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im Bierkomment, den studentischen uud volketbümllchen Redewenduu en
„ , Walt fehlte es an der Gesütet ekt
und urückbaltung, die man von einer Pro fforentocbtxr erwartet.
erten mtt der stiÜen,
herzgewinnenden Freundlicbkxit, in der er Meister ist, ,und damit er-
chövfte er auch den Gesammtinbalt der Persönlichkext, wie se der u
*zu t“ aber der ganzen Den Professor Immanuel Kant spielte Herr
stspiel'dicbter geschaffen hat. Konzxrte.
Die Großherzogliche Kammertänxxerin Frau Ietika' Finken-
Sonntag im Saal Bechstein ihren merten, und letzten Lieder-Abend, der aufs glän endste verlie. Nicht nur dre an der begabten Künstlerin stets gerü mte Klangs önbett und Kraft der
stein gab am
Stimme, und die in elegischen wie heiteren Gesängen gleichmäßig bkimische Vortragsweise, sondern auch ihre, an diesem Abend anz bx- sonders bervortretende, Koloraturgewandtheit und perlende [arbeit der Triller animierten das zahlreich erschienene Publikum oft zu anhaltenden Veifallébezeugungen. Das sehr. reichhaltige Programm enthielt außsr der bekannten Arie ausRosfim's .Tankred“, „131 WU 13315151“, „ieder von Schubert, Schumann, Cornelius, Jensen, Taubert, Bangs, Stange, Vierlan, Tappert und anderen. Bizet's brannte „ZSZujäüla“ aus „Carmkn' machte einen wirkungs- volle'n Abschluß; außerdem erfreutc dée Konzergeberin noch durch einége Zugaben. Dcr Kxavierbc-Lleitung, Welche 11ch wiedyr in den kunstgeübtcn Händen des «Herrn §3.ulyé.*rma-.'1)e'c befand, gkbührt nsch ganz besonderes Lob. , „_ „ Der österreichisckye Tonkünstlkr Guido Petcxrs(.§11avikr) aus Graz erschien ßestern im Saal Bechstein zum &cker Mal Vor dem bissigen Publikum, Er begann mit der Von Liszt 7ür Klapier be- arbeiteten Orgel-Fuge in 11411011 Von Jol). Ssb. Back, aus welche er ein Streich-Quartett (()-111011) eigener Komposition folgen ließ: ein Werk, das, klassischen Vorbildern folgßnd, klar uxd (Tilgemäß ge- halten ist, an manchen Stellen jsdocb Fehr an Schubert erinnert. Mozart's von Dilettanten oft gespthe 4-(111r-Sonate und die C-m011- Pbantafie dcs Mkifters, bside vortrefflikb auxgesübrt, hörte man gls zwei in Konzertkn "(151 seltkn gswordcne Péécen skhr gern. Dkk Konzert- gsbkr trug s_lt€ßlich mit lobßnswcrtbsr Sicherbsit im chbni'sch und mit verständnißWUer Auffassung noch das große Trio von
Stephan:): „Herr Heine. unter Mitun direktors Steinmann zu Gehör gebracht. , .
Fran HedwiZ Niemann-Raabe bat fich bereit finden Tassen, m der mor igen A schicks Porstequg für Berybard Baumexfter im Neuen bea'ter noch einmal dteFranziska m Lessmg's „Mumu von Bambelm' zu spielen. ' '
Im Theater Unter den Linden beginnt am nächsten Montag die aus fünfzig Personen bestehende, von I. F. Harris und Cham- berlain geleitete engliscbe Burlesque-Companv ein zwölf Abende um- fassendes Gastspiel mit der Gesangs-Burleske „1101-0000 bolmä“ „Nach Marocco“. Die reise der Pläse bleiben unverändert; der Vorverkauf von Biüets at heute an der Kaffe des Theaters Unter den Linden, welche von 10-2 Uhr geöffnet ist, begonnen.
Das Programm des Liederabends, welchen Herr Kammersänger Eugen Gura am Freitag in der Sing-Akademie veranstaltet, enthält dreizehn Gesänge, welche der Künstler hier noch nécht zu Gehör gebracht hat, darunter die drei Löwe'schkn Balladen .Der Sebaxgräber', .Der Todtknfanz' und .Das Ständcl'en'. _ Der skannté Violinvirtuoje und Orchsstßr-Diriaent Leopold Auer aus St. Pktersburg veranktaltc-t an 071117810611 Tage in der Pbil- harmonie ein Konzeft mit dem verstärkten Philharmonischen Orchester, wcLchks Hern Andenken Peter Tscbaikowsky's gewidmet ist, und__in wklcbem aus'xchlicßlich Wcrke des rusfische-U Komponistkn zur Ausführung gélangen.
ie“M k von VW M*chb
Maunigfaltiges.
_ Dcr „„Nafionalverein zur Hebung der Volkßgesund- HUT" veranstaltete am Montag unter. dem Vorsitz des Gebeimkn Ober-Regierungs-Ratbs Frekbsrrn Von Broich im Bürgersaale des Ratbbauyxs ein? Versammlung, wklckoer dcr MedizinaT-Ratk) Schmidt- mann als Vertreter des Ministeriums der geistlichen Angsleaenbeilen beiwvhntk. Gencral-Sekretär Viereck berichtete zunächst über die ,pkrmanente internationale Hygiene-AuSstellung“, die dkr Versin nocb_in dixfem Jabs? im alten Reickystagsbaßsc zu eröffnen gedenkr. Dieje Ausstellung soll dem Laien _ Gelkgenb'eit bieten, praktische Erfindungsn auf dem Gebiet der Gexundbeitspflege
g der Köthlicbe-r apelle und“ Leitung des Mußk-_
sonen «nommen baden. Etwa 70 % der Kolonislen 5 &- the Leute. Die Berliner Kolonie, die seit dem 1. MEN
r_t, d_ie seit, dem November 1883 wirkende Brandenburger Stgnon m bxichswille_ beöerbergte bisher 5950 Personen, Ber Gelegen_ it der :erhtnstattung bezeichnete es der Vor- fißende' gls dnngeyd erzvunsxbt, Konferenzen der Vorstände aller großen bumamtaren Vernne emzunclbten, um ein gemeinsames Wirken : . bahnen und die Gebiete zu erkennen, die noch brach lie en. Mr Vorfißende gedachte ferner dx? internationalen Kongxeffeöxu ntwci-pen, dem_er„beigewchnt hat und m dessen Präsidium er gewählt worden ift, Bezugltchderdeuxschep Kolonien konstatierte er, daßth. im großen und ga_nzex1 das _Bedurfnz? nacb Arbeiterkolonien lokal gedeckt ist, d. b.; daß em gßnugen'des ' eß dyn Kolonien bestebt, daß aber die Größe der Kolonte'n bxt wertem mcht genügt. Jm leßten Jahre smd in den deu-lxschen Kolonrxn 8043 P&sonen aufgekommen, datunker 5775 Evan. geltkche und 15 Juden. In Arbeit gebracht wurden von den Aufgenommencn 1016, durch eigene Bemühungen erhielten 516 Arbert, 703 wurden wegen fchlechten Betragens, 4784 ans eigénen Wunsch, 196 nachAblauf der“ gewährten 4Monatc entlassen, 142 ent. ltefoxn, 108 wurden vyn den Behörden requiriert, 21 verstarben. Ab. waesen wurden 175," den Kolonien 7716, daxunter 1749 Wegen Uébék- ußung. Der Vyrßyende_1chloß seinen Beriüpt mit dem Hinweis auf den ;Ernst ,dlr Zett uud dre Nothwc'ndigkeit, eine noch erhöhte Thätig- kélt rm Dtsnste der guten Sache zu entfalten,
Jux_sfad1ischeu Obdach ßefanden fick; am 1. Februar d. J. 45 Farmlten mrt 156 Personen, daxunter 18 S.Snalinge. Am 1. März wgr,___der, Bkstand 40 Familixn mit 112' PLUOULU, Munter 11“ Sauglmge. Da?- Afyl für nachtlich Obdach1oxe dasklbst benußten 1m_Laufe des Monats Februar 55 457 Persons», und zwar „54 065 Manm'r und 1392 Frauen.
J:) 5er Urcznia findet morgkn Abénd die ZW. VyrküDmn-g dsr ,Amer-rZafabrtQttatt. Es ist bereits das zwcixe Mal seit dem Be- stebetz des Jmtxt'uts, daß einer der dskorativen, vm? dem Direktor dsr Uranta 1)1-. Wtkbelm Meyxr verfaßten Llusslatkungsvorträge eéne so!chk Anzahl von Wiederholungen 6512131; der erste war bekanntlich
“bt", hat seitdem 5426“ Personen Obdach "und Arbeit 898:
Beetbovén ([Z-(Wr) in (HMeinsclyaft mit den errxn Halir und Dcchert unter großkm Beisal] vor. 2111 FM Stretckp-Quartxtt waren
genannten K'ünskler bewäbrjen an kissem Abend wiedér den wohl-
Vexdienten Ruf ihre's Quartexts.
Zu derselbkn Zeit ließ (:ck im Römischen Hof dic bikr bkrkits wohlbekannte Konzertsängkrin Und Gékan sebrkrin Fräulxin K a t b a r i 1: a _ chülexin Bally Pfeiffer börkn. Das Programm byt cine? Rkibe von Arien und Ductxkn, in denxn die schön?, sorgfältig geschu118 AlLstimme der Konzkrt-
Lange in Gemeinschaft mit ihrer
wie der klar?. und_ Hohe Svpran
kberin,
Schülerin, die im Vortrag zuerst noch etwas befangen schien, vor- Rßichch und woblverdicmer Bcifall , Dic Klavierbeglcitung des Hsrrn J. Schals, det sich cénss klangyyllen D::ysen'x'ckxcn Flügels bediente,
trefflich zur Geltung kamkn. folgte allsn ihren Vorträgen.
war lobknswertb. "___“
Jm Königliobkn Opernkzause gssangt
Beseßung zur Ausffzhrung:
Mödlinger.
speare's Zauberkomödie „TSL? Sturm“ gkgeden.
_ morgen Verki's ,Falstaff“ unter Kapsllm€i1tcr Dr. Muck's Leitung und mit folgcnder , Falstaff: Hkrr BLZ, Ford: Herr Yränkel, Asics: Frl. Hicklar, Aknncben: Frl. Dixtrich, anu Quickly: x rau GVLYC, Frau Page: Fräulkin Rotlxaujer, Fenton: Herr Sommer, Dr. Cajus: Ysrr Pbééipv, Bardolyb: Herr Lieban, Pistyl: Herr Hierauf folgr das Ballet „Slavische Brautwerbung' (DÜMM deÜ'Era, Urbanska, Großmeister, Desclissur). "
Jm Königlichen SÖauswislbause wird morgen Shake- _ Die Besetzung ist die nachsttbende: Alonso: .Yerr Keßlkr, Profpero: Herr Nesper, AKtVtÜO: Von HerrKahle,Ferdinand:„1,7erPur1chian,Miranda:FrauvonHoÖenbngcr, stehen zur Zeit in “Caliban: Hcrr Grubk, Ariel: Fräulein Deppe, Trinculo: Herr Link,
ibrer bkgabten Samariter und Samaritkrinnen
ins Lkben gerufen Werden. _
Volks zu macbcn.
Pommern ec, (bien Herr
enthalten und
3186 Plätze
k?nnen zu lernen; auch sys! ein bvqienisclkkr Anschauunasunterricbt _ _ damit 11671111an werden. Die Ausstellung soll folgende Gebiete um- außerdem dia .Herrc'n Markees und Müller betbsiltgt. Dix faffen: Veniilation, Hkizung, Wohnungseincickytung vom“ hygienischen Standpunkt aus, Schulbvgie'ne,_ Bäder, bvgienisckoe Küche und Koch- ktxnst, Hygienische Bekleidung, Getundkxeitssvort, Persönliche (Gesundheits- pslege, Hygiene des (Geistks und [)vgkeniscbe Novitäten, wobei auch berück- sichtigt werdcn soll, welche Gebieje der «Hygiene durch dix Elektrizität akfördert Wkrken können. Eine [)(-sondere Abtbkilung 192 für den Verkauf kkygie'nisckxer Gegenstände eingcrkclxtst Werden. fexner ein? Vcrsuchsskation_für Hygienische Gegenständk. eine Ab- theilung .,Nahrungsmittclversälscbung', die Einréchtung einer Muster- badeanstalt und einer qustxrrektungxstation, in der zugleich
die Jnstallicrung der Ausftküung so _ [)1'. Weyl. dt'r Schxxistführkr der Dsutscbcn Gysetlfchaft für öffentliche Gesundbeitsvftegc, Wrack) sodann übst die Einführung des gesundheitlichen Untkrrichts in kön Schulen, um die bvgienischen Errungknfchastkn zum1Gemeingu! des ganzen
Dsutfchland 27
EWTMT sind
aus Lbildet wcrdxn sonn. c"ür eine besondere (Gesells aft
ernennkn.
, - . ** . , , Rom, 6. März. (W. T. B.) meldet: Ter Zentralvorstand deutycber Arbexterkolonten btelt heute im Irrenhause unter dem Vorfitz des Geheimen chiemngs-Ratks won Mas ow-Potédam die 1]. ordemlicbe Sitzung ab. Zu derselben waren vom Reichsamt des Inuern_d€r Gehkime Regierungs -Ratb 1)1'. Kelch, vom preußischen Ministerium des Innern der Gkb-xime Regierunas-Natb Or. Krokus. Vom Kultus-Ministerium "071" Reg??- rungs-Natl) Schwar kopff derutiert.
Für den Ober-Pväfikenten von Knobelédorf. Cs be- Arbeijerkolonien, die seit ihrer Eröffnung 75 901
„Die Esßchiäxte der Urwelt'.
Im Zirkus R _enz finxxt morgen dx“: AbscbikT-svorsteüung stoß, nach deren Schluß dte Abrstxe der Gefchbast nach* Breslau erfolgt.
Lowssxoft, 5; März. Das Fischerboot „B*Tllkvrix' bka-Lrt-Z. dem „W. T. B;“ zusolge,_ßeute den Leichnam des OberstxwaK? der „Elbe', chbunder, em.
. Roch€§o*rt-sur-Mer, 5. März. Durch Unwoxßcbtigke'if Lines Dtßnstbotm e_ntstand Nestern Abend in dem Gsbäude der See- Vrafektur km Brand. DKS Dach und zwei Zimmer dss Lrsten Stockwerks sind ausgebrannt; das Marine-Archév Wurde gerette't.
R_om, 6. März. beschloß dem „M. TB.“ zusvlge gestern, den Fürstrsn Wißmar.“ an1aßlrch deffkn achtztg1ten Geöurtstagcs zum Ebrenmitglisde zx
Delhiefigtz Deutsche KünftlchLr-Zi:
Seit 56:14“? früh 9 Uér
fällt bier reichlékher Schnee.
_ Neapek. 5. März. SeiFF-er vergan enen Nachk wird "unaus- gexetzt an der_Flottma'chung des gextrandeten "xampfschiffs ,Oroy'a' (okrgl. Nr. 56 5. Bl ) gearbeitet. Dkk Rest der Passagiere Wurde obne Gsfabrdung an das Land gebracht; man f?r[lte fest,; daß noch ein Matrose gesteru Abend ertrunkén ist.
(Fortsekzung des Nichtamtlichen in dovErsten und Zweiten
Beilage.)
icht vom 6. März r Moraens.
)-
w"
Wind. Wetter.
Temperatur in " CFML 5 9 C. =- 4 0 R,
1 „Stationen. 1
red.inV.)11Utm
Bar. MWG: : d Meeressp
Belmullct. . ' 749 ZWNW S*bedeckt Aberdeen . . 7 752 SW 2'wolkig Cbristiansund? 754 YO 3 Kalb "ed. Kopenhagen . Z 760 SW 4 Dunst Stockholm . : 756 stil"- balb bed. aranda . ' 751 NWO 4bedeck1 t. Petersbq , 756 WSW 2 Schnee Cork„Queenß- . town . . . ; 751 Cberbour . „ 759 er . . . 760 vlt . . . . = 757 tburg . . ; 761 winemünde ? 763 Neufabrwaffer; 763 Menwl . . . “ 762
ZFUW . . . . L 763 ünster. . . - 761 Karlsruhe. . _ 763 WieSbaden . € 763 wolkenlos YZYÖM . . . 7559 Scénle-ZY m 75 '.1c*e* Berlin.ß. . . 763 2185815) Wien . . . . Z 756 ' Schnee Breslau, . . ? 762 ' Nel)?! __ Ile d'Wx . . | 763 - “ Jedpckt Nizza . . . . - 753 .“ beiter Triest . . . . Z 751 bedeckt
1) Dunst. 2) Nachts Myndring. 3) Nachts Schnee. 4) Nauhfrost. 5) Retf. Uebersicht der Witteruna. ,
An Stekle des Hochdruckgebietes im Westen [regt "est eine Depression unter 750 mm, wahrend der uftdruck zwischen der Ostsee und dem Schwarzcn Meere am höchsten ist. Andere karesswnen, ebenfalls untcr 750 mw, liegen über Nord: ost - Europa und jenseits der 2110971; Bk: leichtsr Luftbewegung aus Veränderltchex Rtchtunz und aufklarendem Wetter hat der Frost xn Deutsckyx Aland wikder erheblich zugenommen; Katsxrslautern meldet 151, Bamberg 16, Cbcmniß 19 Grad uytex Null. Die Westküsten Von Frankreich sind 'frostsrcx, dagegen dauert im Süden die ungewöhnlrch kalte Witterung fort. Der gegenwärtxgen Wettsrlage entsprechend, dürfte demnächst Erwarmung zu er-
Warten sein. Der utscbe Sekwartc. __ Theater-Anzeigcn.
Königliche §chanspielk. Donnerstag: Ovsrn- haus. 59. Vorstellung. Falstaff. Lvrisciée Komödie
p.- MSNC'WSO
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ngsn bedeckt bedkckt Hedeckt beiter balb 595.1) Dunst 2) Heben“. 3) wolkig Heiter 'volkenloß
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in 3 Akten von Giuseppe Verdi. Text von Arxigo Boito, deutsch von Max Kalbeck. In SW_ne' e?eYt vom Ober-NegiffeurTe kaff. DckoratiVe Etnrr tung vom Ober-Jnsvekwr Yrandt. Dirigent: Kapell- meistc-r 1)1'. Muck. _ Slavische Brautkvexbrmg. Tanzbild von Emil Graeb. Mußt komponiert und arrangiert von P. Hertel. (M11 Einkagen _Von JL Féabms.) Dirigent: Herr Bennhold. Amang ?) r.
Schauspielbaus. 65.-Vorste[1ung. Der Sturm. Zauber-Komödie in 5 Anszüßkn von William Shake- speare. Nach August WiLbelm yon Schlegel's Ueber- seyung. Mufik Von Wilhelm Taubert. Tgnz von Emil Graeb. Dirigent: Mufikdirc»ktor Stemmann. Anfang 7? Ubr. .
("'reitag: 60, Vorstkllung. Hänsel und Gretel. Marchenwiel in 3 Vélkxern von Engeibert Humper- dinck. Text Von Y_dklheid Wette. _ Die Puppen- fee. Pantomimi1chcs BaÜLk-DWLTÜTLMLÜ von
ßreiter und (Hauk. Mufik von 20fo Bayer. “ nfang 7? Ubr.
Schauspielhaus. 66. Vorstellyng. Egmont. Trauerspiel in 5 Aufzügsn vvn Wolfgang von (Hoetbc'. Mufik von Ludwig van Beethoven. Anfang 7 Uhr.
Deutsches Thcawr. Don11erstag:Der Taus- man. Anfang 751 Uhr.
Freitag (24. AbonnemenW- Vorstellung): Ter G'wifsenswurm.
Sonnabcnd: Die Weber.
VerlinerTheuter. Doxmerstag: Die große
Glocke. Anfang 7x Uhr.
Freitag (26. Abonnements-Vorsteüung): Nathan der Weise. .
Sonnabend: chuath.
Tesßng-Theater. Donnerstag: Das Examen. Anfang 71; Uhr. '
Freitag: Ans Berlin ". ' .
Sonnabend: Ter Geizige. _ Hrerauf: Niobe.
Sonntag: Tas Examen.
Frtedrtrh - Wührlmßädtrsthes Theater. Gbauffeestraße 25/26. . __
Donnerstag: Ein armes Mädel. Weener Pons mit Gesang 1:13Aktcn (6 Bildern) von Leopold Krenn und Carl Lindau. Mufik von Leopold Kuhn. Jn SCENE geseyt vom Ober-Regisseur Herm Binder.
Dirigent: Herr K::peümeistec Jedermann. Anfang“
71 Uhr. Frcitag: Ein armes Mädel.
RksldeZ" Theater. Vlumenskaß: Nr. 9. Dirsfjion: Sigmund Lautekburg. Donnersta/(x: Fer- uand's Ehekouernkt. (1711 k 19. parks.) Schwank
in 3 Akten von (Georxxes Fevdeau, in deutscher Be- arbeitung yon Bynno Jacobson. Anfang 7x Uhr.
Freitag und folgende Tage: Fernand's Ehe- koutrakt.
Theaterklnter drnMnden. Bebrenstr. 55,57. Direktion : Julius Fritzsche. _ Donnersta : Mik neuer Ausstattung: Kapitän Caricciolo. perette mit Ballet in 3 Akten Von Henry Chivot und Wfred Dura. Musik von Edmond Audran. In Scene gksx 1 yon Julius Frißscbe. Dirigent: Herr Kabel]- me1 ter Ferron. Die BaUets arrangiert Vom Ballet- meistcr Herrn Louis Gundlach. Anfang 7 ,“ Uhr.
Fryitag: KapitÜt Caricciolo.
_Montag, dcn 11. März: Erstes Gastspisk der kug- lévcben Burlksque-Gekküfäyast Morocco- Bound (Nach Marocco).
Zentral-thratrr. N11: Jakobßraße Nr. 30. Direktion: Richakd !SÖuly. _ Emil Thomas (1. G.
Donnerétag: Zum 20. Male: Novékät! Unsere Rentiers. Große Po 16 mit Gesan und Tanz in 4 Akten von Wilhelm 5) annstädt und Julius Freund. MUM vo" Julius Einödsbofer. In Scene gkféßt Vom Direktor Richard Schuls. Anfang 711 Uhr.
Freitag: Zum 21. Male: Unsere Rentierö.
AWM!) Ernß-Theajer. Donnerstag: Auf- treten der ersten Pirouettc- und Courbette-Tänzerin Englands Miß Rose Batchelor vom Prince of Wales- Theater in London. Ein s'ideles Corps. (Große Ge- sangsvoffe mit Tanz. Nach dem enÉYLfcbm Original „A (Haistv Girl" von Jonas tdney frei be- arbeüet von Eduard Jacobson und Jean Kren. _ Vorb-zr: Geüudebau. Schwank in 1 Akt von Ed. Jacobson und Jean Kren. Anfang 71“ Uhr.
Freitag: Dieselbe Vorstellung.
Konzerte.
Lonzert-Qaus. Donnerstag: am Meyn:- Kouzert. Ouv. .Tannbäuscr', Wagner. „Martba', Flotow. Aufforderung z.Tanz v.W(-ber. Phantasie a. .Carmen' v. Bixet. „Wiener Madel", Walzer v. Lehrer. Phantasie a. „0375119118. 111511051123.“ 0. * aÖca-Zni. „8001163 (19 18 (;Faräa“ Nr. 4 Von Hubay (Herr Caryier). „Sin vö elkben aus dem Thüringkr Wald“ 1. Piston v. «90 (Herr Werner).
Iing-Jkudemie. Donnerstag, Anfang 7.1 Uhr: 111. Abonnements-Kouzert von Fl. Zajic- Heinr. Grüufeld. unt. güt. Mitw. von Frau Amalie Joachim.
Zaal ÜLÜMÜU. Linkstraße 42. Donnerstag. Anfang 8 Uhr: 11. Konzert (Klavier-Abend) von W. H. Dahas.
Zirknx-Kenz (Karlstraße). DonnnstaxAkends
75 Uhr: Große AbsckziedZ-Vorstellunß. 'l'jo Fi [Zu. (Belm Jahreswecbfel in Pekisng). Außerdem Auftreten der be'rvorragendsten Künsklerspezialitäten, Vorführkn und Reitsn bestdrssfierter Freiheit». Sprmg- und Schutpferde. Komische Entrées von fammtlicken Clowys. - Bei meinem Abjcbied von Berlin betrachte ich €!" für Eine angencbme Pflicht, dem bochvchbrlicbm: Publikum, insbesondere aber n_och den hohen König- 1ichen Behörden und de_r gexamm-ten verebrlicbeu Pteffe der Rejchs-Hauytjtadt meinen aUerderbinr- lichsten Dank für die Freundxiche Anerkennung und tbatkräftige Unterstützung auZzuxprecben, welcbe meinem Inst_itut, wie von Alters her, so auch in diefex
Saijon, wieder entgegengebracht w:orken ist. * Als Bethätigung_ dieses Dankes wird es, dxu Traditionen meines quses gemäß, tnkin unabläsfigxs Bestrebsn- sein, auch ?ernerbm der circanfiscben Kamy gerade in Berlin eine hervorragende Stättx 53: schaffen und gebe ich mich der schmeichelbaften YIM- nung 551, bei meiner Wiederkehr einem gl€ichen
Wohlwollen z_u begegnen. _ Mit dankersülltem Herzen nochmals mein innigxtes
Lebewohl Berlin! HochachXuZYSVollst , ' Franz en ,
Königl. Kommisfions-Rat and Direktor.
Familien-Nachrirhteu.
Verlobt: Frl. Margarethe von Raczeck mit Hm- ?rem-Lieutenant Ernst von Wedel (Breslau). _ ?
rl. Käthe Sack mit Hrn. Geri ts-Affeffor und „ieutenant der ReserVe Richard undrv(G1§1H- Gleiwiy); _ Frl. Ella de chrtb mit Hrn. Rm- meistet Hans von Eck (Hüffeldorf). , _ Verehelicbt: Hr. Pkoeror KarlSchw1edam unk Frl. Helene Wolff (Schöneberg). _ Geboren: EinSobn: Hrn. von Loesen(Bres1au) _ Hrn. [)1'. Fur. von Sydow (Hambur . _ Zwei Töchter: Hrn. Rittmeister von Büch- (Berlin). __ „ _ Gestorben: Hr. Gebeixner Juftxz-Ratb Jyhu; Anton Wollner (Berlm). _ Hr. Profen'Lk 1)r. Julius Wowißfy (Berlin). _ Fr.Landgerich1§' Rath Adolfine Suffrian, Jeb. Weller (Frankfuk1 a. O.). _ Hr. Hauptmakm a. D. Curd voz! Ywel (Braunschweig). _ Fr. Professor Mak“ utk, geb. Michaelis (Spandau).
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Verantwortlichcr Redakteur: S i c m en r o tk) in B e r l in. Verlag der Expkdition (S ch o l z) in B e r lin.
Druck der Norddeutschen Buchdruckerei und Verlass" .
Anstalt, Berlin ZW., Wilhelmstraße Nr. 32.
Acht Beilagen (einsäxließlicb Börsen-Veilage).
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FFWMB
Personal-Veräudernugeu.
Königlich Preußische Armee.
T3'rsziere, PortepeexFäbnrichc xc. Ernennungen, Brförderunaen und Verjeßungen. Jm aktiven Heere. Wien, 27. ebruar. Erzherzog Franz Ferdinand von Oesterreicb- ste Kaiserliche und Königliche Hoheit, bisher 513 guido des- Ulan. Regts. Graf zu Dohna (Ostpreuß) Nr. 8, zum Chef des man. -Regts. Prinz August von Württemberg (Posen.) Nr. 10, Erzherzog Eu en von Oesterreich Kaiserlickye und Königliche HoheZt, zum CHF des Kür. Negts. Graf Wrangel (Ostpreuß) Nr- , _ ernann .
Berlin, 2. März. v. Monbart, Gen. Major und Kom- mandeur der 54. Inf.. Brig. (4. Königl. Württemberg.), unter Ent- hebung von dem Kommando nacb Württemberg, zu den Offiüßren von der Armee, v. Hagen,“ Sec, Lt. vom 2. (Garde-Regt. z. F., in das
*Anbalt. Jnf.-Regt. Nr. 93, v. d. Mülbe 11., Sec. Lt. vom Garde- Füs.Regt., in das 1. Bad.Leib-Gren. Regt. Nr. 109, v. Pritxwiß u. (Haffron, Sec. Lt. oom Jäger-Bat. von Neumann (1.Schl€1.) Nr. 5, in das Großherzogl. Mecklenburg. Jäger-Bat. Nr. 14, _ vxrseßt. Baker, Pr. Lt. a. D., bisher in dcr Königl. engl. Miliz, m der preuß. Armee und zwar als ch. Lt. mit einem Patent vom 1. Juli 1892 bei d-Im 2. Rhein. Hus. Regt. Nr. 9 angestellt. Nollen, Pr. Lt. vom Ins. Regt. Nr. 99, unter Steüung 5. 18. 811ij des Regis, zur Dienstlkistung al_s ZWeiter Offizier zum Traindepot des 17. Armee-Korvs kommandtert. Frhr. von Falkenhausen, (Heir. Major und Direktor des Allgemeinen Kriegsdepartements im Kriegs-Minifterium, Von seiner Steüung als Mitglied der Studien- kommisfion der Kriegs-Akademie entbunden. v. Sick, Königlich würtiemberg. Gen. Major und Kommandeur der 1. Gatde-Kav, Brig, zum Mitgliede der StndienkommisßM der Krikgs-Akademie ernannt.
Durch Verfügung des Kriegs-Ministeriums. 21. Fe- bruar. Kühne, Sec. Lt. 11 _13 8111126 dss 1. Westfäl. Feld-Art. Regis. Nr. 7 unix Direktwnsk-Ysfist. bei den technischen Instituten der Artillerie, der Gekchüßlgießeret m Spandau zugetheilt.
Abschiedsbewi ligungen. Jm aktiven Heere. Berlin, 2. März. Volley, Sec. Lt.“ vom 7. Rhein. Jnf. Regt. Nr. 69, mit FeLfion nebst Ausficbt aus Anstellung im Zivildienst der Abschied bewi ig . '
Königlick; Bayerische Armee.
Offiziere, Portepee - Fähnriche 2c. Ernennungen, Beförderungen und Verseßungen. Jm aktiven Heejre. 22.'Februar. Nubenbauer, Hauptm. vom 13.Jnf.Negt.Katser Franz Joseph von “Oesterreich, im 16. Inf. Regt. Großherzog Ferdi-
: nand von Toskana; die Pr. LW,: Graf v.Montge1as des Inf.
Leib-Regts., Graf v. Zech auf Neuhofen des 1. Inf. Regts. König, _ beide im Inf. Leib-Regt., Fischer im 13. Inf. Regt. Kaiser tanz Joseph von Oksterreick), Heyl Vom 13. Inf. Regt. Kaiser ranz Joseph von Oesterreich, im 10. Inf. Regt. Prinz Ludwig, _ sämmtlicb unter Beförder. zu Hauptleuten, _ zu Komp. Chefs ernannt. v. Mixffel, Major und Kommandeur des 4. Cbxv. RegtKKönkqum Ober1t-Lr., Schmidbuber, Hauptm. und Mitglred deeMilitär- chießs us?, zum überzäbl.Major; die Pr. LW,: Maxk, &. 19. 8111176 des 13. ns. ngts. Kaiser Franz Joseph von Oesteretch, Adjutant bei der Kommandantur der. Haupt- undReßdenzstgdt Mancher),
rbr. v. Godin, 5 19. 5111138 des 15. InfantertexRegtments K_ömg
[bert von Sachsen, _ zu Hauptleuten, Schröder inx 1. Jager- Bat, Stefenelsi v. Prenterbof u. Hobepmaur gn 2. Inf. Regt. Kronprinz, Knorr im 1. Inf. Regt. König, Lana rm 4. Inf. Re . König Wilhelm von Württemberg, Dietrich rm 17. Inf. ngt.
Or , Wening im 9. Inf. Regt. Wrede, Bucher, unter Belaffnng '
im Kommando zum Kriegs-Ministerimn, im _10. Inf. Regt. Prßnz Ludwig, _ zu überzähl. Hauptxeuten, v. Haasy, Sec. Lt. nn 13. Inf." Regt. Kaiser Franz Jojepl) von Oesterreich, zum Pr. Lt. obn'e Patent, 1). PLZ, Keller, Sec. Lts. im 2. Traszat., zu überzäbl. Pr. Lts., _ bafördert. Den Majoxs: Heydenrexck), 5 13. 81111-6 des 19. Ins. Regts., Adjutant betm General- Kommando 11. Armee-Korps, Graf, von "der Zentralsteüe des Generalstabs, kozn- mandiert zum Festungs-Gouvernement Ingolstadt, DepperT betm "Generalstab (Zentralstelle , Köppel, 5. 18 511113S des Generalstabs, Eifenbabnlinien-Kommi at in Würzburg; den' Hauptleuten und Komp. Chefs: Kopp im _3. Ins. Regt, Prrnz Karl Von Bayern, Mayer im 14. Jus. Rygt. Herzoz Karl Theoxor, Wagner im 5. Inf. Regt. Großherzog ErnstnLudMg 'Von He]1en_, Häberlin im 8. Jnf.Regt. vakant Pranckb, Sammer tm 11; Im. Regt. Von dcr Tgnn, Wei im 1. Inf. Regt. König, Tüxkts tm 19. Inf. RER., Hinzler, auptm. 5. 18- 8111136 des 6. Im. Regis. Kaiser" Wilhelm, König von Preußen, Lehrer an, der eregs1chule, _ Patente ihrer Charge verlieben. Frhr. v. Godrn, Maxor z.B. und Kommandeur des Landw. Bezirks Wkilbeim, v. Kloeber, Major 3. D. und Kontmandeur des Landw. Bezirks Landazx, _ als Oberst-Lts., Götz, Hauptm. und Komp. Chef im 19. Ins. Regt, als Major, _ charakterrsiert. _ 23. Februar. Graf v. Zech auf Neuhofen, Sec. Lt. Vom 2. Inf. Regt.“ Kronprinz, unter Beförderung zum Pr. Lt. obne Patent und unter Kommandierung zum Auswärtigen Amt b1s_auf wertercs, in das Verhältniß 5 1a Zaids seines Trupperabeils verjetzt. „ 24. ebruar. Tb oma, Oberst-Lt._z. D., dem Generalstave zur Dientlcistung zugetbeilt. Kuchler, Hauptm. und Komp. Chef Vom 2. kon. Vak., zur Fortifikation Ingolstadt, v. Grundberr zu Altent an 11. Weyberbaus, Pr_.-L_t. Vom 2. Pton; But„ z_um Eisenbabn-Bat., _ yersetzt. Schaffer, Hauptm. im 2. PM!. Bad, zum Komp. Chef in diessm Bat. ernannt. „ Jm Beurlaubtenstandc. 25. Februar. Lu , Pr. Lt. tm Reserveverhältniß vom 11. Inf. Regt. yon der am), zum 3- Inf. Regt. Prinz Karl von Bayern, Schmad, Sec. Lt. jm Re- serveverbältniß vom 10. Inf. cht. Prinz Ludwrg, zum 4. Inf. RM- König Wilhelm von Württemberg, _ verseßt. Sarrazin, Pk- Lt. in der Res. des 2. Fuß-Art. Regts., Gschwendner (Bayreuth), Kopp (Kaiserslautern), Schwetckert (Ludwrgßhafen), r. Lts. in der Landw. Fuß-Art. 1. Aufgebots, Resau (Dtümgsn), r. Lt. “ in der “Landw. Fuß-Art. 2. Aufgebots, _ zu Hauptleuten, Bacher (Augsburg), Sec. Lt. in-der Landw; Fuß-Art. 1. Aufgxboxs, zum Pr. Lt., Merkle (Ingolstadt), Vtze' eldw. der Re!- xm 2“. Iäger-Bat., Fauner (Ingolstadt), Biz? eldw. der Res. rm 'ElsEUbabn-Bat., Brutscher (Augsburg), „ tze-Wachtm. der Res. 1111 1. Train-Bat., _ zu Sec. Lts., _ beforpert. Abschiédsbewilliaungen. Jm akttven Heerx. 20. Je- bruar. Millauer, Hauptmann von der ornfikattotz Ingql- ÜW- unter Verleihung der Ausficht, auf nstellung tm Ztvtl- dienst, mit Penfion und mit der Erlaubmß zum Tragen der Umform der Abschied bswilligt. _ „ ' 22- Februar. Heidöen, Oberst-Lt. und xtatSmaßtger Stabs- Offizier vom' 2. Inf. Regt, Kronprinz, unter Verletbung ych.CHarakters als Oberst, mit Penfion zur Disx). gestellt. Städtler, Pr. Lt. a. D. als Hauptm. ckarakterifiert. 23. Februar. Schmitt, Hauptm. 3. D. und“ Aufsichts-
«zz.». Béim Invalidenbaus, unter“Verleihung eines Patents- seiner.
.Cbar ? vom 7. Juli 1886, mit Penwn und mit d'erCrlaubniß zum, ra en; der Uniform dek-IAbschied ewilli t. *“ Hochrum“. ' ?WeidnSr- Major z. ., dem Generalstab zur
„11 "'-Jugetbeiit, mit Pen on,*und mit der Erlaubniß zum Tragen*'det- niform dek'Abschied - willigt.
zum" Deuxsclxenk-chixhs-Anz
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Berlin; Mittwoch,;Den 6- Mä
Im Beurlaubtenstande. 25. Februar. v. Sigriz, uptm. von der Res. des Inf. Leib-Regxs.,- unter Verleihung des hgrakters'als Majox und mix der (&lean zum Tragen der bis-
berzscn Umform, lack), Hauptm. von der ' es. des 3. Inf. Regts. Prxnz Karl von ayern," mit der Erlaubniß zum Tragens: der Landw. Uniform, Knitl, Sec. Lt. von der" Res.. des 16. .'Jnf. Regts. Großherzog Ferdinand von Toskana,“ Hoh ([ München), Pr. Lt. yon_ der Landw., Inf. 1. Aufgebots, Auvera (Hof), Henrich, Muller (Ludwrgsbasen), Sec. Lts. yon der Landw. Inf. 2. Auf- gebots, _ der Abschied bewilligt.
Jm- Sanitäts-Korvs. 25. Februar. 1)r. Ullmann,
Unterarxt des 17. Inf., Regts. Orff, zum Assist. Arzt 2. Kl. in diesem
- Truppentbeil befördert.
Beamte der Militär-Verwaltung. _ „20., F ebruar. Bran dl, Zahlmstr. des 4. Feld-Art. Regts. Komg, m den erbetenen Ruhestand getreten. 25. F ebru ar. Re: m S (1 München) , Ober - Apotbsker der Landw. 1. Aufgebots, der Abscbied bewiÜigt.
- ;Ull.*(xKöniglich Württembergisches) Armee.:Korps."
“_Offiziere, Portepee-Fäbnrichc :e. Ernennungen, Vexöxdcrungen und Verseßungen. Jm aktiven Heere. 2. Marz. v. Monbart, Königl. preuß. Gen. Major und Kom- mandeur der 54. Inf. Brig. (4. Köni [. Württemberg.), von dem
Kommando nach Württemberg behufs * erseßun? zu den Offizieren
Von der Armee enthoben. v. Fischer, Gen. 2) ajor Tz. 18. 811ij der Armee, unter Enthebung von dkm Kommando beim Kriegs=Ministerium, zum Kommandeur dsr 54. Inf. Brig. (4. Königl. “Württemberg) ernannt. Freudßqberg, Oberst-Lt. und etatsmäß. Staböoffizier des Gren. _Negts. kamgtn O1 a Nr. 119, untc-kr Ernennung zum Abtheil. Chef, in das Knegs-Miméterium versexzt.
Deutscher Reichstag. 52. Sißung vom Dienstag, 5. März, 1 Uhr.
-Das Haus seßt die zweite Berathung des Militär- Etats beidemKapitel „Militär-Justizverwaltung“ fort.
Das Wort nimmt zunächst der
Bevollmä ti te “um BundeSrat reui e Kris s- Minister BroYsZrt 06011 Schellendéer ßsth g
„Meine Herren! Der Herr Abg. Bebel hat gestern übkr ein Duel] gesprochen, welches zwischen einem aktiven Offizier, dem Lieu- tenant Rosel, und einem verabschiedeten Offizier, Baron LUchSr€§, im Vorigen Herbst staftgefunden hat. Ich war gestern nicht unter- richtet über diesen Fal]; es liegt mir aber daran, ihn heute etwas näher zu erläutern. Der Baron Luché-res war mit der Schwester däs Lieutenants Raßel verheiratbet. Die Ehe wurde getrennt, und es entstanden Differenzen zwischen dem Baron Luchéres und dem Lisu- tenant, Raßel, Welcher für seine Schwester eintrat. Eines Abends 1auchte der Baron Luchéres in der Garnison des Lieutenants Raßel in Freiburg auf, überfiel ihn im Dunkeln und schlug ihn mit einem schweren Knüppel mehrfach über den Kopf, so daß der Lieutenant RKßel nicht in der Lage war, s1ch feines An-
greiskrs zn Lrwckrcn. Lcytchr entflol) und zog nach der Schweiz. Darauf"
kam das Dacll zu stankc'. Dcr Lieutenant Raßel hatte das Unglück, dcn GNM"; so fchWer zu verleßen, daß er an den Verwundungen starb. Alsdann wurde der Lieutenant Naßel kriegßrkchtlich zu zwei Jahren Festung verurtbeilt. .Seine Majestäx hat das Urtbeil später dahin in Gnadxn gemildert , daß der Lieuthant Rakel, nachdem er drei Monate auf Feftungzugebracht bat, begnadigt wurde. Der Herr Abg. Bebel hat nun auch diksL Begnadigung bemängelt. Msine Herren, ich habe schon im vorigen Jahre einmal darauf hingewiesen, daß Sie gar nicht wissen können, ob Sie nicht dermaleinst dankbar noch erkennen Mrdkn, daß das Recht der Krone, Gnade zu übkn, dann noch besteht. Sie babsn mit darauf gesagt: wir wollen keine Gnade, wir woklen Recht. Meine «Herren, das ist sehr leicht ge- sagt, wenn man 111 531U0 fißt. Wcr Vom Standrecht zum Tode verurtbeilt ist und das sagt, mit dem läßt fich rekkn; so macht das ksinen Eindruck auf mich.
Weiter hat der Herr Abg. Bebel gestern einen Fal] Vorgetragen, über den ich nicht unxcrrichtet war. Es handelte fich um den Vorgang auf dem Omnibus Ein Offizisr hatte dort mit 21mm Zivilisten einen Konflikt, dkr dahin führte, das; ersterer von seinem Säbel Gebrauch “gemacht hat. Der Abgeordnete hat selbst gesagt, daß er sick) Wescntlich auf Mittheilungen aus sozialdsmokratisäöen Blättern _ _ (Zuruf links.) _ So, dann ist das ein Irrthum meinerseits, dann haben ibn andkre unterrichtet. Nun muß ich sagen: ich bin nicht in der Lage, über aüe die Fälls, die hier vom Herrn Abg. Bebel vor- gebracht werden, sogleich “unjerricbtst zu sein, und wenn ich die Dinge auch vieUeicht gelesen habe, so entfallen fie dochmeinem Gedächtniß. Ich habe aber jetzt hier einen Bericht zur Hand, dem dieser Vorgang
“zu Grunde liegt, und der nicht entworfen ist auf Grund der gestrigen
Verhandlung, sondern vom 4. Februar datiert. - Meine Herren, er ist ziemlich lang; Sie werden nicht Verlangen, daß ich ihn vcrlefe, und ich will nur daS'Thatsäcbliäye kurz erwähnen.
Der Offizier befand steh auf einer Dampfbahn, der betreffende Herr wolLte diese verlassen, und zwa? hinter dem „Offizier herum, worauf der Offizier ibn bat, doch gefälligst den Weg zu nehmen, der der nächste war. Der betreffende Herr faßte nunmehr den Offizier an die Schulter und stieß ihn zur Seite, sodaß er genötbigt war, die Mesfingstange anzufaffen, um nicht zu Fall zu kommen; troßdem war aber der Stoß so bedeutend, daß der “Offizier doch herunter- wirbelte und auf der Straße schließlich landete. Da war nun inzwischen auch der Herr vom Zivil, eingetroffen, und nun Verlangte der Offizier biÜigerweise, da er tbatsäcblicb insultirt war, man möchte ihn doch um .:Entschuldigung bitten. Das vervoeigerte der Herr, und da hat, der Offizier ihm einen Denkzettel gegeben. (Bewegung links.) "
Nun, meine Herren, die Details find ja am Ende obne wesentx liche Bedeutung. Es heißt in dem Bericht:
In demselbcn Augenblick kamen drei Zivilisten auf mich zu
und boten fich unaufgefordert an, mit mir zur-Polizei zu gehen uxzd“
zu bezeugen, daß ich nicht anders habe handeln können. Zwei der- - selben hatten auf dem Außenp-eron neben mir bezw. mir gegen-
ejger UndééxKöniglich;ck“,xPreußisthm Staats-Llnzeiger. rz
1895.
über gestanden, den Vorfall also aus nächster Nähe angesehen. Diese Zivilisten waren _ meine Hmcn, ss smd kein? Grafen oder Barone oder Offi- ziere _ der Glashändler Borgwardt, Steindamm 5 wohnhaft, der Schuh- - fabrikant Stoffer, Steindamm 98, und der Kaufmann, Edgar Wächter, Sandthorquai 14.
Nun, meine Hsrren, der Offizier bat fich übrigens des Herrn, den er bei dieser Gelegenheit verwundet hat, in woblwollendster Weise angenommen; als er im Begriff war zu fallen, bat er ihn gybalten und bat veranlaßt, daß er zur Sanitätswacbe gebracht wurde.
Damit würde ich zunächst diesen Fall als erledigx anscben. Die Herrén haben gestern den Abg. Bebel gehört, und nach dem Rechts- grundsaß: aaäjabm' 61: a1ß5ra yurZ haben Sie heute mich gehört, und ich glaube, dsm Urtbeil dss ÖOHLU Hauses überlaffén zu müffkn, ob dEr Ofßzikx den Tadel verdient, den der Herr Abg. Bebsl ihm gegen- Übcr auSgesprochen Hat. (Zuruf links,) Für mich ist damit die Sache in Bezug auf diesen Gegenstand erledigt. Ganz erledigt, meine Herren, aber ist fie doch noch nicht. „
In dem mir soeben zugsgangenen Bericht des .Vorwärts“ über die gestrige Verhandlung finde ich bei den Bemerkungen, die dsr Herr Abg. Bebel über diesen Vorgang auf der DampfbaHn gemacht hat, wo Er erzählt, wie der Offiziér dem Betreffenden einen Denkzettel appliziert bat: _ Ruf bsi den Sozialdc-mokraten: „Feigheit!“ Meine Herren, ich habe das Wort nicht gehört, ich weiß auch nicht, wer es ausgesprochen Hat, und bin deshalb zu meinem Bedauern nicht in der Lage, dem abroesenden Offizier, der sich nicht vertbeidigen kann, die Genugthuung zu gewährsn, dem betreffenden Herrn persön- lich zu sagen, daß ich es für eine Feigheit halte, Wenn man unter dym Schutz dcr Redkfreiheit einen Abwesenden hier angreift. (Sehr richtiJ! und Brady! rechts. Unruhe und Zurufe„ links.)
Damit könnte ich die Bemerkungen, die ich an die beiden Aus- führungen des Herrn Abg. Bebel zu knüpfen hatte, schließen. Ich mache nur darauf aufmerksam, daß Sie Von Ihrer Seite immer ganz außerordentlich empfindlich sind, wenn hier einmal von meiner Seite oder Von seiten der Regierung e*in unfreundliches Wort fäl1t. Ich erinncre mich nun aber, daß gestern dsr Herx- Abg. Bsbel hier von mcinkr „Naivetät“ wiedscholt gesprocben hat. Nun, wenn man das von einem jungsn Mädchen sagt (Heiterkeit), so ist das eigentlich eine schmeichelhafte Bezeichnung; Wenn man das aber von einem Mann in meinkm Alter sagt, so heißt das soviel wie „kindisch' oder „kind- licb'. Ich habs darauf nicht reagiert. Der Herr Abg. Bebel hat auch gesprochen Von dem tiefen moralischen Fall, wie Weit wir gesunken wären und dergleichen. Nun, ich Wollte bloß hören, Wenn ich zu Ihnen sagen würde: wie tief find Sie heruntergekommen! Wie würde da Von Tumult und Unterbrechung und Gott weiß wovon der steno- graphische Bcrichtreden! (Sehr richtigxrechts.) Ich erinnere Sie, und 111116 dringknd, daß Sie in Ihrem Verfahren mir gegenüber doch 01111013 maßvolsler sein möchten. (sthaftes Bravo.)
Abg. Beckk) (fr. Volksw.): Unser Militär befiyt eine besondere Gßrickztsbarkeit, obwohl ich der _Anficht bin, daß in, Friedens,;eiten umkrs Zivilgsricbte wob[ in der Lage find, auch über die Ver- (160211 gegen die Militärstrafgeseße abzuurtheilen. Es erg/(OM fich cht Häufig Kompetknzkonfiikte zwischen den Zivilgerichten mw den T).) ilitärgerichten, und die Differenzen, welche in den An1chauunqe;; der- selbkn bestehen, tragen dazu„bei, Mißtrauen gegen die MiLitärge'xichte zu vsrbreitcn. Auf alle Falle ist es dringend geboten, eina Rm'orm der Militärstrafprozeßordnung eintrejen zu lassen. MY? Fragk ist schon wiedsrholt bisr angeregt worden, und mit großer * ebrbeit bat dcr Rcickystag die Einführung des bayerischen Militärstrawerfabrens al:“; crstrebsnswertb bezeichnet.
Abg. Bébel (Soz.): Der Kriegs-Minifter würde verschiedene ssinsr Ausführungen nicht gemacht Haben, Wenn er das Stenogramm meinSr gestrigen Rede vor Augen gehabt hätte. Meine Aeußerung: wir skisn in Deutschland tief gesunken, bazog fich nicht im mindesten auf den Kriegs-Minister. Eben1o Wenig [)abs ick) yon der Naivetät des Kriegs-Ministcrs gksprochen. Ich habe nur gesaY, “ die Militär- Nrwalwng würde naiv sein, wenn sie laubk, durch * crfügungen, wie fis bczüglich der Militärwerkstättkn erla Ln seikn, die Sozialdemokraten Vom HLSW fsrn Halten zu können. Ich habe also nur konditionell aesprocben, und es steht ganz bei Hern Kriegs-Ministcr, ob er eine Grunvlage für meine Bébauptnng 1chaffcn wil] ode'r nicht. Weiter hat Dkk Krißgs-Minister Ls als Feighejt bczeichnst, Abwesende unter dem SckyuZ dcr parlamentarischsn decsreiheit anzugreifen. Wenn das nicht Erlaubt sein soll, so würde jede Partei in die Lags kommen, über auftrekendaTNißstände hier gar nicht 1prechen 11 können. 'Wknnyan solche Mißstände au reifen will, ist es fast ste s nothchdt , Perjoneu zu n-Znnen. Nur it das Ykaß des Erlaubten dabei ni tqubex- schreiten, und daß das gestern Von mir nicht geschehen ist, hewetjt dre Tbatsach-e, * daß der Präfidcnt nicht cingkgriffen hat, der wust wobl seinés Amts gewaltet hätte. ' _ . | _
Präfident vonLeveßow: Ich habe gestern nr 1 prafidtert, wrll abcr doch meine Ansicht zur Sache darlegen. Es , tebt jede'm Abge- ordneten frei, bier Thatsachen zur Sp'racbe zu bxmgen. Nur_rst es nicht erlaubt, Abwesende dabei zu beschrmpf_cn. Wie 111) nun ersabxen habc, ist gestern mit Bezug auf eimxn Abwejenden der Ausdruck „Fe'xg- heit“ gsfaÜen. Das. ist eine Beschtmpfung, und xvenn :ck prafidtert und den Ausdruck gehört hätte, so würde ich denjclben gcrügt haben.
Abg. Bebel (Soz.): Der Krisgö-Minister bat sodann den Fall Ratzel erwähnt. Die Tbatsachs, daß Ltkutenant Rassel. der seinen _ zWLifellos geisteskranken _ Scbwa er im Duell ersch9ssen bat, sehr bald aus der Haft entlaffKn worden it, ,hat a_u_ch der Kriegs- Minister nicht bestritten. Ich Habe den Fall nur angesubrt,_ um den ' Gegensatz zu zei en, der zwischn dec BS,.andlung oon Offizieren und derjenigen von oldaten besteht, die fich_ geringe „Vergehen _babcn z'u Schulden kommen lassen. Wenn der Krtegs-Mimster bmzufugtc, wtr Sozialdemokraten hätten am wenigsten Anlaß, uns üfbcrdgs Bestehen des Begnadi ungörechts,zu beschweren, so betncrkcigblncrauk: Wtr werden niemals as chadigungsrecht gutheißen. Wtr verlangen Recht xxnd “nicbt Gnade! enn einer aus meiner Partei, der qurtbeÜt Ware, um Begnadigung Einkommen würde, so würde.;cr unbedmgt sofort aus der-Partei- außgescblossen werden, . Was den m Hamburg vqrgekom- menenFaÜ betrifft„xso meinte der_Kxie s-Ministcr, dcr Offizter bqbe „dem betreffenden Zivilisten einen „Den zcttel' (Zrtbeilt. Das. beißt mit anderen Wortcn: das Verfahren des Offiziers war ganz tn der
' Ordnung. *Das ist nicht der Fall, und berKkiogo-Miniiter befinpet sich hier , noch viel mehr im Unrecht, als im vorigen Jahre mit der Verthetdigung des
Generals von Kircbbo . Ick) kann mich dafür auch auf meinen
KraktionSgenoffen'den bg. von Vollmar beziehen, und zwar mxt mebr echt, als gestern der Kriegs-Minister that. Dcr Abg. von Vollmar