1892 / 21 p. 4 (Deutscher Reichsanzeiger, Mon, 25 Jan 1892 18:00:01 GMT) scan diff

Durch die Zollverträge selber, die ganz widYrstrebende Interessen zu vereimgen strebten, träten die Kämpfe zwrschen den e1_nze1nen_be- Wenden Klassen untcr fick) schärfer hervor, 11an das kon_ne seiner Sie stimme un_tct_ dtcsen Um tgnden_ für diese Verträge nur, weil sie im gegcnwaxttgen Auger) [:ck mchts Sie werde ihre Wirkung aber tmmsr mehr

des Reichslandcs habe

“man auch nicht zurückgeblieben: die Regierun _ egultrung der

im Einverständniß Mit den Industriellen znr_ _ wasserstände der Flüsse großartige Stauwetber m Yen Y _ richtet. Sie habe im vorigen Jahre ein2n_ Stauwether m Y_etrteb Fabriken, der eine ständt_ e Wasserkraft ltefue; neuerdings sci fie im Bau anderer Stauwet er begrtffYn. keinen entscheidenden Werth legen, _ aber_ wie komme Qs, da dre Schweiz nur einen oll von 7 r. auf dte_ Femgarne bgbe? Er ihre gertrzgercn Arkxettsl-ane, asien, die der Industrie aufgelegt scten, x_md dre großere sfreiheit der Arbeiter. Allein dex Unterschxed von 7 Fr. für Feingarne und den bleibenden 24 .sz set so groß, daß ck sein müßte, auch bei 24 «Fl: noch Femgarne zu _s sont lobnc. Noch ein andere; Umst_and bezvet e, daß Mit Recht batten dte

artei nur angenekzm sein. e e t "r 47 g s B fu Besseres erlangen könne. zu enveitern suchen. _ _ _ reiberrkv o n H u c n c (Confu) : Das set doch gerade _etn Lob für arif, daß or die vcrscbicdcnen JnteteffHn vcremigc und Wenn man die Industrie zu Gruydgnchte, dann hätten die Arbeiter nichts zu thun; bis zur Vertvtrkltcbung der social- demokratischcn Jdmlc möckytc aber _doch noch Wie däcbtcn sich die Herrep auf der äußersten Linken die Wirkungsn dcr Bescitignng des Prwatb tßes an Grund und Und wcx wkrdc in dem soeialdexno ratischen Staate den Bodcn bcbaucn'.) Wolle man vielleicht Kults einführen? D führungsn dcr Socialdcmokraten seien eitél Bkendiverk, rmstänkigc

fie im Wort eil sei dur

der Zoll allem ni t entscheidend fei. _ und der Abg. Wmterer auf die sehr hohen franzyfischcn S_ aber troßdcm komme in Frankre_tch _ deshalb, weil Tkort, wenn er nicht trrc, wonach der Zoll

arne hingewiesen das jeder

rnpinnerei auf, wo die U(1mi53i0n bsmporairg bcftcbe, rne bei dcr Ausfuhr zurücxcrstqktct wcrdx. eingarnspinneret bet dcm gcrmgcren Abcr cr frage:

Vertrag betreffe, _ _ ebenso gegenüberstehe Wudolsvkrträgcn. Wtc damals die landwirthschaftlichen Intere WWW" Bxdcnkcn verursacht hätten, so seien je t in einzelnen Kre dcr Jndletxie Bedenken rege geworden. S_üddxntxxblands, namentlich an der Grenze, werde so stark in M lctdwtvclxstßczygcn, daß er nicht wisse, wie die Schlu abstimmung [Zi den Mitgliedern ferner Partei aus jener Gegend aus allen werde. 97 g!a11[*c_,nachdem dem allgemeinen Interesse von Seiten der Landwirt!)- 1cbaft Opskr gebracht_ wvrden seien, dürfe man nicht zurückschrccken, wenn „Yai? von dcr Jndustrte _Opfer verlangt würden. Er trete darin dem Abg. Jrcrbqrnx von Stumm tm Wesentlichen bei. Wenn dEr Abg.]3r. von Bennig- ?_W der scmem Appel! an die Liberalen, zusammenzusteben, um vereinigt die labxralen Zwecke _bßsfer verfechten zu können, anratbe, eine Stabtlität aus dem zolTpokrtxschen Gebiete zu erstrebLn, _so nehme er.(Redncr) _ _ _ _ Bennigsen auch du: landwirthschaftlichen Zölle :'_m dxe _Stetxgkert einbezogen wissen wolle. abcr mcht, mte wett man damit kommen finden Werde.

en, daß die F von 24 «14 sehr wesentltch bescthrt werde. _ _ _ __ _ denn das den Untergang der elsasfischcn TYthlmdustxtc? Ixtcht_ tt_n erntesten, wenn man erwäge, daß Elmß-chxk'rmgcn zur Zenk für 58 Millionen Mark Baumwollcnwaarcn ausxuhrc und 1_1_ur_ cmc Einfuhr von 23 Millionen habe, daß _untcr dtexct) 58 MxUtpncn 22 Millionen höher einträgliche Baumwoßlcnaarnc 1crcn, um du: 05 Billionen Mark Baumzvvllmgaxnc Er müffc sagen: Dsutjcbland [*xctc

Heil der Industriellen

' fich handelen und darunter nur 5 Z)) über Nr. 60 bier in Frag? ständcn_. _ _ der dortigkn Spinnerei ein so jvcttcs Axbcttsfcld, daß ma_n vvy dcm unausbleiblichen Untergang der Jndustrte_ als Folge _dcr_«ycra[*7c'1n1g ' des bisherigen Zollsaßes, da der bisbcrxge Productxonswcxtb an_ux 1 Million übersteige, kaum Werde fprcchcn kSnnen. Dll _Rxgrcmzxg 19 f; einc so koch entwickelte Industrie, MYM“! [iden Tradjtioncn, el_ncr und so großem chriebzskapttaä ibe'n werde, _und 1531: dt? _aus- ' gesprochenen Befürchtungen, wie in so vielen Fallen, "ck) als uber- trieben herausstcllen würdcn. _ __ _ _ Abg. Graf zu Stolbexg (cons.): Die Stcüung, 11"C[C__[*L die Vertreter des Elsaß zu dem vorliegenden _Handelsvertrag einnahmen, könne für seine Beurtheilung nur von germ _L'; _Bedcuxnng _ _ Handele sich hier nicht darum, ob man grxmdxalerch darubkx entxchetden L er sei: autonome Tarif? odcr Handelsve'rtxage, ?ondern es handele si ) nur um die Entscheidung_d€r Frage,_Wa_s :tx1_gcgeb€1_1en ' Augenblick und unter den bestehxndkn Zu1tan_dcn das rrchtrge 161, und dtess rage müsse zu Gunstcn der Haydexspcrtragc entsch1€dcn Mrdcn. Nun g? man, man hätts: nichi' den 1chwcxz€r Gensraltartf zum_AuSgang§- punkt dEr Verhandlungen nehmen soÜen' man halte dtcscn Vor- Wurf für unbegründet, _ _ _ __ stehenden gcseßlxäxn Ernr1chtung€n_ der Schweiz Halten mussen. Von anderer Seite sage man, man hatte ebenso Me "018 Schwetz vex- fahren müssxn, d. 1). Vor dkm Beginn dEr Verhandlungcn den Tarif ' sollcn, aber bei der Stimmung dieses Hauses, Ware, glaube €r, Hier nicht durchzusetzen gewesen. Was dte G 58 die vom Reichswg früher beschlossene Erhöhun fchon damals die _rößtcn Bedenken errcgt; nur unter dem Hochdru politischer Nückfi ten sci dies€ Erhöhung 1879 durchge augen. Deutschland babc_ fich kéipéswegs von der wirthschaftlt s wächeren Schwetz ZoMcdtn a set wirthsthastltch gar _mcht o Staaten umgebcn _ _ Staaten umworben und dadurch bskomme ste eme gennffe wirth- Handelsvertrag mit _ Richtung dss Einzelnen _ «cyaffung “Z)Lr Handelswert'xäge habe Deutschland 1718 Führung in xvirtbschaftlrchen Dingen ü1“)_er- leltg zum TreihandélZLkommen 1ei; _ egtcrungsjg ren in die1en " ehler der- fallen, die Folge sei geryesen, daß unnxixtelbar 11ach dlm _nde seiner Herrschaft ein um sx) starkerEH Schutzzolkmstem- in Frankreich in:? Lebsn __ In dieser Beztshung babe_il)n die gestrige Rede des taatssecrLtarH Frsiherrn von Marschall yshr beruhi ““ Schu der natwnalen Arbeit und zugleich fuhr tm Aug; behalten müsseZ wenn krescGrundsäße auch für spätere medelSVertrag-x maßgebend sem sollten, s _ keine Vesorgmffe, und Wenn er schon früher entschlos1en geWLsen sei, für den Handelsyertrag zu stimmen, so werde er es nach des Staatssecrßtars mtt umso größerer BeruHigung thun. _ Schtppek (Soc.): Die Schweiz 1Li von Hause aus frei- es) gewesen; die Schutzzoubewegun mäblich Bahn gebrochep._ ' ge der _Schuyzoüpolttxk der mitteleuro äischen Staaten a_s schwexzsrtsche Volk _habe mit dem tarif angenommen; er set_ also als etwas fest gegebenes zu betrachten ewefen, worauf man werter _habe baußn und die Vertragswerhand- _ _ _ _Dte Schwetz habe übrigens ein? ganze Rerhe von Zollsaßen ermedrtgt, _und Wl) fie ErHöbungen habe eintreten e z_u1n the_rl_doch [mmer _nock) niedriger, als was Deutsch- wetz bewült t habe; dre Ermäßtgungen, die es der gegenüber ha

? _ die Sch1vetz Dautschland gewähre. - handlungen könnten s?.ch dock) daß man sa 6: ich Wenn man sage, die

' der Ueberzcugung, _da _ _ der Abg. Dr. von * Spinnereiindustrxe im Elsaß, dre mrt schr so auSgezeichneten Arbeiterbevökkerun

arbeite, auch in Zukunft lohnend

_ _Er (Redner) rmffe rezsmnigen anegen- _ _ Er möchte“ glaubc'n, da dieser Appell an ) für dre ConservattvM Bedeutung habe*; zu den conservativcn Elementkn rechne 81" alle_ drejemgen, die nicht Socialdemokraten oder Liberale _ Es faxen gerade auf Grund der wirthschaftlichßn Fragen ver- sch1cdene_Ans1chten aucb unter_di€scn Hervorgctreten. das aufhöxe, daß ck Wlédek verständige und nicht Vérgcffe, da man ememsame höhxxre Interessen Habe. etrt (n_[.): Bei_ den frühcy beratbe'nen Fandels- en den mtrthschaftlrchen auch e1_n politisckws Qntc'resse _ b_er _dem schweizerischen Handélsvertragk, durch den dre deutsckye Jndustrr: m erhebljchster Weise _nzz daß man dabki entsprechcndc Vortheile in_ wirf!)- _ _ __ _1ttscher BineHUUg erhakte. _ Er sei also 3.6diglich vom rem g_e1chaft_[1ch§n, mercantilen Standpunkt aus zu beurthsrlen, und da seren dre msbcsonderF ßderd_L_Zaunnvollindustrie zugefü

a [L e

solle, was 5 __ _ vkrtragen sex ne

in Fragc gckommc-n. Ganz anders s t werde, 0 _ cr ()de po cbxn an dre be- bedeutend , _ Produktkonskq fLinercn Nummern mel höher s€1en, ass bet den gröbéren, so Hätte man wenigstens __ _ Feinbeit eintreten lassen mussen, werk dsr Ge Lnstan des Schutzes ja nicht dEr aus dem Auslande kommende No stoff, sondern dcr Werth der inländischen Wenn chber dre Baumwvllgarne einem Zoll unterwvrfen _wexdext soÜten, so müsse Lr durchweg ein Verhältnißmäßi Er sein. D 1nlandr_sche_Baumwoümdustrie bedürfe durchaus eines S ußes, da die Schwetznnt_1k)re1t_großen Wasserkräften 1111120 0/0 Lilli cr arbeite, nnd England mrt _semen btÜtgen Kohle11,seinen zahlrei en Maschinen- fabrxken_und semcr colossalen Ueberproduktion ein. nur durckpden Zoll auszugletchendes Uebergewicht habe. Reichslande in den

zölle anlange, fo Verhältnißmäßige

n aufzwingen lassen-die Schweiz wach, _und wenn fie von größeren s1k. eben Von

schaftli ? Stärke. der S weiz s_ei von der " gänzlich unabhangig.

Die Stellu'ng _ _ _dcs Eintritts der _ _ _ (_)lTerem sei eme bein e gänzliche EinsteÜung der Fernspmneret nöt xg gewvrden. Eine Meldung zum beffsrcn s __ ch_ dre_ Annahme des Zolltarifs von 1879, 1791“ das S_ystLm der verbaltmßtyäßxgen Verzollung, für die feinercn Nummern emen höheren Schulz emgefübrt Habe. Die Folge des jeßt Wrgelegtsn Vertrags WS_rde Wieder dre seit), daß _die Spinnerei und besonders die eins innerer_ zurückgehe und €1nfach_emgeste[lt werden müsse. «cker eile brmge nun der Vertrag diesen offénbaren, sehrleicht zahlén- maßrg zn belegenden Nachkheilen gegenüber? Er glgube nicht, daß dre Ablehmm Zollkrtegcs gleichkdmmc,

nommen. Es sei gut, daß es ni

. , . erst eingetreten dur Napoleon 111. sex tn seinen letzte

t_, daß man den UJUUJ dsr AUÖ- Sie seien minimal des Tarifs der Erklärung des die Sch1v€iz sich auf neue Verhandsungen einla] en _würde, Wobei sehr Wohl ein andcrcr Ver- trag mit günstigeren 5 edmgungen zu stande konnnkn könne. hier von einem Mißbrauah der Machtsteklun gesprochen _worden, aber der Kampf der dsuts ja in der Hauptsache nicht Das Opfer, das man yon _ _ ser nicht erfordechh; man hätte es 151“ wo [ ersparen können. beurtbeilc diese Sache von dem Gesichtspunkte als Vertreter des deutschen Volks im Deutschen Reichstage, Die YerMimng an eine Commission sei ja_le“i“der Wegen der kurzxn Zeit mcht mögltck), es Werde sich aber viellercht Gelegenheit finken, eine freie Besprxchung der von einzelnen Interessenten noch Vorzu- bringendcn Wünxche eintreten zu lassen. ebenen Anregung schließe er ich gern an. _

_ Bamberger (dfr.): Nit d€1*_ gestrtgen Rede des Aög. Fexherrn von Stumm könne er im allgemeinen _einverstandsn seén; in eme'r Welse ausgedrückt, “,die 8 en sei, aber zu einer emeint, scine (des

Hege er für dw Z

der Schtveiz gs enübcr en Industrie ri“ z'ce fich ondern gcgen En cn Industrie v.:

babe sick) dort nur all-

_ _ gcn drs S weiz- mschwung set erst eme ck

Der völÜge er eksaß-loxbringi eferendum den von keinem

ungen beginnen müssen.

1affen,seien . ' ' 5 * : _ land der S Dex gestern 111 dreser K1ch Er_mäßigungen Herunter, _ Dte internationalen Ver- _ __ _mcht nach dem Grundsa bm machtrgsr als Du, daxum _mu t Du thun, _ SchWe1z sex mehr auf die Ausfuhr nach Deuxtfcbland _angewresen als umgekehrt, so könne man Fa_sch txt t f?!) unb_ed_1__x1gt k-ebaupHen._ __ std _ e raue 1 an rzeugni 8 er 11 - und we eut enLa d'st 'l, aber für dxesx sei_die Ausfu r auch ich n k HR 6

dann hätte Deutschland die günsti en Er ol e stehe mit der Schwxiz auf dem9 f g f Aber das Odtzxm eines sol es Vorgebens, mg der klemen Schwei Wenn man

nyr i_n einem Punkt habe er si vrel(e1cht nicht falsch gedacht gew legUng führen könnte. erkennung er gro en Machtentwi elung der_ dentfchen Industrie in dsn [e_tzten ;?abrzwnten sei zuglei _ _ daß drcse Machtentfaltung der Zo oltttk des _ Er brauche seine_ Gegnerschat gegen dre Wirt!)- des Fürsten BGxnarck Es sei 58 rerfluh,

für ihn einträten, aber yon seinsn _Gegnerrx könne mgn das nicht 70431:- _l_angen. Der Abg. Dr. von Benni fen. meme, es wurde mit Unrecht vebauptet, __dbafz dieE Hochschuyzo

abt hätte, daß “man. überall zur Schußzol! olitik über egangen

Das__könn_e er nicht zugeben. _ zollnenscbes Land gew-Zsen, und nur unter dem Mackyt ebot rankreiä) gelungen, durch Han els- Bevölkerung zu _ _ _ ich aber ofort nach Wiederherstellung _der Republik wtedex gezexgt hatten. Aber vrelleicbt wäre es 111 Frankretch so wert gekommen, wenn Deutschland ni t in so hthLM Maße vor- habe fi , solange 118 gekonnt habe, ußzöllnerrschen Bßstrebun

alschcn Aus- ednsrs) An- eine Anerkennun des Umstandes,

Dis Ausfuhr nach der Schrveiz ür ten BiSMarck zu von großex Bedeutung.

' é; " Zollkrieg einlaffe, 1chastpolmk

z. B. Mit darzylégen. ein Staats- ch, denn es begüystigten Nation. da__s 1a nur eine Ver ewalti mo e _man lieber ni t au trgend Welchen Ei Landes einräume, so

, ,Zöklen; denn bei die

chbedeYten JZrde, on em u - ß auf die finarzziellen Verhältniss einYS elte d1_es vor aÜen Dmgen von den a rarischen _ _ _et] allem mache sich ein sol wahrend dj_e Industriezolle wesentlich auf Umge currenzyerhaxtmffen u. der Exgebntß, nne dre agraris en hatten kczmen a_nderen Zwe da_ß fie dre Ernahrung des Volkes vertbeuert kettxn: entweder x_verde diese Brotvertheu erHoHung, und 118 werde etra ware “Has Band zwischen en

de_nn dt_e höheren Productionsko kext tmt_ anderen Staaten; dann zetge das ganz

Klassen abge älzt seien

politik ._des Fürsten BiSMarck üßrtge Welt die Wirkung . Akserdin s eki rankrei er Emflu geltend, g F _ _ taltung von Con- l. w_zrkten, oh_ne em so_ großes nanziclles 30118 zu er TLTM. D_l€ agrari chen Zöüe bficht, kerne andere Folge, als en. Da gebe cSzweiM" erung umgeseßt in eine enden _Klaffen, dann _ npustrtellen zerri M vermmderten dre Concurrenzfä _ er aber_ das__ Band bestehe Weiter, deutltch, daß_yte Zolle auf die arbeit-znden , ohne daß eme Lohnterhöhun _ . wemmun mi amerr tretde erlebt, xnan hahe früher skhr nieYrige Getreide aber trqßdem jeßt wieder eine sl) We en set, babe man doch äu ha e man duxchaus keine w m_ Bezug auf we v-Zr schxveren Kampfen, vor_ einer sch hatten mfo

__ ers_ Napoleon _ sei es in vertrage dre schu zöüneris en

estrebungen der unterdrückkn, die

, kame andere

gn-zegangen wäre. 1nthre_r_ Bevölkerung gegen dre s und set tmmer stolz darauf gewesen, frxihändlerisch zu sein. Er u_nter dem Druck des deutschen Beiwicls und unter den Anfechtungen, dxe von Deuschland nach dieser Seite bin ausgegangen seien, „sei Wetz m _ dgs enchegeng and_ frethandlcrtscb geb ie en, er g aube, die SchWeiz wäre ollnertscl) gewyrden. In Italien berrs je txine katbeder- die nur durxh die katheder octa isttsche Lehre in _ _ Wenn bestritten Werde, daß durch die _ _ ursten _Btßmarck andere Staaten vergewalti lege doch Hte Schwetz nabe genu , um als Beispiel ange We_rden: er ermnere nur an den Fa undmxg des damaligen Vor abe dre deutsche Ne ierung

“OY die S we??

fals . _ Der“ bg Interesse emmnsameri dte Zoüpo ink ruhen z dym sßabug quo zufueden geben. mcht eingehen",

., von den befi

.grariern und en gervehrt

t aÜmählich

" wvr . stgttgefunden Ldkangk den anxxchembiF- * pret e e a ; Ernte in AmerFZa, erst Hohe LZbenSmittelpreise. _e Erhobun 'der tert;v Lohn§r_r_)_hungen eren tls. _ ölle schon große L ohnerbo ungen wettgemacht __ _ er „Vorschlag des Ab ,standtg zu er alten,

abe eine Uebersch

e Richtung, Deu_tschland gro gezogen sei,.

Wohlgemuth und an die Be- en dte Schiveiz. Allerdings _ nachgegeben, aber zu !) damals mcht ver 'ewaltigt worden sei, _ _ennig en babe _deeller Bestrebungen_ dre Ltbera en aufgefordext, u [affen und u _erkl_aren: wir. wollen “uns mit _ _ _ uf dtesen Vorschlag könnten sie das ware eme. '30016b88 lsoujna. ' Wenn sie fich mit

Die Arbeiter aten zu tra en, ohne: daß

_ _ Bennigseu, die Zölle _ __ _em Unrecht gegey d_te Arbexter, von denen ein Thea, namltcb dre vielen landlt en Arbeiter, nicht einmal Man e al o im Gegentheil nicht- für

oalition recht !) !) sondernfür 1 re völlige Beseitigung eintreten.

Z' _" „dj_e Stabmtät d_e_r„ Zökle,

dem Abschluß dieserHandelsverträge befriedigt erklärten, das biecße ja,

die_ Erstgebuxt für_ ein Linsengericht_ verkaufen. Sie könnten fi un- moglich dgkubeyhmwegseßen, ob m den Fragen der landwirthscha t- ltchen Zolle eme Wetter? Bewegung stattfinden solle oder ni t. Das Verlangen hes 21ng Dr. von Bennigsen sei besonders je t upangebracbt m etnem Zettpunkte, wo die ökonomischen Verbä t- mffe Alles beherxschtep. Es_sei ja Ml.") [ich, daß nach dem Abschluß der «Handxlsvertrage eme gewisse Stabi ttät und Ruhe eintrete, aber e_benso konnten _auch wohl Au enblicke kommen, Wo die wirthschaft- l1chc_n_ angen Weder herrsche_n würden und der ganzen allgemeinen éolttrx thren Stempel aufpragtexn_. Deshalb seien auch die wirth- chaftltchxn Fragen pon den polttrscben nicht zu trennen. Der Ab . v. Benn: sen verwexse auf andere Länder, aber in England habe 63) xbez1d_asseb_e bemerkbgr gemacht. In Frankreich sei dre Wiffenscha

_sretbandlertschcr als 111 x_r end einem andcrkn Lande, wäbrcnd empiris

tm Volk? und namentluLy in_t Parlament die schutzzöllnerischen Ge- dgnken dre große Mehrhetx hatten; In den industriellen Kreisen sei dle Mehrzahl au? _ frethandlertsch, aber sie sei gezivun en, schußzoünertsche Po tttk zu machen, Weil die Anficbt des ar- Yaments es so _wolle. Jeyt, Wo in dem Schußzollsystem n_1 Deutschlayd an16 Umkehr, sondern Höchstens ein StiÜstand cmgetreten set, wurde es bedenkktck) sein, den Kampf aufzugeben.

Seme Zartei könne auf eine weitere Verminderung der landwirth-.

schaftli _en un_d auch der Jnkxustriezölke nicht verzi ten. Die Trennung der qattonallxberalen Partei ssi nicht, wie er Abg. Dr. von Bcnnxgsen meme, nur w?gen der Schuyzoüpolitik erfolgt; man Habe s1ch vielmehr aus allgemenzcn polittschen Gründen etrennt, weil man vorqquesebenÖabe, dqß dte schux§zi511n€risch-agraris -staatssocialiftische Foltttk des Furftcn BtSnmrck thre Spttze egen den Liberalismus ge- a_bt_k)ab-: uxxd dtes6n__ 5956 zu Gxunde riclgyten sollen, während diese Ems1cht bet den ubrrgcn Natwualliberalen nicht stark genUg

ge1vesen fei. DLL? Abg. Dr. von Bennigsen babe gewissermaßen"

Von obsn _bc'rab vo_n wirthschaftlicben Schukmemungen ge- sprocbsn; dies? Bezetchnung __sci eine 16715 1101388 111301113. Er betrachte dlc Schußßollpolmk, die mit der neuen Aera einen neu_cn_ AnstoZ Erhalten abe, so weit ermäßigt und so Weit zum Stthand ge racht, daF, wmn der Abg. Dr. von Bennigsen mit dem Versprechen Vorlteb nc men Wolly, das er um so lieber gebe, als er Es auch obzte erausfordérung hätte gchn können, wenn er wünschte, dgß man fich mcht mek)r_ Lrhtße, __ so_ndérrx nur mit sachlichen Gründen Yampfc, sodaß c§_ noch leichter mogltcl) set, daß beide liberale Parteien oftkr zusanmzcngmgsn _zum Besten dcs Vaterlandes, -- er für seine ganze Partct dafür cmstehen könne, daß sie gern diesen Weg be- treten Werde; _ _

_ Abg. FurstRadzrwül (Pole): _Seine artei werde auch für dzcsenVcrtchg sttmme_n. Nach sctnsr Memung abe dieliberale Partei mcht 9118 erthsck)aftlrchen, sorxdern aus aÜgkmcin politischen Gründm an Einfluß vxrlyren. In emer pgrla1nentarischen Versammlung sei es gazxz untnogltch, an gnd für s1ch das Princip der Mehrheit zu bekam fen, es _zu_ [Mmangelxa das Parlament beruhe ja selbst auf dem_ Me XHLÜSPUUAP, aber je: länger, je myhr trieben die Dings“ dahin, daß ncbcn dsm Mebxhcitsprincip auch das von Stahl in den Vordergrund gesetzte AutoritatSprincip etwas mehr berückfichtigt werde. Das [therale deutschc Bürgerthum stcÜe ja einen hochachtbare'n Be- standtheü der Natron dar, und in so fern Habe der Abg. ])1'.v1)n Benmgscn vollkommen Recht gcbabt,_rvenn er sich darauf berufen habe, daß dcr große StaaYSmann, Yer dre Grundlagen für das Deuts ?. Rchch gelegt babe, mcht umbm ekonnt habe, das liberale deuts ? Bürgerthum als Lm Fundament _dießcs neuen Baues mit u verwenden. Andererskits (1861; hättexr sich dre liberalen Parteien tiie r und méhr Von dsn Grunßsaßen _emes Wghren Liberalismus ab LWLnst. In- foxge dessen hatten sie an Et11_fluß auf die öffentli en Angelegen- hext-xn vxrlorext, und wenn gewrffe Fragen mit Vorkiebe erade von den Natronalltberalcn bter und im preußtschen Abgeordnkten ause zum Angrxff gegen 8671 neuen Eur?- bcnu t würden, so möchte er sa en, daß ferne Parteggerade 17011 1Hrem tandpunkke _aus in der ??uf fczffung der Regtcrng dre wabren Grundsätze cines verständigen kaxerglrsmus, de_r Unt _dem M€[)rk)eitsprincip auch das Autoritäts- p_rmctp z_u verbmden wtsfe, Erkenne. Seine: Partei bringe der RZ- gwrung em bßsonderks Vcrkrauen Entgegen.

Mg. Fretberr_ v-Jn MÜncl) (k). k. F.): Er sei heute in der Lage, Zegerx dZn schwckzer1sch€n „',-„Zandeertrag zu stimmen, obgleich er ür dre ubxrgsn HankZLls-Veérträge aus politischen Gründen gestimmt bgbe. _Er fürchte, _“Düß der Schuß der nationalen Arbeit durch die E.;;ncesswnm an d_rc S_chw€7.z xm sten Grade ge ährdet werde, nzaHrSnZ) andererseits dre andere_n m_eist egünsti ten Län er von diesen C-oncxsmoncn n0ch_mcbr V9rtbetl batten, als dw Schweiz selb t, Die Z;o[[sa_§_e, wekcsye dre Scerz aufgestellt babe für die hau tsä [iclsten „Ausfu rartrke_[ Dexxtsck) ands, seren fo Hoch, daß Lie fat prohi itiv wirktcn. Semx Helmuth Würftenzberg Werde dies be onders schmsrzlich em_f1'7_1_den. Dix? Meinung, d_aß em Zollbündniß mit der Schweiz in , po_'xti1cher szkcbung für emen e_twai7cn Kris mit Frankreich yon

chhtigkeit sem könntc, könne er m_cht t)eilcn_. each scmsr MLinung sei -:s_ fejn vaerfcl, daß rankrßtck) auf emen Durchzug durch die Schwerz_ _m kkmer Wéise re ektixen würde. Wenn die Sch1veiz die Neutralttat verleßen würde, so könnte dies nur mit Aufopferung ihrer ganzen «Heexssmacht geschehen, und niemand wérde erwarten, daß die Schwetz etwas dérartiges tknm würde. An einen mittel- europaischejx Zolkbund im Sinne Lines dcutschc'n Zollwereins sei nicht zu denkkn, so lange Frankreich ihm fern stehe. Das arbeitende Volk, wie esseit zehn Jahren in der Sociald€_m_okratie augenscheinlichzuTage trete, wünsche neben dEr nationalen Emtgung auch cine Einigung der Klaßey. Ebenso wie die bundesstaatktchcn Interessen der nationalen Ein ert nachgesexzt Worden seien, so ten auc!) die Klassen- intcre en den Interessen der Brüderlickz eit nachgeseyt Werden. De'r Schutz der nationalen Arbeit müsse mcht nur den herrschenden, sondern auch den arbeitendkn Klassen zu gute kommen. BZ! Eschickxer Untcrhandlung wäre es Wohl möglich geworden, die Schwetz zu aÜen Zugeständnissen zu Hervegen, dle fie je t gemacht habe, ohm? daß Deutschland deshalb von den industrie en Zölken etwas hätt? _opfern brauchen. Die Annahme des andelZVertrage-Z- Werde dre Mcmung des Reichskanzlers bestätigen, das; isber alle seine Vorlagen eine erhebliche Mehrheit ehabt hatten. Der Reichskanzler möge absx bedenken, daß diese Vor age nur erkauft WSWS durcb dsn Verlyst emes hoben idealen GUth: der Begeisterung für das gemeinsame Vaterkand, der Liebe der Süddeutschen zu i.";ren nord- deutschen Brüdern.

Abg. Menzer (cons.):_ Er betrachte dieSacHL Vom kaufmänni- schen Stand unkte. Bci semcr bishertgen Prüfung sei er allerdjngs auf einem a [ehnenden Stand unkt angekommen, obgleich ibm ntch_ts Lerner [Z' e, aks die kleine S weiz zu vergetvalttgen. Indessen klein ei die S weiz night. Die Schwckz habe allerdm 5 nur drei und Deutschland funfztg Millionen Einwvhner.- Die infubx nach der SYweiz aber babe 295 Millionen Francs, die Ausfuhr dieser kleinen S Wei nacl Deutschland 182 Mi ionen Francs betragen. Das sei do se r vrcl. Die Industrie seiner Heimat!) Baden werde durch die en Handelsvertxag sehr beunruhigt. Auch von nationalliberaler Seite werde Wtderspruch gegen den Handelsvertrag erhoben. Die Schweiz Habe_ in den le 'ten zc-Hn Jahren_1880-89 eine Steigerung der Emfubr nach eutschla_nd um dre Summe von 14,8 Millwnen Francs zu Verzeichnen, wahrend in der Periode des Freihandels in der Schweiz die deutsche Industrie nur eine Zu- nahme inkßdiesem Jahrzehnt von 1,17 Millionen aufgewiesen habe. Daraus sei u fol ern, daß, indem die Schweiz ihre Zollpositionen bedeutend &?)öht _abe, das Verhältniß zu Deutschland sich yer- schlechter_e. ,Geschadigt werde die badische Baumwoll-Spinnexei, zWebexet und -Appretur, die WoÜen-_und namentlich auch die Papger- mhustrxe. LRedner verliest eine Rethe von Zahlen.) Im übrt en würye er 1cl) herzlich freuen, wenn er dur Erklärun en von er Regierun“ noch zu emer anderen Auffassung kommen önnte, und würde 1 e_rn als Falschen „Propheten erweisen lassen.

A g. 1ch_ter dfr.): Ueber die gestri en Ausführxxngen des Ahg- 1)r._von Benqtgsen, über das Verhältni der politi] en Parteien zu emander, seren [)e_ute _von verschiedener Seite bereits_ emerkun xn gemacht. Er Habe fre m einen Rückblick und in emen Ausb tck

* Nationalli

' 'die ukunft get eilt. Bei dem Rückblick möcht? cr fick) crxauben, Öli? R?chtigkeit kkeiner Darlegung _dcr Paxterstellungd m der Vergangenheit zu bestreiten. Es sct ynrxchttg, daß urch dcn Gegenfaß von Freihandel und Schußzollßxc Bedeutyng der ltberalen Parteien bcrabgemindert sei, sondern yxxlmebr _sctcn gerade unchr dem unmittelbaren Eindruck der_nachtbetltgen Wirkungen des Turns von 1879 die Wahlen von 1881 Überalcr außgefallcn, als__lange vorher; die oppofitionelle Seite dieses Hauses set damals _starker gxwessn, als früher und später. Wenn es nur dxr Gegensay thsck)e1_1 Frcthandcl und Schuxzzokl gewesen wäre, so hatte der nicht zu_ einer solchcrx Entfremdung zwtschen der freifinni en und der natwnqlltberalen Pa_rt_et führen können. Jener Gegensaß ha esich nachlckcr_erwcrtcrt m_1d ycrßeft, und auf andere Gebiete, unter apderem auf_ dre ganze Wirtbxchafts- politik übertragen. Und dazu set nachher fett dem Jahre 1882 auch der Gegensaß auf socialpolitischcm, ebenso auf allgcmem poltttfchénz und verfaffungspolitischem Gebiete gekommexx. CndltcLH habe das sogenannte Hctdelber «Programm _won 1884 emen ttcfcn renzgrahen zwrschen den beiden tberalcn Parterengezogen. _Wenn man dcmnst die Geschichte jener Zeit im allgemcm__€11 schrxtbcn we_rde, so werde man nicht übersehen dürfen, daß der_ Fuxst Bthaxck em _sehr starkes politisches Interesse gehabt habe, dre Helden__Partcten_ mogltck)st yon einander zu trennen. Der Fürst BtItnar _babe _]C151_ aufgehort, cin Politischer Macbtfactor zu _ sem;_ dannt_ ser cm bedeut- sames persönliches Moment fur 818 Scheidung twc_ggefallen; Aber sachliche Ge ensäZe wirkten fort und kamen _z1xm Ausdruck ber

ragen, die noch eute im Vordergxnnde dcs polxttsch€n Inte'rZffes Händen. Der Abg. Dr. von Bcnntgscn habs vorgeschlagkn, _emen Compromiß in der Frage des Freihandels nnd Sch1xßqul§ abzusch[_r€ßcn: da habe er ganz und gar die Stkllung d_€_r frstsznmgepParter vcr- kannt. Sie könne in diesen Handelsvertragep nicbt eme auch n_ur theilweise Erfüklung ihres Programms erblicken, sonderzt nur eme Sistirung der Weiterführun_g des Sch11ßzoüsystem§ un_d 6111811 Anfgng zur Rückkehr zum “reihande. DMU sslbst der chrexdszoll, dcr ;_etzt bestehe, sei noch ?sxieben Mal so _kyoch, a1s der, _fur dcn der I.bg. ])1'. Von Benni sen seiner Zeit gestrmnzt habe. Ber_Fragen de_r xxxken- sächlichen techni§chen Zölle önne man 1a neutral sem, abcr dre Jragß

der LebenSmittelzölle sei eine solche LebenIfraLZ dss Volkes,_ mm

bei der seine Partei nicht neutral _b_leib_cn e. mesckxn der nationakliberalen Partei und der frerstxxm en gxbc es ;_zragsn, in denen fie als Parteien Einander an) nach en standcy, vtelletcht im Abgeordnetenhause noch mehr als [)1er.__Er babe nze gexéygjxet, daß in Fragen des communalen und Yrtt€rrrcht§1vexsc3n§ drs frstsnxmge und die nationalliberale Partxéi am nachsten aufemmxdsr _angswrxs-Zn seien; und Wenn die estrtge Rxde des Abg. Dr. vonBLnrygsen kemxn anderen Zweck und (erolg haben würde, als das; _ ste bc'tde Par1__€rc3n im Abgeordnetenhause zum [ebbafterczn Bewußtscxn gcbracht __batte, da sie eng aufeinander angewiesen seren, z. B. b§l_ dkm Volksschxck- (;(-„Fetz, so werde seine Rede mcht X0 11111110 ge_wesen 1c1n._ DL)," 2159. 14". Von Benni sen Habe dann mit ?ckch_t ausgefubrx, das l_tberale Yurgex- thurn in tadt und Land habe mcbt den Einfluß m der Staats- verwaltung, dEr ibm gekÜHrL; zxr (Redxchr) gebs n9ch wmtcr und sags, das VürgertHum babe m Deut1chla_nd Wemgkr als sonst irgendwv den constitutionellcu Einfluß aufdrc GLsChllkL dxéJStath, der ihm gcbüHre, und wenn der Abg. Dr“. von__Bc11nxg1€n [cms: berVOrragendc Kraft dazu verwandsn woÜs, ch: ergerthum emen größeren Einfluß zu verschaffsn, so Werde er thm sehr dankbar da ür ein.

f Asbg. 1)r. Hartmann (cons.): Sein m_tgeres Vaterland Sachf€n WSWS durch zwei Punkte des Vsrtragstartss unangenehm beruhrt. Während der bishcriae schweizer ZoÜ 25 Fr. für WOU61lfabr1k01'8 olgzze Rücksicht auf die Feinhext betragßn Habe, soÜe cr m Zukunft sur 1:8er9, Wollwaaren 55 und für Finere 80 bLthM; das falle m_n o mehr ins Gewicht, als die Ausfu r diests Artikels nach der Schwc_rz 70 Millionen Mark: betra en Habs. Allerdings sei _das nvck) em Vorthei! gegenübeydem sFweize-r Generaltarif, Wo du: cn_t PWÖLÜ- den Zahken 100 und 120 Fr. lauteten, und man könne m t ntßhr von der Sehnseiz erpressen, als sie geben one, widri EnfaÜS der aux?- nome Géneraltarif eintretc, Zweitens sei der ingangézokk mr Maschinenstick€rciem der sich im JaHrL 1885 auf 350 ck16. belauFen habe, im Jahre 1888 auf 300, jLLf auf 275 «10 zuruck- gegangen. Diesen schwe_ren Opfern ständ€n freilich zxvcr Ver- günstigungen gkgcnüber: dre Herabsetzung 868 3011623 für SttckgaYn von 48 auf 36 916. und für leichte Tülle Von 200 auf 150 „/1-6.,_wak)rcnd Lr für grobe Tüchs 80 4/16. ZCÖÜCÖLU sei. Da? scx m_n so wicht1ger, als in Sachsen eine Fa rikation von Tüll nn CntstcHLn begriffezn sci, der dtese Zollsäße zu Gute kämen. Dic BLÖLUTUUZ dLs Veredelungsverkehrs sei so unklar, da, man bezi Gclégenbstt e*nauczre Erörterungen_darüber anstellen so tc, um zu größerer K!arz Zkit zu kommsn. (Er bttte aber dringend die Regierung, nunxneHr L_ct ctwa künftYey schweizer ZollwertragHvSrHandlungkn mcht dj_e Maschinknsti erex 1v1ed8r die Z€che bezah1€n zu [affmy Was schon zwer- mal geschehen set. Diese beiden Punkte könntan aber nicht Hrndcrn, für dcn ?andelöVertrag im ganzen zu ftimnwn; Wenn mar; a_uch großs O er bringen _müffe, so seien diese imm€r noch ?rschjvmgltch, ,und es ei besser, dtesen Vertrag abzuschließen, als s1ch auf dcn autonon1€n_scbtveßzcrifchxn Generaltarif cinzula sex. _

Damn schlrcßt dle Besprechung. Pcrsonltch bemerkx _ __ Nbg. _131' Von Benni sen: Er müsse emigc MißMr fandmffe 1emerAeu߀rungen zurückwcki§en, die er in den Redén dEr 5) bgg. ])1'. Yamber «_und Richter _]efunden haba. Zunächst liege iHm daran, cme_pcr önlxche Empfind ichkeit des Abg. 131“. Bambc'rgér festzustellkn Tie m d€r_Andt-_„utung gelegen Habe, er (Redner) Hätte dcn Ausdxuck „Schulmemung'“ eTWas von oben Herab ge'en stine Freunde und ck11 pcrsynlxck) gértchtet._ Den Ausdruck „Scku[mci11ung“ habe er ganz allgemmn gebraucht m dem Zusammenhang Von Schulmemnng-th, von matextellcn Intaressen, Von wirtbschaftlrcXM Gögcnfäxzen aus dem Gkbtete d_er Handels- und Zollpolitiix, .die in einer über- großen Welse __Kampfc unter den Liberalen herbéigefüßrt und dayurch den naturgemaß zu bcansprnchenden Einfluß der Libera_[cn geWtsscr- ma cn durch 61 enes Verschulden zu Grunde erichtct Hatten. Dann bc_s )Were der_ A g_. ])1'. Bamberger sich darüJer, daß cr 15m _und sLTULU _Partetgenyjsen zugemuthet hätte, da sie mit di-Zscn Vertragkn und un_t pen daxm _entbaltenen Zollsäßen si )befrie'digt Erklären soÜtcn. Das set thm nicht 111 _den Sinn gekommen. EineBefricdignng “O_es Abg. ])_1'. Baprezr er und seineerarteigenoffen über diese Zollsä?e selja ICW mehr moglc ._ WJH _er abe ausdrücken wollsn, das ei, daß das Retch_ durcb dxe Jntttattve der Rc ierungjetztin Cine Aera der «Handels- vxrtrage u_1_:.d zu benachbarten ationen in freundlich Beziehungen m_ntre_ten Yonne, m_1d daß dieses Verbältn_i__s3 in dem Wunsch und Be- duxfmß m_ner ewrffßn Stetigkeit von se tdazu führen müsse, das; beide T_herle, _chutZzollner und Freibändler, sich eine gewiße größere Beschra11kung m der Geltendmachung ihrpr tbeoreti chey und praktxscben Bestrebungey auferlegen müßtcn. Daran habe er dre Hoff- nu_uq geknüpfx, daß dxe Ltberalen künftig nicht mehr durch Übxr- ma 1ng Bekam fen auf dem Zolk- und Hax1delögebiet ihren __Eni- Flu _m _Deuts [and zerstörten. Diese Gegensäße allein Hatten retst_ch dte Spaltung unter den liberalcn Parteien nicht berbei cfü[)rt, Ls; hatten dg aUcb andere Meinun svcrschiedenheiten mitgespiet und dxe Ge enfatze v__erschärft. Aber ie künstléche AufbgulsYung gerade dteser oÜgegensaße Habe er für bcdenkkicl) und schädi gehalten. Er begrüße es daher mit Freuden, Wenn die reismnigen nut den _ eralen einen Weg anbahnkn und dar führen wolken, auf

_dxm ste zusammen zu großen Gebietcxn gemeiysamcn Wirkens gelangen fonntep. Cx werd__e, sovtcl in seinen Kräften stehe, dazu beitragen, daß dtcses Einverstandniß mit der freifinnigen Partei erzielt Werde.

Um 43/4 Uhr vertagt sich das Haus.

Der Verein zur Beförderung des Getverbefleißes

feierte, wie _'al]jä klick) am Tage des Geburtstags Friedricky'ß de_s Gro en, so icSmal am Tage vorher, am Sonnabend, sem Sti tungSfest, mit welchem er auf “71 Jahre seines Be-

Die Feier bestand in _cinem dessen großer Spetsesaal zum Theil

stehen?: zurückblicken k_onnte. MittagSmahl im Englrschen Hause, _ mit kostbaren Erzeugmffen des Gewerbeftetßcs, ürktschen und japanischen Gegenständen, ' Bronzen, ter, _geschmückt war. Minister für Handxl und Gewerbe Freiherr von Berlepsch das Fest Mit semer Ge enwart; an der Mitte der Quertafe, hatten taats-Minister Delbrück, der lied ernannte Wirkliche Geheime Rath elmholß und der Geheime Commerztcn: Rath Oechelhäus er Plaß genommen, wähxenp dem _Hgndxls: Minister zur Linken der Unter:Staatssecretar tm thstertum Magdeburq D. Weishaupt in üblicher

indischen, perfischen, t ' Teppiche , vasext, Schilder und Leu Vor1ahren, beehrte der

Wie in den

neben ihm zur Rechten, der Vorfißende des V ngst _zum Ehrenm rofeßor ])1“. von

ereins, S

und der

Mi11isterial:Director a. Suppe erstattete

Slab von der ol te ni en. ochschule den Bericht über 1) P VLF) eskY-Z VHcrcins, der nunmehr 1113

iesige, zählt und ein Vermögen von chnet einen großen Stipendtenfonds von 460000 „FH, aufzuweisen hat und kürzlich wrepexum von einer ]ährlichen Bethtlfe von Dem Geiste

Professor 1)»

die innere und äußere Mitglieder, darunter 447 nahezu 60000 „W, ungere

dcr StaatSregierung mit __ _ 10000 „ck für drei Jahre unterstußt worden rst. des Vereins und den Traditionen entsprechend ck_loß_de_r Be: richt mit einem Trinkspruch auf das_Andenken ; rtedrtch_s d_es Staats-Minister Delbruxk wqrf emen Rygkbltck auf das, was das vergangene Jahr m wrxthschqftSpoltxts er t hat: von nachthetltgem Ems L_Lß :Amerika _und die Zpllgeseße _m Nord:Amerika gewesen, welche au_f hie Ausfuhr [(_thend em- gewirkt und somit dem Gewerbexletß el_ne Beschrcznkung au erlegt hätten; nicht minder uncrfrculxch set dre Ungunt der europäischen Ernte ute Eindrücke

Beziehung Deutschland gebra seien die Verhältnisse in

das Jahr würde

wenn nicht günstige Aus- Die Verträge würden

()mterla sen der Handelswertxägc sicht für die Zukunft eröffnet hatxe. _ für manche Zweige des GcwerbefletßeZs das _Absaßgebch zer- weitern; ihre Hauptbedeutung aber [rege dqrm, daß ste_cme chaftlxchen Friedens m1t Handengebteten mehr als ein Viertel unsersr esammten Dieser handclspolitis e_ Friede werde der Entwickelung des Systems der Absperrun em End machen und auf Jahre Operationen ermöglichen.

(Haranjie des wir! bilden, auf denen st Handelsbewegung abspiele. 'naus gesicherte wirt schaftliche ie wir den politischen Frixixcn Seiner Majestät dem Kaiser verdanken, so auch dtcjen wirthschaftßpolitischen; _ _ _ trcuem, dankbarem Herzen dem Karscr exn__Ho_ch aus. _Nach- dem das Hock) verklungen, wurde ein Kaqerlred angestrmmt, welches von R. Gardemin für ch

Alsdann feierte in längerer Rehe der _ die Verdienste des Staats:Mimsters Fretherrn von Berlepsck) örderung dik'É; Gewerbefxeißcs andelSVerträge, das Arbeiter: , die weitere Ausdehnung der Gewerbe-Znspection, er eibung einer höheren RangstcUung an dre teck):

Gewerberäthe

technische Unterrichtswesen _ _ Freiherr von Berlepsck) übertrUg in ferner Er_wrderxingSrede die an ihm gerü mten Verdienste auf seine Mitarbeiter und en Abschluß der Handelsveüräge ein, die er als von großer wirthschaftlichcr Bedeutung für das Vaterland, für Handel und Industrie: bezeichnete. Troß der vorhandenen, vielfach von einander abweicheUdcn Auffassung Über _dcrcn Bedeutung sei es doch zweifellps, daß, wenn die IndustUe vor die Frage gestellt würde, ob ste am 1. Februar lieber einen

ckmffencn Verhälßniffe wolle, überwältigender Maxorität für die leßtcren erklären mr_irde. Weiter gab er seiner Gcngthuung darüber Ausdruck, daß der in Chicago beschicken wokle; wie die Handelsverträge ein Schritt zum Nachbarn seien, so bilde auch die Ausstellung eine Annäherung an fremde Industrien, die der ei enen zu gut.: kommen werde. Mit warmem In- tsres'e ver olge er auch die Besprechung der Fra Weltaussteüung, 'ehung keine bindenden Erklärungen _ er StaatSregicrxmg abgeben könne; “jedenfalls werde diese

selbst in dieser Fra

deßhalb bringe Verein aus

stzweck gedichtet war. cncralsecretär P ete r I

um den Vexein wie um d_ie im allgemeinen, wovon dw

und die eugniß ablegten.

Denkschrift Staats:Minister

ging näher auf

den Handel?:-

vertragslosen _ _ src stel) mxt

verträgen neug

Verein Hie WeltausstellunZ

die er Be: die Stellung

Industrie

Stellung, Von den ihm zu-

,c einnehmen werde. gesprochenen Verdienten könne er_ das der Verleihun cinxx höheren Nangstellnng an die techmschen Gewerberäthe ür stel) _habe hiermit anxrkennen wollen, welche große Be_eutung die Technik für dte fernere wirt!)- aftliche Entwickelung der Zukunft habc1_1 we__rde, u_nd_er sei ' t, daß eine gut geschulte Techmk h0chst wrchttg für akerland sei; ' höheren Rangstellung

wicscnen Anerkennung werde

in Anspruch ne men; er

_ Verleihung Gewerberäthe

“ck erlich würdig äZe er dem pflegt werde,

er hoffe, daß ferner immer

in welchem sie gefördert _ auch für die Zukunft Blühen und Gedet cn, seine Beziehungen zu dem __ bleiben werden, auch wenn Nucknchten der Sparsamkeit em Ministcx es einmal unmöglich machen sollten, dem Verein wxe bisher fmanzielle Unterstüßung z W 1) n g a ert entwarf hierauf cm welche die Voxkswirthschaft,

Verein an

u ewähren. Herr van den d Von der hohen Bedeutung, _ insbesondere durch preußische Staatsbeamte in den leßten fünfzig Jahren erhalten hat, und ' ende des Verein!; Staats: Minister aße bethkili t set, _ande svertrag mit Oesterreich

die Verträ e mit den süd- deutschen Staaten den Grund zu dem Deuts cn Reick) gelegt Wie das Reich ihm viel zu verdan en habe, so auch re'rbietun , Dankbarkeit und Liebe

unsch he &

an welcher der Vo Delbrüch in 1853 anf zwö f Ia abgeschlossen und

im Jahre

päter dur

der Verein, der ihm in C“ sei, und den __ 6 an seiner Spiße zu sehen. Staats-Mini ter Dclbxuck te ür die ihm hiermit ewordene Anerkennung und ererte die bei en zu Ebrenmitglie ern ernannten Herren den lichen Geheimen Rath von “erungs-Rath ])r. Krankheit

Geheimer

lmholß und den Geheimen Re- iemcns, welcher lchtere im Süden Erholung

Helmholtz

seinen Dank für die ihm gewordene Ehre _aus und er er hoffe, den Interessen des Vereins fortan umsomehr als er in seiner Eigenschaft als P en Reichs-Anstalt stck) auch mit äftige, nachdem “er

dienen zu können, sident der Physikalis :tcchni

der angewandten Te bishek Uur

Hiermit war die Reihe der Trjnksprüche zu Ende, unh _es olgten neben Liedern humortsttschen Jnhglts auch etmge umoristische Vorträge eines VereinSmttJltech, ch errn Yar Krause, in denen Vorgänge aus em internen eben des Vereins in crhcitcrnder Weise zum besten gegeben wurden.

Statistik und Volkswirthschaft.

- Zur Frage der Sonytggsruxe _

ist bekanntlich an die preußischext Provmztalbebqrden _em_ Er_laß_er- angen durch welchen eine Ernnttexun über dre Moglrchkett emer ZZluxßßeönung der Sonntagsrube im «x)an eldewerbe _uber dte vop der Gewerbeordnung vom 1. Juli 1891 festgeseßtc Maximalgrenze htyaus angssteUt werden soll. Infolge deffen tst auch _der deutsche Prrvat- beamtenVLrein in Magdeburg _zu xmer gutachtltchen AeußerunZ auf- geford_§r_t_ wvrden. Dieser hat 111 semer Beantwortung folgende besen au" 8 e t:

sg An ein absolutes Vcrbxxt der Sonntagsarbeit in all_en odcr MY nur einigen Branchen des Handclögewerbss kann, Wemgstens dux Statut der Provinzial-Vcrwaltung, nicht gedgcht werden. Derarttge weitgehende Einschränkungen können, wenn uberhaupt, so nur __Ver- einzelt durch die Statuten der engeren Communalmxrbande ein efübrt werden. Sowät bei den _ «Handelsxzetverben der vechhiedcnstcn Gruppen Ladenbetrieb m Bctracht komxnt, kann C1 überhaupt ein Heruntkrgehen unter die gese_t,3[_tch€ sonntägi 6 Ma imalarbcitszeit Von fünf Stunden durch Pxoyznzral- statut nicht e'mp ehlen; dagLFn kann für den Großhandel, wxe_uber_all da, wv nur die Arbeit der »omptoirß Zn Bctraclzt kommt, dte_ Em- führung einer dreistündigsn Maximalarbettszxic herexts_durch Provmztal- statut angestrebt werden. Ob berdcn Verbaltmssexn emzckner qunchep und einzcklner Plätze noch untsr diess dretstündtge ArbextSz-nt zu gehen sei, ist für die einzelnsn Braztchen und eyentuell durch Statut der engsten Commuuachrbande zx; best1mmen.

ür durchaus geboten Wurd? cs erachkct, in 0611, ser es _Von der Jrovinz, den Stadtkreiscn oder sonstigen cmnmunalm Verbändcn zu treffenden, ftatutarischen Bestimmungkn dcn Ladenbefrieb vyn _dem (Großhandel durchaus getrennt zu_ beHandeln, da nur ber dreser Trennung unter Weitgsbcndcr Rückschtnahmc auf legitime Jnkcreffen [eichzeitig eine möglichst Weitgebcnde Sonntagsrulye geschaffen werden kkzönnkr. Fsrncr Wurde a11exkannt,ckaß es _aus das entschiedenste an- gestrebt werden müsse, die ArbsitSzett derjcmgen Branchen, für we[che durcb statUKarische Bestinnnungen irgendrvelchß Einschrankung d_er fünfstündigcn Maximalarbcitszkxßnicht Herbcizuführexx sein wird, m thunlicbst großen Districtcn mindcstsns für Provinzeén cmHLitlick) zu [?gcn, da sonst [Licht die Rücksicht auf die Linkaufcndc Landbevölkerung emér- seits, auf die Concurrenz Von Nachbarstädtetx andkrcrseits dazu füHren könnte, ganz M&emein eincn T_hkxl dcr ge1eßlich zulässigen Axbcits- stunden auf die onntagönachmtttchcge zu vexssgen, 11an dem Getst des Gesetzes widkrsprechn würde. Dre geselzlwb zuläßigen N116nabmc5n: ErweiWrung der Arbeitszeit an den Vier chtcn Sonntagen vor WUH- nachtczn oder auch an cinze1ncn Suxmxtagen, an wclchcn örtücbe Vcr- hältnisse cinen erMitcrtCU Gc1chastIVCrkeHr mit_ sich brin, en, WurdLn Von Dornberéin als für vic_l€ Gruppen des Oandeldewsr es, namsntlick) für solche mit Ladsnbetrtcb, als unsntöehrlicl) bezeichnet. Bei Bestimmung dcrjcnigkn Sonntage, für wck1ch€ bcsondere Gründk einc ErHöHung dcr Arbeitszeit zulässig erschsinsn lassen, wurd? eins Berücksickytigung dEr bksOttdcanJntercffen 'der cinzßlnen Gruppen für besonders nothwmtdiH ergehtét; auch das GeselZ erklärt [)icr aus- drücklich gksonderte 5 72stm1rxznx1gcn für_ die einzslnen Zweige des HandcTSgewches für znlasßg. Schließlich Wurde anexkannt, daß, wenn man auch Has _Béstrebcn _ Habe, in der Ein- schränkung der Sonntagsarbcxt n1ogl_tchst Wcrt zu geben, dock) untkr aUcn UmständLn dcm [_stcrgaxtgsftadtxzn1 Rechnung zu tragen ssi, da Es worthcilßastcr €rschemcn müsse, spater _viellcicht die statutarischn Bestimmungen auSzubaucn, als durch anfanglichcs . inanschen über das Maß dss Durckpfübrbaren Gkgenströnxzmgxn wa )zurufcu, die dann auch dem als durchführbar Erkannten gLfaHrlrck7 Mrdßn könntan.

DiE fremden Skaatsangehörigcn_ im preußischen Staat _ und rn Berlxn. _ Nach "dem endgültigen Ergebmß der VolkSzablung Vom 1. De- zember 1880 befanden sich im [?_rcnßtschcn Staat 164 798, in Berlin

aber 17 704 Nkichsaussändcr, d 0,55 bszxv. 1,12 0/0 dEr Bevölkerung.

Seit dem 1. Dezember 1871 bat ßcl) dEr N11_T[)C_i[ dsr fremden Staats-

angchörigen bis zur [Yen VolkszanZÉ (1170 m 19 Jahren, uchfähr

VCrdVPPLÜ, da er im «zaere 1871 rm taat nur 0,35 und in „„ Erkin

0,64 0/0 der Bewölkcrung bstragxn bak. _Auch [Wi cher der eri

zwischenzkikigkn Vo[k§zäl)[yng€n find erHLöllcs) chiger *srqmöe Staats-

angsÉörigo als“ 1890 crtmttslt Wordcn. Es wurden nämlich deren

'czä t: _

9 am 1. Dczcm- im preuß. S_ta_at 111d§rStadtBer1in ch dss Jahres männlich wexblwh mannkicb- weiblich 1885 ..... 89 378 67591 8078 6129 1880 ..... 59 967 38 991 3929 2528 1875 ..... 77 762 43 231 5187 2663 1871 ..... 55 881 _ 31428 _3595 1693.

;Yersonkn, dercn Staatsangebörtgkxit tx_1cl)t crmrttelt wcrden konnte,

"md Hierbei _nur im Jahre 1875 nntgezahlt wordxn, für Welches des-

halb die' Zahl der Reichsa1xslander zu hochxrschcmt.

Unter den Reichsaus1andern babLn s1ch erheblich 171le männ- liche als Weibliche Personen befunde__n, _und m letzter eit, seit 1885, ist sogar nur dis Zahs de_r maz1n11chen Ausländer gewachsen, die Nr weiblichen bingcgen um em gerznges zurückgegangen. Die Zahl der RUffLU hat sich 111 den !e_t5ten fünf Jahren um dre Hälfte-ver- 1nind-2r17, während aus den Ntederlanden, au_s Oestexrreich- Ungarn, Italien, Dänemark", der Schwetz und Belgren Lm beträchtlicher Zuzug stattg-qunden hat.

Zur Arheiterbewegung. -

Dic irx der vorgestrrg-én Nr._20 11. Bl. unter Hen Telc- gx'ammcn „Nach Schluß der Redacxton“ enthaltene Mrtthcilung dsr„Schl.Ztg.“ über einen Axtsstand auf dem Schmieder- schacht wird durch eine Nachrtcht der „Brsl. Ztg.“ dahin ergänzt, daß der_Ausstand der Y_ergleuxe' auf dem Schmiedex- schacY35 alsbald mrcdcr vollständtg betgelegt wurde.

ie der „M db. Ztg.“ von der Saar untLr dem 22. d. M. geschrieben wicd, )at_di_e Bergbebärde kürzlich, um die Wünsche der Berg1eute bezügltcl) des_ DrLt-Wochenzabltages' kennen zu: lernen, eine aUgememe Abstnnmu1t?_der Bergkeute auf den Gruben des Saarrevicrs ve_ranla t.. 15000 ergleute haben für die Bei- bshaltun de? O_Wl-WO )enzahltages gestnnmt, 13000 dagegen; er bleibt al?o xme _btsber.

In Lexpzrg fand _am Freitag ei_ne Buchdruckcrgehikfen- vkrsammlunxzstatt, m der, MS dre „Lpz. Zt .“ berichtet, eine Resolution dss Inhalts angenommen wurde: Die J„"Zerxsammlnng ver- p1icht_e fiel), der sociqldcmokratischen Partei fich anzuschließen und zur

„e_rW1rklich1mg dcr soctaldemokratischen Ziele bcizutra en, an der Organi- satron festzuhalten u. s.'w. Die Versammlun bes äfti te fick) hieran aucb xmt der llxxterstüßung der_S'kellungslosen. adie Ka enimmer no leer smd, soll dre vc_)n cn Gehzlfen, HilfSarbeitern und -2 rbeiterinnen zu erl)e_bende jxöchentltche Cxtra*teuer ür die, Welche nach dem neuen Tar1f_ arbertetx, noch auf wei““ere zwei Wochen 20 9/0 des Wochenlohns für 1719 Verhetrathetcn, 25 0/0 für die Unverheiratheten, für die zu den Lobusaßcn des alten Tarifs Yurückgekehrten 3 «14 50 „3 und für die

erst sert Anfang dieser Wo 2 inArbeit_Stek)enden für diese Woche 1 „14 betragen. - Die „Yo .Ztg.“ ber1chtet aus Leipzig, daß von Gehilfen, dle dort ausktändig waren, nur 600 wieder ei estellt worden find. Alle Übrigen P äZe waren bereits besetzt. Die - othla e unter den Unbescbaftigten ist sehr Iro , denn die Unterstüßungsxa en find fast vollständig erschöYt. In „es er Woche konnten nur 3 bis 3,50 «ik Unterstützung an die rbcitslosen ausgezahlt w rden.

den wissen-fchaftlichcn Forschungen sick) _habe widmen können.

Aus Braunschwxig schreibt man der gdb. Ztg.“ unter dém