__Üx' «. _“Dzsmtscse Vo'k bat die Da i _d b, ck b t m dem Beispiel zu fol en ,' das TRA? ZlKsacb'en' Getrth'scebn Skut haben. Daß Volk rauYt nur zu dem politischen Ma en-
_ zu greifen. (Zuruf rechts:. , ba! - Gro : Unrube -- Glocke fYräsi-d e_“u.ten-) Seien-Sieverficbert, dese Waffe im wiri- sÖa _ktken Kampf, wenn sie Hu politischen ZWecken von einer bis um Aeußetsmz getriebenen olkSma e gebaaucht wird, „versagt memais, und :ck hofft. daß, wenn ni tbald die Herren, „die das VUspreTq geaeben baden, zur Ansicht kommen, daß es „nötig ist, diese wi t! : Aufgabe ernstlich durchzuführen, und zwar gründlich, der kulture en Entwicklung des deutschen und preußischen Volkes entsprechend, dann hoffe und wünsche ich und mit mir aUe meine Parteigenossen, daß es elingcn wird, auf dem Wege, den ich angedeutet habe, die egierung und die herrschenden Klassen Preußens zur Erfüllung ihres Versprechens zu zwingen. Vor nicht aüzu langer Zeit haben im preußisYn Abgeordnetenhause einige .Herren der kon ervaliven Partei das erlangen gestellt, daß das preußische Abgeordnetenhaus einsp Druck auf die preußische Re- ierung ausübt, „damit sie die preußischen Vertreter des BundeSrc-ts m Sinne“ des Abgeordnetenhauses instruiere. Wenn wir dem ein- zelnen Bundesstaat ein solche? Recht zugestehen, wieviel mehr haben iyi: dann ein Recht, darauf bmzuwirken, daß nicht Landtage bestehen, die in vöüig reaktionärem, Volksfeindlichem Sinne zusammen eskßi sind auf Grund eines Wahlrechts, das “in direktem Widerßprucb ' siebt mit dem Geist der Verfassung und dem Reichstag. Es ist ein unbalibarer Zustand, daß ein deutscher Bundesstaat ein Wahl- recht hat das im (Ge ensaß steht zur Ansicht .der Mehrheit des deutschen Reichstages. ( räsident Dr. Kaempf ruft den Redner zur Sache.) Jeb muß dem Staatssekretär Delbxück entgegentreten, weil er die Legitimation des Reichstags in dieser Frage bestritten bat. Ich weiß nicht, ob das dem Präsidenten bekannt gewesen isi. Wenn es ihm bekannt War, darm verstehe ich nichtsein Ein reifen. (Präfident Dr. Kaempf ruft den Redner wiederholt zur ache.) Ick babe das Recht, den Aeußerungen des Staatssekretärs, die fick) mit dem Sinn der Reichs- verfassung nicbt vereinbaren lassen, entgegenzutreten. Genau so wie in der Wahlrechtsfrage, so bestc-bx-n auch in anderen Fragen unserer inneren und austrärtigen Politik die verschiedensten Gegensäse zwischen der Auffassung der ng erung und dx'm Geist der Verfassung. Wir woüen eine frikdlicbe Aussöhnung mit Frankreich und England herbeiführen. Wenn kin ernster Wille vorhanden ist, lä t sich auch ein Weg finden. Den Wkg dazu haben unsere Parteigeno en und auch Abgeordnete der bürgerlichen Parteien aus Frankreich und Deutschland, die mit uns zusammen in Bem für die friedliche Verständigung und Aus- söbnung dieser Länder eingzxirk-ten sind, gewiesen. Ick begrüße es mit Freuden, daß der Anfang !elbsi von bürgerlicbxn Parteicn in Deutsch= ]and aemacht worden ist. Wir werden aUss anfbieten, um eine Z".)olüik der Verständigung und Freundschaft c-cgenüber Frankre'icb zu etreiben. Indem wir das tun, arbkiten wir besser für den Welt- frieden, als Sie mit allcn Jbren Rüstungen. Diejsnigen Parteien, tie für die Rüstungsvoriage eintrktey, tragen dazu bei, daß wir eine Drachexxsaat säxn, die gceignet ist, das größte Unheil herbei- zuführen.
Präsident Dr. Kaempf: Dkk Abg. Ledebour bat im Laufe seiner Rede dic Redewtndung akbraucht, daß die Regieruna eine Politik tre-ibe, die nur die Geldsäcke der Agrarier fÜÜé'. Das ist eine Beleidigung einer Partei iss Hauses und dss Reichskanzlers. Ich rufe Sie deshalb zu 1: O r d n u n g.
Preußischer „KriegSminister, von Heeringen:
Meine Herren! Es liegt mir ferns, auf die Rede des Herrn Abg. Ledebour in der Gesamtheit eingeben zu waen (ssbr richtig! rechts), nur einige Punkke möchte ich heraus,;reifen. Er hat davon gesprochen, daß unsere Waffenindusirie jetzt Milliarden aus dem Er- gänzungSetat bekäme. Sieht man der Frage einmal etwas trocken ins Gesicht, so stellt sich beraus, daß von den 384 Millionen, die in dem Ergänzungsetat für 1913 darin sind, 52.1 Millionen für die Waffen- industrie im ganzen bestimmt sind, und von diesen 521 Millionen ent- fallen über 24_Mii]ionen auf Axbeitslöbne. (Hört, hört! rechts.) So fiehi die Sache in Wirklichkeit aus. Sie können versichert sein, daß die deutsche Heeresverwaltung Vorsorge trifft, daß keine Heeres- gebeimnisse ans Ausland kommen.
Er ist dann Weiter darauf eingegangen, uns wieder, wie seine Parteigenossen in der Budgejkommisfion es ja öfters getan haben, eine allgemeine LandesbeWaffnung vorzuschlagen. Es ist uns ja wisderholt von den Herren entgegengkbalten wokdkn, daß ihr Ideal die Milizen wären. Ich glaube, über die Milizm werden wir uns noch später unterhalten. Ich wöFie beute nur die Bemerkang machm, das; kein srziaidemokraiischer Atbciter s:"ine Nrbsilsstätie, an der er sein tägliches Bwt findet, und seine Hximat gegenübsr den Mafferbceren, kie unsere Nachbarn aufsteQen und die gut disziplin'ert sind, dam lockeren Gebilde von Milizarmyen anbsrtrauen möchte. (Sehr wahr! rechts. - Zuruf Von den SozialdemokratSn: Und die Schweizer!) In der Budgetkommission ist uns wieierhoit, und zwar Von den Herren Ihrer (ker Sozialdemokratsn) Partei gesagt worden, wenn wirklich diese Heereßboriage lediglich zur Verteidigung des Vaterlavdes dienen sollte, dann müßte allerdings die Vsrjeidigungskrast auf dxn böchsien Gipfel gesieÜt werden. Ja, meine Herren, was wwilen wir denn mit der Vor- lage anders als die Verteidigung unseres VaterlandeS? Heute hat der Herr Abg. Ledebour dkn Gedankkn wieder gsstrcift, als ob da andere Zwecke mit unterliefen. (Zuruf von den Sozialdemokraten: Das haben Sie ja zugegeben!) Trauen Sie uns wirklich zu, daß der von Ihnen so oft in den Mond genommene innere Feind aucb hierbei eine Rol!- svislt? (Zuruf yon dan Sozialdemokraten: (ZweifclloS!) Ganz gewiß nicht! Zur Aufrechterhaltung der Ruhe und Ordnung in Teutschland genügt die Polizei oder, wie einer meiner Amtsvorgänger vor Jahren schon sagte, die Feuerwehr. (Heinr- keit rechts.) Wenn wirklich der Außnabmczustand eintreten fonte, den niemand mehr wie die Armee bedauert, daß das Wer aushelfen müßte, dann genügen dafür unsere Truppen, die wir jyßt haben, ganz sicher. (Zurufe von den Sozia1demokraten: Mansfeld! Vor Einem Jahr im Rubrreviec! - Glocke des Präsidenten.) Der Herr Abg. Liebknecht ruft mir: Rubrrevier zu. Da haben Sie ein Beispiel “ gewählt, Welches für die Sache ausgezeichnet paßt. Da konnte die Polizei und Gendarmetie 'die Ordnung nicht aufrecht erhalten, da trat der bedauerliche Aanabmezustand ein, dkn ich eben als möglich binsielite. Aber wie verlief die Sachs? Ja vortrefflicher Weise. Als die Truppe auf dem Plan trat, war mit ihrem Erscheinen Ruhe und Ord'nung da, und gerade die Art und Weise, wie die Ruhe und Ordnung damals hergesteUt worden ist, kann der Armee nur zum Lobe gereicben; keincr-der deutschen Mijbürger ist yetleyt worden, alle Arbeitkwilligen smd geschüyt worden durch unsere Truppen, und es war eine ganze Anzahl von Parteigenossen von Ihnen, die damals sogar behaupteten, - wenn ich mich recht erinnere, - daß erst durch das Eintreten der Armee Ordnung geschaffen ist, sebr viel bessere Verhältnisse eingetreten sind, als sie vorher doxt gewesen sind. “*
Aber es fragt sich nur, was versteht man unter Verteidigung des Vaterlandes. Der Herr Abgeordnete meint, daß wir lediglich in der
General der Infanterie
Verteidigung seien. waiß, Deutsekländ ist friedlich bis in die Knochen. Das zeigen die 42 Jahre," die hinter uns liegen, und das zeigt vdr “allen Dingen bier die“ Heeresvorlag'e" 'kiUnrube--. bei den Sozialdemokraten); denn wenn wir offensive Absichten hätten“, dann würden wir Ihnen eine gxnz anders geartete Vorlage vorgelegt haben; keine, die Jahre braucht, bis sie zu ihrer vollen Wirkung gelangt. (Sehr richtig! rechts.) Wir baben durchaus nicht die Absicht, in irgendeiner Weise einen Krieg zu beginnen, sondern lediglich den Frieden deutscher Arbeit und deutschem Fleiß zu sichern. (Bravo! rechts.) Aber wenn Deutschland - ich will den Fall bloß hypothetisch be- handeln - in der Zukunft gegen seinen Willen gezwungen sein sollte, das Schweif wieder einmal zu ziehen: Zlauben Sie denn, daß wir dann qu abwarten müßten und sollten und dürften, bis der Feind über die renzen kommt und in unser Heimatland einbricbt, sodaß unsere Heimat zum Sch1achtfeld„wird? Würden Sie das für richtig balken? In dem Moment wird, dessen bin ich sicher, die deutsche Heeresleitung sich auf die alte Wahrheit wieder befinnen, das) der Hieb die beste Deckung ist.
Dazu bedürfen wir einer Heeresvorlage, wie fie Ihnen jekt vorliegt ; dazu bedürfen wir u. a. auch der Kawallerie, die auf- klären muß, aber auch die Gefechte durchzuführen uns helfen muß. Es ist kurcbaus unrich1ig, wenn immer wixdcr gesagt wird, daß die Rolle der Kavallerie in zukünftigen Kriegen ausgespielt sei. Nein, gerade umgkkebrt wird es unter Umständen der Fal! sein! Lassen Sie mich das in einigen Worten erläutern. Ueber die Erkundungs- tätigkeit der Kavallerie ist ja schon wiederholt gesprochen worden, und ich glaube, das ist für jeden klar und einleuchtend gewesen. Aber nun das Gefecht! Gewiß, da sind große Kavallerieattacken gegen uvecschütterte Jnfanierielinien nicht mehr möglich. Das waren sie schon nicht, als die Infanterie noch sehr visl schlechter bewaffnet war; da ist es nicht notwendig, daß man die Maschinengewehre und die modernen Geschüße heutzutage überhaupt in Rechnung sieÜt. Andersr- seits ist aber auch beuie der Angriff gkgen eine gut mit modernen Waffen - Infanterie, MaschinengeMbren, Artillerie - ausgerüstete Vertkidigungsposition fiir die Infanterie und Artillerie sehr viel schwieriger als früher. Die Durchführung Liner Schlacht erfordert das Heranziehen aller ReserVEn, das Ausbrennen der Angriffstruppen unter Umständen bis zur Schlacke. Es ist sogar sebr gut denkbar, ja von vieken exivartct, die über diese Sachen geschrieben und nachgedacht babcn, daß der Angreifkr bis zu dem Momente, wo er in die Stellung kes Vsrieidigers vermöge seiner besseren Ausbildung und Vermöge des beff€ren_Geisics, der in ihm stickt, troß aiier Verluste eindringt, sehr viel mehr Verliert als der Verteidiger. Die Früchte des Angriffs, “die man nach dcr Erkcidung s 0 großer Vsrluste einbeimsen muß, rkifen erst hinterher, liegen erst in dkr Ver- folgung. Gerade die Vkrfolgung bringt heute eigentlich ersidie Früäxie, die ein Angriff mit all dem Vergoffeneu Blute zeitigen muß. Da ist die Kawallerie an ihrem Maß, und Mut: die Infanterie durch ein langdausrndes Gefecht auégebrannt ist zur Schlacke, so wird auch in Zukunft eine rechtzeitig gut geführte KÜVÜÜSÜL dikjenige sein, die den halben Erfolg zum ganzen siempeli und unter Umständen Tausenden und Abertausenden neuer Opfer vorbeugt. (Hört, hört! rechts.) Denn derjcnige Gegner, der, nachdem er von der Infanterie und ArtiÜLrie aus seiner Stellung. beraußgewoxfen ist, dann auf dem Rückzug von Kavallerie angefaßt wird, dex erscheint so - halb“ nicbt wiedxr -im Febd, und darauf kommt es an. Es kaU-Yi :also gxrade das Vorhandensein von gut- gesührter,“ zahlreicher Kaväuerie einen Feldzug nicht nur entscheiden, sondern vor allen Dingen beenden. (Sehr gut! rechts.)
Der Heir Abg. Ledebour bat eingangs [Lines Vortrags darauf hingewiesen, daß der Herr Rsicbskanzlcr eigentlich gestern die Res olutionen gegenüber dem Herrn Abg. Dr. Müller (Meiningen) als eine 9118513166 négljZSZUS behandeit hätte. in vollsjer Uebereinstimmung mit dem Herrn Reichskan,ler dies bisr doch verneinen zu müffsn. Meine Heiren, ich hake mich über die Resolutionen, wie sie Ihre Budgetkommission gefaßt bat, eingehend bei den Verhandlungen ausgesprochen. Ich kann darauf bier nur nochmals wiederholt verweisen. Vorbehaltliä') der SteUung der verbündeten chisrungen, denen ja Ihre Rssoluiionen, wenn sie hier angenommen sind, nachher zugeben Werden, kann ich nur darauf binnxeisen, daß ein großer Teil Ihrer Resolutionsn meiner Auf- faffxng nacb obne weiteres annehmbar isi. (Hört, hört! links.) Bei einem anderen Teil der Resolutionen ist es, wie ich das auch in der Budgeikommission ausgesprochen habe, in Rücksicht auf ihre Trag- rveite und in Rückficht auf die große Bedeutung, die die Stellung- nahme zu diesen Resokutionen bat, notwendig, zunächst Erwägungen und Erörterungen eintreten zu lassen. Erst daVon kann es abhängig gemacht Werden, wie die verbündeten Regierungen ibre Stellung nehmen. Ich kann also auch heute dazu nichts weiter sagen. Sie können aber versichert sein, meine Herren, daß die verbündeten Re- gierungen in eingehcudster 'Wcise prüfen Werden, inwieweit den Wünschen des Reichstags enigegengcxkommen Werden kann, und daß das auch in entgkgenkommendster Weise g€sch€hen wird. (Bravo! rechts und im Zentrum.)
Präfident Dr. Kaempf macht Mitteilung, „daß über die Anträge, betreffknd die Kayallerieregimenter, namentlich abgestimmt Wkldkn wird. _
Abg. Fischbeck (fortscbr. Volksp): Der Aba. Ledebour isi noch einmal auf die AUsfübrungen msines Freundes Müller gegenüber der Rede des Abg. Rosie zu sprechxn gekommen. Der Kernpunkt dLs ganzen Streites ist doch nur der, daß dex Abg. Dr. Müuer in seiner Rede daraus" binwiés, das; in der Kommission auch seitens der Sozialdemokratie anexkannt worden isi, daß jeder dym das Wohl des Vaterlandes am Herzkn liege, prüien müffe, ob bei uns die Ver- hältnisse so [i€g€n, daß man allen Gefahren begegnen kann. Der Abg. Ledebour bat ja selbst von den Gefahren im Osten und Westen gesprochen. Auf disse Gefahren ist ja häufig ?enug hingewiesen worden. Man kann nur darüber streiten, in we cher Weise _man ihnen am besten begegnet. Die Sozialdemokratie hat da emen anderen Standpunkt. Aber so, wie der Abg. Ledebour es binstelit, liegen die Dinge nicht. Es handelt fich nicht um das Schüßxn von Geldsackintereffen. Der Abg. Ledebour hat ja selbst vor einigen Tagen geschrieben, daß die Sozialdemokratie niemais verkannt habe, da die geographische La e des Reickes eine siaxkeS unebr nötig mach. Die Sozialdemokrat e hält dafür ein Milizbeer ür genügend, andere aber nicht. Es stehen also keine Geldsackintereffen auf dem Spiele. Nach dem Ab .Ledebour haben die Resolutionen keinen Zweck, man mü e stärkere Mittel anWenden und die MilitärvOrlage ablehnen. Aber wir be- willigen rie Vorlage ja nicht der Regierun, sondern der Sieber- beit des deutschen Volkks wegen. Verwun erlich war allerdings das Auftreten des Reichxkanzlers. Der Kriegßminister bat sich
bemüht in einer anderen Tonart zu sprechen, und ich hoffe daß seinen Worten bald die Tat folgen wird. Der Abg-Müüer-Meiriingen
Ich glaube,
erklärte im Namen meiner Freunde und in Uebereinstimmung mit der großen Mehrheit dieses Hauses, daß wir bereit seien, die schweren Lasten dieser Vorlage auf uns zu nehmen. Aber wir stellten au letcb tig Forderungen nach Reformen. Es ist unverständlich wie er eWkYzler sagen konnte, es sei ,seine oberste Aufgabe, in der Akmee, die rene zum Kaiser und die Disziplin und die Organisation aufrecht zu erhalten. Solche Worte waren entweder deplaciert oder brüékcerend und verlesend. Was von alledem, was wir fordern rüttelt an dem, was der Kanzler als seine oberste flieht“ binsiellt? Wir wollen nur Ersparnisse in der WU machen. Wir haben doch die Pfiicbt, dem Volke, solche Lasten auferlegen, auf der anderen Seite sparnTsex diese etwas leichter zu machen. Es uner- klärli , wie dadurch die Armee in ihrer Treue zum Kaisa: und in ibrer Disziplin und Organisation geschädigt werden kann. War es nicht Fürst Bülow, der auch auf Ersparnisse in dem Heer- wesenébinwirken zu woÜen erklärte? Haben nicht aus alTen Parteien sicb Stimmen erhoben, die die schwere wirtschaftliche Belastung des Volkes durch diese neue Militärvorlage betonten und dafür ZU- Mkändniffe in dieser Richtun forderten? Der Kollege Müller. „einingen forderte die Webrba tmacbung der Jugend durch Turnen, Spiel und Sport; War das etwa der Grund für das brüste Auftreten des Reichskanzlers gegen ihn? Der Kollege Müller- Meiningen hat sich allerdings mit roßem Nachdruck für eine Reform der RechtSVerbältnisse der Oxfiziere und Soldaten ein. geseßt; das ist doch nur eine Forderung derselben Disziplin, für die der Reichskanzier so energisch sicb einiegte. Gerade wenn man in der Richtung auf die affung eines wirkiichen Volksbeeres vorgeht, muß man diese Forderung beachten und berücksi tigen. Die Armee ist keine abgeschlossene Welt für fich. Die He ung des S ulwesens trägt doch dazu bei, den jungen Mann fähig zu machen, k'lbständig zu denken und Cntschlüsse zu affen, Die Armee braucbt allerdings ihre eigenen Gese €, aber diese esc e können von der Grundlage dessen„ was Gére tiakeit ist, nicht a . Weichen. , Die Armee muß auch ihrerseits den Fortschrittsn in der Rechtsbildunq Rechnung tragen. Dre Disziplin kann nicht erzwungen werden_ bloß durch Kommandieren und Strafen, wenn sie ein moralixcbes Element sein soll. Darum fordern wir die Re: orm der Militärjustiz, für den gemeinen Mann wie für den 3 ffizier, und mit dem steten Hinweis auf die in dieser Hinsicht noch bestehenden Män el hat sich der Koüege Mülier- Meiningen ein großes Verdrens? erworben. Isi in der Armee die Forderung der modernen Verfa'ffung erfüllt, daß Rücksicbten auf Rang, Stand und Glauben nicht genommen werden dürfen? Besteht nicht vielmehr in der Armee eine Bevorzugung dexjenigen, die die drei Buchstaben vor ihrem Namen haben? Die Zurückseßung des bürgerlichen Elements erivecktMtßyergnügen auch in den Offiziers- kreisen, und darunter muß die Dizipim, muß der ganze innere moralische Halt der Armee leiden. Ein hoher Offizier, der Generallkuinant Lixzmann, „spricht in einem dieser Tage erschienenen Artikel ganz offen yon diesem MißVLrgnügkn. Aus den Grenz- re imentern in Graubenz oder Meß mandert der Adel aus und die OZÜzierkorps werden schließlich bürgerlich. Was konnte den Reichs- kanzler veranlassen, hier dem Abg. Dr. Müller gegLnüber in so schroffer Form außzurufen, es gelte die Treue zu Kaiser und R€ich9 Die Resolutionen, die die Kommission beschloffen hat, soÜcn in die Kommandoaervalt des Kaisers eingreifen. Der Kriegßminister weise uns die Rksoluiionen nach, zu Welchsn wir auf Grund der Verfa ung nicht berechtigt wären! (Gerade die Verfassun Wollen wir beoba tst wissen; Wenn Verfaffungsgrundsäße nicht bea tet werden, kann man sich bintc-r keine Kommandogewalt zurücxziehen. Wenn ein verantwvrtiicber Minister sich hinter den Kai1er zurückzikht, so entspricht das doch absolut nicht seiner Steüung, nach der er das verantwortliche Bekleidungsstück des Monarchen sein fol]. Die Rechte batte verlangt, die Regierung möchte fich doch endlich über die Deckungsfrage äußerp; ob fie mit der gestri en Erklärung des Kanzlers sonderlich zufrieden ist, ist mir ziveifelßaft. Die Linke hat immer die Deckung für neue Auskzaben gefordert, wir ballen für selbstberftändlich, daß auch bei dieser großezi Militärvorlage für Deckung gesorgt wird; es kann uns mzr ernmnscbt sein, Wenn die Rechte-sich daranbeteiligt. Bedenke; dre Erklärung des Grafen Westarp und 'die ?esirige des Kanzlers Vielleicht noch etwas anderes:) Der Kanzler erk ärt die Erledigung der Militärvorlage für das oberste Geseß; das ist, Taktik in dieser Bezie ung
enau dasselbe, was wir onen, und unsere ist doch em Entgegenkommen ge en den Kanzler. Dann ist es freilich merkwürdig, daß er diesel en Farteisn, die das gleiche mit ihm wollen, so unliebenSwürdig be- andelt. Wir sind bereit„ eifrig an der Deckungsfrage mitzu- arbeiten. Der Webrbeitrag ist im großen und Janzen durchberaten; die lauxnden AuGgaben zu bewilligen, sind wir 8 enfails bereit, aber natürli nicht so, wie es gerade die Konservativen wolTen. Wie der Reicbstaq sich die, Deckung dachte, zeigen ja die vor'äbrigen Beschlüsse über rte Befißsieuer, die eine große Mehr eit im Hause gefunden haben. Hier kann es für uns an kein Rück- wärts geben; es witd die ailgemeine Befißsteuer ge ordert, also eine Steuer vom Vermögen oder yon den Erbschaften. Wiki die ReichSregiernnq keine Vermögenssteuer, so bleibt nur die Erbschaftssteuer iibrig. Ueber die Form läßt sich sprechen; aber wenn die .Deutsche Tageszeitung“ erklärt, daß für die KonserVatiVen jeder GesLLZentwurf, der eine Steuer auf das Kindes- erbe lege, unerträglich ei, dann werden fick) eben unsere Wege trennen. Bei solchen Erklärungen müssen doch Neben edanken vorhanden sein. Für eine Befißsieuer hat sich do selbst auf der Rechten Stimmung gefunden. Wir würden das Ver- trauen des Volkss Verscherzen, wenn wir ihm jeßi nicht gäben, was wir ihm seit 1909 bei den Wahlen Versprochen haben. Der Reichskanzler und der KriegSminisiex haben wiederholt die BewiÜigun'g der drei gestrichenen Kavaliericregimenter verlangt, 'edeSmal mit anderen Gründen. Wir glauben, aucb jeßt noch ist die avaUerie eine notwendige Waffe; aber aus vielen KriegSgebieien, wv sie früher Une Rolle spielte, ist fie durch die moderne technische Entwicklung beraus- gedrängt worden. Wenn wir bedenken, da , trotzdem die Verwendung der KavaÜerie im Ernstfall außerordentli ein escbränkt ist, heute schon 102 Kavallerieregimenter esieben, dann g auben wir, daß wir uns doppelt und dreifach befinnen sollen, ebe wir _die ge- forderten Kavallerieregimenter bewiUigen. Nile ZurückjFquen des bürgerlichen Eiemenks und alle Bevorzuguygen der dl: en spielen in keiner Truppe eine solche Rolle, rvre gerade in er Kavallerie. Wenn der Reichskanzler nun in so Mroffer Form unsere diesbezüglichen Wünsche nacb einer odernifieruzig der Armee zurückweist, kann ick) nur sagen, daß einzelne Mti- glieder meiner Fraktion, die bisher auf der Seite der Regierung gestanden haben, wahrscheinlich nunmehr „eine andere Haltung einnehmen Werden. Wir werden aber .mehr ermüden, unsere Forderung immer wieder von neuem vorzubrin en. Sie wird schließ- lich auch zur Durchführung elangen, denn an die preußischeHeeres- verwaltung ist schließlich ni t stark genug, den Forderungen der Ge- rechtigkeit zu widerstehen.
Hierauf wird ein VertagungSantrag angenommen.
Persönlich bemerkt der
Ab. Er berger (Zentr.), daß er seine Ansicht aufrecht erbakte,gdaß Frankreich die Rüstungen eher vorbereitet habe als Deutschland.
Ab . Ledebour(Soz.): Die Ausführungen des Abg- Erz- berger bgestätigen nur meine'Behauptung.
S luß gegen 51/ Uhr. Nächste Sißung 1 Uhr.ch (Fortseßung de? Beratung; vorher kleinere
reitag orlagen-)
. Z'Meite„Beilage „ . *NWan-zeiger und Königlich Preußischen Staatsanzeiger.“
' ' erlin, , Freitag,;txey 13. Juni. 19,13.
Zu Schriftführern werden auf Vorschlag von Dr. Frei- hcxrrn Lucius von Wallhausen durch Akklamation wxeberxxmählt die Herren Graf von Arnim-Boißenburg, Graf vox: .Ballestrem, Graf'vqn Hutten-ngpski, Dr. Johansen, von KÜHYÉYLJYYMM SetdltH-Sandreczkt, Veltman und Dr. Graf ist, und stellenweise im Transural ebiet. Unbefriedigend ist er von e e,“ o ens. „ , __ im Uralgebiet, teilweise in Wjut a, an der oberen Wolgg *
Neu 111 das Haus eingetreten 1st Graf von Schangotsch, und im Zyntralrayon, stellenweise auch im Norrwesten; sonst deffen Vereidigung in einer späteren Sißung erfolgen wird. steht er aut- Der Stand der Sommersaaten “* "Uk 1“
- * - - Südrußland und Mittelrußland, festgestellt und all emeiw voll auf YÜYFZÜYZUFYHFÉF'FYYYKLZLYYFFY"FZ YYY befriedigend. Gut ist er im S.":dwesten und Süden, in Élanraßranv, ,
., , im Nordkaukasus, teilweise im entralra on und an der mittleren von _„Rochow und Graf von der Schulextburg-Grunthal wreder- Wolga, stellenweise im Nordweten vonyPolen und in einzelnen gewahlt und Herr von Weseler neugewahlt.
Bezirken des Nordostrayons, unbefriedigend nur stellenweise im Ural- Präsident Herr v o n W 2 d e l - P esdors: Bei dem bevorsiebenden
gkbiet, iy Ufa und Grodno, sonst befriedigend. In Weitsibirien Jubiläum wird das räsidium die Ehre haben, die Glücktvünsche neben dre Wintersaaten allgemein befriedigend, die Sommersaa-ten des quses Allerböcbtenorts karzubringen. Sollte sich noch die
Voll befriedigend. Möglichkeit bicten, daß ami“) ein größyrer Teil des. Vorséands des Hauses an der Gratulation teilnimmt, so wird dementsvrechend Ver- fahren werden; aber das läßt sich momentm noch nicht übersehen.
Der Präsident erhält aus seinen Vorschlag: die Ermächti- t Die Portoermäßigung erstreckt sich nur auf Briefe.
gung, die nächste Sißung selb anzuberaumen. ich .- -* . -- «' - n lauch auf Postkarten, Drucksachen usw., und ilt nur Schluß 2 Uhr 2") Minuten, nachste Stßung unbestimmt. für Briefe nach den Vereinigten Staaten. von ?Fmeüka, nicbt auch nach anderen Gebieten Amerikas, z.B. Canada.
„Kronprinz Wilhelm“ ab Bremen 17. Juni, „Kaiserin Auguste-Victoria“ ab Hamburg 18. Juni, „Kronprinzessin Cecilie“ ab Bremen 24. Juni, .Cincinnatr“ ab Hamburg 25. Juni, „George Washington“ ab Bremen 28. Juni, „Kaiser Wilhelm der (Große“ ab Bremen 1. Juli,“ „Amerika“ ab Hamburg 3. Juli, „Kaiser Wilhelm 11.“ ab Bremm 8. Juli, „Jmperator' ab Hamburg 9. Juli, „Giebeland“ ab Hamburg 10. Juli,
Postscbluß nach Ankunft der Frübzüge.
Aike dieje Schiffe, außer „Cincinnati' und „Cleveland“, sind Schnelldampier oder solche, die fiir eine bestimmte Zeit vor dem Ab"- ' gange die schnellste Beförderungßgelegenbeit bieten.
Es empfiebkt sich, die Briefe mit einem Leitvermerke wie „direkte: Weg“ oder „über Bremen oder Hamburg"“ zu versehen.
teilweise in Kleintußland, im Zentralrayon und an per mittleren Wolga, sie!]enm'ife im No*dwes1rayon.„ Unbefaiektgend ,ist er nur stellenweise in Gtodno, Sjedlez und im südlichen TUZe vox: Tambow, sonii überall befriedigend. Der WinterroagenZst ail- gemein befried-gend. Gut ist er doit, wo auch der Winterweizen gut
Preußischer Landtag. Herrenhaus. * 1. Sißung vom 12. Juni “1913, Nachmittags 2 Uhr. (Bericht von „Wolffs Tekegrapbiscbem Bureau'.)
Der Präsident der vqxangegangenen Session Herr von Wedel-Ptesdorf eröffnet dre Sitzung um 2 Uhr 20 Minuten mit folgenden Worten: .
Meine erren! Als Präsident der vori en Session eröffne ich die heutige, ivung. UnFerém Brauche ent?prechend beginnen wir unsere Tatthélt_ daznit (die Mitglieder des Hauses erhe'ben silb), daß wir Seiner ')kaxkstat'unseres Königs. des Deutschen Kaisers, gedenken. Wir lun es heute mat besonderer Freude, gehen wir doch dem fest- lichen Tage exiigeaext, wv Seine Majestät auf 25 Jahre eine'r gesegneten Regieru_ng zuruckblzckx. Wir find erfüÜt von Dankbarkeit für alles, was unjer Anergnadkgster Herr in diesen 25 Jahren für Deutschlands und Pre'ußens Wyhl getqn und geleistet hat, und wir hoffen zu Gott, Faß es ibm befchteden sem möge, noch lange, lange Jahre in leichem Segcn wie bwber Deutschland und Preußen zu regieren. La en .Sie uns diesen Gefühlen der Dankbarkeit und der Hoffnung dadurch Aus- druck g-»bchn, daß wir rufen: Seine Majestät unser König, Deutsch- lands Kaiser, lebe bochx (Die Mitglieder stimmen dreimal begeistert in diesen Ruf ein.)
Zu provisorischen Schriftführern beruft der Präsident die Herren, Graf von Arnim-Boi?enburg, Graf von Hutten- Czapskt, Dr. Johansen und Gra von SeidliH-Sandreczki.
Der. Präsident teilt ferner mit, daß er Seiner Kaiserlichen und Kömétchen Hoheit dem Kronprinzen zum Geburtstage die (Hlückwiir) che des Herrenhauses übermittelt habe, und daß darauf em huldyolles Dankschreiben eingegangen sei.
Der Präsident» steUt fest, daß die Mitglieder in beschluß- fähiger Zahl versammelt smd, und daß deshalb von dem ge- schäftsordnungswäßtg vorgesehenen Namensaufruf Abstand ge- nommen werden kann.
Auf der TageSordnung steht die W a hl der P rä - sid e n t e n und der Schriftführer.
Auf Voxfchlag von Dr. Freiherrn L u ein s v o n B a l l - hausen Wird das bisherige Präsidium durch Akklamation wiedßrgewählt, und zwar Herr v on W edel-Piesdorf zum Präsidenten, Herr v o n B e ck e 1: zum Ersten und Dr. Freiherr vox! Landsberg-Steinfurt zum Zweiten Vize- präyidenten. '
Präsident Herr v o n W e d e l - Piesdorf: Ich nehme die auf mich qefaÜene Wahl mit Dank an und bitte auch fernerhin um Ihre
Verkehrswesen.
Schiffsliste für billige Briefe nach den Vereinigten Staaten von Amerika (10 45 für je 20 g).
Laub: und Forstwirtschaft. S*aatenstand in Rußland.
Soweit sich aus dcn von dkm hiesigen Nayonkomitee der Süd- wefibabnen zur Regelung „des Gütererebrs auf den Bahnen ein- :zezogenen Erkundigungen bisher erxeben läßt, vexspricht die bevor- tebende Getreideernte nach dem derzeitigen Stayde der Felder im Amtsbezirke einen guten Mitte'lertraz, vorausgexeyt, daß die Be- fürcbtu'naen, welche von den Landwirten wr-“gen des vielfach zu starken und stellenweiw auch zu dichten Emvmschießens des Getreides gehegt Werden, sich in der Folae als unbegründet eriveisen.
In den einzelnen GoUVernements gestalten sich die Ernteausfichten für das Winter- und Sommxrgetreide folgendermassen:
vorzüglich . . . . im Gouvernement Kiew,
gut . . . . . . . „ Poltawa, mehr als befriedigend in den Gouvernements Wolby-aien und Podolien und befriedigxnd in den (Gouvernemcxits Mobilew und Tschernigow. (Bericht des Kaiserlichen Konsuls in Kiew vom 7. Juni 1913.)
Nr. 19 des „Eisenbabnverordnungsblatts', berauSgegeben im Ministerium der öffentlichen Arbeiten, vom 10. Juni 1913 bat folaenden Inhalt: Bekanntmaämex des Reichskanziexs vom 13. Mai 1913, betxeffend Muderung der ' illitärtranspoctordnung. _- Erlaß _des thsteks der öffentlichen ArbeitEn: 21. vom_5.Juni1913, 117. 46. 1151293, betreffend Niederschlagung rechtskräs1ig festgeseßter Bahnpoitzeistrafen. - Nachrichten.
Petersburg, 13. Juni. (W. T. B,) Nach der „Handels- „ „ „ und Jndustriezeitung" ist der Saatenstand in Rußland vom UUÜUÜUZUUJ UNd Jbre JUNI? NÜÖÜÖK _ 20. Mai alten Stils allgemein befriedigend. Die Ernteausfichten Herr von Y_ecker und Dr. Freiherr Von Landsberg- sind mittel ut. Der Winterweizen steht vol] bkfriedigé'nd. Gut Stein furt erklaren gleichfalls die Annahme der Wahl. ist er im üdweftrayon, im Süden, im Nordkauka1us, im Dongebiet,
_ Berichte von preußischen Getreidébörsen uiid FMÄtmäpkten.
Häuptsäcbliib gezahlte Preise für 1 t“. (1000 [(Z) in Mark
Marktorte
Roggen Hafer
mittel
Danzig . . . . . . . . . . . 212 162 159 - Berlin . . . . . . . . . . . . 202 162,50 158-168 151 Stettin ! o | a e 1 o | o o 1 v 1.93 157 * 156 _ Breslau . . . . . . . . . . . . 195 159 151 152 Magdeburg ' o o a a o o | o | . 197-200 160-162 170-172 ,I _" Dortmund . . . '. 207,50-211 173-178 - „ _
Berlin, den 13. Juni 1913.
Kaiserliches Statistisches Amt. D e l b r ück.
Berichte von anderen deutschen Fruchtmärkten.
Außerdem wurden am Marktlage (Spalte 1) nach überschläglicber Scbäxzung verkauft | Doppelzentner
Qualität gering mittel gut Marktorte Gezablter Preis für 1 Doppelzentner
TM niedrigster höchster niedrigster höchster niedrigster höchster Doppelzentner ,“ .“ .“ «Fi ck“ .“
“ R o g g e n. 12. [Kaufbeuren . . . . . . . . - |! 18,40 |
H a f e r. 17,50 [| 19,00 ]
Am vorigen Markttage
Durch- schnitts-
Verkaufte "" Menge
Verkaufs-
wert
(Preis unbékänkit)
*
18,40 |
12. |Kaufbeuren. . . . . . . . . . .| 17,00 [ 17,00 F! 17,50 [ 19,00 | 7 | 113 | 17,31 | 18,17 [ 5.6. |
Bemerkungen. Die verkaufte Menge wird auf volle Doppelzentner und der VerkaufSwert auf volle Mark abgerundet mitgeteilt. Der Durchschnittspreis wird aus den unabgerundeten Zahlen berechnet. Ein liegender Strick (_) in den Spalten für Preije bat die Bedeutung, daß der betreffende Preis nicht vorgekommsn ist, ein P.:nkt ( . ) in den letzten sechs Spalten, daß entsprechender Bericht fehlt.
B, li d 13. i1913. ' er 11, en Jun Kaiserliches Statistisches Amt.
Delbrück.