelingen wird,. die Ucbcrijitsxc „dci? *(Tiss-ndaixne'ti wicdcr erheblich zu .steigem. Ick hach ein (Flcmeni für. _dicsc Hoffnung *khcrgeicitct aus dcr bis icizt ;“ durchaus _. gui1sttgc11 (Miwxckejmtg dcr (**-'innalzmcfcite, nnd anf'dér andcren Seite *lxakte'» ich die Hoffnung fest, das; :*in erchlikhcr Meik „der m dcn lcßtcn zwri .Zalhrcn -- vorzugsweise so__ rapide
Natur, sondcrn nur „vomibergcbender Natur sein werde. Was crgie'bt slch smn aus dieser Lage? Es ergiebt sich einmal, daß wir dir Ausgaben bei de'r Eissnbakynvcrwaldmg genau daraufhin prüfen müssen, ob ok)!!€ Gefährdung de'r Gssammtaufgabc, Welche dic Eisknbahnvcrwaltung zu crfüllcn bat, an diesen Ylusgaben seldst Er- sparUngen mögiick) sind, und sodann, daß wir in dsr allgmnciucn Finanz- verwaiiung anch bczügkiä) dcr Aanabcn einigcrmaßcn vorsickyiigar sein MÜffM, wie 65 uns in dyn Vorjabrcn nötizig zu sein schicn. Wenn die Hc'rre'n mir nicht nsne Einnabmkqucllcn cröffnc'n können ixtneralb des preußischkn Staates, wenn die Ausgaben zur Zeit nicht woll- ständig gkdciéi werds" durch dic Einnabmcn, so ergiebt sich für dcn Verstäxdigcn M?xtsÖM [wn s("ibst. dax“; cr fish nach der chic strccki, um- das; daI, was in dchdxjahrcn vielleiciét zn vici gesche'idcn ist, mm in dkn 11achfoigcndcn Jabrsn vorsichtigcx Erwogsn wird.
Mcinc „Herren, cim"; dor Hcrke'n Abgkordnctcn »- ich glaube, es war dsr Herr Abg. Rickcrt « Hat gktncini, LZ Habe sic!) in dikssr Bc- ziedung die Welt cinigkrmaßcn gsändcéri, auch aus den Vkrtwtungs- körpxrn ZcH-„k beute ('in starkes Drängcn nicht nach Verminderung von Lluögabcn und sparfanwr Vcrwéndung, sondcrn nach Stcigsrung dcr ?ltxsaabkn, fsrncr das Gre'ifsu anf dcn allgemeinmt Beutel sci stärkkr geworden. Ich kann idm dikö, okck11-.édaxa11.LinanoNrurfgchnirgend jcmaud zu knüxs'e'n, aiii'rdings aus meiner (Erfahrung bcstäiigcn. Nicht blos; in dem Staatsicbkn, sondern auch in unsc'rm Conmnma'slcbkn [!absn wir vicifacb gcnan dadscibk. (Sehr rickyiig!) Währcnd dic Stadtvcwrdnktcn-Collkgisn friiher diiéjcnigcn Waren, wcschc Sparsam- i'cii predigten und bandbabisn gcgcnübcr dcn naturgemäßcu Vorwärts- ircibc'ndcn Wiiniiihkn dcr (*“?xccntiVe', findc't man auch in manchen großen Städtkn und in den (chx'ncindcn beute viclfaci) dax; gerade Gcgcntßcil. (Sciw richtig!) WM:: dic Vertrsiungskörpcr in dieser Bczikbnng im Staat und in dcr (Commune sich wieder mcbranf idw Haupt- aufgabe bcsitmcn, so wird das cinc große Garantie für cinC dauernd solid? Finnuzvsrwaifnng sowohl im Staat al:“;- in dcn Commnncn scin. (Sadr riciytig!)
M*:inc Hkkrsn, isi) dude! ausgesprocbkn, daß die' Grundlagen unscrcr prsußiscbcnFirmxtzWrwaÜnng trotz dicskr nwmcntancn, "hoffent- L'ick) Odrübcrgclxcndcn 'SÖWié'kingiilÜ durchaus gesund und solide find, und "(ck [.*-ch zu mi'inc'm (*?rstauncn in deniZcitnngcn gclcskn, „daf; marx diss fiir unvm'cixxbar “()-(ist mit mcinér (Zcsmntntauffassung von dcm cht doriikgcndkn Etai und mit dMAnfford-yrnngcn zuk Sparsam- keii. Nun, iii) hake JW:: schon gezeigt, was unse'rc Eiscnba'ann heute nocs) icistcn sclbst in diescr: Iaißwn gkringerrn (F)."trägniffez. Ich brauche: nicht daran zu exinncrU, das; außcrdcm derpwnßischc "'"-HWT cin wichcs Domanium, gewaltige Forstkortwlixe' mit skin? *bxdcutendcn Usher- fchiiffrn besißt und große Vctjéäge ans scincn Bkrgjvcrfen zickyt. Es braucdi für die“ Vkrzinsung dcr Staatsschxiidkn nwitans nikicki cin Pfennig eincm Styucrpiiiciwigcn in Prenßxn abgcfdrdm't zu Werdcn. Wo ist cin axtdcrkr großer Staat, der so'l'ci'c: sdlidcn und festen Finanz- grundlagen Hat? “Ick wicdcrßoic, wir branch" dicse solidcn Finanz- grnndiagsn, die' wir [Ulslkn Vorfakwc'n dcrdaiike'n, nicixi zu sckdaffcn, sondcxxn wir [)(th nm: die Iinfgabc, abcr ami) dic Pflickyt nnd Schuldig- “kcit, sik zu ('.rbaitcn. (Brady!)
Mcinc *ch'rln, wir spiken Hkntc nick)? bloß auf dcm.nwra1ischcn. chiei, anf dem Gebiet dcr naiionaicn GMlCinsamkikik und “005 inneren [e*dcndigcn Bcwusxtscind dadon, sondsru «[ck» aus* dém finan- zikifxn (Zicbist misch Kt'äch schdnén und zusanmicndastsn. (Saby gat!) Dic ;;citCU sitxd dazu angciixan, daf; dis Nation in iiywr Giysammi- lhsij' ihre Kräfte zusammcztznihalilnnnd 31.1 vcrstärixn bcstrcbi sein mitsz. (Brcwo!) 7
MM!" Hkrwn, dcr HCN" Abg. Nickcxi "[sai dann cin Sii'ciflicßt geworfkn auf die VCkm11fi§iichlu Ncsuitai-s di'x? Einkommsnstmrer- (?inscbäßnng. Namcutliéb [mt cx“ Bc'fiiriiwnngmr ausgkspwchcn, daf; diesc ?)Tssul't-Iic mangciizaftc nnd nnriéixtigk sein würdsn in dcn "ländl'ickycn Bczix'icn. Nun, wix: im Xinanz-YUnstcrium wiir- dcn nns glgc-Uwéirtig cin solcich Urtixcil “michi e*riaitömy dc'mr wir kunncn dicse (N'gkbUissk Nock) gar nicht'. ("Finzc'l'nc NacbriÖL'LU- die in dkn Zcimngc'n crsxlwincn, fiinncn kein Qxcsatntntbild chcninnd können ami) dio Ykrbältnissk im cinzcincn s("iil' vié'kfack) gar nicht
wir Vorder gswnßx, nnd ick) lkadk das nwiérfaci) [Wi déi“ Bsmisknng dcs (*“:inkom:mrn'ftx'ue*rgcscich a:!sgcsproche'n das; die' (?inscls-äßnng und die DUriNiibrx-ng dicscs :tc'ncn We'rfabmt-I natm'gcmc'is; vici scHwiN'iw-xr und da[)cr (mii! [Wir![ciciit im Anfang 1:1xvoili'm11me'ncr sein wird 134:- züglics) dcs Wint'onmacns cms [andwirfÖscHaftiich Lic'i'ricbc-n a]s cms Capiiai Und aus (75cu7krbkbkt1'isdc'n: cs iicgt die's in dür Naim" dcr Saibc, nicbt Vorzngéwkise in cincr 111cm-35Waftcn Organisation, “sondert in dmr SÖwicrigfrifsn dcr Dingc selbst. Dawda bin ici) (1er ikst iibk'i'ZUlgk, daf; sdelhi in dcr Skadi ais auf dem Land? rund und nach die „erax'aiagnng cim", immsx' Öcfscrc und siÖ-m'c'r Werdkn wird. Heute sind “suwobl' dic Licbördsn als die' gcsannntc .Vevölkcmmg nocli uncrfaiirsn: Tmrskndc [*r-n zwkifcllyaftcn Fragc'n schwirrcn kxcrum. (Ft'lzi' nicht in dikscx Bszichng, name*ntl'iii) dnrch dic.“ demnäcßsiigcn Eni- sÖcidxxkech dcs Obor-Vcrwa(inngégcricMF [*csti'nmtc Principien zux' fc'ste'n Norm gcwdrdkn sind, kann nnmöglics) ('in "x“olaijcö Wcrf im cxftsn Jak»: schon voismxdctc :liksulmtc m'gcbmi. J't dcn übrigen Ländcm in 'Oe'utj'cb'land, in dcm" dic Selbstdkclaraiion cixtge'fiißxr ist, “Hat man dicskibcn (Mabrnngmx gcmaclévi, und EM [*smile* ist man in Sackysen nacb vicjdn Jaiéch (mf einm: Standpunkt gc'fomnwn, Von dcm ,die Sackastäudigcn sagcn, “cas; man ar'nä'sxcrnd riaihtig daS VLÜÉ Ein- kommen dcr Stcucx'pfiicbrigcn c'rsäßi.
M*c'inc «Hcrrc'n, sd 1x*ich'[ abcr alicrdings [kat sic!) sch011 bis'bcr, bis zum gkstrigexr „“Tag-.', da -l3c:'i111sgcstclit, wu wir 824 lxrabcn nnmittclbal' kicxxt'tbcilcn iöjmkn, das; kein (M'sch noißwxndige't' war als" die' I)ixfdrm dc'r SaatÖstcucrn. (“T(“Hr riciytig!) (Trg bat sick) schon jcßt crgcb'cn, da[“; ieht' große" Snmincn dcs" (??inldmmsns Hissxkr ?)öllig dunkel nnd unvcx'stmtcrt 'Jj'icbcn. (Zelw richtig!) Das; dies in [höherem Grado dcr Ja!] ist bei dem Capita.[cinionmvcxy wclckn'd nichl sichtlich voruns liegt, ais dei dcm Einkommen aud Grundbksiß nud kacrbcdctrich, wo man wcnigstkrts über die' 21160? nicht ziveifc'llhafi ifi, das liegt auch in dcr Naim“ drr Sacha Abcr, meine .Hewcu, die'. Gcrcéhtigkcit ftclkt nicbt stiii dor bcstimmtcn Ksaffmi und Ewivntmenartcn. .Wjé die' Veranlagung der nrncn (&'-rundftcite'r daIxß-iicl cincr gleichmäßigen Heranziehung der (»irundbcfißm' zur GUmdftcnm' vcrfol'gtk, so War W auél» an der Zcit, nunmehr mit'kkks' dcr alkgcmcinc'n Einkommensteuer rück- sichtslos daSZiek durxbzufiiHW-a, alle'Klaffe'n 913118 ?luönaHmc gscicH-xiäßig cin den Staatssastcn contribyircn zu i-a'ffmt, Cirin alter Schliftstclle'r )agi i::«cinem gewiß mangxißaftcn Laiéin: „„Im-zhjtia. knijai-«kmsnmm rsg'nm'nm, ot. atinm jn ciistx'jbnt'ioyo 071121311111 ])qblic-„m'um.“
“seikiesmen AUMn .dcr (Liisrnhakxnverwaltung nicht dam'rndc'r
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richtig dakstciicn. So vis“! fickt abw.“ gewiß fcst »» Md dax"; [Kadett „
und mittleren Einkommen erheblich entlastet worden. Das Halte ich auch für eine Wobltbat. Es werden die höherem ihrer größeren Leistungsfähigkeit entsprechend in maßvvllcr Weise stärker belastet, Aber daran wird man fick) auch gewöhnen und es als ein Gebot der Gerechtigkeit erachten. Ich glaubc also, daß diejenigen Herrcn, Welche für die Reform dcr Einkommcnsteuer gcstimmt habkn, wclche nicbtdircct oder indirch bemükyt gcwsscn sind, diksc kaorm zu exscbw-xrcn, die- jgnigcn Herren, wclche? ilw nicht, sei €:? mit der Faust oder mit kleinen Fingcrspißcn, Hinde'rxjiffe berciici bach, * werden diese Stellung nicht bereuen, und das Land, we'nn auch mommttan dcr (?ixlzeinc sich etwas stärker angespannt fühli, wird ihncn scßiicßlich Rschk gcbkn. (Brady!)
Meine Herrcn, dcr Hcrr Abg. Rickert hat nun noch von seinkr cngcrcn Hcimail) einige Worte gésprochen und bat gemeint, die Rcise zweier Minister in die östlichen-Provinzen habe dort seln“ große Hoffnungen erweckt. Die beidcn Minister haben sick) wobl gcbütet, Hoffnungkn zn errcgcn, die sie? nicht erfüllen können; es war lediglich cine Informationsrcisc, welch“: alicrdings dcn chck Hatte, der Frage näiykr zu trctcn, ob und was für dicse Provinzen durch die Ein- wirkung des Staaws geschehen könnte. Msinc Herren, die Schwicrig- keit dicser Provinzsn liegt in ihrer Lage, in ihrem Klima und in der wirthschaftlichcn Politik dks Nachbarn. Diksk Schwicrigkeit kann keine StaatSrcgicrung beseitigen, und es konntcn daher unmögücl) an unsere Reise sclbst ungeme'ffcnc Hoffnungen geknüpfr Werden. Aber doch sind schon aus dsn (Erfahrungen und Kcnnttxissrn, dia wir dort gesqmmclt Haben, eine», Reihe' Von Maßregeln getroffen, und ich glaube auch noch iMUU'L', daß diE Versuchswcise Einfükstmg dcs Staffcktarifs im großen und ganzen dcr Provinz in erbcbückxm Ykaßc zn gute kommst! wird. Wenn sich bcrausstcllcn solitc, daß dic? Secstädts da- durch geschädigt jvcrdkn, was bis jetzt 11ichtdorlicgt und 1wchnicht nachgswisscn ist, dann wird die Staatörcgierung gewiß in Erwägung neHmc'n, wie man cincr: solchen Schaden von di-xse'n schwcrgcprüften Handclsstädtcn aijcndcn kann.
Mcine Herr», cs finden sick) abcr auch vor im Etat eine ganze Rcihe don Positionen, !vclchc““dorzug§ivcisc de'n am mcisirn bédrängten Provinzen zu gute kommen, und es ist 'die Staatßregicrung im Vollen Maße durchdrungen dadon, daß dEr Gesammtstaat Preußen die Ver- pflickytnng bat, und sein cigencs dringcndftss Juicrx'ffc es erfordert, diesen dnrck) dic bssondkrsn Verhältnisse der Gcgcnwart am schwerst-_ bktroffcncn Provinzen auck) nöthigcnfails mit finan5iell€n Opfern zu «Hilf? zu kommen. (Brady! rechts.)
Meine «Herccn, dkr Abg.?)iickkri fiat sick) nun ilch? die Einstsiimta einiger Posiiionkn in Tln AuBgadc-Etai beschwert, von dkncn er glaubte; daß sie nicht notHchdig JQveseén scicn.
Meine Herrsn, was dis Position von 450 000 «46. für dic Unfor- ftiiizung der Evangelischén Kirche! in ibrcm Bestrchn, diE Stolgebübrkn zu beseitigen, bctrifft, so [habe ick) schon angefüert, das; die Staats- rcgisrung in die'scr Bcziskyung vdr allcm dem fast einstimmigen Bc- sci)luf; baidcr Häuser des Landtags in dLr vorigen Sesfion gefolgt ist. Wenn cim»: solche Frage voriicgi, wic dic-sc', Von der man sich sagenmuß: sie “muß doch Limnal zu irgend einer gegebenen Zeki: gelöst wcxdcn; wenn die, StaatSrcgiLrung in dieser Bcziskmng in Uebereinstinnmmg mit dcm Landtag ist, Welcher ausdrücklich gewünscht hafte, daß diese Snmmc in den chigcn Etat cingcstcllt werde, »“ so war kekitterici Grund voriiandcn, lxicr sick) ablciétwnd zU vcrHakicn, mnsomcbr, ais .*nan ja doch die AnIgabi“ dauernd uicht wükdc'vtvn' fick) abwehren können, und es nicht waHrscheinlich ist, das,“ wir im nächsten Etat iu e*ine'x vici günstigcrc'n Lago mts dcfindcn Wcékdcn. *
Ick) giaube also, cin Vdrwnrf gcgen dén Fittanz-Minisieér, daß er in disse:? Bczicbmtg skin? (?_551'undsäxzc nicht inncgebalten Und durck): gkkiiißrt babs, "kann Hisraus in' keiner Wkisc abgcl'ciict Wsrdcn.
, Mein? Hcrrln, dcr Fitranz-Minister [kat gi'W-iß neden dsr Auf- gabe“, mii“ dcn Mittkl'n dcs Staates sxxarsam umzugc'khcu und die? dacucrndc fcst-Z (Rundiage dkr Finanzverwaltung aufrecht zu crkyasien, Wei) Cine vi?!“ sckyxvicrigcrc Aufgabs, die doppclt schwierig ist in knappen „“Zeit-xn, nämlich mitzuwirken an dé!!! distributiVLU (S_Zcrcchtigkekit "bci dsr Vcrwcndxmg aus dem allgcémkinkn Staatssäck'ci, und ich gl'ach, WEnn Sic dci: Etat ['icrauf ansehen, so werden sie finden, das; dicscr dis- tribniMn EZ?1'6chfigkCii im vollen Z).)iaszc Genügt: gcsciych-n ist. Mit den mäßigcn Mittcin [mch wir da Hauptsächlich gckargi, wo ('s sich um T'insgabcn Handeltc, die' nicht dcn Clßaraiicr notlandigcr oder sonst dringend gcbotcnkr Mkiiorationsausgabcn ihattcn, das wird der „Herr Abg. Ricke'rt namsntlici) erkennen, wenn cr, das Extra- ordinarimn in seinen cinzl'l'ncn Positionsn gknau prüft. Solitcn aber die', Hc'rrcn noch UURÖÜÜJC Ausgabe'u in dem Etat finden, sollten sie" uns aufme'rksmn ntaclhc'n kömma, wo 0an Ski,)adcn fiir das Land wxiteér-c Crsparungcn durÖgcfiiHrt mcrdcn können, so werden die „Hercn bsi mir ein sein? Willich; Oln" findcn. (-Hciicri“cii.) Wenn ich abcr die Erfahrung?" dcr [cxxtcn Jahrs nnse'rcr Etatsbcraiißung lé-icr itt RiicksiÖk zil'iéé, so [Jabs ici) nicht gefunden, daß es dem As:- g-"ch-Wisnbansc gelungen ist, die Llnsgabkpositioncn in irgend einer ct'ldcbliéhcn Weist", [xcrnntctézuschn (schr :*icistig), und ist die Hauptlast nnd die Hauptanfgabk dock) ljicr immer beim Finanz-Nkinister ge- bliebcu. (Bravo!) Ick) fiirchtc, m(“im' Hrrrsn, ex"; wird die'o'mai mich? so gc'lhcn, als in dcm Vorjahrc. (Bravo!)
Minister der eitlicl cn 26. An cle cn citcn 5.3“ ' Zadtiß-Trügschtirxs ) g g h ( ““ von Meine Herren! ES kann nicht meine". Aufgabe sein, bei dikser Debatte einc c'ingekzcndc ?)kcdc über das Volksschulgcscß zu Halten. Ick war dcswcgcn schwankend, ob ich auf dicProv-ocationen dcs Herrn Abg..Ric'kert in dieser Bezirhung übm'kxaupt antworten sollte oder nicht. Wenn ici) mich [*cjabcnd cutsc'bicde'n babe“, so gescßicßt es nur, um in einigen kurzen Ausfiibxungcn thatsäc'hliclye Bkbauptnngcn, die der „Herr Abg. Rickert aufgestellt [mi, nach meiner “)[uffassung richtig- stcllcn zu können. '
Meine Hsm", zunächst ist an meine Adrcssc gcrichtct der Vorwurf, das; jeizt wieder cmcut die officiösc Prcffc in Gang gesetzt würde, nur mit dem Unterschied, das; sie nicht mit demselben GLschick inscenirt wäre, wie das früher der Fall war. Mir ist dieser Vorgang unbekannt. Wenn eine" Reisch vowxicitungcn vox dcr Veröffentlichung des Wortlauts dés Entwurfs gewisse k))éittHciim-xgcn aus dem Inhalt des Bolkssclw'lgcscßcs gebracht haben, sc» lag das einfach. daran, daß ich es für meine Pfliclyt *c'racHtc, dic Thür" des Eultus-Ministcriums fiir uiemandcn'vcrsch'ioffeu „zu "Halten, und das;, wenn Herrcn (zu mir - kommen kundsick) über so wichtigc» Dings mit miv unterhalten, ich offen und eerlic'l) .dcnselbcn chine Meinung" sags, ' Ick kann vielleichk Hierbei ,in cinze'lnen Fällen mißverständlich atrfgc'faßtworden sein, in
(Durch dieses Einkommensie'xxcxgescx; werden aber ami) die “geringeren
andereit Fälien richtig, aber ich glauöe, “ das kann mannio'ht eine Be-
. Verdacht werden. Der Umstand ist ja doch auch charakteristisch, daß
_ zu könnkn.
' Jahren errcicht,_k)g_ben; * in dcr Landwicthschaft wie im Bergbau, in
einfluffung-derPreffe “nennen-und kann ebensowenig einem Miuister'
"diesc Vättheilungm in Zeitungen der allerderschiedensten Richtungen fiattgciunden haben. Ich erinnere daran, daß mich Hmm der consm'vativen, der freifinnigcn und nationalliberalcn Presse mit ihrem Bxksuche beehrt haben, und daß ich mich allen diesen Herren gegcnüb-xr ganz in derselbkn Weise und offen soweit ausgesprochen hab?, ais ich glaubte, die's ohm: Vcrlcizung des Amtscheimniffes thun
Meine Herren, der Tknor dsr Ausführungen des 5,3an Aög. Rick'cri Ning aber nach cincr andcrcn Richtung; er sagt?: mit diescm Gcscßsnijvurf, den das Ministrrium vorgklegt "l)at, wird “das Scbulwesen Preußens, ein Glanzpunkt der preußischen Cultur- entwickc'lxmg - so ungefälßr wird der Gedankkngang gewesen sein - zurii-Ikgeschranbt auf einen Zustand, der Hinter den großen Friedrrix-ÉanisÖLn Traditionen [icgt. („Heiterkeit recht-Z.)
DL-xskr Schulgesc'xzentwurf ist eine dsr jokitgelwndstcn CDUCLssiVUSn an den Ultramontanisnms, cm die Kirche. Die Schule, dic Staats- schule Pkeußens wird mit diesem Gesetzentwurf cine Kirchcnschnle, Und der Einfluß der Kirch6 ist in Kürze der maßgebliche.
M*;ixxc Horrem, Umi) soichen Ausführungen möchtc ich beinahe glaubsn, daß der Herr Abg. Rickert den Gesetzentwurf doch noch nicht ganz dnyck)gelesen Hat (Heitcrksit), sonst müßte es ihm doch klar sein, daß das wcssntliéhste Hoheitsch, das der Aussicht, in diesem Gese'xz- e::twurf vöÜig für den Staat Unangetastcxt bleibt. Und dann, “m.?ine .Herren, müßte es dem Herrn Abg. Rickert doch auch klar gewwrdcn sein, daß das vorliegéride ©27th an keins: Partei und .an keine Con- fession Line Concession macht, sondern lediglich eine Conccffion an das Verfassungsrecht des prcußischen Staats ist (Lebhafte's Bravo im Centrum und Uschis), und sich unmittslbar anlebnt an das, was alle meine Amtsvorgänger auf diesem Gebieie als VchaltungFreclÜ practiscb durchgeführt haben. (Bravo!) Von Conccssionen an Parteien oder Confessionen ist absolut nicht die Rede, und wenn der Herr “Abg. Rickert glaubt, daß hier ein Bruch mit der Entwickelung un- serks gesammten Schulwesens Vorliegc, dann Weiß ich nicht, wie eine solche Behauptung begriindet werden soll, wenn der Geseßenitvurf lediglich das gesetzgeberisck) festlegt, was seit bunderk Jahren Praxis in Preußen gemesc'n ist. (LebHaftes Brady re'chts und im Centrnm.
'Widkrspruch links.) Abg. Hobrecht (ul.): Die Finanzv-xrhältniffe scicn dcdan- “lich; siefordern zur,“)ßorsickxt auf, aber bxs-orgnixerrxgend sexen sr,? nicbt crade. Wünschenswkr113 würde es sem, da die szanzen . etwas ochlöst würden yon den Eisenbahnen,. Ader dre" Verschiedenen Versuche, die gemacht worden seren, sewn mcht s?enugend,gknvcsxxn. Etwas würde dadurch vielkeicht gebolfsn wcrden,- da man dtcftxiebxr- s ck71"! “se, welckxe man dauMid für Staatßaußgaben verwende'n wolle, sur em? Reiiw Von ( ahren fixirc, Denndißéilnsannnlung emes Resorv€f011ds sc: schließlich nicht viel Bester (xls dic (Nntragung guter Vorsatzes Öli" nacher dock) nicht bsTolgt würden, in L_nz Tagcbuch. Dcx Crscnbahn-Ctat solle nacb cineantrage seiner Oolttlsébkn Freunde stxicr besonderen Kom- mission überwiesen werden, um dieseFragx zu Urortern. Der Reich- kanzler habe Von dem unbegründetcn ePesnmwmus Sesprockyexi. Wler- dings habe die Landgememdeoxdmmg nnmex m? __r , Anbanger gc- unden, dic HandelSverträge baiten dligememc Billigung. crhaltsn. , ber troßdem bLstehe_ei11 qroßsr Pessrmrßmus, der auch emcxx festßtt Inhalt acfnnden babe. Ueber das Vokkssch1zlgesct3 „_ Werde. m den nächsten Tagen ein ebend vcxbandelt wsrden, jetzt nahsr „cruzugeben auf die Vorlage, ei nich?, in derOrdnunZ. _ Ader unerwakmt lgffßn könne man diese Frage nrcht. „Dre erste cnwg des Etats sf't 1a "beinaHe die einzige Gclegenßktt, wo max: einmal ohne Kbesondere Fesseln über die ailgemeinc Lage f?rechcn Format. Al? der Kampf um 'dieMaigefexzx beendet gewesen sei, )ng Wmdtkzoxst seinen Schulgntrag eingébracht, gegen den die Staatsre („ewng nnd die Yiebrbcttch-Qauscs sick) durchaus abiédnknd verhasikn ation.“ DL),“ G.:ntxvurf erfülle aber 1111 wesentlickykm die Fordemngcu des LIZidilxvrsi'sc17e11 Schuianirags. (SM wahr! bei den Nationalliberalcrx imd Zxrxismmgczt.) Die: Vcrsaffng _ eHc daddn aus, daß Staat und Kirckxc sui) O_Ölilg cmtg iSYS," m Bezug auf die religiöse“ und stttltche Erziehung dsr Kinder. Mixer, dicse's ständen große MeinungSVKrschicdex )citcn. Dre Entf cidung des Streites Werde! nun in die Brust des Lehrers- gelegt, und da es sick) um die Cxistknz handele, _so WSWS; er gezwuugm, Hemdler und Auge:)- "dikner zu sein; denn er könnc n1cht _zw'ctcn .Herren dienen. Daß dre Scbuse zwci Herren hahe wxrdc Ja,:n dem Geseß' anögefprochtx. (Lebhafte Zustimmung linksÖM Er scx sick) m_cbr wu: 18 bewußt, da]; er hier im Namen weiter Kretse-dtZ-Z „Volkstsprechß Er tadelcxs nicht, daß dic Re ieximg in Bezug aus die pol1nschex1 (xrmvaxdsrcr stch eincr mildxxrcn“ raxis H'cfleißigc; „('17 ski aycl) ,zu rt_cdcn Mit der Be- rufung des Herrn Von Sta iekwskt zum erzbts „osdon Posen und Gnesen alex einc principieilc Bedeutung, Habe die Oeffnung. dcr Volksscihulc für den polnischen PxiVatnnieMckyw Mat der Förderung der deutschkn Custur in den polnixciwn Landcötßmlcn erfülle der Staat ein Gcboi de:: Selbsterhaltung und “wende auch der polnischen Bevöl-
Das sei aber dnrchauS nicht der Fall. 1
"kerung einc roße Wobltbat zu. Jedes Abtveichen von diesem Stand- '
punkt babe ich immer bitker crächi. (.Zustimumng lika.) “xactions- intekreffen sollten bei dem Vo fSsÖUigTsLYZ'mckÜ enx (heidend ,ixym; seine Frcunde wollten alles „aufbietcn, um die Volks: l_llc richtig zu ge- fialtc'n und dia Auichiiät ch Staats aufre t zu _erhaltxn. Er, babs die „Hoffnung„ daß sc auch unter den Conervatwen Zul) nicht der-
ebcns *Uacix-Kampfgcnoffcn in dicsi'r Bczipbung um cbm! würden..
* Beifall links.)
Ministcrxder öffentlichen Arbeiten Thielen:
Wenn ich mir gcstaitc, , "wine" Herrcn, an die AaniiOmmgcn, die mein Ressort betreffen, Hier einige kurze Bemerkmtgen anzuknüpfen so Veranlaßt mich „hierzu dcr, Wunsch, “schon Heute Jhncn Wrnigstcns übrrsichtkiche Aufiiämmgcn iidcr diejenigen Gründe zu gewähren, die in erster Linie: dazu bcigstragcn habe», das Ergebnis; des Staats- eisenbabnbefriebes im laufenden Jahre ungünstiger zu gestaltcn, sodann abcr auch die Pfliekbt, die Annabmc1tichtRanm gewinnen zu [affmy als ob dieses minder günstige Ergebnis; dcs Staatseiscubakxnbetriebcs Herdorgcrnfen sei
“durch unwirtMHaftlWe Maßnaßmen odcr Unterlassungen der ch'val- »
tung. Meine Herreit,dic umsichtige“, tbaiiiräftigc und ziclbewußte Lkitung der Staatseisenbahncn durch meinen k)_ochve„re'[)ricn Herm Amtsvor- gänger, dessen Verdienste um die wirthfchaftliehc Etitwickclung-des Landes im Lande selbst wie im Hohen Hause stets mit aÜcr Wärme anerkannt Woxdcn sind, diirften schon von vornherein diese Annahme als irrig erscheinen lassen. Meine 'ch'rrn, der Staatseisenbadnbctrieb ist ein geWagtes Geschäft, wie jedes andere Echrbsunternebmen auch“; er unterliegt denselben *Bedingungen und Gescßcn seines cheibcns wie die Priyaterwcrixsmxtcrnehmungcn anal». * _ .
Nun begegnet es gar keinem ,chifcl' und bedaxf meinerseits keiner "AusführUng, Sie wissen ck Mic, das; in allen Erwerbsuntemehmyngen dcs LandW-die Aussaben eine unvcrhältnißmäszigc Höhe in den leßten
dcr Jndustkie wie 'im-Handwerf find die Außgaben gestiegen und Haben “mindergiinsiige Rentcn des Unternehmens hervorgebracht. In dem Riesemtnimxebmcn der StaatSeisenbabndenvaltung drückt sich
roblcm bc- „
Beziehung noch eine größere Bedeutung dadu'rkb. daß erfahrungögemäß in allen sinkenden Conjuncturcn die Einnahmen viel rascher; eine ßachc Linie einnehmen als die Ausgaben. Die“ Angaben verfolgen noch einc Zeit lang eine aufskcißendc. Linie. Es gleicht sich das im Laufe der Zeit, wenn wir wieder zu einer unfähchcndén Flut!) dcs Ver- kehrs kommen, aus.
Meine Herren, wenn ich mir nun gestufte, auf dic einzelnen baupisächlick) hicrinVetracbt kommenden Momente eimugehen, so glaube ich mich Ihres Einverständniffcs damit erfreuen zu können, daß heute nicht die _Zsit und nicht der Ort ist, in Zahlenangaben einzutreten. Den breitesten Nanni bezüglich der Mehrausgaben gegsn dMAn- schlag im laufendcn Jahre nehmen die Personalausgaben ein. Die Gründe für diese Erscheinung sind sehr übersichtlich. Sie liegcn ein- mal darin, das; dieLöhnc der Arbeiter und die Vasoldungm dchiätarien sehr erheblich erhöht sind und erhöht werden mußtcn.“ Die Staats- eisenbahnbcrtvaltmrg konnte sick)- und wollte sich nicht dsr allgcmeincn Erhöhung der Löhne eUtziehkn. Die Erhöhung dcr P,?tsonalkostcn wird aber ferner dadurch bkgründet, daß eine ziemlich Erhebliche Vcr- mebrung des Personals hat stattfinden müssen. Der Verkehr hat an sich zugenommen und hat naTUTgcmäß dcmentspreckycndc Vermehrung» dss Pkrsonals Verbeigeführt. Wir haben aber auch die Dienststunden dcn vißlfaéhenAnrcgungen dcs Landes und des Hauses bier entsprochend bcsckyränki ; wir sindin dsr Ausdehnung der Sonntagsrudeweiter gegangen, und auch in disser Bszichung sind erhebliche Mchraysgabsn in den Personalkosten erwachsen. “
Der zweite Grund der Erhöhung dcr Kosten licgt in d-Ir Ver- mehrung der Ausgaben für die Züge, und zwar sind Es auch in dieser Beziehung zwei Momente, die hauptsächlick) berdortretcn. Es hat einmal eine zixmlich große „Vermehrung der Züge stattgefundkn und stattfindcn müssen. Bczüglich des Güiérverkebrs liegt dic Sache ja so, daß die Züge lediglich entsprkcHSn der jcivciligen Lage des Verkehrs überhaupt. Bezüglich des PersvnenVerebrs sind die Verbältniffs nichi so einfach. Wir Hatten nicht nur der Vermehrung des Verkehrs uns anzuschließe'n, sondern wir waren im Personenverkehr ailmäblic'f) dahin gekommen, das; auf einer großen AnzaHl unserer Hauptlinien die Psrsoncnzüge absolut überlastet Waren. (Hört, [)ört!) Wir Haben auf eine Reikxe der Hauptlinien eine Anzadl Pcrsonenzügc und ins- besondere Schnellzüge fast regelmäßig mit wci Maschinen fahren müssen. Meine Herren, das entspricht nicht dem Bestreben, die Sicherheit und die Pünktlichkeit d-c Ver- kehrs in jeder Beziehung zu erhöhen. Jm Gcgcntheil entspricht es diesen Riicksichten, dic Zügc nicht zu stark anwachsen zu lassen. Wir find daher auf den Hauptlinien zu ciner Vemncbrung der Züga übergegangen.
Fernerbin liegt ein Hauptgrund zu der Vcrmeb- rung dsr Kosten der Züge in der Erhöhung dsr Koblenprsise. Ursächlich und der Zeit nac!) ist dicse Erhöhung der Koblenprkiie auf den großen Vergarbciterausstand im „Herbst 1890 zurüikzufübrm Die Frage ist so vielfach erörtert worden, daß ich hier auf diksekbc nicht mehr einzugebcn brauchs. Ick bxmerk'c mtr noch, daß die Mehrausgabc infolge dsr ErHöHung dsr Koblenprcisc' ungefähr cinen Betrag von vier Miiiioncn erreichi. Wir sind auch genötßigi wordén, zu der Zeit des Bergarbeitcrstrikes Und zu der Zeit, die ihr unmittelbar folgte“, und die mit febrwcscntiichcnErschwerungen dss Verkehrs, namcntiich in dcn thlenr'c'vicrcn zu kämpfen hatte, die Kohlen zu nchen, wo wir sie finden "konnten- Wir Haben da[)sr im AuHiande zu sehr hohen Preisen KoÖlcn kaufen müssen, Daß wir „dabéi dic ErfaHrung gemacht Haben, daß unfch einhi'imifchcn Kodien trotz der vielfachen Anprcisungen der fremde'n, namentlich dsr englischcn Kohle für unserc chcke „doch noch immer besser find, hat zwar unsere Erfahrungen derciehert, aber einstweilen haben wir drch dic *[J-ohcn Preise für die englischen Kohken bezahlen müssen. (Hört! Hört!)
Meine Herrcn, unter den Nachxvehmt dieser Zeit [sidcn wir cht- zutagc immer- noch. Wir baden noch immer untkr Unseren Vor- rätHen einen großen leii, der zu sehr tbeacrcn Preisen angekanft wordcn ist.
Dann kommt fermr das dcs Betriebsmittc'lparis, welches ebenfaüs zu sehr eröeb- Eichen Mehvausgaben gegen den Etat Veranlassung gegeben bai". Meine Herren, wir sind in dcn Etat ch laufenden Jakyre's am 1. April 1891 mit ein€m Betriebsmittelpark eingcireten, der durch die unmitik'lbar Vokswrgegangcnc Periode alleräußerster Anstrengungen abgesetzt War.“ Wir konnten die Wiederherstellung der Locomotiven und Wagmt nicht in dem Maße vornehmen, wie es eigcntlich notchndig gewesen wäre, wie es namentlich nothwendig gc- WCs?" wäre, wcnn man lediglich wirthschaftlichc Rückfichtcn hätte woÜcn gelte'n [asscw Wir haben die Bctriebsmittcl, Locomotiven sowohl wie Wagen, bis zum [cHten AtHcmzugc in Bstrieb halten müssen. Die außerordentlich großen Kostcn dcr ,Hcriie'aung Haben sick) dadurck) naturgemäß zum großen "Theis abgewälzt auf das laufende Jahr. Wir haben auch diese Wißdcr'hcrsteklung, nachdcmdie Flut!) des Verkehrs einigswnaßcn ablief, sofort in die Hand nehmen müssen. Wir haben dabei gleichzeitig eine Verbesserung unseres Bctricbömafcrials, der Güterrvagcn, vornehmen können und nach unserer Auffassung (mch vornebmon müssen, das ist die Erhöhung der Tragfähigkeit der Güter- wagen. Meine Herren , wir sind heute so weit, das; wir von unseren Güterwagen bereits gegen 30000 Wagen in der Tragfähigkeit erhöht haken, und zwar um 25 %, sodaß wir also 7000 Wagen d 10 b damit mehr gewonnen Habcn.
Es wäre unwirihschaftlich gewesen, dicse Maßnadmkn ctwa “hinauszuschieben" und allmählich vorzugehen, unwirtbfthaftkicb einmal *deswegcn, weil durch diese Maßregel große finanzielle Erfolgezu-crziclcn sind, und- ziveitcns unwirtbfcbaftlich deswegen, weil gerade dic vorhin gcscbi'ld'erten Verhältnisse es zu wege gebracht “haben, daß wir eine
Capitc'i dcr Unterhaltung
ziehen müssen. Die 7000 Wagen, die wir auf diese Weise gewonnen Haben, haben uns verbältnißmäßig außerordentlicij wcnig gokostet. Das Raugiren und an Bcfördcrn derselben kostet, so zu sagen, gar nichts. Es “ist also dadurch ein sehr wesentlicher Erfolg erzieltwoxdcn. „ ' Es sind endlich dieKosten für ! die Vcrmcbmng 'der 'Bek'riebs- mittel und die Unterkxalrung und _Ernencxung des Oberbancs auch über den Etat ziemlich Bedeutend,-“binausgcgangen. "Dieselben Um- stände", die dazu geführt haben in den lasten Monaten des Etats- jahres 1890/91, den Betriebßmittclpark in außergcjvöbnlicher Weise in Anspruch zu nehmen, "» haben naturgemäß. auch ' dahin geführt.
große Anzahl von unseren Güterwagen in die Werkstätten haben “
elementaren Ereiguiffc außerordentxich ungünstig auf dei: Zustand der
Bahnen gewirkt haben. Es haben. auch in dieser Bezießung sehr erhebliche Mehrausgabcn angelegt“ werden müssen, und zwar um so erheblicher, als auch bier die Erhöhung der Löhne und die Erhöhung der Materialprcise eine große None spielen.
Meine Herren, angesichts der unbestreitbaren Thatsache, daß das Ergebnix“; der Staatseiscnbalmvetwaltung ein minder günstiges ge- wocdc'n ist, stimme ich mit dem Hmn Finanz-Minister darin voll- ständig übersin, daß Hierin eine dringende Mahnung zur Sparsamkeit. liegt, und ich bin mir der Pflicht in Vollstem Maße bewußt, daß es meine Aufgabe ist, in Usbereinst'imnumg mit dem Herrn Finanz-Ministcr dicser Sparsamkeit auch praktischen Aus- druck zu gcbcn. Ick) stimme mit dem Herrn Finanz-Ministcr auch darin überein, daß wir durchaus nicht aus Nsignng sparsam werden, sondern nur nach den Geboten dcr Vernunft., Namentli-l) würde es ja für einen ncu eintretenden Minister der öffentlichen Arbeiten eine_ vicl lobnendcre und viel dankbarcre Aufgabe skin, an die Reform und Llusgestaltung der Eisenbahnen mit offkner Hand hcranzutretsn, als Vorsichtig zurückzuhalten.
Meine Herren, eine solche Pcriode Hat aber dock) andererseits anck) eine gewisscrmaßcn wobltbätigc Wirkung, und zwar insofern, als sic Vcranlaffung giebt, Von oben nach unten und von unten nach ob€n gknau zuzusehen und zu prüfcn, ob auch noch alles in Ordnung und so ist, wie es crwarict werden muß, ob auch noch jedcs Organ der großcn Vertvaltung seine Schuldigkeit tlzut und nach dkr bsstcbenden Ordnung der Dinge in vollem Maße ibun kann. Auch in der chichung erkknnc ich die mir obliegende Pflicht an und worde bemüht sein, dieselbe! nacl) meinen besten Kräften zu erfüllen. Die gegenwärtige Situation [Lgi aber andererseits der Staatsverwaltung auch die Verpflichtung auf, in der Aus- gcstaltung und Vervollkommnung des Verkehrswesens, sofern damit eine erhebliche Vkrminderung der Einnahmen oder Vermcbrung dcr AUSgaben oder gar beides verknüpft ist, eine Vorsichtige Zurückbaktung zu bcobackyikn. Unter diesen Gesichtspunkt fallen zunächst zu meinem lebhaften Bedauern auch die bereits vielfach geplanten und in Vor- bereitung begriffenen 1tmfaffend€ren Reformßn und Ermäßigungen im Pcrsoncn- nnd Gütertarif.
Meine Herrc'n, die Reform des Pcrsoncntarifs ist in der leßten Zeit mit einer Wärme in den Vordergrund geschoben worden in dsr Preiss, wie in öffentlichen Versammlungen, daß man glauben sollte, es wäre das erste Postulat socialcr Staatsmeisheit, nun diese Reform sofort einzxiführkn, und es wäre jeder Tag verloren, der uns noch trennt von der Einführung des aUein seligmachendcnZonentarifs, Und zwar des Zonenfarifs in der. allcrradicalsten Form. Meine Herren, ich hege nicht die Ueberzeugung, daß die Reform des Pcrsonmttarifs so überaus dringe'nd ist, daß sie auch in Zeiten Liner minder günstigcn aligemeinen Finanzlage des Staats unbedingt durchgefüöri werdkn muß. Ick) bin zu dieser Ueberzcugung gekommen erstan durch die Thatsache, daß auch unter der Hcrrschaft des gegenwärtigen Pcrsonentarifs dar Verkehr noch sehr crhcbsich gewachsen ist und fortwährend im Wachsen begriffen ift. Es führts mich aber auch fernerhin zu dicser Uebcrzengung dEr Um- stand, das; im Lande, Wie in den betbciligten und gehörten wirth- schaftlichcn Krcisen zur Zeit die Fragc, in welcher Hauptrichtung und in welchen Hauptpunkten Line Rsform des Personentarifs durchzufülhren sein würde, noch nicht genügend geklärt ist.
Moin Hcrr Amtsvorgänger [)at seiner Zeit ein Projcck einer Reform des Personcntarifs [)sraitsgegc'ben nnd namcniiich dichzirks- Eisenbakmrätbe darüber um ein Gutachten ersucht. _ Jeder Bezirks- Eisenlsakpnratl) aber hat ('in anderes Gutachten abgcgsben. Es hat zwar keinkr dcn Enlivurf, wie er vorgelegt words]! ist, sick) voll- ständig zu eigen gemacht, es Hat aber auch jeder immer wieder; Etwas andcrk-s gewollt, wie der andere. Der eine wollte die Rewitrbillsts abschaffe-rn , dcr andsrc sic beibehalten. Die vikrte Klasse: ist von cinzel'ucn als zu bescitigc-n angesehen wäßrc'nd Andere behaupidn, sic wären absoiut unentbcHrliiX). Der eine wiki dic Gepäckfrsilwit voliständig abgeschafft wissen und einen nikdrigcren Tarif cinfübrsn, der andere will in der Beziehung einm Mittelweg chen, der eine wiki Zuschläge für die Schneüzügc, der cmdcrc vcrwirft dic Zuschläge.
Es geht also daraus hervor, daß man sich im Lande selbst darüber noch nicht kim: ist, nach “welchcr Richtmxg die Reform gebs]: so!!. Nach “meiner Ansicht würde die Reform 1ves€ntlich darin zu s;:cihcn sein, das; d.?r Pcrsonentarif auf einfache nnd über- sichtliche Normcn und auf Preise zurückgcfiihrt wird, die mit ch Ark der Beförderung thunlicßst im Einklangc stehen, und das; endlich- namcntlic!) im Nabdcrkcdr, Erieiclxtc'MngM gcsckxaffcu werden, die. chermcmn zu gute kommc'n.
InzwiscsWn bat die Staats-JJiscnbadnverwaltung, wic Sie wissen, meine" Herren, eincn Vkrsuch bczüglick) des Nadderkcörs gemacht. ich meine die Einfüerung dcs V-orortstariféo für Berlin. Alle Wünsche Haben wir damit (mch nicht befriedigt, wie das ja imEiseubaHnleben überdaupt nicht möglich ist. Abkk ich glaube doch, ohne: Uelserbebunß fagen zu können, das: im großen Ganzkn dieser schr einfache, schr übcrsicbtliche Tarif als ("ine große Wodktdat anerkannt wordmt ist.
Mehr noch ass im Personenverkehr bkdauerc ich, daß die gegen- wärtige". allgemeine Finanzlage des Staates es zur Zeit wenigstens nichi géstattet, mit größcren Reformen und Ermäßigungen im Güter- verkehr vorzuch-cn. (Es ist vorhin vielfach dec Gcireidc-Staffeltarif erwähnt worden; Es ist ja auch der Staffeltarif, wknn Sie wollen, gewissermaßen dEr Versuch Liner tbeikweiscn Reform des Giitertam'fs. Ick) Habe mick) nur darüber gcxvundcrt, das; dcr Herr Vlbg: Rickert, der bei der ersten Lesung dcs Etats im Voriger: Jahre cs 'Hiér aufs dringendstc empfohlen Hat, man möge sich nach den Vorschkägcn dcs jeßigm Bürgermeisters und früdccen Mitgliedes einkr Eiscnbatlxijvcrivalttlrtg Bröficke richten (Widerspruch des Abg. Rickert) -- daß der Heuté den Staffcltarif durchaus vcrurtbcilt hat. Die Ausfübmngcn, die sich seitens des Herrn Mog. Rickert daran geknüpft haben, und dic sich auf angebliche Adstimmuugen in dem Bezirks-Eisenbahnratk) Bromberg beziehen, und Welche darauf HinäuSgingen, daß die Majoritäf einma!
soli, -- diesc Ausführungen richtig zu stellen, bin. ich beute nicht in der Lage, da mir Vorläufig dik Protokolle Koch nieht vorliegcn. Aber sorbeit ick) unterrichtet bin, Haken “ nicht bloß':--der BezirW-Eifendahni rats) in Bromberg,“ sondern auch der ebenfalls gehörte in Berlin und aueh in Breslau“ sich dahin aussesprochen, daß der Staffeltarif'fiir Ge- treide, wems auch unter gewissesM-odificatiokeß und Bedingungen bei- bcky'al'txn werden solle; Ich muß aber nochmals béionen, daß mikdie maß-
daß" der Oberbau ' der Bahnen in dieser Periode ' ganz außer-
das nur viel schärfer qué, uyd cs gewinnt das in finanzieller
ordentlich in Anspruch genommen wm'den ist. Dazu kam, daß die
gebenden Protoioüc noch nicht ' vorliegen. “*Wenngléich aiso muh dcn
für die Beibehalinng und das andere Mal dagegen gestimmt Haben , „ „x