, ,. Dem MaMat und den Stadtvxxordneten “zu Berlin ,ist » nachstehendes erhöchste Dankschreibeit' Seiner-Majeftät * des Kaisers und Königs zugegangen: “ »Aus Anlaß der Vermählung Meiner vielgeliebten Schivester, Ihrer Königlichen Hoheit der Prinzessin Margarethe von Preußen, mit Seiner Hoheit dem Prinzen Friedrich Carl Von Hessen haben Mir der Magistrat und die Stadtverordneten herzliche Segenswünscbc in der Adresse vom 25. d. M. zum AUSdruck gebracht. Beglückt durch dieses Erneute Zeichen der treuen Theilnabme, mit welcher die Bürgerschaft Meiner Haupt: und Residenzstadt Berlin von Alters der alle Geschicke' Meines Hauses begl'eitet, drängt cs Mich, den städtischen Behörden von «Herzen Dank zu sagen. ' Berlin, den 30. Januar 1803. Wilbklm 11.
Dem Magistrat und den Stadtverordneten 311 Berlin ist folgendes Allerhöchste Handschrciben Ihrcx Majestät der Kaiserin Friedrich zugegangen:
Der Magistrat und die Stadtverordneten zu Berlin haben Véick) “Durch die herzlichen Glückwünsche zur Vermählung Mkiiler Tochter, der Prinzksfin Margarethe: mit dein Pritizkn Frikdrich Carl von Heffen aufrichtig erfreut, und möchti' Ich nicht unterlasskn, für di€se erneuteKundgebung trcucr Anbänglichkeit dM städtischen Bkbördbn viclmals zu dankkn.
Berlin, dM 26. Januar 1803.
Victoria, bkriv. Kaiskriii und Königin Frisbricb.
- Heute trat dcr BundeSratl) zu einer Plenarsißmtg
zusammen. Vorher tagten die vereinigten Ausschüisc fiir Zoll: und Steuerwesen und fiir ?)Zechnungsivcsi'n.
Sowohl in der Militi'ircmmnission des Reichstags als auch in einem kürzlich in der Wochenschrift „Dic N_ation“ von dem Abgeordneten Hinze veröffentlichten Artikel _ist die B9: liauptung aufgestellt worden, daß eine Mchrcinytellung von 60000 Rekruten, welche die' Z)]kilitärborlagc erfordert, weit
' Über die natiirlichen Grenzen der Wchrkraft dcs Volkcshinaus- ginge, also Leute eingestellt werdcn müßten)“ dercn Tauglich- keit einc cereichende nicht sei. Es wird versucht, den Vc: weis Für solche Behauptung an der Hand der Er eb-
..
niUe uber das Heeres:Ergänzungsgesch(ift nnd dex ärztli en Ra porterstattun zu erbringen. Man bcmi'ilt sick), zahlen: mä ig nachzuweißen, daß die Zahl der AuSmuéterimgen wegen dauernder Untauglichkeit seit 1870 im allgemeinen stetig ab: genommen habe, und schließt ohnk wcitcren Beweis hieraus einfach, daß die Militärvcrmaltung im Lauf? der Jahre eine Verriixcrung der Tauglichkeitsanspriickx babe eintreten lassen und adurch die Zahl der Tauglichen vermehrt babe.
Dem ist aber keineswegs so. Seit Einführung der Wehr- 1md Heerordnung vom 28. September 1875 ist bis zum Jahre 1888 eine Aenderung in Festscßung der Krankheiten Und Gc- . brochen, wclche ZUM Militärdienst dait-ernd untauglich machen,
, d. 1). die Ausmu terung bedingen, überhaupt nicht erfolgt, auch sind im Vcrwaltungswege während dieser Zeit keins Dircctivcn erlassen worden, welche etwa einen strengeren odcr milderen kMaßstab fiir die Atis1nustcrimgen hätten zur Folge haben onnen.
Erst im Jahre 1888 ist eine ALUÖLNUU der beziiglichcn Bestimmungen erfolY. Von da ab kann die Verringerung der Zahl der absolut - icnstuntauglichcn ihren (Grund in dym
escß vom 11. Februar 1888 finden. Durch dicses (5161613 wurde 11. a. die Landsturmpflicht neu geregelt, und dies hatte JWT Folge, daß man auch alle mit unheilbaren Fehlern und
(Gebrechen behafteten Militärpflichtichn, welchc im Laiidsturm zwar nicht zum Waffendienst, aber bei) noch zum Dienst 011118 Waffe und im besonderen zu solchen Dicnstlcistnngen Und Ar- beiten, 1vclche ihrem bürgerlichenBcrufentsprc'chcn, verivkndbar waren, nicht auSmustcrtc, sondern dem Landitnrm ersten Auf- gebots überwies. Diese Maßregel steht durchaus mit dym Zweck des (Hoseycs und scincn Bcstimmnngcn im Einklang. Das; solche Leute, welche bis 1888 diknstmitauglick) waren, von da ab aber noch im Landsturm vcrivendungsfäbig erachtet werden, niemals für eine EinsteUUng zum actibcn Friedens: diemst herangezogen werden können, li€gt klar auf der Hand.
' „*Im übrigen ist auch die den Ergebiiiffcn des Heeres:
Ergänzungsgcschäfts ciitnommenc zahlcimiäßtgc Unteyliigc, auf welche der Umgangs erwähnte Artikel der „Nation“ iich )tiixzt, eine gänzlich verfehltb. * Ob dort die im anderer Stelle mit in Betracht gczo encn Jahrc187-1 und 1875, in denen 501,27 bezw. 54360 .)kilixäxpflixbtigs ausgcmustert ibiirbcn, aiißer Betracht gelassen- werden, weil durch dieselben die Behauptung einer stetigen Abnahmc der Zahl der Ausmusterunkzcn (dieselbe betrug 1870 100 800, ging also in diesem Jahre crl)k_b ich in die Höhe) nicht untcrptiißt wird, mag dal)ingcstxllt bleiben. Jedenfalls aber ist dadurch ein ganz versckiobenes Bild geliefert, daß die Zahl der Auswustcrungcn uns 1000 der in den alphabetischen und Restantcnlistkn geführten Köpfe berechnet wird. . alle diejenigen Militärpflichtigen, welchc unermittcxt, ohne Eritschuldigung a11Sgeb_lieben odcr andcrwärts gejtellungs: pflichtig geworden sind. Namentlich 'die- Zahl“ bsr leßtercti Kategorie ist infolge der j'WlZÜZleth UWS gestie, en, sie bctrug 1870: 21.08( , “1 L : 308 207 - aHso in letzterem Jahre 151 403 31"opfc_ mehr als 1876“ während danach 1876 etwa der fünfte Mann der in den Listen Stchenden anderwärts cstellungöpslichtig miu“, war dieses 1800 bei jedem vierten 5_ ann der Fall. Hierdurch steht aber eine mehrfache Listcnsiihrung desselbctx Mannes eventl. der einfachen AuMnusterung desselben gegenuber._Das Verhältniß der Ausmusternngcn muß _dabbr an sich 1chon, wenn man es auf die Listlichgesiihrten berechncx, natur 'emäß ohne weiteres stetig abnehmen, mbnn die ahl er anderwärts estellungspslichtigen und daher in den isten mehrfach cfüYrten Leute zunimmt. ,
Allein maßge end fiir ein richligcs Bild der auf (»;rund der Anlage 4 der Heerordnung für den Friedensdienst untaug- lichen Mannschaften kann das Verhältniß zu den Vor- qestelltcn sein, und dabei er eben sich, wie aus dem der Mtlitärcomm1sion seitens der ilitärverwaltung übergebenen Material ersi tlich ist, ganz andere Zahler). Dieselben weisen beispielsweise für die drei letzten Jahre Wieder eine erhebliche Steigerung, der Verhältniszzalil der na?) Anlage 4 a. a. O.
; beurtheilten Militärpflichtigen aiif 1000 “*orgcstellte nach.
In diesen Listen befinden sich nämlich auch,
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- Diesolb un tige YoraUSfe u- mit Zugrundel ung dsr in den alpZabetFJen xc. Listen' ßge1fxäh1715'en Za len Kederholt sich in „einer zweiten, ür die Tendenz der bnah'me der unbedingte_n Tang lichkeit angeführten Zahlenxeihe. Die- selbe kann mrthin als Beweis nicht exachtet werden, und auch Zier ergiebt die der Militärcommission zugänglich emaclÉc ,„usammenstellung wieder ganz andere Verhältnisse, o z. . im Jahre 1880 von 1000 Vorgestelltcn 301 unbedin t Taug- liche und von da steigend «_ auch wxeder vorü ergebend fallend, odcr [eich bleibend - bis zum Jahre 1801: 44]. un- bedint Tang iche von 1000 Vorgestellten.
as aber die Grenzen der Tauglichkeit für den“
activen Militärdienst überhaupt anlangt, so sind dieselben durch (Heseß nicht festgelegt, können auch gar nicht derartig, sondern lediglich im Verordnunqswegc geregelt werden.
_ Ist eine großeZahi zum Dienst tauglich erachteter Militär: Zx))(kslichtiger verfügbar und im Verhältniß dazu ein kleinerer
ekrutirungsbedarf vorliegend, so kann man naturgcmäß die Grenzen der unbedingten Tauglichkeit enger ziehen *- man wählt unter den Tanglichen nur die tauglichsten Lcutc zur Einstcklung in den activen Dienst aus.
In den verschiedenen Gegenden ist die BeschiZlffenheit des Ersaßcs eins verschiedene, man hob, dem specie cn Bedarf enisprechcnd, dsshalb schon bisher in einzelnen Bezirken Militär: pflichtige als tauglich aus, wcl e in anderen Bciirken, ivo besserer und kräftigsrer Ersaß vor anden ist, als bedingt taug- lich (mit geringen Fehlern nach Anlage 1 der Hecrordnung) 10th für den ÜCÜVM Dienst geyommen wurdcn. Keines: fa ls aber kann behauptet werden, daß diese ihrer Körperbeschafscnbeit nach weniger gutsn, oder rich- tiger efagt, weniger schönen Lsntc 11icht wirklich tauglich gewesen seien. „
Dic. Ausführungsvcrordniiiigen unterscheiden zwei Arten von Fehlern, welchc sogenannt „bedingt tauglich“ machen, und zwar:
. 1) geringe körperliche Fehler, welche bis Gi'siindbcit in ki'im'r Weiss bcsinträchtigcn und zum größten Thkil gewisser: maßen nur als Sck)önl)eitsfel)lcr galten können:
2) “bleibende körperliche Gebrechcti, welche zwar auch die Gesundheit nicbt [)LLiTLtkäckMxxM, aber die Leistiingsfähigkcit in erheblichem Grade besiiiräiik'cn.
Mit Fehlern der vorstehenden ersten „Klasso behaftete Militiirpflichtigc 1211! Blick in die Fehler dcr Anlage 1 Okt“ .Hcerordnung wird dies auch ohne weiteres jchm Laien be- stätigst: -- sind allen Anforderungen des activcii Dienstes im Fricdcn gewachsen und bisher schon - xc nachdem zahlreicher odcr geriii cr Ersatz vorhanden wm" » ausgehoben morden, 01)ne das; )icrin ein Widerspruch mit dem § 0 des Gcscßcs vom 11. Februar 1888 Lkblii'kt werden kann.
Jene Gcseßcsbcstimmung ordnet nur an, in welchcr Wsise der Bedarf in dcr Ersaßreservc aiifubringcn ist, und zwar unter 1). „aus der Zahl derjenigen * i1itärpflichtigcn, welche ivcgcn geringsr körprrlicher Fehler von Ableistung der aktiven Dictistpflicht bbfrkii werden“. Di? Bc fi'ciu ng vom Dienst wegen bci" Fehli'r ist also dic Voratisscßiing dsr Zuweisung zur Ersaßrescrbc, nicht aber ist fcstgeseßt, das; jeder geringe köwerliche Fehler fiir Ablcistimg dss activcn Dienstes untauglich mach.
Militärpflichtigc, Welche mit den Fehlern der vorstekxcnd erwähnten zweiten K [ as s c behaftst waren, i_vurdcn bisher ichon grundsäßlich nick)! ziim aktiven Disnst eingcstcüt und sollen es im Princip „auch künftig nicht werden --- sic [iLkaU auch msiti-r den Bedarf in dsr Ersabrcserve gemäß ck“ 0 des [6131- crwähntcn (Bescßss.
Keinesfalls karin ziigsgcben werden, das; die Dicxnst: brauchbarkeit der Vente mit Fehlern der 31011")? 1 im all: gemeinen cine schlechter? ist, als die der unbedingt tauglichen, denn es läßt sich dcr21ki1ch1vcisfiil)rcn, daß di? in Anlage 1, der „Heerbrdniing vcrzcicbnsten 'Fcl)[kr;-«- UM“ Leute mit dicscn kOMMLU bei bei“ Z.skchrcinpthung ziim Fricdcnsdibnsr iii Fiage «- (Ulf cine (Zunahmc der als untauglich aus dem Heeresdicilst Ent: "lassencn obni' Eiantß gewesen sind. Die Zahl der derartig entlasscnancuie ist annähernd constant gcblieben: sie betrug 0,21") vom T'aiiscnd dcr Kopfstärke im Jahre 1878/70 und cbbnsovicl im Jahrc 1880/00. Die! höchste Ziahl mit 0,21; vom Tausend ibiirbc in den Jahren 1880/81 imd 1881/82 erreicht. __
Ebcnso läßt iick) fiir jcdcn cinzclrxcn dei“ Ichlcr dcr An: lage 1 der Heerbrdmmg dartbiin, da); die damit Bcbafteten diirch .Hkriiiizichunxi zum Waffendicnst einc Schädigimg ihrer "Gesundheit nicht zu gcwärtigcn haben.
Die mebiiic Untauglicher iibcrhanpt bcMht lcdiglick) auf L11!Ll*StL1gLNMJ ÖCI Abgangs an Invaliden. An sick) geringfiigig (sechs vom Tausend dcr Heeresstärkc im zwölf- jährigen Zeitraum von 1878/70 bis 1880/00), ist sie zu etwa einem Drittel bedingt diirch das vcrmehrtc Ausschcibbn langjährig gedienter Unteroffrzicrc .'c._ als inbalide aas Ursachen, welchc zii der Qualität des Eriaßcs kcinc Bczichnng Haben, des woitcrcn zum tbeil durch eine seit 1874 cingctrc'tenc Er: höhung dLl' Anfbrdcrnngcii aii dic Tauglichkeit. Sorgfältige Priifung derjenigen Fcblcr und„Krankheitsgrupbcn, in welchen LM erhöhter Abgang an Die'nstunbrauck)barcn bi'zw. Invaliden stattgefunden hat, UCL'illag nicbt die Annahme zu be- gründen, das; cini" vcxmindertc Qualität des Er: iiißcs hierfiir die_ Uriachc wäre. Wäre geflissentlich ode'r aus unsachgemäßer Beurtheilung das Maß körperlicher Entwitt'elnng und Lcistungsfäbigkeit dcr Gestellungspflichtigcn bei der Musterung und ALiShLbUUg iibcrschiißt worden, so hätte dic's zum AUsdriick kommcii müssen dnrch eine Zunahme dcs Abgangs in denjenigcn Fehler: und „Krankheitsgruppcn, auf deren Entstehunx ungenügende körperliche Entwickelung und Kräftigung erfaßrungsgemäß vori Einfluß ist "* aber auch das ist nicht der Fall.
Dic durch die Z)]kilitärvorlage bedingte Er: höhung der ?)iekrutenquotc wird eine )erabmin: derung der Ansprüche an die Taugli keix zum Friedensdienst nicht zur Fol e _babcn, sie hat mir die „Herabsching des Minrnxa maizcs vgn 1,337 auf 1,54 zur Voraus (“Hung, Sic Wird »- chcn “iir man qemiß- obnchfährbung der_ dienstlichen Letstungcn im allgeiiieinen, wie der (Heiundlieit des einzelnen Mannes Deikunlg finden nur aus iolckmn'Militär- pflichtigen, we che schon nach den jeßigen Be: stimmungen » vont Minimalmaß abgesehen * ibxeßßin- stellung in den actiben Friedensdienst zu geivartigen hatten.
“ , Die Commission für_Arbeiterstatistik trat heute im Retchöamt des Innern zu ihrer zweiten Sitzung zusammen. An Stelle des erkrgnkten Unter-Staatssecretärs Dr. von Rottenburg, welcher dee „Verhandlungen der ersten Si ung in den Tagen vom 23. bis,.ZH..J1Mi v. '“". leitete, fü rt der Unter-Staatssecretär im Komglich preußi?) en Ministerium für Hgndel iind Gewerbe Lohmann den Vorsiß. Von den Mit: gliedern ist der RerchNags-Abgcordnete Schippel aus eschieden mid_,an [eme Stelle ber Abgeordnete Molkenbuhr in k?xie Com: nzifnon Yingetreten; im übrigen hai_„die „Zusammenseßung der Commission keine_Acnderunq gefunden.
Als Commisyare des Reichskanzlers wohnen Regierungs- R90?) Werner_ und Regierungs-Affeffor Lohmann, als Com- mrsxar dcsnMiixisters für „andcl__und Gewerbe Regierungs- Yffcffor Donhofs und als -0mmi1)ar des Senats der freien étadt Yamburg der Gemerbe:Fnspector Steinert den Verhand- ungen ei.
Die Tachordnungist fol ende:
1) Eingänge Und „geschäfxliche Mittheilungen. 2 Untersuchung iiber die Arbeitszeit im Miillcrgemerbe.
3) Untersuchung uber die Arbeitszeit im Bäcker: und Condttorgewerbe. , _
„ 4)_Antrag Hir1chxlErhebung fiber die Vcrbältuisse der jugendlichen und weiblichen Arbeiter und die Arbeitsze'it dsr erwachsenen Männer in dcr Hausindiistrie.
„ 5) Antrag Siegle: Fortlaufende Erhcbimgcn über die Lohne und die Arbeits eiten aller Arbeiter, welchc dcn gewerb- lich9n Berufsgeiioffcns )aften angehöreii.
_ Die Commission für die zweite Lesung dss Entwurfs Lines Bürgerlichen Gescßbuchs fiir das Deutsche Reick) Wie in den Sißungen vom 304, 31. Ja:
miar und 1. Februar die Bcrathung der „Allgemeinen.
Vorschriften fiber Rechte an Grtindstiickeii“ (§§ 821; bis 817) fort. Die Vorschrift des § 833 Abs. 1, daß die Ein: tragunqsbewilligung sowie deren Annahme durch ein Urtlieil iiach Maßgabe des § 770 Abs. ]. dcr Civilbrozcßordnung LL": )cßt mird, nmrde, weil selbstm'rständlick), als entbehrlich _cstricl)cti. Die Vorschriften des § 833 Abs. 1, 2, welche den ;)"all bcsondcrs ergeben, wenn das UrtHcil nur vorläufig vollstreckbar ist, sollen cbcnfaUs gc'stricben und durch bis in die Civilprochzordnung an Stelle des § (558 dasclbst aufzii- nehmende Borscbrift erfaßt wcrden, das;, wenn auf diE Bcwilligun, ciner Eintragimg in das Grund: buch erkannt ißt, das fiir vorläufig vollstrcckbar er: klärte Urthcil durch eine Vormcrkung mit der Wirkung vollzogen wird, daß der Rang des durch die Vormerkung geschiixztcn Rechts sick) durch die Stelle oder das Datum dcr Vormcrkung nach Maßgabe dss § 810 bcstimmt. Dcr § 834 Sax; ], welcher die Vorschriften der » 820 bis 833 auf den einseitigen Verzicht nuf Rechte an (Grundstücken fÜr entsprechend anwendbar erklärt, wurdi', soviel den von dem Einfluß ciiikr Verfiigiingsbcschräiikung handelnden § 831 bcti'ifft, sachlich-gebilligt. Dcr iibrige Inhalt des § 834 ist diirch dic Streichiing dcr §§ 820, 830, 833 gcgetistandsws geworden. Eine allgemeine Vorschrift, unter welchen „Vor: misskßungcn auf ein Recht an einem (Mundstück odcr auf Ein Recht an einem solchen Recht cinseitig vcrzichtct werden kann, hat dcr Entwurf nicht aufgenommen: bie'lmel)r Hat er bei den ciirzelnsn R(“ckÜCU in diescr Hinsicht bcsondcrc Vorschriften gc: gcbc'n, die abbr, ab?cskl)811 mm ciiiigi'ii Ausnahmen, sachlick) im WLsLUtlicULn 11101'1'111s11111111011. Um Wicdcrholnngcn zii bbrmcidcn, bcrständigtc man sick) dahin, (in dicser Stelle bis (111, emeine Vorschrift anziinchmmi, das;, soweit das Gesetz ni tc'm Andcrcs bcstimmi, ziir Anflwbimg cinks ck1éechts im einem (Grundstück odcr cines Nochts an einem solchen RLM dic Eikléimmg dcs Bcrkihfigtcn gegeniiber dem (Grundbuchamt, daß er das Z'i'i'cht (Ulf ebe, und 018 Löschung des Nichts im Grundbuch erfoi'dcrli sci, statt der Erklärimg gcgcniiber dcm Griindbiichamt aber auch die Er_kläriinq gi'gcm'iber bkiitjcnigbn gcniigc, zu dcssen Gunsten )ie _crfolgt. Die Erklärimxx des Berechtigten s011 Unwiderruflich 19in, wenn sie dem Grund- buchamt cingcrcicht odcy in dsr nail) dsr (Jrundbuckwrbnung erforderlichen Form demjeniqi'n ausgehändigt ist, zu dcsscn (Hnustcn sic erfolgt. Soweit Hii'rnack) die Unwidcrruflichkeit der Erklärung auch an dic ".)[Ushändigimg geknüpft ist, weicht dic beschlossene Vorschrift von dem (§ 831 Saß 2) sachlich ab. An di'n verschiedenen Stellen, an 11161ch€ti der Enthrf dcn einseitigen VN“: zicht anf Rechte an Grundstiickcn ordnet (vgl. !) 78. » 01,50, 005, 077), giebt er zugleich nähere VNslUÜfTCU Über die Wirksamkeit des Verzichts fiir ch Fall, „ wknn da»:- Recht, aiif welches v2rzichtct werden soll, mit deni Rccht cincs Dritten bclastct ist. Fiir diesen Fall ist gleichmäßig bestimmt, das; der Bcrzicht nur wirksam ist, wenn doi" Dritte seine Ein: willigung gcgeniibcr dcm Grundbuchamt Obbi“ dem Bexxchtiqti'n erklärt hat Und das; diese Erklärung unwiderruflick) ist. Da»:- Gleichc gilt uncl) dann, wenn das aufzrthxbctidc Recht dem 1.1: weiligen Eigenthiimer eines anderen (Grundstucks zusteht, ?,. B, eiii Vorkansrccht (§ 952 Abs. 2 Nr. 2), und das (*ZZrundftiiikbnit dem Rechte eines Dritten belastkt ist, es "sci denn, daß diese:.“- Necht, z. B. ein Nießbrauchörcéht, diirch die_Aufk)ebung nicbt bcriihrt wird (vgl. § 060 Abs.- 2). Man bejchloß, auch die)? besonderen Vorschriften durch eine entsprcckxxidc allgemeine, an dieser Stolle „aufzunehmende Vorsxhrist zli, crjeßcn. Dcr 8 835, der bestimmt, daß, wenn „sich das Eigcnthuin und ein anderes Recht an einem, Grundstiick m derselbcn Person vereinigen, durch bicjc Wcreiiiigiing das (111de2 Recht nicht erlischt, wurde sachlich iiach ULF" (but- wnrfc angenommen, jedoch mit dem Vyrbehaltx fiir dcn Fall, das; - abweichend von deni Entwursc fiir die Be: griinbnng von (Yrunddienstbarkcitcn von dem Eintrakzimgs: zwange dcmnächjt abgesehen werben _ sollts, aii dis Frage zurückzukommen, ob urid' inivieiUCit der § 83:3 fur
runddienstbarkeitcn zii modificircn sei. Der J“ 830 dbx besondere Vorschriften fiir die Löschunc? cinxs auf, dxc Lebenszeit des Berechtigten beschränkten Re )ts giebt, wurde mit einigen nicht wxsentlichen Aenderungen nach dcm Entwurf angenommen, ]edoch_ unter AusdehnuiF mzf solche Fälle, in denen das Recht aus die Zeit bis zur erbeirathung des Berechtigten oder auf ein bestimmtes Lebensalter dcs: selben beschränkt ist. Die so erweiterten Vors riften dcs § 831; sollen aber, da sie das Verfahren beim rundbuck): amte betreffen, bier ans cschieden und in die Grundbuch: ordnung einLFestellt wer en. Der § 837 Absaxz ], welcher den (- rundsaß de's öffentlichen Glaubens des (Grundbuchs zum Ausdruck bringt, erfuhr seinem sach- lichen Inhalt nach insoweit Anfechtung, als er nicht nur fur
Entwurf „
an rechtsße'schäftlichen Erwerb, sondern ungemein auch für
den Erwer im „ege der L_YangSvollstreckun oder der Arrest- bollz'whung den S UH des offentlichen Glan ens des Griind- buchs eintreten lä t. Einvernehmen bestand zwar daruber, daß" dem rechtsgeschäftlichen Erwerbe der Fall gleich- zustellen sei, in welchem die Eintraguan des _ Er- werbers auf Grund der rechtskräftigen erizrtheilung des anderen Theils zur Bewilli ung der“ Eintraguzig erfolgt. Dagegen gingen dic Ans1chten daxuber ausnein: ander, ob der Schuß auch in solchen Fallen gewahrt werden solle, in denen jemand eine wangs- () erneine Arrest: hypothek (§§ 1130-1132) oder im ege dsr _Pfandung oder 'der Ueberweisung, sei es zum Zwecke der Einziehung oder_ an “xxablungsftatt, ein Recht an eineni emgetrggenenRechte erwirbt. J ack) eiiigelZendcr Erörterung entschied fich_die Mehrheit dahin, in den Fällen er Pfändung unbder Ueberweisung dcn Schbß Zu vbr- sagen, dagegen die Entscheidunq der Frage, sowxit ck sich auf die Zwangs; oder die Arresthypbthg bezieht, bis zur Be: rathung der §§ 1130 ff. auszuseßen._ Zu einer lebhaften Debatte iihrtc auch der Abs. 2 des § 837, nach welchem der_SckUiß Les öffentlichen Glaubens des (Grundbuchs aus»ge_schlos)en sein soll, wenn der Erwerbebzuchii d'es Er_mexbes die Thatsachen gekannt hat, aus welchen sich dieNtchtübcrcmsttmgnung des (Hxxnid: buchs mit der wirklichcchchtslage erJiebt. Nach dieser Vorschrixt ist, wenn die Annahme dcrEintra ungs ewilligung dem Antraqe auf Eintragung vorausgeht, fiir ic Nick)tkeniit1iifz dcr Thatsackien nicht dic Zeit des Antrags auf Eintragung, sondern die Zeit Der Eintragung maßgebend, sodaß der Erwerber nicht geichiißt wird, wenn er in der Zwischenzeit zwischbn dem Anfrage ausT Eintragunq und der Eintragung von den Thatsachen Kcnntni _Crlimgt. Demgegenüber war beantragt, in dem bezeichneten Falle nicht die Zeit der Eintragung, sondern die Zeit des "Antrags auf Eintragung enlschciden zu lassen, fiir den Fall aber, wenn die' Annahme der Eintragungsbcwilligung dem Antrag auf Eintragung nachfolgt, die Zeit der Annahme der Eintragungsbswi'lligung. Dieser VorsckÜag fand die Zu: stimmung der Mehrheit. Dagegen ivuide em Antrag, dsn Schuß dcs öffentlichbn Glanbens im ;all unentgeltlichen Er: werds zu versagen, abgelcbnt; dock) sol in einem solchen Fall dkrjcnig'c, welcher durch die unberechtigte Verfiigung eincn ck1kcchtsvcrlust erleidet, von dem Erwerber die Herausgabe dor dadurck) erlangtkn Bereickderiing verlangen kiinnen. Gbgen dcn sachlichen Inhalt des F“ 838, welchcr dcn Schuß dcs iiffcntlichen' Glaubbns dW Grundbuchs nach Maßgabe dcs 'I 837 NUL solche zwischen dem cingciragcnen Bcrcchtigtsn und einem An cre'n vorgenommenenRechtsgeschäfte ausdehnt, durch welche außerhalb der Fällo dcs § 828 (Uebertragung des Eigenthnms, Begründung, Usbektragung odcr leastung cines andcrcn .. cchts an einem Grundstück) iibcr ein eingetragenes Rc t verfügt _ odcr sonst eine Rcckits: ändc'riing unmitte bar bkziveckt wird, erhob sick) kein Widerspritck), ebensoweiiig gegén den 8830, welchcr dcm Bc: rechtigten, wenn dieser mich „den §§ 837, 838 einen Rechts- berlust erleidet, gcgen denjenigen, wechbr unberechticht verfügt odcr einc ihm nicht gebührkiidc Leistung aiif (Grund des ein: gckragcncchchts empfangen hat, einen Anspruch auf Heraus: giibc dcs (xrlangtkn nach Maßgabe der Vorschriften iibc'r die Erstattung cincr ungerechtferti ten Bcrcichkknng giebt, Zn Conscqiii'ziz dcs friibi'r zu § 740 Ab . 2 gefaßten Vcschlnsscs wnrde jebock) dic den Anspruch auf Herausgabe der Nußunqcn bejchränkcnde L,10i'schrift dss § 830 Saß 3 gbstrichcn. Dcr wim_dcr ?)kangordnung Unter mehrsrcn, dasjclbe Grnndstiick bslastcnbcii Rechten handelnde F“ 840 stellt als Regc1 den Sa iinf,da15 die Rangordnung sich, soweit nicht im GrundbU) LM Anderes vermerkt ist, nach dci" Zeitfolgi' dcr Eintragmig, Unter mchrcren iii dic1clbc Abthcilimg eingetragenen R'ccbtcn aber nach der Zikeihcnfo1gc ber Eimragung bestimmt. Statt FMM _mnrdx dix sachlich tm wcscntlichcn nicht ÜbWLiCHLUÖL WOkskhNst bk1chwidkw das; 915 Regel die Reihenfolge der Ein: tragung, unter mehreren m vcrscbicbrnc Abtheiliingcn cin: Mkachl ZÖLckUcn aber die Zeitfolge mgszgcbcnd sein solle. Man ging dabei von der Vorausseßung aus, das; nach dcn 71:0rschxt_f_tcn dcr Grundbuchordnung bei mehreren, dassi'lbe (Lxrundxtuck bc/trcx-ffendcii Eiiitraqungsanträgcn die Eintragung iti des durch den Zertpunkt der Anbringung der Anträ e bestimmten K)1ZL1[)LUf01ng_ zu _erolge'ti habe, soweit nicht dur Gescß oder Rechtsgeschcift ein anderxs bestimmt sei. DSL“ von eiiior Seite gsgchtzen Axircgung, drcssr Vorschrift nicht bloß die Boden: UM!) WW" Bcrfabranvbernt, sondern eine matcriell-reibt: liche Bcdcutiing iii dcm'Sitine bciznlcgcn, das; dc'm durch Bcrlcßung ,dies'cr VorschriftBcrmchtbciligtcn cin dinglicher An: sbrncl) (zus Bcrichtigimg IWCU denjenigen zustehe, welchcr dicser „Vorschrift entgegen vorcmgctragcn sei, wurde keine. Folqs gegeben. Nach den Vorschriften des § 841 kann eiiie iiiichti'äiili_clc Aenderung dchangorbnunq mirdurck) Vortrag zwi) en dcm Eigenthiimcr des Grundstücks, den im 7,1iangc_ znriicktrctxndcn und vortretenden Berechtigten und siimmtlicbcn ;Zibijchcnb€rechtigtcn crfol en. Außcrdem ist die O_rinti'agiing dcr Ncnbcriing in das rundbuch erforderlich. Eiiivcrtichmcxi horrsckitc, mit dcm Entwurfedcr Einräumung des Vorrang?, nicht bloß eine obligatorische, sondern sachenrecht- liche Wirkung beizulegen. Dagegen mar beantragt, abweichend Yon dem Entwurf, die Aenderung der Rangordnung von einem Vertrage zwischen dem im Rang uriicktrctcndcn und dem vor; trbtciidcii LJc'xi'ck)tiqte11 Unter Zußtimmung des Eigenthümers dcs Grnndstncks sowie von der Eintragung der Aenderung in HJS (Hrnndbiich abhängig zu machon, daneben aber zu be: Ztimmxn, daß für und gegen die ,Zibisck)ciibcrechtigtcn die ,)éqisigandcrung niir iiisoibcit wirke, als sic dcr .“)éangändcrung zxnttmmth Die Berathung beschränkte sich z1t_nächst auf den WU- ch11;)w1sck)enbercchtigtc ni tvorhanbcn iind. ür diesen FM," fMd _dxr gedachte Antrag Mit der Abweichungéülligunq, Mk? dlC'ZUUtmmung dcs Eigenthiimcrs nur ki'fordcrlich sein soll, wenn bie Rangordnung durch das Zuriicktrctcn von .)Zmpotléeken LON" EkUndsChiildeii geändert wird. Die weitere .Ycratymg iiber das Verhaltnis; der Zwis enbcrcchtigtcn sowie über den «msn (intra ,_ ausdrücklich auszu prcchcn, daß der Eigentbümcr des (- rundtucks, wenn er die zurücktrctcnde Hypothek odcr (MUWslhuld crn'zorbcn habe, sie ohne Zustimmung des vor: kkt*kcnixkn_Bercchtigten nicht löschen lassen könne, wurde bis HU:" nachsten Sißung vertagt.
* “Dem Kaiserlichen Gesundheitsamt vom 1. bis 3. Fcbruasr Mittags gemeldete Cholerafällc:
Ncherun sbezirk Merseburg. In Nietleben am R]. d. M. 11 Er raiikung,„1 Todes all, am 2. d. M. feine ..)kciie'rkrankung, 2 Todesfälle. “Jin ? rotba 1 Erkrankung.
Regierungsbezirk Schleswig. In Altona 3 ttrititlichÉßilIich 'rlands. Darling beantra te die sofortige Vertagung s mit: * er
verlazifene Erkrankungen, außerdem hat eine der berei gethetltcn Erkrankungen tödtl-ich geendet.
_Dis Grundsäße für die Berechnung des steuer: pflichtigen Einkommens_ dcr Actiengesellschaften und _der Berggewerkschaften in (Hemaßheit des ,“ 11“; des Emkomniensteuergeseßes vom 24. Juni 1891 find bei der chqnlagung für das ZaLJr 1802/03 in wesentlichen Punkten itxeiiig eblieben und im eschiverdewegc der Beurtheilung des Konigli en_ Ober-Verwaltungsgerichts unterbreitet.
„ Da die Entscheidung dieses Gerichtshofes in zahlreichen Fall_en noch aussteht, befinden sich die Betheiliqten vielfach in ,- „weifel darüber, nach welchen Grunbsäßen die Steuererklärung fiir das Jahr 1803/04 aufzustellen itt, und sind mit Rücksicht hierauf in mehreren Fällen mit dem Antrag vorstellig ge: worden, die Veranlagung bis zur Erfolgtcn Entscheidun der schwebenden Streitfragen aus'useßen und die Frist zur AFgabc dcr Stencrerklärimgen ziinäÖst bis zum 1_.April d. I, zu verläMern, , _“ it Bezug hierauf hat der Finanz-Ministcr sich in cincr Vcrfxigung, vom 20. Januar dahin ausgesprochen, das; diesen Aixtra'gen im vollen Umfan € nicht entsprochen werden kann, weil eine derartige .Hinauss icbung dcr Vcranlagun fiir anzc Kategorien von Steuerpßichtigcn dcn rechtzeitiézen ATschlu des gesammteii Veraiilagitiigsgeschäfts ernstlich gcfäxden und erheb- liche praktische Unzuträglrchkeiton zur Folge haben würde. Dagegen soll den bszeichnetenUnternehmungen auf entsprechenden Antrag eine Erstreckung derFrist zur Stcucrerkiärung bis zum 1. März d. J. anstandslos bewilligt werden. Insoweit vor Ablauf der Frist die in Betracht kommenden C'nts LidUUgM des Königlichen Obbr:Verw_altu11gchrich„ts noch ni )t ergangen sind, muß es den Vethciligten ii crlaiscn bleibcn, die Berechnung des steuer: pflichti, en Einkommens in 06!“ Stcusrcrklärung nach den von ihnen ?ÜrUrichtiJ erachteten Grundsäßen anzulegen und von dem zuläsUgen ikcbtsmittcl Gebrauch zii machen, sofern der Veranlagung für 1803/04 die aiigofochtene Rechtsimffaffung wiederum zu (Grunde gelegt mcrdsn sollte. Es ist indes?" nicht zu verkcnnén, das; in “71111911 dcr voraus eseßtcu Art die strictc ““Durch: führunxl] dcr Vorzschrikt im § 153 es C'inkommcnsteucrgcseßes, namctitick) wenn es ich um röszere Steucrbcträqe Handelt, mit cxiipfindlichen Nachtheilen ? schaften verkniipft sein kann.
Die Kiinig'lichen .")kcgiernngcn sind NMUN) von dem «"“inanz:Minister crmächtigt worden, auf Antrag dcii streitigen heil dcr veranlagten Einkommenstbuer 51: stunden, bis die Eiitsckwidimg des Königlichi'n Obchkrwa[tiinqsgckichts borlikgt.
iir dic stcue'rpftichtigcii Gesell:
„ Seine Königlich Hobeii dei" Erbgros;1)i'x*ziig 0011 Yadefn, Gbitimandcm“ der 4. (Zöax'deZnfantcrik-Bi'igabi*, bat sick) Mik kurzem Urlaub nach Schlciicn bc'gebcii.
Dcr, 'Tommandiki'lidé General bbs )(. Armes: Corps, Gcneral-Lxcutcnant voii Seebeck" ist [)M' angckonnncn.
Dcr Goncral:Likiitciiaiit bon Lcipzigcij, Commandcur der 0. Division, und dor (51e*m'i*al:LicUti*iiaiit Oésterleri, Commandeur dcr 11;.Division, sind 5111" Absmitiiiig pcriiixilichcr 3019113101961: bicr iingekbmmcn.
Heffeii.
Dic ,'Zivbite „ikaiiimcr bcxmiin gksWktl dic Bciatbiiiig dss Gcscßcmtmiii'fs 11087 die Einkommensteuer,
DU“ Finaiizaiisschnß di'r Z'mcitcn .ßkaiiimci“ bat die' Ablehnung deSiiciicn(516r021“bcs)tcricr:01cscizkntibiirfs beantragt und die chicrnng um Umarbeitung des Entwurfs nach den (HkundsäYOU dss prsnßiscbcii GOWQ'bLsli'UCkgi'sLZLÖ von 1801 srsiicht.
Sachsen-Wéeiningen.
Der Landtag hat *:incn Gcskßenttbiirf migchimcii, nach dbm dic .Laudescrkditkassc crmächtigt 11111'0, bis zum 1. Januar 1808, so lange sie ihre Scljuldschkinc nichi zum Nennwert!) verkaufen kann, von ibrcn Sibiildiicrti ciiic Mt: sprocbciidi- Entschädigung zit crbsbcii.
Ocsterreickx-Ungarn.
Dcr „Liaisi'i“ Und die' Kronprinzessin:Wiiiiiic 071];- l)c'rzoginSicp1)anii' smtxctcn, mie „N. T. 21.“ nicldct, (“stern Nachmittag dkm Prinzen und dcr Fi'iiizcssin L?crdiiiand von Rumänien eincn Bcsiick) a. (8estbi'1i Vormittag empfing der Kaiser“ den Prinzen Ferdinand von Sachscn:Cobnrg in liingerer Privataudicnz. Dem [willigen Hofdincr mobiitbti der Prinz nnd die Prinzc'siii Ferdinand von .“)kumänii'n, die in Wien amvcscndcn rz- hcrzogc, (Graf Kxiliiokii, dci“ cnglischc Botschafter Sir A . B. Paget, dcr rumänische (»Vcsandtc (51131111, sowie- die iibrigen Mitglieder dN." rumänischcii (Issandtsckmft bci. Hours fri'ib [mch der Prinz und die Prinzessin Ferdinand 0011 .“)iiimi'inici'. dic :)ieisc nach Bukarest fortgcsi'ßt.
Großbritannien und Irland.
Jm llntcrkiausc erklärte gestern, wic „W. T. "I),“ bc richtet, der Präsident des Ackerbauamts (51a rdiici“, da auf dem Xcstlandc überall mit Ansimbmc von *]?ortvcgcn dic Maui:- und Klauenseuche bci'rscbc, sci dic Anfbcbung des Verbots der Einfuhr von fremdem Vieh in Dcptford iin uli'issia. “Dcr“ Parlaments-Socrctiir dLS Auswärtigen Zlmts (Irmi i*i'klät'tc. eck [ich bisher nickt in dcr Absiäit dci“ .“)Bcziici*1mg,iiacl) .Ho- no ulu Kriegsschiffe n senden; die chicrimg glaube, daß Leben und É'igcntbnm dci“ Vcnmlmcr von Zawai's unter dem Scimsc Amerikas steher seien. Mgmt das *qrgel)cii der Vereinigten Staaten auf Hawaii“ habe sie keinerlei , rotcst in Washington erhoben. Was die (Menze dcs iamirgcbicts aiiicbc, so habe England seit 1873 mit Ru land kein neuss 1. bkommen darüber getroffrn. Dic„Fl*age sei jetzt (* enstand der Erörterung sciicns bcidi'r Re ii'rungen. I)er Präidcnt dcs Handelsamts Mitudclla ertwilto dieZusaqc, dax: einc Abskbkift dcs doutsibcn (Kescb entimirfs *über falsche Fabrikzciibcn dem Hause iquldgt morden solle. Voi dci“ wrtgcscßtcn Abroszdcbatti' vei'ibcuiaU dcr Staatssccrctäi“ fiir *Ki'iiiiid Pi orion seine Politik iiiiifiäxk-
ebatte, der AntraT wurde m 249 geßen 152 Stimmen abgelehnt. (Lebhafter BJU auf den Bänken er Ministeriellen). Diet ?ortseßung der erathung wurde indessen schließlich ver ag .
' Vorgestern wurden der „A. C.“ zufolge im Unterhause nicht weniger als 140 am Dienstag angekundigte Bills ein:“ gebracht und verlesen.
Dxr ührer er Parnelliten Redmond hat im Parla- menx em niendemexit zur _Veantwortun der Thronrede ein- gereicht, worin er die FreilaYung a er derer erbittet, die ibegen Gefeßubertrxtun en in erbindung mit den Znsurrec- tioxien in Wand im efängniß schmachten. Sir Frederiif Milncr mird dagegen beantragen, daß das Parlament sein Bedauern daxüber ausspreche, daß den Dynamitardcn die Gnade der Königin zu theil eworpen sei.
Heute soll von dem lbg. Howard Vincent eine Interpellation an den Ersten Lord des “Scha amis ge: richtet wxrden, wclche MaßreFln die Regierung in czug auf bis Ausfuhrung der von dem - on reß der Gewerkvereine ini lcßten Senptember gefaßten VesZlÜsse zu treffen beabsichtige. Diese Beschlussc lauteten: 1) daß Schritte ethan werden mußten, uin dxn Staat daran zu verhindern, da irge „, welche Artikel, die fur deri Postdienst und andere Zweige 1: Ver: ibgltung gebraucht" wnrden, noch ferner im Auslande angekauft wurdxii, und dafur Sorge zu tragen, das; sie von heimischen Fabrikanten erstqnden wiirden; 2) daß das Landen von mittel- lbsen fremden Einwanderexn an den britischen Küsten ver: [nndext werbe; 3) daß die Mitwirkung von ausländischen Vlisbeitc'rn bei dLm Laden und Abladen von Schiffen in Groß- britannien und Irland beschränkt werde. *
Frankreich.
Gestern Vormittag fand im Elysée die Ceremonie Nr Ueberreichiing des Cardinalsbiretts an die' Erz- bischöfe von Rouen und Tours statt. Die neuen Cardinäle betonten, mie „W. T. B.“ berichtet, in ihren An: sprqcheii an den Präsidcntcn Carnot,siem1irden mit allen Kräftén dahmarbeiteii, die Aufgabe der weltlichen Gewalten zii untsrstüßkn. Dic Pricfter und die Bischöfe seien glücklich, mitzuwirken an dem Werke des Friedens, das ibni'n vom Papst empfo [en sei, und forderten ihrerseits nur Gerechtigkcit und Freixbik Der Präsident Carnot beglückwünschte die Cardinälc, daß sie ebenso wie dsr Papst ihre Aufgabe dariii erblickten, Ve: rabignng, „Harmonie imd Einbkrnehmen unter allen Franzosen herbeizuführen.
In der Dopiitirteiikammer richtetc gestern der Tem:-
tirti' Dblafosse sine Anfrage über Eguuten an die Re: gii'rung Und fiihrte aus, Frankreich habe das Reckit, von Eng- land „zii vcrlangcti, daß es in Egnpten eine Politik troibe, die die Räumung des Landes vorbereite. Er betonte so- dann, das; bis bbsüglikhen Uebereinkommen kein Damm fiir dis :)Eäumimg dk“;- Landes festgeseßt hätten; das libgs an der Ungeschicklickikcit der franzosischen Diplomatrn; England scheine iii Egtipten cin deüniiives Protektorat aus; iibcn zn w0112n. Der Redner ließ durchblicken, daß WM: dingwn sich vielleickn nicbt geiiügknd Rcckxknxchafk gébs Übkk di? Art, wie die französischNi Jntcrsiisn zu vortreten icii'n. (Lebbafx-xk Widcrfpruck) aaf zahlrciävsii Bänksn.) Tolax'offe MTN"; däméx: die? kg11PtischL Frag? sci “cine curopäischs Fragb, ::Tcmand deiii“: daran, sicb in Egiibtcii «.in di? Stell? von England zu "e-xxn. iiber die Egiimcr kämmen fich selbt": rsz'iicrcn. «*BcéébI.) „Hierauf srgriff dcr Ministkr dos Ansiwärtigkn chcéxs 5:3: B:“: antwcwtung das Wort und erklärto, da:"; dix 321-78an :x: diblbtiiatischeii Zchkifkstblch8 bsr Komme"; dis M' ZÖÜkT-T :Uäbkkn WLL'ÖO, sich davon 51: ÖbékZéUgCK, daß 131»sz stcts 1'111611 klaren Blick und eincn Paxriotismus gcz-cig: b&I-s, den 91“ (dsr Minister) mit bksondercm Nachdruch in dem Lua?»- bliike 511 rühmen die Pflicht habe“, wo Waddington isincn Jb- sch)icd UCMUL. (Beifall.) Dic Vcrmsbrung dsr :*quvxiixhkx: Garnison bon Sciwn Englands bedcuts wcdc: einc Äxndckxxg in seiner Politik“ noch cim" Modificaiim: dsr QLZTÖTTM Versichcrungen und dor Übernonnnemqt chväiÖWn-gsxi, 5753773: reick) habe das Nccht, von diesen icicr1ickcn WÖÜTKJTÖ FNF: lands Kenntnis; zu nebmcn. (_VcifaU.» Frankkciäz FMM“ “.:::: möglich den Vorgängen ii: Egbbicx 2132877121.)me z:;isch. Dor Sultan und ganz Girona UÜTTOK „*in JaxrrcK-c dar:» das; dci" Suezkanal untcr dcr „Ökw'cbxfi dd“ KNNII »Wir. (Beifall.) Aus (Hladstonc's CrkiärimZexi gcbx NKU ' die Frage der Rämmmg EZDVTSUZ 715125231: Priifung unterzogen werden würde, ZW:"KITÉ 73:2): , dicser Aufgabe wic England in freundiéizxkkéiÜ-TU: WHS ::)-"w:“: Allein England miiffe' obni' Zwoiici 1??? AUF? Fiebin-c': daß falls der vorübergehende Zustand dcr Tings i:: 6411er ckckck neigen sollte, ein endgültiger zu WC:“ONL f(x: “:*-7:3: :;r: Quelle von Conflicten daraus knistcbcx km::s. BRI! 21:23" vine Anfrage des Devutirtcnécxoxsw «iW Tu“? 2114:::.r“::*:* des Auswärtigen Dcchlc. da?; WIEN“? Exnpms 5:7. «?M- biick) vorborcitct werde. Hirraiif :*,«ibm Dic KaMkr I;: Z: rathung des Budgets wicdcr auf.
Die Plaidoiiers im Paiiama-VWZIii-c 77:7»: _;ZFTTJI'TÖ bcendigt. Die weitere Vckbandbxxz w:;rx “JOMI: NUB “BF:" kündigung dcs Urtbcils auf näcbirmsözxxxrsxax J:":“TQZT M.;; glaubt jedoch, daß das Uribsü „1:1 34.2482". T:;s x:,» “.:-:ck: Wo:): verkündigt werden können.
Dom Journal „„La Paix“ ;::;««;;: w:.rkrz d:; LLK,“;I' sixchiiiigsrichtcr Frananchxc, dc? :; WEZ dos m::QÉQ-xx crmälmtcii Notizbuchs Arwn's T*": 7:3“ :::?“ d:? :,;ixmxxxßbx: bevorstehende Verhaftung dvs Icsrxxx-t: M: «::.-„?ck: Wc ck14" E'Miiicbtigimg zm“ Mkrfoiz'iixxxg Mskxirsr FQT“.F?YJ7TT« mi lg [ ieder nacbzufuckycii
“Dcr fm'ibcn“ “Dirscwi dcs „.Naxxoxa'.“ ;;?» YMMÜWMT der „01111? Vmch““ Vtii'in. R:“ YWMWKW ;77; XxMxxszQ-K licmiiägich. ii“: WU??? MMQMW * :* r ::::52 3:27:83:
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