'tent vom 2. Juni 1911; Spring, F" nr. im Exen- R t. MIKA! Nr. 123, Fischer, Fähnr. im „QaZ RKK KöetZg Kathr. 13, Hasselwander, Fähnr. im tox. qt. r_. 13, - zu Lts. mit Patent vom 17. Juni 1911;' reuling, Fabnr. im 8. Inf. Regt. Nr. 126 Großherzog iedncb v_on Bgden, _zum Lt. mit Patent vom 17. August 1911; (bös, Fahnr. un Fus. Regt. Kaiser Franz Joseph von OeZtTerreicb, König Von Ungarn Nr. 122, Reger, Fähnr. im Trainbat. r. 13, »- zu Lts.; Calwer, Unteroff. im 10. Inf. Regt. Nr. 180, Graf v. Reißcba , Unteroff. im Ulan. Regt. König thhelm [. Nr. 20, _ zu Fahnri en.
Im Sanitätskorps.
Dr. ölsc'her, Stabsarzt an der Kaiser Wilbelms - Akademie für das Ölstärärzliche Büdun wesen. zum überzähl. OberstabSarzt, Dr. Thurn (Ludwigsburg), sskst. Arzt der Landw. 1. Agfgebots, zum Oberarzt,- befördert. Dr. Gekel er (Gmund), Dr. Prtnz ing LULU), Unterärzte der Res., Dr. Lanz (Ehingen) Yuterarzt der
andw. 1. Aufgebots, - zu Asfist. Aerzten der Res. Zefordert.
Kaiserliche Marine.
Berlin, 16. Juni. v. Trotha (Adolf), Kapitän zur See, Abteil. Chef im Marinekabknett, unter Belassung in dieser StelZuxtg, zum Flügeladjutanten Seiner Majestät des Kaisers und Konth ernannt.
Königreich Preußen.
Seine Majestät der König haben Allergnädigst gerubt: dem Arzt Dr. Wil?elm Jae ob in Beeskow den Charakter
als SanitätSrat zu“ ver eihen und ' infolge der von der Stadtverordnetenversammlung m Barmen etroffenen Wahl den Kaufmann Oswald Sehlbach daselbst a s unbesoldeten Beigeordneten der Stadt Barmen auf fernere sechs Jahre zu bestätigen.
Verordnung
über die Einführung des (Hefeßes, betreffend dxe Zulassung einer VerschuldungSgrenze Fux land- oder forstwirtschaftlich genußte Grundstucke, vom 20. August 1906 (Geseßsamml. S. 389) 111-allen Larzdes- teilen » mit Artsnahme des Stadtkre1ses Verlrn _, in denen es nicht schon nach den Verordnungen vom 23. März 1908 (GeseHsamml. S. 65) und,vom 16. Zum 1909 (Geseßsamml. S. 492) grlt. *
Vom 5. Mai 1913.
Wir Will) elm, von Gottes Gnaden König von Preußen 2c.,
verordnen auf Grund des § 15 des Geseßes, betrefffend 'die Zulassung einer VerschuldunJSgrenze für land; oder orstwrrt- schaftlich genthe Grundstücke, vom 20. August 1906 (Geseß: samml. S. 389, was folgt: ' _ ' '
1. Das genannte GeseH tritt m allen LandestUket) " mrt Ausmahme des Stadtkreises Berlin *, in denen es mcht schgn nach dsn Verordnungen vom 23. März 1908 (Geseßsamml. S. 65) und vom 16. Juni 1909 (Geseßsamml. S. 492) gxlt, am 1. Juli 1913 in Kraft.
“ 11. Für die Ausführung des Geseßes sind zuständig in der
Provinz
Brandenburg: das Kur- und Neumärkische Ritterschaftliche Kreditinstitut und das Neue' Brandenburgische Kreditinstitut innerhalb der Gren en ihrer gesYäftklzisMntZuständiFikeit;
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"...a-mme F ,
.“; ** W * ' 'S: lsff-sche Landscha ; Wéstfxxlen: die Landschax1t der Provinz Westfalxn; Rheinprovinz: die Lan esbank der Rhempromnz, und zwar mit nachstehenden Maßgaben“: ' _
1) Erstreckt sich die geschäftliche Zuständtgketi emer der bezeichneten Anstalten auf Grundstücke außerhqlh de'r ihr in vorstehendem zugewiesenen Provinz, so Ut dle Anstalt auch für diese Grundstücke berufen.
Wenn Grundstücke aber gleichzeitig zur geschäft- lichenZuständigkeit von mehreren der Öezeichneten An- stalten gehören, so ist , _ .
&. [für Grundstücke, dle zu der Zett, wo dxe offent- iche Anstalt mitzuwirken hat, von einer der Anstalten beliehen sind, diLsL Anstalt,
1). für andere Grundstücke die für die Provinz zu- ständige Anstalt
IZM?" sch ftlck) 3 st d' k 't d W st 2,111? ieznr ge ä i en “Uänth er e - )xireußifchen Landschaft gehörigen (HrUUdstück'e in der Provinz Pommern ist die Westpreußische Landschaft beru en.
111. ür Lie Aquührung des Gesetzes sind fexner zuständig:
in der rovinz Schleswig -.Holstein: dle SchleStmg- Holsteinische Landschaft; _ innerhalb des VezirkßverbanUS . d_es RegxerungS- bezirks Cassel: die Landéskredttkaße m Cassel; . innerhalb des BezirkSUerbandes deS Reg1er11ng.§- bezirksWies-baden: die Nassauische Lgndesbank; _ 'n den Hohenzollernschen Landen: dre Spar- und Leth- kasse für die Hohenzoüernschen Lande. _, _ " - ' 7. In der Provinz Hannover smd “fur dre Ausfuhrung des Geseßes zuständig: der Calenberg-Göttmgen-Grubenhagen- ildesheimfche ritterschaftliche Kreditverem, das rttterschaftltche Kreditinstitut des Fürstentums Lk'xneburg und der„Bxemensche ritterschaftliche Kreditverein für dteMzu ihrer geschaftlechen Zy- ständigkeit gehörigen Grundstücke, sur andere Grundstucke dle Hannoversche Landeskreditgnstalt; ,; " .
Falls Grundstücke, dre gletchzetttg zux geschaftltchen Zu: ständigkeit einer der genannten rttterschaft11chen A11stqjten xmd der Landeskreditanstalt gehören, zu Her Zett, wo dle offenxltche Kreditan talt mitzuwirken hat, von emer der Anstalten beltehen sind, so tst diese Anstalt für ein„solche§ Grundstuek berufen. ,
7. Zuständige Kommissare smd m den zu 11, 111 und 17 in Frage kommenden '
„und-
Promnzen die einzelnen Oberpräsidenten ür den gesamten Bereich ihrer Provinz, in_ den „Hohenzoüern- échen Landen der RegierungsPrästdent in Sigmaringen. Urkundlich unter Unserer Höchsteigenhändigen Unterschrift und beigedrucktem Königlichen Insiegel. Gegeben Wiesbaden, den 5. Mai 1913. (11.8) Wilhelm. von et mann ollwe . von Tirpixz. Delbrück. B Feseler. Hvo Bgreitenbach. Sykzow. von Trott zu Solz. von Heermgen. Freiherr von Schorlemer. von Dallmiß. Lenße.
Ye tsonenVerkehr
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Ministerium der geistli en und Unterrichts- ange'legen' eiten. _ „ Dem ordentlichen Lehrer an der Königlichen Akademie für
Kunst und Kunstgewerbe in Breslau Friedrich Pants ck daselbst ist der Titel Professor verliehen wor en.
Ministerium für Landwirtschaft, Domänen und Forsten. Der Professor an der Tierärztlichen Hochschule in "Hat)- nover Dr. Malkmus ist zu'm Rektor diefer Hochschule fur die Zeit bis zum 27. Januar 1910 ernannt worden.
Evangelischer Oberkirchenrat.
Zum Pfarrer der deutschen evangelischen Gemeinde in Santa Leopoldina [ (ESpirito Santo, Brastlten) ist der Pastor Zylmann in Sta. Joanna (Brastlien) berufen worden.
Yichtamt§ichcck
Deutsches Reich.
Preußen. Berlin, 193111111913.
Seine Majestät der Kaiser und König nahmen heute im hiesigen Königlichen Schlosse die Vorträge des, Chefs des Generalstabes der Armee, Generals der Jnxantevxe von Moltke, des Kriegsministers, Generals der In anterte von Hseringen 11111) des Chefs des Militärkabinetts, Generals der Infanterie Freiherrn von Lyncker entgegen.
.Der BundeSrat Uersammelte sich [)Lute zu einer Plenar- sißuna; vorher hielten die vereinigten Ausschüsse für Handel und Verkle und für Justizwesen und-“der Ausschnß für Handel und Werke r Sißungen.
Der Königlich dänische (Gesandte Graf Moltke bat Bex'lizl mit kurzem Urlaub verlassen. Während, seinerlewesenh-xrt führt der Legationssekretär Ssrensen diE Geschäfte der Ge-
sandtschaft.
.___
Verkehrseinnahmen der deutschen .Haupt- und vollspurigen Nebenbahnen (mit A1:§nahme_der baye- rischen)1 im Mai1913 nach der im ReichMtsenbahnamt aufgeste ten Uebersicht: _
gegen das Vyrjahr (mehr, wemger)
im ganzsn auf 1 km «2 «xs «9 „,x- 1 0/0
89 988 089] 1722 + 7236357 +121+ 7,56 1155 494 344 3087 + 4,512 729 _+ 494.191.
“,L-ÄP „*.* *
Laut Meldung des „W. TB.“ sind SM. S. „Planet“ am 17. Juni in Brisbane, S. M. S. „Vaterland“ am 18. Juni in Tschingkiang und S. M. S. „Dresden“ an demselben Tage in Port Said eingetroffen. -
auf
im ganzen ] 1111]
n
,u erberkehr. .
Hamburg.
Der Senat hat, wie „W. TB.“ 111eldet, bei der B(irgßr- schaft beantragt, StaathrUnd zur ErrichtUUg cisnsr Versuches- anstalt fÜr Schiffsbau zu Überlassen, der Hambnrgtthen Schiffs- bauversrtck)sanstalt G. m. b. H. zur Errichtung dieser Anstaxt den neben dem vom Dr-Jng. Srbsick' vsrmachtexx Erbtexl erforderlich-xn Betrag bis zu 1 100 000 «16 *aus Anlethemi_ttcln zu bewilligen Und der VersucheZanstalt für dre ersten 6 Betmxbs- jahre jährlich bis 25 000 916 zur Deckung emes etwatgen Defizits zu gewähren.
»-- Zu Beginn der gestrigen Sixznng er Bürgerschaft gédachte der Präsidßnt Dr. Schön mit herzltchen Worten ch Regierunqßjubiläums des Deutsckwn Katsers uxzd agte, Hamßnrg schulde an erster SteUe dem Katser Dank fur
ie erfolgreiche Förderung der Seeschiffahrt und der Secgeltung Deutschlands. , '
Dis sozialdemokratischen Mttglwdsr der Bürgerschaft waren
dem Eröffnungsakt ferngeblieben.
Oesterreich-Ungarn.
Das Unterbleiben der HuldigUng fÜr den Deutschen Kaiser im österreichischen Abgeordneteyhause ksührte gestern zu einer vorübergehenden Prästdenten rxse. Wie „W, T. V.“ meldet, hielt der „deutsche Nationalverband eine Sißuna ab, in dsr dem Prästdenten Sylvestex wegen dieses Vorfalles von verschiedenen,Abgeordnéten Hßfttge Vor- würfe gemacht wurden. Der Prästdent Sylvester erklärte, daß er angesichts dieser Stimmung im Verbande und wegen der zahlreichen in der Fresse gegen ihn erhobenen Angriffe auf seine Präsidentenste e verzicht9n müsse, und verlteß der) Be- ratungssaal. Hierauf begab slch eine Abordnung deSyNattonakl- verbandeZ zum Präsidenten Sylvester, um ihn zu bitten, sexn Amt beizUbehalten. Sylvester gab dieser Bitte nach, wom1t die Krise beigelegt war.
_ Die vorgkstern begonnenen Verhandlungen her Ver- treter der Parteien mit dem Ministerprästdenten Über die Frage der Fortseßung der Tagung des Parlaments zum Zwecke der Erledigung des Finanzplanes, von der das thkrafttreten der Dienstpragmatik für die Staatsbeamten abhängt, sxnd gestern fortgesexzt worden, doch wurde obiger Quelle zufolge kerne Ueber- einstimmung herbeigefüért. Die Ruthenen und die 1schech1schen Agrarier sind aus poitischen Gründen auf,das entschtedenste gegen eine Tagung während deS Sommers, während der deuxsche Nationalverband im Jntekeffe der Staatsbeamtenschaft auf elner
Sommertaqung beharrt, indem er erklärt, daß das Ausgeben der Sommersession ein Zurückweichen vor den Ob truktions-
. kd' ' t-iin«,_;* Aus:! YFÉZFKÉHÉYAMM be fanden, mit der vollen Wahrheit vor dem
drohungen einzelner Parteieü, und Fraktionen wäre. Christlich-Sozialen sprachxn sich für eine Sommertagurxg aus, während die Polen und die anderen MxhrhettSparxeten ex) technisch für unmöglich halten, daß der Fmanzplan tm Jul: erledigt wird. Die Konferenz wird heute fortgxseßt. Der Ministerpräsident beharrte mit Rizcksrcht “auf dte „techmsche Schwierigkeit, den Finanzplan noch 1m Jul: zu erledtgen, m_:f dem bereits vorgetern gemachten Vermxttlungsvoxschlag, die materiellen Vorteile der Dienstpragmatrk ruckwrrkend vom 1. Oktober 1913 ab zu gewähren untex der Vorausseßung, daß der Finanzplan bis Jahresschluß erledigt Wird.
Großbritannien und Irland.
Wie das „Reutersche Bureau“ _erfährt, hat aztch dre gestrige Sißung der Botschaxterveretnigung kemexx Beschlaß gefaßt. Es wurde die A grenzung Albamens'gepruft unh es ergab sich, daß mehrere Botschafter noch keme Jnstrukttotxen von ihren Regierungen hatten. Es wurde ferner einx Rethe anderer Fragen hinsichtlich des serbischen HafenI am Adrtatischen Meer besprochen. ' _,
- Im Unterhause begann gxstern, dte Debatte 1;er den Bericht der Untersuchungskommisyron m Sachen des von der Regierung mit der Marconi-Gesellschaft ab- geschlossenen Vertrages. _
Nach dem Bericht dss „W. B. B. _ beqntragt dkt' Uukonkkk Caye, eincn formellen Protestbescbluß zn fas1en, m dem das Bedauxxn über die TranSakrionen gewkffsr ?).)éinister in amexikanlsckyen Yßarxont- Akti-sn angesprochen und verlangt wird,“ daß Blk Mmister" U: 15191! Erklärungen über diesen Gegénstand dem Hause gegenuber mr! voUer Offenheit erabren. Caye Verzichtete daranf, trgeZd 113711139 Vorwürfe w:“gsn persönlichsr Bestechlichkeit zu machen, erklarte (1577, die Ministér hätten sich Verstöße (189011 die Gesetze und ]]Lbérllefk- rungsn des Hauses und des öffkntlichkn Lebkns zuscbuldeg kommen lassen. - Sir Rufus Isaacs War der Erste Anhanger d-xr Regierung, 1781: das Wort ergriff. Alsler fich exbob, wurde er zmt Lärm und Von den Anhängern der Regreruug unt HOÖrufxn' 5913711121. Er betonte, daß er und Lloyd (HMM, nachdem s19 cmch Fest- steüungen gemacht hätten, nach vorHLriger„Varembarung 8.13 Haus Verlassen würden, bis die Abstimmung uoer die Rxsolutwn Wrgenommen [[")de sui. Er erklärte, daß, WL1chE Krttik, nnd WClchcr Tcxdcl a:! di? TranSaktionen mit den auxerikantschxn MarcOni-Aktien auch geknüpft werden soÜtcn, diksß auf ihn fÜÜSU Wükdéu, und nicht auf Llyyd Georgs odsr Loro Murray. Er stimme j9yt angefichts dksU-U, [vas fich Lkangf “hab?, ÖL'ZU zu, daß das Schweigen dsr Minister kn dLrDsb§11te ubxr dre Marco:)»; AngeLegenhsit im Oktober des [?Zten Jahjc-s km Fcbker gc'wessn 191, aber er sträube sick) gegen den Gedanken, daß ?::as Vsr'kUlten, daI Fw M'mist'xr beoöachtet hätten, eine TäUschung ÖkäÖfiäÜl-gt habe. EZM derartige Abficht habe niemals hkk ihnsn bestanden. Der Ray::er 011 das Haus, sLine HandlungIWeiss mit dag: stanZskkn Yéaßstab_51: mssse'n. Es sei ihm nismals eingefaüen, dax; cin'me'nscixbchss Weyan ihn der B€s16ch1ichk€it Okrdächttgxxx könnte, 19811 er amerikani?ch-.- T).)éarconi-Aktien gekauft Hälfé. Er habe mtt VOÜLr Offenkcixt nnd ohne jcdén Verbeimlicßungsversucb gkl)andelt. Zwar halte 87 018 in Rede stébenden TranIaktionen für ganz Lianndsfrßi, absr 1991111 (106 die Tatsach'kn d&mals Wm gkngyärtig genossen :varEn," 1961111 cr damals gélVlißT hätte, Was e'r je-tzt wisyc, Wenn cr„ach11*.1f;t„k*attc*, das; das Volk ihn wegcn seiner Handlungcn fo bkargwéhnkn kyréntk, 916: das; derartigs Cntsfsüungcn möxljch wärsn, sc) würde er 16116 Trays: aktionkn nicht unternommen haésn. Er gebe zn“, daß es sm Pklßgklsf War, die Marconi-Aktien zu kaufen. - Nack) _Starfastsazcs 1519-11 Lloyd George. Auch er bsdauxrte es, daß OTL Tranéägktwnsn nicht :xxz Oktobsr Vorigen Jahre's offen dargslxgt WVWM (“sten, Es sm ein Fehler von ihm und Isaacs getvesen, so „lange zu Warten, bis six Vor dem MarconiuntersuchungSausschuß über Hie in Rede stchendcn Tatsachen hättenaussagen müffa-n, aber_es sei em Fehler in der Ueberlegung 7 cbt 'keitgegenüber den 'bgeocdneten gewesen.
Haufe zurückzuhalten. Lloyd George exhoh energisch gegen die A1;- klagen der Bzstechlicbkeit EZnsertkh, die s1ckz als grundlos 1781-9119- g-kstkÜt hätten. (Er gebe freimütig zu, daß sc,in€' Handlungswcxkc weder vorfich1ig noch überlegt war, abkr er sei s1ch des?): bkrvußt, nichts getan zu habsn, was skink Ministsrcbrc beflcckc'n konnte. (Er habe zWar unüberlegt, ohne Sorgfalt und fehlerhaft, aber schuldlgs, offen und ehrlich g:?!)andklt. Darum gabe er sich vxrtraUMYVoY m die Häme nicht nnr séiner Politischc'n Freund?, syndcrn dsr thtngdkr aUer Parteien dss Hanses. (Dic :Ukinister Jyaacs und AMD Gco:gc Veréießen darauf das Haus.)
Der Liberale Buckmaster brachte Resolution ein: _. - „
Nachdem das Haus die Exklärungéxn dk: Mmrster Zyaacs 11111» Lloyd George über ihre Käufc: amerikanisÖsr „Marconi-Aktxen 5365on hat, nimmt Ls yon den Erklärungen Ksnntnts und eraxhtc't (A“- fatr richtig, seine Mißbiksigung übsr die falschen thschu1dig117g€n gröbUer Art zu Protokoll zu geben, die gegen die Mxmster 8111001311 Wordkn fiUd und die fich als jeder Begründung entbebrsnD crwtejcn haben.
Jm Laufe der Debatte erklärte .Hexbert'Sanmel, die Er: zäblung, daß anch er Geld in Marcom-Aktten angelegt hab?, sei eine Lüge. Die Debatte wnrde darauf vertagt.
Frankreich.
In der gestrigen Sißung der Dep11t§erten1cxmmer wurde die Beratung des Geseßentwurf-Z Über dre dreizahrtge Dienstzeit fortgefexzt.
Nach dem Véricht des .W- T. B,“ ssßxe der Abg. Jauws seine vorgestrége Reds: fort. Er erklärte, Deutkchlanpkdcyke nicbt [M an Einen plößlichkn Angriff, indsm es die beiden jung:!cn ReserL- klaffen den aktiVSn Beständkn einaliedére, sorxdern LY denke g:: einen Masenangriff. Die deutschen Strategen bcxttsn fur ,die "LUTZ große Schlacht 1300000 Mann Vorgesebén. Bet aÜgn' Ykanovmrn fänden in Deutschland Ykassenübungen von Resermstpn stats. Die deutsche Mtlitärvvrlage ziele daranf, 5111, 60000 Mann jährlich mehr auszubilden, 11minkurzer Zett «:ck 500 000 Mann mehr verfü Sn zu könnsn. Mstbodisck) jvéjrde die OffenfiVe mtt'be- deutsnden Zruppenmassen vorbersitct. Disje Gefahr vxrkennéy, 51152 die Nation über kaahren hinwegtäuschen. Wenn annkrerckz xnabt üerflutet werdc'n woÜe, mü .? es, um gegen emen EmfaU Wtyer- stand leisten zu können, si darauf v:?rberekte'n, 11011 dsr 6:1th Stund€ an dis Gesamtheit dec organisrsttcn„Strottkrafte in mee zu bringen. Es sei gebot-xn, die Grenze unt dM Truppxtx 992 dem Osten und dem Norden zu decken, um eine vollstandxge Sammlung abzuwarten und um nicht zerstreute Armeen m den Racbén des Wolfs zu jagen, wie es Napoleon 111. (";(-tan baby. Cs s€i eine Legende, daß er 1728 Sammlung aU€r Strettkrafte in DMZ strategischen Dreieck Moret, Fontainebleau, Monterau prxdige, wob-r dsr Rest dss Gebietes im Stich gelassen, würde. _ Jauxczs lobte von nc-ruem die Resewen und erklärte, für die Unabbangtgkett des Landks werde man aÜe Bürger auffordern, sich zu stküen. Der deuxr machte der Regierung den Vorwurf, si? opfcre dem Erfolge des Geskßes über die d1eijährige Drknstzett den Wahren SWH des Vaterlandes, der in der Verstärkung der Fxstungen bcijajxdk. Man wx'rxe ihm Vor, für eine SImmnlung noch _ruck- wärts, wä 79110 man eine Mobilifierung yach ruck1varts machs, tndxm man z. B. Reservisten aus _den Grenzgebtsten nach Epyrnay zur Em- kleidung schicke. Bei der Kritik über die Art und Ws'ise, wie der Minister und Rei . ffekjivbestandes berechneten, sagte Jaurézs, dicser Effektivbestand sei kein pbilisopbiscbes System, sondern ein politisches HilfImittel, und fuhr fort, der Mimster sei
hierauf folgende
mit patriotisckoer Hast vorgegangen, durch die eiye Prüfyng der Zahlen unmöglich gemacht worden fai. Cr Erblicke eme der Gesahrcn
' „llt seien, und daß viele den.
des Geseßesvorschlages darin daß auf dies Gases alle Macht, Aufmxrksgmkeit und Oyferfäkhigkett der Nation abgelenkt werde. (Der fruhere KriegSmmtsier Mesfimy spendete bei Tiefen gegen das Geses gerichteten Woxten VeifaÜ.) Iaurézs erklärte, sein Ziel sei, stufenweise das Berufsbeer zu verringern und dafür die Kraft des Nationalhceres zu staxken. Er Werde mit den Republikanern leiden- schaftlich das Gases uber die zweijährige Dienstzeit Verteidigen und werde Versuehe» der Militärreaktion, dis unfähig sei, das Vaterland zu dsscbüßen, eme Niederlage bkizubringen, durch die jegliche Rückkehr zur Offensive verbindkrt werden würde. Jaurézs schloß: „Je schwächer Ihre innersten Gründe sind, umso schwärzsr müssen Sie Vor dem Lande malen, um das Geseß zur Annabme zu bringkn, und um so mehr müssen Ste unkkuge Worte reden. Wir haben die Ueberzeugung, .das; wir der nationalen, Verteidigung und dem Weltfrikden disnßn, an dessen Erhaltung die Republik mithelfen muß.“
Hierauf wurde die Debatte auf heute nachmittag vertagt.
* Der Kammerausschuß für auswärtige An- gelegenheiten hat an dem von der Regierung für Marokko verlangten Kredit von 230 Millionen zahlreiche Abstriche vor- genommen und die geplante marokkanische Anleihe dem- gemäß auf rund 147 Millionen verringert.
Rußland.
Die Reichsduma hat gestern die Beratung des Etats Unterricht§ministeriums becndet und laut Meldung W. _T. B.“ eine Resolntion dec Nationalisten ange- nommen, m der der Wunsch außgedrück't wird, den Schulen möge ein mehr nationak - russischer Charakter gegeben werdexn. Ferner hat die Duma eine von den Oktobristen vorgeschlagene Resolution angenommen, in der es heißt, daß die Volksaufklärung einer allgemeinen Reéorm be- dürfe. Das Ministerium müsse, ohne sich von politi chen Mo- tiven leiten zu lassen, danach streben, die Bildung im Reiche zu heben. Wenn das Ministerium sich passiv verhalte, so be- kunde es kein Bestreben, die notwendigen Reorganisationen vor- zunehmsn, es hemme sie sogar, sobald sie der Initiative der Reich§duma entsprängen. Während der 18151911 Jahre habe das Ministerium keine lebsndigs schöpferisché Arbeit bcknndet und im trockenen Formalismus verharrt.
ck Bis deutsche Kolonie in St. Petersburg hat gestern mit einem zahlreich besuchten Festkommers das Re- gierungsjubiläum dss Deutschen Kaisers gefeiert. Anwesend waren 11. a. die Mitglisder der deutschen Botschaft und dss dsutschen Generalkonsulats. Der Botschafter Graf PourtalÉH brachte das „Hoch auf den Kaiser von Rußland aus, während Herr Bormann in zündenden Worten den Deutschen Kaissr feierte. Graf Pourtalés sandte ein (ZZlijckwunschtLlegramm an den Kaiser ab, in d€m er ihm mitteilts, daß die Deutschen in St. Petersburg Über 40000 ckck dem St. Petersbnrger der_ttschen Alexanderhospikak als Kaiser Wilk)elm-“Jubilämns- stiftung Überwicsen hätten,
Spanien.
Angesichts der S tvierigkeiten, die die Entsondmtg von Verstärkungen na ) Marokko hervorruft, hatck dsr :).)Zinisterpräsident Graf Romanonks, mie „W. T. B.“ meldet, mit dem französischen Botschafter 91110 Unterrédung 0591“ die Frage eins?, LUNMWÜLU militärischén Zusammenwirken?) beider Länder in Marokko.
Portugal. gierung wird nach einer Meldung des „W. T. B.“ . xKuli eine Anleihe von 21 Millionen, garantiert durch 72 000 dem Staate gehörender Obligationen portugiesischer Eisenbahnen, attheben. - “*
» Der Senat hat, obiger Quelle zufolge, in Ueberein- stimmung mit der Kammer beschlossen, die Gesandtschaft beim Päpstlichen Stuhl und die Konsulate in Berlin, Madrid und Rom aufzuheben. In Madrid und Bern soÜM Posten für Militär- altachs und in Madrid mch) ein solchér für einen Marine- attaché geschaffen Weren. Außerdem soll, falléZ Rio deJaneiro dasselbe in Lissabon tut, die Gesandtschaft in Rio de Janeiro Zn eine Botschaft umgewandelt Und schließlich soll das Konsulat m Guatemala aufgehobén und dafür eiUs Gesandtschaft für Guatemala und Panama geschaffen werdsn.
Dänemark.
Gestern vormittag trafen, Wie „W. T. W.“ msldet, dcr Großherzog und die Großherzogin von M9cklenburq- Schwerin zu offizivÜentBes11che des Königlichen HofeéI in Kopenhagen ein und wurden auf dem Bahnhof vom König und der Königin, von dsn Prinzen und Prinzessinnen empfangen. Nach dem Abschreitsn dsr Front der Ehren- kompagnie begrüßte der Oberbürgermcister von Kopenhagen das GroßHerzogspach im Naan der Stadt. Abends war zu Ehren der Großherzoglichen Herrschaften im Königlichen Schlosse (Halamfcl, bei der der König Christian feine 595911 Gäste in herzlicher Weise begrüßte, indem er _qlsichzeitig seinen und der Königin lebhaften Dank für den Empfang inSckmwrin gussprack). Er betonte die engen vermaudtschaftlichen Ve- ztekmngen der beiden Häuser, wünschte Mecklenburg, dem schönen Vaterlandc 'der Königin, Glück" und Gedeihcn und krank auf das Wohl des Großherzogs, der Großherzogin, dsr Groß- Zerzo'xZYU-Witwe Anastasia nnd der ganzem Großherzoglichen *amx te.
Der Großherzog dankte in längerer RWE für den Trink- ,spruch des Königß sowie für den warmen Empfang, der ihm und der Großherzogin vom König und der Stadt Kopenhagen hereitet worden sei. Er erinnerte daran, daß Kopenhagen die eimat der Mutter der Großherzogin sei, die hier viele unpergeßliche Tage mit ihren Eltern Und Geschwistern et ihrem Königlichen Großvater zugebracht habe. uch an seine eigenen wiederholten Besuche in Dänemark erinnerte der Großherzog und versicherte, da[; er bestrebt sein werde, die guten und innigen Beziehungen zkmscben dem schönen Dänemark und Mecklenbnrg noch enger nd ester zu gestalten. DN“ Großherzog trank auf das Wohl "* “önigs und der Königin, der Königin Louisa, des Kron- ** nzen und des ganzen Königlichen Hanses.
* Der Köni? hat, obiger QueÜe zufolge, den Folkething- hgeordneten Zak) e mit der Bildung des neuen Mi- lsteriumS-betraut.
Bulgarien.
Die Regierung hat, der „Agence Bulgare“ zufolge, ihren ertreter in Athen bean tragt, bei der griechischen Regierung ' der energischs1en orm gegen die fortgeseßten Ver- aftungen von Bulgaren in den von griechischen Truppen eZten mazedonischen Gebieten Ywie dagegen Einspruch zu
eben, daß die GefängniYe von aloniki mit Bulgaren über- ulgaren nach Griechenland gebracht
Asien.
Nach einer Meldung des „W. T. V.“ sind in dem Gebieé von Naltschik Unruhen aUSgebrochen, da die Bauern 11er neue Bestimmungen, betreffend die Benußung der Weidepläße, ungehalten smd. Obschon der Distriktst ihnen abriet, rotteten sich etwa tausend Bauern aus zwei Dörfernzusammen, um die Viehzüchter zu verjagen. J rem Beispiel sind die Be- wohner anderer Dörfer gefolgt. ie Provinzbehörden haben slch an den Ort der Unruhen begeben, auch sind Truppen dort- hin entsandt worden.
Afrika.
_ Der spanische Kreuzer „Reina Negente“ hat gestern früh einige Duars an der marokkanischen Küste zwischen Tanger und Ceuta beschossen. Laut Meldung des „W. TB.“ machte die Kanonade ziemlichen Eindruck auf die Eingeborenen in der Stadt, hatte aber ksine praktischen Erfolge.
_ Die Gesamtverluste der Spanier in den Kämpfen bet, Tetuan am 15. d. M. betragen 25 Tote, darunter zwei Offtztere, und 120 Verwundete, darunter acht Offiziere.
“ Der ägyptische Justizminister Hus s ein Ruschdi Pascha ist, „obiger Quelle zufolge, nach Europa abgereist, um dze Untexschrtft des Khediven zu einem Erlaßzu erlangen, d_er
dle ' _ Machtbef Der R at soll
vermehrt.
Parlamentarische Nachrichten.
Der Bericht über die gestrige SiHung des
„ Reichstags befindet fich in der Ersten und Zweiten Beilage.
Statistik und Volkswirtschaft.
' Der Leiter des Parisér Statistischkn Amtes, VertiÜon, teilt nach emer Meldung des_ „W.T. B.“ mit, daß im Jahre 1912 die Ziffer der Gaburten in ganz Frankreicl) (750651) die Ziffer der Todesfälle (692 740) nur um 57 911 überstic-xgen 5:52. Die Jabra 1911 und 1912 seien in dieser Hinsicht die? schlechtesten seit dem Jahre 1800 gewesen. .
Zur Arbeiterbewegung.
Entsprschend einem Beschlnß der Akbeitgkber der S 911718- berger Spielwarenindustrie (ng. Nr. 133 d. Bl.) sind heute, . ' „W._T. B.“ meldet, die ausgesperrten Arbsiter wieder zu thren MWM znrückaekehrt. Auch bei den Vikr Vom Ausstand bctwffensn FUMM hat ein Teil der Arbeiter die Tätigksit wieder- aufgenommen. Im LÜUfL dks heutigen Vormittags fanbkn Vkrhand- [ungén beim OberbürgerMLister statt.
Zum FärberéiarHLiterausstaUd in Cr6f61d(1)gl.Nr.125 7). V1.) 111le71 die .Rk).-W€stf.Ztg.“: DcrTextilarbeiterverband, der in Ersfeld 18_00 Färbereiarbeiter im Aussmnd hat und für Untexstsiyungen große Summen aufwenden muß, hatte? dem dortigen (Gewerbeinspektor um seine Vermittslung zur Beilegung des Ausstandes gkbetcn. Dkk Vorstand des Arbeitgeberver- bandes, an den fich der Gewerbsinspekwr wandte, hat in seiner Siyung am 17. d. M. beschlossen, jede erneute Vermittlung ab- zulehnen, Weil ein großer Teil der früheren Arbeiter die Arbeit in den bestreikten Färbereien wieder aufgenommen und den von den Arbeitgebern Vorgesch1agenen Tarif anerkannt hat, und Weil sich dis Arbeitgeber an ihre früher gkmachten Zugeständnisse bezüglf und Arbkitszeit auch :veitexhin qebunden exachten onen.
Ju Barcelona find „W. T. B.“ znfolgcé die Setzer ans- ständig. M*ehrere Zeiiungen sind heute nicht exschien€n.
(Weitere „Statistische Nachrichten" s. i. d. Zweiten Beilage.)
Wohlfahrtspflege.
Die? gsstrige Stadtverordnetensißung in Königshütte: Hat, ww „W. T. B.,“ meldet, anläßlich des Kaissrjtxbiläums 57000.“ zur Erjvktterung dsr Parkanlagen am Reden-
bsrge bkwilligt.
an Bcstcn der städtischn QULÜS zu- ' " 'schen Kollegie Anlaß dür
ung eine Summe yon 60000 «15 ausgeseyt, aus der
Arbeiterschaft eine allgemsine crböhnng crhaltsn soll. Ferner find ffir einxn Unterstüßungs- fonds für die städtischen Arbeiter 15000 «16 außgejvorfen.
_ Die HeimatschuZöesérebungen auf der Jntsr- nattonalén Baufach- Ausstellung, Leipzig 1913. In einem eigenen GebäUd-Z an dsr Lindenallee zwischen den Gebäuden des öster- rekchisch2n nnd sächsischen Staates gelangen diE wßen Auf aben, die fick) die Heimatschußbewegung gesteljt hat, in an?chaulicher FILM? zur Dgrstellung. Schon ein flüchtiger Rundgang durch die in mehreren Raums" untergebrachten Abteilungen liefert den Beweis, daß der Heimatscbnß ein Faktor ist, mit dem das gesamte Bau“ und Wohnjvesen ernstlich zu rechnen . Und nicht zu seinem Schaden ; dcnn aus dem ganzen reichhaltigen Material leuchtet eine so unverkennbare, gar nicht mißzuverstebendc Lisbe znr engeren und Weiteren Heimat, daß sich der Laie und der Künstlsr, der im aUgemeinen seiner freischaffenden Phantasie keinen Zwang und keine Feffeln auferlegt wissen will, you disser Ausstellung angezogen fühlsn Mllß. Sxe umfaßt in der Hauptsachc: Naturschuß, Volkskunst, Industrie und Bauberatung. In der Naturschuß- 1151611:th wird gezeigt, wie das Landschaftsbild erhalten bleiben kann , ezw. wenn schon einmal aus wirtschaftlichen Gründen Wälder abgebolzt und Seen trocken gelegt werden müssen, in Welcher Wsise, das sq gewonnene Terrain durch geeignete Bebauung neue landwrrtschaftchhe Reize erhält. Ferner ist der bedrohten TierWelt ein besonderes Kapitkl gewidmet. . zoologiekundige Ver- trauenßmänner, durch Vorträge und populäre Schriften soÜ vor- gebeugt WEldkn, 8913, wie es leider durch ungenügende Aufsicht oder Mangel an Verstandnis bereits hier und da eingetreten ist, heimische Vogelarten'völlig aussterben. In der Abteilung für Volkskunst und _ ' . des HauSgeräts und des
rks imESinn beimatltcber Eigenart ob. Künstlerische Be- einflussung bei der Herstellung von Spielzeug, von Topfwaren, von den mannigfachen Erzeugnissen der Holzindustrie, ferner Entwürfe und Vor- bilder für volkstümliche Malereien, Plakattafeln usw. lie en ebenfalls .- im Rahmen der Heimatschußbestrebunqen. Die Ziele der §Zbieklun für Bauberatung endlich liegen in der Pflége der überlieferten ländltchen und bürgerltchen Bauweise, in der Beratung für Bauten und Anlagen aller Art, jn Maßnabmsn gegen die Verunstaltung Von Stadt und Von Gutachten über_ aUe diese F .
Der Besucher ionalen Baufachausvjellung wird sicher viel neues in dem Gebäude des „Landeswereins Sächsischer Heimat-
Kunst und Wissenschaft.
Die Stadtverordnetenversammlung in Münster bewilligte wie . . . B.“ meldet, gestern in zweiter Lesung 500000 .“ für us- gestalxung der Universität Münster_ durch Einführung der m ediztnkschen Fakultät.
Wie .W.T.B.' aus Stuttgart meldet, hat der Geheime Hofrat Dr. UL". Seeglin Mittel zu einer großen archäologischen Expedttton nacb Aegypten und Nubien zur Verfügung ge- stellt. Die wiFnschaftliche Oberleitun hat der Leipziger Aegyptologe Professor Dr. teindorff, der schon rüber eine von Sleglin unter- stü te ForschungSreise gekeltet hat. Die Expedition beginnt ihre Ar eiten im Herbst. *
Die spanische Regierung hat die franzöfische verständigt, da das Bild „Spielende ZWSrge" von oya aus der gegenwärtg in Pgris versteigerten Sammlung des Budapester Kunstliebhabers de Remes Etgentum der span11chen Regierung sei, da es aus dem Pradomuseum gestohlen worden sxt.__ Das Pariser Zivilgericbt Verfügte infolgedessen, daß Has Brld Vorlaustg_unter Sequester gestellt wird. Das Gemälde, das tm Jahre 1869 wahrend der Revolution gleichzeitig mit anderen Kunstwerken aus dem Pradomuseum gestohlsn wurde, wird auf 80 000 Fr. geschäßt.
„Literatur.
' Jahrbuch des Reichsversicherungsrechts, in Verbindung mtt Dr. Menßel , Regierunngt im ReichsverficherungSamt, und Dr. Stöcker, Verwaltungsdtrektor, Herausjgegeben Von 9 . H. Th. Soerael. Jahrgang 1912: Rechtsprechung und echtslehre des Jahres 1912. 7111 und 175 Seiten. Verlag von W. Kobl-
Geb. 3 (7/9. * Der Herausgeber hat von hrbuch der Rechtsprechung zum Vernmltungs- ÖEVSrficherungsrecht (Invalidenr, UnfaU- und Angestelltenyefrsicberung) abgezweigt und als selbständigen Band unter Mttwirkung von Re kerungsrat Mknßel und VerWaltungsdirektor Stöcker herausgege en. Dadurch wird den an den genannten Rechtsgebieten interssfierten Ställen (Gele enheit ge- boterz, sich durch ein handliches Buch über die neueLFe Rechts- etztwtcklunq zu unterrichten. Nach den ParagrapHen der bisher gultigcn Géskße und der ReichsversicherungsOrdmmg sind sämtliche im Jahre 19,12 m Fachzeitschriftsn vexöffentlickxte und eine Rc'ihe nicht VerHfféntlrcbtx-r Entschskdungsn in gekürzter, nur den Kern der Ent- schetdung' berückfichtigenden Form zusammengestellt. Außerdkm sind zu dex emzelnen Paragraphén die im Jahre 1912 Veröffentlichten Auf- sätze uber das Reichswerficherungsrscht angeführt. Die schon durch die Anordnung des StoffesKegebene Ueberfichtlichkeit wird noch durch ein 13 Seiten umfassendes 5 egister erhöht.
Zu dem wiéderholt an dieser Stell? gewürdigten Hand- kommentar zur Reichsversicherungsordnuna nebst Ein- führungSgeseß„ den Dr. L. Von Köhler, Ministerialdirektor und K. würthbergrscher stellv. BimdeSratEbeVollmächtkgter, J. W ie s e n- herger, erregierungxrat bei de-r Vcrfickyerungöanstalt Württem- berg, H. Schäffer, Regierungsrat im württembergiscben Ministe- riym des Innern, und r. . Schall, Oberamtmann beim K. württembergéschen OberberficherungSamf, heraus- gegeben 'habkn (Verlag Von W. Kohlhammer, Stuttgart), erscheint em Ergä werden die zur ReicHs- verßchsrungsyrdnung ergehendßn Ausführungébestimmungen für das Retcb, , ' in das die Reichsv61fichesungSordnung mit Erläuterungen enthaltende Hauptwerk aufgenommen worden sind oder nur vorübergehendes Interesse bieten, abgedruckt und gkekgneten- falls erläutert. Bisher likgt Von dem Ergänzungsband? die erste Lieferung vor, die die Anleitung des RkZéck§vetficherunJSamts über den Kreis dEr nach der Reich§Versicherungoxdnung gegen Invalidität und gegen Krankheit verstcherten Personen Enthält. (Preis 1,80 „M.)
Die Ersaßansprüch der Armenverbände nach der R.-V.-O. und dem A. Erweiterter Sonderabdruck aus den tm gleichen Verlage erschienenen Kommentaren zur R-V-O. (Dätt- mann, Appelius, Dr. Brunn, von Frankenberg, Dr. Lange, Meinel, Dr. Saucke, Sselmann) und zum A. V.-G. (Düttmann, Appelius, Seelmann). Bom Landeswersickyerungsassxffsr H. Seeltnann, Vor- standSmitglied der LandxsversicherunZSanstalt Oldknburg. 88 Seiten. Verlag Von Stephan Geibel, Altenburg (S.-A.). Kart. 1,20 «M. - Die Bsstimmungxn der R-V- ., dic die Ersatzansprüche dsr Armexmsrbände rsgeln, bestehcn zum Teil in Vcrweisungen auf andere Teile der .-.-V . In den vorliegenden Sonderabdruck, dessen erster Teil die §§ 1527, 1531 bis 1541 der R.:V.-O. umfaßt, find alle Bestimmungen hinein- aearhsitet, auf _die in dieskn P
zn standenen Zwsif
zrveitén Teil bilden die §§ 8 . mit den Er- läuterungen aus dem Kommentar Von Dättmann, Appelius und Seelmann, sodaß hier eine VoUsjändige und erschövfknde Er1äuterung der gesamten, die Ersaßansprüche der Armsnverbändc betreffenden ZLLLUW'L?) Bestimmungen der R.-V.-O. und dks «AWVG ge- 0 en wer .
Laud- und Forstwirtschaft.
Stand der Saaten und Obstgärten in Serbien.
Bis jest liegst: keine amtlichen Ausweise über den Stand der serbischen Saaten und Obstgärten vor, was darauf zurückzuführen ift,
Behörden noch immer infolge des Kriegßzustaudes über Wenig eamtenpersonak Verfügen. Im allgemeinen habkn fick) unter den günstigen WitterungsVSrhältniss-Zn die Saaten gut entwickelt und ver- sprechen eine gute Mittelerxte. In Weizen rechnet man aUerdings auf ein nur schwaches Ertragnis, dagygen in den anderen Getrcidesorlen auf eine sehr gute Ernte. Man sxhäßt die Anbauflächen bei Getreide im ganzen Lande auf etwa 70 v. *V- gegen die Vorjahre; Weizen ist bedeutend Weniger angebaut wordén als sonst, dafür gelangten etwas mehr Hafer und Gerste dissmal zum Anbau. Der Rest von 30 v. H konnte WLJLU Mangkls an Arbeitskräften und namentlich an Zugtieren nicht bestellt werden. In einigen Gegenden Haben gro e Regen nur kurzen Schaden verusacbt, dcffen Höhe bisher noch ni ): ermittelt worden ist. In Zuckerrüben Wurden in diesem Früh- jahre nur etwa 4500 118. gegen rund 10 000 119. im Vor- jahre angebaut. Obwohl der Aufgang stellennosise zu wünschen übrig ließ, ist ge enwärtig der Stand der Zuckerrüben anz befriedigend. ur steht zu befürchten, daß infolge eblsndcr Arbeitskräfte es nicht möglich sein wird, die angkbauten Flächen ordnungsgemäß zu bearbxitew Die Obst ärten Weisen einen uten Stand auf. Das Frähobxt (Aprikosen, PfirsZche und Walnüsse) )at allerdings sehr unter dem Frostwetter gelitten und dürfte der Ertrag hierin ganz unbedeutend sein. Bei den Pflaumen rechnet man jedoch auf eine befriedigende Ernte und schäßt das zu gewärtigende Quantum an Dörrpflaumen auf 3-4000 Wag onladungen ein. Die Weinaärten stehen durchweg mittelmäßig; der chneefall in der Mitte des Monats April hat ihnen bei weitem ni t so viel Schcxden zu- gefügt, als man ursprünglich befürchtete. (' ericht des Kaijerlichen Konsulats in Belgrad vom 10. Juni 1913.)
Gesundheitswesen, Tierkrankheiten und Absperrungs- ' maszregeln.
Wie „W. T. B.“ aus Lodz gemeldet wird,
md in v lin 38 Personen an Trichknose erkrankt. s 3 ck
Fünf von ihnen sind gestorben.
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schu ' finden und manche Anregung für eigene Beteiligung an diesen :UWZÖEU und wsrttwllen Bestrebungen erhalten.