..... 1 140 VW:! in -14;Schi-ffax, ..... 2986 “17 ,'
22 26 24 26 24 27 27 24
November . . 21 Dezember ..... 3 050 20 „ zusammen . 109400 Personen i1 272 SJiFen.
Von außereuro äischen Plätzen nach Bremen wurden zurück- befördert 34 094 ersonen, unter BMW M) 311 Personen befanden, die in den Vereini ten Staatkn von Amerika ntcht zugelassen waren. Von diesen tammten 62 Personen aus Preußen, 8 Personen aus Bayern, 5 Personkn aus dem Königreich Sachsen, 1 Person aus Württemberg, 2 §Yerfonen aus Badkn, 5 Personen aus Mecklenburg- Schwerin, 1 Per1on aus Sachssn -Meiningen, 185 Personen aus Oesterreich, 40 Personen aus Rxßland und 2 Personen aus Finland. 204 von diesen Personkn wurden zurückgewiesen, weil sie nach den Erhebungen der amerikanischCin1vandcrungsbebörden vor ihrer Ein- schiffung bereits Arkeitskontrakté für AMLrika abaeschloffen hatten.
Unterr Den über HamburZ beförderten 58 872 Psrsonen, von denen 30510 Deutsche und 28 62 Ausländer waren, befanden sich 34 325 Personsn männlickyén und 24 547_Personen weiblichen (He- scblecbts. Hiekvon n'arsn 47 244 Ermächsene, 8986 Kinder zwischen 1 und 10 Jahren und 2642 Kinder untcrr 1 Jahr alt. Von dcn Auswanderern reistcn einzsln 20 817 Ykännkr, 7452 Frauen, f€rner 30603 Pkrsoncn in 9087 Familien. Dirckt Wurdcn bkfördert in 452 Schiffen 56 805 Pkrsoncn, iudirékt in 144 Schiffsn 2067 Personen.
Dic direkte Bcfördsrung vertHeilte sich auf die einzelnßn Monate
wie folgt: _ _ Janxmr 951 PErxonen in 23 Schif1€n, 1 904 „ 26 , 7667 , 32 10106 „ 39 8028 41 6884 40 5043 46 5317 44 3810 42- 2755 42 3 177 42 Dezsmksr . . . 1163 „ . 35 „ zusammen . . 56 805 Personen in 452 Schiffsn.
Von außsrsuropäisclysn Pläxzkn Wurden nach Hamburg zurück- befördert 24 931 Psrscnkn, 1111165 dkncn fich 178 bLfanDLn, dis in dcn Versinigten STaaLSn von Amgrika nicbt zugelasskn warsn. Von diesen stammten aus Tkuttcbland 66 Psrsonen, ans Oesterreich 64 Personen, aus R11ß1and 27 Psrsoncn, aus Griechenkand 9 Psr- sonen, aus Sckdjveden 55Y2rs5119n, aus NONVLJM 2 Personen, ans FJNFWF „1 Pcrson, aus «zxxlicn 3 Personen, aus Frankréich
er on.
Außcrdxm wmdén aus England 997791111751, meist JsrMKÉM, nach Hamburg gebracht. Sämmtlicße Rückwandxrer zvurdcn 1561165117 Kosten der bétrsffsnden Rbsdsrcicn, 152115 1111151511611 dcs hisjtgen israelitischen Kcmités, sowis _in cinzelnsn FäÜcn 1111191 staatlicher Beihilfe nach ilxrkr Hsimatl) bksördert. _ _ _
Unter dcn ükcr dic d(xUTJchkn Häscn_i11§g€1ammt bserdcrtsn 168 272 Personen kamsn 70 362 aus Düutjch1and Von diexcn ge- Hör1€n ck)er Beruf nach an:
dsr Landwirthschaft . . . . . . . . 6985 oder
. Industrie . . . . . . . . . . 15131 „
dem HandsT und Vsrkebr . 5890 „
, Arbeiterstande 21154
andsrsn Bsrufsartsn
öffcnklichem Ticnft). . . „_ . . . 1 630 2,3 0/0 ohne Beruf bezw. ohne BLrUsSangabs _ . . . . . . . . . 19572 „ 277% 70362 (*Der 100 [),/0
August. . . . . SLPÉCMÖLL . . . . Oktokrr
Noyemöcr
. . l * K * : k *
und
9,80/0 21,40/0 8-3 0/0 30,50/0 (freim: Berufkn,
warsn 5117" ammsn .
ZwangSVeräuÉ-Zrungcn Und H1)Y_ot[1_ek€nschulden im roßbsrzogTbum Yksxen. _
Im Jahre 1890 bctrug dix: 211159111 dEr [isgknfcßaxüichkn Zwangs- veräußSrnngen im Großbcrzogkbnm MUM 345, gegen 387 im Jahrs 1889, 374 im Jahrs 1888, 409 im Jahré 1887, 513 im Jahre 1886, 590 im Jahre 1885 und 566 im “Jahrs 1884. Es 5115611 dkmnach die Zwan ::TVUkäufe Don Liegknfchaften im Jahrs 1890 gegsn dis Vorber- gébkndcn Jahre wicdkxum abgenommkn, und zwar bstrug die Abnahme gegsn 1889 42 oder 12,2 %, gsgkn 1888 29 od€r 84%, gegen 1887 64 odßr 18,6 (),/0, (WM 1886 168 ode'r 48,7 0/0, gegkn 1885 245 12ka 71% und gcgen 1884 221 11561641 0/0. Auf die Lankwirtbe 718191 68, auf Gen-srbktreibends 257, aus (onstigs 20 “ZwangHVCrkäqu; aus di€_L-and- wirtHe 7121811 19 wenégsr abs im Jahre 1889. Das zwangéqvciyü Vér- äußerts Geländs (mit Ausschlußder Gebäudk) hatte im Jabrk 1890 ein?. Gssammtfläche yon 175, im Jahre 1889 yon 211 und im JaHre 1888 Von 247 115.
Der Schä§1tng§wertb der kkräußkrtcn Liegensäyaften kretrug im Jahre 1890 1 376 521 «16, im Jabra 1889 949 060 «14, im Jahre 1887 1 002 528 316.
Betréffs der Ursachen dEr erangÖVLräußerung aller, nicht nur der landwirtbschastlichen Liegenschaft€n ergiebt sich, daß 1111Jal3re1890, wie auch schon in d€n_ Vorhergehenken Jabrcn, am häufigsten die unmittelbare eigens V€r7chu15uyg, hauptsächlich sch1€chte Haushaltung, Nachlässigkeit, Trägheit, Arbeitsscheu, Trgnk- und Genußsxxcbt, in 46 bis 53 Fälxsn unter je 100, zur lieg€nschastlichen Zjvangßveraußerzmg gefüört bat. Sodann trugen Krankheit und ungünßigc Famikxen- Verhältniffß mit ca. 17 % erheblich zur Notblage bei, nachstchm fol en, der Häufigkeit nach, als Ursache der Zwangsvcräußerung, freiwi ige ungünstige oder leichtfertigc_Uebcrnahme von Liegenschaf_tsn und (He- schaftsn mit 11-15 %, (owio Unglück beim Gesckyaftsgang, das gleichfalls großcntbeils als selbstVthchuldet-Zs anzusehen ist, mit 6 bis 10 0/0. Un ünstige Zeitverbältniffe mik 4-9 0/9 und unfreiwiüige ungünstige eschäfts- oder Gutsübernabme (Uebexnahme eines über- mäßig hohen Schuldenstands, eines unvkkrhältnißmaßig hyhen Außzugs, übermäJge HkrausYben oc.) erscheinen mit 2_6 % m mcht sehr hohen eträgen. ie Ausbeutung und Uebervortbeilun durch And'ere (insbesondere beim Viehhandel) tragen mit 1_2 %, ature'ceigniffe mit nur 1 0/0 zur NoXhlage; bczw. Zwangsveräußerung bei.
Die Zahl der Eintxage Von auf dem GrundbesnZ ruhenden Schuldenlasten belief fich tm Jahre 1890 auf 35 890 (gegen 33 408 im Jahr? 1889). 20 339 (gegen 18 940) Einträge betrafen Land- wirtve, 13 843 (12 903) Gewerbe-, Handel- und Verkehrtreibende, 1708 (1565) son tige Personen. In Oberhessen und Rbeinheffen überwiegen die Eintragungen der Landmrthe, in der Provinz Skarken- burg diejenigen der (Herverbtreibenden. _ _
Der ammte K-apitalbet'rag der tm Jahre 1890 emße- tra enen “- ulden betrug 79 445 726 «% (gegen 80487 794 akk m
aßre 1889). Die Landwirthe nahmen hiervon 22 274 222 „ja (gegen 20910 751) oder 28 (26)0/9 auf, die Gewsrbe- 2c. treibenden 48233 703 (50 966 841) 514 oder 60,7 (63,3) 0/0 und sonstige Personen 8937 801 (8 610202) „16 oder 11,3 (10,7) /o au Liegenschaften auf. Der- durch chnittliche Betrag eme: Emtragun _ “112? sich tm quae- meinen' auf 2213“ (2409) .“, und zwar et Lanpwirtbxn ' 1095 (1104) „45, bei Gewerbetreibenden 3484 (3950) „is, bet sonstigen Per- soney"5232 (5502) „FC _ _ __ _ _ _
Die Löschun en von Hypotheken (dte_ ubrtgens nur fur ,die
,royjnz'en Oberbe “en und Starkenburg“ ermtttelt find) betxugen der bk" nacb ianesammt 21019" gegen“20_894), ihr Kapttalbexrag 24037 311 23 440 6,99) .“, der urchschmttsbxtrag 1144 (1122131 Von “der Za [ ker Löschun en entfielén auf Landmnbe 12999 (13 422) oder 61,8 (64,2) %, au? Gewerbetreibende 7198 (6659) oder 34,3
““““-.;-
Éljäche 25,62“ &;
'dasim Grundbuchs von Lan kviß Band 4 Blatt“
g der ge teuZSchuldmtfiékenf , _, „ 9476176) „14 oder 35,8 (40,4) 0/0, auf GWerbetretbende 13 360535 “- 11 877 955) .,“ oder 55,6 'JBL) %, auf sonstige Personen 2062744 2086 568) .,“ oder 8,6 (8, ) %. _ _ Eine Verglekthung der Löschungen mit den Etntrqgungen ist“ nur für die Provin en Starkenburg und “Oberhessen mögltch. In Starkenbur ergie 1 sich bei einem gelöschten Schusdkapital von- 16225959 (18 9 14 769 971) «M egenüber dem neu eingetragenen Kapital von 30845 843 (26 011 1989) „sé ein Anwachsen der liegen- schaftlichen Bekastun um 14619 884 (11 241 227) „56, für Ober- bes ( en bei einem gel schten Schuldkapital von 7 811 352 (8 670 728) „M egenüber dem neu ein etta enen Kapital ein Betrag von 13 422 177 ?12 243 194) «74 ein nw sen der liegenschaftlichen Belastung um 5610 825 (3572466) „xs, in beiden Provinzen. zusammen also ein Anwachsen der Stbuld um 20 230 709 (14 813 693) „jk _
Von den Landwirtben wurden im Jahre 1890 m den ge- nannten beiden Provinzen gelöscht 8 614 032 „16, neu eingetragen 13 117 406 „zz, mithin wurdenmebr eingetragen als gexösckyt 4 503 374 «M, von dM kaerbetreibenden gelöscht 13 360 535 974, neu eingetragen 26 627 694 „44, mithin mehr eingetragen 13267159 «16, von sonstigen Personen gklöscht 2062 744 „74, eingetragen 4522920 „14, mithin mehr eingetragen 2 460 176 376 _
Invaliditäts- und Altershersicberung.
Bci der Verfickserungsanstalt Baden find, wie die' „Bad. Korr." erfährt, im Monat Januar1894 180Rentenaesuche (68Alters- und 112 JnValidenrentengesuche) eingersicht und 117 Renten (46 + 71) bé- wiÜigt Wordcn. Es Wurden 27 Gesuche (12 + 15) abgslebnt, 121 (47 + 74) blieben unersedigt. Außerdem Wurdkn in schiengericht- lichem Vkrfabren 1 Alters- und 3 JnWlidcnrentkn zuerkannt. Bis Ende Januar sind im ganzen 6050 Renten (4177 Alters- und 1873 Jnvalidenrenten) béwiÜigt bezw. zuerkannt worden. DaVon kamen wieder in Weg al] 1236 (762 + 474), so daß auf 1. Februar 1894 tbatsä lick) 4814 Réntenempfän er bor- handen sind (3415 Altexs- und 1399 Jnvalidenrentner). erglich€n mit dem 1. Januar 1894 hat fich die Zak)[ der InvalidenrentLU- empfängcr um 34 vkrmebrt, dagkgsn die Alt€r§r€nten erstmals um 6 vsrmindert. Die 4814 Rentenempfänger beziskyen Renten tm Ge- sammfjahresbetracze yon 603 01-8 «16 16 „Zz (meHr seit 1, Januar 1894 = 3431 „76. 182 ). Der durchschnittlich8 Jahresbstrag ciner Alters- 1581118 beréchnet fick) auf 128.44 96 „1, einer InValidenrsnte auf 116 «46. 24 „5 (auf 1. Januar 1893 = 128 «44 74 «5 und 114 „17; 53 „z).
Ausstellungs-Nachrichteu.
Durch Vérordmmg dEr Königlich bklgischen ngiczruna vom 26. Dszmnbkr 1893 ist bcstimmf worden, das; DCU zu dsr di€§jäbrigen Welkaussteklung in Antrverpsn cingkfübrte'n fremdén Aus- stellungßgütkrn, wélcbe dkmnäckst zur Rückbcförkcrupg gelavgsn, 581 Erfüüung der Von 5851 Könialjch bklgiscbcn Finanz-Vkinister fest- zusexZMden Kontrolvvrschristsn Zollsteibsit gkwäbrk wkrde.
Sicherkm Vernkbmsn nach ist dcr Eröffnungs-Termin der metakkurgischen und Minen-Ausstellnng in Santiago in Chile, Von welcher bkrkits in Nr. 283 W „R.- u. St.-A.' Vom 27. Novexmbsr vorigen Jabrks die Rede war, auf “dcn Sepfember dieses Jahres festgssc'xxt. Dis Dauer d€r AUÖstLÜUUg dürfte (LCOS Monate nicht iibkrsieigcn.
Zur Arbeiterbewxgnng.
Ans Nürnbßrg wird der „Von. Z.“ Übcr den dortigxn Formcrausstand (Vgl. Nr. 6 u. folgd. 1). Bl.) geschrisbsn: Die feiernden Former usbmen nach dem Syruch dss Schécdsg€richts die Accordarbsit unter der Zus1cherung dcr bisherigemLobnböbe und nuker Wiedcransteüung sämmtlichkr fsiernden Arbeiter wikdsr auf. Die Llrßeitgcbc'r sträubkn sich gkgen lex_ztorc Bedingung. “da die 511152118- chchnhsik geringlr g-Zworden sei, doch ist Eine 911157651111119 zu er-
Msn. . Hier in Berlin fand am letzten Sonntag 61118 Vkrsammlung der Steinbildhauer statt, in der, wie dix Merlinkr „Volköz.“ [)e- ricbtef, 1":er den Ausstand bei der Firma K*. Schilling verhandelt Wurde. (Vgl. Nr. 29 d. B.) Als Ursachen dcs Ausstandks bkzeichnets Steinmäz G. Winkler das Festhalten dEr Férma an dsr Accord- arbeit, bsi dcr es den Arbsitern Unmöglich sei, "den im Lokmtarif für Styinöildbauer festgessßtsn Minimalsobn von 6 «46 zu ercich€n. Dis Fyrrerungcn der Gkscllen Um Ge- währung diesks. Minimalkohns bei dsr im Steinmetzgéchbe üblichen Arbeitszeit von 73 Stunden babe dis Firma zurückgswissc-n. _ Dic Zabl der AuIständig-Zn bLträgt 21. _ Jn cin€r längeren Entschließung erksäkte “dic Vcrsammlnng ihre Znstimmung 31111311 Vorgebkn ch Berufsgcnoffen und beschlwß, dic arbeitkndknBildhaucr zudervflichtén, Von ihrem W0ch€nvsrdienst 6.) 0/0 an die Unterstützungßkaffe abzu- stern, wovvn 2 0/0 für die Frankfurtsr Strikknden VLrWandt werden (06611. DHL Vcrkyciratbetkn 1011711 mit 18 «16, die Ledigkn mit 15 „44 unterstützt Werdcn.
In Wien fands" gestern zwei von Sozialdkmokratcnx einbcr11fc_ne Versammlungen Arbeitsloskr statt; die eine verlixf_xuhxg, die andkrk Wurde Wegen der Ausfäüe 811er dencrs aegcn di? 581113557156 Gesellsckyaft Von dsr Behörde aufgelöst. _ Ein Wiener Telkgramm 1596 „D. B. H." mcldst: Auf dem HermengilUn-Schachtc dc's Nordbabn-Bergbauss in Polniscky-Ostrau ist ein THOU-
"ausftand außgebrochén, die Arbéitsr Verlangen eine Lohnerhöhung.
Nr. 3 der „Zeitsäyrift der antralstklle für Arbeiter- WoblfahrtSeinrichtungcn', herausgegebcn von ])r. Jul. Post, Gkbeimem RegisrungZ- und_ Vortra endem Rath ixn Königlich preußischen Ministerium für Handel un Gewerbe, Professor Konrad Harjmann, RegierungH-Ratl) und ständigkm Mit Lied des Reichs- Vkrficheruanamts, und 131". H. Albrßcht in Gro Lichterfelde, bat folgenden «Znhalt: WohkfalerSeinrichtungcn: AMLrikanische Arbeiterwohnungen. _ Berichts und Korrespondenzen: Alkemänes. Hauswirtbschaftlicber Unterricht. Volks: und Jugendspiele. ' ohnung. _ Feuillkton: Ein Elternabend. _ _ Gewerbehygienß und UnfcleVLrhütung: Luftraum und Lufterforderniß in Fabrik- und Werkstatträumen. _ Berichte und KorrÜpondxznzen: Berufskrank- Heiien und ihre Verßütung. StaubfreieAufbewahrung Von Kleidungs- stücken. Unfallverhütung.
Handel und Gewerbe.
Tägliche Wagengestellung für Kobleq und Koks an der Ruhr und in Oberschlesten. _ An der Ruhr smd am 7. d. M. gestellt 10 518, nicht rechtzeittg gestellt keine Wa en. In OberscFlesien find am 6. d. M. gestellt 3929, nicht recht- zeitig gestellt keine Wagen.
Zwa-ngs-Versieigerungen. _
Beim Königlichen- Amtsgerrcbt [ Berlrn standen am 6. Februar die nachbezeichnetén Grundstücke zur VersteigLrUng: Schwedenstraße, dem Ackerpächter Ludwig Nehfeldt gehörig; Fläche 4,44 &; Mindestgebof 3000 ck16; für das Meisigebot von 60 050 «14 wurde der Rentier August Rammelt, Usedomstr. 561), Ersteher. _ Lie nixerstraße 42, dem Schlächtermeister F. L. Platz gehörig; Mndetgebot 1100 „56; Fläche 6,24 a; Nußungs-
wert!) 10 400 „la“, für das Meist ebot von 159000 „16. wurde der jBäckermeifter Robert Kropf,
_ eichénb'ergerstr: 185, Ecstéber. Beim Kö'riigliWen- Amtheri'cht“ [[ Berlin stand das
"im Grundbucbe von Schmargendorf Band 4 Blatt Nr. 130 auf
den Namen'ber Kaufleute Isidor Abr-ahamsohn und Heinrich
- A [t eingetragene, zu S-chmar en do r f , Warnemünderstraße, belegene
Grundstück zum Zweck der *ußeinanderfeßung 'zur Versteigerung; für das Méistgeb'ot von 100 «M wurdx der zu Bérsin, Jobanniterstraße „17, der Zwangsvoll treckung stand r. 130 auf den
__ümer He-inricl) Ait
* „31,9 ,- erxonm' “8227813 «3,3 394 _“ Namenb'es ' ' ' Aéh'ö“ »ZkapiZe-KÉUM ,o" ( )aquaudÉäse 3614273121 «ck
vxu-Lanewiykbe egene ka *zusVekst “ «::IFläche- 35 ,Mjndestgebot. 394 „xa; "für das Meistgebotxyon 1, 0505111155913 rstußeux Antonie Krautwurft zu Berlin, Bernburgerstraße 13,
e erm. *
_ Dem AÜfficbWtätb der Berliner Bank wurde _in seiner Yesirigen Sißung die Bilanz r 1893 vor legt, dre Linen Brutto ewinn von 571658 «ck (1 92 592 238“ „ck und nach Abzug für Un osten, Steuern und Utenfilien 'im Betrage von 170 594 „4; ,(1892 164 789.76 einen Reingewinn von 401064 (1892 427 448)„« ergiebt. DieDire ion schlägt vor, auf das Aktienk ital von 5000000,“ eine Dividende von 5% 1892 6%) _zu ' vert eilen und 91717 „74 (1892 60 776 .O) dem pezialreservefonds zuzuführen, welchem statutengemäf; die Abfchreibun“en mit 55 271 314 (1892 54 093 «) entnommen sind. An dem mit 297 222 „14 (1892 281605 34), _ (_ 195 297 „14 (1892 219 650 34), das De_visen- und Kupon-Konto mit
28 385 „14 (1892 20 700 .34) und das Effektcn-Konto mit 50 753 „14 (1892 63 952 «M). „ _
_ Nach dem Jaörksbericht der Bank 516 Verli_ner Ka! sen- vereins für 1893 bkweqte fich die geschästltche Thatigkeij in den gleichen Grenzen wie im Vorjahre, so daß ein Gefammtumsaxz von 213 MiUiarde Mark zu verzeichnen war ge en "203- im Vorjahre. Jm einzclncn ist der Jnkaffoverkehr um 444 illionen Mark gestiegen. Bemerkenswert!) ist das Plus der Einlieferung, welches die Monate Kebruar, März und April zum Bktrage von etw_a 600 Miüionen
rachten ; die erhöhten Umfäße ergaben sui) augemchemlicb aus den mit der österreichischen Valutarcgulierung zusammenbängenden Finanzoperation. Das“, finanzieüe Ergebnis; ist günstiger, als im Vorjahre. Zwar mußte" die Verwaltung infolge deÖ Rückgangs der (Hirokreditorkn won durchschnittlich 28 MiUionen in 1892 auf durch1chxxittlich 27.) Millionen Mark i_n_ 1893 die Höhe dkr eigenén Anlage im Diskont- und LombardVerebr gleichfaÜs verringern, jedoch Wurde die?; ungünstige Moment mehr als ausgeglichen durcs; den bei wsitem Höheren ansfuß, dcr _ekzkelt werden konnte. Wä[)r€nd der Priyatdiskont an der Berlinsr Börse im Durch- schnitt des Jahrcs 1892 auf den Satz yon 1,80 % herab- gsdrückt war, bétrug cr infolge der Gcldknappbkit, die das ganz? zwäte Quartal auszeichnste, im Berickyksjahr 3,17 0/0. Für fsste Darlehne zu U1_tintozjvecken bob fich der Zinsfuß im Jahres- mittei yon 2,31 aus 390%. Der GLanmesaZ [*Etrng in Ein- gang und Ausxxang zusammenqcnommßn: im Bankwerkexxr 1893 337 572 500 „16 (1892: 367 646 500 514), im InkanMrkar “8 525180 400 «16 (1892-: 8 081675 800 916), im - Giwverkcbr 8923 090 800 „44 (1892: 8575 639600 514), im R“.“ickyébank. erébr 3620 463 600 „ckck (1892: 3231567400 «XL), zusammea 21 406 307 300 „16. (1892: 20 256 529 300 514). VerOiMT wnrdk: anf diökwntäerts inländésckye W€chs€l 467 792 «14 (373 891 56), auf diékontikrtc gskündigt? EffLÜM 1700 „M (2656 «ZH), aui Lombarddarkcbne 218 421 116 (153199 513), znsamxncn 687 914 «41 (529 746 316. Dazu wurkkn 518 im Vorigkn Jaßre zur Lösung nc ) laufcndsr Varpflichtungsn und zur Abrundung rsskrvichn 7964 «46 (7466 M:) wiedsr Wreinnabmk, sodaß die Ge- jammtcinnahmc fix!) auf 695 878 «16 (537 212 .)6.) 1181112. Hiewvn gkhxn ak) Verwaltungsunkostcn 21. im Bctragx: von 181533 «14, die znx Zösmxg noc!) [aufcndxr Vsrpflichtungcn sowie zur Abrundung rsxe'rvicrtén 3706 „36 (7964 „ckck), sodaß als Reinge'wimx 5615112111111 510 638 «)(-. (430 851 314). Davon sind 30 638 1.44 (25 851 316) zu TantiSan Und dis ysrblcibEndcn 480 000 „46 3111: VcrtHsiTung aufdie Aktién béstimmt. Dis Divikende beträgx daber 530/11 (4:1 0/(-).
_ DLL“. Aufßxhkxxratl) dsr Bayerwckycn Handelsbank wird 591 einemRein-errägniß 5011 1914 462 „47; cine Dividknde 1191777/100/0 [791 der GexcralVLrsammlung in Vorschlag brinakn. _
_ LBK dcr FcULrVLksiÖc-„rungsbank für D€utkchland zu Gokha, die im Jabrk 1821 (1117 Gegsnsoitigkkit errichtkk ist, warM im Jabr€ 1893 1111? 4661954500 „16. (gkgen 1892 11775; 138236600 36) Vérsicßkrungxxn in Kraft. Die Prämisneinmßme bktrug im Jaßrc 1893: 14 420 039 „14 (gkgén 1892 _MShr 398 995.10 Von dsr PrämiMinnahms wird in “Zdet1t_Ja5re' der nicht 3111! Bezthng dEr Schäden und VerwÜltungskostcn, owié für dis PrämieanerVc' erxczr'cer- [iche BcÉrag den Vsrsicbchsn zltkückgLWÜHrt. Nack) dcm jeßtVer-Jffextxxltcßten R6chnung§absch1nff€ für das Fähr 1893 betrug dieser den Vsrnchertsn wieder zufließendc Ucbkrschuß 10 266 261 „16, gleich 7 20/0 dcr Link]?- zahlxen Prämie. Im Durchschnitt der zwanzig Jabrx DM 1874 *15 1893 Wurden jäHrlicl) 75,23% der eingezahltsn Pramisn an Ueber- schuß ÖM Verßchxrtcn znrückcrstattet. _ _
_ Dcr Vsrwalfungsratv der Norddeu1sch6n__Ba:1k 11 Hamburg Hat, wie „W. T. B.“ mclder, bLsÖWffLn, Fur das» Zakk 1893 Line? Dividknde Von 4% (WM 4341/0511 Vorzahrx' 31117er 1590611 Und einen entsprscbsnd größkren Betrag zur lejchrexßung 711,1 Konsortialkonw zu VerMndsn. DiE ch1€raw€rsammlung findet 1211 10. März statt.
_ Magdeburg, 7. Febkuar. (W. T. V.) Zuckerberiä» Kornzuéxr ka1., VON 92% _,_, neue 13,90, Korszcker exkl.. 88 (',/g chdkm-ent 12,85, 118116 13,40, Nackdvxodukx? 6171, 75 5/0 Rknxxo msn! 10,60. Fkst. Brx-TrafsmadL 1. 26,00, Brotrasfmad-Z 11, 25,19, Gem. Raffinade mit Fax"; 26,25. ©6211. Mslis ]. mit Faß 24,73. Fest. ROÖZUTÖKT. 1. Produkt TraUstw 7". a. V. Hamburg pr. Februqr 130231721, 13,05 Br., vr. März 13,05 593. und Br., pr. April 13,123 565. u. Br., Wr Mai 13,20 565. n. Br. Fest. _
Leipzig, 7. F-Zbruar. (W. T. B.) .*»kammzug-Termrn- handel. La Plata Grundmustsr 13. per Februar 3,40 .“, „ver, März 3,42x «% ver April 3,45 „14, per Mai 3,473 «14, ver Jun! 3,523 „14, per Juli 3,55 „15, PC“? AUgust 3,573 34, per Seyfember 3,60 «M, 521 Oktober 3,62.) „44, per Rowsmber 3,623 sik, per Dczembck 3,623 33 Umsatz 250001117. __ _
Bremen, 7. Februax. (W. T. B.) Börsen-SMernckÜ- Raffinierte-Z Petr () [ eum. (OfszicUe Notierung der Brxxne: Pctroleum- Börse.) Still. Leko 4,80. «- Baumwolle. Geschastslos. Upland middlina, loko 40 .«5. - Schmalz. Flau. Wilcox 403 „J, Armour (51er 40 «k, Cudabv 413 „ck , Fairbanks 35 „I.. _ Speck- Niedriger. Short clear middl. loko 361, Februar-Abladugxg 36-_- Wolle. Umsaß 87 BaUen. _ Taback. Umsaß 11 Fax; Vrrgmv-
1485 Packen St. Feli . __ (W. T. B.) Wollauktion. Schluß
London, 7. Fe ruar. stetig.
An der Küste 2 Weizenladungen angeboten.
96% Javaxucker loko 151“ stetig, Raven-Robzuckxr [Okt) 13 fest. _ CHile-Kupfer 413, pr. _3 Monat 413.
Madrid, 7. Februar. (W. T. B.) Die nationale Ver- einigung der Industriellen von Katalonien, Big_cavq_ U" Asturien gcgen die überhand nehmende Einfuhr _aquczndU Lk Erzeugnisse, besonders deutscher, engltscher und ttaltkmscher, fich nunmehr endgültig gebildet. '
Amsterdam, 7. Februar. (W. T. B.) Java - Kaff“ good ordinary 522. _ Banka-zinn 444: _
New-York, 7. Februar. (W. T*. B.) Die Böxfe xroffM schwach und mit niedrigeren Kursen, im Verlayf wurde dre SttmmM recht gedrückt; der Schlu war sehwach. Der Uznfaß'der Aktten betws 139 000 Stück. Der ilbervorratb Mrd“ auf 155000 Unze" : gejkhäßt. Die Silberberkäufe betrugen 10000_Unzen.
Weizen eröffnete schwach und fick darauf _befttg auf große VU; käufe für fremde und heimische. Rechnun7, „1'raf_trgte_ sich dann UZ Kaufordres und Deckun en der Bazs ms ck11 lrchwxederum fallen!; Schluß'1chwach. _ Pßais fchw te “ na _Eröffnung etw“;z a auf, lokale Verkäi: e und entspwchend' der Matttgke'it in den WMW märkten, später er alt. SchluZLstetig. _ d
Chica o, 7. Februar. ( . T. B.) Weizen fauend 115113771?"e „des ganzen Öörsemzerlaufs “Mit wenigen Reaktionen auf- (111 LMT ;Liqurdation, günstiges Wetter und große Ankünfte im Nord ten- ß .Fktßis schwächte fich nach Eröffnung etnms ab, s'pätererbolt. SM"
e lg. .
ewinn haben theil das Zinfcn-Konto das Provifions-Kvnw mit *"
M24
Zweite Veilagx
zum Deutschen Reichs-Anzeiger und Königlich Preußischen
Berlin, Donnersmg, den 8. Februar
Staats-Anzeiger.
1894.
Königreich Preußen. Kriegs-Ministerium.
Ausführungsbestimmungen zu dem Geseß vom 14. anuar 1894, betreffend die
Gewähxung von Unter tüßungen an Invaliye aus den Krtegen vor 1870 und an deren Hinterbliebene.
.4. Offiziere, Sanitäts-Offiziere und Beamte.
Zu §§ 1 und 4.
Di; Zuschßffe, welche auf Grund der §§ 1 und 4 den penfiomerten, 1_nfolge der Kriege por 1870 mvalide 2c. ge: wordenxn Offizteren, _SayitäYs-Ofßzieren und Beamten vom 1. Aprtl 1893 ab zustandxg smd, werden denselben von der Penstonßabthetluxt des ngs-Ministeriums angewiesen werden, ohne daß es dxe erhalb zunächst eines besonderen Antrags seitens her Bethetlrgten bedarf.
_ Bet Her großen_ Zahl dieser Yufionäre ist es 'edock) nicht mogltch,_ste_ sammtltch vor Ende ärz 1894 zu beériedigen.
_ Dtexemgerx vorgenannten Offiziere 2c., denen über d1e An: wetsun der 1k)nen vermeintlich zuständigen (Gebührnisse bis Ende Zärz1894 _noch keme Mittheilung zugegangen rst, wollen fich sodann m dtcser Angelegenheit an die vorgenannte Ab- theilung wenden.
13. Militärpersonen der Unterklassen.
Zu §§ 1 und 4. _ Die Höhe der Zuschüsse, welche den Invaliden aus den Kr:e_gen vox 1870 zu den bisherigen Jnvalidengebührnis en zu ewahren smd, ergreb_t fick) aus dem Mehrbetrag der na dem eseße vom 27. Zum 1871 nebst den dazu ergangenen Ab:
-änderungen zu berechnenden Pensionen und Pensionszulagen.
Zur Ermittelung des Zuschußbetragcs find sonack) in AnsaH zu bringe_n:
51. dte dem Grade der ErwerbSUnfähigkeit entsprechende Penstonsklaffe,
1). die KriegSzulage,
0. erstümmelungszulg en,
(1. die Zulage für Nr )tbenußung/ des Zivilversorgungs:
scheins. Zu &. Pensionen.
Da _i_n dem Milktär-Pensionsgeseß vom 273111111871 fünf Pannonsklaffen, 111 dem Geseé vom 6. Juli 1865 nur vier dergleichen vorgesehen smd, it es nicht angängig, an Stelle der nach dem letzteren Geseß gewährten Penfionsklaffe ohne weiteres dieselbe Klasse des Geseßes vom 27. Juni 1871 in Ansaß zu bringen; e_s ist vixlmehr in jedem einzelnen Fall n prüfen, _welchePenstonsklas1e nach dem Grad der be? dem anczliden feu estellxen Erwerbsunfähigkeit zuständig sein würde. o ist z. B. ?ür emen Invaliden, der die Venston 1. Klasse
Muster ].
vo_m 27. m 1871 nu_r _dann als zuständi zu berechnen, wenn bet de1_ns_el_ en, n_eben volltgxr Erwerböunfä igkeit, durch das die Invalrdrtat bedmgende Letden zu leich ein Krankheitszustand bestelYJ, der freznde Wartung__11nd flege erfordert.
estehen nher dle Zuläsétgkeit der Annahme eines solchen Zustandes Zwerfel, dann_ 11 die ärztliche Untersuchung und Begutachtung des Jnvaltden nach dieser Richtung hm zu veranlassen.
_ vaaltde, welche_ einfach vxrstümmelt sind, werden als gänzlrch erwerbSunfähtg, solche.“ dte mehrfach verstümmelt sind, als fremder Wartung und Pflege bedürftig angesehen.
Zu 1). KriegSzulage. Für die eyigen Invaliden, welche bereits ur Verwundungs: zulage des 12 des Geseßes vom 6. Juli 1 bezw. des§ 1
des (Hefe es vom 9._ Febxuar 1867 im Betrage von 6 „44 an- erkannt md, tft d1e KrregSzulage von 9 „14 als zuständig zu
des Gesc??? vom 6. Juli1865 bezieht, die 1. Klasse des Geseßes
- berechnen.
Bez den übrtgen Invaliden, gleichviel, «ob deren Invalidität durch ayßere oder _mner_e Kriegsdienstbeschädigung veranlaßt wordxn 1st, kommt dre eregözulage mit dem Betrage von 9:76 neu 111 Berechnung.
Zu 0. VerstümmelungSzulagen.
Dicßenigen Invaliden, welchen bereits Verstümmelungs: Zulagen es § 13 des Geseßes vom 6. Juli 1865 bz. des F 1 ?s Geseßes vom 9. Februar 1867 bewilligt find, erha ten dtese Zula en nach den höheren Süßen des § 72 des Militär- PenfionSg_e 83913 vom 27. Juni 1871. -
Jm ubrrgen ist sowohl bei diesen wie auch bei denjenigen Juvaltdetx aus den ere en vor 1870, wel en Verstümmelun s- Zglagen m_cht bewilltgt md, die Frage bezüglich der Zuständtg- Lit _derarttger Zulagep_unter Y.!grundelegung der gunstigeren Besttqzmungen des Mxlrtär-Pen ton6geseßes vom 27. Juni 1871 zu erFrtern. __ [k) ft F __ __ Kl s __
_ , 11 311161 € a en 6 en it ar te ung der Frage, ob emfache oder mehrfache Verstümmelung vorliegt, durch ärztliche Untersuchung und Begutachtung herbeizuführen.
Zu (1. 1119 e für Nichtbenußung des tv: versorgungsscheins. 7 _ Neben einer Vexstümnxelungszulage ist die Zulage für Ntchtbenußyng des Zwilver1orgungsscheins nur in der bis- herxgetx Hohe 50119 «14 zuständiq.
Fur dle ubrrgezt tm Genuffe_der Zula e ““des § 14 des Gescßes vom 6. 31111 1865 (:ck) andenden nvaliden aus den Krre en vor 1870 1st die beregte ulage nach dem Says von 12 als zuständig u berechnen.
_Jn Fällen, in enen bei der Art des die Invalidität bedmgenden Lcrdens _ wie z. B. bei Epilepsie _ § 27 des Geseßes yom 6. Julr 1865 _ eZ gerechtfertigt „erscheint, die Zulage fur Nrchtbenußung des Zwilversorgungsscheins neu in
Berechnung
Ynsaß zu brin en, sind bezüYiche Anträge dem Departement ur_das Invalr enwesen zur ntscheidung vorzulegen. Vorher tft jedoch estzustellen, daß der Invalide von dem Zivilver- or ungss em niemals Gebrauch gemacht, auch den Schedx, elbt d_ur rechtskräftiZles Erkennf'mß nicht verwirkt hat. I-
- Dre vorstehenden 5 usführungen finden gleichmäßige An- wenpung auf d_1e ixn §58 der In truktion vom 26. Juni 1877 bezerchneten KrtegSrnvaliden mit usaahme der unter ck und t' ebendaselbst bezeichneten Invaliden.
Zu § 5. _ e;Oie Mehrbeträge der ermittelten höheren Jnvaliden:Ge- buhrprss? sind vom 1. April 1893 ab, als dem Eintritt der verbmdltchen Kraft des Gefeßes, zu gewähren. '“
_ _ Zu § 6.
_ Dre Beztrks-Kommandos _haben alsbald durch allgemeine offe_ntlrche Bekanntmachung dze in Betracht kommenden Zn: valxden aufzufordern, _ fich mzter Beibringung ihrer Militär- papiere und des Penftonß-qutlungsbuMs zur Erlangung der nach _§ 1 des_Geseßes_chm 14, Januar 1894 zu gewährenden Petxstonszuschuffe personltck) oder schriftlich bei dem zuständigen Bezrrks:Feldwebel _anzumelden.
Nach Beschaffung der Invalidenakten ist zunächst fest: zustellen, daß der Invalide den Anspruch auf die Hm (. Z. zuerkaxmtet) Jnvaliden:Gebük)rnisse durch strafgericht iches Er- kenntnxß m t verloren hat.
Erne ervollftänYigung der Invalidenakten durch Ein- ford_erung von AuYugey ays Kriegsstammlisten, Lazareth: p_aptxren_ und dergle1 en rst mxht erforderlich; dagegen müssen dze arztlxckgetz Zeugnisß über dre Folgen der erlittenen Kriegs: d1enstb chadtgung forme die Anerkennungs-Verfügungen des Genera :Kommqndos in den Akten unbedingt vorhanden sein.
sz der1e111gen_AnerkennungsBerfiigung aUSgehend, durch welche 51e_(Hebtzhrn1[se bermlligt worden sind, die der Invalide gegeywaxttg bezteht, tft _der Mehrbetrag der höheren Invaliden: Gebxxhrmsse nach betlregendem Muster (1) durch die u: ständr en Be?1rk_s:Kommandos zu berechnen und die Bewi i: Jung _ck; Zu chuffe von Fall zu Fal] auf dem Dienstwege bei
en Kymgltchen Geyeral-Kommandos zu beantragen.
_ Erne Besch_leumgung de_r Anweisungen ist anzustreben, und smd daher bestimmte Zeitftrsten für Einreichung der Anträge der VeztrkS-Koxnmandos nicht festzuseßen.
Bestehen ubex die Zuständigkeit der in Ansaß zu bringen- den Pexnsxonsbetrage' Zweifel,_ dann ist in solchen Fällen die Entfchxtdung des Km s=MinijteriKms, Departement?- für das Invaltyenwesen, einzu olen.
Dre_ Anerkennuygs-Verfü ungen, in welchen ersichtlich zu machen lst, daß es (:ck) um „?Pensions uschüsfe zufolge (Heseßes vom 14. Januar 1894“ han elt, haben nur auf thlyng des monatlichen Mehrbetrags der gegen früher zu: stänkzt en_ _ mcht aber auf den Gefammtbetrag der Invaliden: Gebu rmffe _ zu lauten.
*:
des _dkm Invaliden aus dem Kriege 18 . ., ehemaligen ........ U. 57. zu K., gemäß Geseßss vom 14. Januar 1894 zu gewährenden Pet1fi0nszuschuffes zu seinem bisherigem Invaliden-Ge'bühxniffew
* Bezieht an Jnvaliden-Gebübrniffen nach dem Gsseß vom 6. Juli 1865
Nach Maßgabe des Geseßes vom 27. Juni1871 und den dazu ergangenen Abanderungen würden zuständig s ein
Mithin mehr
Grad der Dienst- Penfion
Verstüm- PMW"
1. [ 11.1111! 117.
gungs-
Ver- melungs- 1_*j"11. [ÜYYJKÄ
und Klaffe
wun- zulagen Kriegz
Klasse
t- [-
es Y“
Verstüm- melangs- zusagen
ür lungs-
?nyßung Ztvrlver-
n f 11er
Bemerkungen.
6
1
t
ErWerbSUnfähigkeit
zu- lage
scheins Hat den ?1511-
versorgungs chetn
dungs- zulage ein: mehr-
fach fach „zu „ck .“
enußung des sor
Zukxage für Nicht-
«16
ein- mehr-
fach falk)
_ la [ck ümme
u des
"Yulage f
„Zz: enußung d
zulage
bildersorgungs-
scheins
-* or ungsscheins & » ! Betrage von ck in Summa
ck Pknslon Z: KriegSzulage
* Verst
“16-66
. Dauexnd ganzinvalide, v_ölltgerwer56unfähi , emfach _verstümme t, untauglich zur Ver- wendung im Zivil- dienst, infolge Ver- WUndung vor dem Feinde. Dauxrnd ganzinvalide, großtentbeils er- kxerbßunfäbig infos e außexex Kriegsdien t- beschadtgung. . _Dauxrnd ganzinvalide, gro tentbeits er- dem Kriege xver sunfäbig infos e 1866 mnerxr_ Kriegßdien t- _beschadtgung. do. . . . .wte vor jedoch völlig erwerésxmfähtg und untauglich zur Ver- nxendung im Zivil- dtepst __ innere eregsdtenstbeschädi- ( gung. _ . Dauernd _ ganzmvalide, theilwetse erwerbs- unfähig infolge Ver- wundung vor dem Feinde. . U. U. Dauenxd ganzixjvalide _ mfolge au erer Kriegödienstbeschadi-
gung. _ _ . dx. U,)Dauemd ganzmvalrde, völlig eriverbsunfäbi erblindet, untau li für Zivildienst in olge Verwundung vor dem_ Feinde. . _ . Dauexnd ganzinvalide, . völltg ernoerbSUUfäbig infolkze äu ererKriegs- dienf bes "digung.
Feldwebel,
Invalide aus
dem Kriege 1848
Unteroffizier,
Invalide aus
dem Kriege 1864
_ Musketier“, Invalide aus
.- I Zivilver
6 15 9
nein s [echte
Fü rung
„ja
OFOZ «J
*) Kann Wegen der Folgen der Verwun- dung ohne fremde Wartun und PfleJe nicht be teben.
18
*) Infolge der äu eren Kriegsdienst- be chädigung besteht: Verlust eines Au es bei nicht völliger e- braucbsfähigkett des anderen Au es _da- her gemäß 72_Gex 27. 6. 71 als emfa verstümmelt und dem- 15 „zufolge nach § 73 a. a.D. als_ anzlicb er- werbSunfa ig anzu- sehen.
*) Als Folgezustand der Verwundun be- steht neben Er lin- dung noch Verlust der S_Zracbe, daher drei- fa verst mmelt.
_ "Z) efan 18 m enfionseins : n- ng gem. Abschn tt ]] des7 Yeseves vom