" „**“(Mcthese bl.
i 11 Nr.2derUebera xs- tchWn Sordmmg. vom 22.1Ze-
das Gebiet der
*. . „cfiYnm “ * um leds e „t r Arbeiterversich'erung an*I-Sieike “'“r YestLlwndenchSchig kielbrthe bestimmt. “Es tritt
“ „ * fiir die„Enlscheidun von Streiti eiten über Entf ädigungs- - -ansprü'che- aus nfällen,. he „ steh in, e nem zu
* WMW!" :* Knax», schaftsverein in Saarbrücken ge-
6 “ . herichts fi» Arbeité'wersicberung des _Saarbrücker Knapp- chaftsvereins, in Saarbrücken, für die Entscheidung von Sireitigkeiten über EntschädigunZSan prüche aus UYällen die sich in einem anderen dem K V . unterstellten etrteb_ er-_ ei -_ t haben, an* Steile" der nach den bis _er-igen Vorschriften ZuMndiFn Schiedöge'richte für Arbeiterve tcherung am Siße
e run en. -' _
BFU den? Tage ab an 'dem die Vorschriften des Dritten “Buches der ReicthersicberungSordnun _in Kraft treten, ist das „KOBA. ür das Gebiet der UnfallverJtcherunß zur Erledi _ung aller ua der ReichsversicherungSordnung en Oberver iche- rungsämtern obliegenden Geschässte it) Ansehup ber Entschädi- “Mungsansprüche aus Unfällen zu tändtg, die st in einem dem
VA. ünterktellten Betrieb ereignet aben.
Als Beißßer sind gemäß Ziffer 1 Nr. 2 und 3 der vo__r- bezeichneten Uebergangsbestimmungen bis au_f_ weiteres fur die Spruchkammer in Saarbrücken dre Betsißer des bis- Yeri en Schiedögerichts für Arbeiterversicherung des Saar-
) rü er Knappschaftsbereins in Saarbrücken zuzuxztehen; für die
:«pruchkammer in. Bonn find die Arbeitgeberbei Wer den nach -§ 5 Absaß 2 des (Heseßes, betreffend_ die A änderung der Unfallversrcherung-deseße vom 30. um 1900 (Reich§ge_seßbl. «S. 335) aus der Knappschaftsberu Sgenoffenschaft gewahlten Arbeitgeberbeisi _ern der bisherigen Schtengerichte bei den Re- . gierungen in oblenz, Cöln, Düsseldorf, Wiesbaden, Aqchen, Trier und Arnsberg ?_u entnehmen, als Vers1chertenbe1sißer ?sind die aus dem Stan e der Knappschaftsverficherten gewählten Beisitzer der vorgenannten Schiengenchte zuzuziehen._ _ _ Dem KOBA. wird vom 1. Juli 1912 ab für die bei ihm "beteiligten Knappschaftsvereine auf Grund des § 61 21512 der Rei SversicberungSordnung, der § 1868- Ybs.3, _§ 1861 Abs. 1 Des 11 emeinen Berggeseßes vom 24. Juni 1865 m der Fassun xdes Geßeßes vom 19. Juni 1906 (Geseßsamml. S. _199) ux! Des Artikels 104 des EinführungSgeseHes zur Rei sverstcheruzigs- „ordnun nach Anhörung der Veremsvorstän e die schiebs- -gerichtl?che Entsche'idun der Streitigkeiten übertrggen, die im x§ 186 Abs. 2 Nr. 2 Jes GeseYeS, vom 19. Zum 1906 näher Bezel net md. Das dur Erla vom 29. Oktober 1907 (19234) «auf run des § 1868 bs. 1 und 2 und des § 1861) _Abs. 1 des Allgemeinen Berggeseßes vom 24. Juni 1865 m der Lafflm- .- 'es Gese es vom 19. Juni 1906 (Gese samml. “- * “_ ps Sichkedßaerichk in-Bgnn m cd „zum ' ;" ckden; .- „__a* sszhxedfs- *“» “.: .ru. «_.», Tafelglas... 81- -
' -'] Méébes “**Iniieén. zm Auftrage : 1) r. F r e u n d.
„Ministerium für Handel und Gewerbe. “
Bekanntmachung.
"Au“ Grund der §§ 63 bis 65 der. Reichsversicherungs- ordnungswird zum 1. Juli 1912 für die Betriebe 5er von dem Königlichen Oberbergamt in Dortmund beaufsiYUFten Knapp- schaftSvereine unter der BeZei nung „Knapps a_ ts-Ober- *v ersicherungsamt“ - a zu "rzen KOBA. - m1t de_m Siße in Dortmund ein besonderes OberversicherungSamt 111 An- gliederung an das Oberbergamt errichtet. _
DaSSKOVA. ist fiir das Gebiet der nva-ltden- und inter- 'bliebenenversicherung ur Erledigixng a er__ nach der_ eichs- “vericherungSordnung en Oberverstcherungßamtern obliegenden Gekchäfte in Ansehung der Ansprüche Herxenigen Personen und "ihrer interbliebenen zuständig, _dte m_ einem dem „KOBA. unterste ten Betriebe die leyte ,die Versicherung begrundende Beschäftigung aUSgeübt haben. _ _ _
Bis zu dem Tage, an dem die Voxschrrften des Dritien Buches der NeichWersicherun ssrdnung in Kraft treten, Wird IdasKOVA. auf Grund der iffer 11 Nr. 2 der Uebergangs- Bestimmungen zur ReichsversicherungSordnung vom 22. Dezember 1911 (Renctheseßbl. S. 1132 für das Gebiet _der UnfaU- versicherung “zum Schiengeri te "r Arberterverftcherurzg an Stelle der be tehenden Schiengeri te bestimmt. Es tritt für die Entscheidung von Streitigkeiten über Entschädigungsansprüche aus UnfäUen, die 'ich in einem zu den) Allgemeinen Knapp- schaftSUere'in in Boöhum gehörenden Betrieb ereignet haben, an _StelLe :deß . iengerichts für ArbeiterversiYerung des Allge- xmeinen Knapp chaftsvereins _in Bochum zu oxtmund, für die (Entscheidung von Streitigkeiten iiber Entschädigungsansprüche «aus Un älLen, die fich in einem anderen dem KOBA. unter- xstelltenxöetrieb ereignet haben, an _Stelle der nach den _bis- iberigen'Vorschriften zuständigen Schiengerichte für Arbeiter- 1verfi erung am Siße der Regierungen. _ _
an dem Tage ab an dem die Vorschr1_ften des Dritten Buches der ReichWerficherunFordnun _ in Krat treten, ist das KOBA. für das Gebiet der nfallve tcherung zur Erledigung aller nach der ReichsyersicherungSordnung den Oberversicherungs- »ämtem "obliegenden- Geschäfte _in Ansehung de_r Entschädigungs- an prüää: aus Unfällen zuständig, die stch in einem dem KOBA. am- en. Betrieb ereignet haben. _ ; ls Veisi er sind gemäß Ziffer 11 Nr. 2 und 3 der vor- Hezoichneien Ue ergangsbestimmungen bis an weiteres die Bei- wpr Edel: bisheri en S iedsgerichts für rbeiterverficherunJ
5e- 7Angemeinen Znapps aftsvereins in Bochum zu Dortmun
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* Oém KOBA. wird vom 1. Juli 1912 ab für die bei ihm beieili-steii: Kn schaftsvereine auf Grund des § 61 Abs, 2_ du:.éNÜW-YYe-xkéyszordnung, der §§ 1868 Abs. 3, 1861
„ nen Berggese es vom 24. Juni 1865 in
ck “ exkignet haben, an SteUe des Schieds-'
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dérStreiéigkeiteg.
Nr. 2, 64,65 und 113 der Rei 9- -1». YK 1912 ür ngende' & die orddeuts e appschafts- , validen- und Hinterbliebenen- r die Betriebe: vereins in alle,
aftsvereins m Halberstadt,
*“ chaftSUereins in Cottbus,
É-a svereins in Eisleben, chaftsvereins in Rüdersdorf", der Saline HaÜe in Halle, chaftSvereins in Groß Kamsdorf, aftsyereins in Cöthen, “ppschaftSvereins in Altenburg,
stereins in Köniß, „ s aftSUereins in Salzungen,
versicherung“ 1 des )*
' appschaftSUereins in Lauchhammer, "“KUappsckaftSUereins in Tangerhütte „na pschafts-Oberversicherungs- amt“ _“ x_«nxkürzenP BTL. _ mit dem SiHe in Halle ein Zesondeitkes „;_FjTerfickzWygsamt in Angliederung an das Ober- er am e 'e-
g Das , YA. ist* für das Gebiet der Jnvaliden- und Hinterbliebeueßbeksicherung zur Erledigung aller nach der_ Reichs- versiche [ [ordnung den Obewersicherungsiimtern obliegenden (Heschä e*iii-Anfehung der Ansprüche derjexngen Personen und ihrer interbliebenen zuständig, die in einem dem KOBA. unterstellten "Betriebe die [eßte die Versicherung begründende Beschäftigung. aus eübt haben, _ _ _
* Bis zu, dem age, an dem die Vorschmften des Drttien Buches der Reichsverficherungsordnung in Kraft treten, Wird das KOVA.„ auf Grund der iFfer ][ Nr. 2 der Uebergangs- bestimmungen *zur Reich8ver1cherungsordnung vom 22. De- zember'1911 (ReicHSgeseHbl. S. 1132) für dgs Gebiet der Unfallversic'herung Zum Schiengericht für_ Arbetterversichexung an Stelle; des estehenden Sckiiengert ts füt; Arbeiter- versicherunß , der Norddeutschen Knappscha ts-Penstonskaffe m Halle bestimmt. _ _
Von dem Tage ab, an dem die Vorschriften des Dritten BUYSS der Reichsversicherungsordnung in Kraft treten, is_t das KO A“. r das Gebiet der Unfallversicherung zur Erledigung aller im der .ReinexficherungSordnung den Obewersiche- runßSäintern obliegenden Geschäfte. in _Ansehung ber _C'nt- Zchä inWZSanspW'exausUnfäilen zuständig, die sich 111 einem em.; „ A.-unte„ „(llt (Betrieb ereignet haben. _
_, . ' äß Ziffer 11 Nr. 2 und 3 der vor-
, „ Maugeri, bis auf“ weiteres die Bei- =“ Z ie-xds' -J„ ts skür Arbeitervexfichemng "4“ ii “' tmp , , sts- " “ons -assein-2?aa_«zilezuzuzie1ken. _ „vom14I1-S 1912 ab r-die bei“ m von dem Königlichen berbergamt in HaUe e- aufsichtigten Knappschaftsvereine sowie für_ den Knappschafts- verein der Werke am Finowkanal in Messmnger? bei Ebers- walde und dem Wernigeröder Knappschaftsvexem m Ilsenburg auf Grund des § 61 Abs. 2 der ReichswersWernngsordnung, der §§ 1863, Abs. 3, 1861 Abs. 1 des Allgemeinen Berg- geseßes vom 24. Juni 1865 in der Fassung des (HeseJes vom 19. Juni 1906 (Geseßsamml. S. 199) _und des Arti els 104 des EinfiihrungSgeseZes ur ReichsversicherungSordnung nach Anhörung der Vereinsworétände und des Vorstandes der Nord- deutschen Knappschafts-Pensionskaffe _in Halle die schiebs- gerichtliche Entscheidung der Streitigkeiten Übertrggen, die im § 186 Abs. 2 Nr. 2 des Geseßes vom 19. Zum 1906 näher bezeichnet sind. . Berlin, den 19. Juni 1912.
* Der Minister für Handel und Gewerbe. In Vertretung: Schreiber.
Bekanntmachung.
AUE Grund der §§ 63 bis 65 und 113 der ReichSversiche- rungSor nung wird zum 1. Juli 1912 für die Betriebe _der_ von dem Königlichen Oberbergamt in Clausthal beaufsicht1gten KnappschaftSUereine ein_s_chließlich des Unterbarzer Knappschafts- vereins sowie der nach enannien bet der Norddeutschen Knapp- schafts-Vensionskaffe in Halle beteiligten Ktxappschaftsvereme: des elmstedter KnappschaftSvereins m Helmstedt,
des übeländer Knappschaftsvereins in Blankenburg a. H., des Thieder Knaxpschaftsvereins m Wolfenbiittel
unter der Be eic?nung „ nappschafts -Ober1_)ers_1cherungs- amt“ _ a zu ürzen KOBA. _ mit _ dem St e m Clausthal ein besonderes Oberversicherungsamt m Anglre erung an das Oberbergamt errichtet. _ _
Das KOBA. ist für das Gebiet der nvaltden- und ,interbliebenenversicherung ur Erlediguxi a er" nach der eichSversicherungsordnung en Oberversi er11_n Samtern _ ob- liegenden Geschäfte in Ansehung der __Anspru _e derjetiigen Personen und ihrer interbliebenen zustandig, die _in einem dem KOBA. unterste ten Betriebe die leyte__daSVers1cherungs- verhältnis begründende Beschäftigung aus eubt haben.
Bis zu dem Tage, an dem die Vor chrtften des Dritten Buches der Reichswersicherungsordnung in Kraft treten, wird das KOBA. auf Grund der 1 er 11 Nr. 2 der Uebergangs- bestimmungen ur Reichsveri erungsvrdriimg vom 22. De- Fmber 1911 ( eichsgeseßbl. . _1132) fur dgs Gebiet der nfaliversicherun zum Schieds er1chte der Arbeiterverstcherung an Stelle der be?tehenden S ie Sgerichte besttxnmt. Es tritt__für die“ Enis eidun von Streitig eiten über Eiztschadigungsanspxuche aus UWE en, d e sich in einem Betrieb ereignet haben, der einem bei der orddeutschen Knappschan-FenßqnskMe beteiligten Knapp- chaftsverein ange ört, an Sie e es bishe gen Schieds?eüchts r _Arbeiterverfi erun der Norddeutschen Knap chafxs- enstonskaffe in Claustßal, fiir die EntscheidmZ?l von__ treitt - keiten über Entschädigun Sansprüche aus ULLI en, ore fich n
- *2-«..8ch»„Ge„seßes voni; YZF]. Hirrzbbk “Ge“biet- der'
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Ö. „ simmsew
erun Sordmm in Kra! treten, ist das _ nfallve tcherung »zur Erledi aus aller „ua *der Reichsverste!,ierungSorimumxIl Pen Oberv i
run sämtern obliegenden G chäfte in ns ung der End- ch bi de fichin einem
[_ ä ungSanfpriicxhe. aus Unfä en zuständig, em KOBA. untersteil-ten Betrieb ereliémet haben. ,
Als Beiskher sind gemäß Ziffer Nr. 2 und 3 der vor- bezeichneten Uebergangsbestimmunéen bis auf weiteres die BeisiHer des bisheriZen Schienger chts für Arbeiterversichemn der _ l;:rddeutschen nappschafts - Pensionskasse in Clausthai u u te en.
33 zDem „KOBA. wird vom 1. Juli 1912 ab für die bei i m beteili ten, von dem Königli en Oberber amt in Claust al beau 1 tigten Knappschaftsvere n, einschließl ck des Unterhar er Knapps aftSvereins, auf Grund des 2? _61 Abs. 2_ der Nei s,- verficherungSordnung, der §§ 1868 b. 3, 1861 Abs. 1 des
Allgemeinen Berggeseßes vom 24. Zum 1865 in der des Gesekßes vom 19. Juni 1906 (
eseßsamml. S. 1 FWW
des Arti els 104 des Ein "hrungSgeseßes zur Reictherfi e- nFordnUUZ nach Anhörßxig der VereinSvorstände und Fes r e
ru
Vo 'tandes r Norddeutschen Knappschafts-Pexisionskaffe jn Ha e die schiedsxxericbtliche Entscheidung der Streitigkeiten über- tragen, die im § 186 Abs. 2 Nr. 2 des (Heseßes vom 19. Juni 1906 näher bezeichnet find.
Berlin, den 19. Juni 1912. Der Minister für Handel und Gewerbe. In Vertretung: * Schreiber.
Ministerium der geistlichen und Unterrichts- angelegenheiten.
Die Dozenten an der Technischen Hochschule zx: Berlin, SenatSpräsident im ReichSversicherungSamt, Geheimer Re- ierung-Zrat, Professor Dr-Ißng. Konrad Hartmann und FHroßherzoglich hessischer au erordentlicher Professor a. D, Dr. Otto arschauer sind mit Allerhöchster Ermächtigung Seiner Majestät des Königs zu Honorarprofessoren in der Abteilung für aligemeine Wissenschaften 2c. der Technischen Hochschule ernannt worden.
Hauptverwaltung der Staatsschulden. Bekanntmachung.
Die Zinsscheine Reihe 171 Nr. 1 bis 20 szen 31/2prozentigen Prioritätsobligationen [11._ Serie Lit. 13 der Ver isch-Märkischen Eisenbahn über die Zinsen für die zeJn Jahre vom 1. Juli 1912 bis 30. Juni 1922 nebst den Erneuerungsscheinen für die folgende Reihe
werden vom 1. Juli 5. I. ab
auSgereicht und zwar _ _ durch die Kontrolle der StaatsPapiere 111 Berlin 8157. 68, Oranienstraße 92/94, _ _ durch die Königliche Seehandlun ( reußische Staatsbank) m „*BerlinMi. 56, Markg'rafenTtra e 468, _ durch.,die _ ' isée 2Jentraigeno en chaftskaffe in Berlin 0.2 an e
Ober oll affen, Z
F _ __ auptamtlich verwa te ort a en,
kassen und
sämtliche mit Kasseneinrichtung verse ene Reichsbank nebenstellen sowie _ _ _
durch diejenigen Oberpostkassen, an deren StZ sich ke Reichsbankanstali befindet.
Formulare zu den Verzeichnissen, mit welchen die zur Ab ebung der neuen Zinsscheinreihe berechtigenden Erneuerungs cheine (Anweisungen, Talons) den Ausxeichungsstellen em
zuliefern sind, werden von diesen unentgeltlich abgegeben.
Der Einreichung der Obligationen bedarf es zur ErlanZiin
der neuen Zinsscheine nur dann, wenn die Erneuerungss ein abhanden gekommen sind.
Berlin, den 19. Juni 1912.
an tverwaltu der Staatsschulden. H ' p von BisZoffshauien.
Abgereift:
Seine Exzellenz der Staatsminister und Minister dc geistlichen und Unterrichtsangelegenheiten 1). Dr.„ von Trat zu Solz nach der Provinz Posen. .
Yiehtamilühes; Deutsches Reich.
Preußen. Berlin,“24.„ Juni.
. Der Präsident der Königlichen Generalloiteriedirektio Wirkliche Geheime Oberftnanzrat Dr„ Lewald ist Mit Urlal nach der Schweiz abgerest.
Frankreich-
Im vorgestrigen Ministerrat “teilten, m_ie_ ,W. _T ? meldet, der Handels- und der Landwirtsthsm1n1(ter m1t- “,' „ die Versorgun rankreichs “mit etz_en u_nd Ms" "_ wieder wie ewößnl ck funktioniere. Die Preise zeigten fckb , ein leichtes ach affen. Der Krie Sminister teilte mit, 1393 Militärverwaltun von Paris 11 er den normalen fur , nationale Verteidigung erforderlichen Proviant verfuge. _ ;
- Einem Bericht des Finanzministers ift, obiger QF , ufolge, zu entnehmen, daß seit der Dur führunÉ des _ , Leßes über die Trennung der Kir e vom taatb
en unter Sequester e:"tellten 68551 kirchlichen Anstalten _
um Ia resschluß 47 25 vollständig liquidiert waren und ** ;; 2«Wo ltäZZintsan talten der Gemeinden und Depaxtenxs" * bere ts Millionen zugestanden werden konnten. Mit "
' GFKL“ vom 1 . Juni 1906 (Gexeßsamml. ' ); und des rükels 104 des EinführUUJSgee es zur Wrßchemngsvrbtmng nach Anhörung der ereins-
einem anderen dem K VA. unterstellten - etrieb ereignet haben, an Stelle der nach den bisherigen Vorschriften zu-
reckknung der noch ausstehenden Summetx dürften die o- tät gkeitsanstalten im ganzen an 400 Millionen erhalten.
igen'Schiedsßexichke für Arbeiterve'rficherunß am Siße de“: *?Vyté dem WM an dem die Vorschri*fchien des Dritten
Verhandlungen ergeben hätten,
- '“ am eu - . durch sämtlikße p'reußisckäe Regierungsßauptkassen, Kreiska en _ o
durch sämtliche Reichsbankhaupt- und Rei sbankstellen u-
Rußland.
Ein vor. estern erschienener Kaiserlicher Ukas veriaF die Arbeiten der. eichsduma bis“ zum Erlaß eines neuen kases über die. Neuwahlen zur Reichsduma.
Spayieu.
“In der vor estrigen Si un der Deputiertenkammer «gab der Miniter des eu ern . Garcia Prieto laut Meldung des „W T. B.“ auf eine Anfrage zu, daß sich im “April ernste Schwierigkeiten in den paniscb-franßöfifchen ie zur Vermittlung emer befreundeten Macht geführt hätien. „ Der Minister erklärte weiter, daß Tan er inéiernationaliftert werden würde, und erhob sodann gegen die Anklagen der fran ösischen Presse Einspruch, “indem er darauf hinwies, daß die sch eunige Unterzeichnung des Vertrags nicht von Spanien abhänge. Nicht zum Vergnügen sei sie von der Regierung verzögert worden, werde aber auch nicbt in leichtsinniger Weise zum Schaden der Interessen des „Landes beschleunigt werden.
Türkei.
In der Deputiertenkammer stand vorgestern der GeseYntwurf auf Abänderung der Artikel 7, 35 und 43 'der erfassung, wodurch dem Souverän das Recht erteilt wird, die Kammer, ohne den Senat zu befragen, aufzulösen „oder zeitweilig zu“ vertagen, zur Beratung.
Wie „W. T. B.“ berichtet, begründete der Großwesir Said Pas a in längerer Rede die unerläßlicbe NotWendtgkett der vor- gesch agenetx Aenderungen. Ein bes ränktes Auslösungsrecbt, wie es egeUWarti? in Artikel 35 der erfaffung vorgeschla en sei, bestÉJhe in einem anderen Lande. _Der Großwesir (hilderte die Unzulänglichkeit des genannten Artikels, die besonders während der lebten Session der aufgelösten Kammer zu“ Tage getreten sei. Die Entschließung der Regierung, die Kammer aufzulösen, sei damals zum Anlaß genommen worden, die öffentliche Yéeinun zu vergiften, indem behauptet Wurde, die Regierung wolle den Ab olu- tismus wiederherstellen. Mit den_ von der Kommission beantragten Abändexungen sei die Re ierung e_1nverstanden.
Die Abänderung es Artikels 7 wurde alsdann mit 210 gegen 15 Stimmen angenommen.
- Die Ausweisung der Italiener ist in Saloniki beendet. Die Behörden gestatteten iUSgesamt 187 italienischen Staatsangehörigen aUSnahmsweise dort zu bleiben.
Stbweden.
Die Regierung hat vorgestern, wie „W. T. B.“ meldet,- in einer Sikung des StaatSrats die Einfeßung einer Kommission ,ur Unter uchung der Verkehrssicherheii auf den *?ck)wedischen Eisenbahnen und zur Einreichun von Vor- bchslReig zur Erreichung einer größtmöglichen Verkebzrssicherheit
e o1en. “
Amerika.
Der Nationalkonvent der rJublikanifchen Partei hat nach «einer Meldunq des „W. T. .“ Taft zum Präsident- ichaftskandidaten nominiert. Die Anhänger Roosevelts “haben beschlossen, sofort nach der Vertagung des Konvents eine neue Partei zu gründen. Roosevelt hat, nachdem er die einleitenden Schritte zur Organisierung der neuen Partei ,getan hatte, seineB iehungen zu dem republikanischen National- Fonvent formell gelö t. .
Asien.
In allen Städten Kaschgariens, in denen es zu ge- waltsamen Umwälzungen gekommen ist, finden, wie „W. T. B.“ meldet, Hinrichtungen statt. Die neue Regierung Läßt Persönlichkeiten, die ihr im Wege sind, unter dem “Vorwande, daß es Mörder seien, Linrichten. Nach dem Bei- spiel von Kaschgar smd in Aksu un Urumtschi Landeskonvente gegründet worden. Der Konvent von Urumtschi, der aus 700 Mitgliedern besteht, wil] eine leitende Rolle spielen.
Die Verwüstungen, die die meuternden Truppen in Mukden angerichtet haben, beschränken sich auf die nördliche “Vorstadt. Dort sind alle Banken, Leihbäuser und Großfirmen beraubt worden. Ueber dreihundert Häuser wurden nieder- gebrannt. .Die Verbindung der Vorstadt mit dem Zentrum ist unterbrochen. Bei Beginn der Meuterei boten die Japaner ihre Hilfe zur Unterdrückung der Unruhen an, die Behörden lehnten jedoch das Anerbieten ab.
* Afrika.
Nach Meldungen des „W. T. B.“ aus Fes hat der General Gouraud in dem Kampfe am 19. d. M. den durch andere Stämme verstärkten Kontingenten der Hayayna schwere Verluste bei ebracht. Die Franzosen hatten drei Tote und elf 'Verlexzte. eneral Gouraud lagert 'th bei Azib Moulay szarl, wo' er sich mit der Kolonne aziliier vereinigt hat.
Wie ferner unter dem 23. d. M. gemeldet wird, wurde 'der General DalbieZ in der Nacht-vom 21. zum 22. im “Lager von Jfran Sii Abdeffalam von aufständischen Veni Mtir, Aitiussi und T egruschen angegriffen. General Dalbiez machte einen Ausfa und warf die Feinde zurück. Die Franzosen hatten vier- Tote und sechs Verwundete.
Statistik und Volkswirtschaft.
"Bevölkerungsbewegung,Schlachtungen,städtische Spar- ,;kasse, Krankenversicherung und Armenpflege in Berlin “ im März und April1912.
Nach den „Monatsberichten des Statistischen Amts der Stadt "Berlin“ betrug die fortgeschriebeneBevölkerungsziffer der Reichs- hauptstadt Anfang April 1912 2 082 440 (zu derselben Zeit des "“Voxjabres 2066 342), Anfang Mai 2079 070 (2 067 779). Sie ist im Marz 1912 um 8532 in demselben Monat des Vorjahres um 11 521) ;zurückgegangen und at im April 1912 weiter um 3370 ab- ,genommen (im April 1911 um 1437 zu enommen). Lebend «geboren wurden im März 1911 648 (im Zeichen Monat des VNYZYW 3707) und im April 3355 (3622) inder, «Yarunter im ärz 870 (822) oder 23,85 (22,17) %, im April 798 (854) oder 23,79 23,52) % uneheliche. An das Ja r und Tausend der mittleren evölkerunzö berechnet, ste te sich de Geburtenziffer im März auf 20,64 (21, ) und im April auf 19,67 (21,32). Ehen wurden im März 2120 (1928) und im April 230 (3298) Leschlossen, darunter 376 351) und 617 (572 ebe en. e Zahl “der Sterbefälle (ohne die Tot eburten
f sich im Marz 1912 (1911) auf 2840 (2652) und m A ri
., auf 2609 (2717). Im Alter bis zu 1 Iabr ( arben im März 13
(501) und im April 497 (554
_ 6 630 566 (6 402 519) und 6 775 159 (6 086 937 ) „76; demna
„ recbtzuerhalten. »-
19-04 (20-39) 0/o aller Sterbe älie. ._destonats. uf das Jab: und Tausend der mittleren Bevölkerung berubnet. stellte sich die allgemeine Sterblichkeitsziffer im März auf 16,07 (15,07) und im Abri! auf 15,30 (15,99). _ ' _ „
Der uftrieb auf den städticben Vtehbof betru füx_den Monat März 1912 24087 (für M rz 1911 20289) und für April, 17 141 (24 485) Rinder, 20 999 (19 995) und 17 172 (19 815) Kälber, 59990 43141 und 37 875 (50 890) Schafe. 158 391 (135 500) und 11__7 543 (128137) Schweine. In den öffxntlicben SchTachto bausern wurden im März 1912 12 045 (un März 1911 12 257) und im April 10 069 (11742) Rinder, 14 740 (15552) und 13 7.14 (15871) Kälber, 46 122 (42 849) und 40603 (41 7941) Sebast, 117256 (118657) und 111106 (105 250?) Schweine gescb achtet.
Bei der stadtiscben Spa rkas s e eliefen sich die Einzahlungen im Marz 1912 auf 6303 493 «M“ (im März 1911 auf 6812124 o“) und un April auf 7742 552 (7 000283) .“, die Rückzahlun en aué
erga sich für März 1912 ein Mehr an Rückzahlungen von 327 073 «56 (fur März 1911 ein Mehr an Einzahlungen von 409605 95) und für April ein Mehr an Einzahlungen von 967- 393 (913 346) „M.
Der Mitgliederbestand der der Aufsicht des Magistrats- kommissars untersteliten Krankenkassen betrug am 1. April 1912 866 511 (zu derselben Zeit des Vorjahres 821854) und am 1. Mai 868 951 (820466), Worunter sich 61 176 (54 836) bezw. 62 061 (55 011) “'reiwtlliae Mitglieder befanden. ErWerbsunfähig waren bei den bezeiéhneten Kassen am -1. April 28 698 (26 992) und am'1. Mai 26 872_(26 106) verpflichtete Mitglieder.
Die städti che Armenpflege umfaßte im Monat März 1912 35 431 (im glei en Monat des Vorjahres 34 507) und im Monat April 35 415 35 502) Almosengeldempfän er mit einem Gesamtbetrage an laufenden Unterftüßungen von 6 3 394 (617423) und 625 635 (617 949) ckck, darunter 2258 (1976) und 2346 (2146) Almosen- empfän er mit außerdem gewährten 16 427 (13 568) und 18 214 (15 528? „“ E traunterstüßun en. Solche wurden ferner für 8825 ILM) und 641 (7312Z n cht laufend unterstü te Personen im
esamtbetraae von 119 28 (105819) und 10 879 (93 572) „55 gewährt. Pflegekinder Waren im März 13278 (13478) und im April 12 663 (12 883) vorhanden, für die 129 229 (127635) und 123 015 (122 211) „75 aufgeWendet wurden.
Zur Arbeiterbewegung.
Auf Veranlassung des Arbeitgeberverbandes deutscber Waggon- fabriken _traten nach einer Mitteilung von „W. T. B." am 22. Juni in Görltß Vertreter dieses Verbandes mit einem Vertreter des Bezirksverbandes Niederschlesien des Gesamtverbandes deutscher Metallindustriellen und einem Vertreter der Hauptstelle deutscher Arbeitgeberverbände erneut zu einer“ Besprechung der durch den S1reik_in der Waggonfabrik Görliß hervor- ?erufenen Sachlage zusammen. Die Vertreter erkkärten überein- timmend, daß sie auch weiterhin die Waggonfabrik in diesem ihr von den Dr anisationen aufgeztvungenen Kampfe mit allen ihnen zu Gebote iebenden Mitteln unter'iüßen würden.
_ Die Verhandlungen zur Beilegung des Streiks in der Metall- tndu trie in Hannover, die am Sonnabend von einer Einigungs- komméssion an genommen worden sind, haben, wie der ., annov. Cour.“ berichtet, zu keinem Ergebnis geführt und sind des alb bis Mitxe dieser Woche vertagt worden. Die Arbeiter halten Vorlaufig an der Forderung einer weitergehenden Arbeitßzeit- Verkürzung als auf 57 Stunden fest. Jnfolgedeffen ist am Abend des 22. Juni die angekündigte Aussperrung von 60 0/0 der Arbeiterschaft in sämtlichen dem Verbande deutscher MetalimdustrteUen an ebörenden Betrieben der Bezirke Magde- bur_g und Halle ( aale) in Kraft getreten. Jm Magdeburger Bezirk wurden von dieser Maßregel rund 5000, im Bezirk Halle gegen 4000 Metallarbeiter betroffen.
Jm mährischen Koblengebiet drybt eixie _affenaussperrun der Grubenarbeiter.“ Wie det) „Post“ *aus' Mä risch Ostrau von? 22. d. M. berichtet wird, ist die Lage im dortigen Bergrevier sehr exnst geworden. Die Direktoren “samtlicher Koblenwerke haben in einer Konferenz beschlossen, die Forderungen der Arbeiterschaft abzu- lehnen und bei partiellen Ausständen mit der Aussperrung vorzugeben.
_ Nach einer Meldung von .W.T.B.“ aus London fand gestern tm Hyde Park eine Kundgebung von ausständigen Dockarbeitern sxatt, Wobei ein Führer mrtteilte, eme" Adresse der Leichterleute anzunehmen. Wie die Zeitungen erklaren, wird die Adresse ein Gesuch um Beibehaltung des Monopols der Letchterleute enthalten. - *
Zum Ausstand französischer Seeleute und Hafen- arbeiter wird dem „W. T. B." aus Paris berichtet: Das Komitee des Verbandes der eingeschriebenen Seeleute Wurde am Sonnabend v_om Minister des Innern Steeg empfangen und erklärte dem Mini'ter die Zusitmmu11?_zu dem Vorschlage der Regierung, ein SÖienger-cbt 3111? Beile un er Streitigkeiten einzusehen. Das Handelßministerium gibt mde en ?olgendes bekannt: Aus der Antwort der Vertreter des Verbandes der eingeschriebenen Seeleute geht hervor, da der Schieds- gerichtsvorscblag als abgelehnt anzusehen ist, da diese 21 vorbehalten, den Schiedsspruch eventuell abzulehnen. Eben o haben die Vertreter der Schiffahrtsgesellscbaften die Befürchtung ausgesprochen, daß ihre Verrvaltunquäte einen ***-Schiedsspruch nicht an- nehmen dürften. Der andelsminister bat entsprechende Vorkehrungen getroffen, um die Verb ndung mit Korsika, Algerien und Tunis auf- Einer MeldUng von .W-T.B.“ ausMar eille zufolgebabendort gestern die roviantmeister, Maate und ber- beizer beschlossen, sich dem usstand der Seeleute beute anzuschließen. Die Hafenarbeiter haben über die mit Matrosen der Kriegs- marine bemanntenHandelsscbiffe den Boykott verhängt. Am Sonn- abend früh ist kein Schiff von Mar eille abgegangen. Die Direktion der Transatlantischen Gesel s aft bat angesichts der Un- mögliäxkeit, ibre Postdampfer mit verm nderter Besaßung abgeben zu la en, eschloffen, alle Schiffe außerDienst zu [tellew-Gestem na mittag in der Generalsekretär der Dockarbe ter in Marseille, Molinari, verhaftet worden. Die Anklage lautet auf Beschränkung der Arbeitskreiheit. Nach einem Verhör wurde Molinari einstweilen wieder entlassen.
Aus Lissabon berichtet „W. T. B.“ zum Ausstand von An- estellten und Arbeitern der Straßenbahn, daß am Sonnabend
leine Grupwen von Streikenden Angri e auf einige Straßen- bahnen maähten obne ernsthaften S aden anzurichten, die Schuvleute mik Steinen bewarfen und von ihnen zer- streut wurden. Dabei wurden Revolverschüffe a egeben, dur die mehrere Personen verletzt worden find. ebrere Ver aftungen wurden vorgenommen Der Straßenbabnverkebr, der teilweise aufrecht erhalten wird, ist nth ebemmt. Nach einer weiteren Meldung des enannten Bureaus aus ißgabon vpm esiri en Tage haben mehrere Ar eiterverbände einen Streik be cblo en, um damit LLM die Schließun der Bureaus der Syndikate und Segen die Ver- a ng der Syndi atkfübrer zu protestieren. Die Po izei ist weiter bestrebt, wieder geordnete Zustände zu schaffen.
In Kristiania haben, wie dem „W. T. B." von dort berickktet wird, die Verbandsun en ' zur Beilecxung des Streiks der Ma chinisten der Dampferlin en su oeiner Enigung geführt. Der Ausstand ist somit beendet. -
(Weitere „Statistische Nacbricbien“ s. i. d. Ersten Beilage.)
Kinder, das sind 128,06 (18,89) bezw. ,
daß der König eingewilligt habe,“
Aus Koblenz wird gemeldet; Die ngendJles'ekt“; _ kikxten Regieruniylsbezitk einen sebr _iru tbaren, oben ; Mil ät- und Ziv ebörden wetteiferik mit Rat und Tat, der , reichen Aufgabe zu dienen. Auch die Bevölkexung nimmt dié“ n- regungeu auf diesem Gebiete sebr entgegenkommend au . Juz _" ist es gelungen, dur Vorträge in den weitesten Krei en V ,_ ' und werktätigeTeiln me zu erwecken. Neue Spielp , ewerdenM . „_ Turnhallen „erbaut, Turn- und Spielgeräte ' anges afkt; über , , - . neues Leben auf dem Gebiete der LetbeSübungen erwacbt. Vielfacb .“ sind groLße Kriegsspiele veranstaltet worden, an denen Tausendevori' jungen enten teilnahmen. Die Aus cbten für eine gesunde Weiter- entwicklung der Jugendpflege im hi en Bezirk sind daher jedenfalls *
li . sebr erfreu ck und Wissenschaft.
Aus AnlaßI der Jabrbundertfeier des Ktuppscben- Werkes ist, . . T. B.“ zufol e, Jestern in dem durch Anbau der- größerten Kunstmuseum der ta t Essen unter derBezeiYmmg „Die Industrie in der bildenden Kunst'kine Gem lde- aztsiiellung eröffnet worden, an der die berdorragendsten Meister, die fich mit dem Problem des Indusiriebildes befaßt haben, teilnehmen. Dre Besißer der_ bedeutendsten Industriebilder, an der Spiße Seine Majestät dex Kaiser und König, ferner die Berliner Nationalgalerie, das Darmstadter Museum, der Berliner Magistrat u. a. haben ihre Bilder zu der Ausstellung, die bis zum 18. Au ust geö net sein wird, bcrgeqeben. Herr und Frau Krupp von Bob en und lbach haben der Sammlung des Essener Museums ein auptwerk von Leonhard Sandrock „Auf der Helling“ als Geschenk ü erwiesen.
Die Leuchtkraft der Sonne schildert der Profe in seiner soeben in der Sammlung „Wissenschaft und ildung' et- schienenen ,HimmelSkunde“ (Vetlag von Quelle und Meyer in Leipzig; geb. 1,25 „M) in folgender anschaulicher Weise: Es ist von besonderem Interesse, sich ,über die Kraftwirkungen dieses ri en
or Markufe
“ Zentralkörpers unseres Planetens stems womöglich eine zahlenm ige
Vorstellung zu machen. Zunä | das Sonnenlicht. Aus Zoboto- metriscben Meffungen folgt, daß ein von der Sonne bei ganz [atem Himmel beschienenes Blatt Papier ebenso hell beleu tet wird, als wenn eine irdische Licbkqelle von etwa 300000 Normal erzenstärke in einem Meter Entfermmg vom Papier aufgestellt ist. Die kräftigsie Bogenlampe der elektrischen Technik liefert ungefähr 10 000 Kerzenstärken. Diese Lampe müßte bis auf 20 6111 einem weißen Stück Papier nabe gebracht Werden, um dieses gleich hell zu be- leuchten, wie das Sonnenlicht es tut. Die Lichtquelle am Himmel befindet sich aber nicht in 7/10 Meter Entfernung vom Papier, sondern in 150 000 Millionen Meter. Man findet daher unter Berücksichti- gung des Pbotometrischen Gesetzes von der Abnahme der Li tintenfität entsprechend dem „Quadrat der Entfernung, daß die Le tkraft der Sonnenoberfläche die ungeheure Energiemenge von 27000'Mi111onen' Meterkerzen darsteÜt. Bedenkt man ferner, daß unsere Atmosphäre über die Hälfte des Sonnenlichts absorbiert, so findet man für die Sonne eme Energiemenge an Lichtstrahlen von 54 000 Millionen Kerzen, von der man sicb kaum eine Vorstellung machen kann.
Noch gewaitiger ist aber die Arbeit, die von den dunklen Wärmestrablen der Sonne auf der Erde geleistet wird. Eine schwarze, 1 qm große läche, eine Sekunde lang den Wärmestrablen der Sonne ausgesetzt, er 351 ihre ursprüngliche Wärmemenge um 3/10 Kalorien. Eine Kalorie ist die Wärmemenge, die notwendig ist, um [kg Wasser von 00 auf 10 zu erwärmen. Rechnet man diese Leistung in Kraft um, so folt hier eine Arbeit von etwa 1,7 Pferde- kräften (eine Yferdekragft ist diejenige Kraft, die 75 kJ in einer Sekunde 1 111 ocbhebt). Die Hälfte der Wärmesixablen wird noch von der Atmosphäre versäpluckt. Es leistet also die Sonnenwärme auf ein Quadratmeter in einer Sekunde dieArbeit von 3,4 erke- stärken. Nun ist die Entfernung der Sonne aber nicht ], ondern 150000 MiUionen Meter von der Erde. Berechnet man hiernach die wi1kliche Arbeit der Son enwärme 1 111 von der Sonnenober- fläche entfernt, so findet man ur das Quadratmeterund die Sekunde die Zahl von 157WPferdeftärken. Die ganze Sonnenoberfläche ist aber 58 Millionen Qnadkaimeter Fraß, „_bgbex er cb ür die Arbeit, die die Sonnensjrablen leis en, die “ “_ " (* 'von einer Quadrillion Pferdestärken Auch das ist ene Zahl, von der man sich keine richtige Vorktellung machen kann. Aber wenn man die Kraftmen en dem Verständnis näher bringen will, so“ kann man diese ' rbeit auf unsere Atmosphäre spezialisieren und z. B. ausrechnen, welcbe Wärmearbeit auf der Erdober- fläche von der Sonne geleistet wird. Die Erde kann als eine roße Kraftmascbine angesehen werden, die am- Aequator erwärmt an an den Polen abgekühlt wird. Nun lehrt die Meieorologie, daß jährlich etwa 700 Billionen Kubikmeter Wasser in den Aequatorge enden, durch die Tätigkeit der Sonne verdampfen und nach den Fo en be-' fördert werden. Wenn man diese Waffermenße über ein Ge ände von der Größe Euro as verteilt, so käme ein Y eer mit einer Tiefe von 66 m heraus. as ist eine ungeheure Arbeit, die die Sonne jährlich allein auf der Erde vollbringt, oder wenn ma_n die Abmessungen unseres Planeten verglei t mit dem _aum, den die anderen Planeten einnehmen, im 3000 mi ionsien Teil des SonnensKstems.
In derselben Schrift wird die Frage, ob er Mond eine Atmosphäre hat auf GrundJTolgender Tatsachen verneint: Die Tatsache, daß der Mond keine tumsvbäre bat, läßt sich auf ver- chiedenen Wegen erWeisen. Erstens erscheinen die Randzonen kes Mondes, die beim Vorhandensein einer *Atmosp äre durcb dichtere Schichten eseben würden„ ohne die_ geringste erzerruna. Man erkenxit, se.bst bei Verwendung moßer Fernrohre, keine Spur "von Dun t. Alle Schatten an unserem Trabanten erscheinen glei inaßig schari, niemals verwas en. Keine Andeutung ' von olken- bildungen, nicht eine Spur von Ueber reifen der Mondbörner bei der Sichelgestalt unseres Trabanten maJt fi bemerxbar, wie dies 3. B. bei der Venus der Fall ist, wo die_ tmospbare ein tatfes Uebergreifen der Hörner über den Halbkreis verursacht. _ etncr sprechen, wenn der Mond zwischen Erde und einen entfernten_Htmmeis- körper tritt, aUe Beobachtungen qe en bas Vorhandensein einer merk- lichen Atmosphäre. Bei Sonnenfin termssen . B. fehlt das Auftrchn eines Ringes um den Mond, wie die Venus i n z. B. beim Pkänomen des Venusvorüberganges vor der Sonne zei t. Am charakterkü (hsm: in dieser Beziehung sind die Sternbede ngen du den- 0111, sobald unser Satellit über einen Fixstern am H mel votbei- lebt und diesen eine Zeitlang verdeckt. Vorhanden- (ein einer merklichen Mondatmosißbäre könnte Ver winden uu_d Wiederauftaucben eines Sterns [)"-111?! der Mondi nicht 11) plötzlich statifinden, wie es tatsäcblt beoba tet wird. Es kommt' allerbings gelegentlick; vor, daß ein Me en des i_ems am Mondxanke wahrgenommen wird; aber ieses nicht augenbltckliche Verschwmken läßt auf andere Weise erklären. Einmal aus der Ober- flächenge talt des Mondes, wenn der Stern in der Nähe eines hohen erges verschwindet; oder aber durch pbyüologisÖe FMF! däp
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Sinneswabmebmuna. die bei so! Messungen eme-
spielen. Da der Mond in der Tat kein: merkliche Atmospbäre“
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