Den 9. Oktober. Dr. Schencke, eiitjäbrig-freiwilliger Arzt tm 2. Gren. Regt. Nr. 101 Kaiser Wilhelm, König von Preußen, unter Beauftragung mit Wahrnehmung einer bei dem Regt. offenen Assist. Arztstelle mit Wirkung vom 1. Oktobkr d. I zum Unterarzt des aktiven Dienststundes ernannt.
Kaiserliche Marine.
Den 6. Oktober. Stromeyer, Konteradmiral, Direktor'der Torpedewerkstatt zu Jriedrichßort, unter Enihebung von dieser Stellung, zur Verfüaung des Chefs der Marmestation der Ostsee „gestellt. Hering (Karl), Kapitän zur See, bisher voni Reichs- marineamt, zum Direktor der Torpedowerksiatt zu Friedrichsort ernannt. -
Königreich Preußen.
Seine Majestät der König haben AUergmlikdtZglst „geruhZ: dem Mediinala e or bei dem Medizina o egtum „er Provinz PommTrn, IsFsieskfiizinalrat Dx. Neumeistex m Stettin den Charakter als Geheimer Medtztiialxat_zu verleihen und der Wahl des Oberlehrers Dr. Hßmrich ngxckborst an der Oberrea1schule der Franckeschen Stiftungen m_ „Hall-e a. S. zum Direktor de? Realschule nebst Realprogymnasrum m Ems die AUerhöchste Bestätigung zu ertetlen.
Seine Majestät der König haben Allergnädigst gernht:
dem KommerzienratFEduard Barttlisngo-in Wiesbaden den * * ls (He eimer Lommer ienra owre _ CWM? FabrikHZsiHer Theodor?3 qutram 111 Neumünste'r, dem Kaufmann Max Charlier m Co'ln, dem Kqufmann W11- helm Köster in Dortmund 11111) dem Fabrikanten Emtl Schleicher in Stolberg, Landkreis Aachen, den Charakter als Kommerzienrat zii verleihen.
u den Bsri 1 vom 24. September d. I. will Ich hierdthlrckf) der Stath Uetersen in der Provinz Schleswrg- Holstein auf Grund des Gefeßes vom 11. Zum 1874 (Geseß- samml. S. 221 ff.) das Recht verle111Zn,'zur AUYfithrimg des geplanten Erweiterungsbaues des Ftadttschen Krankenhauses „Vleekerstift“ die Parzellen Nr. 21 bis 2“, Kartenblatt 16 der Gemarkung Uetersen, im Wege der Entergnnn g zu erwerben. Ein Lageplan folgt anbei znrück.
Jagdhaus Rominten, den 3. Oktober 1912. W i l h e l m 12. von Dallwitz. An dsn Minister des Innern.
Ministerium der geistlicheiz und Unterricht?:- “ angelegenheiten.
Das mit dem Senat der fwien Hansastadt Bremen nach dem Runderlass vom 7. Februar 1899 -- [1111 ONNZZCZ »- Zéntralblatt fiir die Unterricht§verwaltimg S. 368). getroffene Zlbkommen tritt, soweit es sick) auf die gegensxitige An- erkennung dsr Befähigungszeii'gmsye „fur Lfehre: rinnen der weiblichen Handarbettey bezieht, "Ut dexn 1.April 1913 außer Kraft. Die BefähigungeZzeugnme fur HandarbeitHlehrerinnen, die von diesem Zeitpunkt ab auf Grund der in Bremen bestehendén Bestimmiirxgen ausgestel11 werden, erkangsn demnach fiir daS preußiscye StaatSJebtet keine GUMMI. D' K" ' [“ck R iiimg
te 01119110 . age“ , -,--„_,__ , „ '
Das Königliche Provinzialschulkolleginm ssße ick) WWW Zur N4chcxchtung . 111..Ke]1ntu.ix3,„«- . ...
Berlin, den 27. September 1912. .
Der Minister der geistlichen und Unterrichtsimgelegenhetten. I. V.: vonBremen. _ _ _ An die Königlichen Regierungen undProvinzialschu1kollegten.
Dem 21.11usikdirigenten Ferdinand Rig“- in Burscheid ist der Titel Königlicher Musikdirektor verliehen worden.
Ministerium für Landwirtschaft, Domänen und Forsten.
Dem Abteiliingßvorstehcr an der Laydwwtscbciftlixlxn «ser- snchcZstatimi der Landwirtschaft§kmnmcr f1111' die „Provinz West: falsn Dr. phil. AWEU Spißck'ermann m Munster ist daS Prädikat Professor bsigelegt worden. '
I)ie Oberförstcrstelle_Kurwien im ?)iegicrimgsbczirk AÜcnftein ist voraussichiltck), zum 1. Januar k. I.. zu be- seßen. Bewerbungen müssen bis zum 1. November eingehen.
S ' d:r,e[len, dsr Staatssekretär deS ReiÖHkoloiiiglainis, WirkliZZTHFHézime Fiat Dr. Solf ist von seiner Di-enstrßise nach Deutsch Südwestafrika, den englischen KolomewSudafrtkas'und nach Ostafrika zurückgekehrt und hat die Geschafte heute Wieder übernommen,
Yichfamtliches. Deutsches Reick)-
Preufzen. Berliii,15.0ktober 1912.
ine Ma'estät der Kaiser und König nahmen 521112 im Jégedschloß .Hxibertusstock den Vortrag des Chedees Ziml- kabinetts, Wirklichen Geheimen Rats von Valentini enigcgen.
' i ' ten Ausschüsse des Bundeßratgefür Handel und Fxxkxberre 31th für Folk und Steuerwesen forme der Aus-
schuß für Handel und crkehr hielten heute Sißungen.
un des „W. T. B.“ sind S. M. S. „See- ext?ITW YeldU-g Oktober in Kilma-Kisfiwani, S. M. S. „Möme“ am 12. d. M. in Swako txnznd und S. M. S. „Panther“ an demselben Tage in rtbi (Kamerun). „ferner am 13. Oktober S. M. . „Nürnberg“ in Tsm tau, S. . S. „Emden“ in Kobe (Japan) und S. M. Flu kbx; „Otter“ in ankau und am 14. d. M. S. M. S. „Tiger in Hongkong e ngetroffen.
Baden.
Die „Kärlswher Zeitung“ gibt die vertagten Ständeversammlung 22. Oktober, bekannt.
Einberufung der auf Dienstag, den
Oesterreich-ngaru.
Der vereini te eeres- und Marineausschuß der Ungarischen Deglechion „bai _nach einer Meldung des „W. T. B.“ gestern die m1111ar1schen Nachtragsfrxdtte im allgemeinen und in den Einzelposten angenommen. Dre Kredite gelangen heute im Plenum zur Verhandlung.
Großbritannien und Irland.
“ m Ober an e _ab gestern der ViZcount.Mor,le1) auf eine Zlnfrage LYrd LsansJownes nach Nachrichten iiber„dte L ag € auf dem Balkan [aut Meldung des „W. T. B. folgende
& “' n ab:" ' (,rklaru g Amt habe am Vormittag die Abschrift einer
Das Auswärtige , ' , d' d' bul arische Regierung an ihre Ver- Zirkulardepesche erhalten [€ 18 Lund die vom bulgarischen Ge-
tretun in London ericbtst babs, ' ' sandter? mitgeteilt Horden sei. Diese Depesche enihalte ziemlich genau dasjsnige, was in dié'sér Hinsicht erivartet worden sxi imd was auch bereits in der Presse gestanden dahin, ' V1€Ü€lcht babe Lord Lansdowne ein Interesse daran, einiges ubßr die türkiscb-italienischsn Verhandlungen zukerfabren. Die englische Regierung habe, wie das Haus sich _vollstanitg Verfichert halten möge, im allgemeinen die Hoffming und die Erivartung gehxgt, daß diese Verhandlungen zum Frieden fuhren Wiirden. DLÖHÜW musse die en lische Regierung gleich den anderen „Machten die unerwartete ungüntige Wendung sebr bedausrii, die die Verhaadlzmgen m der Schweiz genommen hätten. Ob disse Wkndung zu einem Abbruch der Verhandlungen führen werd8,_sei heute noch nicht pofitiv zu sagen, aber das Haus werde ein Jntereme daran haben, zu" exfahren, daf; es bcdauerlicher Weise wahr sei, daß die gSgenivartigkn Aussichten ungünstig seien. _ . ' » Das Unterhaus hat die Gurlldtine-Resdluttoy der Regierung über die Home Rule Bill nach einer bis heute 3 Uhr Morgens dauernden Stßung, obiger Quelle ziifolge, mit 203 ge en 100 Stimmen angenommen. Die Regierung hat die FriLt zur Beratung der Bil] von 34 auf 36 Tage ver- län ert.
g Frankreich.
er Minite rä ident Poincaré vereinigte gestemx' wie , ..DT B.“ isnerlpdet,s am Quai d'Orsay mehrere Minister- Zollegen nebst den Chefs decZ Generalstabes der Armee, und der Makine, den Direktoren der politischei] Klugxlegenbetten, der allgemeinen Fondsbewegung umd des Yeniltchen RechnungS- we'sens, um eine Anzahl seit Monaten s webender Fragen weiter zu beraten.
Spanien.
Das arlaÜTikt'hat gestern nachmittag _seme Sißuugen wieder auégßenommen. Bei der?.röffmzng der Sißung gedachten die Präsi enten der beiden'Hauser m bewegten Worten ddr verstorbenen Infantin Marta Theresa. Dr_e Sißungen m Kammer und Senat wurdcn sodann zum Zeichen der Trausr
“Eder au" 9 oben. , Wi sg H Schlonz.
- Ee-iéri:*b31--*31-O11chw-“chneBesprecbizngder'tiirkischen" und itsalien,isch9n FriedenSunterhandleiZ stattgefimden, in der aber, wie die „Agence Havas“ meldet, em endgnltrges Ergebnis nicht erzielt wordsn ist.
Türkei.
Die Antwortnots der Pfor'teduf die Note dsr Machte ist qestern vormittcig auf der österrzxickxsckxiliigartsckxn Botschaft iibekreicbt worden. Wie das Wiener „5155? «*.-elegrapheu- korrespondcnzbureau“ meldet, erkläxt der Minister dss Aeußern im NAMEN der ottomanischen Regierung 11] der Note:
Dic Pfoxte thS, wie die Botschafxcr sich ukkrzkugén korintx'zi, die Notwsndigkcii der Diirckyfijbkupg Von91€forn16n anytkannt, die im: die Verwaltung dks Reichs univendbar seism. um dqs Gékkkhk'n, die Ein- riack)t und die Harmdnis Unter seinen dsrschiedenartigchii Ykstandterlxn zy. fich€rn. (Tr glaube aber, daß eine fremde Emmtsckynng diesem WIrkc ni-bt nützlicb sein werde. _ WEnn, die bis _cht g?- macbtsn kadrmversucbe nicht gcgluckt scu'n, _ so [1996 die Ursach iii dcn StökUnJLU, die yon den bekanxtztßn *Yéldkn" der Ver- hcyimg bkrngcrUfén wordsn seum. Dkk Yetnisier exkkgrt fkrFer, das; die Pforté fich v-I111t'a'ndig den yon den, Mackyien auxgewamteii Anstrenqunae'n anschlißsn werde, th SUMWÜM VNZ'ÖLUAM, dk? großes Unglück irn G:fo[ge babcn w11kdkn urid dsrxn Ausdehnung nie- mand Vormisssbsn könns. DZT Minister Wclit wetter aiif dtex chdsu. tung bon Artkel 23 dss Bcrlin€r Vkrirageß bin und erklart, die Piortsx sei Entscküoffkn, das GLséZ Von 1880 in seinem ganzIn geschichiltchen Umfange anzuwenden, und werde einen. cnxsprechcndcq Gsssßenxwgrf bei der Eröffnung dss Pmlamenis einbnngkn- Die gygxnwartige Regierung dürfe nicht für die Winkexzuge dk? VLMÜUJMÖLÜ Verant- wortlich gcmasbt wrdsn; fie sei entschlosscy, unt dezr Vérgangenbeit zu br-ch.-n. Die ottonmnischcn Behörden WUK)?" den BMW erhaltei), unberzixgliä) das GCs-KH [“i-n 1880 in Kraft treten zizwlassen. Die beabfickytigtcn Rxformen soUtc'n nicht nur Z" dkk MWPCUWLU, sondern auch in der afiatisckxen Türkei zur Durchführung Mlangén." '
-- Auf die gestern vom griechischen Gésandten u'berretchte Note der griechischen Regierung, die dre Freigabe .der griechischen Schiffe 511111911 24 Stmidesii verlangt itixd erklart, falls die Pforte die Schiffe nicht fxxrgabe, werde (5;r1e„chenland die Maßnahm2n ergreifen, die es fur gut ÜU[19,„UM seine Ehre zii verteidigen, hat die Pforte befchl0ffLW Wie du? Wiener K. K. Telegr.-Korresp.-Bureau alzs sicherer Quexlle erfahxt, 11111' diejenigen griechischen Schiffe freizugeben, d1e Ladung fur eme fremde Macht tragen. . ' . " .
_ Ein Jrade ermächtigt dcn Finanzminister, fur Kriegs: zwscke 6 Millioncii fund auSzUJLÜFU- dlz? durch Em- nabmen auß der KriegStener, der Mtlttarbefremngstaxe und anderen HilféZmittcln gedeckt werden so?)?k- FWW M] die Regierung wegen eines Vorschusses von - 12 MlÜlonen Pfund mit der Ottomanbank verhandeln. ,
Das „Reutersche Bureau“ meldet mzs Podgorißa, daß die Montenegriner unter General Wukotlksch vorgestern die
öhe Visitor bei Guin'e owie zwei ZVLÜLkL„SÉLUllk!ILk1 der Türken besexzt haben.s 1Dies Türken, dle herJM Widerstand
lei tejen, erlitten betvä'cötliche Vévluste, Nach einer weiten„ Mleung des genannten Bureau? „bat fich dte'Stadt Tu“ gestern ergeben. Dikmontenegrnusche Infanterie bereitete sjch am Mittag- unter ArtiUeriefeuer 'zum leiden Sturm auf TUK. vor, als ein türkischer Offizier Mit der weißenFlagge erschien- Der Kommandant, ermprinz Danilo, empfing den Offizier und nahm die Bedinßungen der Uebergabe der GTMÜM' an. Bald darau erschien eine Abordnung von Burger„ im montene rinis en Hauptquartier und bat um Gnadx In den B'eestigungen fand mgn mehrere Geschüße, dar- unter drei englischen und zwei deutschen Ursprungs," hie sämtlich durch, das monßenegrimsche Feuer schwex beschädigt waren. Die Beute umfaßte ferner acht Maschinengewehre, 7000 Mausergemehre, viele Pferde, 800' Zelte und Lebens- mittel für zehn Tage. Die, Garnison bestand aus sechg NizambataiUc-nen. Drei Bataillon? wurdxii .- Abends nach Podgorißa gebracht. Am N,achm1ttag rnsxtezi die Montene- griner in die-Stadt ein, wo fte von der chthltchen Bevolkerung und den Malifforen mit Jubel empfangen wurden.
Einer Meldung der „Agence Havas“*' voip heutigen Tage zufolqe wird amtlich bekanntgegeben, daß die turktsxhen Truppen in er Gegend von (Husmje, nczchdem sie „Verstarkungen'er: halten hatten, die Offensive erßmffen' und die Mo'ntenegrmer unter erheblichen Verlusten ü er die Grenze zurückgeworfen aben. , .
h .Der Kampf an der türktsck)-seybtschen (Hanze dauerte den ganzen gestrigen Tag. Der,?[gence Harms zu: folge eröffneten die 3000 Mann starken ,tur-ktschen Tqupen das Feuer gegen Ristowaß und beseßten serbische? Gebiet latzgs der Grenze in einer Ausdehnung von fast mer Kilometern b1s Gor- qortogoch. Die serbischen Grenzwachen suchten den Vormarsch der türkischen Streitkräfte durch Gewehrfeizer ,aufz'ulxglten. Nack) amtlichen Berichten aus Belgrad haben sich die iur'tschen Truppen iiber die Grenze zurückgezogen., Die serbische Regierung erklärt, sie werde sich auf die Defenswe _beschrgnken und die Offensivénur dann ergreifen, wenn der Einfall großeren Umfang anne men oÜte. „ ,. ' *
lZchrqeyTtern abend griffen ßtma 5-00t11rktsche Sd!- daten den wsstlick) von Tchujnrkoe] (Bßzixk Tamrasch) b6f111d- lichen bulgarischen Posten an. Du? woxngen bulgarischen Grenzwachsoldaten deS Poste'ns zogen sich m'folge der ihnen erteilten Weisung, )'Lden Ztmschenial] zu Ucrmeiden, ohne Ver: [Uste zuriick. -
Griechenland.
Die Re, ierunq hat ihren Geiandten Gryparts iir Konsumtinopel,x wie „W. T. B.“ zneldet, beauftragt, der Pforte wegen der Beschlagnahme griechiscxzsr Hande_lsschtf,fe eine Note zu überreichen, in der unter'FestsßYmg einer Frist v on 24 Stunden verlangt wird, das; dre Schiffe freigegeben und deren Eigentümer entschädigt wexdc-u. _ Die vorgestßrn abend dem türkischen GFTandteZ in Athen iiberreichte Note stimmt Mit der bul ari en oie ü erein. '
«gBeisCLbem gestrigen Wiederzusammenxriit der Kammer, in der auch dis kretischen Abgeo'rdneten er1ch1enen maren, er; klärte der Ministerpräsident Ventzolos, der „Agence Havas zufolgo, betreffs der kretischep Verfassung: „&
Er würde fich mit Liner radikalen Losung der kreti1chen Frage nicht in abgssonderter Steliung bkfinden. _ Jndéffen, um mcht neue Schwierigkeilen zu schaffsn und den Bsmziiwngen um Erhaltung dss allgemeinen Friedens nicht entgegenzuaybéiten, uyd vorausgeflßt, _daß. die Verhältnisse nicht bis zum Kriege sicb entwickclrz foliten, irurk? er sich mit einer neuen Wrüdergebenden Losuwg begnugen. Das inter- nationale. Statut wiirde, wie es Von den MaYen gcschxffen worden ist, beachtet Werden. Griecbénland würde die irivaltung der Insul übernxbmen, und die krétischc'n Abgeordnélcn solltkn zum gri€chiychkn Parlamkxni zngelasstn werdcn.
Serbien.
Die Antwortnote der serbischen TiiikU-imd *M- 616 Gkoßmächie- hai, etwa denselben Wortlaut 11112 die vorgestern vdn derubnl; garischen Regierung der Türkei und den (Hwßmachten uber:
' te Note. Mch Bulgarien.
Die in der vorgestern der Türkei überreichten Now entlmltenen Re ormforderungen lauten, Meldungen des, „W. T. B.“ zu olge, nack; genauen Aiigaben, nne “Folgt:
]) Bkstätigunß dsr ethnischen Autonomi€ der Vos Reichs mit allen ihren Konsequenzen.,
2) Propolrtionale chkretung jedes Volkssiammss mani" Ln arame'nt. ,
35!) ZXaffxmg k)der CZrisien zu allen öfisntlichsn Asmtern m den Von E ri1ten bewo ntkn rovinzen. “
4)h Ansrksnmmg dev Gleickyberkcbiigung dcr chriskéichen Gemeinde"- fchulen aÜer (Grad: mit d€n* otwmamschi Schulen.
5) Verpflichtung dsr Pforte, k-xinex“. Versuch zur Aendexuna „des eibnoko ischen Cbaraktsrs der ProvinzM ks Otwmaniscben REWE durch Bprlanzuna musLTmatiischc-r B=:051kerung zu machen. '
6) Regionale Nékrutierung dxr Cöriftcri für Wii Heeresdienst mii christlich€n Kaders. Bis zur BlldUKg d*e]er Kaders Aufstbub dkl AUÖbkbUng. ' _ .
7) Rcorqanisatwn dcr Gcndaxmexiix nach Wilajets 'in,er euro- päisckWn Türkei unter dkm tatsächlickycn Kommando schWekzeriscber oder belgiscbcr Organisatoren. _ .
8) In den auch Von Cbriii-zn bewohntea thajets Ernerznung schweizerischer oder belgiich€r WUTis, dt? VOI? don Vkächten"zu bestatigkn smd und denen Von den Wabibxzirken gewabiQe Generalrate zur Skike te en. '
s b 9) Einrichtung Links aus Christen und Muselma-nen in gsetcher Anzahl zysammcngese'ßten döbsxen Rats hkl dem Großwesirat zur Ueberwachung der Antvendung dieser chfc-rmcn.
Die Botschafter dsr Großmächte und die (Gisandten der vier Balkanstaaien sollen die AUfgabe haben, die Tätigkeit und dieArbeiten dicses Rats zu verfolgkn.
Die bulgarische Régierung spricht ferner die Hoffnung aus, daß die Pforte diese Reformen binn_en 6 Monaten einführen iind zum Zeichen ihres Einverstärxdnisses die_Mobilis1erung rüxk- gängig machen meide. Für die Demobilisierung ist keine Frist gestellt.
Regierung an die
sstämme keks-
im Okw-
Statiftik und Volkswirtschaft.
Zur Arbeiterbewegung.
In Coruüa find, wie „W. T. B.“ meldet, die Hafen- arbeiter und Lastträg er in den Ausstand gstreten. Sie fordern ö ere Löhne. .“ h h Aus Sevilla wird dem .I)» T. B,“ telegrapbicrk, daß 630 Bergleute wegen der Entlassung eines Aibeiters in den Aus- stand getreten sind und droben, einen allgemeinen Auéstand der Berg- arbeiter herbeizuführen.
(Weitere „Statistische Nachrichten“ s. i. d. Ersten Beilage.)
wie „W. T.“B.“'meld"ét','“ "'
M83 des „Zentralblatts der egeben im M*inisterium der öffentlichen Arbeiten, Lat folgenden Inhalt: Amtliche's: Dienstnachr1chtem Die ZoUneubauten in München. -- Die Q Betons. - V ' Königlichen Made Künste in Berlin preis auf dem (Gebiete
Siebermvg des Sparbetrie es bei Schlaufen. Holzes senkrecht zur Faser. _ deutschen Stromgebieten im September 1912.
Bauverwaltung“, beraus- vom 12. Oktober -- Nichiamt1iches: uellung des Zemenis und sfeicr. - Wettbewerb der um dem Großen Staats- der Architektur für das Jahr 1913. -- Wett- bewerb um Entwürfe für ein neues Kunstakademiegebäude in Diissel- d f. - Eisenbabnfachwixsenschaftlicbe Vorlesungen in
reußkn. - - Saber estigkeit des Waffeistandsverhältnisse in den nord-
Die Haferern Sudeten- und arößtenteils erst ständig eing-bracht. [änder ist der Haier
verdr . Mais hat
aber im Hügellande xbenso wie der S
1
Kunst und Wissenschaft.
Der ordentliche UniVerfität, Gsheimer länßerem Leiden in seinem 58. Westpreuße, siudierte in Leipzig,
ck im Jahre 1878 in Göttingxn er Von 1882 bis 1883 an der NFL]: HilfSarbeiter tätig gewesen war, folgte er fe or an die Kieler Universität, wo er bald zum und bis zum Frühling des [eßtvergangenen Jahres leb
edelte. Das Hauptgebiet der kcreskunde, ivennschon er (11163 in fie einbezog. Als Schrift „Der OzLatk
Literatur.
Moderne Gerhard Bock(Ver1ag W I. N 5 ckck). Da die Nachfra e nach Revolvixr), besonders als .Takxcbknwaffen“,
die Literatur über diese Verteidigungsmittel
wahl des für seine Zwecke g&ignctstkn hat dabei, der eigknen Erfahrung nach, Faustfeuerwaffen jeder
Konstruktion Utzd andbabung jedermann eine geboten, bei entxprecbend'er Uebung ein guter
zu können,
-- General der Infanterie stens- und Clxarakterbild. [eutnant im (Verlag Gerhard Stalling, Oldenlc'urg i. Gr., P zu der im September d. J. staltgsbabien Feier Bestehens des Jnfanterixreqiments Nr. 30 für deffen Angehörige geschriebene Buch weiteren Kreisen Béacbtung. Und zwar
Vcrfaßt von
des G Lk ergänzt und fie, zumcisi punkten als nur Von denen d-Zs Feldherrn, in vorausseßend. Das Schmidtsche Wkrk bensgang dss verewigten Gensraks in erster Linie vor seines Rubmes zu beschreiben. Einzelheiten cin, schildert seine? Grundsäße , ' aUmäblicbss Tagen seines größten
diknstiickpen HérVOrtrstsn
weit berührt, als fie zur Verboüständigung dks Le
bildes dienen können. Eine
Regiments 30 von ganz bksonderem Jntereffe sein.
Land- und Fürftwirtschast.
B e 'r i ck t
di? Ernte d€r
iesen und Wxiden in
Anfang Oktobsr1912.
(ZusammengesteUt im K. K. Ackerbauministkr Tabellarische Ueb€rsicht.
»
kx. * "'“ über den Stand und schläge, W
,Klasfifikation dcs Standes beziehungsweise der Ernte
kder Feldfrüchte, Kleeschlägk
Länder """] *" “*“" und Landesteile ' “*
1
Niederösterreich ., berüsterreicb . . lzburg Steiermark . Kärnten ..... Krain ....... Nordtirol und Vorarlberg . . Südtirol ..... Küstenland . . . . Dalmatien . . . S_bmen ..... Schl€sieu ..... Wesigalizien . . . i alizien. . u owina . . . .
Ge td . «3333315 do. (Okt. 1910)
, Anmerkung. uztttel, 3 :
Zucksrrüben
Mais
&» W „W (ck
[ |
PM? 1111!
_»
ZOLD IOFF » S': 7- W
_ «_ „_--.» _...- -
30 x_-
3.4 2,9 ,'
2,7 * * “ 7 3,3 , * 2,2
1) Klassifikationßnote 1 :
mittel, 4 : untermittel, 5 : sehr schlecht
Professor für Geograpbie an de Regierungsrat Dr. Otto Kümme Lebensjahre gestorben. Göttingcn und Bkrlin u für das Fach der Erdkunde. Deutschen Seewarte als wissenschaft- Linem Ruf als Pro- Ordinarius aufrückte nach welchem etipunkt er als Nachfolger Theobald Fischers nach Marburg über-
Jnfantkrikregimcnt Graf Werder (4. Rheini
Erfolg-ks dor und _nach der Li Dic Kriegsbkgkbenheiten dss Werdkrschen Korps Ynd dabei nur so-
ens und Cbarakter- AuSzügß aus dxm B1iefwechsel zwischen dem Grafen Werder und seinem Regiment Entbaktende Anlage verwoliständigt noch die Cbarakterschildcrung und dürfte für die Angehörigsn des
rte,
Faustfeuerroaffen und ihr (Gebrauch von eumann, Neudamm, Fausjfeuerwaffen (P außerordentlich groß und noch recht gering ist, hat sich der Verfasser bor eine dankbare Aufgabe gestellt, dem Anfänger über die ersten Schwierigkeiten bei der Erlernung des Waffengebraucbs und der Aus- Modeüs hinwegzuhelfen. Er nur die besten und crprobtesten Art in seine Betrackytungen gezogen und in deren durch 242 T6 tabbildungen dkranschaulicbten Beschreibung nach Die prakti1ch€ Anleitung Pistolenschüse zu werden und diese Kunst sOWth sportlich wie zur Selbstverteidigung ausüben
Graf Von Werder. " Ernst Scbmidt, Obkr- sch€n) Nr. 30. reis 2 «M.) Disses dss bundertjährigsn ursprünglich nur Verdient umsomcbr, nen Vsröffenilichungcsn iiber die Persönlichkeit von anderen Gesichts- gswandker und fesselnder SchreibWeife vorführt. keins krikgsxisscbicbtlich Zsbxldznx Leser verfolgt den
auch als
aitungen bis
Feldfrüchte, Klee- Oesterreich
iam.)
Wissen und Weiden 1)
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„(“OK“-«W _thoxczoxkOJIKWZxL-XWZO (.: WHR] QWWWWBWWQP
sehr gut, 2 : übe'r- . Die Noten
für die einzelnen Länder beziehungéiveise Landesteile sowie für den
esamtdurcbschnitt find chthebietc,
1 aus den Klasßßkationkziffern für r Ernteerträae, berechnet.
nur in
Berichte nicbt in geuüaendxr Anzahl cinlangten.
„ Der Anbau der Wintersaaten (Weizen und Roggen)
USLrallbeendet und wird der Stand derselben im Nov assifiztert werden.
die eimelnen
und zwar unter Zugrundelegung der vorjäbrigén
Ein Strich bedeutet, daß die betreffende Frucht gar nicht oder sehr beschränktem Ausmaße gebaut wird, ein Punkt, daß die
ist noch nicht
emberbet ichte
Witterungsverlauf in der Zeit vom 1. bis 30.September.
Im Monat September herrschte in Mögenommen Temveraiuren
An der die Tcmperaturcn standen aber auch hicr ziemlieh tief.
allen Ländern
vorwiegend trübes, réaneriscbes Wetter.
dria waren die Mit erx-ngdveebältnisse etwas
Oesterreicbs,
das Küsieuland und Dalmatien, bei abnormal tiefen
günstiger,
r Marburger [ ist nach Kümmel, ein nd habilitierte Nachdem
Preis geb. istoien und
Zweck, den dkm beepunkke Es gibt mehr auf interesfiersnde Nnsck) imd
saine-Scblacbt.
[ande der
[pen- und
jedoch hie und da Von an
Die Ernte der [ande von NiederösiH-rr
Skptemberiagkn im G
Forschung des Verstorbenen War die feuchtigkeit Vermehrte
alle anderen Gebiete der Erdkunde seine wichtigsten wissenschaftlichen Wkrke seien die und sein .Haiidbucky der Ozeanographie“ genannt.
folge des Mangels an
sprecbenden. Die Futterr ü ben
auch in dkn , Kraut bat fich indes
Regenwetter erbeblich
der AWM- nock) immxr teilweise, kommc-kn. béginnt zii faulsn, Karpatbénländern, find
tts g€machi,
sonders in
A1tsmasze Vorgenommxn bödsn die Vorhandene N
in den Gkbirgsgegendkn durchgeführt wurde.
entwickeln, und späterc äußerst langsam empor.
Nach ministeriums
geschätzt gkgcn 48,61, vom 9. Sc'ptember d.
d€n sttcmbermonat vielen Jabrzsbnten
eixren Tag, anderen großen Teile
skarke RLJCUfÄÜL gab
0115 dsn Ufern Am Wknigstkn Regsn Die Temperatur verblieb dem Normale,
Fagsn und am 4. und 5.
an mehreren Stelien eingetrkten. Die große'n Unregelmäßigkeitsn des
sämtlichxn Zw fck
nicbt überall aus ereift FU'Fxtbsfindet sich noch auf dem Fe de,
vätmais in Dalmatien, noch UU Übkiaetx ist die Ernte in Dalmatien fast Md in Mittkkkaaen des Küstenlandes sowie in den R Krain imd Südtirol zum größten Teil
, Die Kartoffelernte wurde dur ledkkskhläae Vé'kerngt, ist im Flach- und
Wurze1zuwachs als auch die Zunahme Erntemenge dürfte re Zeigen no besonders starkps Wurzelwachstum. dsn _sudlicben Alvenkändern und in Nieder SudCtenländern begonnen.
„ im allgemeinen gut entwickslt kc-me fksien Köpfe gebildet. Mit der E Sud- und isilweise in den südlicben Alpenländern Klee (Rotklee und Luzerne). Grummetfechsung wurde
daß sie wcdc'r für eine Grum Der Nachwuchs der , ist jedoch in Gebixgsgegen Nachtfrbste in Stockung geraten.
W eiden konnten ungeacbiet der gutbestandmwn Grasnarbe infolge der naßkalten Wittertwg nicbt geleaexten Wéiden blieb die Vegetation zufolge besblicb zurück. Alpweiden mußten überdies wegen Vorzeitiger Schnee- faUe frübsr geräumt werden als sonst. Dsr Anbau der Wintersaaten
Frübsaafen Z::d Wohl
Dem küch-n und rkgneriskbsn ' Septemberwetikr,
s Monats Oktober ka-xm
bisherigcn Bkobacbtungen brachte reich1iche Nisdßrschläge, beispiellos Wicht
100 bis 150 0/0 überragt. an dem nicht größsre Ré"
getretén sind und bsdputsnde fiel in der Mikis des L
ja sogar Nachtfröste warden in
Allgemeine Bemerkungen.
te wurde in Eebiraögrgknden der Karpalbenländer zufolge der in dkn le ten Septembert
der Alpen-, Sudeten- aä borgen. die and
sowi
Erntéarbsit. In
Wärme und So des Zuck
ck) sebr
beci '
Karpatbeizländern sowie in den Sudkten [andkr viel Futter verdorben. Grummetérnte
deLgleickysn in das reichliche
infolge
€ noch f Grasnarbe hat
gkbörig ausgenuyt
ackfrucbternte bi§b€r 1118113811, äffe jsde
der Alpen- und Sudeten
Saaten
Saatsnsi-ccnd "ln“tMga-s'ft ' ***-***“ "* *
dsm Saatsnsiandsbericbt vom 9. Oktober d. J. nur 48,99 und Von Kartoffeln auf 51,59 MiÜi bxziebunZNveise 52,01 nach 12 ,5.
des Wird der
August folgte Von dem
und
Seit dsm [kxien Bsr
im Süden
wo die
Oktobkr dsrzsichnet,
übsrmäßige Feuchtigkeit an vielen StCÜxn die noch n ungedrostbcnen (Hetreideschober teils ganz Verdorben
schadigt bat. Druschaibkiten fiercn, und das dcs durchfcucbteten Gégendén ni
mehrmals
begann
srgax die
rträgc bei a„l]cn vier ungünstig wurdcn aueh die da der übernasse Boden Hsrbstsaat nur an in viel kleinerkm Maße Siullcn können die Herbsia
zeit nicht mehr begonnen werden, dort aber, wo die
richtigen Zeit erfolgte,
abgesrntets Getréide konnte
Infolge der anbaltendcn Niederschläge Wurdkn die
aufgehalten und mußten
Das In einigsn ngende
nicht abgeschxiittene
ZL ne
. „ , des sait dem lcßten t eingetretenen ungünstigen Weztters die damals ausgewiesenen
Halmfrücbten Line erheblichere Abnahme
aufwslsen
nteschäyungcn Aussaatar
Ack€tungs- Und
nicht verwsndbar gsivorden ist und die wenigen SteUen und
gegenüber beendigt werden konnte. ussaaten infolge
anch
befindlichen Pflanzen beeinflußt, ra kaltes rlgnerisches
von Mais, Kartoffeln und
wurde durch das geworfen. '
sogar auch steÜanMe ausgezeichneten
, Rüben gehindert und (1116 belmsunssNbeiwn anfgebatten hat. Das C
eintrauben verzögerte,
'
tnretfen
anhaltend kühle und régxieriscbe We Em" großer Teil ist noch grun, infolgedeCY'en haben sich
rnteausfichten im grö
gen des Küstenla und Kar war'mer, s
teilweis Sudetenländer _dem Abschluss nabe, ix_i den Gebirqxlagen der genannten Lander [andern übérbanpt erst begonnen Worden. De die Kartoffeln find zumeist groß und schön-
nders bei Speisekartoff
Zuckerrüben ist im Tie sicb, Böhmen und Mähren seit anae, doch värursacbt die b cbiverkn babsn die Rüben sielleniveise unter stauender
cbt 'bkfriedigend ausfallen. üppiges Bkattimxrk,
t dem Auskoden wurde in österreich sowie vereinzelt
Die im all im "Berichtsmonat ab
er zuseétzt gemäbien Wieskn gswieskn, bésonders in den wemmung derart versitmpfi,
im allgemeinen gnte dkn durch Reif: und
(Wsizsn und Rogssn) isi bk?- den Karpatbenländern noch sehr im Rücksiande, nnd 'die Nassaatqvon Weizen konnte Wegkn
während auf fahrweren ' Pflugarbeit unmöglich weitesten Vorgeschrittkn ist der Anbau yon Roggen, . „ " , schön auchgangc-n, könnén fich jedoch bei der vkrbaltnismaßtg ssbr geringen Wärme nur schwach keimen aus dem ,gléicben (Grunde
(W
un arischcn rtrag an M*ais auf
auch das Mutter im abwich.
beucr dcr sonst deren das
genfäÜe aus dkm 6111611 oder des Landes gsmeldst wwrden Cs naniLntlich Donau, in den nordnwsilichsn Komitaten nnd bss bürgen (Nygcnmsnße 100 bis 250 mw), Gsbiete überschwwnmtkn. ' ande-s Und im Alföld. wahrend der ganzen vier Wochen stark unter den [?Ztcn Scptembkr- und auch Sebneefal] isi
„ wegen der Unpasfierbarksit Bodens besonders in den östlichen und nördlicth er Dach gebracht Wksden. in den Schobern sowsit anSgekeimt, daß ein großer Tail der Körner unbrauchbar ngorden ist.
Gétreide ist zudem
der vorgeschrittenen Jahres- , Herbstaussaat zur „ sind dre Saqtcn größtenteils schön aus- gekeimt. Ungunstig wurden dnrch die Wittsrung
das Klauben von Fxldarbeiten und Ein-
immer 'unreif, stellenweise die b
Aspen-,
schlechten Witterung
agen und vielfach undoll: In hö eren Lagen der Alpkn- und Sudeten: A d- C und ein großer Teil der wo sie auswäcbst oder ganz
durch Nässe sowie durch Kälte
geliitén und bedarf zur normalen Reife in höheren La
ndes, ganz besonders patbenländer, onniger Tage; , ferner in Tief- tederungen von
nzich
auernden und häufigen e auch im Hügel- hingegen e in den Karpatben- r KnoÜcnansaiZ ist reichlich, 3111119! in leichter Engerlingetx und Feldmausen beschädigt. bindkgkn Böden bat die Knollenfaule beso Ausbreitung gewonnen.
ergehalts keine ent
amsntlich
unter Dach
ür eine Herbstweide
wsrden; auf 55er wiederholter Fröste
ungünstiger Boden- nur in bSscbränktem Niederungs- machte. Am dessen Bestelkung länder fast überall
tener Zeitung.)
Acksrbau-
onen Mkterxeninsr €).“ [eßten Schätzung
ein nocb kübleré's
Enigsgsn trockene Menge ssit Normale um icht gab es kaum
wäxen; besonders und jsnseits der ondcxxs in Sicb€n= FW"? und Bäch
icht eingebeimsten, , tLils schiVer be-
[ängire Zeit pau-
n Siebenbürgens
Lagersaat zu ringerem Maße, Saat beschädigt.
werden. Sehr beiten beeinflußt,
den Vorjahren An manchen
noch die draußen Wetter die Reife
der Maispftanze tter stark zUrück-
isher günstigen,
en Böden, In
eln
f= sowie im Hügel- den [LZth eträcbtlicbe Boden- Niederungsböden Mitsu, und zu- owobl dé zentnern, inGg-„samt also ein Ertrag von 51 333 000 YZEtcrzknt-icrn er-
aber kein
, in feuchten Lagen rnte wurde in dyn der Anfang gemacht. gemeinsn ergiebige ermals durch das in den 1 der Alpen- Und
von Wiesen ist in de und Sudetenländer, nich [)(-endet, und zumeist bloß
n Gebiraslagen den Karpatbenländsrn Grummet konnte nur in minderwertigem Zustand, Das geschnittsns Grummet d und viele Niederun
n konte. Bacs-Bodkog Ertragsaussiäyten auf. So_nst ist oder minder großer Rückfall
Dix, Komiiate Toronial, waisexi sogar Line Zunahme der abér im ganzen Lande ein mehr
. ' zu Verzeichncn. Das Gksamiet ebnis wird aber durch die Besserung in diesen Komitaten nur eine nginge
Abweichung aufweisen, da aber die noch immer andauernde un ün ti e Witterung kaum ein voÜständkges Einreifen dsr Maispflanze gZsiaTteZ, ist es nicht auSgcchloffen, daß die Landwirte nach Bkendigung der Maisernte eine großere Enjtauschung exfabren Wkkdé'n und die bis. herigen Dgten eine wßfentliche Veränderung erfabrcn dürften.
Auf eine Anbauflgche' don 4,3 Millionen Katastraljocb wird der Ertrag mrtndurchschntttltch 11,26, inkgesamt auf 48 492000 Meter- zentner aeschaßt, was gegenüber der [81,3th Schäßung eine Abnahme von 123 000 Meterzeutnern bedsute. Dis Eriragsausfichtm bei Kartoffeln sind teils durch das Auftréteu dcr Peronvspora, 113119 in- folge der zu ausgiebigen Niederschläge MListLUÖ ungünstiger geworden. Die Knollen haben übsral] die erfordxriickx: röße erreicht, und ,da das Blat!n*erk noch bor dér Réiie dardorrte, ist anch die Qualität schwächer. Das Klauben hat in trockenérsn Gcgéndxn be- reits begonnen. Frühzeitig einreifend€ SOTWU sind béreits ganz ein- gekchubi Worden. Die Kartoffe'lfrucht bkgcxm) info1g€ dkr FEUc'ctigkcit
" tet, daß sie nicht g?- geri ZU wkxdßn. Der Ertrag 311 bc: ck ÖM _ ck wird 11 durch1chnittlich 47,57 Mstér- wartet, was gegen die letzte Schä img eine Meterzentnern bedeutst. H , Die_Napsaussaat ist bcsndet, gkeichmäkzig ausgckcimt imd cnt- wickelt s1ch gui. Gartetigkwackyse, Bohnen und Hülsen: früchtß lieferten einen aÜgsmsin guten Ertxag. Die Einbcimsung wurde vielerorts durcb dkn Regen gkbcmmt, Kraul ist msisicriÖ ssbr schön entwickélt. Die Köpfe find überwikgsn * " , groß Und wo!], beginnen aber an manchen Ortsn infolge dss Rksens zu faulxn odsr zu bkrsien. Kraut wird an vielen Stcüén schon g€schnitt€n Und auf den Markt _gkfiibrt. "Hopfen lieferte €iit€1i klsinsrkn Ertrag als im Vorjabxe, ÖW Qualitat ist aber gilt. Die Hirse- und Bitchwcixen : ernte ist mit mittlerem Erfolg 56611st wordén. Tabak wird schon geklaubt und getrockm't. JnfolgL dss käblsn Wctters v-rdirbt ein Teil der trocksnen Blättér. Ouaniität und Ertrag sind gut, diL Qualität aber an mehreren Stellen nicht einwandfrxi. Znckxr- Und Futtkrrüben Wurdexn durci) das r(xgnerische Wettsr in dcr Ent- wicklung sebr begünstigt. Das Kiauben ist im ZUJL, wird (1er diirch den Regen Vcrzögért. Quaniitativ in ein rcich€r Ertrag Voraaésickyt- . Ueber die QUalität werden infolgx dcs [is.ingen ZUCkLk- ebaltes Klagen laut. Jenséits des Königssicigcs haben die Ukbék- Fcbwemmungen viel€ Saaten zugrunde g€r1cht€t. Die Futterrübe ist sowobl qualitativ wie auch quantitativ skbr gut. Künst; liches Futter liéferie €111€11 genügend gntkn Ertrag, db,“,war der Schnitt sowie die Einbcimsung ditrch dkn chkn beßinirächtigt wurdkn. *Wiésen litten darch dcn RCJSU nnd werdcn 111111 (1ng- WSidét, sieben abér V€r€111zékt noch untér Waser, Wkiden find schön grün und geben 61116 aUssiLÖige Nahrung für dsn Viébbeskand. Das Obstklauben ist überall im Zu 6. Dsr Ertrag ist allgkmcin schwach, besondsrs bei Pflaumcn und 8151611. Der Weinstock konnt? infolge des ständigen RSJEUZ nicbt ausleifén und fanitc». Man Erwarte-t aki- 961116111 einen schwach9n Ertrag. (Wiemer Zsitung.)
Abnahme? dcm 681000
Verkehrswesen.
Fiir den Wechs61s€itig€nVerk€br zwischen denEiscnbaann Deutsch1ands und Luxemburgs 1181911 716116 [Lichtkrs Vor- schriften an SteÜcx der am 1. Juni 1893 Lingéiübrisn am 1. Januar 1913 in Kraft. Dkk Abschnitt über dix kaördérimg bon L€ich8n
cntspricht mit wenigkn, durch die Sachlage Zcbotsnsn Aszidxrmtgkn
dkn §§ 44 bis 47 der deutschsn Eisen abn-Vercbrsordnung.
Die in der Anlage (7 der Vérksbrsdrdmung jcwkilig gc-
troffknen Vorschriftczn iibcr die bedingimaswéise ziir Bcfökdkriing
zngslaffsnen Gkgsnsiände gckikn aach im chbselvcrkkbrk mit Laxe'm: - burg, sdbakd““ibn€n die (ZöroßberzogliÖCZ ?,)isgicrimg xngssiimmt bat.
AuGgeschloffcn don dEr Befördsrmig sind aber Krichmatérial und
solche Gegenständx, die (1115 Krikgsmunition 5811611 können, 11Min sie
für militärische Zwecke: bsstimmt smd. Das Näbkrc gkbr Nis dsr
Fekanntmachung Vom 25. Skptsmdsr d. J. (Rkichsgééséßbi. Nr. 531
ervor.
Usber den deutschen Rückbait dcr auéiändiscb-rr? bsin-Scsbäfen wird in dkn .Hambnrgér Beiträgsn“ bericbtéi: Die Blüte Rotterdams und Antwcrrsns (112? stéäisn beruht in bdbem Maße auf ibrkn Bézikbimgsn 311111 Wxsxsn *.*-=* “Nut'Ös-n Reichs und auf der Auönnßung dEr I)ibkimvxffsrstmsxc, “dis bxkanntlicko aucb cineii rkcbt crbsblicbexi Verkehr mit b:“lzisébxn Mäxcn 11557 Hoüxmd bswältigt. Einc- F_€111"1€Uung dcs wirklicbkii AUTOWF d-xr WÜL'M dentycher Hsrkunft an dem GksatUWerebr Nottérdmns Und Amtwsrdkus ist jedoch dadiircb crscbwsrt, daß die Statiitikxn dcr b-xidkn .Öäfsri dsn Durchf11brb€rk€br von und nach Deutschland mit dym Eigcnbandcl Hollands und BelLie-UZ zusainmcnfaffxn. (85 gibt abkr eins ngxnübsr: stellung dir in de'n Jahresbezrichtsn dcr Zeutraikommisfidii für dix Rbcin- schiffabrt entbaltensn statijtischan Angabxn mit jsnsn dsr Rottc'rdamsc Und Antwerpensr Handelskammsr dis Möglichksii, den Antcii dcr dkiitfcben Waren ivsnigstüns annähsrnd zu bésjimmsn. Ans dcm lcytcn Jabrss- bxricbt der Zentralkommission gkbt [“LisPillÖWLise bkrdor, daß im Jabra 1911 von Rotterdam nach dem deutscbsn Rhein 13705 600 1; an Waren v::rscbifft WOkdéJU sind. Die gcsamtk Ein- fubr Rotterdams bon SLL sowvbl wie 11er Land bctrUg in diesem Jahre 18 898 680 t. Daßxß sicb bsi diLssn 13,7 MiÜione-n Tonnen tatsächlich in dsr Hanpiiacbe um Diirchfubrgütcr Handelt, lasern die nacbfolgsnden Wenigen Zahlen dsutlich erkennen. Es wurdcn im Jahre 1911 in Rotterdam
eingeführt: TKnnen 6 461 979 ............ ]. 478 591 erste ................. 856 442 Steinkohlen .............. 1 369 056,
nach dem deutschen Rhein bsrscbifft:
............ 6295 042
............ 1 198 352
627 275
Steinkohlen 598 880. Noch größer ist der Anteil der deutschen Waren an dem Ausfuhr- bandel Rotterdams. Der [c:ßtere belief sich im qure 1911 auf 6189552 b, während die Einfuhr vom deutschen Rhein im gleichen Jahre 5 337 238 t betrug. Die Gegenübersteüung einigkr Zahlen zeigt, daß es sich auch bei diesen 5,3 MiÜionen Tonnen wieder fast ausschlie [ich um einCn Durchfuhrverkebr handelt. Es
Wurden nämlich in otterdam
vom deutschen Rhein eingeführt:
Tonnkn Stcknkoblen ............ 3 106 302 Stsinkohlenbriketts ...........
372 021 Eisenbahnschienen ............ 119 607 heisen ................
137 709,
nach See außgeführt: „ Steinkohlen ............... 2 316199 Steinkohlenbriketts ........... 406 302 Eisenbahnschienen ............ 31 593
Eissnerz , . Weixen und Spe
ßten Teile des
Roheisen ................ 98 609.