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N en ab Worfen haben und ob nicht vielmehr die Schiffahrt zu den BFUbskoq'ien und zur Ämortisation mebr als bisher, berangezogxn werden müßte. Zunächst würden die vorhandenen Schiffahttsakxe in dieser Beziehung zu revidieren sein. Auf natürlichen Flußlaufen dürfen ja keine Abgaben erhoben werden, aber un ere Flüsse haben unter Aufwmdung großer Kosten fast den Ekarg-Xer von Kanälen an enommen. Bet Eisenbgbrxen und Chauffeen werden von den ntereffenten erhebliche Bettra e gefordert, warum sollten die Schiffahrtsintere'ifenten davon ganz et _bletben? Vor jedem neuen Kanalbau wird also die Frage der Schiffahrtsab abe'n zur Deckung der Kosten in erster Linie zu prufen sem. Au, die Interessen der Anlieger werden häufig zu, Gunsterz der Schiffahrt bintanges 1. Wenn ich nun auch nicht einseitig die Interessen der Landwirtb chast vertreten und die auf deni Wege des Kanalbaues gethanen Schritte zurücktbun will, so ratbe _tch doch, auf diesem Wege mit der grö ten Vorsicht weiter zu schreiten. Der Abg. Gotbrtn hätte seine ngriffe auf den Abg. Gamp koch iiicht in dessen Ab- wesenheit machen oder ihn vorher davon benacbrrchtigen sollen.
Ueber eine Petition von zwei Fuhrwerkaesrßern in Koblenz und Ehrenbreitstein, welche beantragen, „eme Er- mäßigung des Brückenzoüs für Fuhrmerke um mixidestens die Hälfte herbeizuführen“, beantragt die Budgetkommtsfion, zur
ageSordnung üb_erzugehen. '
Die Abgg. Sto el ,und Wellstein (Zentr) be_an- tra cn dagegen, die etitton der Regierung zur Beruck- [ i tigung zu überweisen.
Auf eine Befürwortung des Antrags durch den Abg. Wellstein (Zenta) erwidert
Ministerial-Direktor Schals: Die Verkehröabgaben wßrden nun- mehr auf den Etat des Ministeriums für öffentliche Arbeiten über- nommen werden, zur Zeit unterstehen sie noch der Verwaltung der indirekten Steuern. 1893 wurde ein Antrag an dre Verwaltung des Finanz-Ministeriums gerichtet, den Brückenzoll aur der Koblenzer Brücke aWuheben oder herabzuseßen. 'Der Antrag wurde vom Finanz- inister abgelehnt, da der'Emnahmeaysfall ein sehr erheblicher sein würde, und es angebracht set, einen Bracken- zoll für die Fäkle zu erheben, in denen die Brückenverbindung nur einem kleinen Jntereffentenkrcise zu gute komme. Auf diesem Stand- punkte [1658 die Verwaltung auch jejst noch.
Das „Haus geht nach dem Antrage der Budgetkommission
zur Tagesordnung über.
Beim ersten Titel der Angaben (Ministergehalt) er- hält Zunächst das Wort
ericbterstatter Abg. v:)n Tiedemann-Bomst (fr; fons.): In
der Budgetkorximisfion wurde die Frage der Neuorganisation der Bau- verwaltung bkkprochen. Was die HochbauVerwaltung anbetrifft, so ist vorgesehen, daß die Organisation der unteren Instanzen dabin ge- ändert werden sol], daß man die einzeln im Lande zerstreut wohnenden Techniker in Bauämter vereini t. Bis jest ist es jedoch noch nicht gelungen, mit der inanzveiwaltung zu einer Verständigung zu gelangen. Anders sieht es ,mit der Wafferbauvcrwaltung. Der Hauptnacbtheil war bis. jexzt, daß die Interessen der Schiffahrt und der Landwirtbscbaft kollidierten. Es sollen daher die einzelnen Stromgebiete Behörden unterstellt werden, dkren Aufgabe es ist, beide Interessen zu Vertreten. Ein Geseßentwurf hierüber ist in Vorbereitunß. Endlich wurde in der Kommission von riner Seite angeregt, :) nicht die Staatsbauten besser in Regie vIrgeben würden. Seitens des Ministers wurde jedoch mitgetheilt, daß man damit bei großen Bauten keine guten Er- fahrungen gemacht habe. Beieinigen leineren Bauten sei der Weg beschritten worden, im aUgemeinen aber sei er nicht gan bar.
' Abg. Jaeckel (fc. Volksp.) weist auf die großen erwüstungen hm, die die Stadt Posen durch die UeberschMmmungen zu erleiden habe. Das sei auch Vom Kaiser anerkannt worden, aber noch immer werde keine Abhilfe geschaffen. Die Stadt Posen habe nun einen Plan außgearbeitet; am*Ministerium sei es nunmehr, das weitere zu veranlaffen.
Minister der öffentlichen Arbeiten Thielen:
Die große Bedeutung der Von dem Herrn Abg. JaeckSl berührten Frage kann ich durchaus anerkennen. Ich stimme auch darin mit dem Herrn Abg. Jaeckel überein, daß ich den dringenden Wunsch hege, daß baldigst ein Projekt möge aufgesteUt werden, welches ge- eignet ist, den Uebelständen abzuhelfen, denen die Stadt Posen durch UeberschWemmung der Marthe bisher auSgeseßt war.
Es wurden, wie der Herr Abg. Jaeckel richtig ausführte, bereits seit Jahren dahin zielende Projekte aufgestellt, es ist aber bisher nicht gelungen, dkn Nachweis zu führen, daß diese Projekte ge- eignet wären, die Uebelstände wirklich zu beseitigen. Nun ist neuerdings seitens der Stadt Posen ein Projekt vorgelcgt, welchrs, wie Herr Abg. Jarckel anführte, die Zustimmung der Mebrbrit der Jmmediatkommisfivn fand. Bei der Prüfung dieses Projekts in der Bauabtbeilung des Ministeriums haben fich indeffen sebr erhebliche technische Bedenken ergeben, wonach die Ausführung desselben Wahrscheinlich größrre Gefahren für die Stadt Posen herbeiführen würde, als wrnn :ine Eindeichung über- haupt unterbliebe. Unter diesen Umständen war es meine Pflicht, noch weitere Ermittelungen eintreten zu (affen. Das ist geschehen; die Frage liegt augenblicklich dem Königlichen Staats- Ministerium zur Entscheidung vor. Meinerseiis bin ich gern bereit, dahin zu wirken, daß diese Entscheidung baldigst getrvffen werde.
Abg. ]))". „Ennccccrus (ni.) tritt für eine Korrektion der oberen Weser em. Für die Korrektion der untkren Weser seien große Summen aufzkaandt worden. Soklten aber See- und Flußscbiffahrt m. emen unrmttrlbaren Zusammenhang gebracht werden, so müsse auch die Korrektion der obcrrn Weser Vorqenommen werden. Die ganze Korrektion der Fulda und der grzößte Theil der Weserkanalifierung sei nxatzlos, WLW. man, der Oberwewr zwischen Karlshafen und Minden nicht die nothtgßMmixnaltiefe yon 1 111 unter dem niedrigsten Wasser- stande gebe. „Liese Tiefe, werde fich durch Korrektion kaum erreichen lassen, man möge daher dte_Summen für die Kanalifierung der Wkser ?xtscben den genannten Stadten auf einer Strecke von 45 km nicht
euen.
' Geheimer Ober-Bauratk) Lange: Die Rrgulierung der Weser ist auf der Grundlage einer Tiefe von 80 cm unter dem niedrigsten Wasserstand geschaffen worden. .Diese Berechnun ist nach dem Nisdrtgwgfferstand, wie er fett Meirschengede'n en angenommen worden ist, „gemaäyt, worden. Nun haben “ich in der leßten Zett allerdnigs niedrigere Wafferstande Zeraußgestellt, von denen_ man ]cddcb hoffen dars, daß sie wieder günstigeren Verbaltnzffen wrichen werdén. Eine Minimaltiefe yon 1 111 auf der Wesxr bis Minden zu garantieren, sei nicht möglich ohne ncue kost- sYieltquanalisierung. S_cbon unter den jeßigen Verbältniffen sei die Schiffahrt auf der Weyer vier Fünftel des Jahres offen, und auch auf anderen Flüssen werde eine längere Dauer nicht erzielt.
Abg. Jaeckel (fr. Volksp.) Vertheidigt das von der StadtPofen angefertigte Proxekt zur Verhütung der Ueberscbwemmungen durch die Warthe, welches auch dxn Beifall der dortigen Jmmediatkommisfion gefunden habe.
Minister der öffentlichen Arbeiten Thielen:
Meine Herren! ka Schlußsaß der Ausführungen des Herrn Abg. Jaeckel mus; ich doch Entgegentreien. Wenn die Stadt Posen, was Gott verhüten wolle, in diesem Jahre eine Ueberschwemmung er- leiden sollte, so kann unmößlich daraus ein Vorwurf gegen die Staats- regierung hergeleitet werden; denn das Projekt, mag es nun gut oder
.schlecbt sein, würde doch jedenfalls in "diesem. Iabré noeh nicht aus- geführt sein.
Ferner möchte ich darauf aufmerksam machen, daß von den Herren,“
die damals für das Projekt der Stadt Posen in der Jmmediatkom- mission gestimmt haben, ein großer Theil überhaupt von jeder Ver- anttvortung für das Projekt frei ist, nicht aber der Minister der öffentlichen Arbeiten; der hat die Verantwvrtung zu übernehmen, daß diesxs Projekt auch wirklich geeignet ist, den Gefahren entgegenzutreten, die für die Stadt Posen bestehen. Und zu der Ueberzeugung bin ich auf Grund der eingehend begründeten Gutachten der Techniker, nicht bloß aus meinem Ministerium. sondern auch aus andern Ressorts, bisher nicht“ gekommen. '
Ich habe übrigens nicht gesagt, daß das Projekt in meinem Ministerium verworfen sei, sondern ich habe nur gesagt: die Ent- scheidung liege zur Zeit dem Staats-Ministerium vor. Ich babe mich bereit erklärt, und wiederhole dieses, meinerseits dahin zu wirken, daß diese Entscheidung möglichst bald geschieht. Auf eine eingehende Kritik des Projekts der Stadt bier einzugehen, finde ich mich nicht veranlaßt.
Um 41/4 Uhr wird die Weiterberathung vertagt.
Land- und Forftwirthschaft.
3121111. Plenarversammlung des Deutscher! LandwirtbschaftSratbs.*)
In der gestrigen vierten Sißung stand als erster Gegenstand zur Beraibung die Frage: „Welches smd die Wirkungen der Beseiti- gung deSJdentitätSnakhrbeiseö?“ - in Verbindung mit der Frage der Bcseitigung der gemischten Transitläger. Der Referent, Rittergutsbefißer yon Puttkamer-Plautb äußerte fich ungefähr folgendermaßen: Durch Aufhebung der im Zolltarifgeseß vom 15. Jul: 1879 geforderten Identität bei Ausfuhr Von Ge- treide, und Mühlenfqbrikaten babe fixb die Ausfuhr deutschen Getrxides nicht allem aus dem Olten, sondern zum theil auch aus Bayern und Württemberg in erfreulicher Weise gehoben; es sei dadurch eme wesentliche Entlastung des deutschen Marktes herbei- geführt worden. Dqß die Wirkung dieser Entlastung sich im Süden und Westen bisher nicht fühlbar machte, habe seinen Grund in den überreichen, Ernten Rußlands und der überseeischen Länder, in den auj em Minimum Ysunkenerr Frachtsäßen und hauptsächlich in dem Minderwerth der "aluten m Rußland und Ar entinien, die die Wirkizxt einer „hohen Exportprämie hätten. Für die östlichen preußt') en Provinzen) babe, fich das GeseT vom 14. April 1894 als durchaus segenSrctch erwieseiz, zumal an en dort hauptsächlich in Bctracht kommenden HandelsplaYen Danzig und Königsberg nunmehr der „volle Zollschuß zur Geltung komme. Daraus ergebe sich eine Prktsheßerun Vyn 12 bis 15 „za pro Tonne. Nach Aufhebung des Identitaxsna weises erscheine die fernere Beibehaltung gem1schter Trayfitlager, mit Yuönahme der in Konkurrenz mit 'rusfischen Häfen arbeitendxn preußischen Ostseehäfen nicht mehr erforderlich. So [an e die gemijchten Transitläger auch nur mit beschränktem Zo erdtt aufrecht «halten bleiben, böten fie sowohl fiirHändler, als auch fur Mügkr emen starken Anreiz zum Bezuge ausländischen Ge- treides, sie wirkten somit zum Rachtbeil der inlandischen Produktion. Er ersuche daher, folgxsndem AntrYezuzustimmen: .Der Deutsche Land- wgibscbaftöratb bxscblreßt: an der) 5 undesratl) dieBitte zu richten, die Be- setUÉUUg der gemischten Tranfitlager im Jnlande herbeiführen zu wollen.“ “' m_Laufe der Debatte, bei welcher [ich eine Reibe von Rednern mxtst tm aügememen mit dem Anitage einverstanden erklärte, wuxif ie Justix-Ratb Reich (Meyken in Ostpreußen), daß man bxzugl ck der Hafen Danzig, Königsberg und Memel eine Ausnahme eigneten laffe, weil dieselben einen großen Schaden erleiden wurden, wenn "man dix gemischten Transitläger aufhöbe. _ Der Referent anderte schließlich seinen Antrag folgendermaßen ab: .Der Deutsche Landwirthsehafisrath beschließt: an den BundeSratk) die Bitte zu richten„d'te Beseitigung der gemischten Transitlä er im Binnenlqnde herbeiführen zu wollen, sowie das chdementsver ältniß be? ßAuZsubr Von Mehl der wirklichen Ausbeute entsprechend fest- zu e en.
Diesrr alFxänderte Antrag gelangte sodann unter Streichung der Worte „tm tnnenlande' und unter Ablehnung des Antrags Reich mit großer Mehrheit zur Annahme.
Es folgte die Berathung über die Abänderun des Brannt- weinsteuergesxßes. Der Referent, GutstTYer Seydel (CH_excben in Ostpreußen) befürwortete nachstehenden Antrag: „Die ißnsjabrige Kontingentterung, Aufhebung des Zwangks, das Kontingent jahrlich abzubrennen 2c. sind anscheinend unverändert aus der Novelle vom Dezember 1892 übernommen. Anzunebmen ist, dch3 auch die dama1s Wrgesxhlagene Beschränkung neu zu kontingentierender rennereien auf em Kontingent don höchstens 80000 ] wiederkebrt. Der Deutsche Landwirtbsäyaftskaib hai dicse Grundsäße bereits gebiUigt. Dieselben smd auxh [est noch geeignxt, die Lage des Brennerei ewerbes erheblich zu bessern. Dre erner angekündigte progressive Betriebs teuer sol] einer übermäßigen Ausdehnung-der thriebe, namentlich der Großbrennereien, vorbeugen und zu [eich die Mittel für Hebung des Exports dur Ersav des die Produ onskosien erhöhenden Schwundes [ieférm iese Maßregel erscheint erwünscht unter der VorausseLLung, daß Mehreinnahmen für das Reich daraus nicht resultieren. ie beständig wachsende Ge- fabr dcs Ueberbandnebmens der Melaffebrennerei läßt es _in hohem Grade wßnsckyegswertl) erscheinen, „daß das zu erwartende GUM sobald axs inö [1ch, spatestens am 1. Juli d. J, in Kraft trete. Ohne über die viel ei Bangestrcbten Monopolprojekte ein Urtbeil abzugrben, erkennt der Deut)“ e Landwirthschaftératb an, daß eine sch1eunige Hilfe für das Brenne'reigewerbe'nötbt .und die in AuSficht genommene Vorlage ge- eignet rst, nach dieser icbtung zu wirken.“ - Der Korreferent Frei- berr von Thüanen (Unterfranken) beantragte, den Satz in dem Anfrage des eferenten: „obne über die vielseitig ange- strebten Monopolprojekte ein Urtbeil abzugeben", zu streichen und dgfür zu 1agen: .So lange keine Aussiét besteht, durcb baldige Ein- fuhrung des „RobsvrttZMynopols das andwirtbschafjliche Brennerei- Zewerbje stabilen Verhaltmffen entgegenzufübren, erkennt der Deutsche
andwtrtbscbaftsratb an' :e. _ Nach kurzer Debatte wurde dem Anfrage des Referenten in dieser veranderten, afiung zugestimmt.
Der na ste'Gegenstaxid .war das Zuckersieuergese . Der Referent, Geheime Regierungs-Ratb Profeffor 1)r. aercker (Hal]e a. S) stellte, ix1 Gemeinschaft mit dem Korreferenten, Ritter- Nitsbesißer von Arm in (Güterberg in der Uckermark) folgenden '„ntrag: .Das bestehende 'Zuckersteuergeseß vom Jahre 1891 Hat die vorhandene Ueherprodukiwn zum größten Theile mitderschuldet, [ich guck) nicht bewahrt und ist zu beseitigen. Bei dem neuen Geseß isi die Auqubrvergutuxt , solange dieselbe in anderen maßgebenden Landern besteht, erheblt zu erhöhen. Dabei ist zunächst e'rwünscbt, zu dem g_emischten System von Material- und Gebrauchs- abgabe zuriickzukebren, doch müßte nach Art des französischen Gesetzes dre Freiheit der Wahl zwischen der Material- oder den temen Verbrauchßabgaben bleiben. Bei der vorhandenen Ueberproduktion ist auf eine Koniingentierung Bedacht zu'nebmen, diirch welche die bestehenden, nicht aber die entstehenden k1emeren Betriebe woblwoüend berückfichti 1 werden könnten. Auf eme Vermebrimq des Jnlandkonsums, be onders in den bikligeren Sorten, tft bet Festsetzung- der_Verbrauchabgaben hinzuwirken. Eine Besteuerung des Sacchartns ist zu Verlangen. Eine besondere Be- lastung der Melasse-Entzuckrrungsanstalten ist nicht zu empfehlen. An dj_e Reichskegierung ist die Bitte zu richten, durch internationale Vertrage die Ausfuhrvergütungen zu beseitigen.“
*) S. a. Nr. 57 und 58 d. Bl., Zweite Beilage.
Graf von .Arnim-Güterberg befünvortete noch fol Zusaßanwa : .Cme_Betriebkabgabe von, verschiedener Höhe für nä., und gro e abriken ist zu derwerfen.' _
Ge eimer Regierungs-Ratb, Professor Dr. Maercker trat da- gegen für nachstehender) Zusaßantrag ein“: .Es empßeblt fich ej" wohlwollende Berücksichtigung der kleinkn F briken durch eine niedrigexe Bemessung einer evZnt. emzufübrenden Betrieböabgabe.“ „
„ _General-Sekretar Steinmeyer (Danzig) beantragte, zu z,. schließen, _ daß Zucker, aus ausländrs Rüben produziert, keine Exportpramie genießen dürfe. Im weiteren beantragte der Redner, _die Worte in dem Anfrage des Referenten: „Eine besondere lasizmg der Melaffe-Entzuckerungöanstalten ist nicht zu empfehlen“ zu streichen i_md ferner, anstatt „kleineren Betriebe“ zu sa en: „wenige: !etstungßfahtgen Betriebe“. - 1)r. Vubl (Deidesheim proponime, m dem Antrags des Referenten die Worte: „nicht aber die ent- stehenden" zu streichen.
Es entjpann sich über diese AniräZLe eine sehr lange Debatte, Nach_ Beendigung derselben axlangte der ntrag des Referenten, Unter Streichung *“ der Worte,: „Erne besondere Belastung der Melasse. Exitzuckerungsanstalten ist nicht zu empfehlen“, unverändert, ebenso der mttgetbetlte Zusaßantrag des Referenten und endlich der Antr Sieuzmeyerz „Zucker aus ausländis n Rüben genießt keine Export. pramxe“, mtt großer Mehrheit zur nnahme.
Es folgte die Beratbung über Maßnahmen zur Bekämpfuxxg der Tubxrkylose. Dkr' Referent Dr. Eber (Dresden) befürwortete m „Uebereinstimmung Mit dem Korreferenten, Bezirks-Präsidenten Freiherrn yon Hammerstein (Me ) fol enden Antrag:
„1. Die HerauSgabe einer volkst ümli en Druckschrift über Vor- kommen, Wesen, Erkennung, Verlauf, Verhütungynd Tilgung der Tuberkulose i_mserer Hausthiere, in welcher insbejondere auf die neuesten praktischen Erfolge und die mehrseitige Verwendbarkeit des
Tuberkulins als Erkennunéxtsmittek der Tuberkulose in aus "brlicber '
Weise hingewiesen wird, i dringend zu befürworten und ür mög. lichstZ Verbrettqng uqter dcn Landwirtben Sorge zu tragen. 11. Zu: Ermogltchzmg einer embeitlicben ReiYSgesetzÜebun über Tilgung der Tuherkuloje unserer Hausthiere den errn sichs anzler zu ersuchen; &. m ,aklen Staaten des Reichs nach Möglichkeit die Veranstaltun von dtagyosttsßben Tuberkulinimpfungen ganzer Rindviebbestände n Art der m Danemark „zur Ausführung gelangten Impfungen zu ver. aplasjen, 5. unter Gewgbrung einer Beihilfe versuchsweise in einzelnen hierfur besonders eetgneten Wirthschaften eine Tuberkulosetilgun n_ach 13611, von Profe or Bang auf dem 711.“ internationalen Kongre fur Hygiene und Demographie in Budapest dargelegten Grundsaßen ins Werk zu scßen.“
' Nach beendigtem Referat Wurde gegen 5 Uhr Nachmittags die thterL Beratbung und auch die Sißung auf heute (Freitag), Vor. mittags 10 Uhr vertagt.
Aus Wien von gestern wird dem „W. T. B.“ berichtet: ute
Vormittag fand hier die Eröffnung des fünften österreichi chen „Agrartages statt.“ Der Ackerbau-Minister Graf Falkenbayn,
welcher"der Eröffnungssißung beiwobnte, sagte zu, die Regierung" werde dre Wunxche und,?lnregungen deß Agrartages auf das sorgfaltigfte in Erwagung ziehrn. „Zedwiy berichtete über die Gessi;- en'twurfe, betcmffend 'die Berufsgenoffenschaften der Land- wirthe und die Errichtung von Rentengütern. Die An- trags des Referenten erklaren die Bildun von Berufs- gcnoffenschaften sur noterndig, verlan en Bezir denoffensehafim, Landeéßgenoffenschaften und den obligatoris en Beitritt dsr landwirtbt fchastlichen Grundbesitzer auf Grund eines ReicthesLFes, während nahere Bestimmungen auf dem Wege der Landesgexßgebung zu treffen sem "solletz. Ferner verwerfen die Anträge die Bikdung vxn Nentengutern tm Sinne der RegierungSvorlage und erklären es fur dringend nothwendig, daß Staat und Einzelländer gemeinsam mit den Berufsxxenossenscbaften der zunehmenden Verschuldung, insbesondere des "bau'erlichen Besißes, durcb Studium der Frage der Konvertierung ungunsttger Hypothexar-Darleben entgegentreten. Nach _lebhafier Debatte gab, der Regterun spertrete. eine Darlegung der Grundsäße, vori denxrx die Regierung, er der Rentengütervorlage auSge angen sei. LOW betmmung iiber die Anträge findet am zweiten Ver andlungs- age a .
Handel und Gewerbe.
Magdeburg, 7. März. (W. T. B.) Zuckerberiebt. Kornzucker exkl., von 92 0/o -, neue 9,85-10,05. Kornzucker exkl, 88 0/0 Rendernent 9,20-9,45, neue 9,35-9,50. Na produkte exkl.. 75 0/0 Rendem. 6,45-7,10. Ruhig, stetig. Brotraffin e1-. Broi- raffinade 11 _. .Gem. Raffinade mit aß 21,25-21,75. Gem. Melis 1 mit Faß 20,75. Fest. Robzu er 1. Produkt Tranfito f. a. B. Hamburg pr. März 9,20 Ed., 9,30 Br., vr. Avril 9,25 der n. Br., pr. Mai 9,323 Ed., 9,35 Br., pr. Juli 9,524“ (Hd., 9,55 Br.
uhr .
Feipzig, 7. März. (W. T. B.) Kammzun - Termin- bandel. La Plata. Grundmuster 13. pr. März 2,873 ..ck, pr. April 2,90 „16, pr. Mai 2924-16, pr. Juni 2,95 556, vr.Iuli 2,95.“- pr. August 2,973 „ji, pr. September 3,00 „ji, pr. Oktober 3,00 „8, vr. November 3,023 „ji, pr. Dezember 3,05 .“, pr. Januar 3,07.) .“ Umsaß_125000 kg.
Kammlingsauktion. Viele Käufer anwesend, Stimmqng sebr lebhaft. Angeboten waren 387000 Kilo, wovon 240000 Kilo verkauft wurden. Gute Australische und Sugar-Buenos Aires Z0 lkannig, übrige Genres 15 Pfennig höher als letzte Auktion eza .
Sibwerin i. Mecklb., 7. März. (W. T. B.) In Parchim bat die Kreditbank Fallit gemacht, was mehrere Konkurse in Parchim zur Folge hat. Zwer Konkurse smd bereits angemeldet, der der Victoria - Mühle und der der Firma Klaebn. Da von dem an! 300000 «76 festgeseßten Aktienkapital der Kreditbank nur 84000 .“ baar eingezahlt sind, mü en die Aktionäre nachzahlen.
New-York, 7 ärz. (W. T. B.) Die Börse eröffnete in ruhiger Haltung, Wurde im weiteren Verlauf durchweg träge und schloß ruhig. Der Umsa der Aktien betru 262000 Stück. „
Weizen eröffnete chwach, fiel dann eftig infolge iinsixge)1 Wetters, kräftigte sich dann auf Kaufordres und ausländis e_Kausk [owie auf Abnahme? in den Erntescbäxzungen, später trat info!]!e chwächerer Kabelbericbte und dringender Angebots für St. Louilxk Rechnung abermalige Abschwächung „ein. Schluß stetig. - Mals fest und etwas steigend nach Eröffnun , später auf Verkäufe und_ er- wartete Zunahme der Ankünfte Reakt on, dann abermalige Aufwarts' bewegung infolge Deckungen. Schluß fest.
Waarenbericht. Baumwolle, New- York 5F, do. Nx)? Orleans 54. Petroleum matt, do. New-York 6.40, do. Phil“ delphia 6,35, do.robes 7,00, do. Pipe line cert. p. A ril 1053 noa Schmalz West. steam 6,80, do. Robe & Brot ers -,* , * fest, do. p. März 49F, do. p. Mai 49, do. p. Juli _ck Weizen stetig, rotber Wintemeizen 60, do. Weizen p. März 981 do. p.,Mai 59, do. p. Ju_li 59F, do. p. Dez. 62F, Getreidefratkk nach Liverpool 23, Kaffee fair Rio Nr. 7 16k, do. Rio Nr. 7 U- April14,95, do. do. p. Juni 14,75, Mehl, Spring clears 2,40- Zucker 211/16, Kuvfer 9,55. ““
Nachbörse: Weizen_z Ct. höher. „ _
Chicago, 7. Marz. (W. T. B.) Weizen fallend einige. Zeit nach Eröffnung infolge Nachrichten aus Liverpool, dann traten"
abelbericbte aus Frankreich Reaktion und Erholung ein, 'die [ed auf Berichte, welche die Erntes äden in Frankreich m Abrede ftk-UU'“ wieder verloren ging. Schluß [ etig. - Mais einige Zeit stetßMd nach Eröffnung, spater Reaktion. Schluß träge, aber fest.
Weizen pr. März 512, yr. Mai 53F. Mais pr. März 4217“ *
Speck short clear nomin. Pork pr. März 10,65.
Mexiko, 7. März. (W. T. B.) Die Ein- und Ausfuhr“ zölle betru en, im Monat Februar 1 518000 Doll. ges!" 1823000 Do . tm Monat Januar.
sende?
' Der Steckbrief gegen riedrich
' Str.-G.-B. und §§ 326 und 480
“ 25. Mai 1872 in Kaltentbal,
nehm! s-Sacben. Aufg ote, Zustellunsezi u. dergl. anfall- und Jnvalidrtats- :e. Versicherung. Verkäufe, Verpachtunqen, Verdtngungen xc. Verloosung :e. von Wertbpapieren.
1) UntersuühungZ-Sachen.
[73636] Steckhries. - , , Gegen den unten beschriebenen. Maurer Friedrich Wilhelm Ortmann, geboren am 11.'Ju'ni .1H61 z„u Ebstorf, Kreis Uelzen, WLlcber flüchtig tft, . ist dte UntersuchungWaft Wegen Körperperlexzung mit tödt- lichem Ausgang Verbängt, Es wird'e'rjuclytzdensrlben- zu verhaften und in das Landgertchtßgefangmß zu nau abzuliefern. _ Hanau, den 2. Marz1895. _ Der UntersuckpunZSrtcbter' bei dem Königlichen andgericbte. Beschreibung: Größe 1,66-68 m, Statur_unter- [ t" Haare blond, Bart, blonder Kmnbart, Nase X(;gen , Kleidung: Sackrock darunter wollenes mms, belle Lose, dunkFrScJavpklwtk. YÜMLZL ' en: an einem uge em in en in. Kennzelch Hartmann aus Ham- burg Nr. 62 829 und “ r. 63 747 ist damit erledigt.
[73562] K. Staatsanwaltschast Stuttgart. Vermögensbeschlaguahme. *
Durch Beschluß der Strafkammer 11 deH K.Latxd. exichts Stuttgart vom 22. Februar 1895 ist das im Deutschen Reiche _befindlickoe Vermögen folgender abwesender Wehrpflichtigen:
1) Wilhelm Friedrich Beerkircher, eboren 8. No- vember 1874 zu Allmersbaei), Hauskne t,
2) Wilhelm Adolf Bühler. geboren 23. November 1872 zu Gaisburg. Meßger,
3) Gustav Adoltf (Zeminder, geboren 8. Nodember
4 in Stuttgar, etzger, . 183.) Wilhelm Gottlieb Schwab, geboren 29. Ja- nuar 1872 in Degerloch,
5) Arthur Schwarzenberger. geboren 4. Fe- brüär 1874 in Stuttgart,
ge cn welchetdas auxtnyahren_wranLZFrleFfunZ
x i erö ne 1 , gema . M MM tr,-P.-O. je bis zum Betrage von 800.66 mit Beschlag belegt worden. Den 5. März 1895. Staatsanwalt Cleß.
1. 2. 3. 4. 5.
[73563] K, Staatsanwaltsthaft Stuttgart. Vermögensbe chla nahme.
Durch Beschluß der im ammer 11 drs K. Landgerichts Stuttgart vom.22. ebrchr 1895 ist das im Deutschen Reich, be'findlickx rrmogen folgender abwesender Webrp ichtigen:
1) Heinrich ilbelm Berulöhr, geboren
2 obann Wilhelm Frank, geb'oren8. Oktober 1872?! Hobebuä), Schmiede, Gemeinde Wcsternach,
3) Jakob Rain, gclxsren 21. Januar 1872 tn
artbau en, Bürstenma er, ' H4) Scimuel Gottlob SchWarz, geboren 28. April 1872 in Kaltentbal, Schlosser, _
gegen welche das Hauptvzxrsahren wegen Verle ung der Wehrpflicht eröffnet ist, gemaß § 140 A.s.'3 Str.-G.-B. und §§ 326" urid 480 Str.-P.-O. xe bis zum Betrage von 800516 mri Beschlag belegt worden.
Den 5. März 1895.
Staatsanwalt Cleß.
73561 K. Siaatöamvaltfthaft Heilhronu.
[ Jn Zet Strafsache gegen (Hotxlob ChristofEtsen- manu yon Weiler, O.-A. Weinsberg, wegen_ Ver- letzung der Wehrpflicht, ist durch Beschluß der Hiefigen Strafkammer vom "27. Febrchr 1895 dre am 1. Juni 1888 angeordnete Vermogensbeschlagnahme aungeboXZen U;?Vere11895 _
en . arz . „ StaatsanWalt (Unterschrift).
ck
2) Aufgebote, Zustellungen und dergl.
[73696] Zum sverfteigernug. , Jm Wege der wangßvoustrrckung soll das “im Grundbuche von der Königsta'dt Band 94 Nr. 4702 auf den Namen des Maurerwetsters Hermann Jansen zu Berlin eingetragene, m der. Pagenauerstr. 2 belegene Grundstück am 2. Mar 1891», Vor- mittags 10 Uhr, vor dem, mzterzetchneten Gericht an GerichtssteUe, Neu? Friedrichstraße, 13, Hof, Eingang ()., Erdgeschoß, Zimmer 40, ver tergert werden. Das Grundstück hat eme Flache von 4 a 86 qm und ist mit 6640 „M Nußungßmertb zur Gebaudesteuer veranlagt. Außzug aus der Steuer- rolle, be laubigte Abschrift des Grundbuchblatxs eWai e bs äßunaen und andere das Grundstuci betre ende achweisungen, sowie bcsdndere Kaufx bedingungen können in der Gerichtsfzhretberet ebenda, Eingang 1), Zimmer 42, eingesehen werden. DiexeniTen, welche das Etgenthum des
Grundstücks bean ruchen, werden aufgefordert, vor SWF des Ver ei erungstermins .th Emsteüung W * erfahrens ber eizusühren, widrigenfalls nach ersol tem uschlag das Kaufgeld m szug guf den nspru . an die Stelle des Grundstucks tritt. Das Urtbeil über die Ertbeilung des Zuschlags wird “311,6. Mai 1895, Vormittags 11 Uhr, an Gmcbtkßelle, wie an eFeben, verkündet Werden. Berlin, den 28. ["Le war 1895. Königliches Amtsgericht 1. Abtheilung 87.
[73727]
In Sachen der er oglichen Kreiskqsfe, bier, Klaserim wider den acipdeckermeister Loms Wedler, bi,“, Beklagten, we en rückständi er GericbtßkoZsxtzen wlrd- nachdem auf ntrag der lägerin, die e-
zum, Deutschen Reichs-A
Braunschweig belegenen Grundstückes zu 65. 26 m samvmt Wohnhaus 110. 888. 4148 und übrigem Zu- bebor zum Zwecke der ZwanaSversteigerung durch Beschluß Vom'16. Februar 1895 verfügt, auch die Emtra ung dieses Beschlusses im Grundbuckpe am 19. F8 ruar 1895 erfolgt ist, Termin zur Zwangs- verstetgerung auf den 21. uni 1895, Morgens 10 Uh_r, vor Herzyglicbem mtsgericbte Braunschweig, Yugustftra e 6,„Zt,mmer_Nr. 37, angesetzt, in welchem dix Hypot ekglaubtger die Hypothekenbriefe zu über- reichen baben.
Braunschweig„den 22. Februar 1895.
HerzogltcheZk Alntitsgericht. 11. o e.
[73476] __Jn deniKonkursvc-rfabren über das Vermögen des Tnchlermeisters Gustav Möbnke bieselbsi ist auf Antrag des KonkurHVLrwalters, des Kaufmanns F. Sallentien hier, Termin zur wangsversteigerung der nachstehend genannten Grundiiicke: 1) des Wilbelmitborfeldmark Blatt 1 Nr. 83 an der KramerstraFZ belegenen Grundstücks zu 2 5 97 ([m sammt obnbause 110. 8.58. 5761. 2) des Wilbelmitborfeldmark Blatt 1 Nr. 831). an der Kramerstraße bels enen Grundstücks zu 2 3 72 qm sammt Wobnhau?e 110. 353. 5793, auf dxn 15. Juni 1895, Morgens 11 Uhr, Vor Herzogli em Amtsgerichte biesclbst, Auguststraße 6, Zimmer r. 41, anberaumt, zu welchem die Hypo- ZHTkgläubig-Zr die Hypothekenbriefe zu übrrreichen a.en. Braunschweig, den 25. Februar 1895.
Herzogliches Amtsgericht. 7111.
R ha mm.
[73692] ' ' In der ZwangWollsircckungNacbe der Arbxtterm Friederike Soyk zu Brauns weiß und des Speise- wirths August Jörns daselbi, als VormundsH des minderjährigen Karl Soyk, Klager, gegkn den mmder- jährigen Karl Verwoblt in Warbsen, Vertreten durch den Maurer Karl Vrrwoblt dasrlbst, Böklagten, wegen Forderung, werden die Glaubigrr aufgefordert, ihre Forderungen unter Aggabe des Betrages an Kapital, Zinsen, Kosten .*und Nebenforderungen binnen mei Wochen der Vermeidung des Aus- schlusses )ier anzumelden.“ _ Holzminden, den 2. Marz 1895. Herzogliches Amtögertcht. Schönemann.
[73702]
In Vertheilungssachen gegen den Hauptman'n a. D. von Berckefeldt hier sieht er dem _unterzetchnetexi Amtssxerichte Termin zur Erklarung uber den Ther- lungsplan und zur Ausführung dessslben auf Donnerstag, den 6. Juni d. I.. Vormittags 11 Uhr, Zimmsr 91, an, wozu er Bergmann und Restaurateur Louis Brandt, fruher in Grund, dann in Breslau, jeßt unbekannth NufrnthalfS, Hierdurch gsladen wird, _
Hannover, den 20. Februar 1895. Königlichks Amthericht. 7.1.
[73807] Aufgebot.
Der Oberst und RegtmentL-„Kymmandsur Karl Julius Amadeus Blohm in Lewztg Hat das Arif- ebot eines Pfandbriefes der Deui!_chen Grundkredit- auf zu Gotha 1. Abtheikung, Serie 2102 Nr. 42033 nicht 4203) über 300 516 nebst Talon uiid Kupons ir. 12-31 zum Kweck der Kraftloserklarung dcs- selben beantragt. Der anabsr dieskr Urkunde erd aufgefordert, spätestcns in dem auf den 27._April 1895, Mittags 12 Uhr, vor deni unicrinYieten Gerichte anberaumten Aufgebotstermme setne_5 „echt? anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigen- falls die Kraftloscrklärung der Urkuride erfolgen wird.
Eine Wiedereinsetzung in dcn vorigen Stand findet nicht statt. „
Gotha, den 5. Marz 1895. ,
Herzogs. S. Atntsgericht. 1. Oschmann.
73740] Aufgebot. „ ,
Der Stadtsekrriär Brinkmann m Ludwrgslust, Kurator des ruhsnden Nachlaffcs dks am 31. De- zember 1894 verstorbenen Pastors 'SULSL'. Johann Ybilipp Bernhardt Wendt in Ludwigslust, hat das 5 ufgebot von 4SchuldNrs reibungcn_ der Ersparxuß- und Vorschuß-Anstalt in S önberg, namlich: 1) einer Schuldvrrschreibung (1. (1. 12. ebruac 1886 uber 11000 .M, ausgestsllt auf den * atricn des Pastors V. Wendt in Süderbastädt, 2) einer de_Iglerchcn (1. (1. 25. Januar 1882 über 3000 .“, 3) einer des- gleichen (1. 11. Antoni 1883 über 1200 «14 - 1_1ach Rückzahlung Von 200 «M am 9. Juni 1885 “'1681 noch lautend über 1000 „46. und 4) emer desgletcbrn (1. (1. 24. September 1885 über 2800 „46 beantragt. Der Inhaber der Urkunden wird aufgefordert, spätestens in dem auf Freitag, den 25. Oktober 1895, Vormittags 11 Uhr, vor dem untrr= zeichneten Gericht anberaumten Aufgebotstermme seine Rechte anzumeldxn und die Urkunden vorzu- legen, widrigenfalisd die Kraftlo§echlarung der Ur- kunden er olgen wir . _ _
SchönLerg i. M., „den 4. Marz „1895.
Großherzogltcbes Amtsgericht. (gez.) 131: É'Ir. E. Hab_n. ' Veröffentlicht: W. esel, Gerichtsscbreiber.
73693 Aufgehot. _
[ Der]Bäcker Ernst Schl: er,zu Duffeldqrihat das Aufgebot des Niederlage cbetneö des Konigltchcn
auptsteueramtes zu Düsseldorf, Konto 24, Blatt 244
kr. 10, über 100 Koni Rosinen von_br. 5690 »„ von denen 71 Kolli mit 4056 kg bereits abgemeldet,
chlagnabme des dem Beklagten gehörigen Nr. 141) Blatt 1 des Feldriffes Hagen an der Karlstraße zu
beantragt. Der Inhaber der Urkunde wird auf-
Zw.... Béilahk „ nzeiger und Königlich Preußischen Staats-Anzeiger.
Berlin, Freitag, den 8. März .
1895...
Kommandit-G elxsclkaftw Aktien u. Aktien-Gesellsé.
Oeffentlicher Anzeiger. 35 » «......12W-
9. Bank-Auöwei e.
10. Verschiedene
gefordert, spätestens in dem auf den 18. September 1805, Vormittags 10 Uhr. vor dem unter- zeichneten Gerichte, Marienstraßx' 2, immer 24, anbkraumten Aufgrbotßtermme [eme Zchxe axizu- melden und die Urkunde vorzulegen, wtdngensalls die Kraftloserklärung der Yrkunde erfolgen wird. Düsseldorf, den 4. Marz 1895. Königliches Amtsgertckpt.
[73697] Aufgehot. _ , '
Die Wittwe Weber Ludwig Henrici, Sophie, grb. Dietrich, zu Höxter, hat das Aufgebot des angeblich verloren gegangenen Sparkaffenbuckos Nr. 5164 der Sparkasse der Stadt Höxter, lautend aus deZn Namen ihres verstorbenen Ebemcznnes Lydwtg Henrici zu Höxter und gültig über eme Restemlage von 205 .“ beantragt. Der etwaige, Inhaber des- selben wird aufgefordert, spätestens 111 dem auf den 21. September 1895, Vormittags 10 Uhr. Vor dem unterzeichneten Gerrcbte anberaumten Auf-“ ebotstermine seine Rechte . a:)zumeldcw und, das parkassenbucb vorzulegen, wrd'rtgenfalls die Krastlos- erklärung desselben erfolgen wird.
Höxter, den 15. Februar 1895.
Königliches Amthericbt.
[73725] Aufgebot. , , Der Arbeiter Augu1t Berg m_ Wablow ber Malchow Hat das Aufgebot des aus [emen Ngmen ausgestellten Quittungaucbes drr Mecklenburgucben Sparbank in Schwerin i. M. Nr. 9177 über 398,99'36 nebst Zinsen vom 1. Januar 1895 ab beantragt. Der Inhaber der_ Urkunde wird auf- gefordert, spätestens in dem aufden 21. November 1895, Vormittags 11 Uhr. Vor dem unter- zeichneten Gerichte, Zimmer 7, anberaumten AUF- gebotstermine seine Rccbtc anzumelden „und die Urkunde vorzulegen, widrigenfaUk; die Kraftlos- erklärung der Urkunde erfolgen wird.
Schwerin, den 1. März 1895. ' Großberzogl. Vkecklenburg-Sckywermsckyes Amtsgericht.
_ Außgefertigt: ' _ (1.. 8.) Fr. Heitmann, Gertcht§schretbeu
[45317] Aufgebot. , Das von der Kreissparkasse m Kartbaixs unker Nr. 4185 in der Paul T€ffa'schen Pupillensacbe auSgestelltc Sparkassenbucb, lautend über 117 «ja 16 „],-ist angeblich verloren ge angen. Auf Antrqg des Vormundes, Befißers _- ugust Walkusck) in Czcczonken werden daher die unbekgnnten J'nHaber des Sparkaffenbucbs aufgefordert, spatestens in dem auf den 14. Juni 1895, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht anberaumten/„Auf- ebotstermine ihre Rechte anzumelden urid dgs S_par- affenbucb Vorzulegen, widrigenfalls die Krastlos- erklärung desselben erfolgen wird. Karthaus, den 25. Oktober 1894. Königliches Amtsgsricbt.
[66663] Aufgebot; „_ " Das Sparkaffknbucb der siadtnchen Spgrkxtme zu Duisburg Nr. 23 560 über 309 514, ausgefertigt fur Helsne Zimmermann, ist angeblich „verlorxn ge- angen und soll auf den Anita der El rntbumerm, &hkfrau Former Wilhelm evers, €Helene, geb. Zimmermann, zu Duisburg zum YO? der neuen Ausfertigung amortifiert wcrden. xr Inhaber drs Buches wird aufgefordert, svatestcns in dem aus den 20. September 1895, Vormittags 10 Uhr- vor drm unterzeichnetrn Gerichte, Zimmer 5 r. 42, anberaumten Aufgebotsicrmine seine_ Rechte anziz- melden und das Buch Vorzulcgen, widrigenfalls die Kraftloöerklärung desselben erfolgen wird. ' Duisburg, den 31. Januar 1895.
Königliches Amtsgericht,.
[45314] Bekanntmachung. '
Auf Antrag der verwittwetrn Bertha Siefert, eb. Luckow, zu Berlin, Skalißerstraßr 103, wird der “ n- baber das angeblich durch einen Brand zu Alt-Ranft im März 1894 vcrnicht€ten Sparkaffenbuxhes der SparkaNe des Kreises Oberbarnim zu Freienwalde a. O. 5 r. 862 über 230372 „76, am esieUt für die underebelichte Bertha Luckow zu_ (_Cöt en t.,M. am 8. Oktober 1859, aufgefordert,„watestens im Auf- gebotstermin am 30. Mai 1895, Mittags 12 Uhr, seine Rechte bei dem untkrzeichneten Ge- richte anzumelden und dcxs SpacFasscnbuÖYorzulegen, widrigcnfalls dassrlbe [ür kraftlos erklart werden wird.
Freienwalde a. O., den 27. _Oktobcr 1894. Königliches Amtögcricbt.
[69853] Aufgebot. _
1. 1) Die vaotbkkenurkunde uber 100 Thlr. theils Darlehn, theils Waarénforderyng nebst 50/0 Zinsen, eingetragen für den „Destiliateur August Hildebrand zu Liegniß in Abthetlunß 111 Nr. 4125 dem Tagcarbeiter Herrmann Doe rtn'g gehörigen Grundstücks Nieder-5 üstern Nr. 18, gebildet aus der Schuldurkunde Vom 12. Juli 1847, dem Eintragungs- vermerk vom 4. August 1847 und dem Hypotheken- bucböauSzuge vom 13. Juli 1847, _
2) die “vaotbekenurkunden uber folgende a_us dem Grundstücke Nr. 10 Groß-Veckern, dem,Krauierei- besitzer Ewald Pobl daselbst gehörig, m Abthei- lung 111 haftende Posten:
&. unter Nr. 1 von 48 Tblrn. an das Sauer- mann'xcbe Depositum (1. 6. 065510an „i_ur. roal. von der T omaß'scben Hypothek (den 2. Marz 1784), _
1). unter Nr. 3: von „20 Thlr. Muttererbtbet! fur den minderjährigen Cbnstiakn GWWbScFobl, eingr- tragcn auf Grund der gerichtlichen uldverschret- bung vom 15. Januar 1830 am 13. Februar 1830,
3) die Hypothekcnurkunde über 25 Thlr. Darlehn
nebt 40/ insen, eingetragen für den Freiherrn Edwin voii ?)?otbkircb-Tracb zu Panthenau in Ab-
ekanntmacbungen.
tbeilunq 111 Nr. 6 des dem Stelxenbefißer Wilelm Geister zu Raischmannsdorf _gebokigen Grundstucks Raiscbmannsdorf Nr. 9, gebildet aus der Schuß)- urkunde vom 20. Januar 1856 und dem Em- tragungsvermerk und HypothekenbachauSzug vom 12. Februar 1856, find abbanden_gekom_men und sollen auf Antrag der GrundstückYet entbumer zrzm Zwecke der Löschung der Posten fur aftlos erklart werden.
Es werden deshalb_ die Ianbxr “der gedackoten Hypothekenurkunden aufgefordert, 1patestens m_i Auf- gebotétermin den 28. Mai 1895. Vormittags 10 Uhr, bei dem untcrzeicbüeten Gerichte, Zimmer Nr. 29, ihre Rechte anzumelden „und die_ Urkunden vorzulegen, widrigenfaÜs die Kraftloserklarung der- selbkn erfolgen wird.
11. Eingrtrage'n [isbem ' 1) Im Grundbucbe des dem GutÖbefiZzer Loms Kunick in Barschdorf gehörigen Grundstucks Nr; 2 Barscbdors' Abtheilung 111 Nr. 4: 250 Tle. ruck- ständi e Kaufgekder, in jahrlichen Termmrxr von 10 T lr. zahlbar, nebst Beitreivungskosxen, x_ur drn AuÖzügler Johann Gottfried Benjamm Kir ner, eingetragen auf Grund dsr Verfügung Vom 10. um 1840 an demselben Tage, „ _ 2) im Grundbuche des dem Hteliendrsitzsr Wil- belm Joppig zu Raischmann§dors gehörigen Grund- stücks Nr. 5 Raischmannsdors Abtheilung 111 Nr. 2: 63 Thlr. 10 Sgr. rückständige Kaunger, welcbe Mitbesitzer Johann Gottlicb Berger seiner Mutter, der Wittwe Berger, Marie Elisabeth, geb. Werner, zu NaischmannSdorf, schuldet. und_vozr denen 50 Thlr. Vom 15. Mai 1854 ab in halbjahrtgezi Ratkn'tmt 40/0 verzinslich smd, eingetragen aut dem btsbrr dem Gottlieb Bkrger gehörigen und den durch den Vertrag Vom 15. Mai 1854 von ihm erworbenen Antheilen an diesem Grundstücke auf Grund jenes Vertrages zufolge Verfügung vom 25. Jaxiuar 1855,
3) im Grundbuchs dés de_tn Steürnbexitzer .Hßrr- mann Hoppe in Schüßkndors geböriqcn Grundstucks Nr. 17 Schü endorf A tbeilung 111 Nr. 3: 49 Thlr. 29 Sgr. 10 Hf. nebst 43 0/0 Zigsen für dZs General- PupiÜrn-Tevofitorium zu Rau11e und drmen lerscher Eckert'sche Mündelmaffe, welche durch. Attest ch Gerichtsamts für Nause Vom 23. Aprri 1846 „dem Karl Gottlob Leopold Eckert zum_ allcimgen Ergen- thum überwiesen und durch de)],en Ze1fion Vom 21. Oktober 1846 auf den Wirtbschafisbcamten Goüfried Strießel in Prinönig gediehen ist, welcher wiederum die Post durch Zesswn vom 8, April 1853 an Auguste Hoffmann, später Verehelichte (Hündarm Hanke, in Hayman, abgetreten hat. Im nge des Erbgangs ist sie sodann auf den Gendarm Karl Friedrich Hanke und desskn Tochter Anna Hulda
anke“ übergegangrn und durck) Zesfion Vom 3. Ja- nuar 1857 an de'n am 30. Mai 1884 Verstorbenen Lebrder Eduard Hoffmann zu Nicolftadt abgkirrten wor en.
Sämmtlicbe Posten sind angeblich getilgt und sollen gelöscht werden.
Auf den Antrag drr Grundstücköeigentbümer werdekn deshalb die unbekannten Berechti ten der bezeichnetr'n Posten, und namentlich die' verc elicbtc Lobngä'rtner Raschke, geb. Berger, unbekannten Aufenthalts, Johann August Berger, in den Jahrs" 1851 bis 1854 nach Stralsund vrrzogen, und die Anna Rofina Johanna Christiane Brrgkr, _später vsrekxelichte Tischler Landmann, welch? Anxang Mai 1853 nacb Warnomboll in Australien ausgewandkrt ist und derkn Aufenthalt unbekannt ist, aufgcfordcrt. ibre Ansprüche und Rechte auf die vorbczsichnctcn Postkn svätestens im Aufgebotstkrmine, den 28. Mai 1895, Vormittags 10 Uhr. be'i dcm unter- zeichnete'n Gerichte, Zimmrr Nr. 29, anzumelden, widrigenfalis sie mit ihren Ansprüchen auf die Postrn wcrden auSgeyckplonkn wcrden.
Liegnitz, den 12. Februar 1895.
Königliches Amtsgericht.
[73764] Aufgebot. Dcr Gutsbefißer Oskar Jämcb zu Groß-Baudiß Hat das Aufgebot des vrrloren gegangensn Zweig- bypotbckenbriéfes vom 3. Oktober 1877 über die auf dem Grundbucbblatts Nr. 5 Groß-Baudiß in Ab- theilung 111 Nr. 5 für die
Hulda,
YFZQ- Gésthtvistcr Jansck) zu Mönchhof,
Meta, eingetragcne T_beilforderun Von 2400 Tbalern zum Zwecke der Löschung der _ ost beantragt. Dsr In- haber der vorstebknd bezeichneten Hypothekenurkunde wird aufgcfordert, feine Rcchte spatestens indem Aufgebotsterminc vor dem nnterzeickpneten Gkrnbte, Zimmer Nr. 29, am 14. Juni_1895, Vorm. 10 Uhr, anzumclden und die _Hypotlxekenurkmxde vorzulegen, widrige'nfails dieselbe sür kraftlos erklart werden wird. _
Liegnitz, den 4. Marz 1895. , Königliches Amtsgericht.
[73739] Aufgebot. ' :
Die Erben des zu Bernau am 16. Januar 1895 verstorbenen Ziegeleibe 13ers Wilhelm Reuter, nam- lich ]) der Kaufmann obann Carl Wilhelm Reuter zu Nixdorf, 2) der Schuhmachermeister Carl Emil Reuter zu Berlin, haben das Aufgebot des über die im Grundbucbe von Bernau Band F1? Blatt Nr. 42 in Abtheilung 111 unter Nr. 1, auf dern Grundstück des Seidenwirkermeisters Julius Dames zu Bernau ein etragene Post von 6000 .“ ebtldeten Zypotbekenbrieiis vom 18. Oktober 1876 eaniragt.
er Inhaber der _Urkunde Wird aufgefordert spätestens in dem auf Dienstag, den 80. Juli 1895, Vormittags 11 Uhr. vor dem unter-
zeichneten Gerichte anberaumten Aufgebotstermine