4 xx! ;- “;_;-Qu „';-M&M... ** “**;- „-- . .* *. “ck ;“
wiesen worden, nachdem schon frübkr die SchtVester “des Vérstorbensn
600 „44 zu dem gleichen Zweck gsstiftet kat.
Die Filzdeckel, die in Bierwirtbsxhaftezt vßelfach als Unterlagen für die Trinkgefäße bsmzßt werden, smd, wxe „tmr xrfabrqen, neuerdings daraufhin amtlich unterwcht worden, oh fie_fqr dre (Haste durch ihren etwaigen Gehalt an Bßkterien :c. gesundhettssÖadrgeny wßrdxn könnten. Der Director der Hy ieniychen Institute der_Berlmer UnthkrPtat, Yrofeffor 1)1'. Rubner hat fe tgestellf, daß solche ?tlzdeckel nach_langer§?r
_ _ _ _ _ atten, sebr !chuzußtg
ZFHYÉZÉZZYLY WFLXY JMYHYLYZFYYMYN sZzYYinYYZ: auf einander, wobei vie'r Waglgons zertrümmert und dreißig Personcn' w - “ _ „ _.
würden zum BLstCU ihrer Gäste im Jntxreffx der Rcmlthkett wohl
daran thun, jsnc Unterlagen möglichst haufig mrt yrsdenrem
* enußung bis 160 com Bier aufgcnommcn
Wasser zu reinigen.
Die Hamburg-Amerikanische PacketsahrtxActicngssküscbaft sowohl
*Majcstät den Kaiser.
Liverpool, 25. November.
Paxis, 26. „November. Ju vais stu'ßkn, wre „H. T B."
theils &th theils lcickxt m'r
Fenehmigtkn Geldverloosung
Reickyécommiffariats abkängig gemacht. Die AuSstSUEk MWM WU" gggßn,
nach gut thun, fick) und ihre nach Clyicagc: gebendsn Angcstsllfen mit
solchkn Lsgitimatichn zu versehen.
S orau (NisdsrTaufiJ, 26. Novkmbkr.
Wétter wurdcn nach einer Mcldung 18:2 „D. B. H,“ anf der
thtcéségsngrubcdrkt, n Kunzkndorf zweiBsrgs-Znte getödtLt.
Sikgan, 24. Novsmbsr; Gestérn wurdc, wiL 'dkr „KSD. ;) gcmcsdkt wird, in Nie'derycheldkn durch_ dsn ('cherakx Supér- intcndenten Vr. Nel)? dis 11cm: Evangslixchc Kirche Lin 611*Libt. Ihre Majéstät die Kaiserin schc'nkte ('in? Drachtvoll gc-unden2
A1tarbibkl miT Aslkrköchft Eigenhändiger Widmung.
Bad Kösen, 24. Nchmbsr,
Géstsrn fgn'd kick, WZE die ,Mgdk). Z.“ berichtet, in feierlichcr_Forn1 im BeN-Zin dxr Proymzial- Und städtischsn Bébördcn dis Vsr]e11kung__€ine§ DcnkstcrßnÖ m den JOHN! Mittklpfcilsr *OCL' im Bat! begriffcmcn Saalbrncke statt. ..,-isse Brücke wird an Stslsle der durch dis Hochxlutl) O_om 24. No- vsmbkr 1690 vcrnichtetsn, fast _tausknd Jahrs alt gswsvsnxn Brücke aufgebaut. Der RégierungZ-PrafiDYnt VyntDixst aas Mxrjeburg ge- dachte in begListerndkc Rede d€r krtegsgcjcknäytlrchcn Vorgange, deren
B rü ss el, “20. XtOVkmbcr.
D ' « * Uv ( rovinz Lüttich) am Ufer der Maas ereignetk, wir? _dkr «urch ]chlélchldc *,HFrkf. ZP“ bcriclytct: DLr Provinzial-Rgtb Far_cy de Diest subr im Wagen nebst! seiner Frau auf der zwi1chcn Feljcn gebautsnStraße, als Plöylick) ein Fslscnstück von der Höhe (1117 den WWW hinunter- rollte. Hcrr Farcy de Disst _wurdé durch dc'n Stein Mort gctödtet, _ seine Frau und dcr Kutschsr 1chw9r verletzt. Dor Wagen _wurdc 13011- )- ständig zsrtrünmwrt, Und die Pferd6,_dte vvm Sturz mcht bsrybrt wurdcn, liefen Hakon; durch ihre Ankunft im nahkgclsgsnsn Dorfe Lrsuer man zucrst, daß ein Unglück stattgsfunden babe, und so wurdsn ck19
Opfkr dss Unglücks aufgefunden.
Zeuge die alte Brücke gewesen, und "schloß mit einem Ho.ch auf Seine
anion", 1500 c groß, ist, zvie das „D. B. H)." meldet, auf der eise Von Cardiff (mch quque zuletzx axn _7. morden. Sie gilt mtt der ganzen Mannjchast fur v
etzt Wurden.
San Remo. Dsr .Magdb. Z." wird herichtet: Das Kaiser Friedrich-Krankenbaus Erzielte aus dcr m Preußen und Bgykrn 50 (HWlé-É,kd§1€ itn [HKCZWMBUWWC herddcr - - -- - - - - - " „potbkken- und Mc se an ,in Er eg wur cn“ außsr em nne der Norddeutrcbe leyd haben 11ch bercrt erklart, drs Mttglxeder der ÜYLZUYL'ZIH" - 0, - - .. „ 5 Reickchommisfion für die' Weltansstellungtin Chicago [owic die bMyt e- "* 000 Fr. m 5 “') italxcmtcher Rente und da.»; 9 erbalb “Cr AussteUerund deren Angestethk für die ZW [315 zum 31. Marz nach Amerika und auch aux kcr Rückreise Von da 5in drei quatémnack) Schluß der ?luIstsÜung zu einem um 25 0/0 értnäßigtcn Tartspr611x_zu bkfördern. Beide Gchklschaftén haben jedoch Hie Zubiüigung dre'e's niedrigkrsn Tarifsaßcs von der Beibringung emcr chitimatwn dl-Z
_ nnmsr noch verkäuflichen _ Villa Zirio beleßsne__51rankenb_aus schuldenfrci. Hier wurdkn im [?Htcn Jahre 13 _Deutsclw, 1 Dane, 1 Oesterreicbcr und 7 Schweizer wkrpfle t; gebxtlf Wurden 14, ge- beffsrt 2. Um Unbsmittsltcn unentgeltli € Verpflegung,» gewqbrxn, schossen die Wohltbätcr 1952 Fr. imWVorjabrc zu. WATETL Bmtragc nimmt Hof-Apothekkr Wicdsmann in “San Remo als» Schaymsrftcr ent-
Uebcr das schon telegrapkxisch ge-
.
DieeiserneVa'rf „Knight Com-
Akril gesprochen er er habe dem
unmittelbarer_ Nähe von Beau- meldet, zwei Eisenbahnzüge
aris,
mung crtheilt.
Nach Schluß der Reduction eingegangene Depeschen.
Dresden, 26. November. (W. T. B.) Scixze König: [iche Hoheit der Prinz Heinxich'von P__reußxn txiftt morgen Vormittag aus Berlin hier em, um 11ch__bet Sczncr Majestät dem König als CommandantS. M. Schiff „Sach1en“
des antisemiti1 „ „ _ raths, worin nach Anführunq e_1ner_Reche von Bc1chwerdcn gegen das Präfidium 1an die Maxoriiät der Versammlung das Fernbleiben der Anti1cmiten von den Berathungen des Ge: meinderaths angekündigt wird. Die Erklärung besagt, daß der Obmann des Clubs [)]: Lucgcr mit vier anderen Club: mitgliedcm gegen die Nichtbethciligung an dcn Gcmeindcraths- sixzunqcn gestimmt habe. _ 26. November. (W. T. B.) gemel ct wird, ist Cardinal Lavigerie héute Nacht „acstor en. Die von dem Teputirten Delahaye vor der Panama- Untersuck)ungscommission gemachte schriftliche Deposition (|ck? unter „Fra11krcich“) gipfelt in §ZZrUForderUng eincr NJ): ' : ““ ' (' k“ , 1116117816 Unglück, daI fick; am Sonnabend Abend in der Nähe von sfxzschxitxg §221ZJch,R1FZFÜZLSVFLÜ L?cr Zéaxlkach; ?YFÉMT ccrn: [alten hab?, um die maßgebenden eriss für das leßte t zu gewinnen; man müffe dic BÜ er des thcinack), die Checkhsftc und Chccka schnitte prüfen und die Signatärc vorhören. Bukarest, 26. Novcmber. von Rußland hat der Ernennung Alcxandey Catarqi's zum rumänischen Gksandten in St. Petersburg jeinc Zustim-
mission-Zprojxc Bankhauses Ko
zu melden. An der NaLmitiags in der Villa Strehlen att-
smdenden Tafel wird . _ _
Heinrich theilnehmen „und gegen 71/4 Uhr dle Ruckretse antreten. Wien, 26
der Vereinigten deutschenLinken des Abgeordneten-
hauses giebt bekannt, der Minister Graf Kuenbuxg hczbe
oren. in der heuti en Vormitta &Sißung des Clubs mttgethetlt,
eine „Königliche Hoheit der rinz
November. (W. T. B.) Ein Communiqué
inister-Prä [ enten Grafen Taaffe am 24. No-
vember seine Demission angekündigx; An diese Mittheilung habe fich eine kurze Debatte angeschlonen, m der sxcl) de_r Club einhellig mit dem Schritte des Grafen Kuerxburg cznverftandcn erklärt und ihm sowie dem Clubvorstandc cmmüthtg das volle
Vertrauen aqßgesprochen habe. " , _ _ Die antijcmitischen Blätter veroffentl/tchen ems E rkla r u ng
chen Flügel?- des Wiener Gemeinde-
Wie an?: Al ier
Der Kaiser
(W. T. B.)
Buenos-Aires, 26. November. (W. T. B.) Ein Bericht des Finanz-Ministers weist auf die Unmöglichkeit hin, die finanziellen AuskunftSmittcl, zu denen die Regierung bisher ihre Zuflucht genommen hatte, noch länger bestehen u lassen. Der Bericht schlägt vor, das zur Zeit gebränchlick) System des Papiergelch abzuändern.
€
(Fortseßung des Nichkamtlichen in dcr Erstcxt, Zweiten
und Dritten Be'ckage.)
“
vom 26. November,
Wetterberi r Morgens,
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red. inMillim.
Wetter.
5 wokkig Zavolkig ; 6 96113557;- ? Ko enha en . ;,a c .. )J _; StZckholén . Mkiter 1 _6 aranda . ““ stiukbakb bed. ?“]? t.Petersburg 2zwolkenlos _14 Moskau . . . 2xwolfenlos _14
Coerueéns- ? ; town . . . sbsdsckk ; 11
Cherbourg . 'zbkdeckt Z 10
Stationen.
in “ Celsius 50 6“ =: 40 R
Bar. auf 0 (Hr. (» Tsmperatur
u._d. Mekres
MuUagbmore Aberdeen . . Christiansund
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[der . wolkenlos 0 vlt . . . . wolkknl?) * _Z mburg . . w:?[kknlos '; _6
winemünde bertch) _ : _? Neufabrxvaffer Zolkcnlxé) “5-11 Memel Schneek') Ö _1 Mün ter. . . Hcitcr _Z Karlssrube . . be?€ckt_ ? 1 Wiesbaden . 591MB 3 _] Vkünchen . . woskenlos _5 Cßemnis . . 2185917) ;_14 Berlin . . . - Nebels) | _7 Breslau . . . Dunst x_10
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*]ÜNR1Ü R]R|*»]*!R] NQWlQ-[Q
(?ck (J :? "".-P ZGZ
1) Dunst. 2) Reif. 3) Nachts Reif, Morgens Nebel. 4) Gestern ohne UnterbrexlxunZ Schnee. 5) Fahnes. 5) Morgsnrotk). 7) Ren, Tauhfrost. 5; erf.
Uebersicht der Witterung.
Das barometriscbe Maximuxn, xvslchcs geftsrn über Südnorwegen lag, ist_ 1ÜDWaxts nach Ost- deuts land fort Ychritten, wahrend eme Dcpresston, nordo twärts (? fortpflanzknd, rxordwcstlicb Von Schottland liegt._ Bei „im Norden 1ch1vachen„ meist südlichen und 1üdöstllchen, im Süden ziemlich frischen nordöstlichsn Winden ist das Wstter in Deutschland viclfach bsitsr, in den ccntralen Ge- bietstheilcn nkblig, und aklentbalben erheblich kälter, in NeufaHrwaffer um 10, in Chemnitz um 13 Grad. Ganz Deutschland, der““Südnzxsten ausgsnommen, bat Frostwetter. Neuxabrwaner meldet _ 11, Breslau und Grünberg __10, (Tkyemniß _14 Grad. Schneehöhe zu Ncufabrjvayjer 26 6111.
Deutsche Seewarte.
_ Theater-Anzeigen.
Kömgluhe §chauspteje. Sonntag: Opern- Jus. 251. Vorstellung. Die Hugenotten. Große
per in 5 Acten vyn Méyerbecr. Text nach dem Franzöfifckyen des Scribe, überseßt Vyn CasteUi. Tanz von Emil Graeb. In Seems goyeßt vom Ober: Ne iffeur T laff. Dtrtgent: Kapkllmcister 1)r. Muck. An ang 7 U r.
Schauspielhaus. 261. Vorstellung., Der Geigen- ma er von Cremotza. Drama m _1Aufzug und in ersen Von Fran ots Coppée, deutxch Von Wolf Graf Baudisfin. n Sce_ne geset vom Ober- Re iffeur Max Grube. _ Dre gele rteu Rauen. Lu tspiel in' 5 Aufzügen von Je'an Baptiste oliézre. In deutschen Versen VOL Law:? Fulda. In Scene Hess? vom Ober-Regtncur ZL) ax Grube. Anfang
r.
Montag: Opernhaus. 252. _Vorsteüung. Mignon. Oper in 3 Acten von Ambrmse Tbomas. Text'mit Benutzung des Goethe'xcben Romans: „Wilble
Meistcr's chrjabre' von Michck Carré und Jules Barbier, deutsch von Fsrdinand Gumbxxt. BaUst von Pank Taglioni. Dirigent: Kapellmerner Sucher. Anfang 7 Uhr.
Schauspielhaus. 262. Vorstellung. Fixßco, oder; Die Verschwörung zu Genua. Ern repubxt- kanisches TrausrspieL in 5 Aufzügen _won Frtßxrtcl) Von Schiüer. Jn Scene 921“th Vom Ober-Regtneur Max Grube. Anfang 7 UHr.
Di6n§tag: Opcrnhaus. 253. Vorsteüung. Djamileh, Romantische Oper rp 1 Act Von G. Bizet. Text von L.Eallet, deutjch Von L..“Öart- mann. Tanz Von E. Graeb. In. „Scene geseYt vom Ober - Regisseur Teßlaff. Dtrtg_ent: Kapx - meister 131“. Muck. _ ronny Fuß. Lyr11che Oper in ZActen Von P. aßcagm; Text 5011 P. Suardon (nac!) Erckmann und Chatrtan), deut1ch Von M. Kalbcck. Ju Scene gesetzt Vom Ober-Regxffeur Tetzlaff. Dirigent: Kapellmeister Dr. Muck. An- fang 7 Uhr.
Schauspielßaus. 263. Vorstsüung. Der Geigen- machcr von Cremona. Drama rn 1 Auszug 11115 in Versen von Frangois Coppée, ?sutych Von ZIM Graf Baudisfin. Ja SOME 981th vom Pbxr- Regiffcur Max Grube. _ Dic gelehrte_t_t Frayen. Lustspiel in 5 Aufzügen won Jean Baptnts MYté-rs. Ju deutschsn Vsrsen Von Lukwig Fulda. Jn S_(CUS IFJ vom Obkr-Regifféur Max Grubs. Anfang 7 „r.
Deutsches Theater. Sonntag: Die Welt, in der man fich langweilt. Anfang 7 Uhr.
Montag: Prinz Friedrick) vou Homburg,
Islie'nstag: Die Welt, in der man sich lang- We t.
Mittrvoch: Dcr Misanthrop. _ Ju Civil.
ÜLL'UULL' Theater. Sonntag: Nachmiftags 2? Uhr: Wilhelm Tell. Abends 71 Uhr: Dora.
Montag: Der Hüttenbefiyer. (ZNusckya Butze, Anna Braga, Arthur Kraußneck, udw. Stahl.) Anfang 7 Uhr. „
Diknstag: Nora. (AgncH Sorma, Nujcha BUHZ, Arthur Krausneck, Ludwig Stahl, F?rdmand SUÖkE.)
Sonntag : Die Orient-
Teffmg-Theater. reise. Anfang 7; Uhr„ _
Monta : 5. Gastkptel VM Eléonora Duxe mit ihrer Geéellschaft unter der Dir€ction von Cat). Flavio Ando. Tie Cameliendame.
Dienstag: Dic Orientreisc.
Mittwoch: 6. Duss-Abend. Fernaudc.
Die nicht abgéholwn Bssteßungsn gelangsn an der Vormittagskaffe zum Vkrkaup
WUUUkßThklÜkk. Sonntag: :„7. Gast-Vor- stellung des Lesfing-Tbeaters: Tie Großstadtlnft. Anfang 74“ Uhr.
Montag: S doms Ende.
Dienstag: Die Grpßstadtluft.
Volkstbümliche Prerse (ParquetZ-W. Vorverkauf obne Aufgeld. .
Frudrrrh - Wilhelmuüdnsthes Theater. Chausseestraße 25.
Sonntag: Zum 2. Male in neuer Bearbeitung: Das vertonufcheue S loß. Operette in „3 Auf- ügen von 5211in Verla. ufik von Carl M'tßöcker. n Scsnc 9818 1 von Julius Fritzsche. Dtrtgent: Herr Kapsklmeitxr chsrmann. Anfang 7 Uhr.
Montag: Diewlbe Vorstkllung. _
Rcßdcnz-Theater.Direction : Sigmund Lauten- burg. Sonntag: Zum 50. Male (letzte Sonntags- Vorstcllung): Im Pavillon. (1-6 l'arnun.) Schwank in 3 Acten von Ernest Blum und Raoul Tschö. Deutsch von Ludwig Fisckyl. In Scene geseßt don Sigmund Laufenburg. _ Vorher: Der neue Ganymed. (Café before.) Schwank in 1 Act Von Charles Louveau. Anfang 7? Uhr.
Montag: Dieselbe Vorstellung. _ _ '
In Vorbsrcitung: Madame Agnes. Lmtywä in 3 Acten von Julikn Bkrr dL Turiqus.
Kroll?- Theater. Sonntag: Gastspisl von Gemma Beklincioni und Roberto Stagno. 4 Santa [mein. Melodrama in 2 Acten Von Pieranwnio Taan. Anfang 7É Ubr. _
I.)?ontag; Wegen Vorbereifnng znr Opern-Noréfat „31813 Tim“ gksckylossen.
Dienstag: Gastspiel yon Gsmma Bellincivni, Fr. MorawOldcn, Roberto Stagno und Juan Luria. Zum 1. Mak: Ilala Pita. Melcdranm in 3 Actkn Von N. Daspuro. Musik von Umb-crto Giordano.
Mittwoch: Dikselbo Vorsteüung.
LrUe-AUrance-Theater. Sonntag: Der Hüttenbefitxer. (1.6 maitre cls forges.) Schauspiel in 5 chten, mit freichm1uZu_11g dcs glcickonamigkn Romans Von Georges Ohnet, für die 174211112? Bühne [*Larbeifet von Erich Rikck. Anfang ( 1“.
Neues Theater (am Schiffbauerdamm 4/5). Sonntag: Zum 6. Male: Die Lieheöhändlexiu. ?YYZMHÉ Bühnenspiel in 5 Auszügen. Anxamg , k
"Mon'tag: Die Liebeshändleriu.
Theater Unter den Emden Ronacher. Sonntag: Sensationekl andauernder Erfle _de pompösen Ausstattungs-Ballets: Die Welt m Btld und Tanz, von Gaul und Haßretter; Musik von_ J. Bayer, Ballet-Autoren der K. K. Hosoysr m Wlan. Jnjcenirt durch den VaÜetmeqtex Lgms Gundla . Präcise 9 Uhr: DaF Ygsrkstndiose chmc11sche Bgllabi € Ein Drachenfest. (. itwirkende: 500_Perxom»n.) Gastspiel der 16jäbrigen Primadonna Frau!, Sophie David. Die kleine Primgdouna. Gelegen- Heitsschwank in 1 Act vorz__ thhard Genée. Jg- scenirt dnrch den Ober-Regmeur Herrn C. A. Friexe 883. Anfang 7 ;? Uhr. “ '
In Vorbereitung; Das Baby. Schwankm1Act Von H. F. (Nov:tat.)
Adolph Erna-Theater. Sonntag: Zum 82. Male: Die wilde Madonna. Gesangs- poffe in 3 Acten von Leon Thevtow. Coupl-sts von G. Görß. Mufik vyn G. Steffens. Mit neuen (Costumen aus dem Atelxer dex Fr. Köpke und neuen Decorationen von Lütkemeyer tn Coburg. In Scene gefMt von Adohxb Ernst. _Anfang 7x Ubr.
ontag: Dxefelbe Vorstellung.
Thomas-Theater. Alte Jakobstraße N:. 30. Sonnta :„Eu'semble-Gaftspiel der Münchener unter , trectwn des Kömglich Bayerischen Hof- scbausptelers Max Hosvauer. Zum 5. Male: Almeurausrlx uud Edelweiß. Oberbayeriscbes Charaktergemalde mit Gesang und Tanz in 5 Auf- ügen von Hermann von Schmid. Musik von Müller. nfang ?YUbr.
Montag: Almenransch uud Edelweiß.
[430411Hohenzollern-Galerie
Lehrter Bahnho 1 „je; Sonntags 50 ,z. Gr. bistor. Rund emälde 1640_1890. Geöffnet 9 Uhr bis nukelh. Sonnt. 9-9.
Urania, Anstalt für Volkstbümliche Naturkunde.
Am Landes - Aussteüungs - Park (Lehrter Bahnhof). Geöffnet von 12-11 Uhr. -
Coucerte.
Mhtlharmonrr. Sonntag, Mittags 12 Uhr: Oeffentliche Hauptprobe zum 17. Philhar- monischen Concert. Dir.: Raphaöl Maßz- kowski. Soli: Naim, v. Zur-Mühleu- Charles Gregorowitsch. .
Montag, Anfang 75 Uhr: lf. Phtlharmoniskhes Concert. Dir.: Raphaöl Maszkowski. Soli: Naim. v. Zur - I)iühleu (Tcnor), Charles Gregorowitsrh (Violine).
Concert-Qaus. Sonntag, Abends 6 Uhr: Karl Mcvder- Concert. 111. Componiftsy-Absnd untér gefälliger Mitwirkung der „Concßrtyängkrin Frl. Bartenwerser Und des Componqtcn »Pe'rrn Ro-
exrt Goldbcck.
Montag: Karl Meyder-Conccrt. Anfang7Uhr. -
Circus Kenz (Carlstraßs.) Sonntag: 2 große Fest-Vyrstellungkn. In (*ciden VoxstYquen ?[uf- trcten 1ämmtsich8r neu cngagirtcr Kumtkrastc e'rsten Ranges. Außerdem: _
Nachmittags 4 Uhr: Zur Belustigunxxder _Jugsrzd besondkrs gewähltL-Z Programm. Zum “Schluß: Tie luftigen Heidelber er. .
_Abcnds 74 Uhr: Fr. James Fillis mit dem Schul- pskrde .Mackir". _ Zum Schluß: Aus Helgoland- oder: Ebbe und Flath. Großes Land:, Wasser- unk) Feusr-Schauspiel. Nationaltanze von 82 Damen- Mit völlig neuen Einla en.
Montgg, Abends 7? Uhr: Große Vorstellung ;nixd Vollständig neuem Programm und „Auf Helgo- an “.
_ Familien - Nachritlzten.
Vsrlobt: Frl. Me1ittc1 von Jsscndorff mit “Y"“ Lieutenant Otto yon Gerlach (_Drchen-Berlm)- _ Frl. Camilla Becker mit Fm. RitjergutY- befixxer Willy Jesdin-szi (BreÖau_Cammelw18 bei Brcslau). _
Geboren: Eine Tochter: Hrn. Grafen von der Groeben - Ludwingors (Lurjvigsdorf). _ Orn- Major Frhrn. von Caniß (Potsdam). _ tn- AmtSrikhter Vernbardi Er_cnon ( cuz). „
Gestorben; Verw. Fr. Pfarrer onstknttus, gk]?- Peterfon (Kulm. Wcstvr.). _ Hr. „Gel). Regle- rungs-Ratb Reinhold Menzer! (Berlm). _, _ - Landesältester Emanuel Von Eckartsberg (Net €)- _ Fr. Bürgérmeister Auguste Horn, geb. Keil, (Berbisdorf).
, “Reducteur: Dr. H. Klee, Director. Berlin:
Verlag der Expedition (Scholz).
Druck der Norddeutschen Buchdruckerei und Verlass“ Anstalt, Berlin ZW., Wilhelmstraße Nr. 32 „,
Acht Beilagen (einschließlich Böréen-Beilage).
(Erste Beilage
zum Deutschen Reichs-Anzeiger und Königlich Preußischen Staats-Anzeiger.
.J./9: 2Z1.
Personalberäuderungeu.
Königin!) Preußische Armee.
Offiziere, Portepee-éfäbnricbe xc. Ernennungen, Beförderungen und Ver eyungen. Jm activen Heere, N'eues Palais, 17. November. Vosseldt, Sec. Lt. vom Schles. Yon. Bat. Nr. 6, m 1295 Pomm. Pion. Bat. Nr. 2, Schwanßer,
ec. Lt. vom Schles. Pton. Bat. Nr. 6, in das Pion. Bat. von Rauch (Brandenbxxrg) Nr. 3, _ versetzt. ,
_Berltn; _22. Nxvember. v. Knoerzer, Hauptm. 5.13 5111126 dxs Kontßl. Wurttemberg. Generalstabes und commandirt zur Dtxnstletstung et dexn Großen Generaljtabe, bébufs Rückkehr nach Wurttemberg von dresem Commando entbunden. Rebfeldt,
uptm. zmd Battr. CbefYom-Feld-Art. Regt. von Peucker (Schieß) 5 1x. 6, bis zurx1 ]. Apr:l„„]894 zur Dienstleistun als Referent bet der Art. Prufunchommmwn commanxirt. v. 5 rüning, Sec. Lt. vom 1. Hess. Hu]. Regt. Nr. 13, denen Ende Dezember 72. J. ablaufendes Comnxando zur Dtenstleistung bei dem Auswärtigen Amt um em Jahr' verlangert.
Abschtedsbewilligungen. Jm activan Heere. Berlin, 22. November. Lorenz, Major a.D., zule t Bals. Commandcur tm, nß-Art.R8'gt. Nr..10, unter Fortfall der i m bewilligten Au§1ch_t aus nsteklung tm Civtldienst, mit seiner Pcznfion und dc'r Erlau nix; zum ferneren Tragen der Uniform des genannten Regiments zur Disv,
estellt. v. ._Htppel,_Hauptm. a.D., zuletzt Bezirks-Offizier [381 _dem
ndw. chtrk Allenstein, die Erlaubniß zum Tragen der Umsorm des Inf. Regxs. Herzog Karl von Mecklenburg-Streliß (6. Ostpreuß.) Nr. 43 erthetl't.
Nachwersung der beim Sanitäts-Corps im Monat Oktoher 1892 eingetretenen Veränderungen. Durch Verfugung des General - Stabsarztes “o_er Armee. 19. Oktober. 131). Hartung, Unterarzt vom Jm. ngt.„(§5raf Bczrfuß (4. Westfälnches) Nr. 17, zum 2. Bad. Greu. Regt. Kaiser Wilhelm 1. Nr. 110 verseßt.
Beamte der Militär- Verwaltung.
qucb AllerböcbstenAbscbied. 10. Nowember. Lckel, Zcxhlrnktster vom „_2. Bat. 4 Niederschl. Inf. Régts. Nr. 51, KYÉler, Zablmet1ter_ vom 2. Bat. Gren. ngts. _König Friedrich W: _elm 11. (1.„Schle].) Nr. 10, _ bei ihrém Auökcheidsn (1112 dem Dienst nut PenUon der Charakter als Rechnun s-Ratk) vkrlieswn.
Durch VerfüZung des Kri€g_s-Mini teriums. 11. No- vkmber. Küster, azaretb-Jnsp. auf Probe zu Königsberg 1. Pr., zum Lazaretb-Jnsp. ernannt.
14.November. Oppermann, Zablmstr. Yoxn 1. Bat. Groß- berzogl. Mecklenburg. Gren. Regis. Nr. 89, auf Leinen Antrag mit Penfion in den Ruhestand verseßt. _
15. November. Skripztk, Festxmgsbauwart 2. Kl. der ortZfication Swinemünde, Arndt, Fcstungßbauxvaxt 2. Kl. der orttfication FNM, _ zu Festuanauwartsn 1. Kl., Haeusler,
Umeister er Forttfication c“traßburg, zum Festungsbauwart
Kl., _ ernannt.
Durch Verfßgun des General : Commandos. ?blmeister. &. Vezryeßt: reiß Vom 3. Bat. Inf. Regts. Frsiber 11161: von Gacrtrmgen (4. PofenYk Nr. 59, zum 3. Bar. Fü]. ? f?. Graf ROM (Os rcuß.) - r. 33, Jung vom 1. Bat;
8. stpreuß. Inf. Regts. er. 45, zum 2. Bat. Füs. chts. Gras Noon (Ostpreuß) Nr. 33, Koczrber vom 2. Bat. Inf. ngts. Füxst Leopold vcn Anhalt-Denau (1. Magdeburg.) Nr. 26, zum 1. Bat. Infanterie - Regts. Prinz Louis Ferdinand von Preußkn (2. Magdeburgtsches) Nr. 27, Mummert von der 2. Abtheil. Feld-Art. Regts. von Clausewi (Oberschlcs.) Nr. 21, zum 2. Bat. Gren. 9??th König Friedri Wilhslm 11. (1. Schles.) Nr. 10; b; infolge Ernennung zugetbeilt: Plesch dem 3. Bat. 423511). Ins. Regt_s. PrinzWilbelm Nr. 112, Wuttke dem 3. Bat. Ins. Negts. Von Horn (3. RHLin.) Nr. 29.
Rll]. (Königlich Württembergisches) Armce-Corps.
Offiziere, Porte ee - Fähnriche :c. Ernennungen, Beförderungen und erseßun en. Jm actiVen Heere. 19. Nobember. v. Mikusch-Bu bsrg, Königl. Preuß. GM. Majyr 518. 5111143 der Armee, von “ccm Commando der 54. Inf. Brig. (4. Königl. Württemberg.) enthoben. Schmid, Major 5 13 511ij des Fuß- Art. Bats. Nr. 13, nnter Enthebung Von dem Commando nach Preußen, dem Bat. aggregirt.
Kaiserliche Marine.
Offiziere 2c. Ernennungen, Bcförderun en und Verse upgen. Neues Palais , 21. chkmber. v. ickstedt, Cory. („_apttan, untcx„Entbindung von der Steklung alZ MitZlied der Axt. rgs'ungSconzmqun und yon dem Commando zur Dicmtleistung betm erÉZ-Manneamt, zuzn_ Commandanten S. M. anzékfabrzéug .BeoMls , Gerdes, CaYLtan-Lt., zum Vkitglied dkr „irt. Prüfungs- comnnmon, _ xrtxannt.
Im Santxats-Horps. Neues Palais, 21. Nobsmbsr. SÖWLSZ, Marme-As 1st-_ Arzt__1. Kl., zum überzähl. Marine-Stabs- arzt, ])k- BLHLYLT, arxne-A] lst- Arzt 2. Kl., zum Marine-Asüst. Arzt 1. Kl., befoxdert. Dre na Vorstehendem beförderten Marine- Aerzte crhaltenxm Patent von dem Tage, an dem die Altersgenoffan der Armxe bef'ordertßjverden.q1)r. Kunßen, Marine-Ober-Stabs- arzt 1_. Kl., mit Permon, Außnchx auf Anstellung im Civildienft und der bisherxgen Umform der Abschred bewilligt.
Preußischer Landtag. Haus der Abgeordneten. ' 9. Sißung vom 25. November, 11 Uhr.
_Der Sißung wohnen bei der Präsident des Staats- Mimsteriums, Minister des Innern Graf u Eulenburg und der Finan -Minister ])r. Miquel mit -ommissarien.
Auf der agesordnung 11th die erste Bcrathung dcs Communalabgabengeseßes.
Abg. Hobrecht (nl,): Dadurch, da Staat und Gemeinde durch, die Vorlage auf (hre besonderen “teuerquelxen angewiesen würden, finde eine Verminderung der Steakrlasten tm ganzen nicht statt. Diese Trennun 1ei aber von roßer Bedeutuu und großsm Werth, denn ste erlei tere es._dem taatsund den_ meinden, ihr Steuersystem tn gerechter Weise fortzuennvtékeln, gleiche _kzre Verschie- bxxngen aus, die durch das Einkomchenstcuergesxß bexbejgefubrt worden seren, ,und ebe den Gemeinden em möglichst _fretes Maß dex Be- Wegung in i rer Abgabenerbebung. Aber gerad'e tn lcßxerer Beziehung scheine ihm (Redner) die Vorlage den beabfichttgt_en Erfolg dexSteuex- reform sebr zu beeinträchtigen. Die Autonomre_ chr Gemeinden m Steuersachen könne niemals etwas anderes (31.3 cm 1chembarc§ Recht Luz- Sie _sei verknüpft mit großen Gexabren fur den inneren neden der Gemeinde und führe zur Einengung der Seljzstverwal- tun ' infol e der" schärferen Handhabung des Aufjxcbtörechts du .“ den taat. Mit der Veran agung der Realstexxern dlzkch d,?" SWM, auch nachdem dieser auf ste verztchtet habe, sei er mehr em- vékskqndep, auch könne er nicht glauben, daß die Erhebuxxg der" Ge- werbéxstéuer in der „*jeßigen Weise rverde bestehen bletben konnen.
. fähigkeit die allen Gemsinden glei
Berlin, Sonnabend, den 26. November
Weznn das g_anze' Experiment nur gescheHe in der Vorausseßung, daß etntge Gemxmden davon Gebrauch machen würden, so werde die Ver- anlagung eme sebr [axe 1ein. Dazu komxne, daß die Gemeinden duxch dle anze„Fa_ffung des GeselZes dahin geleitet würden, auf bewndere *, cmxmdexteuern zu sinnen. Grund- und Gebäudebesixz werde dabei letcht uber das Maß hinaus zur Besteuerung heran" gezogen wxrden, noch mehr der_Gewerbebetrieb. Das Maß, bis zu we;l_chem Fre „erxnd- und Gsbaudesteusm erhoben werden dürften, mußte gexsßlzch festgelegt “werden. Bci'der Gswerbesteucr werde ma_n daraus beköacht sem müssen, sie _zu vereinfachen und aus engere Beztxke zu corxcentriren. _Em weiteres Bekenksn habe er_de_1gcgen, daß den (Hkmemden dieZ_ Bexugniß eingeräumt Werde, eme Pracryualbefteuernng _einzelner Klanen vorzunehmen, wenn fich ergebe„da _„sxe von gewt'ffen Gemeindeausgaben cinen bescndsren Vortheil. arten. Dax“; sex 7:95 Gutén zu viel. Er könne es nicht als nchttg anerketzncn, wem] man die Unterhaltung der öffentlichen Straßen und Maße gls eme communale Leistung ansehe, welche besonders “O_enz Grundbeßß zu statten komme und seinen Werth erhökys. Dae Werxwtergerung der_(Hrunßsiügke Erfolge, wo ein allgemeincr Auf- schwung stattfinde; x_vo dteyer nxchk 1tattßnde,könne die beste Communal- ??rwaltng nur _1kbr jvßxng' helfen. In einigkn Städtsn stiegen dre Grundstücke raptd„ tm We'rthe, sogar in Bezirken, wo xvxdcr Straßen, ' noch PlaHe, noch _Bkleuchtung vorhanden [Stew Auch_) aus xxmsm (Yedneré) Wak)[kreije wsrde von den Städten tbxn gegenuber Klagx daruber, geführt, daß diese Janze großs Stsuer- xesorm_ ck11deth ]Thr, wsntg helfe in ihrer J 911). Die Klagen uber eme PrggraVaan'm der Bkstsuerung der Landwirtbschaft und des Grundbe11tzesmvcklcn kaeinden sLiLll Vonommcn begründet. Y_olkZ-schub, Armen: und Krankenwesen ,und die damit zusammkn- bangendep Zwkxgc "dex Woblxabrtspolxzei Mrursachten Ausgabsn, Wexche dxe Etgentkmrqbchkext hattcn, daf; fie von den armen Ge- msmden gxnau xo ausgehracht'Werden müßten, wie von den Wohl- habenden. Der _Arme 10116 ntcht und dürfe nicht mehr untsrstü 1; werden, als zy winem Lebensunterhalt unexläßlich sei; das müxe [Hm aber" gxwszrt Wsrdsn. Die Gemeindexchule dürfe nichf hinter k?n1_zur11chvl„€1b€n,. was _ass das Ziel des Volksschulunterrickyts Hingejtellt_ Ct, wer_1 sonst das Wexen des obligatorischen Volks- schnlunferrt tZ Vcra_ndcr_t wsrden müxte. So könnten die r2ichsten Communkn mcht we1€yt11ch' mehr bela tetw-xrdsn, als die allerärmsten. DaHec komms es, das der dsr ngzen Verschicdknheit Her Leistungs- " ' auferlegte Last _aux einen Thei1 dersßlhenFcHr druckknd wtxke. Aber es liege auf der Hand, das; hier behtlse m dén Grenz'Ln emex Stcucrreform nicht geschaffen werdkn konne. Das Gckjetz btcte lxdtglich die Möglichkeit, die Stéuerlast gw rsxlyter zu vßrtbexlen. Vcrztchte der Staat (ck61? zur Erreichung dieses 3th auf di; Neczlßeuern und gxbc er Hamit sichere Einnahmen aus der Hand, 70 73111119 er atxch dre:_chv1ßk)eit eines fichxren Ersaths hiabcn. Daher rer eme Erganzgngssteuer, möge fie untel dieser oder emer- apderkn Form gexchasxen werden, eine unerbittliche Noth- wcndtgksjt. _ _ , Abg..See_r_ (nl,) wümcht, “daß die Domänenpächtcr nach den glcrchen Grunkjaßcn bshandclt würden wiL'die Privatpächtcr.
Präsident des StaateZ-Ministeriums Graf zu Eu (cnbur g:
MEine HMM! Ick möchte auf diesen Punkt, auf den viellcxickyt in der Dsbatte nicht mehr zurückgekomtnLn wird, gleich mit ein paar Worten antworten. Der Grundsaxz, dcffsn Aufnahme der Herr Vor- redner in das Gemeindcabgabsngesetz Wünscht, das; nämlich die Krcié- eingeseffénen nach gleichem Grundsäßcn hkrangezogen werden soÜen, der ist schon in dém Gcseß, den braucht man nicht „zu defidsriren, der ist da und nach dsm muß Verfahren werden. Dsr Ucöefftand, den er rügt, lisgt auf einem Gebiet, welchkm auf dem Wege Bisses Gesetzes nicht abgkhvlfen wcrd€n kann; das beruht auf privatrschtlichen Ab- machung», dknén wir Weder vorbkugkn, noch di? wir ändkrn könn€n. Es smd kéinsswegs davon 119651 die Domäncnpächter gekroffen, son- dern jsder Privatpächter in glsichLm Maßc, je nachdem die Der- einbarung mit seinem Verpächter dahin goht, ob und in Welchem Maße er die öffentlichkxn Abgaben tragen soll Es würde also in dieser Beziehung nur eine Abhilfe zu schaffen sein auf priVatrechtlich€m Wege.
Da ich das Wort gMMimcn Habe, möchte ick) auch in Vezichung auf die Ausführungen des Herrn Abg. Hobrccht gleich noch cin paar Worte anfügen. Ich freue micky, daß wir in den wesentlichen Punkten uns seiner Zustimmung zu erfreuen haben, namentlich auch darin , daß er Vol] und ganz ankrkennt, daß die Grundlagen der Ge- sammtsteuerreform, das Aufgeben der Grund-, Gebäude: und Gewerk)?- "steuer nicht zur Ausführung kommen können, wenn nicht der Staat Vollen Ersatz für den Ausfall erhält, den er durch die Aufgabe dieser Steuern Erleidet, ferner darin, daß wir der Belastung der Ge- meinden, welche durch die Entwickelung der Verhältniss in dcn mannig- fachsten BezieHungen eingetreten ist, durch ein Communalabgabengesey nicht abbelfen können. Die Aufgabe des Communalabgabengesexzes geht und kann nur dahin geben, daß die Lastan, die vorhanden find, in einer billigen und gerechten Weis? vcrtbeilt werden, und ich Hoffe, darin Ihrer Zustimmung sicher zu skin, daß, wenn wir auf diesem Wege einen Schritt Vorwärts thun Und in der That eine bessere und gerechtere Vertheilung de'r Abgaben herbeiführen, bereits darin eine Erleichterung liegt, eine Erlcichterung fo Weit, als fie durch dieses Geseß geschaffen werden kann. Gerade nach dieser Richtung bin hat aber der Herr Abg. Hobrecht bemängelt, daß die Art und Weise, wie ;eine Vorbelastung dcr Realobjecte ein- treten könne, in diesem Gesev zu gehäuft vorgesehen sei. Ich glaube, er thut dem Geseß Unrecht; er hat insbesondere Bezug genommen auf die §§ 16 und 46. Ich bitte Sie, diese Paragraphen etwas näher anzusehen; er hat gewiß nicht abfichtlich 111 dieser Beziehung entscheidende Punkte dieser Paragraphen nicht oder nicht so deutlich erwähnt, daß diese Bestimmungen-voüfommen klar werden. Zunächst steht im § 16, der von der Vorbelastung ein- zelner Theile der Gemeinden oder einzelner Klaffen derselben handelt, m'xsdrückkich, daß dies nur geschehen solle, „sofern die Ausgleichung mcht nach § 7 erfolgt", d. 1). sofern nicht Gebühren oder Beiträge erhoben werden, welche dieser Anforderung bereits entsprechen. Und ebenso steht im § 46, daß die dort vorgesehene Heranziehung des Grundbesitzes, Gebäudebefißcs und der (Herverbe zu Gegenständen oder zu Lasten, die ihnen besonders zu gute kommen, nur erfolgen soll, erstens, „sofern die AUSgleichung nicht nach“ §“ 7 oder § 16 erfolgt“, und nur, _ meine Herren, darauf lege ich Ein sehr großes Gewicht _ in s oweit, als in der That e'm übexwiegendes Vkaß von Vortheilen vorhanden ist. _Es heißt also keineswegs, - daß alle die Anlagen, die im § 46 genannt
find, unbexingt und unter allen Umständen aUein von Grundbefißem oder Gewsrbetreibenden bezahlt werden soUen, sondern nur insoweit, als zu erkennen ist, daß fie einen vorwiegenden Vortheil davon Haben, und soweit nicht Gebühren oder Vorbelastungen einzelner Theile odcr Klassen des Gemeindebezirks eintreten. Dieskn Grund]a15,glaube ich, wird man nicht bekämßfen können; er ist wknigstenökxßn solcher, welcher ziemlich aÜgsnwin bisher verfcchten worden ist und nach deffkn Geltendmachung in dLn Gemeinden gestrebt wordc'n ist.
Es ist auch gar nichts Neues, daß wir Mvas dsrartigss vor- schreiben. Wenn Sie die Communalabgabenvcrtlysiwng in dxn Kreis- Ndnungen ansehen woklen, so skb?" Sie bereits, das; auf die Verkekérs- anlugen besonders hingewieskn worden ist, als auf solchk, wslcbe in größerem Maße (115 asl? anderen insbssvndere dem Grundbefiß zu gute kommen. Ich glaube also, dcn“; Vonommsrk' bLWUßT, Vollkommen genau die Bestimmungen abgewogen sind, Ob und in wscher Wkäse eine stärkere Belastung dsr Rkawbjects ang€zeigt und gcboten ist.
Nun liegt es in Ur Natur der Sach€ _ und 17.12? 11“! eins B8- msrkung, dis wahrschain'lich in Verkra'chk ko1nm€n wird bsi viklc'n Aus- füHrungen, die uns noch bkvorstebkn _ daß |ck nur zwsi Wege bietkn, wenn wir die nötk'ige Bcwsgungsstcikxif für kik Gsmsinrcn auf diesem Gkbiet anstrkbcn. Wir müffen entwc'dcr GCsSZ-ZZ- bestimmungen machen, Mlche ikx-nén die Norm gkksn, wie ÜL Disse Sache ordnen und beschließen soslen, und 1.1 würde dsr Spiksraum, den ich Eben als nothwxndig bez€ichn8t Habs, außerordcntlich eingeengt wsrden. Es ist nicht möglick), cine Formel zu smdén, Welch? in einem großen Staat für Stadt und Land, für Ost und Wsst, für Nord und Süd untsr (111211 1111111555611 g(sickymäßig Paßk, und Wenn man diesen ng also nicht gebsn kann, so [*[cibt ksin anderer übrig als der, dcn wir gkwäblt Habkn, da?“; Wir die aUgemeinen Gruxndsäße jedem vsrständlicX) angcbcn und numnekyr dem vernünftigen Ermeffe'n jeder kaeinde ük'e'rlaffsn, kissakbsn an- znwenden, _ aber Lin Vcntik schaffsn, Welchcö wirksam wird für dsn Fakl, daß widsr ErWartcn und gkgcn unskrk Wünsche dißsen Grundsäßen nichr in richtiger Wsise cntspxochkn wird, und dadurch Uebelstände eintrstcn, zuma1 Usbclftände für G6- meindcaugebörigé. Das, 11161118 HMM, bitte? ich, bsi dcm Punkte, zu dem ich nun komme, be'i dckn Llafficht§recht€, nicht zu Vergessen, daß dEr ganz wesentliche Grund und dis “Roxh- wendigkéit des Auffichtsrechts nicht sowohl bsrnbt in a[[erki11g5 auch zu berückfickytigcndkn Jnter-Zffen FCZ Staats al:“? ganz bCsonkkrs in der Rücksicht auf die Gcrneindkangcbörigcn. Es ist Um: Haupt- sächliche Aufgabe dss Auéichtsréchts, dafür zu sorgcn, daß nicht Einzelrw Klaffern, sinzekne Schicbtcn in den Gemeinden über dis Ge- bühr odcr in unrechkmäßiger Weiss Herangczogkn Mrdcn. Dazu ist "dieses Aufficbtsrecbt notchndig. In den Ersten Tagsn dsr Dsbattié ist von dsr linkcn Skitk des Hausés, Was das Auffichté-rccht an- betrifft, gssagt wwrden, an sehr viclcn Steklcn de:? (338781562 _ ich glaubcé, es war die“ Zahl 10 gknannt _ sei immer die Red: Von der Genehmigung, und das wär? schon cin€ Signatur dafür, das; die Gemsinden in iHr-er Selbstvkrwaltung zu ssbr beschränkt würdcn. "aun, mcins HMM, Wenn “Sie di? Punkte ansebcn wollkn, in ?€an eine Gcnshmigung der Aufficht§bsbörden vcrlangt ist, dann wsrdcn Sie findkn, daß an keinér STSÜL diss gsschck7€n ist aerEichcnd Von Mn bestebsnden Recht, und dax"; in zwsi oder drci Punktkn, wo c-Z DM gsgsn- theiligen Anschein Haben könnte, die;? nur darin !"Lins Ursackyc hat, daß USUS Gestaltungcn und Möglichkeitkn der Gmucindsbcschlüffs Hier vvrlisgcn, die ab?: analog ganz nach den gléichcn Gesichtspunktén zu bcurthcüén smd. Was z. B. die Staatsgenehmigung in Bszug auf "di? Höhe dsr Zuschläge zu gewisscn Steuern bctrifft, so ist solchc biéker noth- wsndig im a[lgem€inen zu Zuxchlägkn zur (Einkmnmxnstsusr, im übrigkn in Höhe Von 50% in d€11Städtcn. Erst in dsr Land- gemeindeordnung Von 1891 ist die Vcft'immung übkr Biß Auf- ficht dabin gsändert wwrden, daß die Genehmigung Ckst bei 100% nötbig sein so[[. Diessn letzteren WSJ, also dsr Erlsichts- rung dsr Städte gegsn früher, haben wir auch bier eingc'scbwgsn.
Das Wcscntlicbe, das in dicsér Beziskyung m'u ist, hat dsr Hsrr Abg. Herrfurtb nculich ganz richtig erwäknt; es ist dis zwcitk Hälfte _ des § 62. Ich freue mich, daß der Herr Abg. Hobrscht die Noth- wendigkeit diescr Bestitnmungcn auédrücklich ansrkannt hat. Aber ich will noch ein paar Worte darübsr sagsn, um einen Schrcckcn, der möglichsrwcise damit doch verbunden sein könnts, zu verschcuchen.
Worum handelt es steh denn, meine Hörrcn? Nachdem die be- treffendsn Gemeindebeschlüffc zu stande gskommcn smd, oder nachdem das Geseß in Kraft getreten ist, da wird der Fa[[ _ ick) hoffs, scltcn _ aber immsrbin doch ab und zu eintreten, Daß wir cine Einrichtung der Comnmnalabgaben voraus babcn, welchc Obensonwbl mit den Bestimmungsn disse:? Gcscßcs als Überhaupt mit einer rationsÜen Gc- meindebestsucrung durchaus nicht Vereinbar ist.
Und nun, meine Hkrren, würden Sie wirklich so Wkif gehen, zu Verlangen, daß wir liebst dérgleichen unzuträglichc Zustände bestchen [affen solltkn, als daß der Aufsichtsbehörde das Recht gegcbcn würde, in dieser Bezisbung einzuschrsiten, _ ein Recht, dazu garantirt durch die nachträgliche Rcchté-controle des Obeerrwaltungsgcrichts? Einer jeden solchen Anordnung der Auffichtsbckördc gegenüber steht der Gemeinde das Recht zu, das Ober:Vcrwa[tung§gcricht anzurufen zur Entscheidung darüber, ob die Auffickytsbcbörde berechtigt gewesen ist einzuschreitcn oder nicht. Mir scheint, meine Herren, wenn man das unbefangen und ohne Vorurtbeil betrachtet, das; man zu gar feinem andcrn Resuüaf kommen kann.
Mir selbst ist die Ucberzcugung davon in dem [Lyten Jahrzehnt - meiner Thätigkeit außerordentlich oft entgcgcngetrcten. Die BMW- mungen der kurhesfischen Gemeindeordnung chm dahin, daß, we'nn durch statutarische Gemsindebkschlüffe gcwiffe ngkln über die Auf- bringung der Gemeindeabgaben festgcstellt find, dieselben so lange bestehen, bis die Gemeindebehörde wieder anders beschließt und ein
“ Einschreiten dcr Auffichtsbehörde absolut unmöglich ist. Nun, meine
Herren, ist es bei der Verschiedenheit der Verhältnisse, 5ei dem .. Fortschritt der Entwickelung sehr oft vorgekommen, daß dre btsberigen statutariscbcn Beschlüsse absolut verwerflich und unrecht waren. Es ist