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dem Landrat!) Freiherrn von Heinke das Landrathsamt im Landkreise Kiel, und *
dem Landraih Dr. von Beckerath das LandrathSamt im Kreise Simmern übertragen worden.
Die Nummer 18 der (Heseß-Sammlung, welche von heute ab zur Auggabe gelangt., enthält unter
Nr. 9738 das (Heseß, betreffend die unentgeltliche Ueber: eignung meier Abschnitte des großen Thiergartens in Berlin an das eich. Vom 26. April 1895; unter
Nr. 9739 die Verfügung des Iustiz-Ministers, betreffend die Anlegung, des Grundbuchs für einen Theil des BeZYs des Amtherichts Onerode am Harz. Vom 9. Mai 1 ; und unter .
Nr. 9740 die Verfügung des ZusiixMinisters, betreffend die Anlegung des Grundbuchs für einen Theil der Bezirke der Amtherichte Aldenhoven, Düren, Eupen, Heinsber , Jülich, Malmedy, Bonn, Eitorf, Euskirchen, Rheinbach, GoZ, Kempen am Rhein, Ahrweiler, Koblsnz,12 Cochem, Kirn, Münstermaifeld, Simmern, Trarbach, Zei], ünchen-Gladbach, Opladen, Odenkirchen, Grevenbroich, Lebach, Völkliir en, Neuerburg, Merzig, Rhaunen und Hermeskeil. om 13. Mai 1895.
Berlin W., den 27. Mai 1895.
Köiiigliches Gcseß-Sammlungs-Amt. W e b e r st e d t.
Karte des Deutschen Reichs in 674 Blättern und im Maßstabe1:100000,
bearbeitet „bon ber Königlicb preußischen Landes-Aufnabme, den
Topo xapbiicben Bureaur des Königlich bayériscben und des König-
lich liachfischen Generaifiabs, und dem Königlich württembergiscben itatimschen Lande?;amt.
_ Im Anschluß an kik diesseitige Anzeige vom 5. Januar 1895 trnd Hiermit bekannt gcmacbr, daß nachstehend grnannte Blätter: Nr. 142. Wilhelmshavkn, , 189. NÖrenberg, „ 249. il_ebne, , 348. „isya und „ _659. Konstanz, durcb dix Kartograrbiiche Abtheilung bearbeitet und veröffentlicht worden iind. Der _Vsrtrieb erfolgt_ durch die Verla sbucbbandlung von R. Eiién- schmidt bikrseibsß Neuftadtii e Kircbsira € Nr. 4/5. Der Preis eines jeden sattes beträgt 1 .“ 50 „Z. Berlin, den 25. Mai 1895.
Königliche Landes-Aufnabme. Kariograpbiscbe Abtbeilung. !) 0 n 11 s e d o m , Gkneral - Major,
Vrkanntmachung.
Aus _Anlaß der am 30.1“. M., Vormittags 9 Uhr, auf dem Temrslboskx Fsldr stcziifindendrn Parade wird rrn 8 Uhr ab bis zur Brendigun 1211015611 dic T6mrelbof€r CbaUssee für Wagrrx und Liter gsxrerrt.
21117 das ParaOCisid 1«(bft werdcn nur diejenigen Equipagen zugrlaiien, _dcrsn anabsr mit O_c'lizkilickyen PasfikrscheinSn Verseben smd. Drowbken und andcre éerwnrnrvagcn müffrn zurückgewiesen werden, guck) Wenn kakn _an0 cr Passikrschkink: babe'n.
Aus dcm Parabrsklds 17611 Wagsn 511 Verlassrn, ist nicht gestattet.
_Dis auf das Paradxfcld zngelassenrn Equivagen müiien nacb BMndigung drr Paradr sb langs dort baltrn bleiben, bis S61n6 Majestät drr Kaiser dis BLUS- alliancrstraße? eréicht 1111? die Silits, sowic sämmt- liche" Triirrsn das Temrrlboirr Feld verlassen baben. Dic ?lbiabrt darf nur nacb drr “ embklbofkr Chaussee und vvn dicsrr Enthde'r nacb W6st€11 auf dem Ko- loynkntrrg 1":er diE KOiOnUCNÖkÜck'L, Oder nach Istsn 0117 dem iüdlich drr Brikbrausrei gricgkann W696 (Straße 22) nach drr Frisienitrasie und von dieser dur dre Bérgmann-,Barw01d- und Prinzenstraße oderdur dix Bellealliancc-, Kréuzbkrg- uxd Bsrgmannstraße erfolgen. *
_Ueber den Schnittpunkt bixier Straßen mit der Belikalliance-
straßk 111110115 darf [kytgenanntcs Straße nicht bkfabrkn werdsn. _ (3011117053611, T_CTCU Fnbgber nicht im Wesir; vrn PasstrricbeiUCn i_ind, 10101€_D101"chk611, KrCiZUCk und anders dsrartigk Pkricnén- rubrircrkr korinsn iich rscbt-„F (writiicb) dcr Temrklbofcr Cbauffes auf- stellsn; wo 11111611 cin gcxngnrtrr Play ungewissen werdkn wird, Von dW_ 116 7:02? Paradrfrid Übkriebsn könnmi. Dknsekben ist jedoch das Bksak'an dsr Bxiiraiiianccstraße bis zum Stxurrbauié 11111;ng101161, 116 mü_?s€n riclmsbr bei der Kréxuzberg- straße" in die Lichtrriklbcrstraße Einbirgsn. Um nach Anirciiung dsr Aufiickptsbsamrrn übkr den Krlbnn6nw€g und dir_ Trmrslbbfrr Cbaussre auf das Temvelbofsr Feld xr?itlicb drr quusiké zu gelangen.
_ Dir Abfahrt diéirr Wagen muß auf demselbrnWege 6170111611, welcher für bis mit Passierscbrin b€rs€benen S_ZUWÜZCU brr*67chricbeii ist, und zwar Lkft dann, wenn 216 [613161381111 Lntirrnt babén.
M_arkrt€ndc_rwa_g:n wsrdérr auf drm Play. nicht zu- Z§610_1_1€n, €b61111) in da.- Iiiifiiellcn VOn “Schank- und Sprijsbrtden da_1e_lbst_ nicht arstattrt.
_ Lastwagen, cmicblisizlicb dEr Yüngerwagcn, dürfen kräbreni: der ZCit “born 2111611161611 drr Trurrcn bis nach dern Einmarsch 726176111611 an kbit? Stadt die' BeÜrailiancsstraße und dir Lichtsriclbcrstraßs nicht 6 a „ren.
Mit Dem Béginn des AUsmarsckoSs der Truppen *- kiwa 7 Uhr Vormittags - bis zur Aufbebung der Absperrun en wird:
8. der _Bctrisb dkr Pskrdkbabn-Linie Krsuz ?rg- ?ricdricbstra ? ganz, derxenige Yrr Linis: Marixnrorf-Témpelbof- riedricbstra e (Ecke Bsbrrnstraße) in 726111 Tbeile, der zwischen der Tbeilstrrckentafel W der Mitte drs Crerzierplayrxi und dem BcÜeaÜiancsplaß liegt, mngestciii; '
. _ 1). die Linie Gésundbrun11611-Kr6uzbcrg (Victoriabark) und die Linie Gesundbrunnen-Opernplatz*Kreuzberg nur zwischen dem Ge- sundbrunnxn und 56111 Hallesckye'zi Tbor, die Linie Rixdorf-Weißen- burgerstrrixze nur 611161718119 zwiickyen Nixdorf und dem Blücherrlay, apker'erseas zw1schk_n drm Halleschen Tbor und der Weißenburgerstraße, d1e Linie BrunnßnstraßrZKreuzbrr nur zwischen der Demminer- und der _Brilkaliianreitraßk, _d_16 Linie Öneisrnaustraße (Ecke Bellealliance- straZ617Moab1t mr_r zwikchcri König räYerstra'Uwestlich des i"Kallesche'n “_Tborcsx iind_Mo-»1bit, dic LM? Scßlejifcbes Zbor-Lü owpkäy einer- xrxts nur znxisckyrn de'm Sch10111ch6n und dem Halleschcn bor, anderer- 1eits 1111r zwnchcn dcmLüZowvlaß und der Vallealliancsstraße, die Linie Yieraiidcrrla -Bülon*strc1ße nur zwischen dem Ale andcrp 0:3 und drm
[(sich-211 T,.or und die Linie :).)iarbeinrkeplcitz-3 runnenstraße (Ecke
ammleritraxze) zwischen der Rammlersiraße und dem Halleschen Thor brtrieb€_n:
0. die Hgliestxlle dEr Omnibuslinisn Marbeinekeplaß-Rosen. Thalkr Thor, „Yalikichcs Tbor-Landsbergcr Thor bezw. Schönhauser
Thor und Chan eeftr «? wird vom Marbeineke- bezw. Bluche'cK" la nach dem Belle 'tancep aß auf d en westlichen Theil verlegt un v (1. der Betrieb der anderen erdebahnlinien nach Bedürfniß, und zwar nur soweit unterbrochen, als das Passieren der Allerböchften d'chaftctinchtund der aus- bezw. einmarschierenden Truppen dies noth- wen : m . , Hie Umspannpferde für Omnibus: und Pferdebabnwagen 51": en FÜNF 7T1anb1ZckUbr ddide Y_elläaxchcxnrxeéstaßeern sLsZlücher-plaß, ie e e orru eun .asYae * orm pa ieren. Berlin, “den 27. Mai 1895. Der Polizei-Präsident. In Vertretung: Friedbeim.
Abgereist:
Seine ExceUenz der StaatS-Minister und Minister für Landwrrthschait, Domänen und Forsten Freiherr von Hammerstei_n, sowie
_ der Mixiijterial-Direktor im Ministerium für Landwirt!)- schaft, Domanen und Forsten, Wirkliche Geheime Ober-Regie: rungs-Rath Sterneberg, nach Westpreußen.
Jichtamtliches. Deutsches Reich.
Preußen. Berlin, 27. Mai.
Ihre Kaiserlichen und Königlichen Majestäte'n wohnten gestern Vormittag dem Gottesdienst in der Pfingst- Kapelle u Poisdam bei. Um 123/4 Uhr hatte, wie ,W. T. B.“ melizet, er Lieutenant von Stuckradt vom Ersten Garbe- Regimeiit 3. F. die Ehre, im Neuen 01013 von Seiner Majestät bern Kaiser empfangen Fir werden, Uerhöchftwelcher demselben emen Ehrensäbei, fur ge eistete Pagendienfte übergaben. Später wurde von Beiden Maxeftäten der Ober-Konsistorial-Ratk) Koehl_er empfangen. Am Nachmittag unternahmen Ihre Maxeytaien an Bord der Fregatte „Royal Louise“ eine Segel: partie auf der Havel, während welcher einigeZeit vor Wannsee gekreuzt wurde. _Das Souper wurde auf der Pfaueninsel ein- genommen und wdann die Rückfahrt nach der Marine-Station bezw. dem Neyen Palais an etreten.
Heute horten Seine Yestät der Kaiser von 9 Uhr Mqrgens ab den Vortrag des hefs des Zivilkabinets und an- schlirßend daran die Marinevorträge.
“Dak- Staats:Ministerium trat heute Nachmittag 211111" unter den; Vorsiß des Minister-Präsidenten Fürsten zu“ .Hoheniohe im Dienstgebäude, Leipzigerplaß 11, zu einer Sißung zustimmen.
_ Der General der Infanterie von Keßler, (General- Jmpckteur bes Militär-Ecziehungs- und Bildungswesens, und per General-Liciitenant von Spiß, Departements-Direktor im Kricgs:Miniiterium, haben Berlin verlassen.
Der am hiesigen Ailerhöchsten _ofe beglaubigte fran ösische Bgtschafter,_,H2rr Herbette, hai eriin auf kurze Zeit ver: lasen." Wahrend seiner Abwe1enbeit fungiert der Zweite Sekretar, Herr A(lizé, als inierimisiischer GeschäftSträger.
_ Dxr am hiesigen Mlerhöchsten Hofe beglaubigte Königlich ichtved11ch:n0ngt1che Gesandte Herr von LWerheim hat sich auf kiirze_Zeit nach Stockholm begeben. äbrend seiner Abrpxssnheit fungiert der LegationK-Sekretär Baron Beck: Friis als Geschäftsträger.
Tie RegierungH-Reserendare Niemölier aus Danzig, 1)1'. 1111; Bickert aus Schleswig, Freiherr von Hodenberg ach Poren, Dr. 11111". von Brakenhaufen aus Hannover und Frank 0116 Potsdam haben die zweite Staatsprüfung für 0611 bbhrrcn Verwaltnngsdienst bestanden.
Nack) teiegrapbischen Meldungen an das Ober-Kom- mando der Marine iyi S. M. S. „Gneisenau“, Komman- dant Koroeiten:Kapitän ba Fonseca :WolLYEim, am 24. Mai in Falmoutl) angekommen und beabsichtigt heute nach Wilhslmshaven in See zu geben: S. M. S. „Hyäne“, Kommandant Kapitän-Lieutenant Bachsm, ist am 26. Mai in San Paolo be Loanda angekommen und beabsichtigt am 29. d. M nach Moffamedes in See zu geben.
Sachsen.
Das „Dresdner Journal“ meldet:
' ,An Sein? Majestäx der_i Kbnig gelangte anfangs diefes Vkonats in Sibvilexwrt ein uxixericbriitsloier, an Alierböcbstkenselben adresfierter Bt_les mit dem Poititempel Dresden-Neustadt, welcher, mit tbunlichst beriieUterHand g€schrik_ben, neben unebrerbietiger Anrede und unzu- rammenbczngéndkn unflatbigen Worten die direkte Bedrobung mit HTZxYnaicbmen, Dynamit bez. Dynamitbomben, Pulver und Dolch en ,16 .
Der) Nacbforscbungen _der bissigen politisckxn olizei, welcher kurz zqvor ein an _einem Femtkrladen des Grundsiü s .Volkébeim' auf hiesiger _Wafferjtrgße über Nacht angeklebter Zettel mit den Worten: „Hoch die Anarchie! Dynamit, Pulver, REVOlver, Dolch, diese tbun ibre Schuldigkeit!“ in die Hände gefallen war und Welche eine Ueber- einstimmung der Handschriften in dem oben edacbten Briefe und auf biexem Zettel faxid, ist es erfreulicherireisc ge ungen, den Brieffchreiber in der Person eines zxvanzig Jabre alten, von bier gebürtigen, zwar gesuziden und erwerbsfähigen, doch arbeitsschéuen Handarbettkrs aus- zumttxeléit und zu überführen, der nunmehr seiner Bestrafung ent- gegen ie .
Ist _aucb zu den in d_em Briefe ausgxsprochenen Drobungen ein ernster Hintergrund Gott [61 Dank [licht zu finden gewesen, so kennzeichnet doch die Dreistigkxit die1es_ unréisen Burschen, welcher bisher eifrig sozialistische Schriften geleyen 11110 Versammlungen dieser Richtung bejucbt, mit sozialdemofratisckxen Reken gern um fich geworfen und mit Yorlisbe die Tage und Nächt€ mit Gefinnungitgenoffen in Schank- wtrtb1chaften__fich umbergetrieben bat, anstatt zu arbciten, so recht die Denkungswene eines Tbeils unserer gegenwärtigen Arbeiterjugend.“
Württemberg.
Die Kammer der Standesherren hat am Sonn- abend den Etat des Departrments des Innern erledigt. Die Kammer der Abgeordneten beendete am Freitag die Bcrathung des Etats des Departements des Kirchen: und
Schulwesxns und
ging zu der Vera un des Etat Forsten nber- „ ck 9 “ “*
Cronberg, %. Mai._ Dem Eintreffen des Kron- prinzen "und der Kronprinzessin von Griechenland mit ihren Söhnen tn Schloß Friedrichshof wird für nächsten Mittwoch entgegengesehen.
Friedrichörub, 26 Mai. Mehrere Eximzü e bra 1 heute gegen 3000 Schleswig-Holfteiner gnach ck72; Staxion Aumühle, . von wo um 111/ Uhr der Ab: mar1ch nqch Friednchsruh erfolgte. Äkachdem die Auf: fteilung tm Schloßpark bxepdet war, erschien Fürst Biswarck mit seinen An ehongen auf dem Altan und wurde mit roßem Jubel begrü 1. Graf Reventlow-Preeß und Ober ehrerMacke-Hadersleben hielten Ansprachen, auf Welche Furst Bißmarck, dem „W. T. B.“ zufolge, etwa Fol: gexides erwrderte: Er nehme die Huldigung als eine seinen Mitarbeitern geltende entgegen. sei durch Einwanderung SchleSrvig- oisteiner geworden und sei stolz darauf; denn dieses Land ei nach seinen politi chen Erinnerun en der Aus: gaygSpunkt der deutschen Entwi lung gewesen. ls er zuerst m1t_ der großen Politik in Berührung gekommen sei, hätten zwei Fragen das deutsche Gemüth bewegt: SchleSWig=Holstein und die deiitsche Flotte. Die Lösung beider Fragen sei außerordentlich schwierig gewesen. Besonders die europäischen (Hroßrrrachte hätten Preußen die durch den Erwerb S llevi : Holsteins voraussichtlich geförderte Entwickelung dama s mis? gonixt, und die damit untrennbar verbundene Fra e der dxu11chen.Marme sei_unlösbar gewesen, solange acht Staaten die derztiche Seehoheit und die maritime Kriegsberechtigung unter sich theilten. Werm Dänemark nicht so aggressiv ver- fgbren wäre und mcht eine solche Verbitterung und eine solche Behandlung der Deutschen unter Dänemark statt; gefund_e_n hatte, wäre vielleicht niir eine Personalunion ab:
e_schlonen murder). „"Nach einem Hinweis auf die Notbwendig- eit von Schl§1chtjch1nen zur Defennve betonte der Fürst au die Npthwendigieit von Kreuzern zum Schuh der Kauffa rer. Die Vorbedingung für Dkutschlands Seemacht sei der Besis der _Herzogthümer gewesen. Der Fürst schloß mit dem Wunjche: „up eivtgungedeelt“ mög? immer Anwendung finden aiif 'die Zugehörigkeit Schleswig-«Holsteins zum Deutschen Reich, die ihren Ausdruck darixi gefunden habe, daß je 1 eine Lands- mätzmn_ Deu11che_ Kaiierin fei. Ihrer ajest'ät der Kaiserin gelte sein Hoch. Die Anwesenden stimmten jubelnd m der_i Hochruf em. Nach eiye_m Rundgang zog sich sodann der_Furst Mit den zum Frührtuck Geladenen in das Schloß zurn .
Qefterreich-Ungarn.
Am Schiuß der vorgestrigen Sißupg dcs österreich ischen Abgeqrdnetenhauses brachte der ]unaczechiscbe Abgeordnete Dyk eme Jnterpellaiion wegen der Tbeilnabme dés Stati- balters von Nieder-Oefterrcich Grafen Kielmannsegg an der JahreSversammiung des Deutschen Schulvereins 6111.
Großbritannien und Irland.
Aus Anlaß des Geburtstags der Königin fand am Sonnabrnd Vormittag eine Parade der Horse Guards statt, welcher. der _Hrrzog von Cambridge, der Prinz und die Prinzcsjin von Wales, die Herzogs von Connaright und von York, der Horzog und die Herzogin 'von Sachsen=Coburg und Gotha, die ubrigen, Prmzxn un_0 Priyzessinncn, Howie der Sohn des Emus von_ Afghanijtart, Na1r Ullah Khan, eiwobntkn. Am Abend „veranstaltete Lady Tweedmouth, die Gattin des Lord-Siegelbewabrers, da der herkömmliche Empfan zu Ehren 063 Geburtstags de_r Königin infolge des Lobes der Leid!) Kimberley ausnel, einen Empfang. Unter den Gästen befanden 11ch der Prinz von Wales, die Herzogs von York, Connaught, Cambridge, Sachsen-C0burg und Gotha und T2ck_,_ der Prinz „Heinrich von Battenberg, die Prinzessin Lourie, d_er Sohn des Emirs von Afghanistan, sowie ferner Lord Nopebery und dgs gesammte diplomatische Korps. Vor- hxr gab Lord Rojeberr) ein Galadiner in Downing Street, dem_auch der Prinz von Wales, dic Botschafter und Nr Erzbiscbox von Canterbury beiwohntcn.
Frankreich. In der Sißung der Deputirtenfammer vom Sonn-
absnd brachte der Deputirte Castelin einen Antrag auf Ge-
währunZ eines Krcoits von 50 000 Frs. ein, um die Statue dsr
Stadt “Straßburg auf der Place de la Concorde in Bronze.
Der Minister:Präsident Ribot tbeilie mit, rr Vorlage behufs Errichtung eines Tewk- die Kämpfer von 1870 einbringen, und
ersuchte, den Y_ntrag Castclin einer besonderen Kom:
mission zur Prufung zu üb-erweisen. Das aus erklärte hierauf die Driyglichkeit für den Antrag Castelin. Der Tc- puxirteDenis mtergeliicrte über die Judenfrage und beklagte, dak;- so vieie Juden 11ch an der Spi? gewisser Vermaltunaé-
Zweige befanden. Redner verlangte rklärungen über die Ab-
eßung des General-Schaßmxisters Isaie Levaiilant und be-
hauptete, Alßerien sei durch jüdische Wucherer zu Grunde ge- richtet. Sch 1eßlich verbreitete er sich über die französistk)?
Ftyanzweli. Der royalistijche Deputirte d'Hugues sprach im
gieichen Sinne. Der Depuiirie Rouanet (So ialist) forderte
die Negierun auf, die Aufsaugung der Kapitaiien durch 8719-
lische Geselligcha-ften zu verhindern. Der Iustiz-Miniftkk
T_raxieux erimiderte, _daß die Regierung hiergegen machtlos
161. Hierauf wurde, entiprechenb einem Anfrage des Deputirten
Naquet, die ertagung auf Montag mit 363 gegen 152
Stimmen beschlonen und die Sißung aufgehoben.
Der kommandierende General des Ls. Armee-Kowsx General Vauiguenaut wird die französische Regierung bsi der Einweihung des Mac Mahon-Denkmals in Magenka vertreten; Kapitän Mac Mahon wird als Vertreter der Familie erscheinen.
Anläßlich des Jahrestages der Befiegung der Kommune fanden gestern auf dem PSre:Lachaisc die üblichen Kund- gebungen jtgtt. Die Polizei hatte den Eingang besest und ließ die Mamfeftanten nur zu je vier den Friedhof betreten. Die Kundgebungen verliefen ohne Zwischenfall, Verhaftung?" wurden nicht vorgenommen.
MLM- _ _ De_r kommerzielle Agent dcs Finanz=MiniftWUms Timirjasem ist, um Kommissar der in NiscTni-Nowngd itattfindenden russis en Ausstellung ernannt wor en. „
zu gießen. werdr _cine mals für
* “ Italien.
Nach Meldungeü aus anz Italiew ist die ngabe der Stimmen bei den geftrigen- ablen überall regelmaßtg erfolgt. Die Wahlurnen wurden um 4 Uhr Nachmitta s ???cblossen, worauf mit derFesistellung des Wahlergebni es o ort be-
onnen wurde. an den 508 Wa [kreisen waren bis heute
"k) aus 320 die Ergebniffe be annt. Gewählt wiirden 200 Minifterielle, 63 von der konstitutionelien Opposition, 28Radikale, 8Sozialisten und 7 Unabhängige; in 14 Wahlkreisen findStichwahlen erforderlich. Cr i s p i wurde fiebenmal, öavon vier- mal in Sizilien, gewählt. Der Finanz-Minister wurde zweimal gewählt; ferner wurden gewählt der Schgß-Minister, der KriegHZMinister, der Marine-Miixifter und die Unter- StaatSjrkretäre des Schaßes, der Posten, der öffentlichen Arbeiten und der Landwirthschaft. Unter _den Gerpählten be- finden fich außerdem: General Bara1ieri, di Rudini, Menotti Garibaldi, Bonghi, Zanardekii, meriani und Luzzaiti. Giolitii wurde in seinem Wahlkreis Dronero wiedergewählt, Cavallotti in Piacenza und Corteolona, Defelice in Catania. Aus sehr wenigen Ortschaften wird von erheblicheren Zwischen- fällen bei den Wahlen berichtet.
Spanien.
Die Gräfin von Paris sowie die Prinzessinnen Helene und Isabella von Orléans find von Madrid nach Paris abgereist. ,
Die für Cuba bestimmten KaoallerieZRegimenier sind nach Cadix zur Einschiffung abgegangen. Em uriprünglick) nach den Ph1lippinen bestimmtes Bataillon Marine- Jnfanterie wird sich gleichfalls nac? den_Antilien_be- geben. “ Der Ministerrath berieth ge ern uber die Mittel zur Bestreitung der Feidzugskoften.
Belgien.
Der (Gouverneur von Deutsch-Ostafrika vqn Wissmann ist in der Nacht zum Sonntag in Brüssel. eingetroffen und gestern auf Schloß Laeken von dem Konig zum DeYeuner empfangen worden. Gestern Abend _ab der deutsche (He andte Graf von Alvensleben ihm zu E ren ein_ größxres Diner,
Der „Moniteur Belge“ von gestern vero entlich! die Er- nennung de Vurlet's zum Minister des uswärtigen, Schollaert's zum Minister des Innern _und Nyssen's um Che des neugeschaffenen Ministeriums der offentli en Arbeiten.
Türkei.
Nach einer Meldung des „Standard“ 0116 an st 11 ntin 0 p el wäre der Posten des Grbßvcziers am "reitag Kiam1l-Pa s ck) (: angeboten worden, der ]edoch entschie en abgelehnt habe.
Serbien.
Der Finanz-Minister hat dem „W. T. B.“ zufolge im Einvernehmen mit dem ganzen Kabinet vorbereitende Schritte zu einem neuen Arrangement mit der Banken- gruppe unternommen.
Bulgarien.
Dcr „Kölnischen Zeitung“ wird aus Sofia vom 26. d. M. emcldet: Auf Vorsteüung der parlamentarischen Kommission ?)01 der Minister des Innern den Befehl erthsilt, Stam- bulorv endgültig den Paß zu vcrweigan. In der Vor- stellung wird hervor ehoben, die Kommisnon habe gemi end Material gesammelt, as zur Anklage gegen Stambulow fü ren könne, und halte die Vernehmung des 163“an für dringend nothwendig.
Schweden und Norwegen.
In der Sian des Storthing vom 25, d.M. beani- wartete, wie „ . T. B.“ aus Christiania berichtet, der StaatEMinister Stang eine Interpellation bes radikalen Abgeordneten Engelhardt wie fol 1: _Da die Wahl der Minister dem König selber zustehe, éZei die Vorbereitung zur Ernennung einer neuen Regierung nie Ge enstand der Beratbung im StaaiSrath gewesen, es finde fich d er über eine solche Be- ratbung nichts in den rotokoilen des Staatsraihs. Was sonst vorgegangen sei, sei durch die Presse bekannt gemacht; er habe nichts Wesentliches hinzuzufügen. Nachdem der Versuch des Königs, eine neue Regierung zu bilden, ge cheitert iei und der König keine Möglichkeit gesehen abe, den ' ersuch durchzuführen, konne die Regierung nichts nderes thun als abwarten , ob die Mehrheit des Storibing Schritte thun werde, um ein Einverständnis; der staatlichen Gewalten berzufteüen. Die Regierung habe daher die Entxcheidung über die Aufre terhaltun? ihres Abschieds esuchs aufge- schoben, bis entwe er ein so ches Einverjtändni zu stande ge: bracht sein werde oder bis unabänderliche Hindernisse der weiteren Ausübung ihrer Funktionen enigegenträten; Die Auffassung der Regierung gehe dahin: der Konflikt 1ei der- gestalt auf die Spiße gefrieben, daß die _Lage _ernst sei und kritisch werden könne, wenn der Konflikt sich noch mehr zufpi e. Die Regierung babe keinen hoheren Wunsch als zurü zutreten, wenn die Lösung der Schwierigkeiten dadurch erleichtert werden könne. Im weiteren Verlauf der Sißung beantragte der Abg. Engelhardt die weitere B6- sprechun der Kabinetsfrage zu verschieben, um die außergewö nliche Situation näher zu erwägen. Redner sprach die Erwartung aus, daß die Angelegenheit auf , der nächsten TageSordnung des Storihings Wieder_ erschemeii werde. Der Abg. Michelet (Rechte) äuxzerte, die Forderung Schwedens auf Revision der UnionSakte habe die Kündigung des Handelsvertra 6 zwischen Schweden und Norwegen zur Fol e gehabt; die pannung sei noch verstärkt worden durch die illigung des Kriegsfonbs von 81/2 Mil- lionen Kronen, daher fei fur das Storibmg_ Veranlassung gegeben, mit der Unentschloffenheit aufzuLoren. Redner empfahl Verhandlungen zwischen beiden 2ändern. Das (?thing beschloß dann einstimmig, die Angelegenheit zu ver- ! te en.
Amerika.
„ Die Times“ veröffentlicht ein Schreiben des mexika- n„1s en Finanz-Agenten, worin dieser erklärt, er babe ein clegramm des mexikanischen Finanz-Mimsters erha ten, durch welches leßterer ihn anweise, kategorisch die Meidung zu dementieren, da die meFkanische Re ierung die Abficht habe oder ck in der othwendigkeit esinde, wegen einer neuen Anleihe zu verhandeln.
Ein in Paris ein etroffenes Telegramm des Gouver- n_eurs von Franzößsch-Guyana meldet: Boote mit einer Kompagnie Marine-Jnfanterie seien am 15. d. M. ab: gesandt worden, um die Auslieferung eines Fran osexi zu erreichen, der von Cabral, dem Führer der brafi iamfchen
Freibeuter, auf dem strittigen Gebiet gefangen genommen worden war. Die Freibeuier hätten auf den fran- zöfifchen „Hauptmann Lumet geschaffen, als dieser als Parlamentär näher gekommen sei. Die Sol: daten seien 'dem Angegriffenen zu Hilfe geeilt und hätten nach zweistündigem Kampf das feindliche Dorf zerstört. 60 Freibeuter seien getödtet worden. Die ranzosen hätten 5 Todte, darunter den Hauptmann Lanier, un 20 Verwundet
verloren. Asien.
Aus Shanghai von vorgestern meldet das „Reuter'sche Bureau“: der zum Oberbefehlshaber auf Formosa ernannte japanische Admiral Kabayama sei am 23. d. M. auf den PeScadoreOJnseln eingetroffen. Lit-Sching-TanF, der Sohn des Vi e-Königs Li:Hung-Tschang, der die Ue ergabe Formosas vo ziehen solle, weile noch in Shan hai; doc!) verlauie, er werde in den nächsten Ta en weiterrei en.
Die_Nachricht, daß Formosa si zur Republik erklärt babe, mird aus London, Kopenhagen und Washington be- ftäti t. „Die Regierung der Vereinigten Staaten bx tra te mdeffen Formosa 016 Japan gehörig und werde daher die Republik wahrscheinlich nicht anerkennen. - Das „Reuxer'sche Bureau“ erKhrt aus gut unter- richteten Krei1en, die NuSrufung der epublik in Formosa werde schwerlich ernste Folgen haben, Die Bevölkerung sei so 1111: gleichartiq, daß keine Elemente vorhanden seien, auf die sick) eine unabhängige Regierung stüßen könne.
Afrika.
Aus Kapstadt meldet die „Times“ vom 25. d. M., der Gouverneur von Lourenzo Marques habe den fremden Konsuln mitgetheilt, daß der Aufstand nieder: Feschlagen sei, aber keine näheren Angabcn gemacht. Daher
edürfe, wie die „TimcS“ hinzufügt, der Sachverhalt noch weiterer Aufklärung.
Parlamentarische Nachrichten.
Der Schlußberichi über dir vor eitrige Sißung des quuses der Abgeordneten befindetgfich m der Ersten eiage.
Schulwesen.
Mit dem 1. April 0. I. ist di? Baugewerkscbiile zu Buxtebude (Regierungsbezirk Stade) in die Reibe der rxin staat- lichen Anstaltkn getreten. Die Baugewerkscbule ist aus dsn im Jabre 1875 von der Stadt Buxtehudr gegründeten und aus städtischen Mitteln unterhaltenen technischen Fachschulen hervorgegangen. Nachdem im Iabre 1890 an die Stelle dieses Technikums eme von der Königlichen Staatsregierung uni) der Stadt Bizxtebude unter- haltene vierklafsige Baugewerkichuleq grtreten, ist durch Ver- trag zwischen den Betbeili ten die _Untethitung der Bau- eWerkscbule mit dem 1. Apri d. J. aux den Staat übergegangen.
ie Leistungen der Stadt Buxtehude b61chränken_sich nunmebr im wesentlichen darauf, daß fie die vorhandenen Gebaude unterhält und einen Zuschuß bon jäbrlich 6000.44 zahlt. Die Anstalt wiirde in den leisten Jabren durchschnittlich von etwa 215 Schülern im Winter und etiva 45 Schülern im Sommer besucht.
Land- und Forftwirthschaft.
Die preußis e Staats-SQrstverwaltung betrachtet es als eine ihrer ufgaben, im Interesse der Landeskultur_auf den Holzanbau in den Waldungen der Gemeinden, _öftent: lichen Anstalten, Privatgrundbesißer 2c. anregend und fordernd auch dadurch einzuwirken, daß fie ggtcs Pflanzenmaterial zum Selbstkostenpreis denjenigen Waldbestßern abgiebt, welche nicht Gelegenheit haben, fich die erforderlichen Pflanzen selbst zu c iehen. *
rz In der Zeit vom 1. April 1894 bis dahin 1895 sind auf diese Weise an Holzpflanzen aus den Staatsforsten aiv gegeben worden:
Laubholz Nadelb 015
„Hunderte Hunderte “60 .60 ,60
Zusammen
In der PWVM; Hunderte
1 6613123 66 567 62 40 449 45 12 013 66 27 401 89 i 18 171,44
4 768109 945!- 36 49818 3 761124 8 803 86 6 369 33
291 881759
1 4 316730
, 61 814,33 143061
65 137.01 38 945125 11 273502 15 378,59 17 539119 4 237,66 859310 31 369143 3 450.39 8 056]11 5 379Z16
264 03384
Ostvreußm .......
Westpreußen
Brandenburg ...... 1 504 20 ommern 740 64 ofen 12 02330 cblefien ........ 632 25 0 en .- ....... 53043
Schleswig-Oolstein . . . .
85 907 nnover 4 528 75 stfalen
31085 effen-Naffau ..... 747175 beinprovinz ......
99077 Im ganzen Staat . . .
27 841 75
Ernieaussichten in der Türkei. _
Die Aussichten für die diesjäbrige Gstreideernté m der Türkei smd andausrnd günstig. Selbst in den Geéenden, wo wrniger_ an- ebaut ist, als im Vorjabre, rech11et man ;; eichwobl auf eme reichere Ernte (1123 im Jahre 1894.
Gesundheitswesen, Thierkraukheiten med Absperrungs: Maßregeln. _ Griechenland. , . Zufol € Verfügung der Königiicb griechischen Regierung is? die gegen Kon antinopel angeordnete sünfiagige Beobackotungsquarantäne in eine solche Von 24 Stunden umgewandelt worden. (Vergl. .R-Anz.“ Nr. 86 vom 8. r. M.)
Handel mod Gmube.
In C anada ist dem Unterhausc von der Regierung ein (Heseßentwurf zur Abänderung des dortigen Zoll- tarifs vom Jahre 1894 abgedruckt im „Deutichen Handels- Archiv“ 1894 1. S. 886ff. vor elegt worden.
Danach soll der Z0 an allen Zucker; über Nr. 16 Holländisch Standard in Farbe und au raffinierten Zucker alier Art für das P nd Englisch von 64/100 Cent auf 114/1 Cent, also um einen hal en Cent erhöht werden, während Rqucker (nicht über Nr. 16 Holländisch Standard in Farbe) ferner Ucker:
abläufe, Melade, oder konYentrierte Melade, Zuckerbodens" e und verdickier Zuckersaft, ie nach “Nr. 708 des Zolltari s
bisher ollfrei eingingen, einen Einfuhron von 1/; Zent für das fimd erle en sollen. _ ußerdem nb Erbö ungen der Zone auf Traubenzucker,
Kandis, Syrupe und Me 0, e sowie auf Spirituosen, konden- fierte Milch, kondensierten Ka ee, Zwieback, eingemachte Früchte, Fruchtsäfte und alkoholische Farben vorgxschen.
Die neuen Säße gelangen bei den canadischen Zollämtcrn bereits seit dem 3. Mai provisorisch zur Anwendung.
Essen 0. d. Ruhr, 27. Mai. (W. T. B.) __Laut Meldung der .Rbeiniscb- Westfälischen Zeitun ' baben iich nachstehende Röbrenrvalzwerke zu einem yndikat zusapimengetban: Düsseldorfer „Röbrßn- und Eisenwalzwerk, Oberbilk, Balrke, Benrath, P_1edboeus «- sämmtlich zu Düffeldori, Nbeinicbe Mtaliwaarenfabxik zu Düffeldorf, Huldschinsky und A ert Habu zu Berlin, Lauchhammer, Donnerßmarék, . Cbarlottenbof, Königshütte, Union zu Dortmund, Laurabütte und Hildener GSWerk- schaft. Der gemeinschaftlich Verkauf findet statt vom 25. Mai ab. Die Vsrkaufsftelle befinket sich in Düsseldorf bei C. T. Seufit, Bis:!!arckstraße 98.
*Verdingmtgeux irn Auslande; "
Niederla nde.
"28. Mai, (,'-9111111155111 "7001 (16 SÜZÜYÖÜLÜ SU Zirazrx'e-r- UabrinZ zu Zieriksxe: Lieikrimg von 14000 111 englischer GaZkoblk. Bedingungen„kaufttch für 25 Cents bei dem Direktor der „6011111115816“.
28. Mai, 11 Uhr,. Marineverwaliung in WillemSoord: Verdmgung von _48 611136111611 Posisn Marine-Utsnfilien, darunrcr Garn, Tauwerk, Esbeionderr aucb verzinkte Eisendrabt- und Stabl- drabttaue_,_TbeLr, Segeltuch, Baumwolle und Baumwvilenzeug, Port- laken, Wakckye, Schwimmgüriel. amsrifanisches Leder, Tervicbe, Wäsch6, Feuerlösckoartikel, eisZrner BaUaii,_B[ech- und Kupferiacb-kn, scbmirke- eiserne Sachen, Waverßlisr, Biiritén, Handtücher, Besen, Feldflaschkn, Körbe, Linoleum, Porzellan, Taielgkrätb, Glaswerk, Lampen, Stsarin- kerzen._ Vureauuterifilien, Pabiér. Dir betreffenden Bedingungen liegen zur Einsicht aus tm Marine-DEHartement im Haag und bsi den Marme-Verwaltungen zu WiUemsoord, Amstrrdam und Heüevorisluis und find gegxn Bezahlung von 0,15 Fi. bki Frankoanjragen erhältlich bei dem Griffin der Marine zi: Wislemsvcrd. Nabere Aufschlüsse? ferner zu bekommen im Bureau de»? Cbefs der Marine-Ausrüstungs- stslie zu Willemsoord.
29. Mai, 1 libr. Zng€m665161&W6150000r in Zwolle im Raibbauxr _daseibii: Lieferung von guß- und schmiedeeisernen Gaß- robren. ' Nabere Auficbiüne zu bekommen durch den Dirkktor der Gasfabrik J. S. Noordbof, bei welchem auch 011?“ Franko-Anfrage Abdrücks der Bedingungen zu erhalten sind.
11. Juni,_ 1 Uhr. ZiUZSWSSZLSr SU 1761110113616 von thterdarn im 1135111015: 2111169611 611163 zweitrn Katendrechtscbrn Faseys ziebit zugebörtgrn Arbeiten. Bedingungen und Zeichnungkn
äufltcb für 1,50 Fl. bk! krn Buchbändiérn WSD. P. van Waesbergs & Zn. zu Rotterdam. Rumänien,
2. Juli. Kriegs-Minisieriiim zu Bakareii: Lieferung des Material? für die Militär-Pulberfabrik: Mineralien, Chemikalien, eiserne Röhren, Sckxlü 1€[, Yüchsen, Schrauben, Sä en, Hobel, Seilerwaaren, “ilz, O0 .zpanroneln, Mösen, Leinwandanzuge, Seiden- leinwand, Flas en, Waagen u. a.
5. Juli. DeSgleicbi-„n: 4617 Paar Jnfanterir- und 2366 Paar Kavallerik- nnd Artillerikstiefei. _
19. Juli._ Ministerium für öfxentliche Arbeiten in Bukarest: Bau einer eiiernen Brücke auf gkmauerten Pfeilern über den lux“; Trotus bei Tirgul Oma. KostenvvransÖiag 140023 Lei. Nä erss täglich an Ort und Stelle und bei der Präfektur in Bacau.
Verkehrs-Anftalteu.
Vor einigen Tagen ist _bicrfelbst unter der BezeiZnung „Deuticber Straßen- Und Kleinbabn-Verein“ ein Iereii-i gegrünkct worden, welcher, unbeschadet schon bestébkndrr engerer Vcr- einigungen oder internationaler Beziebungen, sämmtliche Kleinbabnen (Straßen-, Lokal- und äbnlicbe Bahnen) des Dsutscben Reichs zu einem einzigen großen festgeglikkkrtén und zielbewußten Gefüge, mit dem antralfiß in Berlin, zusammenzuschliéßsn bezwkckt, um so die Möglichkeit 311 scbaffsn, bir Interessen dieser sich immsr mehr aus- bréitenbden Verkehrsinittél nach jersr Richtung bin zwsckentsyrschend zu wa ren.
Die Eisenbabn-Direktion in Esskn macht bekannt, daß die auf den Stationen Aachen, Barxnsn, Berlin, Birisfsld, Bochum, Bogn, Braunschweig, Brkmer], Camel, Charlottenburg, Dortmund, Dümelborf, Duisburg, Elbkrsélb, (317611, Frankfurt a. M., Greste- mündk, Gbitingcn, Halie a.“ S., _ Hamburg, Hameln, Hamm, FMDB?!) Hildesheim Köln, Krsienyeq, Léibzig, Löhne, Magdebur
ainz, Minden, Münster, Oberbauisn, Oldenburg, OSnabrü , Soest, Vlotho, Wanne und Wikth wäbrénd der Zeit bon 1. Juni bis 30. September 0. I. Von Besuchern dsr Vädék auf den NordsLe-Jnseln J 11 i ft (WEZ ÜbSk Ncrdb€ich), S1: ikker 0 0 g (WSJ übrr Esrns) gelösten Rückfahrkarten nacb Norddeich bsz. (376115 mit gewbbnlicher Gülti keit-Zdauer auf mündlichen oder schriftlich€n Antrag DLT Yabrkartené nbabrr vor Antritt der Rückrsise durch die Fabriarten- uSgabestellen zu Norddeich und Norderney bezw. diejenige zu Esens mit einem Vermerk 11er die Verlängsrung der Güitiz- keitsdausr auf indesammt 45 Tage versehen werden, sofern 011er eine amtliche Befcheini ung des Gemeindevorstebers der Jnirl dsr Nachweis des Badébesuch durch den Inhaber drr in der B6- scheinigung zu bezeichnenden Fabrkarte geführt wird.
_ Triest, 26. Mai. (W. T. B.) Der Lloyddamvfer ,Tbaiia' iii beute Vormittag, von Konsianiinrpel kommend, bier cingefroffcn.
London, _25. _Mai. (W. T. B.) . Dcr Unibn-Dampfcr ,Prätoria' iit gestern auf der Heimreiie von Kapstadt ab egangen. Der Union-Tampfkr .Norman“ ist gestern auf der 2Zeimrsiie in _Plvmoutb angekornmen. Dcr Castie-Damvfer . arwick Caiile' ift beute aus der Ausreise von London abgegangen. Dkk Casile-Dampfer .Doune Caitlr' _ist Donnerßtag _und der Castle - Dampfer „Dunbar Castle“ iii beute aiif der Heimreise in London angekommen.
Theater und Musik.
Jm Königiichen Overnbause gelant morgen Richaéd Wagner's .Siegxrted' (:Der Ring des ' ibclungsn“, zweiter Abend) unter Kapellmeister _ Wringartner's Leitung und mit folgender Beseßun§_ zur Aufführung: Siegfried: Herr Gadebus, Mime: er „teban, Wanderer: err Bey, Brünnbilde:
rau Su er, Erda: Frau Goe ?, lberich: Herr Schmidt, afner: Hr. Mödlinger, Waldboge: Fräulein Dietrich. - Rrin- old Becker's Oper ,Frauenlob“ kann wegen der bevorstehenden Ferien erst im August _b61 beginnender ne_uer Spielzeit wieder gegeben werden.
Im Königlichen Schauibxelbause wird morgen Gustav krévtagjs Lustspiel ,Die Journalisten“ egeben. Die auptrollen md wie foit beseßt: Bolz: Herr Ke ler, Oberst: rr Klein,
ZET Senden: err Purschian, Bellmaus: err Oberlander, Lotte: Frau Schramm. esidenz-Tbeater in Hannover gastiert als
chmock, rau Clara Meyer giebt die Adelheid.
Jux beater Unter den Linden gelan t am Sonnabend die Vaudevtllererette „Miß Helysti' an dieser ' übne zur erßmaligen AufführunÉ Am onnerstag veranstaltet das Konservatorium Klindwortb- Scharwenka im Saal Bechstein seinen F1]. chüle_r- Vortra Sabend éCbor- und Sologesang). Der Reinertrag ist für einen onltbattgen Zweck bestimmt.
ldendorf: r Ludwig,
err Herßer, Piepenbrink: Yer: Mo? Zeisler vom