sekeugt werden. Viele Lebrér leiden an Halskrankbeiten, ohne zu wissen _woran es eigentlich liegt. Es werden alle möglichen Mittel uyd Önderbenuyt, und-wenn der Lebxer nach “den': Urlaub wieder zu sprechen beginnt, tft die Krankheit .wteder da. Es ist eigentlich un- begretflicb, ' daß man diese Sache exst in neuerer Zeit erkannt hat. Auch f_ur uns als Abgeordnete bat die Sache Bedeutung. Wenn wir uns dre Sache uberlegen„ würden wir überzeugt „werden, daß wir wirksauxer reden," wenn wir kurz reden. „Dasselbe Organ anzuhören, hglt kein Ohr langer „aus. Auf dis großx. Stimmgewalt kommt es bnchtRarb, sondern auf emen gewissen Kunstsmn und Kiinftgeschmack in er e e- ' '
Abg. Dr. H eß (Zenit): Nach dieser Rede könnten wir wünschen, den Vorredner 01101) mehr“ fingen zu böxen. Wenn man mi: katholi- 155011 und evangeltscben Rektoren einverstanden ist so kann auch ein 1Ud1scher Direktor angejieüt werden. Leider bat der Vorredner den _Fall mcbtzxenannt, 111 dem dies geschehen 111, ; sodaß man ein Urteil nicht falien kann. Im vorigen Jahre hob'en wir uns ein- gehend r_nit dem Extemvokaieerlaß des Ministkrs beschäftigt. Ich 1xeue mich, daß_ der Minister diesen Erlaß inzwischen dgbin er- lautert hat, daß. tbm eine Verweicblichung der Jugend fernliegt. Jr; bezug auf die Standesfrage stimme ich dem eredner bei; lch Wunsche, daß die Steiien dsr Direktoren in den Provinzialscbul- kochten und in dem Ministerium selbst mit Fachmännern beseßt werden. ,Die Titeiwünsche der Oberlehrerschast sind nicht ganz nn- bxrechtigt. Ich 511116 86 auch für gebot€n, daß die Provinzialschulräte dwaang der „Rat: viert€r Klasse, und die Dirsktoren der Pro- pmztalscbuikolisgien den Rang der Räte zweiter Klaffe erhalten. Ick) fxeue_ m1ch, daß„der Minister für die Annahme der Oberlehrer nicbi em abnliches System eingefiihrt bat wie der Justizminister fiir die Annahme der Assefforen; wir haben uns seinerzeit gegen die1cs System Beseier „erklärt. , Die UnterrichtswerWaitung scheint (etzt den realen Fachorn Lincn. Vorzug einzuräumen. Bei aller Auer ey11_u_nq der realen Fächer"- wünschßn wir doch nicht, daß die h_umamstncben Ansialien so ])011-1'1-[1011 zurückgedrängt werden. Für die seminanftisch gebildetén _Elementarlebrer im den höheren Lebr- axtstalten bestebtjnach der Bejoldungsordnung yon 1909 eine Gehalts- differenz; dtexemgen, welchc auch in Gesang, Feicbnen usw. Examina
gemach; Haben, bekorximen ein höheres Ge alt als die anderen. DM _aitercn dieser .Herren kann man nicht zumuten, noch diese Cxamma nachzumachen, und sollte mindestens für eine Usbergangszeit einen Ausgleich schaffen. Die Usberfüliunq des Oberlehrersxandes n1acht s1ch besonders schwer _fi'xr die Katholiksn bemerkbar; daß eme so 5051: qui __katboiiicbcr “Anwärter nicbt angesteilf sind, liegt 1111 der impartiatijcben Bkbaudlunq der Katholiken in Preußen. Vierne Freunde babeü nur den einen Wunsch, dafi cndlick) dafür ge- sorgZ „wird, daß wir nicht immer wied€r von Jahr zu Jahr in dcr Par1tatsfrage hier_ vor das bobs Hans treten müffen. In den städti- schen, Anstalten ist es in dieser sziebung nicbt bcff-Zr als in den staatlichen. Es entstebt die Frage: Kann der Staat der Jmparität von seitezt der Gemeinden entgegentreten? Zweifellos kann der Staat dies 1111, da er sich auch in anderen Fällen nicht scheut, a11f die Gxngemdkn einzuwirken, Anderseits sollte der Staat auch die, meaUtat _ 111 den staatlichen Anstalten beseitigen. Nach statisti1chew Fesjiicllungen über die Zahl der Lehrer und Schüler an den„staat[1chen stranstalten beträgt die Zahl der ebangeliscbkn Schuler 61,7 0/0 und die der katholischen 32,9 0/0, während dic Zahl der evangelischen Obkrlebrer 71,4 0/0 und die Zak)! der katholischen Oberlxbrcr 285% beträgt. Die Zahl der 1'1101111elischen chrkrästc ge„gen11ber den kgiboMcbkn ,ist also bedeuiend größßr, als fie im Ver- baltm's zur Schylerzabl sctn müßte. Ich muß bei dieser Gelegenheit feststeUcn, daß die Katholiken bei dsr Anstellung als Oberlehrkr andsrs behandelt Werden als die eba11gelischen. Ich bitte den Minister, meme Zahlen eingehend zu prüfen. Dann wird er zu dem Resultat kommen, daß sie irn großen und ganzen richtig sind. Ich byffe, daß ex dann der kat'kolischen BebölkexuanröF-zra-Paritäx auf die1em Ge- «»Wkö-KUU «MWM la 611. «:"-«.. ** «11; .*
Mge ,"“11713211 "stäzkistiséhen .ckblen könn-ewnicht als:",TMterkage dienen béi“ Fr 425811111? 11111?“ der““ rage, “ob in bez11g--au- die, Besetzung der e
Lbbrerstelixn an 1111 ren höheren Lehranstalten arität 5121111151 odsr nicht. W111 man 6111 g€11aULs Bild bon_ dLr wahrem Sachlagé bekom- mchxo darf man nicht dW 8111321112111 Anstalten zusam111€nzichbw WiC Lö dsr 5_'OkkLÖULk than 501, W811 011 „den 8111710111811 Anstaltsn das Vcr- 50111116 zw1s_ch€n DLT Zabl dEr Schu1€r und der dßr Lebrbr 1111011diich dcrsxbiedsn 111. 913011 mus; 5181111851" jde einzéinc Anstalt für sick) 1101011111) verwerfen.“ WEnn man diss 1111, dann kommt 111.111 wsnig: 118116 011 da's Jahr 1912 311 ganz c111d€1€11 Ergebnissen. (Dkr R€d11cr wc1st 11106 1111 911130111111 511111) 81116 Rkibe 11011 statistisch 31151211 110111.) WEnn 11911“ 111111 Partitäx sprccbcn, 111iiss211_wir (111111 5011111- 11kbtigc11, daß (111 1595111101 1015011115011 und 1111 spczisiscb cbangciischsn 52111[sti1111*11_1111ck_) 9.) 1111111101911 1111101“ dc11 Schül€111 sind., (Es gibt 2111- 11111911, dic ViElS 9511111117111618 Schiiicr, 1111111 1111 d€111 11111“ 5111101111110 LEi)Wk_i)01)€11, 11_nd “211111111611, 1110 im 2101111111116 5111“ Sch11101501ch 3111 111011111 cba11gcl1sch§ L€[)r€r si11d._ Umgskbbri 101111111 Ls bor, daß wir 1111'6501111611115611 “2111111111911 111111011sch13 LEHWT 5715011, 011119051 diE Zahl TU_WTHOiisÖM SÖuiex 11111“ LME 1111117, gerings- ist. 2111 011161? 90113011 11113150 V011„A11111111811 111 dc11 bkrscbicdcnstcn Provinzeiwfft 1111111 bi“- 111951 g9w01811,1d10301)['d€r Obi'rlkbrér 3111111011811 dcr 5111150111611 7,11 1101111851011. Dic 1111150111211 11051311 also keine Bßraniassung, sich über 1111111111101 chzku bckiagén,
Abg. ;, 101111110 (111): Dcr Kampf zwisckycn der [)11111anistiscbc11 111111 der 11111011 211111111111 11311091161110100111501611, Er darf (1er 1118111013 3111 V81111ch1U11g “0911111011 1111111311. Wic diE 5111111111istisck18 Bildung dib G11md10ge 061" 9011119011 B11d1111g DLU11ch1MDS “ist, so ist dis 101116 Bckdung -d1€ (15311111dlag9 501“ wirkschafiiichn (Ziitwicklung. Dsr Mi- 111s1cr 1st 5111117116111011011118118 d011 ULerTWibUUg-Zn in "17101001 Kampf -c1it?cg€11gct1*stc_11._ Fur 119111916 Städ1c 51311051 11011) vikifmb das BZ- d_ur 1116 z11r113111ch11111g 0111131 Rsaisckwis, 1111d dsr S111111 muß «Uf d1es0111 (9051010 111131101 5611611, dabci abcr 1111171 dcn 5121111167911 11.1111- gcbcn, die oft 61118111 sbrg€iz1gk11 DierM Entspringen, dis AuSgcstalkung Zur Oberr€alsch1110 11 fbrdcxn. DW FMM der Vorschule muß nach den 111111111811 Bßdurfmszsen 8111161)de MMU- Dis Anstellung bon Mii- 1100511110111er (111 dcn- 5151701011 2110100211501 5121 S1an aufgewirbsli, 110 Erfolgt häufig (1116 f111011z1211011» GriindLn. Der Mii11st€r 1101 01110 (351211552 festgésxlzf und die Mikkelfschullebrcr 11111 für di? 1111101011 Klassen zugblaisen, Es wird 11er _o 1 dariibsr binausngangen, obwobi 30111113 Anwäxter (1112? den akademischen Lebrkrn borbcm 911 11111). Der “.)imistkr mußtL 11111 Nachdr11ckd1€ kaolgung sLlWLr A11ord111111gc11 Verlangen. Dis T1t€lfrage für d1e Obkrlebrer muß ba'ld gelöst 11101“- “den, (Zs ist unter dem Pbikoiogen jetzt Einigung über 1301] T1191 dss Studwnrats erziektcwordsn, und "darum 101118 “der Ministsr, dicsxn Wunsch endlich erfüÜen-x Dis Uebsrfüllung dss Standes 38191: sicb nicht 11111: 5131 dLn Oberlebrbrn, sondern überhaupt 521 den- akadbm'iscbkn Béruszweigen. Das ganze höhere Schlwesxn [eidet unter dLm Bc- récbtigungswesen, info! edessen kommen indie bbberexi Kiassenbiele Elemenw [)1118111 die 1) ne die geistigen Fäh1gk€1113n dic? Bersebiigung 11111: 61116211 wo 1111. Deshalb'solite »die frühere Bxsßmwung 1111131381 (1111113111211st werdén, daß 111 1712 Unkerprimg nur d_1e]Ln1g?11 Scbüibr bersbßt wsrdey, d'r? die Sichsrbeit 51811211, "daß sic? 111 JWU oder drer Jahrenwirkü das Abiturium bestehen konnen. . „ Abg. Dr. * agnsr (freikons): Jeb möchte 111611101." Freuds dar- uber Ausdruck geben, daß der *Ministex in dEr ,Yudgetkommission 81111: grun-dsäßl'icbe Skeliung in- der ; ra e der Bkseiiigung dle Vorsgbuisn 111" t eingenommen sondbrn. er [är bat, daß da, :wo 2111 Bsdurfnis bor anden ist, die 5 () (busen besteben bleiben (0111311. Was die Frage 1221 Ansiellung_ der i_ttxiscbuliebrer *011- 565211211" Lebransiaiteir be- tx1fft, so bgbe ich doch einige Bedénkén dagegen, da “ich befüribte, da die gkademisck) gebildeten Lehrer dann durch Mitte'lschullebrer zurij - gxdraqgt werden. Das Skandessrage der Oberlebrkr beschäftigt nakür- [ich 1112 große Mehrzahl unsererzBevöikerun “nicbt. Was unsere Skeüungnahme zu dieser Frage ansangk, so bci e_n wir durchaus keine: Bedenxen- daß der Titel " e'hximxxStudienxat oder 81111 anderer Tit€[, falls die Re 8.111an 11711 furz1veck1116ß1g§äl€ 210927111711 wird. Irgend- wel Nach eile fur unser deutscbes aterland haben wir natürlich
(Hm,.R' 2.9.1 11 r-usy g.s'. _o m m i sxs a r.: „Die? von:...dew Vbrredner * “'
viiiziglsckyulräie, bci größerßn'_Zsstficbkeiicn _gänzlich übergangen wor- dxn s1nd._ Wenn “da:? tatsächl1 der Fall sem sollte, so 51116 ich, daß = bier Abb1lfe geschafst„wird. Durch die BxsbldunKSreform sind d1c ' Oberlehrer mit dyn 115119160 515521911 Regierungz? eamtcn auf die gksicbe Skufe gestellt „wbrden, und dies muß auch 111 anderen Aeußer- lichkeiten seinen Ausdruck finden. Die „große Mehrheit meincr Freunde 1th dem Anita E11 elbrecht, der emen gememsgmen Unterbau aller 55 eren" Lehranßa ten ?orderL, durchaus sympathisch gé 81111521". In den kleineren Stadten soilte :d1_e_Crrichtung bon bbberen- ck11an möglichst gssördcrt-)„werd-en, dam1t dre Beamten 11115 Pastoren c111f dem Lande ihre Söhne "111 eme Stadt 1n DLT HNmat zur Schuis schicken könnén,_wäbrend sis cht bei der Berechnung dsr Kosten 011 “11 dsr Enisckzetdung kommsn, ihre Söhne dbci) lieber_ gleich nach erlin zu sch1cken. Dadurch wurde auch 'der immer wetter 11111 sicb greifenden Landflucht vorgebkugt werden, und dann „wäre ,es 11111, die Söhne in dLn- kleinkn Städe den, Beamtenfannlien 111 Pensiqn 11611, (Zwischenrufe links.) Ja ngtß, es ist ganz gut„ wenn d1€ Söhne Von Vornberein etwas knappsx gébgltcn werden 111i1ssen. Ich bitte die? Regierung 0111), mehr auf die (»chbtung kwbcrixr Schulen in dyn 118111011 Städten b111z11wirkc11. . * Um 464 Uhr vsrtagt “das HWS die weitere Beratung des
1111911601016 a'Uf DiMstaxg, 11 Uhr.
Koloniales.
Das Aprilbeft der Zcii-schrift für tropische Landwirlscbaft .Der Tropenvflanzer', Organs des Kolonialwirtscbaftlichen Kymitees Berlin, Unter den Linden 43), enthält an erster Stelle „Beitrage zur “enntnis eini er Eingeborenennabrungsmittel' Von Dr. Adkung, Korpsstabsapot eker im Rcicbskoionialamt. Der Verfasser macht hier über die chemische Zusammenseßung einiger vornehmlich in SudWest- afrika vorkommenden Eingeborenennabrungsmittel interessante Anqaben. Dr. S. V. Simon führt seinen Berichi über ,Zapfversuche an 1101103. 5155111011515" zu Ende. In dem letzten Kapitel behandelt der Verfasser das Verhalten der Reservestoffe in den gezapften Stammteilen. Die Untersuchungen Simons Haben erwiesen, daß die Anwendung des noch vielfach auf den Kautschukplantagen Verwendeten Prickers keine Erhöhung des Latexertrages gegenüber den mit dem Messer auSgefübrten Zapfungen ergibt; fsrner tragen sie im all emeincn zur Lösung der Frage der [1811-„'n Kaut- schukzapfmet oden wesentlich bei. Zu einem Aufsaß Über „Ackerbau in den Altos von Guatemala“ sucht Profeffbr Dr. Karl Sawyer entgegen der vielfach geäußerten Ansicht, daß die
1 europäische Bauern darstcllten, auf Grund seiner dortigen Reife nachzu1veifen, daß dic Verhältnisse in diesen Gebieten zur Anficdlung für deutsche Bauern Wenig güns1ig liegen. Ferner enthält das Heft Mitteilunacn über den kolonialen Eisenbahn au, über die Manibot- kultur in Deutsch Ostafrika, über den Bamnivoübau in Aegypten und Indien, über die Schädlinge tropischer Nutzpflanzen u. a. sowie handelsstatistiscbe Angaben.
(Gleichzeitig erschisn als 3. Beibeft zum „Tropénvflanzer“ von einer „Dic Landwirtschaft in Abcssinien“ betitelten ausführ- lichen Arbeit bon Alfred Koitlan der erste Teil, der Vom Ack6r- und Pflanzenbau Handelt. In einer späteren Fortsstzuna sollen die Tierzucht und 8112111111311 auch agrarpolitiscbe Verhältnisse zur Dar- stellung gelangkn. Der Verfasscr hat in der vorliegenden Arbeit seine während eines mehrjährigen Aufenthalts im Lande gesammcitcn Er- fahrungen unter Mitoerwertung der Vorhandenen Literatnr nieder- gelegt. Da es an einer ausführlichen und znsammenbängciwen Dar- stellung über die Landwirtschaft in 'chsfinien mangelt, dürfte die vor- liegende Abhandlung wiUkommen sein.
** Statistik und Volkswirtschaft.
DiE finanzielien Anforderungen an die öffentliche Armen: und Krankcnpflege in Berlin im Jahre1912.
Nachdem auch die Berliner Armendircktkon sicb ein eigenes Oraan, die „Blätter für die Berliner Armen- und Waisenpflege', geschaffen hat und damit dem Beispiel der Armenb€riraltung€n dcn etwa zWanzig anderen deutschen Großsiädten gefolat ist, ist man in der Lage, klarere Einblicke in die Struktur dieses V€1Waitungs11ebiets der ReiÖshauptstadt zu tun. Es ist ja 111111111111), das; der Umfang und dsr GeldaufWanddec Armenpffege einer Riessnsiadt imponierendc Ziffern aufweisen müßen. Man muß sn!) aber hierbei vor Augen bqiten,_daß 1111: solche große Gemeinweskn auch viele außergewöhnliche Einflüsse fich geltend machen und daß das plöyliche Eintreten bonxwwt- ichaftlichen und gesundheitlichen Dcprcssionen bier schr große Krc'iie be- rührt. Cin plöZlicb eintrete-nder und anhaltender strenger Winker, Strc-iks und Au91perrungen, Epidemicn usw. treiben oft Taysende zur Anrufung dcr öffentlichen Hilfe, die unter normal verlaufenden Verhältnissen nicht daran denken würden, letztens in Anspruch zu 1125111611. Aucl) die Zu- und Ab111anderung, der Wohnungsmarkt, die Steigerung der NahrunaSmittelpreisc usw. üben auf die Lage der ärmeren Kiasjen einer Großstadt wie Berlin besonders weitgebxndkn Eianß (1116. (Es ist aus diesern Gründen nicht leicht, den Ursachen nachzugeben, die ein Anschweüen oder ein Abnehmen dsr öffentlichen Armenlasten in der Reichshauptstadt 5611111061611.
Die neuesten Nummern der „Blätter für die Berliner A1men- und Waffenpflege“ 611111011611 11. 0. Angaben iiber die finanzieUen An- fbrderungen an die öffentliche Armcn- und Krankenpflege sowie über die Berufszugebörigkeit der Mitglisdec der Armenkommisfionen. In bezug auf die AuEgaben der Armkndirektion ist daher das umständliche und unsichere Herausgreifcn der betreffenden Zahlen (1119 dem umfangreichen Haushaltsetat der Stadt Berlin nicht msbr nötig. Von besonderem Iniercsse ist, daß die Anforderungen an die städtische Armenpftege im Jahre 1912 um reichlich 1.1 Miüion Mark niedriger gewesen sind als im Jahre 1911. Es wird nämlich in dem Aufsatz über die Aufwyndunqen der Armendirektion für das Jabr1912 u. a. mitgeteilt: „Die Armenpflege der Stadt Berlin erforderte ohne die Siechen- und Jrrenanstalten, *die Waisenpflege, die Unterbringung der- wahrloster Kinder, das Arbeijsbaus in Rummelsburg und las Obdach einen Zuschuß aus siädtiscbcn Mitteln von 12145864 .“ (1911: 12 378 676 646), mithin gegen das Vorjahr weniger 232 812 «js. Die Kosten aller Zweige der Armenvflege und öffentkichen Krankenpflege beliefen sich auf 35677120 „76, wovon die Stadt Berlin 28 565 921 616 (1911: 30 042 654 616) zu decken batte, mithin gegen das Vorjahr weniger 1476 733 916.“
Als erfreulich erjchcint der Umstand, daß in der Armee Von fast 6000 sich der öffentlichen ArmenpfseYe der Reichshauptstakt widmenden ehrenamtlichen Personen ie Zahl der Armen- pflegxrinnen fich von 136 im Vorjahre auf 157 im Jahre 1912 gesteigert bat. Hinsichtlich der Berufszugebörigkeit der männlichen in den 469 Armenkommissionen Berlins ehrenamtlich wirkenden 5337 Personen geben die“ .Blätter“ folgende Ays- kunft: Von den 5337 Personen, die ehrenamtlich tätig sind, nämlich 469 Vorsteher, 460 Stellbertreter, 4444 Pfleger und 157 Pflegerinnen, seßen fick) die männlichen Ehrenbeamten aus folgenden Berufen zusammen: Handwerker und GeWerbetreibende 2120, Kaufleute 965, Fabrikbesi er und Fabrikanten 350, Baumeister, Architekten, Ingenieure, bemiker 47, Restaurateure 132, Aerzte, Tierärzte, Zahnärzte 42, Oberlehrer, Rektoren, Lehrer 235, Geist- liche 8, Staats- und Magistratsbeamte 244, Rechtsanwälte 2, Apotheker 55, Banibeamte 30, Privatbeamte 72, Kirchen- und Fried- bofsbeamte 1 Eigentümer 376, Rentner 265, Verschiedene Berufe 304,
8 Werknieister, Éeseüen u. a. 99, ungelernte Arbeiter“ 9.
:“du_r “e_ine derarti e Ma nabme'nicbt zu fürchtem : “ Aus 0 en wird 11111: Mitgeteilt, da die Beamten der Schulen, Direktoreix usnd Pro-
]
Zochländcr im westlichen Guatemala cin geeignetes AnsiedlungSaebici. 11
Theater und Musik.
Konzerte.“
' Unter die alien Lieder von Mozart, Mendelssobithchubert, dte Elfriede Goette am Donnerstag im Beethovensaal
' sang, waren auch einige Gesänge aus neuer Zeit gemischt. Drei kleine
lvriicbe (deixbte, die von dem bekannten Komponisten OScar von Chelius feinimnig vertont waren, standen auf dem Programm und gxwannc'n fich die Zuneigung der Hörer; der Kotnponisi-bat hier ein zartlicbes Gefubl vornehm und sinnig estaltet; er malt in ge. dämpften Farben; die in „ihrer harmonichen Mischung immer an.. ziehend wirken. In heiterem Ge ensaß zu diesen Gesängen stand die"f11sche_, volkstümliche Melodi des- Liedleins “„Summer ist 711 schone Zett“ von Siegmund von Hausegaer; Elfriede GVLUL' sang auch diese Liedcr mit Geschmack und Gefühl. + Friiz Lindemann (Klavier) und Nicolas Lambinon (Violine) mczchten eimge Tage vorher im Harmoniumsaal ihrem bewahrten Künstlerruf an einem Sonatenabend alle Ehre. Beide Künstler, Von denen der erstgenannte als ausgezeichneter Klavierbegleiter, dxx'andero gls tüchtiger Konzertmeister des Blüjbner-Orchesters bekannt ist, boten tbr Bestes und fanden vornehmlich mit ihrer Wiedergabe der A-D'ur- Sonaten bon Brahms und Beethoven reiche Anexkennung, während xine dazwisäxen gespielte Sonate in C-Moll von Posa infolge ihrer etwas ermüdenden Länge weniger amurkgen vermochte. + Das Programm des Konzerts des B lütbner- Orchesters am 6. d. M.. 1m„Blütbnersaal bot unter Bruno Weyersbergs Leitung; zunachst Mendelssohns „Hebriden-Ouvertüre“, der ,die "symphoniscbe Dichtung „Die Moldau“ von Smetana fol te. Als Neuheit wurde“ d1e ]- Symphonie in C-Dur von Heinz ieffen aufgeführt, deren etwas unruhiger, biSWeilen unangenehm disbarmonisch klingender erster Satz rmx wenig erwärmen konnte, während der 'zWeite mehr Leben und geistige Anregung in steh barg. Tschaikowskys Ouvertüre „1812“ bildete den Schluß der Vorträge des vortrefflichen Tonkörpers._ Diz- zwischey sap Elis e Waldmann einige Weber und Arien. Die Solistin_zet "eie ficb hierbei wiederum durcks ibrc Fertigkeit im'Ziex- gesang, dteLli1SJeglichenbeit der einzelnen Register, sowie den Fein. abgkwogsnen Vortrag und die gute Textausspracbe aus, wvbei ihre.- umfangreiche, tonschöne Stimme zu volier Geltung kam. .
Ein junges Geigentalent ließ sich am ZFretitag im Bechstenx- saal mit gutem Erfolge hören. Agnes ozgonyi hatte fich fur: ibr Auftreten ruht schwierige Aufgaben gestellt, die zwar noch nicht xakellos gelöst wurden, die aber doch eine günstige Entwicklung der _]Ugendlichen Künstlerin in Au9ficht stellen; es fiel in dem Spiel des ]ungen, fast kindlichen Mädchens die ungewöhnliche Kraft der Bogen:- fübrung und ein beme1kenswertes Temverament in der Darstelimrg; auf; gewiß drängten fich noch 111ancherleiUnebenheiten störend ein; unt der Zeit wird die z1vcife1los begabte Geigerin sie auSzumerzen l'ernet't. + In dem gemeinsamen Konzert, das der Kammersänger (311111 531252 und Maria Scbolle (Gesang), ebenfalls am Freita , zm Kltndwortb-Sck1cirwsnkasaal gaben, brachte der Basfit seme kraftvblien Siimmittel und wirksame Gestaltungswnst Vornehmlich 111 zwei Loewefchen Baliaden sowie Kompositionen von Hermann 111111 Krug-Waldsee zur Geltung, wäbrend das warme, klangschöne 11110 wohlgebildete Organ der Altisjin der Wiedergabe einer Reihe von. Liedern zuautc kam. Bki einer etwas ausidrucksVOlleren Vortxagsweise* wäre die Wirkunq freilich noch tiefer gewesen. In die Klabterbegiei- tung der beiden Künsfier teilten sich die .Herren Bebm 11nd_Bake. + Klatbcit und Sicherheit mangelten den Klaviervorträgen, die um die- selbe Zeit Ellen Andersson im Beethovansaal bot. Die Aus- druckslosißkeit dks Spiels ließ a11ch die neuen Kompositionen, die auf dem Programm_standen, in unsicherem Lichte erscheiuen. Eine Sonatc: Von Algernon Aybton ging wirkungslos worüber; auch die sechs Klavier- stücke „Nordischer Sommer“ von Wilhelm Peterson-Berger 1119111111. trotz mancher hübschen Einzelbeitcn feinen rechten Eindruck _mack)en. Walter Niemanns Thema mit Variationen zeigte sich als e1ne_ernf_t azigelegte, künstlerische Arbeit; es fehlte ihr aber an den yötigen Gogßn- sgßen; 'die schöpfertsche Phantasie versagte oft genug '." den Varia- tionen, und der Vortrag half der Kou-pofition a11ch nich auf. Die bekannte Tanzpbantasie von Julius W2i9mann schloß den Abend ab.
Von dem Philharmonischen Orchester, mit Hermann Henze an der Spiße, wurde am Sonnabend im Beetboven- jaa! A. Bruckners 4. Symphonie, die sogenannte „Romantische' zu Gkbör gebracht. Der Gastdirigent bekundete bei der Lösung dieser schwierigen Aufgabe ein starkks Mufikgefül11 und eine bemerksnßivertc Fähigkeit, klar und ficbcr zu gestalten; aucb a_n SchW11nq Und an einer geschickten Steigerung fehlte es in der Darjteüung nicbt, sodas; dem Werk eine durchaus anerkennenswerte Wiedergabe zu teil Wurde; der bcsgabte Dirigent boi damit eme tüchtige, sauber entworfene und klanglich fsin abgetönte Leistung, die des lebhaften Bcifaiis wextwar. Jm crsi-xn Teil des Programms stand eine symphonische D1chtlills4 von F. Volbach_ vern101kt und die Faust-Ouvertüre 91. Wagnkrs. Außerdem sang Hermine d'Alert großzügig 11nd tief cm funden drei Licht mit Orcbasierbagleitung und fand damit die Warm erzigstc Anerkennmmg. + Annie Ritters gleichzeitig im Kiindwortb- ScharWLnkasaal Veranstalteter Liederabend Wurde rkcbt [117111111111 aufgenommen; die Dame trug ihre Lieder mit gutem Verständnis und kräitiger, angenehmerStimme munter Vor und sandfüribrc Leistungen auch ein freundliches Entgegenkommen bei den «Hörern.
Verdingungen.
(Die näbsrcn Angaben über Verdingungen, die beim .quciw- 11110 StaatScznzciger' ausliegen, können in den Wochentagen 111 dcffen Expsditwn während der Dienststunden von 9-3 Uhr cingcicbcn werden.)
Italien.
Bürgermeisteramt in Rossano Veneto. * 22. Avrik 1913, Vorm. 11 Uhr: Bau eines Schulhauses. Voranschlag 61 755,46 Lirx. Vorläufige Sich€rbeit 2000 Lire, endgültige 6200 Lire. Näheres in italienischer Sprache beim .,ReichSanzeiger'.
Festungsbauamt in Tarent. 19. April 1913, Vorm. 10 Uhr: Bau einer Artilleriekaserne in Brindist. Voranschlag 365 000 Lire. Sicherheit 36 500 Lire. Zsugniffe 20 bis 17. April 1913. Näheres in italienisckper Sprache beim „Reichsanzeiger“. *
Bürgermeisteramt in Reggio Calabria. 18. April 1913, Vorm. 11 Uhr: Wiederaufbau Von ]2 durch Erdbeben beschädigten Zollgebäuden in 4 Lossn. Voranschlag 68155,49 Lire. Borläufigc
icherbeit 3900 Lire, endgültige “110 der Zuschlagssummc. Nähcrcs in italienischer Sprache beim „Reichsanzeiger“. ' .
B21gien. Lastenhefte können, wenn nichis anderes vermerkt, vom 1311170011 1105 0111061001101» in Brüs s 81,0 Rue des Augustins 15, bezogen wer en.
14. Apri11913, 11 Uhr. 1111111516111 (188 (701011161; in Brüssel,
*Rue des Ursulines 27: Lieferung von 1811 qm wa erdichter Wa en-
decken 580 wafferdichter Säcke und 2640 qm SegeltuY Eingeschrie ene Angebote zum 10. April 1913. Lastenheft Nr. 1120.
16. April 1913,-11 Uhr. 83116 (10 18 1118661131116 in Brüssel Lieferung und Ausstellung von 14 Verteilun stürmen in der Umgegend von Namur. 2 Lose. Speziallasienbeftx r. 114. Eingeschriebenc Angebote zuxn 12. April 1913. ' ' _
22. April 1913, 11 Uhr. 110101 (105 Douanss in Antwerpen beim „])jr601c311r (168 0011111130110118 ä11'801388 (101181165 61 11001395: Lieferung von 700 000 kg Briketts für die Dauer eines Jahres für die ZoÜdampfer in AntWerven und Lillo. Sicherbeitsleistung 2000 Fr- Eingeschriebene Angebote zum 21. April 1913. .
Türkei. *
„ Kriegßministerium in K o nsta n tin o p e [: Vergebung .der Lieferung ziveter Ktane mit Dampf- und ebentuell Handbetrieb für das Lebens- mitteldepot an der Serailspixe; Tragkraft 1 1, Hebeweite 3 m, Hebe- böhe 3 111. Angebote mit ntwurf und eicbnung in geschlossenem Umschla? bis zum 19. April1913 an de Einkaufskommission der General ntendantur bei dem gimannten Ministerium.
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„ Handel und Gewerbe.
(Aus den im Reichsgmt des Innern zusammengestellten „Nachrichten fur Handel, Industrie und Land- ., wirtschaft'-) *
Aussichten für junge Kaufleute in Madrid-
Dic Zahl der jungen Kaufleute, die in Madrid ihre Dienste anbieten_ und Gelegenheit zur Criexnung der spaniscben Sprache suchen, ist stets sebr groß. A erdings findet ein verhältniömäßig häufzger- Wechsel in den_Ste ungen statt, da viele 'unge Leute nur ctmge Monate dorx bsetben und, na dem sie sich einigermaßen die Landessprache angeetgnet baben, nacb bret Heimat zurückkehren oder fich nach Mittel-" oder Sudamerika begeben, tro e ihre Sprach- kenntnisse verwcrten konnxn. Andererseits smd Hande und Industrie in Madrid 11111 sehr wemg entw1ckelt, und die Zahl der Geschäfts- häuser, die junge deutsche Kaufieute anzustellen pflegen, ist nicht allzugro - Wer also anf gut Gluck nach Madrid kommt, muß da- mit re nen, daß er wochnen-, oft monatelang suchen und Warten muß, bis er eine + gewohnliä) schlecht bezahlte + SteUe findet. Durch die große N_achfrage nacb Stellungen Werden begreiflicher- weise auch die Gkbalter berunterg edrückt. Das AnfangSgebalt beträgt in der. Regel 150 Mieten (: etwa 115 36). Doch finden die_Firmen stets Bewerber, die „ihre Arbeitskraft auch noch unter diciem Gehalt anbieien. Nach einigen Monaten pflegt das Gehalt auf 165 Peseten erhoht zu werden, bis nach zwei Jahren ein Say von 200-225 Peseten , erreicht wird. Natürlich gibt es Ausnahmen von der Regel, und ein Kaufmann, der in seinem Fach besonders tüchtig ist und außer der spanischen auch noch anderefremdc Sprachen beherrscht, wird es bald zu höheren Gehaltsbszüaen bringen. In der Regel werdxn _die quen Kaufleute an Ort und Stelle auf Grundupersonltcber orsiellung angestellt. Cine Ver- gütung fur die Reise nach Madrid wird fast nie gegeben. Einige wenige größere Firmep [affen Angestelite aus Deutschland selbst kommen. Die geseßltxbe Kündigungsfrist, wenn keine andere Abmachung besteht, betragt einen Monat. Der HandlungSgehilfe hat dann Anspruch auf das dresem Monat entsprechende Gehalt. In der Praxis wird diese Vorschrift alLerdings mein außer acht gelaffen. In der Regebfind die Kund1gungsfristen, auch wenn nichts auSgemacbt ist, viel kurzer, und baufiszU findet sogar tägliche Kündigun von beiden Seiten statt. Der ngestelite erhält dann ewöhnli das Gehalt b1s zum Ende des laufenden Monats ausbeza lt. Sonder- gericbt e_nacb Art der deutschen Kaufmannxßgericbte gibt es in Spanien 1111171. Die Arbeitszeit dauert in den Kontorgescbäften in der Rezel im Winter von 9-1 Uhr und 3-7 Uhr, im Sommer bon 8+1 und 3-6 Ubi". Für Wohnung, Verpflegung, Kleidung und Wäs che muß in Madrid erheblich mehr aufgewandt werden als für das entsprechende in Dcutschland. Einzelne möblierte Zimmer, wie man fie in Dsutschland überaii findet, sind kaum zu haben. „Ebenso ist das Nehmen einzelner Mahlzeiten in Speise- restaurants Wenig üblich. Die jungen Kaufleute smd dabsr meist auf die Penfionen, sogenannte (1:15:15 1111 111109110605, angewiesen. In einfacheren Pensionen beträgt der Preis für den Tag wenigstens 4 *bis 5 Yeseten, worin dann die Verpflegung und ein Zimmer cinbeari en ist. Das Essen ist nach spanischer Art (viel Oel, Zwiebeln usw.) zubereitet, woran sich der deutsche Magen erst gewöhnen muß. In den 0715615 (10 1111051101105 wird gewöhnlich gegeben: Frühstück, bestehend aus Kaffee mit Brötchen, Mittagessen, und zwar Suppe, zwei Fleischgänge und Nachtisch, an Abendeffcn Suppe, cin leiscbgang und Nachtisch. Die Zimmer smd meist schr einfach ausge iattet und 1011 immer unbeizbar, was sich bei dem oft rauben Winter unan- genehm fühlbar macht. Das Klima von Madrid, ein_er Stadt, die 680 111 hoch auf der kastilischen Hochebene liegt, 111 nicht be- sonders günstig. Frühjahr und HQbst smd in der „Regel sonnig- mild und angenehm. Dagegen ist der Winter ziemlich raub; die scharfen Nordwindc und der häufige, scbxoffc Temperaturwechsel machen sich besonders für den unangenehm bemerkbar, der empfindliche A1m11ngSorgane befißi. Die So111mermonatc,_ namentlich Just bis gegen Ende September, pflegen sebr bciß und regenlos zu iein. Doch ist die Hitze im allgemeinen trocken und darum troß ber- bäliniSmäßig hoher Temperaturgrade für manchen eber erträglich. Die gesundheitlichen Verhältnisse Madrids [affen noch immer zu wünscbcn übrig. Die Sterblichkeitsziffer ist ver- bältnißmäßig boch. Aus den bereits angeführten Gründen sind Er- krankungen der Atmungsorgane häufig; name_nt[1:h werden zahl- rcicbe Fälle einer akuten, geiäbrlicbcn Lungcncn tzund 11 ng, beobachtet. Auch der 'Tvvhus und andere Erkrankungen des iintcrleibs kommen recht häufig bor. Vorficht in der Lebanweise ist daher dringcnd a11- zuraien. Es üben zurzeit in Madrid drci deutsche: Aerzte und ein deutschen Zahnarzt Praxis aus. Einer Von ihnen, OberstabSarzt a. _D. Dr. Wendel, bat die BewerbtiFmg, arztlicbc Zeug- nis1c über die 1111teisitch11ng Militarpf 1chtiger auszustellen. Es besteht der Plan, ein vorsrst in bescheidencn Grenzen gehaltenes deutsches Krankenbeim zu exrichten. Es gibt in Madrid zwei kaufmännische Vercine: Deutsc!)- yationaler Handlungsgebilfenverband, Ortsgruppe Madrid, und V€r§1n für Handlungskommis Von 1858, ©21chä1tsstelle Madrid._ Beide Vereine befassen fich auch mit der Vermittlun 11011 kaitfmaximscben Steliungen. Außerdem bestcbt ein der Geizelltgkeit dtenendxr Verein „Germania“ mit eigenem Klublokal (*“.Nonatsdcitrag fur ordentliche Mitglieder 7,50 Peseten, für außerbrdentlicbe 3 Peseten), ferner ein deutscher Turnvexcin. Zn Madrid befindet. sich eine deutsche Realschule mit der Berechtiaqng zur Verletbung von Zeugnisscn für den Einéäbrig-Frsiwilligen Dtenst und eine deutsche LVangcliscbe Kirche (Pfarrer Wilhelm Albrecht, Castellana 4).
B r asilie 11.
Einstellun der Zollbevorzugung von Waren aus den Vereinigten SHaaten von Amerika. Das braßlianiscbe Budget- 9ksch ermäcbti 1 auch für das Jahr 1913 den Prafidenxen zur Gx- Wäbrung von ollermäßi ungen bis zu 20 v. «H., bei Weizenmehl bis zu 30 v. H., als Aus lei für Zolizugestandniffg und Handelserleicbte- kungen, „welcbe brasilizaniscbcn Erzeugnissen gewczbrt sind. Von dieser Ermächtiguna hat der Präsident indessen bis jetzt keinen Gebxauch MWM. Die brasilianischen ZoUsteiien find deshalb angewresen worden, die bisher gewährten Zollermaßigungen nicht weiter _zu ge- wkxbren und für Waren, die seit dem 1. Januax 1913 zu ermaßigten Säßen. eingeführt worden find, den Zollunterfcbied nacbzucrheben.
Y.;
Jm Reichs ot ebiet ist die Zahl der Kontoinbaber im Postscbeckpbrkse 1 Ende März 1913 auf 18 421 gestiegen (Zugang im Monat März 965). Auf dresen PostsÖe'ckkonten wurden im März ebucht 1440 Millionen Mark Gutschr1ften Und 1438 Millionen Mark, «Last christen. Das _Gxsamtgutbaben, der Konto- 1nbaber betrug im ärz durchschn111l1ch 169 Milltonen Mark. Jm Verkehr der Neithspostscbeckämter mit dem Postsparkassenamt in Wien, der ostsparka e in Budapest, de_r luxemburgischen und belgischen POsWerwa tung. sow c den schweizerischen Poitsibeckbureaus * den 7,2 Miliionen Mark um eseßt, und zwar auf 2810 Ueber . in der Ri tung, nach an auf 13 410 Uebertragungen in der "F aus dem uSlandc.
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Koble, Koks und Briketts - am .. April1913: _ Rubrrevier . Oberschlesiscbes Revier Anzahl der Wagen Gestellt . . . 29 739 10 819“ Nicht geste11t . - - .
Waßsngestellung fiir
Konkurse" im Auslande. Rumänien. Amtsbezirk des Galaßer Konsulats.
Verifikation der Forderungen am
Anmeldung der
Fallite Firmen Wohnort
Forderungen bis
neu* ung '
19. Märx/ 29. März/
Focsani „ 1. April 1913 11. April1913
Miron Jon k
+ Eine für die deutschen Arbeitgeber bedeutsqme Gründung hat sich am 5. April in Berlin Vollzoaen. Dre bisherigen Zentral- organisationen, nämlich die Hauptstelle de_utscher Arbeixgeberverbände und der Verein deutscher ArbeitgeberVerbande baben s1ch zu einem neuen zentralen Verbande, der VereiniguM der deutschen Arbeit- geberverbände, zusammengesäplo en. it diefer Zusammenlegung wird der SchluYtein in dur Entwi lung der deutschen Arbeitgeberver- bände gelegt. ie beiden zentralen Organisationen „bestanden seit dem Jahre 1904 nebeneinander und hielten ub an Starke ungßfähr die Wage. Bisher waren sie durch einen arterertrag verbunden, nun- mehr ist an dessen Stelle eine völiige Vereini ung,getreien. Dadurch wcrden die Abwebrbestrebungen der deutschen rbettgeberverbände an eine einheitliche Grundlage gebracht. Di'e Saßungenzder Vereinigung der deutschen Arbeitgebervarbände, dre durcl) emgebende Vor- verbandlungen festgesetzt waren, wurden in der„gründenden Ver- sammlung einstimmig angenommen. Es Wurde bejcblossen, die nene Vereinigung sofort in Wirksamkeit tretenzu lassen. Es kons11tujerte fick) deshalb am gleichen Tage der vorläufige Vorstand der neuen Vereinigung und wählte aus seiner Mitte zum ersten Vorsißenden- Fabrikbesißer Gardens-HannoVLr und zun) zweiten Vocfiyenden Landrat a. D. Rötaer-Berlin. Die Geschaftsfuhrung wurde dem Syndikus Dr. Tänzler-Verlin übertragen.
+ Nach einer Ueberfichi des Oberbergamtsbezirks Halle a. Saale (Provinz Sachsen, Brandenburg und Pommern) fiir das Jahr 1912 förderte ein Steinkohlenwerk 10218 1 (+ 2957 1). Der Absatz und Selbswerbrauch betrug 101761 (+ 2943 1), Bestand Ende 1912 113 1. Der Wert der Gewinnung betrug 86 236 „F6 (+ 22125 ck16), die Zahl der Arbeiter 33 (+ 1), die Zahl der An- gehörigen 112 (+ 8). Ferner fördertxn 251 Braunkohlenrverkc 46811313 1 (+ 4177 905 1). Der Abiaß und Selbstverbraucb be- trug 46 852 726 1 (+ 4241205 1). Bestand Ende 1912 212 339 1. Der Wert der Gewinnung betruZ 100 677 692 „66 (+ 9036052 .66). Die Zahl der Arbeiter etruq 42 613 (+ 1439), die Zahl der Angehörigen 94 860 (+ 2107). Ferner förderten zwei Werke 137 229 1 (+ 12131 1) Eisenerz. Der Absatz und Selbst-
berbrauch betrug 135035 1 (+ 4138 1), der Bestand Ende 1912
7675 1. Der Wert der Gewinnung betrug 462 619 676 (+ 41061516), die Zahl der Arbeiter 255 (+ 32), die Zahl der Angebörigxn 599 (+ 10). Ferner förderten drei Werke 879 695 1 (+ 84 489 1.) Kupfererz. Der Absasß und Selbsfbarbraucb betrug 878 487 1 (+ 821541), der Be tand Ende 1912: 79481, der Wert der Gewinnung 30781076 „16 (+ 10 342 997 6,6), die Zahl der Arbeiter 13 531 (+ 373), die Zahl der Ang-börigen 30 982 (+ 1568). Ferner fördLrien diese drei Werke 0,6 1 (+ 0,6 1) Nickelerze. Der Bestand betrug E11dc1912: 0,6 1, der Wert der Gcwmnung 72 .16 (+ 72 .66). Wciter fördcrteu zwci Werke 441656 1 (+ 15 301 1) Steinsalze. Der Absaß und Selbsiberbraucb betrug 450 572 1 (+ 10665 1). Der Bestand Ende 1912 betru'a 63 960 1, der Wert der Gewinnung betrug 2065 958 916 (+ 91892 516). 56 Kalisaleerc förderten 4031340 1. (+ 5.43 005 1). Der Absatz und Selbstverbramb betrug 4002 472 1 + 53012]. 1). Der, BQsiany Ende1912 betrug 75 581 1, der Wert der Gewinnung 41915496 .“ (+ 4925 593 616). Die Zahl der Arbeiter dieser 58 Werke betrug 12 582 (+ 1542), der Angeboriaen 29 597 (+ 955). Endlich förderten sieben Stedesalz- werke 116 759 1 (+ 10398 1). Der Absaß und Selbstverbrauch betrug 119 666 1 (+ 11888 1). Der Bestand Ende 1912 betrug 4531 1, der Wert der Gewinnung 2 87 3 923 «66 (+ 56 514 W)." Die Zabéx (der Yßbeiter betrug 673 (+ 48), du: Zak)! der Angeborigen 182 + .
+ In der gestrigen AufficthratsfitZung der Deutscb-Atlanti - sähen Teiegrapben-Gesellscbaft wurde laut Meldung des „W. T. B.“ aus Berlin besch1ossen, der Generalbexsqmmlung am 5. Mai 111: Verteilung eincr Dividende von 7110/11, wre 1111 Vormbre, Vorzusclyiagen. _
+ Um in der Finanzierung der elektrischen Babu Gcsuyd- brunnen-Nenkölln frcis Hand zu behalten, bat dicAllgemeiuc Elektrizitäts-(HesellicbafiBerlin [autMeldung dcs.W.T.B.“ an ihr Konsortium 30 000000 „46 zum Nennwert rückzahlbare Schuld- verscbreibungen begeben, die mit 5,0/0 11. 5. fur die ersten fünf "Jahre auSgestaticr sind und nachher m gleicher Weise wie die fruheren Emissionen 4119/11 1. 11. erbringen wcrden. _
+ Der 2111101516101 der Kölnischen Feuerversicberunas- Gesellschaft Colonia beschloß laut Meldung des „W. T. B;“ aus Cöln, der am 29. April stattfindenden Hauvtversaxnmkung f1zr das (Geschäftsjahr 1912 eine Dividende yon 465 «66 fur die 21018 wie im Vorjahre vorzuschlagen. Der AuffichtSrat der Ruck- MrsicberungS-Aktien=Gesellscbaft Colynia wird der _am 29. April stattfindenden Hauptbersam'mlung „fur das (Geschaftsxahr 1912 eine Dividende von 100 .“ wie 1111 Vorjabre vorschlagen.
+ In der Bilanzfiyung der Firma Gebr. Böhler 11. C0. Aktien-gesellsebaft wurde laut Meldung des .W.T.B.“,a11s Berlin beschlossen, der Generawersammlung fur das Gesgbafthabr 191.2 eine 15prozentige Dividende gegen 12% im Vorxabre zur Verteilung vorzuschlagen.. Ferner wurde duer Beschluß gefaßt, zwecks Erweiterung der WerkSanlagen die Erhohung des L_lktien- kapitals auf höchstens zwanzia Milbonen Mark in Vor|chlag 311 bringen unter Ueberlassung der Modalitäten und des Zeitpunkts der Durchfühiung an den Ausfichtßrat bei Festhaltung cines Mindest- begebungskurses Von 200 0/0. . ,
+ Nac!) den Ermittlungen des Verems Deutscher E11 en- und Stabl-Jndustrieller betrug lautMeldung des „W. T. B.“ aus Berlin die Robeisenerzeugung m_ Deutschlaxnd und Luxemburg während des Monats Marz 1913 quesamt 1628 190 1 gegen 1492 511 1 im Februar 1913 und 1424 076 1 im März 1912. Die Erzeugung verteilte sich auf" die einzelnen Sorten, wie folgt, wobei in Klammern die Erzeugung fur 1912 angegeben ist: Gießereirobeisen 312302 (266 207) 1, Beffemerrobeisen 29 880
30 437) 1, TbomaSrobeisen 1021 759 (920 083) 1, Stabl- und viegeleisen 217 965 (160 479) 1, Puddelroheise'n 46 284 (46 870) 1. Die Erzeugung während der Monate Januar, bis 31. Marz 1913 steUte fich auf 4730 415 1 gegen 4 116652 1 111 dem gle1chen Zeit- abschnitt des Vorjahres. , '
+ Laut Meldung des „W. T. B.“ betrug die Betrrebsrobem- nahme der Schantunaeisenbabn im März 1913 489000 mexi- kanische Dollar gegen 413 000 mexikanische Dollar im Vorjahr und vom 1. Januar bis 31. März 5. J. 1074 000 mexikanische Dollckr aeaen 1108000 mexikanische Dollar im gleichen Zeitraum des Jahres 1912. Die Mehreinnabme im März 1913 ist auf die Zunahme des Guter- verkebrs zurückzuführen. + Die Einnahmen er Anatolis chen Eisenbahnen vom 12. bis 18. Mari 1913 betrugen: 223 744 Fr. (- 3874 Fr.), seit 1. Januar 1913: 2246 292 Fr. (- 449 998 Fr.).
London, 7. März. (W. T. . Der Wert der Etnfuhr im Monat 'ebruar weist eine Steigerung Um 180 531 Pfd. Sterk, der der Aus 1151 eine Steigerung um 975 976 Pfd. Sterk. gegen das
Vorjahr auf.
Kursbériebte von auswärtigen Fxondsmärkten.
mbar, , 7. April. (W. T. B.) Gold *in Barren das Kilchkmm 2,7910 Br., 2784 Ed., Silber in Barren das Kilogramm
79,75 Br., 79,25 Gd.
Einh.
Ianuar/Iuli pr. ult. 83,10, Oesterr. 40/0 Rente in KwW. pr. ult.
LFZ, Un ar. 49/0 Goldrente 102,40, Ungar. 40/9 Rente in
807,00, Oesterr.Staats bnaktien (Franz.) pr. alt. 702,00 Südbahn-
gesellscbafé) (Lomb) Akt. pr. ult. 11650, Wiener Bankv e
[is e Konsols 743,11.» Silber Promi)! 274115, 2 Monate 27:. dis ont 41. + Bankcinaang 49 000 P
Wien, 8. April, Vormittags 10 Uhr 45 Min. (W. T. B.) 40/9 Rente M./N. vr. uit. 83,15, Einb- 40/0 Rente
KUW. rkisch'é Lose er medio 227,50 -Orientbabnaktien pr. uit. ereinaktien
tert. Kreditanstalt Akt. pr. alt. 616 50. Ungar. allckx.
“Kreditbankaktien. 806,00, Oesterr. Länderbankaktien 517,00, Unionban aktien 586,50, .Deutscbe Reichsbanknoten pr. uit. 117,92, Koblenbergb.-Gesellsch.:Akt. +,+, schaftSaktien 1014 00, Praaer Eisenindystrieges.-Akt_. 340100. + Auf den ersten Eindruck des gestrigen (511101153 des d711t1ch3nNeich§ka11zleis und auf die Haltung Serbiens gedxückt
Vrüxer
Oesterr. Alpine J'iontangeseu-
260/11 CW“
( SMM) Pema!-
London, 7. April. (W. T. B.) fd. Stekl.
(W. T. B.) (Schluß.)
(W. T. B.) Wechsel auf 10.183 108,5... Lissabon, 7. April. (W. T. B.) (Hoidagio 16 _ " New York, 7. Avril. (W. T. V.) (Schluß) 24.911911. bericht. Infolge der Weigerung Montenegros, die FRDLTUUJLU dsr Großmächte anzunehmen, auf die Tarifrevision nnd infolge der (511- wartung ungünstiger Entscheidungen des Obersten (Herickxtsbofes seyte die Börse unter stärkeren Abgaben in fcbwaäber Haltung em. Namentlich gaben Canada Pacifics nacb. Wahrend d.?s, weiteren Verlaufes nahm der Zusammentritt des Kongresses 1111_d 111€, Bxkannt- gabe der Tarifrevifion das ganze Jntxreffe der Bor1enkce1se 1n Ysn- spruch. Verstimmung rief die matte Yzltung der Southern Pacific- Akticn hervor. Nachmittags wnrde die_-§,)altung auf „Disciunacn etwas fester, um fich aber wiederum abzuschwachen, als 7111) 11.10.1113 der Nicht- bekanntgabk von Frachtratenentscheidung des Obetsien Gcrxchtsbofes von neuem größeres Angebot zeigte. Der Schl11ß_war 111.111. An Aktien wurden 251000 Stück umgesetzt. Tendenz fur (191:le Stetig. Geld auf 24 Std-Durtbscbn-ZinSrate 32, do.,FinSrate fur letztes Darlehn des Tages 4, Wechsel auf London 4,8330, (Cable TranSiers 4,8765, Wechsel auf Berlin (Sicht) 95,',.
Rio de Janeiro, 7. April. (W. T. B.) Wechsel auf London 16,1. -
April. 5 "10 Fran.-
Madrid, 7. April.
Paris, 7.
Rente 86,50.
Kursbericbte von auswärtigen Warenmärkten.
Essener Börse Vom 7. April1913. „Amtlicher Kursberitbi.
Kohlen, Koks und Briketts. (Preisnotierungen des Rheinisch-
Westfäliicben Koblensyndikats für die Tonne ab Zeche.) 1. Gas-
und Flammkoble: o.. Gasförderkoble 12,50-14,50 „66, 10. Gas-
flammförderkobse 1225-1325 „66, 0. Flamm orderkoble 11,50 bis
12,00 «716, (1. Stückkoble 14,00-15,50 «16, S. albgefiebte 13,50 bis
14,50 «16, t". Nußkoble gew. Korn 1 und_11 14,25-15,00 „F6,
do. do. 111 14 25-15,00 „16, do. do. 117 13,75-1450 „F6, 8- Nu -
gruskoble 0-20/30 1111111 9,00-10,00 916, do. 0-50/60 mm 10 50 b 5
11,25 „17, 11. Grnskohle 8,00-10,75 „17.; 11. Feftkoble: s.. Förder-
koble ]2,00+12,75 916, 1). Bestmelierte Kohle 13,00-1350 «16,
0. Stiic'kkobie 1.4,00-14,50 «66, (1. Nußkoble, gew. Korn 1 14,25 bis
15,00 (66, do. do. 11 14 25-15,00 ck16, do. do. 111 14 25-15,00 «16,
db. do. 17 1375-1450 „716, 0. Kokskoble 11,25-14,00 «16;
111. Maasre Kobke: &. Förderkoble 11,25-12,75 „46, 1). _d5. melierte 1225-1325 666, 0. do. aufgebeffexte ]e nach dem Stuck- ebalt 13,25-14,75..,i6, C1. Stückkoble 13,75-16,25 W,“-So Nuß- ?oble, gew. Korn 1 und 11 15,75“-19,00 «16, do. do. 111 16,50 bis 20,00 „16, do. do. 17 12,25-14,7_5 «F6, 1'. Anthrazit Nuß Korn] 20,50-22,00 „16, do.do. 11. 2200-2600 .,“, J- Fördergrus 10,25 bis 11,25 „66, 11. Gruskoble unter 10 mm 7,25-1000 916", 17. Koks; &. Hochofenkoks 1650-1850 «660.11. Gießereikoés 1900-2100 .“, 0. Brechkoks [ und 11 21,00-24,00 «16 ;, 7. thkerts: . riketts je nach Qualität 11,50-15,00 «66. + Die näcbste_ Börsenberiamm- lung findet am Mittwoch, den 9. April 1913, Nachmittags von 3.1 bis 41 Uhr, im „Stadtgartensaale' (Eingang Am Stadtgarten) statt.
Magdebur , 8. April. (W. T. B.) Zßnckerberi t. Kornzucker 88 &rad o. S. +,+. Nachprodukte 15 Grad o. . +,+. Stimmung: Ruhiger. Brotraffinade 1 o. Faß +,+. Kristallzucker [ m. S +,+. Gem. Raffinade m. S._+,+. Gem. Melis 1 mit Sack +,+. Stimmung_: Gsichastslos. Robzucker [. Produkt Transit frei an Bord Hamburg: Avril 9,8735 Gb., 9,921 Br., +,+ bez., Mai 10,00 Gb., 10,023 Br., -,- bez., Juni 10,071 Gb., 10,10 Br., +,+ bez., August10,25©d., 10,2711 Br., -,- bez., Oktober-Dezember 10,10 Gb., 111121236, --.- bez., Januar-März 10,221,- Gd., 10,25 Br., +,+ bez. --
' . § * Stm1m1111g.-)Zuk)l§ipri[. (W. T. B) Rüböl loko 69,00 für
M 657556“ *" aBÄenien, 7. April. (W. T. B.) Schmalz. R11 ig. Loko, Tabs und Firkin 583 Doppelcimcr 59.1. + Kaf ec. Ruhig. + Baumwolle. Ruhig. American middlmg loko 64.1. Hamburg, 8. April, Vormittags 10 Uhr. (W. T. B.) Zuckermarkt. Ruhig. Rübenrobzucker ]- Produkt Baß 88 % Ncndemcnt neue Usance, frci an Boxd amburg,cf11lr April 9,90, für Mai10,00, ffzr Jam 10,05, fur ugust 10,272, für Oktober-Dezember 10.121, fur Januar-Marz 10,25. Hamburg, 8. April. Vormittags 10 Uhr 15 Mnutexr. W. T. B.) Kaffee. Sietiq. Gobd average _Santos fin: ai 57-1 YZ für September 58 Ed., fur Dezember 571 Gb., fur M" 57.1 . aréLanaFlesßst 176 Zipril, Vormittags 11 Uhr. (W. T. B.) R s " u 11 ,“ . apLoLUdron,g7.A1-ril. (W. T. V.) Rübenrobzucker 880/() April 9 11). 1071311. Wert, ruhig. Iavazucker 96 0/q prompt, 10 sl). 10“ d. Wert, ru ig. KL Zondjotxz, 1151215611 (41138375. B.) (Schluß.) Standard- 8 1 , , ona . upLibesrvKol, 7. April, Jiläcbmittags 4 Uhr 10 Minutezr. (W. T. B.) Baumwolle. Umsaß 10000 Ballen, davon fur Spekulation und Export + Ballen. Tendenz: Ruhig. Amerikanische middling Lieferun en: Ruhig. April-Mai 6,68, Mai-Juni 6,68, Juni-Juli 6,65, uli-August 659, August-September 6,48, SEP- tember-Oktober Ze(35,32, OZkaer-I-NovemFbeZ 6,2361Yovember-Dezember 6,19, Deember- anuar , , anuar- e ruar . Glcisgow, 7. April. W. T. B.)_ («“-“14111151 Roheisen Robzucker
Middlesbrough warrants stetiYL+. 7. 'l. . T. B. Schluß.) „ Paris, APN ( 28-2711.) ei?“ Zucker ruhig„
i . 880 neue Kondition _ Mg? Für/of100O1xk? bfüYX AprilZZZ, für Ma 32.1, „fur Mai- A t 2, ür oer- anuar *.
uguAmistTrdazn, 7BApril.i "(133 T. B.) Iava-Kaffee
d 11 4.-- ancaznn . . _ goovch5tiberxpem ei7'lkAY3T'b (2211. It?;- YZKÄUYFNZZUYJY' its ew oo ez. r., . ., YéfßZrerÖkgéyYZTl HZ, do. für Iuni-Iuli 24 Br. F i. , *- SÖW“ fur ' pr'7. Abril. (W. T. B.)" (chu: .) Baumone lolo middling 12,60, do. für Mai 12,06, do. : Juli 12,02, do. in New Orleans loko middl. 121, Petroleum Re ned (in Caseß) 10 80, do. Standard wbite in New ork ,50, do. Credit Baiances at Oil City 250, Schmalz Wenn steam 11,15, do. Robe u. Brot ers 11,80, Zucker fair ref. Muscovados 2,92, Getreidefracht, na Liverpool 22, Kaffee Rio Nr. ? loko 111, do." für Abri 10,95, do. für Juni 11,20, Kupfer Standard loko 14,75-15,25, Zinn 47,87F-48,371. - Die Vi ;ible * Supplies betragen in: der verg' enen Wo :: anzM , , usbels, an '
New York,
60 488000 Bu bels, an Canadaweijen 2 005 000
, .-
19 726 000 Bu els-