r Landri ter Dr. Wankelmuth aus Fran rt a. O. ift iZFlge seinx? Ernennung “zum Kaiserlichen Reg erungsmt bei der Reichsverßcherungsans'ialt fur Angestellte aus dem
lente e ie en. ' . _
Ius d dser Lissi? der Rechtsanwälte smd gelöscht: die Rechts? “anwälte Fürstenberg bei dem Amtheri t und dem Land- gericht in Magdebur , Friedrich Labes be dem Amthericht in Charlottenburg, r. Schreiber bei dem Amtherichi m GelsenkirclzTY Liste der RechtSanwälte find' eingetragen: ,die Rechtsanwälte Dr. Ehlers aus Goslar bei dem Amthemcht und dem Landgericht in Altona, "Bohle aus Velbe_rt bei dem Amtheri t und der Kammer Tur Handelssa en in' Barmen sowie bei em Landgericht in E bexfeld, Dr. chretber aus Gelsenkirchen bei dem AmtSJericht m Kerpen, Brockstedt aus Altona bei dem Amthericht inoPinneberg, _Sellentin Ws Tiegenhof bei dem Amtsxzericht m Danzig mit dem Wohrxstß in Oliva, Dr. Hannig aus Kirchham N. L. bei dem Amtherichi in Lüßen, der KmegSJerichtSrat a. D. o f fs ck) ulte beidem AMtsi ericht in Münster, die Gerichtsa „essorexi Dr, Erich Seid? Fei dem Kammergericht, Klimaneit bei dem Landgericht'm Königsberg i. Pr., Dr. Bruno Meyer bet den) Athgericht in Eberswalde, Schoenhals bei dem Amthericht izi Roten- burg a. ., Franz Meyer bei dem 'AmiéZ-gertcht , m Volk- marsen Yertram bei dem Amngeri t in Recklinghausen, Rießeii bei dem Amtsgericht in Niebu, Scheffs bei dem Amthericht in Crone a. Br., die fxuheren GerichtSaffes qxen Grundmann bei dem thßgeÉcht m Baumholder, S ur- em Amts er „ m erne. . mannubeÉHFrichtSUffeffYren sind ernannt: die Referendare Dr. Dal) heim, KarlGrotk), Georg He'nschel', Dr, Augustin, Liebeck, Dr. Liebert, Wörmbcke im Bezirke des Kammer- gerichts, Dr. Bessert, Iulius Cohn, Oskar Gutimann im Bezirke des OberlandeSgerths zu Breslau, Hod gklimmer im Bezirke des OberlandeSgeri ts zu Celle, Heinen, Jessen, Graf von Marchant und Ansembourg im Betrke des Oberlandeßaerichts zu Cöln, Dr. von) Bruck), Dr. oller- hoff im Bezirke des OberlandeSgerichts zu Dusseldorf, Dr. Zenkel, Bartmann im Bezirke dcs OberlaiideSgerichts zu
* t . M., Daniel, Kornelius Meyer, Baumeister, rielctklkdfxrimä Bezirke des Oberlandesgerichts zu Hamm, annz Hahn Dr. Kurt Pincus im Bezirke d'es OberlandeSgerichts Zu Köiiigsberg i. Pr., Rohde im Bezirke des Ob'erlandßs- aerichts zu Marienwerder, Engelhardt, Adolf Muller im Bezirke des Oberlandesgerichts zu Naumburg a. S. [ Die GerichtSaffefforcn MUZ „Brunn und Dr. Goerde ez; sind infolge der Bestätigung irer Wahl zu besoldeten Bedi geordneten, ersterer ders Sdtadtst Krsexanch, ltherer der Sta ' B dem 11 ti ien ge ie en. SOÜYYÉYichtSaffeforeY Dr. dx Voor, von der Decken, Dr. Menge und Fr. Ralxmer ijt die nachgesuchte Entlassung ti dient ertei . ' ' aus Y? (IHYLiZtsaffeffor von Buengner ist aus dem Justiz- dienst geschieden.
Ministerium für Handel und Gewerbe.
avi aiionsvorschullehrer M21) in Altqna _ist unter VerseYZrngN na?!) Flensburg zum Königlichen Navigationslehrer ernannt worden,
Ministerium der öffentlichen Arbeiten.
Re ierun Sbaumeister Emmeri in Berlin ist die nachgTeJsFZte &nilassxbng aus dem preußFchen Staatsdienst? erteilt worden.
„Ministerium der" geisilichetx un d Unterrich'ks- - angelegenheiten.
: Dem Assistenten des Laboratoriums der Internationalen
ck“
* * res orf ung in Kiel Dr. p il. YFdikaft Péofeffor beigelegt worYen.
Ernst Ruppin ist das
Finanzministerium.
D' Rentmeisterstelle_ bei der „Königlichen Kreiskasse in Wesell,e Regierungsbezirk Diiffeldorf, lst zu beseßen.
Vorlesungen und praktische Uebungen
i li en Tierärztlichdn Hochschule in Hannober an der Kön g ihm Sommerhalbjahr 1913.
' € ierun Skat, wf. Dr. Teregz Ybyfiologie; physio- logisYFHÉFJiY &ncyklgopädiePund Methodologie uber Tierheilkunde, Phyfiologisckpes Praktikum. _ Prof. Dr. Arnold: Organische Cheniie, Üebun en im chemischen Laboratorium irx GeweinsZait tmr Repeiitor Dr. olff. _ Prof Boetber: Hiiiologte; inbryologie; Ull- aemeine Anatomie, Osteologie und, Syndesmologie; Osteologische Uebungen" Histologische Uebungen m Gemeirischaft mrt P'rosektor Dr. Herbig. _ Prof. Dr. Malkmits: Gerichtliche Tierheilkunde; Uebungen im Anfertigen von schxiftlichen' Guigchten und Be- richten; medizinisch propädeutische Klinik; Klinik furs'arößxre Haus- tiere Abteilung für innere Krankheiten und GeWabrmangel. _ Prof. Frick: Aügemeine Chirurgie; "OperationRebre'; Ophthalmb- ikopische Uebungen' Cbirurgiich-Yrdpadeutische Klinik; Klinik fur grö ere Haustiere, Abteilung für außere Krankheiten; Uebungen am Huße in Gemeinschaft mit Repetitor Dr. Tang. _ Prof. Dr: N ievel: Allgemeine atbologie und allgemeine pathologische Anatbmie, Pathologisch-anatomi che und pathoioaisch=bistolvgisch§ Uebungen, Ob- duktionen und pathologisch-anatomisch_e Demonstrationen. _ Pro: Dr. K im n e m a n n : AUgemeine Therapie ; Rezeptierkunde; Toxikologie: Klinik für kleinere Haustiere, „_ rof. Dr. Mießner, Seuchenlehre und Veterian-Iflizciz akOteZileFFizamYakteZT- ebun en. ro. r. " . -
YYZFK 1Init Hebungen am PhantOM' Fuiteriiiigslehre; Ambu- latorifcbe Klinik; Uebun en in der Beurteüuna der Tiere. _ rof. Dr. Ude: 300199 €. _ Obertlerarzt Kock), Direktor der Fädtischen Fleischbes au: Fleischbeickyczukurse auf dem Schlachthofekiri Zannober, jeder Kursus mit Zwochiger Dauer. _ Dc. Ger e.
otanik;
Botanische Exkursionen; pharmazeutische Uebun en. _ Yroxektor Dr. Herbig: Histologische Uebungen in
_-
b [GTFins tastth „_ R etitor Gläßer: Pat o og -ana om e ridenffoYikYZ-et eepretitor IX. Wolff: Qualitativx chemische Analyse, in der ersten Semesterhälfte; Uebun en im chem1schen Laboratoriium in Gemeinichaft mit sFW e or r. Arnold. _ Repei wr Lorscheid: Uebungen n der Perkussion und Auskultatton. ;- Repetitor N. N.: Beurteilung des Beschluss; Uebungen am Hufe n
Gemeinscbat Mit Professor FSrtiiidkium der Tierheilkunde ist die volle
i t “tt in das Abso vlilxtrlungn Hines deutschen Gymnasiums, eines deutschen Real-
i deutschen Oberrealschule erforderlich. Der YJZYUFL «Z Texxxlregung des Reifezeugniffes einer dsr bezeichneten
Schulen zu führen.
- ichtigte.
Nm -
usnab nur mit Genebmi ung des Mini ters für ÖWYYMZYY» Forsten bewiußgt werden. ies
t anz für Äusländer, die iy Deutschiand die tierärztlichen erüfungen ab ulcgen," nicht aber die tierärztliche probation zu er-
angen beabfi tigen und auf die Erlangung schon si der Aufnahme verzichten.
Nähere Auskunft erteilt auf Anfrage unter kostenfreier Zusendung des Programms Hannover, im März 1913.-
Die Direktion der Tierärztlichen Hochschule. Dr. Ter eg.
Yichfamiliches.
Deutsches Reich. Preußen. Berlin, 8. März 1913.
Seine Ma'e tät der Kaiser und König hörten heute vormittag 11111 shießgen KöniZlichezi Schlosse den" Vortrag des Chefs des Marine abinetts, dmrrals_ von Muller und machten, wie jjW. T. B.“ meldet, dem Reichskanzler Dr. von
Bethmann Ho weg einen Beiuch,
re Ma e tät die Kaiserin und Königin empfingezi qefterJih im ieéigsen Köni lichen Schlosse im Axischluß an die Audienz bei einer Ma'etät dem Kailser iind Komge den neu- ernannten italienischen otschafter Bo lati.
it dem Be 1: e Seiner Königlich'en Hoheit d'es Prin-NegentxnckZéudwig von quernuim „Nathaukxe'wwd vom ,W. T. B.“ nocl) berichtet: Senie Konigl1che Ho eit der PrinzZRegent mit Gefolge und Ebrendtenst wurde am Haupt- portal des Rathauses von den Burgermetstern und dem, Vor- steher der Stadtverordnetenversammlung erwartet und Mit, den übrigen Herren „von dem Em fangsaizsschi1 _der Gemeinde- behörden Über die Freitreppe urch die B1 'lwthek, uiid den Märchensaal in den Festsaal gefiihrt. Beim Emiritt 'des Zuges in den prächtig geschmuckten , estsaal mtomerie das hilharmonische Orchester die bayerrche Hymne „Heil dem egenten, Heil“; namens der Stadt wurde Seine Königliche . oheit vom Oberbürgermeifter Mit 'der schon gemeldeten Lede begrüßt. Der Prinz-Regeni erwrderte und nahm aus der Hand der Tochter deszerburgermeisters den Ehrentrunk entgegen. Darauf irug em im Stgdwerordneten- saal aufgestellter Chor von 500 Knaben und Madchen mehrere
' vor. Na dem si der Prinz-Re'gent iii das Goldene YFZrder Stadtckbingetraxcxkbn und die iibrigen Raume desRat- hauses besichtigt hatte, verließ er Unter dem Gesang der Kinder, die inzwischen im Vestibül qufgestxlit “waren, das Ratha'us. Am Nachmittag besuchte Seine Komgltcbe Hoheit der Prinz- Reqent die Versu Sanftali für Lufisckxffahrt _m Adlershof und erschien sodann an dem Flugplaiz m Johannistbgl, wo «“der- xchiedene Flugmaschinen und das Marmeluftschiff „11 1 be-
:: Ehren Seiner Königlichen Hoheit de? Prinz-Regenten LudeZg und seiner Gemahlin fand Abends im Weißen Siial des Kön chen Schlosses Galatafel „stgtt, bei der Seine Maje - der Kaiser und Königi laut Meldung des
W.“ B.“ folgenden Trinkspruch ausbrachte: „„- „ *: „Eri wenige Wochen sind dahingegangen, seitdem Ick) an
Eurer Königlichen "Hoheit Seite dem unvergeßlichen hoben!
Herrn die letzte Ehre erweisen durfte, der als der " Senior der
deutschen Fürsti-n, kin herrliches Vorbild in der Betatignng aller
ritterlichen Tugenden, Meinen in Gott rubenden Vorfahren und
Mit: skibst treue, unberbrücbliche Freundschaft gehalten hat.
Daß Eure Königlichen Hoheiten noch unter dem anne der
webmütigen Trauer zu Uns gekommen sind, Welche uber das
Hinscheiden des Prinz-Reyentm Luitpold nicht nur in Bayern,
sondern im ganzen Deutschen Vaterland.? tie'f empfunden wird,
weiß Ick) bochzuschäßen und erfüllt Mich Mit ganz beio'ndxrem
Danke. Von ganzem Herzen, h_eiße Ich _Eure Konlgzlichn
Hoheiten in Meinem und der Kaiserin Namen in Unssre'r Mitte
wilikommen. Cure Königliche Hoheit werdén es empfunden haben,
daß dieser WiÜkommengruß nicht an den Mauern dicses Scixloffes
berhalLi. Mit Mir begrüßt Meine Haupt- Und i)"?efidansiadt, b:-
grüßt Mein ganzes Volk den Pcinz-Regenten des schonen Bayd'rlandes
als bochwiükommenen Gast. Denn außer dxn bsrzlichen parsonlichcn
Beziehungen verknüpfen Uns und Unsexe Lander die siarkxn Bande
deutscher Einheit und Einigkeit, die e'mst ix! bcißcm ngen ge-
schmiedet wurden. Dankbar dürfen Wir zuruckseben (Ulf die langen
Jahre, in denen es den deutschcn Furstcn gea'xben war, das damals
Errungene in friedlicher Entwicklung zu fo-d-Zrn und zu pflegen.
Dir HauSritterorden bcm beiligkn Hubertus, durch dessen Yer-
leibuug Eure Königliche Hoheit jxizt die Gnade gehabt haben, sun-f
Meiner Söhne aUSzuzeichnen, tragt die Devise: „111 MMU MZH
(“In Treue test). Möge dieser Wablsprucb ein Symbol fein und
bleiben für das Zusammengehen der Hauser Wittelsbach und
ür alle eiten.
HOHLZFÜZrtbebe Med? Glas und trinke auf das. Wohl Meines
treuen Freundes und Verbündeten, Seiner Königlichen Hoheit des
rinz-Regentc'n Ludwig, Ihrer Königlichen Hoheit der Frau Prinzesfin
Fudwig, des auses Wittelsbach und Bayerns, dem der Sygxn der
reichen Erfaérungen Eurer Königlichen ?oheit zum cigeneno und
dss ganzen Dxutscben Reichs Besten «Fabre beschieden sein möge!" ' ' Seine Königliche Hoheit der Prinz-Negent ani- wie ol i: , , warteteÉme KLisZrlichen und Königlichen Majesiäten bitte Ick) zu ge- statten daß Ick zugleich im Nawen der rinzesfin Meine; Ge- mahliii den aufrichtigsten und warmsten ank aussprecbe fu; den gsanzvoilen Empfan , der Uns bier bereitet worden ist, und fur die überaus gnädigen 5 orte des WiÜkomms. _
Als vor kurzer Frist der Heimgatig Memes ieucren Vaters Bayerns Königshaus und Volk in tiefe Trauer senkte, dci haben Eure Majestät und deren Söhne in fiKtbarster uxid rubrender Weise an Unserem Schmerze teilgenom "en. Es ist Mir ein Herzensbedürfnis, den Dank hierfür sowie fur alie Meinem Höchst- seligen Vater in treuer Freundschaft erwiesene Liebe persönlich zum
en.
Ausvxßlbénzsß YF Mir am, Herzen, nack) Uebern_abme der Regent- (bat Eurer Majestät so bald als möglich Meine Verehrung zu ezexgen. Der erste Meiner Besuche gilt dem Schirmherrn des DeujxslYHUQYHtYes des Empfanges, die Wir bei" Euren Maiestaten efunden haben und die Uns auch von, der Bevolkerung der inch-
Zauptstadt entgegengebracht worden ist, entspringt den Gefiiblen en er unauflösbarer Zusammen ehörigkeit, die Deutscblgnds" Fursten un Völker im Deutschen Rei e eint. (Hure Majesiat durfen ge- wiß sein, daß Ich die von Meinen Vorgangern in der Regierung
Ür lange, lange
n mit Eurer Majestät und den übrigen deutscken Fursien LWLWZ en Aufgaben iin?) der Entwicklung des Reichs in guten a en mit uw : en. , und ersnhZuZ e Iabr brin ! Eurer Majestät die Jubelfeier einer Lbjäbrigen rei gesegneten * egi-xrung, dem deutschen Volke eine Reihe bedeutungsvoller patriotii er Gedenktage. Ich darf die Hoffnun aussprechen, daß Mir ierdurcb gerade in diesem Jahre noch me rfach dasMGlüs? t eschiedet; sein wird, Mick; des Zusammen- it Euren a e ("1 an zu er reuen. seinsUFif aufricbti eriGenu tuung erfüllt es Mich, daß der _Kcon- prinz des Deuts en Rei s dutch die Stellung ?. 1a ZULt-S des 6. Infanterieregiments, deffen Inhaber, Eure Majestat sind und das den Namen Eurer Majestät unvergexßltcben Herrn Großvatxrs fuhrt in no'cb nähere Veziebuna zur bayer: chen Armee getreten ist. Au freue Ick Mich, Eurer Majestät Söhne als Milglixder des Baye- rischen Haußritterordens vom heiligen Hubertus begxußen zu konnen. ür die hohe AuSzeichnung, die Eure Majestat Mix daduxch erwieYFen haben, das; das 2. Niedersrlolesiscbe Infqnterteregiment Nr. 47 fortan Meinen NanJen trägt, bitte Ick)- Meinen ganz be- r e en une men. sondeéxcecré éFhTTeenIßkiezinzGlas und trinke auf das Wohl Ihrer Majestäten des Kaisers und der Kaiserin, Ihres bohen Hauses, des hohen Brautpaares, dem Ich auch bei dieser Gelegenheit Meine herzlichen Glückwünsche wiederhole, des Königreichs Preußen und des ganzen Deutschan Reichs! ' " ' ' Nach der Tafel hielten die Maxestaien und die bayerischen
Herrschaften Cercle.
t M [dun des „W. T. B.“ sind am M. S. JJZLFS. „LebrechyJiU Ragusa (Dalmatien) und S. om
„Breslau“ in Sa ki eingetroffen.
5. d. S. M.
Sachsen. Ecks dt _ d Die Staatswini ter Graf Vißthum von - iii un v on S eydewiß werben sich nach eiiier Meldung des _Sachfischen LaitdeIdienstes übermorgen, eiiier Eitzladung des Ne1chskdnzlers folgend, nach Berlin begeben, uni M1 Reichsamt des nnern an einer Besprechung über die ehr- !) orla g e tsilzunehmen.
Elfaß-Lotbringen. ' L dt
AU Anira verschiedener Fraktionen war M1 an age- die Errfickitunéi einer technischen Hochschule erwogen worden. Wie „W. T. B.“ meldei, wurden darauf von der Regierung geeignete Vorschläge Mit einer Bexechmmxx unter- breitet, nach der ein Betrag von 7,5 Mtliionxn fiir ein- malige und 500 000 «16 für lau ende AuBgabdii fur die' Aus:- fiihrunq des Planes bereitgeste t werden mußten. Die, Re- gierunxi hatte daher Bedenken Uzid Wies 1". der Budgetkonimäsion der Zweiten Kammer darauj hm, das; die Kosten zu groß und ein Ans [uß an die Universität außerdem nicht raisanx und von den FaYleuten abgelehnt worden sei. Die Emmande der Regierung wurden anerkannt und von der Weitewerfolgung.
wurde Abstand genommen.
Deckung der
Oesterreich-Ungarn.
Wa [re ormvorlage abgenommen.
Lm Lfauie der Sißung breit, _wie „IZ. geordnete Schuller, ein Siebenburger Sachse, die vorgesixrn, Von rumänischen Abgeordneten 96 en erhobenen Anschuldigungen bekampite. Schu Fi historische Taisache fest, daß die Sachsen e wanderung -in Siebenburgen nicht
T. B." YTÜWRF Ab 'n “e e, n er 8- er e die Sachse“ sieüte die
der Ein-
sondern „ Die Sackysenh Fits? ssi
t, ' 3 en a ' LTLZZJ Ü:: andyren sists anerkannt wvrden seien,
eit und nü terne Lebensführung erworben. _ Wo Numgnyn FZUYZUHW zusaeranobnten, bättßn die Rumanen gleicbiccéiis kulturell und materiell eincn [ebbaftereix Aufichivunxx erlebt. Zws en Sachsen und Rumänen gebe es ngxnsaizs; dock) batten ,die-'GacbseZn immer danach getrachtet, die Gegeniaßx nicht zu Feindseligkeiten "0113 artsn zu lassen. Er sei überzeugt, daß aux!) die maßgebenden anwr der Rumänen so d(ichten.
Großbritannien und Irland.
niemals durch den Schweiß anderst enige, was sie besäßen, durch Etgenfchaftxn, durcb Fleiß,
[ “t em an_en. , „ Pa a!- 2wa (das „Reutersche Bureau“ erfahrt,
Votsck)afterk221lilxer„enz 1th ihre Aufmerksamkeit den ' en ren en amenß zu, . ZZZ dieGnörTlichen Grenzen besprdckwn worden s'eien. " Jnfoldg'e dLr kiirzlich iiberreichten, albanestschen Denkschrift Haiten ie Botschafter auch die griechii e Blockade" und (W Ansprurhe auf die Stadt und den Hafen aiona eroriert. Obwohl Valona urspriinglich als in die griechische Sp are_ fall,?nd angesebdep worden sei, sei es jeizt Wi? GrieckÖenlan mxi Ruck|icht auf :e " *taliens au 9 2 en wor en. , WWYLJFU ObLklUlesge wurde gestern die Thronrede vex- lesen, durch die das Parlament "y,ertagi wnrdd. “TZR W. T. B.“ meldet, bedauerte der Konig, daß die 5])Ziglie LL; des Parlaments nach einer langen und anstrengcxiden SlHUUJ'jÖ- periode LWL“ fiir eine kurze Zeit voyzhren Arbeiten eutbun 211 würden, und fügte hinzu, da er b'eiihrem erneuten Zysamwkczn- treten in einigen Tagen Gelegsnbeit habdii werde, iich wie er an sie zu wenden. Die neue Session beginnt am 10. Marz.
Frankreich. ' d R . ng
Der Senat hat im Einvernehmen mii er eaieru ,
beschlossen, am 13. d.M. dieberhandlungen uber den Wahl- entr'vur u e innen. .
refoLmIÖsiTH DeputifeTtenßammer verhandedite Ötz? 57191?
gestrigen Sißnng iiber den (HeseHFentwurf, Zurénd MS p xl nien»
wendet die' süd-
27. November 1912 zwischen rankrei - betreffs Marokko abgesck) offene Konvention Je ' ird. . " n e HKD? beI Bericlyt des „W. T. V.“ erklärte der Minister des WWF? Jonnari, das Abkommen entspreche dem Völkerrecht, es nehmeDer französischen Intery en ivabr und a xe die Rechte der anderen. von auptzweck des Ab ommens sCk es, ur die Zukunft die Ursaebexiti en ißveiständniffen zwischen den beiden grcÉen Vöxkern zu bkse HZ“ die aescbaffen seien, sich zu Verstehen. em RuckFall in Yarduxcb und Fanatismus vorzubeugen und die Weiten Flachen, d sei das die Anarchie Verödet seien, wieder zu beleben, das ? Werk der beiden doppelt benachbarten Volker", _ sirengungen und Hoffuungen vereini ten. „Wir wunschten , Jonnart, ,mit Spanien Tin AY)? reundzsckpalßxlztixnlxben, ei en, un ere erp ungen u _ . ULF FWU? zeinen Leschichtli en Ueberblick uber die VerhanYtUenM Seit 1902 und erklärte weiter, es sei unmoglich, Spaniens Re
erklärt
Bayerns dem Deutschen Reiche erwiesene Treue stets bewahren
werde. Ich betrachte 63 als Meine heilige Pflicht, im engsten Zu-
die Zone zu bestreiten. Aber angesichts der durch das franzößs“
Das ungarische Abgeordnetenhaus hat gestern die- *
rumänischen Boden bxseyt, ' ihr Land Von dan ungarischen Königen erhalten batt-sn. „
Der König hat gestern Heikki Pascha im Buckingham-
die bisher noch nicht so gründlich-
die ihre A"“
d es la ; DeKcmMinister “
deutsche Abkommen verursachten Opfer würde es ungeretkt gewesen sein, wenn Spanien „nicbt Kompensationen zugestanden hätte für die Handlungöfreibeit, die Frankreich für sie beide erlangt habe. In Marokko sei eine Politik der Klugheit geboten. Die Re ierung sei bemüht, Abenteuer zu vermeiden, und entschloffen, nur se r*vorsichtig sich in eine Unternehmung in Marokko einzulassen. Der Minister legte sodann das Programm der für die nächste Zeit aUSzufübrenden Arbeiten dar und besprach besonders die Hafenar eiten in Casablanca. FrankreiF) werde das Werk der Gerechtigkeit und Ordnun in ständigem Einvkrnehmen mit der Macht aUSUben, wel 3 mit ihm das Protektorat ausübe. Die Möglichkeit, sich in Einzelheiten an das Haager Schieds- ericbt zu wenden, bkskitige jeden Anlaß zu einer ernsten » einungSverschiedenbeit. Das Parlamsnt habe den lebhaften Wunsch, dieses Verfahren für heikle Gegenstände immer mehr angew-xndet zu sehen. Der Minister sprach dann den Unter- bändlern seinen Dank aus. England babe unablässig die Annäherung gefördert, was Frankreich und Spanien nicht veraeffen würden. Jonnart sagte wkiter: .Wir Werden ritterliche Nachbarn auf dem marokkanischen Boden haben, ivo wir so viel Blut Vsrgosscn baden und wo wir glänzcnde Ernten erivarten. Die JnteZFan der bsiden Mächte, dic fich zu der Aufgabe Verbunden babkn, arokko zu zivi- lifieren, find solidarisch. Die beiden Regierungen wünschten, die Entente der nationalen Hoffnungkn zu einer endgültigen zu_ gestalten “
Die Kammer nahm schließlich das französisch-spanische Abkommewfast einstimmig an.
_ Die sozialistische Gruppe wird, obiger Queile zufolge, einen ResolutionSentwurf einbringen, in dem die Re- gierizng anlfge ordert wird, den europäischen Staaten eine pro-
resswe, gei zeitige Herabseßung der Rüstungen vorzu- Kchlagen. Die sozialistisch-radikale Gruppe wird die für die nationale Verteidigung „notwendigen finanzielLen und militä- rischen Lasten bewilitgen, sie wird aber mit der nötigen Ueber- legung und Kaltblütigkeit (1112 außer dem Geseßentwurf der Regierung doriiegenden Vorschläge oder Abänderungen priißen. Sie wird sich in gleicher Weise bemühen, u verhindern, aß die neuen Lasten auf die kleinen SteuerzaZler falien, und be- fürwortet deShalb einen starken Appell an die Begüterten.
Rußland.
Gestern empfingen die Ma'estäten mit dem Thronfolger und den Mitgliedern des Kaislerhauses in den Sälen des Winteipalais, umgeben von den Ministern und anderen Würdenträgern, anläßlich des Jubiiäums des Hauses Romanow die Glückwünsche der Vertreter der verschiedenen Stände, außer den Bauern, ferner die Gratulationen der Semstwos und der städtischen Selbstverwaltung, der Abordnung Finnlands, der Vertreter der Völkerschaften Sibiriens und Zentralasiens sowie der Sondergesandt- schaften aus der Mongolei. Am Nachmittag brachten die Mitglieder der?: diplomatischen Korps mit ihren Damen dem Kaiser und der Kaiserin ihre Glückwünsche dar. Abends fand Galavorstelizn'g im Marientheater statt, der der Kaiser, die beiden Kaiserinnen, die Großfürsten und Groß- fürstinnen, die Minister mit demMinisterpräsidenten Kokowzow an der SpiHe, die Mitglieder der Duma und des ReichSratS, zahlreiche Hofwürdenträger und hohe Staatsbeamte und der Emir von Buchara beiwohnten. Im Theater herrschte große patriotische Begeisterung. Belgien.
Die Bürgermeister chr Großstädte wurden gestern mittag von dem Ministerpräiidenten de Broqueville em- pfangen, dem sie Kenntnis gaben von der vorgestrigen Entschließung des sozialdemokratischßn Komitees, die Organisierung des all- gemeinen Ausstandes einzustellen. Wie „WTB“ meldet, erklärte der Ministerpräsident, das Ministerium werde nach dieser neugeschaffenen Lage über die zu ergreifsnden Schritte beraten, da die Bürgermeister iiochmaléi den Wunsch aus- gesprochen Hätten, die Negisrung möge im Intersße des Friedens schleunigst die Wahlrechtsfrage zur Beratung sie 211.
Niederlande.
Die Deputiertenkammer hat gestern laut Meldung des „W. T. B.“ mit 51 Stimmen der Rechten gegen 35 Stimmen der Linken die Gßscßechorlage, betreffend die obligatorische Jnvaliditäts- und AlterIversicherung der Arbeiter, angenommen.
Griechenland.
Ein in Athen beim Kriegsministerium eingetroffenes Telegramm an?, Janina vom gestrigen Tage meldet, der „Agence d'AtbSnes“ zufolge, den Einzug des Thron- olgers in Janina. Außer den kriegStiichtigen Soldaten ind 6000 Verwundete und Kranke zu (Hessangenen gemacht wordßn. Ein Teil der türkischen Armee it nach Albanien entflohen.
Rumänien.
Der rumänische Gesandte in Sofia Ghika ist, wie „W. T. B.“ meldet, mill) St. Petersburg abgereist, um dort die Vertreter dsr Großmächte iiber den rumänischen Stand- punkt bcziiglich der Differenzen mit Bitlgaricn zu unterrichten.
Serbien.
Tas NmtSblait veröffentlicht einen Königlichen Ukas, durch den eine Verordnung über die Benußung von Flug- zeugen auf serbischem Territorium am 18. März in Kraft tritt. Nach den Bestimmungen dieser Verordnung ist fremden Militärflugzeugen in Kriegs- und Friedenszeitkn das Ueber- fiiegen serbischen Territoriums untersagt.
Bulgarien.
Wie das „Wiener K. K. Teleqmphenkorrespondenzbureau“ meldet, hat die Regierung den Vertretern der Mächte ein Memorandum über den bulgarisch - rumänischen S t r e i t f a [[ übermittelt.
Amerika.
Nach Meldungen des „W. T. B.“ hat der Präsident
Wilson vorgeschlagen, der Anregung der Parteiführer zu
folgen und eine außerordentliche Session des Kon- gresses ausschließlich der Tarifrevision zu widmen. Eine Geseßvorlage über die Währungßreform wird ebenfaÜs Für die außerordentliche Session vorbereitet, ,die Abstimmung hier-- über aber wird bis zur ordentlichen Session im De embcr ver- choben werden, damit Zeit für eine gründliche rüfung der rage gegeben wird. Afrika.
Wie „W. TV.“ aus Rabat meldet, haben dreihundert Reiter der TÜuden die Niederlassungen der emmurs im Tale des ed Beth angegriffen, find aber mxt Verlusten zurückgeworfen worden.
Parlamentarische Nachrichten.
Die Schlußberichte über die estrigen Sißungen des N eich s- tags und des „auses der A geordneten befinden sich in der Ersten und weiten Beilage,
_ Die ?eutige (129) Sißun des Reichstags, welcher der StaathFe retär des Reichsko onialamts Dr. Solf bei- wdhnte, eroffrxete der Präsident Dr. Kaempf mit der Mit- teilung, daß die portugiesische Deputiertenkammer ihn beauftragt Ybe, die warme Anteilnahme der Kammer an dem schweren
erlufte zum Ausdruck zu brin en, den der Deutsche Reichstag und das gesamte_ deutsche Vol infolge des Untergangs des Torpedoboots erlitten hat. Er werde der portugiesischen bZOYpUUertenkammer den Dank des Reichstags zum Ausdruck ringen.
Da? Haus trat zunächst in die, dritte Beratung des Not- etats em. In der Generaldiskussion bemerkte der
Abg. Haase-Kbniasberg (Soz.): Daran, daß der Etat nicbt re'chtzeitig vor Ostern zustande gekommen ist, ist die Regierun schuld, die den Reichstag so spät einberufen hat. Aber auch den eichstag selbst trifft em Teil der Schuld, weil er so früh in die Ferien geht. (Ein derartiger Uebslstand kann in Zukunft nur durch frühzeitige Ein- bZrufung des Reichstags vermieden werden.
Abg. Seyda (Pole): Im vorigen Jahre wurde ebenfaÜs ein Notgesey fur 3 Monate erlassen. Die Regierung war damals zweifel- bafx,'ob fie die Ostmarkenzulage bezahlen könne. Durch die Ent- schadigung§g€wabrung bis 1. Januar wurde diese Frage ja nicht akut. Nach der dteßmaligm ablehnenden Stenung des Reichstags unterliegt
es aber keinem ZWeifel, daß Weder Ostmarkenzulage nock) Entschädigung bezahlt Werden darf.
Damit schioß die Generaldiskussion. Der Notelat wurde
darauf in der Spezialberatung ohne Debatte endgültig ver- abfchiedet,
Darguf begann das Haus die Spezialberatung des Etats fiir die Schußgebieie und wandte sich zunächst zum „Etat für das ostafrikanische Schußgebiet“.
Die Budgetkommission hat im außerordentlichen AUSJabe- etai zx: den Zwsckbestimmungen des Darlehns von Z1Millionen an die „ostafrikanische Eisenbahngesellscha§§ auch diejenige „zu Vorarbeiten für_ eine Zweigbahn nach uanda“ hinzugefügt. Ferner schlägt sie folgende Resolutionen vor:
den Reichskanzler zu ersuchen: 1) er vae dafür sorgen, daß keinsriei auf einen Arbeitszwang für di? Eingeborenen in den deutdschen Kolonien hinwirkende Verordnungen ferner noch erlassen Mr en,
2) er wolle dafür sorgen, daß in den Etat für 1914 größere Mitte! zum Bau und zur Unterhaltung bon Hospitälern für Eingsborene eingestellt werden,
3) die Verbündeten Regierungen zu Lisuchen, in dem Etat für 1914 eine Unterstüßung Vertrauenswerter Personen, die Eingeborenen- spitale betreiben oder Eingeborcne ärztlich behandeln, Vorzuseben.
Diese Resolutionen wurden beim ersten Titel der fort- dmwrnden AiicZgaben „Gouverneur 40 000 916“ mit zur Dis- kUsswn gestellt. Das Gouverneurgehalt wurde ohne Debatte bewilligt, ebenso gelangten die Z Resolutionen zur Annahme.
Es ist ferner zu den einmaligen Auszzaben, Forderung von 200 000 «is „zur Förderung von Vaumwolikulturversuchen“, folgende Resolution von der Kommission vorgelegt:
den Reichskanzler zu ersuchen, dem Reichstag einen Nachtrags- etai vorzulegen, durä) welchen der Kolonialverivaltung ein aus- ieichendec Betrag zur Förderung der Baumwollkultur in dsn Schxßgebieien zur Verügung gestellt wird.
(Schluß des Blattes.)
_ In der heutigen JW.) Sißung des Hauses der Ab- geordneten wurde die eratung des Etats der Preußischen
Zentralgenossens aftskasse in der gestern abgebro enen allgemeinen Debatte ortgesetzt. ck
Abg. Mcyfenscbciu (kons.): Die Stellung meiner Freunde in dem Streit zwischen dsr Preußenkasse und der Zentraldarlebnskaffe ist bereits gestern dargelegt wvrden. Ich danke dafür, daß die Zentral- darisbnskaffe auch gestern von ausn Parteien dieses ausLs mora[_ische Untersiüßung erfqbren hat. Auch der Unter iaats- sekretar hat sich ja erfreulichkrweise freundlich und Versöhn- lich gkgsnüber dcr Zentraldarlebnskaffe aus esprocbsn. Er meinie, in deii Kreisen der ZLntraldarlehnska (? stehe man dcr Frage. der Liqnidität gleichgültig gegsnüber, das ist aber nicht der
all. Die Zentraldarlebnskaffe ist stets bemüht, die Liquidität zu er.
öben, und mZn Wendst diSsem Punkte ganz besondereAufmerkfamkeit bei der Gxschaftsfübrung zu. Da aber die Zentraldarlehnskaffe kein warts aftlrches Untemshmen ist, das in erster Linie auf Gewinn ab- zielt, ondern bor aÜem bestrebt ist, die ihr statutengemäß obliegenden Aufgaben zu erfüUen, das heißt dem Geldausgleich in den ihr angs- schlbssenen Genossenschaften zu dienen, so kann die Liquidität nicht zu ihren Hauptaufgaben ebören. Die Regierung muß dafür Sorge tra en, daß die Zentraldarle nskaffs nicht der Mcixtung wird,dc1ß fie ini rer Existenz bedroht ist. Die Raiffeisenschen Kassen sind allerdings mit Unterstüßungkn nicht bxrwbhnt, und es mag auch in dem Raiffeisenschen Genoésensckmftöwesen etwas liegen, was hier und da mit dem Staats etrieb in Differenzcxn kommsn kann. Aber wir wollen doch nicht undankbar sein; Raiffeijen hat in schwierigen Zeiten einen Freund gefunden in dem Manne, der heute Vor 25 Jahren die Augen geschlossen bat, in Kaiser Wilhelm. Hoffentlich trägt die gestrige und heutige Debatte dazu bei, uns über die unerbaulichen Dinge binwegzubringen und das Gedoffensckyastswäen zu fördern.
Abq.Hun1ann (Z.): Ich bitte" den Herrn Präsidenten der Zentralgenoffensckpaftskaffe, an zustandiger Stelie dafür xin- zutre'ten, daß den eingetragenen Genossenschaften, besonders den Kreditbereinen, ebenso wie den Kommunalsparkaffen und anderem Korporationen das Recht erteilt wird, in eigener An- gelegenheit ohne Beglaubigunlg ihrer Unterschrift löschunqsfäbig zu quittieren. Bis zur Erxülung dieses Wunsches, der hoffentlich nicht mehr allzulange auf fi warten lassen wird, kann ich den ein- elxien Genossenschaften und Vereinen _ soweit sie hiermit noch im
ucksiande sind, nur den Rat erteilen, ein einzelnes Mitglied mit Generalvolimacbt zu versehen und dadurch wcnigstens die Reisekosten auf ein Mindestmaß herabzudrücken.
(Schluß des Blattes.)
Statistik und Volksinirtsthaft.
Zur Arbeiterbewegung.
Das Königliche Gewerbericbt hat sich, wie die „Köln. tg.“ mit- ieilt, aus Anlaß des Ausstandes dcr Polsterer un Tape- zierer in Cöln (vßl' Nr. 57 d. Bl.) den streikenden Parteien als EinigungSamt ange oten. Die Gchilfenor anisationen haben das An ebot bereits angenommen, während die Yunai: und der Schuh- ver and der Möbel- und DekorationSgeichäfte in Zner heute abend abzubaltenden Versatnmlung Stelluna dazu nehmen werden.
Auf dem Wittener Gußstablwerk sind der „Köln. Ztg.“ zufolge, gestern früh nach vorauégegangener Kündigung die Dra t- walzwerkarbeiter in den Ausstand getreten. Als Grund ge en
sie die Herabseßung der Akkordlöhne an.
In Straßbyrg i. E. haben, wie „W. T. B.“ meldet, die Verhandlungen zwischen dem Arbeitgeberbund für das Malers gewerbe und den Malergebilfen zu keiner Einigung hrt. Nachdem der auvtvorstand des A-beitgeberbundes fiir das aler-
ewerbe dieS iedssprücbe ab elebnt hat weil die Lohnforderungen'zu och seien, und eine wesentli e Verschle terung des Reichstarifes ein- etreten, wurde a_m Donnerstagabend mit der A u 5 sp erru n g begonnen. isher haben_ die Ortsverbände Straßburg, Me , Mülhausen, Geb- weiler und Diedenbofen außgesperrt. Heute aben soll die Gesamt- aussperrung für ganz Deutschland zu erwarten sein. Ja Straßburg sind vierhundert bis fünfhundert Malergebilfen von der
Aussperrung betroffen worden.
Aus London wird dem „W. T. B.“ telegrapbiert: Die Midland-Eisenbahngesellscbaft veröffentlieht eine Er- klärung, sie habe den Bahnwärter Richardson zwar ent- laffen, seine neuerlichen Erklärungen über sein Verhalten hätten aber die 53de geändert, sodccilY sie ihm seine Wiedereinsteüung angeboten hatte. (Es wird an hinzu efügt, daß die gegenwärtigen Bestimmungen in der Absicht, den Bes werden der An estellten nacb- zuiommen, einer Revifion unterzogen werden soUen. I)ie Erklärung rsvFidtdFYin ausgelegt, daß jede Mögliäykeit eines Ausstands bs- e g .
Die in dem Ausstand der GaSarbeiter in Sydney ab- ebaltenen Verhandlungen der Arbeitgeber und der Arbeitnehmer Zaben, wie .W- T. B.“ erfährt, zu einer Einigung geführt. Die GaSarbeiter Haben beschlossen, die Arbeit heute wieder aufzunehmen. (Vgl. Nr. 57 d. Bl.)
(Weiden „Staüstiscbe Nachrichten“ [. i. d. Zweiten Beilage.)
Kunst und Wiffeufchaft.
.d. 19. Am 19. Mai vorigen Jahres Waren zahlreiche Herren der Einladung des als eifriger Forscher in der Vorgeschichte der Mark Brandenburg bekannten entiers Hermann Buffe-Wolfers- dorf nach der „Umgegend von Strausberg gefolgt, um fich bier _ im Kreise Niederbarnim _ in eine Gegend führen zu [asiew die anscheinend in sehr großem Maßstab jahrhundertelang der Friedhof einer germanischen Bevölkerung des Landes gewesen ist. Der Besuch dieserGeqend nahe der Gielsdorfer Mühle, nördlich bon Strausberg, batte besten Erfolg Mehrere der Begleiter faßten den Plan einer iysiematiscben Erkundung der Gegend, in weiterer cYol € wohl auch der Untersuchung eines größeren Hügels, in dem mit . €th das Grab eines Häuptlings odcr Königs vermutet wird, ähnlich demjenigen, das vor 20 Jahren in der Nähe von Perleberg erschlossen worden ist. Zunächst aber mußte man sich auf Näherliegendes, in der geplanten Untersuchung mindir Kosispieliges beschränken. Daß diese Vorsäße angefübrt worden smd und schöne Erfolge erzielt haben, wurde am leßten Sonnabend in der ersten Sißung des 5. Vereinsjahres der „Deutschen Gesellschaft für Vorgeschichte, Zweiqgeseüscbast Berlin“ mitgeteilt. Es War an ersier Steüe Herr Busse, der berichiete, daß er nabe der aenannten Mühle im Kiéfernwalde von dort deutli erkennbaren 28 Grab- bügeln, unter denen allerdings nur 7 no unberührt scheinen, im letzten Sommer einen in 4tägiger Grabarbeit aeöffnet und seine Anlage sowie seinen Inhalt ermittelt babe. Alle Grabhügel an dieser Stelle sind von ungewöhnliäyer (Größe, ein Beweis mehr, daß die (Gegend als Begräbnißplajz in einer sehr langen Z:it gedient hat, in der die Begräbnisfitten und =bräuche Wechselten. Vielleicht Waren diese auSgcdebnten (Grabhügel auch für besonders vornehme Verstorbene bestimmt_ eine Vermntung, wofür der an dem geöffneten „Hügel beobachtete Umstand spricht, dakß dieser sehr sorgfälti angelegt war. und troy seiner großen Grab ammer nur die Reßte ziveier Menschen in großen Urnen, aber doch im ganzen 21 tönerne Ge- fäße der verschiedensten Art und Bestimmung barg. Der Hügel erwies sich als nahezu kreiSrund von 6,50 111 Durchmesser. Nachdem die in ziemlich beträchtlicher Höhe über den Hügel gebreiiete Erd- schichi, entstanden aus Nadelfall, Anflug, Arbeit der Re enwürmer und vielen anderen Ursachen, entfernt war, zeigte sich der * oden mit einer großen Menge bon Findlingen kleineren Formats bedeckt, nach deren Wegräumung man auf Sand und in diesem Sande auf den oben schon angegebenen Grabinbalf in gutem Erhaltungszufiande stieß. Aber die Erbauer des Grabes hatten sich mit der Steinbedeckung nicht begnügt, 65 War auch aus .aroßen Findlingen, einer an den andern gereiht, ein Stein- zaun um das Grab angelegt wvrden und am westlichen Ende !ag in odcr an dieser Steinpackun ein sehr großer Stein, der vieÜeicht an de'r StelTe schon gelegen ba en mag, als der GrabbiÉel bergerichiet wurde. HerrBuffe ist, da ihm dies auf Grund seiner r- fahrungen überaus wichtig schien, beiAufdeckung des Grabinbaltes mit äuße1ster Vorsichi vorgegangen, um die Stellung der GrabÉLiäße gkgeneinander genau zu erkunden. Eine sorgfältig angefertigte kizze regte zu der Frage an, ob die drei tönernen Becher, welche an die Froße, Leichenbrand enthaltende Urne angelehnt waren, Mühl ie Reste eines Mannes, andere der kleineren Urne angefü te Bei- gefäße die Reste einer Frau bezéicbneten. Obgleich keinerlei ronzen- funde in diesem Grabe gemacht wurden, schließt Herr Buff.- doch auf ein nicht aÜzu bobxs Alter des Grabes, nämlich auf die 4. Periode der Bronzezeit um 1000 Vor unserer Zeitrechnung, weil die Ton efäße anderen aus Gräbern entnommenen Gefäßen in Form und S muck sebr ähnlich sehen, dercn Alte)? aus gleichzeitig gefundenen Bronzesachen wie oben werden konnte. Diese chronologische Bestimmung wurde jedoch alsbald durch Herrn ZFMW in Frage gesteÜt, der, angeregt durch jsne aiWanderung, sich in der Nähe der GieYdorfer Mühle gleichialis mit Außgrabungen b€schäftigt hat und dem es gelunaen ist, die Funda- mente eines Hauses in der bekannten Art _ durch die deutlich er- kennbaren Piostenlöchcr _ einschließlich des gut erhaltenen Herdes freizulegen. Dies Haus enthält in seinem Innern einen era bon Tonscherben und Vor aÜem eine beträchtliche Anzahl bon Mensch€n= band benu ter und ihr angepaßter Feuerstein eräte. Herr Hennig bat den lugcn Gsdanken Zebabt, die S Erben mit anderen in den bsnacbbarien Grabern gefundenen zu vergleicky-Zn. Er bewies an einer großen Anzahl davon, die im Licht- bilde vorgeführt wurden, die roße Asbnlicbkeit beider, ja zuweilen die völliJe Uebereinstimmung nacß der Art des Tons und der schlichten Verz stungen. Es folgt daraus die Gleichaltrigkeit des Hauses mit den Gräbern, und, da sich auch im use nicht das Geringste von Bronze fand, so müffen Haus wie Grä er älter als bronzezeitiicko sein. Die Venußung Von Feuersteingeräten durch die Bewohner des Hauses ist ein ziveiter zwingender Beweis.
Verkehrstvesen.
In Sansane Mangxi in Togo ist am 1. März eine Tele- Fapbenanftalt für den internationalen Verkehr eröffnet worden. anfane Manga lie t ungefähr 110 km nordöstlich von Iendi. Die Wortqebühr fur Te egramme nach Sansane Manga ist dieselbe wie nach Lorne. Sie beträgt gegenwärtig 3 «M 65 „5.
bestimmt
Nr. 18 des „Zentralblatts derBauverwaltung", beraus- ?egeben im Ministerium der öffentlichen Arbeiten, vom 5. d. M. hat ol xnden Inhalt: Vermischtes: Ergebnis des WettbeWerbs zum S mkelfest 1913 des Architektenvereins in Berlin. _ Wettbetverbe für Entwürfe zu einem Missionshaus auf der .Hardt' in Barmen und um einen Bebauungsplan für den nördlichen Teil der Stadt Laibach i. Oe. _ JubiläumZartbitekturausstellun? in Berlin. _ Jahresversammlun des Verbandes deutscher Dip omingenieure. _ Einfluß der Steinßorm auf die Tragfäbixiökeit ebener Ziegelboblstein- decken zwisehen eisernen Trä ern. _ eförderun zum städtischen Baurat in München. _ Will am Müller 'i“. _ Bü crscbau.