1912 / 154 p. 2 (Deutscher Reichsanzeiger, Sat, 29 Jun 1912 18:00:01 GMT) scan diff

111-117 ersülséß ,ikvson zweit0»n'u,ln'd .“ “j"“ßieixerééx erißy'jqakf-Hen Strecken:- :? » * * 1440000 4“, , Dabu

m_ e" 'vewé up W;..ZZWM

" T' 699-6299 ss nrfuZt'O' 11277233 ' ' - _ ta a. . * 5 Senft ((EMV)-“Drebkau 1773000 6 Triptis_ alfeld. . . .. 3110000 7 Vienenbur _Graub be. . 517 000 8 WeekeU- änder a. siex 3300000 9 Osberg an an (,b. Ründe- rotbk-Dierina au , [ * Ver eaun her _Streäe auf“ 2 “en eigenen abnkörper, . . . . . . 7 10) Mü- 31131711. Rubr-Heißen_* Wraße-Osterfekd

tation .

1910000 . 847000 ,

347009 . zusammen . 23 407 “.,-'““);

17. zu nachstebenden Bauausführungen:

1) für die Herstellung einer Verbindungsbabn BeiBebra . . . . .* . . . . 442000026, 2) für die Her'ktellung einer Verbindungsbabn zwi chen Rüdes- 7 eim' Geisenheim) und Sarms- Keim ( ckenbeim - Teilstrecken auf „preußischem Geb ete _ _ . . . . 3) zur Deckung der Mebrkosjen für bereits genehmigte Bauausfub- cungen und zwar:

8. der Eisenbahn von Gumbinnen nach Szittkebmen -. . . . . der E1 enbabn von (Erndte- 799 5777771679176 er uman- ereur ' ck“,ny

nacb Allendorf bei Battenberé“ 7500 „F

6 028 000 .

50000

0 . der Eisenbahn von (Brügge “74:94.“ Oberbrügge nach Wipperfürt und Radevormwald . . . ' . der Eisenbahn von Makmedy . * ua der Rei Sgrmze in der- Ri tun auf tavelot .der Ei “enbabn von Sei en 1. Westerwald nach 2 z a.Rbein....,... . der Eisenbahn von Jültch nach , Dalbem i. d. Rheinprovinz . . der Eisenbahn von Heri gs- dorf Seebad“ nach Wolga er- fäbre 474000 .der Eisenbahn von Imme- keppes na Lindlar . 1 000000 ' der Eisen ahn von Nauen nacb Oranienburg * . . . . 900 000 . der Eisenbahn von Alten- bundem nacb Birkelbach . . 21 545 000 . der Eisenbahnen von Remagen über Dümpelfeld, Liffendorf und Jünkerath na Wevwertz - (früher Brit enba ) . . . 11626000 . Zet Jitsnenbabcnck vMchXrZUZ * er - gen na r a i. esterwald . . . . . 335000 11. der Eisenbahn von Weitem _ berg nach;-verscheid . . . . , 2100000 0. der Eisenbahn von Abrdorf 1 msk sankenbeim Wald - (früher Lankenbeim [UA]) 2400000 p. des zweiten Gleises auf der Strecke Breslau-Glogau . 1 552 000 9. des zweiten Gleises auf der Strecke ermödorf- Kloster- lauSniß- era . . . . . 1". des zweiten Gleises auf der Strecke Neurode-Gla . . 5. der zweigleisIizzen Verb ndung zwischenden abnböfen tiles- beim (Linie Dümpel eld_ LiYendo ? und Gerolstein n-e st fel tändiger Einführung der Bahn Von rüm in den Bahnhof Geroltein . . . 1360000 , 1;- der Umgehungsbahn bei Ekm 2229000 ,

, zusammen

7. zur Beschaffung von Fahrzeugen für die bestehenden Staatsbahnen . . 112000000 ;

71. zur weiteren Förderung des Baues Don Kleinbahnen . . . . . . . . . . . 7000000 insgesamt . 286 287000 „xz.

Ueber die Verwendung des Fonds zu 71 wird dem Landtag all- jährlich Rechenschaft abgelegt werden. .

Mit der Ausführung der unter 11) aufgeführten Eisenbahnen ist erst dann vorzugehen, wenn nachstehende Bedingungen erfüÜt sind:

14. Der éZesamte zum Baue der Eisenbahnen und deren Neben- anlagen nach iaßgabe der von dem Minister der öffentlichen Arbeiten oder im Enteignungsverfahren festzusteüenden Entwürfe erforderliche Grund und Boden ist der Staatßre ierung in dem Umfang, in welchem er nach den landeSgeseßlichen Betimmungen der Enteignung unter- worfen ist, unentgeltlich und lastenfrei_ der dauernd erforderliche zum “Eigentums, der vorübergehend erforderlickye zur Benußung für dre Zeit des Vedürfnisjes _ zu überweisen oder die Erstattung der sämtli en staatsseitig fur seine Beschaffung im Wege der freien Vereinbarung aodu “Enteignung aufzuwendenden Kosten, einschließlich aller Neben- entschädigungen für Wirtschaftßerschwerni e und sonstige Nachteile, in chechthültiger Form zu übernehmen und ck)erzusiellen.

Vorstrbende Verp icbtung erstreckt fich insbesondere auch auf die Unxntgeltlnbe und la tenfreie ergabe des für die Ausführung der- "jemgen Anlagen erforderlichen „rund und Bodens, deren Herstellung Bpm Eisenbabnunternebmer im öffentlichen Intereffe oder im Interesse des benachbarten Grundeigentums auf Grund landeögeseßlicher Be- stimmungen obliegt oder auferlegt wird.

11 den Grunderwerbskosten für die unter 1, 6 und 8 benannten Eisen nen sou staatsseitig ein Zuschuß gewährt werden und zwar; a.. bei Nr. 1 Goldap-Blindgallen) von . 120000 «76, b. bei Nr. 6 Zilderß-Wüstensacbsen) von . 50000 0. bei Nr. 8 ' elbert-Kettwig) von . . . 530000 .

Von der Forderung der unentgeltlichen ergabe des Grund und Bodens (Abs. 1 und 2) ist bei den unter 1 is 7 benannten Eisen- bahnen, soweit sie auf preu iscbem Gebiet außzuführen sind, Abstand zu nehmen, wenn von den steilißten in den mit ihnen wegen Aus- führung der Linien abzuschließen en Verträgen die Leistun einer unverzinslicben, nicht rückzahlbaren [:pauscbsumme in der ua stehend furd die einzelnen Bahnen angege enen Höhe übernommen wird an war:

263 000 490 000

825000 1 300000

490 000 546 000

41108000 ;

** ,unent eltlich bereit zu stellen oder aber nach

endorse) yon . . : 730000 , MHM iPomm.) von 574000 [an) von . . . . 430000

* ckWei mit Ab- “n eineßz von . . . 1106000 acbsen) von . . 180000

! 6. i " MF 7 He '„-Lüden cbeid) von . . 622000 ., . Die fcb ummen u Nr. 1 (Goldap-Blindgallen) und zu_,„Nr. 6 (Hilderö- ü“1en„sa sen sind um die unter ' _ Abs. 3"genannten“"Staats'zusäbüffe ere ts geküert.

“Fir den Fall, d als Beteiligte im Sinne des F 4 aus- scblz lch Gemeindever ände in Betracht kommen, ist die edingun der_un ' rgabe des Grund und Bodens (Abs. 1 und 2

damd-als llt anzusehen„ wenn jeder der Eemekidevarbande WMW e'nt'weder“ d'en innerstalb seinequirls erforderüchen «“UW'WU nachMaßgabe der Bestimmu-n enßinbATsFAusxd-Z a ga e e .

diejenLLe Summe zu zahlen, die der Minister der öffentlichen Arbe“:ten nacb bscblu » der ausführlichen Vorarbeiten als auf den einzelnen Gemeindever and entfallenden Teilbetrag der Pauschsumme fest-

- fesen wird.

13. Die Mitbenutzung derMChauffeen und öffentliche Wege ist, soweit dies die Aufsichtsbehördelkür zulässig hält. von den daran be- “teiligtewIntereffenten unentgelt cb und ohne besondere Entf adtgung fü?F Ztie Dauer des Bestehens und Betriebs der Eisenba nen zu e 0 en. 9 ' 0. Ferner muß für die unter 4 und 7 benannten Eisenbahnen von den Beteiligten ein unverzinslicher, nicht rückzahlbarer Baukosten- zuschuß übernommen werden und zwar: 9. bei Nr. 4 éMaltscb-Woblau von . . 370000 „16, b. 7 Herscheid-Lüdens eid) von . 136 500 „, .

vom 14. Mai 1908 (Ge eßsamml. S. 117) im §_ 1 unter 11) 10 zum Bau einer Nebeneisenba n von (Nienburg a. We1er) Lemke nacb Diep- holz bewilligten Mittel zum Bau einer Nebeneisenbabn von Nienburg a. Weser nacb Diepholz - ohne Berührung des Bahnhofs Lemke _ zu verwenden.

3.

Zu den auf Grund der aus?":brlicben Vorarbeiten noch festzu- stellenoen anschlaqomäßigen Baukoten der im § 1 unter 17 2 vor- esebenen Verbin u gsbabn wiéchen Rüdesheim (Geisenheim) und

armsheim (Ockenbeim) - ei strecken auf preußischem Gebiet ohne die Verbindungsbabn nacb Geisenheim _ leistet das Reich einen un- verzinsliäoen, nicht rückzahlbaren Barzuscbuß in Flöhe von 75 0/0. Diese Kosten sind vorläufig zu 5 193000 „76, der eitrag des Reichs mithin vorläufig zu 3895 000 «76 ermittelt.

_ § 2- Die Staat?;regierunx wird ferner ermächtigt, die durch das Geseß

. § 4. Die StaatSregierung wird ermächti t, zur Deckung der Mittel für die im § 1 unter 1 und 17 vorgeseßenen Bauausführungen und Beschaffungen im Betrage von . . . . . . 129 580000 „ji nachstehende Beträge mitzuverwenden: 1) die Baukostenzuschüffe der Beteiligten (BMW § 1 (ck mit zusammen . . . . . 5065 «M, *2) den Erlös aus dem Ver- kaufe von Aktien des Oberhausener Wasserwerkes, die mit dem Erwerbe des Cöln-Mindener und des Bergisch- Märkischen Elsenbahnunternebmens Fefe? vom 20. Dezember 1879, sey amms. S. 635, und 28. März 1882, Gefehfamml. S. 21) in das f(iHiJentuittn des Staats ' übergegangen n,m....,....„. ,3) „den Barzus des “Reiths gemäß § 3 mit ' rYßg . Kis" , 7 a

“en . 4581500 „.

' Für “den alSdäim noch: Fu "deckenden Restbetrag im § 1Nr. 1 und 17 von vorläufig . . . . . 124 998 500 .,“ sowie zur Deckung der Mittel für die im § 1 unter 11, 111, 7und 71 vorgesehenen Bauausführungen und Beschaffungen usw. im Betrage von 156 707000 „75 sind Staatssckpuldverschreibungen auSzugeben.

An Stelle der Schuldverschreibungen können vorübergehend Schav- anweisungen außgegeben werden. Der FäÜigkeitstermin ist in den Schaßanweisun en anzugeben. Die StaatSregierung wird ermächtigt, die Mittel zur inlösung dieser SchaÉanweisungen durch Außgabe von neuen SchaFannsungen und von chuldverschreibungen in dem er- forderlichen ' ennbetrage zu beschaffen. Die Schaßanwetjungen können wiederholt auSgegeben werden.

Schaßanweisungen oder Schuldverscbreibungen, die zur Einlösung von fällig werdenden Schatzanwetsungen bestimmt sind, hat die aupt- verwaltung der Staatsschulden auf Anordnung des Finanzm nisters vierzehn Tage Vor dem Fälligkeitstermine zur Verfügung zu halten. Die Verzinsung der neuen Schuldpapiere darf nicht vor dem Zeit- punkt beginnen, mit dem die Verzinsung der einzulösenden S aß- anweisungen aufhört.

Wird von den Beteiligten von der ihnen im § 1 unter 151 Abs. 4 und 5 eingeräumten Befugnis, statt der unentgeltlichen Bereitstellung des Grund und Bodens die Zahlung einer Pauscbsumme zu wählen, Gebrauch gemacht, so erhöht sich die von der StaatSregierung nach Y1 Nr. 1 b für den Bau der betreffenden Eisenbahn zu Verwendende

umme sowie die Gesamtsumme des § 1 um die im § 1 unter 11 Abs. 4 bei den einzelnen Linien angegebenen Beträge oder um die nach Abs. 5 von dem Minister der öffentlichen Arbeiten festgesetzten Teilbeträch dergestalt, daß die Von den Beteiligten hiernach zu zahlen- den Pau summen oder Teilbeträge einer Pauscbsumme den vor- stehenden eckungßmitteln hinzutreten.

§ 5.

Wann, durch welcbe Stelle und in welchen Beträgen, zu welchem

Zinsfuß, zu welchen Bedingungen der Kündigung und zu welchen ursen die Schaßanweisungen und die Schuldvers reibungen Ver- ausgabt werden soÜen 4), bestimmt der Finanznxin ster.

Im übrigen kommen wegen Verwaltung und Tilgung der Anleihe die Vorschriften des Geseßes vom 19. Dezember 1869, betreffend die Konsoikdation préußiscber StaatSanleiben, (Geseßsamml. S. 1197), des Geseßes vom 8. März 1897, betreffend die Tilgung von Staats- schulden, (Gefeßsamml. S. 43) und des Geseßes vom 3. Mai 1903, betreffend die Bildung eines AuSgleicbsfonds für die Eisenbahn- verwaltung, (Geseßsamml. S. 155) zur Anwendung.

§ 6.

Jede Verfügung der StaatSregierung über die im § 1 unter 1 bis 17 bezeichneten Eisenbahnen und Eisenbahnteile durch Ver- äußerung bedarf- zu ihrer Rechthültigkeit der Zustimmung beider Hauser des Landtags.

Diese Bestimmung bezieht sicb nicht auf die beweglichen Bestand- teile und ubehörungen dieser Eisenbahnen und Eisenbahnteile und auf die un eweglicben insoweit nicht, als sie nach der Erklärung des Ministers der ö entliehen Arbeiten für den Betrieb der betreffenden Eisenbahnen ent ehrlich sind.

7. Dieses Geseß tritt am Tage§seiner Verkündung in Kraft. Urkundli unter Un erer Höchsteigenhändigen Unterschrift und beigedru tem Königli en Jnsiegel. Gegeben Neues Palais, den 14. Juni 1912.

(14. 8.) Wilhelm. . von Bethmann Hollwe . von TirpiT Delbrück. Beseler. von BreitenbacZ. Sydow. von rottzu Solz.

Freiherr vonSchorlemer. Lenße.

Iustizministerium.

Dem Oberlandeßgeri tSpräfidenten Dr. von PleZwe in Königsberg "i. Pr., den mtherichtSräten Geheimer ustizrat Adler in Flensburg und Seemqnn in Köpenick ist die nach- gesuchte Dienstentlaf-ung mit Pension erteilt.

Der Landrichter Eylau in Rudolstadt ist an daS Land- gericht in Bonn verseßt.

Zu Notaren sind ernannt: die Reckxtsanwälte Ju tizrat Max Iacobsohn und Dr. Kurt S me ßer in Char otééen- burg, leßterer mit Anweisung des mtsftßes innerhalb des Stadtteils „Ostviertel“. _

In der Liste der RechtSanwälte smd gelöscht die Rechts- anwälte: Erich Urbach bei dem Landgericht 1 in Berlin, Hilker bei dem LandZericht in Cöln- und Dr. Denkhaus bei dem AmtSJericht in gericht in Duisburg.

In die Liste der RechtSanwälte sind ein etra en die Rechtß- anwälte: Dr. Korn und Dr. Johannes oa aus Berlin bei dem Landgericht 111 in Berlin, Dr. Sengteller aus Breslau bei dem Amthericht und dem Landgert t in Glaß, Scholing aus Hess. Lichtenau bei dem Amtheri t und dem Landgericht in Hanau, Dr. Bergheim aus Mülheim a. Ruhr bei dem Amthericht und dem Landgericht in Neuwied, Rudolf Hein 0 aus Neuwied bei dem Amthericht und dem Landz gericht in Wiesbaden , Dr. S eb a [dt aus Eisfeld bet dem Landgericht in Meiningen, die GerichtSaffefforen: Strüwe Sei dem Kammergericht, Sundermeyer bei dem OberlandeSgericht in „Frankfurt a. M., Bennecke, Hinz und Schnackers bei dem Landgericht 1 in Berlin, Köermann bei dem Amthericht und der Kammer für Handels nchen in Barmen sowie bei dem Landgericht in Elberfeld, Kats er ber dem Amtsgericht und dem Landgericht in Frankfurt a. M„ Dr. Willi Voigt bei dem Amtherickt in Lenéen a. E., Prévot bei dem Amthericht in Königswinter, Kel inghaus bei dem Amthericht _in Oberhausen und der frühere Gerichts- affeffor Dr. Mauer bér dém- Landgericht ] in Berlin.

'Der Landrjchter Nonne 'i" «Dortmund und der Re _ts- anwalt und Notar, Justizrat Frie ** Munckel in Berlin md gestorben. “K. 22040,

' rt seinen Ministerium der öffentlJZjW-z) N,.A_'1,„en-„

_ Dem Regierungsbaumeister SchräJ) -- -- 15- “k" _ist M dnachgSsUchte Entlassung aus dem 1) " -- U5- 7- “th wor en.

1esel1schaft.

Ministerium der geistlichen und UN--A- V- 11. 13. FZH. . 6.

_ __ , 27. 4,1906, Der bisherige Oberlehrer am Komglrchen 'Ü'anZ'enberger, Bern". 4. 1906.

angelegenheiten. 1-

zu Tamowiß Ernst Mandel ist zum KreisscA. „20.

uisburg-Ruhrort und bei dem Land- *

“in geändert in: Bere..-t Spritwerke und P:

Kosel ernannt worden. 10, 8

Dem Geschicht§maler Ernst fannschmidt . 16.10)

der Titel Professor verliehen mor en. -- -- -- 30. 11.

„, . 2.1907.

9

Finanzministerium. . 11.

Verseßt sind: die Katasterkontrolleure, S5“; Benkelberg von Neunkirchen nach Saarlouis, M, Löbau nach Rotenburg TLK, Timm von o, Luckau, Steuerinspekxor ehn von R'»- - * Einbeck, uebner „von RFnit [: '

Köslin, arschall von W „_ . Marienwerder, Steuerin"pektor Si . “,' ' .Wir-'.

als Katastersekretär nach Magdeburg, die Katasterc-Jekretäre Dibbelt von Marienwerder als Katasterkontrolleur na Uslar, Moerels von KöSlin als Katasterkontroüeur nach Neunkirchen, Purps von Magdeburg als Katasterkontrolleur nach Tamowiß und Steuerinspektor Murtfeldt von Aurich nach Hannover.

Dem Katasterkontroüeur Lülfing in Aurich ist die Katastersekretärstelle bei der Königlichen Regierung daselbst übertragen worden.

Bestellt sind : die Katasterlandmeffer (8 0 ck e [[ , H e rrm a nn , Fust, Sauer, Siefertnnd Zimmermann zu Kataster- ontroüeuren in Löbau bezw. Lyck (Katasteramt 2), Belgard, MeUe, Aurich und Ragnit.

Wettbewerb

um das Stipendium der Ersten Mi ael Beerschen Stiftung auf dcm Gebiete der kalcrri

für das Jahr 1912.

Der Wettbewerb um den Preis der Erst en Micharl Beerschen S tiftung, abwechielnd für Maler und Bildhauer jüdischer Religion bestimmt, wird Hiermit fiir das Jahr 1912 für Maler aller Fächer eröffnet.

Die für die Preisbrwerbung bestimmten Bilder müssen in Ori ausgeführt sein; die Wahl des darzustellrnden GeYnftandes bleibt drm eigenen Ermeßen des Ververbers überla en. lrichzcitig mit drn Konkurrenzwer en sind mehrere Studirn na der Natur sowie eventurll Kompofitionsskizzen Eigener Erfindung einzn enden, die zur Beurteilung des bisherigen Studienganges dcs Beiderbers dienen können. Jndeffcn dürfen sämtliche Arbeiten die Zahl zLHn nicht übersteigen. .

Die Ablieferung der für diesen WettbeWcrh bestimmten Arbeiten nebst f christlichem BLWc-„rbungsgesucée cm die Königliche Akadetmc der Künste, Berlin 17. 8, Pariser Pa 4, muß bis zum 4. No- vember 1912, Mittags 12 Uhr, 7er olgt sein.

Der Bewerbung md beizufügen: '

1) eine Lebensbes reibung, aus der insbesondere der Studiengang des Bewerbers ersichtlich ist, ,

2) eine amtliche BescheiniWn , daß drr Bewerber zur Zett der Einsendung ein Alter yon 22 «za ren errei t, jedoch das 32. Lebens- jba?r noch nicht überschritten hat und si zur jüdischen Religion

e ennt, , 3 Zeugnisse darüber, daß der Berverber seine Studien auf einer deuts en Akademie emacht bat, _ ,

4 eine schriftli e VekfiäFerung an Eidesstatt, daß die eingereichxep Arbeiten Von dem Bewerber e[bst erfunden und ohne fremdeBethllse ausgeführt find, _ - ,

5) ein Verzeichnis der für die Konkurrenz bestimmten Arberten auf besonderem Bogen. .

Gesuche, denen dre unter 1 bis 5 an gefuhrten Schrrftstucke nicbt beiliegen, werden nicht berückfichtigt. ie Einixndung der Gesuxbe hat getrennt von den Arbeiten zu erfolgen. Die Kosten der Em- und Rücksendungb [Zar der Bewerber 'zu tragen.

Der Preis e 1th in einem Stipendium von 2250, „M 'zu ?xner einjähri en Studienreise nach Italien und ist zahlbar, rn vierxeljabk- li en aten, deren erste im Betrage von 900 „76 beim Antritt der S udienreise, die ferneren mit je 450 5-6 in Rom ur AquablunJ gelan en. Der Stipendiat ist verpfli: tet, sich acht onate in Rom an zu alten und über den Fortgang einer Studien vor Ablauf der 8 ten se sMonate der Akademie unter Beifügung von 5Z)l)oto?1"ctphik?11 eigener rbeiten schriftlichen Bericht zu erstatten. Dre Ko ten der

2. 1910.

. , .:.. „..,-_.,-ck . * ** | |

' oxjtzdenRucksendung dieser Nachweise werden auf Stiftungsfonds Die Zuerkennung des Prei es e ol t im November 1912.

DTS Stipendiumstebt alssdannrfzuZ Verfügxxng-

Wahrend der Daner, des Stipendienjabkes wtrd dem Stipendiaten 'der der Akadrmre tm InteresL? ihrer in, Rom [tudierenden Sti. [axen zur Verfzx ung stehenden „teliers mretefreieuberlaffen werden,

altere Anixru auf olche nicht zu berückfickxtrgen smd. Nack) etro ener Entf eidung kann auf Bestimmung des unter-

nleetxt enats Eine öffentliche Ausstellung der BeWErbungSarbeiten

* Berlin, den 6. Juni 1912.

Der Senat der Königlichen Akademiß der Künste, Sektion für die bildenden Kunste. A. Kampf.

Wettbewerb

den Preis der Zweiten Michael Beer en ' auf dem Gebiete der BildhauesKzi Stiftung W für das Jahr 1912.

Der eitbewerb um den reis der Zweiten Mi ael xscben StiftNmiZ; zu_ wxliXem Brwerber aÜer Konfesijen afften Werden, wird term11 fur das Jahr 1912 für Bildhauer e. * Als PreiSaufgabe ist gestellt worden: .Relie ür einen M - in der Größe von, 1,00: 1,30 m Querforfcmxxt. Die »IT. ordergrunde mussen eme Korperlän e Vom 70 0111 Haben. Gleich- mit dem Konkurrxnzwerke smd meßrere Studien nach der Natur »1001111. Kompositwnsskrzzen eigener Erfindung einzusenden, die „curteilun des "bishert?§n Studienßanges des Bewerbers dienen ein'igeande en durfen amtliche Ar eiten die Zahl zehn nicht 2 . Die Ablieferung der für diesen WettbeWerb bestimmten Arbeiten [christlichem BeWerbungMesuche an die Königliche Akademie .*“ nste, Berlin 77. 8, Pariser Play 4, muß bis zum 4. No- ber 1912, Mittags 12 Uhr, erfolgt sein.

DenBeWerbung find beizufügen:

]) eme Lebensbeschreihung, aus der insbesondere der Studiengang ,ewxrbers ersichtlich isi,

2) eine amtliche Bescheinigung, daß der Bewerber zur Zeit der endung, ern„Alter yon 22 Jahren erreicht, jedoch das 32. Lebens- nocb mchY uberschrttten hat,

3 Zeugntffekdaruber, daß der Bewerber seine Studien auf einer en'Akaden'ne, einacht hat,

4 eme schriftlr Verfichsrung an Eidrsstatt, daß dir eingereichten W ?msi ?dem Bewerber selbst erfunden und ohne fremde Beihilfe kU k Tn ;

5) ein Verzeichnis, drr für dic: Konkurrcnz bestimmten Arbeiten xÉsosnTrerY Bogxn. 1 [)

eu 6, Men ie unxer „is 5 aufgeführten S ritstücke ni t en, werden nicht beruckfichßgk Die Einsendung dch fGesch hYt „nt Von den Arbeiten zu crfolgrn. Die Kosten der Ein: und endung Hat der Bewsrber zu tragen.

Dcr Preis hesteht 111 einem „Stipendium Von 2250 916 zu einer irigen Studienreise nach Italien und ist zahlbar in vierteljähr- Raicn, deren erste mx Betrage von 900 „15 beim Antritt der xenrerse, die fxrnerrn zmt je 450 916 in Rom zur Auszahlung gen. Der SY endtat rst verpflichtet, sich acht Monate in Rom halten und 11 er den Fortgang seiner Studien vor Ablauf der - sch Monate drr §I'll'ademte nnter Beifü ung Von hotograyhien er rberxen schriftlichen Bericht _zu er takten. ie Kosten der 111111? Rucksendung dieser Nachweisk werden auf Stiftungsfonds - en.

;1'euerkennung des Preises er okgt im November 1912.

7: tikendium steht alqunn Fyfort zur Verfügung.

«gh .Ysßzx-Pgner des Stipendienjahres wird dem Stipendiaten , :.:..dex" =Nkädemi€ “im Interesse iHrer in Rom studierenden "Laken zur Verfugun stehenden Ateliers mietefrei überlassen

*“ “, wenn ältere Ansprü e auf solche nicht zu ben": 1 ti en d. tach Yetroffener EntscheidunZl kann auf BestimmYZHch-Zs MÜTT- en

enats eine öffentliche usstellung der Bewerbungsarbeiten

nden. erlin, den 6. Juni 1912.

Der Sknat der Königliclyen Akademie dsr Künste, Scktwn fur die bikdenden Künste.

A. Kampf.

Die von ente ab zur AUSgabe gelangende Nummer 23 )kreußrs en Gejeßsammlung enthält unter

Nr. 11 215 das Eisenbahnanleihegeseß, vom 14.Juni1912. erlin 77. 9, den 28. Juni 1912.

Königliches Gefeßsammlungsamt. K e r.

0'e von Heute ab zur AuSgabe gelangende Nummer 24 reußrsrhen Geseßsammlung enthält unter r. 11216 das Gexeß, betreffend die Umlegung von

ÖMZ? in der Resi enzstadt Wiesbaden, vom 3. Juni

' r. 11217 das (Heseß, betreffend die BewiÜigung weiterer

Emittel zur Verbesserung der Wohnungswer ältnis e von tern, dre m staatlichen Betrieben beschäftigt sihnd, UtsW von .I- besoldeten Staatsbeamten, vom 14. Juni 1912, unter r.,11218 das Geseß, betreffend die Erweiterung des reifes Tmer, vom 19. Juni 1912, und unter T. 11219 das (Heseß über die Polizeiverwallung im Rx gshezrrk Oppeln, vom 19. Juni 1912. rlm 77. 9, den 28. Juni 1912.

Komgltches Geseßsammlungsamt.

Krüer.

Angekommen:

*eine Exzellenz der Staatswinister und Mini ter der oszl und Unterrichtsangelegenheiten 1). Dr. vons Trott

Yiehtamtliches. Deutsthes Reich. Preußen. Berlin, 29. Juni.

' "s Köni liche Staatsministerium trat heute zu

iHung zu ammen.

A. Martin-Franklin die Geschäfte der Botschaft.

Der k?eruanis e (Hxsandte General C5ceres ist nach Berlin zurückgeke rt und at dre Leitung der Gesandtschaft wieder über- nommen.

vom 19.Juni-1912 über Vena rt tigungen bei Ent- mündigung wegen, Trunksu t it die Anordnung der Bormnndschaft nber eine wegen Trunksucht entmündigte erson in denjenigen Fallen, m welchen die Interessen der Flizei- oder Amnenvxrwaltun _en „betroffen werden oder deren Mit- wirkung fur dre Venuf tchtzgung oder weitere Versorgung des Entmündigten erwunscht ist, von dem Vormundschafthericht den Polizei- oder Armenverwaltungen unverzüglich mitzuteilen. Wird die Vormunds' at wreder aufgehoben oder endigt sie in anderer Weise, so it, en Verwaltungen, die diese Mitteilung erhalten haben, auch hiervon Kenntnis zu geben.

Nnch einer aUgemeinen VeZügung des Justizministers

_Laut Meldung des „W. T. B.“ sind S. M. S. „Tstngtau“ qm 26. d. M. in Canton, S. M. S. „Eber“, am 27. d. M. 111 Lome und S. M. S. „Jaguar“ an dem- selben Tage m Hankau eingetroffen.

Pq'ts'dam, 29.'Juni. Seine Majestät der Kaiser ZnKhKom g Ttraf, wied„W. fT.dB.“F msetldest, theutZZfrül) gegen

r von ravemun 0 an er ür enta ion "ld ' und begab sich in das Neue Palais. l park em

Bayern.

Gegen Schluß der gestrigßn Sißung der Kammer der Abgeordneten kam 26 bet der Rede des Minister?- des Innern Freiherrn ' von Soden wieder zu stürmischen Auf- ertten. Der Mrmsxer rechtfertigte die Haltung der Regierung m _bezug auf dle Nichtbestättgung sozialdemokratischer Bürger- meister nnd fuhrte laut Bericht des ,W. T. B.“ dabei aus:

Es „liegt „un Interesse drs monarcéischen Staatswesens, “sozial- demokratische Burgermeister nicht zu bestätigen. Das sei eine Politik der Selbsterhaltung des monarcbischen Staates. Wenn Sie (zu den Sozraldemoquten) selbst am Staatsruder wären, würden Sie auch kerne monarchtsch gesinnten'Beamten anstellen. Der Abg. Freiherr Von Hgller FSoz.) rief_dazwrschen:' .Gewiß! Wenn Sie fähi wären, WurdenSte aucb einsozraldxmokratisäoesAmt bekommen !“ Daran entstand gxoßer Larm, der Vizeprafident Frank konnte sich erst nach heftigem Lauten verstandlich machen., Er erteilte dem Ab „Freiherrn von Haller emen OrdnungSruf. Zwischenrufe fielen in und ber. Der Abg. Ankenbrand (Ztr) rief: „Ist das no ein Parkament?“ Hierauf schrie ihm der Abg.Von aller „Unversch mtbeit!“ zu, wofür er einen neuen Ordnunnguf erh elt. Unter der allgemeinen Erregun im «use „gmgen _dte weiteren Ausführungen des Ministers ver oren.

an horte nur noch zum„Schlu 6, daß er einen anderen Ton im Yarlament wunschte. Er konne n cht so grob sein' wie verschiedene bgeordnete. Darauf schloß der Vizepräsident die Sißung.

Elsaß-Lothriugen. '

, Die beiden Kammern des Landtags“ ind etern wre.,W. T., B.“ meldet, auf Befehl Seiner Msajesthsdes, Karslßrs mrt Zustimmung des Landtags biS-zum 14. Januar des nachsten Jahres vertagt worden.

. In der gestmgen Sißung der Zweiten Kammer wurde 1119 erste Lesung der Steuxrreform beendet. Die Geseßent- wurfe wurden einer zwanztggüedrigen Kommission überwiesen,

Oesterreich-Ungaru. '

Der Kaiser Frgnz Joseph empfing, wie „W.T.B.“ me[det,' gestern vormittag den bisheri en deutschen General- konsul m Bndapest Grafen BrockdorfJ-Nanßau, der zum Gesnndten m Kopenhagen ernannt worden ist, in Abschieds- audrenz und am Nachm1ttag den rumänischen Minister des Aeußern Maxgreßco.

_ Das osterretchtsche Herrenhaus hat gestern das Landwehrgesex angenoxnmen. Damit sind die Wehr- reformvorlagßn m beiden Haufern des Landtags erledigt.

an Laufx der gestrigen Erörterung widerlegte der Landes- verteidigungsmmister, General der Infanterie von Georgi, obiger 3Queue: zufolge, den Vorwurf, daß die Offiziere die Sprache der Mannschaften nicht hinreichend Verständen. Er betonte Weiter die unbedingte Notwendigkeit der deutschen Dienstsprache, deren B9- sertigun geradezu katasirokaal wäre; denn die deuts e Dienst prache sei dur aus unentbehrlich fnr die Ausbildung sowie ür den Txerkebr dxr Offiziere" und ebenso fur, den Verkehr der Militärbehörden und fur die Yuhrung und Leitung im Frieden und Kriege. Da die Begn e .Dienstspracbe', und .Kommandospracbe" von ein- ander nicht getrennt und die gegenseitigen Grenzen nicht fest- gestelXt Werden können, habe er in die 'Webrvorlagen 11 dem „Wort .Kommandosprache“ noch das Wort „Dien?- spracbe binzugefugt ein ig nnd allein zu dem Zwecke, größere Klar- heit zu schaffen. Cr „ba e jedoch die Ueberzeugung gewonnen daß, wenn er auf der Einfugun dieses Wortes ,Dienstsprache' bektanden hätte, dre Zweidrittelmcbr eit höchst zweifelhaft und das Zustande- kommen„des Landwehrgesetzes unter Umständen in Frage gestellt e- wesen ware. Er habe da leider an eWas gerührt, was nicht zu e- ruhren vielleicht besser gewesen wäre, da diese Frage im Abgeordneten- bause zu einem Politikum geworden sei, während die Armee nicht politisieren könne und wolle und nicht politixlc? beurteilt werden dürfe. r(1_5.e?erstel;aIxeskzocd52urxii3iecözexegt,i tsäßlißßlicki' WF tdiess stim§ung im Abgeord-

ze a e, m nere e der era WebWorlagen taktisch rkrbtig gehandelt zu haben, bschiedung der

_ Die deutsch-radikale Vereini un at laut Meldung des „W. T. B.“ beschlossen, da sichgi rx; A?:f assun von der Teilnahxne des Unterrichtsministers r.“ Hussare an den Sokolfe'rexltchkeiten in Prag nach den inzwis en eingetroffenen Mitteilungen als richtig erwiesen habe, nicht ür das Budgetnxovisorium rx stimmen, um dadurch der Regierung ihre alleüscharfste Mißbi tgung für ihr Vorgehen zum Ausdruck

zu bringen. Frankreich.

Die Deputierten-kammer hat in der tri - mittagsstßung die le en Artikel des Kriegslßtersdgétns VI:?-

t enommen. In der achmittagsfißung se te die Kammer die eratung über den Vertra , über Marokko, fort. g betreffend kdas Protektorat

. Der Königlich italienische Bot 0 er Pan a at Berl“ . verlassen. Während, seiner AbwesenslYitftführt dex BYtschafter

* vertrießen und

Nach dem Bericht des „W. T. B.“ erklärte der 1 rankreicb halte seine Rechte nicht nur auf Grund dthiTM ereinbarungen, ondern auch der gebrachten Opfer für so bedeutend,

daß fir unveräu erli iFirn. Die ustimmung zu dem Vertrag ei

nur die forme e e e des tat äcbli en Zustandes. Lon

dachte der Ereigniffe in ez und all der L)

auf anzösiscber Seite und sagte, Frankr werde

Maro 0 eine ochberzige Politik der ivilisat on ver'=osgen„

- Der Abg. J_au163 verlangte die Zurückz ebun des §Yrotebimxnis-

vertrages, um uber em neues Abkommen zu ver ande u, das die'

Empfindlichkeit des Sultans weniger verletze. Die Revolte von Fe! sei

durch das ganze Regime vorbereitet worden. Man babe den Sultan aus-

bungern Wollen, um ihn so vollständiJ in die Hände zu bekommen.

In grausamerWeise sei der Aufstan der Marokkaner unterdrückt

worden, die ja doch nur ihren Boden und ihre Unabhäni ':

verteidigten. „(Der Nationalist Briand rief dnzwixkcßekfr| :

Unsere barbartsch nieder emeßelten Offiziere ver effen Sie,

Sie sind mehr Marok aner als FranzosYe „"aurös er-

klarte sodann, daß ihn die „Expedition des nerais Gouraud

mit schweren Bedenkxn erfulle. und kcitifierte den Berichr eines franzßsiscben Zertungékorresvondenten, wonach der General

Gouraud dre Duars und dix Erntefelder der Ein eborenen nieder-

brennen lasse, um die Aufstandiscben zur UnterWer una zu zwingen.

Iaurrzs schloß: „Wir haben die Wahl zwisckpen einer Politik, durch

LIZENZ.) reiZeit del? Ygéékanerd, eineks Volkes von sechs Millionen

_ en en, 6 11 wer en arm, und ei 0 '

Gewalttatigkeit und der brutalen Eroberung.“ n r PMW der

_ Der Senat hat gestern dem von der Kammer bereits angenoxmnenen (Heseßentwurf, hetreffend die Kredite für die mrlrtarrschen Außgaben tn Marokko, ebenfalls zu-

gestimmt. Italien. Der Ministerpräsident (Hiolitti verlas na einer Mel-

??Zg'q des SAHL" T. LZH“ Émtert stifirknisckZen BYfall in der

mxen tung e enas 0 ene De e GenHerxrls Gérrtioni: ' g p sche des

" en 9 vonn ag um 83 Uhr ist un ere e ri Hohe von Sidi Said aufgepflanzt worsden,fid?1seiéi;??FrnedoYt-HT schanzten starken Gegner nach heftigem Kampf abgenommen haben. Axn Kampfe haben ail6 unter meinem Befehl stehenden Truppen teilgenommen. Einzelbetten werde ich noch telegrapbieren.

Spanien.

In der Deputiertenkammer wird zurzeit eine Geseßes- vorlage beraten, nach der benachbarten Provin en das Recht zu?]estandens'werden so1l, zur Ausführung öffentJZcher Arbeiten un zur Fordernng ihrer. gemeinsamen Interessen eine Art Konsortium zu bilden. Wie „W. T. B.“ meldet, scheint die VorlaÉZ, auch bet vielen Abgeordneten der Re ierun Spartei auf rderstand FU stoßen„ was den Minißerprä identen Canalejas veran aßt ?at, einer Gruppe von Zeitungsbericht- erstattern zu erklnren, alls die Gruppe der iberalen Ab e- ordneten" gegen die Vorlage stimmen würde, wiffe er, was i m zu tun ubrig bleibe. **

Portugal.

Der Senat hat, wie „W. T. B.“ meldet, estem das Geseß, das „dem Herzog Manuel von Braxanza und ferner Familie gestatte't von threm beweglichen Privateigequ wreder Bestß zu ergreifen, ebenfalls angenommen.

Türkei. _

Nach den gestrigen, vom „W. T. V.“ verbreiteten Mel- dnngen aus Monastir smd kerne weiteren Desertionen erfolgt. Ermge Albanerchefs hielten in den Bergen mit den 211quan

tragischen

s p.“; in

eine Versammlung ab, in der die Wünsche der Meuterer be-'

sprochen wurden. Diese sind in erster Linie der Rücktritt 'der Regierung und 'die Auflösung der Kammer. Gegen einige MftthFr F?r? rFSYeckßondFre rkvegenViTes Tripoliskrieges Klage ge 1“. an 1 e 0 ' ' " '

dieser Wünsche. ] ck eme ehrhett fur die Annahme Amerika.

Nach einer Depesche des „W. T. B.“ aus avana 't der Führer" der Aufständischen Estimos mit eYva hundetrskt Hemer Anhanger vorgestern m einem Kampfe bei Micara ge-

allen. Asien.

Nach einer Meldung der „St. Petersbur er Tele r en- Agentur“ aus Serab haiNasched el Mulkgtele rap isccxhéhden Sepehdar gxheten, unverzuqlich Maßnahmen 11 treren, um mit etg'enen Krafxen den „Schahsewennenaußstan zu unter- drucken und eme Emmrschung des rusfischen Detachements nicht zuzulaffßn. , Der Sepehdar versprach, aus Teheran über Kaswin nach Ta?),rté'zs(szurßtsenZT k -

__ wi en en ür en und den An än ern des Said Idris hat laut Meldung der „Agenzic? StJfani“ bei Loheta em Kampf staqtt efunden, bei dem die ltheren Sieger blieben. Etwa 100 Tu ken wurden gefangen genommen.

_ Wie „W. T. B.“ meldet, hat fich die Garnison in Lamaya nach Litan?) zuruckgezogen, das von 3000 be- mxtenen Ttbetnnern be roht ist. Später entstanden ernste Differenzen zwrschen hohen Bßamten in Litang.

_ ZmnS uße des xusstsdchen Konsulats und der kussi chen Untertanen m aschgar lst ort ein Detachement russiLcher Trupxzen, bestehxnd auH 300 Kosaken, zwei Kompagnien In- fanterie und zwex Maschmengewehren, eingetroffen.

Afrika.

Nack) Meldungen des ,W. T. B.“ aus es be lu ' t dns leichzeitige Vorgehen der Generale (HourZZud undschDealFiZz dr? nxerwerfunF. Der General Gouraud hat die voÜste rei-

ett, sem Vorge en bls zum 1. Juli fort?]usexen. Er i? im

b B griff, mit den noch ögernden Stämmen un 11 ne men Briefe des Sultans, dZe gn die einflußreich teZ KYidzs geLichtet FräixetxrsuMn diese für dre Herstellung" der Ordnung zu inter- _ Der Generalgouverneur von ra 5 1 We ta “ka meldet unter dem 23. d. M., daß der LJtnnzatYchLeloj-rrfextin und der Beamte „Rossi, die mit einer Abteilung Schüßen und, Kamelreitern m der Gegend nördlich von Timbuktu operierten, von dem Stamm der Rezzu überras t und etötet worden seien. Der An riff fand in der e der VFM? von Ellgattara statt. Die ngreifer erlitten bedeutende

_ Wie die „Agenzia Stefani“ aus Buchaméz unter dem

27. d. M. meldet, machten die italienixcben Truppen bei Tages-

anbruxh, unterstüvt von be ti em Ge auf dre Stellan en der J-eitTdF gegenüber von

chüßfeuer einen Angriff Feinde über S Die

Mann 'tark wurden ausi Its ' .. , ren

ur Flucht gezwungen. den M Fndlichen Ste gen fanden die Italiener 500.

ahrend ,dieses Angriffs au die rant dra 'die“ außerste Linke tief in das 111 scxe ager ein,n§aj "'e' Die Italiener machten mehrere fan etie. Sie '“ 18 Tote, 114 Verwundete, darunter 2 ffiziere.

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