1892 / 268 p. 6 (Deutscher Reichsanzeiger, Fri, 11 Nov 1892 18:00:01 GMT) scan diff

Bezirk des

Schiengericbts.

Name, Stand und Wohnort

des stell-

vertretenden Vor-

sivenden.

des Vor-

813MB?“-

der

23.153...

der stellvertretenden

Berstßer.

Bezirk des Schiengerichts.

des stell- vertretenden ' Vor-

sivenden.

der Beisißer.

Name, Stand und Wohnort

der ftellvertretenden Beisitzer.

11T. Armee-Corps.

Z. Armee-Corps.

7111. Armee-Corps.

Divisions- Auditeur der 15. Division

Klein

Dipifions- Audtteur der 15. Division

Kloß

in Köln. in Köln.

S1

Ober- und Corps- Auditeur des [F. Armee-

Corps,

Geheimer Justiz-Rath _Publmann in Altona. in

Garnison-

Auditeur,

Justiz-Ratb Just

in Altona.

Maga

Ober- und Corps- Auditeur des F. Armee"- Corps, Geheimer Ju1iiz-Ratb Meinecke in Hannover.

Hannover. Divisions- Auditeur der 19. Division, Justiz-Ratk) Ritter

in Hannover.

Garni

Wa

Han

rat Köln.

Iöb

Garni - B * i 1. Kl ins slYor, Bimm- IWM eur affe Hauck in

Regierungs- Bau- Garnison-Bauin pec- führer und Be- Uiebsfübrer Zechlin in der Artillsrie-Werk- statt in Deuß. GeschoÉarbeiter Wo in der Geschoßfabrikin Fange beiSieg- Schlosser Fiebig in urg. der Ge

Meistergebilfe in der

Sal e Gchéoßfabrik in

egburg.

Garnison - Ver-Kasernen - Inspector waltungs - Di- rector Trepte in Altona,

N;,

Garnison = Bau-Lazarstb-Obexinspec- inspectorGoeb-Zl ' Altona.

MagazsiZ-Arbeiter Vorarbeiter Frahm aa

roviantamt in in endsburg.

zin-Arbeiter nk beim viantamt in

YTD endsburg.

son - Vau-

inspector, Bau- ratb Hannover.

Linz in

Proviantmeister

nker in Han-

nover.

Vorarbeiter _ Brandes bei d. Proviantamt in

nobcr. '

beim

von id bei der GeschoßfabrikSieg- but in Siegburé. Garni on - Venva - tun s - Director,

nungs - Rath Weigelt in Köln.

tor Thielen in öln. Betriebsfübrer P aff inder Geschoßfa rik in Siegburg.

Tischler Kremer in der Artillerie - Werk- statt in Deutz.

choßfabrik in Siegburg. Schlosser Dreßler in der Geschoßfabrik in Sie burg. Sattler o taszewski in der rtiUerie- Werkstatt in Deus. Bachmann in A1- tona. Controle führender

Kasernen-Jnspector Schröder inAltona.

tor. Rechnungs- Ratb Plenß in A1- L Matiz (“ s t azare - «zn pee or Kauffmann in Al- tona.

beim Proviantamt Parchim. Magazin - Arbeiter Kröger beim ro- viantamtinS [es- wig.

Arberter JwCrs beim Proviantamt in Schleswig. Vorarbeiter Struck beim Proviantamt in Parchim. Garnison - Verwal- tun s - Directox, Re nungs - Rath KeÜer in Hannober. Lazaretb - Oberinsvec- tor Sandi in Han- nover. „Proviantamts - Con- troleuv Wickmann in Hannover. Controle fübrender Kasernen-Jnspector Utermark in Han- nober. Vorarbeiter-Bormann bei dem Proviant- amt in Hannover. Vorarbeiter Sievers bei dem Proviant-

amt in Hannover.

. ZYX]. Armee-Corps.

)(1. Armee-Corps.

Divisions- Auditeur der YFM "3“

- a Daffner

i a n JrÜkiutt

Divisions- Auditeur der 21. Division

Hasemann

in ran rt TMK?"

rat

Philipp

beim amt Cassel.

Ober- und Corps- Auditeur des F711. Armee- Corps Triepcke in Danzig.

Divifions-

Auditeur der

36. Division Pikling

in Danzig.

müllex Danzig

Schmied

Berlin, den 5. November 1892.

Der Kriegs : Minister.

von Kaltenborn.

U 6 be r f i ck t der in den deutschen Münzstätten bis Ende Oktober 1892 vorgenommenen NuSprägungen von Reichsmünzen.

Ma azinbote raun bei dem roviantamt in ldenburg.

Proviantmeister

Vo elges an in VoFenbeimk?

Neu-

reuther in der Pulverfabrik bei Zoanaum Groß- Peter Alt .lubeim.

in

Kehr-

baum bei der Artillerie- Werkstatt in Danzig.

! 1 1 i

Vorarbeiter Ziese bei dem 'Proviantamt in Oldenburg.

VorgrbeiterTaddicken

bei d_em Proviant-

amt in Oldenburg.

Ggrnison - Bau- Garnison - Bau- ms ector, Bau- Pieper in au.

inspector, Bauratb Remmann in Mainz. Major a. D. Doxgutb, beauhftra t mit der Wa rne mung der Ober - Inspector- stelle bet der Gar- nisonbxrivaltung 7x“!!! _urt a. Yk. in - rankm't a. M. Lazareth -_ Inspector inner m Bocken-

eim. Controle führender Kasernen-Jnfpector Berger in Frank-

a. . Heinrich Fröb in der“ Yulversgbnk bei anau m nau. _ m der Yulversabrik bei anau in Hanau.

Heinrich Wagner Arbeiter Heinrich roviant- ffel in

Menke beim Pro- viantamt Hofgeis- mar in Hofgeismar. Arbeiter Friedrich Henke beim Pro- viantamt Cassel in Cafféi.

Ggrnison - Bau- Jn enieur 1, Kla"1'e mspector Steg- Ö

ieper bei der r- tillerie - Werkstaff in Danzig. Kasernen - Inspector Klingrotb in Danzig.

Ingenieur Wei el Garnison - Bau- bei d_er Gewe _r- *fabrikinDanzig.

inspectoxFeblhaber in Danzig. Lazaretb - Jpspector Darimont in Danzig.

Arbeiter Küster_ bei der Gewebrsabtik in Danzi .

Meister Zy n bei der Gewebrsabrik in Danzig.

Schlosser AdlerSattlcr Schmidt [. bei derArtiUsrie-Z Werkstatt in ' Danzig.

be'i dcr ArtiUcrie- Werkstatt in

; Danzig. _ zArbeiter Reichke bei dem Proviantamk in Danzig.

Der Minister für Handel und Gewerbe. In Vertretung: L o hma nn.

1)

Im Monat Oktober

Goldmünzen

Silbermünzen

Nickelmünzen

Kupfermünzen

1892 find geprägt word€n in:

Doppel-

Hiervon auf Privat- rschnung

Halbe

Kronen _ Kronen

kronen

Fünf- markstücks

c/W.

Ein- markstücke

Zwei- markstücke

ck ck

Fünfzig-

pfknnigstücke

&

Zwanzi :

pfennigftFcke

!

„K

Zwanzig-

_ _ Zehn- psennigstücke

pfcnnigstücke «M ][ 41 „16 ! Yz

Fün - pfennigiftücke

ZWS

pfennigstücke

32

k- Ein- pfennigstücke k-Z

2)Vorber waren geprägß) 3) Gesammt-Ausprägung

4) 5)

ers

er R6

Berlin

München . . Muldner Hütte Stuttgart . . . Karlsruhe . . . Hamburg

||]!!!

[|]!!!

[

|||!!!

28 850140 91265 90 _ :_ 106117 60 _ 4- 27 000 _ 18 600-_ 8 800 -

17 6082-1_0|

||||||

|||!!!

.46 1.3 36 338 01-

10554 . 7 287 66- 4 066

|||!!!

Summe 1 .

Hiervon smd wieder eingezogen .

Bleiben

*) Vergleiche den „Reichs-Anzeiger' vom 11. Oktober 1892 Nr. 240.

2 092 266 100 507 033 930 27 969 925 1304873740 2 092 266 100 507 033 930 27 969 9251304873740

2 091 013 96 505 176 380 27 959 670'

1 252 14 1 857 55 10 255

77 610 905

108 463 556

77 610 905

8 610!

108 463 556 9 658

77602 295

!

; ! |

71 486 552F

|

108 453 898 181 963 27 71 482 790

" 3" 5717922:

31

35 717 922;

YE

13 003 813

80

4 87813980'

65 05880| 4 813 081;-

233 183 50!

29 259 336 60 14 345 137

S O'

6 213 207,44

58 246 5 659 625

(ck (_)!

29 492 52010 14 3457137“ 19380 1 42990 488 5

© !

6 213 207 44

5 717 872 26

3170

4 878 1201- 29 491 09020] 14 344 649 -

62131

75,74 5 717846

2 624 150 010 .44

Berlin, den 10. November 1892.

Statistik und Volkswirthfthaft.

Auswanderung und Auswanderungspolitik fi _ in_Deutschland. Der soeben herausgegebene_ bei Duncker und Humblot in Leipzig _ _ _ _ Schriften des 5.123 S_lt Berichte uber die Entwickelung und den gegenwärtigen

ienene 52. Band der

Baden 2 von Professor F

_erendär Lindig, im “Königreich Sachsen von- 131“. Hamburg v_on _ ' ' und über dre preußische AuSwanderunÖspolitik von Regierungs-Asseffor

Dr. C. B

Dr.'Leidig berichtet worden

dem Gebiete des Auswandérungswesens in den deutschen Einzelstaaten

uswanderungswesens in den Ein eltaaten und im Net . die im Auftrage des Vereins von dem z s ck

13136937."

Krie , in Zu Hesse

md. Im einzelnen ist über die betre ayern von dem von 11 von dem Ministerial-

aascb

„Vereins für Social olitik' Zustand

Professor Dr. E. von hilippovich U enden Ver- _Regierun s-Affkffor 131“. Georg ProreY-r _ von Pbilippovich, ecretar Fey , in Württem- Hubkr, in Mecklenbur von[ dem 0 e, m

, m Bremen von Dr.Moriß indemann

Diese erichte orientiren über die auf

durch

462 216 862,50.“

Hauptbuchhalterei _des Reic'hs-Schaßamts.

bestehenden Zustände und Re Kenntnisse

ckder

die Einrichtungen und die Gese wesen m anberen europäis en wanberung m den haupt _ die Aufgabe, die beute bezüglich des AuswanJerungSwesens sich Jedem aufdrangenden Fragen zu prüfen: Welches rsachen der starken Auswanderung aus Deutschla Boden Zntzogen werden durch Maßregeln der in Forderung der Gewerbe, _Welche Stel] im Laufe der

Biester.

darüer

. zu vorliegende

Band

ei_n weiterer gebung uber_ das Auswanderungs- _ _S aaten_ und m 23er auf die Ein- achlichsten Emwanderun

Insgesammt

führungen abweicht. Buch_ unte_r _allen' Umstanden seine Bedeu- und man kann _die fleißige Arbeit mit Dank und An- ebmen. Der einleitende Bericht bon Philippowitsch,

Sge

Band

ihr gegeniiber

3x

""_22 714 100-„|

chtsverbäliniffe und sind geeignet, die vervoustandtgxn. stellt

soil

ieten schildern

sind die treibenden nd ? Kann ihr der d ck p lit_sxtheerenMVéva[tung, _ ur agrar o t 0 na men ? ungen babexi die deutschen Staaten _ Bewegung xmgenommen? Es ist also ein umfassendes Material, welches demjenigen, der sich fugung gesteiit wird und das sich verwer dxr eurtbeilung im einzelnen von den Aus diesem Grunde wird das tung behalten, erkennung aufn

bierm o_rientiren will, zur Ver- tben laßt, wenn man an

in us

48 713 859,20 544

welcher die Einleberiäyte zusammenf t Untersuchung erlautert, verbreitet fi Gegenstand der Reichspolitik'.

_ Dre europäis 6 insbesondere nach

Begriffe, neben ihnen der Za

Jahren 1820 bis 1868 die Briten und gestellt haben, betrug derenAntbeil an

Antbeik Englands war

einzeln der en enommen au

die der Deutschen.

1großext Umfang_angenommen. Aber in den

1ch_dte gcrmamschep Völker an den _Wand

schexdender Mehrheit betbeilißx; die Romanen und Slawen find im 11

ach ebenbürti aufzutreten. rend von der Gesammteinwanderung in die B g h

11 931022,16 916

_und Ziel und_Richtung der aber „die Auswanderung als

M_affenauswanderung nach überseeischen Gebieten wenka, hat bekanntermaßen einen an erordentliäZ

eßten Jahrze nien haben erungen nicht mehr in ent-

ereinigten Staaten in den

Deutschen zusammen 85 0/0

nur

_ _ der Eimvanderung seit 1868 nur 5860/11; in den leyten Jahren tft er noch tiefer gesunken. D tschl d82030/ D' iyit JaZresxch1890 tsch ck eu an_ _,_ q. ie.o_ errei i aungar' e(grö tentbeils ni 1- deutsche), die tt_aliemsche, die russisxb-polnisäße Einwaßnderun halten [ischen das Gegengeivicbt und übertreffen zußa

Der noch 12,50/9, der

mmen-

. , In noch viel stärkerem Ma 2 tritt tese Aenderung m der Zusammensetzung der europäischen Auswßnderer

' bervgr“, wo Deutsche undBribmgegmüber den , ofen, Spgniem' geradezu verschwinden. Die Auf- me und ert ' 9 auf das UniopöZebiet vollzieht sich i_est abe;

mehr so leicht wie n vor zwei abrzebnten, we1_l die Frei- ländereien vergeben und in eften Händezt sind. Jaimer haufiger treten Skauungen und Stockungen in der Unterbringung dermeandeter auf, und die große Masse dieser, die zudem schon lange m_ t niehr zum uber- wiegenden Theile aus Landwirtben besteht, blex t m den aßen Stadten liegen und vermehrt den Druck der Axbettslosen und _rmen. Infolge dessen ist in den Vereinth Staatexi m der lehren Zeit eine

ößere Vervegunß zur Einschrän ng d_er Einwanderung entstanden: Z:: Jahre 1890 agen dem Congreß n1cht_ wemaer als zwölf Geseh- entwürfe in dieser Hinsicht vor. Neuerdings Hud _sogar Vorschläge aufgetaucht, Welche die Controle ber Tang 1chkeit der Einwan- derer nach Europa verlegen und eine Emwandxrung in die Ver- eini ten Staaten nur auf Grund etyes von einem amerikanischen Kon ul in Europa aus estellten Zeugnisses zuxaffen wollen.

Die deutsche uSwanderun war wahrend lanng Zeit nur durch die britische übertroffen. Sie hat seit ihrem ersten stärkeren Auftreten anfan s der vierziger Jahre ununterbrochen einen fesiexi, ja den relativ ftär ten Antbeil an der Einwanderung in die Vereint ten Staaten gestellt. Von “der Gesammteinwanderung in den Ja re_n 1820 bis 1890 (15 567000 Personen) entfallen 29,2 0/9 auf die Deutschen. In den letzten Jahren ist sie zwar durch die italie_n1s_cbe AUSwanderung überholt worden. aber ihre absolute Größe ist nicht nur nicht zuruckge angen. sondern im ngentbeil gewachsen:_ sie um- faßte im Jabrze nt 1861 bis 1870: 820 0:30; 1871 bis 1880: 626000 und 1881 bis 1890: 1340000 Perjonen. _ _

Der Aufsaß von Pbilippowich giebt da_nn weiter_ emen historischen Rückblick auf das, was die Centxalregterung Deut1chlands auf dem Gebiet der Auswandemngsyblitik bisher etban bat. ZUZU Schlu stellt der Verfa'ser Grundtatze auf, na _denen sich das in Ausfi t genommene ReiÖs-Auswanderun deseß zu richten haben wurde. Diese können wir bier auf sich beruhen affen. '

ia

Gemeindeumlagen in Bayern und Pxeußen. _

Ueber einen besonders wichtigen Punkt_der (;Hsmeindefinanzen, die Gemeindeumlagen, bietet___so s reibt die _.Siat. Corr." _ die amtliche Statistik des Köntqrciéhs ayern schatzbare, ziir Ver- gleichung einladende Ziffern. Es _find doxtfelbsi Von 1882 518 1889 m den Stadt- und Landgemeinden dre Genieindeurzilagen (obne Districts- und KreiSumla en) von 18,68 auf 22,83 Mill., d. 1. von _75 auf810/9 des Staatssteuersoßls gestiegen. Die Belastung dxr 8027 bayexiicixn GCMLmdxn war 1889 sehr ungleich: bei 8,25 % gkeixb Null, bei 28,54 ?/0 gleich 1 bis 50, bei 37,17 gleich 51 bis 100, ['N 23,03 Z1e1ch_10051s 200 0/9 des (directen) Staatssteuersolls, bei 3,01 0/0 no bober. Aus den Kopf der Bevölkerun _ _ _ _ _ ämtern nicbt unterste ten) Stadten 9,36 946, _m den ubrigen Stadien und den Landgemeindkn 3,16, in den dtcssxtts des Rheins bclegenen nur 2,59 „44 Hiernach scheinen die Gemetnden_ Bayerns im allgemeinen wenigsr mit Umlczgen belastet _zu jetn, als in Preußen. Hier betrugen die Zuschlags zu Yen directen Staats- steuern und die besonderem Gemsinde-Em_k0m1n_entkeuern sch_0n 1883/84 135,62 Miki. Mark, 5. i. bei 25,19 Mill. Einwohnern (111111161: 0506 Gutsbezirke) 5,38 „M auf den Kopf, m_ den Stadtgenismden 0116111 84,56 Mill, = 8,93 „16, in den Landgemeinden 51,06 M16.=::3,25..74 auf den Kopf. Damals also war die durchschmttliche Be1asiung der preußischen Landgemeindcn mit Umlagezi (obne Haus;, Mietbssteucrn u. dgl.) auf den Kopf größer als dt;: der _bayerncben Land- und kleineren Stadtgemeinden zusaznmen, die Bciastyng dsr großen un_d kleinen preußischen Stadtgemeinden _du_rchschn_1t_tltch fast so grbß wie die der größeren bayerischen. Dabei ist fretltch___ bon germgxren Bedenken abgeseben _ daran zu _erinnerxi, daß_ in 121181.“ p_reußiicben Statistik die .Umlagen' auch emen nicbt naher zu bestmrwenden Tbcil der Kieisq Provinzial-, Kirche:]: und S_chulabgabßn mit um- fassen, während andererseits die baycriscbe St_amiik, _da hier bre Ge- meinden re elmäßig mit den Schizlbezirkcwzu)a_mmsnsa[le_n, die Yus- gaben für chulzweche weit voilstanbiger einbezixbt als__d_1e preußiichc.

Indes; auch die Vergleichung der bayer11ch€n Ziffern mrt den neuesten, den MotiVLn zur Landgemeindeoxdnung Y_om 3. Juli 1891 beigegebenen statistisckyen Angabew zeigt dix bayertichen Verbaxtmse in einem günstigeren Licht, als die _prxußncben. _Es Waren namlich in den Landgemeinden der Rberi östlichen Probinzen Preußens im Etatsjabre 1888/89 20,90 * ilanezi Mark_an_baaren Genieinde- abgaben (obne Naturaldienste) aufzubringen, d. 1. faxt 69 0/0 der dtrkcten Staatssteuern und etwa LZ „74 auf__den Kopf dsr BevölkYrung gegen 2,59 (1889) in den kleineren Stabten _unL “O_en Landgemeinden des rechtsrheinischen Bayern. Würben bier die_ Htadte ausgeschiedkn, so würde sich wahrscheinlich für die rechtsrheint_s_chen Laydgemeinken eine geringere Kopfbelastung ergeben (_ils 1ur_ diejenigeii des preußischen Ostens, obschon erstere unzwaelbaft im Durcbxcbnitte wohlhabknder sind als leßtere, ibres bo er6n_ Cysturjtandpunktks Wegen wahrscheinlich auch __einen größeren THLtl ihrer Gemeinde- bedürfniffe als jene preußnchen aus baaren Umlagen_ statt durch Naturallcistun en bestreiten. In Procentep des Staaisstsuersqäs be- trug 1889 na unserer Quelle, die bier_d_1_e Land emsmden beionders behandelt, deren Belastung im_rechtsrb?mt|chen aykrn 62 0/0. Nun enthält freilich die obige preußitcbe QueÜe u_nter den 20,90 Millionen Mark directer Gemeindeabgaben aiich cinen Betxag bon 20,40 Millionen an „sonstigen baaren Gcmenideabgabxn', wre Vergnügungs- steuern u. s. w., die meistens wobl nixhx den Cbangter _der Umlage haben. Aber dafür" sind in der preußqchen Statistik die beträcht- lichen Abgaben ker Landgemeinden für Schu_lzwccke nicht bei den baaren Gemeindeabgaben, sondem bei den bexoxtderén Corporations- (Kreis-,sProvinzial- und Schulabgaben) nach ewiesen worden, die im ganzen ich auf 17.95 Millionen Mark 5631 erteg. Da im Jahre 1883/84 die Schulabaaben der Landgemsinden der neben Ostprovinzen, soWeit fie neben den Gemeindeabgaben erhoben Wurden, 5,01 MiUionen Mark, die Kreis: und Provinziaiabgaben 7,83 MiÜionen Niark, zusammen 12.84 Millionen Mark betrugen, so würden nach gleichem Verhältniß für das Jahr 1888/89 von jenen 17,95 Miklionen etwas über 7 Millionen Mark aus*Schulabgaben der östlichen Landgemeinden zu reclxnen sein und fich dann dgs Bild noch viel ungünstigsr für die preußijchen egenübcr den bgyerrscbewLanb ememden gestalten.

Dieses Bild wird dabei noch wc1entli _du_rch die vortheilbaften Gemeindefinanzen der_Provmz Sachsen bxemrlußt. Betrachten Wir die übrigen sechs preußijchen Ostprovmzen fur fich, so finden wir hier 1888/89 bei einem Staatséteuersoll von 22,80 Millioyen Mark baare Gemeindeabgaben in H5 6 von 17,02 _Mtlltoneu, also Von über 74 9/0 gegenüber einem Gesammtdurchsxbmtt von 69 0/9 und trotz der Termgéren Woblbabenbeit dieser Provinzen auch noch reichlich den-

elben _Kopfbetra , nämlich 2,30 „44 Im Jahre 1883/84

attc'n m jenen * rovinzen die befonderxn Schulabgaben der Land- gemeinden 4,56, die Kreis; und Prbvinzialabgaben 6,54, im Jahre 1888/89 beide zusammen 15,50 Millionen, die Schulabgaben allein also wohl 6 bis 7 Millionen Mark betragen. Rechnxt man diese Summe den directen Gemeindeabgaben der _secbs Provinzßn zu, da- Ygen 1,95 Millionen für .sonstige“, meist nicht umlageartme, directe

emeindeabgaben ab, so würde sich eine Bßlastung durcb Gemeinbe- u_nd Schulumlagen aller Art von 21_22 Millionen Mark, also nicht btel unter 100 0/9 der- directen Staatssteuern und etwa 3 „14 auf den Kopf de_r Bevölkerun er eben. ' ,

_ Wie unfich_er 0.113) a e diese Berechnungen sind, so scheint dbcb _ wie bie „Statist. Corr.“ ihre vorstehenden Betrachtun en [ummirt __ st? viel mit Siéherbeit ersichtlich zu sein, daß bis 1888/ 9 einschließlich ,die Pteußtschen Gemeinden, namentlich im landlichen Osten, sowohl in absolziten Ziffern, wie besonders im Verhältniß zu ihrer S_teuer- kraft, starker mit Gemeindeiimlagen belastet waren als die bayerischen, vorzugsweise aber als diejenigen im rechtsrheinischen Bayern,

* Di_e Sparkassen in Dänemark._ . „_ _ (I')_Am 31.Marz 1891 “bestanden in Dänemark 544 Sparkasfe'n, die em Kapital von 537 553 812 Kr. verwalteten. Die höchsten Spar-

trafen in den unmittelbaren (den Bezirks- -

einlagen batten die Sparkasse für Kopen en und Um egend 89405688 Kr., Fünens Stiftssparkaffe in Jamse 3300623 Kr., die Sparka e des Seeländiscben Bauernstandes 30604495 Kr., die Sparkxffen ür die Stadt Aalberg und UmJegetxd 13 518 353 Kr. und Laalands Spar- und Leibbank in Naks ov 12 053 001 Kr. Die Spareinlagen wurden von 295 Sparkassen mit 40/0, von 8 Spar- kassen mit 34/50/11, von 13 Sparkassen mit 329/41, von 96 Sparkassen mit 33/50/11 und von den übrigen mit 38 0/0 und weniger verzinst. 474 Sparka en hatten im Jahre 1890/91 einen Gewinn von 927 835 Kr., 8 Sparkassen einen Verlust von 62 375 Kr,

Zur Arbeiterbewegung.

In Leipzig fand am Dienstag_ eine Versammlurig der in den Buchdruckereien und Schriftgießereten befcbästi ten_ männ- lichen und weiblichen Hilfsarbeiter statt. Die etiammlung war in erster Linie für die Arbeiterinnen bestimmt, aber von den 200 erschienenen Personen waren, der .va- Ztg." zufol 6, nur 80 Frauen, die sich nach einem Vortrage der rau Jhrer- elfen über .die moderne Arbeiterbeweaun und die rauénfra e“_ Fast sämmtlicb wieder entfernten. Gleichwobl_ ielt hierauf der S ristie er Ei [er einen Vortrag über die Organiiation ber Leipziger Buchbru erei-Ar eiterinnen. Für diese Arbeiterinnen und die mannlichen Hilssarbeiter war vor dem

roßen Strike auf Anregung der Buchdrucker ein gemeinschaftlicber Unter- ?tüßungsfonds eingerichtet wbrden. Aus den Vorschlägen des Redners ging berdor, da die früher _in Aussicht gsstellte Aufnahme der Hilfs- arbeiter und - rbeiterinnen m die Organisation der Buchdrucker aus verschiedenen Gründen jetZt nicht möglich sei. Die Verjammlung, die übri ens zu dieser Zeit fast nur noch_ aus Buchdruckexn bestand, be- scbloY, für die Organisation der Hilfsarbeiterinnen_ emzutrxien und dafür zu sorgen, daß die Steuern für deren UnteUiüZungss-onds all- gemein entrichtet würden. _ _ _ _

Hier in Berlin wurde in einer Versqmmlung der Topser am Mittwvcb Bericht erstattet über die jetzige Lage des „FM_stZr- strikes“ (vergl. Nr. 242 u. flgd. 5. Bl.). Darnaci) sind 26 T_opser als arbeitslos gemeldet, wovon _ aber nur _5 als Strikende zu betrachten smd. Demnach ware der Strike gls beendet zu erklären. Eine genaue Rechnun slegung _!qu spater erfolgsn; soviel stehe jedoch schon jetzt_test, dagß der diesxgbrtge Ausstgnd be- deutend mehr Geldoyfer erfordert babe, als in den Voyabren. Schließiich gsiangte folgende Resolutiox. zur Annabnze: Die Ver- sammlung beschließt: 1) den Strike als beendet zu qularexx und diese Wocbe keine Strikxuntßrstüxzungen zu zahlen, 2) die Absubrung der procentualen Beitrage emzufteklen. _ _ _ _

Der Ausstand der Y_aumwolhndustriearbeiter in Lancasbire hat nach den [xxxztsn Nachrichten der Lonboncr „Ixilg. Corr.“ doch grbßcren Umsana _ g€wonn€n. E_3_ 11711611 uber 14 MiUioncn Sbindeln außsr Tbaij keit geskßi 16111 und_ dabcr etwa 44000 Arbeiter feiern. Man ] äZt 5162569405611, 516 dem

onds des Svinnsr-Vereins, einjchließlixh sonxii cr 0110617796610 be- cbaffter Beiträge, daraus erwacbwn, aur ungeiasr 9200 Psd. «1611. für die Woche. Nach einer Meldung des .,.DB.Y.“ _vom be'utigcn Tage find die AusgleiÖsverbazixlungen vor dem _S_ch1edsqerrcht vorläufig gescheitert. Die Ausstandigen bksteben aui directkn Verband- [ungem welche die Arbeitgeber jedoch ablehnen. _ _ _

Ein Wolff7schcs Telegramm aus Lens berichtet vxm gsstrigcn Tage, daß in den Koblenwerketx bon Liévin ein Ausstand ausge- brochen sti, wäbrsnd eine Pariier Yisldnng dcs „D B. H.“ „born beutigan Tage von einer heftigen Gabrung uni-Zr 17811 Bergarbeitern und von dem Bevorsteben eines Auéftandks Mitibcrlung macht.

Literatur;

Rechts: und Staatswisienicbast."

](r. Rechtsbeistand des Landwirths. Gemeinvexstäxix- liabe Darstellung der wicbtigsten Rccbts- und VsrwaltungsWrbalinMe naéb Nkicbs- und preußischem Necbi von Max wasnberz, AMIS“ richter in Papenburg. Berlin 1892, Paul arey. _ Der_VsrigUer ist sich der großen Schwierigkeit benoußt gewexn, aus der Manenbaxxig- ksit des Stoffes eine richtige Auswab zu trksssngmd dann zuverlaiiig und dabei kurz mitzutbeilen. Dte__Anordnuna ist 7919811136: 1) Das Reich; 2) Preußen und seine Verfqnung; 3)_P0[izei]achen; 4)_K1rche und Schule; 5) Landbeer und Marine; 6) nxanzen; 7) Rechtspflege; 8) Gese e, welche sich auf den Grundbenß 6316561]; 9) Geseße, denen persönli e Beziebungen zu Grunde liegexi (Dienßbotsnordimngkn, Alimentknsackxn, Personensiand, Frßizügigkxtt, Urxteritüxungswobnfixz, Gesundheitspoüzci, Viebfeuchsn, Rmderpejt, Geketx, _etrsffcnd die Wohlfahrt der Arbeiter, das Credithsen). Man_wrrd 50: Anordnung billi en können; jsdenfaüs ist die Fa11ung dcs Mtigetbeiltkn durchaus zu oben, sodaß das Buch angelegentlicb empfoblkn_ werdeii karin, wobei der geringe Preis (geb. 2 .13 50 „Z) kk!) Vcrbrertiing forxexxicb sein möge. Einer zweiten ?lufiagE möge em ABC-ngistsr bergesugt werdcn.

_ Der Gemeindevorsteber in_ dxr Provinz Han- nober. Anleitung zur Amtsführung für [andltcbe Gcmemdcbkamtkp. Von yon Borries, Landratk). (Hannover 1892. Carl Meyer. Gustav Prior.) 8. 192 S. Die an die Verwaltungsbrßanc gestellten Ansprüche steigern sich von Jahr z11 Jabr. _Unüberie bar sind für den Gcmcindevorsteber die _ zahlrerchYn GULYL, Verord- nungen, Anweisungen, dcnen er in Erfüllung seines Amts zu folgen bat. Ein Hilfsbucb wird ibm unentbehrlich. Zablreicbe derarti 6 Bücher bieten sich zu dicjsm Zweck aus; brauchbar find nur die, wel ? von sacbverständiger Hand gsarbsitet fi_nd. Der Verfaffer_kcnnt gxnau die Amtstbätigkeit des Gemeindevorstebsrs; er hat _ern tüchtiges, uverläffiges Buck) für den kaeinchOrstcber bkrgerickytei. Guxe

[nwendung Und ein ausgiebigss Register wsrden die gesuchte Auskunft rasch finden lassen. _ _ _

_Dieeingetra ene Genos16n1Yaft und tbr Vex__kebr mit dem Gericht. (,in Handbuch für Forstands- i_md A11111chts- ratbsmitglieder eingetragener Genossenschaften und für GLYÉTI- schreiber von Will). Biernaßki. Bremen 1892, M. Yernyuxs Nachflgr. 8. 68 S. 1 „M _ Mit Umfi t und Formmchc'rbsit sind von dem Verfasser sämmtliche Schriftsfü e entworfen._ welche_m dem geschäftlichen Verkehr vorkommßn. Für die Amtsgerichte Wird die Arbeit erleichtert, wenn die Anfrage zutreffend eingxbcn._

_ Cymmentar zum [[Lbertretun_gsab1chnrtt des Strafgesetzbuchs für das Deutsche Rei vqn l)r. Justus Olsbausen, Reichs erichts-Ratb. 2. Auflage. crlrn 1892. Franz Vahlen. _ Aus der Joeben erschienenew 4. Auflage des bskanntewund an dieser Stelle beim Erscheinen seiner einzelne_n _Lrefexun en angezeigten Commentars zum Strafgese buch ist zweckmaßi' ein ondezrabdruxk, Tb. U., Abschnitt 29 „1.16 eriretungen' bergextellt und hierzu ein besonderes Sachregister bearbeitet. („44 2,40, gc . „44 3.) " Anleitung zur Verwaltung von Kopkursen m_ch der Reichs-Konkursordnun von Senft, _Amtherichts-Ratb in Magdebur . 2. Aufl. * erlin 1892. Siemenrotb und Worms. 8. 312 H. 4,50 .“. Cart. 5 «76 Der Verfaffex hat mit 11m- fichtiger Kenntniß der den Konkuererwaltern obltczgendeii Verpflich- tungen diesen eine Anweisung gegeben, wie sie _sich in den zahlreichen Commentaren Konkursyrdnung keineswegs Fndet. Nicht minder ist die Arbeit den KonkurSrtchxern zu empfeblczn,

esonders aber den .Referendarien im Vorbereitungsdlensk. Es sei hier

namentlicZ-laufmerksam gemacht auf S._ 41 ff. AussonderungSansprüche, S. 73 ff. uSeinanders un von Gemenzscbafterq, welche sich e'kfkeultch klar und einfa entivicke 11. Auch diese zweite Auslage wrrd Ver- werthung und nerkennung finden. “' '

' Unterhaltung. Maus-fall-Marie. Eine Künstlergescbicbte _ Nagel von Brawe. Glogau, Verla von Carl Flemuitng. _ Eine Ges icbte aus-dem Leben, die den ntwickelunngang eines be- kannten, über viel gefeierten Künstlerpaares in _ anziehender und spannender Weise schildert. Die Erzählung iki schlicht und do_ch nicht* ohne Poesie, der Aufbau der Handlung ein ach und doch sefselnd.

zur

von Hans

.in der Kunstanstalt von

4. - !

DabeibatderV a "M anin? leiddierich- ti en arbentöne éefLMférwelYchJRw einenMTZYFn Kmner_des ens herzens erscheinen lassen und seinem Buch einen eigentbum- lichen eiz verleihen. Verschiedenes.

_ Zeitschrift des deutschen und österreichischen Alpenvereins, redi irt von Johannes Emmer. (Verlaßdes deutschen und öfterrei ischen Alpenvereins. 1892, Berlin, ocbx straße 49.) _ Der Jahr ang 1892 bringt eineReibe interessanter Beschreibungen von Ho touren, namentlich von F. Kilger, 1)r. Haffert, A. Heilmann, Hermann Meynow, Hans Wödl. dem kühnen _ Wintenvanderer Hauptmann Theodor Wundt. Sehr reichbaltig ist die Bilderbeigabe; hervorragend ist die nachxer botbgrapbie von von Sella

Heinrich Rinart (bier, Bendlerstraße 16) liogravüre , rozzon von Val Brenxa aus?; der dunkle order rund klar in allen kleinsten Aesten, die fernen den

JIT.» dem Bilde "* txéwerken des

hergestellte Wald, im Blick über die S neefeldxr abschlie enden Berge eine Tiefe, wie sie nur in den Wundertften Stahlstichs fich findet.

Handel und Getverbe.

Zwangs-Versteigerungen. -

BeimKöniglichenAmtsgericbt[Berlinstanden am 10.No- vxmber zmxt Zweck der Auéeinanderseßung unter den Mteigentbümem die Grundstücke, Coloniestraße 30 und Colonie: und Sol- dinerstraße bels en, den Kaufleuten, “Lippmann Hirsch Scbgcbtel, _Emi Beirx und dem ])r'. 51111. Louis ein zu Berlin gehörig, zwangsweije zur Versteigerung; Reinertrag 36,72 „46 und 47,55 „46; Flache 97,83 9. und 1,2455113; Nußyngswertb 830.44; Gebote unter 164000 „16 wurden nicht zugelassen; für das Meistgcbot von _240 000 «16 wu'rde dsr Kaufmann, jetzige Rentier, Hermann Bein, Wichmcznnstraße 119, Ersteber. _ Ferner gelangte im Wege der Zwangsvollitreckurxg das Grundstück Demminerstraße 61 und Ccké Putbuißrstraßk, dem Kaufmann Carl Nolda, jest zu London, _geborig, zur Versteigerung; Nußunngertb 16 600 „44, für das _Meistgebot vor_1_ 287 500 „16 wurde die Frau Geheime Com- mexzien-Ratbm Hossbauer, Clara, geb. Becker, zu Potsdam, EUkeberm.

_ Vom ober1ch1eiisch6n Steinkohlenmarkt berichtet die „Schl. Ztg._': Jm oberychlkfiichn_Koblcngescbäft ist in der [eßten Berichtsperiode Cini? bkdeutende Rxgiamfeit eingetreten; besonders auf dl? grybsn Soxt€n,_ Stüxk-, Würsel- und Nußkoblen gebkn die Auf- trage 10 zahlreich ein, dax; dis Yestäiid-C ir] Angriff genommen wcrdxn könnten, wxnn de'n Gruben fortgeseyt Koblknwagen in genü_cnder Anzahl g€1t6_[lt würden. Dkk Vcrkebr 11.141) Oestcrrsicb hat sich ge 05611. AuchderBMand _an Fetiioblen batfixl) geiteigkrt, i060€; anfe'inigen Grubkn die Bestande bereits angegriffen wurdcn. Ganz bssondC-rs ist aber cht die Nachfrage der Handler yebr stark, weil Hausbrandkoblen und kleiner? Sortimente für Fqbrikén und Brsnnereien nunmékbr w€s6nt1ich bsgebrt find. Der cuzxiulative Vcrfauf g€b_t 6561170113 klotier, mtr die Gruben, die der galizikchn Grsnzc am nächsten licgkn, klagen darüber, daß, ob- wvbl die Cbolexa-Eridémié in Krakau_ und Umgegend ganz erloschkn ist, die Grenze für Tubrwsrke immcr noch gkspsrrt und der sonst so starke AbsaiZ nacb (?Halizikn noch 11111118!) iybibirt ist. _ Jm Koks- gescbäft ist die Lage nicht besser gewordsn, für Thekr und Theer- products bat fick) dEr Abfqtz nach_Beendigung “Dkk Bautcn verringert.

_ Tie nächsts Börienveriammlung zu Essen findet am 14. Novémbér 1892 im „Berliner Hof“ statt. _

_ In der G2neralber10mm1ung dcr Sächiischen WCHsiubl- fabrik (Louis Schönherr) wurden die Anträge der Verwalinngs- organe Einstimmig enemeigt. Dsm Vorstands wurde Decharge er- tbeilt 11110 die Veri eilung einer Dividcnde von 4 0/0 12 «sé Pro Actie beichioffen.

_ Von der in Theodor Martin's TExtil-Verlag in Leipzig erscheine'nden .Laibziger Monatsjcbrift für Textil-Jn- dustrie“ ist das )(. Heft des 711. Juby angs erschienen. D6r all- ZOemeine Tbeil entbält mebrer€ Originalar eitkn, darunter eine vom

irector prnnratb über die Untersuchung von Wollgarnen._ Aus der Spinnerei isi_eine Abhandlung von G. Rombach über ékrstellung bon wirnkn, skrner dic Bescbrsibung eines b6rbesserten Peda regulators für «(blagmascbinen bon Cvulern i_owi6 einss neuen Differentialwerks nebst einkr Anzahl bon Patsittbesvrechungcn erwähnenswertb. Die Weberei wird durch Line? Studie desDirectors I._Vinzenz überBindungen für Füllgcwkbe eingeleitet, woraus, nachoxsübrung m6_brerer Neue- runßsn an chstüblsn, di“: Wirkerei mti Linxm bexbxmerten Culir- wir stub! das Kapitcl der Verarbeitung von G€1pinnstsai€rn zu Garnen und Gstben abscbxießt. Ihre VerékLlung durch Färben, Bleichen, Drucken 11. s. w. in durch eine Abhandlung O1“. Foelfing's übcr Blaubolzcrtractc, durch die ForUeHung der Monograpbie über Anilinscbwarz, _durck) Registrirung und B?.wrkcbung neuer “arbstbifs, Verfahren und zugehörige Apparaxc vertreten. Der Spreckysaai findet immsr größeren Zmpruck) aus dem LLferkreisc und berücksichtigi im Verein mit den „technischen Notizkn“ verschiedsne Fragkn für de_n Hausgebrauch der Betriebe. Dsr Rundschau, die sich über die Verhaltnisse allcr Jndustrikländkr Ver- breitet. schlisßen sicb wieder dre Literaturberichte an. Erwähnt sci sch1i6ßlich, daß mit jcdcm „Monatsheft _zugleick) dEr „Muster- zeichncr “. der eigens für disse Zsit1christ gcfxrtigte Stoffmust6r bringt, StsÖÄUf und daß in ijsr Woche als Handsls-Bkilage zur J."?bnaisschrist 'die . Wochenberichte ' berausgsgebkn werden, die den Leser übkr dic Bswcgungen ix_er Moden und Märkte? zumeist durcb Originalmittbeilungcn zu unterrichten bestimmt find.

Leipzi ,10.NOVL1nbcr. (W. T. B.) Kammzug-Termin- Handel. 10 Plata. Grundmuster 13. per Nobember 3,60 „14 per Dkzcmbcr 3,60 „44, per Jazmar 3,60 916, pst ebruar 3,628 „46, per Mär; 3,65 «M, vczr Avril 3,65 „14, Pkt ai 3,70 „M, per Juni 3,728 916, PLL Juli 3,72€; .46, per August 3,75 .14, per Sep- tember 3,75 .45, pcr Ofxober 3,75 „14 Umsatz 80000 kg.

Kämmlingsauction. Angeboten waren 415000 3111111"!- czogcn 108000 RZ, berkaixst 307 000 kg. Käufsr zabircicb. Zlustraliscbc Wc![€11_lebbaft gesra i. Mittlere WoUcn 10_15, feine 20 „_5 böbcr als bei der le_xzten ? uction. Bu€n03:Air€s supra, sowie ails anderkn Genrks unverandert,

Wien, 10. 270116111567. (W. T. B.) Die VmÜo-Ejnnabmen der Orientbabnen betrugen in der 42. Woche (vom 14.0ktober bis 20. Oktober cr.) 347_139,52 r., ?unabme gsgen das Vorjahr 28 334,21 Fr. Smt Beginn bes strie sjabres vom ]. Janvar bis 20. Oktober 1892 beirugen die Bmtto-Einnabmen 9969 825,08 Fr., Zunahme gegen das Vorjahr 343 723,60 Fr.

London, 10- November. (W-T.B.) An der Küste 1Weizen-

10. November.

lad u n (; angeboten. _ (W. T. B.) Wolle und G a r n e sictig; Mohair-Garne fest.

Bradford,

Konitan tinopel, 10. November. (W. T. B.) Die Betriebs- einnabmen dsr Anatoliscb en E isenbabn betrugen im September d-J-271043-„93 Fk- 9739766270 Jk- per Kilometer; die Betriebsausgaben stellterz fich fur dsrxselbxn Monat auf 115 636,37 Fr. oder 282,73 Fr. per Kilomeicr. Fiir die Zett vom 1. Januar bis 30. September d. J. beirn en die Bexriebsetxmabmen 1783 636,82 Fr. oder 5894,66 . per ilometer, die Betriebsauséxabm 921 883,85 17. bezw. 304669 r.

Yew-Yorx, 10. No_vem er. (W.T.B.) ie Börse eröffnete zu 505917811 Curien, _befesttgte fick) im Verlauf weiter und schloß fest. Der Ümsay der Actien betrug 282000 Stück. Der Silbervorratb wird auf 1 610000 Unzen geschäxzt. Silberberkäufe fanden

nicht iatt. . eizen anfangs höher später ab 6 chwächt auf Realisirun en der Hausfiers; Schluß schw .- Maisg 1.56"... unvxrändert, gab sodann nacb, wurd_e aber spater auf Deckungen der Baissiers wie er

beffer. Schluß stetig.

Chicago, 10. November. (W. T. B.) Weizen email“? u chwächer-

unverändert, wurde sodann auéöézroßes Angebot schwächer? U“- karauf wiede'r beser infolge größerer Kauflust. Schluß stetig.

schwach. _ Mais eröffnete dann für einige Zeit