2) Mehl, auch aus Arrowroot und dergl., mit einem Zoll
von 6 Kron. 50 Oere per 100 kg.
3) Gries, geschulter Reis und Reidmehl mit einem Zoll
von 6 Kron. 50 Oere per 100 kg.
per 1 per 100 kg.
6) Ungemahlenes Getreide anderer Gattungen mit einem
Zoll von Z Kron. 70 Oere per 100 kJ.
ement mit einem Zoll von 60 Oere per 100 kg
7 (einschiieZlick) des Gewichts der Gefäße).
8) Elekrische Glühlampen mit 'einem Zoll von 1 Kron.
50 Oere per 1 ](J.
d' "11 au Ku erdrat und elektrische 9) Anlangend le FTF denf betxefffendeii Positionen des
Leitungen, wurde beschlo Zolltarifs die folgende Fassung zu geben: éMeiaUe).
])) Kupfer und dessen Legierungen MWK?
anderen unedlen MetaUen, wie Messing, Britanniametall 2c. bearbeitet: (413) Draht: _ Vergoldet oder_versilbert gedreht in Leinen oder Isolierung . . _. _. . . .__._. übersponnen ausschließlich mit Seide oder anderen Textrlstoffew . . . _. überzogen ausschließlich mit Gurmm oder Guitaperchamaffe sow1e_ elektrische Leitungskabel in solcherWeise _1soliert mit Bleiumprcffung oderqunarmremng, auch in Verbindung mit anderen Mate- rialien, sowie elektrische Leityngskahel mit Bleiumpreffung oder Eisenarmie: run in anTJerer Weise isoliert sowie andere elektrische Leitungskabel .
Kabrln' ohne (414) (415)
(416) andere Arten . . . . . . . . . Die beantragte Erhebung eines Zolls auf
auf Kartoffelnck;
Speck und S auf
weinefleifck),
den Kammern abgelehnt worden.
T' [' e Wa en estellung für Koblen_und Koks ag 1chan dergRZbr und in Oberschlesten.
An der Ruhr sind am 27. d. M. gestellt 10 906, nicht recht-
zeitiß gestellt keine Wagen.
In Oberschlesien find am 26. d. M. gestellt 4438, nicht recht-
zeitig gefteüt keine Wagen.
Verdingmtgen im Auölaude.
Dänemark.
10. April, 12 Uhr. Siaatsbaanerwaliung (1.
80111011. (301björr156115Zac18 11) Kopenhagen; Ausfuhrung _nes “ chB8dm_g_i_1_nßen 4r):nd 1 1 an Ort und Stelle (wo eniägi _ . nungen zur Ansel) 0661156 011'811111Z6 Z]QJk-S]1U§S oZ 131113011- Lieferung von 3 Dampf- Ort und _Steile, H. Dessau u. Co., NybaVn 20 in Kopenhagen, sowie beim
Waarenbauses auf der Station Nörrebro.
6. April, 12 Uhr. _ 513Zte31'j (A.Küster_ji111.)_ m Odense: keffeln und 3 Dampfmaschinen. Bedingungen an
bei erren _ ,Reéchs-Anzeiger' (in dänixcher Sprache).
Verkehrs-Auftalten.
DreSdcn, 27.März._ (W. T. B.) Schleiz ist seit heute wieder voll aufgenommen.
verkehr zwischen Wiliscbtbal und Grießbach wird mittels Um-
steigens an der Unfallsteüe aufrecht erhalten.
icht vom 28. März r Morgens.
4RU
Stationen. Wind. Wetter.
in 0 Celsius
50C.
Bar. auf0Gr u d Meeressp red. in Millim
Temperatur
bal'b bed. bedsckt wolkenlos Nebel Nebel Schnee Dunst bedeckt
b ' . wolli? halb ed. Regen Regen*) bedeckl?) Nebel oedecki WMW en Regen Neaen wolkigZ) wolkig RLTM“) bal bed. bedeckß) wolkig
wolkig still bedeckt
ZNNW
BlmUet.. e " ;ONO
Aberdeen . . Cbriftiansund ?OSO Kopenhagen . ;_Y Stockholm . _ ZOO Randa . “ t.PeierÖbg. MYM . . . Coerueens- town . . . Cherbourg . [der. . . . vlt . . . . Lamburg . . Swinemünde Neufahrnmffer Memel atis . . . . ünfier. . . Karlßruhe . . Wieöbaden . Miinchen . . Chemins . . Berlin. . . . Wien . . . .
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1 N Re en. 2) Nachmittags Regen und Hagel. ') ZiachtZiegeZ. *) Nachts Regen. 5) Nachts Regen.
Uebersirbt der Witterung.
Ein tiefes barometriscbes Minimum, _oftnordofi- wärts fortschreitend, liegt_ über der_Irischen See und hat seinen Einfluß uber die Britischen Inse_ln und das Nordfeegebiet WYbreitet, am Kang! ste_ife Oftwinde verursa d. * ei schwachen, metfi sud- wefilichen und süd ichen Winden ifi das Wetter 111
480Ungeschälter Reis mit einem Zoll von ZKron. 70 Oere 11 . 5) Mle, auch verkleinert, mit einem Zoll von 5 Kron.
. 100/(,v. Werih
sowie die beantragte FollFlZHLMg LMT o e er
Schuhzeug und auf Papier feinerer Art ist dagegen von
Der Verkehr mit
welcher am Montag unter Leo
Isaak (1440):_ . nnöhruck, originelle Spricbw rterlied_: I. André (1741). Diese
und vier Solo-Stimmxn, denen noch zwei Flöten, zwei Oboen,
Hauptmann.
Anziehungskraft. Der schöne,
anover Solistin Frau Helene Kruger, 5 eustlber,
Kronen ] ](Z 2,50 0,15
und anderen mit klarer hervorgehoben zu werden.
unseren Konzertsalen dur
„ „ 1x"-
, Abends. frei
frei
KZoTizn Im 1 k , _ __ KleJie und langweilt ,
Ihre Königliche H Vorgestern im _ Lustspiels .Der Hypochonder“ be:,
Für das
Mitwirkung zugesagt. Klassiker Haydn,
Auf dem Pro ramm findenden zehnten .
131111656651 115
Zeich-
Der Vorstand i_ind Yusfchuß Knaben bandarb eit hielt am 24.
Versammlung des
namens des Ministeriums_ Herren Ministerial - Direktor
der Wirkliche Gebeime_ Sißungen vom 24. _Marz *Seminars zu Leipzig zu
Der Personen-
wesideutschen Vinnenlande _liegt die Temprratur 2 bis 6 Grad über dem Mittelwertbe, fast uberall isi Regen gefallen, am meisten _ 14 111111 __- zu Wiesbaden. Das barometrii'cbe Minimum durstx, zunächst für das nordwesiltche Deutschland, aui- friscbende Südwestwinde bet Regenwetxer bringen.
Deutsche Seewarte.
Theater-Anzeigen.
Königlmjk §chaukmele. Freitag: Opern- baus. 79. Vorsteüung. Die Ho des Figaro. Komische Over in 4 Akten von _olfgang Amadeus Mozart. Text nach Beaumarcbats, von_ Lorenzo Daponte. Ueberseyung von Knigge-Vulptus. _In Scene geset vom Ober-Regisseur Teßlaff. Dm- gent: Kapc meister 131“. Muck. Anfang 711 Uhr.
Schauspielhaus. 85. Vorfiellunß. Die Welt. in der man sich langweilt; _ von Edouard Pailleron, uberfeßt von Emertch_ von Bukovics. In Scene geseßt Vom Ober-Regisseur Max Grube. Anfang 7? Uhr.
Sonnabend: Opernhaus. 80. Voriiellun Tamt- Zäuser und der Ungerkeieg uf der lÉarxmeg. tische Oper in 3 Akten 1_w_n Richard Wagner. LWF“ Ion EZilf Gra7ebÜh Dirigent: Kapellmeister
'n ar ner. n an r. „ auspielbaus. 86.XUorsieÜunF. _König O_ttokars Glück und Ende. Trauerspie m 5 Aufzugen Von Franz Grillparzer. Anfang 711 Uhr.
DMW!- Ujeater. Freitag, (27. Abonne- MMW'VNÜEÜUUJ): Der EMFW Anfang
7 U r. zSobnnabend: Zum ersten Male: Pastor Brose
von Adolph L'Arronge. Sonntag, 24; Uhr: Weh dem. der lügt! _ 7? Uhr: Pastor Brose.
Berliner Theater. Freitag (29. Abonnements- Vorftellung): Der Hypochonder. Anfang 71 Uh!- ere Senator
S nabend: Der H . Ssnntaa, 2x Uhr: Madame Sans-Géne. _
711 Uhr: Der Herr Senator.
Theater und Musik. Konzertßlts G _ _ s ' 'd-AbddesKoo ' en Langverenx Der dritte Lie er en Zelkner'sTe _
Akademie stattfand, brachte eine ganz besonders ini wabl von Cborliedern. Den Anfang machten ein ick) m dich lassen" „Aller _ & AFTrldieder __ sowie ' . 84 „* i ie zu ngen“ _ _ R' «"man“ 0!) m als Begleitung eigentbümlicberwetse zwei Klarinetten,_ Zwei Fa otts und zwei Hörner hinzugefügt waren), W Taubert's beste lebt wobl“, vorchalleZiÉbeeritxrlmg vo Ignaz ' ' , om on ionen n _ stimmig) demEßEJIaubert und Mendelssohn anschlossen, fe elten die
's wundervolles Osterlied (fünf-
5 t, t 1) dem mehrere Lieder von Löwe, Weber, RWWA erba sang r timme und seelenvoller Außdrucksweise. Die
umsichtige Leitung des Dirigenten verdient noch besonders lobend
eroli ("1 1 e ofpianist Georg Liebling._der in Der H zg_ch f (!"-'H) LZ.“ UIZfflick)?" künstlerischen Letsiungen be eits wo [bekannt ist, ga am ienstag im _ _ Arkademix) seinen zweiten Klavier-Abend. Er eroffnete denjelben mit Beethoven's 1)-111011-Sonate,_ op. 31, wxlcber sich Schumann_'s Phantasie in 041111", 013- 17, Cbopm's Scherzom 1141101], Nocturnem 15-651“ und Polonaise in 145-6111" ansch_lossen_. tragungen und die vierte Rbczvsokig von Lis_zt bildeten den Schluß des In dem Vortrag sammtlicher Piscen ließ der Konzertgeber nicht nur eine glänzende technisxbe Fertigteir und verstandnißvolie Auf- fassung erkennen, sondern bewahrte a_uch eine _lobenSwertbe Ausdaiier, indem er die zum tbeil sehr schwierigen Klavierstzicke ohne erhebliche Pausen ausführte. Reicher Beifall folgte aUen feinen Vortragen.
("m Köni lichen Opernhause wird _morgen Mozart's Oper .DieQHocbzeit dges Figaro" mit den Damen Pterson, Dietrich, Herzog, Kopka, Krainz, den Herrcn Bulß. _Krolop, unter Kapellmeister ])r. Muck's Leitung gegrhen. Königlichen Schausxielbrzuie ersten Mal wiederholt das Lustspiel .Die Welt. _ yon Ed. Pailleron, _übrrseßt von Bukovics, kannten Besszung YScene.ft_Yauk§mS zanne
- a er in ien a 1 a u .
VOM Tbe oJeit die Prinzeifin Friedrich Leopold wvhnie Berliner Theater der Vorstellung des Moser'ychen
Konzert der Sängerin Fräulein _Marie Madeleine Rumbold aus Wien, Yläzes axn 1. YprilechSlaÉl _?Zxcxfstsein
t, t der 'un e io invir uo e err i (16 er u_1o eme statifinde ha 1 g Die Konzertgeberin wird a_ußer Gefangen der Schubert, Scb_uu_iann eine portionen Von Brahms, von Ftelitz,
. l b , Ma Lippold u. a. zu Gehör bringen. P zu Eu en urg x des morgen im K_onzertbaufe statt-
agner-Abends“_steben: ,Kaiser;Marscb-', Vor- _ spiel zu dem Mufikdrama -Di€ MAMMUT V0" Nnrnberz“, GSM gestern 304, beute 355 und siarkxs Steigen gemeldet.__ _ _ des Königs aus .Lobengrin', „Siegfried-Idvll', „Em Albumblatt“, meldet den Wasserstand des Mains mrt 439 und kundigt weiteres Introduktion des 2. Y_kts und_Chor der F ,Träume“ (aus dm funf (Hedicbxen), ,Göiterdämmerung' und .Walkure
Maunigfaltiges. des Deutschen Vereins für d. M. im Abgeordnetenhause unter
dem Vorsiy des Abg. von Schenckendorff Sißqngen ab. _ Am Vor- ' ' Mit lieder an einer zahlreich besnchtxn abend nahmen die erésZZbetrekkiiiYTUHaUPJvereins für Knabenbandarbeit m
der Aula des DorotheenstädtischenRealgymnafiums theil, welcher er 981 ])r.
-. ' s-Rat Brandi sowie seitens des Krie s-Ministeriums Ober Regierung b Kriegskatb Haarseim beiwo nten. Wurd? über die Außgestaltung _des Lehrer- einer Zentralanstalt für Ausbildung von
Gefälligkeit. Königslientuaut. _ Eine Partie Piquet.
lientuaut. _ Eine Pa e Piquet. _
Lust piel in 3 Aufzügen -
( uud'dGhekoutrakt. (161 &
ULrern im Hand- Le
innig in der Sing- ante Aus- Ma rigal von die und das nfang ist schwer" von von
(für vier Cbor- ver unden sein.
tes ,I rMatten
Brüll, Löwe, Moritz
Franz
Saal der Sing-
Drei Klavierüber-
Thorn,
Lieban, Stammer, Krasa
gebt morgen, zum in der man fich in der :be- Bertba Hausner vom Deutschen
überschwemmt.
Rerhe neuerer Kom- Ed. Seuffert, Ant. Rückauf, aufgehört.
riedensboten aus .Rienzi',
Stei en an. Stucke aus den Mufikdramen g
B u d apest , stark
einem Theil
fili en 2c. Angelegenheiten_ die ck Kügler und Geheimer
In den
Dessing-Theajer. Freitag: Gastspiel von Fr.
se. Marcel. _ Marieusommer. _ Jm orzimmer Sr. Excelleuz. _ Eine kleine Anfang 7? Ubr.
Sonnabend: Gastspiel von Fr.
Sonntag: Gastspiel von r.Haase. Der Königs-
Fmdruh - Wilhelmßädnfthes Theajer. Cbauffeéftraße 25/26.
reitag: Der Obersteiger. Operette in 3 kten von L. Held und M. West. _Musik von Carl Zeller. Re ie: Herr Fredy. Dirigent: Herr Kapellmeister Ba reich. Ermaßigte Preise der Pläße. Anfang 7z Uhr.
Sonnabend: Der Obersteiger.
Neues Theater. Schiffbcw erdamm 51/5. reitag: Das liebe Geld. Schauspiel in
4 kten von Elsa von Schabelskt. _Anfang 711 Uhr.
Soimabend: Ferréol. Sittenbild in 4 Akten
von Victorien Sardou.
Sonntag Nachmittags 3 Uhr: Liebe von Heut.
_ Abends 71 Uhr: "Ferréol.
Wm-Thmer. Blumenstraße Nr. 9. Direktion: Sigmund Laufenburg. Freitag: _Fer- G F d ]“ pJWFutsch PHY in 3 Akten von eorges ey eau, n er arbeitung von Benno Jacobson“. Anfang 7k_ übt. SoMbend und folgende Tage: Fernand .! Che- konte
Theaterlnter dtnkmdeu. Behrenfir- 55/57. Direktion: Iulia; F sche. _ Jteitag: Raon. _ Grand Ballabtle. nfang U br.
Donnerstag, 4. April: Zum ersten Male: Rund um Wien. Gr es Ausstattunßsballet m 9 Bildern von Gans und illner. Musi von Beyer. Ver- stärktes Corps de Ballet.
Zentral-Theater. W Jakobstraße Nr 30.
Direkti : Ri Schul . _ Emil Thomas a. G. FreitTUg: IME. M?xle: Unsere Rentiers.
ebens auf der Erde“ sprechen. _ Naturwissenscbaft werden _zu diesexn Vortrag cmFladen. Der Ein- trittspreis brträat für Nichtmitglieder 30 „_z_. __
Beitritt zu der Gesellschaft find an den Scbrtftfubrer Dr. L. Staby, ZW., Dessauerstraße 23, zu richten.
Das Programm der Humboldt : Akademie _für das am 17. April beginnende FrühjabrS-Quarta1 isi syeben erschienen. Das- selbe enthält (einschließlich Nacht_rag) die ausfuhrltcben Anzetaen von 31 Vortragßcyklen und Unterncbtskursen aus_ fast allen Wissens- gebieten, welche an den Wocbenabenden (theilweise aui? Nachmittagen) im Dorotheenstädiischen Realgymnasium von bewa für Herren und Damen gehalten werden. _ unentgéltlich in einer Anzahl bekannter Buchbandlungmi, im .Jnva- lidendank' und in den Bureaux: Zentral-Bucbbandluna (Zentral- hotel, Laden 14) und Buchhandlung Haase u. Mues (Potsdamer- straße 116 a) zu haben.
Ueber Hochwasser und dadurch verursachte Ueberscbwemmungen sind heute folgeZLe weitere Meldungen eingegangen:
Wasserstand von 3,50m Engan ein; der Ober-Präfident, Staats- Minister Dr. von Goßler begab ficß fichti ung. Das Wasser steigt.
Köln , 28. März. ?_e Steigen des Oberrheins er teß Aufforderung, die auf der _ _ _ _ fernen. Hier steigt der Rhein stundltch 2x 0111; der _ heute früh 8 Uhr 6,17 111, gestern Abend _7 Uhr 5,77 111. Die Schiffsbrücke ist für Fuhrrverk gesperrt; die Nebeiiftuffe sind noch weiter im Steigen beariffen. d hKoble__r_1z,_;Z_8.dM_arz._ ___ _ ___
er iei e 6 el an ow e :e ungun gen rhein [iiid (eiiien Nebenflüsixn ein Uebertreten der Mosel und des Rheins erwarten lassen.
f szrÜZr52885 März" est Ab 5 340 rü r , gegen (; ern en , 111. _ _ gestern Nachmittag ununterbrochen fiel, hat heute Vormrttag bier
Mainz, 27. März. _ ist über die Ufer getreten und noch im Steigen. Aus Kehl wurde
f Peri)“ Lit" März“ 40 f 60 st" c ein weiteres 2c. au a en un en von an (3111 ge reg n' _ wird erwartet. Eine augenblicklicZe Gefabr, besteht nicht.
Donan-Auen sind zum rößten T
fluß gestiegen tbei e überschwemmt.
Agram die Save bedeutend gestiegen; in der Unterstadt
Meter boch in de_n W_obnl)ausern. Save sind nur die Dacher fichtbgr. _ In Kisjenoe stieg der Körösrluß bedenklich.
' keitsimtettübt, über die Schaffung vonNormaj.
rplänen, über die ildun von Vertrauensmännern r (“"Der-ts landundübereinmmYeip FQDN“: tral-BildungSanstalt des Vere ns“ Bes _ ; eubau', der vom Magistrat aussefübrt wird,_ vorne egte Koftmansehlgg in öbe von etwa 69000 .,“ wurde genehmigt. _ geSordnung für die am 5. und 6. _m in Weimar flatt- findende Hauptversammlung mit Zuitmmung des anwesenden eueren OlieriVFrgeträjileistÉrbs- ' 'scb Ausstellung w rd mit der Verf [ " e . ne urmgi e amm un fes? ck Endlich wurden _die .Etats für die Lehrerbildungs? anstalt mit 11 826 .“ und "r den Deutschen Verein mit 22000 „is.
in Einnahme und AuGgabe estgeftellt.
Mor en Abend 8 Uhr*"nßdet im Bür ersaal des Natbbauses der erstegVort-rag der Deutschen Gese l_scbaft für volks- E __ Ab ds 'ts'cb _, d tbümlicbe NFt urßunde: Zaiß. DÄr_Gebetu;_e YSYYWUQS-Razxé ' ' bis um n e'des Ul km 1 eigen er ro“e or ])1. oer er wir u er . nang un e mgungen zahlretck'erfck'lenene" IMM “agendlich frische Stimmenklana des ZP M
it ts mit keins atterter Vortragk-weise vereinigt._ Die Chors war 8 ck welcbe wegen plöylicber Heiserkeit
i 6 den * au *JFZßrngxefa * Her fü! dUm
weiteren wurde
Geheimen Regierun s-Ratbs [)|-Weimar
Alle Freunde der Natur und der
nmeldungen zum
rten Dozenten Das neue Programm ist
März. Heute Mittag 2 Uhr trat bei einem
sofort an die Weichsel zur Be-
der Meldungen von dem Weiteren das hiesige Hafenkomwiffariat die Werft lagernden Güter schleunigst zu ent. Pegelstand war
Infol
Der Hafenkommi ar macht bekannt. “daß *acbrickßen vom Obcr-
Cin Theil der NH e inwerft ist bereits
Der Wasserstand der Mosel war beute Der Regen, der seit
Die Rbeinbö'be beirägt 370; das Wasser Offenbach
Der Wafferstand der Donau ist seit esiern teiaen Die eil überfiuthet. 27. ärz. In Deda ist der MSN- und bat die tiefer gelegenen _Otadi- Die Gefahr ist groß. Ebenso ist in ' den Vororten und in steht das Wasser über _ einen Von den Ortschaften jenseits der Der Schaden ist unberechenbar.
(Fortseßung des Nichtamtlichen in der Ersten und Zweiten
Beilage.)
Mufik von Julius Einödsbofer. In Scene eseyt vom Direktor Richard Schulß_. Anfang 711 Ußr. Sonnabend: Unsere Reimers.
Adolpl; Ernß-Theater. Freitag: Madame Su ette. VaudeviUe-Posse in 3 Akten yon Ordonneau- Mu ck von Edmond Audran. (Noviiat) In Scene" gesZt von Adolvb Ernst. Anfang 7x Uhr. onnabend: Dieselbe Vorstellung.
Konzerte.
ck ert- aus. Freitag: UM LQ. Wagner-Abeud.
.-
Familien-Nachrichten.
Verlobt: Frl. Adelbaid Oberlaender mit Hrn- Stadtrats) Hans Broßmann (Gera). _
Verehelicht: Yr- Amtsrichtex Otta Iacob mit
Frl. Gertrud teffen (Neumtttelwalde). _ ___;- 1
Karl Rehder-
egierungs-Affessor Martin Roedenbeck _mit
Rö Ma debur ). _ Hr. Rittmeis Sk
TOY. ZZLLY) (I)achi mizt Frl. Therese Wesel- 1 de er .
GYFIrén: EingSobn: Hrn. Professor Dr. Cd- Zarncke (Leipzig). _ Lyn. Pastor 1)r. Braasch (NiedernddoZJeblen). (“W i_ne _Tochter Hrn. von
- at an .
G:? oHrFen: Jr?" mtSratl) ??uliusNal-e (Balleni ftedt). _ Hr. Lieutenant Friedri Rost?
Dar-es-Salüm). _ - Größbritanmscher Genera
onsul Sir Arthur_ de „I)erZr-yweUZZeriotxZ-
_ Verw. r. a mann oe me , :
Reschke Bzexüin? é HnAmthericbts- atb Bern-
bard Ley e (Kolberg). _-
Verantwortlicher Redakteur: Siemenroth
in Berlin. Verlag der Expedition (Scholz) in Berlin-
der R d Buchdruckerei und Verlag]- Dru'Aclknstalt, F&MZX, Wilhelmstraße Nr- 32-
, Achx-Beilagen
Deutschland trübe, vielfack) regnerisch _und, außer in den östlichen Grenzgebmen, warmer; tm
G e e mit Gesang und Tanz in 4 Akten “;ck WYYW Mannftädt und Julius Freund.
(einschließlich Börsen-Veilage).
* und zwei auf den Abg. Ahlwardt lautend.
zum Deutschen Reichs-Anz
MW-
Deutscher Reithstag. 70. Sißung vom Mittwoch, 27. März.
Auf der Tageßordnung steht die Präsidentenwahl.
Ueber den Be mn der Sißun _ist gestern berichtet worden.
Bei der Wah zum Ersten _ tze-Präsidenten werden 286 Zettel, darunter _103 unbeschrrcbene, abgegeben. 181 lauten auf den MY; Schmidt-Elberfeld (fr. VolkSp) je einer auf die Abgg. lnger und_])r. Schoenlank. *
_Der Abg. Schmidt - Elberfeld ist somit gewählt. Er erklart, _daß er die Wahl dankend annimmt. .
Bet der _-Wahl des Zweiten Vize : Präsidenten werden 281 Stimmen abgegeben, und war 100 unbeschriebene Zettel, 176 a_uf den Ab . Spahn (Z
bgg. ])r. Freiherr von eereman, 1)1*. Schoen auf und Wurm _ _ Der hiernach gewahlte Abg. Spahn nimmt die Wahl dankend an.
Ks nÖmwt dasHWort der
g. ra v_on _ ompe ck (Zentr.): Nach den eben voll 0 enen Wahlen möchte 1ch ems konstatieren: Nachdem verschiedene Pöcrrzteien des uses, welcbe nach altem, langjährigem parlamentarischem Ge- bra_u bet der Besetzung _der Stellen des Ersten und Zweiten Vi e- Frafidenren zu beriickfichttgen gewesen wären, auf Anfrage erkl rt
erben, eme Stelle im neuen Präsidium nichb zu beanspruchen, sind wir _veranlaßt worden, von dem bisherigen parlamentariscbem Gebrauch in diesem Falle abzuweichen.
Das Haus geht nunxnehr zum folgenden Gegenstand der Tagesordnung: der dritten Berathung des Geseh- entwurfs _wegen Vornahme einer Berufs: und Gewerbezahlung, über.
Der Geseßxntwurf, betreffend die Vornahme einer Berufs- und Gewerbezahlang im Jahre 1895, wird in dritter Ve- rathung ohne Debatte genehmigt.
Das Haus_ eht sodann zu Wahlprüfungen über.
_ Die Wa_hli_3ru ungskommission hat beantragt, die Wahl des Abg. Will (1. Kyslm) für gültig zu erklären.
Abg. Rickert (fr. Vg.) beantragt die Zurückverrveisung an die Wablprufun skomm1sfion, da bei der Wahl verschiedene Verstöße gegen das_ ablgesey und das Wablreglement Vorgekommen seien, welche het strengerer Auffassung die Kassierung der Wahl wegrn Wablbeemfluffung nötbi machten.
?llßg. Lenzmann (Zr. Volksp.) beantragt, die Wahl für ungültig zu er aren.
__Der Antrag «Rickert wird abgelehnt, der Antrag der Wahl- prmungskommtsfion angenommen.
Die_ Wahlen der Abgg. Graf von Schwerin-Löwiß (1. Steiim), Volk,; (5. Trier), Iorns (11. Hannoder), Graf yon Holstein (9. Schleswtg-Holsiein), Dresker (1. Arnsberg), Freiherr von Manteuffel (10. Frankfurt), Freibcrr Saurma von der Jeltscb (4. Breslau), Meyer-Danzig (2. Danzig), Haake (4. Frankfurt), Deuringer (1. Schwaben und Neuburg), Freiherr von L_angen (1. Stralmnd) werde'n für gültig erklärt.
Die Beschl_uß_faffuna über die Wahlen der Abgg. Von Kleist- Reßow (4. KoSlm), Colbus (12. E11aß-Lotbringen), Wiesicke (8_. Potsdam), von Kardorff (3. Breslau), Hüpeden (2. Cassel) wird ansgeseyt und die A.1siel1ung weiterer Erhebungen beschlossen.
Die Wablprüfungßkommisfion beantragt, die Wahl des Abg. von Gerlach (3. Köslin) für ungültig zu erklären.
?_lbg. Freiherr Von Hammerstein (dkons) beantragt die Zurück- verwrisung an die Wahlprüfungskommisfion.
Der Antrag Hammerstein wird abgelehnt und der Antrag der Wahlprüfungskommisfion angenommen.
Schluß 51/2 Uhr.
Preußischer Landtag. H e r r e n h a U 13. 6. Sißung vom Mittwoch, 27 . März.
Ueber den Be inn der Sißung ist gestern berichtet worden. Betreffs der ctition eines Vr. Stolp in Charlottenburg um Erlaß geseßlicherBestimmungen zum Rechtsfchnß der Banyandwerkrr bei Bauten beantragt dic_Kommisfion für ZustJangelegenheiten, zur T ages ordnun, chrzu, ehen. _Lbeimer Justiz-Ratl) 1)1'. Dernburg: or drei uhren hat uns eme_ak)nlic?e Petition beschäftigt und_ gegen den Kommi1fi0ns- antrag rst die klbe der Rrgirrun zur Bsrücksichtigung übrrwiesen worden. Ich hoffe, daß dies an bcute dcr Fal] skin wird. Wir diirfrn die in der That bestehende Außbkutung drr Bauhandwerker nicht ignorieren. Der Schematismus unserrr Gesetzgebung, drr das Vertraue'n zur Justiz im Volke schmälert, darf birr nicht zum Durch- hrucb _kommen. Das deutsche Bürgerliche Gescßbucb liegt noch in Weitxr Ferne; ich würde 86 für ein Unglück [[altsn, wZnn dicses Geseßbuck), Welches das deutsche Volk_ fesiiahren wurde, in dieskn Zeiten wirtbschaftlicher Drpreyfion zur §Zinnal)me gelangte. Ueber jeden einzelnen Paragraphen des Geseyes konnen Prozesse entstehen. 1000 MiUionen würde es dem_deutschcn Vrlke ko1t€n imd zabireiche Gemeinschädcn herbeiführen. Eine Unrsr- sUlkZung des Konkubinats, eine Umänderung dsr deutschen _Ebe in_ eine b? auf Probe, eine Schwächung der väterlichen Gewalt ist in diesem Geseßbuck) enthalten. Ich komme hierauf zurück, jedenfalls können wir die Bauhandwerker nicht mit dem Bürgerlichen Geie buch trösten. „Ick bennirage, die Petition der Regierung zur Beru iichtrgung zu uberWEtsen.
Justiz-Minister S ch 6 n st ed 1:
Meine Herren! Ich bin auf dc'n Gegenstand der Tagesordnung, der gegenwärtig Sie beschäftigt, nicht Vorbereitrt gervcsen, da die Ver- handlungen in der Kommission ohne Zuzichung eines Vertreters des Justkz=Ministeriums stattgefunden haben. Die Bkmerkung des Herrn Gebeimen Raths 1)1*. Dernburg giebt mir aber doch Anlaß, einige “Ügemeinr Bemerkungen zu mach€n und insbrsondere der Meinung knkgegenzutretcn, die vielleicht entstehen könnte, wenngleich fie durch die [L_Lten Wotlk des Herrn Vorredners abgeschwächt worden ist: daß nämlich dé JustizVLrwaltung dieser Frage gleichgültig oder unthätig gegenüber- stande. Das istkeineswegs derFaU. Es wird im Justiz-Minisierium vollauf anerkannt, daß die Entwicklung der Bauspekulation in den großen Städten eine Gestalt gewonnen hat, die die Intrresien der Bachmdwrrker im höchsten Maße gefährdet und es höchst wünsch€ns- Werth erscheinen läßt, Mittel zu finden, einen größeren Schutz der „Bauhandwerker herbeizuführen. Mein Herr Amtsvorgänner Hat im Hause der Abgeordneten, als eine ähnliche Petition zur Y_kkbandlung kam, die Erklärung abgegeben, daß er in die Er- WagUng UUd Prüfung der Frage eintreten wolle, ob noch vor dem
entr.), 'e einer auf die'
E r | e B e i l a g e _ riger und Königlich Preußischen Staats-Anzeiger.
Berlin, Donnerstag, den 28. März
Zustandekommen des Deutschen Bürgerlichen Geseybucbs etiva die vrcußische Landesaeseßgebung eine Regelung der Frage in die Hand nehmen könne. Er hat dieses Versprechen insoweit vonommen ein- gelöst, als im Justiz-Ministerium verschiedene Mitglieder sich mit der AUSarbeitung von Entwürfen zur befriedigenden Regelung der Frage beschäftigt haben. Es find, wenn ich nicht irre, sechs verschiedene Entwürfe ausgearbeitet; aber je näber man an die Frage herantritt, desto größer erscheinen die Schwierigkeiten, zu einer gerechten und aüseitig befriedigenden Lösung der Frage zu kommen. Es handelt sich hier um die Kollision von Interessen der Hypothekar- gläubiger, des Realkredits, auf der einen Seite, und der Bauunter- nehmer und der Bauhandwerker auf der andern Seite. Ick Persönlich halte es für einen der größten Fortschritte der preußischen Gefess- gebung, daß fie mit dem römisch-rechtlichen System der stiÜscbweigenden und privilegierten Pfandrechte gebrochen und den Realkredit auf die feste und klare, überall durchsichtige Grundlage gestellt hat, (Bravo !) und es fragt sich nur, wieweit man geben darf, ohne an diesen Grundlagen zu rütteln, um diese wider- streitenden Interessen mit einander in Einklang zu bringen. Das ist die Aufgabe, die der Geseßgebung gestellt ist. Sie haben aus dem Vortrage des Herrn Referenten gehört, daß in den Entrvurf des Bürgerlichen Gesetzbuchs, über dessen Werth oder Unwertl) ich mich hier nicht auslassen will, eine Bestimmung Aufnahme gefunden hat, die bestimmt ist, den Interessen der Bauhandwerker entgegenzukommen. Sie genügt aber den Bauhandwerkern nicht und wird ihnen nicht das gewähren, was sie fordern zu können glauben. Herr 131: Dernburg hat auf einen Vorschlag des Herrn Geheimen Raths Bähr hingewiesen und diesen als annrbmbar bezeichnet. Niemand kann größere Hoch- achtung Vor der Bedeutung dieses Mannes als Iurisisn und Gesey- gebers haben als ich. Aber der Vorschlag, den Herr Bähr gemacht hat _ ich kann ihn mit zivei Worten skizzieren _ er schloß fich an eine Bestimmung des französischen Rechts an, nämlich die, daß den Vaubandwerkern eine Vorrrcht eingeräumt werden solle auf den Mehr- werth, den durch ihre Leistung das Grundstück" gewonnen hat. Diese Bestimmung besteht in Frankreick) und der Rheinprovinz seit Anfang diesrs Jahrhunderts. Sie hat sich aber nicht bewährt, sodaß absokut kein Gebrauch dadon gemacht wordrn ist. Das liegt daran, das; die Praxis fich über diese Bestimmungen hinwegseyt, daß die Praxis mit sachlichen Schwierigkeiten zu kämpfen hat, die in der Stellung der Bauunternekymer und Bauhandwerker liegen, bei denen der Bauunter- nehmer ganz gewiß eine stärkere Position hat als der Bauhandwerker und wohl in der Lage ist, den Baubundwerker zu nöthigen, auf den Gebrauch derartiger, zum Rayen der Bauhandwerker erlassenen Be- stimmungen zu verzichten.
Nun, meine Herren, ich kann und mag hier nicht in die Schwierig- keiten der Frage im einzelnen eingehen; es wäre im Rabmrn dss Gegenstandes dcr TageSordnung unmöglich, fie spezielT zu prüfen und würde auch eine viel eingehendere Vorbereitung Erfordern. Ich möchte nur in Bezug auf die grschäfilicbe Behandlung der Sache das Eine hinzufügen, daß im Augrnblick eine im Reichsamt des Innern eingeseßte Kommission fick) wiedrrum damit beschäftigt, Wrge zur Regulierung dieser Frage zu suchrn. Die Kommission ist in der [Wien Woche zusammengetrrtrn unter Hinzuziehung von Vertretrrn aus verschiedenen Ressorts; wahr- scheinlich wird es nothwendig sein, noch weitere Gutachten aus der Praxis einzuholen; und ich glaube, daß die Absicht besteht, noch weiterrs Material zu beschaffen, um Unterlagen für ein solch€s Gossß zu gewinnen. Diese könnr'n auf Der- schiedenen Gäbieien gesucht werden; fie brauchen nicht alle auf dem Gebist des bürgerlichrn Rechts zu liegen; es kann vielieicht auch auf dem Gebiet der Baupolizri, auf drm Gebist der Gewerbegeseßgrbung eine gewisse Abhilfe gefundrn wrrden; vieklcicht, “sage ich. Ob es möglich sein wird _ brjahen kann ich die Frage nicht, ich überfehe fie selbst noch nicht. Nur das Eine möchte ich also für die geschäftliche Erledigung der Sache hinzufügen: mag der Beschluß des Herrén- hauses ausfallen wie Er will, mögen Sie die einfache Tagesordnung odrr die Urbsrrveisung drr Petition zur Berücksichtigung beschließsn _ die Frage wird nicht ruhcn Weder bei der preußischen Regierung, noch bei der ReicthEgicrung, sondern es wird vielmehr mit allen Kräften dahin gcstrrbt nwrden, ein Mittel zu finden, das _ soweit thunlich _ die Interessen drr BauHandwerker zu schüßen geeignst wäre. (Bravo!)
Frriberr von Manteuffel: Nack) drm beutigx'n Vorposten- gefkcht wird Wohl der Gebrime Iustiz-Ratk) Dernburg bsi dem Justiz- Etat eine gründliche Erörterung über das neue Bürgerliche Gesrtzbuck)
Herbeiführen. Ich beschränke mich heute darauf, zu erklären, daß ich dann nicht verfehlen werde, daswlbe in Schutz zu nsbmcn.
Graf von_ Klinckowström schlisßt sich dem Anfrage des Gehermen Iusiiz-Raths Dernburg auf Usbrrweisung der stition zur Berücksichtigung an, Das Herrenhaus könne nicht die 5 etition einfach durch Uebergang zur Tageöordnung crlédigen; das würde ihm sehr verdacht wrrden.
O_ber-Bürgernieistrr Struckmann bittet, die Petition nur als MZterial der Re_gterung zu überweisen. Wenn sich in einigen großsn Stadien Uebelstande zeigen, so möge man Aanabmegeseiz-z machen, absr nicht das ganze Land unter _eine gewisse Knechtschaft eines Gc- srizes bringen. Durck) einen voÜstandigen Vorzug der Baubandwerker Vor den Hypothsken würde fich das Kapital von den lestercn zurück- ziehen und der ländliche Krrdii vielfach erschüttert werden.
Graf Von der Schulenburg-Beetzendorff unterstützt drn Antrag des GéHeimen Iustiz-Raths Dernburg.
Oßer-Bürgermeister Bender wünscht Ueberwäsung drr Petition an die Regierung als Material.
Die Peittion wird der Regierung zur Berücksichti- g 11 UF) überwresen. _
_ er Geseßentwurf i_n Betreff der Vertretung der Kreis- und _ProviYial-Synodalverbände in ver- mogensrechtl1ch_en _ngelegenheiten wird nach dem Vorthlage der Zuxti kommrffion, welchen Graf v o n Neven tlo u bcgrundet, unveran ert_ angenommen.
_ (_Hs folgt der mundliche Bericht der Eisenbahnkom: missidn iiber die Petitionen des Vorstandes des Breslauer landwxrthschafilrchen Vereins sowie anderer landwirthschaft:
1Z95.
Bezirken Veriin, Breslau u_nd Bromberg eltenden niedri en Frachtsäße fur lebendes Vieh auf das esammtgebiet er prcußischen Staatseisenbahncn aUSJedchnt und die generelle Einführung der Staffeltarife in Erwägung ezogen werde.
_ Berichterstatter Graf von F rankenberg: ie Kommission hat einstimmig den Beschuß gefaßt, die Petitionen der Königlichen Staats- regierung zur Erwagung zu überiveisen. Das Abéeordnetenbaus hat über diese Petitionen eingehend Verbandelt und is zu demselben Beschlusse gelangt. Auch im StaatSrath haben die Wünsche der Petenten einen Vertreter gefunden; es ist annähernd derselbe Antrag gestellt und _nach eingehender Debatte ziemlich einstimmig angenommen worden. Die Petenten Verlangen die generelie Einführun der Staffel- tarife. Diese waren bereits zum theil in Preußen eingefüßrt und zwar vom Osten nach dem Westen. Sie haben nicht nur die Getreideprei e de_s Ostens verbessert, sondern auch den .StaatSLisenbahnen wesentli e _Etnnabmen verschafft. Sie sind zum lebhaften Bedauern des Ostens, insbesytrdere der_ Provinz _Sckolesien, die von der Aufhebung des Identrtatßnachweises gar keinen Vortheil bat, aufgehoben worden. Ich mochte arif die Erklarung hinweisen, Welche am 28. Juni 1893 die StaJtSregiernng durch den Mund des Ministers der öffentlichen Arbxttxn abgßgebkn hat. Darin heißt es: „Die Ermäßigung der Tartfsgize unt wachs_ender Entfernung beruht auf kiner wirth- schaftltcy und finanziell richtigen Grundlage. Der Staffeltarif eignet sie?) insbesondere für landwirthscbaftliche Produkte, denn er ist em _wrrksamrr _ Außgleicb zwischen Mangel und Urberfluß.“ De'r [etzrge Tarifzustand zeigt eine heillose Ver- w_irr_un9._ 1880 wurde uns eine Tarifreform Versprochen, bis [Yk ts_i fie zwei; nicht zur Durchfübrun gelangt. Von New-York nach 5 erlm Wird die Tonne Getreide Für 9 „M vrrfrachtet, von Breslau_ kostet _die Fracht nacb Bkrlin auf dem Schienenrvege 165 «56 Von Cbtcggo wird_das_Getreide nacb New-York für 8 5-4 die Tonne ver- frachtet, (odaß alis dia Fracht von Chicago nach Brrlin nicht viel mehr kostxt, als VonBri-slan nach Bkrlin. Diese Zahlen sprech€n für sich und zeigen, Wohrr da? Elsnd der Landwirthschaft kommt. In der ver- Jangenen Woche sagte mrr mBreslau einMajoratsbefiZer, daß der Gerste-
and€[_ sth Aufhebung der Staffeltarife gewiffsrmaßen iodt sei. Er habe viele Hundert Zentner Gerste lagkrn, sein Abnehmer wolle nicht heran und habe ihm fur den Dopvel-Zentner 12 „1- akso einen anz unmogltchen Preis grboten. Die WagenladungsfraÖt nach raniiurt
a. M. hat vor Ani_h€bung_ der Staffestarife 218 «i(- grkotrt, ert kostet fie 341 .“ Fur Dursburg find die entsprechenden Zahlen 334 und 373 „x(. Dns Grirride, das man aus Posen nach dem Rhein bringrn wiki, wird die Oder und Elbs heruntergefahafft, kommt auf de_ém Seewege nach Rotterdam, Amsterdam und dann erst den Rhein Hinaus. Das sind doch Zustände, die in einem geordneten Staaiswesen unm_ogltch sein sollten. Dsr Hauptgrund für die Ver- stantlrciyunÉck dsr Eisenbahnen war drr, dic wirthschaftlichen Differential- tarife der ridaihaknikn zr! beseitigcén. Bis jest istdas nicht geschehen. Eine drr kunstlnzhstrn Einrichtungen ist der Tarifkilometrr. Wenn der Minister erqurt Hat, er könne nur langÉm vorgehen, so wünsche 1ch, daß man endlich aus dem Stadium der rwägungrn herauskomme und etwaß energischer Vorgrhe. .Mitgroßer Frrude und Dankbarkeit ist es begrußt wordrn, al§ de_r Ministrr Wr Vierzehn Tagen durch einrn Federzug befahl, daß fur die Landwirtbscbaft die Dungstoffe billiger yer- irachtet Werdensoürn. Ich bitte? ihn, auf diesem Wegsfortzuscbreiten. Der (WaffkrtransYorY der s§11_]872 sich “erheblich vrrbiÜigt hat, ist der Hauptweg fur 1718 auskandisrhe Einfuhr und Von zweifelhaftem Werthe fiir uns; Die Petrntcn wunschrn außerdem, daß die in den Direk- tionslsezirkew Brrlm, Brrslau und Bromberg geltendcn nirdrigen
rachtsaize fur [rbendes Viel) auf das Grfammtgebiet der preußischen
taatsEisenbghnén_audgsdehnt werden. Der Minister für Landwirth- schaft _hat 114 _srmrr großrn Programmrede darauf hingewiesen, daß die LandwrrtHeerdr Vieh haltkn foÜten. Das hat keinen
Zweck, wenn man nichr das Vic!) biÜig an die Orte bringen kann, wo S_s nöthtg ist. Im Jahre 1893 wäre es einr große Erleichtrrung fur die Gegsnden g€wesen, in denen das Viel) nicht er- ngbrt WLkdi'kl konnte, wenn fie es billig dorthin hätten bringen konnen, wo drr FUttsrmangel nicbt fühlbar war. Der Berlinrr Viel)- markt h_at es vrrstandkn, biÜi € Frachtfätzc bis dahin zu erlangen, aber nicht writ-Zr! Cr _ at es zu Verhindern Verstanden, daß disse 1311119511 Frachtsaße weitsrbin ausgedchnt würden. Der hrute tm Adgrordncienöauss zur Berathung strbrnde Antrag, _ brtreffcnd die wiederholten Sperrungen dcs Ber- liner _Vtsb- _Und ScHlachibofs, zeigt, daß die Zentralisierung drs Viehmarkis in Berlin eme Schädigung für das ganze Land ist. Als die vorlirgendr Petiiwn im Abgeordnetrnhauss brrathcn Wurde, brhauptste man, das; drr Berlincsr Viéhbof alies Vici) aufncbmr, daß LMS Ausdehnung drr biliigrn Tarife auf andere Gebiete unnöthig sei. In Breslau wird (1er We Woche sehr viel Viki) gekauft, we[ches direit nach Sachfrn gßbt. Ich _bin übrrzeugt, da durch eine Ver- biUtgnng der Frachtsnßr drr Viehhandsl jedenfa s einc bcdcutrnde Brlx-bung _rrfgbrewwird. Ich bitte Sir darum, drn Antrag der Kom- mission moglichst rinstimmig anzunehmrn.
Graf Von Kltnckowstr_i5m Wrist darauf bin, das; Osipreußcn durck) Anfhedung drs IdéntitaiSriackyweisSs keinen Vorthril gehabt babe. Ganz Ostwrknßrn bange jetzt Vom Markt kéisk in Königßberg ab. Von drr schlimmstrn Folge sei nuch dcr Zusa zum russischen Handelsdrrirag, nach drin dcr Tarifiaiz für rus 1sch€§ Grtrcide nach Konigsbrrg, _Danzig_ und Mcmcl auf den preußischen Staatsbahnen nirdrtgrr set als für deutsches Getreide. Und fur _ncun Jahre noch skl der anif an die Brstimmungcn des russischen Tarifs gehandelt. Nun sri aber zu diesem Zusaße dic (Hrnkbmi ung de:? p_réußisclzen Landags nicht nachgesuchf wordrn, wc'sbalb man ?einc GulttgkYit mcht anrrkcnn-Zn _könne, da der preußische Landtag die Zöhe d€r_Tari_fe auf den _prrußrschrn Staatsbabnkn zu genrbmigcn abe. DaI__R€tch Hahn in cm Hoheitsrecht Preußens eingrgriffcn. Er halte cs fur Sack)? dcs StaatI-_Minisieriums, bsim Bundssraib Vorstrllig zu wrrdcn, entweder nachtraglich die Genrbmigung drs prrußiscben Land- ta s zu dem Nachtrag 11achzusuchcn Oder dkn alten Zustand wirderbrr- zr! trlleén. Die Befurchiung drr Hrrren aus dcm Westen, bsi Cin- fuhrung der Siaffrltarife mehr ausländischrs Grtrcide zu erhaltrn, sci grundlos, da der Wafferwrg immer billigrr si'i als der Eife'nbahnwcg. Er hoffe dahér, _gquch dir Herren aus dcm Wcstcn würden dem An- frage der _Koinmmwn bcistimmen. Die Einführung de'r Staffcltarifc sei das_ wtcbttqsir drr sogcnanntcn kleinrn Ykittcl, mit denen man der Landwtrtbs aft helfen wolle. Er hoffe, die Regierung werds nicht zaudern, die es Mittel zu ergreifen.
Minister der öffentlichen Arbeiten Thielen:
Meine Herren! Es ist vielfach und auch in drr Prtition,die heute hier in dicsem lwbcn Hause zur Brraibung steht, die Behauptung aufgestelit worden, daß in den Gütertarifen dcr preußischkn Staats- eisenbabni'n seit langen Jahren eine Stagnation eingetreten sei; ja, es wird behanptet, daß dies seit der Einführung drs erormtarifs der FaU sei. Meine Herrsn, dieser Ansicht gegenüber möchte ich die Thatsache ins Feld führen, daß für die heutigen Gütertransporte, nach den früherem Tarifen bemessen, 100 Millionen Mark und darüber mehr gezahlt werden müßten, als das unter den gegenwärtigen Tarifen der Fall ist. Es kann also von einer Stagnation in den Güter-
licher Vereine: zu veranla en, daß die in den Direktions:
tarifen doch wohl kaum die Rede sein. Gerade die Tarife für die