Sinne der Erziehung zur Kultur. (Sehr richtig! rechts und im Zentrum.) Wie die richtige Einscbäßung der Jmponderabilien seiner in den Dienst derer, die die Schwarzen lediglich als für ihre Zwecke, als ein ooryus Wa für ErwerbSabficbten, geschaffen auffassen.
eigenen Nation eine der vornehmsten Aufgaben eines jeden führenden Staatömannes ist, so muß auch der Kolonisator unablässig bemüht
sein, das Denken und Fühlen der Eingeborenen zu untersuchen, zu xrgründen und seine Arbeitßmetb
meine Herren, seine Arbeiten sind viele und mannigfache. gnädj sehr, sehr schlecht behandelt; heute im Plenum allerdings etwas besser
Die Eingeborenen find unwiffend, - sie müssen unterrichtet werden.
Sie sind faul, - sie müssen arbeiten lernen. Sie find schmußig, - als in dcr Budgetkommiision. seine Anklagen sebr temperamentvoll und ich mußte sie wiederholt
Sie sind Wild, stark zurückweisen. Heute hat es der Herr Abg. Dr. Semler getan und vor allem auch mein direkter Vorredner, der Herr Abg. von Liebert. Ick bin beiden Herren dankbar dafür. Ich kann nur betonen und halte es für meine Pflicht zn tun: die Sebußtruppe in Ost, in Kamerun und Südwest hat in schweren KriegSzeiten ihre Pflicht in vollem Maße getan. (Lebhafter Beifall.) Aber die Schußtruppe hat nicht nur in Krirgszeiien ihre Pflicht getan, sondern auch in FrieanSzciten. Dadon habe ich mich auf meiner letzten Reise in Südwestafrika unterrichten können Ueberakl, wo ich hin- gekommen bin, außerhalb des grwöbnlichen Pfades, hat die Schußtruppe Vorgearbeitrt, hat sie Wohnstätten angelegt, und Wege gebaut. Sie ist nicht nur als Soldat und Kricger aufgetreten, sie hat auch Kulturarbeiten geleistet, die den Arbeiten der dazu be- rufenen Zivilbeamien durchaus ebenbürtig zm: Seite stehen! (Leb- hafter Beifali.) Dasselbe gilt von Ostafrika und Kamerun! Von Kamsrun kann ich alierdirxgs nicht aus eigener Anschauung sprechen. Ich glaube auch, daß der Herr Abg. Erzberger das anerkennt. Wie
sie müssen gewaschen werden. (Heiterkeit) Sie sind krank, mit allerlei Gebresien, - fie müffen geheilt werden. grausam und abergläubisch, - sie müffen besänftigt und erleuchtet werden. (Zurufe Von den Sozialdemokraten: Trotha !) Alles in allem, meine Herren, sie sind große Kinder, die der Erziehung und der Leitung bedürfen. (Sehr richtig !)
Diese Grundsätze haben mit dem von den Sozialdemokraten so verpönten Herrenstandpunkt nichts zu tun. Sie können auch nicht charakterifiert Werden als eine weicbliche Verhätschelungspolitik der Eingeborenen. Diese Grundsäße sind eminent praktisch, nur mit diesen Grundsäßen kann man das Kardinalproblem einer jeden Kolonialpolitik lösen, nämliä) die Nußbarmachung der Eingeborenen- arbeit und der in den niederen Völkern als rnäjZ jnäjZSZÉ-JÜUS W018§ aufgestapelten Energie für die Zwecke und das weite Be- täiigungsfeld unserer höheren InteUigenz.
Meine Herren, jrßt komme ich zu einem schwierigen Saßc, und ich bitte Sie, mich nicht mißzudersteben: Ick) glaube, daß ich in dem Rahmen dieser Ausführungen auck) nicht gut mißverstanden werden kann: Wie man die Eingeborenen zu dieser Kulturarbeit 'beranzieht, ob man sie zur Arbeit überreden will - ici) gebrauche nicht das Wort Zwang, um nicht Miß- verständnisse zu erregen -, oder welche Mittel man ge- brauchen will, das hängt von dem Charakterder ver- scbiedenen Völker ab, von ihrer Moral und dem Grade ihrer Bildung. Dieses Problem muß in jrdem Schußgebiet anders gelöst Werden. Das kann aber nicht mit allgemeinrn Grund- säßen von hier aus gemacht werden. Das muß jeder Gouderncur in seinem Schutzgebiet studieren und danach handeln. Aber für die Pflanzer sowohl wie für die Kaufleute gibt es in den Kolonirnnur eine Politik: das ist die Politik der Erhaltung der Eingeborenen, der Nußbarmacbung ihrer Arbeit für die Pflanzer (sehr richtig !), der Steigerung ihrer Lebensbedürfniffe und damit Hand in Hand der Förderung ihrer Kaufkraft zum Nußen unseres Handels. (Erneuete Zustimmung.)
Die Arbeitsteilung, meine Herren, zwischen den Weißen und den Eingeborenen muß die sein, daß der Eingeborene seiner Hände Arbeit in den Dienst der Weißen JuteUigenz stellt!
Die Politik des Schmaroßens an den niederen Rassen und der Auskottung und Zerstörung ist antiquiert und unsitilich, aber auch unklug; denn man tötet die Henne niéhf, die Eier legen soll. Behandelt den Eingeborenen gerecht! - Darin liegt, wenn es darauf ankommt, Härte eVentuell und Strenge. Gebt ibm ssinrn Wünschen entsprechende Lebensbedingungen und fördert ihn allmählich - aber aUmählich! Denn 50 und 100 Jahre spielen keine Rosie in der Entwicklung der Völker. Dann aber wird auch die wirtschaft- liche Entwicklung der Kolonien rüsiig vorwärtssibreiten, und zwar durch die Eingeborenen und mit den Eingeborenen und nicht troß der Eingeborenen und gegen die Eingeborenen! (Bravo!)
Meine Herren, aus diesen Sätzen Werdrn Sie auch deduzieren, wie ich mich zu den praktischen Tagesfragen in der Kolonialverwaltung stelien muß, wie ich mich steUen muß zu der Frage dcr Plantagen- kulturen und wie ici) miei) sieÜrn muß zu der Frage der Ein- geborenenkulturen für die Farbigen selbst. Ick) bin durchaus ein Freund und Anhänger der Eingeborenenkulturen. Aber, meine Herren, ich kann nicht so weit geben, daß ich deswegen die Plantagenkulturen, wie mir in der Budgetkommisfion geraten worden ist, einfach eingeben laffe. Ich will nicht dieses Buch, die sozialdemokraiiséhen Monats- hefte, zitieren, meine Herren! - Ick) möchte den Verfasser des sehr verständigen,?lrtikels über die Stellung der Sozialdemokraten zur Kolonialpolitik, den Herrn Abg. Dr. Quessel, nicht in Ungrlegen- beiten mit seinen eigenen Parteigenoffen bringen. (LaÖen bei den Sozialdemokraten.) Aber, meine Herrsn, es steht in diéscm Buche genau so darin, wie ich es aufgefaßt und in der Budgetkommission Vorgetragen hab?. Ick) lege es zu den Akten; es ist das Novemberheft.
Was nun die Idee des Herrn Abg. Henke anbetrifft, die Schwarzen direkt als Brüder zu bezeichnen - Sie werden anerkennen, daß ich in der Humanitär so weit gebe, wie ein praktischer Kolonisaior überhaupt gehen kann -, so ist das lediglich Theorie, genau so dom grünen Tisch? gesprochen, wie Sie der Regirrung VorzUWerfen pflegen. Sie kommen hier"in Deutschland doch gar nicht in die Lage, 'zu er- fahren, wie es ist, wenn man mit Farbigen und Schwarzen zusammen arbeitet! Das könnte nur der Fall sein, wenn die Regierung fich einmal entschließen würde, Chinesen oder Schwarze einzuführen, damit Sie mit ihnen arbeiten könnten. Würden Sie das tun? Ich glaube, nein, Sie würden fich bedanken. (Lebhafte Zustimmung rechts, in der Mitte und links. -- Lachen bei den Sozialdemokraten.) Ich bitte, sehen Sie sich doch an, was Ihre Parteigänger auf der anderen Hälfte der Welt machen, geben Sie nach Australien, nach Südafrika und sehen Sie sich die dortigen Verhältnisse an. In Australien hat man ohne viel Federlesens Tausende don schwarzen Arbeitern nacb Papua expatriiert, Leute, die schon seit Generationen im Lande waren (hört, hört! rechts und in der Mitte), die sich an ihre neue Heimat gewöhnt und ihr altes Vaterland Ver- Toren hatten, sind mit ihren Frauen nach Papua Expatriiert. Das haben die Labour Unions zu Werke gebracht. Kein Farbiger wird mehr nach Australien hineingelaffen; das ist die praktische Lösung der Frage, auf die auch Sie kommen würden. (Lebhafte Zurufe von den Sozialdemokraten: Das sind Liberale! - Große Unruhe.) - Das sind keine Liberalen in unserem Sinne. (Erneute Zurufe von den Sozialdemokraten: Natürlich !) - Nein, meine Herren, die Labour Unions sind Ihnen so ähnlich, wie ein Ei dem andern. (Große Heiterkeit. - Widerspruch bei den Sozialdemokraten.)
Ein weiteres Beispiel. Geben Sie nach Südafrika. Fragen Sie bitte einen von den dortigen weißen Arbeitern, ob er gewillt ist, mit einem Zulu zusammen zu arbeiten. (Sehr richtig!) Er wird Ihnen mit einem deutlichen argnmsubum ar] psrgomzm schon beim-
näber eingeben. Es ist zuerst von der Schußtruppe gesprochen ode danach einzurickoten- UNd, worden. Der Herr Abg. Erzberger war in dieser Session recht un-
Ich betone noch einmal: die Kolorrialverwaltung stellt fia; nicht
Nun möchie ich auf einzelne Punkte der verschiedenen Reden
g' und recht unfreundlich. (Heiterkeit.) Er bat die Schußtruppe
In der Budgetkommission waren
ich den inneren Zusammenhang seiner Ausführungen Verstanden habe, Hat er nicht gegen die Schußtruppe, nicht gegen die einzelnen Offiziere und Soldaten vorgehen wollen, sondern er hat sich gcgen ein gewisses System gewendet, das er als vorhanden Vorausseßi. Ick) glaube sogar, das; der Herr Abg. Erzberger mir einen Freundsclyaftsdienft hat erweisen wollen (sehr richtig! im Zentrum; große Heiterkeit), indem er mic!) vor einem gewiffen Dualismus zwischen Militär und Zivil, von dem in der Heimat so viel die Rede ist, als auch in den Kolonien hrrrscbend, Warnen wollte. Ja, meirie Herren, für die Kolonien ist diese Frage aber außerordentlich klar geregelt. (le9. Erzbergrr: Auf dem Papier!) - Nicht nur auf dem Papier; was ausdrücklich im Geseß steht, daß nämlich die oberste Militärgewalt in der Hand des GoUVernrurs liegt, ist auch in der Tat so. Es ist deutlich ausgrsprocben, daß die oberste Zivil- und oberste militärische Gewalt in einrr Hand liegt, daß also der von dem Herrn Abg. Erzbergrr gefürchtete Dualismus, gegen den er mich hat unterstützen Wollen, in den Kolonirn nicht existiert! (Zuruf aus drm Zrntrum: Ahnungsloser Siaais- sekretär!) - Bitte sehr, ich bin nicht so ahnungslos. Ich weiß, worauf Sie anspielen. Das sind (1831: nach meinem Dafürhalten Kleinigkeitrn, wie fich eben die Dinge im Raum stoßen. Das Prinzip ist abrr gewahrt, und das gibt dem Staatssekretär“ dir Handhabe, in unbequemrn Fäilen Von diesem leitendcn Gesichtspunkir einzu- greifen. Und das wird der Staatssekretär auch tun. (Bravo! im Zentrum.)
Nun muß ich eine Sache bcrüHren, Von der es mir sehr leid tut, das; fis bier ohne Beweise Vorgebracht ist. EI ist im Rahmen der Schußtruppendebgtte Von dem Herrn Abg. Erzbcrger gesagt worden: Der Kommandeur der Schutztruppe habe seine Unteroffiziere vor sich Versammelt und babe mit seinen Unteroffizieren gewiffc Meinringsvizrsäpiedenheitsn, dir er mit seinem Vorgeseßten, dem Goudsrneur, Hätte, dor diesen Unteroffizieren br- sprochen, um möglickyrrwäse ihre Sympathie für sich in Anspruch zu nrbmen. Diese Sache ist militärisch io mrgeheuerliä) ( sehr richtig! rechis), dasz ick) sie ohne weiteres abweise. Ick) haltr Ls €infach fiir ausgeschlossen, daß ein Kommandeur so etwas tut. Da muß mir schon der Beweis erbracht wrrden. Solange das nicht der Fall ist, halt? ich das für einc Ungeheucrlichkrit und Unmöglichkeit. (Sehr richtig! rechts.) Es ist writer gesagt wordsn, daß drr Kommandeur in der Lage: ist, ohne Krnntnis des Goudsrneurs Brrichtr zu erstatten. Das stimmt niéht. Die sämtlichen Brrichte, die das Kommando er- stattet, gehen durch den Goudsrnertr an die Instanz des Staats- sekreiärs; umgekehrt gehen wiedernm ails Sachen, die an das Kommando draußen gehen, durch die Hand des (Houdernertrs. Selbstvrrständiich bestimmte, Lediglich militärische Zwecke angrhende Schriftstücke werden von Kommando zu Kommando gemacht; aber dcr Gouderneur ist in der Lage, auch hierin Einblick zu nehmen; denn er ist drr Vorgescßte dcs Kommandeurs und kann ihn anwcisrn, ihm dieseSaÖcn zu geben. Nun kommt es in dcn Tropen bei einer Hiizr Von 30 bis 40 Grad ().
kein Thraker, keinc Konzerte, sie können nicht w Straßen spazieren grben und Neues sebrn; si
Tage neue Zeitungrn,
unser Klima und unsere Umge dazu, leicht übelzunebmen und auf Klaisch zu hören.
aus wirklich nicht beurteilen kann.
und die Schlagfertigkeit der Truppe;
eingeschränkt und möglichst billig werden.
Seit dem Aufsiande haben in Ostafrika zwei stattgefunden. Bald nach dem Aufstand kam r ein Gegner der Expeditionen sind unter seinem Regime höchstens Seitdem der Gouverneur
Expedition stattgefunden. Man ist von haben eben
längst überWunden sind. oder drei Expeditionen der Gouderneur von Rechenberg, de war, und soviel ich weiß- oder drei Expeditionen gema
Schnee da ist, hat noch keine dem System der Expeditionen abgekommen, Kolonien haben mit Wir sind längst darüber hinaus. daß Expeditionen mit leichtfertigrm führen nicht vorkommen werden. (Bravo !) Haussklaverei gesprochen worden, was ich auf die Resolution vo solution ist dem GOUVSLULUL mitgeteilt sämtliche Bezirksämter und Statioricn t, wieviri Skladen in ihrem Distrikt sind,
Wieviel die Entschädigung auswackyen würde, und ob Härten mit der Aufbsbung der Sklaverei verbunden sein würden usw., alies Dinge, die notwendig sind, um diese sehr schwierige Frage zu beurteilen- Sobaid die einzelnen Amtsbczirke berichtet haben werden, wird auci) dem Hohen Hause der Bericht des Gouvkrneurs vorgelegt werdcn, Jm aligemeinen stehen wir genau auf demseiben Standpunkt wie dir Freunde der Resolution, wir woÜen die SklaVLrei auch nicht haben und werdrn alles tun, um sie mit Stumpf und Stiel auxzuroiicn. (Lebhafter Beifaü.) Ich betone abrr nochmals, meine Herren: das Wort Skladsrei bar in Osiasrika nicbt drn unangenehmen Neben- begriff, den wir damit verbinden, es ist eine sehr milde Form Urn Hörigkeit, aber trotzdem cntspricbt sir nicht unserem Gefühl, und dir SkläVSkei soll, wie gesagt, allmählich abgeschafft werden.
Was den Islam anbetrifft, so ist die Regierung und der (Hou- Vernenr nach den Staatsverträgen nicht in der Lage, gegen den Islam vorzugehen. Das einzige, was wir tun können, ist, zu Versuchen, ob der islamitischen Propaganda etwas rntgegengearbeitet werdrn kann. Das ist aber außrrordentiiöh sehwer. Ick) habe über dir Fragr dcs Jsiam auf meiner jrßigen Reiß: in Ostafrika mit den einzelnen Missionaren, die dieser Frage das lebHaftesie Jniereffe entgrgrn- bringen, gesprochen und zu meinem Bedauern festgestellt, daß die Missionare zwar meist schr ungehalten gegen den Islam und sLiUS Propagandisien sind,
unterrichtet smd, machi. Ich habe das den Misfionaren auch gesagt, und fie babrn
ohne weiteres zugegsben, sie wären nicht genügend unterrichtet, es wäre das eine Frage, die drr einzelne Missionar draußrn nicht bc- handrln könnr, das müsse von der Heimat ans gemacbi Haben, müffs yon der Propaganda in Rom odrr - fiir dir protestantisch'n Missionrn - don denjenigrn Instanzen aus gemacht werden, Um denen diese ressortirrrn. Wir wiffen Von jeder christlichen Mission, die ihr Mutterbans oder den Six; ihrer Geseliséhaft, das weiß man aber Von den islamitiscben Propagandiiien nicht. dem ist - ici) weiß nicht, ok) ich da irre; ich habe aber immer den Eindruck gehabt, daß es so ist - der Islam in Ostafrika neben der Es gilt fiir feiner, cin Islamii zu -- dagegrn Vorzugeben ist außerordentlich schwer -, ngi mii Kleinigkriien an. tus das Vieh gcschlachtet wird. Es kauft ein-Zr anf dem Markt ein Stück Fleisch, und der Verkäufer sagt: dicses Stück haben? das isi nicht richtig geschlachtet, nimm dirscs andere, das ist nach islamitischrm Ritus geschlachtet.
Meins: Hkrrrn, ich fähre drs an, um Ihnen zu zrigkn, daß dis islamitiscbe Propaganda nicht auf dem dri uns üblichen Wege durch Missionare gemacht, sondern im Ladcn, beim Spaziergehen, auf drm Marktplaiz wird islau1iiisch2 Propaganda gemacht. Wenn man eine bcstimmtr Organi dann kann man dagegen kämpfen; aber diese stills, s und Weise der Verbreitung ist schwer zu fassen.
Es stimmt aber nicht, das; die Regierungsscbulrn fiir die (Ein- Das ist nicht der Fail. Da müssen Auch daß dis:
cht worden.
Konquistadorenpolitik angefangen. Sie können fich darauf verlassen, Schießen und Krieg Es ist dann anch Über die und ich bin gefragt worden, Jahre getan hätte. der Goudernenr hat zum Bericht aufgesorder
geniigend dariibrr
der Islam Propaganda
draußen ist,
erigions- auch eine Modcsache. Propaganda fä So 3. B., daß nach islamitiscbcm Ri
Das ist gerade das sation dor sich hat,
Schwierige. chleichrnde Art
geborenen den Islam Verbrriien. Sie schon, Um das zu beweifsn, Beispiel?. beibringen. den Regierungssclyulcn kommen, Habr ici)
Ick Hadc von Pflanzern nnd Kaufleutrn
dir Jungrns, die Von den Regierungssrbulen kommen, nien der Weißrn, in
folien. Ick) glaube auch, das schulen grsprockxn; wir wollen
schlechtesten Jungens aus in Ostafrika nicht gehört.
gehört, daß gerade wohl zu gsbraurben sind in den einzelnen Ber denen sis alkmäblich Verwrndung findrn ist etwas zn sehr [)1'0 (101110 der Missions da dock) gerrcht sein. (Srhr richtig!)
Es ist Wegen der Zollfreibei angefragt worden. Eile habe untsrricern in drr ZVÜVLrOanUUg einen Pass stände fiir die Ausübung dc-Z Gottesdienstes frei rinläßt. irgend eincm Schußgedirtr das noch 11 daß es auch d; geschehen s ganz bestimmt, daß dort a
t Von KultuSgegenständrn ich unterrichtet bin lassen können, 115, der die sämtlichen Kultus,;egrn- Sollte in icht der Fall sein, so sage ich oll. Von Samoa weiß ich [18 Kiiltu-degenstände frei eingeführt werdrn
selbstMrsiändlich Vor, daß die Gcmüier gelegentlich aafeinanderplaßen,. unabhängig davon, ob sie Khaki odrr Zivi! anhaben. Der Herr Abg. Henke hat in seiner Rede sehr richtig aaScinandergescHt, nnicr welcbrn Schwierigkeiten die Weißen draußen zu leiden haben.
Sie sehen tagtäglich immer wieder dieselben Menschen, sie haben ie bei uns in briebten
6 bekommen nicht alle sie leben nicht in der Beletage der Zivilisaxion wie wir“, sie leben im Kellergeschoß drs Tasrins; sie habrn nicht das, was die Kultur uns stündlich freiwiiiig dietei, ohn? daß wir cs merken. Wenn diese Leute anfangen, mit einander zu badkrn, mehr, als wir es hier Vrrsteben können (große Heiterkeit). - Ja, meine Herren, es ist mir skb]? ernst um diese Frage, ick) habe 65 an mir selbst gemerkt in den 12 Jahren meines Leben in den Tropen, und babe gefunden,
daß die Tropen und das Leben draußen anders auf uns wirken, als bung. Die Leute draußen neigen mehr Es ist eben zu
Wenig Abwechselung da. (Große Heiterkeit.) Meine Herren, ich muß in diesem Lokalkolorit svrecben, weil man diese Vorgange Von hier
wir bersitz
den das hohe Haus im Vorigen Jahre dyn orderthat, wegrnGrunderwerbs der juristis ionen und Gesellschaften, bat die Ressorts n den nächsten Tagen dem BundeSratc VOX-
Der Gesrßentwurf, der Regierung gef Personrn, Miss passiert und wird wohl i
fft, so steht die Kolonialderwaitung naä) wie vor auf dem Standpunkie der AlkoholdenksÖrift. Wie wcit anal) in der Tarifierung der Eisenbahn darauf Rückfi Werden kann und sol], möchte ich mir Vorbehalten. Ick) wsrde die wir dafür, daß der Alkoholgenuß (Lebhaftes Bravo!) Wir find in Kamerun und Togo Hand in Hand mit den Engländern in muster- bafter Weise vorgegangrn. Leider ist ein Weiteres Fortschreiten wegen der immer noch ablehnenden Haltung Frankreichs in dieser Frage
Was den Alkohol anbrtri
cht grnommrn
Frage prüfen. Jedenfaüs sind möglichst eingeschränkt wird.
Nun ist über die Inspektions- und gegen die Inspektions- reisen gesprochen worden. Inspektionßreisen müffen stattfinden. Der Gouderneur der Schußtruppen ist verantwortlich für die Disziplin er muß die abseits von Daressalam gelegenen Kompagnien besichtigen. Ich gebe zu, daß das nicht zu oft zu geschehen brancbt, und es wird mich weniger statt- finden, sobald das Bahnneß weiter fortgeschritten sein wird. Die Kosten sind, wie ich in der Kommission schon gesagt habe, nicht so hock), wie Sie meinen. Auf die JnspektionSreisen an sich können wir aus militärischen DiSziplingrüriden nicht verzichten, sie sollen aber
In der Iagdschußderordnung stehe ich durchaus auf dem Standpunkte der Wildsckyuyfreunde. handlungen als Staatssekretär war die Reformierung verordnung in Ostafrika nach dieser Richtung hin. nicht aÜes so haben einrichten können, haben Wolien, das liegt an dcn Verbältn können nicht obne weiteres Schongeseve e Tragezeit, die Brutzeit des afrikanischen Wildes noch nicht ken
Eine meiner ersten Amts- der Wildscbuß- Daß wir noch wie es die Iagdscbußfreunde issen im Schußgebiet. Wir inführen, weil wir die
leuchten. (Große Heiterkeit.) Also verlangen Sie nicht Unmöglich- keiten von uns.
Abg. Erzberger gegen Verhältnisse gewandt, die m
Was nun die Expeditionen anbetrifft, so hat sich der Herr
eines Wissens Wir studieren aber daran und werden allmählich dahin kommen,
wir Jagdsäyußgeseße haben, wie die Engländer sie in Uganda, wo die Verhaltnisse übrigens anders liegen, fie in musiergültiger Weise ein- geführt haben.
. Was den Paradiesvogeljchutz anbetrifft, so habe ich auf Anregung der Budgetkommission den Ausfuhrzoll auf 20 „FC erhöht. Ob das genügend ifi, wage ich zu bezweifeln; denn die Mode bezahlt für diesen schönen Vogel unsinnige Preise, sodaß 20 .“ wohl nur ein Tropfen auf den heißen Stein sind. Ich habe bereits den Gouverneur gebeten, zu untersuchen, ob noch andere Maß- nahmen notwendig smd. Die Arten müffen jedenfalls geschont werden. Jedenfalls muß ich feststellen, es werden Maßnahmen ge- troffen werden, um zu verhüten, daß auch nur eine Art dieses schönen BMF angrotteZt werden kann. (Bravo!)
' ii eem usammenhang möchte ich die eiri e ro a an - tarigkeit des Herrn Professors Schillings erwc'ik)_nx„n,gde?:ck nipcthidiZe wird, alles das zu tun, um die Sache der Wildschußfreunde zum Ziele zu führen.
Was die Arbeiterfrage anbetrifft, so ist das arme Samoa schon heute in die Reihe der bankerotien Kolonien gestellt worden. Meine: Herren, so schlimm ist es noch nicht. Die Arbeiterfrage bereitct große Schwierigkeiten in Samoa; aber dank der Verhand- langen, die wir mit China gepflogen babcn, find wir 1th bald so weit, daß ein neuer Transport gesichert ist.
Es ist run behauptet wwrdrn *- ich glaribe, auch von dem Herrn Abg. Henke _, daß die Einfuhr von Arbeitern aus Neu Gumea nacb Samoa die Konsequrnzen gehabt Hat, daß ein außer- drdenilicl) großer Prozentsaß von Todesfälien festzustellen ist. Das ist 'Uli-ÖT so schlimm. Der Prozentsaß von Todesfällen in Neu Gumca selbst in folgendrr: im Jahre 1910 sind Von 6428 ange- worbenen eingeborenen Arkcitern 0,6 0/0 gestorben; das sind 42 irn Jahre 1911 Von 7542 also 0,5 0/0 » das sind 43. Etwas höher i_xt die Sterberate in Samoa, aber auch nicht annähernd so hock), wie err'Henke annimmt. Es geschieht alies, um diesrn Leuten“ gute Arbeitsverhältniffe zu geben. Im iibrigen gehrn die Leute von Neu Guinra außerordentiich gern nach Samoa. Ich habe oft gesehen, wie die Arbkitrr von Samoa auf der Rückreise nach Guinea an ihren vdiirn Yorks, wie rs da Heißt, fich erfrcutrn, und ich weiß von Neu Durriea, daß si? dort mit offenrn Armen Von ihren Angehörigen emp- fangen werden, weil sie diese schönen Boxes7besißen. Das Klima ist in Samoa sehr schön und daz Leben dort gefällt ihnrn, ebenso wie der Verkehr mit den Samoan-rrn. Denn Sie müssen bedenken, daß
"' die Samoaner hoch über den Leuten aus Neu Guinea stehen. Die
Gesclisciyaft, die bis jexzt das alieinige Recht hat, dieseLeute anzu-
' werben, irrt alles, um das 266 dieser Lenir erträglich zu machen; denn
src brauchrn sie ja. Die Samoaner, so nette Leute fie sind, arbeiten für die Wrißrn recht ungern, eine neue Bestätigung dafür, daß es doch auch Von Natur aus fauir Mrnschen gibt. (Hriterkeit)
Was die Eisenbahnpolitik betrifft, so möchte ich sagen daß die Koloniaiverwaltung nicht auf dem Standpunkt, steht, daß wir mit dcm jetzigen Bahnneß zufrieden sind, und daß wir writrrbauen wcrden, selbstverständlick) in dcm Rahmen des Cinder- standniffSZ dieses hohen Hauses. Darin gebe ich dem Herrn Abg-Erz- drrgrr Recht, daß die Vorbereitungöarbeitrn nicht nur auf dem Papier iicheii dürfen, sondern es handelt sich in der Hauptsache um die rlÖN-„Zi? Tracierung, auf Grund derselben dann der Koste'nanscbiag gemacht wird. Wir sind in der Lags, Ihnen nächstrns Kostenanschläge dorzulrgrn, und ich glane, Sie werden damit zufrieden sein.
Ick habe schon in drr Budgetkommission gesagt, daß drr jeßige Herr Gouderneur im Einverständnis mit mir die Odambofrage 1ri€dlichiösrnwill. Es soll keine kriegerische Expedition nach dem Odamb-dlandr siaitfinden, sondern die Sache soli friedlich gelöst werdsn. Wir hoffen, eine kleine Bahn zu bauen, die die Arbeiter wo'n, dort und nach dori' befördern soli. Jedsnfails soll alles der- ixttedru werden, was ans der Odambofrage eine komplizierte Frage xchaff€ir “könnte.
Was die Konzcsfionsgcseklschaft in NEU Kamerun Und die Handels- frriheit betrifft, so kann ich nur noch cinmal festsirllen, was ich be- rcits in dcr Kommission getan babe. Es wird Sorge dafür getragen werdrn, daß in den neuen Gebieten, auch in dem Konzrssionsgebiete die Handrlsfreiheit auch fiir die deutschen Kaufleute durchgeführ“; wird. Einzelne Fäile habe ich herriis in der Kommission angeführt will sie aber Hier nicht wiedrrholen. Freilich wird es hin und wieder, bri knigrgsnsiekyeiiden Bestimmungen schwer sein, aber grundsätzlich ist die Handelsfreideit durcbgefiiiyrt.
Meine Herrrn, das sind für heute die Fragen, die ich beantworten möchte. Ich möchte mir vorbehalten, W die Ausfiihrungen des Herrn von Liebert später näher einzugebrn. So dankbar ich ihm für scirie Ausführungen über die Schußtruppe bin, so tut es mir zu meinem größten Brdauern leid, das; ich ihm in drr Frage der Be- fiedlungsvolitik nicht folgcn kann. Ich werde mir erlauben, darauf ziirückzukommen.
. Ick) möchte mit der Bitte schließsn, meine Hsrren, unterstüßen Sie die Kolonialderwaltung nicht nur durch Geldmitte[, sondern auch moraiiscb, indem Sie uns mehr Vertrauen schrnkcn. Ich habe, seit- dein ich mein Amt angetreten habe, in die Gouderneure sofort das großie Vertrauen geseßt, und ich Habe aus Ihrer Berichterstattung gesehen, wie sich die Arbeitsfrendigkeit in den Kolonien gehoben hat, Geben Sie: mir und meinen Hcrren Mitarbeitern in der Wilhelm- siraßr dasselbe Vertrauen, daß ich dann in die Kolonien weitrr geben Werde. (Lebhaftcs Brady!)
128. Sißung vom 7. März 1913, Nachmittags 1 Uhr. (Bericht von „Wolffs Telegraphifckpem Vureau“.)
Auf der TageSordnung steht die ("ort es un der 'i Beratung des Entwurfs eines (Heft»,xzes,TF bestrHeerZd die MXL sein tellung des RerchshaushaltSetats fiir as Rechnungs- „ahr 1913, und zwar „Etat fiir das Reichskolonialamt“.
Abg. Noske (Soz.) in seiner Rede, deren An an Ystrigen Nummer, d. Bl. mitgeteilt woden ist, fortfabfrengd:in AFZ zuoffnungen auf eine rasche Entwicklung unserer Schsßgebiete sind im schanden geworden. Der Wahlsieg der bürgerliéhen Parteien sch Jahre 1907 beruht auf dem niedrigsten, verlogenften Kolonial- wycikoindel, der xe stattgefunden hat. Troß der wirtschaftlichen Ent- elf [MJ des Scbußgebietes hat der ReichSzuscbu eine Steigerung brabren. Wie Redner wolien grö ere Mittel. ür den Bahnbau dJMIefteUt wissen. Da m'ahnt do die Finanzla e des Reiches und fü dSchulz ebietes ziir Vonrércht. Bisher hat das Zülch die Garantie fek ie Ko onialanleihen u emommen. Aber die Zeit ist nicht mehr inM-dwt) diese aux“ den Markt kommen werden. Der Steuerertrag
en «ckußge teten ist nur auf Kosten der Eingeborenen
estiegen indem man ihnen ge " ' , _ „ „ genuber die Steuer taube a . TFF?!) Vaterlrche Fursor e der Regierung bewiTYe, da nzole k fta k ost Haus Und of verlassen mußten. Zu den Koßonial- stoben ommen'aber noch anden: hinzu, die ni t in diesem Etat De, LY! Ich erm_nere „mw gn den Aufwand für Pot und Telegraphie. ÖKcélsJabLn sur mrlriartscbe Zwecke müßten ganz bedeutend herab- e fru werden. Daß li'esße fich ermö lichen, wenn man sich zu einer d u fassung des, Verhaltm es zu den ingeborenen entschließen könnte daß Y.)?" re nicht langrr Zis Feinde anseben woliie. Fest steht doch, a „ en_cherwpfer unerhort“ die Folge der Schußtruppenerpediiionen gewéfen dsmd, bat dock)" der Aba. von Liebert selbst zugegeben, daß &]er gxi ersezlben der sudiiéhe Teil von Südwest fast völlig ent- L? et si. Professor Schilimgs hat dargetan, daß die Zunahme der bowFPiage hauptsachlich 'der Dezimierung der Eingeborenen- (HLW rrung zuzuschreiben ist. Die urückziehung der beiden Bclyußtrupperikompagnien, dre verspro en war, wenn der [ ahnbazi bis Tqborcr und einem anderen Punkt im Innern ge- bangt sem Wurde, isi iiicht erfolgt; als wir dies in der Kommission dedintrßa ten, bat dasselbe Zentrum, das so eifrig für die Verminderung bkrb C utztruppe eintrat, uns niederstimmen helfen! Auch 1912 (H' enbmebrere solchrr Expeditionen stattgrfunden, die Hundsrten won Binge orenen das cZrbcn kosteten, während die Schu truppe keine Zrlusie ckerfuhr. «zn den wenigen Jahren deutscbrr olonialpolitik ha en 19.) Gefechts stattgefnrzden, was die Vernichtung von Tausenden de EL'lbertcxusendsn won „Eingeborenen bedeutet. Die Behandlung erd ingeborenen .muß'rme beffere, muß eine menschenfrEUUdlicbe werÉp, sonst bletbt die Krirgszzefabr in ?crmanrnz; man hat Are mngeborenen als Menschen, nicht als Ar eitsviri) zu behandeln, Su'ch fnr1913 werdrn 14F MiÜionen für militärische Zwecke für udwefsi gefordxrt, daruziter aUein 4 Millidnen Mark an Pensionen. Zeute ist in'Sndwcsi dre Schutztruppe die NährqurÜe iür die weißen nsredier, die fir zit erhalten dienen muß; sonst hätte man die Fidsrwette Organisation zum Schutze des Landes durch die weißen 'nsiedler selbst langst durchgeführt. Im Schutzgebiet find nach Zeug- nissen aus der "Kolonie „selbst 6000 wehrhafte weiße Männer Vor- handen, denen hochstean die Bastarde, aber auci) diese nur in die! ge- ringerer Zahl, gegrnybersieben; dennoch will die Verwaltung nicbt znr Verminderung der. Militärlast von 10 MiÜionen Zersiebenr Der Abg. von Liebert hat trotz der Darlegungen ÉLF Gouderneurs Dr. Schnee iich gestern nochmais fiir die iedlung m Dcuiséh Ostafrika „eifrig aussprechen zu sollen geglaizbt und fick) dabei auf das Buch des friiheren Staats- 1ekretars won Lindrqmst berufen. Wir können auf diese Berusun imd Juf diess Empfehlung nichts geben; Von Lindequist hat ja an Zn Sudwest mir seinrr Veßedelungstheorie Fiasko gemacht. Dr. Solf 51)lai; semenOOptimiSmus, fur die Kolonialpolitik wirklich sehr nötig. „ lick) der „lbg. Waldstein Hat sich als Koioniaiopiimist Vorgestellt; Lr hofft anf die Einfuhr großer FlersYmcngen ans SüdWLst. Nennens- nxerteoMengi-„n wxrden don dort ni t berkommen, namentlich da die RetchvtagsMehrhrit die Zonreibeit für dieses Fieisch nicht zu rxtrbt. Der Abg. Semier fragt uns, was die deutschen Textil- ar eiter zu „unserer Steilung bezüglich der Baumwollkultur sa en werden;" DiSsL Frage ist völlig underständiick), dcnn wir ba en stet? fur alle Fordrrnngkn des Kolonialetais in dirser Richtung Jrstnnnit, und, ern Mehr konnte auch drr Abg. Semler nicht tun. Huck) die Audsrcht drs Kaffeebaues in den Kolonien ist srhr grrinß. „n Samoa nenni" man den Staatssrkcetär einen schönen Viel"- jVersprechexr, wan konßnte nach seiner gestrigen erc sagen schörien Redner. Seine Ausfuhrungen über die Arbeitc'rfrage Waren ja sehr
sympathisch. Die Vrrwaltung und die bürgerlichen Redner haben.
gelsrnt. Abrr seine schönen Worte müssen mit Vor'i tau eno werden, deim die Tatrn strben ,mit ssinen Wortleäion VFdersFchYé Cribstversiazndltäs) suchen s1ch die Weißen gegen die Konkurrenz schwarzer Urkcixer zu Wehren, weil diese als Lohndrücker Wilk62n. In Sudwxst Werden für den farbigen Arbeiter jährlich Zn Lohn und Ernahrung nur 300 «16 gezahlt. Dies ist den YMFM fchdn zu hoch, und die Regierung wil] dxiiir sorgrn, daß i? ohne nicht Üngßn- Wenn'der Siaatssekretär die Eingeborknen zu. Kultur heranziehen'wil], so (it das aanerkennen, wenn die Mittel zii diefer Kuliur richtig smd. Eine väjerliche Fürsorge ist es aber FM, wenn die Scbxvrrrzen dem Pflanzer dieuftvar get11acht werdkn. „ie Cingeborenenpoliitk war Von Vornhrrein eine Verkehrte. Man psropst diesen I'iaturkmdern Methoden auf, die ihren ganzen Ledens- geixwdhndeiteir9w1dxcrspr€chen, preßt sie in eine kapitalistisäye Schablone hbnem. Die blvherlJLU Erfahrungender Eingeborenenpoiitik sind qeradrzu a schreckend, und zwingen die Regirrnng dazu, ihre Wirtsch.ifts- und
Bodrnwoiitik in Südwestafrika zu ändrrn. Weil es A ' " fehlt, rufen die Pflanzexr nach einer V8rskiudung ÖT? EFFEKTE?
Jndirrkt wird ein Arbeitszwang dadurch cms rübt da ' grborencn eine Strucr anferlr t. Die Schwarzrii W?K?ZZ déi?) (?in
grhezr zu rurrde. Der Staats ekretär bai hier an ande ? als in I iorogozro; dort [)at cr in einer Rede gdenz FarnlixrrFLsdYoéYee? schaffung Von «lrbsitern dersprochen; seine Rede kam auf ein 9[11- gebot der halbenx Sklaversi hinaus. Das muß Widerspruch herdor- rufen. Der Bezirksamtniann von Tabora berichtet, daß 7341 Nr- bmter aus seinem Bezirk herausgewgen wiirden. Mair ist dabrr mit u'nlautercn Mitteln zu Wrrke gegangen. “Es gibt Ja. eine geiviffr' Sachsengangxreikaie Bevölkerung nimmt ab der Bodcn derodct. Zahlloyr (Gewalttätigkeiten und Ucbergriffé Lr "Werber kommen Vor. Das Familiknleben ist aufs schwerste grschadtgf, dzie Kinderzahl grrmg; wo die Werber ni t [)inkommen ntmmt die Bcdolkrrung zu. Niles das wird von achdcrständiger, dSeiir „berichtet. Und da, beklagt sich drr Abg. von Böhlendorff darüber “IM wir solche Dinge _bier Vorbringen. (Zuruf rechts: Einzcxlnc Fäilsx), em, das sind nicht Einzelne Faile. Man läßt dort die 261th falteu Blairs zugruride gehrn. Dirs Klima ist ungünstig. Die LLUtL be- JödtTUsisxichier Johrbackx Ökxtchtef, in einxm kläglichen Zustand. Man Ufskgéi sxZZacZSxx? ens entschließen, deri ;)rsst der Menschen zu rktten. ari_a )crangezogen werden sollen. Die Wei zu r' ' dortrJen Pressc den Gouverneur gn und Verspotteßn ihr?,eldfcertf; elrnnidrißx energisch fur die gewaltsame I„)eran-„iebung der Owambos sorgt Der Gorwerneur erklart selbst, daß die HungerSnot durch die große; Abwanderuyg herdorgcrufen Ut. Es fehlt eben das Vsrsiänduis sich aiif den KultUrsiandpunit dxr Owambds zu sicllcn. Jöre Unfähig- keit zur modernrn Arlxeit halt man fiir FaUlHeit. Ein Unternehmer hatt; die Angrwohnhcit, den Owambo, dcn cr sprechen woilte mit Sternen zu werfen. Da kann man sich nichi wundern iiber Ab- 1191911119 der Eingeborenen uns gegenüber. Man will die Eingeborenen nicht hochkommen lassen. EY soli eben auch der [este farbige Mann wre fich dcr „Staatssekretart io biumenreich ausdrückte seiné Hayde m den Dienst der Wer en stellen. Auch in der Kolonial- Yolitik soli, xmgeblich Re t Recht bleiben. Diese Dinge smd aher mxtrmander nicht in Einklang zu bringen. So war 19 HlLlCh der Arifang der Kolonialpolitik in Südwestafrika em Rechtsbruch schlimmster Art. Man hat den Leuten einfach das Land'fortgenomamcn und re, als sir six!) zur Wehr seyien zu Paaren in die Waste getrie en. Man will das Recht der Ein-
tern dadon, das; die Owambos zur Arbeit in Südwest-
cborenen nicht kennen lernen, man hält abrr an der rügelstrafe
est. Diese Strafe ist allein in leistet Zeit 7389mal r „[ Tkommen. Kamerun heizt deshalb an der ganzen KYste FILME?
rinfundzwaxrzigerland. ian sollte den Eingeboreie d s tnfluß aus die Rechtspflege zugesie en. Als evi äntxrxéfxxierEirdY
Schutztruppe ein 10 jäHrigcs Negermäd en der ew lt' t bekam er nur 6 Jahre Er än nis und weil Lexa *g 6, daß es siarb, leklexeorÖstersFbkien,FllrddecÉachIn B , i Ze Strafe den Werßen an m er a , ein 4jäbrigcs weißes äd en der zuild haben. Er erhielt 8 Jahre Zuchthaus. chW2geFedesY m en Bestrafung kochte, die weiße Anfiedlerseele iiber Fnd man Verlangte direkt die Todesstrafe. Den Bau don Eisen:, Érbnen wolLen auch wir fördern, aber nicht in einem Hurratempo. C9 geYt nicht an, daß eine Handvoli Weißer mit dem Gelde der inge orenen nach Belieben schalten und walten darf. Deshalb wußte wenigstens in Ostafrika ein Farbiger mit im GouvernementSrat srßem Wir Verlangen Regierungsfchulen, damit die Eingeborenen
erufung einge e i. Ein 16jähri er
zwischen den einzelnen christlichen
nicht in das Gezänk der Mis ronare mit hinein e o ' Sudwestafrika fcbli t man d_rekt die Farbigen LoFi “anßekrdFrunFsk schulen aus. Das it doch eine nextck Sorte von väterli er Für- Fkk)“: Das ist einfach das ostelbiscbe Rezept, daß die dümmsten rierter die besten sind. Die HaussklaVerei muß zu dem festgeseßtm Ze tpunkt aufgehoben“ werden. Den Versuch, die Eingeborenen von Neuguinea wirtschzrftlr zu hfeben, begrüßen wir. Unseren Willen zur Zofitwrn'Mitarbeit ha en wir nicht nur bier, sondern auch in der dommrssron' oft kundgegeben. Aber die Eingeborenen dürfen nichr u"rch,ostelb1scher) Fusrl verseucht_ werden. Was im belgischen Kongo TOZrlrtäyunisstwrFuM 1-1?) auch _m Kameruy durchfübren lassen. Wir E WFK??? ein.ur e ne geistige und wirtschaftliche Forderung der . g.* artratb(Zentr.): Ick) mö te die An ' Lie Koiomaifrauensghule in Karthaus déi Trier YZFZJLÜÉF esicht keit einer Rerbx von'Jahren, ihr Weiterbestehen ist aber in ZYUM? gesiell't, wenn Ltcht eme nachhaltige Untersiü ung seitens der egterung rmtritt. zhre Lage gewährt eine gute Zinsbildung dazu Iiir noch" die_ enge Verbinduxt mit einem gut gelei'eien Krankeéhaus. [ e Sch11lermner1 werden'm t nur als ausgrreifte Charaktere ent- affen, sondern smd auch im Haushalt tüchtig angebildet sodaß fie aÜenALbleoLrOdererchlder TréFen gervacbsen sind. - . r.“. 11 er - ciningen (fortschr. Volks . : . NonL Hat mchi “zum erst'm'i Male unsere Steliungy )zur ZMF- politik- emer spottischen Kritik unterzogen. Wir haben umgelernt YFZ, (iber auch das System hat sich Xändert, der Uebergang Von, » 1?) el zu Dernburg, Lindeqmst und olf konnte nicht ignoriert- iÖcrten. Wir haben auch erkannt, daß aus unseren Kolonien etrvas u"es gemacht werden kann, wxnn die Verwaltungsreformen ein- gexubrt werdxn, fur die wir stets eingetreten sind. Wäre es untrr' 10'chen Umstanden nicht eme Sclande und Schmach gewesen Wenn wir, nachdrm Hundnerte Von 2) iliionkn in die Kolonien ,gesieckt worden, nachdrm Strome Yiutrs für sie geflossen sind, in der negativen FFZFUJYYULL ?,escmarZ hiatltEZÉi? dUnd war es nicht Ramsay Mac- , 1191 € '«ozai , er den deut? en Soi ins„Stammbuch grschrieben hgt, „daß sie zu Léa „totcrzna[(“dZLiZI1t?Yeti?“1 eboren, war es mehr der hanndiscbe Sozialist Van Kol, der auf dem tuttgarter internationalen Sozialistenkongreß die deutschen Sozial- YFYFJYZ) aqufFZZrir, ddochseniZlié an ihrem Schmoliwinkel beraus- _ . an ere a i nen aucb Lsjern de Waldstein gesagt. In der gestrigen Rede des StZatssekretäxs ?FÉH wir f_ast unemgeschrankt unsers Zustimmung geben, insofern er nicht Zur cm vrxschwommenes Weitbrüdertum, für eine Humanitäisduseiei on?r„rn fUr die,(*;7,rzic'k)ung der, Eingeborenen znr Arbeit für dié pra tische Hrimanitczt, die «Humanität des gesunden Menschenderstandes ei'ngetrete'n isi. Em gratzsamer, raffinierter Strafkwlizug ist aUcr- dings, em schlkchtes Mittel für die Ueberredung zur Arbeit. Es gibt doch „aber auch „große“„Miitel zur Vornahme disser Ueber- rSedung dex Eingeborenen, und 'em solches Mittel ist unzweifrlhaft die Echuie, s12 ist das bxste Mtttei solcher humanen Ueberredun der ingeborxxreir zur,praktischen Arbert. Ueber das erhöhte Inisres?e an unserrn Schulrri m den Kolonien kann man sich nur freuen. Für die kulturelle Entwicklung unserer "Kolonien ist das Maß des Rechtes des Stgats an drr Schule don lwchster Bedeutung. Diese gro e Frage gehört Hor das Forum des Reichstags. Eine Denkschrift des olonial- Zmis, die mrr zuganglich gemacht wordrn isi, bestätigt, daß das Auf- YÖWXÜÜ des Staats ubrr die Missionsschulen besteht und Von den „Missionen auchaiierkcznr1twird JU asien Kolonien scheintrs aber damit nDicht cin; Jirixhniaßig auSzusrben; wenigstrns drückt sich die Liiks rift „ bezuglich Deutsrk) Ostafrikas schon sehr Vorsichtia aus und bczrzglich Sudwcvstafrikas liegt die Sache noch zivrifelbafter: Haben iii Sndwrstafrika ubrrbauyt Nedifionrn stattgefunden und wird das Redtfionörecbt durch dre Missionrn anerkannt? Bezüglich d€r staatlichen Schulrechie besteht tatsächlich noch große Unklarheit; es muß Klarheit gxscbaffen werden, denn sonst möchte der Zeitpunkt uche sein, wo diese Unklarheit zu einer schren Gefahr für die Ent- wi'klima drr Kdlonien wird. In Deutsch Ostafrika, in Togo und Sudwest 111 ein schwerer Kampf zwischen den Missionen aus- gebrochen. Das System der territorialen Urberlaffung des Schul- rrchts an die Missionven bat dolikomrnen bankerott gemacht. Auf diesen Standixunkt hatte „frei) der Staat Von ailem Anfan an nicht sirÜkn [_olien; es 11,1 des Staates unwürdig, seine echte derart" ohrxe xrde Gaxraritre einfach aus der Hand 11 geben. Wo ml) ubdr 30 Missionsgxseuscbafirn in schärfsier onkurrenz Wegen der Schulen befizrxdrn, 111 es Pflicht des Staates, darüber zu xry'rlrachen, m welchem Geist die Jugend erzogen wird. Eine p[anmä igl: Cysficht drs Staateßgtbcr' die Miisionsschulen ist absoiut notwen iF ine zu große Spariamksit auf dem Schulgrbirt würde dem Starriré srl)r teuer zu stebxn kommrrr. Die Schule ist Von der größten Be- FYMW“ namentlich gegenuber der sogenannten islamitischen Géfahr aiilcNZFlrsetkeill]UHZFFFZLHSHWÉLOU inn ?erlin cm?ck erfolgen und kein Mangei * "„ . wr er er von en doriien Le e " ' Faruk)“ geklagt, daß cm" großer Stelirnwecbsel gsiatifiZdexkreld'ZZ stÉZdemZÜrtÖYIYL ZichtHernÜtd Yersden, daß sie 40 bis 50 Diensiw '. o 8 a_ei1, a 18 eine ganze Men 8 VO Nb - fxtnktwnen Haben. Es wird auch darüber eklai g 'n L en- „Yiirslehrcr schiechter _brzahlt werdrn als di€eZ TaZélöFÉréW F?rrbiOJFÉ YFZ ÉZKsFeLTidnY-ÜdsiZYT ssisnd8 nrw init Rektoren angesieiix. Die .“ ,' ae enerki uw . -' ZYézellOeisitaifnZiva qu YkiéansY rlro nicht HeseßteßdenYiaTVMiYÖsJé ; ri a' e „(1 er e,rer eingesciyränkt wird D s " , mehr als bcdenkiich, gerade wech drr islamiii cn “ ' (: ware ?ErzLZcrgernbat gemixtzt, die Rrgi€_rrindsschulen LYrenGZZHZÉiZYZZÄ Fiirth fudiedeZordzgtlsFrli'len TFmchliil-h 55151? die Regierungsschulen „ ,' ,' 8 we iz? au"ieen - bZcitigcn, darin smd sich dir Sachversiändigrn MZH) ßDer ((zZutaaF-
sekretär sagte, die islamitische Gsfabr solle Zaralyfiert werden.
Das kann nur durch die RegieruMsschen ges ehrn. Der Streit , , ' ' ' i ionen ist ni t '. YFZLFFFJGFFNJYQYLitiTcn.f lZOice YJieansscherréesein ex'n Lie?" , 16» en a * m uld. Die M's' soÜten sebr Vorsichtig skin In ein ' 3 ' MMM , . geweihtcn Krrtsen [ t FessoFTiiiffe wegen ernes'zu grocn Bekehrungseifers )dTr MFH??? a r.ch bat wsder eme chritliche, noch eine mohammedaniscbé
Aufgabe, sondern [edi ii di ' ' FFT?!“ fü Das sBeispxizelbg Ögiands- , dde Tchwarzen zu kulti- ' ." r „un ma ge end sein. Der [" FTlxgws-Zn Sitten und Gebräuche der Eingeborkxxéieéikxdexr Yeckéxetgcdeiä Vexent en _Mis ronare vor, die Zwietracht säen. Ich erinnere an Jas ([ck?de enbtm uda.n./_Unfere Regierung sollte die Religionsfreibeit Es cr;,st (reienr€ ÜLPYÜF? ?HYatZFLELHL gFeniZlJer deris Missionen wahren. Kulturwerk, das in erster LinixnedliefMleldjxxitien auf das große YYY YZF Ft erztUFieiiYoLZscZulenÖÉtsächiickTHZerleicsltueé [WFT , e u 11 au nden Koloni . Sli der Eingeborene zu praktis rm Unterricht [1 " l en o werden, so find die Schlien das beste ÜiYalhicb herangezogen Staatssekretär der Srbulfrage erhöhte A € dazu. Möge der d ufmerksamkeit zuwenden und wi(ejhßecrÉa-tlicl)en Rechte in unseren Schußgebieten auf das kräftigsie
rößten Kolonisators,
Abg. Keinatk) (nl,): Die Mehrheit des Volkes will eine
Kolonialpolitik, so war es 1907, o it es "
Jo en Kosteri müssen wir immer dasraufsBedaJtUttTrbnéxgexxHeirmin o onialpolitik noch eine Saat aul Hoffnung ist. Die ,Er ol d leßten Jahre berechtigen uns dabe ge er Zwßtlicxnd ÉrreliFesHit bZahl)rbunde'rtrn,fwir: erst eit
. den wir an dem ebiete sErftolge erzielt, [die selbst englische Reiseniéeer iTanYYFFZT e en. Die Art der Kritik der Sozialdemokratie fordert zum
zu einem ewiffen OptmiSmus. Zahrzebnien Kolonial-
iderspruck) heraus. Auck) wir üben Kritik. Aber man muß
darin Maß halten Der Wert von Neuka ' . merun w För !skeptisch betrachtex. Ick) warne vor einer:???) Z?" IFJ xteil auf Grund von einzelnen Nachrichten. Dem Urteile des Herrn Zimmermann stehen andere gegenüber. Es ist mir zweifelhaft wie wr mit der Schlafkrankheit dort fertig werden wollen. In “Neu-