1913 / 80 p. 4 (Deutscher Reichsanzeiger, Fri, 04 Apr 1913 18:00:01 GMT) scan diff

R. Mummius Fis-Moll-Sonate; herzhaft war das Ge übt, das darin W Ausdruck kam, und energisch dle rhythmische etonung. Der nzertgeber erwies _fi überhaupt in seinen Vorträgen als sicher gestaltender Kunst er, der dem mufikaliscÉen ?nhalt eben 1) gerecht wird wie der äußeren Form. _ in ieder- aben , den Clara Arnim. gleichzeiti im Klindworth- , arwenkasaal ab, fand bei dem se r freundlich assinnten Pu likum kräftigen, eifall; Dieser alt in der Hau tsache vielleicht den gute_n Stimmttteln, uber welFe die Sänger 11 verfügt; fie best t emen frischen, an enehm klingend n Sopran, dem jedoch eine sorg ame Pflege noch ni t zuteil sword “' ist. Das heftige Schwanken dxr Stimme veranlaßt eine Unéicberheit der Intonation, die den ZFUÜWJFM Abßichten der temperamentvollen Dame naturgemäß im 2912 e en mu .

Der Klavierabend einer jungen Pianistin, F soren ce Trum- bal], im Bxchsteinsaal ging am Dienstag ziemlich eindruckslos vornher. Ems anerkennenSwerte technische Gewandtheit rvar wohl erkennhar, aber das Gefühl blieb nüchtern und wenig belebt. -

Dre Klaviervorträge von Benno Moiseiwitsch am Mitt- woch im Bechsteinsaal zeilgten den Künstler von einer ungewöhn- lich günstigen Seite. Ein ebhafter mufikalischer Sinn, ein kraft- volles *gesundes Empfinden kamen in dem Spiel zum Ausdruck; die Wiedergabe"von Brahmß' Variationen über ein Thema von Händel Leriet großzu ig unh charakFeWol]; die verschiedenen Variationen traten charf umrisigen, mlt plastischer Klarheit in die Erscheinun. Die Vorträge regten die Hörer während des ganzen Abends lehhafxF an.

Mannigfaltiges.

Hamburg, 3. April. (W. TB.) Auf der festlich geschmückten Werft von Blohm u. Voß lief heute nachmittag das für die Hamburg-Amerlka-Linie erbaute Schwesterséhiff des „Jmperator' glücklich vom S tapes. Das Schiff, Welches den Namen „Vaterland" erhielt, ist wie der „Imperator“ ein Turbinen- schnelldampfer, aber noch 5000 Registertons größer als jener. Bei Frrlickyem Wetter hatten sich zu dem Stapellauf überaus zahlreiche

äste und uschauer auf der Werft eingefunden. Auf den Tribünen hatten die 5 itglieder des Senats und der Bürgerschaft, Beamte und Offiziere, Vertreter der Reederei und der Kaufmannschaft und sonstige Geladene aus allen Kreisen der Bevölkerung Pla genommen. Als Seine Königliche Hoheit der Prinz 5 upprecht von Bayern der als Vertreter Seiner Königlichen Hoheit des Prinz- Regenten Öndwi den Taufakt vollzog, erschienen war, hielt dkk Bär er- meister Dr. S röder die Festrede, in der er an die gewaltige nt- wick1ung der Hamburg-Amerika-Linie und der deuts en Schiffsbautechnik hinwies und zugleich des bedeutsamen Wandels gedachte, den Deutsch- land in den [eßten hundert Jahren durchgemacht hat. Das neue stolze Schiff soÜe, dem Vaterlande geweiht, zugleich die Bande der Freund- schaft zwischen den Völkern der Erde stets festkr und enger knü fen. Im Anschluß an diese Rede taufte Srine Königliche Ho eit der Prinz Rupprecht das Schiff auf den Namen „Vaterland“, indem er dem Wunsche Ausdrack gab, das; das neue Schiff seine Aufgabe zwei Welttekle zu Verbinden, glücklich lösen und sich stets seines Namens würdig zeigen möge. Brausende Harras ertönten, die Musik spielte „Heil Drr im Siegerkranz". Dann gab ein BöÜerschuß das Zeichen zum Lösen der leßten Stüßen, Worauf das Schiff untxr hrausenden Hochrufen in die Wogen glitt, während die Musik .Deut1ch1and, Deutschland über aUes“ spielte.

Zu Ehren Seiner Königlichen Hohe it des Prinzen Rupprecht von Bayern gab der Senat im Rathause ein größeres Festmahl, zu dem außer dem Senat und Mitgliedern der Vür erschaft geladen Waren: der preußische Gesandte Von Bülow, der ayeriscbe Gesandte in Berlin (Graf yon Lerchenfeld-Köfering, dex Vorsißende des Vereins der Bayern, der Aufsichtsrat der Hamburg- Amerika-Linie, die Leiter derWerst vonBlohm u.Voß und viele andere. Der Bürgermeister Dr.Sckpröder feierte in warmen Worten das alTen Deutschen liehe Vayernland, gedachte des Vercwigten Prinz-Regenten Luitpold und dankte Seiner Königlichen Hoheit dem Prinz- Regenten Ludwig, der in einem herzlichen Glückwunsch- telegramm an die Hamburg-Amerika-Linie sein hohes Interesse an den in Hamburg gepflegtén Bestrebungen kundgcsebczn habe. Der Redner schloß mit einem Hoch auf den Prinzen Rupprecht. In seiner Erwiderung betonte Seine Königliche Hoheit drr Prinz Ru precht das lebhafte Interesse, das Seine Königliche Hoheit der rinz-ReZlent von jeher den deutschen Handelsheziehungen und der Frage des nschluffes des deutschen Binnenlandes an die SSL durch Wasserstraßen entgegengebracht habe, und feierte in herz-

London, 3-April. (W-T-B.) Frau Pankhursi, die Urheberin des Anschlags gegen das Haus des Scha kanzlers Lloyd George, ist deswegen sowie wegen anderer igentums- vergehen zu drei Jahren Zuchthaus verurteilt worden.

_ atis, 3. April. (28- "T. B.) Der Marineprä ekt von Ton on teilte dem Marineminister mit, da auf dem nach * iserta fahrenden Unterseeboot .Turquoise“ ieben Mann durch eine Woge über Bord gespült worden seien, vondenen nur zwei ge- rettet werden konnten. Unter den Ertrunkenen befinden sich ein Leutnant und ein Fähnrich zur See.

Lunéville, 4. April. (W. T. B.) Gestern mittag landete infolge eines Motorschadens auf dem hiesigen Marsfelde das eppelin - Luftschiff .F. 4“, das mit drei deutschen ffiLieren in Uniform in Friedrichshalfen auf estiegen war. Das uftschiff wurde von dem Kapitän (Hund gefü rt, einem An- etellten des Luftschiffbaues Zeppelin, dem das cLuft- ? if gehört. Die an Bord befindlichen Offiziere gehören der bnahmekommifsion an. Dies md der Hauptmann George, der Oberleutnant Jacobi und der berleutnant Brandeis. Als das Luftschiff auf dem ManöVerfelde landete, hielt dort Yrade eine berittene Jägerbrigade Uebungen ab. Der eneral LeScot verhörte die deutschen Offiziere. Sie erklärten, heute früh 6 Uhr in Friedrichshafen aufgestiegen zu sein. Sie hätten einen größeren Flug ausführen onen und seien durch die Wolken über lhre Richtung getäuscht worden. Aus Versehen seien sie nach Lunzville gelangt. Der Balion wird vom Militär bewacht. Der Unterpräfekt und der StaatSanwalt find an Ort und Steile eingetroffen. Die Insassen des Luftchiffes find einer Durchsuchung unterworfen worden. Das Luftf iff ist beschädiÉ und teilweise der Gasfüllung entleert. Es wird die eiterreise nicht vor der Ankunft neuer Gasvorräte antreten können. Die Insassen wurden nach Verschiedenen Vernehmungen im Automobil des Maire von Lunéville in ihr Hotel gebracht. Der Maire und 60 Arbeiter, die von den Insassen je fünf Francs für ihre Dienstleistung erhalten haben, halten während der Nacht die Wache hei '“ dem Luftschiff. _ Ueber die Landung meldet die „A?EULE Havas“ fo1gendes: Gegen 12-1 Uhr sahen hiefige Einwohner zu hrem Erstaunen in der nebeligen Luft Über der Stadt ein großes elbbraunes Luftschiff, das aus der Ri tung von Nancy zu kommen ßhien. Es war ein starres, lenkbares Lu tschiff; es flog in großer Höhe, verschtvand dann wieder, kam um 1 Uhr 20 Minuten zurück und 11m- kreiste mehrmals die Kirche Saint-Iacques. Sihließlich landete das Luftschiff auf dem Manöverfelde, wv Jäger zu Pferde exerzierten. Die Offiziere ließen sofort eine Absperrungskette um das Luft- schiff bilden, das leicht und unversehrt landete. Es War ein Zeppelin- luftschiff neuen Modeüs. Dolmetscher befragten die Offiziere, einen preußischen Hauptmann, eincn preußischen Leutnant, zwei württem- bergi che Leuxnants und sechs andere Insassen. Die Offiziere erklärten: sie hätten im Großherzogtum Baden landen sollen, aber infolge starken OstWindes wären fie abgetrieben worden. Sie hätten mehrere Forts überfto en; als sie schließlich über dem FortManonviÜiers gewesen wären und *eirerei gesehen hätten, hätten sie geglaubt, in der Gegend Von Saarburg zu sein, und wären gelandet. Uebrigens wäre ihr BcnzinVorrat erschöpft gewesen. Das Luftschiff wäre auf einer seiner drei Probefahrten geWesen und Von der Militär- behörde noch nicht abgenommen; die an Bord befindlichen Offiziere hätten die Aufgabe, die Probefahrt abzunehmen. _ Das Luftschiff wurde durch Wxanehmrn der Magnete bewegungSlos gemacht und an eisernen PikettpfähYLU Verankert. Die deutschen Offiziere ?ahen an, außer mit dem starken O1'1wind hättkn fie auch mit einem 9) otorschaden zu tun gehabt. Die Volksmenge habe offenbar ihr Luftschiff zuerst für ein französisches gehalten, fir selbst hätten aus den Zurufen bald ge- schlo en, daß sie sii? in Frankreich befänden. Die Offiziere haben 11 ein Hoi“?! hege en, vor dessen Tür mehrere Posten aufgezogen sind. Weiter wird gemeldet, daß fie um Wafferstoffgas tele- grawhiert lätten, woraus man schließt, daß sie bald die Rückfahrt nach Deuthhland anzutreten hoffen. _ Einer offiziösen Meldung aus Paris zufol e ist von der französischen Militärbehörde eine Unteréuchung eingeleitet worden. FaÜs durch sie der Beweis erbracht wird, daß das Luftschiff lediglich infolge_ eines Irrtums über franzöfisches Gebirt geflogen und auf französisäyem 5«)_[*31)d6n nieder- gegangxn ist und daß die das Luftschiff führenden deui1chen Offiziere in gutem Glauben waren und fich kcinersei der franzöfiscben nationalen Verteidigung abträglichen Handlung schnldig gemacht haben, wird man ihnen die Rückkehr gestatten. Im anderen Falle würde eine gerichtliche Untersuchung eingeleitet werden. Dar Generalinspekteur der

lichen Worten die Stadt Hamburg, der sein Hoch galt.

Theater. Königliche Zchauspiele. Sonn-

abend: Opernhaus. 85. Abonnementsvor- stellung. Dienst- und Freipläße find auf- ehoben. Neu einstudiert: Die Walküre 11 drei Akten von Richard Wagner. Musrkalixlche LeitunZ: Herr KapeUmeister Ble . 'nfang 7 hr.

S auspielhaus. 79. Abonnementsvor- |ckle Iulius Cae ar. Trauerspiel in 5 ufzügen won Wi iam Shakespeare, Uehßrseyt von A. W. von Schlegek. Rkegäeb: Herr Regisseur Patty. Anfang

r. Sonntag: Opernhaus. 86. Abonne- mentsvorstellung. Dienst- und Freipläße sind aufgehoben. Der Rosenkavalier. Komödie für Mufik in drei Akten von ugo von Hofmannsthal. Musik von iéhard Strauß. _Anfan 71 Uhr. Schauspielhaus. 80. onnementSVor- fteUung. Diensi- und Freipläße sind auf- Lehoben. Ariadne auf Naxos. Oper 11 einem Aufu e von Hu o von Ho- mannsthal. u k von Ni ard Strau . Zu spielen nach dem „Bürger als Edel- mann“ des Moliöre. Anfang 7-1 Uhr.

Straße. Die fünf Frankfurter.

Montag: Macbeth.

Konzert. Hermann Bahr. Sonntag: Das Konzert.

tion: Adolf Lans.

Harckrzy Walden onntag: spiei Harry Walden.)

spiel Harry Walden.)

Dentsthes Theater. Sonnabend, Nachmittags 21 Uhr: Der lebende * Leichnam. _ Abends 7? Uhr: Der

lebende Leichnam. Sonntag und Montag: Der lebende

Leichuam.

Kammerspiele.

Sonnabend, Abends 8 Uhr: Freund Teddy.

Sonntag und Montag: Die Einnahme von Berg-op-Zoom.

schaftliche Wohnung.

Mein Ilachsmaim als

Ernst. Sonntag, Nachmittags 3

Montag: Der Andere.

Berliner Theater. Sonnah, Abends 8 Uhr: Filmzaul-er. Große PoLe mit Gesang und Tanz in 4 Akten von udolf Bernauer und Rudolph Schaum. Sonntag, Nachmittags 3 Uhr: Große Noftuen. _ Abends: Filmzauber. zaélllUbontag und “folgende Tage: Film- Romantische er.

mittags 3 Uhr: Hieran : rano von

Theater in der Üöniggräizcr Sonnabend, Abends 8 Uhr: ?

drei Akten von Karl Rößler. Sonntag: Das Buch einer Frau.

Lessmgtheatrr. Sonnabend, Abends 8 Uhr: Z11r Vorfeier Von Hermann Vahrs 50. Geburtsta : Neu einstudiért: Das

LUJFspiel in drei Akten von

Montag: Der Viberpelz.

Deutsche; Zchauspielhaus. (Direk- _

UW. 7, riedri = straße 104-1043.) Sonnabend? Abean Neues Theater.) Sonnabend, Abends

8 Uhr: Ein idealer Gatte, let-Heidelberg. (Gast- Montag: Ein idealer Gatte. (Gast-

Qomödienhaus. Sonnabend, Abends ?ZUhr: Horhherrschaftliche Wohnung.

Sonntag, Nachmittags 3 Uhr: Das Stiftungsfest. _ Abends: Zoologischer

Ickillertheater. 0. (W a 1 l n e r .-

theater.) Sonnabend, Abends 8 Uhr: H Erzieher. omödie in drei Aufzügen von Otto liebe Augustin.

Konzert. _ Abends: Klein Dorrit.

allensteins La er. Schaus iel in einem Aufzug yon Sch er. Die Piccolomiui. Schauspiel in 5 Aufzüéen Von Schiller. - Abends 8 Uhr:

Charlotteulmr . Sonnabend, Nach- Mg nach Niz a. S

omödie in 5 Aufzügen von Ed. Roftand. Deutsch von Ludwig Fulda.

Militärluftschiffahrt, General Hirschauer, ist in Begleitung

Sonntag, Nachmittags 3 Uhr: Die ungfrau von Orleans. _ Abends: hvrano von Bergerac.

Lustspiel in Montag: Cyrano von Bergerac.

Vo . _ Deutsrhes Opernhaus. (Char- ß [ottenhurg , BiSmarck - Straße 34-37. Direktion: Georg Hartmann.) Sonnabend, Abends 8Uhr: Das Mädchen aus dem goldnen Westen.

Sonntag, Nachmittags 3 Uhr: Fidelio. _ Abends: Das Mädchen aus dem goldnen Westen.

Montag: Das Mädchen aus dem P goldnen Westen.

jolika.

8 Uhr:

Veber.

Mantis Oprrettcntheater.(Früher:

aj je 8Uhr: Dcr Zigeunerprimas. Operette ssp [ in drei Akten von Emmerich Kälmän. Sonntag, Nachmittags 3 Uhr: Der fidele Bauer. _ Abends : Der Zigeuner- primus. Montag und folgende Der Zigeunerprimas.

Tage:

Theater des Weßens. (Station: Garten. Kantstraße 12.) onnabend, Abends 8 Uhr: „Der liebe UNd Augustin. Operette in dre: Akten von

Leo Fall.

Sonntag, Nachmittags 31 Uhr: Der Frauenfresser. _ Abends: Die beiden usaren. Montag und folgende Tage: Der

Nancey.

Hochherr-

Eine

Uhr: Das

Theater am Wallendorsplaß. Sonnabend, Abends 8 Uhr: Der Extra- VaudevilTe in drei

tex von Art ur Lipps1hiß und Max

nau.

onntag, Nachmittags Uhr: Die Studenteugräfin. _ Abends: E trazug nach Nizza.

ontag und folgende Tage: Extrazug nach Nizza.

Quartetts.

Bergerac. Der Orchester. d'Albert.

Wußsptelhauxx. (Friedrichstraße 236.) Sonnabend, Abends 81 Uhr: Maioläka. Schrvank in drei Akten von Leo Walther won Annie Ritter. Stein und Ludwig

Sonata Nachmittags 3 Uhr: Cornelius bends: Majolika. Montag und folgende Tage::

"Sonntag und folgende Tage: Frau Präsidentin.

Thalmtheater. (Direktion: Kren und Schönfeld.) Sonnabend, Abends 8 Uhr: Puppchen. Poffe mit Gesang und Tanz in drei Aktsn von Curt Kraaß und Jean Kren. Gesangstexte Von Alfred Schönfeld. Mufik von Jean Gilbert.

Sonntag und folgendeTage: Puppchen.

Trmnontheater. (Georgenstr., nabe Bahnhof rledrichstr.) Sonnabend, Abends 8 Uhr ; um Frauen reisen. spiel m vier Akten von Mouezy-Eon

Sonntag, Nachmittags 3 Uhr: Der selige Toupiuel. _ Abends: .Wenn Frauen reisen.

Montag und folgende Tage: Wenn Frauen reisen.

Konzerte.

Zingakademie. Sonnabend, Abends 8 Uhr: Kammermufikabeud des Heß-

Mitw. :

seinesistStabes gestern abend von Paris nach Lunéville ab. gere .

Der Führer des Luftschiffes „2. 4“, Lloydkapitän Gsund, bat eftern abend an- die Luftschiffbaugesell-schaft Zeppelin in Friedrichshafen folgendes Telearamm aus Lunéville gesandt; „Hier gelandet, da im Nebel franzöfische (Grenze überfahren, warten auf Gas, um weitetzyfahren, hoffe, daß Formalitäten bis morgé'n er- ledigt Yuv.“ Gestern abend wurde dem fahrplanmäßigen Zug in riedrichshafen ein Wa gon mit Gasflaschen an- gehängt, der, Wenn er ohne Aufent alt Weiterbesördert wird, heute vormittag gegen 10 Uhr in Lunéviüe eintreffen dürfte. Der Direktor ColSmann Vom Zeppekin-Luftschiffbau hat fich nach Lunévilke begehen._Der Kapitän Gsund gab einem Be- richterstatter folgende, Darstellung der Fahrt: Wir stiegen um 6 Uhr Morgens 111 Füedrichshafen auf, um eine Höhenfahrt zu unternehmen und in Baden-Oos zu landen. Wir err€ichten alsbald eine iHöhe von 2000 111 und überquerten den Schwarzwald, Ivo Rebe eintrat. Wir wurden uns auch sofort darüber klar, daß

der Ostwind uns Hark von unserer Richtung ablenkte. Wir

flogen so mehrere funden, und erst gegen 1 Uhr Nachmittags, als wir uns in einer Höhe von 1000 m befanden, sahen wir, „daß wir über französnches Gebiet flogen. Wir suchten ein fur die Landung günstich Gelände und erblickten da den Uebungsplaß vpn Luné-ville. siachhem wir den an Bord hefindliéhen Ofßzikren bertchtct hatten, gingen wir nieder, den internationalen Vqrschriften entsprechend, aber auch um zu bLWSisen, daß wir Ukcht fretwiuig nach Frankreich gekommen Waren. Wir können Ukcs über die öflichkeit, mit Welcher uns die Militär- und Zivilbehörden behandelt aben, nur lobend äußern. Wir haben die Abficht, heute wieder abzu- reisen, sobald wir die 1000 kbm Wasserstoffgas erhalten haben, die uns uxitteis Automobils aus Oos gesandt Werden sollen. « Glund erklarte weiter, daß die Gondel lediglich mit einem Kompaß ausgestattet war. Er set voÜsiändig Herr dcs Ballons ewesen, und wenn er auf franzöfischkm Bodkn gelandet sei, so set dies nur geschehen, nur zu zeigen, „daß dies lediglich auf einen Zufal! zurück, zuführen set. Er hatte übrigens genug Bknzin und Gas ehabt, um nach Deutschland zurückkehren zu können. * ie v„on den deutschen Offizisren über Bord gesckoleudertcn Gegenstande und Feuerlöschavparate Wurden in der Nähe des Uebungsplaßes gefunden. Die Offiziere kauften in Lunéviüe 500 Liter Benzin, um heute den Rückfkug antreten zu könnkn. Sie nahmen auch einen der Motoren auSeinander, um “(1115 Luftschiff zu erlcichtern. Der Motor wird mit der Bahn nach Oos geschickt Werden. Die gesamte Besa ung verbrachte die Nacht in der Gondel. _ Em O fizier des französischen Luft. fchifferkorps erklärte einem Wtarhsiter des .Figaxo“: Die Dar- steklung der deutsche]: Offfziete scheint richtig zu sein. Es ist in der Tat nicht mögitch, daf; die Absicht bestanden hat, die französische Grenze zu “überflie en. Als fie ihren Irrtum erkannten, ivar es zu spßt, um dre deuts eGrenz€ zu erreichen. WWU fie umgakehrt wären, ware der Fall ernst geworden, und man hätte notg€dsungen an einen SpionageVSrsgch geglaubt. Ich bin überzeugt, daß fick) die deutschrn Offiziere zweisellos ühcr den Ernst der Lage klar JLWOTÖSU smd. Ihr Niedsrgehen auf dem Uebungsplay von Lunéviue War sehr Vernünftiß. Sie wußten, daß fie dort die entsprechende Hilfe bei drr Landung finden würden, und daß sie, um die Schwietigkeit dcs Falles möglichst zu heben, sich am bxsten _drr franzöfischn Miiitärhehörde stklltc'n. Die dkutschen Offiziere find dre Opfsr eines unworhkrgesehrncnAbenteuers, und man iätefunrecht, der Angclegenheit in Frankreich eins allzugroßc Bedeutung betzulsgen.

Hongkong, 3. April. (W. T. B.) Nach einer Méldung des Reuterschen Bureaus berichtet der hier eingetroffene britische Dampfer „Talon“, Der auf dem Hsikiang (Westfluß) verkehrk, daß er von Piraten an egriffen rvordcn ski, deren Zahl auf 30_100 geschätzt Werde. ie Pirajen, die mit Rewolvern [1e- waffnet waren, Waren in Hongkong als Reisende an Bord gc- kommen. Bei der Einfahrt in das Delta dcs Kantonfluffes exhobkn k!;rch die Piraten, töteteanen chinesischen Steuermann und

testenFo das Schiff auf. Sie fesselten denKapitän, den ersten

Offizier und den Ingenieur. Sie töteten kin€n11nd86rwu11deicn vier ch111csische Reisende, plünderten die Kabine einer MisfiOnarin, die „Kabinen der Schiffsoffiziere und machten sich in einem Boot m1t betrachtlicher Beute darunter 30 000 5-6 bar, davon, nachdem sie die Maschinerie des Schiffes größtenteils zerstört haLten.

(Fortseßung des: Nichtamtlichen in der Ersten und Zweiten Beilage.)

Klindwortl) - Zcharwrnlm - Baal. Sonnabend, Abends 8 Uhr:" Liederabend Am Klavier: Wil-

HeÜer. helm Scholz.

Zirkus §chumann. Sonnabend, Abends 711 Uhr: Uranus 550er 111311Bito.VorzüglichesProgramm.

Ma-

FMU Präsidentin. Sonntaa, Nachmittags ZZ Uhr und

Abends 7.1 Uhr: 2 große Galavor- stellungen. _ In beiden Vorstellungen: das roße Spezialitätenprogramm. Die _ Na m1ttags und Abends; Zum Schluß: Der uufichtbare Menstk;

1... „-..,-.

Familiennarhrichten.

Verlobt: Editha Freiin von Schorr und Thoß mit Hrn. Leutnant Manfred von Haugwiß (Hennersdorf_Ohlau). _ Emi Freiin _von Rehlingrn mit Hrn- Lezttnant Rolf von Hamann (Hainhofk?n bet Westheim i. Schwaben_Paderborn)-

Verehelicht: Hr. Curt von Karstedt mit Frl. Wanda May Frischen (Bremen)-

G 6 si o rb en : Hr. Kammergerichtsrat Dr. Otto Demme (Berlin). _ Hr. Staafs- anwaltschaftSrat Frrdinand Meyer (Berlin). _ Hr. Geheimer Kom- merzienrat Heidemann (Cöln). _ Hk- Oberst a. D. Oskar von Nolte (Neu- streliß). _ Hr. Major a.D. Curt von Unru (Ltebenow bei Düringshof).

Verantwortlicher Redakteur: Direktor Dr. T y r o l in Charlottenburg-

Verlag der E pedition eidrich) ianekrlin.(H

Druck der Norddeutschen Buchdruckerei und

Lust-

Veethouen-Zaal. Sonnah., Abends Verlagsanstalt, Berlin, Wilhelmstraße 32-

Der 8 Uhr: Konzert von Hermann Henze (Dirigent) mit dem Philharmonischen Frau Hermine (einschließlbh Bör enbeilage und Waren-

Elf Beilagen

zeichenbeilage r. 26.4 11. 2613).

_" Zum Schluß: Dcr uufi rbare - Neßdenztheater. Sonnabend,?lhendS MMW Vier Bilder aus FURY

Die (Uaäams 18. WÖIjäSUi-S.) Schwank in drei Akten von M. Hennequin und

M 80.

Deutscher Reichswg. 181. Sißung vom 8. April 1918, Nachmittags 2 Uhr. (Bericht von „Wolffs Telegravhisehem Bureau“)

Erster Gegenstand der Beratung ist der Bericht der Reichsschuldenkommission über die Verwaltung des Schuldenwesens des Deutschen Reichs und der „deutschen Schuß: gebiete, über ihre Tätigkeit in Ansehung der thr iib'ertragrnen Aufsicht über die Verwaltung des R9ich§invaltdenfo11ds, „uber den Hinterbliebenenversicherunngonds, rüber denURx1chskr1eg€w schuß und Über die An; und Ausfertigung, (xmztehung imd Vernichtung dsr von der Reichsbank aneZzngebenden Banknotrn.

Der Bericht wird ohne Debatte fiir erledigZ erklärt.

Ueber die Reichshaushalt§reck1nu11g 11'1r1 „1.0, hat die Rechnungsko111missio11 eine11_ a11§führl1cl1en s ' 11tl1ck1e11 Bericht erstattét. Die Etatsüber1chr€1tuz1gen, und 11111 11111591“- etatSmäßigen AUSgaben werden vorläußg, 1112 den Etat "111391- schreitenden und außerctanäßigen Emnahmen nachtragl1ch grnehmigi.

Dcr Ankrag dcr ?)kcck1111111g5k01111n'11111111, betrxffend die 911311111111111 iibcr den Haushalt der Schußgchicth 1111“ 1.006, geht dahin, einß Reihe der vom Reck1nu11gé§l1o1 gemachten Bor- hehaite 3111" 519111111118 zu nehmen nnd 1111t d1ese11V0rbehal1'en die 11achgesuchte E11tlast111111 511 erteilen.

Abg. N oske (SOU: Es genügt, darauf hinzuwciscn, 11111; wir jkiZt das Jahr121131 schreiben, während die ?)Tkchmxngcn qus dym Jäl1161906 1111111111911. 11111 zn €1f€1111k11, wrlche Mängsl [315er 111 UUsQWM R6ch1111ngß1vcson gkhcmscht haben. Dazu kommt, 731111 111 111111) Abrechnnnakn 111181“ „Vorgänge aus dem Jahr 1903 und 1110111111- enthaltcn sind. Der Reichstaq 101118 dcshalh arö11€res Jnxerenc 111r die ?)chbnunngcgnng an den Tag [MTW weil ja unter dtesen Um- ständsn 111a11ch1: Nachprüfungen überhaupt nicht mehr vorgenommen Werden 1111111611. Man kann 111 1111: die Schußgehictc nicht immer 17211 [1161111811 T).)Laßstab (1111111611, es 111 anch anzuerkennen, das; n1ch111che (1811191611 Dinge abge1'111d81t worden sind. Der Abg. Dr. Braband hat d1e Vcrd11'11ste des friihcre-U G011V1'rne1trs Von Kan1e111n, Puttkamxr, harvvrgehobcn. Dcntge'ae1'11'1bc'r 111111“; festgeskcüf werden, daß chn 111 den Rechnungqn cbknfaüs anf Schritt 1111d Tritk argen Miszßändsn begegnet, 016 darauf 31111'111511'11'11111'11 11110, das; dcr Gouverneur fich_einfach andi? ijcküüffe 5-35 Rkixhxtags in LYÜTSYLTNÜÖLL' Brziehunß 111cht gkkchrt 11.11".

Abg. Dr. W raband 1101t1chr. Volks»); Ich habe die VU- d'11'11ste dcs GMWrnean von P11ttka111€r allerdmgs erVqraehobNh'und damit Wollte ich 11a11'1111c1) seins Etaxsühérschrein1ngk11 11111)! guthmßcn. ?lbsr, rr91111 1-1" nicht so hnreaukraiwck) VLranla-gt war Und auch 111cht den 1161111111 Rcspsjt Vor dem Etc1tör1cht 51-5 ?)it*1chsfag5 1161111111 hat, 11111111 darf man doch das nicht einfach ignorteren, waH er 1181811191 hat. Hkrr Von Puiikame'r bat rms 9111 Togo €111g9r1chtet 11115 dann .K'a111e1'1111 Das kann dock) 111111) der Abg. Noske 111cht besirc1len, das; skill? Maßregeln schr z1118ck111ä131g Waren.

Das Hauk", beschließt nach dem Ko1n1111111m18m1trag. ,

EsfolgenWahlprüfungen. - , _

Ohne Dé'baxteZ/Wird ““die Wahl “hes Abg. Hüftmann (Soz., 2. Cassel) für "gültig““erklärt; deSgletchen, dre Wahl dex; Abg. Warlo (Zentr, 4. Oppeln). *

ES folgt die Prüfung der Wyhl desthg, 13011 Oerßen (Rp., !). PotSdam). Die Kommisston hat cmsnmmrg beantragt, die Wahl für 1111111111111 zu crkären.

Abg. Dr. 211?an (Rp.): Ich beantrage, die 5111111111111 drr Wahl an die Kmnmisfion zu1'_iickz11vrrweisc»n. _Es [111115811 s1ch 11111 “01? Prinziplknfragc, ob die J11sas1en'xcrLungenheckstatte BeelitZ-ta1111cb11ch 311 Unrecht nicht in die Wählerltste aufgc119111111'cn find. Die Prufung Liner so wichtigen Prinzipienfrage muß grundl1che'r erfolgcn, als es geschehen ist. Die auf di? Beschwcrdx ergangex'nxn ablehns'yxen Be- scheide des Landrats nnd des Regierung;11ras1k1é11te11 1111111213 TEU! ?)Tc'ichstaae im Wortlaut mitgeteilt werden. Auch dcesxr Fal] zeigt dre Notwendigkeit der Prüfung der Wahlen durch ein r1chtcr11ches V;:r- fahren. Die „1101111111111011 hat 'nicht unteZ'U'tkht, _01) Öl?. Insanxn der Lnngenhciistätte tat1ä1h11ch wahlfahtg 111111. 'Das 111 ein Versäumnis all€rsch1vcrstcr Art. WW 111111811 mehr,". 11112 viel unter “ren 412 zur (Eintragung gemelderex 1111111781111hrig; bestraft sind, A1*111en11ntcr1“11'113u11g erhalten, Lluklandcr Rsmd usw. Wir haben than stets bkanstandet, Wenn a11ch_1_1111' die Behauptmtg aufgssiellt 111111239, daß Aus1änd1€r in ken_Wäl)ler[1111'11 11811111. EY bL- sieht die große Wal1rschei1tlichteit,"dgß rmx große 311111 5161er 4172 gar nicht wahlfähig ist. Ihre Wahlfahiakeit tft sshr zwenelhaft. (Zuruf bei den Sozialdemokraten: Unerhört!) Warmn sollen 1olche armen

Lcutc nicht eine A11ne111111terstiiy1111g erhaltc'n: das ist doch nicht un-“

Es könnkn fich doch auch vvrübcrqebend V1nwe1cndc 6111118- schrieben habrn. Es ist eine uncxhithe Parteivorerngenommenhext, 311 behanptkn, das: alle dicse J111as1e11 _9111en da111-r11d1'11/ 5181111111113 hattcn. Hier handclt Ts sich ,um eme crnfache_ 1111cht1ge 3131111311115» und Rachtsfrage, nichk um cine Manxaisfragx': (8 handelt s1ch darum, ob das Recht Vom Deutschen Retchéztag gebeugt 1116181311 1011. (Präsident Dr.Kaempf: Dirie Aeußerung ist 1111yarla1116111qr1su), und ich rufe Sie 3111: Ordn 11 ng !) _Jck) habe, doch (Zur yon einen] Fall in der Zukunft gesprochen, aber mcht Von Lime 731111, der der (Hegen- rvari odcr Vkrgangcnheit anaehörf. ' 2va" der Beschluß der Ko111111i1s1011auch Linsti1111n_ig gxfaszt wwrvey 111, so beruhte Lr hoch auf cinkm Irrtum. Es ist außxr her Prr1tz1prez1fragc dl? xpatkrtcljc Frage nicht grprüft worde11.„.x)1'€rixber myY' dix Konnmsswn zwch éipsn Beschluß fassen. Es ist dte thlm mkett der 412 Asylrstxn 11icht11niersucht worden. Es handelt 11ch nicht um eine ManLatF frage, wie die Sozialdemokratky behaupten, und ich habe 311 den'zzret- finnigen das Vertrauen, daß 118 uber unser Bedenken 111chtc1nfach [1111111- ehen. .

) LFK» S chm idt- Meißen (Soz.)„x Aus dem Berght geht, wie schon erwähm, hkrvor, daß der Kommijfion-aytrag 8111111111111111 «faßt 111; auch bezüglich der Frage der Beelißer I111a11cn smnd da» Snmm- Verhältnis in der Kommission wie 10:2“. „„Der Llufxnthalt 111 der Beelißer Heilanstalt beträgt in der Regel .; Monate; die K0111m1sfiq11 hat damit“ einen Wohmiß 111 Beelitz ,als geoeben erachtetL xxxnd 11? folgt damit nur einer 11ändigen Praxts. 1903 [Jar dec 31e1chst11g schon ganz analog auch 111 dem Fal1e BWH entjchreden,“ und Mr wiirden heute mit der Frage gar ntzht mehr bxfaßt scrnIxrymn sich dir chhördcn um die damaltgxn Beschlusse "dcs «)1eichs- tags gekümmert hätten. Die betreffeqnden 41? Wahlen; hahe" geradczn 11111 ihr Wahlrecht gekamvft, thre "Emspruche gegen die Nichteintragung sind Von dénoBehörhcn zurnxckgcwresen morden. Der RegiarungSpräfideni kannt? 1ene fruheren c)1ei111stagiz- heschlüsse gam genau und führt ste 111 seitxem Bescheide selbs? a'n„ er erkannte sie abxr als fiir ihn „bindend rnehr (111. Yuch ker Minzxster hat die Beschwetke zuriickgewwscn, M11 9111 vorszergehcnder „luf- enthalt in einer Heilstätte kZinen Wobyfts bkgrgnde. Sache res Landrats und der Behörden Ware QZ gewe1e11, 311 prufe11,. ob 111311 den 412 Wählern kikser oder jener auch aus eJnem anderen Grunde nicht bätjc in die Liste eingetragen we1d1-11 dmfen. Das Vcr1m1gcn dcs

(*khö1t.

Abg. Dr. Arendt, den Wortlaut der Bescheide kennen zu lernen, läuft

“lediglich auf eine Verschleppung der Entsiheidung hinaus.

Erst? Beilage _ zum Deutschen Neiehsanzeiger und Königlich Preußischen Staatsanzeiger. ,_

1913.

Berlin, Freitag, den 4. Axpril

Abg. SchWarzc-Lippstadt (Zenta): Daß es sn!) sÖließsicX) nur 11111 kim? Differknz yon (50 Stimmen handelt, wir der Abg. Dr. Arendt Vorgcfiihü hat, kann nicht besi1i1ten1verden. Es kann auch nicht znaegrbrn Mrdrn, daß diT Wahl des Abg. von O_crtzen nnter keinen Umständen erfolgt wärxx, WEU" die 112 111 der 531118 gestanden hätten:, Vielmehr ist a11zx111ehme11, daß der Abg. V011_OKrZL11011ch gewählt wwrden 1r-éirk, WEU" die Bkhörhqn nicht M11! D1x1nml1k1t gemacht hätten. Tatsächlich ist 11'1cb1 1191211111 1110173311, oh dic1cr odxr jener der 412 etwa aus anders" (Grunden. 111cht wthberkchngt 111111, und wenn das 18131 verlangt wird, so kénnkn W1r_d€111'_1111r_b_e1- stimmen. Die Konnnission ist hier anrsrs, als es1o111t 111311111111, Verfahren. ., '

Abg. Dr. NEUMÜUU-Hofék (fortschr. VRM): Diese [Lytere Behauvtung 111111; jch ganz e11tfchied€n 'bkstkkitk'n- Die 60 Stitmnékn über die Yiehrht'it bedeuten doch prakvscl) 8111311 UniEx- schi€d 131111 mehr als 120 Stimmen. Immerhin haben die 3.)111- fiihrungkn “ekö Abg. Dr. Arendt manches Berechtigte; 11111156 dsr 2118111181011 (11191 (1111 10111911Ylnfragkingehen, 11) würde das zuhanz 1111abskk1barcn Folgrn führen. Erhebungcn darüber, 11161 1111111111911 412 wirklich wahlbkrcchtigt war, 1111115811 zum roßen Tc11 eretis 1111: ansfiihrbar sein.. Die Kv111n1issio11 bat [0011111 den Standpunkt cm- genomnwn, den auch der Reichstag stets fes1g€halten_h_at. D1e Ab- weisung dcr Betreffenden ist aus nlcht haltbaren (Gr1111dkn 61191111. Die möglicherweise Vorhandkncn anderwcitcn AussckütxßunngundE bättkn 111 einem Gegenprotest geltßnd gemachk wcrden miiffsn; dumm ist aber keinc Rede 111311181611. _ _ '

Abg. 1) o n B r 0 ck h a 111 12 11 (dkons ): Dre Verhandinngcq 111 der Ko111111ission über diese Frage sind sehr Liygelnmd gewesen. DLE Ko_1n- mission hat dyn Protest für sehr erheb11ch angesehen. 'Es he11'1chr aber die 011€ Praxis, daß, wenn Von 2111111; Parisi des Nerchstagcs der Wunsch auf weitere Klarsjeüung aesjslit 111, dem Rechnunß1 9211119611 wird. AnßErde ist auch das Monitum des Abg. Dr. rcndt be- rkchiigt, Weil die Von den Behörden ergangenen Brscherke mehr zum Abdruck gebracht sind. Dann hat der Abg.Dr.Are11dt auch diE Frage anfgeworfsn, ob dies?. 412 Pc11onrn'übCrhaupr wahlbcréchtigt 118111121911 seien. Auch hätte die Fsage 6117311111119 beaniwuortéi „1111151711 1111111811, 01) Personcn wählen 51111811, 113 zwgr i_n dia Wah161111t€ e111actragrn sind, aber zur Zsit der Wahl 1211111 mcht mxbr 11n Wahlkrmw Wohnkn. Diese Frage gilt nicht (11112111 fiir die Nachwahl, so_ndern (111111 für dir» Hauptwahl. (*I-rade ryit Wicksicht darauf [111111 151) _es für notwendig, das; dia Wahlkommißion 11ck)_noch einmal mti d1e1€r Anßclkgenhsit befaßt. Ich will nur (111 dw Wahlkn Haupt 11117) .§i“öisck)r1“i1mrrn, 110 111 111111) 111 der Kommission alli? “Pu".tteMcrr- 511611 worden 11115 Lasscn Sir dkshalb (11111) in drsskm 117171118 Gerechkigkeit walten. '

Abg. S1 ("1 dil) agen (Soz.): Der 5211111. Dr. Arendt“ hat dl? schwerstén Beschuldigungrn 11111911 di“; Wahlprü11111géi'011111111s1011 er: hoden. Er meint, dEr Rést DCI Vkrtzcmkns 311 der Wahlprüsnnas- 1513111111111'1011 sc-"i im Verschwindcu bcgrifsrn. Auf das BOTTOM", dés Abg. Dr. Arendt Verzichts 111,1 wie wohl auch HiL andcrkn Z).)éi111ltkdcr dsr Wahlpriifungsko111misfiorx. Er hat es fertrg gebracht, die gqnze Frage (1111 MM Kopf zu 11311611, und wkrkangt nunFHcrscbtigkett. Er hat Gruudsäße aufgesteüt, die jedem Recht 1118 (Gesnht schlagen und das absolute Gegenteil yon Recht Sum smd.

A Yrc'FdÉnx Dr. FW;; ;mp ;: ren;“- 11 * votz?-,1.1-a „.. * Antrageé des Dr. Arendt 11.11ij-

herein jedem Wähler, der “s1--«. -:-- ] „_

will, die Absicht unterschiehsn, daß er ein Wahlvcrbrechen begehen wolle. Auch isl die Behauptung, es sei der Verdacht aufgetaucht, daß viele Von diesen Arnrenunterftüyungen Lrha1t€n1.l1abe11, cm 511111111111, der nicht scharf genug zuriickgkwikscn werdsn 'fcznn. Ich kann nur 118- daucrn, daß der Kollege Schwarze sich die Deduktwn des Aba Dr. Aremdt 311 ei en gemacht hat. DLT Abg. 11011 Derxzen'hätte (1111 [»:sikn (11315111, sein“ andat freiwillig nikderzulcgcn. Wir 1111111cn schon (1118910110111)- keitsgriinden den Antrag Arendt z11riickwci1k11. ' &

Abg. Dr. Ar cndt_ (Rp.,1: Ich habe“ 7:1c Wahipxnmmgs: kommission uicht (1111169111115; sondern habe" 11111: damt 0181011111811 treffen Wollen, die nach Fc1111€1111ng drs Taibkstandcs noch 11'1r die Ungültigkeit dkr Wahl Linirstsn. Wittke der 5111111; 11011 Oerßsn sem Mandat niederlkacn, so würde er die Prüfuna „d181er a11158ry1xdenilich wichtian Prinzipisnfca-ge Unmöglich 1111181911. Warc Wahlbex11111us111ng vor,;rkommen, dann hättr ('1' sichcr 1011111 smn “).)Yandai ntedergxlegt. Es isL wichtig, hier 181111111611811, 11116 Ville 11011 dthscn 7112 Ych11011c11 wahlberechtigt UkiVLsLU sind, dan1it_ wir 1vis1en, 11116 111131 Stammen dcm Abg. 111111 Osrtzxn abznziehcn smd;- .

Vlbg. F "1 s (h e' 1" - Be11111 (Soz.): DLZ hat noch kcmc Wahlwusung 1199811611, hci der 1111111 die 111111111211 Drugs Vom Abg. Arxndt 311 be- schönigkn Versueht Wordcn sind. 8351519112: Proteste oder mcht, Vor der Wahl wollcn wir keine Wahlan fa111eren. EI hankcite s1ch damals 11111 cine Vcrsichcr11ng «11115511111111611191'0'11. BCi 'BSLUH [1111111811 es sich nicht um Nswlisien, sondkrn um Patienten, dre (171 Grund 1hrer Beiträge in diese Anstalt aufgenommen worden, smdanér Abg. Arendt ist doch geradc dsrjknigc, dsr 11011 der sozmlenyZz-ursorge 2111 großes Anfhcben 111c1cht. Wütdx Lk.“ auch 111111 einem9111111st_r11 sprkrhc'n, wenn es sich um drn Fü1stcn («1119111111111 handelt? 1111?) d1eJer 111 81111111 Sanatorium sich befände? Dcr Abg. Ark'ndt mußte 111111611, daß dre Liste der 412 Patienten Von der_ At11taltsh1rektig'11 bci dem Mamstkat von Beeliv eingereicht wvrden ijt. _Datmi xntht drr Einde, «5 könnten fich darunter auch Leute [Winden, dre gar mcht "19111: m der Anstalt sind. . ' .

Abg. v 1) n B r 1) (kb 11111611 (dkons): Ich hahq dn: b1§herxge Entschsidung der Kommission und, “des Plenums mchr 1111111811911 wollen, aber die Herren von dsr Linken haben doch 111117616 Ent- scheidungen 11111gew6rfen. 1175 könnte durch 'die Direktion der Aystalt leicht festgesteüt wcrden, ob die betreffendcn Persqnen zur Z1J1t der Wahl in der Anstalt Waren. Yb?!“ xs komm? darauf 1111, festzmtxüen, ob fie wahlberechtigt NUTZEN oder 111cht. M11 emer solchcn Prufung

rä'udi ieren wir uns 111 t. , . p LAST]. Waldstein (101116111; Volksw.):ßs [111111611 fich 11161“ nicht um eine Frage der (Courw'me gegen _ 61111? Parikh 1,011der11 11111 eine Frage dcr Gerechtichit. Dic Verwafnng dcr Hmlstattc Bxcliix, hat das Verzcichnis ein «reicht und damn die Verantwortung uber- 110111111en, daß die Betrcxfcndsn Wahlberechtigt waren.

Der Antrag dcs Abg. Dr. ArendtUanf Zurückverweisu11g der Wahl an die Wal)lp1“1"1f11ngskommisnyn wrrd 11ach Probe uud Gegenprobe mit 155 11011211 151 Sttmmen ab g e1eh11t. Gegen den Antrag stimmen 1110 Sozzaldemokraten, dxe fort: schriftliche Volkaartei, cin k10111erTe1l der Nationallibernlon und die Polen; fiir den Antrag st11nmen die_gesa111te Rechte, das Zentrum und die große Mehrhett der Natronalltberalen.

Die Abstimmung über den Yntrag der KommnszonaM Kassierung der thk bleibt. ebenxalls zmetxelhaft; dte' Aus:- zähjung ergibt die U11 gülttgkettßcrklärung 11111160 gegen 140 Stimmen.

Die Wahl des Abg. Dr. A r_endt ,(Rp.) für 5. Merse- burg wird ohne Debatte für gultrg erklärt.

Es folgen Berichts der Petitionskommiffton.

Tie Petition des Vereins vrreinigter Zigarrenhändler in Aachen

und des Verbandes de1111cher ,33garrenladc11inhaher „Wendet fich an den

mit“ dM AHT Dr,";„Ö

ahkersifteé Ze mrag'en lassen

Reichstag um Hilfe gegen den geheimen Warenhandel und argen den offenen Vertrieb 11011 Tabakfabrikaten aller Art durch die Gast- und Schankwirte. '

Die .R'ommin'ion beantragt Ueberweisung an den Rmchskanzler znr Bcrücksichfiaung, sow-Zit Abhilfe gegen den geheimen Whrenbandel hezwcckt wird; Uebergang zur TageSordnung, foroeit Einschrankung des Vertriebs durch Gast- und Schankwirtc gefordert wird. * '

Die Sozialdemokraten brantragen Uebergang zur Tages:)rdnung über beide Petitioncn.

Abg. Brey (Soz.): Der Wunsch der Patenten bezweckt einen (5111111111 in umerc Gewerbefreihejt. Dabei muß man gleich dem e11ten Schritf entgegentreten. Ein großer Teil der Petenten gehört ja 511 jrnkm gewerblichen Kreise, dessen Kampf ums Dasein in den 18151611 Jahren a11߀rorde11tlich Verschärft wordru ist. Aber daran find mcht dic Ursachen schuld, gegen welchc? die Petenten vorgehen, sondern unscre ganze Finanz- und Wirtschaft§poliiik. Wenn «Hilfe gkschaffkn Mcdkn soll, dann _kann dies nur durch Streben nach vorwärts geschehen. Dic: Petentkn 1v011€11, das; jedc: Form der Warenwermittlung anmelde- wfliclnig gemacht wird, sie wolken eine Ergänzung der Straf- besti111mungk11 und onkn, das: an bestimmten Stellen eine Liste aUer angemeldeten Betriebe ausliegt. Spätere Petenten verlangen dann noch, das; jeder Veamkc oder jcdcr Arbeiter, “081: Waren Vermittelt, die Erlaubnis seiner Vorgescßten Behörde oder seines Arbeitgebers 111311611611 soU._ Man will also einen Kontroll- und BevormundU'ngs- apparat schaften. Nun hat das bestehende Gesetz ja schon genügende 311111111911 bei hsm gewerb§111äszigs11 Warenvcrtrjeb. Hier aber sokl 1250 Form der Warenwermittlung getroffen Wcrden. Es wäre doch Unerhörf, chn Personkn, denen _es gar nicht um Händlergewinn zu 11111 ist _und die nur (1116 Not Warkp gemeinsam beziehen, 3111“ (Hc1vcrbk1teuc-r herangezogen werden. Mit dem Warenhandel dEr Bkamten hat sich ja schon dcr BundeSrat beschäftigt. (Es sind Vsrorwungen ergangen gegen den mißbräuchlichen Handél dar Beamten und aanx besonders gegen die Benn ung der Dienst- wohnungen und Dieniieinrichtungen für diesen méck. Die ver- hündc-xen Ncgicrungkn sind hier den Petenten mit einer Geschwindig- keit 111tgex1€1111€k0111men, die man sonst bei nicht wxniaer wichtigen Angsiegenheifen be'i ihnc'n nicht beobachten kann. Wenn der hier 11011161191188 Wunsch der Petenten in Erfüllung geht, und wir 11111 11011) der chienmg empfehlen, dann würden die Folgen aanzrigknartiger Natur 16111. Wenn 1111111 einén Unkernehmer, darin 11811 Zeiten der Teucrnng, 11111 18111611 Arbeitern entgegenzukommen, fiir dicse gcmeinsam Warsn bkzicht, 1125111911111 bestruern woÜte, dann würkc er es unterlassen, Und den Schaden würdcn die A1heiter tragen. 511111" diese Weise würden alls Tsuerung8maßnahmen 1111111öglich gemacht, die Vlrbeiikr und andcre Unhemittelte 111111 Schuße gegen die Teuerung Ergreift'n. Durch unscre Styuerpoliiik ist ja 511" Verbrauch sowieso schon herabgedrfickt worden. Dieser würde noch weiter zurückgehen, 11118 das könnt?. nicht,.ohne Einfluß auf das Gewerbe bleiben. In erster Linie muß 18 doch auf eine Vernnhmng dex U111saßeßankommen. Disse machcn aber die Wünsche der Petenten nach jeder Richtung hin 11n111iiqlich. In der Tabakbranche wird gerade die Kleinfahn _ gstroffexi wcrdeg1.,_„Die Petenten gehen mit dem 11") 1; ihren-etgeYen Ablaßaufß dss; "GJ

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kau'ttwird, Mt Hei *

Werden; dem. Händker “ist da "11 ,

den Gastwirtexx aher rin empfindlicher Schade zugefügt. M Recht und gletcher Begründung könnten doch auch die Schlächter Ver- langen, das; bei den (ssastwirten Fleischwaren nicht mehr verkauft werden dürfen; wo kämen wir bei Liner solchen Politik hin? Wir halten es 1in 11111618 Pflicht, vor solcher Politik zu warnen, und bitten um Annahme unsere's Antrages.

Abg. Sir (_Zentr.): Es ist cine unhsstrittcne Tatsache, daß dieser Sch191cha11delin 1ei11er heutigen Auékehmmg sich zu einem großen Schaden des Miitclüandes c11tsgcwach1k11 hat. Alle anchen klagen über den geheimen Warenhandxl: das Gewerbe und der Kaufmann- stand empfinden 131818 Schädigung von Tag 311 Tag mehr. Bei den Sozialdemokmten i1t freilick) alles ?)Tückschritt, was der ZNittel- standfordett; Das Z.11!r11m berrcibt, wie Übkkäll, auch „in der Miltklstandsfrage die Politik des Erreichbaren: wir wollen, wsnn wir nicht aklks erreichen können, wenigstens Abschwgszahlungen habs", und 6111- solchc_ 111118 in der Petition deiFürwortet. 59111111 11011 hohcn Stalien ist das 2101195611 drrarxigrr Vkiß 'tände 1111- ?11111111 1110173211. Bea:11_tc uzid Angesjcllte sollen 1111 jedes Eingriffes, jeder kkcinlickfc'n Selbnhilse zum Schadrn des _gewerbetreihenden :])thtclstandks enthaln'n. Es soll möglichst auch bei Fachleuten ge- kauft werdcn. Dic kleincn und mittleren Beamten ha en doch sehr 11121 Familien[3931811111111c11 zn dcn Kaufleuten; schon dieser Grund te fis abhalten, die [Lßteren 311 1111110111911. Auch ein entschieden Libera er, wie der Abg. Obe'11111sta111ste11t Delius hat scharf getadelt, daß Beanno 1111111101117 dcr D11'111tst1111den für die Beamteneinkaufsvereine Lätiq sind; 6!“ hat 1ogc1r einc Bkstkucrung der Beamten- k0ns11111v€r€ine fiir gerechtfertigt crk1ä1t. Aehnliche Stimmen aus Beamtenkrsisxn 1icßen sich zahlrewh anführen. Dem schwer ringcndcn Mittel11ande gehen durch den Beamtenhandel dic K1111d1'n verlore_11; daraus kann nur eine wachsende Verbitterung gegen den Staat entstehen, der so1chcs duldet. Auch diese Erwägun wnd Von Beamien angestellt und vertreten. Hoffentlich nehmen, 1ch d_ie Sozialdemokraten diese Aeußerungen zu Herzen und bessern sich. qr die Bemnten ist gesorgt; wer sorgt denn für den Mittelstand? te A115wüchse der u11ei11ge1chränkten Gewerbesteiheif müssen“ endlich be- seitigt werden. Aber hier sehen wir den ewigen StiÜsiani); Er- wägungen, nichts als Erwägungen! Der Mittelstand ,hat keene An- wartschaft auf eine Pension: aber von den auf On: liegenden Lasten 1111rd er geradkzu erdrückt. Der Mittelstand tft der Stgnd, der 11111115 hat und der. nichts kriegt. Seine Steuerkraft w11_d ge- schwächt, damit aber auch diejenige des Staates. Auch fur den Mittelstand muß das Wort gelten: „Lebeq und lehew lassen;!“ Der Kaufumnn 11111) Gemerbetreibende dürfenxicht um ihr Brorge- bracht wsrkcn. Täglich können wir 111 den Zettungxn Annoncen lesen, in denrn Personen aesucht werden, dre gegerz _Provxfion den Schle1ch- handel betreiben. Beamte nicht bloß betetltgen wb daran." spudera auch Frauen, Köchinnen. Solche Firmen ;sollten oykottiert werden. Gruen Linen sylcben Unfug müssen wir Stellux nehxnen. Ueber die Haltung drr Sozialdemokraten Hundert: tch mt . Nxcbt alle 1- kcmokraten gehen mit den Freihandlern. Der Vexem zum aße dps Handels und Gewerbes m Breslau hat e_me Nesolutioy he- schlossen, die geeignete Kautelen gegen den gehemmt War nde! fordert und namentlich eine Stempelsteuer, von 70 «lz verngx, .Di-r' ist eine günstige Gelegenheit, die Re1chseUthb111eu_zu-*ver_- bessern. Ja?, bute Sie„ de)! Antrag der Sozmlpempkxa _ abzusehnen und den der Komm1sfion janzunehmew *die Resxeru aber111öchte irh ersuchen“, d'er imeingesebränkten sxvecbe-ß , Ende zu machen aerade jest, „Wo man im Begriffx-tß: ; stand?, durch die Weh'rvorlagen neue. Lasten'aufzuer1egek.,- _

'n-form war 'einer der wahr;

Abg. Siehr - Jnsterbur (ortsäor; Volkspzdz-Dß; _ . 1114-111th “WMW - Mittelstands verfaßt worden md. - xberkmetéaux , Bund. der Landw'nte, .das kenhaus :für Heer, uud