.
' ' "Spin is_(freikonsy: Ich erkenne mit dem Minister aucb
du. örstexberufs an, auch den großen Vorzug, „daß „ * , _ekö-„knt früanalde wohnen können. Aber ich mochte „ f_ .I.-M'bikteu. ' die La e der Fdrster mit dem grdßten
„ ckckck u“ Prüfer], damit Lg; schließlich doch noch zu emem ander»? '*«Er nikkommt.“ als e:- eute der Minister vorgetragen bat.
AT?" éiherr von" Wol f-Metxernicb (Zener: Wir werden ür ie Ueberweisung als aterial stimmen. Die vor regenden- UnträF, und das eben die Antragsteller selbst zu, bedeuten "eme Du _, techung der esoldungöordnung. ' Wix können die „Gehalter der eamten nicbt fortge evt erhöhen, wu: mussen aurYauf dre Geler der Steuerzahler Rücksi t nehmen. In den leßten abren ist »fur die Förster. außerordentli viel ges eben._ (Zuruf: “Aber immer noxb “* nicht, enug!) Wir müssen uns do daruber klgr Werden, ob 'wir dre B'esol un Sordmmg durchbrechen wo en. Geschieht das, dann werden sofort an die Forderungen der anderen Beamtenkategorjen kommer). Das ist allerdings Tatsache, da sowohl die örster als auch die Oberförster in viel zu späten Ja ren zur Anste ung kommen.
Abg. S trö bel (Soz.): Wir haben es nicht nötig, den Wett- lauf um die Gunst der Beamten mitzumachen. _ Denn die Be- amten wissen, “daß wir ür ihre berechtigterr Wunsche exntretexi. Wir werden für den ntrag chroeder eintreten, Well ww die Orderungen für berechtigt . halter). „Aber konderbar ist, da eßt" die Parteien so energisxb fur diese För terfordcrungen ein Wien, während sie für die drmgenderen Forderungen, anderer Beamtenkategorien, besonders der Unterbeamten, mcbts übrig haben. Ja, die “Nationalliberalen haben hier" in) Haus? Fordxrungen ab- gelebyt, _die fie nachher aus Wahlruckstchten tm Reichstage an- genommen haben. _ ,
, Abg. Hoff (fortschr. Volksp.): cl) hoffe, daß die heutige Cr- klärung der Regierung nicht das leßte ort war. Sie wxrd schlwß- [ich doch auch einsehen, daß die Forderun _en, der Forster berechtigt sind. Gegenüber den Ausführungen des in_isters muß ich es'deut- lick) ausspreckysn, daß den Beamten das Recht, sich zusamchn usckzließexi, mcht genommen Werden darf. Dre Regierung darf m t in di; Staatsbürgerrechte der Beamten eingreifen, wenn ich auch Werk;, das die Beamten sich eine gewisse Reserde auferlegen mussen.
„ Die“ Petition wird mit den Anträgen an die Budgetkom- Mission verwiesen.
Es folgt die Beratung des An tr ag 22. der Adgxngr. I d2 r 50 f f (freikons.) und Freiherr v o n Z e d (113 u nd N SU 1" l r ck (freikons):
„,die Re ierun zu 'ersu en das Rekmkativ, bekreffend die Ver- ütungzür mzugs often, weche dsn Lehrern und ehre'rinnen an öffentlichen Volksschulxn aus
der Staatskase u zahlen ist, Vom 5. Oktober 1910 dahin abzu-
ändern, das; die ergütung den für die mittlerkn Beamten bLstLHZU- den Säßen entsprechend bemessen wird“. , _ -
„ Abg. Freiherr v o 11 Le d [ 113.11 11 d N e U, k x r ck (frexkons) be- grundet den Antra . Die ebrer wurden jeßt hinsichtlich der Umzugs- kosten mät den gsbo enen Unkerbeamten gleichgestelkt. Dies enrsprcxche nicht »der Vorbildung der Lehrer und ei eine schwere Un ereckytrgkett. Die Lehßer erroarteten, das; ihrer tandesebre mehr echnung getragen Wer 2.
Abg. Dr. S ck) r o e d e r . Cassel (nl.) tritt für den Antrag ein, der Forderungen enthalte, die seine Freunde wiederholt vertreten hätten.
Abg. Hoff (fortscbr. Volksp.) stimmt dem Antraae gleichfaüs zu. Die Lehrer seien noch nicht einmal mit den Kanzlisten in den Umzugskosten gleichgestellt, sie würden als Unterbeamte bebqndelt. Das sei nicht mit der StandeSehre der Lehrer zu vereinbareti und würde als eine Brüskierung, als eine Beleidigung des Lehrerstandes empfunden. *
Abg.Dr. L i e [3 k n e cb t (Soz.): Gewiß balken wir es am!) für richtig, daß den Lehrern höhere Vergütungen für Umzugskosten gegeben werden, aber es ist direkt lächerlich, hier von einer StandeSehre zu sprechen. Die seinerzeitigen Angriffe des Abg. von .?le gegen sozialdemokratiscl) denkende Lehrer maren unerhört. Die 6 uffaffungen zeugen von politischer Korruption allerniedrigfter Art. Der Abg. von Zedliß gebt in seiner ganzen Denkwäse von nichts anderem aus als von dem Gedanken des Terrorismus, von dem Gedanken der Hungerpeitsche. Solche politischen Grundfäye werden überall die Beachtung finden, die ihnen von politisch anstandig denkenden Menschen gebührt. (Vize- präfident.Dr. Kraus e: Da diese Aeußerung fich auf ein Mitglied des Hauses bezieht, rufe ich Sie zur Ordnung !) Diese Art der politischen Unmoral, als deren Vertreter der Aba. von Zedlitz fich auf- spielt . . . . (Große Unruhe _ Rufe: Unerhört! -- Vizepräsident Dr. Kraus e ruft den Redner zum zweiten Male zur Ordnung und macht ihn auf die Folgen des dritten Ordnungsrufs aufmerksam.)
,Abg. Freiherr von Z edli und Neukirch (freikonsZ: Das Haus wird nicht erwarten, daß i auf das Niveau der Ausfü rungen des Vorredners hcrabsteige. (Abg. Hoffmann: Sehr bequem!) Ich denke, ich werde die Zustimmuxta aller bür erkicben Ab- Jeordneten finden , wenn ich diesen Standpunkt ier einnehme. .Der das um ich zurückweisen, daß der Abg. Liebknecht den Lehrern die tandesebre abspricbt. (Zuruf des Abg. Dr. Lieb- kne„ch t: Wo ist das geschehen? Aha. Hoffmann: Das ist eine Lüge, eine bewußte Lüge! - Vizeprafident Dr. Kraus e ruft den Abg. Hoffmann zur Ordnung. - Zuruf von den Sozial- demokraten: Freiherr von Zedliy hat aber doch eine Lüge aus- gesprochen !) Damit schließt die Besprechung. Persönlich bemerkt _ , Ab . Dr. Liebkn echt (Soz.): Ein Mann don solcher poli- tischen batakterlofigkeit wie der Abg. Freiherr Von Zedliß . . . . (Große Unruhe _ Vizepräsident Dr. Kran s 6: Da ich sehs, d Ste absichtlich dauernd die Ruhe des Hauses stören wollen", rufe i Sie Wegen dieser Beleidigung wiederum zur Ordnung!) Ein Partei- gendTe des Freiherrn von Zedlitz bat ihn ja selbst als den HeÜdunklen bezer net, so daß es nicht mehr nötig ist, Weitere Worts: hinzuzufügen. möchte mich aber doch ,in aller Schärfe gegen seine Aeußerungen, die von einer politischen Unmoralität und politischen Minderwertigkeit zeugen ...... (Große Unruhe. Vizepräfident Dr. Kran s e ruft den Redner wiederum zur Ordnung.) Ich habe nicht im geringsten den Lehrern die StandeSehre abgesprochen. rei- berr von Zedliy weiß clgenau, daß ich das nicht gesagt abe. Dgs zeugt von einem “St geringen moralischen Niveau. (Vize- prafident Dr. Krause: ie handeln immer wieder der Ordnung des . auses entgegen, ich rufe Sie wiederum zur Ordnun !) bg. Freiherr von Zedliß und Neukirch Ffrechons.): Ich taube, das Haus wird mir zustimmen, wenn ick) erklare, daß ich die * nrempelungcn der Sozialdemokraten mir zur Ehre anrechne.
Der Antrag wird der Budgetkommission überwiesen.
_ Inzwischen, ist der Entwurf eines Gesetzes über die -_la.-ndw1rtsck)aftliche Unfallversicberung vom,Herrenhause mit der Fassung des § 10 in der Form der RxgterungSvorxage wieder an das Haus zurückgekommen.
V epräfidetzt Dr. Krause s lägt vor, ohne Ansetzung einer neuen, „„tß*ung.,._tän die nochmalige eratung des GeseZes einzutreten. Man' konne den Punkt 1 der TFeSordnung als 119 ni terledigt ansehen. „Man konne darüber a erdings verschiedener uffasfung seinßin diesem Jane brauche man wohl aber nicht formalistiscb vor- ZUJT m.- .“ . .. ' .
? Aba. von P appenkxe1m (kons.) erklart, da seine Freunde dem “Vorschlage des rasidenten, zystimmen. eine Freunde bedauerten, daß der be ere. Antra des Adgeordnetenbauses ni t durD 'efüö'rt 'werdcu könne, btelten a eroda's Außfübrungögeseß für 0 WWE , daß sie es troßdem in der ]eßtgen Fassung vera schieden wo __,en-' 4"
AFFoffmann (Soz.): Wir werden der Verhandlung in diesem a nicht widersprechen. Wir wrdersprechen aber der NuH- legung der GeséäftSordnun des Pfafidenten. WU“ dürfen für die Zukunft auf die en Fall nicßt zurückareifen. ' ' VixepräsidentDr. Kra us e: Ich habe nur gesagt, ich hai_te dre Ausleßung für MYM!)- Wenn kein Widerspruck) erhoben Wird, können wir g eich in die eratung eintreten.
Das Gefeß wird in der Fassung des Herrenhauses vom ganzen Hause angenommen.
Ein Antrag der A'bgg. Kesternick) (Zentr.), Dins- la g e ( entr.) und v o n S t r o m l) e ck Mtr.), die Regierung zu ersu en, Mittel bereit zu stellen ur ie d erb ev ölk e- r u n g d e r (H e w ä s f e r , deren ischbestände infolge der Dürre des vergan enen Jahres erheblich gelitten haben oder Zugrunde gegangen ind, wird gemäß dem Anfrage der Agrar- ommission angenommen.
Ohne Debatte wird gleichfalls entsprechend dem Anfrage der Unterrichtskommission folgender A ntra g der Abgg. Dr. 1) on S ch en ck e n d o rff nl.) 11. (Hen. angenommen: die Regierung zu ersuchen, mit ücksicht darauf, daß es erwünscht erscheinen muß, die neueren Bestrebungen der staatlichen ugend- pflege, soweit sie die körperliche Ertüchtigung Jördern wi , auch auf die akademischen Kreise auSszehnen, an en U niv ers 1- täten,Hock)schulen undAkademienimallgemeineren Sinne aléZ seither die notwendigen Einrichtungen für die frei- wiliige Durchführung der L e i b e 2 ii b u n g e n zu schaffen.
ES folgt die Beratung von P etiti onen.
Eine Petition von Z e i t [ e r U. Gen. in Sulzbach (Saar) um Abänderung der §§ 150 und 151 des Allgemeinen Berggxseßes dahin, daß die dehnbare Fassung dieser Paragraphen, die zu- ungunsten der Grundbesißer gegenüber den Bergbautreibenden auSgelegt würden, beseitt 1 wird, wird ohne Dehatte gemäß dem Antrags der Hande S- und Gewerbekommisswn der Re- gierung zur Erwägung Überwiesen. '
Eine Petition des Apothekenbesißers Nikuto w Ski in Gollnow um Ablehnung der Konze fionierun g einer zweiten Apotheke in' Gollnow beantragt die „andels- und Gewerbe-kommisfton der Regierung zur Berück- 1chtigung zu Überweisen.
Geheimer Re ierunJSrar Dr. S (: eng e r bittet, diesem Kom- missionSantrage nint beizutreten. Ihm liege jetzt das Material Vor, aus dem hervor ebe, daß kein Bedürfnis für die Errichtung einer weiten Apotheke Zestebe.
Abg. von B 9 el) 11 (kons.) bittet, es doch bei dem Kommissions- antrage zu belassen. Das der Regierung vorliegende Material iei einseitig, da der je t am Orte ansässige Apotheker natürlich nicht eine Konkurrenz zula en Wolle.
Geheimer Regierungßrat Dr. Saenger stellt anheim, die Petition an die Kommission zurückzuverweisen.
Abg. Rosenow (fortscbr. Volksw.) bittet, den Kommissions- antrag anzunehmen, der auf recht ausführlichen Beratungen beruhe.
Dax. Haus beschließt gemäß dem KommissioUK-antrage.
Petitionen von Männervereinen zur Bekämpfung der öffentlichen Unsittlichkeit, des Amthericht-Zrats Dr. Hochgürtel in Diisseldorf und des Vereins zur Hebung der Sittlichkeit in Xrankfurt a. M. um Abänderung der Gewerbeordnung zur
ekämpfung der Anixmierkneipen beantragt die Handels- rmd Gewerbekommission der Regierung als Material zu überweisen.
Adg.-Hoffmann (Soz.): Nicht nur gegen die Auimierkneipen soÜte man vorgeben, fyndcrn das ganze KneipenWesen soUte eingeschränkt werden. Jntersssant ist ein kürzlich durch die Zeitungen gegangener Anf_ruf der Gastwirteinnung in Reichenbsrg i. V., der es gewrsskr- manen a[s Pflicht des Mannes binstellte, wieder eifriger die Kneipe zu besuchen und nichr bei Muttern zu Hause zu fißen. Die Beschäftigung weiblicher Personen in der Gastwirtschaft ist an fich nicbt unfittlick); die Unsittlichkeit wird nur in den Animierkneipen betrieben. Die Besucher dieser Kneipen sind die jungen, eben reif Werdenden Burschen und die alten Herren, die über die Geschlechts- reife hinaus sind und Zeh gern animieren lassen. Das Volk soÜtc axtfgeklxirt werden, die 5 ildung s_ol1te gefördert werden, dann würden dre Anrmierkneipen von selbst ver1chwinden.
_ sT'Oie Petitionen werdender Regierung 6123 Material über- wre en.
Eine Petition des Bezirksvereins des deutschen Drogisten- verbandes in Kiel um Aufhebung von Bestimmungen über die Regelung deS Verkehrs mit Arzneimitteln außerhalb der_ Apotheken beantragt die Handels- und Gewerbekommisfton der Regierung als.“: Mate rial zu überweisen.
Abg. Hoffmann (Soz.): Wir würden gern den Antrag auf UZberwersung zur Berücksichtißung fjeUen, wenn er nicht ausfichtslos ware._ Jedenfalls ist es a er angebrackyt, daß der alte Zopf ab- ZZschn'itten wird, daß eine Reihe von Arzneimitteln nicht von den
rogisten Verkauft werden darf.
DaS Haus beschließt nach dem Kommission-Zantrag.
Eine Reihe von Petitionen, die von Grundbesißewereinen in Groß Berlin, von der Handwerkaammer Berlin, von der deutschen Mittelstandsvereinigung und von dem Innung??- au-Zschuß der Handwerkerinnungen in Steglitz au-deben, wünscht dieunverzüglicheEi11fü[)rung deSzweitenTeils-des GeseHeS über die Sicherung der Bauforde- r u n g e n. Dagegen haben der Verband deutscher Grundstücks- und Hypothekenmaklervereine in Frankfurt a. M., sowie die Aeltesten der Kaufmannschaft in Berlin Petitionen gegen das Inkrafttreten des zweiten Teiles dieses GeseHeS eingereicht.
Die Handelg- und Gewerbekommission beantragt, die ersterewPetitionen der Regierung mit dem Ersuchen zur Be- rückstchttgung zu überweisen, die Einführung des zweiten Ab- schnitts des Geseßes über die Sicherung der Bauforderungen m den Städten, in denen Vauschwindel festgesteÜt ist, auf die Dauer von “zehn Jahrx-n- zuweranlaffen; die Gegenpetiiionen beqntragt_ die .Kommrsswn durch diese Beschlußfassung für er- ledigt zu erklären.
Abg. Feliscb kons.): Ich bitte die etiiionen zugunsten des Gcseßes zur Berücksiciotigung zu überweisen. Jahr für Jahr gehen den andwerkern durch den Bausckpwindel MiÜionen verloren. Der erste Yell des_Geseßes mit der Vorschrift der Vaubücher hat sich als ein SchlaÉ ms Wasser erwiesen, solange nicht auch der zweite Teil des (se es eingeführt wird. Die Handwerker: und GeWerbe- kreise „sm für den zweiten Teil des Geseßes, dagegen find aber dre Grundstücks- und Hyvothekenmakler und die Aeltesten der Kaufmannschaft von Berlin. Ich Verstehe das von den le teren, denn m,dieser rage stehe_n LUX) Handwerker und Großkapita gegenüber. Die Reg erung darf a er nicht länger mit der Einführung des zweiten Teiles zö ern, wenn sie sich ein Verdienst um den Hand- werkerstand erwer en will.
„Abg. Rosenow (fortxchr. Volksw.): Die Einführung des zwerien'Teiles würde ein Le ährliches Experiment sein. Es ist un- richtig" emen GegensaJ zw schen Unternehmern und Handwerkern zu konstruteren, denn die nternebmer würden ja törichx sein, wenn sie
' nachteilig sein..
.:. ".F.. -st»-€-
die F „ _ tut und die Baubücher gehörig Fonnoütert, so heute schon die Entziehung der Baukogzesfion ausgesprochen werden. Durch den zweiten Teil des Geseßes wurde nur 'der Baumarkt noc!) Weiter erschüttert werden, und“ das warde für die Handwerker selbst
Abg. B orchardt (SozZ: So weittragMde Dinge sollte man überhaupt nicht in dem Augen lick beraten, wo man, sozusagen schon mit dem Koffer in der Hand dasteht.. Dem Bausgbwrndex wvlien wir alle entgegentreten, aber die Vorschriften" des ““zwerten Teiles'des, Ge. !eßeß'würden nur die Folgen verscharxen, . die der Abg. elisch aus. chließen möchte. Warum geben dre Handwerker noch en unglück. lichen Bauunternehmern Kredit? Das kdmmt dahxr, daß schon fast alle Bauunternehmer unsolid gewordenALGd uyd die Hgndjverker auch mit den unsoliden Geschäfte machen mu e_n,_ Wenn sie uherhaupt Ge- schäfte machen wollen. Die Dinge “sind )chon so wett ngoxnmen, daß die Handwerker und Upternehmer sich eine Rtsikopramre zu- schreiben, die sie auf die Preise draufschlagen; da sie sich aber selbst e enseitig unterbieten müssen, so muß an; Material espart uud ?cbéecbre Arbeit geliefert werden. In Berlin wird da er „skblecht, oberksläckplicj) und lodderig gebaut. Die Terrainsvekulanten treiben die Wo nungSpreife in die Höhe, auf dem Tempelhofer „Feld sollen die Wohnungen Von drei Zimmern 1200 216 kosten. Die Wurzel des Uebels liegt in den mittellosen Bauunternehmern, und der zweite Teil des Geseßes würde es diesen Untsrnebmern nur noch schwerer machen, Von anderen Leuten Gekd zu bekowmen". Das Haus „sollte die Petitionen zurückweisen Und die Frag?- 1m nacßften Jahre einmal gründlich beraten. ' . '
DUS Haus beschließt nach den Kommxsftonsantragen.
Darauf nimmt das Wort der
Minister für Landwirtschaft, Domänen und Forsten Dr, Freiherr v o n S ck 0 r l e m er:
Meine Herren! Nachdem sich die beiden Häuser des Landtags mit einer mehr als dreißigtägigen Vertatgung einverstanden erklärt haben, habe ick) die Ehre, Ihnen eine Königliche Verordnung mit- zuteilen. Sie lautet: -
Wir Wilhelm, Von Gottes Gnaden König von Preußen :e.- verordnen auf Grund des Artikels 52 der Verfaffungsurkunde mit der darin verordneten Zustin'rmung beider Häuser des Landtags der Monarchie, was folgt:
§ 1.
Die beiden Häuser des Landtags der Monarchie, das Herren- haus und das Haus der Abgsordneten, Werden vom 8. Juni bis zum 22. Oktober 1912 mit der Maßgabe vertagt, daß die zur Vor- beratung des Entwurfs eines Waffergescßcs sowie eines Gesexzes- betreffend die Anlegung _won Sparkassenbesränden in Inhaber- papieren gewählten Kommissionen des Hauses der Abgeordneten ermächtigt Werden, während der Zeit der Vertagung ihre Arbeiten
fortzusetzen. § 2.
Das StaaiSministerkum ist mit der Ausführung dieser Ver-
*ordnung beauftragt. Urkundlich unter Unserer Höchsteigenbändigen Unterschrift und beigedrucktem Königlickyen Jnfiegel. Gegeben Neues Palais, den 7. Juni 1912. (11. 8.) Wilhelm.
Ich habe die Ehre, dem Herrn Präfidenten eine Abschrift der Urkunde zu überreichen.
Vizepräsident Dr. Krause sch1ägt darauf Vor, die nächste Sitzung am Dienstag, den 22. Oktober, 12 Uhr stattfinden „zu lassen und auf die Tagesordnung die Beratung über _Antragc aus dem Hause und Petitionen zu eren. Er scbltcxßt die Sißung mit folgenden Worten: Ich darf dem Herren Wunschxn, daß sie aekräftigt und erfrischt von der Zwischenzeit der Ferien am 22. Oktober bier wiedcrkehren, und „Les) hoffe, daß ich im Sinne aÜer Mitglieder spreche, wenn 1ch der HoffnunJF und dem bcrzlicben Wunsche Ansdruck gebe, daß wir dann unseren rsten Präsidenten hier erfrischt wieder an diesem Platze sehen. (Lebhafter
Beifall.) Uhr. Nächste Sixzung Dienstag,
Schluß nacb 21/4 ' ' 22. Oktober, 12 Uhr. (Anträge aus dem Hause, Petitionen.)
Nr. 25 des „Zentralblatts für das Deutsche Reich“, herausgegeben im Neich§amt des Innern, vom 1. Juni, hat folgenden Inhalt: Zoll- und Steuerwesen: Tabaksteuerordnung.
Nr. 26 des , entralblatts für das Deuthhe Reich“- berauSgegeben im eichßamt des Innern, vom 7. Jun) hat folgenden Inhalt: 1) Konsulatrvesen: Ernennung; - Ermächtigung zur Vor- nahme von Zivilstandshandlungen; - Exequaturerteilungen. 2) Finanz- wesen: Nachweisung von Einnahmen der ReicbsxPost- und Te.[e rapben- sowie der Neicbs-EisenbathErwaltung für das RechnungUa r 1911. 3) Militärwesen: Abänderung der Deutschen Webryrdnung vozn 22. November 1888. 4) oll- und Steuerwesen: Veranderungen 111 dem Stande und den efugniffen der Zoll- und Steuerstellen; -- Veränderungen in dem Verzeichnis der zur Aussielluna von Unter- suchungSzeugniffen für Wein usw. ermächtigten ausländischen Fach- chemiker. 5) Polizeiwesen: Ausweisung von Ausländern aus dem Reichsgebiete. _ -
Gesundheitswesen, Tierkrankheiteu nnd Absperrungs- maßregeln.
Gegen die Säuglingssterb-licbkeit.
Die Sommerhiße des Jahres 1911 bat eine starke Steigerung der Säuglingssterblickpfeit im Gefolge gehabt. Die Zahl der ae- storbenen Säuglinge betrug aÜein in der Zeit vom ]. Juli bis 30. September 1911 um 30 000 mehr als durchschnittlich 111 dem ßleicben Zeitraum der vorangegangenen Jahre. Da vielleicht auch der evorstehende Sommer wieder eme bedeutende Hitze bringen wird- erfcheint es geboten, schon 1th nach Mitteln und Wegen zu suchen- einer Steigerung der Säuglingsfterblicbke'it nach Möglichkeit vor- zubeuFJen.
Säu lingssterblichkeit im Deutschen Rei e zu C arloitenburg „hat ein Flug lait und ein Hißemerkblatt zur Belehrung der Bevolkeruns berauögegeben, denen zur Aufklärun der Bevölkerung Weitere Vet- breitung zu wünschen ist. Vom Ver age von Georg Stilke in Berlin U07. 7 wird das Flugblatt zum Preise vpn 2 .“ fur 100 Exemplare- 16 «M für 1000 (Feniplare und das Hi" emerkblatt zum Preise von 2,50 .“ für 100 xemplare, 20 216 für 000 Exemplare geliefert. '
ZMdWÖ-Y und Klauenseu e vom Schlachtviehhof in C ln ank
_ 'DieAbg . Dr. Ne w o ld t (freikons.) und Dr. ,Scbroleder (nl.) erkkärm gleicéfalls ihre Zystiman.
dafür sorgten, daß die Handwerker zugrunde geben. Den Leuten, die
daran daß eben, die Handwerker zu betrix en ' solltq mcm kräftig aü, _; sngerg klopfen, und wenn die Polßedxnur ihre SchuldigkeÉZÉ ann au
Y_- * "&;QM . WAF» 7'**-“Y**WWM«M“'-MWz-x .. -.....
_, _ ZWeite Beilage - „, zum “ Ieufskhen Reichsanzeiger und Königlich Preußischen Staatsanzeiger.
M 137- Berlin, Montag, den 10. Juni „1912.
GesundheitZtvesen, Tierkrankheiten und Absper'rmaßregeln.
(Nehd st KTierseuchen im Austaude.
a en neue en im aiscrlichen GesundheitSamt eingegangenen amtkichen Nachweisun en) Vorbemerkungsn: 1) Ein Punkt in einer S lt d ' - ' -- - g '
nark) den vorliegenden FILMck?ZLFLFFZZILYFÉMFZ m der brireffcnden Nachweisung eme Angabe far diese Spalte nicht entHaiten ist; ein Strick) bedrntet, das; FäÜe der betreffenden Art
2 Dl? Beöei nun „G " t “ ' ' - 5) " .* - -- - . , (NvMegenFBegständxthääechrkxéeßt em. „[usbrnche (Großbritannien), Stalle, Werden, Herden (Schweiz und Frankrccch), Besiizer (Luxemburg und Niederlande), Ställe
3) Die *in der Uebersicht ni 1 an e " t w' ' ' ' * - seuche, Hämoglobinurie u w.. sfinfténr Fr ÉYZZTTLLYÜTZYIFYZUZVW NUMMER Rauschbrand, WM): und Rinderssnche, TOMMY LUWUÜUÖS- SÖÜPVÜU, Géflügelckyolera, Hühiierpeft, Büffel-
1912. Nr. 24.
,
Maul-
Mil brav z d und Klauenseuche
Rotz Schafräude Rotlauf der Schweine (LZUZYYZYÉZFFUYLW
Zeitangabe.
zen, Departe- ouvernements
. G6- G6- Bezirke meinden m€jndgn
Gehöftr GL-
" Ge- GEHOftE meinden
meinden
Gehöfte Bezirke GL-
meindsn
., " " " Z ! " i, u " ! U [ = : = :: "* * : : „ '. v e r s e U ck) t.
Wöchentliche, bezw. viermal im Monat „erscheinende Nachweisungeu,
YFM : J : ZZ . . . . 4 . 6 . 11 . 28 . 126 . 291 . 3 . 5 Kroarien-SlaVOnicn 29. 5. ' ' * ' 21 * 4T]; .- 48 - 9 . 17 . 50 . 22 . 51 SLTÖZEU . 1]__/5'_17'/5. ' ' “ - ] . . '- . '"" . "_ . . """" Rumanien. 5./5.__13'/5. - - - . . . , . * . . . . . - Bulgaricn . . ]4_/5___20. ,5 - - - . 4 . . -- . . - . . 7 JÜÜLLU; ' . 29./4._5./5.- . . . . . . . . . . . . . - . (Großbritannien . 26./5.-1./6, ' ' ' - . . . . . 57 , 34
Gehöfte BMM erédsn
Staaten 2c. Gehöfte
Sperrgebiet? 2c.)
Zahl der vorHändenen
Bezirke (Provin
ments, G
, achweifungen, Luxemburg Krankreich .
äriemark. Schweden . Norwcgkn .
Außerdem:
16./5Ä-3[1./5. _ _. _ _ prx . 22 . . . 41 . . . . . . 2 _ Avril . 11 . . 42 24 . . . . . 3.6 350 465? ' ' " 4 ' ' 4" ZZ at 16 6 . . 45 32 . . . 4 1 4 ' ' ' ' ' “ Mai 12 12 . . 27 27 . . . Z - - - ' ' ' ' "" "
Raustbbrand: Oesterreich 7 Bez 13 Gem 15 Geb überbauvt verscucbt' U „ . . . . ' ' . - ;- -- _ - , ngarn 31 Bez., 96 Gem., 100 Geb. uberhaupt ver sucht; Kroat' -Sl v _ „ „ YM Fz-VLZsYYZ' üJbFrFttiT)? Fer???" t6 Gem. uberhaupt, 6 Geh. neu Verseucht; Frankreich 25 Bez. 53 GEH- neu Verseuchts; SchWLden 86211366, 5a HeY-eZbeYhaBdFtwÉrséuechk; ZTFKv YFZ: Tollwut: OSstereich' 17 Bez 36 Gem "38 Geb überhau - . , _ _ -, ., „ . pt derseucbt, Ungarn 54 Bez., 205 Gem., 223 Geh. uber au t ver LU t; K tj : „ . YaYet versxucbt, tSerbien 1 Gem. uberhaupt verseucht; Rumärzien 9 Bez., 13 Gem., 23 Geb- überhaupt v?xrseZÖt; sBélgarireona 285313 ez.S, [Zw (ZYX n'neZ YFZUZtGeZ't'aYieFSL-F ZEN Schafpocheno 1111]. u erhauLT, 2 Geh. neu vkrseucbt; Lyxemburg 1 Gem. uberharzpt verseucht; Frankreich 46 Bez., 148 Gem. neu verseucht. ' 3“- Nu.m" nigarn9 B Bez., 19 „Gem., 30 Geh". uberhaupt Verseucht; KWÜUSU-SWVMÜM 2 Bez., 4 Gem., 6 Geh. überhaupt derseuchk; Serbien 1 Bez. 2 Gem. überhaupt verseücbt' GefiügelcholercII1Oenst eT, 13 Gem., 18 Geh. uberhaupx verseucht; Bulgarien 1 Bez., 2 Gem. neu verseucht; Trankreiéb 2 Bez., 3 «ck neu verseucht. “ , Hühnerpost: Oéstererthrß YZ'BZUÉZZGZMÉ8150LÜYYaLFLYYFX'TsFcht;a UnJaÖn MTBF", 162GÖm., 48 Geb. 1": erbaupt verseucht; Rumänien 2 Bez., 2 Sem, 12 Geb. überhaupt verseucht. Beschälseuche: Rumänien 2 Bézq 2 Gew., 5 (HZ!)- überhaupt verseuÉx ng rn 63. em", eb- uberhaupt verseucht.
1) G r o f; b r i t a n n i e n: Schweinefieber ; J tali en: Schwcineseuchen (allgemein).
N a ck w e i s u n g 2 . , . über. den Stand von Viehfeuchen in Oesterreich- 2 Ungarn 7 ..
8 am 5. Juni 1912. (Kroatien-Slavonien am 29. Mai 1912.) Dalmatien ' ' ' ' ' ' ' ' (Debreczen) - - . - . . - b.]tugarn, K- eves..........
(AUSzug aus den amtlichen Wochenauswei en. ' K" ' ' ' s ) K.Yau1-Torna,M.Kaschau K. JWz-Nagvkun-Szolnok
'|314|5j6
K. Gömör és Kishont, Sohl (Zölvom) . . . . . K. Haidu, M. Debreczin
Bukdwina' . . . . . . . .
schweine. Rotlauf
(schweine. der ' semi") Schrveine
Zahl der verseuchten
a a .......... . „ . Maul- K'FLZFLLZWÜHMHUU (Alsö- KGTFZLZFZYwi-YFJFJ St. Arad, Bdr'oéjéndxÉloek,
KKWMWUÖYW). Yk; KiEjenö, Ma var écska, “" ? Uk o ozsv r Vilsgos, M. “Arai? ... . St- Béga,
Maria-
oks-Lnbänya, St. Borossebes ,
YcsädKaré-nsebeQLugos, radna, Nagyhalmägy, aws, Temes, Städte Torno
.. ......... Skzxsnssiex-Msuu * .- K*TYFZ, Liptau (Liptä), dochzo :cÖravicZabYsclc: S.. B..."...s's; (“B"... 2121.12121722“
Topolya, Yuta- Zombor- K. Märamaros . : : : :: Städte agyarkanizsa. K. *Maros-„Torda, Udvar-
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