1894 / 203 p. 2 (Deutscher Reichsanzeiger, Wed, 29 Aug 1894 18:00:01 GMT) scan diff

' " DÜW; Ver'fügmt dés Gener'äs-Kommandos. Ü bl- Me'ister: &. VersFZt: Téiele vom 1. um 4. Bat. . Oberéalex. Zul“ Re . Nr. , osZecker vom . Bat. 1..Tbüring. n.

rats. . 31“, m uen . Iäger-Bat. Nr. 9, Mahlow vom

1. zum 4. und ieck vom . um 1. Bat. Inf. Regts. Markgraf

Karl F" Brandmburk.) Nr. 60, isch er vom 4. Bat. Inf. Regts.

Nr. 1 6, zum 4. Ba. Inf. Re ts. Nr. 97, Sehn ock vom 2. zum

4. Bar. Inf. Negts Nr. 136, uili sch vom .3. Bat. Inf. Re ts.

Nr. 136, um 3. Bat. Inf. Regis. r. 143, dieser zum 1. ep-

tember d. T, Bellenhaus vom 1. zum 4., und Kümmel vom

4. zum 1. at. Inf. Negts. Nr. 131; b. infolge Ernennun über- wiexen: Fe [icke der 4. Abtbeü. Feld-Art. Regts. General- e zeug-

meiier ( . randenburg. Nr. 3, Weiß dem 3. Bat. In. Re ts.

von Grolman (1. Fasern. Nr. 18, Krack dem 1. Bat. 4. Oberscb es. nf. Regis. Nr. 6 , Scbäxer dem Füs. Bat. Gren. Negts. König riedrich Wilhelm 1. (2. Of preuß.) Nr. 3, Leibbrandt der Reiten-

-den thbeil. ]. Bad. Feld-Art. Regts. Nr. 14, Hoss der 2. Abthl.

deSselben Regts. .

Yiehtamtliehes.

Deutsches Reich.

Preußen. Berlin, 29. August.

Seine Majestät der Kaiser und König nahmen Zestern früh den Vortrag des Chefs des Militärkabinets und heute - enjenigen des Chefs des Zivilkabinets entgegen.

Ihre Majestät die Kaiserin und Königin begaben Sick) gestern Nachmitta? nacb Te el und besuchten das dortige ehemals von Humboldt', che Schloß. *

Der Königlich württembergische Gesandte am hiefigen Allerhöchsten Hofe Freiherr von Varnbüler hat Berlin mit Urlaub verlassen. .

Königsberg, 28. August. Jm Gefol e Seiner Majestät des Kaisers werden sich, der „A g. Ztg.“ zu- folge, während der großen Manöver befmden:3

Der Kommandant des Kaiserlichen Hauptquartiers, General- Lieutenant und General-Adjutant von Messen, die Flügel-Adjutanten Oberst von Schoü, Oberst-Lieutenant von Arnim, Oberst-Lieutenant von Moltké Oberst-Lisutenant Graf von Hülscn-Häseler, Major Graf von Moltke, Major bon Jacobi und Oberst von Engel- brecht. Der Leibarzt Seiner MZXstät, General- Arzt Dr. Leuthold. Ferner begleiten Seine ajestät hierher: der Chef des Militärkabinets, General der Infanterie von Jahnke, sowie die Abtheilungs-Cbefs im Militärkabinet Oberst von ippe und Oberst von Villaume“, der Kriegs-Minister, General der Infanterie Bronsart von Schellendorff und der Chef des Generalstabs der Armee, General der KavaUerie Graf von Schlieffen.

Außerdem nehmen an den Manövern theil:

Seine Königliche Hoheit der Prinz Albrecht bon Preußen, Regent des HerzYthums Braunxcbweig. Seine Majestät der König bon Sachsen. [lerhöcbstdersel 8 nimmt an der großen Parade und dem KorpSmanöver des ]. Armee-Korps am 5. bezw. 6. Septembsr theil und trifft im Laufe des 4. September in Königsberg ein. In der Be leitung Seiner Majestät befinden ffstel) der General-Major von Treits ke und der General-ArztzweiterKla e])r.Jacobi,d€n Ehrendienst bat General-Lieutenaut Edler „von der Planis, General-Jnspekteur der

uß-Artillerie. Seine Majestat der König von Württemberg. Üerböcbstderselbe nimmt an der großen Parade des )(1711. Armce-

Korps am 7. September und an dem Manövér drs )(711. gegen das

]. Armee-Korps theil. In der Begleitung befinden fich der General-

Adjutant, General-Lieutenant Freiherr Von Falkenstein, zum Ehren-

dienst ist General der Infanterie Golz defigniert. Seine Königliche

Hoheit der Herzog Albrecht bon Württemberg. Höchstderselbe nimmt

an der roßen arade des LKA]. Armee-Korps tbeil.

» Zußolge A erböckster Einladung nßhmen ferner an den Manövern theil: General der KavaÜerie Graf bon Wartenslebcn (nur zur arade des FUL]. Armee-Korps), General drr Infanterie z. D. von leist (nur zur Parade des )(711. ArMW'Kochf) und der General-

Major z. D. Freiherr Von der Golß. Auf »? ehl Seiner Majestät

Wohnen den Manövern bei: General der Infanterie Golz, General-

Inspekteur der Festungen; General-Lieutenant Edler von der

Planiß, General- nspekteur der uß-ArtiÜerie; General-Lieutenant

von o bauer, Inspekteur der Fe d - Artillerie; General-Lieutenant

von Weinichen, Inspekteur der Jäger und SchüÉen; General-

Major Becker, Inspekteur der 1. ionier-Jnspektion; enrral-Major

von Genßkow, Inspekteur der 2. uß-Artiüerie-Jnfpektion. Von den

deutschen Bundesstaaten ßnd vertreten: Bayern durch den General-

Major thter von Haag, Militär-Bevollmäcbtigten; Sachsen durch

Oberft-Lieutenant Graf Vißtbum von Eckstädt, Militär-Bedoumäch-

ti ten, und Württember durck) Oberst Freiherr von Wartet, Militär- evoUmächtigten. Dur ihreMilitär-Attachés smd Vertreten: Amerika:

Za tmann Evans" ' Argentinien: Oberst- Lieutenant Riccheri;

* ra lien: Oberst Öuiz-Antonio de Medekros; Frankreich; Major

Graf von Foucauld; Gro britannien: OberstSwame; Javan:Major

Ochiai; Italien: Oberst uccari' Oesterreich: General-Major Frei-

herr von Steinin er, M litär-Éevollmächtigter; Ru land: Oberst

von Butako-xf; chweden-: Hauptmann Runadt, ügel-Adjutant;

Spanien: Oberst Francisco Ferrer; Türkei: Major ami Bey.

Oesterreich - Ungarn.

Aus Anlgß der le ten Katastrophe in Karwin bestellte der Ackerbau-Mimster Gra Falkenhayn zwei aus Fachmännern ebildete S ezialcomités, das eine in Mährisch-Ostrau "r das Otrau-Karwiner, das andere in „Segen Gottes“ ür das Rosst -Oslowaner Revier, behuxs Erorterun der ragetZ der uläfsi keit der Schw arbeit un der - infuhrun elektri cher Lampen in von schlagenden Weilern kZe mgesuchten Gruben. Beide Comités haben ßch bereits onstituiert und mit den Arbeiten begonnen.

Großbritannien und Irland.

Wie ,W. T. B.“ aus Buckingham erfährt, ist der Graf von Paris schwer erkrankt. Die NahrungSaufnahme ist sehr

erschivert. Frankreich. Der König von Griechenland ist gestern Vormittag von Aix-les-Bains über Genua nach Ko enha en abgerei t. Dem Minister der Kolonien Delcaxsé i keine Na richt über eine. Niederla e_kranzöstjcher Truppen bei Timbuktu u- Yangen. Der mier hät die darüber verbrettete t- Lh luna für falsch- . ' Rnßlnd. - ,. Wie die Kölni e eitun aus St. etersburg meldet“ Fat ck WZBÜUY)! dé); Ergoß ürsten eorg wesetrtlich g ert. *Hochskderselbe wird aus em Kaukasus nach 78er-

"B!

west!) “und Spala kommen wohin. fich, wie bereits gemeldet, der Kaiser zum Iagdaufen alt «begrebt.

Italien.

Die „Tribuna“ und die talie“ dementieren das auch auswärts verbreitete Geru t von der Demission des Kriegs-Ministers Mocenni. Gestern Abend machre der ,ESerc-ito“ Mittheilungen über Heeresvorlagen, „dre der Minister Mocenni im Parlament in der nächsten Sesswn ein- bringen werde. , _

In dem Etablissement Panealdts in Ltvornq wurde gestern eine vierkantige-Vlecbbucbse, dieGlasfplitter, Etienstücke und Explosivstoffe ent ielt, durch ein unbekanntes Individuum ur Explosion ebra t. In dem Etablissement entstand eine

anik, ein Scha en wurde nicht angcxrichtet.

Die olizei hat in Neapel fteben Studenten ver- haftet, ie unter dem Verdacht stehen, ein Komplott Fur Veranstaltung von aufrßbrerischen Kundgebungen aus A1] ZeshJH-hresmges der vorxährigen August-Unruhen angestiftet zu a M. _

Türkei.

Gestern Nachmittag wurde der neue italienische Botschafter-

Catalani,“ umgeben vondem Personal der Botschaft und des italienischen General-Konsulats, von dem Sultan in Audienz empfangen, um sein Beglaubi ungssthretben zu überreichen. Der Botschafter hob in seiner nsprache die freundschaftliäFn Be- ziehungen und gemeinsamen Interessen der beiden Staaten ervor, welchc aufrecht zu erlkalten und noch enger zu knüpfcn er bemüht sein werde. Der Su tan erwiderte in schmeichelhaftesterFWeise, daß er die von dem Botschafter aUSgesprochencn Gesinmzn en theils. Sodann erkundigte sick) der Sultgn nach dem Befm en des Königs und der Königlichen Familie und' 'érsuchie den Botschafter, dem König Humbert den Ausdruck seiner'er: gebenen Freundschaft zu übermitteln. Nach der Audxenz tauschten er Botschafter, der Großvezier und der Minister des Aeußeren die üblichen Vesuche aus.

Amerika.

Der Konglreß der Vereinigten Staaten ist gestern vertu t worden.! ach einer in New-York Lingctroffener) Meldun aus Managua sind der britische KonsUl in Blueftelds Hat UUd die dÜbrtgen Gefangenen auf ihr Ehrenmort fret|gelassen wor en.

Asien.

Das „Reuter'sche Burcay“ meldet aus Shanghaikkvon gestern: Vom koreanischen Kricgsschauplaß fehlten authen- tische Nachrichten, jedoch zirkulierten allerlei Gerüchte. Die chinesische Flotte sei am 24. Au ust in_ Wei-hai-wei an- gekommen, es werde angenommen, da die ]apanische Flotte nördlich vom Meerbusen von Petschili kreuze; auck) heiße es, daß die Japaner einc große Streitmacht nördlich von Taku landeten, um auf Peking zu marschieren. Die Japaner sollten ferner 20 000 Mann am Zalu-MUYL ge: landet haben; sie hätten dort angeblick) 28 Kriegsschi e, die den Chmesen die Kommunikationen abzuschneiden vstsuchen sollten. -* Dcr „Times“ wird aus Shanghai gemeldet, die Chinesen, untdrstüßt von 5000 Koreanern, hätten die ]apantlsche Armes untcr schweren Verlusten nach Kaisöng, 40 Mei en nördlich von Söul, zurückgeworfen. Dre Chinesen seien noch im Vorrücken begriffen und würden liberal] von den Koreanern unterstüßt.

Der in Gloggow brschlagnahmte japanische Dampfer Islam“ ist gestern freigegeben worden, nachdem der1apanische (Gesandte versprochen hatte, daß der Dampfer Nicht zu Kriegs- zwecken verwendet werden solle.

Aus Amsterdam meldet „W. T. B.“, durch ein gestern dem Kolonial-Minister zugegangencs Telegramm würden die Niederlage und die großen Verluste der Expedition gegen Lombok bestätigt. Zugleich wird mitgetheilt, daß die Expedition rekonstruiert werden solle, indem in vier Tagen ein Bataillon Infanterie und Kine starke Abtheilung Artillerie nachgeschickt und die Schifmeacht der Expedition verstärkt werden würde. _ Eine Depesche der „Nieuws van den Dag“ aus. Batavia theilt die Namen der getödtcten, ver: wundeten und vermissten. Offi iere mit. Unter den neun etödtetcn Offizieren befinden sTch General va :: Ham, ein O erst-Licutenant, „zwei Hauptleute und fünf Lieutenants. Schwer verwundet sind sieben, [Licht verwundet vier Offiziere; ein Hauptmann wird vcrmißt.

Afrika.

Dem „Reuter'sthen Bureau“ wird aus Tanger gemeldet daß das auswärts verbreitete Gcrücht von dem Tode des Sultans unbegründet sei; Der Sultan habe an einem Fieberanfakl gelitten, der aber 1th nachgela en habe.

Der franzöfische Kreuzer „Forban“ it in Tanger cin: getro en.

ie dem „Reuter'schen Bureau“ aus Kairo gemeldet wird, errege dort die gestern vorgenommene Verbaftun des räsidenten des (Hefe gebenden Raths Ali-Pa cha an des enerals a. D. (Fus an-Pascha großes Aufsehen. Die Verhaftung sei auf „rund der Beschuldtgung erfolgt, daß die Betreffenden sudanestsche Sklaven gekauft hätten. Ein dritter Pascha Namens „Sharaw i sei efküchtet.

Die „Agenzta Stefam“ mel et aus Massowah: Nach- richten aus (Hosregieb zufolge seien die Derwische voll- kommen demoraliftert. Man zwei le, daß der. Mahdi Ver- stärkungen senden könne. Die efeftigung von Kaffala sei beendet, die Garnison könne jedcm Angriff widerstehen.

Entscheidungen des Reichsgerithts.

Nach § 8 der Zivilprozeßordnung ist bei einem Streit über das Bestehen oder die Dauer eines Pacht- oder Mietbverbält- nisses der Betrag des auf die gesammte streitige Zeit kallenden Zinses für die Wertbsberechnun des Streitge en tandes ent- cheidend. "Diese Bestimmung ndet, naß) einem Bes lu der ver- eini ts_n Zivilsenate des eichsgerichts vom 4. Juni 1894, an auf aumungskla en Anwendung, sofern der Klageanspru darauf beruht, daß en, dem Pacht- oder Miethsbefiy zu Grunde liegender _acht- oder Mtethvertrag von einer über den geltend ge- machten aumun Szeitpunkt hinausgehenden Dauer nicht in rechts- verbindlicher Weiße u stande Zekommen, oder vor Ablauf jener Dauer hinfällig geworden iikt. (7. 1 1/92.)

- Nach 66 Th. ] Tit. 16 des Preu . All ..Landre ts mu d eklige, welLer aus einer unerlaubtenß anßlung sFr Entf-J

sch digung verpflichtet ist, den nach Gelbe estgesevten Betrag der- _ 5

eüen Urtbeils a

selben, von dem Tage des ergän ser Bestimmun is

Unter dem „ergangenen Urtheil' in Beschluß. der verein 4. Juni 1894,

"! verzin , t nach «LFZ. erichts, Vom

1 ten Zivilsenats des Rei s d festschende

das er e, die Entschädigung in Ge Urtbeil zu verstehen. (7. 209/93.)

Entscheidurtgen des Ober-VerWaltuygsaerichts.

tz vom 27.

Durä) das Kommunalabgabengese euerung das Einkomme

der kommunalen Einkommenbest geseUschaften 2c. unterworfen worden. I'm: A es bedarf es nach einem Urtbeil des Obe nats, vom 9. März 1894 regelmäßig eines daß von der durch das gedachte Geseß ein. ebrauch gemacht werden soll; bestan jenes Geseßes bereits

Juli 1885 ifé " 11 von Aktien. usfubrung die es. ungSgeri ts, Gemeinde. beschlusses darüber,

geräumten Befugniß G zur Zeit des Inkrafttretens ergangener Gemeindebescbluß, jßner . Steuersubjekte lichen Umfange führung des Kommunalabgabenge zur Besteuerung der ex betrieb über den Kreis i Insofern hierin Line Er gegenüber dem rst, bedarf 68 r

' die Heran- nunmehrigen so“ bedurfte es keines neuen Gemeindebeschkusses. ßhat in §1dieBerechtigung der Gemeinden 11 etraaenen Genossenschaften, rer Mitglieder hmauSgebt, positiv fest esteUt. weiterung der kommunalen Steuerbere § 4 der Städteordnung vom 30. Mai 1853 zu ' egelmäßig eines Gememdcbeschluffes darübe dteser Befugniß Gebrauch gemacht werden soll, - jedenfa wo eine Besteuerung Steuersubjektc gesehen war.

schriftsmäßig

deren Geschäfts.

setz geschaffenen den Regulativen ' Anders strbt es dggegen in denjeni in Welchem, wie bier em Beschluß der städtischen bevor das Kommuna abgabengesetz in Kraft getreten w jekte genau in dem nunmehrigen gesetzlichen te und demselben die Bsstätigung der Auf“- Jn_ einem solchen Faüe läßt ' e Heranziehung aussprechenden hr trttt zu dem bercits gefaßten Beschluss die seiner Anwwdung für die Folge hinzu und die erholung eines solchen Beschlusses erscheint entbehrlich, wo der e dcr brrufenen Organe? schon früher zu entsprechendem AuSdruck gelangt war.“ )

- Die Polizeibehörde ist nach einem Urtbeil des Ober- gsgerichts, 111. Senats, Vom 14. Juni 1894, in den Fällen, gu ng zu ertbeilen bat, dercn Gewährung _ Abwägung öffsntlicher Jnterrssen s nicht beyondcre gesetzliche Bestimmun en odc-r die Natur der Sache d€m entgegenstchcn -- die crthei[te Gene wiedkr zurückzunehmen, sofern die Vorausseßungen, unter die Genehmigurr gewährt war, ni tmsbr worltegen. ist die Polizetbc örde zur Entzic sofern dir VorauIseßungen, war, nicht mrbr vorlicgcn.

en Gemeinden, ebörden bereits,

ziehung jener Sreuersub (? vorgesehen hat örde zu tbeil geworden War.

tsagen, daß es an Einem di Bescbkuffc fehle; vielm€ gese lich€ Autorisation

Verrvaktun tn dem'n su: eine Gcnebmi Von" der Brrückfichti abhangt, befugt *- fa

Insbesondere ung des Jagdscb ems befugt, unter denen die (Genehmigung gewährt

Statistik und Volkswirthschaft.

cbten wir eine? Mittheilung „Zur wirth- Regierungsbczirk Trier, worin es hieß: tet ununterbrochen und hat Aufträge für das ganze Jahr. Das gléich gilt bon drm Stumm'schcn Werk in Absatzgebiet fich wcsentliÖ erweitcrt hat, nach Mit Bezug hikrauf erhaltkn

„Halberg bri Brebach, den 27. August 1894.

In Nr. 198 Jbrks Blattes findet fich unter der Ueber „Zur wirthschaftlicben Lage“ die Behauptung, das Stumm in Neunkir en Habe Aufträge ist eine irrt ümlich8, und crsu

Jn Nr. 198 d. Vl. bra s aftlicben Lage" aus dem ., ie Halberger Hütte arbsi

Neunkirchen, dessen Frankreich, Dänema wir folgende Zuschrift:

rk und Schrmsdcn.“

'scbe Werk ür das ganzs Fabr. Disse Behauptung 8 _ich um grfl. Berichtigung. Hochachtungsvoll

Freiherr von Stumm."

Lobnauszablung in Wirthshäuscrn.

Drn offenkundigen Urbelständrn, Wirtbsbäuscrn mit fick) brin Gewerbsordnung borbrugen so ohne Gknehmigung der untere

welche die Lohnauszahlung in , bat die Bestimmung in § 1153 der en, welche diese Art drr Lohnauszablung n_VerWaltungsbcHörde mit einer Geld- strafL bis zu 150 „44 oder mit Haftstrafe bis zu vier Wochen bedroht. dieser Bestimmung im Bezirk des Düsseldorfcr werbegerichts Vorfißsnde Rundschreiben an die Gewerbe

erichtsbeißyer Gele cnbcit genommen, diese zur Beihilfe bci der Be

, ' mpfung dieser Un 1ttc aufzufordern. Das Rundschreiben bat folgendrn Wortlaut: „Euer Wohl eborcn tbeile ick) hierdurch crgebenst mit, daß nach Angabe des Sekret rs drr Fal] hier häufig Vorkommen soll, daß die im Bauhandwerk beschäf- ti ten Arbeiter in den Wirtbschaften gelöbnt und häufig bis 10 Uhr zelnen Fällen sogar bis 12 Uhr, auf Auszahlung ihres 11 müssen. Dieses Verfahren führt ür den Arbeiter und dem § 115 a der

A ends, in ein Lohnes warte seine Familie, gan ab esehen davon, daß Ls na enehmigung der unteren Verwaltun sbehördc nicht statthaft 1st, zu soviel Unzuträglicbkeiten, daß es me 1166 Er- achtens dringend gebotrn Erscheint, auf Abstellung desselben hinzu- wirken. Aus diesem Anlaß ersuche ich die Herrcn Beisißer um aus- führlich Mittheilung, sofern derarti kommen find, um eventuell durch egierung eine Abhilfe des Uebelstan

Gewerbeordnun !) ne

zu ihrer Kenntnis; eme Eixjgabe an die Königliche ds herbeizuführen“.

ge 'Fälke auch

Zur Arbeiterbeweguns.

In Offenbach, a. M. fand am Sonntag eine Landeskonfereuz für das Großherzogthum Hessen tg.“ geschrieben wird, unter starkexn ertreter von Land emeinden, :mt eschloffen, der rbeiter - Bildungsvereme

der Sozialdem okraten Es wurde, wie der „Köln. namentlich ' der

34 gegsn 24 Stimtnen eine Landesor anisation . Arbeitervereine, . . als Mttgliedsckpaftcn angehören soüen.

ffcn und jedes Jahresviertel sollen 10 45 an die Die Gegner betonten, daß die Arbeiter mit Be - enug belastet seien und weitere mehr zu bringen vermö ten. Das Landescomité Wurde be- des Entrvurfs feiner Saygngsn- ialdemokratie s aden mußten, andeScomités

Widerspruch, Wablvereine ,

ndesparteika abgeführt werden. tragen zur Parteikaffe mehr ,als

ie vorheri e Veröffentli ie namentlich auf em Lande d mit Abficht unterlassen zu haben. wurde von Darmstadt nach Mainz verlegt. Reichstags-Ab eordnete Joest-Mamz sprach über den bevo leben rankfurt; dort würden auch unliebsame Sa en, "wl? en, zur S ra e kommen. Das , schaften ha e Sprache Wie bei dem Kölner Kongre hrt werden.

en wird am 30.- September ezin Parteitag der ozialdemokraten eröffnet werden. ,unkte der Tagesordnung nennt der .Vorwärtß': 1) lamentarts er Bericht der Landtags-Abgeordneten. Bericht fa er: Vollmar. 2) Das Vereins- un V sammlun Ste t in „Bayern. Berichterstatter: C. Oertel- Nürnberg- Beri terstatter: G. , AOtrLz-zgnisationsfragen. Berichtet latter: Ed. Schmtd - Mün n age.

Si des Fer sozia Parteitag in der Streit un er den badischen Geno Verhältniß der Partei zu den Gewer so [Ferdiechie s arfe

wo n e In YYÜn bayeri chen '

e ert, und'

C. Grillen er er und G. von

der Agitation. Birk - Mün

"In YUM kam es in der Nacht zum Dienstag zwischen einer 01 on e

ol' eip , die einen_ Arbeiter aus einem Gasthause in der

„Yadt Honeséowiß abfahren woxlte, und Arbeitern, welche die Ver aftung vers teln wollten, zu emem Zusammenstoß. Ein Tagelöhner wurde, wie „W. T. B.“ meldet, durch einen Säbelhieb am Kopf verletzt. Der „verhaftete Arbeiter entfloh.

Aus Glasgow wtrd dem „W. T. B.“ gemeldet: In der Ort- schaft Blantyre griffen ausstandige Bergarbeiter In der Nacht das Bergwerk Bardykes' an. Mehrere hundert Personen sammelten sich an und bewarfen dre Polizei mit Steinen, so daß be- rittene Konstabler et'nschreiten und von ihren Knüppeln Gebrauch machen um ten, wober ei'n _Mann schwer verrvundet wurde.

Die enter soztaltsttsche Gen-Ésenschaft .Vooruit“, die in- folge ihres umfangreixhen grwerbli en Betriebes über ansehnliche Mtttel verfügt, hat, wre der „Voss. Ztg.“ aus Brüssel geschrieben wird, ein neues Grundstück im Mittelpunkt der Stadt am Yeifags- markt erworben und für die Vereinszwecke einrichten lassen. ie hier- für aufgewendeten Kosten betragen 250000 Fr.

Kunst und Wissenschaft. Große Berliner Kunstausstellung. 171.

Das Sittenbild.

111€. Das Wißwort Detmold's: „Genrebilder nennt man solche, die u keinem bestimmten (Heure ehörcn“, das fiel, als die Düsßeldorfer Schule izr jedem Jaßr eine Fluth von Genrebildern den Kunstveremen für ihre Prämien: verloosungen !ieferte, mag uns als Nechtfertigun§3 dienen, wenn ww auf einem leßten Gange durch die 5 ildersäle der Ausstellung zufammenlesen, was an bemerkens- werthen Leistungen unserer bisherigen_ Klassifikation ent; ing. Auch heute noch *- und dre dies;]ährige Aus- Zellung giebt dafür nur zu zahlreiche Belege - giebt es Maler, die mit voller efchäftlicher UeberlegunY ans Werk gcbrn, um ein Gcnrebi d zu „liefern“, das em Kunst- unverständigen durch seinen Einfall, fem „Sujet“ Ersaß bietet für die rein künstlertscbe Freude, die ihm versagt ist, die übrigens auch der gebildete Kunstfreund nur selten vor diesen handwerkswäßigen Leistun en zu empfinden vermag. Wenn wir von dieser Gruppe, ie unserer Kunxt ein bedenkliches ArmuthSzeugniß ausstellt, von vornherein a sehen, bleiben nur recht wenige Bilder übrig, die ernsteres Interesse er- wecken. Von den Virtuosenstücken der Spanier, die gewaltige Leinwandflächen mit glänzenden Farben bedecken und doch die innere Hohlbeit ihres Pathos nicht zu verbergen vermögen, wie sic in dem Tod des Stierkämpfers von José Villegas besonders zu Tage tritt, bis zu den intimen Stimmungsbildern im Stil Whistler's, ist cm weiter WSJ; aber nur selten wird der Wanderer durch wirklich ergreifen e oder auch nur a11rcgende Schönheiten auf diesem Wege auf: gehalten. Wen vermögen denn die Dorfromane eines Dicffenbacher und Männchen, die flitterhafts Zierlichkeit der italienische'n Volkssceuen eines Cecconi, Cipriani, Forti, Jvolti sc., nachdem man einmal ihre innerliche Unwahrheit und ihre technischen Kniffc durchschaut, noch ernstlich u fcffrln? Selbst dcr 1vcinseli_c Humor der Kloster: brüder rüßner's büßt aUmählich (Feine Anziehungskraft ein, wie das Anhören von Anekdoten, deren Pointe man aus unzähligen Wicderholunqen bereits kennt. Nicht, daß uns Menzel, Skarbina, Reinecke, Höniger, Heilemarin, Farnetti etwas Neues oder Ueberra1chendes zu sagen hätten, aber die Art ihrer Wiedergabe des modernen Gcsellschaftslebrns, das innerliche Verhältniß zu ihren Stoffen, der feine Spürsrnn, mit dem sie neuen malerischen Wirkungen nach chen, verjagt jedenHauch von Lan erweile. Menzel's wißich ilderung der Insassen eines Eißcnbahncoupés, deren 'am Bädeck'er epl- flammtc Begeisterung für die schöne Aussrcht e_in unbeschretb- liches Durcheinandrr von Gestalten und (Hepäckttücken hervor- ruft (1116), wirkr unwiderstehlich komisck), wenn auch e_twas chargiert. Und doch, wieviel feine Beobachtung steckt in1edem dicser Köpfe, in Wer Bemo ung, mit welchem Ernst geht der Altmeister an die DurchfüJrung jeder EinÉclhxit! „Dcr Be- schauer erhält förmlich eine Psychologische _cktwn mdem er einen der schärfsten Mcnschenkcnner bei seiner krinftlßri (ben Arbeit vcrfob t. Skarbina wiederum führt uns in dlc ehe'imnissc der su tilstcn Farbenwahrnchmnng ein, wenn er dix, l1chtum- flossenc Gestalt eines jungen Mädchens auf der Treppe cines Land- hauses, oder die Habitus?) des Karlsbader Posthofs beim Nach- mittagskaffec schildert. Wie meisterhaft er die Tonwerthc be: herrscht, wic geschickt cr daSExperimcnt auf die Stufe des Kunstwerks zu erheben weiß, cmpfmdct dcr B8schauer beson- ders deutlich, wenn er seine Bilder mit dsn Versuchen semxr nicht immer glücklichen Nachahmer und Schüler, wre Hoeniger, F. W. Scholß und H.. qudclsobn vergleicht. Esist überhaupt verwunderlich, wre wemg nennßns- wertxe Leistungen der jüngere Naxhwuchs ,der Berliner Kün tlerschaft aufzuweisen hat, wahrend 11) Munche'n fast in jedem Jahre einzelne neue Erschemungen dte Aufmerksamkeit der Ausstellungsbcsqu feffebn. Yon Berliner'Geseüschaftsmalcrn der ]ungeren (Hrnercztwn wußte ich nur Ernst Hetlemann zu nennen,. der m Ferner Modell- pause und dem enrehaft aufgefaßtetr ledmfz semer Schwester beachtenswerthe kÄxroben cines selbständigen Talents gegeben hat. Die Schilderung des Volkslebens bewegt sxch ohne wesent- lich neue Variation m den Bahnen, welche dre Naturaltsten der französischen und holländischen Schule etMeschlagen haben. Den Spuren Courbet's und Jöraels' folgen auriceVrrg, L. van Aken, Karl Leipold, Walter ,Ftrle, Vischoff-Kulm, Joseph Thomann, Karl Ztegler, F. Haß mit MY oder weniger „Be abung. Atzch der liebenswürdi e eronese Dall' Oca iaxrca aefc'züt sich diesmal in pKsimistischer"Graumalerei', ohne ferner„Fruh: messe“ dadurch besonderes personlicheß Gepra e zu verlethen.' Er- greifend im Ausdruck und meisterhaft muder Be andlung des Ltchts, zählt-die „Trauung“ des in Parts ansasstÉey Amerikaners (Hart Melchers zu den ervorra endsten etstungen dcs Sitren- bildes auf der MM rigen ussteuung. Ganz anderenZtele seßt stch der Mün ener Humorist dex ,ltegenden Blatter“ Edmund cYar urger m dem femgetxmmten nterieur „Zwiegesprä “, das mit der elldunkelwrrkung otadtscker Baucrnscenen wetteifert. Auch inda Koegel' und Io ef Matiegycek leßen den Nachdruck ayf die femabgestimmte Intimität, obne abei in affektierte Zterlichkeit zu verfallen, die in den Bauerninterieurs von Noster' und Kirberg so aufdringlich sich geltend macht. Das Nachklxngen zarter Seelen- schwin un en dre träumerische Dämmersttrnmung, die. auch unsere an sckZafter heute mit besonderer Vorlrebe zu malertschem Ausdruck zu bringen versuchen, verleiY den In'terieurscenen von 3. Block, S. Wolx , B.Pinell, „Vr in tl?ren Fum- reiz. Esift charakterißt ck, daß in den merten d eser ',tlder dje Wirkung der Mui as T mm abgiebt, es webt in ihnen eme mußkali ch-nove ifti e, timmzmg,„ dre stck) dem Be- schauer unwi kürlich mi etlt. Wie nuchtern muthen uns

"tere auch solche aus Dalmatien vor. In Dalmatien ugust zu reifsten be

mark und selb in b Obwo [ vom Obst im all emeinen nur eine sch

Ernte in Aussicht steht, erfreuen sich d

eines befriedigenden Obstfegens. Ziernli

Böhmen, nur wentge o

Steiermark, Südtirol _und aus dem Kü"

besonders aus Galizien, über eine voUständYge

Obst ge lagt.

Gesundheitswesen, Thiérkraukheiteu und Abspermngs- Maßregeln.

Bus arießn. s [ck s pre zu 2 , we e 1 1ch einer ärzt ichen Unter- Diejenk en Reisenden, welche * estimmungßort noch

und über er" haben die 5 Sorten liefern au

dagegen die Genrebikder des unlängst verstorbenen Bokel- mann an, die von Sonderausstellung vereinigten Werken_ Nachlasses ein_en erheblichen Bruchthetl s1ch als gew1ffenhafter Beobachter

ohne seme Gestalten mit überzeugende statten zu können.

AbendmahLSaustheilu

onnen. Einzelne

Trauben a _ öbmen slkvn :

nes g künstlerischen

[ler Aeußerlichke ten, m innern Leben m_:s- Man vergleiche einmal daraufhin ferne ng (143) mit der Trauun chers -_ beide Bilder sind in dem iÜustrierten usstellungs- atalog nebeneinander abgebildet - und man wird erkennen, troß alles Naturaliswus die nebensächlichen malerischen Gesammteindruck unterordnet, Beschauer nicht die geringste Klemigkeit laubt aus seinem Bilde die Stimme emos rotokollführers zu vernehmen, wo Melchers

nicht Wenig G [) reiche derlei Na

liegen vor aus _e aus Nieder-Oes errei ,

von Gari

wre der Amerikaner Ernzelherten dem wahrend B. dem Alle Réisenden des Orient- Westen oder Bulgarien begeben, in Harmanly zu unterziehen. werden ferner an ihrem chtung von fünf Tagen unterworfen. (Vergl.

thei nahmlosen als Dichter zu uns spricht.

_ Der deutsche und österreichische Anthropologen- Kongreß wurde, wie „W. T. B , geschlossen. Am Sonntag besuchten die Kongre tbetlnebmer dre medizinischen Anstalten der Sladt sowie das Sch Ambras und Umgebung; am Abend wurde ein Volksfest vxranstaltet. Am Montag gab der Statthalter Graf von Merveldt em Abende en zu Ehren des Kongresses, bei welchem der Geheime Medizina =Ratl) Professor Dr, Virchow-Berlin die Ansprache des Statthaltxrs beant- wortete. Gestern machten die Mitglieder des Kongresses emen Aus- flug nach Meran.

Land: und Forftzvirthschaft. Saatenstands- und Exntebericht des österreichischen AckerbaU-Mintsteriums nach dem Stande Vom 20. August 1894.

Für Getreide war das Erntewettrr in den meisten Ländern befriedigend, ja in vielen Gegenden außerordentlich günstiZ' nur in Ober-Oesterreich, Kärnten und dem nordöstlichen TbeilMa rens war dasselbe minder günstig und in Böhmen vielfach sebr ungünsti Auch in Böhmen konnte Roggen meist noch glücklich eingebeimt

und Haferernten noch große Antheike auf dem FSW? und sind viéle Körner schon ausgewachsen.“ Hafersaaten und nicht sehr Wen1g6 Weizen: und „Gerstesaaten, sondern auch bter und da in anderen Ländern, auf der Wurzel stehend, überreif, sodaß namhafte Verluste beim Mäbext bevorstshen. Die Körneréntwickelung War im aÜgemeinen eme gute„ sodaß häufig sehr schweres Getreide geerntet wird; doch wird auch in manchen Gégenden, wo das Getreidk stark gelagert'war„und in anderen, in welchen die Hiße zu lange angehalten und dre Retfe zu sehr beschleunigt hatte, über mangelhafte Körnerentwtckelung, bezikbungsweise leichte Körner und gro Antbeile bon Hintergstreide hat sich der elbe

in géfahrdrobender Weise gezeigt hatte, Klagen über Brand sind sehr anbslangt,

arien bleiben einer ärztlichen Beo „„IT-Anz.“ Nr. 182 vom 4. d. M.)

Cholera.

Danzig, 28. August. Nach einer Bekanntmachung des Staats- kommissars fur das Wetchselgebiet ist Cholera bakteriologisck) fest bei den zwei Quarantänepflichti en in Althof aus Troyl bei sowie bei zwei Prrsonen aus T orn.

Meldun en über den ielitz kamen 3 Erkrankungen und 2 _ . en und 42 Todesfälle, in Galtzten odesfälle vor.

I n n s b r u ck meldet, gestern

Gestern und heute sind hier fyl ende tand der Cholera eingegangen: Jm polztt ckden TodesfäÜe, m der Bukowina 43 Erfrankun 359 Erkrankungen und 171

Amsterdam, 28. August. Hier ist ein Cbolera-Todesfall vor- gekommen. Aus anderrn Städten wird eine Erkrankung und em TodesfaU an Cholera gemeldet.

Handel und Gewerbe.

Tägliche Wagengestelkung für Kohlen und Koks der Ruhr und in Oberschlesien. ' An der Ruhr sknd am 28. d.M. gestsllt 11 286, nicht rechtzettig gesteUt keine Wagen. . Jn Oberschlesien smd am 27. d. M. gestellt 5137, mehr recht- zeitig gestellt keine Wagen.

eburg, 28. August. (W.T.B.) Zuckerbericht. Korn- Kornzucker exkl., 88 0/9 ., 75 0/9 Rendement 5 rotraffinade [[ -,-. Gem. Melis [ mit

Ueberdies werden sehr viele

zroar nicht nur in Böhmen,

Von 920/0 "“",-'", -,-, neue --,-, Nachprodukte 7,70-9,50. Ruhig. Brotraffinadel 25,25. Gem. Raffinade mit

neue -,-, Vor der Reife Rendement 2400-2525. ohzucker [. Produkt Tranfito f. mburg pr. August 12,35 bez. und Br., pr. September 11,50 Oktober-Dezember 10,75 bez. und Br., pr. Januar- März 10,72.) (Hd., 10,774“ Br. Ruhig.

Bremen, 28. August. Raffiniertes Petroleum. Petroleum-Börse.) Fest. Upland middl. loko 36x . Armour shield 41§ «3- Cudaby 4 Umsay 195 BaÜen. Taback. Umsatz: 116 Faß Kentucky, 100 Packen „Para uay.

Wien, 28. August. (M.TV.) Jnt€rnattona er Saaten- gen letzten Sonnabend unberändert reuzer Steigerung per Doppel-Zentnerx ' ärkcren Verkehr und wird von inländtschcn ww auslandr abrikantcn gekauft, namentlich mäbrische mährische Ausstichsorten 20 Kreuzer höhera sle ten Sonnabend, andere Gerste fast unverändert. Mais 10-15 KWyzer öher. Hafer fast unver- ändert. Jm Termingesckyäft verfolgte Mats fortgesetzt stetgende_Tex1- ck auch der Preisstand des Roggens und 399st gunsttg Zn Termin-Ravs größcre Dxckungskauße, erhöhung bis 40 Kreuzer per Doppel-chtnsr. StmzmungFur , matt, Prcise dom Sonnabend kaum behauptet. Dre Umsaße' find m- folge des schwachcn Besuchs des Saatenmarkts durchwe genug.

Die internationale K ornmis s ion dcs Saatenma Beschluß, nach roklchem die Zustimmung zu dem Verba Börsenkammer für landwirtbschaftlicbe Produkte xn der Abhaltung des diesjährigen Saatenmarkts agsgespro en 1an der Kommisfion überlassen wird, auch für das nachste Jabr dre Ent- übcr die Einberufung des Saatenmarkts zu treffen. , , s wn sprach gleichzeitig den Wunsch mrs, .daß vor der definrttven hierüber die auswärtigen Mttglteder der Kommtssion um ihre Anfi t befra t werden.

Dundee, 28.

Rostschäden sind nicht in Galizien, bereits bier 11,60 Br., pr. nicht weiter

Was den (W. T. B.) (Börsen-Schluß-Bericht.)

(Offizieüe Notierung der B B a u m w ol [ e. Wilcox 41 „z. Fairbanks 33.25 „3. Wosle.

Short clear middl. loko 39.

S t r o 5 r t r a g * natürlich mit einzelnsn AUInabmen -- für alle Halmfrü zu ertvartende"Schüttung wird darf jeden, ber auch hinlanglich sein, um ein se r be- friedigendes Gesammtresultat erwarten zu lassen. *- Die Ernte der von welcher jene des Roggrns, mit en, allgemein beéndet ist, übertrifft edeutend in Böhmen, in den süd- dann in Schleficn, Oer-Oestcrreich, Vorarlberg, Deutsch-Tirol und Kärnten. , sogar Hektarerträqe? v Werkzen, Gerste und Hafer mrt 20 bis 25 Meter-Zenr In d€n übrigen Theilen bon Mahren. in Nieder- Görz, tn Jtaljenisck) - Südtirol und Dalmatien Bukorvma “Wurden fast Überall mindestens Jstrren blieb dir Erntk ein wenig . m Jahre ist von den vier Grtrcide- [wher W€1se tm Ertraaebinter der anderen zurück- s1ch nur sagcn, daß Wetzkn im angemeinen etwas ggen, und daß Gerste etwas bessere als Hafer 11 zetchnct fich brsondcrs durch k ebenfalls durch gute esrntkn bon, Ostgalizien Verdanken endks Ergrbmß der Verhältnißmä ig Auch der Mais Bukowina seinen Häufig bessert, sodaß er ißernten erwarten des Auftretens

Loko 4,75 Br.

ungewöhnlich reicher; die S ck m a l z.

im großen Durchschnitt a vickr Haupt-Getreideartrn, Speck. Se Ausnahme der höheren Gebirgsla die Durchschnittsernte besonders lichen Theilen von Mähren,

Steiermark, diesen Ländern

markt: We fest, bis 15 on Roggen, nern ziemlich robrmenzen sta bäufig g€n1eldet.

Oesterreich. Krain, sowie in Galizien und in der Durchschnittscrnten erzielt; n unter dem Durchs nitt. arten keine in erhe

denz, wodur beeinflußt wurdc.

cfferc Ernten liefern dürfte. und Gerstenerntcn, Die sämmtlichen Gstreid ihr wwiigstcns nicht unbefrisdig günstigen Witterung in der Be dank dieser Witterun schon hoffnungslos s einénden Stand bedrut nun zwar schwach?, aber doch Wenigstens kein läßt. In den Alpenländern hat der Mais trotZ hoffnungsVOUkn und sich weiter gut entwickelt. In den Karstländrrn und in aber hat ihm die aÜzu große-H geschadet, sodaß er dort zumci Dic Hülsenfrü Gegenden, in wel von Mähren und Galizien, w Die nun durchwcg voÜendete die Durchschnittsernte beträchtli minde tens errei t haben, in Sch

ute Weizen-

erstrnernten rage wegen

' . richtsperiode. tn Galizien und der

Bescblu faffun

(W. T. B.) Der. Wechselfälscber aßberger wurde vom G€schworenengericht zu acht Jahren Zucht- us Verurtbeilt.

Maiszünslsrs

e und Trockenheit bereits beträchtlich nur sehr schwache_Ernten Wrspricht. ute Ertrage rmt LluSnahme jener cht batte (Südländer und Theile elbft dteselben großentbeils berkümmert _ Rapsernte' dürfte in Böhmen ubertreffen, 'in Mähren dieselbe

' . efien und Galtzien unter derselben er txn allgemeinen hoffnungsreicbc Stand der Kar- fich eimgermaßxn verschlxxchtsrt, da 'die ])61'01108p0r8 t nur in den Landern mrt viel Regen (namentlich in Ländern theils erst aufgetreten , Außerdem wurden die Kartoffeln m den Südländern, in Galiziern in der Entwickelung ge- . „Die Zuckerrüben

VerkehrsMnftaltem

Bremen, 28. August. (W. T. B.) Norddeutscher Lloyd. Der Schnelldampfer .Saale“ New-York an ist am 27. Aug ostdampfer .Darmftadj“ bat am 27. eise von Genua nach Neapel fortgesetzt.

Theater und Musik.

Jm KöniglicöenOpernbause gebtmor in Scene; Frau Göße fingt dicTitelrolle. Kav iert. - Am S Iso e“ mit Herrn Gudebuö

Königlichen S auspielbau von Schiller's .

te versprechcn

ist am 27. August Morgens in Der Reicbs-Postdampfer . K a r l s r uh e " ut Morgens in Neapel an ekommen. D_er Rends- geblie en sein. uguft Nqchmtttags dre toffeln hat

111F'SZBZUZ nich Böbmen),sondern auch in vielen anderen ist, theils fich weiter verbreitet bat. anhaltenden Hi tlicben Mähren

der Knollenansaß zurückblieb tand in Vöhmewund im westlichen Schlesien Wesentlich nun dort dre Hoffnung auf recht gute Ernten be- Gegenden von, Mähzen und im östli selben durch die Durre sehrgelitten.

n Bizet's .Carmen' meister Wejngartner Richard Wa ner's „Tristan und ueber (Isolde) zur

e findet morgen eine tatt. Dix Beseßun ift ell Herr Nesper, Geßler Herr Klein, Attmgbausen rr rr Molenar, Mclchtbal Herr Purf ian, Ludwig, Gertrud Frau Kahle, tha Fraulein Lindner, Armgart

schen Theaters „Kabale rmann Ni en;

Josef Kainz; Miller: Arth Miller: Marie Corbacb; Luise: Margaretbe von ie: Meta Bünger; Kammerdiener des Um beginnt diese Vorstellung (am . . e anderen Abendvorftellungen wie bwher um'

infolge der [an und auch im 6 hemmt, soda haben ihren

Verbessert, sod rechtigt erscheint; in vielen Schlefien hmgegen haben die Gegenden von Böhmen werden wohl we Blattentwickelung Besorgniffe, insbes_ondere bezü li In den erwäbnten Gegenden von Mahren und z welk geworden, s zu hoffen ist, und daß Mißernten zu befür ten find., Aus Galizien liegen sowo nstige 5 erichte blnfichtltch des Standes der Zu utterrüben sowie um!; das Kopfkraut zei überall einen erfreulichen Stand, rvo die Dürre ni t geberr in leßteren Gegenden haben sie gelitten als die Zuckerrüben. mähdigen Wiesen, welche in Galizien, welche in den Alpenländern erst im Laufe der Berichtsperiode beendet wurden, fielen fast all emein gut, erstere nicht selten sogar ehr reichlich aus; doch hat n Gaüzien im Zuge befind

ist und da Tristan) und Frau

ilbelm Tell“

Stauffacher err Heryer, an von Hochenburger,

nun svorsteaung des Deut und Liebe" ist fo gendermaßen bese t: erdinand: Rudolf Rittner; Hofmar chall von Kalb: dy Milford: Rosa Bettens; Wurm:

en der allzu üppigen derQualität, ebégt. „(blefien find die auf eme befr nde Ernte

ier und da in M

als minder

aber bei weitem ni t in dem M Heuernten von Klee und Wei-

sowie jene der einmähdigen * Ausnahmswet

Ubr, wäbrend a 71; Uhr ihren Anfang nehmen werden.

ertoire des Neuen Theaters für die erste Wocheder it lautet: Sonnabend, 1. .Das neue Gebot“; Sonata , Nachmittags, zu ba en: „Minna von Bambelm", Sends: .Das Geb Diensta : „Das neue Gebot"; Mittw eimkehr', S auspiel in 4 Akten von Else Meyer; Donners- .Das neue Gebot“- chmittags, zu halben Preisen „Dorf uud-É X',

Martius.

Bevor die Firma Siemens 11. Halske mit ihrem ** o baba Wars. Mer

ie Qualität des Futters namentlich WintérésSxYe September: Eröffmm 0 allgemein be iedigte die G [ck ei lich Nid schl" [) Jud dZeTele nbnstan ?!

eenden,we er e eer age aen, enaeeenove, g mehr Futter liefert als die ehr dürftig aus in allen Gegenden, _in welchen Dürre n manchen dieser Gegenden ist em zweiter Der Stand des Wein to ländern je nach den Lagen sehr verschieden, t eils bo nungsvoll, theils ksronospora 1711510018 und das

der Südländer,

Jn Krain und im Triester Gebiet e am Sonnenbrand. Ueber “l'ordrjx 1178118.

über Acariden liegen Klagen aus dem Trienter Ge

se r gelitten. rummeternte. . ock): zum ersten

Heuernte _ fällt sie

berbau t ni t s it in alleaneiY-

hier und da sogar no . Seimketbr“ Sonnabend: " ' onn ag, mehr zu erwarten. ends: „Heimkehr'

befriedigend.

det elektrif en Garten an die cbvoe er und andere schon vor

Das (Cladosporium zeigt cb in ein dasselbe Ziel verfolgendes Hochbabnpkojekt für dEUS

Sauerwarm und

G5 und in rz iet und aus „Görz