eben. Seine Majestät der Kaiser li nach der ersten " ufführunF am _Sonnabend durch den General- ntendanten Grafen von Hoch erg sämmtlichen Mitwirkenden Allerböchstseine besondere Anerkennung und Befriedigung ausdrücken. Im Laufe der gestri en zweiten Aufführung war der anwesende Komponist, Herr Leoncava o, Gkgrnstand lebbaftester Beifallsbczeugungkn rrn Seiten des vollen »Öausks und erschien zehnmal vor der Rampe. &
Jm Königlichen Schauspielhause wird morgcn Shake- sprarés „Sommernachtstraum mit Mendelssohn's Musik gegebrn.
Die Direktion des Deuischn Tbcgters hat, iisirderholte'n Anreaungen aus dem Publikum folgend. bctchlossen, dre Anfangszeit drr Vrrstellungen eine Halbe Stunrr später als bisher anznjeßen. Es werden somit von morgen (11) sämmtliche Vorstellungen ,um 7? Uhr ÖLIÜMWU. - Jbrc Königlickyc *Hobcit dic Prinzr1fin FrtcdrrÖ erpold rrobntc am Sonnabend drr Anfiiil'rung drs Lustspirls „Dér Herr Skiiatrsr“ bei. * ,'
J'n de'm Kaxnmcrmusii-Kcnzch dcs_2_3§rlincr Ton- künstlrr : Vrrrins (drm dritten Thril drs Mitiiksestrs), wrlriws qm 24. d. M*. in'. “Saal Bradstcin stattfindrt, wrrdrn Fräuléin Adeline Herms, Fräulriri Grrtrud Öriririck) sowie die .Herrrn „Osrmarm Stac- dixig imd SCVLÜU Lirdrr iitigcii, wrlchc Von den Brrrinömrtaliédrrn Wild. Tavprrt, Ricb.WUiia11di, Ad. Stemirr und Otto Schmidt komponirrs iind. Billrrö sind zu Hadi" in den Musikalirnbandlungrn ry" P. Theirn, Friedrichstraßc 223,_1md Rich. Rüblc, am Mo itzplay.
Frau Clara Mcver und Herr Mar Grade gaitirrtrndm Fi'riiag am Hcrzoglichrn «Hof:?röcatkr ,;„n Desyan ziim Briirn drr Trutscbrn Biibnrngriwsisné'chair in drm Lusrspirl „Was ihr wollt". Bxidr Künstlrr wurdrn rox". Srinrr Hybris drm Herzog durch Vér-
lrii'iixrg drs Vrrdicmst-Trdrixz ?"“."ir Krimi 11117." Wisirnsckth ausgrzriäznct.
Mannigfaltiges.
Dcr Stadtbausiéairs-Erat iiir Birkin arri daI Yer- wnirungsjakr 1894/95, wclchrr immiirbr 96111613 „5 06 drr Stadtr- ordnung anf drin Brriiniicdrn Yiarddaiiid im Fixm:13-und9i€chmmq§- Birrrnu, Zimm-Zr 3-5, in drm Vdrmittaiisstundrn Wii 11 bis 1 Uhr ziir Einfuhr fiir die birsigrii E11111*01*k1('r au.?lirgi, sch1irßi in der Einnahmc und AUÖWÖL mir 33043 745) .16 Tir größic (Fimmhme .jvrist dir Stcurrdrrwaitimg, mit 431409 247 „16. auf, drr nur eine Arisgadr rox! 38551“) :16. xirgrriiibersiebr. Dic Urbrrscbüffc dcr stiidiiichrn Wrrke, "“Weil sie der Siadt-Hauptkassc zu guts kommi", siiid in 5111171101 11 rnibaltrn. DIL Auégabcn dicses Kayitcis bi'trcffcn dcn Ziiscduß, irrlii'rr aus Mitrcln drs StadrbauFbalts- Etats zur Drckung dcr Mindrrcimmhmcn drrKanalisationsvrrwalrung ZU iristrii ist. Drr Etat fiir 1593/94 schlirßi mir 83124534 .!6, also 1894/95“) gcgkn 1893/94 biiiécr um 1919 “211, :16. An dcr Ein- nadmk dcr Stk::drii partiZivirrrn: dir Mictbdsfrucr mit 13 000 000 «16, dir Hauöstrurr mit 6 "200000 «16, die Hundrstcurr mit 473 900 .M, dir Grmrindrcinidmmrnstriirr mir 23154847.1é=, drr Braumalzstcucr- ziiiciüag mit 530 000 .ch imd dir Wandrriagrrstrucr mit 500 ;16
Anläßlich irdrscixirdrnrr, rrii dcr Firma SirmrnF u. Halskc ein- q€1€1chtkll Prc-jrl'tr zmn Wali ODU Straß Endabnlinirn mit rlritrischcm Brtiicd crack,)trr, der .Nat-YLtg.“ zufoixir, drr Magistrat, bci drr Vrrsrdicdrnlxsit dcr Ansiwrrn und Wünsche, wricdr bisher in Bring aiif drn Umfang drr drr Unternehmerin ein- zuräumrndrn chlykc sowie drr iiér aufzurrlegrndcii Lrisjumirn zu Tage grirctrn sind, rs im Ziiirrrsic drs Zustandrkdmmsns dcr Beritägc für unn*1(if;1ich, daß won vornhrrcin bkidc: städtischcn Körperschaften zu- samiicrnrrirkrri, nm die' Griindsäßr zn vrraindarrn, welche bsi dcn spätcrrn Vrrlxandlunch mii drr Firma drzw.drrcn Ilnftraggcbcrn als Richtschnur dienen srllrn. Er dat dabrr die «Ztadtdrrordncten- Vrrsammlung rrsuckyi, sic nidgr sir!) damix rindcrstandcn rrkiärrn, das; rinr aus Mitglirdrrri drs Z))iaziisirats imd drr Stadivcrordncten- Vrrx'ammlung bcstélßrndeérputarirn cingrsejzt wrrde, wclche den Auf- trag rrhält, mit der Firma Siemens 11. Hawks brzw. dcrrii Auftrag-
aebrrn über die Bedingungen für die Genebmi ung zum Bau und Betrieb der von ihr projektierten elxktrischcn tt_aßenbabnen x_u yer- bandeln und die betreffenden Vertrage vorzubxreitrn. Wa's die Zu- sammenseyuna dcr Deputation betrifft, so schlczgtder Magistrat vor, daß dazu 7 Mitglieder des Magistrats und 13 Stadtverordnete be-
stimmt wrrden. ____________
Der Vallon „Phönix“, welcher unter'Fübrung des Premier- Lirnienants Gross; am Sonnabend früh ZUbr in Charlottenburg auf- gestiegen war, it laut Meldung des „W. T. B.“ um 4 Uhr Nach- mittags nördlich yon Budweis in Böhmen glatt_gelandct. Der Ballon bat übcr 4000 m Höhe erreicht; der tiexste Stand des Tbcrmomrtcrs war 30 Grad Kälte.
Jin Zirkus chz wird seit Sonnabend, als Nachfolger dcr srit November v. J. mit vielem Erfolg aufgefiihrten Ausstattungs- Pantomime „Huldikzungsgruß an Berlin“ und des schon von drr vor- jäbrigen Spielzeit E17 in guter Erinnerung strbendrn .Künstlersrstrs', kin von Herrn Direktor Franz Renz arrangikrrks „Original- Sports-Scbausiück' mit dem Titel „Auf, auf zur fröhlichEn Jagd “ grqebcn. In drri Abtheilungrn wird den Zuschaurrn (111€ rrzidircchtc Parforcrjagd mit allen ibrsn lustigen Uebrrrasclyrmgrn und auircßrndrn Grfabrcn Vorgrfübrt, und Es werden dabei Léistungen anf drm Erbirt drr Drrffur gezeigt, wie sir wobl brsser bisher noch an keincr Stelle gssedcn wordrn smd. Nachdem man in frührr Moriirnstrmdc in einer Wildrrstanration das Zusammcnströwcn der Jagdgästr, dir auf den rrrscbirdrnstenFithrwerkrn herbeikoznmen, untcr krnrn rlrimnic Visrsrzüzc, Trosckxkrn Erster und zweiter Klasse!. sowie OmnibUssc nicht feblcn, und das muntrre Trciben nach der Ankunft [*Lcdaclßtsr bar, r*crwmiddit sich mit zauberhaftrr Sch1ieUigk€ii die Scrnc. Die Zuschaurr wcrdén Zrngcn zuerst des Aufbruchs zur Jagd, *» voran der Piqrirur mii rinsr Meute von virrzig Hunden - und dann dcr wiidrn Jagd srlbst, bsi wrlrhckr dic fchwi€rigsicn Hindcrniffe anscheinri1d mit sdicicnder Lkich11gkéik von aÜcn derittean männlichrn nnd wriblichrn Jagdjlhciinebmrrn ü'rcrwundsn ivrrdkn. Nack) Bc- rndiqung de'.“ Jagd folgt rin qrosir-Z Festbanquct sämmtlicber Jag»- tdeilnebnicr, wodri znr Unterbiütung dcr Schmauscndrn fröhlich? Tänzc von drn Kellnrrinnrn sdwéc zwanzig Damrn als Jäger und zwanzig andcrrn Dams" als Siwrtsmrn, angrsüHrt' wrrdcn. Nack) Dar- strllunxi der Hrimkrbr aiif dkniclbcn Wagrn, wasche di€ Gäste 3111“ Jagd zusammengeführt [Jahr", wird zum Sch1uß von drm Piqncur mit der 311721116 und dcn Zéigrrn cin »Hiiberws : Tablran xicsirlit, das in magisch L_icicricbtung don wmxdrrdarcr Schöndrit ist.
Kiri, 17. Frdruar. [[t-drr das Unglück aui dsm Panzerschiff „Brandenbiirg“ wird drr .Kici. Z." noch bsrichtci: Gleich, nacb- dem daI Unglück iicicbcdrn, wurdr rs nachK'icl grmkldri und um ärzt- 1ichd «Hilfr xirdrirn. VM den im Hair): imd in dcr Wrrst lirizsndcn Kricirsirbiffrn batte nnr das Wachischiff .Prlikan“, das am Montag in Sri: zii'brn so!], Dampf auf. An Bord drssklbrn wurdcn daHLr srch5 Arrztr drr Marini) ringcsckyifft, Um an die Unglücksstätie bcfördcrr zu ircrkcn, wo das monödrirrunfäbig gcwvrdrnc Sckoifflag. EinWrrft- damwfkr folgtr. Auch Srinc „Königliche Hoheit drr Prinz Heinrick) brgab sick) mitPinaffe in Src und an Bord der „Brandrnburg“. Dort Hatte man inzwischrn dir Todtcri an Dkk? grlzrarlyt, während riniiir brio."- ders schwer Varwmikctr mittcls (inks draußkn briiiidliMn SOU!- Torprdobootg nacb Kiri grschafft worden Warrn: :,wri davrn korinicn nur als L€ichrn ins Iazarrtb gsscbafft wrrdrri. Währcnd die an Bord des PanzkrsckfoH grdlirbericu Verwundctrxi rrn dcn Ilrrztrit aufs soriiiamst'c mitrriiicl)t und Verbunden wurdem begann man aiif Backdordsriic dic Lcichrii mii “dcn Wdrftdamdfcr Hiiiübrrzrisäzaffrn, ww Rc mri Dock QllÖiikbkcth lagrn. Tri" Dampfer traf grgrn 6 Uhr an dsr Blücbcrbriickc ein. Von "W die Lcichen in die Lrichenba11e drr; anarctbs brfördrrt wnrdrn. Dis Verwundrtrn blichn aui dem Pxnzerschiff, daI imnmcdr vom .Prlikan“ im“; Schlepptau JUWMXUCU und nach Kirk bugsirrt wurde. Die Fahrt
ging nur [an sam von statten, denn für den leichten Trans oridampfe: war es ein s we'res Stück Arbeit, den' gewichtigen, je t 1 wer steuer. baren Panzer vorwärtSzubringen. Erst gegen 10 Uhr afen die beiden Schiffe im hiesigen Hafen em. „Brandenburg' ging in der Wiker Bucht Vor Anker und wurde von einem kleineren Dampfer in die Werfteinfahrt bugfiert. Von den Verrmmdxtxn ist'iibcr Rach: :jcch ein Werftarbeiter gestorben, der heute früh von Bord zum Lazarett) ebracht wurde. Die übrigen Verjvundeten befanden sich brut? eorgen noch an Bord und wurden Mittags 12 Uhr mit dem Wasserfahrzeug [ an die Barbarossabrücke und von dort auf einzelnen Bahren zum Lazaretb brfördert. Der .Nord-Oitsee-Ztg.“ Entnehmen wir noch folgende Mittheilungen: Der gestrige TranSWrt der Todth von Bord der „Brandenburg' an Land erfolgte hinter drr Marine-Akademic. Die Verwundeten wurden dagegen zwécks Ak- kiirzung des LazaretH-Tranéports an der Barbaroffabrücke gelandet, Dic Mehrzahl der Grtödtetcn batte im Unglücksraume eins liegendeStrliung, die Arme dor drm GLfiCht.“ Die Köche find in der Küche rom Damvf Kreiit worden. Em Mann battcx bereits den Au'sgang erreicht, als er am Lungenschlag verschied. Mrbrere der Todién wiksrn kaum iirnnenswertbe Verleßungrn auf, da sie infolge Vrrbrrnmmg dEr Lungrn am Lungenschlage verschirdcn sind. Bei anderrn dagsgeri war iiifol ? der eniscßlichen Verlrtzungrn Line Jdcntifizierung dsr Prr- sönli )kritrn kaum mög[ich. - In einzklrre'n Kabinen mußten dir Jr.- saffen, um dlm rindringrndrn Dampf zu entgcbcn und frische» Luft zu gewinnen!, die Rundschuidcn der Kabinen €iiischlagM Von dcr: an Bord _*.*erblicbcnen Vcrwnndeirn [iti xramrnrlich rin cm drn Händen ?CÖWLL' vrrbranntcr Mann nntkr rrkricixiichcrr Schmerzrn.
Helsingfors, 17. Fcbruar._ Das Eiéfcid, wechrs Jiri) irn Xinni"chcn:1)_ieerbuscn losiöiie (vgl. Nrn. 41, 42 d. BT.» dai sicb na dcm Brricht drs „W. T. B.“ in zweinEiir grthrils, drifi-i; xirößrrrr mit mcbrrrin birndrrt Personen fich LWÖHOJWUD 51: drwrgi, wiikzrrnd ddr klkincre sechs Kilometer dom Fcsticmdi? sicb L*rßridrr. Die auf lcßicrem Thril bcfindlickycn 75 Prtsondn und 18 P.;crd-Z sind durch Jngcrmanliindrr gerettet wordrn. Ein finländisckysr Eiédrrcbcr ist zur thtung der Vrrunglück'trn alwgsgangrn. Dic: Yiilitéirbsdöidrii don Kronstadt hadrn gleicirtaüs Hilfe Zrsaudt.
Nack) Schlllß der Redaktion eingegangen.“ Depeschen.
Kiel, 19. Februar. (W. T. B.) Die Bcrrdiguxxi drr bei der Katastrophe auf drr „Brandenburg“ Verunglückten findri am Dienstag Nachmittag vom Marinc:Lazarctd aus auf dem GarniionKirchhofestatt. Auf Befehl Seiner Majestät drs Kaisers werdeii alls Vcrungliickten mit Ehrenbezcugungrn, wie sic vor dem Fcindc gebliebenen Kombattanten erwiesen wrrdcn, dcstattet werden. Seine Majsstät beauftragte den Admiral Knorr mit Allcrhöchstscincr Vertretung bei dcr Briirwmg und mit der Nicdcrlcgung dcs ans Berliii ringe: iroffenrn Kranzeö Seiner Majestät 1:71 dcr Gruft. Die Triiuci'parade wird von den Panzcrichiffcrr „Badcn“, „Bar)rrn“, „Sachsen“ und „Württemberg“ gcstcUi msrden, alle iibrigen Truppen rind Marinetheilr werdeii Drpniationrn entsenden. Viele Krirgcrvereinc und „Kordora: tionen hach um die Erlaubnis; gebeten, sich an der Yr'rrdi- gungrxfrier berhciligrn zu diirfen. I'm Zustande der Ver:- wundrtcn ist keine Verschlechterung cingctrcten.
(Fortseßung des Nichtamtlichen in der Ersten und Zryc-er: Beilage.)
Feli:
Wrtierbrriihi Vom 19. Jekruar, Gracb.
8 Uhr MOTJLUI.
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(Ein71uß cincr; .Hochdriickgrbirts. drifrn K'crn mit 780mm über dem Skaiirrrak lagert. Bri sch1vach€r, drr- wiszirnd nördlicbcr und nordöstlichrr i'iiftbmrrgiinq ist das Writer iii Dcutscbland kalt, im Wrsirn me'ist irritrr, im Ostrn, wo rirlsacb Schnrs grialirn ist. rorwirgrnd trübr. In Deutschland, Wrstrnfiiand, dem arößtsn Thril VOX] Frankreicix, sowic in Ossis:- rcib-Ungarn brrrscht Frostweitrr, im Jimcrn Ruß: lands strcngc K'äitr. '
Götte.
blümchen. Deutsche SLLWQLTC.
Theater - Anzeigen. *
Kömglrrdr „Zchausptele. Dienstag: Idem- dau§,_ 44. Vorstellung. Dic Medici. Historisäxr Handlnng in 4 Akten, Dichtung und Musik Von R. Lroncavaüo. Urbkrsexzung don Emil Taubert. Tamron Emil Gradl). Ju Scrnr gesrßi vrm Orrr-Regiffcirr Tcßlaff. Dirigent: .K'xprllmrister Sixchcr. Anfang 74 USt.
Schauspielhaus. 51.2!xorstelluna. Ein Sommer- nachtstraym r-rn Wiüiam Shakesrkarr, überfryt r.“; Anxiu'i Wilbrlm don Schlrgrl. Musik dyn
(sealioue).
MMdelssobn-Bartbolky. Ir) Scene gßsr t drm OHrr-chiffrurMax “*" . . - Grube. DMJMTI MUikdirrkirr chenrr. Anfang
?Nitiwwcb: Odcriibaus. garctbe. Oprrin :) Aktcn drn (Gounod. Tcrt nacb Goethe's Faust, von Jules Warbirr und Michel Ballet don (Emil Grarb. Enxil GSPE, Königlicher Kammrrsängcr, «iF Gast.) Anfang "ZH Ubr.
Schauwirlbaus. 52. Vorstkllung. Prinz Fried- rich _von Hombyrg. " ' drn .Miririck; Von Kleist. Donnerstad: tag: Der Freisrhüiz. .(1 önigiichrr Kanimersömikr, als Gast.) Mara. Slavische Vrantwcrbnng. Bajazzi. Lohengrin. ' ©5159, .)?öniilicve'r Kammrrsängrr, als Gast.; tag. (2117 Allcrböchstrn Vrfcbl: 3. Grisllsck*nft§-Ilbriid.
Scbauspielbans. königin. Verbotene Früchte. Frrimg: Wilhelm Tell. Sonnabcnd: Zum l1stk11 Mal: Dcr Jour- fix. Smmtag: Der Jourfix.
Drutsrnrs Thrairr.
Von beutc ab brginnrn sämmtliÖr Vr'rsirilnixzikii
Mittwoch: Der Herr Senator. Donnerstag: Faust.
Nrrlinrr Theater. Anfang 7 Uhr. :Ukittwocb: Nora.
Trnnrrstag: Aus cigucm Recht.
L'ksxing-Thratcr. Tchstag: Madame Sans-
Miitwocb: Madame SanK-Génc. Donnerstag: Ohne Geläut.
WaUner-Thealrr.
Drnnerstag: Heimat!).
Friedrich - Wilhclntuüdttschcs Theater. Chausseestraße 25. _ Dienstag: Brautjagd. Operette in .'1 “1111011 yon Hermann Hirschel. In Scene aeseßt von Julius Frtßscbe. Herr KapeUmeister Jedermann. Mittwoch: Brautjagd.
Keüdenz-Tdcatcr. Direktion: Sigmund Lauten- burg. Dirnétag: Zum 1. Malen Schwank in Z Aktrn von Alrrandrr Vision und Albert Care“:
Jacobson. Regie: Hermann Haack. ]. Mair. Um 5 Uhr. Schwank Msa R€ich)ardt. Anfang ?ck Uhr. Mittwrck): Dicsrlbr Vorstcllung. 45. Vorstrlirmg. Mar- ___ ___„_M__
Tanz Von Emil
(Faust: Herr
Grfsrsdo (Cognrtli.
Sclyiiuidirl in_ 3 “.'lixrzir-zen Anfang ..Z UVr. . „ D1c_ Medici. Fisi- (Mar: .Hrrr (5'11111 (&dyr, Corriiabsnd:
Jui Ncgligé. Virinf'cls. ,WWÄU. („ck 11111'._ Mittwrri): ck Mrlbc Boriirlirmxz.
*Hcrr Ems
(Loi)i'2i,iri11: M (*n-
Kiuder_ dcs Kapitän Grgut. mit großem Balirt in ]? Milder".
Dic Vkinnc- «Y„ ___„
Donnersiax]:
„?;rixn ".)-«). Mair. Dcr O'bcrstcigcr.
Dierirtrg: Der Herr
Charicy's Tame. Brandon Thomas. -*- “Worber: kacobsrn und- Benno Jacobson. NOW. ' _ T).)iitrwrci): Trekrlbe Vrrstrliung.
Tirnriag: Timon bon
Zentral-Thrater. Alte Dirnstag: Zum 20. Mal?.
1 Akt von ?iimely. I)iittwoci): Zum 1. Mair.
ULULF Thküskf. Direktion: Sigmund Lauten- burii. Dirnsrag: Zum 6. Mali". 433550 l'orto. Sccnrn aus dem nraprliian. Voikslrbcn in Z ?ikicn von Deutsch VM Emil Tdrrr. In Sccnr iiesrtzt von Sigmund Lautmibnrii. Plaudrrri in 1 Akt von Hans“- von
Dtlitoria-Thrxrter, *BeUe-Miaucrstraf-“c 7/8. Dirnstag: Nur noch wenige AUffülerigcn don Tic FußstatrUUJÖstück Anfang 7x Uhr. Ju Vork-Jreimnzi: Dcr Südstern.
Tkrmrr Unter den Mndrn. Dicnsrag:
„Adolph Ernst-Thratrc. Ticndtag, 71 Uhr:
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Yarodisiiscbr Prise mii Geiarrg in 1 3.7ka ron Ed. - Mmik dcn Franz I" Scrn- acs-ZW von Ad. Ernst.
Jakdlxstraße Nr. 30. ' Herr Couliffct. Schwaxik :n 3 Akten dcn E. Bim]! und TK. TIÖÉ. Hieraui: Das Fest der Handkucrkcr.
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. rv; „ . jn ] All“ [*1'11 Konzert HUUSo »TLUÖTÜF. Karl Mehdi?!"
Konzert. Ouv. „Dic Stumme don Vorckck" 1*:-:'. Auksi'. „1.3 Y11223130kä“ Von Rossini, ,Zaar und Zinimrrmami' Von Lorßing. Pro1rg mis „Dir Bajazzi“ von Lroncavalio. „Monmiackxi «U,? d(x," Alster“, LIalzer von Festus. ]!)fk(„d(]11(:d107ck 95 1201111 ? (?Z1[)1*1001t*)5€0 für die Vidiink von Säint-SIMZ (*Öcx'r Neumann). „(chlwciir dcm Srmmcring' Tür Pistkki don Hd» (.'-Hcrr Wsrncr). ,
Yorbrr:
ZikkUF RMZ (Karlstraße). Dienst:;„ß. ANU?!“ 71 Uhr: Auf auf zur fröhlichen Jagd. Grrßrr Sprrt-Sämusliirk init Parfc'rcc- und Kaskadrnrixr rom Dirrkwr Fr. ?)ienz. (Glänzrndc Aiiésiaxkrrnx. Wagcn u. ?.)ikquisitrn rrliständig urn. BiWi :*.“r- 100 Damen. :).)érutc Vor. 40 Hunden; dr-zssi-xrxrr Fuchs. Ausierdrm: (':rsmicx (2113014110 419 13 11421115“ (Z(1U1T11b1011; 4 arab. Schimmclhcngsic. Udrgci. vrai Dir. Fr. anz: Mr. Wussiliams, drr L*Lfre Ioiirr- reiier drr (Zie'grriivm't; dic urkomiscb-x "Jirxirxtvr: (levn M r. 2114115 20; di:“ Iiirobari'n (Gcbr. erdiai i c;.
3"*x§-9 “1".**- ' ' - ' ?lixfxmg 7-Z Wir. «“.-,)"(UUKOÄ- „lui ::.-r'„m fröhlichen „oag-d.
Familien : Nachrichteu.
Vrrlrdi: Frl. Marie von Visinarrk mir *“)le- Dcnrddid ron Gaiidrcki'r (Brirsi-Rabixdx:.a - (Bräßn Amin von Rirtbkri; mit HM, .HNUUT'iFi-„iiw; Erni: ron Arnim (CHarlsttenburg-Brrlin). - Frl. Martha K*arvrran init «Hrn. Puffs: (Frnir Jobanßen (“Kicl-Horrniricdcbrrg, 23211105-
3: Akren von D:? Bajazxi.
Odcr-Landrs.;rrici«ts-Rcskr ndar Hans Warirmix (“Likgniß_Vioriciibnrzi W.P) -- Frl. (Liiik Wow mit Hrn. Zrabéa'c'it ])1'. chvr SÖOVUZZTW (Frankknstcin--".)1118:1st7in). Vercheliciyt: Käthe Arnd! (Orprw). Grborcn: Eine Tochirr:
PkffS in
Hrn. Riitniriixrr
Konzerte.
Mitiwrch: Mauer:
Mnük von Franz rdizOSuppe'x.
irigent: Anfang 7 11er. J 7,ka
Kurth (Flöte). Kartcn 6, 4, Z, ?, 1 ck.“.
Tchaskenball ** Pidtbow, Potsdamrisir. “sei.,
Drasi) dri: Brand
Albani-Tournéxc (Dienstag, 20. Februar, Abends 8 Uhr. In der Sing Akademie
Einzigrs Konzert dcr Königl. Prcnß. Kümmersängerin
M*adamc Albani.
Mitw.:..Hr-rr Franz Schörg (Violinr), Wilhelm Axnmermamr rte Kg]. .K'animrrmujikcr E. Prill mid A. bei Rande U.
Franzöfischcstr. "23, und Abrndinffr.
(Hrafcii Brödrw'iSÖwedt]. _ . Gestorben: Vrrw. Fr. (5,5913. Kanzlci I)iard E;:itlir Zirlkr. «cb. Brriinmnn, Berlin]. - Hr. ZÉ-Ixididxr „jm: Otto vdn K'rudrsl (Berlin). -- FrLynixC VM Lindrqriift, gol). Fri'iin vquarnekow (PUYÖUJ'MZF Rügrn). -- Hr. Major &. D. Franz von Warmirxs (Oidenburg i. Gr."). --- H1n._9iittm€isier „17ar von Primx, Sohn Hans Kurt (Königdderxr i. PW- -- Hr. Pastor 811163". Gustav Reichcndach (Breslau). - Verw. Fr. Anna Von Siqudxi*-- (;ck. 13911 Montbach (.*Zirrslau).
,.
Redakteur: Dr. H. Klee, Direktor Berlin:
Verlag der Expediiion (Scholz), Druck der Norddeutschen Buchdruckerei und Verlags“
"**)
Anstalt Berlin 817. Wilhelmstraße ???, .:.-. Acht Beilagen . , (einschließlich Börsen-Beilage). (ck74!)
(.Kiavicr ),
Schicfinac'r, [67427]
Ostafrika). - Frl. Gertrud Sckyrancke mir Hrn.
Hr. Hauptmann Haffc mi: Frä-
F1 „- 43.
Deutscher Reichstag.
52. Sißung vom Sonnabend, 17. Februar, 1 Uhr.
Ueber den Beginn der Sißung ist bereits in der Nummer vom Sonnabend beri tet worden. Die Rede, mit wrlcher der Nbg. Richter (fr.,VolSp.) die Fortseßun der zweiten Ve: rathung drs Reichshaushalts fur 1894/ “ deim Etat der Schußgebiete, und zwar bei den Ausgaben furOst-Afrika eröffnete, hat folgenden Inhalt:
Abg. Richter: Man konnte gestern aus der Debatte den Ein- druck gewinnrn, als ob die Sozialdemokratie auch in Ost-Afrika Beobachtungsstationrn hätte. Das ist aber nicht der Fall; drnn aües, mit Auönabme des Briefes drs Abg.Klemm, ist in der Budget- kommisfion schon vorgebracht worden, und zwar von Freunden der Koionialpoliiik. Drr Reichskanzler meinte, durch die Ausdehnung der parlamentari1chcn Kritik werde die Neigung Vermindert, _nach den Kolonien zu geben. Die Kritik schließt aber nur an die Kritik der Prkffk, namenilicb auch der ausländischen Presse an. In England ist man nicht zurückhaltend gegenüber den Kolonialbramten. Dissen Beamten grgcnüber ist die öffentliche Kritik noch viel notbwkndiger als ge enixber den einheimischen Beamten, weil dort in den Kolonien keine 1ZUM? brftebt und weil die Kolonialbeamtrn eine viel größere dinretionare_eralt Haben. Der Reichskanzler hat viel Wichtigeres zu thun, daß man ihm nur danken kann, daß er sich auch noch um diese Din e kümmrrt. Um die Person der Beamten bandrlr es fich garnicht, ondkrn um da? gayze System. Auch der Abg. Graf Arnim, ein so entbustaömiertcr Anbangrr der Kolonialpolitik, war nicht mit allrm einverstanden. Ob die Einzelnen Verordnungen an sich zu der- tbeidigsn, [aste ich dahingestellt. Für uns ist charaktsristisch, daß ein Herr, von dem man sonst in Brzug auf seine Kenntniß Afrikas nichts wußic, fich bLkannt macht durch solche Verordnun rn. Es find ich0n rorbrr Goudrrnrure da gswesen, oHne daß fie 111) mit solchen rrir. äußrriichirn Dingern beschäftigt bättrn. Cin Zolibramter roll“ iréinc Ordnungsstrair geriommen sein, weil er ein Schreiben dss Goudcjrnenrs ais einenBries bezeichnrt bat. Das erinnert daran, daß man Emin Pa1cha auch Vorwarf, daß er in seinen Berichtcn nicbt ri." K'urialien genügend beobachtrx babs; das Hat ihn vieÜeicht dazu getrieben, der ganzen deutschen Kolonialwirthschaft den Rücken zu lebten. Aber der Affefforißmus ist nicht beffér als der *Militarismus. Die Eisenbahn von Tanga darf nicht über drn Schießplatz gehen, obgleich man in Afrika Schießpläße genug hat; ganz Afrika ist ja eigrnilich nichts als“ ein Schießplaéz. Die Verfügun soll erlassen sein, um das schönc Aussebkn von anga nicht zu vers [echtern. Die Gonvernrure smd dock) nicht für die besonderen militärischen Dinge nach Afrika geschickt; dazu sind doch die Unterführer Vorhanden. Wenn dir militäriichea Dinge so in den Vordergrund gesteklt werden,_ dann müffexn die jungen Offiziere ja annehmen, daß fie baaptkächlich zu K“rieg§zügen nach Afrika geschickt sind. Die jungen Offiziere mit ihrer abenteuerlichen Lust haben 'a nach den Klagen der Kolonial- irrunde manche Unbrquemlichkciten Herbeigefüdrt. Zum Schuß der Stationen für den Karawanénbandrl will man mehr Miiitär haben. Fürst BiSniarcr" hat einmal grsagt, in den Kolonien könne man_ nicht '*olcbrn SCHUH iiewährrn, wie für drn Verkehr in der Frirdrichiiraße. Da muß man frage'n, 01) das wirtdschaitliche Intkreffe rds; genug iir iür sokch€ Ausgabrn. Der Abg. Graf Arnim wd tr an die SMC drr Militärs; und Affefforrn die Kaufle'ute srtxrn. Nicht dcr Ausftnß drr Lritnng drr Koloriialwriitik zrigt *sich in dcr Vrrrmitung, sondrrn das liegt an drr ganzen falscbrn Kolonialpdlitik, dir auch dadirrci) nicht vrrbrffert werdkn kann, daß man Kauf- [cutc mir der Lritmig der .K'Ol0111611 betraut. Das zrigt Zick) brsonders an der Neu-GuincaoK'omPagnid. Der Abg. Dr. O.“.iinmacber steklte in drr Kommission fsst, daß von zrbn aus rirndctrn „*I-Sutra acht zu Grunde 9811611. Aus den Krrilsrn der eutxchen, wrlcds in drnKolonien schon Handri grtrirben Zabxn, m_üßte man dir [rirsndrn KräfTL urbmen. Aber ein solchrr dcut1ch€r Handrl br- Mk?! ja gar nicht in'Lsi-Afrika; dort können keine MiÜionäre gezüchtet rrrrdcn, im (IirgrnMil, sie könnrn dort rhe'r ihrs Millionrn vrr- lirrrii. Jn € iiisidar gab es deutsche Firmru, aiif dcm Fritsandr MM, und wa» sick) cht angeficdelt Hut, ist lsdiglich infolge der B:?- gmisn und Soldaten grkommen und lrbt Von ihnen. Der naturgemäße Ogndrl ist in dem Händen dcr Indirr, wie Indien übrxdaupt das erirrland für Osi-Afrika ift. Der Verkehr mit Deuttcbland be- UW fast nur Waaren für die deuiscbrn Oifiiirrd und Braintén. MKW Erackptcns Hat im deutscbcn Brfitz Ost-_Asri_ka gar ksine u- kUan- Je früher man sick) zurückzieht, desto b€11rr fiir das Dritt che RW- Namentlick) sollte man den Süden aufgrben, drr noch wrniger
Aussicht birtet.
Abg. 1)r'. Hassi? (ul.): Drr Reichskanzler h_at aklr Kolonial- ;mternebmungen wie mit einer kalten Dorrch€ übergonen, indem cr aus- WWÖ, dasz ivm kein schlimmrrrs Geschcnk grmacht werden könnr, als IMI “Ysrika. Auch meme Frrunde sind nicht mit aUrm einderstanden, ZDF? in dcn Kolonisn geschehen ist. Ich hätte gewünscht, daß der Zirickxzianzlsr die Vorgänéze lebhafter mißbiliigt hätte. Die Beamten JW,]a init gurcn Justrxz tionen vericbcn worden. Man spricht von .NllitMWanI und, Affsnorismus; bside'n Dingrn gegenübrr müffrn WU“ 111191111761? Kolonialpolitik ablrbnc'nd Verhalten. Sir wrrsrn M1 Lieht guf die Verhältnisse, aus wclchcn die jungen LLUTL brrvdrz MMM" 1ind. Hicr fiycn die Jnstanzrn den jungen Leutxn mehr atis YM Nacken; fir müssen Rücksiäyt Urbinsn. Darwn smd 1ie 'in Afrika 17M- _Man sollte doch einmal prüfen, ob es nicht notbwrndtg ist, die )ekkbxldung unserer Beamten, auch der im Lande bleibcnden, anders 3U,9?11a[te11. Die Kritik würds vieUeicht nicht so schlimm skin, wenn w'l' Nicht" auf aÜen kolonialen (Hrbicten im leZien Wintrr Mißerfolge Frigbt hatten. Die Denkschriftrn, welcbe drm Reicbsiag bei seinem ..ukamnientreten vorgelegt wurdrn, lauteten noch ziemlich günstii; namrntlichwurde eine so warme Sprache gesprochen, wie wir Hie YM..ÜMÜ_UchM Stellen noch nicht gshört battrn. In dsr Denk- 1chMt wird zum ersten Mal auSgcsproÖcn, daß wir auch die inneren Gkkkxzkn wrrkiick) besißen müssen, um unsere Hurrschaft drxm Papier id" ÖJC „Wirklichkeit zu verssßen. Es wäre nur zu wün]chen, daß „kk "*)Öklcbskanzler noch etwas mehr die Initiative ergreift, namrntlick) "1 de'n Vrrbdndlungen mir dem Auslande. Dir Systrxnc der chr- FÜÜM an s1chfind nicbt drr Fehler, sondrrn der ra1ch§ Wech1el ZNSVÜKML schadet. Man ist zu schnell Vom militäriicbcwzum dwilrrglement über egan en; hätte man die Militardiktatur langer Uüuern'laffen, so rau ten wir nicht so viel Geld aufzuwenden, ['mk die Autorität wiederherzustellen. Die militärischen, Persöiz- u:?)kltkn konnen nicht ganz entbehrt werdrn, aber ihre Wirksamkeit eußlr Etwas beschnitten werden. Bei MaßrYeln für die Sicherheit rk Kolonien 2c. uiüssen sie selbständig sein. der bei wirtbschgftlichen NYM)- z. B; bei der Ausfuhr von Arbeitern aus Ost-Afrika nach Vkr.t539"gogebrct, sollte_ doch in Berlin erst angefragt werden. Die 50.1TkkUUJ des kaufmannisch gebildeten Elements, und zWar nicht Wi? in den unteren, sondern auch in den leitenden Stelixn rst kooßxnld notwandig. Deuts [and verfügt über gutcs Mqterial fur WUFF? Thattgkeit., Deutche Pflanzer stehen jeßt Vielfach in gezo " MW und englischen Diensten; sie müßten in deutsche Dienste BLzZLn Werder). Wir „befinden uns im Stadium der Lehrjahre m Kolm?“ [9le du: Kolonialpolitik, denn was sind 10 Jahre in der WOLFZWUWWUÜ! Das Kaplaxid wurde von allen Seiten 915 große W,!)ikxkachtet; man icht nichts dafür und jest hat es eine
kchk18ketterlangt. Wir Wollen in unseren Kolonien nicht
Erste Beilage
Berlin,. Montag, den 19. Februar
nur europäische Kultur verbreiten, sondern dort ein deutsches Wikib- schastsgebiet einricbtrn, um dort Produkte anzubauen, die wir sonst aus den fremden Ländern beziehen m_üffen. In Zukunft werden sich yerschtrdene Wirthschaftßgebiete an]ch[ießen: das russische, das romanische und zwei angelsächsische. Wir müssen rechtzeitig dafür
sorgen, daß wir auf einem Kdntinent ein Herrschaftsgebiet für uns.
errichten; daß der Süden von AFrika_keine Aussicht bietet, ist nicht richtig. Man hat zuerst seineAusmerkjamkeit auf das Kilimandscharo- grdirt gerichtet. Es hat sich abcr beraußgestellt, daß die südlichen Kasten iinserrd Gebiets sich zum Baumwvllen- und Zucki'rbau eignen. Ost-Afrika wird eine der wichtigsten tropischen Plantagenkosonirn werdkn. _Dadurch wird Es "seines Wertbes als Absaßgebiet beraubt. Abe? er' dwollrn hoffen, daß es ein wichtiges dearkckyrs Befißihum wer en wir .
Reichskanzler Graf von Caprivi:
Der Herr Vorredner bat die Güte gkbabt, fich aach mit meiner Person zu beschäftigen, und den Wunsch auszusprechen, daß ich nicht kalt gegen die Kolonien skin möchte, und er hat zum Beweise meiner Kälte eins frübsre Acußerung zitisri, etwa dahin gehend, daß wir Gott danken könntrn, wenn uns nicht jemand ganz Afrika sch€nktr. Ich glaube, daß ich die Wärme für die Kolonien Habe, die mir mrin Amt zur Pflicht macht, und die?! im J::terrffd Deutschlands rin GC- deihrn unsrrrr Kolonien mir wünschrnswertk) erscheinen läßi. Bis zu dem Grade von Wärme aber, fürchte ich, wrrds ich es nie bringen, daß ich den Wunsch haben könnte, ganz Afrika in deutschen Befiß zu bringen, selbst wenn ich mich im Zustande der Fisherdiße brfändr. Denn ich glaube schwerlich, daß uns irgrnd eine größere Last auf- gebürdet werden könnte als die Last, dix jéßt Franzoscn, Engländrr, Italiener und Deutsch?. zusammen tragen. (Sehr richtig!) Ich glaube nicht, daß unser Rückkn dafür stark genug srin würde?. Ich kann aber dem «Herrn Vorredner VEkfichékn, daß ich mich im übrigen lebhaft für die Kolonien interessiere und zu thun glaube, was mrincs Amts nacb diesrr Richtung ist.
*Der Herr VorrSdnrr hat der Regierung vorgeworfrn, fie [ride an Liner gewiffrn Programmlofigkeit; noch schärf€r ist der VorWUrfgestrrn gemacht wvrden. Ich halte den Vorrvurf für unberrcbtigt. Was kann drnn in dissen Kolonien unser Programm srin“.ck Zurrst fir festhalten; drnn wenn wir sie los find, dann sind wir auch übrr die Skruprl eines Programms [)inwrg. (Heitcrkrit,) Gkbalten müsscn fie werden. Gehalten können sie aber nur durch militärische Kraft wdrdcn. Wir sind noch nicht in dem Zustand, das; dir Kolonien durch ihr eigenes Gleichgewicht sick) selbst birltrn, sie müssen Von uns gciialtrn wcrdrn. Dazu grhört militärische Kraft, da5u gehört also ein gswiffrs Quan- tum Militarismus.
Drmnäciysi, wcnn wir sie baltrn, babe ich den Wunsch, daß Dautsckyland Vortbcil aus ihnen zieht, dai; fie also sr) vrrwaltriwrrdrn, solche Kräffr anzirizrn, daß da Kariraiirii iirwoiiiicn wrrdrn, daß steurrfäbige Meristhrn arrfwachisn, dic drin Vatcriandc, wrnn siezurüik- kehren, Jiaßrn brings". Auch in kirscrLiczirHung geschickt, glaub? ich, was geschehen kann, und da könncn wir eiiies grwiffrn Bcisaxze's don Affefforismus nicht entbehrrn: wir müffrn also dirk schon Cin? gewisse Mischung von Militariém1rs und Assi-ssorismns wdrnrbmcii. Daß der Affessorismus mit drm Brirraukratisnms wieder Hand in Hand geht, ist srlbsirerständiicb, ist (1er auch unbedingt nothwendig.
Dexr Hrrr Vorrrdncr [*,at Hrrrn von Wiffmann rin grwif; rrr- dirnte's glänzrndrs Zeugnis; ausgesteüt, abcr Unték HELM don Wissmann kam der Burraukratismus etwas zu karz, drr MiliiariMius blühte: untcr Hrrrn don Wiffmann babkn mehr Offizic'rr im Kaiseriickchn Dirnste gcftandrn, als brute in Afrika siiid, An drm fslylrndenBrisatz von Bureaukratismuß bei Herrn ron Wissmann wrrdrn wir noch einige Jahre laborirrrn, imd ich vrrmuibs, dir chhmmgskommission dirsrs Hauses wird nock) „sdätrr ernstlich damit zu tbim bckommrn. (Hört, Hört! lirikö.)
Dic Verhältniss, wic fir damals lagrn, gabrn zu Lika grordnrtrn Verwaltung gar krine Möglichkeit, und es ist drnn auch ziemlich [sicht mit drn Grikmittrln umgrganxicn worden. (Höri, hört! links.)
Vor wcnigrn Tagcn lag mir ein Antrag dor, das Kalkiiiatur- Peridnai in Osi-Afrika zu dermrbrcn, wril mit den Wissmannischen Rechnungsn nicht fértig zu werdcn sri, wril krin Mrnsch wcdrr ein noch aus wise. Also dicsr (Elrmrntr miiffrn mitrinander gemischt wcrdrn.
Nun wäre rs mir ja ganz rrcht, auch cinen mrrkantilen Mann zu babrn. Jai) möchi€ nicht glauben, das; bci dri! gcgcnwärtigrn Zu- ständen unsere' Kolonien in der Lage sind, ganz mrrkantil grlritet zu werden. Die Sinzigr, die auf mrrkantiler Basis crbautist, istKamerun; von der könnte man, wrnn man dir Dinge in ein Schema bringen wiki, sagen: das war rind Handelskolonie. Indessen auck) da [)abcn sich die Verhältniss andrrs grstaltet. Es ist ja bekannt, daß, als die deutschen Firmrn, dir dort ansässig warsn, schließlich nicht mehr writer kamen, es auch dort eincr militärischen Eroberung bedurfte.
Ncbrnbei, wrnn dis Hsrrrn von kanfmänniscber Hilfe spréckpen, so srßen fir Voraus, daß wir kaufmännische? Genies nicht bloß nach der kaufmännischen Richtung, sondrrn auch Verwaltungßgenies für diese Steklsn bekommen. Da bitte ich Sie zu bérücksichtigen, daß ein Mann von rinigcr Begabung und Von cinigrn Mitteln wahrscheinlich einen dortbeilhafteren Gebrauch Von scincr Begabung und Von seinen Mitteln machen wird als in diesen Kolonien. (Schr gut! links. Heiterkeit.)
Es bleibt nichts übrig, als wir Frachten, diese Verschiedenen Elemente mit einander zu verbinden und solchen Nußen daraus zu ziehen, daß die Kolonien im ganzen gedeihen.
Der Herr Vorredner empfahl uns nun, aus anderen, Holländischen Kolonien, im Plantagenbau erfahrene Leute, wenn ich -richtig verstan- den habe, herüberzunebmen. Mein Gott, das wäre doch zunächst die Sache derjenigen Geselischaften, denen die Plantagen gehören. Der Staat treibt keine eigene Plantagenwirtbscbaft, und nebenbei glaube ich, daß diese Plantagen noch keinen solchen Umfang angenommen haben, daß nicht etwa mit einem halben Dußend erfahrener Leute aus Java auch dem Weitesten Vedürfniß abgeholfen werden kann. (Sehr richtig! und Heiterkeit.)
Die Regierung kann sich damit noch nicht befassen; bei allem
1m Deutschen Reickxs-Llnzeiger und Königlich Preußischen Staats-Anzeiger.
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Wunsche, dir Plantagrn zu heben, mus; fie es doch in erster Linir drn PlantagengesellsÖafien selbst überlaffen.
Also wir such€n die Kolonien zu halten und suchen mii drn ver- schiedenrn Mitteln dcn Kolonietl aufzuhslicn. Daß diese Mitkdk uicht nach einem Schema gewählt werden könnrn, liegt ja auf drr Hirtd. Was in den sdnnigcn, vertrockneten Stcppsn Von Süd-Afrika möglich ist, Paßt nicbt untrr den Palmen don Osi-Afrika, Das find ganz derschi€d€nc Dings, und darin liegt ja eine große Schwirrigkeir in der chirrung nnserrr Kolonien. Man stellt fich das oft, wis mir scheint, bei uns so vor, daß, Wenn eine Regierung nur einen frfien Gedankrn, Lin brstimmtcs Programm Hätte, die? Sache gcbrn müßtr. Ja, das ist nicht der Fall. Wir müssen für jrde Kolonie ein andrrrz Programm machxn, und so wie Sie mehr Von mir verlangen, ai.- daß ich sags: die Kolonirn müffsn géhalten werden und es muß an;; ihnen das Möglich? zu Nutzsn Drutsckpiands gemacht wcrdcn, dann bin ich nicht im stande, ein Programm aufzustellen; ein solches müßte für jrdr dirscr Kolonirn spszifiziért werden, würde im Laufe drr Zcit abér Abänderungrn unterworfen werden müssen und das könnte fest, pctrcfakr, überhaupt gar nicht werden, weil ja unsrre Eigenen Er- fahrungen und Eindrücké sic!) ändkrn. Vsrgéffrn Siö doch nicht, daß wir alle noch jung im Kolonialbesiß, in unsrrcn Ideen über Kolonikn sind, daß auch Lrutr, dir binübergrhén, noch ksineswegs frstr Jdrrn babrn. Fortwäbrrnd wechscln die Grdanken, und wir würden unsere Schuldigkrit nicht thun, wrnn wir diesen Gsdankrn nicht nachgingkn und versucbrrn, wricber von ibnrn fruchtdar zu machen ist. Das; nun unter chm solcher Gedankén, die an uns bcrantretsn, neun unfruchtbar sind, da:“; liegt in dcr Natur dsr: Sachs. Das schadet aber auch nichts, wrnn wir 11Ur mit dem zehnten (Hidankdn weiterkommrn. (Heiterkeit.) Es ist dadon dic Rcde gewesrn, daß Herr von Sche€le in Ost:Afrika zuviel herumzöge, cr soUte mrhr rcgirren und mehr sitzen blsibrn. Srbrn Sir, meins Herrrn, das ist auch wieder eine Von den An- fordcrungen, denen grgrnüber ich darauf binweisrn könnte, daß ge- legentlich gdnau die Entgegengsseßtsn in diesrm Hausr Erhoben rrordkn find. (Srbr richtig!) Wie oft ist uns vorgeworirn worden: Ihr regiert vom grünen Tisch. Jrßt Haben wir endlich, Gott sei Dank, einen untrrnrbmendrn Mann, d€r damit anfängt, daß er auf die Löwen-' jagd grbr, drr narkySrr rine Expedition nach dem Kilimandsckxaro machr und nun auf Monate in das „)rmere des Lands?) gégangrn ist. Es kann uns gar iiichts Besseres pasfirrcn. DSL“ Gondrrnrur [rrnx auf disse Wrise Land und LrutL-Icnnen, und wenn er wiedrrkdmint, wird er dic erworbenen Krnntniffr zu derwrriben in. der Lags skin. Es ist dock; nicht möglich, praktischrr zu verfahren. Bei aUcdem wird drr Mann und icin Vrrfabrsn an.;rgriffsn.
Nun drißt rs: Millionäre züchten! Ja, vrrstebt fich, wrnn es irgend arigcbt, mii drm größtem Vrrgnügrn! (H8itrrkrit.)
Gérade Herr ron Schsrle ist drr Meinung, daß das in Ost- Afrika möglich ist. Seins Differenz "init der ostafrikanischen Kolonial- gcsrllschait hat grrßrnthrils ihrkn Grund darin, daß er sagt: dirsc Gcsrilschaft wird ganz von srlber, wenn aiich Eine Rribc VM Jabrrn dcrgrbt, MiUionärr ziichtrn. Er ist dLr Mcinang: Dir Gcséiischaft hat viel zu viel Vortheile brkommrn, sie muß auck) mit trrnigrr aus- kommen mid wird dock) reich. Er dértriit abrr auch dcn Standpunkt, daß cs crfordsrlich ist, sobald wie m(giick) dcn Brweis „zu füßrrn, daß in unsrrrn Kolonien Geld grwonnrn würden kann. Diescr Béweis muß einmal grfübrt werdixn, wenn wir die Hoffnung Hals-In wolltsn, daß l10ch me'br Geld in dcn Kolonien angelrgt wird; sofern Sie nicht gciirigt srin soiltkn, aus Iieich§:71ittrin mehr Grld zu grbrn, biribt uns doch nichts Anderrs Übrig, als daß die Privaten ibrr Gcidbcutei aufmacbrn (schr gut! links) und anagrn, die fie: sonst in zweifel: haftrn «Ieribrn grmacbt haben, künftig in d€n deutschrn Kolonien machrn. Ick wcrde mich des ersten YiiÜionärs, dcn wir gezüchtet babsn, Herzlich frrurn. “(Heiterkeiw Nun ist uns writer rrrgcworfrn worden von dsm »Hrrrn Vorrrdnrr, dir. Kolonialpolitik dcs [exzte'n Jabrrs babs auf allen Gebirtrn Mißrrfo[ge zur Foiqc grhabt. Erstrns bcstrsitr ich das. Zweitens, wrnn man übkr dirse Sache urtkzrilrn wil], so muß man sich dir Frage stellrn: Weichs Mittél strhrn uns zur Verfügung? Pian kann doch nicht Erfolgs M die Wand maicn und nun erwarten, daß dir Regierung sie Herunierolt, wenn sie nicht die Mittel Hat, bsranzukommen. Wir sind in den Geldmitteln und in den persönlichen Mittsln beschränkt. Der Gou- vrrnrur Von Ost-Afrika Hat mrbr als einmal hierher geschrieben: Gcbt mir dsn dopprltrn Etat, und ich garantiere Euch, in fünf Iahrrn Habe ich dir Sachc in Ordnung. Wir babrn die Geldmittrl nicht, und die Finanzlage? gestattet aucb UicHt, fie zu verkangsn. Also wir miiffen mit wrniger auskommen, selbst auf die Gefahr hin, daß die: Sache langsamrr géht. Das mag ja auch sein Gutes haben. Und was nun die Mrnscbcn angeht, so sagt man uns: Wählt er- fahrenrre Leute, namentlich nicht sr junge Leute. Ja, wie könnte ici“) wobl cinen erfahreneren Menschen für Südwest-Afrika finden, als den Herrn don Franxois! Fünf Jahré ist rr da, anfangs ist er aÜe'in berumgrritten Von cinem Ende bis zum anderen, dann bat er Line Schußtruppe grbabt, die, wenn si€ komplett war, fich auf 50 Mann b€lief. Er ist die THätigkrit selber chesen. WEnn ich ihm etwas Vorwrrfen soUte, so ist rs das, daß seine Berichte zu spärlich waren. Das abcr kommt dahcr, daß er mehr im Sattel fich befindet als am Schreibtisch. Der Mann ist also so bewährt in Bezug auf Afrika, wie nur einer sein kann. Ich wüßte nicht, wo ich eincn besseren ber- nehmen soiltc.
Ja, meine Herren, andere sind men zu jung; indeß, in die Tropen kann kein Altar geben, da er die Wabrscheinlicbkeit für fich hat, daß sein Körper dem Klima und der Witterung dort nicht ge- rvachsrn ist. Dann liegt auch der Wagemutb cinmal mehr in den jungen Leuten als in den alten; wer hier einen Hausstand gegründet hat, ist nicht mehr geneigt, in irgend einer ostafrikanischen Tamba zu wohnen, oder in cinem alten verlaffcnrn Haus? von Steinen, was vor Jahren vielleicht Von irgend einem Kalifen oder Häuptling ge- baut ist.
Ich erkenne es deshalb sehr an, wenn troydem verbeiratbete Leute hinübergchen, und auch das möchtr ich zu Gunsten der hier viel-