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l_abmen und dadurch in seinem Charakter verbitterten jungen Mädchens ulxernommen. Der Darstellerin wurde für ihre sorgsam durchdachte, mri bervorra endet Begabung dureh efübrte Leistun der lebhafteste Beifall, gez? 1, aber _aucb der SZnftftellerin wur e für das, wenn auch ntcht_e1nwandsfre1e, doch von emem großen Talent besonders für das Lustspiel zeugende Werk durch wiederholten vorruf ermutbigende Anerkennun dargebrgcht. Die. wegen ihres ebrecbens verstimmte Meta, bon , orken fuhlt fich mcbt wohl im Hause ihres Vaters, des Srvßmdustrtellen voii Borken, der ihr 11 Liebe Wittwer geblieben tft. Dre Munterkeri threr beiden Ges wifter, des übermütbigrn Backfischs Helenr und des ftotten Studenten Egon erregt 1bren_Zorn. Sie sebnt_stch danach, aus dem Hause zu kommen und btetet deshali) dem unt Nahrungssorgen kämpfenden talenWollen Maler Kolbert' ihre Handan, um mit Hilfe ihrer reichen Mitgift rbm zur Verwn'klrcbung yetner künstlerischen Ideale zu verhelfen und 7161) dadurch das Glück zu erobern, auf das sie ein Recht zu haben glaybt. Trytzdem der Maler ihr offen erklärt, daß er fie nicht liebe, bleibt sie der ihrem Vorhaben; er girbt nach einigem Zögern nach und wirbt bei dem Vater um die Hand der Tochter, die ihm auch mrt rinrgen geringscbätzigen Aeußerungrn über diexrn von der Sucht nach drtrr Yermögrn eingegebenen Entschluß bewiUigt wird. Der fich nun frei fühlende Vater verbeirathef fich in der dem Brautpaar auf- erlegtcn Prüfyngszeir mit einer jungen Dame, LiÜi «Hagen, zu welcher drr Maler wabrrnd 1einer Studienzeit in Düffeldorf einriiefe Neigung gefaßt und dlL_€k cht in rinem meisterhaft ausgeführten Bildnis; aus drm Gxdachtniß _gemalt bai. _DiUe Erfahrun und ein zufäÜig im Nrbrnztmmrr geführtrs Gesprach zwischen Kol ert und Lilli öffnen der unglück_[ichr_n Meta die Augen über ihren Jrrthum; sir gicbt nacb _schwrren Kampsen dem Maler fein Jawort zurück und drrriniqtibn mit ihrer Schwrster Hrlrge, nachdem sie ihrc auf Gegrnseiiigksit bkruhrndr Ltcbe erkannt hat. Sie selbst findet aber zum Schluß doch noch ganz uncrwartrt ihr Glück durch eine Verbindung mit dem erst im [eßten Aki auftretenden Bruder von Lilli, dcm Profrffor Hagrn. Neben Frau delbrück machte sich um die Darsteliung in hervorragendrr Weise Fräulein Sauer verdienx. Ihr war die Aufgabe zugefallen, dra übermüibigrn Backfi1ch Helene von Borken 511 grstaltkn. Durch ihr natürliches Spirl im Lachen und Wrinen, ibrr muntere Beweglichkeit, ihren liebrnswürdigen Humor und 81116 bei aÜedrm doch tiefe Empfindung übertraf sie mit dieser Charakterifirrung axle srübereneristungen und übrrras te durch rin Talent, wie es nur die? größten Künstlerinnen in diefrm ? ach bishcr gezeigt haben. Sehr treffend gab Herr Suske den Großtnduftrieürn von Borken, der in reisen Jahren noch sein Glück in der zweiten Ehe findet. Unübrr- trefflich gut abe'r wurde der arme Maler Kolbrrt von Herrn Stahl 11rriörvert, wäbrrnd CH_Hrrrn Schindler die§1nal obne jede Urbrr- trrrbrmg gelang, durch 16111811 flotten Studrnten vici Heiterkeit zu crrrgen.
_ Konzerte.
_Das Lripzigrr Srloquartctt, auf wricbrs in drn Blättrrn Yicisacb hingewiesen wurde, [ie" sich am Mittivoch in der „ Neuen Kirche" hicrsrlbst zum erstrn als hören. Es erfüllte dir gehegten Erwartungen in Brziebuna auf Schönbcii de:“: Stimmenflangs und Reinheit der Intonation nicht ganz und ist mit dem jüngst grbörtrn Frankfurter „Quartett nicht zu vergleichen. Das Programm. daI fich au,? die christlichen Feste brzog, enthielt Gesänge von Prätorius, J. W. Frank, Bach, Becker,__Bortniansky und anderen, die meist für gemischten Chor komponieri Und, und Hier bei dem Vortrag durch vier einzrlne Stimmen obncBrgleitung ihre im onierendr_Wirkung Verfehlrn mg-Ztrn. Unter den nicht grnannten Ausfü renden befanden fich ein recht kra-iiger Sopran und ein woblgeschulter Baß, während dir Mittel- stimmen mit diesen nicht rrcht in derKlangfarbe zusammcnsiimmte'n. Zu lobrn waren die sicherrn Einsätze beim Beginn jedes nruen Stücks.
Der hier bereits bekanzrte und„beliebte dänische Komponist Emil Zartmann brachte am Mittwoch tm Konzrrtbause mehrere seiner ompo lionen für Orchester u Gehör, die, Wie seine vor zwei Jahren an der elben Stelle aufgxfü rten Werke, sebr lebhaften Anklan im Publikum fanden. Auf dre mit allem Glanz der orchestralen ittel auSgestatiete, sehr effektvolle Konzertouvertüre „Eine nordische Heer- ftht“ folgten _: „Romanze und Scherzo“, zwei sehr melodiöse Pidcen, dre vorzugxwetse das Streichquartett zurGeltun kommen ließen. Diesen rerbtey sich eine. Suite: ,Skandinavigsche VolkSmusik', em tonmalerrsch sehr mteresi antes Scherzo: .Die Sirenen“ und ein .Skandinavrscher Festmarscb' an. Während in dem (rsirzi; und [eßten Stücke die .Bleckpinstrumente dem Inhalt gemaß verwendet wurden, waren diese in allen anderen mehr durch zarten und portiscben Inhalt sicb auszcicbnenden, meist kurzen und stimmungsvoll gehaltenen Tonstücken meistentheils vrrmieden. Das zahlreich erschienene Publikum spendete reichen Beifakl. Der Komponist leitete das Orchester selbst und konnte mit der präzisen und schwungvollen Ausführung seiner Kompositionen ewißzufrieden sein Am kommenden Montag wird ein rößeres We , eine neue Symphonie dcdselbrn Komponisten, zum Kortrag gelangen.
Jm Königlichrn Opernbause gelangt morgen Flotow7s „Martha' mit räulem Dietrich in der Titelrolle und Herrn Emil (Hö c als Lyons zur Aufführung. rau Ritter-Gö?e tritt zum erstrn Ma nach längerer Krankheit als ancy wieder an . _ Herr Sychr ist wieder hergesteÜt und mmmt bereits an den Proben zu „Ferdinand Cortrz" theil. ' _
Jm K'önrglicben Schau1pielbause wird morgen „Wilhelm TeÜ' (Sclnller-Cyclus, 10. Abend) gegeben.
Im Rrsidenz-Tbeater ebenso wie im Neuen Tbeater finden a_m Sonnabend zur Feier des Geburtstags Seiner Majestät drs Kaiyers rstvorstellungen vor festlich beleuchtetem Hause statt. Beiden Vortellungen gehen Prologe voraus, die im Rrfidenz-Thraier yon Fräulein anier. im Neuen Theater von Fräulrin Bertens ge- !prrchrn werdrn. Dre Erstaufführung des Schauspiel_6 „Gisela“ Von Clje won Schabelsky tm Neuen Theatrr ist aus Montag, den 29. d. M., Ver1choben worden.
Im Adolf, Ernst - THratcr wird der Gekurtsiag Seiner Majrstät des Kaisers durch eine Fest-Ouvertüre sowie einen vom Direktor Ernst yerfaßten und von ihm selbst Vorgrtragrncn Prolog festlich begangen werden.
Der Schwank „Ein toller Einfasl' Jesangt im Zentral- Tbrater nur noch bis zum Sonnabend 11131: .luffübrung. Aus Anlaß des Geburtdtags .Sriner Majestät dcs Kaixers erhält das Reicixsta s- bild der Revue „Berlin 1893" „an diesem Tage ein auf das Fest r- züglicbrs Schlußtablrau, wvbri Frau Josefine Dora einrn Evilog sprechen wird. Am Sonntag gelangt_ die neue Poss „Hcrr Couliffet' von Blum und Trché zur ersten Ausführung.
, Jm Thraker Unter den Linden ist, wie schon gemeldet, dre crstc» Aufsübrun der Oprrctie .Der Obersteiger' don West und Heid, zu der Carl eÜer die Musik geschrieben hat, auf Sonnabend festgesrßt. Herr Ludwig Held WLUÜ brreits in Berlin, um an drn Vorvrdbrn thrilzunehmen. Für die Darstellung der Titelrolle hat dir Direktion den K'ammersängcr Franz Josef Brakl aus München gewonnr11._
Jm Konzerthause Veranstaltet Kapellmeister Mcydrr morgen den fünftrn ,Wagner-Abend'. Das Programm dieses Abends wrrd den „Huldigungs-Marsch“, Akt 11]. Scene 11. aus .LoHrngrin', Stücke o_uH den Musik-Dramen ,Das Rheingold“ und ,Die Walküre", das Vorxpirl zu .Parfifal" u. 1". w. enthalten.
Für den 1_norgen um 7? Uhr im SaalBecbstein staiifindrndrn Kammermuiik-Abend der Hrrren Profefforrn Carl Halir und
Genossen haben die Herren Hof-Kapellmeister Rick. Strauß aus Weimar und Königlicher Kammermufiker O.Schu ert (Klarinette) ibre Mitwirkung zugesagt. Das Programm enthält das Klarinetten. quintett von Brahms 01). 115, das Klavier uartett in (3411011 011.13 von Rick). Strauß und Mozart's Strei quartett in (341111. - Morixz Rosenthal, der Solist des nächsten, 711.Pbilbarmo- nischen Konzerts gm 29. d. M., wird an diesem Abend auf vielseitigen Wunsch Lrszt's Klavierkonzert in 128-6111“ zum Vortrag bringen; Beethoven's Pastoral-Sympbonie, cine Konzert-Ouvertüre von J. Rieß und Wilh. Berger's „Dramatische Orchesterplßantasrr' bilden den reinorcheftralen Theil des Programms.
Manuigfaltiges.
Zur Feier des Geburtstags Seiner Majestät des Kais_ers findet am Sonnabend Vormittag 10 Uhr in der evan- gelixch-lutberischen Kirche in der Annenstraße ein Fest- griieSdirnst statt, an welchem Fick) auch die beiden hier gar- nrsomerenden Königlich sächfiscbrn ErienbaHn-Kompagnien betbeiligcn Werden. Die Predigt wird Pastor Grundmann Halten.
Aus Zeblendorf wird der „N. Pr. Z." geschrieben: In der Glockengießerei Von Gustav Coliier wurden am Sonnabend ach Kir (1;an glocken gegossen, wozu ungefähr 120 Zentner Metal], Kupfrr und Zinn, Verwandt wurden. Der Guß ist auf?- beste ge- lungen. Von den gegossenen Glocke'n erhält der Ort Lindenberg bei Höwisch (Altmark) ein Dreigeläui, ertönend in 11" 11 1). Die Glocke 1" trägt den Svruck): „Laut dröbnrnd öffn' ich meinen Mund Und ruf“ euch zu in jeder StundU „Schnell entflie-bt die Lebens- zeit! Mensch, gedenk dcr Ewi keit!“ Auf der Rückseite: Wilh. von quow, Kgl. Kammerherr a. rüdcn. Pastor Heinr. Bode-Hoewifch. Dre Glocke 13: „Hoch in der_Lust ertönt mein Klan , Stimmt ein mtt mir z_um Lohaejang: Heilig, hrilig ist Gott der err! Gott in der Höb' [ci reis und Ehr!“ Aus dem Revers: Aelteste: Will). Bokus, Alb. „(ich. Schöppenr A. Lüdrke, FBeneke. Die Glockel): .Wir Gottes Gruß, _so grüß ich dich, Du Menschenkind laß finde'n dich! Komm, alles in für dich brrcii, Schaff deiner Seelen Selig- keit!“ Lehrer und Kantor: A. Gtggel. - Ein gleiches Geläut in 1113 1) Erhält die Stadt Eberswalde. Auf der k-Glocke befindet sich drr SZ,)ruch: „Kommt, denn 85 ist alles bereit.“ Dis L-Glocke fragt die Worte: „Wer zu mir kommt, den werde ich nicht hinaußstoßen." Die D-Glocke: „Heute, so ihr Seine Stimme»: hört, so vcrßocket eurr Hetzer) 11icht.' Dazxt die Worte: Ge- stiftei Von FrauleinAlma Trü81chier Von Falkenstrin aus Eberswalde. geborrn 20. Dezember 1849 zu Spandau. __ Zwei Glocken 13 und 1) hat drr Ort Woldegk i. Mecklenburg bestellt. Beide tragen die Inschrift: „111110 ])01111111 1893 k1'i116r10113 Gui16]111118, UJJUUZ (111): ITSZQLOPGÜOQUUZ. 33. 3111111111 l'SZUÜ-UZ, 111 111611101'18111 Uuydjarnm, (]1186 ZUVSQS 100511111111". 61111111111111111 rSZOibUib.
„Hamburg, 24. Januar. Die Leichrnfcier für den Freiherrn Albcrtus von Ohlendorff fand, wie der „N. A. Ztg.“ brriYZtet wird, heute auf dem Gut Gresse bei Boitzenburg unter großer e- tbeiligung statt. Außer dcn zahlreichen Familienmitgliedern war unter anderen der kommandiercnde General, General der Kavallerie Graf Waldersee zugrgen. Von Seiner Majestät dem Kaiser und König traf ein Kondqlenz-Telegramm und ein prachtvoller Kranz ein, dessen Schleife dir Kaijerkrone zei te und der im Auftrage red Monarchen von dem Königlich preußiy rn Gesandten “oon Tbielmann am Sarge niedergeiegi wurde.
(Fortsetzung des Nichtamtlichen in der Ersten und Zweiten Beilage.)
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Stationen. Wind. Wetter.
Bar. auf0Gr. u d Meeressp Trmperatur in " Celsius 59 C ==- 407.71
Sucher. (Lyonel: Herr E1nilGöße,Königl. Kammer; rgens. sänÉer, als Gast.) _ chauspirlhaus. 26. Vorsteliung. Schillcr=Chclus-
10. Abend. Wilhelm Tell. Schauspirl in 5 Auf- zügen von Friedrich don Schiller. Anfang 7 Uhr. „ , _ „ Sonnabend: Opernhaus. AquÜerhöchsten Befehl: Freitag: M17 vollstandtg "TUN Festvorstellnng. verkauf findet nicht statt. Schampielbaus.
Anfang 7 Uhr. 4 Akten Von Else v. Schabelsky.
Montag: Zum 1. Male: Gisela.
SÖaUsijl 1" Baal Verhiiein. Freitag, Anfang 71- Uhr:
Z.Kammrrmus1k-Abrnd. Carl *Halir, Carl Markecs, Ad. Müller, H. Deckyert, unter gütiger Mitwirkung
Wiktoria-Theater. VeUe-Miancesiraße 7/8. der Herren Hof-Kavcllmeistrr Richard Strau aus
Ausstattung, Weimar und Königl. Kammermusiker O. S ubert
Anfang 8 Uhr. Ein Billet- vorletzte Woche: Die Kinder des KapitänGrant. (Klarinette).
27. Vorstellung. Minna von Anfang ??Uhr-
Ausstattungsstück mit großem Ballet in 12 Bildcrn.
Konzert-Haus. Freitag: Karl Mehder-
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1)_Nebel. 2) Nachts Schnee. 3) Reif. 41Nachts
RM Uebersicht der Witterung.
Cin tiefes bgroryrtrisches Minimum unter 730 111111, nordosiwärts sor_t!chreitend, liegt an der mittleren norwegis_chen Küste, 1m_Nord- und Ostseegebietc starke, stellerxweise stürm11cbe südliche bis westlickzr Winde verurmchend. Ein barometriscbes Maximum übrr 770 111111 erstreckt sich von den Pyrenäen nord- ostwäris nach dem südwestlichen Deutschland, cin anderes gleich hohes Maximum lagert über dem nördlichen Oesterreich. In Deutschland ist das Wetter in den Kßstengebirten trübe und rxrild, im Binnenlande vielfach britrr'zmd in den yüdlichen Grbicistbeilen falt; stellenwene find geringe Nieder- schläge gefallcn. in Mittel:, Süd- und Nr*rdost- deutschland brrr1cht ieichter Frost, in Finland und Nordwestrußland ist es viel kälter geworden.
Deutsche SeeWarte.
Theater - Anzeigen.
Königliche Zrhausptele. Frritag: Opern- ?aus. 24. Vorstellung. Martha. Romantisch- omische Oper in 4 Akten von Friedrich vpn “www. Text (theilweise nach dem Plan das St. eorgrs) von Wilhelm Friedrich. Dirigent: Kapelimcrstrr
Barnbelm, odcr: Das Soldateuglück. Lustspiel in 5 Aufzügrn Von G. E. Lessmxz. (Minna: Clara Mr_yer, Ehrenmitglied des Königlichen Schauspiels.) Aniang 7 Uhr.
Deutsches Theater.
Freitag: Der Herr Senator. Sonnabend: Prolog. Der Herr Senator.
Sonntag: Der Herr Senator. Montag: Die Jüdin von Toledo.
Lerlinrr Thkatkk. Freitag: 22. Abonne-
WYFWN-tkllung' Das Recht auf Glück. Anfang 1 ,r.
Sonnabend, Adrnds 7»_i Uhr: Prolog. -* Aus eiguem Recht.
Sonntag, Nachm. 2._i Uhr: König Richard lll.
Abends “ki Uhr: Das Recht auf Glück.
TrMng-Thealer. Freitag und folgende Tags: Madame Saus-Géue, (Zweiics Parquet 3 .16).
WaUner-Thratrr.
blümchen. Sonntag: Mauerblümchen.
Friedrrrh - Wilhelmuridtisrhcs Theater. . Chausseestraße 25.
Freitag: Der _Lienxeuaut ur See. Overette in 3 Akten (nach einer alteren dre) von E. Schlack und L. «Herrmann. Musik von Louis Roth. Jn Scene gefaßt don Iulius Fritzsche. Dirigent: Herr Kapellmeister Jedermann. Anfang 7 Uhr.
Sonnabend: Der Lieutenant zur See.
Sonnabend: Maner-
Rrßdrnz-Thrajrr.D1rerxion: Sigmund Lauten- burg. Frritag: ZumZZ.Male: Der Mustergatte. (l-o premier maki ao [*r-mee.) Schwank in 3 Akten von_ Albin Valabréz ue. -- Vorher: Lolottc. Lustsv:el in 1 Akt von eilbac u. .Halévy. Anfang 7 Z Ubr.
Sonnqbend: Zur Feier des AÜerböcbsten Gcburts- 111ng Semrr Majestät des Kaisers: Festvorftellung. Prolog. - Loloxte. -- Mnftergatte.
_ Sonntag und folgende Tags: Dieselbe Vor- stellung.
Ucar; Theater. Schiffbauerdamm 3-5.
_ Direktion: Sigmund Laufenburg. Jrrttwg: ,Flattersnrht. Lustspiel in Z Aktrn von Victorrey Sardou. Vorher: Nack: zWei Jahren. Lustspiel in 1 Akt von Almkxsy Tihamcr. Sonnczbend: Zur"Feier des Allerböchsten Geburts- tags Sernrr Majestatdrs Kaisers. Festvorstellnug.
Prolog. _ Jugend. Anfang 7z Uhr.:
Sonntag: 3 Uhr Nachmittags, ermäßigte Preise. Auf aklgemrinrs Verlangen: Qumvaoi susa- burning, - oder: _ Das liederliche Kleeblatt. ZaubrrWffe mit Gejang rend Ballet.
_thm Vorbkreitung: Der Südstern. Ausstattung:?- 1 u .
Theater Unter den Emden. Freitag: Sglow Pißelberger. Operette von J. Offenbach. Dreraus: Zum [113th Male Vor dem Wienrr Gast- sptrlz Brahma. Ausstattungs-Vallet Von J. Mon- platfrr. Musik von C. DaU'ArYne.
Nomro Francioli vom Scala“ Healer in Mailand «[I Ggst. „.Er-(11111 M83 (18 ÜSLUL“ von der Prima Ballerina Signorina Carolina Elia und drmPrimo Ballerino Sign. Greco Poggiolcsi :c. xc.
Anfang 72; Uhr.
Sonnabrnd: Zum 1. Malk: Der Obersteiger. Operette 111 3 Akten Von M. West und L. Held. Musik von Car! Zrller.
Adolph Ernii-Theater. Freitag: Zum 130. Male: Charley's Tante. Schwank in 3 Akten von Brandon Thomas. - Vorher: Die Bajazzi. ParodistisckpeLYoffe mit Gesang in 1 Akt von Ed. Jacobson und ermo Jacobson. In Scene geießt von Adolvb Ernst. Anfang 74- Uhr.
Sonnabend: Charleh's Tante. Dic Bajazzi.
Zentral-Theater. Alte Jakobstraß2_ Nr. 30.
Freitag: Ein toller Einfall. Schwank in 4 Akten von Carl Laufs._Hierau*s: Zum 34. Male: erliu 1893, Reime in 2 Abtheilungen von L. Leipziger. Anfang der Vorstellung 7? Uhr, der Revue 9Z Uhr.
Sonnabend: Dieselbe Vorstellun .
In Vorbereitung: Herr Conli et. Schwank in 3 Akten don Blum und Torch.
Konzerte.
ng-Jirademte. Das für Freitag, den 26. Januar, angekündigte Konzert Von
Zigismund Dlumner findet nicht statt,
da Herr Blumncr erkrankt ist. _ Drr Tag, welcher x_mnmebr für das Kon- zer? festgesetzt wird, wird ehestens bekannt gr- ge en. Bereits grlöste Einlaßkarteu bebalirn
ibrr Gültigkeit.
Konzert. D'. Wagner-Abend.
DienÖtag, 6. Februar (Fastnacht): _Gr. Fast- nachts-Fcier untsr Leitung drs Hofschauspielers a. D. Herrn Paul Debmke.
Billcts im Bureau des Hauses.
Zirkus Renz (Karlstraße). Freitag, Abends
7F Uhr: “" Ein Künftierfeft. "'"
Vollständig neu? und glänzende Ausstattung. Neue Einlagen, überrajcbende Licht- und Waffcreffekte. Außerdem: 6 englische Springpfe'rde, vorgeführt vom Dirrkicr Fr. chz; das Feuerpferd Elimar, vor- geführt don Frl. Oceana Renz; das Sébulpferd Prinz, geritten von Herrn R. Renz; Maöstoso, in der hohen Schule ger. ron Frl. Oceana Renz; die Akrobaten auf dem .Telrpbondrabt Zaloa, Espana und Alvar; der urkomirche Imitawr-Clrwn Mr. Ybbs; _Mr. Lavaicr Lee :c.
YUM wie gewößnlich.
onnabend (Ka11ers Geburtsniag): Parade-Feft-
Vorstellung _mit neurm glanzenden Programm. Großes Prachtseucrwerk.
Sonntgg; 2 VorsteUungen, Nachmittags 4 Uhr (1 Kind sret) und Abends 7T Uhr.
Familien-Nachrichten.
Verlobt: Fri. Cornelie Freiin von Hades:: mit Hrn. Hauptmann Max von *Jpff arten-Heidlrr (Weimar). - Frl. Else Von ilu a mit Hrn. Lieut. Hans von Peschke (Kabel).
Grboren: Ein Sohn: Hrn. Pren1.-Lirut. Dardinac yon Hatten (Königsberg). - Erne Tochter: Hrn. Konsul Dr. Jur. Ohneffeit (Fast))- - Hrn. Pastor Johannes Poppe (Blumber ). -„ ZM. Fri)xz von Knebel-Doeberiß (Lübgut bet
ramenz .
Gestorben: Hr. Eisenbabn-Direkior (1. D. L - mann ranck (Berlin). - Hr. Pfarrer 6111. er- mann Bauer (Regenthin). _ rl. Anna von
rankenber und Ludwigsdmff ( reslau). -- r- §rediger lexander Richter (Hannover). -- k- Geb. Obcr-chierungs-Ratl) Albrecht Rindflrtsch (Dessau).
Redakteur: 111“. H. Klee, Direktor.
B e r l in : -- "*"“ Verlag der Expedition (Scholz)-
Druck der Norddeutschen Buchdruckerei und Verlag!- Anstalt Berlin ZW.; Wilhelmstraße Nr. 32.
Sechs Beilagen (einsÖÜSFiich Börsen-Beilage).
zum Deutschen Reichsan
„214? 22.
Erste Beilage
Berlin, Donnersmg, den 25. Januar
_ .
riger und Königlich Preußischen Staats-Anzeiger.
1894.
Deutscher Reichstag. 34. Sißung vom Mittwoch, 24. Januar, 1 Uhr.
Zur ersten Brrathung stehen die von den Abg. Dr. Lieber, Hiße, Spahn (Zentr.), Langerfeldt ur) Gen. (fr. Ver.) eingebrachten Geseßentwürfe, betreffend dre e1n: getragenen Veruvaereine. .“ . _
Ueber den Beginn der Verhandlung rst bererts rn der Nummer vom Mittwoch berichiet worden. Nach dem Abg. Freiherrn „Heyl zu Herrnsherm erhält das Wort der
Abg. Legten LSM): So lange man die Arbeiter yrcht'unter ein AuSnabmegeseß ringt, hat man kein Recht, die Arbeiter m der allgemeinen Geseßgebung schlechter als jede andere Bevölkerungßklaffe zu behandeln, weil fie „zur Sozialdemokratie gehören. Ob Sie den Antrag annehmen oder ;ablebnen, wird am Ende auf dre Ge- staltung der Arbeiterverbaltni e Heinen Einfluß haben. Der Vorredner lehnt die Vorlage ab, wei dre englts en Bergarbeiter m emen Strike eingetreten seien. Er vergißt da ei nur, daß es sich da nicht um eine Lobnforderung gehandelt hat, _sondern daß-den Ar- beitern eine Lohnreduktion von fünfundzwanztg Prozent zugemytbet Wurde. Er meint, das Gesey würde nur den éozraldrmokratrschen Arbeitern Vortheile brin en, den freien a er nichts nußen. Soweit ich solche freien rbeiter kennen gelerni habe, waren es so gedrückte, vom Kapitalisten ausgesogene _Arbriter, daß sie, gar nicht wagten, überhaupt noch den Mund fur dre Wahrung ihrer Interessen aufzutbun. Diejynigen, welche etnoa glauben,. daß dieses Grch eine Annäherung zwis en Arbeitgebern ,und Arberterzr hervor- bringen würde, täuschen fich a erdings vollstandrg; denn fie ubrrsxben, daß die Arbeitgeber den Arbeitern das Recht unier all'en Umstanden béstreitrn, bei der Festseßung der Lohn- und Athertsbrdrngungen mri- zusprechen, und an diesem prinzipiellen GeZenja werden (1116 der- artigen Bestrebungen scheitern, wie es dasSch1cksa1 er rrsch-Duncker': schen Gewerkvereine klar bewirsen bat.. Dre gleirhbrre tigte Stellung der englischen Arbeiter mit den Arbettgebern' bet der Festseßung des Arbeitsvertrages haben ja die Arbeiter nicbt fremnütg von den Arbeitgebern erhalten, sondern nach einem baiben Jabrbundrrt drs Kampfes erst errungen. Bei uns hat nach der Ansicht der Arbeitgeber der Arbeiter bei der Festsetzung der Lohnbedrngungrw und Arbeitsordnungen nichts zu 1agen;_ es werden also solche Organisationen auch den Außgleicb zwrsche11 beiden Kategorien nicht herbeiführen. Ist der gestern Von dem Abg. 1)r.'Kropats'check bebauptrtr EgoiSmus bei allen Menschen vorhandrn, so 1st an, dtesen AngleicZ, so lange umer Lobnsystem besteht, uberhaupt 'ntrbt zu drnken. «;ck erkenne diesen Egoismus an, und unsere Pariet ist be- fliffen, ihn kräftiZ zu fördrrn; seine Grenze aber findet er dcr, wo die gemeinsamen «Fntrreffrn anfangen, und unser Zweck und Ziel ist
ja, diesen gemeinsamen Jnterrffen zum Siege zu Verbelfen. Wenn '
wir dem Entwurf zustimmen, so täuschen wir uns 1_1icht über_seitie Wirksamkeit, wie wir auch nicht „anerkßnnen konzien, daß dre Arbeiter dafür besonders dankbar zu sem „hatten, _werl man tönen nur rin bisher Vorenthaltenes Recht endlich zusvrachx. Der Abg. Freiherr Heyl zu Herrrsheim fürchtet yon „den Veremrn dre Orga- nisation des sozialen Krieges; ich erklare ibm, daß der orgamsrerte Krieg milder ist und sein muß als der'mchwrgamsierte. Geszibrt werden wird dieser Krieg unsrrerseiis, glxtrhdrel ob organisiert oder Zucht; haben wir bisher viele Niederlagxn erlitten„ sq folgt doch der Nieder- lage wieder der Sieg. Dre O_rgaxnsationen, ivrlche Hier gr- schaffen werden sollrn, bestehen ja ihatsachltch "schon. Da find Vor allein die ererkschaften, deren Mitgliedeyallrrdmgß zum roßen Theil Sozialdemokraten find; da find fernrr d1e„H1rfch-Dun.cker' chen Gewerk- vereine, deren Zak)! und Mitglieder freilich sehr, hinter der der G6- werkscbasten zurückstehrn. Es kommt aUerdmgs_ mcht so„auf drr Zahl der Mitglieder als auf die Leistungen an. Rerseunterstußung"1ft rmr in 30 Von 55 Gervrrkscbaften gewährt „morden; der Grund dafur liegt vorwiegend in der Polizeipraxis, dre dre Verschiedrnrt] Gewerk- schaftrn verschiedrn brhandelt. In Bezug auf Unierstuyung der Mitglieder leistet die Mehrzahl der Gewerkschaften, ganz Vor- züglicbes, so vor allrm dre der Kupferschnxredgund die der Buch- drucker. Ganz ohne Grund bestrbexi (1111) diese Organisationen nicht, denn fie Verhindern an ihrem Tbc1le, daß die Arbeiter zu Vaga- bunden berabfinken. Wenn mczn Hier mit dem Brustwn der Ucbrrzcugyng über die Vagabunden herzwht, so ist das das Zeugtiiß einer nicht auf die Probe gestrllten Moral., Man soll erst emmal'axi dieser Grenze selbst gestanden, cinige Zett dre Verfolgung der Polizei, die Feße von Ort zu Ort durcbkzemacht habrn“ wenn man ubrr drew Ver ältnise ein richtiges Urthri grwimzrn 113111. Cbryso Haben 'dlksé Organisationen Arbeitsnachweije eing€r1chict. Troß „ihrer vrrdxcnst- lichrn Wirksamkeit stehen die Organrsgttonrn 115 jetzt ,voÜstandtg rrchtlos da, und jedrr Grndarm kann sie ch1kamcren. Wre man 9111 diese Weise mit den mristen Gewrrki affen _umgrgangen isi, will ich hier 11th im einzelnen erwa nrn;__ 1ch_ crmnerr "nur daran, daß die Bu druckeroanisation, odwohl 116 Url) den briwrd- lichen Anforderungen in 3 ezug auf ihre _Benny_genSVerwaltung 11stth hatte, leichwobl durch dre Zentralbrbordr zer1chla rn wvrdrn ist, die plößli erklärt?, die organifiertczi Buchdruckrr „atirn kein Recht, Eine Extrastruer zu crbrbrn. Genutzt Wird. der Sozialdewo- kratie nicht Wesentlich durch dicjen (Hrsrizeniwurf; wir stellen uns ihm grgrnüber einfach auf den rechtlicheri Störnd unkt_, der vcrlangt, daß, was dem Arbeitgeber gewährt ift, dre irrte “, ssozlatwn, auch den Ar- beitern gewährt werden muß. Lehnen Sie den (H„niw'urs ab, so benußen wir BQS für unsere PropaIanda; nehmen Sie ihn an, dann werden wir unsere Organisation au. der_neuen Grundlage aufbauen. Unsere Entwickelung ist schon so weri gediehrn, daß qlle Maßnahmen, wrlchr Sie auch treffen mögen, uns zum Nußen gewichen mussen. .
Abg. Freiherr von Stumm (Rp.): Die vorgeschlagene Organr- sation kann nur dazu dienen, Strikrs zu rjnscemreg _oder _zu 13er- schärfen. Alis Versuche drs Antragstellers, eur Bedursmß fur diese Vereine nachzuweisen, bat die Redr des sloztaldeznokraiisckyrn' Ver- treter?- zu nichts gemacht. Nach meiner Mcmung rst em uqfreuxr Ar- beiter erade der, der fich einer solchen Korporation verschretbt; denn Wenn im diese in Verruf erklärt, ist er rettungslos dern ;Hun ertdde preisgegeben. Die Erfahrungerx in Cnglandund namentlubm'. mereka machen diese Organisation außerst verdacht1g._ In „Amertkwkann der Arbriter keinen Schritt tbun, ohne dre, Unron zu fragen und ihre Genehmigung einzuholen; Strafen bis zu 100 Doliars find ge en ihn für Urbcrtrrtun en festgeseßt, ,und“ ihre Feindschat richtet ihn zu Grun ?. " _benso _brmgrxr fie gber die Arbeitgeber dort unter ihre Votmaßtgkett. YOU? Konjunktur tit allerdings starker als der Egoismus. Wenn der Yorredner mem], die Arbeiter hätten bis jeßt m Bezug _auf Rechtsmbtgkett sich 111 rrnem Ausnahmezustande befundrn, so ub_ersieh_t er doc?H ,daß'dte Verleihung der Rechte eincr juristrschrn Perwn bwber em" rwrlc'gruw tsk- Die bloße (Hemeinnüßigkeii der Bestrebungen) an. 111!) kan_n dre Verleihung dieses Rechts an die Arbertcrfachverrme nicbt begruriden. Es hat ja Zeiten gegeben, wo die Arbeiterdereme etwas Nußltchrs leisteten, so früher in England; das war „dazumal, als fre noch lediglich ibre materiellen Jntereffen im Auge, batten Utzd von Politik und namentlich von Sozialdemokratie noch keine Rede war. Was jeszt die Kathedersozxaitsien Bregtano, H§chner, Schulze - Gäverniß für diese Vereinigung anfahren, tnfft nicht zu; es wird auch hier zur Geltung “kommen, daß nicht die leidenscbastslose Förderung der wrrthsc'haft-
lichen Interesse:; in der Neuorganisation das Feld behauptet, s_011_dern die scharsste T_onart wird den Sieg davon tragen, der soziale Krreg bis aufs Meßer wird das Zirl des Strebens sein. Man will ja gerade die freien Arbeiter mit diesen Vereinigungen treffen, man wil! fie unter das Joch der Union beugen, um auf akse mögliche Weise den Boykott gegen die Arbeitgeber wirksam durchzuführen. Solche Zustände müssen zu kiner'Tyrannei führen, ge en welcbe die größte Brutalität eines Arbeitgebers em Kinderspiel ist. en Schuß des freien Arbeiters, den die Regierung in § 153 der Gerverbe= ordnung verlan te, hat der Reichstag vor dreiJabren ab elebnt. Die vorliegenden nträge annehmen, hieße drn freien rbeiter seines letzten Schußmittels “berauben, zumal in Deutschland die Soziql- demokratie so hoch entwickelt ist und einer Handvoll kluger, taktiych sebr gewandter übrer zu Gebote'stebt, welche fie in jedem Augen- blick zu jeder inen geeignet scheinenden That veranlassen können. Recht hat der Vorredner bezü lich der Hirscb-Duncker'schen Grmerk- vereine; diese sind immer meßr zurückgegangen und werden leeßlick) existenzunfäbig werden. Anders mit den Fachvereinen! Jede Otarkqng derselben ist eine Stärkung der Sozialdemokratie, _guch geradezu eme Anreizung für sie, auÉ dem Wege der friVolen Strikes noch weiter zu geben, als sie schon isher foriFschrittrn waren. ,
Abg. Dr. Schneider (fr. olksp. tritt für drn Antrag em. Es sei ja ganz richtig, daß die englis en Trades Union_s auf dem Belfaster Kongreß sich für das KoÜektiveigentbum erklart hätten; aber die logisch nothwendige Konsequenz dieses Brsckyluffes: dre Los- sagung von alLen anderen Parteien und die Anstrebung rrnrH eigenen Arbeiterkabinets, wie es ebenfalls beaxitragt war, [er von dem Kongress abgelehnt worden. So grfahrlich sxr es alyo mit der Bekehrung der Trades Unions zum Sozialisinus nicht. Im übrigen könne es für den Reichstag nicht darauf ankommen, aus riner solchen Rücksicht auf Vorgänge in emrm frrmden_ Lande rin Gefeß zurückzuweisen, das der Mehrheit aud anderén Erwagungen heraus wünschrnswerth erscheine. Die brsbertge ngelfreihett der Arbeitsvercine, die sie allen, auch den gröblicbstrn Wrüerrinaßrkgrln niederer und höherer Beamten wehrlos gegenüberstellt, musse _dese1t113t werden, und das könne nur durch die Verleihnng der Reckytsxabigkxit cm die Arbeiterdereinigung geschehen. Jm Gegrnsaß zu den Arbe1t- gebcrn, dernen auch anderr Wege zu Gebote sirHen, ihre Jntrreffen wahrzunehmen, können die Arbeiter leyteres nur tn grgßen Verstimm- lungen und Vereinen thun. Redner empfirhlt dre Anfrage dem Hause zur Annahme.
Abg. Möller (ml.): Die lehrreiche Beleuchtung, wrlclpe der Abg. Legien den Anfragen zu theil Werden lies, muß doch au_ch dem_ eifriasten Freunde drrselben klar machen, daß der 11331912 'Frredc (1111 dem Wege der Einrichtung öffentlicb-rrchtlicber Jmtxtuiwpen, wir die Trades Unions sie darstellen, nicht erreicht wrrdenßwird. Dre ererkverrine sind da, aber der Staat Hat keine lewht, fie zu fördern. Wolle man denn ggrnicht aus drr Gesch1chte lernen? Wolle man wirder eitzmal eimeitig ihroretisrbrn Anschaurmgrn zu Liebe einen sozialpolitijchen rbler machén? ernrr lehnt 111 Urber- ?instimsnung mit dem Abg. reiherrn Heyl zu Herrnsherm dre Vor- age a . . .
Abg. Molken [) u k) r ( Soz.): Schon der Umstand, das; dir Arbeiter auch die k[einsten, geringsten Fragen des Lobus oder der Arbeits- bedingungen mit dem Arbeitgrber nur besprecherr Yönnen, Wenn, sie fich in Vrrsammlungen über ihre Stellung gretntgt haben, zwingt die Arbeiter zu ,ein-Zr Organimtion. Was dre Abgg; Mölirr ,und reiben: von Stumm ausführen, gebt daVon aus, da dre privilegiert?
tellung des Arbeitgebers keinen Abbruch duldet. er Klaffenkanrps aber geht aus drn enigegengrseßten Jntrreffen der Arbeiter _und Arbeit eber hcrdor und wird existieren, ob man _Arberirr- organißationen hat oder nich_t. Gerade dadurch, daß sammilrrbe Arbeiter eines Berufszweigcs 1ich in einer _Orgamsaiwn zusammen- finden, gewinnt leßtere an Macht und Y_lnxrbrn und kann fie ihrs Forderungen durch]? 811; aus ganz dermrlbrn Grunde rorrdrn dic frrirn Arbeiter so chr von den Abgg. Frrihrrrnktwn Stumm rznd Möller gepriesen. Aus allem soklen wir Gift fur unsrrc Agtiatwn zu sau„en suchen, meint der Abg. Freiherr don Stumm. Daß wir aus (1 rm den möglichsten Nutzen tür uns zu ziehen f11chrn,k111111 uns niemand Verar rn. Wenn das Gesetz angenommrn wird, werden wir srine BFtimmungen für uns verwerthen; 11181111 &? abgr- lebnt wird, werden wir dem Arbeiter zeigrn körztxen, dar; nian es eben in drr Bourgeoisie doch nicht so “611113 hat, die gr- rübmte RechiÖgleichbeit der Arbriier zu vrrwtrkltckyrn. Erxtßvor rinrm Jahre forderte drrselbc Abg. Freiherr Von Stumm den prruxzixchen Minister drr öffentlichen Arbeiten auf,dieArbe1trr, welche sich an dem Rrcht§schußVSr€in im Saarrevier betheiligtcn, (1118 der Arbeit zu ent- laffrn. Wenn er sein ökonomisches Ucbergew1cht m_ die Wagschale wirft, um das Koalitionßrecbt der Arbritcr unxnögltch_zu_ uzachen, so ist du's schon ein großer Nachtheil für dir Yrbertsr; 111211 1chltmmchr abrr ist der Terrorismus, welchen die Arbritgcbervrrbande 969811 die von einem der Jhrigcn vcrfcbmtrn Arbritrr ausßben! Von diesrm Trrrorismus aber weiß die R€d€ des Abg. Frrtherrn 11011 Stuwm nichts, er firbt nur Tyrannei und Terroriqus, welche dre Arbeiter glen ihre cigrnrn Genossen und gegen drr Y_rbrttgrßhcr waltrn lamcn. Ter Abg. Freiherr_ von Stumm kalt _onrnbaerm drr Abg. Möller die Bernisvrreinr nur 'dairn fur du_rch_1u_i)r- bar, wenn rin neues Sozialisienacsrß, 6111 "1161105" ver1charstes Vereinsgescß und eine strengere Strafvorscbrrst fur„K_ont1akt= brucb ergangen sind. Es wird Hierbei abrr garn1chi an dir 1chwcre11 Strafen grdacht, wrlchr auf Grund unserer bestehrnden Gesetze chen Strikende, wegen Aufforderung zum Strike, wegen _Aufrrrzung, wxgen Anstiftung u. s. w. weit über das Durchschn1itsmqß Oman; vrrhangt worden find; das; also hier auch em Schutz Vorlcmt, wn? 11)_n m England etwa die conZyimc-Z' 11111'§_ der Grse schaft gewabrrn. Wie es zur Zeit mit dem Schutz der landlrcbrn Arbxttcr grgxn Vcr- gewaltigung ausficbt, lehrt rin Faii in Schleswtg-Holstem/,V wo die Magde eines Hofs, Welche, dre Gutsherrscbast um SÖUF gegen die Behandlung des Merertsten angegan'ßcn batten, zuert durch den Gutsherrn in der empörendftrn Weir beharxdrlf, dawn aber auch noch wegen Vergebens gegen dre bestehenden _(Heseyr niit Haft bestraft wurden! Und da will man v0n eincr bcrcits Vorhandenrn Rechtsgleichbeit aller Staatsbürger syrrrbxn] Anderer- seits hat sich in derselben Prodmz eiu landwrribychastltchcr Schutz- verein der Arbeitgeber gebildet, welcher seine Mitglieder Nrpflrchtxt, ihren Arbeitern weder irgend eine Arbertdvergunstrgung, ndch eme Lohnerhöhung zu gewähren. Die Arbeiter aher, 7319811 dle solche Schuyvereine fick) zusammensckylrefzeri, haben 1k)rer€1_t§ „nicbt dqs Recht, fich zu koalirren, zu orgamfieren. Selbstwer, „Kolmschep Zri- tung' geht diese “Art des Vorgehens der landltchen Arbeitgeber wider den Strich; fie warnt sie vor der zu schroffewBrtonung ihres KlYenintereffrs. Der Arbeitgeber, der Grundbesißrr macht yon dem errinsrccht den ausgiebigsien Gehrarzch, den Arbettern Der- bietet man die Organisation, und da spricht man immer noch von chbts- glei heit in dem Verhältnisse vonArbeitern und Arbeit ebern! Gerade die echte hätte alle Ursache, auf eine Besserung der ebrnslage der Landarbeiter zu wirken. Der Zug der Arbeiter vom Lande, _1HrZudrang in die Städte hat seine Hauptursaxhe m der Behandlung, dre Fr von den Grundbefißern erfahren, und m den Wohpungs; und Na rungs- verbältnis“en. Eine Besserung dieserVerbalthse wurde bcffere Lan)- arbeiter ZYaffen und fie der ländltcben Arbeit erhalten. Angeblich kann die andwiribschaft böbere Löhne nicbt hezablep. Abe_r_enxe beffere Bezahlung des Arbeiters würde auch seine Letsmngsfabtgkert
erhöhen, die Erträge der Landwiribscbaft steigern und sie so in den Stand seyen, dauernd dre höheren Löhne zu zahlen. (Präfident von Leveßow kann nicht erkennen, daß diese Aus- führungen noch zur Sache; gebörey.) Ich will gkrade den Nachweis führen, wre durch dikse Yerrmigungen nicht 113111. die privat- rechtlichrn, sondern auch die öffentlccb-rechtlichrn Jnterrssen“ der Arbeiter efördrrt Werden können. Unxere ganze wirthschaftlicbe Entwickelung tst so weit fortgeschritten, daß an eine Organisation drr Arbeiter endlich gedacht werden muß. In der Reichskommisfion für Arbeiter- statistik wollten wir Erhebungen, betrrffrnd das Bäckereigrwrrbr, an- stelien; aber Organe, welche 11116 Übrr die Lage drr Arbriter in dieser Branche Aufschluß grben könnten, girbf es bis jryt nur in anz ungrnüqendem Maße. Auch das Fabr1kinspektorai muß die: Eriiztenz organifirier Arbeitervrremigungrn wünschen.
Darauf wn'd ern Schlußantrag angenommen.
In seinem Schlußwort bittet drr Abg. Spahn (Zentr) um Annahme der Anfrage. „
bg. ])r'. Meyrr-Halie (ir. Ver.) nimmt für drn Antrag Langerfeldt das Schlußwort und Poiemifirrt in dcmsrlben Saupi- sächlich grgrn die Aquü rungen drr beiden sozialde1nokratisch€n Redner.
Auf Antrag des Abg. Freiherrn von Stumm werden beide Anträge einer Kommimron von 14 Mitgliedern Über- wre en.
In die Verathung _der noch auf der Taquordnung stehenden Anträge wegen Abänderung des Wahlgestßes Wird nicht mrbr eingetreten. '
Präfident von Leveßow tbrtlt mit, daß der frührre Bureau-Direktdr des_ReichHtags „Happel im Alter von 80 Jahren verstorben ist. Er nndmet dem Heimgcgangrnen, der vor. 14 Jahren pennoniert 1v11rde,_c'1nen ehrendenNachruf. Die Mitglieder des Hauses erheben s1ch zu Ehren seincs Gr- dc'icl)tnis1es von den Sich. „
Schluß gegrn 5 Uhr.
Preußischer Landtag. Haus der Abgeordneten.
4. Sißung vom 24. Januar 1894.
BÜ Fortseßxxyg der ersten Berathung des Staatshaus- halts:C*tatS sur 1894/95 (s. den'AnfangHbericht in der gestrigen Nr. 11.581.) nimmtnack) drm Abg. von Eynern (nl,) das Wort der
Abg. won Kardvrff (stirni): Drr Vorrrdnrr bat darauf bin- qrwiesrn, daß der Reichstag sich in rinrn Gegensay stht zu den Einzrl- Landtagen. Der Rrickysiag geht aus dirrktrn aligrmeinrn Wahlen hrrdor, und es liegt die-Gefahr nahc, daß die Sozialdrmokratie dort einmal die Mebrbrit Erhäli. Wir Haben irn Landtage rinr Ver- tretung der befiyenden Klaffrn. Jr!) babe einmal einen Amira grsirlit, das Wablrrcbt Prrußéns und des Rrichrs anzunäkyern. J wofiir nich das aUgemeiur Wahlrecht in Preußen Einführen; auf die Dauer wird ck nicht möglich sein, zwri so großr Körperschaftrn, wie den R€ich§tag und drn prrußischrn Landtag, auf so drr- schiedene Wahlrecht? zu brgründrn. Herr Richter und Herr Rickrrt hätten auch dabri Li" Jnirrrssc, denn fir sind mit ihren
reunden beinabr ganz vrrschwunden. (Zuruf des Abg. Richt€r: Sie wären ja beinahe a11ch wersckywunden!) Ach 110111! Die konser- vative Partri ist in altri" Stärkr wirdrr «schienen. Dir Freisimnigeu wrrdcn auch im Rcich§tag immrr mrHr von Konsrrdativrn und Sozial- demokraten verdrängt Werden, Und wrrdrn dann zu spät rinschen, daß es nothwendig gewesen wärr, dir, WablrethE einandrr zu näbrrn zum Wohl der Gesammtbrit. Die Prrbälfninr dcr prrnßischen Finanzen find zum tbeil noch ais günstige bingestrslt worden; abrr man vrrgißt, daß Preußen an den Rrich§schuldrn dock) aUck) thril- 11immt; diesen Rricbésckpaldrn strhcn aber krinr wrrbrndrn BLW- tbümer grgenübrr. Man spricijt damon, daß die Vrrhältniffr wirdrr ünstig würdrn. Das stimmt nicht mit drm überein, was gcstrrn im Frichötag grinst Wurde 11011 drm aligemeinen Darniedrrlirgrn nicht bloß in der Landwirthsrhast, syndrrn auch in dcr Jndyftrir und im Handrl. Darin stimme ich mit errn_ Sattler übrrrin, da?; wir uns mit drr Staatébahndrrwaltung 10 1trllr11 müffrn, daß wir eine "bestimmte Summe don ibrsn Einnahmen für aUgrmcin-e StäZis- zwrcke vrrwenden und dad11rch9§rckc Schwankungcn vrrmridcn münrn. Daß die Strueryorsagcn im ricZHtag Verschwmdrn wrrdrn, glauhe ich nicht; bishrr 1'111d nur die (Hegner drr Vorlagr €r1chi€11cnz die Freunde: jrerdrn nachl)er kommen und siimmrn (Wideriyruck) inks), Weil in den Einzristaafen der Druck dcr Matrikular- beiträge zu fähidar werdcn würdr. Das DarnirdcrlieÖLn drr Landwirtbsckyaft ist anerkannt wqrdrn. Wrnn so virlrn irnscbrn dir Kaufkraft geschmälrrt wird, 19 _nmß die Industrie natürlich czuch lridrn, dcnn der innere Markt ist für die Industria“ drci) wichtiger als drr schwankende Export. Hrrr Rickert hat gemeint, man solle den Großgrundbcfiß parzrllicrrn und an ilrinr BrfiYSr abdcdcn; dann würde der Notbstand auibörrn. Dir landwirtixsckßastlichcn Noth- lagrn haben stets rin eytgcgrngrseßtes Endr grnommcn, 111 England, in Iialirn u. 1. w. Großr Latisundrrn entstanden; daS Land wurde dem Ackerbau rntzogrn und zu Vichwetden oder zum Vrrgnügrn drr trieben Lrute ringrrichtrt. _Daß im Westen der Bauernstand weniger zu leiden bat, mag richtig sein; aber in drm allerle 1611 Jahre ist auch die Verschuldung des kleinen Grundbesi es erbe licb gewachsrn. Wir haben “111 Schlcfien eine große Anzak) kleiner Befißcr, drr Vom Ertragx thrcr Sckyolie leben könnrn und die einrn gewissen Stolz darein WHM, mehr 111 fremdr Arbeit zu geHen. JM können fie nicht mehr davanebryzdrr Mann geht auf Arbeit, das “Familienleben wird zerstört. Schireßltrh wird das Grundstück subha tiert und_die Familie smkt_ 111 _die Reihe der Tagelöhner zurück. _ „Die]r Waydluna vgllzirbt 111?!) jetzt bei Tausenden von Famckien, tm Oxten _Prrußxqs. Br- züglich der Auslandsbestellung der Eisenbahnen u. 1. w. ftrmmc ;ck Herrn von Eynrrn voÜsiändig zu. Dabrr grbexr brdcuirndr Em- nabmrn für uns Verloren. Herr Von Eynrrn meint, dcr Buxtd der Landwirthe habe von der Fortjcbrittspartri geleriit. lecr_mcmals wäre ('s 1115 [ich gewesen, bloß durch die Agitatwrz smc so wc1tgrkrcndc Bewegung ervorzurufen, wmm nicht „wirklich dir T_rrthiagc 91111; jo roße und ewaltige gewescn wäre, wre 111." rst. Dax:_ dix Laydwrrine Lich schließicb ihrer Haut webrrn, ist doch wcbl 1elbytrcrita11dlrch. Wir erleben seit Jahren eine starke Entvölkrrung des 1911111211 Lazides. Das führt naturgemäß dazu, daß das Arbmisangcbrt 111 dcn Stadien sich mehrt und dir Arbeitslöbne drückt, woraus dort diE. geWcrbltchen Notbstände entstehen. Herr vdn Eynern meint, drr „Notb'der Landwirthe rühre von der Kapitalarmytl) dcr, rr__'w1[1 kavttal- kräftige Landwirthe haben. Aber „dre „kaprxalkrasttgrren Leute find keine Bauern, sondern ' Latrsuridrrnbrrycr. Deuischland hat an auswärtigen Wertbpaprcrrn ,vwle tllrorzrn verloren, sodaß man fragen muß?: Ist es wrrklrch bedenklich, (Hefchqste in solchen apieren zu beteurrn, selbst auf die Gesabr hm, das; diese Papiere ni t mehr gekauft Werden, sondern [11er 1m Lande das Kapital aufgelegt wird? Man sagt auch, daß die Yuöwanderung der russischen Werthe die Einführun der fremden un11cheren Anletbrn mrt src!) gebracht habe. Aber iZ) glaube, der Umstand, daß so Vlelk russi che