1913 / 59 p. 5 (Deutscher Reichsanzeiger, Sat, 08 Mar 1913 18:00:01 GMT) scan diff

ganze Halvmg der Bestrebungen dieser

ck in der Geschichte ist von allem A

si in Ostafrika betrifft, Staaksjekretär 166 nun abrvarten muß, wie . von Liebert hat der daraus gemacht, daß sie

fördern, äußerlich, aber auch innerlich_ dort!: die er Beamten gegenuber d diese überall geleisixt haben, das steht uxwerruckbar f

Das Christentum

anders als in Ostafrika.

kamen:: liegen die Verbältui e dabei völli onsgesellschaften dort" all-

es, die Re te der Konzes ken und diese Gebiete auch anderen Gesellschaften Vermmderung der Umständen neue

kerung und all Mi sionare. ' Was erörtert zu werden, unserer Schu gebiete. Ku turmacbt Was die Kletgfiedlungen , ich dringend gewunfch vor mtr gesprochen st zu der Sache s Budgetkommisfion ei den Bericht des früh Lindequist mit Stillschwei qetan. Ich wollte, daß Bericht, den der Gouver sekretär von Lindequist ha lungsgebiet Deutsch Osiafrikas, erstattet, und dieser Bericht 1 für Sozialpolitik gekommen. . _ standet und gefragt, wie e's möglich ware, so Versteckten Stelle erschie_n; Die Sache bat aber einen Hmtergr batte eine Untersuchung verqnstaltet 'ube ' keiten im Auslande und dafur bexschtedene Kommr eben Kommission stand und stJHt noch heute d'er diesem hatte der Staatssekretar bon Linquu'tst Wer das Buch Von Lindeqmst kennt, [ck zu der UeberzeugUng kommen, daß [)in sor fälliger, reicher Beobachtungen em mehr versteht als mancher andere, eben muß, soweit auch diese Gelegsnbeit bsnuyi,

gell t YMMD?" Z ei Zurückzi !) !:

ma en. a ner e un 0 er zu aten. Das könßte unter Die Kosten für sie sind allerdings sehr Trotzdem müffen

cher zu stellen. Die Schuß- e bestehen bleiben, da brungen des Staats- ' haben das Ver- en auch die Tat folgen 8 Element des Landes.

truppe kann ich nicht r nde zur Folge . 3 besonders im Verhältnis zur Kopfzabl.

unsere Schutzgebiete ald das Schuytruppenge ey.

e nocb tra , auf andere trupbalb rßvüxZschen YK b d P li 't _ pemu aerau neen er o zetrup beide andere Funktionen b , sekretärs kann ich im allgemeinen zustimmen. trauen, daß er seinen theoretischen Ausführun find das wertvolls . Deshalb muß d e Verwaltung alles daran se en, um ihre Troß aller Anerkennung der

nen gewissen Vorwu eren Staatssekretärs und Gouverneurs D en übergangen habe. Ich babe das absichtlich ck) der Staatssekretär erst fesilege auf den neur Dr. Schnee gegeben bczt. Der Stagts- t im Jahre 1908 eine Reise ck das Sted- emacht, er hat darüber emen Bericht nachher in die Schrift bes Vereins Das Hat der Abg. von Liebert bean- daß dieser Bericht an einer ihm das wohl verdenken. und. Der Verein für Sozialvolitik iedlungSmöglich- sionen eingeseßt.

Die Ein eborenen

ätigkeit der , vermehren, ebenso mrÉ die A rt Werden. ' einzelnen Kolonien. wie _der Abg. ranzoien lernen. einsiedelungen in igend. Wir bitten, uns und wieviel

vermehren. mu man die Regierungsschulen

tung der deutschen Sprache geförde

tiges Bindemittel ' _ Ge abr des Islams halte ich nicht, fur so gro In Schulfraaen können wu" von den, Die Aufklärungen des Staatssekretärs uber die K* Oßafrika waren für uns nicht ganz bestrei- zu erklären, was er unter Mittelsiedlungexx Versteht, Ka ital dazu ebört. Der Abg. Erzberger wuns t, daß die rauen miknebmen können. ' en Arbeitern und Beamten nicbt Versagen. Diese Frage aber sie bringt auf der anderen Seite sen wir so rasch al? möglich en, damit wir wenigstens zu einem Ylemen Tetl ftlici) unabhängig werden; sitze verstandige, ziel- bewußte Kolonialpolitik werden wir immer unterstutzen. Dr. Oertel (dkons.): redners kann ich durchaus beistimmxn. " des Kolonialamts und unssrer ganzen außtyarti Auch wir haben Kritik u n und werden sie auch ferner üben, aber im großen ganzen find erzeugt, das; der jeßige Staatssekretär der rechte Mann Weiter stimme_ ich der Ausführung zu, möglichßt viel Frauen nach beste Ausfubrartikel, nicht als ob wir die Frauen

Es ist Pfli t des Reichstags, den rage gefördsrt haben

Man wird r die An

An der Spitze der deuts rofeffor Sering, und inen Bericht überlassen. bitte es zu lesen, der muß auf (Grund unbefangener, Uskann spricht, der Von der Sa Mann, auf deffen Urteil jeder etwas urteilen kann. Der Abg. Rosie bak au, . , um das Urteil des Staatssekretars von Lmdeqmst als nicht maßgebend wird er dieses absprechende Urteil mit Der Deutsche Reichstag hat aber [ dieses Mannes zu stüßen. SoUten chen jener Reise und heute [is_gen, dre Ver- dasz das (Gegenteil won War, so würde ich das führte in diesem Vuche Denjsch Ostafrika, sondern auch Bahnkn gebaut seien. Von 10, 20 bis 50 113, Er msint, daß solche

kleinen Be- s ondern bedingt

scheint man in dicser Fraße'anderer Als ich in die Budgetkommtffwn kam, die Denkschrift dss GOUVLLULUrI Dr. Schnee. der Urieilsfäbigkeit des GouWrneurs, aber er sslbst zu ssiner eigenen sagt in vielen Punkten: ich nehme an vermuten n uns geläufigen Redechndungen er nicht auf ganz festsm BodenVstsht.

ebf zu dem Bericht des Staatssekretärs Ailerdings meint auch der GOUVLrncur, viLlleicht gedeihlich smd,

wo einsr dauernden Besied- Möglichkeit

Ar eiter ihre [1 man aber am!)

spielt ja finanzieü eine Rolke; ' Unsere Kolonien mit zur Entwicklung bring vom Auslande wirtscha

Wie ich dissen kenne, Gelassenheit und Würde tragen allen Anlaß, sick) auf das in den 4 Jahxen, die zivis hältnisse sich so gcwaltig geandert haben, dem heute ricbti wäre, was damals,r1chti Herr von Lmdequ

n des Vor-

Vielen Ausführun e ertrauen, das

Zunächst dem er der Leitun Kosonialpoliti angesprocben bat. wir doch üb am rechten Plase ist. _ es dringend S ußgcbieten

nicbt Verstehen in gewissen Kilimandscharo usw. kleinere [i

aus'zufübren. , nicht nur mittlere Besiedlungen,

haben können; entbehren onten, draußen Von Herzkn gönne. privatkn Organisationen, die diese große . und auch in Zukunft fördern werben, aufrichtig zu dankén. einer Kleinigkeit bin ich anderer Memung als dsr betrifft das den Abg. Zimmermann, „Deutschen Tageßzeitung“ nicht nu auch Neu Kamerun besucht hat.

erwerbungen von Anfang an sehr ziveifelnb " weil sie uns den Vorgänger des ]eßigen Staatssekcetars ge- der Preis war mir zu bochz aber ich hgbe mich rx!- en überzeugt, daß Neu Kamerun zwar kein Paradies, aber ein ist, aus dem s1ch bei kluger Arbeit etwas machen läßt, und etivgs anderes konnte dEr Abg. Zimmermann auch nicht sagsn. Selbst- nach meinem Rezept ganze Jahr bloß gesehen, beruht auch auf Andexe Haben anders geurtxilr

ck) wären, namentlich da, wo Unter Klein esiedlungen verstßbt „er Flachen unter mitkleren solche Von 50 bis 100 im.

ungefährlich und xmpfchlenswe triebe spricht er Im Kolonialamt Worden zu sein. msinem Play zwchif1€ nicht an bat ksin rechtes hütet fich vor Behauptungen; möchte glauben, ich glaube, zu dürfen

Vorredner. Anregung dEr r die übrigen Schußgebiete, sondcxrn Ich persönlich bin unseren Neu- gegenübergetreten, schon

Meinung ge-

der mit auf fand ich auf

Anffassung.

kosket hab?", Es scheint,

Denkschrift dxs Douwernenrs st Von Linquuist im Gegensaß. ' das; mittlere Bcfixzdlungen mögilck),

und offen aus, daß selbst in beieten, lung gesundbkitliche B€d6nk8n mc!) kleine'r Siedlungen in dem Sinne, _ Familie ohne farbige Arbeiter„11*ixt1chaiten, duxchwe Schnee kennt ja die Verbalrm]

kolonialen Erfahrungen, er ist em " mich bleibt die Autorität des Staatssekretars v Ick) hätte die Sachs s

angeschnittén,

verständlich konnte

Kamerun durchstreifen; auch gehört, , Briefen zuverlässiger Gewäbrsmanncr. . Es wäre ja geradezu Unverständlich, Wenn uber „solcth N-eulan'dbic Ykeinungen nicht auseinandergingen; aber aucb dre scharfsten Kritiker erklären es für ein Unrecht, Von dem Lande zu de_banpien, es tauge Pesfimismus ist unter allen Um- solchen Verbältniffen das AÜerschlimmstE, Auch dem Abg. Dr. Müllsr-Meiningen 7- ein verhältnismäßig seltener Fal] - kann ich zustimmxn, bssonders in der warmen Anerkennung dsr Lehrer in den Schmzacbteten. ich habe Gelegenheit gehabt, zu prüfen und zu. beurteilen, Was

nicht unmittelbar, dem Danke

Missionsschalen,

und was er geschrieben hat,

t entgegenstehen, diE daß dic: AnfisdlEr selbst mit ihrer zu Verneinen sei. eise und seinen VertrausUswcrter Mann, aber “für on Lindsquist einiger- cbon in der Budget-

es seien nur Sümpfe usw. ständen besonders unter

was wir Haben könnsn. maß-xn maßgebend.

kommission

der Staatssekretär Ick) wolltxx,

Mvas mshr Posixives setzte. Er hat meiner Eckvartung emtspw'chcn, ichbanke ibm dafur. ngk, Kleinfiedlungen iverdkn Mr nichk fordern nicht für gkdeiblich, dagegen w ist, bis zu einem gczwiß die Güte

die Herren und Möchte“

mittelbar; ick) schließ durchaus an,

ivescntliche

, ici) halte das dort sowisit es möglich Dkk Staat§10kceiär wikd aus dcr Budget-

wird sich Vjßl- Zahlen nicht nennen Linqunist in

der Regierungs- “Msn mir mitilsre, Aufgabe der Verwaltung ist, der fie sich nicht nur mit d€m Ver- stande, sondern auch mit dim Herzen widmen muß. Wir ersparen auf diesem W€ge sebr vi€[, wir nuZen Zücht nur den Eingeborensn, sondern uns selbi'i, wenn wir doxt eme richtige, tüchtig-z, in sick) schloffene Schulbildung zn entwt auch der Meinung, das; wir ein'S _ _ habe Mick) überzeugt, daß die DMM so mchi Mtter gehen. Ich [) nicbt ein so großer FrLund der StaatanmPofEnz wie Dr. MMU- Meiningkn, abßr der Staat muß do

swissen Grade fördern. aben, nachher djésü Crklärun ion zu besiätigen und“ M sriycrtern. sicht darauf zurückzisbizn, da;; er [UstUUMtL' könnS. VieÜ-zicht bietet bis Abgrenzung, die Von seincm Buch Denkschrift des Dr. Von dSm prev _ LandkvirtsÖastsxnini]i€r

(ksln Vcrsteben. Ich Persönlich bin

chnlrecht dort fcitlsgen miisssn; 1ch bemerkenHWerten

ßiscbcn landwixtsehaftliÖen Ministerium ck) ein SchU1recht organifieren und auSemandLr,

auch die „Hand drin bkbalten. Ich hoffe, wenn die Frage einmal eutschland akut iverdßn solktc, daß Erdiese SchußgebistStnxinung auch auf Deutschland übertragen wird; er bestätigt mir das. Ick) möcht? aber doch driti end Jeb glaube, _diL solchen Reoi1ion€n nicht schr enizückt, weiß ganz genau, das; soll hierin also nicht übsrtreiben. _ gesprochen, ich müßte dicselbe Zeit aus die Entgc und das ist zu bisl, wir würde:; auch nach die angenehmer Unterhaltung jedsr aux seiner Anschauung Verbleiben, die Kluft kam nicht überbrückx Werden, wir müssen uns so abfind€nz manches Hat auch der Aba Keinatb vorwsggenommen. Unberständlich ist mir, wie man im Zusammenhang mit der Schußtruppe Von Menschenjagd und Maffénmord sprechen kann. Menschliches geschieht

Winn wir erst in e und enxliciy in di? Wege geleitete bcrantretsn werden, dann brauchen icrnng der Oxdländcreien si? wünsxöen, werdan cher ungefähr 80 000 so viel babcn wir jsW nicht über- wir über1chü1sige eine Arbcitsstätte

ist bis zu einem gewissen Grade zuzngkbcn. Prenßcn an die längst Ersehzit Kultioixtnng der Ocdländerelsn , wir Banern. Selbst Wenn wir die KUNW so durÖfÜHrLU, wie der Abg. FLJWX und ick) nach den Berechnungen dcs Baueru anzusiedeln sein; Aber es kann die Zkit kommen,

Abkr anch

anznstcllen. ebrer, die ihm und auch mir nahestehen, find Yon - un_d ich als alter Schalmeister den 1auckr|tcn Aepfsln gehören. Man I)er Abg. Nosks bat 1x Stunde nnng Verwenden, n drsi Stnnden

Révisionen

Gebsimrats Fléis

Banérnsöhnc wohl “draußen

finden können. ' möcbten, und die dort eme Ar daß Von Lindequist ? Leute dorthin zu senöcn,» ' daß sclbst fiir klsénß Siedinngcn em

"eitssiäiic finden werden, Bsricht recht behält. ivollta anch bon Linquuist Vesiß bon abwartmi, wie sich der ich bin Anfkiärungkn immer zugänglich, Nock) ein paar Worte Farmsr ist cht LWL ungsheuer Ich Habe bor Einigen T haltén von Linkin ManUe, dcr nicbt dnrcs) seine Stellmxg in dsr Oeffefnt- Man ist in Südwest VLL[- Von der bloßem Weidskulfur zur Ack€r_- e Qnelie dEr Not. Man ist kaufsn und fiel) Ackerbau- urch ist man in fahr n1if3liche Ver- Gewährsmann

miT scinem

Ganz mittellos nicht, er meint, _ 8500 bis 10000 «W nötig scx. Staatssekretär hierzu stelii ;. zunächst bleibe ich bei mxmcx Dic: Lage unjcrcc

Menschlichks, allzu dieser Seite; _aber Männern dort, die ihr Blut unter dcn schwierigsten Ver- hältnissen cingeseßt Haben, das nachzu_sagen, gehi über'mein Vcr- ständnis binms. Der Abg. Noske berstlcg sich auch wsiker zu der Behauptung, daß Kolonialpolitik und Recht unvereinbar sei, wird biSWeilen gesündigt gegen die_(H€se136 des Rechts hüben nnd drüben; aber nun schlankweg it) Va_u1ch und Bogen zu ingen, Kolonial- politik und Rechtsprechung ser mit dem G " , vereinbar, geht wieder weit übkr mein Verstandm? hinaus. ruf bei den Soz.) Ick) beneide Sie um dieses Vkrstcindnis nicbt, ick) ch, daß mein Verständnis für derartige Dinge be1chränkt ist, Ich möchte eini es Über die mir

auch Von Anffasiuxig. Über Südnwst. _ , traurige, so traurig 1in me einen Brief ans Südwcü cx selbst Farmer ist, der aber . lichkeit die Verhältnisse beurtcr fach, wenn auch nicht überal],

baukultur übergegangen. dazu übergeganaen, maschinen anzuschaffsn, und dad hältnisse geraten. unborbergesehene

BefferungSzufälle ' FarMLr in ihrer Existenz Wie sollen wir nun den Farmer dau G o t b ein: Durch Viebaussuhc!)

nur nicht durchführbar. ' mission auf die großen Schwwrrg Einfuhr bei uns gegenüberstehen. ohne weiteres nicht ändern.

auch_für alle anderen Vertrags Zoll1äyen kann Südwestafrika n Einer der Führer _? ' schrerbk mtr,

sdankkn des Rechts un- Hierin Liegi di

und es wird beschränkt bleiben. 4 ' heute am meisten am Herzen liegende Frage der Cinch orknenerzichnng, der Siechmg und über die brennernde Frage in Südwestafrika bor- bringen, was bis jeßt überbaupt zu fchkecht Mgaekommen ist. Was der Staatssekretär über die Erztebung dsr Eingeborenen'sagte, war in der Form außgezeicbnst, voilsndet, axle Hochachtung, m der Theorie zweifellos richtig, _aber es blieb Tbxorte. „_ darauf, was der Staats1ekretär nun „anfahren wurdk, um s Theoretisch zweifellos richtigen Gedanken m_ die Praxis Ich mache ihm daraus keinen Vorwurf Er bam? fich damit geholfen, daß Werde in den Verschiedenen

ja viklleicht ruiniert sein. (anuf des Abg. ut gemeint, si m der Kom-

LTJ?) YFM? i (" war 6 annt Lr Wan"? 11 “;ck 9 sp Dcr Abg. Goibein bat ja_sc[b ' kcitcn bingéwiUen, die der Viel)- Wir können unseren Zolltqrif so obald wir das tun, müßten wir ihn länker berabseßsn. Und bei den jetzigen tit anderen Ländern bei uns nicht er Farmer, der das Vertrauen der das; unser eigentliches bon Johannesburg Bodenkredit- Es ist dringend ck in dieser Tagung verabschiedet rden nicht gemigxn. _ orcxanisiert, das muß unterstubßt

cb ersucbe den Staatssekretar, Die Herren in sich, sondern für das ganze der darüber

umzuse en. Da

hat er Versagt. wenn gefragt, aucb versagezx. ' er meint“, wie das auszuruhren set, Verschieden ' kann kerne ch stehe durchaus auftdem Bbden der Bo die die Religionsfreibeit fesileatx Ueberzeuqung ist Kultur obne Christentum un- ne Erziehung zum Christentum Wenn der Staatssekretär mit sei die Erziehung der ätte ich herzlich gewunscht, daß durcbaeklungen

Was diese christliche Ku die Missionsbestrebu

konkurrisren. Farmer genießt, , in Südrveftafrtka Der Staatssekretär bankcn für Südrvesiafrika notwendig, daß dieses Geseß no Aber mich diese Bgnken , WL haben sich schon genoffenichaftlicb und wohlwoüend gefördert werden. diesen Genossenschaften möalxchst_ schl? (Südtvestafrika bitten nicht allem Land, das sonst einen 7117

gültigen Richtlinien rscbrift des

SÜußgebiethes-Zyes, Absaßgebiet

meiner persönlichen möglich, eine Erziehung zur Kultur oh ist fur mich pe Recht bervvrgebo - Eingeborenen “„der Gkkanke

ordern müßten, _ Ich bitte den Staatssekretar,

in Aussicht gesteUt.

undenkbar. en c!!))at, unsere Aufgabe Die Farmer

' s wentgiens ell zu helfen.

mindestens ' [tur stärkt und„kr_äfttgt. ngkn krafttgst zu

weren Rückschlag erleiden würde,

hinaus auf uns zurück und auf unsere Yesamte Kolonialpolitik eit!- wirken müßte. Jeb ielt es desbal für meme" Pfli t, drew Schmerzen bier vorzufü ren. Wenn der Abg., Muller- einingen icbon über die afrikanischen Worte stolpexte, so rst es dcch"der bksxe Beweis dafür, wie nötig es „daß wir bedacht sein mussen, die afrikanischen Namen allmablrck; durch deutsche zu erse'xzcn.

Furuf des Abg. L e d e b o u r : Lauter Hobenzollernnamen !)

ch bin aucb mcht abgeneigt, in diesem Falle einem wenigx angenehmen Ort den Namen Ledebourdorf nicht zu _versagen, Wenn meine Vors läge durcbaefübrt werden, dann bin ich uberze1r,1_t, daß troß aller 1 limmen Erfahrungen unsere Schuygebkxte em hoffnungsreicbes Neuland nd, dgs die heimisäoen Erzeunge m eincr für uns gedeihlicben Wei e er anzt und de en hexanwa sende Be- völkerung, wenn sie gesichert iZ gegen die ecbselfalle der Zukunit, bodenständig und treu deutsch wird. - Um dieses Ziel zu erreichen, werden wir immer zur Mitarbeit bereit sein.

Staatssekretär des Reichskolonialamts Dr. Solf:

Meine Herren! Der Herr Vorredner hat mir über mein gesicrn Ihnen vorgetragenes Programm der Eingeborenenbeband. lung ein paar freundliche Worte gesagt, zugleich aber die Kritik daran geknüpft, daß es doch elwas theoretisch wäre. Für die freund- lichen Worte sage ich ihm meinen besten Dank. (Heiterkeit.) Daß aber diese Ausführungen zu theoretisch gewesen sind, diese Meinung habe ich nicht. Diese Meinung kann ich auch nicht Haben; ULM ick) Weiß, wie diese Darstellungen entstanden sind. Sie sind durchaus keine Theorie, sondern fie sind der Extrakt eines 15 Jahre [ÜUJLU tagtäglichen Verkehrs mit den Eingeborenen. Ick) glaube nicht, daß" man behaupten kann, Haß diese programmatischenAusführungen ciivas- vom grünen Tisch an fich babsn. Sie find am!) nicht hier entstanden, sie sind in Samoa sütstanden. Als damals der Herr Staatssskrctär Dernburg sein Amt antrat, hat er die einzelnen Gouverneure auf- gefordert, sie sollten ein Programm entwerfen, wie fie sich ungefähr die Entwicklung ihrer Schußgebiete innerhalb der nächsten 10 Jahre däcbten. Dieses Programm habe ich damals angearbeitet, und inner- halb seines Rahmens bin ich auch auf die Eingeborenenfrage ge- kommen. Das, was ich den Herren gestern vorgetragen habe, ist genau das, was ich damals in Samoa für den Herrn Staatssekretär Dernburg ausgearbeitet habe. Es ist also nicht 9.6 1100 am Schreib- tisch entstanden. Das; dieses Programm nicht theoretisch ist, wcrkkn Sie, wenn Sie sich die Mühe geben, es sorgfältig zu lesen, daraUs erkennen, daß Sie die praktischen Bedürfniffe unsexer Kolonisn mit Leichtigkeit unter die einzelnen Sätze meines Programms subsummich

können.

Ich habe gestern schon ausgeführt, daß aus diesem Programm z. B. ganz Von selbst folgt, welche SteÜungnabme icb gcgenüi-Zr den Eingeborenenkulturen und gegenüber den Plantagenkultursn habmx muß. Ich möchte heute aus demselben Programm dem Herrn Wg, MÜÜer-Mßiningen die Antwvrt auf dis Anfrage geben, wie ich mich- zu den Schulen für die Eingeborenen Verhalte. Meine Herrkn, es geht klipp und klar aus dem Programm herbor, daß ich ein Frcxund und Anhänger jcder einzelnen nsuzugründenden Schule in jedem Von unschn Schutzgebieten bin und sein muß. Wenn wir mit der EkkiÖtiMH von Schulen nicht in dem Tsmpo vorwärtsxzegangen find, das dsr Herr Abg. MÜÜer-Meiningcn wünscht, so find lediglich finanziclle Gründe daran schuld. Cine alsgemeine Schulpflicht in Sebuyg-Zbictcn Von 7 MilLionen Negern einzuführen, kostet Millionen und (WM Millionen. ,Das können wir mit unserem Säcke! nicht leisten. Ick glaube, daß selbst die schulfreudigsten Abgeordneten in diesem bobs" Hause nichts b:wil1igen würden, Wenn die Reichsregierung mit solcbxn Anträgen Ihnen käme. Wir müffen da in einem [anßsamen Tsmpo JLHLU, und den Weg, den wir gegangen find, halte ich für richtig.

Wir Haben zunächst bis Lehrtätigkeit d-Zr Missionen vorgefunksti und Wollen den Missionen die Lehrtätigkeit als ihre Domäne, dic fix“ meisterhaft beherrschen, überlassen. Wir wollen fie, soWeit nir könncn, untérstüyen. Wir haben nebenbei den Wünschen der Hexrkn, die dic Ncgierungßschnlen Vorziehen, aucb Rechnung getragen, inkin; wir auch Regierungsschlen bestchen lassen und gründen Werden.

Der Herr Abgeordnete Müller(Meiningen) bat tvsiter angefragt,- wie das Verhältnis des GouWrnsments zu den Schulen sei, und bat gebeten, dieses Verhältnis zu reglemsnticren. Ich bin der Meinuxg, es ist zu früh, Reglements zu machen. Irgendwelche MißstätM haben fich bei dem Mangel einer Verordnung nicbt berausgcsicxllt- Bei den chiernngsscbulen hat der Gouberncur ein Revisionérscbt, denn die ngierungsschulen uniersteben dcm Gouverneur. Was *die Misfionschulen anbetrifft, so habe ich bereits im vorigen Jahre gssagi, daß nach msinen Erfahrungen in Samoa die Missionen sich frcixriliig einem solch3n, im übrigßn auch aus der Polizeigewalt und aus dcr alkgemeinen Schußgeivalt berzuleitenden Recht gern unterwerfen, OTW“. daß das ausdrücklich durch einen Erlaß oder im Wege der Verordnmkg feitgeseßt worden wäre. Die FäÜe, die der Herr Abgeordnet-z Vt“?! Ostafrika festgesteUt hat, sind mir nicht bekannt. Soviel ich micb Von meinem Herrn Referenten babe unterrichten [affen , smd Klagen nicht Vorgekommen. Jm Goubernement hat sich auch gar nick)!" einmal das Bsdürfnis herausgestsüt, diese Misfionsschulen besonbsis zu prüfen; anscheinend steht das Gonderncment auf d'em Standpunkt, daß die Sibulen in allerbester Ordnung sind. Wir werden die Sa-Iixc aber prüfen und Ihnen Weitere Mitteilungen darüber machen.

Was den Islam anbetrifft, so möchte ich meinen gcstrigcn "",-lat;- fübrungcn noch hinzufügen, daß der Profeffor Becker Vom K010717a1- institut in Hamburg demnächst eine Studienreise nach Ostafrika machs" und gerade die Frage des Islam an Ort und Steüe prüfen wird.

Ich komme nun auf die Angelegenheit, die dem «Herrn Abz- Dr. Oertel sehr am Herzen liegt, und auf die damit in Zusammsn- hang stehende Schrift des Herrn Staatssekretärs Dr. von Lindl- quist. Der Herr Abg. bon Liebert bat gestsrn seinem Uubebagsx: darüber Außdruck gegeben, daß disse wertvoÜe Schrift in eincr wenig gelesenen Sammlung verborgen ist. Daraus babe ick)“ geschlossen, daß er der KolonialVLrwaltung die Schuld bci- mißt, daß fi; diese Schrift in einer Form publiziert HQ?- die einer Publikation gerade entgegensteht. Ich kann dem Herrn Abi!- vvn Liebert nur sagen, daß die Kolonialberwaltung mit der MM- kation dieser Schrift nichts zu tun hat. Das hat der Herr von Linde- quist selbst, als er noch im Amte war, eingeleitet, und der Drack ist erst später fertig geworden, als er nicht mehr im Amte war. Dis Kolonialverwaltung steht dieser Sache völlig fremd gegenüber.-

1Schluj ln, ßer Zweiten Beilage.)

Zweite Beilage zum Deutschen Reichsanzeiger und Königlich Preußischen StaatSanzeiger,

erlin, Sonnäbend, den 8. März

.___-__.- _. „..__..........._._.__._„

.F.-? 59.

(Schluß aus der Ersten Beilage.) eine schwere Strafe bxrdient Haben. Ick) habe mich deshalb nocb einmal an das Gouvernement von Windhuk getvandt und noch einmal gebeten, man möchte die Bedenken zurücksteUen. Ick; möchte hier gleich darauf aufmerksam machen: wenn etwa der Gouberneur zu der Meinung koinmt, daß er die Hottentotten troß meines Wunsches nicht haben Wiki, fo Werde ich ihn von hier aus nicbtdeswegen zurecbtweisen und ihm meme Meinung aufzwingen. Wenn Sie einberstanden find, das; wir dezentralisieren müffen, so müffen Sie damit rechnen, daß der Staatssekretär und der Gouverneur gelegentlich anderer Meinung sein können, ohne daß der Staatssekretär den Gouverneur rektifizieren mußte. (Zustimmung.) Sie sehen aber, daß wir dasselbe Mitleid mit den Leuten haben wie Sie und daß wir DZrsuchen werden, allss zu tun, um die Lage disser unglücklichen VZrbannten zu bessern. (Zuruf Von den Sozialdemokraten: Wenn die Leafs. tot sind, ist es zu spät!) * Das wvllen wir eben bsrhüten. demokraien: Nur durch Mitleid?) Ich kann Heut? ksine bestimmte Erklärung g€ben, w:i[- ich erst dem Gouberneur Gslekgenheit geben muß, fich zu äußern.

Der err Abg. Hartratl) bak gefragt, ob es nicht mög- junge Mädchen zu schaffen, die dort hinauskommcn, um SteUung zu bekommen, und eventuell für folcbe Fälle, Wo sie ihre Stellung Vsrloren haben. SOWeit ich die Verhältnisse in den Kolonikn überskhs, kann da nur Südwestafrika in Frage kommen. Die tropisch€n Gebiets scheiden . . Wenn ein junges Mädchen in die tropischan Gebiete hinausgsbt, so wird es jedenfaüs nur auf ein ganz festes Engagement hingehen, und daß kin junges Mädchen stell€n[os wird, ist so bereinzclf, daß wir nicht dafür besonders zu sorgsn brauchsn. Was wir in SüdMstafxika tun werden, Werde ich mir Sklauben, mit dem an- wesenden GouNrneur des Weiteren zu bxspreclxn. (sthaftes Brabo!)

Abg. M 11 mm (wirtsä). Vg»): Ausdruck „ach, das; das Bekenntnis des Staatssekretärs zur Humanität ' _ _ Wir Werden dahin wirkkn müsssn, _ sowxit ksßirgend moglich quacht „werden kann, bérl)€iratete Yslanzcr nach Sndwest gebkn. Ick) gebe die Hoffnung nichl auf, daß dl€_ g-genwaktig 110ch zwi7chxrz 75617 Vertrstern dcr Eingeborenen eincrssits U"? dcn Farmcrn andchs immcr mehr zusammengewn Wc'rden. gß'borenen „sind _bort der Arbeik zugänglich, so die Buscblcntk. Konnten mchk EingcborenenrejkrVate nach amerikanischem Mnsier Eingeborenen, die

sich, ob sie nicht in anderer Form wieder auf enommen worden nd. Jedenfalls steht die Regierung solchen ersuchen nicht unßym- Das bedeutet eine Stärkung des Regimes der _ , (YS kann nicht in Abrede gestelit werden, daß das Kapital mit Her Regierung zusammengearbeitet hat. mit den KonzessionSgeseÜschasten worden smd,

patbiscb gegenübe'r.

Ich "habe die Schrift des Herrn Dr. von Lindequist mit der Sorg- K s onze!" ionSgeseUschaffen.

falt und Aufmerksamkeit geprüft, die alles verdient, was aus der Fedcr dieses kokonialbewanderten und erfahrenen HUN! kommt. Ick) bin aber der Meinung, daß ich troß der Hochachtung, die ich vor Herrn von Lindequist in jeder Beziehung babe, doch eine leiseKcitik cm dicse Schrift anlegen muß; denn ich kann nicht aus Courtoifie wor meinem Herrn Amtsvorgänger eine Ueberzeugung, die ich nun einmal aus den Erfahrungen meines kolonialen Lebens géwonnen baby„ prengcben. Im allgemeinen bin ich nun mit den interessanten Ausführungen der Linquuistschen Schrift einberstanden. Wir scheiden uns Hauptsächlich iii däm Punkte, ob Kleinsiedlunßen möglich sind, und Wklshkk chdbetrag für I)iittelsiedlungen in Frage kommt.

Ich möchte zur Erläuterung folgendes sagen. quisi ist als Kolonialbeamter fast sein ganzes WM in Südwest- afrika genossen und hat mit Leib und Seele cm di€fem Lande ge- die Tropen Hat er nicht ebenso genau kennen gelxrnt wic: Sein Lieblingßziel für Südwestafrika War die Be- Wenn ein Mann in autoritativer Stellung mit solchen Lieblingsideen und Ueberzeugnngen aus einem an Erfahrungen und Erfolgen reichen kolonialen Leben in ein anders!) Schutzgebiet gebt", um dieses Schutzgebiet vom Standpunkte seiner Lieblingsichn aus zu betrachten, ja, meine Herren, so isi es nur allzu mxnschlich, daß HLN" bon Lindequift sich die ostafrikanischen Lande doch etwas mit der südweftafrikanischen Brilie angesehen.

wir smd gar nicbt so sehr weit aus- Es kommt in der Hauptsache darauf an: will man

Miktslfiedlungen? (Zuruf rechts.) Herr bon Licbert schütt-Zkt mit dem Kvpf; er will auch keine Klein- stédwnchn mehr Haben, und auch Herr Abg. Dr. Oertel ist kein Frcund Herr Dr. Oertel hat mich gean, meine Er- klärung in der Vudgetkommission, mit derart Rnndbeit und Klarheii cr cknv-zrsiandcn War, hier noch einmal abzugeberß cht aber (Mi) Hinzu- gessxzt, ici) möchte die Erklärung nach der Rickstung bin erweitkrn, das; ich cine bestimmte Zahl für das Kapitkl der Mittslfiedlungen nsnnen sol]. Meine Herren, das möchte ich sehr ungern tun; das können Sie ' Eine bestimmte Zahl für eine Mittel- stsdlung anzagebkn, ist schier unmöglich. Ick) kann anen nur An- deutungen, nur Fingerzeiße geben, Wik man ungefähr auf eine Ziffer Wsnn Herr bon Linquuist für Klsinfisdler eine konkret? Zahl angenomnu'n hat, so ist das eber möglich als Mittelfi-Zdicr. wo sie möglich sind, würde ich ungefähr auf dieselben Ziffern kommen, die Herr von Lindequist angegeben hat: 8500 bis 10000 «16. Für Mittelsiedlungen eine besiimmte Zahl anzugeben, ist aber unmöglich. Nehmen Sie an: Es will sich ein Mann in diescér mittleren Art 11117) Weise in Ostafrika anfiedlen, der, sei es als Beamter oder Schutztruppenangeböriger oder als Kaufmann oder in irgend Linkin anderen Beruf längere int draußen in der Kolonie geWesen ist! Diessm Mann würde ich eine niedrige Ziffer nennen. Der Mann kennt die Bodenverhältniffe, er Weiß Wo man das Vieh kauft, er kennt die Viebpreife, er weiß, daß man für einßn Hektar durchschnili- [ich 100 Rupien rechnet und weiß vieUeicbt, wic cr mit 75 Rupien Es kommt eben auf die Erfahrung, auf die Tüchtigkeit, aaf den Fleiß des Mannes an; es kommt auf die einz€lnen ie man bon Fakl zu Fall prüfen muß. Wenn ein Mann zu mir in das Kolonialamt kommt und seine Verhältniss auseinandersetzt, alles genau Erzählt, dann kann ich ibm sagkn: sie können vielieicht mit 30 000 „ck auskommen! anderen Werde ich vieUeicht sagsn müssen 40 000 oder gar 50 000 «16. Viel weitcr unter die erstgenannte Summe möchte ich nicht hinunter- geben. Ich möchte mich aber für die Leute, die draußen gewsskn find und sich nicdcrlaffen wollen, auch auf diese Summe ni'c'bt fcsticgen; da mag immerhin auch eine geringere Summe noch möglich skin. SiS siben also, daß ich mit meinen heutigen Ausführungen gar nichi so Weit bon kLL' Anficbt dks Herrn von Lindequist entfttnt bin, aucb nicht von der dss Herrn Abg. Von Licberi, nur das; Herr bon Liebert ein schnellsrcs Tempo haben wil]. Es ist mehr eine Temperaments- fragx; denn die (5 Millionen Hektar, Von denen uns «Herr von Liebert erzählt hat, können wir, glaube ich, kaum in dem Tempo mit Deutschen befiedlen, wie Herr von Liebert wünscht und für möglich hält. Lassen wir aber die Sache fich ganz selbständig entwickeln! Besiedlungsfrage ist mehr und mehr zu einer politische'n Frage ge- wvrden. Und ich bitte ach) bier, meinem Grundsaß zu folgen: Lassen Nehmen Sie die Besiedlungsfrage nach ihren tatsächlichen Möglichkeiten und mit den HoffnMgen, die der einzelne an sie knüpft! Ich glaube, wir können die Siedlungsfragu nunmebr gétrost begraben.

Ich bin dem Hkrrn Abg. Noske eine Antwort auf die Anfrage Wkgen der verbannten Hottentotten bannten Hottentottcn in Kamerun sind bereits Gegenstand der Er- örterrmgen im vorigen Jahr gewesen. Ich habe mich auf Grund des Wunsches des Reichtags, daß diese unglücklichen Verbannten Hottenrotten in ihre Heimat zurückbefördkrt werden soUen, mit den beiden Gouverneuren in Kamerun und Südwestafrika in Verbin- Der Gouverneur Von SüdMstafrika hat erhebliche Be- denken gegen die Riickwanderung dieser verbannten Hottentotten gcltend gcmacht, Weil er meint, daß unter ihnen politisch höchst ge- fährliche, dem Aufruhr geneigte Leute find und von ihrer Rückkehr eine Aufreizung der Eingeborenen fürchtet. Mittlerweile ist auch der Bericht von Kamerun eingegangen, und, meine Herren, der Bericht DZnn ren Leuten ist es in Kamerun schlecht gegangen (hört! Hört! bei den Sozialdemokraten); dic klima- tischen und sonstigen Einflüsse haben sie so dezimiert, daß nur eine kleine Anzahl übrig geblieben ist- (Hört! hört! bei den Sozialdemo- kraten.) Das hat mir weh getan, obgleich es-Verbrecber waren, die

C'rfabrzmgen , franzöfisxhen Herrschaft dazu, dicse Geseüschaftcn am Leben zu erhalten. Zeuge ist der Bericht, der 1910 im Namen der französischen Der Berichterstatter

di der Politik

ermutigen nicht Ein klassischer

Budgetkommission

tramige Lage unserer Konzessionen. belastend für sie. Verwaitungsräte angehören, sebr ungünstig beurteilt. schen, Parlamexzt "gesagt, daß sie die organifierte Uebrigens sind 1a ahnliche Vorwüzfe gegen das Kauf chuksyndikat ge- , ' _" Der schon YtWahnten Togo-Sangagefeüschaft Wird die glgtte Enqnbrung des Arbertözwanges zum Vorwurf gemacht. Be.- sondeks bskauni ist sie gkirordcn durcb ihrsn Krieg mit der französi- Verwaltung

. . ist das Ergebnis “D!?! Bilanz der 32 Kompagnien sei sehr Die ()()LUPÜJTÜS j'0r08QjéW, der auch deutsche Puttkamer, Der Berichterstatter hat

unskrcr Kolonie

wird jet „im franzö - [undetung sei.

err von Linde- ' ' ' H (Zuruf von den Sozial richtet worden.

französischen Parlament.

Südwestafrika. gleichgültig

fiedlung aucb durch kleine Leute, Bestrebungen

€Uschaftcn Und "ihr Regime zu kräftigen. unfersiuxzen sollen,

' " Konzessions- f" d' ?) SHWHMLS nilcht Ye- , , nr 18 er g. em er en- g'etreten'ist. Die deutsche Regierung bai an jenen Verhandlungen direkt teilgenommen; trotz der 0071§])i1'&i:j011 (111 3091109 kann daran

deutsch : französiiches

schiekcw: BSWLUL.“ Ein Betciiigtcr bot sich an die Wilhelmstraße gcwandt, um zu Wissen, mtt wem dix: (HSseUscbaft sich in Verbindung zu seyan hab?. Es ivnrdß nach Paris berichtet, die deutsche chicrung Yabcfxxr.ms(§Z-§mleky akls Vermitkler empfohlen. 65, _(anzo 11 M ar aments erwä nt ei1 Sci 'b- " '

Pit-itjterpräsidsnte'n„ [) 1 )m W des franzosffchen Sc-nicr als dknkaßsn bszéichnet hat, der die Verhandlitnakn des bctrsffenden Konjornums zu führen gceignßt sei. YXÜMWE fan? ,emen ig-zn (hast Die Vcamtcn

in den Kolonien

Zweck der

Verhandlun Konsoriium g

zu bilden.

Abkk, wie gesagt, 5 . Kleilifikk-TUUJJU DLL Berichterstatter

viel Kapital wonach die

Regierung den Der Bericht-

_ Reichskolonialamts. cine Tatigkeit

Ick) kann nur der Usberzeugnng Qualifikation

ais Berichterstattcr d' [[ s d daist Rigieluing N

[L a «? . cm Lk?- as e ns « egünsiigun der Handels rei eit. Mari spricht (zuch yon_ der Kombination, daßg die TZo-Sngahund die (NU) axmo, FGWZNSW sich verbindsn soUen. Diese hat im Vorigen Jahre 8 ne VLrsammliing qbgebalisn, in der der Hoffnung Ausdruck gegkben Wurde, das; dE Kaiserliche Régierung ihr keine Schwierig- (nga binauk' bis zum TTM sebe (LUGchfiit)1 ?"er dBalm LOF DLM: über „* » .ongosmc (sar ur te-ane "r' '. Abg. Ssmler bat diese Bahn H sk A M Der KbrizesfionSZesellfcbaftkn erfahren werden. d' s B Hbcirkiffendsn b 16 (zn 'A and. u'ngan at dsr deutsche Bots a tSrat in ris Vor) dex Lancken eme, sebr geschäftige Rolle geséieflt. Pa glctcbgultig, wslcbepriVate Tätigkeir der Nbg. Semler enlfaltst. Er ist ja skb]: schlecht bxbamdxltfworden, schlechter als die Poxtugiesen. bczbe das Mrtgefnhl fur ihn, das seiner Wirksamkeit entspricht.. Wix können v"er1angen, daß 'die Beamten der Regierung fich großQx-ren Zuruckhaltungbefletßigen. Das müßte dem VotxchafWrat Von der „ancken yon der chterupg empfohlen Werden. Ich möchte wünschen, daß den Gesellschaftxn dre strengste „Erfüllung aller vorgesehenen Die französische Regierung ist " namentlich in bezug auf . unsrborter' Gmusamksiten gegen die Eingeborenen. Dcr Arbeitszwang dgrf mM in der bisherigen Art ausgeübt Werden; den Emgeboreyen muffeixibrc Reservatrschts, ihr unbeschränkter An- sprnck) 9137 die_ Erzeugmye „des Landés erbalkén bleiben. Man soll g€_gen,_dtc,ie grbßen und umckptigenKonzesfionsgcsellsckoasten nicht irgend- 1th zartlicb sxm waen. Fart im ganzenHause ist man dér Meinung, bJß gegsn ,sie der €11tschloffenste Kampf geführt werden muß. Die Zioloniaipolittk [ckat___dem Deutschen Reiche schwere Opfer auferlegt, nnd disk») Opfer mumen Von der Regierung respektiert werden.

Abg. Dr." Scnxl'cr (nl,): SZWUl'W-LSUPUAWÖL, da?; ich sofort antworickn kann. Ick) bin Von diesem ;li1g1'1ff 11bcrra1cht ivordsn und bab€ gar ksin Piaterial [)181“, aber ick) k-rauchc auch gar kxms. Daß ixgsnd Etwas in der Lust lag, wußts ich bereits»; csmwar tmr gcsggf wbrden, dis Sozialdemokratsn woÜten mir ?twax» SUÖÜUZLU, kail xxl) zn1r_ge1tcrn dic? Fréily€it génommen babe, ÖW] «Vcrrsn 01"? bolltge Durfiigkeit ibrcs Standpunktss etwas näer zu be- lcnchix, OäsUk sollte'ick) 5111 dßn _Prangsr gcstLUt wsrden, also eine 0 (ZLF 1st smc chmigkcit, die Sack)? richti „73,617 bkdUrf_dazu__k€111€r französischen Bücbsr und kkinkr „ZFUW. Dic mc'istcn Tgfsach smd ancn ja vhnsbin bekannt. 3 Enn nnr Von trgcndmner bUrgqutcknd SML nakbgcwicssn wird, ich hätte (“_twas Unrexcbtxs gstan, wnrdx ick) sofori auch das Referat übßr dcn ;,Vaupiéiaxt m_cdxrlegW, WW ici) cs frülxcr fiir Kamarun nikdkrgslsgk Krabi; Vor mmgcn Iabrsn witrdé ick) gcfragt, ob ick) bcre'it sci, in den Llumcbisrat dcr (GCsLUscbaft filr Südkmncrnn (IianNLTLU. Disse Gx?- sÖUskbxxstlgaßbKFxnals leW Dixidünde. Y Cklls as ' L_“) angt und aufmämnischcr Anwalt ÜÖL, it kein FKblkr. Wir koimsn nicbt aUc Journalistkn, Schanspieer OÖN“ ssozial- *, . Bloß Von dcr Ebrc kann man aucb ZUM lbe (575 1st_gut, dch1* €€; ancb nocb Le'nic gibt, die in dcr Praxié: W (311111611 vakan WHM), soxxst würdon bisr kxins Landwirte sitzen, und [7411111 kozmtcn Sic, meme Herren Sozialdcmokmtmi, alle hier nichi sitzsn. _KDcnn SLC leban aÜc"tsaUssck)lic;lick) Vom Geschäft. 152x119 K_oerpondmiz bcraus, ick) [obs nicbt Von dsr Zsitungsscbrsiberei; iW arbcitc skblcchi und WM in mcinmn Bcruf. Dis. Geseüsckxä t Süd- ianicmxn wax frubcxr Vom Rcick) kbiizcsfionicri mit einer k011z€ss1013; src war so Vsrnünfti x(;[swn cm vsrjxünstigxs, 11111011, 1132161»xe erbeiict ivcrdcn kann und bsarbeitét wird, und ist stuck) allmahlich Vorwärts ngOMMLU. sci)?" JUtchsscniLn bofragt, Mil diE K esEÜ _ _ Ick) suchtc mich 111111 zu in c11cx1koil'iswncn cutstkbcn konntmi, fragte schriftlich beim Kolonialamt zur Antwort: „Gar keitw.“ kbinnmswn, wo 1c_b_ Rcfcrent war, ist auf Wine Anfrage an die A gg. (Liszbcrger, DW Richilwfe'n usw. geantwortet worden, ich könne das ruhig tun. So bm uh zum Vorsiß im Aufsi tsrat der Gesellscbat gckomnicjz, und dieser 1st_ Ls allmählich auck) be ' ]["Pf Dtbtdxnbkn uiid zahlt aucb Tamtiemen, &, G , UWYH dqckttrgend detwab-Z „?nxauthzelscÖr-Lder QW * Oje 7a ZU ) gxrax ax 21 er WUU i - olttik etrieben VOrfabron bat ]Ldsrzxit dj_e Zufriedßnbsit der g 7 Il)! dsr Abg.'Erzb€xger cht xmr 11. Ick) bstone das, weil der Versuch 9 - machi Wird, mréh, wsck ick) .bnan (zu den Sozialdemokraten) etwas 1]1xangcncbmes gesagt babe, womögli ' bxnxgen. Seizen Sie nur das Gesch LS„UÖ noch gar mcbt um1das neue zoxxscbe erron nack,» Berlm imb wurden vom Auswärtigen Amt an Mick) gewrcsen. Das waren diE Vertreter der benachbarten großen"

vyn Kkéinsiedlungen. die größtz AmerkennUng verdient.

auseinandergsbendkn Z).)kcéinungén

Niehl alle Ein-

ksitsn machen werden

gxsglwfxen werdcn einstiv'xxilen xliigkzgiinte GebiLtc geschaffsn weiden, um der EingcborsncnbLvö'lksrnnq Li bobeWm Maße zu ermöglrében, Großbisb zzanlbett der (Tingeborencn kann man nicbt reden. der Kakaobau durch (Eingeborenenknltur großarjig Down. und Samoa

mir wirklich nicht berargen. befürwortet. IFC? d befürchte, d

_ or erung da ur

Der Abg. Semler bat 1chon früher in Pari?

kommen kann. b d lt bar an e .

Zn Togo gebt Kobraprodukcion Cs '

Rack) alledem kapnxman d“m Arbsitözwang nichi ist uns Es gilt, die an de-r- Arbeit empfinden.

Neuguinsa Eingkborencn. mehr das Wort redcn. handeln, daß fie Freude bekommen wir in

Kleinsiedler Eingéborcnkn

b T P stxsHoffkentlick) a b 1) at a su; nmncher Postbeamte könnte sich um die Förderung kes SZartrisxbes "unter chi Eingßboxcnen woblVSrdient rUnaen fuhren zur_ Hebung der Kultur unter Den (Fingeborsnyn. Der Yabnbaukgeht stetig voran Und wird boffcntlich nicbf mebr ftillsicbcn. ckck bcgruß? d€n Ban dEr Zweigbabn nach R: andi]. nicbt zucht auch . Ebknso freuen wir uns, das; bin- stcbtitcb „deroKrankénvxlsas Fortschrittk ngackyi' 113610911 soüen. Die mxffwnöarztlichc 'Wixkxmtxkeit läuft nicht, wie ici) gcgcn (“im) heute in der Budgetkommxsswxi geskiliénc Bkmcrkung Erkläre, auf Béksbrunqs- Wik bäbkn den Eingeborenen das Beste zu bringén, ist das Kreuz.

Auck) Lohnsteige-

Vcrpflicbtxmgen ' mtszkwrdentlicb dic Dijlk'illig

auferlegt wird.

im Jntcressc dcr Einaxborsncn.

bcrsuchc binaus.

was“ wir haben, Miwonsti Wird von der Verwaltnng gewürdiqi und anerkannt. dsn Misswnßn wird niemand Wich. Die Mission will anch fiérnsr Lirbcögaben _ Wirksamksit Zuiammenwirkens

aquOMMLn kann. Tätigkeit der

individuellen Eigenschaften an, xxxcdglickxkeit Ick VMM“? und gsi1ilick€n Bkbörden. 5x _ * deb panislamitischcn Gedankens. YiEJierungs WWE]! 111 dyn Regiérungsjckyulon Unt€rricht im Koran zn gaben. mid die SCHULE; Zikicbzcikig religionslos zn machen, das kann Lis 1;)i[chtifgbmchi angdrwab MMU. L M . Us (i runacn m' "„ gg. bon iebert, und Er der er ini t“

dsr Schußtruppxk scdcint um: nicht Vorbandsn. 3 g b fck [[ck fré'und wird sich d.?m Dank für die Leistungen der Schnßtruppe WK 611, auch kLkKAÖY. Erzbcrgsr; dieie'r beklangte einen Wechsel Die Yluixlbrung dar Mensckck€110pf€r zur Verurtßilxmg Kolonialpolitik Jahrtaysenden der Schauplatz grausamster, blutigstcr Menschenovfer dUrcl) die Sigmmesfebdcn gewesen, und jetzt wird Ordnung geschaffen, _ (xiqgaborkne _ Ju emem ki1111tlich8n GSJLWÜY zwischen Regierungs- und Missions- __ Ein Schulrccbt knuß ge- )ocb1t bedauexiick), das; wir noch Die Miisionen beberrfchsn die Lehr- _ _ " _ Dex Scbulbxtricb sollte nicht durch forxgkieyte Beschaftigung der Kinder uber 10 Jahren bkitnBaUMWOU- pslucken usw. gestört und bscinträckyiigt werdün. Die derzeitigen Diffe- xenzcti'zwiscber1'der katholischen und ebangeLische-n Mission können hier rm Reichstage, Ulchk'zUkki Axistrag gebracht werden. Die Kommission Hat in einer Resolunon die' CtmthUng größerer Mittel für Schulzwcck6 in dcn nachsten Etat gefordkrt“; i_vir können diese Resolmtwn nur zur An- Dc'r ZlklbLWUßiT Kampf gegxn den Alkohol sollte und die Verwaltung sollte sich 11icht abschrecken [affcw

Recht Von W (MUM

Ein scharfer Gcgcnsaß zwischkn

06 r ' - -- » - «IDL VÜUWUW- kLClULJUTUJL.

schus€n soll man sich ni T [*inernreden. Daß ick) LMU bÜkJNÜÖM scbgffen wxrdcn; religionsloye Schulen bÜÖkU.

tätigkeit iajsächlicl) meisterhaft. MMW“)? AMWW

Sie die Politik aus dem Spiel!

nahme empfehlen. Weiter gefiihrt (711,55 dur_ch_ intérnqtionalc Schwierigkeiten Lsrder munen wir _]_€15t znskbqn, wic hauptsächlich wegen des Wider- sYmdcs der frßnzös11chen Regierung durch die Einfuhr eines schlechtcn SÖnapses die Brannnveinycst die Eingeborenen dczimikrt. wunscben mehr staatliche Mittel für die Hebung der Eingeborenen-

aUmäblick) aus diessr Massen on- Ws E1gkntnm lzsrauswacbscn zu Ich wurdx spezieÜ bon den deut- L _ ck“"? wcxsentlrck) bc .anptial batte. ormrkrcn, wieweit

& ', 8 ' Abg. Dr. Weil (Soz.): in der großen und ae-fäbrlicbkn Be: “" “'“ “k"?“ Auch 1" d“ BUD “' dautung, die dim Erwe-böxicsellsWsicn namentlich in Neufamerun bei- txmß dieses quiiel aucb eme eingehende Erörterung erfahren. ißwrrtschaft, die m Neufmncrun von _uns an etroffen ist, führt die Vorherrsckyaft dec Konzesjionsge e-Uscbaften zuriick, ( . Haben übernehmen müffe-n. Orc: Vertrauensseligen Aeußerungen bes Kamlers und der uns damals zugestethn Dxnkscvrift gewähren keinerlei Schutz geasn den unheil- volien Emftuß diefer GéséÜsÖüstM. Mißtrauen, daß die Regierung entschlossen ist, einen Kamvf gegen die Konzessionßgxseilschaften zu, führen. sichtig aux dte Schwierigkeiten bin und stellt neue Verhandlungen über den etivatgen Zusammenschbuß der To o-Saxga- mit der Südkamerun- LejeUschaft in AuZfiibt. 'Mit" ist thfi ert worden, das; inzwischen dicse Verhandlungen nicht wxcder aufgenommen wordän sind, aber es fragt

dung geseßt.

[Zr gegangen, „siestgi ., . " a er m Vernun ien die und deren Vertaage JÜoyaleS? Und at . egierung gehabt, au,

hat an mein Mitleid appelliert. Ww haben WM Grund zum !

Die Denkschrift deutet sebr bor- in eine peinli Situation N (“L“ t fort. Im Ia re 1909/1

cmd bandelte, kamen zwei