1892 / 31 p. 4 (Deutscher Reichsanzeiger, Thu, 04 Feb 1892 18:00:01 GMT) scan diff

icin und hier selbst die beiden gegründet sei: Christenthum un

bg.Lieber111annVonSonnenberg (1). k kämpfcr der goldenen und rotbeanternationale seien, sri ganz naturgemäß. Eine feste liebe und schaffe eine_ Dr. von Bar ba äße die Wichtigkeit dicser Materie. rs11ch einer Codificirung von Bar das ansehe, so

iler sti'xßen, auf die Deutschland

. F): Das; die Vor- Gc ner dieses Ges ohnftätte stä uZmauer gegen

Heimat sliebc und Vaterlands 6 lediglich for-

den beimatbloscn Geist. Der maliftische Bedenken und unters Die Vorlage sei nicht_s weiter 11 des deutschen Rechtsgcsüdls. amerikanische er, daß der Elementen bestehe. schieden, aber d1e b'_ amerikanis cn gar, 111 ge e rs a erdings _unter der Cogcurrenz der Gro ' ihre Geschäfte betrieben, 1chlecht, und sol wenn an der_i Schutzzöllen weitcr gerüttelt werde. amerikaniychsn Getreide die Concurrenz gegen möge dafür sorgen, daß es den [echt gshe, wie dsn amerikanischen eigenen Heim sei in und es gede keinen Popu- Die Socialdemokraten erklärten diesen Gédanken aber man 1nüsse_doch 11ersuchcn,ibn_ durchzuführen. gten, diesés ©13er würde univirk1a1n sein, weil ck daddn machen würden, wie sich nicht Lingebürgert

ls der Be _ Wenn der imtiättengcseß nicht als deuts stock der dortigen Bevölkerung aus gerxnani

Allerdings sri es weit von dem de11txchen igkn Ackerbauverhältnisse ließen

cl) mit den Den amerikanis

en _Farmern farmen, dre fabrik- e Zustände könnten

1 dergleichen.

on jetzt sei de1 Deutschland erleichtert deutschen Bauern nicht ehenso sch Das Bcdürmiß allcn Krrisen der Bevölkerung vorhanden, lärercn Gedanken.

für undUrchfüHrbar, Die Fre'ifinnigcn sa dir Landlcute do auch die: Landgiitcrordnung bärtrn. Ties [icgr aber _an dem ungctbrilten E Flugblatt beißc rs: Niedrrxchleficn Hat Es sicb dnrch allcrlri Kunstgriffc das P lung Vom Lribc grbalisn hat. Entwurf als etwas Frrmdartiges an; a 1111 Gcgensaß 311 dem Abg. 1)1*. von todt, und 8111 Heitnstättcnrcght Gckchrten seien also untrr 1ich Linen Juristen gcgen den ander werde den Grundbrsi rtragswertk), Wert!), und dak» woll€ die Vorlage grrade. Dann w bock) ge'kauft wcrdén, eiu Uebel Tausende hirstcn die V M11: Gcgcngründ 1115 6 doch rincn Versuch mit um cn, dann wrrdr der Erfolg den Von einem ULUM Hörigkeits Rede». Ebénsowenig wkrde da rrbendsn Söhtxc und Töchter 111611 an der Heimstätte. den Vcrtrcisrn dcr rothrn Intern Folgen des Gcsetzes, wodurch ihnen das und bsi de'n Vrrirctsrn dcr «goldenen man drr Thätigkéit 'der raffrndcn sci Grund und Bodrn folgc auf Subhasi Gedeihen der Landwirths auf dem VOX. duction s€i11, sie wiirdcn 11118 Eigentbum s

Diksem einzslnen GL die Gcmrinden müßt Bauordnungen das

ck keinen Gsbrau und die Höferolle

fich noch gut chalten, weil rinzip der römiygckwn Erbthei- rcisinnige intnng“ sede diesen __ r Herr Professor Gierkx meine Bar, das deutschs Recht_1ci nicht sci durch und durch deutick). Die selbst nicht Einig, und man __könnc Man sage ferner, rniwertkyén, abrr doch nicht in Spccnlations- crdc nicht mshr z_u , (111 drm jrizt dic Landwirthschasi drlagc fiir d1'11 Anfang» cinrr neueren, c scirn nicht ernst zu nebmcn. Gründung von 36 Hrimstätten _ (Hcdankcn schon we1tertragen. dcrhäliniß sri in diessm Grfst; nicht die Proletariat drrmedrt, dcnn auch die nicht

Erhieltcn für iHr ganzes chen An; ahrc Ursache der Gegnrrschaft sei 1161 Furcht vor d1'n giinstigrn Agitationöfcld b€schränkt würde, Internationale die Furcht, daß Hand damit Zügel 111116118. Sudhastafion 119111153 für das Börsencapitals

Ln ausspielen.

beffcrsn Zcit.

ationale die

zum Schachsrobjcct geworden;

ddabei sri Stetigkeit eineVorbedi ckast. Schwcr [aste der WP dcs ?erehr soÜtewDiEnrr drr Pro- r zu Herrrn drrselbrn ÜZL am besten vor

Dkk Handrl und L

socialistis 1311 (Helüsten. 613 müßtcn abcr wcitcre Schritte folgrn. Auch 811 in diesem Sinne vor LHLU und in iHren ebändc verhindern

Anikinanderdrängrn der _ _ odenprktsc 111 den

und dafür xorgen, daß dir unsinnigen Grund- und Privatgésellschastkn könnten nichts helfen. D _ Vorgehen der Gemeinde Ein starkes KönigtHum, praktisches Chri im Deutschrn Reich, das [[S den kleinkn

Städten aufhörtcn. eine Grundentscbuldu sei, ski schon bewiesén. xbum, druischcs Recht icin. Dix Vorlage wo in dem iir dem liebczn Gott danken 1v€rde deutsches Manneémutk) wieder Abg. Jordan (dir.): Wenn di iiber 24 Jahren nicht nur das Re gäbe, «in_c Heimstätte? zu errichten, so aber dirye Möglichkcit sei in_dirscn Man trolle? dem schon eingesesjenen kleinr roßcn Landwirth cinen frstei Orbeiter sci eigentlich die Arbriter heranzuziehen. gewcwzi U11d_hadr immer gefundrn, am [3111611 ies1ele, daß man sn? gut so cb in dcn Gründerjahren, dd Die hcutigrn Arbeite

ng durch das

_miisse die Devise Leuten cine: „Primstätts schaffen, k611111811_fiir ihr bescheidenes Glück, dsutxchq Treue, cine Héimstättc cr Gcsetzcntivurf jedem Dsutschen t, sondern auch dir Yköglichkeit sich iibrr die Sache rkdxn; trage nicht Nachgewiexen. 11 Landwirts) ssinen 1 Arbeiter verschaffen. Noth dcr Großgrund- t Landwirtb 1111 Osten daß man die Arbxiier dadurch Deshalb sei sriihcr, auch 11 eincm Arbeitewnangel keine Rede 1" [891811 A auch (haus dcnhöchsten WMH auf dcn Gel rallolm nichts 11113111“ wissen. engen Rahmen eines Jahres nicht woÜtcn berechtigten Arbéitcr ebrnso weni

Vaterlande

Erhalten und dem Die? Noth der Er sei selbs

gegsn ihr eigean dl_o[)n und wollten Daß 118 sich in dcm

nach FrLiHUT. __ _ bindrn wir das Renten- uptxächlich_]'chemc doch an ) dcn AntragsteUern die Er- und zwar namentlich iii den östlichen Ermhrungrn ge in dicyen Pro- licégc, nicht:“; erreichen. ngezähkic Miklioncn mobil gemacht ngr1111db13fiß zu schaffen. daß der deutsche Bauernstand _im ganzrn Von cincr nrubigung erfaßt sci, weil 61,“ 11117 auf seinen Gütern " ck hier liedrrliche Leute; werde», ihren Bssiß zu halxen; abrr 1111 _allgsmeincn sicher (1111 seinem chiy, sondern ' sogar [an kam. dit der 1 eim- _ wäre 85, wenn man errm Maße für diese Zwecke durch Auf- er eben 111111116; thatsächkick; aber habe ebundenheit des Bodrns Fortschritte

Jntkressr « dur vdn dcm Natu

GLsLZ wrrde_ dic ütergésstz. «39a altuxig drs Kleingrundbrwßes rdwnzen am Herzcn zu [ir „andwirtb und Co vinzcnigelebt habe, Für die Ausführung müßten doch 11 werden, 11111 diLsM Minen Rente? sei Es unri wachsendrn nicht medr halt dencn Ls schwieri fiye der dsutiche 5, in weiten Bezirken des dir Einrichtung der stättknbkfiHLk_ geschwächt. Grund und Boden in hebung drr Fideicommi e [Eßten Jahrkn die Fideicommiffes ungeheure daß die Verhältniffr der Landwirthscha ann mit diesem Gessi; a der Commisfionsbkrathung bis 11a

Nack) _ xeinen mxnunaldeamter, d€r_“iek)r [an wurde daß GLsLH, wie «5

611 könns, Gewiß gadc es an auc'r nicht nur Laizdxs v_crmek)rc cr 11111 Umstatten werde: der Cr?

ft _11ngiinsti bbrlsen wv e, ck den nächsten

g. Grafrn Ballrstrem dcr Vorlage gebracht, sondern_11ur

cs Bcgrabniß in dcr Commis1ion. _ _,alsodessichh eines alten christ11ch=gern1c1nijcheu r handele es

grbc ja zu, _ Wenn man 1 dann bitte er, mit Wahlen zu warten. ippel (Soc.): Die Rddc drs Ab keine Ykotivirnn Line sti €sch1ichtc Bitte um ein Es_ werdc jetzt vielfach so dargestc Wtederhersteilun in der That a c alten Feudalprincips; danach sei d rohn - und banddienstpflichtig gew chwindcn oder grtbeilt werden dür Verloren géhe und dis Stéuerpfli

ier um die Mine" s handle, sich 11111 die Wiederbele ung eines _ „iner dcm Grundherrn span11-, _cxc-„n, und der Hof habe nicht ver- sen, damit die Spannsädigkeit nicht chti keit dcm Landesherrn Diese alte Hörig eit solle [)icr wieder t der Tbeilbarkeit und der Sub- puren der Heimstättenidee seien nen, aber völlig mißverstanden 11111 die' größere Ses;- n gsbe &? _in Amerika Prämiirung drr An1iedl1111 ge-

nicbt schwindc. Werden, dazu solle die «Heimstättc ni hastirung unterliegen. vor zehn JaHrkn aus Amerika gekonn Amerika habe es sich keit des Bauernstandes -- cinen so ck78 über )aupt nicht -, sondern um eine Deutschland Bauerncxiftrnzcn.

Die crstcn

worden ; in

verschuldete Hrimsiätfen

Bciitztheils, 61d 1000 Danrs e, rs ixandrle fick)

U11vcrkä11“lichkeit

crb_alt€n. damit_1:r nicht ganz mittellos 11170 nur um cmc M

_ _ __ _ 61 gegen die Die ganze Vorlage dsrnbc 111111 aus

verständniffen.

Jeßt könne sich Jedermann viel leichter eine Heimstätte schaffen, als die Vorlage es ermögliche, denn __!eyt könne man etiva drei Viertel

des Kaufpreises auf das Grundstü eintragen lassen, was die Vor-

lage nicht zulgssen woÜe. Man wolle die Heimstätten so groß machen, daß d1e Arbeiter ihre ganzen BedinJ'Nissc daraus beziehen könnten; man möge ihm do in der näch'ken Session nur zwei Arbeixer zeigen, die als Heims ättenbefißer dazu in der Lage seien. Die „Herren hätten sich die Sache sehr leicht gemacht, fie glaubten die sociale Frage ziemlich einfach zu lösen. Uebri ens unterschäße der Reichstag zwar se111_e Fähigkeiten nicht, die nterzeichner der Vorlage schätztext aber die äbigkeit der Einzellandtage noch viel höher, denn soww dic Dnrcbfiihrun einer MaÉregel Schwierigkeiten mache, überließen sie die Durchfüßrung den inzellandta cn: alles, die Umänderung des _Erbrechts, die Revolutionirung des_ äuerlichen Caéitals werde den _Emzleandtagen _überla en. Für diejenigen Klassen, we chen der Entivurs belsxn solle, sei außer em eine drmgende Gefahr oder gar ein Nothstand nicht vorhanden. Daß seine Partei mitwirken solle, den Arbeitern neue Ketten anzulegen, werde man wohl nicht erwarten. _ _ _

Darayf 1v1rd drr Debatte gefchlosten. _

In einer pe onlichen Bemerkung verwahrt sich Abg. Graf von Valle trcm ge, en die Unterstellung, daß er_ dem Entwurf nur ein ehrenvo es Begräbniß in der Comm1sfion habe bereiten wollen. Er wünsche eine eingehende Berathung, und was er sage, das meine er auch.

Nach dem Schlußwort des Mixantragstellers Ab ._(Hrafcn Douglas wird der Geseßentwuri an eine Commixéston von 21 Mit, liedern verwiesen.

SYlUß 51/4 Uhr.

Preußischer Landtag. Haus der Abgeordneten. 10. Sißung vom Mittwoch, 8. Februar.

Dcr Sißung wohnen der Zustiz:Minister Dr, von Schellin und der Finan :Minister ])r. Miquel bei.

Die llgemeine echnung Über den Staats: haushalt des Jahres vom ]. April1888/89 wird an die RechnungScommission verwiesen; dasselbe geschieht mit der Uebersicht von den StaatSeinnahmen und :*Aus:

aben des Jahres vom 1. April 1890/91. Der Rechen: chaftsberichi über die weitere Ausführung des Geseßes vom 19. De ember 1869, betreffend die Consolidation preußißcher Staats:Anleihen, wird in einmaliZcr Bcrathung für erledigt erklärt, ebenso der Nach- wets uber die Verwendung des in dem Etat der Eisenbahnverwaltun für 1. April 1890/91 vorge- sehenen DisPositionséonds von 2500000 „FH, sowie der Bericht über die Ausführung des § 6 des Geseßes vom 9. Mai 1890, betreffend den weiteren Erwerb von Privateisenbahnen für den Staat.

Es folgt die erste Berathung des Gescßeniwurfs, betreffend die Führung der Aufsicht bei dem Amthericht 1 und dem Landgericht11n Berlin, sowie die Hand: Zabung der Disciplinargewalt bei dem ersteren

erichte,

Zustiz-Minister ])1'. von Schelling:

Meine Herrén! Die Geschäftsbrlastung des Präsidenten an dem Landgericht 1 in Bcrkiu ist eine so außergewöhnüch große, daß fir auch bei der äußersten Anspannung nicht bewältigt werden kann. Ick) ddrzichte darauf, Ihnen die Zahlenreihe der ihmunterstelltcn Beamten, welche gsdruckt Vor JHUCU [1ng nochmals Vorzufiihren. Jak) möchte aber, um das schreiendr MißMrl)ä[tn1ß darzulegen, auf die Bevölke- rungszahl hinweistn. Diese beträgt für den Siadtkreis Bérlin über 1:1 Millionen; sie kommt der Gesammtbevölkerung von Elsaß-Loth- ringen gleich, wenn sie dicsclde auch nicht ganz erreicht. Im Reichs- lande tHcilcn sich sechs LandgerichtI-Präsidentsn in die Anfgabr, welche 1111 Stadtkreis Berlin ein einzigen: erfiillen soll.

Dic Schwierigkeit dicser Geschäftskage hat mich schon Vor zwei Jahren veranlaßt, cinen Gésdßentivurf auSarbeiien zu [asscw welcher die Führung der Dienstaufsicht bci den größeren Amtsgerichtcn gencrcll regrkn sollte. Diese? Vorlagc, wrlche Ihnen in dsr vorigen Session vorgelegt wurde, bat bei Verschiedenen Seiten des Hauses Principiellcn Widerspruch grfundén. Man erblickte in derselbrn einc Vsrschiebung der Grundlagen der Athgerichté-derfassnng und eine Annäherung an dic frühch akt- preußischc Organisation.

Meins Hérren, ick) babe? nicht den Ehrgeiz, Principienfragen auszufechten, ick) ziche cs dor, auf dem kiirzéften Wkge das praktisch Nothwendige zu erreichen. Demgemäß beschränkt fich der Entwurf, Welcher Ihnen jstzt vorgelrgt wvrden ist, auf die Verdäktnisse drr Stadt Berlin.

Der Grundgedanke dksselbcn ist, Eine durchgrcifendr Entlastung des Landgerichts-Präfidentcn herbeizuführen, und zWar soll diese Entlastung dadurch angebaHnt werdrn, daß die unmittelbarr Aufsicht über das Amtsgericht 1 17611 Händsn des Landgerichts-Präsidrnten entnommen und auf einen neu zu schaffendsn Amtsgcsrichts-Präfidenten übergehen soll. Dadurch tritt allerdings den Nicht8r11 des Amtsgcrichts 1 gegcniiber die Folge ein, daß Einc 118116 Auffichtsinstanz eingcschdben wird. Wlein, mcinc Hcrrcn, 11161111 darin überhaupt ein Uebelstand zu 8rblick€11 ist, so wärs cs dock) nur ein SchönHeitsfebler dcr Con- strnction, der in den Kauf genommen werdrn muß gégcnübrr ciner so dringlichen Aufgabc, wic sic das Vorliegcnde GLsLtZ zu lösen hat. Ich kann nicht annebmen, daß die Stellung der Richter des Amtsgerichts [dadurch beeinträchtigt worde, wenn sie einen bcsondercn "Vorstandsbeamten erhaltén. Es ist einc falsche: Auffassung, wenn man in dkm Vorstandsbemntcn gleichsam sinen Aufpaffcr erblickt, von dem man sich möglickyst entfernt halten muß. Die Aufsicht Von Richtern über Richt9r pregt in Preußen in frcundschaftlichcr Weiss wahrgknommen zu werden. Es ist eine einseitige Auffassung, in der Stellung des Vorstandsbcamten bloß die Auffichtöführung zu betrncn. Er ist der Vcrtrauc11§ma11n und Berather drr ibm unterstellten Richter, welche in aUen persönlichen Dienstangekegrnbritsn fich a11 ibn zu wenden Haben. Er hat insbesondere auch die Interessen der Richter nach obcn hin wahrzunehmen und namentlich dafür einzutrrtcn, daß jeder cinzrlne dir skim'n Neigungen und Fähigkeiten ent- sprechende Verwcndung finde und nach Umständen in Höhere Stell?" befördert werde. Fiir dic Richter des Amtsgerichts kann es daher meincs Erachtens nur erwünscht sein, wenn ihnen der Vorstandsbeamie näbrr gerückt wird. Sir erhalten auf diese Weise die Gslegenbeit, mit ihm persönlich und mündlich zu Verkehren. Dcr Vorstandsbcamte kann sich über ibrc Neigungen und Fähigkeiten unterrichten und dadurch in durchaus sachgemäßer und wohlwvllendcr Weise seinen Einfluß nach oben hin gelicnd machen.

Wenn der Amtsgerichts-Präfident sich dieser Aufgabe widmen soll, dann wird ihm aber nach einer anderen Richtung bin, nämlich in Bezug auf die Aufsicht über die nichtrichterlichen Beamten eine Erleichterung gewährt werden müssen, wie fie der § 6 des Geseg- entwurfs vorschlägt.

Auch der Landgerichts-Präfident sol! eine ähnliche Unterstühung in seiner Amtsführung gegenüber seinen ihm unterstellten nichtrichter- lichen Beamten nach § 8 erhalten.

Kann ich hiernach die Vorschläge des Gesetzentwurfs zusammen- fassen, so sind fie gerichtet auf eine Decentralisation, nicht der bethci- ligten Gerichte s elbst, wohl aber der Vorstehereinrichtungen bei denselben. Ich hege dic Uebcrzeugung, daß die Vorschläge, weche Ihnen unter- breitet sind, nicht zu weit gehen, und möchte das Haus bitten, auch seinerseits nicht auf halbem Wege stehen zu bleiben, sondern den Grundzügen, wie fie in dern Geseyenttvurf vorgeschlagen find, die ZU- stinimung zu ertbeilen.

_ Abg. Boediker (Centr.): Der Entrvurf siehe im Widerspruch niit §22 des Gerichtsverfaffungs eießes. Dieser schreibe vor, daß nur einem der Amtsrichter die Auchht übertragen werden dürfe. Nach diesem Geseßentivurfe werde die Aufsi t mehreren Amtsrichtern itbe'rtrggen. Der Amtßgerichts-Präfident ei nicht mehr Amtsrichter 1m S1n_ne des GeseYes, sondern er sei nach Rang und Gehalt dem Landgerichts-Präsiden en gleichgestellt. Wolle man dies durchführen, so müsse man erst das GerthsverfaffunJSgeseß im Reich ändern. Uebrtgdns seien _beim Berliner .lmtsgericht 1 die Verhältnisse nicht so schl1mm_wicm den kleineren Orten, denn nach Berlin würden 1m1ner die besten Kräfte gezogen. Wynn der_ Entrvurf Gesetz werden sollte, so müffe der Amts eri ts: rasident auf ergene Füßc gesteth und nicht dem Land eri ts- rä1denten unter- stellt werde11__Viel[eicht ließen fich die ißftände beseitigen durch em? anderweitige Thrilung des Athgeri ts in verschiedene Amts- gerichtsbezirke. Da dieses (Heseß viellei tspäter auch auf andere größdrd Gerichte ausgedehnt werden könnts, so habe es eine besondere rinzipicUe Bedeutung und er beantrage dcshcckb, die Vorlage einer esonderen Commission zu übérweiskn.

_ Abg. Krak) (sc.): Der Vorredner fasse den § "22 des Gerichts- vsrsaffungsgesezes 511 eng auf. Dirses Geseß habe nur die Grundzüge gc'geben und ie Ausführung im Einzelnen der Landesgeseßgebung überlassen. Ob dxirch das vorliegende Geseß der offenbar vorhandenrn Nothlage abgeholfen werden könne, sei eine andereFrage. Jeden- falls seien die Nothstäude beim Amts ericht ] in 5 erlin besonders qroß. Er sei dafür, daß der Landgeri ts-Präsident die [eYte Ent- scheidung grgenüber den Entscheidungen des Amtsgerichts- rasidenien habs. Die Frage, ob n1cht vielleicht eine Tbeilung des mtherichts nothwendig werdkn könne, [affe er bei Seite und beantrage, ÖM EntMirs der Jystiz-Commisfidn zu überweikén.

Abg. 1)1*. Krc1_11sc (n[.) beantragt dagegen, den Entnmrf einer besonderen Commimion don 14 Mitgliedern zu überweisrn, damit a_11ch solche lexzrordneie in die Commission hineinkämen, welche die erliner Vkrhalttxisse grnau kennten. 22 des Gerickztsverfaffurigs- geieizcs sci kein Hinderungsgrund, das; yon drn AmtSrichtern ctner ausgewählt und als auf11chtfübrenderBeamter _über seine Collc'gen gestellt Werde. Der A1nt§gerichts-Präs1dent bleibe nach dam ©8183 immer ein A111t§richt€r und CoUege dcr Richter. Dage1en sei er auch dagegen, da?“; der IlntkögcriÖtF-Präsidcnt dcnsslbrn .iang und dasielbe Gehalt haben solle, als der _Landgerichts- rasident. Daß neben den sclbständigrn AtherichtE-Präsidentcn no Vertreier derselben angestellt würdrn, widLrFPrrchL dsm Gericht§derfaff1mgsgeych Warum ändere man nicht das Reichsgescß dahin, daß [721 Gerichten mit einer größeren Zak)! don Amtsrichtern mehrere Aufsichtsbeamte _besteÜt würdrnj.ck So könne z. B. Hier in Berlin ür Moabit em a11f1ichtsüHrender Bxamter angersteUt werden. Uc_ er jede besondere Gruppe müsse em Aussichtsdeamter estellt werden. Du: ZerkTeinerung des AmtöerichiS 1 in Berlin in 111€)rere Bezirke halte er nicht für praktich). Da? würde eine Zerrei ung dss A111tsgerichts in drr- sFchileden_e bGer1chtslokale und ders icdene G€Kchtsschreibereirn zur

0 ge )a en.

Regierungs-Commiffar Geheimcr Justiz-Natk)_Planck: Meine «Herren, gestatten Sie nur, mit einigen Worten aus den Einwand _zu erwidern, daß die Vorlage mit dem Reichsgerichtsvcrfassungsge]LH im Widerspruch steht. Es find zwei Bedenken geäußert wordxn. Das é'l'stk geht da[)in, daI __der Amtsgerichts-Präfident, 11)- bald er dem Landgerichts-8 rafidenien glei? gestellt werde, nicht mchr Amtsri ter sei. Ich möchte gauben, das; die es Bedenken ziexnlich lei )t widerlegt werden kann. Na dem R21 s- gcr_icht§dcrfas_1ungsgeseß steFen den Amtsgerichten E11tzelrichter vor, d. h. Amtsrichter, und da er ist jeder Richter, der bei den; Amts- cricht1. m BerKn gesteÜt wird, ein Amtsrichter. Alkerdings be- dmmt der zum Amts crichts-Präfidenten ernannte Ri ter eine bx- sdndczre Stellung: er ekommt die Dienstaufsicht au übrr die anderen Herrsn Richter und das ist etrvas neues, der_in bisher hatte der auffichtführende Richter nur die Diemi- aufsicht über die Suba[_tern- und Unterbeamten. Es ist aber die Regelun? der Dienstaufsicht einzig und allcin der Landeßgescxz- gebung über affen, nnd cbensowobl wie in anderen deu_tschen Staatc-n ein Amtsrichter auch die Aufsicht über die anderen Richter hat und trotzdem Amtsrichter bleibt, so würde er auch troxzdenx in Preußßn Amtsrichter bleiben. Ferner soÜ drm AmtheriÖts-Prafidenten 2111 gewisses ZNaß der DiZciplitrarbefu niß übertragen werdcn. Wie die Disciplinarbefugniß zu handhaben kZei, das ist ebenxaüs nicht in den ReichögeseZen geordnxt, sondern den Landksgeseizcn ü erlaffen._ Es ist daher dur aus zulässt , daß einem Amtsrichter neben der Drenstau - ficht, und zWar ig unabhängig und geschieden davon, an Disciplinarbexu nisse übertragen werdsn; er würde dann auch imn_12r no Amtsri terb ei en. Wenn endlichdicserRichternach den Yorschlagen des Entivu s einen höheren Dienstrang erhäkt, wenn er Prafident genannt und in den Besoldungs-Etat des Landgerichis-Präfidenten auf enommen wird, so ist das etwas Aeu erlichcs,i,'was mit dem Wesen er _Sache nichts zu thun Hat. s kann also der Athgertchxs-Prafideiit deshalb garnicht anders bezeichnet Werden, als mtSrichter, weil er durch seine Stellung und nach dem ReichsxzeselZ nichts Anderes sein kann. Das zweite Bedenken, welches erhoben Mrd, besteht darm, daß dsr Eniwuri gegen den § 22 des GerichtsverfaffungWeseßes verstoße, und zwar Lgen die Besiim1nung,_da der jedem Gerichte nur einem Ri ter die all emeine Diens aufsicht übertragen werden soll. Es_ wird ge:;agt, da“, wenn neben dem Amts- gerichtö-Präfidenten mehrere aufsiTthührende Amtsrichtexr zugelassen und mit Strafbefugniffen ausgestattet wiirden, nämlich m1t_ den Executivbefu nisyen a11_s § 80 des Ausführungs eseßes zum_ Gerichts- derfaffungsge - da alsdann thatsäcblicb ni t mehr em Einziger Amtsrther d1e Auffi t führe, sondern die Aufsicht von mehreren AmtSri tern geführt werde. Das ist aber nach-meinem Dafürhalten ebenfalls nicht der Fall. Es smd diese aufsiY "hrenden Athrt ter dem Amtsgeriäyts-Präsidentsn untersteUt; fie a _en Fernen dien_s_t_li ?" Anweisungen nachzukommen. Es ist das ein _ahn1c_hes Ver astmß wie dasjenige, welches nach dem deutschen Reichsgerichtsv atun ?- gesriz in Bezug auf die Staatsanwälte 111 Geltung_1st: bete L_ 1e Staatsanw ltschaft aus mehreren Beamten, s 1) haben d1§_StaatSa_nwalte, welche demTErsten Staatsanwalt beigeordnet find, _de"enAn_we1s_un en nachzukommen und sind seine Vertreter, Dieser Bestimmuri? 1stdte _5 e- stimmung in dem Entwurf nachgebildet worden. EZ1k'aÜertngs in Ziffezr 4 der Begründung zu den §§ 6 dw 8 der?; Entwurfs gesa t- es sei nicht zu befürchten, daß der Landézeri ts-Prä1dent_ de_n (i_uffi k“ führenden Amtsrichtern die ihnen e ührende elbstandtgkxtt der_- kümmern werde. Das ist aber nich_t () gemeint, als wenn sie damxt eincn Anspruch haben sollten, selbstandig zu sein, als wenn derAmsv- erichts-Präsident nicht eingre_1fen dürxr, sondern es 1ft_1111r darauf ckingewiesen, wie die Sa e1ich that (ichlicl) gestalten wtrd. Tha?- sächlich wird drr Amts eri ts-Präfident sir? n1cht_ohne York) _um dte Herren Auffichtsräthe ümmern; er wird 1 neu dre AufnchtsfuerPZ er wird ihnen die Executivbefugniffe underkümmert lassen; rechts!

ist er aher befugt,__éeder Zeit Anweisungen zu ertbeilen und auch

- m en, und 1 911111 2, hier kommt es gerade zum Ausdruck, Jzukßie fAu tna den Vorsghrtftew des Enmurfs in Wahrheit ni t an me rere, sondern an eznen einzigen Richter übertragen ist, nämlich an den Antngerichts-Prafidentey. Vor ailen Dingen aber ist gegen den Vorschlag, mehrere auf11chtf11hrende R1cht_ex zu ernennen, ein Grund eltend zu machen, wxlcher m der Begrundung vielleicht nicht genug_ ervor eboben, auch 111 den Verharidlurz en mcht so ber- voxgetrcten ist, an den ich aber vor gUem b1nwe1ßen_ möchte. Es würde die Aystellixng mehrerer auffichtfuhrender AmtSrichter mit dem Reichsgescy m Wtdersprucb treten,_ denn es_soÜ danach nur cin ein- ziger Träger der Aufficlxtsgewalt [em, und 111 dcn Motiden zu § 22 des Geri tsyerfaffuxgsgeiexzezß rst m1s_gefu[)rt, dai“; jedes ein- heitliche ericht b1s 511 LUTSM gew1s1en Grade: _auck) einheitlich geleifek werden soll, und daß darum auch dte Aussicht in eine einzige Hand gelegt_ werden _sdll. __ Eben deshalb so[[ bei jedem Amtsgerx t L_!" clnztger gtxss1chtf1ckzrender Richter bestellt werdcn, und die er 1011 der alleint e Trager der Dienstaufsicht sein. Dazu_kommt aber noch etwas „inderes, und das ist auch em sebr schwerwiegendes Argument_ egen den don anderer Seite gemachten Gegendorschlag, den Am_ther1 xs-Prafidentsn völlig loszulösen von der Aufsicht des LIUÖJLUThts-Pkafideyten. Die JUstizverwaltung be- teht nicht bloß 111 der AJZTcht [ondern bringt noch eine ganze Zeeihc anderer und wese'ntli er Befugnisse und Ob[iegenheiten mit sich, welche den Vyrstandsbeaixiten _der Gerichte auferlegt smd. Alle diese Angelecßexibetten find nicht 1111 Gesetz eregekt, sondern in Verwaltungsvorf_r1ftkn_; dazu_ gehört die_Geri tsvollziek)erordn1111g, die Kaffeninstructwn, _die Bestmmxungen über die Fondsverwaltuxig, die Prüfung des Gcrtckptskostenamaßes * aÜe diese Sachen müßen einbritlich Herégrlt werden, und damit bekommt der vorher rrwähntc aus den Motiden__ 311111 Gerfchißderfaffungs- geseß sein? rc_chte Bedeutung. Trager dieser _Verwaüungs- S_eschäftc ist __xm we1entlrchen _der Landgerichts-Prafident. Drr 1andgcrichts-Pras1dént_ka11n_Anw€1sung€n ertHSilen, und es wird dadurch die n_öth1ge E111l181t11chkeit crreicht. Wrnn nun einerseits die jetzige Organisation des AmtsgeUrhts dadurch durchbrochen würde, daß mehrerc' auffichtfübre11de_ Amtsrichter angestellt wcrden, und wenn andererseits der Lattdger1chts-Prafident ausscheiden sollte, 11 wiirdc diss zu cinem Zustande führen, in Welchem di? Einbeiili keit voll- ständig verloren ginge. Denn, meine Herren, wenn Sie mehrere auffichtfiibr€nde,_ dom Landgerichts-Präsidenten unabhängiie Amtsrichter anstellen, 10 würdc dic__C0ns8q11enz scin, daß a 6 die Bciugni e, die der Landgericht§-Präiid€nt hai, jrdezm 611156111611 der auffichtührenden AntiSrichter zu tbril werdcn müffrn. Es würdkn dann dereti Obkicgenkzriietx nicht Mein darin bestebkn, daß sic dir Diénstaufficht *siikyryn, dM G€7cha tsgang im EjleEÜWU übsrwachen und kleine Correrturen eintreten_la1en, die Kanzleien, die Gerichts- schreiberei beaufsichtigen; Hie 111111;th dann vielmehr voÜk'ommen dis Bcfugniß Haben, in allen erwaltungsan elegenheitsn dcr Justiz voll- iommrn an die Stclle des Landgerichts- *räsidenten zu treten, Und dadurch würde die Einßeitlichkeit der Lcitung vollständig vrrlorén gehen. Diss spricht auch übrrHauYi MWM, dsn Landgerichts-Präsidenten voÜständiY ausscheiden z11_la11en. enn in den Motiven eiagt wird, dax“; dcm „andgerichts-Prafidenten einige BEsugxiiffe drr iZciplinar- 818136 vorbealten werdrn sollen, namentlich d18 Eröffnung an einkn Züchter, _daß der Zeitpunkt seiyer Versetzung in den Ruhestand gekowmen sei, so ist da-Z bloß darum ge]ch8bx:n, WEU 95 nicht nothwendig er_1chien, Mitsr zu gehen mit Lian Eingriff in die jetzige Organiiation, und weil diese Dinge drm Landgerichts:Präfidcnten isbr wohl überlasscn bleiben können. Dies ist aber nur nrbensächlick). Nicht etwa, 11111 dessrn Stellung äu_߀r[ich Etwas zu Heben, nicht darum sind ihm cinzclne Rschtr vorbeckaltén, sondern der Grund lief darm, daß er Aufßcbtsbeantter auch über das Amts erich_t bleiden Zoll und der dahin zrelende Vor1ch1ag beruht auf der rwagung, daß alsdann dic Instizverwaltung cinr einheitlichere bleibt und daß es nicht zweck- 1näßi§_1€in würde, dicsen_ Vortheil ohne Noth aufzuFden._ _ LJierungs-Commissar Gehximer Justiz-Nßtl) «Zirrdaus: _D1c Zerren „1ng. Bödiker und Krams Haben Mißstands ÖU drm Berlznrr eri tr zur Sprache gebracht, dis außerhalb des Rahmens _derjknigen Ursel tändelicgen, drren Abhilfe der vorliegende Gescizcniwurs fi_ch__zum Z_18[€_scht. Es [isgt ja der Justizdexrwaltung fern, dieic Z).)iißstandc Fßnzktcb leugnen zu wo[[_en, sich ihnen gegenüber mit blinden Augen tnzustcUcn, und LS darf in d1cser Richtun anf dir Erläuterungen ZW Etat vsrwicsen wkrdcn, in dénkn ja an die ddrHaUdLiicn Uebel- iande anerkannt wcrdrn. Es kann auch in gewissrr Brziehung zu- gegcbrn werden, daß auf Abkiilfe zu firmen sein wird, wie insbesondxrd 111 Bezug auf die theilweise unzureichenden Localiiätcn. Aber, memc crren, was den Schwerpunkt der Kla M der beiden genanntanrrrcn 5 orredner bktrifft, dic unzureichcnde ichtcrzabl bei dem Amther1cht uiid Landgsrickxt Ber[i11 [, so ist diese K_[agr doch nur bis zn cznern gewissen Grade und mit gewissen Einjckyrankungcn al_s Hersch- ttgt anzuerkennen, und „dir Justizdcrwalfung bai cs s1ch iris zur _ besonderen Aufgabe gemacht, namrirtlick) m_ lctzter _61t, 111 dieser Ri tung begründeten Kkagcn, sowcrt td1_111[1ch, abzubclsen. May muß, 9 auch ich, bei rüfung der ("“ragc, ob dir beiden Berlincr G€r1chtc ausreichend mit- iclytern dsrsrxn find, dlC dctdkn Gcfichts- punkte VOÜkomtnkJn auseinandcrbalren, db einc gcnü Ende _Anzabk cxatsmäßi angcstelltcr Richter und ob übsr,a11pt _c_1ne ge- ixugcnde Anza [ 11011 richterlichen Beamten _ vorhanden 111,_ wic iW, Zur Promptcn Erledigung der (&??th erfordcrl1ch iind. Ju crstchr Hlys1chi kann ich dem Herrn Abg. 5 ödiker ni t_bc1trctcn, jvcnn er meint, ddr Zustand, daß Hilfsrichter nicht [) 073 zur Vtxrtretung, soydern zur Verstärkun dcs Personals bestellt w_crdri1, s€1cm_un- JMZÜcher, ein dem Rei 5 LW auch formell widc1“1prcchc_ndrr. , 10 W,. Geri tsvcrfaffungsgc 613124 [11131 die landeögcscizltchcn _Yor- Wristkw er die einstweilige .Iabrnchmung (Abg. Bod1kcr: Elnsbiirtlizze!) der richterlichén Geschäfte unberührt, gczstatiet _also auch _dW Yerivendung von nicht angestethen Richtkrn für diesen Dienst, und 111 den Vorschrifen, die sich auf die Landgericht"? bcz1ehen, F 69, sind die: Landeßgesexze insoweit aufrecht erhalten, UTP? dic Vexrtrctung 11111 durch ständige Richter zulajfen. Es wird 11110 dort die Mög- lichkeit _cinrr Aushilfe auch durch nichtständige Richter Vorausgescyt. ,bkk, wre der Herr Abg. Bödikcr mir eben dazwisrhenrief, cs Handelt „1 niir um einstweili e Wahrnehmung, und der normale ZZZ! tand W sem, daß im Verth inis; des dauernden Bedürfnisses auch 1 ter- stellen Vorhanden sind. Und in diescr Richtung muß anerkannt MM", da die Mebrforderungen dcs dic'sjährigcn Etats_ nur Linen Bru theil der Wünsche darstellen, WL[chL dic Iustider- "Züliung in ihrem eigensn Reswrtintereffe Haben müßte. „[der 1st dcn Herren ja aus der erstkn Lesung drs Etats bxkannt, QF elgen die finanzielle Lage in diesein Jahre die CrsüUun d,“ Wunsche der Justizvcrwaltung unmöglich gemacht Hat, daß_ fi dk? Justizverwaltung insofsrn einer 715 m_Q'or gcgcnübcr befand. as nun die andere Ira e betrifft, ob auFret _Lnde Richterkräfte dor- MdLn find, 11111 die es äfte ord1111ngsma_ßig 11! _Gang zu halten,_ so [NM dis Justizverwaltung auf Grund orgfalttÖxcr Prü un diesc UIC bLjahen zu sollen. Es ist, was zunächst dad andgcri it 1ctrifft, „Lm Landgericbt aii Grund eingchender Erwagungrn 1111 ai v. J. eme ?LHr beträchtli Aushilfe gewährt worden,_1ndenx _außer den WTI vdrkiandenen Hilfsrichtern noch weitsrc 511111113111 bewtxltgt worden sm, ?odaß das Landgericht Berlin jetzt mrt 130_R1chtern aus- kaltxet worden ist. Es ist möglich gewescn-„ 111, dsm neyen . e'chafksplan für das laufende Jahr auf diese Weise CML erheblubc Zäh] von neuen Kammern zu bilden, mit dem Vorbandenen Personal. s,elkere An orderungen nach Erhöhung des Pkrsoqaldestapdes smd e dM ai vorigen Jahres an den Herrn Jysüz-Mnnster m_cbt erankxkkirctrn. Man darfa1so annehmen, daß dtcch 5Yrrsonal derm 551". ger1cht zur ordnungsmäßigen Erledigung der Geichaite ausreicht, b M ULI der FaÜ ist, dürfte auch daraus berdochbxn, dgß nach sm_er KUK cmgezogenen „luskunft, nach dem gegrnwartt en S_tande, dic- jenige (Zivilkammer, die ihre Termine am weiteLten binausstebeii ar, dre dreizehnte, sie doch nur bis zum 29- Apkkl FUberaumt Hat, während Kanunern fich darunicr befinden, IZM Terine nur bis zum 18. und L_]. Marz reichen. el den Strafkammern ist das Verhältniß, niit Auönahme eincr

mnzcr,_wo auch bereits auf Ab gunsttges. Was sodann die

sen allerdings schwerer t worden, im We e der “ZEW

hilfe Bedacht genommcxn gewichte _betrifft, 11) zu überreden. Es _ stcimchäxiung erirnal wobl genügend 1:11, und zwar insofern, thhtsr bei Zugrunde- inander abwichen, daß nen werden konnte, und us d8r_ Selbsteinschäizung ergabcn, Beiypielswcise würdkn nach den 1 nnt Urbertrctungssachen br- 111 von 21 Richtern crlrdigen. [*].“le inshr als ihnen zugemuthkt dicye Zahl die Unzudersässigkeii cht aus, daß die Justizderwaltung en bemüht, und Es ist Vor kurzrm die daß aus dem vorigen Geschäftsjahr dir m_ig dem Justiz-Ministcr eingcrcicht wird. tbtgenfalls unter Zuziehurxg don crfabrcncn zu einer znderläiyigen Schäßung ist 81118 BErCchn1111g _a11fgestrllt wdrdkn 111€ dcr Lciitungsfähi ksit ch errcn Ri „ter [) , es 111 cinr Berrchnung daß an dem Amidgericht für 130 Richter so 131le Hilfsricht€r _b-Zwikli dkmnächst durch dcn Etat jahr 4 116116 Steüen bcwiUigt wurden, richter nicht zurückgczogcn, sondcrn Richter Vorhanden sind._ Klagen über übe Vcrzögcryng der G€schäfte 1citcn§ _ an den (Herrn Justiz alw dordcbaltlich der in Aussicht gc 11, daß den laufenden Bedürfnissen damals Abb 61111 cndlick) wicdrrhrxt auf die unbesdldctcn , so ijt ja richti , da Sie wrrdcn au ab_cr dj_c Arbeitsdemcffnng, gewicht ist 10 erfolgt, da dLrWaltung auch der Wc Augcnblick einc? Geschäft iiicht nöthig sind 3111 übrigcn wird dir J1xstizvcr1v Psllg? in Berlin ein wachyames daß die „Hrri'sn d€_r Ju stLtÖ: mit 01161101" **?) drrso1gcn wird. Ab . Bode“ ((Mi.):

fiir diE *“orlagr, die den vo

im Gehalte anzufügen, wenn und soweit eins Aenderun Regelung eintreten Zoll, und zWar Verschiedenheit gegenüßer der Na bezw. gegenüber den spater beschlossenen Aendsrungcn.“

Finanz-Minister 1)1'. Miquel:

Ick kann mich darauf beschränken, dic Aquübrungen und aus- führlichen Mittheilungen des Herrn Referenten in jeder Weise zu be- stätigen. Wir find ja darüber in der Budgetcommission einig ge- wesen, daß ein eigentliches Recht, ein ksagbares Recht der Beamten auf dir AScension nach Maßgabs der Denkschrift nicht vorliegt, daß aber die Staatsregierung ganz bestimmt die Absicht zeigte, wenn nicht in d€m persönlichkn Verhaltcn des 1211132111611 Beamten besonders Gründe dagegen sprächen, unbedingt nach diessm Indalt der Denkschrift _au_ch gar, kein Bedenken , znzufichkrn, daß Verändkrungen, die stwa in den Grundsäßen, den Säßen und den Stufen, dri den cinzclnrn Beamtenkategdrien für nothwendig erachtrt werdcn sdÜtsn, béi Etats dem Hause: niiigetßeilt w einem wirk[ich neuen System 311 tkm", von wclchcm dis Staats- rcgierung nur nach Kenntnißnakmw durch den Landtag abwrichen wird. [)andrlc fich hier um die Regelung der rigcsn Unterbeamten des etragc. Die neue Ein- er der Beamten zu er- Bcamten na

1st, ein ähnlich smd dic Verbält ist daher der

_ _ alsdann unter Herdor ebung der nisse der drr chwrisung zum Etat 1892-93 Versuch gemach Amtsrtchtrr zu crmittckn, Lender 1st dieser Versuch fehlgesch a ungen der einzelnen

ZHikathitbw Wir von 13 er a a 111 t gewon ch Resultate a

sein würde, als einerseits _legung der glcicben ArlZ irgend _cin zudrrsäs aqdererjcits indem iffern, die ganz unmöglich waren. is_rxiach ermittelten Penscn die fiin astigten Schöffenrick; enn ich auch annehn werden könnte, arbeiten, so ergiebt der ganzen Schätzung. Das schließt ni ck nach zuverläsfigercn Zahl ,lnordnung gctroffen worden, Uebersicht jeder einzelne'n Abthcil Es so[[ dann verfu t werden, Richtern aus dem zu grlangcn. Im April 1). J. _“ die übrigen:? nirgends in dr chters über dais hinausgkht, n1chät_3u11g selbst gcschä13t hatten - worden, die ergab, Es find damalI gcbracdt Wurde, und als

icr cin Pcrxsu 18, daß die Ye

Ick babe

Gelsgendéit des zukünftigen

mthrrichtsclbft, so Wir haben 88 kxier mit

errn sdÜcn.

FWÉÉFstM er 1? El

_ Abg. Lohre__n (sc.): (? GehaYtSderhältnine der preuß1schen Staaxés, dsren Za'k)[ über 88000 tung Habe n1cht drn Zwrck, dir Gekxäli sik so zu gestalten, daß die _e Erhdhungrn crfübren. Ob in dcr reitung d16_Fdlge dieser en. JedensaUs wrrde 111 chreitung 111151111111 sci,

zu Mm sei. mmiücben eiatsmä daß dir Zahl auf 132 für das [aufrnde Rechnungs cntsprcchkndcn dicr HMT; worden, sodas; 136 Arbeitslast und in keiner Weise

gt wordrn,

en, sondern nur Dienstzeit bestimmt ein€ Etatsübers sich nicht übers? eine solche Uebers titionen g(ngnÜb 5 ednrr wiins t einc Aus die Subaltern eamten. Abg._ Bdcdiker da[)in aus, daß eins A angsnommen wrrdrn könnt?. barcs Röcht grgsbe'n wcrdsn s daß dir anage 11111? (1116 WWW und daß di? Gründe: LÖLU wcrden 111iißtcn,

Abg.51'i€sck)ke(b. k. F.): eine Aenderung dcr Wiers durch Erläuterungen zum solution sa das GC 1111 ibm bk chkdffencn lasse. Das sei aber nicht richtig.

Abg. Dr. Licher (Crntr): fick) dariidcr klar stufkn kEin neucs nur nachrichtlich grg€b€n werde. rrbetkn worden,

Ncuordnung scin wkrde, [affe an, dsr Gcfadr gegeniiber, daß dor1ichtig skin müffcn allm Gehaltsanfbeffrr11ngrn dckmnng dcs Systkms drr

dcr Richtkr siiid =Minist€r bcrangctrctcn; er muß Prüfung vor- ilic gr1chcben Y_sssswrcn Bkzug Von dicicn Cine größcre se'kb iderständlich zu Ardk1t611 dic Pknscnbkrrckwxmg Z nach der Usbdrzcu 111111 der Justiz: lnefforrzi k€i11€n

nommcncn näheren verlangten.

Llliérssiufrn auf _LlWUlMLU wordcn ist ahl vorhanden ist. mit herangezogén, beim Amts

(Centr) faßt dir Nachwcisung dsr bändcrung obne Zustimmung ch WEU" drm Yeamtcn auch nicht 8 oÜe, sx) MÜUL doch dafür gesorgt WL ganz briiimmten Gründkn dkrsagf WerdLn

fiir die; Verwcigcrung drr Zulage an- damit drr Béamtc dagcgen Widerspruch Lr-

Altcrsstnfcn

gfall sämmtlicher Vorbandetier „_ _ g bcrvdrrufrn wiirde, ?odaf; 116311111 ord1111ng§111äßig€11 ArbciiSPCnUmw. 611111119 nach wie dor fiir dic RECHTS- Aug€ badkn, und ich darf 1110171 dirte'n, sttzdkrwaltung das Vrrtraumi sche'nksn, daß fir and 1111d mit offcncm AUJL diksL Zuständc writcr

5111" ErfüUung dcs

_ [1111195 für sclbstdcrständlich stufen nur durch _besondkrcs Gsseiz Etat wic jsizt erir_l_gen könne. Dis Re- Urderflüjßgss odcr fie bcsage _Finanz-Miniftcr don Linrr 11011 iachricht JUJLHM

also cntzvsder Etwas daß namlich drr _ Aendérung dcm „Hach nur SME J

SLine Partei sei der Régirrnng dankbar rbandenen Uebelständen cinigrrmasxcn ad- D11rch die Schaffung der; Amts Werde das Ansehen dEr Athrichtcr in Berlin raktisch würde es viéllcicht am bcstcn sein, räsidenten dic ganzc' Geschäftswertheilung am

gerichts-Präfid€1iten k€i11e§w€gs sinken. dem A111tsgerichtx- Berlinerr Amthrricht Vorlag€ durch die Justizconmiission

In der Budgstkdinmisfion sci 1111111 wesen, daß die Nachwciiung ÜÖST dir Miers- tatsrrcht schaffs, daß dic1c Nachwsisnng schließlich (15191 dcsbalb von dcr Regierung daß fir 11171) an die' Na Diss? Erklärmig sei erfolgt und damit

ommisfion geglaubtsich für bcfrißdigi rrkl dic Re[olutidn Cin wsiieres Zugrstandni Rcsoluiion besa nicht, daß überdcncinze

z11üb61'w1'is1'11. Er bitte, dir vorberatdrn _ zu 11111211.

Abg. Brandenburg (Centr): siche rr nicht cbenw ablCHnend gegeniiber, jedoch nur Untrr der Bcdin znr generellen Durchsüliru dagegen müsse Lr fick) Dcr Amts

dir Erk1är1111

Dkk rnwärtitcn Vorlage „„ gg “] „rbunden 1111)

wis der des VOTiJCU Jahres, daß sie ni t dsn er ien Schritt __ ilden solle; schon wegen dsr Kosiidieligkcit didses S_ystxms gerichis-Präsident 11111111: auf Berlin [381117111an Rothwendigste scheine ihm Richtermangels in Berlin zu sein, dazu viexleicht ssbr geeignst, nnd Hierbei könne nicht entkcheidend sein. Die Vorlagc wüns Bezug auf die Strllung dess Amtögeri gerichis-Präsidenten. Er komme in Bezug im yorigcn Jahre ausgrsprdchenen Gedanke? Amtsgérichts-Präfidcnten nicht zu ernennen,] aÜer Anitsrichtsr hßrdorgshc'n zu la7€11x idr Vorgesetzter, iondcrn 131811118 _ __ doch wis1e er, daß dir:? bloß fromme Wümchr 121811. _ die Vorlage 811161" bcxdndkren Eommisswn don drkrzkhn M zu iibrrweisen. __ _

Abg. Schmidt (Marburg, Centr.): Er bcgrüßc dxn 111 _er Versuch, dic dcm Berlinrr La11dgcr1chts-Pra11- ende schwcrc Last cinigcrmaßen zu__er[cichtcr1_1,_1mt Freuden. eichgesct; über die Gerichtöderfanung coU1d1re_ d1e Vor- Auf einen Uehelstand Habe 6122er aber noch niemand aufnu'rksam grmacht: Wie 1ol[€__es 1111t _dLr Vertretung des AmtßgrrichtZ-Präsidenten in Behinderungssallrn sem? _ _ einem anderm1Amtsricht€r 311, so wiirdéz das wohl d€11111chtr1chter- li en Bcamten gcgcnübsr sehr angrbracht, den anderen §21111115- ri tern gegenübdr aber ungeeignet sein, 11_nd da der Amts rr1chts- Präsident anf Lebenszexir ernannt wrrdxn rolls, könnten sol 8 ckBer- tretungrn Häufiger für [111192 Zriien, fiir ein JaHr__ 1111d_ darubrr, offentlich findc sich in dcr Comm111wn die klchtlg€ Slidertretung 311 ordnrn. _ s in Berlin [)icr näherr cingehsn zu walen, mcmc er, daß die Zadl dEr Richtersteüen hier _ganz rrbeblich _ werdrn 1111'is1'8; dic vicr neugcschaffsnen (Hilsskammern konnten me ordéntlickyc umgewandelt

(ircn 3111111117811, zumal an das Mus Mi, 11 FaÜ eincr Verwrigrrung tet werden sokle, sondcrn es soll? nur Nachricht grgcben aUgemcine Acndrrung dss" Sthmns.

(111) schließi sick) disien AquüHrungmi an. 8 (5811611 Gr1111d1ä§3211 zu verfahren, lic ? de_chrld frrtchcfs, wcil die' Zulagkn, welche ni ,t wirklich iirdcn, crsrart wcrden müßten; srüder abt, dariibér anderweitig zu der- ernér cmpfiehlt dir agen 1111d dis ngclung der

der Zulage bsri werden über LMC Abg. Dr. S Nach den bckanni in dcr Hand der an dic Beanxien 991 Habe der chortches das Re fiigcn z11Gun1t€n Links andrrcn Ausdehnung ch Systems dsr Wtcrszul Vérhältniffc dcr Diaiarirn. Finanz:Ministcr ])1'. Miquel: Msins Hsrrrn! WEnn man dir AntitHcik sser scharf strlYt, so wird durch die jLTZt Wrgrschlagcnc Einrichtung gcgrn frühér dir Laga der Untrrbcamten insofern gräiidcrt, aks bisder das Aufstsigen 111 Höhere Gchaltssäizs nicht bloß don ihrrm persönlichcn außerdiknst- lichen und dirnstlichen Vcrbalicn adding, srndcrn von d1'11 Zufäklig- ksitcn, od si? in Lincr grdßcn odcrk[ci11€11Bcamicngrmcinschaft warcn, wis dic Altérsdcrbältniffd inncrbalb dicsrr Bramfengetneinschaft sich viel Vacanzcn

die Beseitigwig des die Theiwng des Land er1chts

er abJrändert zu sshen in räxidenten zum Land- ierauf auf seinen schon 1 zurück, näm[ich dndrrn aus der Wabk dann würde er gl€ichsam nicht r Vertreter der Gesammthrit sein

Vorlags cnthaltencn dEnten oblie'

keiner Wrisc.

dUrch Tod, Psnsionirung ZUkunft in

auf ihr Aufrückcn [€diglicl) adHängen 111111 ibrkm cigenen dienstlichen Das ist 6111 ganz cardinaker Unter- schied, den ich nicht Wc'iti'r 511 c1iiwickcln brauche, und ich meiné noch immer, daß das Eine großc Wdhlfbat für unseren ganzen Beamtén- (Sebr richtig!) Köiiiglichr11 Staatsrrgidrung daß in dcr großen Verwaltung, wo man ja doch, 11181112 Herren, auch Elemente [hat, dir nicht afls dcn VOÜM Anforderungkn cntsprcchcn, * andsrs, wis dci dcn Nichtrrn _- cs unmöglich ist, ein gesetzliches gcbcn, daß Berücksickytigung dss außérdirnstlickycn und dicnsi1ich€n Verhaltcns ausgeschlosscn wäre, dbnc einc fdrmrllc Disciplinaruntersuchung cinzu- leitcn. Worüber - wcnn ich dan Hcrrn Abg. Kicichkc r€cht derstcbe _ ist dann nrcH cine Diffcrcnz? Drnkschrist, iHr Verdiilinix'; zum Etat und die' etwaige Beschränkung, dic daraus für die' frc-ic Dispdfition dcr Staatsregicrung hcrdorgchkn könnte. Nun sind die Hrrrcn darübrr auch Einverstanden, daß wir hier jrdcnfalks Links Grfcßcs wir diesc ganz? Sack)? regeln könncn an dcr Hand des Etats * also selbst wcnn dic Anficht ch «Hdrrn Abg. Kiéschk€ richtig wäre, nur auf ein JaHr. Drnn das istdic Bedeutung dcsjcnigcn, was er nennt: Etats- rccht. Was Etat-ercht ist, werdcn wir rrsi gcnau wissen, wenn wir einmal ein Comptabilitätchs 613 haben, ein Staatshaushaltsgesrjz, wie wir es jetzt deutsch ncnncn; und wir [1611111171111 11115; ja redlich an dicscr sehr schwierigen Sachs, ohne daß ich sagcn könnte, wann dem Hause das Gesetz wird Aber ich vcrstehc doch den Hrrrn Abg. Kicsckpkr so: Er will wiffcn, db innerhalb dieses Etats- jabrks dic Staatsrrgie'rung dcr Grundsäyc dcr Denkschrift gcbundcn ist; _ das wird wohl dcr Grundgedankc drs .Hcrrn Abg. Kirschke sein. Nun Hebe ich der- vor, daß dic Dcnkschrifk, auch sklkst wenn man sich darauf in 211181? Rrsolution bezieht, deswcgcn noch nicht Inhalt des Etatsgesches wird, und dcswegcn kann cinr formale' staatsrechtliche Vérpflichmg aus der Mittheilung drr ijlkschkist und dcr Erklärung der Staatsregie- rung, daß fie“. danach dcrfabren werde, nicht folgen. Wohl aber hat die Staatsregirrung, indcm sie dicse Denkschrift vorlcgt und daran den Antrag knüpft, in den bctrcffrndrn Pofitiom'n die Mittelsäizi' wegzu- lassen und nur Maxiuml- 1111d Minimalsäye cinzustcllen, aller '.gs gegknüber dcm Landtage dir bestimmte» Absicht geäußert, nach der schrift zu verfahren. Diese" Absicht hat die Commission mit meiner Zu- stimmung noch deutlicher präcifirt, indem fie eine Resolution vorschlug,

gcstaÜrtsn,

und außrrdicnstlichen Vcrbaktcn.

nöthig wcrden. Methods, dicse des Richtrrmangcl

OHne auf die Frage cinderstandcn

wieder anfgchobcn, müßtcn in Abg. Lcrchc (dir.): Man habs im vorigen Jahre bci allen Amtsgerichten einen Aufsicht führcnden mcHrcrc bcstellcn Hiervon ab esebcn, und wenn er )adc er doch

AmtSrichter, bei den größcrrn N9cht auf sich auch aus den deM der Vorlage das Bedenken, dai; _iie dix: Stellung _des Präsidsntcn drm Landgerichts=Präiidentc'n gcgenübrr 111cht dcr Untcrgchcnc des Am [icbstcn würde es ihm sein, __wcnn die' an56 [inargewalt ungefhkilt dcm ?ltntsgcrickyis-Prafidcntcn _zumlc. trllvsrtretung könne virllcicht so geregelt wcrden, daß aucb während dcr Behinderung dcr- Amtsgerichts sügungcn in dessen Namrn crlaffcn würds". _ so sri es ein unhaltbarcr Zu1ia_nd, daß am_Land= geri i der vierte Tbcil aller dauernd nothwendtgen Nichtcrjielxcn, cht der fünfte Theil dcrselbsn m_11 «Hilf5x1chtern besetzt seitigung dirscr Zustände dürse_ man 11ch anch dnrch Er 7chlag9 vor, _dx_e Vor- iiglic'der zu d1'1tärkc11dcn Instizcmmmßwn zur

_ mtsgcrichts- r1chtig fix1rc; Leßteren fein.

Jener würdc danach Uckuvr dir rrchtliche Natur der

räsidentew alls Vér- as d€n R1chtcrmangel sondern daß

111 Bkrlin anfange, am .lmtSJeri

keine schlechte lags der um fic Vorberathung zu überi _ _ Abg. Korsch (conf.): Kaum jcmals sci cm Gcseß so- not gewesen, wie das zur Verbandkun einen längst tief empfundenen Not die Grundzüge des Gcrichtsvcrfaffungsgssexxrs _ ebracbtc Vertretung des Amtsgch ts- dnne vielleicht dcm Landgkri ts- Was die geschäftliche Behandlung dsr xorla an-

nan lage [)inde'rn la 911.

Die Vorlage and, und sie thue- das, ohnc 111

. (Hört! links.) störend einzugreifen.

dorgclsgt wrrdcn könnrn. räßdentcn in ra1dc11ten zu-

zur Sprache Behinderungszllcn ewiesen wcrden. __ _ sei er in erster Reibe für ihr? Ueberweiiuyg an die _ commis 1011, Habe auch gegen eine bcsondcrc Cotxtmission 11911 vterzcbn Mitgliedern nichts einzurvenden, _11111 gcge11__8111c Verstarkmtg dcr Jnsttzcommission müsse? er sich ent)_ch1rdcn crklgrc11._ _

Die Vorlage wird der Zustrzcommtjston uberimesen.

Darauf tr1tt das Haus des StaatshaushaltszEt _ __ _ beginnt beim Etat des F1nanz-M1n111xr111mß._ zwar bei111T11.6, bet welchem e elung der Gehälter_ der_Unter: Altersstufen ers eint, liegt eine Resolution der

staatsrcchtlick) dis Inncbaltung

in die zweite Berathung ats für 1892/93 ein, welche

Zu_den Ausgaben und zum ersten Mal die Neur beamten na

Budgetcommtsfion vor: _ _ _ „Die StaatSregierung aufzufordern, _111 311kath dem Etat _cmc Nachweisung über dre ngelung dcr Altersstufen fur das Aufsteigen