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von der Nichtbeförderun es“ Tes rammséx-Z'Ye -t"nd kann,“ full_s es fich zuin em Fu „&ng rsa g bührenp x_chtiY Di nstnotiz ers], e'n, das der nä sten _ or_ ,ahrt des Schiffes; zu _ _, 5) In]: §i*10§* "nter" 171,1 ' “telegramme“ zu s e "en: *" Semaphortelegramme Die Angaben unter 0.) sind zu ersetzen durch:
&. Telegramme mit vorausbezahlter Antwort von Schiffen
in See, Hinter 11 ist in neuer Zeile einzuschal19n:
“Als unkeniclegramme iind zugelassen: 3. unkentelcgramme mit vorausbezahlter
Schein nu?:geftellt hat; . FUnkentxlegramme mit Vergleichung, . durch Ei(botsn zn bestellende Funkentelegramme, . durch die _Post 511 bestellende Funkentelegramme, _. zu vermelmlttgende Funkentelegramme,
. Funkentelxgramme _mit EmpfangHanzeige, 0er nur, wenn es nch um d1e Bekanntgabe des Tages und der
_ _ __zu welcher die Kiistenstation der Bordjtation das fiir diese bestimmte Telegramm Übel-
Stunde handelt,
mittelt hat,
I. geb_ührenps_[ichti_ge Dienstnotizen mit Aanabnw der- 12111th1, die eme Wiederholung oder eine Auskunft verlanZen. _ Dagegen _smd (111€ Arten von Dienstnotizen zugelanen, 1070611 es sich um die Beförderung auf den
Linien 002 Telegrapbennexzes handelt; 11. dringende Funkenteleqramme, aber nnr, wenn bis Be-
förderung auf den Linien des Tele ra enn e» ' Frage kommt. I Pk) exze- m
6) Im § 15 Unter 111 ist ,Ssetele ramme bei Semaphoxz, Küsten: oder Bordstationeri“ zu ergießen durckkxn Semaybortexgrngnme bei den Semaphorstationen, der nach einßm (:cbme gerichteten Funkentelegramme bei den Kmtenstattonen und der von einem Schiffe
herxührenden Funkentelegramme bei den Bord- stationen
_7) Im § 15 unter )(.111 ist Hinter „Bord ebü r“ in Zeile 6 sta_tt des Punktes ein Komma zu sZßenh und alsdann einzuschalten: '
3) ge_gebenenf0116___ die Durchgangßgebiibren der ver- mrttelnden Kupten- oder Bordstationen und die! Ge-
biibren _für die vom Absender verlangten besonderen Dienstleistungen.
Die Angabe „800 km“ in dem mit Das Nähere“ beginnenden Abs, ist zu erseHen durckZ: D 400__Seen_1eilenV _ . er mx „;m ere r“ be„innende Ab. " Folgende FaÖsung: h q s erhalt Die esamtgebühr der Funkentelegramme wird vom Absender erhoben. -
8) Im §15 unter )(]? i? die ' a l 12“ - seßen durch: 15. ' Z k) „ zu er
«FWWMTM '
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3? Im § 15 unter,17ist 'thké'r.)„utsWauftjäu- __ _ _ «.MWFbordßation * * ' , Wi“ **)-J J _ .* ;1n_ier_„be_rdert hat“ iftstattF-bes Komm
* . _ » *Semi-konogx dP-r. Foé-lg-énU-M' _ __ „ .,
_ ___-4 Km „§ 1.5 ck .IN-"TZ _ ___n ,er __ __ _ _ _ ________ 17) «**éianekeIraM . Zn «ZS zinYeeHvei . UWWMW “Ü -- „ _. Ü „OYr*.beim'“*_Z„_-x**"
o_dék 0, [ich an*ÉdieÜÉN _ '
renp ichtige... „. ** . . . „ mmm handelt, weiter?: 30 Ta e" imd, a“ s es sich “m ““ JUWJYYMM handel _ ,weiterge 9 Tage 12.7
"legraÉnnY, , , , am
)es 30. Txages und, falls „es;, s1chÜIÉZUÜ ein „FKKkMtelegramÜ Y_Auigabe nicht
anin“, durch gx “ Fun entelegramm bei...- “ * 1.
__ &?
'**»"-* ,n *. “ist st_atT*;,Sßk;-“
_ __ _Antwort. Wie Junkentelegramme tragen vor der AerffL dic
Angabß „Antwort bezahlt“ oder „111)“, der ein Ver- merk _uber 0911 fiir die Antwort vorausbezahlten Be: trag hmzuznfngen tft, z. B. „Antwort bezahlt?),50 916“ oder „111) 5,00 0467, Der an Bord eines Schiffes ansgestellte Antrdortyckxin erechtigt, in den Grenzen seme_c:» Wertes e_m Funkentelegramm an eine beliebige Bestimmung 001 der Bordstation aufzugeben, die den
Zetkin, den21'. Ima-“1913.
__ * ._J_A“Ü__ im
ck ( ( ;ck»0ch«»1. - _ * kin,.benW. Juni 1913.
-_
äs -. '
„F6
- * sowie.
dd __ 28.“- Jimi 1913,.
,'“. _serliche “'ObFrpcxsWktiou. - *" ,
Yo,.x *e .
€ 950917:
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“*“bukJÉ-echhi'enen und zum Préise»? von 8,20
Fk,» _ _ -*_-?*iß___das
._* Dkk Reichskanzler. . .- In Vertrekxng: Kraetke.
." Bek a n n t m achu n g.
' „“_i' d,“.I. wird bei den Köni li
' „„ die 1,81 km [anke vollspurig? Kebmbahn * na* dem _ öffentlichen Ver-
. * Dérijäsidenf des Néicöße'isenbahnamts. _ _ Wackerzaßp." _ _ .
* JET (: n u 11:10 ck, :: n *g.« _ * “'““Xchvexkehr is eröffnet “im ben **
:; *txxreithsckxen Orte "NeudBeUJtFffZ ZLF en .' , en eu en Otten :_ , , Schömberg“. S „ le., rf“ (Vz; Liegniß) -- 11 kh-xxj )-
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t iin«Verlagewon,“L.,"Friedrichsen u'. Co
“M! zu "Beziehxi.
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__d'eskéZR-ei'chSge eßblatts ent “ält unter bank N12» (LVMHZMSVJFYMUFJ, _; eu ü 0 r ,
_ ???“. 4236 eine Bekannftmä
Yom 20. uni 1913, und unter '
von“ nicht metrischen Me e . . M“??? im _,UÜMZM. Juni 1913 ßg ck e
Berlin' 17. 9, den 28. Jtzni 1913.
ruerÉ
_ 1. „6 ,»_. T- __ Y“ . , ., «29-1 den ersten
rufenen Pfarrer Mobr,
311 LUWMWU,
den KriegsZLrichtSräiLn 5:10 Warfentin bei dEr 42. und Z) ck
infolge
Gxäfxath ffir die geseßliche bestätigen.
die Wahl des Recht?:anwalts Dr. jnr.
Westfalen landeshérrlich zu bestätigen.
angelegenheiten.
Der _wisienschaftliche Hilerbeiter Observatorium m Lindenberg Dr. Joskf Obssrvator ernannt worden.
Ministerium für Landwirtschaft, und Forsten.
Dem AmtSrat A. Vaupel in Cassel,
Finanzministoerium.
direktion angesteUt worden. Versetzt sind: die Katasterkontroüeure. vo berg, Bauer von Bochum
Ge o r 9 ii von Bramstedt na nacb Peterézhagen, H em 8
als Regierungslandmeffer nach Münster,
Henßen von Hgmm als Regierungslandmesser Emre dte_ Negrerungslandmeffer Christians 3elbach m Arnsberg und SteuerinYektor Zemk e in Brom-
berg alS Katasterkontrolleure nach iepholz
(Katasteramt1) und Tilsit (Katasteramt 1),
Nr. *4237 eine Bekanntmachung, bexYÉnd bie Enlasun :
KaiserlichesKPdftzeitungsaniß
.-.. «MÉNMY- adexät dek Kön“ 13 haben Allergnädigst geruht: __ _arrer Beier in Berlin- ankow Um Su - mtendsntendeyDtözese „Berlichind 11, RexXBez. PZtéZdanT 131211)
den m die Pfarr: undEphoralstelle in Vobersberq be- _ _blSlxr in Hochzeit, ' mtendenten dsr Diozbse Kronen 11, Reg.-Bez. Frankfurt a. O.,
______(Ka_1_l Wilchm) _ __ __ _ 11011011 en Ste enr0n_ der mexten Klasse der hoheren Promnzmlbeamtcn zu verleil)cn?o1vie
__ de; von der StadtvorordnetsnversammlUnq in Grafrath getrbffenen Wahl den Kaufmann Georg * mann daselbst 01:3 Unbesoldeten Beigeordneten der
Amtsdaner von sechs Jahren zu
Seine Majestät der König haben Allergnädigst geruht:
in Münster zum zweiten stellvertretenden Mitqliede der Dir kt“ und steliwertretenden Syndikus der Landséhaft dsr PZM
Ministerium der geistlichen und Unterrichts-
am
O_omäne Ermschmerd, ist die in Silber ausge rä te Meda'll fur Verdicnst Um die Pferdezucht veklixhet? wordsn.1 L
Dßrxbemalige Polizeibureaudiätar ]. Klas e Boe 111
dem KörYg_lichen Polizeipräsidium hierfelbst unds der eFemaYiho Aktuar 19111"; vom Königlichen Amtsgericht Bcrlin-Mitte ' als Sekretare bei der Königlich Preußischen Generallotterie-
Beckum nach Julrch, Battenfeld von Koschmin nach Kirch-
nach Hamm, Steuerinspektor ElmHhorn, Hempr i ck von Kelberg er_ von Schubm nach Arnsberg, Exich Krueger von Iohanntsburg nach Rotenburg a. F., K_ulpmann von Elmshorn nach Beckum, Tillmann von Kirchberg nach (Hoch, Steuerinspektor Günther von Diepholz
* Die von Heute ab zur juégabe *gelangende 911111113121: 37
betreffend die 2013de a 2- vom 9621??? ZZY?,ÉY ft __ „ ung, .e en F***“ '
des Seefi chereifahrzeuge mit Schiffsführern imd FiasckxifxißsYX
flichtigen§ 1x „ehr
;.
“5“ *«s-
zum Super-
und
TZege- Stadt
Werner Reincke
Aéronqytisckxn Neger ist zum
Domänen
Mitpächter der
sind
11 der AHL von
Steuerinspektor na_ck) Arnsberg m Münster,
bezw. Bochum
““War-.. ““'-.: WM “***)-W Z'“. ort “Zasaß- __
WHM AWexungentreten am 1. Juli 1913 'in
sächsischen
Schwarz-
«n ['Ham- »;
dem
Pallavicini, versammeln, um " zu beraten.
Gombert,“Kort und tock zu Katasterkontro
Schubm und oschmin.
Bekanntmachung.
.deutsthen Königli Preu i en Klar wird nach Élanmäßiger BeZimmunß Y 9. Julsi d. ., 81/2 Uhr, i ren Anfang-ne men. as Einschütten der 214 StammlgMummeröllchen der 3. (229. Lotterie und der Gewinnröll en. der 1. Klaffe dieser _.8._ Juli 1). ., Nachmikkn Zte__ungskommiffare öffyn gebaudes vorgenommen werden.
Berlin, den 27. Juni 1913.
Königlich Pxéxußis e Generallotteriedirektion. Mau . Ulrich.
s 11 * 1.1, /2 Uhr, durch
C
n- Ministerium des Innern.
Der Kreisasststenzarzt Dr. Wittich aus Cassel it KreiSarzt ernannt und mit der Verwaltun des 's Frißlar-Homberg beauftragt worden. g KM arztb
* _ . * Angekommen: ** „ _xme Exzellenz der
“ at! [und Gewerbe Dr. Westen. '
U
_ ZYWÉWmeffer Steuerinspektor Paschke von LünebUrg_.é „Bestellt smd: die Kata terlandmesser Bretag, Freihen e , )
Bramstedt be to. Kelberg," Johannisburg (.?-katasterxxltxétn
* Königlich Preußische Generallotteriedirektion.
Die ZieZZtng der 1. Klasse der 3. PreuYisch-Süd- 2 , enlotter
I f
otterie wird schon am ; _ _ die Königlichen „, im Ziehungssaal des LotteN'e; .“
,znm ezn'kcs
StaaiSMinister_ und Minister für Sydow von emer Dienstreise aus
1- _ * Yichkamtriches.
Deutsches Reich. "prxxßen. Berlin, 30. Juni 1913.
heute vy _, ittag den Vortr“ *RateS von...; alenti'ni.
171 Kikl an Bord der acht
»
Der Präsident; des" reu i Wirklicher Geheimer OkFrfinZnsLcex?
wieder;, übernonxmen.
&
Der Größberzoglick) badische Gesandte Graf von B (
wesenheit. füHrt der““ Groß er o [' Zum BundeSrat Ministerialdere? gl er Gesandtschaft.
Oesterreich-Ungarn.
Der ungarische Ministerpräsident T1“ies ' ' ' _ _ _. _ » 50 ist bei dcr vorgestrigen, dnrch 101110 Ernennung zum Ministerpräsidentcn m_ostmerxdig g_0_m0rdene11 Neuwahl zum Abgeordnctsnbause, wäe ÉY'fc-„T'NYdarmYdeY ge_gen__dc1_1__ ?)ppositioneUen Kandidaten _ *. __ ©30)em)t mx : 7 ecen 1763 ' rvtedergemahlt worden. g *] ) SMMM
Großbritannien und Irland.
Der söerzoq von Connaught [ ' "
_ _ „„ __ )01 die Verlangerun
set_ne_1A_L_mj_§per10dc 01-3 Generalgouverneur von Cänad?
an (3111 a.)r angenommen und wird sicl im xerbt ' ' . wxedcr
mich Canada begeben. ) L s
-- DLT? Parlamentsnniersekretär des Auswärti en Acland Hat 1101130110111 111 London im Jr:11gliberalenle?b eine Rcdc géhalten, m der er laut Meldnng des „W. T. B.“ sante: _Aae Welt erwarte jetzt den Augenblick, in dem diés - dxchthsn sich in fxeundicbaftlicbes Einvernehmen seßen würdL-YWJZU dre Ick)adcn des KUE L's zu beilsn und die neuen (»I-biste zur ,Ent- saltunß_ zu bringen. 01? CrngUkS dxr Ba1kanerei nisse sei, daß die Gxoßntacbte ihre guten Béziehungcn zueinander NOL) gebessert bättsn. Dre &atsaxbe, das; dem Staatssekrkfär des Aeußern Sir Edward Gr» vom déutichen REilhÖYÜUzlkr die größte Anerkennung gc'zoÜt wordéri Y_Y_ÜZJY ___?[Ye alaFZtereerenbYFrüYte 1":er einen an chlich unmr- _ _ _rc'g zw )en cn (: cn ändern, “- gezeichnet 761€", Von sslbst zerstreuen. dersn Bez ebungen an.
Portugal.
Die Deputiertenkammer hat qctern eine Si un ab- geha_1ten, um die Arbeiten heute bis znZns2. Dezember Hverxtxaqen zu konn0n._ W10„W. T. B.“ meldet, hat die Kammer 11111 63 gegen 24 ;ttmmen dem Kabinett ihr Vertrauen aus- gesprochen.
Norivegen.
_ Das Storthing hat vorgestern, mie „W.T.5 “ meldet 11111 99 gegen 16 Stimmen die' Genehmigung des Ueberein;
kommens mit derMarconigesellscha 1 we en Erri tun einer drahtlosen Telegraphieverbindung zwiähen Zéorwegect? unF
Amerika angenommen und qleichzeiii 2 MiÜionen .. eine drahtlose Station bei Stavanger? bewilligt. Kronen fur Türkei.
Die__Bot_sch_after werden sich morgen bei dem Doyen, osterretchtsch - ungarisckzen Botschafter Markgrafen 1 er Reformen in Armenien
-« Vorgestern ist Dragumis, der Sohn des grie ischen
Ste_1_c_11_§nmnnes, in Konstantinopeleingetro en. Wie„W. .B.“ me e,
normaler Beziehungen zwischen Griechenland und
bezweckt seine Mission die iederanbahnung
ferner der Re-
der Türkei sowie die Re elun d * ' ' nicht erledigten Fragen. g g N tm Friedens_sch[uß noch
**»)
Seine Maxekstät. der Kaiser und König köörtcn
„ _ , 0 M “ dés Chefs des Zivilkabinetts, irklickYnhGézseiTiriLn
YntrcYgRqffens _akaaise, _ __ _ „r. ._e 1 en a , '“ vom Urlaub;5-zuruckgekehrt und hat die Geschäft? der AnstalÉ
heim.».hat Berlin mix Urlaub verla en. Währe d Mindfli ". ** ("bs badische ÉdöIWDHtMTé-L - tor Dr. Nieser die Geschäfte '
_ Zortschr. Volks») auf
----Nach einer Meldung der „Agence Bulgare“ hat das vulgaris e Hauptquartier gestern abend die Meldung erhalten, daß die er ben starke_ Infanterie- und Artilleriemaffen auf ihren vorgeschobenxn Lmien bei der Bahnstation Kriwolaß, nicht weit von Köprülü und bei der Station Ondowo zu- sammen ezogen haben. Die zwischen Slatowo und Ischii aufgeste ten serbischen Txuppen eröffneten gestern ein wok) - genährtes Feuer auf die bulgarischen Vorposten, die das Feuer erwiderten. Das Ergebnis des Gefechts ist noch_ nicht bekannt. Ein anderes Gefecht wurde, derselben Quelle zu- olge, estern nördlich von Leftera geliefert, wo die Griechen, [ne beßeutende Verstärkungen erhalten hatten, ein besonders heftiges “"Feuer auf Abteilungen buléarischer Truppen eröffneten, die die bei CHemaltos und Tanz ateiflik aufgesteüten Mann- schaften ablösen wollten. ES entspann sich ein hartnäckiges Gefecht, deffen AUSgang man noch nicht erfahren hat.
- Die „Agence d' Athénes“ meldet, daß bulgarische Soldaten und Komitatschis in den Dörfern Raicovo, Yenikeni), Vendidje und Baloustra im Bezirk Xanthi s chwere Ausf ck reitun gen begangen hätten. So seien die Lehrer und Priester gezwungen worden, nach Xanthi zu fliehen, die Bauern, das SchiSma anzunehmen, Die Einwohner würden bedrückt und die Häuser geplündert. Das Dorf Baloustra sei vollständig verwüstet.
Einer Meldung des „W. T. B.“ zufolge Hat die bulga- rische Bevölkerung Salonikis an den König erdinand ein Telegramm gerichtet, in dem sie über die edrückungen und Maffenverhaftungen seitens der griechischen Behörden Klage führt und die Hilfe König Ferdinands anruft.
Bulgarien.
Der rumänische Gesandte in Sofia Ghikabat vorgestern, wie „W. T. B.“ meldet, der buigariichen Regierung die amt- liche Erklärung abgegeben, daß iich Rumänien im _Falle eines serbisch-bulgarischen Krieges die Freiheit des Handelns vorbehalte.
Amerika.
Die SchiedE-gerichtSverträge der Vereinigten Staaten von Amerika mit Japan, Schweden und Portugal, die demnächst abgelaufen wären, smd_ einer Meldung des „N. T. B.“ zufolge durck) ProtokoÜe, die von Mr. Bryan und den betreffenden diplomatischen Vertretern unterzeichnet worden sind, verlän gert worden. __
--- Der argentinische Kongreß bat daS BUdget fiir 19 1 Z endgültig genehmigt.
Afrika.
Nach einer Meldung des „W. T. B.“ ans_Tetnan machten visr Kompagnien Infanterie und reguläre_ emgeborxne Truppen am 28. d. M. einen Erkundungéomnrsck) m der Rick)- tung nach dem Ersabiigel und gelangten 1110 511 dem Dorfe Beniialin, Dort stießen sie mit zahlrychen fsmdlwhen Trupps zusammen, die auf sie fenerten. Bet dem entschlossenen V__0r_- gehen der spanischen Truppen zogen s1ck) die Gegner zurnxk. Auf spanischer Sei1e wurden em Leutnant getotet und em Soldat verwundet. Die Truppen zerstörken mehrere Duacm und traten dann den Rückmarsch an. _ _ _
Wic ferner aus Larache gemeldet _wxrd, stieß eme Ab- teilung, die cinsn ErkundungSmaxsck) m dsr Rzchtuz1g anf Telatza machte, auf starke féindliche TruppH, die ÜL 110€!) eincm fünfstündigen Kampf zerstrcute. Auf sLtten der_ «p_amex wurde ein Soldat getötet und fünf Soldaten und em Askari verwundet.
Parlamentarische Nachrichten.
Der Schlußbericht iiber die vorgxstrige Six,:mg des R eich S - tags befindet sicb in der Ersten Beilage.
- In der heutigen (17Z.)Siy1mg des Reichstags, der der Reichskanzler Dr. von Bethmann Hollweg, der Staats- sekretär des Innern Dr. Delbrück, der Siaatssekreiarbes Reichéöjustizamts Dr. Lisco, der Staatssekretäx des Reichs- kolonialamts Dr. Solf und_der Staatssekretar des Nerchs- schaßamts Kühn beiwobnten, stand der von 0011 Abgg. Ablaß und (Zen. eingebrachte Antrag auf 2111110111110 folgenden Geseß- entwuer zur Abänderung des Militarstrafgesetzbuchs zur ersten Beratung:
Den §§ 100, 103 Absaß 1, 106, 107,_ 109 3110703; und 110 W Militär|1rafgeseßbuchs wird folgender Ab1§ß bznzugesug1: __.Smd mildernde Umstande vorhanden, so tritt Gefangmsstraie em. _ _
Da sich niemand zum Wort meldete, wurde sofort m 016 zweite Lesung eingetreten.
Reichskanzler Dr. von Bethmann Hollweg:_ Ick kann aus natürlichen Gründen im gegenwärtigen Augenblick mcht im Nam_en dec verbündeten Regierungen spr€chcn. Fur m0ine PersNr; erkenne ich es an, daß es wünsehenSwert ist, für („ine Anzahl militartscber Delikte mildernde Umsjände zuzulassen Ich werde deshalb, falls der be- treffende Abänderungsantrag Vom Reichstag angenommen wird, im Bundesrat für ibn eintreten. _ _ _ _
Der Antrag wurde in zweiter Lesung einstimmig (m_ge- nommen und auf Antrag Bassermann sofort in die dritte Lesung eingetreten. _ _
Abg. Haase-Kbnigsberg (Soz.): Meme Frgktion_f1ndet im vor- likgknden Geseß nur einen kleinen Anfang fur Abanderungen im Strafgesetzbuch. Unsere Wünsche ebxn vrel weitxr. Aber bei dem festen Entschlu, Wenigstens bier banderungen e_mtreten zu lassen, werden wir zutimmen. Wir hoffen, daß der Gerichtsberr in Erfurt" Berufung gegen das Urteil eingelegt hat, damit die Wohltat des Sese es den Betroffenen schon zu gute kommt.
' bg. von Brockhausen (dkons.):_ Wir erkennen an, daß eine Abänderung des Militärstrafgeseßbuckys m emz_elnen Punkten berechtigt 1 Wir erkennen dies auch für die bier erwahnten Paragrap en an. Wir müssen aber dagegen erklären, _daß die Webrdorlage ni 1 dazu ausgenußt werden darf, um Zugestandniffe von dieser Tragwäte zu fIkhalten, und daß gesetzgeberische Maßnahmen Vom Reichstage dexartig übers Knié gebrochen werden. Da sachliche Bedenken nicbt Vorliegen, werden meine politischen Freunde in ihrer Mehrzahl angesichts der Gesamtlaae für das Gesey stimmen. Wir woüen jedoch nicht, daß hierdurch für die Zukunft räjudiziert wird.
Abg. Schl -Vrom erg (RW: Wir bedauern nur den Zwang, der hier auf die * (gierung aUSgeüt wird, trotzdem wir mit der Tendenz des Antrages an und für Yb einverstanden sind.
Abg- Dr"- Spabn (Zentr.): ir treten fur das Gesetz ein, da es nur _der Gerechtigkeit entspricht,
N 1) i b . D. unck nl. und Waldstein ack) em d e A FZS WrorFUerzichLet )hatten, wurde der
eseßentwurf einstimmig angenommen.
n der ortse un der dritten Beraiung der We rogr- lagerurde ZnächY dize zurück esteÜte Abstimmung die _ntrage Bassermann (nl.) und Am tadt (dkons.) a_uf Bewxüigung der in zweiter Lesung abgelelJnten _dre1_Kaval1erie- regimenter vorgenommen und ie Antrage_ Mit den Stimmen der Rechten, des Zentrums und de_r Nationqlliberalen an- enommen. Das Ergebnis der Abstimmung rief andauernden Zürmischen Beifal] bei der Mehrheit hervor. die Wehrvorlage
tb t'mmun wurde In der Gesam (1 st g Polen und Elsaß-
gegen die Stimmen der Sozigldemokraten, Lothringer definitiv genehmx gt.
EZ folgte die dritte Lesung des Nachtrags zum Etat für 1913, durch den die in der Wehrpdrlagebeschloffene Ver- mehrung der Friedenßpräsenzstärke etatisiert mird.
Eine Generaldiskussion fand nicht statt. In der Syezial- diskussion wurden die aus der soeben _erfolgten unverkurzten Bewiüigung der Wehrvorlage notrqendtg gewordenen Kon- sequenzen gezogen und in den Etat hmetngearbettet._ Auch der Na tragSetat wurde in der Gesamtdbstrmmung mit derselben Me rbeit wie die Webworlage endgultig angenommen. Des- gleichen wurde der zweite Nachtrag zum Reichshausbaltßetat für 1913 (betreffend Vermehrung des Bxamtenpersonalx- im Statistischen Amt) ohne DiSkusston unverandert endgulttg ge- nebmigt.
Es folgte die dritte Lesung des Geseßentwurfs über Aenderungen im Finanzwesen. _
Ein Antrag des Abg. Dr. Werner-Gießen (Wirtsch. Vgg. , daß die Steuerfreiheit bezüglich des Wertzuwachses sich ni t auf den gewerb§mäßigen Giiierhandel erstrecken 1011, fand m t die ausreichende Unterstüßung.
Ein Antrag Bassxrmann-Erzberger-Fischbeck gebt dahin, in § 3 den zweiten Absaß, wie folgt, zu fassen:
. Der § 1 Abs. 2 Sat“ 3 des Zuwachssteuergeseßes von 1911
soll fortan lauten: „Dis Steuerfreiheit tritt nicht ein, wenn der Veräußerer oder ixin Ehegatte den Grundstucksbandel gewerbs- mäßig betreibt“.
Eine GeneraldiSkussion fand mcht statt.
In der Spezialdißkußidn bemerkte zu_§_ 3 (die §§ 1 und 2 sind bekanntlich in der zweiten Lesung gestrichen) der_
Abg. Haase (Soz.): Vor der Verabschiedun dieser Vor- lage babe ich namens der sozialdemokxatischen Fra tion folgendes zu erklären: Der Reichstag bat eme neue Webrvor_1age be- schlossen, wir haben den Nachweis erbracht, dZß dies nicht der Weg ist, das Vaterland Vor (Gefahr zu schußen und den ricden zwischen dem Kulturvölkern zu sichern._ M11 Nachdruck Fabsn wir betont und wiederholen es _in dieier Stunde. daß dis Kriegskiisiungen gerade die Gefabr Links Weltkrieges thÜUf- beschwören im Gegensatz zu den Imkereffen und Wunscben dss werktätigen Volks ailer Länder, und daß wir in dym Militarismus als dem Amsdruck dec Klaffxknberrscbaxt aucb (Zink. stete Bedrohung der Frsibeit irn Innern erbl_1c_ken. Un ere Anfrage, sch1vcre Mißstände dieses Systems zu bcssxtigen,_ find abgelehnt wwrden, die Militäwyrlags ist Gesetz nnd so stehen nnr nun Vor der Fragé, wsr die Kosten 110901“. sol]. Wir haben ststs gefordtxrt, daß diE Rüstungslasten nicht d(zn Besißlown auf- gebürdet vaen. Damit stsben wir 111 110112111 Emklang mti der internationalen Sozialdcmokxatie, _ namentlich auch mit unsersn Parteifreunden in der franzbfiiében Deputiertenkammer. Ein Manifest bat ausdrücklich erklärt, daß die Sozialdcmokratie beider Länder mit Voller Energie dafur eintreten wird, daß die Militärlasten auf die Schultern der Woblbabenden und Nsicben gelegt Werdsn. Um diLscm ertndsaß Ausdruck zu geben,_sttmmen wir gsgen das Gsscß über das Finanzwesen, o_bwobl em1ge_Ver- besierungen €Tl€icht find. Trotz des _ wiederholt gefeßlich festgelegten Versprecbcns wird die Ermäßigung der Zxxckerstexxer dem Volké Vorentbczlten,_ der Krixgsscbaß wrrd erhoht, eine Politisch und wir11chaf111ch Verbangnisvolle _Maßregel; wir stimmen ferner gchn die' Aenderung des Reichsstempelgeseßes, Mil dadurch der Mittelstand in ungerechter Wéise belastsk wird. Die: Geieße Über den einmaligen nnd außerordentlichn Webt- beiirag und über dis Befitzstcuer haben zwar au_ch viele Mangkl, die wir [Lider Vergeblich b.käu1pft babLn, trotzdem bilden fie der_t §Zin- fang der Von uns sicts gefordertcn ReichSeinkommen- und -Vermogens- Und Erbschaftssteuer. Zu unserer Genugtuung Wurde d€r Plan durch- kreuzt, den auf einem riicksiändigcn Wablgescß beruhenden LandtJJLn der Einzelstaaten die Möglichkeit zu gcben, daß die Kosten der Ru tungs- steigernng wieder auf die minderbemittelten Schichten abgewalzt Werden. Um zu verhindern, daß an ihre Stelle andere die armeren Volksstbiéhten belastend? Steusm treten, sind wir bereit, diesen beiden Vorlagkn unsLre Zustimmung zu geben. _Dabei gehen wir 0911 der Ueberz-xngung aus, daß dic damit eingelsttete scharfere Heranzxebung der Besißénden z_u den Rüstungskosten dazu bxitragen wrrd,_ die Sympathie dieser Kreise für die Fortsetzung der Rustungen abzukublen und den Militarismus zu brechen.
(Schluß des Blattes.)
Literatur.
- Rudolf Eucken: Erkennen und Leben. (Vkriag Von Queüe und Meysr in Leipzig; 3 „!A-, geb. 3,80 916.) Der Jenenser 5Ybilosopb setzt auch in dieser Schrift das Erkenntnisproblem._zum Lebenspeoblem in enge Beziehung. Er teilt die [L_ebcxrzeugung vieler Tausend Gebildetcr unserer Tage, daß das unermudltche und erfolg- reiche Wirken nach außen heute Von einem Starr- und Greisenbaft- werden, einem Stagnieren im inneren Stande des Lebens begieitet ist. Durch die ganze Kulturmenscbbeit gebe_eine Sebnsu t nach Verjungung, nach einem Zurückgrkifen auf ursprüngliche Quellen. ene Sehnsucht aber erzeuge eine Wendung zum Leben, als dxm Nächsten und dem Ur- sprünglicbsten, worauf sich zurückgeben la t._ Das Wort Leben sei beute in aÜer Mundx, aber die Ver chxedensten Begriffe durch- kreuzten sich; oft Werde eine höhere und niedere Sine des Lebens nicht génügend geschieden und es drohe unter die acht bloßer Naturbegriffe zu eraten, was doch das Geistesleben Fördern solle. Dem egenü er Versucht Eucken zu zeigen, wie das Leben besckya en sein muß, das Erkennen möglich machen soll; wie es mit der Wirklichkeit dieses chens steht und wie_fich von dieser aus die Art und die Aufgabe des Erkennens e_iZentumlich ge- staltet. Wsr desselben Verfassers wertvollxs BMX): . er Sinn und Wert des Lebens“ kennt, Wird in der vorliegenden Schrift vielen der dort behandelten Gedanken wieder begegnen. Vieles aber scheint in anderer Gruppierung und von anderem Gesichtspunxt und manches, was dort nur angedeutet wurde, ist hier naher außgefubrt. Die ganze Darstellung zerfallt in einen kritischen und einen entwickelnden Teil. In jenem Werden die Grenzen der Wissenschaft gesteckt, wird das Scheitern der Spekulation dargelet und dre moderne 0 ung des Lebens - Pragmatiémus und iolo iSmus " kritis etracbtet. Die kcitis (: Untersuchung läuft in die orderung aus, da im Bereich des Mens en ein selbständiger Lebenskomplex, ja eine Welt entstehe; nur eine solche Welt, die dem Menschen aus der Bewe ung seines eigenen Lebens 1:9th und ihm daher gegenwärtig bleibt, k nne zum Standort seines enkens und zum Vorwurf seines Erkennens werden. Von dem Standpunkt dieses Bei ichselbstseins des Lebens werden dann die Folgerungen für die Sie ung der Philosophie und für die Er- enntniöarbeit ezogen, eine Außeinanderseßung * mit „Kant unter- nommen und orderungen für _die Gegentvart estellt die kurz dahin zusammenzufassen sind: Nur_soweit wir an e nem Beisich elbst- sein des Lebens teil ewinnen, ist fur uns Erkenntnis möglich. snes
Beisichselbftsein um im Grunde unseres Wesens wirken, wird aber
it il e der welt es ichtlieken Arbeit unser volles Ei entmnk
YZ mes Hduxch bloße gBchemuß einsanalyse leMbt unmitteLat er; ei“en zu können, 11 ällt em Intent ualismus. Die Ge- eisichselb_i_'_isein nichts als bloßes Neben-
cbiébte ewäbrt jenes einander 9 sondern nur, sofern aus einer Bewegung ein zeitüberéegenes Leben herausbebt. Alles Erkennen erfolgt 8111) 8 00sz asbsrujbabis; Wer dem Werden kein Ge en- stück gi t, verfällt einem zerstörenden RelativiSmus. Die Gesch chte vollzieht sich im Wechsel von Konzentration und Expansion, von positiven und negativen Epochen. Wem nur das eine davon egen- wärtig ist, dem sinkt die Spannung und dem verdunkelt das Leben des Ganzen. Heute hat ein vöiliges Uebxrwiegeu der Expansion das Gleichgewicht “des Lebens zerstört; es 1st rmx wiederzufinden durch die Bildung einer neuen Konzentration" diese ist möglich, und die Zeit verlangt nach ihr. Zu einer solchen onzentration können wir aber nur in Erhebung über die verworrene Durchschnittslage TF. langen und in der Wendun zu einer neuen LebenSmetapbyfik. a die GegeUWart einen dur aus eigentümliähen Charakter hat und wesentlich neue Forderungen stellt, so kann uns kein Anschluß an ein älteres System, auch nicht an Kant, den notwendigen For_t (britt bringen. Wir müssen eigene Wege Wagen. In welcher Rt tung sich die er Weg erstrecken wird, das neue Wegeziel deutet Eucken in dieser christ nur an; er weist die Richtung, die das Suckken ein- schlagen muß. Die weitere Verfolgung des Weges und d 2 Aus- führung der in dieser Schrifk entworfenen Umriffe_bat er einer späteren Arbeit Vorbehalten. Dieser verheißenen Arbeit Werden die“ zablreiéen Freunde und Schüler des Philosophen mit großem Intere e entgegensehen.
- Eine Bayreutbfabrt. Wilhelm an Maria. Von
W. Meinacb-Jwels. (Xenien-Verlag in Leipzig; 2 .“; geb. 3 ck16.) Dieses Hübsche und eigenartige Buch möchte_ man nur in gewiffem Sinne der eigentlichen Wagner-Ltteratur zuzahlen, dbwobl in ihm viel Von den großen Werken des Meisters die Rede ist und über sie manches Feine und auch Neue vorgebracbt wird._ Das (Fe. schieht nicht in der Form eingehender Kunstanasvsen und astbetii er Betrachtungen; das Buch gibt vielmehr in Briefen unmittelbgr die Eindrücke wieder, die der Verfasser bei einer Aufiubrung des ,Nibelungenringeö“ in Bayreuth gewinnt; und diese Briefe sind an ein Mädchen gerichtet, zu dem ihn sem Herz mit tiefer Liebe zieht und in dem er_sick) dic knuffige Lebens- efäbrtin erhofft. Diese zrvei großen Erlebntffk, das Kunsterlebnis in
Bayreuth und das Liebeßerlebms des boffenden Herzens, sind gar an- mutig und gedankenreiéh ineinander der_woben, sie derieiben den Briefen einen eigentümlichen Reichtum und ihre außergewvhnliche Geiuhls- wärme, Der Reiz des Buches wird noch dadurch erhoht, dax; 1ein Verfasser eine jugendlich anmutende Kunstbegeisterung und Herz ichkeit mit der Reife und sittlichen Fefti keit eines tm Leben erprobten M_annes Verbindet. inter jeder Zeile ste t eine außgepragte und liebLnSWurdige idealis11sche ersönlickykeit, die in diesem realen Leben fußt, aber nur dasEcbte und Große in ihm der Liebe und Beachtung sur wext halt und an den äußerlichen Scheinwerten mit beit-xrenx Gletckmmt voru_ber- ichreit€t. Die gehobene Seelenstimmung, die diese Briefe durchstromt, erhebt den Leser mit und _gegenüber ihrer aufrichtigen Begeisterung Vermag er nicht gleichgü tig zu bleiben. AUF ein beachtenswertes Cbarakteristsrun swermögen tritt in _dem uche bewor. Die ganze BaykeutLZstimmung T_Öeint trsffkch gelung-Zn, die Haupt- figuren des .Ringeß“ eben sich plastisch doneinandex ab, und namentlich kann fich der Leser auch Von der Maria, an dre die Briefe gerichtet smd, ein rscht lebenSdolles Bild machen. Der Stil der Briefe ist natürlich und schlicht, dabei dem Inhalt ent- sprechend gelegentlich bis zu dichteriiäber Sprgebe gesteigert; nirgends aber begegnet man Gekünsteltem und Uebertrtebenem. Das Buck) der- Linigt in sich so viele Vorzügx und ist als Gesamtxrseheiuung so er- freulich, daß man ibm reibt viele Leser wünschen m_ocbte. _Auch_ kann der Kritiker den Wunsch nicht unterdrücken, daß der m der ltterarxscbxn Welt bisher unbekannte Verfasser, dsr in einem Ersilinßswerk _eme Zo reife und reiche Gabe zu bieten vermochte, ihm ald Meder.
egegne.
Verdingungen.
(_ZJie näheren Angaben 11er Verdingungen, die beim ,ReichI- und" “StaatSanzeiger' ausliegen, können in den Wochenta en in deffen Expedition während der Dienststunden von 9-3 Uhr eingeéeben werden.)
Oesterreicb-Ungarn.
*- Die Stadtgsmeinde in“ Doboj (Krcis Banjaluka, an der BoSna) beabsichtigt den Bau einer Wafferieitunq und die Einführung elektrischer Beleuchtung in eigansr ngie. Besichtigung an Ort Und Stelle am 3. Juli 1913, Vormittags 9 Uhr.
Italien.
12. Juli 1913, Vorm. 11 Ubr: Bürgermeisteramt Viterbo (Provinz Nom). Bau eincr Trinkwafferleitung Von Viterbo zu den Ortén Ma ugnano und Grotte S. Stefano. Voranschlag 1120002112, Vorläufige Sicherheit 5500 Lire. Gesuche um Zulaffung nebst Zeug- niffsn sind bis spätestens 10. Juli, 6 Uhr Abends, dem Gemeinde- sekretariat in Viterbo zuzuienden. Näheres in italienischer Sprach beim „Reichsanzeiaer“. _ _
10. Juli 1913, Vorm. 10 Uhr: Bürgermststeramt in Urbama (Provinz Pesaro e Urbino). Bau eines Schulhauses. Voranschlag 90 472,45 Lire. Vorläufige Sicherheit 4000 Lire; endgültigs 9000 Lirß. Näheres in italienischer Sprache beim „Reichsanzeigcr'.
Belgien.
Lasienbefte usw. können, Wenn nichts anderes Vermerkt. dom ZUkOZ-U (195 9.6]11010360115111 Brüssel, Rue des Augustins 15, bezogen werdsn.
9. Juli 1913, 12 Uhr. 88.110 (10. 10. 1118110101110 in Brüssel: Lieferung von Walzeisen oder ganz iveichem Stahl, olzschrauben, Nägeln, galdanisiertem Stahldraht, eisernen oder sjäb emen Ketten,
eWalztem Zink, Blei, Vleirobr, Lötmaffe, Blech, Kabel usw. 49 Lose. JHesamtfiäperbeitsleistung rund 30000 Franks. Speziallastenbeft Nr. 981. Eingeschriebene Angebote zum 5. Juli.
9. Juli, 11 Uhr. 88110 (19 111. Y8ä€]_91110 in Brüssel: Liefe- rung Von bohlen Steinen aus Cisenbeton für unterirdische Telephon- leitungen der Telengbenderrvaltung. Speziallastenbeste Nr.132 bis 132 1315. Eingescbrie ene An ebote zum 5. Juli.
11. Juli 1913, 109[ U r. 8601613311111. (10 18- UZ-JZS (19 1'110511101110111 (10 1'30111111181313131011 (103 (311011111153 (10 Dr (10 1'6621, Rue d1Jtalie 32 in Brüssel =Jxelles: Lieferung von rund 162 000 m verschiedener gekrämpelter und ekämmter Wdll- und halbwollener Stoffe, baumonener Stoffe, anchester, Leinwand, 25 000 Knöpfen, 7500-9000 Zvollenen Jacken und 4000-4800 wasserdichten Ueberziebern. 38 ose. Gesamt 1cherbeitsleistunq rund 135000 r. Avis Nr. 804. Eingescbriebene ngebote zum 7. Juli.
14. 11111913, 12 Uhr. Station in Lüttich-Guillemins: Neuverdingung der Lieferung von Ystastew Kopf- und Bordsteinen nach Muster 4 für die Station Bo :de-Breux. 28000 Fr. SWU- beitsleistung 2100 Fr. Speziallastenbeft Nr. 934 von 1913 (5 Lose) kostenfrei. Eingeschriebene Angebote zum 10. Juli.
16. Juli 1913, 12 Uhr. 89.116 (1618. 113061611113 in Brüssel: Lieferung von 75000 Knallkapseln NrscbiedenecSorten 'für den SLM dienst der Staatsbahnen. Sicherheitsleistung URI". Spezialla _. heft Nr. 977. Eingescbriebene Angebote zum 12. _ li. _ _
16. Juli 1913, 12 Uhr. Ebenda: Lieferung von 100000 , . - Lasckpenbolzen (Gewicht von etW e 540 g)" und 10000 - für Laschen aus Eisen oder Sta [. Spezialavis N:." «W geschriebene AnZebote zum 12. Juli. _ .. “ '
16. Juli 1 13, 11 Uhr. 89.110 66 La Uaäslsino Lu; von 26 Bojen für die MatineverwaLW Siebers) tsleistun 1100 Spexiallafien ck Nr.
2,40 Fr. Einges ebene ngebote zum 14». * ., [ *“
Lieferun
Ü 16. Juli 191 12 uhr. 80110 (19 la UW»: Lieferung und Ver *egung von Telephonkabeln Z ü“