1912 / 165 p. 3 (Deutscher Reichsanzeiger, Fri, 12 Jul 1912 18:00:01 GMT) scan diff

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TLE'ÉUUKJ ,

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_ck UWYXQU

Bedeuwoüéewgt. Im einzelnen gibt es dann freilich Euttäxscbuugäyé

MKII; ftis " ti Skulptur und, was noch schlimmer 2333331"th... Motive 1..-

Lo lastik Meint noch immer da

Yffnungen erweckt eine Er!

' ' benErnft der HMI Meer?? l:re-xcb und stärker isi Franz merkwürdige Gruppen mit streng zusammengebal denen sich goldglänzeude

klotzes eben erst loézurin en „scheinen, thrdigen wir als ber d u nden. Da- lasttk, obne fie u zeug,!" Éajftiel fist, ein Lille, 12. Juli. (W.

' dekorativer

YZLUFL “Xr „YabSbnrger Rittxr', der so fest uu glückli Wu . Hier schafft eme sichere, mtr

M*.“ 3313331832383 3.83... (:S e an ,

d ÜQiemKleinplcastik versucht silb m Uebertragu

chstkhMM an e: (:

Arx Mdinscber Flächen bandlun

Filip Saxers Begdqbun t uns mehr zu verspr

kleinen Gruppen 11 ' i ltl ndung getra en.

aber Z:?eranFn 6215“;an (Kup kein und ronze,

1eren. Seme .

großen Mittelsäle füllenf vermag Arthur Lewin-Funcke wobl am

ebe ien tiefer zu mtere ndung noch "r die besonderen die ruhige Klarheit der a ?atur geschöpft und m der ist seine Gartenfigur. dxr schmale, mit dem gebeugten Oberkorper, und der vorsichtig auftretendes Kmd von

Reinhold

Stücke von riß einemann und von dem

Laaels und Seger erfreuen

als der Funke des Lebens.

1 ilt no von einer lan ZnReibe zum Teil tüch_tiger

' Werkéasdilx 8111261 gAchtunckg), aber keirxe arnge zu erzeugen vermogen.

Au 518 Kleinbronzen, “hiet in MFM STlTinYstFLsiWYWYT ' , n e mr

dur weg recht MMU gemach (bmß'rt einxr unarxgenebmen Betonung

dexs Gegenständlichen. Namen berauSzugrerfen ware ungerecht; denn

das aterial, einzelne freilich au

Ueberragendes ist nicht dabei. «381 i e en. 11Bauten von March, von

stein u. a., so wird die Freude, daß wir aus der

historischer Stile endgültig heraus find, getrübt durch das Bedauern,

eit, die so viele monumentalexAufträge k ne zuvor, gerade beim Bauen no

man elt, aus der Empfindung ie" Sonderart

daß unserer [Mb 8ka ein e' i e t'[ erwachsen könnte. ' Frctbitekten reicht doch nicbt aus, um em

selbst

durchzubilden. Er müßte fich Weit mehr auf eine anéxxaxzterttxe Wobn-

bWw [Jpeg geschieht, wie " e urger steht man noch

lieferung stüßen können. häusern, die an die _ 19. Jahrhunderts _anknupfen, vollsten und naturlicbßen

Bauweise vom

r enden Einfluß gewonnen bat, fiet man mit

:. effels Gedanken nicbt nur verwertet, sondem bäufi

Werden. Ob der unruhige und h_astige' Betrieb unserer 1! ' der Architektur Forderlt , YwHßnxstt ts?) viel, daß auch dtese letzte Abteilun un

“Wunsch hinterläßt, weniger gesehen und dafür me r erleb]? zu „.aben.

Verdiugungen. T 1": r k e i.

' tung in Konstan-

Kaiserlicb Ottomamstbe StaatSschuldenberrval v eren Mengen der Lieferung M F;?iß 1912 in verfiegeltem

rift: „Angebox ftür pie Zussckpkteibu? MF:: ter leben den Jnterenen en rm_ erw; un der genanntetYYtaatxsäpuldenverwaltung zur Verfugung. S1 erbeits-

tinovel: Vergebun verschiedener_Sotten.

Umschlag mtt der Aufs Papieren".

n ebote bis zum 17.

. t . letstung 100 L q Aegypten.

1) Verwaltung der Küstenwache in Alexandrien. 15. Auaust

' 2 U : Vergebung der Lieferung von 2 _ IZZZXLÜieYMYML undbrs Tanks aus alVanißxertem Eisen. „_Naberes

in englischer Sprache beim .Reiäßanz

er“. der ("1 yptiscben Ötaaweisenbabnen' und. Tele- ....3. 9- 8213816431888 ' un . . der Lteferung von PaSpperrache beim .Neichcmzet er

ebun i naliscber e . BtsttrYueftFer r:Nachrichten für Handel und" Industrie ,

fr. 74. Wilhelms Th und k.

v r drei Jahren an das Le fin theater Heinz Monnardömdereine?! Teil der Rollen von a ermann

berufen worden kbar, und Rittner z_u ubern_eb_men, Sanatorium emem tuckrschen

ist gestern früb in Krebsleiden erlegen.

' Alkestis-Parodie . M_ale war er, bereits leidend, als Admeitäs nz Zierer Stunde auf- Karlstad aufgetreten, die als Fastnachtsg'FFtaxx1 “Ja: 6211 eTul? e?) aßiderßn FUJITSU o b e, 11 en 0 - b [xtr von 39 Jahren erreth W urg Sobn eines böbererz Staats- Schauspteler dem

_ Hr. Gerhard von Möller mit kl- MarleLukse '

Neues Ithanspielhaus. Sonnabend, Abends

" rt wurde, und ii nun_ eJTtroUe in remse en Stucke, W111

[ t. ein Monnard, der nur ein LY? gwcttHin zFrankfurt a-„M. als , beamten geboren. Er geborte als ganz junger

Theater.

Berliner Theater. Sonnabend, Abends 8 Ubr:

„uk Rosinen. lpo : mit Geang und Tanz ien drei Akten (5 übern von R. ernauer und R- Schanzer

Sonntag und folgende Tage: Große Rosinen.

in der WWU Straße.

Sonnabend, Abend! 8 Uhr: Die fünf Fruk-

WWW und folgende Tage: Die fünf Fenk- futter.

se enter. Sonnabend, Abends 81 Uhr:

Direktion: Ftiv Lebner und 23,1? Vergnügungsreise. Posse

Sonntag rdeQlegende Tage: Die Ver-

medenulrrgeu. uch der neuen Zeit. Mau fiebt reine Narb-

Alltag' 1" der an insS cbeimma- wFÄaltbaYr Schmitt.

rm vou atwig.

tenem _

Figuren aus der Gebundenheit des ols-

' ' Ausdruck ÖW Stöße, 11 0111611111119, nÉobne deu bochsten mens baltig

twass tische 2.33,“ ... 8.7.3 fast,

ngen Dürersibek die Blätter in den Stil des Holxreljefs. , daSStreben von Lud1v1g Penz, unt er Impressionen auexudrucken. Aber es müßte eine stärkere Pns5711ch eit hinter diesen Versuchen steben.

MZ" dunlicb gewaltsam dnsammengescbweiß

BrstxnnkenfigUZ“,f „ines dZele t, i do ein areSun em eWas IxuWenzedZtr [ZM, für den sprechenden Umtiß, 'che.S Unmittelbarerch aus der timmun no flögtenblasende Knabe Bronzeakt, 81.11 s überrascbedtzdex s Wäßrkäert der Bewegun . Unter den Bildnisbüsten agext uns re e _ger 9 en (kt , etwas außerluben Yelderboff mehr als die geT)! kT“ liékenswétrdidgen . er e Reibe größerer en Jer _i vor an en. FLaYletTsrÖSchAZYr' e? .Eyke von !)ZeikaséüevaxchtsMe r???“ ' ' ' e r en , mcht obne statuarts e Wurde, ferJFch Linedipkksan'kéät Ya" EÜ? . tkäm er“, die beste ruppe, e au ge e 1“, (; CÉHYaftFexucsxim-r 1Txfut gelösten Akademieaufgabe: es fehlt tbr nichts

durfte die Architektur bei der großen Kunstscbau die Modelle und An 1chten der DurÖWKUdULtZiFlainng, von Cremer und “FL

cb mmer die allein em neuer

Gebäude bis ins einzelne

immer die reiz- Lbsunaen. In den großen öffent- lichen Gebäuden dauert das unsubere Tasten und Suchen nach Formen

' 1 el über- noch an. Benn Warmbaus, auf de en Gestalt UNHeerübLZ- wie

ck ist, mag man bezweifeln.

WM!"- er tbeatetxbétmer

M' Wx ' Ibseus Stücka-

als ,Auatol' in war mit der

6:

Zwei in mäblt und

Alter.

eigenartige

Gtö'ere

f dPitxsburg an 111 enen: Seme Franklin in der

die zwei der

reizvoller

1

Grenze zu bringen ! Kam . Die . regelt:)c1'11137'rjtbter aixfobne zu treffen und lr

wobl im Stirb, in dem 1500 Pakete Tab

(Pmnsylvanien) 11. Juli. (W. T. B. fen b er 3 w e rk ' Moundsvtlle m West Virginia eme ebegte Befürchtung, dF: etwa 100 A - sch nach den neuesten ' die Zabl der Getöteten nur acht. (115 nur zebn Bergleute in der Grube; Brandwunden geborgen worden.

Schacht derkob

plosion statt. Die zuerst b e? ?mxxtkomdrxm eien, bat bswa r e ; na

eit des Unglücks befanden 511111612911 ibnen find mit schweren

______________________.__---_----

ck

Wetterbericht vom 12. Juli 1912,

treffliéa eboten. sympatbisÖLU KW

Mmigfalüaes.

Nabe von

Schmuggler feu

Vormittags 91pr

T. B.) Bei _Le Touquet Fam es " bak uber die zwmkeu Scbmug lern, die in einem AutomobiltTeU; 11 einem ikucbten, und mehreren ZYYIZYUÉUQWA t en r uo- vorgefunden wurden.

te früh sgesel scbéfutBen

eldungen nicht

Name der BeobatbtungS- ? station

Wind-

Wind- stärke

richtung, Wetter

TemÉeratur in elsius MrUlag in Smfenwmen') Barometerstand vom Abe“

Witterungs- verlauf der lessen 24 Stunden

Borkum

SO

lwolkenl.

vorwiegend beiter

Yo»: «K

Keitum

1 SO 3 balb bed.

metst bewölkt

Hamburg

OSO 2 wolkenl.

765 ziemlich beiter

Swinemünde

Windst. beiter

767 vorwiegend beiter

Neufabrwaffer Memel

NO 2 beiter

ONO 2 wolkenl.

768vorwiegend beiter 768 meist bewölkt

Aachen

S 1 wolkenl.

763 ziemlich beiter

Hannover

SO 3 wolkenl.

765 vorwiegend beiter

Berlin

SO 1 halb bed.

766 ziemlick) beiter

anderen Ha feußadt indes geret

Nordindien

' szotttaud, 123411 ( atJTlMYNYy nach 6a Straße v D:! T?MgÉ-de. dMew-a 20 Yen. mebvereWobn- MZGés _ KWS' M eu

Seite der von Gans tation, MY

dank Jeux: yer kannt.

durcb awke! ury wurde nur Brände M

et, natbdem berni! m

ausgekommm waren.

S1m1a,11.Jun. (K.K.B.) Heute ist fast

über ganz ein reitblicher Regen niedergegangen und bat die

Befürchtungen um die Ernte gehoben.

Dubei fi

Name der station

Gorki

!

Ardebil, 12. Juli. russischetn ßTruppen n o samme en auf seiten per Sch rusfischer Seite wurde em Kosak verwundet.

Nach Schluß der Redaktion eingegangene

Depescben.

(W. T. B.) “Gestern allen die bei d? Dorfe (ZUHUhsememeYr-

' ' a . Mt aufstänahZYeFen 11 Häuptlinge; auf

(Fortseßung des Amtlichen und Nichtamtlichen in der

und Zweiten Verlage.)

1 769,4 W'mdsi. bedeckt 768,6 1 „1 |

767,1 ' 1 768,4

___-_-

762,0

750,5

768,7 [

Dresven

olffen- Breölau

Nachabmung

SO 215816111

SSO 1 wolkenl.

766 vorwiegend beiter 767 vorwiegend beiter

Bromberg

O 1 * wolkenl.

767 Wetterleuchten

zy vergeben Meß

SO 2 wolkenl.

762 vorwiegend beiter

Frankfurt, M.

NO ] wolkenl.

764 vorwiegend beiter

"“*“-!

des besten Karlßrube, B.

ONO 2 wolkenl.

763 ziemlich beiter

München

D 2Zwolkenl.

765 vorwiegend beiter

SDOOOQOOSOOEDOQQQ

Ueber-

Zugspwe

Anfang des Stornoway

SW 1 Regen

N 1jwolkenl.

1

538 Gewitter ' (97111181111811374 759 ziemlich beiter

Reykjavik Abend-

Biarriv

] 759,8

762,5

66,

66,3

64,5 746,9

1.6 1 760,0

Malin Hkad

ONO 3 Regen

(](161) 758 vorwiegend beiter

Valentia

Windsr. bedeckt

(Nusbrovs i. U.) 757 ziemlich beiter

verwässert onkurrenzen

Seilly

SSO 5 Nebel

(Üöuj ab .,X'r.) 759 ziemchb Fekter

Besucher den Aberdeen

S 3 wolkig

((Is-8891) 761 -

11. ]) Shields

SO 3 bedeckt

(Uagäsburg) 761 ziemlich beiter

Nizza

764,9

OOQBO

Perpignan Belgrad.Serb. Brindisi

„-

764,1 765,5 . 2

761,9 wolkenl. 24. 76

Moskau

WQ

767,1 Wolkenl. 17 766

Lerwick

760,2 Regen 1 61

Helfingfors

768,9 bedeckt 18 767

Kuopio ZW

766! 65!

768,6 bedeckt 151 765,8 wolkenl. 17

Holvbead

S 4 bedeckt

1 17; 5

(Gründen" 611.1.) 759 ziemlich eiter

Papi“ Isle d'Alx

SSO 3

1

22 0

Mülhaus- 11118.) 761(zieml1ch beiter

Sr. Matbieu Grisnez

16

240

vorwiegend beiter

Zamborg) . 763l1)(orwiegend better

(krisäriabsbaf) () !763

Paris

13 0 762

Vlisfingen

20 0 764

* Lugano

Wasser-

Helder Bodoe

211 0 1764 16 0 763

Cbristlansund

17

763

Gr. Yarmoutb

19

764

Vardö

0

0 70769

0

und im erlin 97. 8, Skagen '

Hanstbolm '

18

1710 766

768!

Kopenhagen

769,2 ZOSO 3

17', 0 768

Stockholm Hemösand

769,8 !SW 2 769,0 ]Wiudst.

1 1

14

» ?

767 767

einem blefigen Haparanda

769,7 O 4

18

766

Zum levten WiSbv

770,4 ZWNW2

21

7691,

770,1 (Windst-

18

768;

Archangel

767,9]N 2 767,7 W 1

7

766'

18

767

Riga

769,5 Windst.

17

768

OOOQOOCOO

Wilna

81 Ubr: Daßsviel Sqlvefter S [. klaffe. Schwank 111 einem T a.

b&krmtag und folgende Tage:

Sonntag und folgende Tage:

zuüguugkreise.

".kd.

768,8 [SSO 1

besser Schäffer. Vorher: 1. Klasse.

Kurfürsten-Oper. Ensemblegastsplel Direktion F. Heltai: Sonnabend, Abends 8Ubr: Der Tanz-

lt. amSvt-vktmtag und folgende Tage: Der Tauzanlvalt.

xu ' ans. (Friedrichstr. 236.) Sonnaben . AbendkspZerlxbr: Ein Uni éeith m. b. H. In drei Akten von Franz Wagen off

ä er. Borbet: ?ck" von Ludwig

Gastspiel Shk-

16

“(nn Königreilb

derS

von Jean G Sonntag und

768

Genf

765,5 wolkenl. 18 76

764,1 wolkenl. 20 76"

Säntis

1111111111111]!

570,4 SW wollen!. 8 571

Budapest

Portland Bill 759,4 O 2 wolkig 16

765 Gewitter

[eo] ooowow

766,5 Windst. balbbed. 22

„Horta

Coruüa .) Die

über Irland,

und warm.

Rel-F

Himmel

ZWWUÜLQ Charlottenburg. Sonnabend,

Abends 8 Uhr: Das Konzert. Lustspiel in drei Akten von Hermann B 1) Sonntag und folg

a r. ende Tage: Das Konzert. Thaliatheater.(Dircht1on; Kreuuud Schönfeld.) Sonnabend, Abends 8 Uhr: Kutolleklkeu. Posse

Gesang ""d Tank in drei Akte" von FFF Direktor Dr.Tyrol in Charlottenburg.

Kren, Gesanastexé'te von Alfred Schönfeld, förgende Tage: *Autoliebcbeu. ck

Familiennachrickxten.

ura idungen m

Verlobt: Frl. Almod Siebs mit Hrn. Professor

Dr. Paul Diels (Breslau).

VßrebÖlicbt: ur -

g cbulenburg a. d.H. Wolbeurg (Wolfsburg).

. !: [bert Graf von der Schulen- r A e it Elisabeth Gräfin von

"- ' = 551] '" ' ?IÜUsCU4;8§“554-694;9=njchtgma»x

't o und gleichmäßig verteilt, ein Maximum über FI YdFeckttsübkrYSüdscbweden, ein Minimum "unter 755 111111

764,5 W 4bedeckt 22 - » -

761,1 SSO 1bedeckt 191 " _

dieser enten: 0=0 11-- =0,1ki60,4;2-0,5W2.4; MMM 4; 6=125' m 20,4; 11-20; m 81,4;

dase st bat starker Barometer'all stattgefunden. - Ju

Deutschland ist das Wetter bei leichten Os'kwitrden meist wolkenlos

Deutsxbe Seewarte.

Mitteilungen des Königlichen Aörouautiscben

Observatoriums. veröffentlicht vom Berliner Wetterbumu.

Ballonaufftiea vom 11. Juli 1912, 72 bis ZZ av: Vormittags:

Seehöhe . . .

(() "z 20,6 17,1

(“'/0

Wind tung . 80 8 8 s" . «bnmnps. 3

[Station

3 “38-0 “.?-5 62 74 M M

4-5 3-4 2 1-2- 1

wolkenlos, dunstig. Zwische

bei rackwede). vou Redern WYMYUW. Cort von Alken

(Gr. Gojtern) Carl Pickart (Ratibor).

Veraukvortlicher Redakbemr:

Verlag der Expedition (Heidrich) in Berlin-

ck der Norddeutschen DWAnstast Berlin 897 ., W

Acht Beilagen k "l d M'!“ «8161161,»le Y„ 57 89311? 57 13)-

uud eiu Verzelöuis dee ezokeuen und M“; ÜUMi Priori ligationen .“ - WKergiseb-Märki' "715“! Eismbahuaesenstblsk '-

122111150011111000111120001111300011113870111 '

5,30 83.250.838 * Temperaturzunabme von 19,2 bts 20,0 “, xwr en un nur sebr geringe Temperaturunterscbtede. -

G 8 | o rben : Hr. Landgerichtörat, Geheimer Justizrat ( ___-""___““ .

druckevei uud Verlaß

Hohenzoaemsch'e 8451

Erst e““ eilag e

' zum“ Dmischen Neithsanzeiger und ' lich Preußisthen Staatsanzeiger. *

Staiistik mtb Volkswirtscßaft.

Die Erntevorscbähuug für Winterroggen in Preußen. nach dem Stande von Anfang Juli 1912.

_ In stöbern! Jahren fink; verschiedentlich Bors ' ungen der Er- trage von der! w ttgßeu Nabrfriübten nach Auskun der landwirt- schaftlichenKretO ne veröffentlicht worden. Nach denBEsiimmunaeu des Bundekrats vom 19. Januar 1899 waren dagegen Erntebericbte mißer den im November von den Vertrauenömännern zu erstattenden uicht eimuforbem, sodaß im Laufe des Sommers über die Ernte- athtcbteu allem die Saatenstandönachricbten als Anbalt dienen mußten, n denen sich jedoch wxder Hektar- noch Gesamterträge berechnen laffen. Aucb _dke netzerdings ergangenen Bestimmungen des BundeSrats vom 3. Mar 1911 anderten breran noch ckckck. Die Handelswät bedarfaber zu ihren Unkemebmunaen frühzeitig fester Größen, die fie bisber mangels amtlicher Auskünfte durcb privateNaährichten und Zusammenstellungen fich zu verschaffen öti war. Dielen! Verlangen der Vertreter des Handels. das ; lemdwirtk lichen Interessen entspricht, ist das Königlich preußische Staüstis Landeöamt, ebe sicb die zu- ständigen Stellen für- das Deutsche Reick) dazu entschlossen, MMM- aekommen; es hat versucht, zugleich mit den Saatenßandßnach ten Angaben über den zu erwartenden Ernteertrag an Körnern und KnoUen der rxicbtigften Feldfrüchte in Gewicht vom Hektqr von den Vertrauenkmannern einzufordern und so scbuell wie möglich die Gesamterträge zu berechnen und zu veröffentlichen. Dazu kommt, daß das Internationale landwirtschaftlirbe Institut in Rom die Vorscbäßuug zur Zeit des , Reifens in allen getreidebauendeu und -ausfübrenden Ländern angeregt . bat. Diese Vorscbäyung ist 1910 zum ersten Male für den Wmterrogaen nach dem Stande vom 15. Juli erfolgt. Als Ergänzung dieser Angaben wurde die Schäyung für den Wini am 15. August wiederholt und ebenso über den Winter: und ommerweizen, den Sommerroggen, die Sommer- gerste und den Hafer berichtet. Schließlich wurden am 15. Sep- tember Nachrichten über die zu emartende Kartoffelernte eingezogen und zugleich die Schävungen für die Halmfrücbte wiederva Das Statistische LandeSamt ging davon aus, daß, wenn die Emteerlräge nacb Prozenten einer Mittel(Normal)erute gesckäßt und veröffentlicht werden sollten, die unmittelbare Angabe der Hektar- erträge den weitaus einfacheren Weg bedeute. da zur Aufstellung jener Prozentziffer doch zunächst der vorausficbtliche Ertrag in absoluten Zablengu „schäßen und kann erst mit einem nicht ganz feststehenden Begrrffe (Mittelstufe) in Beziehung zu bringen ist. Die Arbeit und !)Tec'hnunZ12 wird so für den praktischen Landwirt sebr vereinfacht und die öglichkeit annähernden Erfassens der zu erwartenden Ernte um so größer, als der Landwirt selbst bei ver- schiedenen Gelegenbeiten, wie gelschäden, die Schätzung der vorausficbtlichen Erträge vorzunemen gewohnt ist. In der Tat waren die aus den Kreisen der VerlrauenSwänner geäußerten Bedenken kaum ins Gewicht fallend; von den für Juli 1910 eingelaufenen 4967, für August 4705 und für September 4604 Benchtskarten ent- bielten 2990 bezw. 3714 und 4273 die vom Statistischen Landes- amt erbetenen Wähungen nacb Hektarerträgen. Es handelt fich bier um eine _Beutterlun , die der praktische Landwirt zum mindesten mit der, gleichen Sicherßeit vornebmen kann, wie fie der Handel bei fernen früheren Erntenarhrlcbten erreichte. Jedenfalls konnte die abl der Berichte mit ScbäßungSangaben für die Bildung von egierungsbezkrks- und Provwzdurcbschnitten als durch- aus hinreichend gelten. Selbstverständlicb mußte zur Berechnung der vorausfichtlichen Gesamtmengen, auf die es, wie fcbon eingangs er- wähnt. dem Handel hauptsächlich ankommt, die Ermittlung der Ernteflächen und ibre Zusammenstellung früher als sonst bewirkt werden. Der Versuch. schon frühzeitig einen brauchbaren Anbalt für die voraussichtliche Ernte zu gewinnen, dürfte als geglückt anzuseben sein; denn er lieferte, wie, eine spätere Vergleicburg seiner Crgebniffe mit denen der endgülttgen ErntefeststellunÉ vom November1910 zeigte, die be'“ten möglichen Zahlen einer rutevorscbäßung. Der Versuch veranjaßte daher im nächsten Jahre die statistischen Zentral- stellen der meisten anderxn deutschen Staaten zur Aufnahme dieser Neuerung in ihren Arbertsplan.

Infolge Bundeskaisbescbluffes vom 3. Mai 1911 wurde die Betichterstattung über den Saatenstand von der Mitte auf den Anfang der betreffenden Monate verlegt. Da hiermit zugleich die Vorschävunges- aussufübren find, war es 1chon im Vorjahre nicht möglich, der Berechnung der voraussichtlicben Gesamternte an Winterroggm nach dem Stande vom 1. Juli die Emtefläcben für 1911 zugrunde zu legen; dies konnte erst vom Au ust an gescbeben. Fur Juli mußte der Anbau. von 1910 zuzüg ich der vorjäbri en und abzüglich der letztenYuswmxerungen benußt werden.

d elben Wei]: mu te, da dre diesjabrige Anbauermütlung jeyt noch nicht abaefcblo en ist, zur Berechnung der voraussichtlichen Gesamterträae an interroggen na dem Stande vom 1. Juli d. J. auch die folgende Tabelle aufgeste t w_erden. . Hierbei ist jedoch zu bemerken, daß die so gewonnenexj Ernteflacben vrelleitbt bier und da noch nach der am 1. Mai eksolgten Feststellung der Umpflügungen infolge von Winter- usw. Schäden, durch Umlegung von Rog - feldern eine aller gs kleine _Vermmderung erYbren baben ten. Troß der ksxükne en Bors sung bat der bschluß der Tabelle eine überra chend große Zab vollwertiger Berichte ergeben. Unter den 4389 Vertrauenömärmern, d_ie über den Saatenstand für Anfang Juli d. I. rechtzeitig ibren Beruht einsandten, lieferten 3597 oder nahe an 82 0/0 zugleich Angaben über die zu erwartende Ernte an Winterrog en in arerträgen; „im vergangenen Jahre (1. Inkl) betrug dieer Ant [sogar 85, wabrend 1910 (15. Jul:) nur 62% solche Angabe enthielten. _ u den zu berückficbtigtxn chbtartm traten 1911 noch die Zuckerru en, denen_1912 aucb dre“ tterrüben folgen sollen. Die zu erwartenden Enrage von beiden la en fick) zu- verlässig erst im Oktoberbericht angeben, wobei dann die Nachrichten über die Kartoffeln zu wiederholen find.

Staat. Anbau- Provinzen. "ck " 118 4701598

! 1911 BWM“ | gesazäyt- licher Ertrag :.Mxttel.

- ; ! ernte vom 119.1 im ganzen,] vom 119.

in Tonnen (1000 kg)

"Z?

4. Staat .

13. Provinzen: Oüpreußä1 ' . a t o . . Westpreußen ...... Brandenburg . . . . . .

ommern . . .

8 729 487; 1,70 824 4551 682 048;- 088 742

1 745 679; 160 868

1 042 088;

1 741 214, 287 270 849 315; 484 627: „300 374, 521 046;

448 7691 391222 621722 439481 . . 654398 1 . 580 262 Sachm.,..... 327388 Schle9w1g-Holstein. . . . 142 354 Hannover. . . . . .. 440105 3328.“ - - 313? cm a an . Rheinprov

"*** ***ux **** ***x

b-U-U-öd-U-lp-idj-ap-p-xgßß.

Berlin, Freitax [den 12.

Bei der Beurteilnn der Zuverläsfiskeü der Vorscb' un en darf freilich nichr unbeachtet leihen, daß Wim Einscheuerurégv dér Ernte sich noch thtentngSeinflüffe verschiedenster Art geltend machen können. So ba_t_te eiue Vergleichung der im HtaaUdunbscbnitte berechneten vorau8nchtllcben Erträge mit den endgultiaeu Novemberfestftellungen

Tonne n erträgen (1 000 kg) vom Hektar für 1911 folgendes

Ergebnis : .

1

K- nr

Anfang der Monate

Winter-

Winter- weizen , wchen roggen

Sommer- roggen _.

Sommer- 9,7!.1*F-_„ Hafer

Kartoffeln

Zucker- rüben

: ?

Ö 5 5 D G) en

nacb d vorläufigen Schätzungen in Tonnen: 1,70! - 1,75 1,18 1,80 1,21

2,- ' 1788 2, 1,88

_] __ _ _ 1,88: 1,74 _] _ 1,91] 1,791005; .- - [10,581 14,92,

1). Hektarertrag nach den endgültigen Scbäßungen in Tonnen: November . . „[ 2,25j 2,01] 1,80] 1,17] 2,07] 1,85!11,41j17,12;

a. mitbin betrugen die vorläufigen Scbähungen Hundertteile der endgültigen:

Juli . o o o ' _ ! _ 94,4 __ _ ' “_

August . . . . 89,8 91,0 97,2 100,9 90,8; 94,1

September. . . 9 „9 93,5 100,0 103,4 92,39 96,8[ 88,1! -

Oktober . . . . -- -- _ "," "- -j 92,7Z 87,1. Schließlich sei noch ertxäbnt, daß der: Reichskanzler im Jntereffe

einer das ganze Reich umfassenden Statistik neuerdings angeordnet

bat, die Ergebnisse der Borsche": ungen fortan in die Reitbsstatistik zu übernehmen. ' I (Nach der „Stat. Korr.“.)

Laud- uud Forßlvirtf-haft-

Die _diesjäbrige Hauptversammlung des Deutschen Jgrstvererns findet m der Zeit vom 26. bis 31. August zu urnberg statt.

„Für „den 27. und 28. smd Sißungen geplant, am Nachmittag des 27. 1 em Ausflug in die nächst gelegenen Teile des Nürnberger Reichwaldes mit anschließender Abendunterhaltun auf dem Ausflugs- ort .Scbmausenbuck' vorgesehen. Der Hauptauk ug am 29. führt in Waldungen des Königlichen Forstamts Roibenburg ob der Tauber. Der Nachmittag soll der Stadt Rothenburg gewidmet werden, die infolge der unvßrsebrten Erbaltung ibres mittelalterlichen Charakters eine Fune rerzvoller Schönbeijen und inter anter Stadkbilder enthält; im Ratbaussaal wird das geschichtliche F viel .Der Meistertrunk“ auf- geführt werden. Am 30. erfolgtVorm Besichtigung der Sebens- würdigkeiten Nürnbergs, insbesondere *des Germanxseben Museums. Der'Nacbmittag des 30. sowie der 31. August sind für Rachausf1üge Zn dre orßämter Schnaittazb“ und “Ei ädt-West (fränkischer Jura) mAuSubt genommen. AUeZFreuudej es, agel) wenn sie dem Verein nicht angehören, find alS-Gäsie' ' kommen. Programme und Anmeldestbekne können von der .Gescbäftsfübrung derT111.Haupt- versqmmlung des Deutscher; ForstvereinS“ in Ansbach (Bayern)," Regterung, Kammer der Fonten, bezogen Werden.

Saatenstand in Rußland.

Dex Kaiserliche Konsul in Cbarkow bericbtet unterm 5. b. M.: Fast wabrend des ganzen Monats_ Mai war es ungewöhnlich kübl. Ersx gegen Ende Mai trat warmere Witterung ein, die von genugenden_ Niederschlägen begleitet_ war und die Saaten sebr aüxstia bcemflußte; sogar die Frost! adm begannen fich auSzugleicben. Dtestärme' nahm im Monat ni, besonders im Dongebiet und un südltcben Teil des Goudernemeuts Je'katerinoslaw rascb Zu. Im ganzen Amtsbezigk wuchsen Roggen und Sommeraetrei'de so rasch, daß man bereits Befürchtungen hegte, daß ch ersterer lagern werde; auch das umgesäte Getreide entwickelte fich sebr günstig. Jm nörd- lichen Dongebiet ist nach den le tm Meldungen seit längerer Zeit kein Regen gefallen, was den atensjand, auch das Winter- etreide, an einigen Stellen, ungünsti beeinflußt haben soll. Zu den Gouvernements Jekatermoslaw, C arkow und Kurkk find da- gegen in den leyten Wocbkn ungewöhnlich viele und starke Regengüfse, teilweise mit Hagel, niedergegaqgen, so daß das Getreide stellenweise begonnen hat ficb zu lagern. Bisher tragen diese Schädigungen jedoch noch keinen ernsten Charakter: im allgemeinen in der Saatenftand befriedigend, teilweise sogar gut.

Saatcnstand in Italien Während des zweiten Drittels des Monats Zuni19h2.

Ju Oberitalien ist der Stgnd der Feldfrüchte überall be- friedigend. Die Roggenernte nahm tbten Anfang. Der Weizen gebt der Reife entgegen und verspricht eirx gutes Ernteergebnis. Mais, Zuckerrüben, Hanf und Küchenkrauter entwickeln sicb kräfng; die Wridcn und Wiesen zeigen üppigen GtaSWUcbs. Auch der Stand der Reben läßt auf eine gute Ernte hoffen. _

Sebr gut sieben die Feldtruche im allgemeinen im Westlichen Teile Mittel: und Süßiiallens, wo namentlich die Weizen- felyer, Reben- und Olivengarten Aussicht auf eine lohnende'Ervte biejen. Auch in den Abruzzen und der Molise ist man mit der Weixenernte zufrieden, dagegen wir!; ihr Ergebnis im Kapitanat, in Apulien. auf Sizilien und Sardmien Wabrscbeinlicb hinter kern Durchschnitt zurückbleiben. (Bericht desKaiserlicben Generalkonsulats in Genua vom 5. Juli 1912.) _

Ernteaussicbten und Getreidebandel in Rumänien.

_ Das Kaiserliche Konsulat in Galah ber! tet 11th 5. d. M.: Dre Nachwirkunßzen der Dardanellmspme an das Getreidegescbäft an der unteren * onau waren „au u_och den ganzen Monat Juni bindurcb recht fühlbar. Die merkten qudler batten noch immer viel MIZ? dux?" fieJZUanTUdemn wlMJkeistexaß'u tuF. Dazu kam 1! ne g ae age, vom 9 an , 0 im a gemeinen zum Schaden der Verkäufer blütger abgegeben werden* mußte.

_ Für Weizen blieben Südfrankreftb und Italien Hauvikäufer, wahrend die Naxbfrage von anderen Ländern aertng war. Neu- weizeu auf Lieferung kamen „einige Abschlüsse zustande. an all- aemeineu jedoch zeigen Gutsbensxr und chter nur geringe Neigung zu Vorverkäufcn. Sie wollen er!! nach endi tem Druscb verkaufen, 111 der Annahme, da fie dann erbebli böbere Preise er- zielen könnten. Mas _"äbrigen Weizenernte wird

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Z' 1140 1776,

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und Qualitäten find gleichmäßig gering. Die neue Ernte soll wenig befriedigen. 'Die Anbczufläcbe ut ebenfalls gering. Auch nachGerfie war nur germge Nachfrage zu verzeichnen. Infolge der billigen russi- 1_ben Angebqte gingen auch die biestgen Preise zurück. Dagegen werden r Neugetfte noch so_ b_obe Prein gefordert, daß Geschäfte mit dem Auslande fast unmoglich sind. Dabei soll die Beschaffenheit der neuen Ware d_urch Rost gelttten haben; auch soll der Ertrag nicht gerade sehr g1anzx_nd sern. Für Hafer werden, da fast keine Vorräte mehr vorhanden nnd, zur eckung des Eigenbedarfs des Landes 1ebr bybe Pretse_bezc_1blt._ Dte Ernteausficbten sollen für diese Frucbékart mcbt sebr aurzstrg sem Nur in der Moldau recbnet man mit einem guten Ergebnis. Das Maißgestbäst war anfangs fest, wurde aber YIM Ende des Monat;; durch die außerordentlich reiche Ernte am Plata se_br gedrückt. Die Nachrichten über den Stand der Mais- felder und uber den Ertrag der neuen Ernte lauten soweit günstig.

Die Aysfubr über Salina seewärts betrug vom 26. Mai

29. Jun:: Weizen Roggen

120 853 1:

. . 14875 1. Mars..... 2451481; Gerste . . . . . 9317 r.

Auf dem Frachtenmarkt berrscbte infolae gerinzZen Bedarfs

an Schiff8raum eine rubige Stimmun . Die “ra ten etru en 8 3 bis 8/6 Rotterdam/Antwerpen. g G ck 9 ,

Die Preise beliefen sicb auf (1000 1:3 611". Kontinent): Weizen 78,179 14,41; 39/0 FM., alte Ernte . . . . . . 183 .“ . . 187

. 1461147 . 1391140

! 1 „0 . . . . . . .

. . . . . Juli (1. St., neue Ernte . Roggen 70171 . alte Ernte ppb. . . . . .

74,775 , Helenen Ernte pyk. . . . . . . . 1481149 Gerste 60161 alte Ernte ])]It. . . . . . . . . 146 Hasxr unnotierbar.

Mats ])pb. . . . . ..... . . . 1247125

. kielnkormger Cmquantino ..... . 1425143

ErnteaussicbtenindenVereinigtenStaaten vonAmerika gegen Ende Juni 1912.

Wirzterweizen _wirJd jest in Texas und Oklaboma geerntet; der Schnitt. in detx_ norbltcberen Staatén wird bald beginnen. Der Monat Mar War ."". alle Weizengebiete im Binnenlande ungünsti . Ayr!) das erste Jumdnttel _war den_dort_iaen Saaten wenig förderli . Kuhle, sogar kalte Nachts brs rn das leßte Junidrittel ba_ben da? Wachstum bintangebalten. Daß die atlantiscbe Kaste weniger von der Uygunst' des Wetters zu leiden hatte, ist vor) geringem Yelqng, da_ die Wetzenernte der dortiaen Staaten zu kletn ist, _um fur dre Pretsbildung ins Gewicht zu fallen. Eber schon find the uberaus guten Ernteausfichten von Bedeutung, die in den pazifixcben Staaten Calrfornia, Oregon und Washington einen vollen Herbst „erwartxn lassen. Dte gesamte Wlntmveizenernte in der _Umon wrrd _beute auf etwa 350 Millionen Busbel gescbayt gegen “endgultig 430 656000 und 434 142000 Busbel m berden Vorjahren. Nach alter Er'abrung bringen mäßige Ernten auch geringe Güte des Koma und schwachen Meblgebalt, sodaß das Gesamtergebms em böses Manko sein wird. Sommerweizen Verspricbt in anesota und den beiden Dakota minde'ens soviel wie den Durebscbnttt 5er leßte_n zehn Jahre, obgleich die baufläehe mn un efabr 7 0/9 gerrngex er1cheint als im Vorjahre. Die Sommerung ste t an Bedxutunz bmter dézm Winterweizen weit zurück. Die Ernte in al1em Werzen wrrd bestensaüs als bescheiden zu bezeichnen sein.

Unter géwöbnlicben Umständen würden die amerikanischen Pro-

duktenméirkte einer „wilden Spekulation anbeimgefaüen sein. Aber 68 haben 11ch korb rte ernücbternden Folgen geltend gemacht, die eine lange andauerxtde Flaubeit des ganzkn Wirtschaftölebens gezeitigt battx. _Aucb ut dk'n FinanzkreiZen karan_ gelegen, die Ernteausficbten befnedxgenb erscbemen zu_ lauen. Anstatt, wie sonst üblich, dke Zukunft stark zu biZkonneren, dürfte:] die tonangebenden Ge- treidelcnte ficb kescbkeden haben, lieber aus das Kommende zu warten, vorläufig mämge Preiß: zu kalten und Vor allem rubigos Blut zu bewaubren. „T:: die Ernte um 3 bis 4 Wochen verspätet ist, so Und be) ?_cr Abxricklung des Julitermins Sehwierigkeiten nicbt _aUJgexcblonen, dre dann die ganze Preislage in Mit- [kiKMWbast zixbm kxürdcn. Ungümtiges Erntewetter oder irgend ein UnvctbcrgejebenW könnte die amerikanischen Weizen- börken Wicht aus Rand und Band bringen. Mais sollte schon kmebocb sjkben, ist aber tatsächlich kaum ficbtbar; viele Felder baden noch 111111! exnmal _gekermt: ja hier _und da wird sogar erst gepflüqt. Späte Aus_!50_t 81 ein wenig venprecbender Anfang. Immerhin braucht gluckltcbertveise noch _nicbt 0118 Aukficbt aufgegeben zu werden. Aebnlicbes gilt fUr die Bqumw olle und die sonstigen leitenden Ackerbauerzeugnisse des Miysxsfippitales. Hafer macbt so gut wie allein eine Auénabme. Er gedeiht am besten bei kühlem und feuchtem Wetter. Es ist "(*-aber auf, eine reiche Ernt6 zu rechnen, es sei denn. daß unvermittelt schwere und dauernde Hive. eiz1trrtén sollte. Das aber ist_ durckaus nicbt aukge- schloüeu, da bre ubliche Glur sckvn seit mindestens vier Wochen fällig ist. Djs W1esen sieben minder gut, da vieles im Winter auSge- froren tft, und_ auch da die' Bauern wean! Futtermangels gezwungen waren, das Vteb zu frübzerttg auf die Weide zu bringen. Asch in 41118111 dürfte danach das Erntejabr 1912 für Am-rika nur mäßig _günsttg werden. Von nun an wäre beständig gutes Wetter nötig, um uberhaupt nur einen befriedigenden Ertrag des Ackerbaues zu erzielen. An eine Ausfuhr von Körnetfrücbten, die den Welt- verkebr maßgebend oder nur irgendwie beeinfiuffen könnte, ist nicht zu denken. (Bericht des Karserlrchen Konsuls in St. Louis, Mo., vom 24. Juni 1912.)

Ernteergsebnisse in Cbile 1911/12.

Dex Kaiserliche Generalkonsul in Valparaiso berichtet unterm ]. Jum d. I.: Dte Hoffnungen auf eine befriedigende Ernte für das Jahr 1911/ 12 sznd im wesentlichen in Erfüllung gegangen, haben sogar teilweise die gehegten Envartungen überstiegen.

Die Weizenernte ist in den Bezirken von Santiago, Temuco, Osorno und Puerto Montt qualitativ wie quantiiativ elne reckt gute gewesen, hat aber im Bezirk von Valdivia durch Regen_ im Februar und im Bezirk von Concevcion durch Brand ([PLA]-18) etwas gelitten; der durchschnittlicbe erzielte Ka 10 Pesos für die anega von 82,11 kx; Die Ausfu r wird da Mangel an Segels 1ffen erschwert; im pafen von Talcabuarw liegen oße Weizenmengen, der Ausfubrgelegenbeit barrend, und (":ck von Yaldiyia bat trop der hohen Frachten, die Yde Exporteure iu “blen bereit sind, nur ein kleiner Teil der Vorkette fortgeschafft werden können. Rog en, Gerste und afer werdminerbeblicbgeringerem Umfange ange t als Weizen, den aber da, wo Anbau [&

der di als_ ut bezeichnet. sol1jedoch blutetxbeo “des Vorjahres etwas zum In Roggen wax der Umsaß unbedeutend. Vorräte

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