Ministerium für Handel und Gewerbe.
Der Hilfearbeiter im Ministerium für andel und Ge- werbe, Bergaffeffor von Garßen ist zum erginspektor ex- mnnt worden.
Ministerium für Landwirtschaft, Domänen und Forsten. „
Den Domänenpächtern xFsäsrnt zu Kottlischowix, und “Schwarz zu awada im egierungsbezirk Oppeln 1st der Charakter als öniglicher Oberamtmann verlie?en worden.
Der Kreistierari Dr. Schubert in Il eld,_ Zurzeit Berlin, ist in die ritte Kreistierarzistelle zu Munter 1.
verseßt worden.
in W.
Bekanntmachung, betre end die Karl Haase-Stiftung für die Kö.nig-' lichxfakademische Hochschule für Musik in Berlm.
Aus der Karl Haase-Stiftung sind den nachstehenben Six:- dierenden der Königlichen akademischen Hochschule fur Mustk in Berlin für das Etatsjabr 1912 die daneben vermerkten Stipendien verliehen worden:
dem “ räulein Magdalene Wagner . . 600 «16
dem räulein Suf1 Lipski. ., . .- 600
dem «erm Romuald Wikars'kt . 600
dem Fräulein Elsbeth Brandies 600
dem Herrn Ewald Becker . 600
Charlottenburg, den 26. Juni 1912. Der Vorsißende. Dr. Kreßschmar.
Abgereist: Staatswinister und Minister der
Seine Ex ellenz der Z Breitenbach mit Urlaub nach der
öffentlichen Ar eiten von Schweiz.
An g e ko mm e n : Seine Exzellenz der Staatswinister und Minister für Handel Und Gewerbe Dr. Sydow vom Urlaub. Der Direktor im Justizministerium, Wirkliche Geheime Oberjustizrat Dr. Vourwieg.
Yickjfamtliches.
Deutsches Reich. Preußen. Berlin, 28. Juni.
In der am ministers, Staatssekretärs des Innern Dr.
Ybaltenen Plenarsißung
27. d. M. unter dem Vorsiß des Staats- Delbrück ab-
des BundeSrats wurde zu den eschlüffen des Reichstags über Petitionen zum Reichshaus-
ltSetat und zum HausZaltSetat für die Schußgebiete fiir das e nungsjahr 1912 Sie ung enommen. Kenntnis genommen wur e von der Beschlußnahme es Reichstags über den Entwurf eines Ausführungsgeseßes zu dem internationalen Ueberein- kommen zur Bekämpfung des Mädchenhandels sowie von dem Protokoll über das Ergebnis der zwischen deutschen und italienischen Delegierten stattgehabten Verhandlungen, über verschiedene Follstagen. Der Antrag des Kön1greichs Sachsen, betre end Prägung von Denkmünzen aus Anlaß der Einweihung des Völkerschlachtdenkmals bei Leipzig, gelangte zur Annahme. Zugestimmt wurde ferner der Vorlage, be- treffend Entwürfe von Nachträgen zu den „Grundsäßen für die Beseßung der mittleren, Kanzlei- und Unterbeamtenstelien bei en Reichs- usw. Behörden mit Militärgnwärtern“, der Vorlage, betreffend VeredelungWerkehr m1t ausländischen Taschenuhren, Taschenubrgehäusen usw., der Vorlq e, be- betreffend Aenderun?8 und Ergänzung des Tamtam s der Vorlage, betreffend orschläge für d1e Aenderung unb Er- gänzung der Mineralölzollordnung, und der Vorlage, „be- treffend Aenderungen und Ergänzungen des Warenverzetchmffes
m Zolltarif. Des weiteren gelangten, zur Annahme die 2Zorlag-s, betreffend Bestimmungen für, die Vornahme einer Viehzählung am 2. Dezember d. I., der Entwurf einer Ver- ordnung , beirJsend die Inkraftseßun von Vorschriften der Reichsverfi erungSordnung, die orlage„, betreffend Uebergangsbe timmungen für die Unfaliverstcherung nach der Reichswe tcherungsordnung, die Vorlage, betreffend Aende- rung des Militärtarifs für Eisenbahnen, sowie verschiedene
Vorlagen zur Ausführung des VersickFsJn theseszs Fr e a war en 1e
'An estellte. Der Pomona-Diamanten-Ges
R te einer Kolonialgeselis aft, der SchüZengilde in Buea die tsfäbi keit verliehen. emnächst wur € über die Beseßung
einer Sie e bei dem Rei Sgericht, über die Beseßung einer
Mitgliedstelie beim ReichsverficherungSamt und über eine Reihe
von Eingaben Beschluß gefaßt.
Oesterreich-Ungaru.
Das österreichische Herrenhaus verhandelte in zweiter Lesung über das Wehrgeseß für die geme
Armee.
Der Berichterstatier Graf Walterskirchen empfahl, wie „W. T. B.“ meldet, dre Annahme der Vorla e, welche eine Stärkung der ungenü enden Bestände und eine moderne uSgestaltung der Armee und der Kt egSmarine bezwecke. -- Fürst "Fürstenberg bezeichnete die Webneform als eine Versicherungs ramte für den Frieden und sprach seine Befriedigun aus, da 1111) das Abgeordnetenhaus entschlossen habe, der rmee das zu geben, was sie im Verein mit einer starken lotte brauche, um ein truyi er Hott des Friedens, ein Schutz der Er iarkung des Vaterlandes zu ein. -- Fürst
arl S warzenberxl hyb hervor, daß der Beschluß des Ab- eordnetenbauses eine er eultcherweise zunehmende Wertung des Ge- amtsiaates bei allen Völkern beweise. Die Armee werde nicht als Öri Waffe, sondem als eine notwendige Wehr zur Erhaltung des
1)
Festern nsame
betonte forderni wirtsckpa tliche Lage unkte aus einen edeute. gewährte “Fürsorge.
Sißung in alien
a b b r e ck e. Jm die deuisch-radika Abstimmun
gerufen worden,
Bewilligung des aber in dieser F) rung, spri t ir ministers r. billigung aus.
der
noch
AHquith die Bi
ob eine
Nach dem Harcourt einen
seine Bereitwiliigke zu er reifen. dLs
Lo nerhöhnngen Steeg werde die Schiengericht Bezügii der
minister Delca Ladung“ für Pulver
Arbeits- und Weizen in Di'm
Schiß erwartet. mit
erklärt, sie und Toulouse,
leisten.
sierung der R insbesondere vor,
den zugehörigen an Offizieren un
Regierung ü peUieren.
zehn Jahren geWLsen.
werden. Der M
Auf den mit 357 gegen
geht, das Fla g
und ein Schiedsg notwendig sein so
este enden Ges budBets fort.
der Flie er. erklärte, daJ
ewiß herzliche Freude bereiten. - Der
andes ge en etwaige Neider, unruhige Nachbarn oder der beuti e Be chlu € General der Infanterie von Georgi
unzuver ässi e Freunde betrachtet. Dem Kaiser werde -Miuifier rLan coverte digung,
ebrun en seien denen Ziele wirkl
da die Vor : "*“-"*eia Kom romi zwischen den Er- enßder Webrma f Md“ Rückckchtna me auf die volks-
Der Minister dankte fem
Das (Heseß wurde hieran einstimmig angenommen.
-Das österreichischx _ Wehrreform, betreffend die Landwehr, m
reformvorlagen vom AbgeordnetenZause erledigt. - Die deutsch-radikale ordnetenhauses hat be verband zu beantragen, da , provisorium stimme und die Beziehungen zur Regierustch 1
über Deutschradi alen ist laut Meldung des die Reise des Unterrichtßministers
Der Deutsche Nationa
altung
Hussarek nach
Ge enüber der Verstimmung,
Unterri tswinisters nach Pra
Nationalverbandes QuelXe zufol e, Festgestellt, daß weder der Minister Hussarek
rbettsminister T rn k 11 sich slawischen Kongreß nach Prag begeben haben.
Großbritannien und Irland. I'm Unterbausxe kündigte gestern der Premierminister
Ausdehnung der Grenzen der Territorial- ewässer zu Fischereizwecken tunlick) oder wünschenswert Zei. Darauf be ann die BespreYng des Kolonialetats. ericht des .
die Entwicklung der ?esamten Kolonien und Protektoraie,
den Wachsenden Wohl besprach der Minister die Bahnbauten und die Behandlung der
tropischen Krankbeiten,
Seine gegenwärtige Aniicht sei die, odens das beste Hilmeitiel sei.
Im Ministerrat teilte gestern der HandelSminister David laut Meldung des „W. das angebotene Schiedsgericht abgelehnt Hätten mit Aus- nahme der Messageries Maritimes.
sellkßchaften beruhe unter anderem auf der Unmöglichkeit, weitere
mit
Vorgänge bei den Schießübungen an
Bord „es „Jules P?ichelet“ sé, „d
Uebungsschießen“ 'érst fabriziert worden dächtig wäre. Die Entzündun auf das Zuriickschlagen der F des Geschüßes entstanden wäre, Schuß abgegeben hätte. Drei Verwundete seien gestorben. Der der Handelswinister erklärten,
und dem Konsum zugeführt würden.
er grö ten Beschleunigung. önnten die in denen Mangel an Weizen herrsche, gewähr-
- Der Senator und ehemalige Minister Baubin brachte gestern im Senat einen Antrag ein, betreffend die Reorgani-
zeiien ein Reierveregiment zugeteilt werde,
In der Deputierten gestrigen SiYung der nationalistische Abgeordnete Berri) die er die Getreide- und Brotteuerung zu inter-
Der Handelsminister David bersichexte, wie von neuem, daß jede Panik unbegründet
sendungen seien bereits in Verschiedenen Le Havre angekommen und weitere würden bald eintreffen. Seit
seien sol e Diese würden 7
wahren und mit chuld das Ende der Krisis, die sich nicht mehr lange binzieben könne, Wunsch 220 Stimmen zurückgestelit. Im weiteren Verlaiik
Abg. Bouision-Marsei
Der Handelsminister Streik der eingeschriebenen Seeleute und erklärte, der Reedereien hoffe die Regierung doch noch, daß die übrigen Ge- sellschaften dem Beispiel der Messageries Maritimes folgen würden
aber erforderlichenfalls Schiffe requirieren. Darauf wurde mit den Stimmen sämtlicher 565 an-
*wesenden Abgeordneten eine der der Regierung das Vertrauen und die Erwartun?ch aus-
gesprochen wird, Zeri tliche Besprechungen herbeifüßren, andernfa 6 aber die
Sodann seßte
er KriegSminifter Millcrand "versicherte in Erwiderung auf verschiedene Reden, er beschäftige sicb
er sein möglichéies “täte, Dcr Sicherheitskoef_fizient ba ?ätten um die Halfte abßenommen.
„voin rein militärischen Stand- den wesentlixben Forts ritt
telle, abesa en Hause für die der Aimee iets
daI „, ni t zu witer!
b ge ordnetenhaus nahm die der gestrigen Lesungen an. Somit sind sämtliche _ Wehr-
ereini ung des Abge- chloffen, im eutschen National- der Verband gegen das Budget-
alLe der Ablehnung des Antrags behält und vor bezüglich der das Budgetprovisonum. Die Haliun der W. T. B.“ urch Hussare? nach Prag hervor- eit der allslavische Kongreß tagt. verband hat beschlossen, fiir die Budgetbrovisoriums einzutreten. Er erblickt kein VertrauenSUotum für die Regie- en der Reise des Unterrichts- rag seine entschiedenste Miß-
die durch die Reise des den Kreisen des deutZchen wird, 0 iger
e Vereinigung freie H
wo zu
vielmehr me
in hervorgeru en worden ist,
offiziell zu dem all-
dung eines Komitees an, das beraten folie,
B.“ gab der Kolonialminister das Gedeihen und wobei er Des längeren
" W" erfchöpfenden Ueberblick über
iand fast aller Kolonien betonte. der Schiafkrankbeit. Er erklärte
zur Bekämpfung dieser Krankheit daß die Bebauung
besonders it, jede Maßregel
Frankreich. T. B.“ mit, daß die Reeder
Die Ab ehnung der Ge- zu gewähren. Der Minister des Innern eingeschriebenen Seeleute fragen, ob sie das der einen Gesellschaft aliein annähmen.
erklärte der Marine- „Kartuschen mit schwacher kürzlich aus einem seien, das in keiner Weise ver- der Kartuschen sei zurückzuführen amme, die durch die Erbißung das bereits den fünfzigsten
s "a , die
daß 40 000 1;
kirchen und Le Havre an Land gebracht seien 100 000 i würden zu Die Eisenbahnen besorgten den TranSport Schließlich hätten die Müller Versorgung der Städte, besonders Lyon
eserve der aktiven Armee. Er schlägt daß jedem Linieninfanterieregiment in Friedens- und daß dieses von
Linienregimeniern den erforderlichen Bestand
1) Unteroffizieren erhalten solle.
kammer wünschte in der
„WT B.“ meldet. sei. Zahlreiche Getreide- Häfen und besonders in
Mengen an Getreide nicht vorhanden nellsiens nach atis und Umgebung gebracht inister beschwor die ammer, kaltes Blut zu be-
aszWarten. des Ministers wurde die Interpellation
der Sißung trat der sozialistische e für eine Resolutio'n ein, die dahin- genmonopol aufzuheben.
David gab einen Ueberblick Über den troß der Weigerung
kommen werde. Wenn es durchaus
sticht zustande das Flaggenmonopol aufheben oder
Ute, Werde er
Tagesordnung angenommen, in
daß die Regierun m kürzester ieds-
rist
eye zur Anwendung bringen werde. die Kammer die Beratung des Kriegs-
beständig mit der Sicherheit Direktor des Militärflugwesens, um die Gefahren zu vermindern. e sich seit 1910 versechsfacht, die Abstürze Alle wünschenswerten Vor-
Hirschauer,
"Giulitti die “Vorlage gegen verschiedene Redner.
,W. T. B.“ meldet, ist eine amtliche Kommission die die Bedingun en der Getreide- die Pläße des franzößtHéen Marktes unter- Verbefferungsvo'rs
Rußland.
Infolge der prianieUen Meinungsverschiedenheiten, die bei der Beratung der eseßvorlage über die Tilgung eines Teiles der ReicZTSrenteibillette und die Emi sion
- Wie ebildet warben , eÉchaifung für
su en und, wenn nötig, äge ausarbeiten soll.
neuer Serien zrm chen dem Reichßrat und der Reichs uma eingetreten sind, prü te der ReichSrat gestern abermals die be-
treffende Geseßvorlage. ' erklärte Graf Witte, der die
Wte „W. T. B." meldet, _ Meinung des ReichSrais vertrat, beide Häuser seien lediglich be- während die Bestimmung der
rechtigt, die Anleihe zu gestatten,
Emissionsbedingungen wie überall der Regierung zustehe, Die ent- gegen eseßie Beschlußfassung der Reichsduma widerspreche nach seiner Ansi t den Gesetzen.
Der NeiYSrat blieb mit überwiegender Mehrheit bei seinem früheren Bes luß. Darauf ging der NeichSrat zur Lesung der einzelnen Paragraphen der Chelmvorlage über.
Italien.
Der Senat beriet gestern über die Wahlreform. Laut Bericht W „W. T. B“ verteidigte der Ministerpxäfident Er hob dre Not- den Stand der Landarbeiter durch das Wahlrecht an der Regierung des Landes ieilnebmen zu [affen und [ie sich über die Grundsäße aus, die zur Erweiterun des Wablre s "gefiihrt hätten. Gioiitti rechtfertigte sodann die Ein übrung einer Entscbadignng für die Abgeordneten. Den Arbeitern müsse die Möglichkeit gegeben Werden, Vertreter aus ihrem Stande selbst zu wählen. Er wünsche, daß unmittelbare Vertreter der Volksklaffen in das Parlament ein- zögen statt ihrer Adwokatcn. (Abg. Decesare unterbrechend: Und wenn Sie die Mehrheit würden?): Es gebe Arbeiterabgeordnete, die ebenso gebildet und intelligent seien wie Personen aus den höchsten Geselischastsklaffen. C'r glaube, es werde gut für das Land sein, wenn eine große Zahl von Arbeitervertretern in das Parlament käme. In dcr Frage der Entschädigung der Senatoren werde dieRegierun sich nach dem Willen des Scnais richten. Die Gewährung des Frauen timmrecbts sei augenblicklich nicht angebracht. Zuerst mü te das Zivilrxcht abgeäncczrt werden, um der Frau innerhalb der amilie die ihr gebübrcnde Stellung zu gcbcn. Daran] könne man ihr die Vertretung in dsr Verwaltung und das politi1che Wahlrecht geben, das das Gebäudx dcr inteliektuelien Erziehung der Frauen krönen werde. Giositti schloß, es sei die Pflicht der begüterten Klassen, Für das Wohl und die Hebung des Proletariats zu for.?kn- Die Zukunt des Landes hänge von dcr Art ab, wie Italien d e Lage seines Proletariats zu heben und zu bessern verstehen werdc. Der Senat nahm sodann mit1Z5 gegen 19 Stimmen eine Tagesordnung an, in der er die Grundsäye des Wahlgeseß-
entwurfs billigt.
Wendigkeit hervor,
Portugal. hat gestern laut Meldun des betreffend die Bestra ung des Antipatriotismns,
Die Deputiertenkammer „W. T. B.“ den (Heseßentwurf, des AntimilitariSMus und
angenommen. „ Turkei.
des Ministeriums des Innern teilt, wie Verhaftung aus Monastir desertierier Offiziere mit und bezeichnet die Gerüchte," daß Monastir 11m- ingelt und 19 Bataiiione zu den Meuterern übergegangen ?eien, als völiig unbegründet. Bisher seien in Monastir 4 Offiziere und 180 Soldaten, in Perlepe 2 Offiziere und 85 Soldaten, in Ochrida 2 Okfiziere und 25 Soldaten Zaghnenfliichtig geworden. Die De erteure verlangen einen ecYel der Minister bis auf den Minister des Innern sowie die uflösung oder Reinigung des junglürkischen Komitees. Die Regierung erhofft von freundschaftlichen Verhandlungen Erfolg. Der Mali und Kalice mitteilen lassen, die Erhebung neuer Abgaben einstelle. Gnadenbeweis des Sultans zu erblicken.
Asien.
Nach einer Meldung des „Reuierschen Bureau“ bat Japan seinen im Zusammenhang mit der SechSmächte- anleihe hinsichtlich der Mandschurei gemachten Vorbehalt zurückgezogen.
Ein Communiqué „W.T.B.“ meldet, die
Minister des Innern hat den Arnauten in Dibxg, daß die Regierung vorlänsig Hierin sei em
Statistik und Volkswirtschaft.
Zur Arbeiterbewegung.
Nachdem die Or anisaiionen dcr Metallarbeiter in Hannover das von den Meta industriellen gemachte Angebot abgelehnt bqbcn (1. Nr. 152 d. Bl.), ist, wie „W. T B.“ aus Hannober vom gesirt en Tage berichtet, das Einigungskomitee erneut zusammengetreten. ie Beratungen haben einen rsin informatorischcn Charakter. Ein neues Angebot ist bisher von den Metallindustriellen nicht gemacht wordcxt- Die Verhandlungen sind jedoch nicht abgebrochen, sondern werden 111 den nächsten Tagen wieder aufgsnommen. „
In den Sammetappreturen in Crefeld haben ?iner Mit- teilung der „Rhein.-West. Ztg.“ zufolge gestern abend dre Arbeiter und Arbeiterinnen die Kündigung eingereicht, nachdem Verhandlungetx über Einführung eines neuen Lohntarifs (s. „iir. 150 des „Reichs- um- Staatsanzeigers“) gescheitert Waren. 'Es handxltK fich um etwa 600 Personen. Die Kündigungsfrist ist nur emtagig. Cs folien nochmals Einigungsverbandlungen versucht werden.
Zum Ausstand der Londoner alen- und Transizort- arbeiter wird dem „W. T. B.“ b'eri tet, daß die _Hafenbehörde ein Ortsstatut ausgearbeitet hat, das sie ermächtigen wurde, dt? Leichter- männerkonzesfion allen zu erteilen, die zwei Jahre auf Le1chteriabr- zeugen im Hafen von London gearbeitet haben. Dadurch wurde das jeßige Monopol der Gilde der Leichtermänner gebrochen werben. as Statut bedarf der Bestätigung des HandelSamts. Die HUFM' behörde macht bekannt, daß gestern im Hafen von andon uber 14 000 Mann arbeiteten und auf 159 Schiffen Ladearbetien borge- nommen wurden. .
Nach den heute vorliegenden Meldungen des .W- T. B. 311111 Ausstand französischer Seeleute hat das Komitee der ftanzö schictn Reeder dem Handelöminister mitgeteilt, daß es den Vorschlag, die tre „- fra e einem Schiedsxzericht zu unterbreiten, tzicbt annehmen könne. _Dlß Ab ebnung dcs Sch eds erichtsvorschla s seitens der Neeber bcrubrß die Bevölkerung von Havre Lehr pe nlich, denn diese befurcbtet- kd“ der Zwist sic? endlos n die L nge ziehen und Handel und Wal:1 ? schwer schäd en werde. - In Havre (: L" 2500 Dockar eiter in einer Versammlung erste Signal des VerbandSausscbuffes hin siY dem Aus geZcbriebenen Seeleute anzuschließen. -- In ordeau'x za [ Hafenarbeiter, die mit der Löschung des en li „Roxemount“ beschäfti twaren, gestern abend in den ud sie ordem Lobnerhö ung. Hafenarbeiter, die auf dem
_-
faßten gestern
3 u das den BURY;1 , 51er ein-
nd eine An- ?11 Dampfer? iand getreten- deuts k“ gefo gt-
etroffen ür die Rekrutierung der Luftschiffer, von che Meister geworden seien.
Dampfer „Rudolf“ arbeiten, "sind beute früh dem Beispiel
' Produkte des
"Regels aUßeror entli
Auf zwei anderen Dampfern d " ' 1195311391"on w “1.“ tobt der Aus iqnd auszubrechen. Die fahnyAUYoililktm" di:?1 «?Zelbahrläxt'ické en Pa “"M"" die nach Chile om wr der ,s [) „.Westf. Zt .' berichtet, da di »?thltäerkiäxtesrfdes Distrikxs R vigo den 9allgemeinen AuFsianx Streiks der vo crx bie Mabarbeit eingestellt haben. Ursache des tun en , e en Gyntosfentlicben Unruhen und gewalttätigen Ausschrei- die er alt""iun UiSÖLsißer und Streikbrecher begleitet ist, isi lediglich einem nicht g eines gerichtlickk wegen Körperverletzung (begangen an arbeiters, ngaeanfiengJZe teZ verurteiltenVorYanifierken Land- Händen der Gendarmen zu bexreieifésxoYteéen er afteten aus den
(Weitere "Statistisihe Nachrichten““ [. i. d. Ersten Beilage.)
Kunst und Wiffenschast.
Die Königliche Akademie d
. er Wissens a ten iel FiYe LÖ'esFtliMi unter. dem Vorsiß ihres Sekretars Fz'3f2h1xrnf Roehtbx Verände Hung, m der'Herr Hertwig über experimentelle der SamruiPd der tdioplasmatischen Beschaffenheit Ein riffenla en durch physikalische und durch chemische Herreß i e as. Cr berichiete von neuen Versuchen, die mehrere tborinmbPi MétomtsÉbtlZlyglscben Institut mit Radium- und Meso- Wirbeltie rab ung der Keimzellen von verschiedenen Vertretern der und Kreörte, Von „ der Forelle, bon Triton, von kosch bei 123 e 1(Jusgefuhrt „ba en. Es konnte hierbei das Zé"f?rüber man bn? 118138; ermrttelte Gese der Kurvenbildung-. das BefruckytiTn schWachexer und siä erer Bestrahlung der zur werden I? ckbe Eiern benz! ten Samenfäden erhält, bestätigt nächst '"b a _ tesem Gese la t sich auch die neugefundene und zu- befrucbtu erraicbende Tatsa e erklären, daß bei manchen Bastard- und K UNJLYWÜ zwischen FWW und Kröte, zwischen Kana. F'UZGQ- Eier d'i UjrlitLJ, zwrfchen ZZ.]WQUÜXQ- 1118.13. und *1'1'15011 babnjaßms bef écbt etm sehr stark bestrahlten Samenfäden der fremden Tierart altr LL WWF", M) zu normalen Embryonen und viele Wochen MI hlct1rven zucbtenqlaffen, während sie bei Befruchtung mit un- Ki abl sisn "Sameyfaden regelmäßig auf der Entwicklungsstufe der 1161 m Ze frubzeittg absterben und zerfalien. Ferner konnte durch Zorc gr ßere Reihe von Vexsuchen, die an Kana 111509. und 11.71rjäj5 d Xnszrxien wurden, e1n11ttelt werden, daß ähnliche Er ebniffe wie urB des rablung'der Keimzeüen, sich auch durch (bemiscZe Cinézriffe zzijelent laiixsrectijy Einwnkung geeigneter Lösungen von Methylenblau, er:
Die Akademie hat durch d' il . ' ' Klasse zur Förderun der ck p osophisÖ-brstortfcbe KonYtssskion sFeitiZir 4000 «16 bLLYltlFtkeLmungen der Deutschen orre on er'ende Mitglied der hy kali :mat et
Klasse Ferdinand Ztrkel in Bonn ist apm "F1. JsYni vYsitoFkxsréen
Die Ausstellun der Zeichnun en aus d JosÉf Otlbricbs im Lichthof des KundeiverbemeuéeYachiÉ ZYJÜZUU ag geschlossen; sie tft an diesem Tage Von 12 bis 6Uhr zu-
.11.17_. Der in der leßtan Versammlun der Vor ' JsetseJZlchaft gehaltene Vortrag bon DrézPaul Lokktéiraansrliaiibxrlxydß? Bericb to Ur1 ita Feix? "ZeYJZHn "ndxämziYniidiestZs Sltellc ?Zrübesr'Zrsiatteten Kulturentwicklung uni) Gesel)? cktje dexs" ZZR er " mxt _der
, , " ' an ZiöiYiMWtDertYFZßJttsffixierkeiit wie??)en ersten TeiereblcietisiYFrfittgzL ' - _ , r en z. . vor andene " ?slmdeffeti wunschenswert erschxinen, hiermith aucb der?";tinTK-„Ti ZF??? ITW; zu dassen: So gmx; der un ersten Teil geschilderte natürliche sche" tum es Osi-Jorban andes zu sein und immer geivesen zu sein em, so WeniZathbc uch Arbiéitck esb den Bewohnern macht, die
_ ' re en 9 e w. rei ' " diä? selbsiandige Entwicklung einer höherenz Kultuxbtteiticht HFL? TFT (: ;mdFeblt es ganz an Metallen, deren Einfuhr schr erschwert war uycht i112 Froduktion des Lanbes konnte, da es nie dicht bevölkert war, Zl" sf Zi ollchem Maße gesteigert werden, daß mit einer beträchtlichen" hiittit r a s Tauschmittel "zur Befriedigung seiner Lebensbedürfni e 4?) & gerechnet Werden konnen. Mehr als 500000 Seeiin alo k ipwobrier auf den Quadratkilometer, dürfte das Osi-Jordäniand auim xe gbzahlt haben. Unter diesen Umständen war das Land nicht gee gtnet, eme bedcuiexde eigene Kultur hervorzubringen. Andererseits MY] e FJFHnTaniYJlZfigkeitö ÄNHt bder der YZoden den anspruchs- „ ' 11 un er auer ernä rte, die 81 MYM YYYLYÉYYTYF??sckoaqubliei't "ZHW?" Dassetrzixiplereiisrctbx “ „ eum aem am ürinin k" . F;. YFZ.«1,22FYWÉKZZL.Wir-"MYM" VYHYMJW ' , eigen ? en en 11 waérzer, zur hellenistischen Zett zu einer böJeJen kulturellen? HLF? üb (il tchh eine fremde Kultur mit allen ihren Errungenschaften" K uellt u 8 wurde. Absqr diese wohl niemals bodenständig gewordene fe tmr fand einen xaben Untergang, als die fremden Stüßen ent- arnb i und der Zusammenhang mit der ausländischen Kultur durcb die Jiai sch; Eroberung unterbunden wurde. um andern ist auch die una Tr" 112? Landes der Entstehuna einer sel ständigen Kultur allezeit “bZYsrFiY? gTisvesLxr LJ; veZktehrsYiFderYiJcbt, che bon der AuÉenwelk , gx au er e ra tun einer FMN. ach Osten das "unuberwindlicbe Bollwerk gtrcsü'tloser FY?" nachenSng sonnendungxuhter Steinfelder der syrisch-arabiscben Wüste Arno tus en das gewi ttge Verkehrshemmnis des tief eingeschnittenen, Jordn a es, hinter dem auch kein Kulturland lag, nach Westen der mit Zu, der „sehr zu Unrecht mit dem Nil vergli en wird von „em er einzig und allein die äußerliche Aehnlichkeit efit das or ihni durchschnittene Land in zwe Hälften zu teilen. A ei: der als da'n iF nichts weniger als die große Verkehrssiraße nichts weniger Ae tte ulßader des Landes glei dem Nil, we che alle Teile chgwbep ens eint, Zufuhr, Ausgleich der äfte ermöglicht, jährliche Ueber- das mmunaen und KanalisatiopSmögiicbkeiten an seinen Ufern bietet als gainze Tal in einen Getreide arten wandelt und ganz Aegypteii Palää'n Geschenk des Nils «?cheinen läßt. Dem Jordan bat Wirtschixnfctjlicßo gsxetrwxveijf ÜF)? zu, ivisirdankezxil,sseihne Wässer geben „ . e e nz ge 11 na me Weta: Otherlauf nur der Hulesee, de en sumpfi e UmgebtittlxähtVieY und sgxßattet, aber infolge ihrer Weg oxgkeit ver ebrs emmend wi1kt are Ébub des Hulesees eine vom lu langsam dur strömte frucht; fraß ene. Doch unterhalb des her gele enen Punktes, an dem die bandet:t von Damaskus auf einer éteinernen rücke aus dem 15. Jahr- von 1T den Jordan kreuzt, wü lt der Jordan mit" einem Gefälle in deanguf den Kilometer sein Bett tief in den Ba alt ein und siür t ir en iberiassee, de en steile Ufer auch als erkehrsbindernis Unterer": I n noch bö erem Maße gilt dies von dem ganzen ziemli l;)rdantal zwischen Tiberiassee und Totem Meer. Sein e reifes Tal ist, wie gezei t wurde, ein altes Bnöd dessen Boden aus beugrauem eidemergel besteht. In 25 ejii hat der Fluß ein doppeltes Beit eingegraben: 1) ein änden m d efes Bett von wechselnder Breite mit fast senkrechten m Tiefun in dies alte Talbett 2? die heutige Flutrinne von 3 bis Bettes i :? uind 30 m Breite. S e verläuft innerhalb des alten Dickicht iv elen und großen Krümmungen und ist von üppigem täkigkeit anefa t. NUL dieser durch die starke Nage- bis auf des troms erberebfübrten Gestaltung beruht der skeilen M as Dickccht öde arakter beider Talsohlen. Die Eine Ueb erqelwände „des alten Talbetts sind an kahl. erscikwemmung uber sie hinaus ist völlig ausgesZLokien und
diesein unkte sich vom Nil unvorteilhaft unterscbeidend starken efälles und seiner vielen Windungen nicbt schi, "YFYUYY: ereicben Furien sind gefahrlos nur im Sommer ei niedrigem aYrstande zu begeben. Vergeaenwärtigt man silk) ZU alledem daß e erge zu beiden Seiten der Talebene steil emporsieigen de"r Ab- an Aufstieg höchst beschwerli ist, so wird man “be reifen laß die Westgrenze" 'des O t-Jordanlandes, das JorYantal, (Z Wahrheit eine naturliche Grenze ist, die allezeit eine vollständige;- i cbeidung von West und Ost bewirkt bat, die auch heute Politisch Lkhzren Ausdruck darin findet daß Osk-Iordanland zum Wilajet amaskus, nicht zum Sandscsak Jerusalem gehört. Es ers eint bier- naY nur naturlich, daß zu allen IMM der eograpbiscben cbeidung FU eine politische ent1prach. Der syrische &raben trägt die Schuld CFM", daß die Völker rechts und links von ihm eine *esonderte Fschichte gehabt babezi. Die osijordaniscben Stämme sind schon Tru!) fur den tsraelitiscben .Siaat verloren gegangen, und schon ias alte Deboralied macht es dem Stamm Ruben der n den Triften von Gilead saß, zum Vorwurf, daß er ni t mit den Jderen Stämmen zur Befreiungsschlacht gegen die KanaarFter in der 0 soZebFLF «bezgxeilOtstseÉ dJ"? idmÉorsiehenden bewiesenx daß nach .," ., . a - or an an renze'n be t, ' Yturltchen Abschxuß ge en die Außenkvelt gleichen, Zygiktdiisßssealkae HWY; „tordgrenze nur in bes ränktem Maße; denn tro des aurangebirges B das 211th _nacb US., gegen die „Ebene von amas us hin offen. ALIS ist fur dte EntwicklunZ dieses Landsirickyes bedeutsam gerborden. er nieht genug damit, da as Ost-Jordenland fast nach allen Seiten FWF" die Umwelt scharf a geschloffen„kst, es ist auch in sick) selbst ge- JHabben. So tief eingeschnittene Taler wie die des Jarmuk des ki" ok imd des Arnon sind ihrer Natur nach keine Bindeuiittel L631113 Statten fur Kulturzentren, vielmehr Verkehrshinderniffe. Dié i ewobner einzelner Gebiete werden durch fie abgesondert und müssen 52?ck Sonderintereffen mit, eigener erxft befriedi en. Jm Gedensatz zu Legypten und Babyloxnen, wo die natürli e Beschaffeiibeit des iandcks die Notivendigkeit, eme gere este Bewässerun des Landes durch ?ixaFTTJFxZntTTKanßisysÉxni zud s Zfften, gebieteriigcb zum Einheits- kleinZIYMZTiiiwesen? 8 am: as s Jordaniand zur Spaltung in , a er von der Isolierung des Osi-Zordanlandes Ge ;"stime"? gewissen Gegensatz zu der berühmten „zentralngÉßgscxckyZF da Das zizviscben den beiden soeben genannten großen Kulturländern erd [ten Zelt zu stehen. In diesem Punkte unterstehen ebsn Osi- un West-sordanland Krundberschiedenen Bedingun en: Die eer- iMd Handelsstraßen, au wchlchen durcb Heere und arawanen Zer- Eebr veryiittelt wird, die Straßen, die Ae ypten und die d upbrailander verbmden, nehmen ihren Weg ast auss ließlich Aurel) das West-Jozdanland, so die große Heerstraße, wel e von egythen a," der Kusie entlang bis zum Karmel und dann weiter nacil) pbönrzien lauft. 'Ein Seitenarm folgt vom Karmel her der Fra ten, ngaskus m1t dein Mittelmeer Verbindenden, schon von esJias erwahnten„Straße 216 vor Ueberfchreitung des oberen Jordan (Zn em schon erwahnten, ipater durch eine Brücke markierten Punkte Euirch bey Dscholan, (also durchs nördliche Osi-Jordaniand) führt. li ne frube Abzw'etgung dieser Linie ebt von Damaskus süd- ch m?ut den Tiberiassee herum ins Weizi-Jordanland und weiter nach D egypten. (Ihr folgt die heutige Bahnlinie von Haifa Zachd amaskus.) Es ergibt sich hieraus daß das nördliche Osi- li)" anland mobi Von diesem Straßenneß berührt und von Damaskus [121th zu erreichen war, durch den ganzen übrigen Teil von Ost-Jordan- Fu aber kein Verbindungsweg zwischen den Euphratländern und stegypten bestand, noch besteht. Wohl aber läuft eine Karawanen- anße von Damcgskus nacb Clatb am Roten Meer dureh die ganze anxxe von Ost-sordanlanb, aber die gefährlichen Täler der Jordan- zÉxiuHe meidend, also tmmer am Rande der syrisch-arabischen 1use entlan ziehend. Sie wird schon im Alten Testament ?Bgi MDer „eg der Beduinenéiämme der Wüste“ erwähnt. Wed gan mundeie der von Ara ien kommende We in sie ein. K e der agvpiische, noch assyrische Heere haben je, soweizt wir davon 111€ 8 besi en, diesen Weg betxeten. Au war natürlich der Handels- Jriebr au, diesem Nebenzwetg der gro en Kultursiraße des alten rents mchi von gr'o er Bedeutung. agegen wurde fie bei den FZHZr [LFÖYFI Völelrwngderquen, ausgebend Von der Völker- , rege nia tg enußt. (Die neue ' DHmastkrus-Medina folgt m der nHauptsacbe dieser alten HaIesI-biaubiß Yigxrsl aße.) Es folt aus 11 em vorstehenden, da allezeit Osi- or an and gegenuber esi-Joxdanland stark im Nachtel gewesen ist ZéaralkÖFtthchhéqunltbei sini!“ kbischen La € am regen Austauscb „ u ur 12 ne men, au atten FÜYZZWFÉFS dchltbrtumsd mitZlbcÉx Eder unmii?elbar eiTieJtZtreFxsY " an er er nun mit dem 1 - lande, aYer das sud ich vom Jarmuk liegegnde Land konnetiechxitx "TFL FUF Guteraustausch locken, noch EroberungSgelüste in ihnen s? en. Dazu war es zu arm und zu klein. Dies, Verbälinis FoTiFixanFTY LTYTÄJLYF YFM WH GNM“? “" Ost' „ . e ti en nellen ie " ' ispaÉich, mehrere Abschnitte der oijordanischen GesÖiZterfiiregeFliibe thtt unkeln. Aegypten versagt fast aiieAufschlüsie, nur die bab lonis e iteratur hat uns einige Namen erhalten. Die Hau tque e bleit Ärmex noch das _Alte Testament und für die jüngere eit Josephus ks uber die "ivtrtschaftliche Kultur des Landes in älterer Zeit Auf; ch) uß geben ionnte, ist grö terxteils zerstört und unter dem Erdboden eZZaben. ;Hier barrt no eu_1e lohnende Aufgabe für die Aus- gra eIr1 Bisher erschien es wenig lohnend und das Wesi-Jordanland den «zorzug zu verdienen. Ist dort die Arbeit etan, so werden Tat- Réen, wie *die Exisixnz des Mesa-Steins den ?Frcbäologen wohl die tragungvostjordamscher Tells als aussichtsvoll und fur die Wi en- “;Öaft gewtnnbringend erscheinen lassen. Von der großarti en Yut- 1 altung beUenisiisxb-römisxber Kultur im Lande zeugen an er In- icbriften und Munzen die Trümmer zahlrei er Baudenkmäler noch als Ruinen ihre einstige Pracht und Größe a nen lassend. , di Das erste Auftreten des, Menschen im Ost-Iordanlande fällt in e spatere Hälfte des Diluvtums. Die ältesten paläolitbiscbcn Funde öcbsi ursprungliche, unvollkommene Steinwerkzeu e, sind um Deka, ergs und Amman gemacht" wvrden, Orte, die beider unsider Siedlun &“ berhaltniffe bis heute Statten menschlicher Niederlassungen geblie en smd. Was es fm; Men chen waren, die_ Gebrauckp von diesem Gerät nxachtextci15 verriet bisher ein Schädel- oder Knochenfund. Etwas mehr lgßt si von der neolithischen Periode sagen in der eine ältere und eme Zim ere Schicht zu_unterscheiden smd. Äls Wohnungen dienten Fels oh en, teils naturli e, erweiterte Grotten, teils aus dem weichen Kalkstein herausge auene Höhlen. Zahlreiche Troglodyten- wohnungen dieser Art findet man noch im Hauran. Haustiere Waren anscheinend Schaf, Rind, Schwein und Ziege, die Geräte aus Stein und Knochen, hergestellt. Die kanaanitische Bevölkerung, Welche die Hebräer bei ihrem Einbruch in das Land vorfanden, war um!) dem ethnis des Alten Testaments _nicht die Uxbevölkerun. Von ihr RU t diefe Geschichtöquelle als von dem Volke der Rep aiter d. i iesen, oder Enakiter, d. i. „LangßestreckteU und als die Voniiänner' ZZJZJZYTZZÜYOY"""x"“ Fiva itxtr bedtiennSt sie die Emiter die o neu en mmon er, e . , König von Basan' war nach dem 5. amsumiter GeJend des
„Og der Buck") Mosis der le te d " B ! Jarmuk bausenden Repbaiter, seinv SZgianZ t(Jai ol] nach dem gle1chen Zeugnis noch in der Ammoniter- s at abba zu sehen gew? en ein. Diese Vorstellun en von einer riesenZasten, vorkanaaniti chen evölkerung sind ungeschichtéicb und durch Kno en nde in dieser Schi t bei Gem widerle t die eine mittel roße, a ere Raffe (165 am bekunden. Den S "löffel zur Entste ung der iesensage geben die auch im Ost-Jordanlande u 7 gefundenen megalitbifcben Denkmäler. u den zklopiscben Gedi den schu die Einbildungskraft die yklopichen Menäben. Es Fd in erster inie die sich vorfindenden olmen, welche 11 solcher eutung den Anlaß gaben, eine Art Stein tuben von unbebauenen Steinblöcken ober Steinplatten, mit einem eckstein umd Art einer Tis vlatte,daruber. DerRedner zeigiemebreredieserÖolmen im Bilde,
ie Bewäfferun ' " dur Kanale bei der ro en Tieflage des W - erschwert. Endli ßst der Jordan, auccbffeirn
aus adeba in der elka und aus dem Jordcmqueil ebiet.) Es gibt
Velka - aberdas-Osi-Iordanland allein, wesili v " sich f[ast garni t. ?rübexats Altäre betrachte? 112? YFM «F “ zwei ellos als egr byisftatten erwiesen. Totmopfer vor ihnen mdew darßebracht worden sem: mambe sind nach Osten getichtet. der nach We ten gebettete Kopf des Toten schaute der aufgehenden Sonne" ent egen. Man darf hieraus schließen, daß der Glaube eines- We terlebens nach dem Tode, gebunden an die Erhaltung des- Leibes, bei dieser Bevölkerung ebenso wie bei den Aegv em bestand, levtere zum Bau ihrer gro en P ramiden antreiYns Es febört zu den hervona end intereßanten roblemen der Vor; ge1ch chte, wie diese Steinsiu en zur Verbreitun über alle Mittel- Yekerläzider, und daruber hinaus bis na Sch ekwig- olstein und- _andmavten gelan ten und in ganz ähnli er Form KUZ als Hünen- araber in Norddeut chland Verbreitung fan en. War hier nur die“ Idee der Erhaltung der Seele zugleich mit dem Leibe vom Morgen- mx? dem Abendlgnde gewandert? Die übrigen megalitbiseben Denk- IiIfxerriJiFtelr YMRUFWJWM "obderdetwéklsl seltenere Menhfr ein " e azzee es te T :" dem (im_ Bilde vorJefubrten) Monolithen in Dex: ist“"ÉZUZÉYtiich B?)? J Loc? m die vorge chichtliche oder in die jüngere Zeit gehört. [tische :..-F HTM ZMYUÖFMÉWZQ "“ Ftiikieiss "YM M51" men au ri n t, Fiinerii Dolmen eiiifache, doxpelte, selbst dreifache(Stixinle';::eis1:rgezoJ???sii???t e Laneren die gußeren uberböhend. Auch Schalensteine, vermutlici; FT Fxlfnxlxäie siZsstZer Opferspenbext, kommen bor. Sie waren in kennzZÉxnxnxckau fur den kanaanrtischen und altisraelitischen Kultus e ge icbtlickpe Zeit fängt für West- und O i- MitZiöW vor Chr. an," der ziveiten roße'n setniLisTTrrFch-Txerana. Bb hr'kam die Bevqlkerung in be de Jordaniänder, welche de un?) ZYX?) YYYNYaZ? FYHXFZ Amoritesx Hennen. wischen 2000 . . 1 on ein YJZJnfiYichFbeeYdßn sgcrbisYZt Hestbliter "benFrkéY Jinxrmkkx ' _, a 1 on e r früh, in Wesi-Jordani d wenigstens, thfiuffe der zu dieser Zeit ja bereits ' an KUYWU l(inn N11 und am Euphrat in der Kultur destZtednetswxlzteXletle-YJ Za en,25 efert eit"! Bericht des Pharao Pepi 1. von der 6. Dynastie N Hm di50 - uber einen Feldzug ins „Land der GazeliewNasr“. ...“. 28.151113. YM...„?.irdeb.§?i“"ev171“? FWW „ , , e e . " ngthzscYe Bezxicbnung bes Wesi-Iordanlandes arlsréWordenLYees LWF; W a [Livnirrtlth 111116th szZrluYeFeTHMr ails 5.Saréridbcxkendixs Gesindel“ ' . eu en 11 en 1 YesuseXezJitgteercjhtKetißxnbe zaZleri) er FßaerLerésußrbYYlYYxchF , um v. r. die en e Verbindu mlt Aegypten. Pharao Tutmosis 111 sicherte s' i9 7 " ng nach,dem Norden um 1500 zwar die Öb "ck" 11 1 Fe'ldziigen Fisiige Herrschaft aber wurd; durcb BYFÜYZÜHZÉJZNYH Fi; sokaYßFZIÖHaFJoiYsYFl SlcbÄtft und Sprache selbst in Aegépten, wie unzwÉdeiztiJ-Zztelzgt e marna gemachten Funde beglaubigt ist, n' exn xzoxdanland ging das Kultur! b i ' " - wahrscheiziltcb ziemlich spurlos vorüber, minedeesFxnisexxithebtaYYId F?r gexmgen Anteil daran. "Es wird Weder in ägyptischen noch Ic)- ylon1scher"1 Inschriften errvabnt. Die Periode ist in völiiges kKinkel gehulit, nu'r von AuEgrabunFlen ist zu hoffen, daß Aufklärung iniiQtnYii'JZMZnZTr YYY umiXia-Brixf“ stamm" “"" dem - , , e e a s " ' Fr Stadtnname' Ztri basatzi auf BasanU «MÄRKLIN "FF" s scsmaci) hatte 'in Basan em Aegypten tribuipfti tiger Fürst ge- e en. Nur im auran hat man zwei ägypti che Stelen ge- fÉnden, die von P arao Sethe 1. (um 1400 v. C r.) und seinem ?bne Ramses 11. ,gefeßi worden smd. Die eine ist schon lange xm er dem Namen tobstem bekannt, die andere wurde vor 10 Jahren Ö" Quellgebiet des armuk entdeckt. Nichts ist geei neter den greUen , egénsaZ m den kulturellen Zuständen rechts und inks bom Jordan Fmaröria “YYYZMHJYÉZHFM alZ das 225332111), welches die Teil el - ' e n: m e en kleine 1 : xinander verfeindete Stadtkönige als B " un er "IUZ Osten semitische, baibnomadiscbe Beduincnchrlxß, ZÉYMÉZ esi-Jordanland durcb Einfälle bedrohend, wenn von orden Fir gleichzeitig 'die xthiter das Wesiland bedrängten n,.xievéWiiiiiseiie «111.- 11.3.- «,...,... ,_ e , " zMiterx großen semrtiscben Wanderung zu 1b1x?r11c[()1tes11. NZ ZZJebaF? YiTmanÉYerxLZilZarYitterÉnts trecße1s1bfchvi§ck daHund dort von ihnen wobl , ru ea. e auvtsa e der ärmlich Nahrung bleibt aber die Milch, und bei etli „en Xird geichlachist. Man zieht mit den Hexdsen ier:1 YZLFWLZZTZTY KRIK voxiuchemYnVaY§idep§at zum andeärctb; manche Bedürfnisse der , * , „ 1) man an R " ' dasd Gebiet dex anfa sigen Bevölkerung, falso MYFJMWÜÉ Ior anland. Einige, Ja rbunderte später, also etwa um 850 v. Chr., haben sich die Zustande völlig geändert. Nun ist auch Ost- FZTTMYJYUKFSN l1e'dexlt,Lab§-.)r niJcht 5Keniger als vier Völketftämme „ eme an . m orde ,' ' ;Uramasr, „mit der dritten semitischen WxndjeéunYsYthmefi 6121132"; Énmex großerenchharen in Syrien einrückend und hier mehrere ememwesen grundend. Von 950 bis 732 bestand in Damaskus als ' Yaupistadt, von Rezon ]. begründet, ein großes Aramäerreich S yrzsche Eroberung machte ihm 732 ein Ende; aber die aramäisché Ku rtft und Sprache, das einzisge was das Volk zur orientalischen Fo[Fe"zrej?eitsiteÜLtäibTelFaaupteteY"us meitxr_ und verbreiteten sich in der und 343132?“ dhkxaus- mem legeslaus uber ganz Palastina, Syrien a ren xt Norden mit dem aramäi eben R ' ' Ziel, beßanden sudltch des, Jarmuk kleine ?elbsiändieléeGIZeiYKser TextexnsMleiYstWUYZaHJ exneruxersiZYm IFTMW" Last östlich voni ' . r g e er ni ZiZtZséFieelsaauSßTirFer BZF! dder FYHMJ eweIIbenTon(iu"iefksxezsi"ld?er , - erza , er in iba isti.t dSeme Schrift ist eine Buchsiabenschrift, crixg MYM TFT?)"; 111 ex Panamu-Inschrift von Sendscbirli als mit einer pbönizis en HARRY aulxndetnerSyYeanzefvckpalxe 'taits Ypsem. Es ist die Wer . er rei e e u är- . kciprtft, nach „Moab wabrs einlicb auf dem ege 1:";"bder ??x?x"elinxelxv ommen und m ibrexr Entste unk? wobl als ein Ausfluß des Bestrebens ;palästinas nacb nattynaler Sei ständigkeit Affyrien gegenüber zu be- 232?"th FZrYelbéson deerkotatbiteéK war ein finsterer Baals-Diensi, 1111 go es amos wurd d JFF? ÜFWFYJWU Y'sexbsttonfert, wie im ZVEH TYaxkgöeriiF , teg no en ei enen S I)ie Inschrift des Mesa-Steins erwähntg noch Zilk? Yiexxxiiisti star-Kamos, ber die Kriegsgefangenen vor ihrer Tötung geweiht erLurden. Die außere Kultur der Moabiter bekundet einen gewiffen oblsiand, aber keinen Luxus. Der Reiäßium des Landes Festand in seinem Besiß anKleinvieb. Die Schafzuät wurde im roßen Frieden. Nach detzi Alten Testament batte esa eine Ze klang ?); jahrlick) 100000 Lammer und die WolLe von 100000 Schafen als Dribut zu entrthen. Viellei tist die Kabi nicht al] 11 ebr übertrieben re Schafraffe st von alters er das ?ettschwanzsiéax gewesen. Das JZ") FYMYZÉUZFM Yar etsit beth, und d e Ins ft lehrt, an gut verstanden. Sie erwähnt e ungs mit Toren un ümm durcb gefanYelne Israeliten un straße am mon. Kamen die Aff zügen an die Mittelmeerküste, so beeFZn die -- - ihnen Tribut zu enden, und behaupteten o"? ** Selb iändigkeit. acbdem Tiglatpilesar. 73 WM - " ““ mit amaskus als Hauptstadt unterworfen Werden in den * " lichen Annalen die moabitischen Tributbringer mit Namen ' “ » * *
"" Die nordöstlichen Nachbarn der Moabiter waren mr * '
berichtet vom Bau einer
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