1913 / 237 p. 2 (Deutscher Reichsanzeiger, Tue, 07 Oct 1913 18:00:01 GMT) scan diff

des Komturkreu es erster Klasse des er o li Sachsen- rneftinischen HaUSoriYnsé:z g ck

dem Herrsckxaftsbesißer, Landschaftsdirektor und Ma'or FÜJOÜ FZiedrich Grafen von Pückler-Burghauß auf Schljoß r e an ;

des Komturkreuzes zweiter Klasse desselben Ordens:

dem Leutnant der Reserve Karl *riedri Gra en von Pückler daselbst; 6 ch f der Herzoglich Sachsen-Coburg-Goik)(rischen Herzog Carl Eduard-Medaille: dem Oberfeuerwehrmann Wilhelm in Erfurt; der mit dem Herzoglick) Anhaltischen Haquden

Albrechts des Bären verbundenen goldenen Verdienstmedaille:

dem Polizciwachtmeister Fuchs in Berlin; der mit demselben Orden verbundenen silbernen Verdienstmedaille: dem SchHmann Weiberg daselbst; der dem Fürstlich Reußischsn ä. L. Verdienstkreuz angeschlossenen Medaille für Treue und Verdienst: dem preußischen Staatsangehörigen, DiMer Mann in Ortenberg; des Offizierehrsnkreu es des Fürstlich Lippischen HaU ordens: dem Hauptmann der Reserve, Kammerherrn von Borrißs zu Eckendorf; des Kreuzes zum Fürstiick) Lippischen Leopoldorden: dem Krimixmlmachtmeister Gundlach in Bsrlin; der Fürstlich Schaumburg-Lippischen silbernen Verdienstmedaille: dem Ortsrichter Popp? in Großgörschcn und dem KriégeivereinéZWNWenden, Kanfmann Ubkmann tragbar.“)

daselbst; . Das Guibabsn bastst dEr Rsicbsbank für ihre Forderungsn aus fer??? ' , , alien Geschäf'tschigpn. Sie darf ÖÜJLJCU auch solche Forderungen dEr Kaiserlich Russischcn silbernen Msdciille anrSÖNSU, UL noch Nicht fäUig smd- am Vaude des St. StanislauSorchs: 6) Alle die: Ausfiibiung €i11€s (HirMufir-ages betrkffünden Ansbrücbc

. . ,. . -. . toinbabkr JC'JLU diE Rsicbsbauk vc'rjäbren in zwei Jabren. der preußischyn Staatsangslwrigen Mujiklehrerm und .“? FOP" § . * „. Chorsängerin Johanna Hofmann in Diesdsnz Die LZSrjabrung beginnt mit dem Scbiuffe des Jahres, in dum b.r

Anstxag dxr YSichsbank zugegangkn ist. des Offizierkreuzes des Königlich JiUiienischen () DLL Scbecksormnlare ivsrbcn xcdcm Kontoinhaber nacb BSÖMf St. MaUritius- und LazarusOrdsns:

Zn Zéfténfbokn mÉnbLssitxns 50l Stätck dJLJKn Quittams; bonlix€r Rpi s- , , „, an Sikél. „ri véisike, ornular V' "t a k?- bcm GLHLUULU Registrator im YZUUstU'iUM bos Innern, 8 if ck F 1 6 KW g 1!fo Geheimen Rechnungswt Ploe Z;

Wahren, Und irä t alia Folgcn und Nachtcils, die aus d(xm kalitstc oder soristigérm ?bbandcnkommctt disskr Formulare entstehen, Wenn er des Offizierkreuzes des Königlich J'Lieber1ändischen ,Haiisordens von Oranien:

nicht die sein Konto führende Bankanéialt so rcchizsitig Von dem Ab- bMdLnkomm-xn schriftlich bsnacbricbtigt bat, daß dis Zablung an Tinka

dem RegiernngSrai Kötter in WiSSbadM; des Ritterkreuzes erster Klasse desselben Ordens:

UUbSrchtigtsn bkrbinbsrt Werden kann. dsm Kriminalkommiffar von Gosen und

Deutsches Reich.

Seine Majestät der „Kaiser haben Allergnädigft Yerubt:

' dexn Geheimen e pedierenden Sekretär und Kalkulator im Reichslei'sxnbahnamt Eéch en b a ck den Charakter als Rechnungsrat zu ver ei )en. „-,»

Bekanntmachung.

. Vom 15.“ Oktober d. I. ab erhalten die Bestimmungen Über den Giroverkehr mit der Reichsbank folgende

Fassung: Bestimmungen über dsn Giroberkebr mit der Reichsbank. *)

1)_Anträge auf Eröffnung eines Kontos find an dic'enige RsiÖs- bankanstalt zu richten, zu deren Bezirk ch Antragsteller Seinem Wohn- fixze nach gebört.

2) Wird der Antrag gemhmigi, so erhält der Antragstcxller außer dkn nötigen Formularen sin Kontogkgenbucb, in das seitens der Reichs- bank aUe Von ihm oder für ihn bar oder durch Verrechnung (zin- gezbenden (Hslder eingetragen werden; andere Bescbeinigungen Werden 111chtxrteiit. Dcr Kontoinhaber kann indessen bsi Bareinzahlungen aux sem eigenss Konto auf Wunsch eine Intérimsquittung erhalten, falis die_ Eintragung in das Kontogegeubucb sicb nicht sofort ermög- lich€n laßt. Die hierfür bestimmikn Formulare sind Vom Konto- inhaber ausgefüüt borzuicgen.

3) Bars Einzahlungkn, angékansts Wechsel und erisilis Lombard- barlehsn, fsrner Wkckzsel und Schecks, die bsi der das Konto führendxn Rsicbsbankanstalt zahlbar und gehörig gcbsckk sind, wsrden dsm Giro- konto sofort gntgeschrisben.

4) Uébec skin Guthaben kann dsr Kontoinhaber in belicbigen Tsilbeiragkn jederzeit Verfügen, abkr, abglsyben bon dén Bestimmungen unier Nr. 8, nur durch Schölks aaf Foxmuiaren, die ibm die Reichs- bank geliefkrt bat.

75) Die wsißsn SchLck5 sind z11 Ba'kabbkbrmgen bestimmt. Falls sie tndsffcn .de qUekr ikbsr ki») Vorderssite geschriebernsn oder gs- drucktsn Vékknkrk „Nur xur Vexrkchnung“ tragen, kSnnen sie mir zu Verrscbmmgkn mii dsr Reichsbank oder Linkin Girokonioinhabkr bc- nuZt werden.

Zu Uebertragungen anf Kontkn cm dcmsslbsn Odsr an einem anderen Bankplatzc? smd die roten Scbkckformulare bestimmt. Sie müssen auf den Namexn ausgestellt Wscdsn und sind nicht iibcr-

Beiwg dCs Scbscks Übcxrsieißen. Scbccks, die geschriebene Zasäize bes Kommandeurkrenzes des Königlich Nieder- z€ichnissxs in täglikbsr AÖTLÖMMJ Wbt, zahlbar zu machsn und WM- dasélbst' sch€cks, dcxsn Bezogmie (in (Hiroki'nixx bssißexn, absr nicbt cincr der bci dcr [icbx UannUHt ngliebenen Schsckformnlare an die Rsicbsbank zuriick- Wermuth in Berlin; machen und ein der Mübewaliung (:ntsbrerEndes Girogutbabcn baltkn Colmers, Direktor des Herzogli en Landkrankenhausss in 13) Vor Eröffnung des Kontos bat fick) der Kontoinhaber mit des Königlich Serbischen Sk- SÜWÜVWEUÖ bank mitgeteiitkn Unterschriften und VoUmachten bleiben so lange Bndczies. Oppenweiler in Wiirttem erg;

JN glcicbsr Wi'isé isi dsr Kontoitibabsr dEr Riicbsbxnk Verant- nwrilicb, WEY" Fr bis in dsn Schsckfornmlarsn offsn gSlaffsncn SFLUM nicht so ausfällt, daß Lina Fälsckyimg unmöglich ist, oder Wenn 81? Von bkx aus der „rechten Scifi: dsr Wkißen Sch€cks bsfinblichn Zahlen- demeanmann Klimsch, ' rcibe mcbt diejsnigcn Zablcn bor der Ausgabe abtrennt. wchlche VEU beide m Jrankfnrt a' MUM" , zwischn dsn Vorgedruckten ZeiU'n Lutbaltcn, werden zuriickaxwissen. des demselben Orden angeschlossenen Verdienst: Vßrdorbcne Scbsckformukare sm_d, mit dem FirmastcmPLl oder kreu es in Gold: dcm Namen dss Kontoiubabexs bcrjebén, an die Reichsbank zurück- - - * z - zq'isfkrn dem POllekUMMls-sar Klauer m Obsrnrsel; ' 8) WKÖsel, aus dencn ein Kontoinhaber zu einer Zahlung wcr- pfiicbiet ist, stnd b-Zi dcr Réicbsbank odkr eincm andcrkn Bankbabss, ländischen Ordens, Ugn Oranien-Nassau: das mit dsr Reichsbank aiiswsisiicb des bsi ibr anigeisgtkn Vér- V dtheL-Mdrat Dr. Rüter von Marx 111 Bad bombnra Zcitkg zdu axißexslm. JZ VEW ddkr Ra-ZÖjY-bankY bxsinickys Wsäxxsr, " 7 ' iS wsqer ,e i)r 110 einsm 8x in ie ein,z crzsi nis gsnanzxxn des Offizierkreiizes dcssellwn Ordens: YTUÉZÄÜUZF 1311.22in gmxmcbt obkr xt:cbt 76chi5€tttg abifikrt sind, müßen dem BÜT'IMMEMU FÜUU' i" Obérursel; [ sÖCiwgeibsiL Papiexe MWM bxm Kontoinhabe'r gescn Empfangs- der silbernen Ebrcnmedaills desselben Ordetis: “6 LinigUUFUUML Mkt- . dM Polizeisergenntén Kollcrt 1111?) QUiriU, beidk Durch dtéz Vikicbsbank znr Emziebung gelangcnbe Berrsöbnungs- Reichsbmxk bSstcbkjndM “Zlbre'chungsstcilén aistitgiichr angkbörsn, des Kommandeurkreuzes zweiter, Klas s e des Königlich bild H1]!YZF?-cdxx?uLngtoFi-ZMZKCYSJnMdSiFrMMIML' ÉNFFJCHZY S ' - ' ., Q 1. .! , :; ck - YchW8dlschejx Wasaordens. , , trägt, so lehnt kik Reickysbank nicht nur die_ Zahlung ab, sondem be- dLm CÜLfWYLÜÉUL" der„Komgsberger AÜIUULUWU ZAMM hält sich auch Vor, den Vérkcbr mit ihm 10f011'. gänzlich aszbrkchn. WUULkLU m KVULISÜWJ l- PLL; Verfii-zi ch übCr s€in_ ganzks Entbabén, so brücki er damit irc Abficbt des Großkreuzes des Köniqlick) Dänischen ans, Win Konto zn )cblicßsn. Bsi Schlisszimg des Kontos smd sämt- Danebroqordeüs: [; . zu .efkkn. _ bsm Obsrbiirgermeister, Wirklichen Gehsimen Rat 10) Die Girogslder werden nicht Verzimi. _ _ 11) Dis Kontogegcénbücbsr find möglichst oft, aber ]Sdensails am „. . «1 jcdks Monats (mit Ausnabms des 4. Januar) [Md am 28. De- des Kommandenrkreuzßs zmexten Grades dcs zcmbér. abgeschlossen einznrkii'hkn. Königlich Dänischen DMWÖTMOWLUST 12) Dis Rsichsbank erwarist, daß die Kontoinhabsrbon dLn ihnen dem Gsheim'en Oberjustizrai Plaschké, vortragendsm Rat VorstLbMd untsr Nr. 8 eingeräumtkn Befugniffsn rkgclmafiig Gsbraucb lm Justizmrmstsrtbmx ' , , Wkrden. Sic bkbäit sich das Rechtxviir, dkn Vertrag obiic wsitkres des Offizisrkreuzes des Königlich Bulgarischen durcb schriftlich Benachrichtigung auszubebén, Wenn Visser Erwartung St. Alexanderordensx biék entfiprocbcn wjisrd, odFtéknn sie aus andere'n Griinden dre Anf- dem prsußischen StaatsangeZörigen, Profsssor Dr. /L “*I, UßTZFdHYJLZLZUZT Y; VZr'stLbeM Vösiimmnn , : , . gmx nach 14 Tage VorberJZJangener öffentlicbsr Ankiindigung in den nach § 30 des Coburg; RSiÖIbauksjawts bestimmten Blättern jderzeit abgeändert werden. des Ritterkreuzes mit der Krone des Königlich -_ -, , _ - [ - - . - , diésen Weiiimmungén durch VOÜFWHUUJ dks unten Vorgédruckten .Ver- Bulgarischen ZWUYUDM stordens. msrks Ciuvsrsiandcn zu erklären. Die Untersckyriften der übrigen Per- dém NerVMUrzt Dr. Lipschtb m Charlottenbnrg, soneit, Welche als Geschäfisteilbaber. odexr sonst zux Zeichnung" d€s dem praktischen Arzt Dr. Levr daselbst und Namens oder der Firma des Kontombabe'rs berechtigt sind, mussen dem Assistenzarzt Dr. Schubert im städtischsn Kranken- bsi der Rsichsbank medergélsgt werden. Fiir Prokuristen oder vavll: hailse in (Frankfurt a. M_- mächtigi€ sind ansérdem bssonbsre VoÜmachten nach den b€i dEr L* ' Reichsbänk eingefü rten Formularen niederzulegen. Alle der Rsicbs- vierter Klasse: Jiltizsiéh bisU bei; das KOF)? fühbknd'EZ Bankansialt schriftlich Von dem dem As i ten art in der tädticken Krankenanstalt Linden; 10 M "EWS SKW wor 9" 1 ' burg Dr. Gbsetjbszin Cöln; s s ) , (Ysmäß Nr. 1:3 Absaß 2 der Bestimmungen bringen Wir des Donatißs-Ritterkaeulze? erstder Klasse Ms ZTYt F?r? foYtkltYT? FYMW' des Jo anniter-8 a te eror ens: - ' _ , - _“ dem Kaiserlichen Distriktschof für Deutsch Südwestafrika a. D, RUchSbÜdeMktoMm- von Brandt genannt lender auf Schloß Sturmfcder bei von Glasenapp. Kauffmann. des Ehrenkreuzes desselben Ordens: der Frau (Yäfin Elisabeth von Matuschka, geborenen von Aulock, in rieg; des Päpstlichen Kreuzes „(13r0 (30018518, Sby011ß11*10S“: dem Lehrer (1. D. Stein in Koblenz unb _ dem Baueraußzügler Kas chn 1) in Borutm, Kreis Ratibor,

*) Für dkn Giroverkebr mit der R€ichsbankbanptst€iie in Ham- burg sind besondsrc, im cinz€lnen abWLichendc Bestimmungen erlassen.

**) WLde die für Uebertragungen auf Einen anderen Bankplaß besiimmtsn 170th Schecks in dsr Zeit Von 4 bis 4Z Ubr Nachmittags eingeliefert, so ist für dee Ueberweisung eins Gebühr Von 50 „3, bei Einlisferung nacb 4Z bis 5 Uhr eine solche bon 1x,“ zu“ entrichten. - FFrbjede zurückgezogene UeerWLisung wird Eine Gebuhc Von 1 .,“ er [) cn.

»1U'1uaU-;;*W;Zk****-"*;k-kaNWWWMRWMkmMMWW!MMMWN-Kszk«x«qxm"...-q „,..-,- ._ . - » - -

Personalbwv-ändernngen.

Königlich Preußische Armee.

Ernennungen, Beförderungen, Verfeßungen usw.

Köni'gsberg i. Pr., 3. Oktober. Kraebe, Maj. b. Stabed Ulan. Regis. Graf zu Dohna (Osipr) Nr.8, in Genehmigungsejneg' Absch.Gesuches nx. d. gesetzl. Pens. Und d. Erlaubn. z. Tr. d. Rems Unif. z. Disp. gest. v.CFreyburg, Maj. in_demselben R., d?mN' untex Enth. von d._*-Lckt€[lung als Esk. Cbes, aggreg. Steffens, Max. und Esk- Cbcs im Drag. N. Prinz Albrecht von Preuß"; (Littb) Nr. 1, zun“! Stabe d. Ulan. Nests. Graf zu „Dohna (Osipß) Nr; 8 bsrs. v. Lewinski, Maj. b. Stabe dks Kür. Regis. VM Driese'n (Wkstf) Nr. 4, ziir Vkrtretung des _etkranktkn Kom. d. Ks"; Régis Gras Wiang?! (O_stpr.) Nr. 3 nach König-berg i. Pr. komik, Walther, Lt. im Inf. R.'Pti_yz Carl (4. Gwszberzogl. H:“ff) ZMchF, be'bufs Ucbcrtrilts tn KbniJl. Baysr. Z).)Zil. Dienste r,

. cw.

Königreich Preußen.

Seine Majestät der König haben AUergnädigst gerubt:

den bisherigen Vrovinzialsckxtlrai Martin Leist zUm (?Ic- beimen Regierungchaf und voriragenden Rat im Ministerinm der geistlichen und Unterrichtsanchlegenheiten und

den Baurai Mangelsdorff in Hannover zum Regierung.?- und Baurat zu ernennen sowie

dem Direktor des städtischen LUzLUiUÖ (Königin Luise- Sckwie) in Nordhausen, Schnlrat Gustav Reinsch dcn Charakter als Géheimer Siiidienrut' zu verleihsn.

Ministerium der geistlichen und Unterrichts- angelegenheiten.

Der chicrunch- und Wgurat Mangelsdorff ist de'.“ Komgllchkn Kiostcrkammcr 111 „Hannover überwiesen words:].

Evangelischer Oberkirchenrat.

Die Vsrufmm dss Pfarrers Fis ck)er*:Cania Lcopoldinai nach Santa Leopoldina ]] quniiiba und des Pfarrers Z 1)! mann-Santa Joanna nack) Santa Leopoldina [ Espiriw Santo, Brasilien“) ist zuriickchommcn. Pfarrer Fif )Lr ver: bicibt in Santa Lsopolbina ], Pfarror 311111151111 ist Nach 'ZÜUW Leopoldina ][ Jeaniiibux bsrnfcn.

_ BLkÜNNtULÜÖUUF, betrc'ffknd die Felix T).)ksndEissob!*.-Bartholdy-Stiftmixx

Das ÖÜL'Éjähligé Föiix L).)Fi'nbslssObn-Ba i'tboidb- Staats- siipe'ndinm fiir ansiibcndC Tonki'insilc'x“ ift dxm Siitdicrxndxxx dc-s Kwnssrbatsrinms dc: Musik in ('*'bbi (1. *.)Lbsin, Piapisimi Erw»: Schulhof zasrkanni words", das Stiwsxxbinm ffierUipbnistcn ab;». aus Z).)ZMIJÜ an «“eigncksn wasibkxn Unbsklicbé'n ;;kblic'bcn.

Ans dc'n Zinscncimmbxnén wurdcn ZUWMÖUUNM (;Ltnacbt: ist: Lbkmaligkn Siubicrkndkn dEr Kbnigiicbsn akabßmisckycn H0chschnlc M MMM, Pianiséén M'»): Trapp, Piatlisiin Lnisc (H meinsr und dem Violinistßn Hans Basskrmann, dcr Yioiinistin Anna BWM“, dern Stnbißrknbun dss siädriicben Konisrbxtorinms fiir Musik“ in Straßburg i. Els., Sängsr Adolf Knörzer, dcm Stndierenbsn ker Königlichn akademisch Hbäyschlé filr Z).)kufik in Bcrlin, Pianiiiim Z).)kischa Lebizki-Lkvine und FM: Stildisrctibkn dcs Dr. *VOlhfshkii Koxxssrbawrix'ms ix: Fraiikfart a. Z).)iain, PianstSU anw" Racks.

Bcsonbsré lobsnbk (Friräbxmna bkrbiknsn dic Lkistimgsn ker (bs- maligsxi Stubicrc'ndcn dsr KcémiJiiÖSn akadsmischsn Höchscbnls i;“éx Z).)iusik in Bkklili, Piaiiisiinncn Ei)? *H-xnn iz] imb 3101151 bon Paibx.

Cbariotiknburg, dcn 4. Oktobkr.

Dcr Vorfitzkéndc: 'Dr. KTC Hscbm ar.

Die von leute ab Zilk Ansxiabe gclangcnde Nummsr 11 der Prenßis en Gessßsamminng entbc'ilt unter

Nr. 11 81,0 eins Verordmma, bsireffend Versinignng DL!" ritterscbaftlichen Fcuersozictät des Fiirstsntnms Halbsrsmdt zn Schauen mit der I)iagdsburgiscbcn Lajid:F911L1“s05i€tät zuxbiagds burg, vom 26. September 1913.

Berlin 17. 9, den 0. Oktober 1913.

Königlichss GeseßsmnmlungSamt. K riier.

Yickjtamtlichez. Deutsches R eich.

Preußen. Bérlin, 7. Oktober 1918.

DN“ Ausschuß des Bundesrats fiir „Handsl und Vérkobr sowie die vereinigten Ausschüsse fiir Hand?! und VkaLlU? und fiir Justizwofcn hielten beute Sißnngen.

Der RegierungéZrat Dr. .Hassenstein in Königsberg ist der Königlichen Regierung in Stettin, der Regicrungsrat Schlegelberger aus Königsberg der Köiiiglick)en Regierung in Breslau und der NegiernngéZasseffor Triimpelmann aus Posen der Königlichen Regierung in Schieswig zur weiteren dienstlichßn Verwendung Überwiesen , der Regierungs- affessor von Friedrich Schroeter in Liebenwerda dem Landrat des Krsises Saarbriickkn, der neuernamitc RegierungÉ-affeffor von Fries cms Münster dem Landrat bes Kreisos Bergheim und der neuernannte Regiermigsaffeswr Pirscher aus Posen dem Landrat des Kreises Liebenwerda zur Hilfeleistung in den landrätlichen Geschäften zugeteiltworden.

Die RegierungSreferendare von Hangwiß und Dr. jur. von Esbekk-Platen ans Merseburg Haben die zweite Staats- prüfung für den höheren Vermaltungsdienst bestanden.

“Y_Y_..-

Laut Meldung des „W. T. B.“ ist S. M. S. „Nürn- berg“ am 5. Oktober in Kobe eingetroffen.

In der Ersten Beilage zur heutigen Nummer des „Reichs- und StaatScmzeigers“ werden Nachrichten üb er den Stand der Kartoffeln, des Klees, der Luzerne und der Wiesen im Deutschen Reich am Anfang des Monats Okt 0 b er 1 918“, zusammengestelit im Kaiserlichen Statistischen Amt, veröffentlicht.

Bayern.

Die Regierung hat gestern in der Kammer der Abgeord- neten einen Gesetzentwurf, betreffend die Nenregelun der Anstellungs-,Dienst-und Besoldungsyerbältnisch der bayerischen Gemeindebeamten, eingebracht.

Oesterreich-Ungarn.

Das A1nt§blaitveröffe11tlichi dis Entbebimg dcs österreichisch- ungarischen Botschafters in St. Petersburg Grafen 13011 T burn- Valsassina von seinem Postßn, die auf sein eigenes Ansxtchsn erfolgt sei, Unter gleichzeitiger Bskanntxmbs der Ansrkemmng des Kaisers fiir die Während seiner gcmzen Dißnstzeit beiéiiigte vorzügliche Haltutig dss (Grafen von Tbiirn-Valsaffitm, Im Anschluß daran teilt das Amtsblatt dis Ermenmmg des SektionéZÖefI im Ministerinm des ALUÜLTU Grafen Friedrich Sszpxiri) ziim österreichisch :imgarischen Botschafter in St. Petersbmrg mit.

Frankreich,

Wie vom „W. T. B.“ aus St. Etierme 9911181st Wird, bai der (Zancralrat des Dspartetths Hante-Loire mit 13 gsgen 8 Stimmen cinen Besckxlnßaiitrag angetionimen, in dem bis Regierung aufgefordert wird, in möglichst 13111“er Frist die zweijährige Dienstzeit Wiedßr sianfiibrexi. DLL" Präfekt batte ziim Zeichsn des Einspruchs vor der BLMWUJ des Antrags bsn Sibimgsscmi vcrlasssn.

Rußland.

In der ?)isicbsduma ist gkstern der Marinsstai ein- gebracht worden. Wic „W. T. ".“ Meldet, sicbi er ordent- liche Aiisxmbsn im Bsiraxxc von 250897 54.0 Rbl. vor, was gegen das Vorjahr eine Mebrausgabe 11011 22225127Nbl. be- dsntei. Die „Hälfte dieser MLl)rc1U§gabe entfällt auf die Er- böbmig 591“ Kredits zm“ Fortseßimg des YUUSS neuer Schiffs für bis Schwarz? Meer-Flvtfc.

Spanien.

DLrPräsideni Poincaré ist ZLLslLL'U in Jrun eingctroffcn. an Empfange: waren der Bsirgormcistsr und die Mitxilisdßr der Mission erschieiicn, die der König Alfons ihm (2123 Ehren- dienst eriigeaengßschickt batis. Dic Trnppcn erwissen dié mili- tärischen Ebrsn. Der Viirxxermcistsr beiUiUkommneie den Präsidentcn, der die Bcgrii[zitng-Mnspmclw Erwiderié. Vor seiner Abreise UQU Irmi mich Madrid erhielt dEr Präsidsnt Poincaré, mis „W. T. B.“ mcldct, foig-Indes Telegranim vom König Alfons:

Jm AugenbliSk Ibrér Anknnft in Spatiicn [Mile icb micb mit wabrsr Frsade, SiO bsrziicbr'i willkommen zu bcißkn, nnd wieÖEr- bole JHULU d(zn Ausdritck dsr Gsfübls anfricbtizcr FrWanaft nnd [Ebbaftér Sympaibic fiir Frankrcxicb, die glücklieiperweise d.".s spanisch Vblk bon ganzsm Herzen tsili. Jab bkgk dsn axxfrichxichsn Wunscb, da[; bis Eciniikrnng an Jbrkn Aufkntbalt Unisx Uns diE angencckxnste skin Mbgs.

Der P side nt antwortete :

Ick dznke Extrsr YkajCsiät für bis [iLbcnswÜrbigsn Wilikommsms- wünsche. Ich habe bcrLits beim Bctréten Spanimis dis “Zlnfricbtizi- kcii ber Geéfiibie dss spanisckykn Volks fiir Frankreich ksnnkn ;;Cisrnt und bin gliikkiicb, ancn msinsrssits alle' Wünsche meinss LMVLI für (Furs Majksiäi Und Jbre cdls Nation aUszusPrchen.

Der französische (HMM)! LUUUTLU ist gestorn

nachmittag in Madrid Liiigstroffen 1delbenbs vom König in Audienz Empfangcn wordsn.

Söhwodcn.

* Uébsk das Befinden VLB Königs (T*)Ustab wird vom „W. T. B.“ gemeldki, das; der König in 521“ Macbi vom Sonntag zum Montag gilt geschlafsn babs: diE Scbnwrzen soien gcriUgcr gemordem und das Ylllgémeinbsfinde'n ssi etwas besser. Dsr den König [Whandéllldc Arzt CkkiäktL d€m „Afionbladct“, das; sick) nicht das geriugsle Anzéickwn dafiir aezeigi Habe, das; der König an Krebs leide. Alls diesbezüg- kichen Gerüchte entbehrten jeder Gmmdlage.

Griechenland.

Die iiirkiscbeu Bevollmächtigten suchten chte, mie „W. T B.“ meldet, den Minister des Vleuszcrn Panas anf und iiberreicbicn ihm die türkischen Gegenvorscblc'igs. Palms erbat sich Zeit, um sick) mit den Vorscbléigsn vcrirant

zu machen. Serbien.

JU eincr Unterredung mit einem Mitai'bsiier dEr „Poliiika“ crklärte der Ministerpräsidcnt Paschitsck) [ant Meldmig dss „W, T. B.“, daß ihm in Wien ein aufmcrksamcr und sogar herzlicher Empfang bereitet worden sei. Beiderssxts babs sick) der feste WiUe fiir die „HersteUung frcnndsci)aftlick)€r Vezisbntigen zwischen den beidLn Staaten ge eigt. Jiiwiemeit die Verhand- lungen von C'rZolg begleitet ?ein wiirden, werde sich bald erweisen. „Es (beint mir“, fügte dor Ministerpräsidsnt [)inzu, „das; dies nicht schwer sein wird.“ Bezüglich dcs alb anesisckwn Aufstandes und des drohenden tiirkisch-grieck)ischen Konfliktes gab der Ministerpräsident der Ansicht Ausdruck, daß mit Riicksicht auf die aligemeine Ermüdung Verwicklungen vermieden werden könnten.

Bulgarien.

Der König Ferdin und richtete während des gestrigen Kronrais eine Ansprache an die Minister, in der er laut Bericht des „W.T.B.“ sagte, es sei ibm in diesen schwierigen Zeiten ein Trost, Männer zu Ratgebern zn haben, die bei der

ösung der schwierigen Ansgaben große Vaterlandslicbe und Selbstanfopferung bewiesen hätten.

» Die bulgarische Regierung hat bei der Pforte nm die Genehmigung der Ernennung des bulgarischen Dclcgierten Tuschen) zum Gesandten in Konstantinopel nachgesucht.

- Wie die „Agence Bulgare“ meldet, erfolgt der Ab- transPort der tiirkischen Gefangenen binnen kürzester Frist. Täglich werden drei &Züge mit KriegSgefangenen ab- gehen. Das von bulgarischer eite gestellte Ansuchen, betreffend bie Wiederherstellnng der Eisenbahnverbindung zwischen Bulgarien und Serbien wurde von serbischer

Seite dahin beantwortet, daß der Zeitpunkt der Wiederaufnahme des Verkehrs des Konventionalzuges und der SchneUzüge nicht festgeseßt werden könne. Die Eisenbahnverbindung Sofia- Konstantinopel wird von morgen an wieder hergestellt sein.

Amerika.

Die Reorganisation des mexikaniscben Kabinetts hat, wie „W. T. B.“ meldet, mit Ausnahme des Kriegs- ministeriums, eine vöUige Veränderung zur Folge gehabt. Die Mehrzahl der Minister hat ihre Portefeuilles untereinander ausgetauscht. an Minister des Aeußern ist Querido Mohena ernannt worden.

Asien.

Nach einer Mslbung des „Reuterschen Bureaus“ ist Yuanscbikai im dritten Wahlgange mii“ 507 Stimmen gegen 179 Stimmen, die au Liynanbung entfielen, zum Präsi- denten der chinesischen Republik gewählt worden. Das Auswärtige Amt hat die Gesandtschaften sofort von dsr Wahl Yuanschikais benachrichtigt.

_ Die von der chinesischen Regierung aus dem Iligebiet unter dem Befehl des Obersten Matunlin gegen die Mongolen entsandte Abteilung Dunganentruppen ist in Scharasumek) eingetroffen, wo die Dunganen, der „St. Pstersburger Tele- graphenagenbtr“ zufolge, solche Ausschreitungen begingen, daß die russische Regierung sich veranlaßt sal), ihre Entfermmg aus Scharasumeb zu fordßrn. Die chinesischeNegisrung hai daranf- bin die Verlegung der Dimganentruppen nacb Kuldscha an- geordnet.

-- Wie „W. T. B.“ msldet, erkb'jrie der (Hsneral- xiouverneur der Philippinen, daß die Politik dsr amerikanischen ?)Cegierung auf eine schließliche Unabhängigkeit der Philippinen abzie1e. Als erste Maßnahme in dieser Rick)- timg werde er den Eingeborenen unverzüglich die Mshrheit in der Philippinenkommission geben, die einem Obsrbanse ent- spricht. Damit erlUnqen dis Eingeborenen in beiden gefes- gebenden Körperschaften die Mébrbeit.

*

Koloniales.

Die Weiße Bebbiksrung bon Deutsch Ostafrika.

Die am 1. Januar 7). Z. im grbßiLU déixtichn SchUtzgébiei Vor- g€nommene Volkszäblimg hat nach den „MitteilUngenber Deutschen Kolonialgeikllscbaft“ Link w-ZisIS Bebbikßrung Von 5331)“ PEiésonen Lr- gsben, 470 oder 90/0 mehr als im Vorjahr. Dxuischsr Reichs- angshörißksii smd bon ibnsn 4107; JEM“ das Jahr 1912 bdeUtEt diLsL Za.)[ ('in Mebr Von 528 oder130/0. (Gebt man ein paar Jahrs zUrHÜ-xk, so ergibt sich gegsn das Jabr 1907, also innsrbaib bon 17-35.) ZÜHWK, annäbsrnd eim? Vcrbopplimg; dkmi damals betrUa bia w-xiße (*Hi'samtbebblkerung 2745 PersoUSn.

JmterUstmt is!“ “es, die Entwicklung dss Standés der WEißcn Bevöl- ksrung in benei11z€lti€11B€zirken zu Verfolgen. Ein? bkrbäiinismäßkg staxke Vkrmebrimg, Von 266 anf 581 Psrsoncn, weistTanaa auf. Auch Pan- (iani bai scinS Zab[ wesentlich erbbbt, von 53 auf 123. Die weiße Bevölkchng bon Wilhelmstal Michs nur bon 345 auf 423, die Von Moscbi nnd Arnscba zusammengenbmmcn Von 505 auf 967, die Von Morogbro und Bukoba zusammen bon 161 anf 340 Und die Miße Bcbblkerung bon Daressalam von (310 aaf 1053 Psrsonen.

Pflanznngsn an dsr Mittsilanbbabn in Dsutscb Ostafrika.

Die beyisch Mittelland (Tanganjika-) Babn führt nicht immsr dnrci) frmcbfbares leände. Trotzdsm Entstehen, wo es möglich ist, [„in-gs OSL" Stxscks stetig USUS Pflanzungen. Dic „Deutsche Kolonial; zxituxig', ber wb“ bisss Fesistüüung Entnehmen, Weist darauf bin, d:); bis:,biircb wisbsr dk? Bsrvkis dafiir Erbracbt ist, daß es in Afrika nur dsr VérköbrsMgL be'darf, Um w-Zits, bis dabin bbs und brach liegende Strkckkn nnter Knitnr zu bringßn. Dsr Palmengürtel um Darsssalam bmi “sick; nicbt unerbcblicb ansgcdcbni. Palmc'nanPfLanzungen sind auch in di?" Pagubsrgsn «nisiandsn ULÖLN Kabbkknlinrcn Und Sisalpiantagen. Daran scblisßt fick) die' Kniturzbne bon qua. 1.2 [(m fährt man nnnnterbwch deck) urbar ISMNCÖU'I und mit Knitur dicht ÖLsiak'xbLnks Land. Bksondere Erwäbnung bcrbisnt dis Pfkaxiziim] EUkEUNU. Wsiißrbin ksgirm-én dic gwßsn Kantsclynkbcstänbs abnskchselnd wieédsrum mit Kapok imb PUm-ZU, Fasi "20 [(U] [am] dehnt sich das .Mituxgkbist bon Rubik aus. In dér Niéderimg dss géxnannten FluffSs licgsn Nsis- und Maisstibsr. Näbkrt mcm fick) dsm Ubiguru-Gcbirgs, sb zeigcn scbou ans dsr Fsrne die grünen Flsckkn an dEffcn Osiabbängkn an, daß (mch bier dsr Pflanzer das Land mit sein€r Hacke in Bkarbsitung JLUVMMLU bat. Von Kingolwira ab ZLHÜ Ls dann w'lSdSk ixiiiiiiwrbrocben durch Pfian- zimgcn; bisr smd kan Kantschuk aucb ziim ersten Mais rbßßre Fiäcben mii Banmwwlle ÖSstÜlldLU- NUÖ mn Morogoro ba SU fich die Pflanzungcn aUIJLdSan- Man kann nnr wünschen, daß DiE LEUTE, die auf diSsen e'msiuaals so öden Landsirecken umfanzirxzicbe Pffanzungs- quisfs schi1f8n, auch bis wvblberdiexntkn Früchfs ibrsr barten Arbsit smdcn, zum WeitkrSU Ansporn für sicb sélbst in di€s€m Nsuland und zur Ermatigung Mitcrcr Kiiltilrpionixrk.

Kunst und Wissenschaft.

Die B(ichsrsi dss VIreins Herold bat ihrs mxuen Ränmc im drirtsn Siockwcrk dcs (Hkbäudcs dEr Bibliothek dss Königlichn KnnsigLMkaMUs-Wims (“P(inz Mbreckotsir 78.) bezogcn. Durch die Pflkg; dcr ir-iffsnschaftlicben Heraldik und der Wappknkunda, durcb ibrcz Bsdcutxng als Sanxniölswllß für EU?. beraidische Und gkncalo- gisch Arbeit stébs die Heroldsbiblioibsk in Lngsr Beziébung zum Arbeitsfelde dsr Bächerci dés Kunsigewcrbeumseums. Dabxr scbién schon seit längerem kiiké räumlicbé Veércinigimg dcr bxiden Jnsiitute wünschenswert. Dix) Bibliothek des kaeins Herold ist wie bisbsr Mittwochs Von 2 bis 5 und Somxabxnbs Von 10 bis ] Ubr g€öffn€t. ankffen wird es bon jkßk ab möglich sein, gelcgcntlicb einzelne Wc'rke der «Heroldbüchexsi im Lesesaale der Kunstgeiverbsbücbkrci auch zu anderen Zsitkn zu ÖMULEU. (Dcr_LLsesaal der Kmrstqewcxbe- bücherei isi Wocbkniäglicb Von 10 Ubr_ mib bis 10 Uhr Aands gc- öffnet.) Da der Vercin Harold zur Vermehrung und Unterbaltung seiner Bücherc-i auf die Bkiträge dEr Vereinsmitgliedsr angewissen ist, bleibt wie bisbkr für eine „Umfasseéndcrk Bemaßung der Bücherei die Erwchrb1mg der Mitgiicdschast dcs Vchins Hsrold erwünsch.

Jm Vesiße des Grafen bon Ciam-Gallas bat Artbnr (This eine Reihe yon Kompositionen Beckhobens fiir Cembalo und Mandoline gesundem. Es ist ein Adagio in Es-dur, das fich mit einer in dEr Bsrliner Königsichen Bibliothek bsfindlicben Handschrift eian Mandolinansiückes bis auf Wenige Abwéichngen "dkckt. Das neugefundcnk Exsmpiar ist fein säuberlich geschrieben, tragt die? zier- [ichL Widmung „3011? [Q- [)(-*.]1 [ (»)WQPUQ) PM [„. K". 13.“ und dürfte das Persönli übkrreicbte Dcdikationsc-kaplar darsieilmi. Dic anderen Sätze -- teiis Autograpb, teils Abschrift - find in der Bcrtbobsnsiteratur ganz unbekannt. Da diese Kompositioncn bie eigenhändige Widtmmg Beethobens an die Komteffe Josephine Clary, die nachmalige GTäsm Clam-Gallas, tragsn, der er auch die große Konzertarie „1111 psrticb)“ gewidmet hat, so ist anzunebm-In, daß

Beethoven schon im Jahre 1796 die Komteffe im use ibrer künftigen Schwiegereltern kennen gelernt und in der gräfli Clamschen Familie verkehrt hat.

Literatur.

_ .Der Baumeister“. Monatshefte für Architektur und Baupraxis. Herausgeber H.Jansen. Verlag bon G.D.W.Cal1wey in Mküncben. Preis vierteljährlich 6 ckck., Einzelheft 3 .“. Der Schluß des elften Jabrgan s, Heft 10-12, ist erschienen und bietet eine sehr große Anzahl bon bbildungen recht guter Bauwerke. Da find zunächst einiZe Schulen sowie der Marchenbrunnen von Hoff- mann. Mögen seine Bauten mit den Hohen Mansardendäihern und den fast durchweg in Werkstein angebildeten Schauseiten teuer sein, mag mancher andere mehr Originalität zur Schau tragen, alle seine Werke Verraten feinen Takt und ein besonderes Geschick der Einzelaus- bildung, das sie äußerst harmonisch erscheinen läßt. Erlkveins Kleinwvhnbäuser geben fich behäbig freundliä; mit netten Fassadenmalsreien, während Littmann beim Kurhaus Kissingen einen gewissen Reichtum, bor aUem in dyn schön geschlossenen Höfen, mit Geschmack zu entwickeln wußte. Wanders Andreaskirche für Dresden Verspricbt im Entwurf se r viel; von auSgefübrten Kultbauten stkilten fick) die malerische Gruppe der Pauluskirche in BreSlau und die Synagoge in Charlottenburg tmt ihrem guten Innen- raum dar. Karl Siebrecht ing bei seinem Fabrikbau für Hannober eigene Wege und s uf eine natürliche, muster ültige Anlage. Die Speiebexranlagen in bin wirken mit ihren hoben eiben- iebeln trefflich; ob ihre Architektur aber auf den modsrnen Kon- csziruiktibrisgrundsäizen aufgebaut ist, scheint fraglich. Zum Schluß Aus- stkllungsbauten: in Breslau die Jahrbundertbaük von M. Berg; imponierenb durch ihre gewaltigen Abmessungen, neuartig und ut im AUfbau. Die Leipziger bauten ebenfalls recht bedeutend, fem- ,zlicdriJl, mii der stimmungsvoÜen Kuppelbalie nnd der hübschen An- azxs [t-Lßipzig". Die gsnannten, wie viel? andere Bauten sind meist in pbotograpbiscbén Aufnahmen und geometrischen Ansichten sowie Grundrissen dargssteilt, die ein ausführliches Studium oft auch der Einzelheiten gestatten.

Bautvesen.

In Gegenden, in denen die Einwohner stets auf plötzliche An- griffe übermächti er Feinde gefaßt sein mußten, entstanden im Mittel- alter neben den ?onstigen ja aUgemein bekannten Befestigungswerken auch die Kirchenkasteüe, die in kriegerischen Zeiten die Zuflucht der Dorf- bsrvobner und das BoÜwerk gegen den Feind bildeten. In Deu9schland find diesLBauten nur vereinzelt in einigen Gegenden erhalten, dagegen gibt Es in einem anderen Lande eine große Anzahl dieser stattlichen Bau- denkmäler, dis, Von deutscher Hand erbaut, Deutschen zum Schutz und zur VerteidigUng gsdient Haben. Es sind die Kirchenbur en in Sie benbürgen. Sie schilderte kürzlich in einem Li tbilder- vortrag der bekannte fixbenbürgisch-sächsiscbe Kunsthistoriker Emil Sigerus, Hermannstadt, im großen Vortragssaal der Baufacbaussteiiung. Dsr Vortrag verdient wegen des großen künstlkriscben und kunst- qeschichtlich€n Jntsreffes , das diese, in weiten Kreisen unbe- kannten Bauten bkansprucben können, kurz wiedergegeben zu werdcn. An Grundrissen _ wurde dargelegt, in welchen typischen F?rmen die siebenbürgiichsn Kircbsnburgen aufgeführt rvuxden.

eistsns umgeben dreifache Mauern und Gxinge die Kirche. Die (WHO.? Mauer ist oft mit starken Türmen berieben, um diese herum zixxbt fick) ein Wsiter Graben, über den die Zugbrücke führt. Die Kirchenburgen, die aus dem 13. bis 16. Jahrhundert stammen, liegen in der Mehrzahl auf einsm Berg. in einzelnen Fäüen auch in der Ebene, von den Häusern des Dorfes umschiqffen; in den Gängen und Mauern, teilweise auch an die Kirche selbst angebaut, befinden sich die Wohnungen (Gaben), die die Gsmeinde in Krie szeiten aufnehmen sollisn. Man muß unterscheiden zwischem solchen Kicmenburgen, bci denen die Kirche selbst unbefssiigt ist und nur die Umgebun smauern zur Ver- teidigung dienen, und solchen, bei Welchen die Kirche Jelbst BefestigunÖcn (Schisßscharten, Gußlbcber, Pecbnasen und Webrgänge) trägt. e- sond€rs künstleriscb wertiwll erscheinen die Verschiedenen Versuche, troß des Mbrbaffen Charakters dieser Kirchenburgen auch den ästhetischen Anforderungen zu genügen. Es entstanden daraus höchst wertbollx, in ihrer Wscbselwirkung einzig basiebende architektonisch interesante Bildungxn, wie dic Verbindnng von Kirchenfenstern, SchießsYarten, Webrgängkn „und reizboll ans ebildeten Einzelheiten, die oft in i rer Zierlicbkeit selt1am ge'gén die Éewalt der Mauern absiecben. _ Besonders malerisch wirken die Kircbsnburgcn auch durch die bsrrliche Berg- und Wald- gegcnd, die sie umgibt. Die Kirchen und Türme dieser Buxgen find zum großen Teil noch boilständig erhalten, auch die Umsg angs- mauern iebcn noch in ganzer Höhe bis zu 12 m. Die , irchen dienen noch bsute, wie im Mittelalter dem Gottesdienst der s?.ii der Rcformzczit protestantischsn Bauern Siebenbürgens.

Theater und Musik.

Verlinkt Theater.

Anf dsr der Poss? borbébaltenen Bühne der Diréktion MEinbard uni:- BCMMM ist „Xiimzaabkr“ jLHt durch ein Mixes Wkkk abgelöst worbcn, das dcn Tits! „Wik Einst im Mai“ fiibrt Und wie seine Vbrgäxiger Bernausr imb Sckyanzßr zu Vßrfaffe'rn hat, während die Miisik bon Kollo Und Brsdsckynsidsr herrührt. Die neue Posse lehnt sicb insofern alten Vorbildern an, als sie eine Familien- geschichi€ durch die Jahrzehnte Verfolgt. Die Handlung der bikr MW spicit in bén Jaan 1838, 1858 1888 und 1913; das gibt (Heicgenbeit zu interesantsn kultargescbicbtlicben Geme- biidÖM, zu Einer Art Mobsnscbau durch die Jahrzehnt.“, ber stub iM [EMW, in (kim'm mokcrnén Bkrliner Modxsakvn spielendkn Aki Lins Kleiberscban unserer Tags reibt geschickt angiiedert. Es gibt also in der nkucn Posse rkcbt viel zu ssben, und was es zu sebcn gibt, ist x_nit Geschmack bsraericbtkt. Die Handlung bermeidet dén fiblichen Pomemmfim], fis nähert sich msbr dem Zuschnitt des alten Volks- siücks mii 1ein€n_1 Hamm: und seinsm Einschuß Von Rübrseligkeit. Jm Testen Akt ieben wir die Enkel der Lisbesleute, die nicht zuein- andcr konntkn,_ dyn Bund für das Zkbcn schließen: dsn Darstellern absr, die zuerst die Alten und später die Junge'n zu spiklsn haben, gibt das Gelegenheit, ibre Wandlungsfäbigkeit und Cbarakterisierunch- kunst zu crivéissn. Auch die Musik paßt fich innig der Gkschma - richtung der Verf icdenen Zeitalter an, sie endet natürlich bei der aller- ULUCstEU Errungen chas't, dem Tangotanz, den Oskar Sabo und Lisa Weise gkscbmeibig und virtuos untsr Vermeidung alles Grotesken Vorfübren. anen fällt Überhaupt die Aufgabe zu, das LisbeSpaar Von 1838, später Großbater und Großmutter und zuleßt die Enkel darzustellen, und sie haben sicb ihrer mit gro em Geschick entledigt. Karl Meinhard gibt die Einzige Gestalt des tückss, die die Jahrzehnte durchlebt. Er ist gleich komisch zu Anfang als jugendlichsr Scußsr wie zuletzt als balbvérblödeter Lebegreis. Dem genannten reiben sich die anderen Mitglieder des Bßrliner Tbeatsrs, die Damen Dora, Ritter, Perry, die Herren BOY, Picba, Piaten u. a. in den wicbti en Nebenrollen würdig an,. Die USUS bse baLte einen starksn ErZOlg und dürfte wic? ihre Vorgängerin dtexc Winterspiélzeit lange überdauern. * .

Jm Königlichen Obernbuuse wird morgen, Mittwvch„ .Tannbäuser“, mit Herrn Kirchboff als Vertreter der Titelrolle, wiederholt. rau Mickiey-Kcmp singt zum ersten Male die Elisabeth, die Venus: rau Denera, den Landgrafen: Zen Schwegler, den Wolfram: Herr Hoffmann, den Walter: err Sommer, den Vitewlf: Herr Bachmannz die musikalische Leitung hat der Kapell-

meister Lau 5,

Im öniglinen Schaus ielbause wird morgen eine Wikderbolung bon . riadne auf saxos“,u1it Trau afgren-Waa und erm Jadlowker in den Hauptrouen, gege en." other nde eine uffübrung des Molibrescben Lustspiels .Der Burger als del- , mann“, mit Herrn Vollmer in der Rolle des Jourdain, statt. Die.

musikalische Lkitung bat der Generalmustkdirektor Bleek.