nennen.
Seine Majestät der König haben Anergnädigst gerubt: den Baurat Paul Klinkert, Vorstand des Meliorations- bauamts in Minden, zum Regierungs- und Baurat zu er-
Seine Majestät der König haben Aliergnädigst geruht: die von der Akademie der Wissenschaften zu Berlin 13911- ogenen Wahlen der ordentlichen Professoren an der Universität rlin, Geheimen Iustizrats Dr. Emil Seckel und Geheimen RegierungSrats Dr. Johann Jakob Maria de Gro ot zu erentlichen Mitgliedern der philosophisch-historischen Klaffe zu etätigen.
.___-__.-
Auf Ihren Bericht vom 31. Januar 1). I. will Ich der Stadtgemeinde Berlin behufs Erwerbung der zur, be- bauungSplanmäßigen Freilegung der Stromstraße erforderlichen Fläche, die auf den anbei urückfolgenden Plänen rot angelegt it, das Enteignungsre t verleihen.
Berlin, den 5. Februar 1912.
W i l h e l m 12. von Breitenbach.
An den Minister der öffentlichen Arbeiten.
Justizministerium.
Der Rechtsanwalt von Berswordt; Wallrabe in Hachenburg ist zum Notar fiir den Bezirk des Oberlandes- gerichts zu Frankfurt a. M., mit Anweisung seines Amtsftßes in HacheUburg, Und
der Nechtßanwalt Herminghausen in Winsen a. d. L. zum Notar fiir den Bezirk des OberlandeSgsrichts zu Celle, mit Anweisung seines Amtssißes inWinsen a_. d. L., ernannt worden.
Ministerium der geistlichen und Unterrichts- angelegenheiten.
Königliche Akademie der Wissenschafien.
Die Königliche Akademie der Wissenschaften hat den 5 rofesior an der Universität Pavia Camillo (Holgi und den Ürosjeffor an der Universität Göttinganr. EmilWiechert zu korre pondierenden Mitgliedern ihrer pbysxkalisch-mathema- tischen Klasse gewählt.
Ministerium für Landwirtschaft, Domänen
und Forsten.
Dem zum Kreistierarzt ernannten Tierarzt Dr. Ernst Guthke ist die zweite Kreisiierarzistelie zu Bromberg vcr- liehen worden. .
Der Kreisiierarzt Uklei) zu Schildberg ist in die Kreis- tierarzifteile zu Flatow verseizi worden.
Bejgnntmachung.
Das Verzeiäßiiisd'éxer VorlesunZen an der bissigen
**riverf'ität für das T1 19. April d. begingende Sommer- !) lbjahr 1912 ist von be € ab bei dem Oberpedel] tm Unwersitäts- gebäude für 50 „3 zu haben. Berlin, den 16. Februar 1912. _ ' Der Rektor der KöniglicheZ Friedrich Wilhelms -UUWLlfität. enz.
Vorlesungsverzeichnis.
Königliche Technische Hochschule zu Aach€n. Vorlesungen und Uebungen im Sommerbalbjabr 1912.
Beginn der Einschreibungen: 9. April, der Voricsungen: 15. April.
Abteilung f. Architektur: Professoren: bon Brandis: Freibandzeichnen und Aquarellieren ] u. 11. Aktzcichnen. - Ha'us- mann: Baukunst der Rknaiffanck. Eisenbahnbochbau. - H enrici: Bürgerliébe Baukunst 11-111. Siädtbau. Entwerfen gus dsm Stegreif. - Schmid: Aligem. Kunstgeschichte. Ausgewabltß Ge- biete der Kuniigefcbichic. Uebsrfich iibCr die Stiilebre. Terk der bildenden Künste und des Kunsthandwerks. - Schupm ann : Oktnk11- lehre der Baukunst 1-1U. - Dozenten: v on Loehr: Ornamentik 1-11]. Innendekoraiion.- Stre icher: Plastik- Pxidaidozenten: Brinckmann: Baukunst und Gedankeüweit des Mitte-lqiters. - Buchkrem er: Künßler. Perspektide. Kunstgewerbe (chrxstl. und Frofankunsi). - Wildt: Naumbildung und Raumansstattnng wir
es. Berückiicbtigung dkr Moderne.
Abteilung f. Vauingenisurwesen: Professoren: Domke: Statik d. Hbchbaukonstrukii0nen ][ u. 111. „Eisenbctonbau, ]. - Gast: Praktische (Geometrie 1 u. 11. Geodätiicbes Praktikum. 1 u. 11. Geb mph. Ortsbestimmung. HÖHLW Geodafie. - Hkrtivig: Statik der 5 aukonstruktion. Eisenbau 1 u. 11. - Hirsch: Yer- kebrSwaffcrbau ]. Uebgn.i.Verkebrswafferbau 11“. . Schiffabitsbcirieb. »“ H bis: Straßembau. Entwässerung d. Stadt?. - Onirll: Flu bau [ und Kultmte'cbnik ]. Uebgn. zu Flitßbau 11. Secufkrbau u. ulturtecbnik ]1. - Schimpif: (Eisenbahnbau. Cisenbabnbetrteb. Kleinbabnen. - Siebkn: Baukonstruktionen 1 u. 11. VLranscblagen u. Baufübrung. ,
Abt-zilung f. Maschine111ng€nienrivesen: Professoren: Grotrian: Aügkmeine Elektroikchnik. Tbkorct. Clcktxotechnik. Elektrotecbn. Praktikum. - N. N.: Wärmctecbnik. Maschmsnlabo- rawrium [u. 11. IKaschinenlabbratokium [ u.Sprinklerlaborawrium. - Kb r): Grundzüge d. Lokomotivbaucs. Lokomotivbau. Eisxn- babnbeirtch: u. Sicberungéanlagsn. (?iienbabnwagcnban. Allgzzmeme Transportanlagen. - Langer: Dampfmaschinen. Rotierende Kraft: 11. Yrb-xiiSmaschinkn. - Nieten: Baukonsirilkiionslsbre f. Maschinc'nin . U- f. Bexg- u. Hüiicnleuten Laiibkbs- maschinen. - Iliasckp: AuEgswäblke Kapitel dEr Prakt. Elektro- technik. Einleitun i. d. Elektrotechnik. Konstrukttbnslehre d. Elektrotechn. Elciir. Konstruktionsiibg. - Röt scher: Einleiig. i. d. Maschinsnbau. Mk'chan. Technologie. Uebg. i. Labor. f. mechan. Technologie. Maichinxxnciem. „einschl. Kinematik. - Wai- lichs: Atbeitsmaicbinen. Fabrikorganiiation. - Dbzenten: Finzi: Elektr. Zentralanlagén u. Leitungen. Elektromotorische Antriebe in „Berg- und Hüttenwetken. - 5 . Kraftfabrzcuge; Abriß des Maschinenbaues. - Privatdozenten: Bartl): A'usgxwablte Kapitel “0. Werkzeugmaschinenbaues. - Folkerts: Organisation Von Fabrik- betrieben. - Grunewald: Berg- u."Hüit2nw€rksmaschinen.
Abteilung f. Bergbau- u.Juttenkunde, f. Chemie 11. Elektrochemie: Professoren: “ orchers: Kleines meiallurg. Praktikum, umfaff. Lötrobr- u. büttenmänn. Probierkunst u. Zlektr. Schmelzverfabren. Groß-s metallurg. u. elektrometallurg. Praktikum. Uebersicht über d. gesamte Hüttenwesen. -" Bredt: OrZaniscbe Experimentalcbemie ]. Allgemeine Uebersicht uber d. organ. Qbemie.
Methoden. Quantit. Analyse durcb Elektr Darst. anorgan. Präparate.
. d. analyt. u. anorgan. v. Chemikalien mittels
Spez. anal t. -, Gas- 11. vektralanaiyse. selbst. wissenschaftl. Arbeiten auf d. Geb Elektrochem. Praktikum. s _
Elektrolyse. Galvanoplasiik usw. Ausfübr.selbsiand.wiffenscha . b. . Elektrochemie. f. Hüttenleute u. Chemiker.
Geolog. Ueb .
unter großer S annung des dich1bese ien Hau präsidentGraf huen-Hedervary as inwieweit er die Abänderungsvorschläße des Grafen Apponyi in bezug auf die Wehrreformvor
ngenkTe. BTZer Ministerpräsident erklärte laut Bericht es,
D a n ne nb e r g: Exdgcscbicbte (geolo . Formationslebre Mineralogie u. Geo :) d. ieinko len. - Haußmann: arksch. u. Feldmeff. Auggleichungsi-echnung. - Salinenkunde. f f Ber männ. etrographie.
ie (für Bauin . scheiden 11. Je d- meffen 11. Uebg. i. Bergbaukunde 11. bereitungs-, Brikettierungs- zus. mit Prof. S graph. Uebg. I.)? kr auf d. Geb. d. Kristallographie, Energiegewinnung u. -verteilung. - 17. Cntwerf. v. chem. Apparaten Pbysikal. Chemie 11. Uebg. in pbvsikal. Chemic f. christene. - SÖWSMÜUN: Bergrecht u. Bergmänn. Seminar - zus. Kleines eisen-
n. Kokereianl. Seminar - wemann. - Klockmann: oskop. Gesteinsunters. Anleitg. zu selbst. Arb. Mineralogie u. Petrogvapbie. - Rau: Chemische
Technologie 11. u. 1 u. Fabrikanl.
Chemisch-tecbn. Praktikum. - R gewählte Kap. d. phyfikal. Chemie. üttenleute, f. Cbkmiker u. f. Foriges Cniwerf. bergmänn. u. Tiefbobr-Anl. [tung. Bergwirtschaftslebre. - Wüst: Geschichte der Metalle. Großes eisenbüit. Praktikum. - Honorar-
Der Aach. Steinkohlenbcrgbau. - Do- [ektrometallurgie d. Eisens u. d. Herstellung u. alstäble.- Von Kapff: Chemische Technologie ärberei, Bleichcrei usw.). 8. “ Quasebart: Hütten
ieibobrkunde. BergwerWa mit Prof. Herbst. hüttenmänn. Praktikum. professor Stegeman zenten: Goerens: Eigenschaften d. S d Ge pinsifasern (F Meta urgi büttenkunde.
u. Récbenübg. flanzenreicbs 111. tan. Arb. aus d. Geb. d. dozenten: Vorne
aromatische Verbd Abteilung 7 matik u. Naturwissenschafien: Höhere Matbematik 11 rechnung. - Kähler: wissenschaft. Nationalökonomiicbe Uebq. - Kbit darstell. Geometris. - N. N.: Kap. 1). Mathematik (Photogrammetrie _ at. 11. Gssckyästsbeirieb industrieller u. Besprecb. über Organisat. 11. (H Kartelle d. Bergbanes u. d. Eissnindusirte. Privatwirtschafil. Uebg. - Flugtechn. Asrodynamik. - Stark: Usbg. i. physik. Labor. - Bcrücksicbtg. d. wirts
- Levin: Phyfikal. männ. Konsiruktionsn. kunde. - Wandboff: MarksÖLid. Zcichm- - Wieler: Spezielle Botanik. Mikroskop. botan. iisbg. ].
Rohstoffle'bre d. Aniig. z. sslbsiänd. reinen u. techn. Botanik. - Priyai- mann: Allgem. Hüitknkunde. - Fiscbsr: Maß- blte Kap. d. Eisktwcbcmie. - chy: Hydro- g- - Semper: Steinkohlenpflan . allgcm.Wissenschaft€n, in Prbicff brcn :
sbss.f.Maibe- Blumentbcil: Elsm. d. DiffLrential- u. Integral- Grundzäge d. Finanz-
Verficberungstn. cr: Darst. demetrie. Höhere Maibemaiik [. ). - Passo w:
* Nationalökbnbmic. Einiubrung
Ausgkwäblte Wirtschafts. korximerzicliLr Untkr- eschäitsb€ir. d. Selbstkostenbcrecbnung Neißner:
nehmungen.
industrieÜer M€chanik 1 u. 11. mentalvbvfik 11. ' Länderkunde v. Amerika m. bLs. Ausgewählte Kap. d. pbvßk. (Geo matbcm. Geogr. Geograph. Prafiikum. , Bau- u. Wohnungsbygicne. suchungskursus. - Henne: Feuerberficherimgsteck) rungsteckyn. Besprechungen. - Verwalt.=Rechts. Wirtschaftl. Tagssfragen. Feuerlbichwesen.
abtikbeficht. Meteorolog. Technik, verb. Observatorium. S
Theorie d. Wärmestrahlung,„ - Le Rußl., Land u. Leute. -- Scharff: Fra Sprechübg. - Land u. Leute.
(basis. Verhält- rapb. Ausgc'w. Kap. '. eograpb. Uebg. u. Exkurs. Bakteriolog. Unter- Feuerbersiche- dz. d. Staats- u. VersicherungSrecbi. - Lébmann: Schatz: Bilanzierung. - Scholz: Seiy: Tbeoret- Pbysik. Exp Gewerbehygiene Privatdozenten : mit -Uebg. Photogravbie . : Brussow: Russisch 11. - Lombardo: Italienischéll. rankr., Land 11. Leute. Ward: Enalisch 11. Engl. Korrespondenz. Neuere engl. Literaturgescb. - Unterrichtskursus Über erste Ukber d. Gefahren im
-- Gemünd:
erimentalvbvßk Unfailverbüig„
im meieorolog.
Us. Göre W13-
Engl. Sprcckpübg. Vogel: Spanisck) k]. - Marwedei: ücksfäilen. - Quadilieg: üttenbetrieb 11. deren Vexhütung. ird nacb Ciniendg. v. 60 „Z i. Inland, 1). 80 „1 nach d. Ausland Vom Sékretariat versandt.
Aachen, im Feerar 1912. Der Rskwr.
Hilfe bei Un [ Bergbau u..- rogramm w
Yießfamiiich-H. Deutsches Reich. Berlin, 16. Februar.
Seine Majestät der Kaiser und König machtsn, wie „W. T. „V.“ meldet, beuis vormittag dcm Reichskanzler Dr. von Mihmann Holiweg einen Besuch.
Preußen.
Oefte rreich-Ungaru.
Im ungarischen Abgeordnetenhau ée ergriff gestern es der MinistLir- ort, um darzulegen,
age zu berücksichti en
Er nebme einige dieser Anträge an, sei jedoch genötigt, andere,.
die keine Verbesserung der Vorlage bedeuten würden, abzulchnen., Graf Kbuen-Hederdary hob die Notwendigkeit berdor, aus Gründen der internationalen Politik für die Entwicklun der Armee Sorge zu tragen, und wies darauf hin, daß die cdölkerung die zweijährige Diensipfiicbt, die die strreform einführe, als große (Er- leichterung betrachte und ihre Verwirklichung berbeiiebne. Betreffs der Wablreform erkläxte der Ministerpräsident, daß er sie in der Herbstsession Vorlegen wolie. Die beste Methode, die Vorlage zur Wahlreform zu bejchleunigen, sei, die Webrvorla e sobald als mög- lich zu erledigen. Graf Kbuen-Hedervarv ermab
Opposition, die Obstruktion gegen die Webrvorlage einzustellen, da auch die Mehrheit der Natiou die Wablpoliiik des Kabinetts billige.
nte schlieleich die
Hierauf wurde die Debatte vertagt. -
Großbritannien und Irland. Jm Unterbause wurde, wie „W. T. B.“ meldet, bei
der Adreßdebatte zur Thronrede, die gestern fortgeseßt WUrde, ein Antrag der Arbeiterpartei, der zur Verhütung von Arbeiterunrixhen fiir Mindestlohn, Verstaatlichung der Eisen- bahnen und Koblenbcrgwerke und andere Monopole eintritt, mit 226 gegen 45 Stimmen abgelehnt.
Rußland. Bei einem Festmahl, das der Großfürst Nikolai
Nikolajewitsch gestern zu Ehren des Königs von Monte- negro veranstaltete, brachte der Großfürst laut Meldung dcs „W. T. B.“ folgenden Trinkspruch aus:
In der Nähe des Hausés Peters des Großen, des Gründkrs dcr
russischen rkguliiren Armee, babsn dercn Vertreter die Ehre und das Glück, Eure Majestät als unsLren Generalfcldmaricbgll zu begrüßen. In Ihrer Person find wir längst gewohnt, einen Hsldenfübrcr zu ehren, dessen Name untrennbar mit dem Siege Verbanden ist. Ihr Bild wird stats in unseren Herzcn bewahrt bleiben und ich bin tief Überzeugt, daß es uns nsue Kraft berieiben wird, dßn historischen Ruhm der siegrcichßn russischen Armee anfrecbt zu erhalten, wenn uniLr erlaucbter Bsieblsbabcr uns in den Kampf schickt. I.)?öge Gott Eurer I)iajciiät iangc Jabra der Gkiundbeit und des Glücks ver- leihen zur Freude Montenegros und zu unserer Freude.
Der Großfürst brachte ziim Schluß ein Hoch auf den
König, die Königin Milena, die Königliche Familie und das montenegrinische Volk cms, das dem russischen im Glauben und in der SinneSart verwandt sei. Der König Nikolaus be- tonte in seiner Antwor-i, daß bereits Peter der Große Monte- negro seine Gunst habe zuteil werden lassen. Seitdem seien die Bande stets enger geworden. Das gegenwärtige Ver- hältnis sei das einer untrennbaren Gemeinschaft und gegen- seitiger Liebe.
Amerika. Der argentinische Senat hat nach einer Meldung
des „W. T. B.“ den Etatsentwurf für 1912 ab- g ele h n t; der Etat geht nunmehr wieder an die Kammer zurück.
Affen. Nach einem vom „Reuterschen Bureau“ verbreiteten amt-
lichen Telegramm aus Nanking haben sich der Präsident der Republik Dr. Sunyatsen und das Kabinett am Mittwoch in die Naiionalversammlung begeben und dort in aller Form Yre Entlassung gegeben. Sie empfahlen dringend die „Zahl YUMichikais zum Präsidenten der Republik. Dcr Vor- siizende dankte unter dem Beifal] der Versammlung dcm Präsi- denten lfiir seine Tätigkeit und seine Selbstlosigkeit. Die Nationa
dingung, dms; der Präsident und das Kabinett ihre Tätigkeit fortsetzen, bis der neu zu Wählende Präsident sein Amt antritt.
versammlung nahm die Abdankung au unter der Be-
Wie der „Times“ aus Nanking gemeldet wird, hat die
NUKonalversammlung gestern ?)uanichikai einstimmig zum Präsidonten dsr vorläufigen Regierung gewählt. Die Naiionalversammlung besteht darauf, das; Nanking der Sitz der vorliiufigsn Regierung werde und daß Yuansciskai nach Nan- king komme, um vor dsr Nationalversammiung auf die Ver- fassung den Eid zu leisten.
d. M. Unter dem Vorsiß des Staats- tärs des Innern Dr. Delbrück ab- wurde der
In der am15. Staatssekre Plenarsitzung dLS VundeSrais Aenderung dos Formwlars de'r Wander- Der Entwurf 011181" V01'sc1)rificn fiir den wechsel- n den Eisenbahnen Denisck)lands cincr- Und Ungarns anderseits gelangte zur Rcchmtngsscichcn und iiber
ius; gefaßt.
Ministers, gehaltenen Vorlage, bcircffcnd gcwerbescbéine, die Zustimmung nenen Vercinbarung leichterer seitigen Verkehr zwischc seits und Oesterreicbs Annahme. Demnächst wurde Über
verschiedßnc Eingaben Besch
crzeichnis der mit dem schon Inhaber- vom 8. d. M.
Im 8. Nachtrag zu dem V Kontrollstempel versehenen aitsléindi Prämien in Nr. 556 d. Bl. ") muß es unter Otismnnischc Prämien- Nr. 442062'heis3211: 412062.
pfapicre mit (Erste Beilage anleihc statt
Lant Meldimg des „W. T. B.“ ist S. M. Tpdbt. „Z 90" vorgestern in Kiukiang (?)angtsc) angekommen.
Bayern. schließung sind, wie „W. T. B.“ die Mitglieder des ihrer Stellung als bayerische Bundes- ben Und an ihrer Stelle die Staats- Hertling, Freiherr von Soden, d von Breunig zu bayerischen bevollmächtigten ernannt worden.
Durch Allerhöchste Ent meldet, die zurückgetre Bundesrats waren, von ratsbevoUméjchtigte entbo minister Freiherr von em an 11 un
tenen Staatsmimister,
von Thel Bundeßrats
Organ. Praktikum. - Classen: Aligemeine u. anorg. Experimental- Öemie. Yuvrgan. Praktikum. Praktik. f. qualit. und quantit. Ana-
Parlamentarisckxe Nachrichten. Die Schlußbericbte iiber die gestrigen Siizungen des Reichs-
tags und des Hauses der Abgeordneten befindkn sick) in der Ersten und Zweitcxn Beilage.
In der bcuiigcn (7.) Sitzung des Reichstags, welchcr
der Reichskanzler Dr. von Vcihmann Hollweg, der Staatssekretär des Innern Di". Delbrück, der Staatssekrciär des Rcichchnarincamts, Groszadmiral von Tirpitz, der Kricgs- minister, Gcnsral der Infanterie v on Heeringen, sckrotär dcs Iicick)§p0sta111ts Kraeikc, der Staatssekretär dss Rcichsschaßamts Wormutl) Und der Staatssekretär des Reichs- justizamts Dr. LiSco bcimobntcn, wurde die Generaldisknssion des ReichsbausbaltsUats und des Etats der Sehns- gcbietc für 1912 forigcscizi.
der Staats-
Aba. bon Payer (F0rtichr._Volksp.): Die Tbromsde gibt
wenig Anlaß znr Ausreßnng okkr Kritik. SiS sticht Wohl ctivas ab durch eine gcwissc Gclaiienlxit nnd Hoffmmgsireudigkeit. Nur dJLiU kann ich ihr nicht zustimmen, da[; die Finanzc'n binnen kurzem zu cmcr Vollständigen Gksnndung (l))slangcn wkrdcn.
Ami) die Rede des SWV“
iekréiärs iiber den Etat egründet nicht eine solche Hoffnungsfrcndig-
keit. Dagegen hat uns stbr interessiert, was der Schaizsckrctär über dk?
Gkschick)te ansprer Finanzen gesagt bat, namentlich was das Vé'k'
bäitws der Matrikularbeiträge und die Ucberivcisung bet1ifft. _Cs“
klang wie ein Echo unsersr früheren Reden, We'nn er darauf binwlks- daß man nicht ungsstraft die Geseße der Volkswirtschaft verchexl darf. „Kkiné AuGgabe obne Dcckung.“ Diesen Sai? sollte mim ,tmk goldencn Buchstaben auf diese Wand malkn, mit d(n Namen derjcixkßkn ngcordnetcn nnd Staatssckx'ctärk, die gewobnbeitsmäszig gegeii 'on-ik" Satz csündigi baben. Das chtrum will die Parteigkgcxischsb“ ichwä Ln. Schade, daß dies nicht schon friiher geschehen ist. Wik unsererseits haben kein? Veranlassung zur Aufrcgun Wir sind ubkk
diessn Winter recht gut [)inweggekommen, wir sind mizt' mxbr Ehren 1111 .
Würdcn bedachtworden als es unsere ungébeure Vescbeidcnbeitzulaßt' Das; wir einige Siize baben an andere abtreten müsstn, bat a1lch ew1ffc Vorteile. Das Ergcbnis der ReichstagsWablkn Wird ü"; besikn illustriert durck) dcn schmalkn Gang der durch den Saal €? und streng einen Scheideweg bildet zwiicben rccbts und links. e
"dauernden Aitsgaben, imd zwar bei den Besoldungcn
' mMWisck) unzulässig!) Diese Verträge verstoßen geradezu gegen die
nen haben klar bewiesen,! daß die überragende Me rbeit des Tischen" Volkes die' Politik der Regierung und der bZ))?ebrbeit aufs scharfste verurteilt. ,Die Ma'brität ist Unsinn“ ist gesagt worden“ das können wqbl große anner sagen, die eine Autorität für ficß haben, aber beim Gxafen Westarp reicht sie nicht so Weit. Mit der agrarischen Hochflut ist es vorbei, und der schwarzblaue Block wird niemals mehr so geleimt Werden, wie er gewesen ist. Mit der Zunahme 'der „sozialdemokratiscben Mandate verknüpft fich die Erscheinung, die nicht zu untZrichätzen ist, daß die Herren sich jetzt mehr dem Ganzen fugen mussen. Vielleicht wäre es ihnen anJenebmer gewesen, etwas weniger Mandate zu bekommen, um die er unangenehmen Notwendigkeit enthoben zu sein. Ich weiß ja nicht, welche Tonart der Ab? Ledebour anscbla en wird, aber die Rede des Abg. "Frank bewei 1, Was ich gefat ,abe. Er bat eine Zurückbaltun geubt, dicx uns um so sympatbiiZer sein kann, als das, was er an den soztaldemokratisMn Speisezettel gese t hat, im Grunde? genommen nur demoqutiséhe Fordexungen find. ufsolche Ursachen ist das Anwaxlosen der sozialdemokratisäyen Stimmen zurück- zuführen. Auf die Agitation allein gewiß nicht, auch nicht auf die Aufstachelung auer menichlichen Leidenschaften, wie Graf Westarp meinte. Welchen Erfblg bgite dann der 5Bund der Landwirte babcn müssen. Die Hauptursache liegt 113 der Erbitxernng des Volkes über die aus- wärtige und 11111er Politik. Es entstehen immer weitere Schwieri = keiten und damit grÖßczre „Fasten. Namentlich VolkswirtschafilicZe Gründe spi€len mit, die ]abrlicb sieigknden Preise für das, was dcr Mensch zum Lebensunterhalte braucht. Die Regierung hat x1icht das eriosends Wort gefundkn, um das Volk aus disser 1chlin1men Lage zu bcireten. Die Erksnntnis wirkte auch mit, daß alle Lohn: und Gehaltserhöhungen nachbinken und die Ursach€ zu weiteren Preissteiger'ungen geWcien smd. Man würde sich fügen im Volke, wenn man diese Preissteigerung als die Folge natürlickykr Ent- wicklung ayssbxn mußte; aber jedermann weiß, daß fie zum großM Teil aiif die kunstlichen Wirkungkn einer Gesetzgebung zurückzu übten ist, die, auf .Kosien dcr Allgemeinheit wenigcn Gewinn rin t, «110 Ullt zivsterler Maß mißt. Dazu kommt die staatli e Haaiung Von Steue'm auf Steuern. Jsde Auflage diessr Sieusrn isi ungerecbtsr als die dorberJ-Ibench geniesen ist. Immer deujiicber tritt zu Tage, daß 18 161 tungsfäi)ig€r einc: Bevölkerungsscbicbt ist. fie um so qbcr gexietgt ist, sich von der Steuerbelasntng zu drUckzxn, sodaß schließlich„die„ gxoszs Masse als Sienerobjskt Übrig bleibt. Bezeichnend war. daß die einzige gerechte SiEUer, die Nachlaßstkuer, gerade Von der Rechtkn Vcrworchn wvrken ist. Die Parole des Abg. bon Heydebrqnd dom „lückenlosen Zolltarif hat hunderttausende Von sozialdemokraiisckyen Stimmzettcln in die Urne gkbracht. Selbst der ?ibg. don Heydebraiid und „seine frkikbnscrvatidcn Freunde fiihren jetzt leLkz€1lg€110 aus, wie unbetlvbli die Vsrnsériung dcr Nachlaßsteuir ","d die Vechndnng der Lisbesgabc auf die BcvölkErung gkwirkt bat. Schr, gtoizen Einfluß bat die- Verwcigsrung dsr Reform des vrexzßtsckken und des mecklenburgiicben Wablrschts geübt. Die Rat- ichlaZe zur Abbilis'find gestcrn nur gam obSnbin gestrcifi worden. Dafur bat man Wieder das Lob der Reichsfinanzreform in allen Tönen gesungen.
(Schluß des Blattes.)
Das Haus der Abgeordneten setzte in der heutigen ( 16.) Sitzung, welcher dor Minister für Landwirtschaft, Domänen uiid Forsten Dr. Freihkrr von Schorlemer beiwohnte, die Beratung des Etats der Forstverwaltung bei den
dsr Forstbeamten, fort.
Ab .Stroebel (Soz.): Auck) wird find der Maimmg des Ober- iandfor tmcisters", das; wegen des Wildschadens nicht das Wild ausge: rotikt werden duric; aber der Wildschaden kbnute Verhindert Werden, wenn die Jagd m den fiskalischen Forsten Verpachiet würde. Es ließen fish daraus ganz bedeutende Einnahmen erzielen. (PräfidentDr. Fxctberr Von Elisa macht den Redner darauf aufmerksam, daß dies nicht zusdem 31.11“ Besbxkcbung KesteUten Titel gkböre.) Es findet doch [bust bc?! dem ersten Tltki der Ausgaben eine aÜgcmeine Besprechung uber den Etat sta'tt; (Der Präsident bsmerkt, daß disse nur bei dem Titsl des Ministchehalts stattfinde, (1er hier nicht zulässig sei.) Der Wildsignd muß er alten Werden; wir smd auch dafür, das; eine möglichst reiche anxta in unscrkn Wäldern erbalten wird, aber für eiizkn ordnungsmaßtgxn Abschuß muß natürlich ()(-sorgt Werden. Die Verpachtun wurch mindksiens so viel einbringen, daß die (Emkommensteusrtufsn bis zu 1200 «M aufgebobkn wkrdkn könnten. Der Ertragswsrt der Gmneindejagden würde schwsrlicb durch diese Verpachtung der „fiskalischen Jagden zurückgeben. Die Verpackytung der Staatsxagdkn ist auch Von Fachleuten als im JnieYse des Fiskus liegend empioblsn worden. Es können in der Tat illionkn aus dcr V,?rpachtung der Jagden beraitsgeboli werdcn. Anderkrscits müßte dcr F1skus [ich berentt finden laisLn, den Kommunen in der NäbL grcßer Stadie roßere' Waldffa'chen zu einkm mäßigen Preise abzizlczffen- Ick) abc bißx besonders Grbß-Bcrlin im Anger, das gknottizt ist, 110 0/0 Zusckylage dom neusn Jahre ab zu zablkn, [Md nicht in der Lage ist, für die: Zwscke des Landcrwerbs so hohe sSymzncn zu zablen, wic" sie Von ihm Verlangt wsrden. Eine große «jincksicbt auf die Großstädte, insbesondcrß Berlin, wäre schon 765- balb am Plays, Weil sie im Gegsnsaiz zu dem plaitsn Lande dic Qauptkqst dcr Sidfucrn zu tragen haben. Die Lage der Waldarbcitßr lafit di?! zu wunscbcn übrig. Die Löbne sind in den [Lizien Jahren niir ganz iznbedeuicnd erhöht worden. Das ist sowohl Von den Tagclobnen, .th Von den Akkordlöbnkn. Solche Höhne solltsn in Wm I)i1tsierbeirtcbc Lines so großen Staates nicht vorkommen. 5Stundmilcibne Von 10 bis 30 „& sind cines .iitiliursiaaies unwiirdig. Yudere Bundcssiaaten zahlen höhere Löhne, so Sachskn, Bayern, DisM, ElsaßLotbringcn. Zu vsrlangcn ist, daß die Arbeits- bedingungexi den Arbeitern genügend bskanntgegebcn Werden. Die Arbeiter smd im unklarkn darübkr, welche 26an ihnen Lissnxlich'znsicbcn. Ferner mus; gefordert WLWLU, dai"; sic sich zn U1bcti€rausschüssén bereinigen könncn; Siiddsutscksand ist Uns darin mit gutem Beispiel vorangegangcn. Wknn man dcn Arbciikrn das freie Koalitionsrc'cbt beschränkt, so wxrdxn nnslecr Partei die Frfichte dadon zufließen. DLT Land- wtriWastDnmisicr will Line soziaidcmokratisckye Agitation nicbt Luidkn. TOS", Arbcitsrn darf doch nicht Mrwebrt Werdcn, auf beffsre »“Obnderbaltytsie hinzuwirken. Die Agrarißr somcn dock) aucb dafiir, ZAR 1i)11€n eine angcmc'sscne Rente zu teil wird, sclbii auf Kosicn dcr ;Ulgcmcinbstt, ebenso Jnmmgen usw. Den Oberförsicrn und Förstern smd" erhebliche (Gkbaltserbbbimgcn bewilligt, und wir haben: auch das!)? Mstimmt. Dann mu&abér auch die Noilagc der Forstarbeiter hkkllkkfilhtlgt werden. Die achtbedingungcn dcs Fiskus fiir die Wald- arbeiter find aufzerdrdkntlick) inbuman und so gsbaltcn, das; die Arbeiter skzwiebelt Werdsn können!. Solche Pachtvkrirägc' follikn doch Ukcht stkicblosssn iverdén. (Präsident Dr. Freibérr Von Erffa: Der Liusdruck „zwic'be-ln“, angewendet auf die StaatéregiskUWg- kit parla-
Ykanitten. Wir fordern vor allem für diLsL ArbeitkritaniÖkäitktes .Meins- und Vsrsammlunqsrccbt. Solanße dies nicht newabrt wird,
lerszender preußische Staat als der rückiändixxsie Staat bezeichnet
k NÖI- Busch (Zenir.): DLL" Abg. Leinert xief mir eben zu; Jetzt otximt die Bekämpfung der Koalitionsfreintt. Wxnn er die Ge- chtcbte dcr Geivcrkschaftcn objektiv studiett bgtie, xnußte er zugeben, “ß gerade das Fcntrum auf diesem GebtktS tatig gewesen ist.
Lk bak für Berlin o viel getan, wie dcr Staat! Gerade das Platte Land hat ni t die kulturelic'n Zuwkndizngen erhalten, F?“? 12 Berlin erbalicn hat. In den Provinzen müssen W emeindkn 200-400 0/0 Zuschläge zur Staatseinkommcn- teu“ EkbLbLn- Bérlin will nur genießen, aber nichts geben. . babe schon in früheren Jahren für die Waldarbeiter ein Wort “NMUN" Ich kenne Persönlich Waldarbeiter, die emen Tagelobn DM 4 bis 6 96 erhalten. Ick weiß aus dem Munde von Försicrn,
da fick) die Leute geradezu zur Waldarbeit drängen. Die Leute wollen t durch die Sozialdemokratie verekeln lassen. er Bessermacben ist schwer.
sozialdemokratischen Zukunftsstaat
Bauwesen.
Eine Preisbewerbung für Entwürfe zu eineZn Lauf- , _ _ aegenü er der Unibersrtat in Bonn chretbt der dortige Oberbürgermeister unter den m'der Rheinprovinz ansässigen oder aus mtt Frist bis zum 1. Juni d. J
750, 500 und 250 «,“. Für die Ausführung des Brunnens sieht die Summe don 16000 .,“ zur Verfügung. Bedingungen, Lageplan und Lichtbildaufnabme dLs Plaßes find durch das Stadtbauamt zn
fi auch das Lkben ni ein ist leicht,
einer Schablone machen, Waldarbeiter zum Minister und den Ministxw von Scborlemer zum Waldarbeiter machen. Das Zentrumsminisiertum in Bayern ist frei- beztlicher gesinnt, als es ein sozialdemokratisckyes Ministerium sein wurde. " DLL, bayerischen Minister haben immer gezei 7, daß fi? ein Herz. fur die Arbeiter baben. Arbeiter beim „Vorwärts“ sein, denn da beißt es einfach: „Wer sozialdemokratiscben TerroriSnms und der Bedrohungen gegen die christlicb-iozialen Arbeiter bestraft worden. So _fiebt es bei den freien Gewerkscha Sozialdemokraten) nur da ür, daß Ruhe tbrkr Arbsit nachge immer fur böbere Löhne ein, aber die Mittel dazu bewiU Wir find dafür, daß fick) „die' Waldarbeiter auf christli Grundlage frei organisiircn können. aber nur dsn Terrorismus.
(Schluß des Blattes.)
Wir können f an dem la e . A
nicht einen B m daher gebürtigen Künstlern
und mit drei Preisen von
Ich möchte lieber orstarbeiter als
"icht pariert,
, Mit lieder freien ka erkschaften g
der fliegt.“ sind wkgen
Land- und Forstwirtschaft.
40.Plenarbersammlung des Deutschen LandwirtschaftSrats.
Sorgen Sie (zu den christlicb-sozialen Arbeiter in Sozialdemokraten treten i en sii? nicbt. :na ona er Die Sozialdemokraten wollen
en können.
In der am 1.5. Februar abgebalienen dritten Si un ra zunächst Professor Dr. Oldcn berg - GreiisWald über dlnßRZck1ina n? d Gebuxten- und Sterbeziffér im Deutschen Reich. Er unterbretiente der Versammlung die folgenden Leitsäßeé Ruckgang der" deutschen Geburtknziffer seit den 1870er Jabren, der durch den Ruckgang der Sterbeziffer nicht dauernd aus- egiickyen Werden kann, hat zur Hauptursache nicht sowohl den Fort- ckltt_ dks Woblsiandes, als die Ausbreitung großstädtischer Kultur, die "16th durch physiologische Unfruchtbarkeit, teils durch gewollte Be- schrankung der Gcburienzabl und erhöhte Sterblichkeit die Volks- zu könne b d f [Hm FFW? kiindxrreixhtesnchZJkern künftig besjcben " n, ear eu an ene wir (: Ln ' landlicben Bedblkcrung und einer Ges? ck ScbuZes seiner JutZXssx [ dsr BßvbllFJrUergszunscYme. wer pie rmxm Lr () swirt ast gegebene Bedar an I)ien mus; durchdie Naiion selbst jederzeit gedeckt Werden kfönnen.“ schen
An die Ausfnbrungsn Oldenbergs knüpfte sich eine längere Dis- YYYZ Fs Frs sicbt aucb ZProfcffor Dr. Sering beteiligte.
e LL'LU en Wur en angenommen, au erdem d c Zusaßanirag des Gxafsn vbn Brühl: ß cr Mg nde . Die_Garmsonen find it) Zukunft möglichst in kleineren und Stadien, ,aber nicht in Großstädten einzurichten. neuwalsbuimmiche Literatur nnd Disziplin ist Ernster und ausdauernder zu uberWachen.“
Sodann vsrbandklie dsr Landwirtscbafisrat Über den Zusammen- landwirtschaftlichen Als Referenten sprachen hierüber Justiz-
Dem Reichstage find die Rechnungen iiber d en Haus- halt des Schußgebieis Kiautschou für die Rechnungs- jahre 1905, 1906 und 1907 zngegangen.
zunabme bammi.
gebudng Zub alien Gebieten im . er - - Statistik und Volksimrtsckjaft. 1" M “MUMM Ek
Zur Arbeiterbewegung.
Der Ausstand der Zuschneider und Schneidkr der Kon- " che in Mainz (dgl. Nr.,37 d. Bi.) ist, wie die „Koln. Zig.“ Erfabrt, g(xsiern durch Eine Tartfeinigung bkEtidei worden. _ find, wie „W. T. B.“ meldki, dis Friedensv-erband- [urigen behufs Beendigung der Aussperrung bon zsbntausend Ar- beitenrri der Z).)kaschinenindustrie (Vgl. Nr. 37 d. Bl.) nacb dierwväyiger Dausr soweit gefördert wwrden, das; 016 Arbeiter das Richi dsr Untsrnebmer zu sofortiger Kündigung anerkennen, die ihrer- serts teilweise Lohnerhöhungen zugestanden babe". Beilegung der_Anssperrung szögsrt sich aber, da eine Arbsiicr- organisation wahrend der gestrigen Abendbesprecbung die Unterschrift Die Unterbandlungen werden fortgsistzt.
fekiionsbran
deutschen ersicherungsVikreixie. rat Dr. Rendtorff-Kiel und Frsiberr Von M Antragen gemaß faßte die Versammlung die folgende Resolution:
' „]) ["inter Anerkennung der bisherigen Entwicklun reichen Tatigkeit der landwirisckyafilichen Haftp icbweifi erungsvsrcine erblickt der Deutsche Landwirtschaftsrat ein w-ZZtescm FishbeitUM ibnd KrizästichlbeiLsZr 13Vereine darin, daß fie fich un 8 a c irer or auern en «2 äni eit u einem em' » lich2n Verbande z11iammcksch1i€ßew 9 z [; emschaft weck dikiés Vcrbandes Jntereffeii des landwiris afilichsn *Haftpfliciytberkinswesens zu fbrkkm und zu dissem Bebufe das lsiztere weiter zu entwickeln und zu der-
3) Ob unter die Aufgaben des Verbandss auch die Gewährung einer Ruckver icberung an fenix Mitglieder fallen soll, muß ivsiterer, er qufung vorbehalten bleiben.
' andwirtscbgftsrat wird eine Kommission ein- seiZen, Welche die ganze Materie einer eingehenden Prüf
5) Der Deutsche, Landwirtschaftsrat wird sich jetzt Vexband der landwxriscbaftliäyen Berungenoffenickyaften be w. mil; PridatgeseüsÖqfien ms Benehmen setzen, um güns ' " rungsgelegenbeiten für die privaten landwirtschastli berficberungsbereine zu erlangen.“
Jm msiteren Verlaufe der Sitzung berichteten Oekonomierai; und Laydesökonomierat Dr. P
Ausfuhrungsbestimmun en chief), betreffeend den Absatz bon Kalisalzen. fulnungen batten eine lebhafte? Diskussion zur Folge, an der sich auch dsr, Geheime Oberbergrat Altbaus als Vertreter des preußischer? Mxmsieriums für Handel und (Gewerbe und der Geheime Ober- regtsrunqsrat Freiherr dorx Falkenhausen als Vertreter des Prewßiscben Nimisieriums f11r,Landwirtschaft 2c. beteiligtsn. f )tL die Versammlung folgenden Beschluß:
.Dkx Deutsche La-ndw rtfcbafisrat erklärt, daß die Bestimmungen Mr Ausfuhrung des Gescizks, bstreffénd den Absatz bon Kaiisalzen, uber“ Sichkrung gegen Untergebalt und V8tW€nd11ng der Abgaben aus § 21 des Gessßcxs in Verschiedenen wesentlichen Punkten die erforder- iicbc Wabrnsbmung der Jutercffcn dcr Kali Nrbraucbenden Land- , ' Dkk" Deutsche LandwirtschaftSrat bittet dsn'Herrn Reichskanzler, eme Abandßruna dies-xr Besiimmungcn unter Zuztebung bon Verirstexrn dcr landwirtsckyaftlichcn Korporationcn im Sinne *der Verhandlungen der 40. Plenardersammkung des Deutschen Landwirtschaftsrais rcxht bald herbeizuführen.“
Zum Schluß hielt Graf bon Schwanenfeld -Schw€rin (Göbrkn) einen Vortrag über die feuckytigkett bci Regcnmangel unter bksonderer Berück- der amerikanischen Trockenfarmerei. bisrzn der?) egierungsrat im Reichskolonialamt Dr. Buss e das Wort ergriffen hatte, beichioß der Landwirtschaftsrat auf Antrag des Re- fxrkénten, das Auswartige Amt zu bitten, die über das är)" farming cmgegangenen Berichte zivecks Veröffentlichung ihm zur Verfügung,
Die endgültige Haftpflicht-
enßingen.
Verweigeris. und ssgsns-
(Weitere: „Statistische Nachrichten“ 1. i. d. Driiic-n Beilage.) “'“-es Mittel für die
Kunst und Wissenschaft.
Die Königliöbe Akademie der Wissenschaftßn hielt am ibres Sekretars Hkrrn Auwsrs Link: rtl) über Rinder» Und Menschen- dcr Forschungen Über die
. ( ebruar unter dem Vorst Ge arntsitzung, in der Herr * tuberkulose las. Er schilderts den Gan Beziehungen zwischen Rinder- und Mens cntubkrkulose und zeigik, daß die Zabl der Erkrankungen bon Menicbkn durcb Rinder: dom Stand-
spätkrkr Und elbsiändi 4) Der Deutsche unterwirft.
menschlichen . n unt dem
Bekämpfung der von perliücbiigen
Pat ologie
Nahrungsmitteln daß dieses
stammenden " _ abgesehen dabon, dafur spricht, „daß noch haufiger, als man es unmittelbar nachweisen kani1, menschliche Erkrankungen unter Mitwirkung Von Perlsucbt- baziÜen erzeugt werden können. - [Jge seiner „Geschichte Bismarcks“, cm Von dem Professor E. Holländ er bierielbst übergebenes Werk: , Stuitgart 1912. - Als Fortseyung dss akademischen 'n11m1sinatiscben Unternehmens gelegt: Die antiken Mimzen Nordgriechenlands. Bd. 2. Thrakien. Tl. ], Hsft], bearbeitet Von M. L. „Strack. Berlin 1912. FCrner wurde das mrt akademischer Beihilfe bearbeitste Wsrk vorgelsgt: P. V. Neugebatzer, Stcrntafeln Von 4000 vor Chr. bis zur Leipzig 1912. - Von Weiteren Veröffentlichungen Über Untcrnebmungen der Humboldisiiftmxg Wurden folgende Stucke vor- gelegt: Ergebnisse der Planktbn
Planktonexpedition. L. S ch u l 13 e ,
R 1) „ Haitbxfiiébi-
err Lenz überrcichte die 3. Auf-
cipzig1912, undHerrWaldeyer Dr. Rabe-Halic a. S'
Braunschweig
Plastik und Medizin. Wurde vor-
(Hegenwart. Antrag der Referentcn fa
pedition der Humboldt- Die Cephalopodcn der und Leipzi ' ' und anthropologische Forschungsreise im Westlichen und zentralen Südafrika, auSgeiübrt in dsxiJabren 1903-1905. Bd. 5, Lief. ]. Dxe Heutige und die frühere Verglctscberung Südamerikas. Vortrag. LLlelg 1911; W. Volz, Nord Sumatra. Jahren 1904-1906 ausgeführte Forschungsreise. Bd. 2. Die (Hajo- , Berlin 1912.
I")1€ Witwe des weiland Professors der Psyckpiatric: an der Uni- versitatHallc, Geheimen Medizinalrats Dr. Eduard Hiizig, Frau Etta Hißtg, gsb. Ran'ke, in Marbnrg hat der Akademie ein Kapital Von 85 000 «FH übereignet, um damit einc Stiftung zu bi'gründen, die zur Erinnerung cm die Arbeiten Eduard Hiizigs wiffenschafilichc Arbeiten auf dem Gebiete der Funktionswbrc des Gehirns belohnen und zu sblchen anregen soi]. Dil Allerhöchste, Genehmigung zur Annahme drsscr Schenkung ist erteilt wordknz die Stiftung führt den Namen: „Eduard .Hitzig-Stiftnng“. Hißig aizfgestcütcs Statut bat dic Genehmigung des Vorgcbrdnstän Ministeriums Erhalten.
Der Pbiloi'ophiscb-historischen 26. Januar d. J.
Zoologische
wirtschaft Vermissen lassen. Jena 1912; W.Siechrs,
Bericht über eine in den
Erhaltung der Boden-
sichtigun
Ihr im Einbsrmsbmen mit Frau Wsizcneinfubr in Marseilie.
Nack) dsn Wochenbcrichisn der in Marseille ers einenden eitun „Le Sémapbore“ bat die Weizenkinfubr nacb Maéscille an dem. Wasserwege bLiragen: in der Zcit Vom 14. bis 19. Januar 1912 . dabon aus Rnßland . in der Zeit Vom 21. bis 26. J dabon aus Rußland . in der Zeit Vom 28. Januar dabon aus Rußland . . in dcr Zeit Vom 4. bis 9. Februar 1 dodon aus Rußland .
In den Zollnie'dcrla cn in Ma . i'll. b. . 7- Februar 47740 (12. g rse € efanden sicb am
der Akadsmie . der Dr. Carl Gütilc-r- g cm Betrag Von 2300 «16 zur Verfügung; sis bat bc- schlosscn, diese Summc dem Privqtdozcnten Dr. Erich Strgfiburg zur Förderung seiner iyisssnschaftlichcn Arbeitcn auf dsm Gebirts der Psychologie zuzuwcndcn.
IWW in 193129 (13
anuar 1912 . bis 2. 6 ua 9 . „Jm Institut für chrcsknnde, Georgenstraße 34-36, Fbr r1 1,2 spricht am 19. d. M. der Profiswr P- Krainer-Birlin übst Bau Und Bcirikb dcr Schiffsmascbincn (4. Vortrag dsr Reibe: Entwicklung, Konsixukiwn und Bau der Schiffs111aichinez mit Vorführungen und Lichtbildkrn); am 20. d. M. dcr Korvettcnkapitän H. Dominik- Bcrlm über das Tbkma: 50 Fabre Mitarbeit der preu dmxlscbkn Marine an der Entwicklung der deutschcn Schi (init Lichtbildcrn); am 23. d. M. Dr. H. Ykichaelscn-Vcrlin 11er die,. niederländischen Weltbäfcn und Hamburgs Handel (mit Lichtbildsru). Die Vorträge bcginncn um 8 Uk)! ? 0,2596 sind an den Vortra Eabkndcn von 6Ubr an in der Gsschäfis- stelle (Gcorgcnstraße 34-36 zu haben.
Kalkutta, 15. J'cbrnar. (Meldung dks,RcuterscbenBurkms'. Nach der leisten Crntescbäizung wird die Baumwvllernic i:?
Eintrittskaricn Indien 18 0/0 weniger bctragsn als im borigcn Jahre.
Handel und Gewerbe.
_ In der heutigen Sißung des Zentralausschusies der Reichsbank trug der Vorsißende, Präsident des Reichsbank- dixektoriums Hauenstein den Verwaltungsbericht mit der Bilanz und der Gewinnberechnung vor.
1191121." des Zentralanssckmffes berichtete über die Prüfung er Bilanz auf Grund der Bücher und verlas das entmor achten, das von den Mitgliedern des Zentralausschu es voll-
Die „Frankfurter Zeitung“ mcidei, daß Rudolf Eucken, osopbie an dcr Universität Jena, als Auslauf
Vertreter der Phil bst dieses Jahres an die Harbard-Uniberfität
proisffor zum Hcr (Massachusetts) berufsn wvrden isi.
Das amerikanische Museum für Naturgeschichte, die amcrikanis che Geseliscbaft und die Yale-Univcrsitäi weiden, 1 B.“ aus Nsw York meldet, im Juli eine Cx edition chung und kartographischen 8 en GebiraL P Die Expedition soll zwei
Gcographis W. T. estlegung Von
seiner Nordpolreise am abre dauern
zur Erfors land entscnden, d 30. Juni 1906 gese cn bat. „ und mit einer Erforschung des Eiskaps don Grönland a schließen.
*) S. Nr. 41 und 42 des „Reichs- und Staatsan ei e S' v 14. und 15. d. M . 0 r m