1895 / 155 p. 4 (Deutscher Reichsanzeiger, Tue, 02 Jul 1895 18:00:01 GMT) scan diff

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Man sibeint anzunehmen, erst _nacb Anhörung der Provinzial-Landtage werde die Sache sprachreif sein. Von den Landtagen können doch aber auch nur die provinziellen Verhältnisse geschildert werden. Ich glaube, die Vorlage kann jest schon angenommen werden.

Abg. Gerlich (fr. kons.): Ich kann meinen frübkrschon betontqn Standpunkt nicht verlassen. Die reunde der Vorlage wollen die Vagabondagr nur möglichst übe eistern, von einem Kurreren des Grundiibels durch die Vorlage kann keine Ride sein. Es ist dapon gesprochen worden, die Vagabsndags sei eine Folge des Wandertriebs drt Deutschen. Es wandern aber auch Franzosen und Polen, der Städter wir drr Landmann. Der Wandrrtricb der Dcutjchrn _rust also die Vagabondage nicht hervor. In Oesterreich wandert man nicht, das kommt aber davon, daß die Gesstzgebung eine andere ist. Die Franzosen schicken die Lsute, die fie nicht brauchen können, in das Land, wo der Pfeffér wachst - wir müssen [16 lridsr im Lande behalten. ' Durch unsere Griese wird die Vagabondagc solcher LEUTE befördkrt, die untrr anderen Verbälrniffrn gute Arbsitrr qeblirbsn wärkn. Mit dem Antrag des Herrn Freibérrn don Erffa, nach dem die Einrichtunxz der Vérpflsgungsstationen An- gelegenheit der Kreise skin sol], wabrrnd der Provinzial-Ausscbuß darübrr briiimmen soll, an welchen“ _Orten der Provmz Verpflegungs- staiirnrn cinzirrichten find, bin ich nicht Einberstanden. Es reitet fich ja aUerdiiig§_am brstén mir ri ener Peitschr auf fr€mdem Pferde. Der KTSLI ist bier" das Pferd. Ych möchte Sie bitten, den Antrag Zedliß anzimcbmrn.

Abg. Frribcrr don Erffa (kons.): Die Von dem Herrn Vor- redner angezogenen Theile unsrres Antrags find gerade Einem früheren Anrrag des Herrn Freiherrn don Zrdiiiz entnommen; ich bin über- zeugt, dir Hérren wollen den Gesetzentwurf übérbaupt nicht und Ver- werfen chbalb jrdcn dazu gestelLthAnirag. WEnn wir dcm Antra des Hrrrn Freiherrn bon Zrdliß zuitimmrn; dem Provinzial-Ausschux; dic Entfchcidung auch darüber zu überlassen, ob überhaupt Verpflegungs- stationrn rinzurichten sind, so liegt kein Grund für dieÖHchrc-n Vor, unserrm Antrag nicht znzustimmen, außer wenn fie den eyrßentwurf überhaupt nicht wollen.

Abg. Schröder (Poli?) sdracb sicb ge en die Vorlage aus, wéil dir Landstreicbereéi nicht durch Vsrpflegunq§ iationrn, sondern nur auf dem WSIS dcr Moral békämpst wrrdsn könns.

Abg. Möller (ni.) erklärtr ["ich gegen den Staatßzusäyuß, für den ein Tbril seiner politischsn FrZunde in der Kommission nur JL- stimmt habe, um das Zustandekommen drs (Hesexzes zu ermöglichen. An der Notbwendigkeit einer umiaffrnden Organisation der VL!!- pflegungösiaiidnén könne nicht grzweifelt werden. Die zahlreicdén frsiwiliigcn Vrrdflrgungsstaiionen im Westen bskundeten deutlich grnug disse Norbwrndigkeit.

LFU § ]

Die Generaldisfussion wurdc grich10ffen. nahm das Wort

AbZ; Frriberr don ZLdliiZ Und Neukirch (fr. kons.): Ich will in der Spézialdiékuifidn nicht nochmals das Vorbringen, was in der Grncraldrbarxr berrits gssagt ist, sondern nur brmerkkn, daß diejenigen meiner ddliiiicbrn Frrunde, welche mit mir dir Vrrta ung drr Vorlage und die Einholung drr Gutachten drr Provinziak-„andtaar wdÜen, keineswrxis 011] _dem Standpunkte stLth, daß nichts zu siandc kommrn möchtr, wndérn nur wiinicbén, daß etwas VoÜkdmmrneres geschaffen wrrds, als die Yoriggr bierct.

Der § 1(und[om1tdie Vorlage Überhaupt) wurde

abgelehnt und der Antrag des Freiherrn von Zedliß und Neukirch und Gen. angenommen.

An [ester Stelle der» gesordnung-folgte die dritte Be- rathung des Geseßentwur s, betreffend "das Pfandrecht an Privateisenbahnen und Kieinbahnen und die Zwangs- vollstreckung in dieselben.

Abg. Wurmbach (nl.): Das vorliegende Geseß wird nach-

Meinung *berporragxnder Finqnzmänner die, bisher-vermißte Sicher- stellung des im Krkmbabnun'temehmeu aufgewandten "Kapitals ermög- lichen. Um das rivatkavital zu diesen UnternehmunZ-„n heranzuziehen, wird es aber no anderßr Maßnahmen bedürfen. er schwerfäl1ige und zeiiraubende (Hes aftsverkebr mit den Behörden, die schweren Bedingungen bei der itbenußung der Provinzial- und Gemeinde- straßen, die Unzulänglichkeit des Enteignun égeseßes, die scharfen Kautioriébedingungen, alles das hindert die nrwicklung des Klein- babnwriens. Hier Wandel zu schaffen, um daß Privatka ital mehr h_eranzuziehen, ist eine Aufgabe, welche die Regierung ni tvernacl): [a]sigen soUte.

§ 27 bestimmt, daß in einer Gläubigerversqmmlung einer Bahnpfandschuld die Aufgabe des Pfcrndrechts, die Einräumung eines Vorrechts, die Gewährung einer Stundun oder Er- mäßigung des_ Zinsfußrs, der Verz_1ch_t auf icberungs: maßregeln, somie dieZustimmung zur Einstellung des Konkurs- verfahrens besch10s1en werden kann.

Abg. Hammacber (nl,) beantragte, daß auch_ ,die Wabr- nehmung gemeinsamer Interessen bei drr ZWUnrisvoUiirrckun-g“ mit bineingezooen werde, um den Befißern der Antbeilscheine 8111811 beffrren Schurz für die Geltcndmachung ihrer Rechte zu geben. Wenn dir Gläubigerversammlung die Macht 5.158, die Minorität zum Aufs geben von Rscbten zu zwingen, so müsse man ihr auch die Macht gebsn, das EiZentbum der Bahn zu übernehmen und ebent. Beiträge zur Aufrechter ,altung des Betriebes zu fordern.

Abg. bon Cuny (ni.) bedauerte, dem Antrags [Lines Fraktions- Zendssrn nicht zustimmen zu können. Die Minderheit zu positiven eiiiungen zu zwingen, gehe doch zu wert. Zu solchen Veschküffen müßte doch Stimmenembeit erforderlich sein. __

Abg. Irmer (kons) bekämpfte den Antrag, d€11€n Schwerpunkt darin likgs, daß man jemanden zwangsweise aus der Gläubigersteüung in die SieÜung drs Eigrntbümers bringen dürfe._

Abg. Stephan (Zentr) sprach ]1ch ebeniaüs gegen den An- trag aus.

IUstiz:Minister S ck 5 n stedt:

Msine Herren! Ich habe bereiis bei der zweiten Beratbimg mrine Sympathie für den von Hrrrn 1)r. Hammacbrr angeregten GE- dankkn zum Ausdruck gsbracbt, zugirick) abér meine Bedenken in der Richiiing, ob 63 möglich sein werde, den Gedanken in diesem GeseZ genügend und befriedigend auszugestaltsn. Daß sine solche Au§gesta1- rung in dem heute von Herrn Dr. Hammacber gesteiltrn Aniraxze zu finden sri, glaube ich, mit sämmtlichen Hrrrrn Rednern, die vor mir gesprochen haben, bezweifeln zu müffrn. Er entfernt ["ich weit Von dem dem § 27 zu Grunde liegenden Gedanken. Der § 27 stellt ganz pofitivr, genau präzisierte Fäae auf, in densn eine

Majorisierung der Inhaber von Tbeilscbuldversckpreibungen zulässig sein soll. Der von ])r. Hammacber in Antrag gebrachte Zusaß will aber in einer ganz unbeschränkten Weise noch für den Fall der ZwangSver- steigerung der Majorität gleiche Befugnisse beilegen. Der Herr Abg. Dr. Hammacber hat selbst zugegeben, daß nach dcm Wortlaut [eines Antrags sogar der Fall eineö1-Ankaufs des Eisenbabnunternebmens für die Gesammtbeit der Gläubiger einbegriffen sein könnte; er "will aber nicht diese Konsequenz gezogen haben und würde *es-desbalb für notb' wendig halten, in dieser Beziehung in § 29 eine von ibm noch nicht

formulierte Einschränkung zum Ausdruck zu bringen. Wrnn in der That eine derartige“ Einschränkung auch in das Gessi) bineinkäme, so würde doch der verbleibende Inhalt

des von ihm gesteüten Antrags Von einer gar nicht zu 6521:- sehendenTragweite sein; denn abgesehen von einem Ankauf dsr Babu, ist eins ganze Reihe von Maßrrgeln denkbar, die möglicherweise dem Jntkreffe drr Gesammtbeit der Gläubiger entsprechen, drmm zu widsr- sprechen aber doch für die Majorität ein ganz erhebliches Interesse vorliegen kann, vielleicht schon wegen der bedeutenden Kosten, die mit solchen Maßrkgein verbunden sein können,

Für mich würde drr Antrag nur dann allenfalls annehmbar ge- w€s€n skin, wknn er nach den Worten „dir Wabrnkbmung drr gsmrin- samen Jiitereffrn 2c.“ den Zusaß erhieite: „nach Maßgabe der bier- übér in den Emisswnébedingungen grgsbenen Vorschrifixn“ oder etwas Aebnlicbrs. Es würden dann in den von dem Unternehmer aufgestellten Emisfionsbedingungen, die in dem AÜerhöchsten Privi- l€sium ihrs Bestätigung finden würden, klar die einzelnen Fälle zu bezeichném [Ein, für“ welche die Bestellung eines Verkreters durch Mkbr- beitsbeschluß zugriaffen würde. Wenn das in den Emisfionsbedingungen stände und durch das AÜerböchste Privilegium bestätigt würde, so würde dadurch für denjenigen, der fich beiheiligen will, cine163r 0011550015 gegeben sein; er würde wiffen, woran er fich zu Halten Habr. Obne einen [oschen Hinwris auf das, was [pezic'U in dieser Richtung in den Emissions- bsdingungen etwa Vorgesrben ist, würde Uieines Erachtens die Bcfugnisz, wie si? in drm Hammacher'[chen Antrag in Aué-ficbt genommrn wird, nicht annehmbar sein.

Ich kann deshalb mrinerieits UUk den Wunsch aussprechen, daß der Abg. Dr. Hammacbér, wir er Vorhin schon angedeutet hat, [einen Antrag zurückziehen möge.

Abg. Hammarher zog darauf [einen Antrag zurück.

Der Geseßentwurf wurde in drittcr Lcsung ange- nommen.

Die TageSordnung war Hiermit erledigt, und die Sißung wrrrde um 3 Uhr geschloffen.

Nächste Sißung: Dienstag 11 Uhr. (Geseße, betreffend Eiienbabnverstaatlichung, Zentral:Genoffensckwftskaffe, Schuß FIM“ Schweinescuchen; 5 nirag, betreffend Sperrung des tädti1chen Viehhofs zu Berlin.) *

1. Untrrsircbun s-Saciyen.

2. Aufgrbrte, Zuiiciluann 11. drrgl.

3. Unfaii- imd eraliditärs- :c. Versichrrung. 4. Verkäufe, Verpachinngrn, Verdiiigungen 2c. 5. Vrrldrsung :e. von Wertbpayiérén.

Oeffentlicher Anzeiger.

6. Kommandit-Grieilscbafteii auf Akiirn u. Akrieri-Gesrüsch. 7. Erwerbs-_Und Wirtbschafis-Genoffenschaften.

8. Nirderiastmig 2c. Von RcchtHanwäitcn.

9. Bank-Ausweise.

10. Verschiedrne Bekaniiimachungen.

1) Lintersiichungs*LSachen.

[21337] Steckbrief. _

Ergrn drn unién bLsÖkiSbLULN Kaufmann Carl Boehm, 9950an am 8. Juli 1873 zU Brrlin, jüdi1ch, w€_lch€r |ck Vrrborgen Hält, ist dis Unter- suchungsbait wrgrn Untrrscblakiung dkrbängt. Es wird ersucdr, dcnselben zu derbaften und in das drm (Ergrkifungrorte nächste Grrichisiiefängnif; abzuliefcrn so;)vie zu den Aktkn .F. 1. 13. 463. 93 Nachricht zu ge en.

Berlin, 13811 25. Juni 1895.

Königlickw Staat:?anwaltscbait 1.

Brsckyréibiing: Akter 22 Jahre, Größs 1 m 65 (3111, Statur sci)wäch[ich, Haare dunkel, Stirn normal, Bart, Anflug ziim Schnurbart, Augknbrauen dunkkl, AUFLU braun, Nase gebdgsn, Mund gewöbnlick), JUZ doiliiändig, Kinn normal, Gesicht normal, esichtdiarb€ gesund, Sprache deutsch.

[21338] Steäbriefs-Erneuerung.

Dér gr,]rn dcn Konditor Julius Krebs, am 12. Srdtixmbrr 1850 zu Daumsn JLÖOTCU, WMEU wirdrrboltrr schwerer UkkijiidenfälsÖUUg in drn Akten 11. 12. 1. Nr. 8 1891/3 11. 10. 8. 91 (im 8. Januar 1891 erlaffrne Steckbriri wird Hiermit Erneuert.

Berliu,_d€n 25. Juni 183“).

Königliche SiaatSa-«aitschaft. 1.

[21412] Offenes S_trafvollftreckungs-Grsuchen.

Der WebrrgeWUe Franz Olesch aus Fürstlick) Langenau, 3111831 in Nixdorf, jetzt unbekannter: Auf- enthrilis, ist durch _rechtIkräfiigen Strafbefehl des Königlichen Amißgerickßs zu Katsckper Vom 11. April 1895, wrgen Urbertreiung des § 366 7, zu Liner Geldstrafe don fünchzrk und für druUnVermögens- fall zu einem Tage Hast beruribeilt. Es wird er- sucht, drn_ :c. _Olescb ini Bsirsiungsiaür festzunehmen und an die _nacbste Gerichtsbebörde abzuliciern, welche wir um Brirreibung der Geldstrafe, und im Faile der Unbeitreiblichkrit derselben um Vollstreckung der substituierten „Haftstraxe, sowie um Nachricht zu dan Aktén 11 (J. 15/95 €r1uchen.

Katsrher, de_n 26._Juni 1895.

Königliches Amtsgerickpi. [21339] _

Zn dcr 1]nt€r[uchung§jache gegen Georg Stamer, grb. 3. Februar 1872 in St. Ingbert, zulsßt in Meß, Wegen Verlc ung der Wehrpflicht, wird zur Deckung der den Angek agten mögliYerweise treffenden höchsten Geld- strafe und der osten des Verfahrens in Ge- mäßbeii dsr §§ 325, 326 Strasprozeßordnung und § 140 ((St.-GB., da die Beschlagna me Einzelner zum Vermögen des Angeklagten gehörigen Gegen- stände nick)! eingängig erscheint, di€ Beschlagnahme des gesammten im Deutschen Rrich befindlichen Ver- mögens des Angeklagten angeordnet.

Meß, den 27. Juni 1895.

Kaiserliches Landgericht. Strafkammer. Wiederaufbebuug

[21340] _ einer Vermögensbeschlaguahme. _ Die durch Beschluß der Strafkammer des Kaiser- lichen Landgerichts hier vom 28. März 1895 bis zur Höbe von 1000 „(. ausizesprockyene VermögenS-

„1) Karl Christian Kimmig- geboren den 1. Fe- bruar 1873 zu Colmar, 2) Abraham Klußky, geboren den 24. September 1874 zu Winzenbeim, 3) Frariz Xavrr Meyer, geboren den 17. Srp- tembsr 1872 zu Colmar, 4) Andreas Scherrer- gkboren den 18. Juli 1873 zu Sch1€ttstadt,_ _ _ ist durch Beicbluß derStrafkammer des Kaiirr- lichen Landgerichts hier vom 20. Mai 1895 wieder aufgehoben wordrn. Colmar, den 24. Mai 1895. F. d. Ersixii Staatsanwalt: (Untrrschriit), StaatSanwalt

2) Aufgebote, Zustellungen und dergl. [21399]

In Sachen, betrcffend die Zivanngersteigerung des dem Böticbrrmriitrr Sirgwardt bier gebörigsn, in der Kräxnkrstrafzr Nr. 155 hier belegenen «Hauses «. y., ist die angeordnete Zwangsvolistreckung m das bszeicbnrte Grandstück eingcsieür worden und wird daher der mittels Vrrkaufsprdklgms Vom 9. April d. I. auf dsn 17. Juli d. J. angesrtzte Ueberbotstermin abgekündigt. Neubrandenburg, den 26 Juni 1895. Großberzoglickycs Anxichrickyt. Abtheilung 1.

, kHaUr.

[337] Aufgebot.

Nachdem

1) Frau Anna Katharina Rotb, geb. Hoffmann, zu Wiesbaden, den Erwerb und Verlustder Schuld- vsrschreibung drr Naffauisckwn Landesbank Hirt. 1511). Nr. 3837 _über 500 „M. nebst Talon mit Zinskuponö bis cinsYießlicl) 1. Juii 1897

und

die Freifrcm Friederike Dorothea von Pelser-Brrensberg in_ Vcrim den Erwerb und Ver- lust der _Schit[dr€r1chreibun en der Wiesbadener Cafino-Geieüickyast zu Wiss aden Nr. 3 bis ein- schließlich Nr. 14 über je _500 «;ck durch Beschluß vom 6. März 1888 genehmrgien 40/gigen Kellerbar:- Anlebens glaubhaft gemgcht und Einleitung des Aufgebotsvéxrfabrrns imd KraftloSerklärung der br- treffenden Urkunden beantragt haben, so wird

5. der Nassauischen Landesbank die Außgabe neuer Zinéabscbniite zu der unter 1 Erwabnten Schuldbet- scbreibung an den riwaigen Vorzei er des_ Talons Vor der richxerlichen Erledigung der “ache, [owie die ablungsleiiiung an den etwaigrn Ueberbringer dieser

chuldverschreibung und der Kupons biervon

und 1). der Wirsbadener Casino-Geseilschaft die Zahlungsleiiiung an den etwaigen Ueberbringer der unier 2 erwähnten 12 Schuldverschreibungen, und zwar beiden Schuldnern bis zum Austraße der Sache bei Vermeidung doppelter Zahlung untersagt,

0. der erwaige Inbabrr des unter 1 erwäbnien Talons auigefordert, diesen Talon binnen einer Frist von 90 Tagen, vom 1. Juli 189“? an gerrchnet, bei Vérlust feines Rechtes aus diesem Talon dem Gerichte vorzulegrn

m_id (1. dem _etwaigen Inhaber der unter 1 und 2 bezeichneten Schuldberschreibungen aufgegeben, die-

beschlagnabme gegen:

selben binnen 5 Jahren vom Tage dieser

Aufforderung an, spätestens aber in dem auf den 9. April 1900, Vormittags 10 Uhr, Vor dem untsrzeicbneten (Hörichte aiieraumten Termine bei Verlust seiner Rechte aus denselben und der Krlaftioerklärung dirser SchuldVLrschrribungrn wor- zu egrn. Wiesbadxn, den 23. März 1895. Königliches ?lmtsgerichr. 11'.

[21406] Bekanntmachung.

Auf den Von drr Wittwe Marie Schober, eb. Klingmüiler, in Kottbus als Rechtßnachfdlgrrin iFrLS verstorbenen Ebrmannrs, des Brknnereibefißers Giistav Sckyobsr in Kottbus, gesteUri-n Antrag wird der an- aeblicb verloren gegqngene, von drm Königl. Haupt- STSULT- Amte in Kottbus untkr dem 5. November 1888 MlZgSstLÜtS Pfandschsin, inhalt?» dessen der genanntk Gustav Schober bei dieirr Bébörde 5 Scheine der 33 0/0 Anleihe des Deutschen Rricbs über zusammen 4500 «16 nebst Talons urid Zins- [cbrinen zur Sicherstellung des ibn1__ gewährten Branntweinstsuer - Verbrauckxsabgaben - Krrdits drr- pfändet bar, aufgeboten. Der unbekannte Inhaber des Pfandsckyrins wird aufgéfordert, sväteiiens im Aufgebotsiermin am 23. Januar 1896, Vor- mittags 11 Uhr, in Zimmer 18 seine Rechte an- zumeldsn urid dsn Pfandschein Vorzulegen, widrigen- fails derselbe für kraftlos erkiärt werden wird.

Kottbus, deri 26. Juni 1895. _

Königliches Amtsgericht.

[18374] Aufgebot. _

Nachdem die in Sömmerda wohnhafte Wittwe dss Landwirtbs August Ferdinand LV_XZL, AUZUstS, geb. Rödiger, den Antrag _an Krastloserklarung des Einlegebuchs der städtiichen Srarkaffe zu Brrmer- baden Nr. 1444 mit einem Guthaben der 1. Januar 1895 Von 342088 „16 gesteÜt hat, wird diesem für zulässig besundenen Antrage gemäß der Inhaber drs yorbeieickynetan Einlegebuchs aufgefordert, [ eine Rechte ipätritens im Aufgebotstermin am MittWorh, den 8. Januar 1896, Morgens 93 Uhr, vor dem unterzsickyneten Amtsgericht anzumelden und de_is Einlegebu vorzulegen, widrigenfails dasselbe fur kraftlos er [ärt wcrden [dkl.

Bremerhaven. den 15. Juni 1895.

Das Amthericbt. Raben.

[20909] Aufgebot.

Auf Antrag der Gemeindederwaltung Kindsbach L_)rm 30. Mai [. J. namens nacbbezeichneter Per- onen:

1) der Katharina Reindl, Güilerstocbter von Lengbam, _

2) der Franziska Schremrr, Meßnerstockyter von Lrngbam, _

3) der Theres Kirschner, Lengbam, _ __

um Einleitung und Durchfuhrung des Aufgebots: Verfahrens zum Zwrcke der Kraitloderklärung der auf ihren Namen Laufenden 3 Sparkassenbücber der Distriktssparkaffe (Griesbach, welche beim Brande? zu Lengbam im Jahre 1893 zu Verlust gegangen smd, und zivar: _

1) der Katharina Reindl vom 23. Marz 1873

auptbucbfolium 1427 über 6 Einlagen im Gesammi- etrage von 2277 „FC inkl. Zinsen,

GÜTlerSebeirau von

2) der Franziska Schreiner Vom 14. Februar

YZF Hauptbucbfolium 3521Z,üb€r:2 Einlagen, jedr zu „46,

3) der Theres Kirschner Vom 5. Februar 1893 Hauptbucbfolium 3665 1":er eine Einlage zu 100 M:

wird hiermit gemä § 837 und [f. drr R.-Z.-P.-O. und Art. 39 des .lusfübrungsgesLZES hierzu der Inhaber dsr oben bkzeichnsten Sparkaffabücher aur- geforderi, spätéstkns im Aufgebotstermine, welcher dabier auf Donnerstag. den 2. Januar 1896, Vorm. 9 Uhr, anberaumt isi, seine Rechte bsi biefigem Gsricbie anzumrldrn und die Sparkaffa- büchrr Vorzulrgen, widrigensails die Kraftloserklärung dieser Urkunden crfolgrn würde.

Griesbach, dén 19. Juni 1895. _ _ Königliches Amtherichf Griesbach.

Schmid.

[21411] Aufgebot. _ _

Dab Sparkaffenbuck) drr stadtiicben Sparkasse zu Kattowitz Nr. 7452 über 450 «14, ausgrfertigt für die Verwiitwcie Frau SÖubmackier Florentinr Czwikalik (Czwinkalik) zu Myélowiy, ist angeblich Verloren gegangen und soll auf den Antrag __der Volkßbank zu Kattowiß - Eingetragene Genoiien- schaft mit beschränkter Haftpflicht -- Verfreten durch den Rrchtßanwalt Sittka ebenda, auf welche die Vor- brzeichn€te Sparforderung im Wege drr Zesfion ge- dikbrn ist, zum Zwrcke der neusn AuÖsertigung für kraftlos erklärt werder). Es wrrden daher die In- Haber des Buckysß ausgrfordert, spätestens im Auf- gebotstermine den 30. anuar 1896, Mittags 12.] Uhr, bei dem untsrzetcbnktcn Gerichte (Zimmer Nr. 33) ihre Rrchie anzumelden und das Buch Vor- zulegen, widrigenfalls drk: Kraftloserklärung desselben erfolaen wird.

Kattowitz, den 20. Juni 1895.

Königliches Amthericht.

[21405] Aufgebot. _ _

Das Sparkaffenbiicb der OberlauiiKer Prodtnzial- Nebenspatkaffr zu Muskau Dith. 131 5 r; 10556 über 214 «Fl. 55 „Z, ausxzrfertigt für die verwirtwete Korb- macher Ernestine Melzer in Muskau, ist angeblich abhanden aekommen und [ol] auf Antrag der Vor- genannten Eigentbümerin zum Zwexck'e der neiirn Aus- fertigung für kraftlos erklart Werden. Es wird daher der etwaige Inhaber des Buches an*sgefordert, spätestens im Aufgebotsterminr gm 4. März 1896, Vormittags 1017 Uhr, bei dem unterzeichneten Gerichte seine Rechte ati=umelden und_das Buck) Vor- zulegen, widrigenfalls die Krastlosrrklarung desselben erfolgen wird. _

Muskau, den 21. Juni 1895.

Königliches Amtsgericht. [7283] Aufgebot.

Das K. Amrögcricht Nrsknbeim bat unterm 24. [. Mrs. fol?end_es Aufgebot erlassen:

Der Güt erstrau Maria Loitfelder in Neubkuern ist das auf deren Ncimen lautende, von der Distrikts- Sparkassc Rosenbyim auSgesteUte Sparkaffebucb Nr. 15 328 über eine Einlage Von 300 „jk- zu Ver- lust gegangen.

Auf deren Antrag wird der Inhaber dieses Spar- ka ebuch_s biemit aufgrfordert, seine Rechte auf das- iel e spatestens im Aufgebotstsrmine Vom Montag- den 18. November 1895, Vormittags

11 Uhr, im dieSgericbtlixben Sißun _ssaale Nr. 14 anzumelden, *widriyeiifallskKässelbe r“ kraftlos er- klärt wird. _ Rosenheim, 26. April 1895. _ _ _ Gerichtsfchreiberei des K. Amtherrchts Roienbeim. _ “Teufel, K. Sekretar.

[16240] Aerrtignng. Aufgebot. _

Ueber Lehm und Aufenthalt der nachbxzeicbneten Personen, für welche dabier be üglich der jechm yon ihnen gebörigrn Vermögenst eile _eine ger1_ tlich_e Kuratel geführt wird, ist seit 10 bezwbungSwei seit 15 Jabrcn und bezüglich des 3111) Ziffer 9 Genannten seit 10. Mai 1871 keine Nachricht Vorhanden:

1) Stö er, Josef und MFrreß Alter unbekannt,

interschu ütlerskinder von tn ng,

H2) GaftZiger, JZnaz, geborixn 6. August 1850, Bkzirkstbierarztensso n von Erding, _

3) Oberpriner, Georg, geboren im Jahre 1800, Gütlersiobn von Warteziberg,

4) Häusler, Katharina, geboren 10. Dezember 1843, Schmiedstrchter von_ Erding,

5) Lainer, Michael, ctr_ca 60 ngre a_lt, led. Gütlerssobn von Schelcberwils, (Hememd? Kirchberg,

6) Rollmaier, W1g0 _Ludwig Maria, geborrn 23, April 1822, außereheliche Tochter der Maria Ryllmairr VM Kinzelbach, Gememde Saleanns-

'r en,

kt?) Bartl, Paul, geborcn im Jahre 1843, ird. Gütlersiobn vrn Mauggen, Gemeinde Sailmanns- kik en, __

8b) Kammerer, Johann, un eiabr 50 Jahre _alt, lsd' Wirtbssobn und Meßgerge ilfe don Altenerding.

9) Ernst, JOMI), [rd. Bauerssobn don Seeon,

emeindc Ma ba . _

GAuf Antrag tZder nachbez€ichn€ten, grmaß Art. _107 des Vaysriickxrn AuÖiübrungS-Grsrßrs zur RE:W- Zivil-Prdzeß-Ordnung hiezu legttumerten Personrn nämli : _

Mc? drs Gütlers Joirf Stöger bon Fm mg, _

3151 2 ch approbierten Vaders Xaver S Ustcr m

Erdin , _ _ 11:13 des Güllers Georg Oberprtiler in Warten-

ber , . . 11811 4 des Schiniedmeisters BonaVentura Rippstain

in Erdin ,

83 5 iFrr Audiräglerswittwe Magdalena Lerhuber in SÖÜÖcnriiH, _

1111 6 des (Hürlers J01_)1_nn Ortmairr in Kircbasch,

TU] 7 des Gürlers JoiesBaril Von Mguggén,

511 8 drs Gaitwiribs Simon Bauer in Hrcken, Grmeinde Bockhorn, _

116 9 deß Bauers Kaspar Ernst in Sseon, ergebi bismit dir_Auffordrrung: _ _

1) an dir Vericbollsnrn, ihr? Amprucbe urid Rechte spärestrns im Aufgeborstrrmmr vom Mittwoch, den 20. Mai 1896, Vormittags ? Uhr- perfönlicl) odcr [cbriftlicb beim hiefigsn Gerr_chte_ im Sitzungssaal Nr. 311 sich anzumelden, WidrigknWÜs si? für wdr srklärt wcrden; _ « _ _

2") 011 ric Erbbetbeiligtcn, ibrr Inicrsffen rm Aur- gedotstcrminr WÜHUUNLHMSUJ

3) an alle diejenigen, welche über das Lebeii drr Vrrichollrnrn Kunde grbsn könnsn, Mittheilung hierübrr bri Gericht zu i_nacberi.

Erding, dcn 29. Mai 1895. _

Königliches Amtßgcricbt Erding. Türkes, Zur Beglaubigung: Ter K*. Sekretär: Högn.

[21404]

Das Königliche Amtsgericht Friedberg hat am 26. 1an. Yion. folgrndrs Aufgebot erlassen.

Die Orkdnomenéebclcuté? Lorenz u. Kreszcnz Stau- dingsr don Lechbmiscn babsn den Antrag gestLÜt, drn am 4. Okwbsr 1827 grborenen Sohn der Tag?- löbnersrbeleuts Michael 11. Rosina Zatter von L?ck)- bausen, W(ndriin Zotter, welchrr angrblich im Jahre 1851 nach Amerika aUIwanderte und [611 drm Jahrs 1854 drrichoÜen ist, [ür todt zu kxkiärsn. Bsi dem Vorlirgcn drr grieizLicheri VVXQUÖWZUUJM br- ichließi dCIbalb das Kijnigl. Amtsgericht Frildberg di? Einleitnng drs Auigsbotsdcrfabrens zum Zwrcka der T0dc§€rk1ärung des genqnntkw Wendcltn Zritsr und beranmr Aufgrboistrrmm auf Freitag, den 1. Mai 1896, Vormittags 10 Uhr, im dies. gerichtliciysn Sißungszimmrr an. Es ergkbt biermii die' Aufforderung _ _ _ _

1) an drn Verscboiienrn,_1p_at€si€1_1§ im AU] ebots- Termin prrsönlich odsr 1christlich bsc Grricbi 161) cm- zumeldrn, widrigeniaiis er fiir wdt rrklart würde,

2) an dir Eibbéibeiligten, ibrr Interéssen im Auf- gebotéderiabren wabrzunrbmrn,

3) an alle dirjenigen, wrlcbe 5er das Leben des Verscboilenrn Kunde geben können, Mittheilung hierüber bei Gsrirht zu machen.

Friedberg, 28. Juni 1895._ _ _ Der Gerichtsschr€iber des KÖMJÜÖSU Azntsgerichis:

Mayberger, Königl. Srkretar.

[21137] Auf ebot. _

Auf 5811 Antrag des Lsiizers Ferdinand Wed1€r aus Norageblen, Vertretén durcb d€n RechtSanwalt Bcrnrr in Heinrickswalde. wird dsr durch den An- tragstelicr bsvormundete LoZmann Gottlieb Bever aus Noragcblen, welcher im Jahre 1872 nackZ Nuß- land ausgewaiidert ist, aufgefordert, fich spatesirns im Aufgebotstermin, den 26. Oktober 1895, Vorm. 10 Uhr, bei dem unterzéicbnetexi Gsmht, Zimmer Nr. 4, zu melden, widrigenfalis seine Todes- erklärung erfolgen wird. _

Heinrichswalde, den 22. Juni 1895.

Königliches Amtsgericht.

[21402] Auf ebot. _

Aus den Antra der 5) aurerfrau Rosa Doering, geb. Karsch, in anzig, wird deren Ehemann, der Maurer Anton Doering, welcher Vom 3. Januar 1885 bis 4. April 1885 in der Befferungsanstalt Taviau gewesen und am 4. April1885 von dort entlassen ist, aufgefordert, sich spätestens im Auf- gebotstermin, den 20. März 1896, Vormittags 10 Uhr, bei dem unterzeichneten Gerickyte zu melden, widrigenfails seine TodeSerklärung erfolgen wird.

Mehlsack, den _20. Juni 1895.

Königliches Amtsgericht.

[21401] Aufgebot.

Auf Antrag

1) des Fabrikanten Ernst Wilhelm Bahner in Hermsdorf, _

2) dass Schankwirths «Heinrich Moriy Lößer in Chemniß

werick1end iibek zu iki!" annteii Inhaber der für die am 23. Sevternber 1858 gestorbene Christiane Karoline, verw. Schirmer, _in potbexénduchs daielbst R. 111 N. "10.“ eingétr'agenen Begrabnißaeldforderutkg von 5 Thlr. C. M. = 5 Thlr- 4 Ngr. 1 Pf. im 14-Thlr.-F.;

zu 2 die _unbekannten Erben des am 15. Sep- tember 1894 m Hobrnstein verstorbenen Tuchhändlers Adolph Lotus T_röllzich daselbst

aufgefordert, ihre Ansprüche und Rechte an der Forderung bez. der Erbichaft [Pätestens in dem auf den 28. Oktober 1895, Vormittags 10 Uhr, aiibsraumien Aysgrbotétrrmine bier aniumelden, widrigeniails _aus weiterrn Aiitrag die Forderung gekoickZt brz. die unbekannten Erben mit i ren Erb- ansvrucben aiisgeschloffen werden soÜen.

Hohenstem-Exnftthal, den 24. Juni 1895.

Koniglicbes Amthrricbt. 131". v. Fcilißicb.

[21403] Aufgebot.

Dsr Rechisariwalt Pause zu Erfurt, als [leger des Nachlamrs des_daselbst brrswrbenen üßen- macbsrs J. G. Schirmer und dsffsn ebeniails Ver- storbenkn Ehefrau Henric'tte Schirmer, gebor. Frank_e, von Erfurt, hat das Aufngot der Nachlaß- glaubiger drsbrzeicbneten Nachlaiiss? bcaniragt. Able Nachlaßglaubigrr dieses Nach1affk§ werden auf- gefordert, svatcsiens in dem auf dsn 29. Oktober 1895, Vormittags 11 Uhr, Vor dem unter- zerchnéien Gkrichi, Zimmrr Nr. 58, anberaumten Ansgsbotstermine ibrr An15riich€ und R€chte an den Nachlaß anzumrldén, _widrigenfaUs sie grgen die Brnefizialerbeén ibrr Aniprüch€ 11111.“ iiisdfrrn geltend m_ackyen können, ais der Nachlaß mit Ausschluß ailrr [err drm T_ode drs ErblaffrrH auigékommrnrn Nutzungen durcb Bsiriixdigung dsr angrmkldrtrn Ansprückys nicht erschöpft wird.

Erfurt, am 22. Juni 1895.

Königliches AmtSJZrichr. 521th911. 1'111.

[21398] Oeffentlickze Ladung.

Allr, w€lchrn Erb- ddLr sonstißr Ansprüche an drn Nachlaß drr am 1. Juni 1895 311 Lindrnburg bkr- storbsnen, in Frankfurt a. M. wobnbast gewesenen Wittwe Johanna Toll, geb. Beck, zastebeu, haben solche vor dem 20. August 1895 bsi Unter- zeichnctem Grrichie ordmingsmäiiig anzumeldsn oder grwärtig zu [sin, dai; disicr Nackoiaß an den im 21U§1ande wobnrndrn Erbrn obne Sich€rbeir§71€istung verabfdigt wérde. _

Frankfurt a."*M.. 17211 24. Juni 1895.

Köiiiglich€s Atritsgericht. Adil). 111.

[21130] Bekanntmachung._ _ _

In der Vrrirabrung drs untrrzsrcbneren Gerichts b€find€n sick) ioigéiida, [ringer als 563 Jahrs iiisder- gelegte Tcstamrnte: _ _

1) der Alifißér CbristiawFrirdricb und Anna Marig, aSborne Prirbe, chmz'sbsn Ebelcutr zu _Groß- Tychau VOM 20 Ofwbkr 1823 und 20. Juli 1838,

2) des Einwobiirrs Tuchtenhagen zn Cervanz vom 21. Januar 1836 nnd 28. Juni 1838,

3) der drrwittwcirn Gutsbesitzer von Naßmer- geb. don Vonin, zu Bkl ard dom_ 1._Januar 1836,

4) des Srbäfch Cbriiiodb Friedrich Bever zu Perrrsiß Vom 15. März 1837,

5) des Altfiyers Heinrich Venzke zu Jageriow Vom 12. Juni 1837,

obne daß seither dis Pablikation von Jemandrm nacbgesucht odcr drm Gérichir von drm Lebcn oder dem Tode der Trstawren Etwas brkannt gewdrden ist.

Nach Vorschrift ders § 218 Titel 12 T_Hetl 1 des Allgemsinen Landrecbts wrrden dabkr dikjenlgkli, welche bei Eröffnung dikser lctziwiiiigrn Verordnmigen Lm Jntsreffe haben, aufg_efordert, die Publikarwn binnen 6 I,)?onaten nacbzuiucbrn. _ _

Nach Ablauf dissrr Frist wird jede dreier letzt- wiUigrn Vrrordnungrn, drrcn Publikation bis dahin nicht nachgesuchr ist, wcgrn drr ctwa darin bxzstimmien Vermächtniffr für miidr Siiftungrn, Erdsinrr und nachdem drn Vrrsiebrrn drr Lcßisrrn daddn Nack)- richt gegébrn, wichr brrficgrli in 011181: Archiv nirdrr- gelrgt wcrdcn. _

Belgard a. Pers., den 20. Juni 1895.

Königliches Amthcrichr. [21389] Oeffentliche Zustellung.

Die Ebrfrau dcs Barbicrs Giistad Peter, Martha, geb. Griiwart zu WiÜriibrrg, vertreten durch Récbis- anwalte Justiz-Ratk) Krainrr und Ksbrrn zu Düne!- ddrf, klagt grgen ihren genannten Ehemann, [rüber zu NEUF, jrizt obne bckanntrn Wohn- und Aufent- haltsort, wrgrn Ebescbsidungmit dern Antrags, Kijnig- [ichs Landgericht woile die Cheichetdung zw11ch211 den Parteien aussprecbrn und die Ebe_1r€nneii, ]owre drm Bsklagten die Kosten drs Reebtritrritcs zur Last legcn, und ladct den Beklagten zur mündlichen Vsr- bandlnng des Rccbidstrrits vor die „2. Zivilkammsr des Königlichen Landgerichts zu Diineldorf auf den 29. Oktober 1895, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei drm gedachtsn Errichtr zugrlaffeneii Anwalt zu brsteiien. Zum Zwrrkr der öffentlichen Zustrliungwrrd dieser AuEzug drr Klage bekannt gemacht. _

Düsseldorf, den 27.OJunt 1895.

CHS, Grriibisschreibrr des Königlicbsn Landgerichts.

[21386] Oeffentliche Zustellung. _

Die verrbelichie Fabrikarbeiter Louiie Nüffrr, gc?- borrne Wirdemann, erwittwrt gawcsene Kammcl, zu Nieder-Wüsiegiersddrf, vertreten durch den Justiz- Rati) Hcrold zu Schweidniß, klagt gegen ibrrn Ebr- mann, den Fabrikarbeiter KarlNiiffer, früher in Nieder-Wüstsgierstrf, dann in Brasilien, cht un- bekannten Aufénibalts, wrgen böslicher Vrriaffung, mit dem Antrags, die zwischen dun Parteien bestcbende Ehe zu tr€nnen und den Brklagtsn für den allein schUldigen THL11 zu erklären, und ladet dcn_B€klagien zur mündlichrn Vrrbandlimg des Rechtéiirrits dor die 1. Zivilkammer des Königlichen Landgcricbts zu Schweidniß auf den 30. November_ 1895, Vormittags 9 Uhr, mit der Außdrdrrung, Linen bei dem gedachten Gericht? zu claiiencn An- walt zu bestellen; Zum Zwsckk der S entlich?" Zu- steÜung wird dieser Auszug dsr Klage bekannt gc-

macht. Schmch5 _ Gerichtsicbreiber des Königlichen Landgerichts.

[21387] Oeffentliche Zustellung. _ Die Ehefrau des Oberstewards Johannes Muller, Selma, geb. Gütber, zu Lebe, vertreten durch den

Hermsdorf auf Fol. 76 des Hy-k

Rechtßanwalt _riedrichs zu Verden, klagt gegen ihren Ehemann,_ eward Johannes Müller- zuleyt in _Lebe, Zest unbekannten Aufenthalts, auf Ebe- cheidung wegen böswilli en Verlafieus, und ist Be- lagter zu dem_am 11. ezsmber 1893 an esiandenen Termin öffentlich Jeladen gewesen. Marsden: dann durch Gerickxtsbescb v_om 11. Juni 1894 das Ver- fahren gemaß § 580 Zw.-Proz.-Ord. auf ein Jahr ausgesetzt morden, hat Klägerin jeßt 'die-Fortsetzung des Verfahrens beantragt, und ladet damit den Be- klagten zizr weiteren mündlichn Verhandlung des Rechtsstreits vor die Zivilkammer 11 des Königlichen Landgerichts zu Verden a. Aller auf den 14. No- vember 1895, Vormittags 91 Uhr, mit drr Aufforderung, emen bei dem gedachten Gerichte zu- gelaiiexien Anwalt zu b_€stellsn. Zum Zwecke der offentlicbén ZuiirÜung wird dieser Aquug der Klage bkkannt gemacht. Vcrdey, dxn 25. Juni 1895." Drr Erricbtsxchreiber des Königlichen Landsgericbis.

[21394] _ Oeffentliche Zustellung. _

_Dl? Wittwe Z).)Zatbias Baseil und Kindsr zu Vtrroxr und Frouard _i/n, Frankreich, dertretrn durcb (He)chaxißaqe_nten Levy, Busendorf, klagen grgen die Ehefrau; Nicolaus Grau, geb. Anna Schlicht€r, ohn€_ nahere Adress? zu Paris, als Erbin und RECHTS- ndchsoigerin ihrer Eltsrn und eigenen Namens ans cmem _Schu1dscheine vom 20. Dszembrr 1875 und 1. Mai 1883 mit drm Anfrage auf Verurtbriiung z11 ds_m Restbxiragé von 265 „46 ncbst Zinssn durch 8111 für vorlaufig VoUiireckbar zu erklärendcs Er- kennlniiz, und laden die Bkklagtk zur m_ündlichrn Vsrbandinng des Rechtsstreits vor das Kaiser1ichr Amttngricbt zu Bufendorf auf den 24. Oktober 1895, Vormittags 9.) Uhr. Zum Zwecke drr öffrxitliclyrn Zustellung wird dieser Außzug der Kiagc bekannt grmacbt.

Alff, Amtög.-Sekretär.

Grrichisschrriber des Kaiserlichen Amtssrrichts.

[20824] __ Oeffentliche Zustellung.

_ Der Kaufmann Ludwig Krichbaum zu Trank- iUrt a_. M., vertreten durch Nechtéanwalr immi daselbst, klagt gegen den laschenbirrbändler Hrinrirb VRann, früher zu Fran furt a. 21., jrrZr mit un- brkannirm Aufenthalt abwesend, wrgcn Forderung aus Lian am 25. Oktobrr 1894 dem Beklagtsn gsgrbencsn baaren Darlehn von 500 «16, vrrziiislick) zu 59/11 vom 1. August 1894 ab Und rückzahlbar sdätciiens am 1. Mai 1895, mir dem Anfrage: Königiicbes Landgrricbt WOÜL dkn Brklagirn vcr- urtbc-éiién, an Kläger 500 „ik nkbst 5 0/0 Zinsrn [Lit 1. August 1894 zu zahlen, auch die Kostrn dss Recht§1trrits, sowie des brim Königl. AmtÖgrricbi 19 dabisr anhängigen Arrrstverfabrrns (3. 15/95 zu tragen und das Uribcil aegen Sichcrbrii§1eisiungfür r-orlänßg Vollstreckbar erklaren, und [adri den Be- klagten zur mündlichen Verbandlung drs RECHTS- sireits Vor die Erste Zivilkammsr dcs Königlicbrn Landgrricbts zu Frankfnrt a. M. aiifd81125, Oktober 1895, Vormitta 39 Uhr, mit dcr Nuffordrrung, einen bei dem gerda irn GLricbt-Z ngslaffenén Anwalt zii brstcüen. Zum Zwecke der öffentlichi'n Ziiiieilung wird dirier AuSzug der Klage bekannt gemach.

Frankfurt a. M., den 21. Juni 1895, Drr Gerichtsschr€iber des Königlichrn Landgerichts.

[21397] Oeffentliche Zustellung.

Die Koblenbandlung Ludwig Mann zu Frankfiirt a. M., Yorkstraße 3, ve'rtreien durcb Recht§anwalf Zirnmi bier, klazit gcsgen drn Flasch€nbi€rhändler éeinrrcb Mann,_ früher zu Frankfurt (1.925, Haide- traßr 14, xeyt mit unbekanntem Aufenthalt abwesend, wegsn Fdrderung, mit dem Anfrage auf kosteniäUigs Veriirtb€i1ung zur Zahlung don 250.16. nebst 60/0 Zrnikn i_ert 15. Juni 1895 und 3.46 Protrstkdstsn und borlaufigeVollstreckbarkeit des Urtbeils, und [adrt den Beklagten zur mündlichen Vrrhandlun drs Rechtsstreits vor daß Königliche Ilmtsgkri 1 zu Frankfurt a. M. aus den 15. August 1895, Vormittags 9 Uhr, Zimmsr Nr. 140. Zum Zwécke dcr öffen11ichen Zustéllung wird dieser Airs- zug drr Klage bekannt gemacht.

Frankfurt a. M., den 26. Juni 1895.

_ _ Krämer, Grrichtsfckyrriber des Königlichcn Amthrrickyts. 19.

[21396] Oeffentliche Zustellung.

Drr Pandelßmann A. Henker und dsffén Ebsfrau Rosaiir, Fb. Kistrnmacber, zu Jeseriiz, Vrrtrrirn durch dsn ecbiZanwali Müllrr 311 Altdanim, klagen gegrn den Müller Reinhold Kamniholz, zulrßt in Neumark i. P., jexzt unbekannten AUientbalts, chn Fordsrung Von 300 „46, mit dcm_Antraii€, den B?- klagten zu deruribeilen, an den Kläger 3009-11 nrbsi 4? 0/0 Zinsen seit 24. August 1892 zu zablrn, drm Beklagtén die Kostan des Recbtßstreiis aiifzucrlrgcn und das Urtbeil für Vorläufig boUstrkckbar zu er- klären, und laden den Beklagisn zur mündlichen Vcr- bandlung des chhtssireits bor das Königlich Amis: gerichte zu Greifcnhagen_aui den 27. September 1895, Vormittags 911 Uhr. Zum Zwecke dcr Öffrntlicben ZusieÜuna an den Müllrr Rcinbold Kainmbolz, zuletzt in Neumark i. P., jrtzi unbrkanntsn Aufriitbalts, wird dieser Auözug drr Klage bekannt gemachr.

Erdmann,

Gerichtsfckoreiber des Königlichrn Aintsgrricbis. [21391] OeffentlickÖZ Zustellung. _ _ _ Der Gasibalter Fr. oblenberg in Halerstadt, bcrireten durch die Rechtsanwalte Goedicke und Dr. Pomme daselbst, klat gegen dcn Hippodrom- bcsißrr J. Heydorn, zu eßt in Altona, jetzt un- bekannten Aufenthalts, we en 450 «ck Darlehn, mit dem Anfrage auf Verurt eilung drr? Bkklagten zu 450 «M nebst 5% Zinskn seit 1. Marz 1895 und 311 den Kosten des Prozesses, und ladet den Brklagtrn zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die 11. Zivilkammer des Königlichen Landgrricbis zu Halberstadt auf den' 22. November 1895, Vor- mittags 9 Uhr, mit der Aixffordcrung, Linen bei dem gedachten Gerichte zugelasirnsn Anwakt zu be- siellrn. Zum Zwecke der öffentlichrn Zustrüung wird dieser Aurizug der Klage bekannt gemacht.

Halberstadt, den 22. Juni 1895.

cbroeder, Srkretar, Gerichtsschreiber des Königlichsn Landgerichts.

[21392] Landgericht Famburg. OeFentliche uftelbmg._

Der Rentner rich Meyen zu Berlin, vrrtreten

durch Rechtsanwalt Dr. Edmund Klée-Gobert, klagt

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egen den Landwirt!) IMU Steinmeifter, zuletzt in Volksdorf, ix_ßt unb annien Aufenthalts, wegen eines dem Be agten am 28. Dezember 1894 ge- währten, mit 40/0 'äbrlicb zu Verzinsenden uxid am 1. Mai 1895 zurü zuzablenden Darlehens_ nut dem Anfrage auf _ gegen klägrrische Sirbrrbcttsleistung vorläufig vaiireckbare - Verurtbeilung drs Be- klagten zur Zahlung Von „M 15 000, nebst 4 9/0 Zinsen vom 28. Dezembxr 1894 bis 1. Mai'1895 und 6 0/0 in1€n_[eit dem 1. Pini 1895 und der Kosten des ) echt?]treites, einschließlich derjenigsn “'r-es Vorausgegangencn Arrestrcrfabrsns, und ladet den Be- klagten zur mündlichen Verbandlung des Rechtsstreits vor die 6.Zidi1kamm13r des „andgerichts zu Ham- burg (Natbbaus) auf den 9. November 1895, Vormittags 93 Uhr, mit der Y_yfforderuns, einen bei dem grdachirn Gerichte zugeiaiierien Anwalt zu bestelien. Zum Zwécks der öffcntlicben ZuiteÜung wird dieser Au-Zzug drr Klage bskannt gemacht. Hamburg, den 27. Juni 1895. Arenbbdel, Grricbtsschrribér des Landgerichts.

[21395] Oeffeut1iche Zustellung.

Der Besißer Marrin Parenfuß in Cbarlottsnbof bci Gr.-Gusikow, Prdzrßbsrdlimächrigter: Rechts- anwalt Hildrbrandt in Bülow, klagt gcgsn 1) den Herrn Ludwig Roller, 2) drn Herrn Adolf Roller, in Amrrika unb-ekannrsn Aufentbaitö, untsr der BC- bauvtuns, dar“; das für diéBrk'la-gtkn auf dSn Griind- stücken Müblchen Biaxt 8 und 11 Abtbriimrg 11 Nr. 2 ringerraßriir chtagIrrcbt mit dem 3. April 1877 bezw. 19. Mai 1880 icin Ends Erreicht bat, mit dem Anfrage,

1) die Beklagtcn ivrrdsn kdsirnlästig dsruribrili, dem Kläger auf dcffrii K'diirn iiber das auf seinrn Grundstückrn Miibickyeii Biair 8 und Blatt 11 in letbeiiung 11 unirr Nr. 2 für di? Brkiagten “cin- griragrn»?LrbtagörsckxtLÖscbungIbswiUigung zu rribeilen:

2) daß Uribrii iii Vdriiiiikig drilstrsckbar.

DLL" Kläger [adrr dis Brklagtrn zur mündlichen Vrrbandlrmg dri“? chbtsiirrits Vor das Königliche Amtsgrricbt zu Karibaus (WcsWr) auf d8i131. Ok- tober 1895. Vormittags 9 Uhr. Zam Zwrckr der öffrntlicbsn ZUUSÜUUJ wird diescr 2111225119 dcr Klags bekannt grmacbi.

Karthaus, “TM 26. Juni 1895.

Baranowski,

Grrichtsscbrcibrr drs Königiichcn AtiitsgkriÖi-Z.

[21390] Oeffentliche Zustellung.

__ Di? Wirth Jakrb Und dewig, gsb. Wasiiewska, Iiaémicrczak'schsn Ebriruis zu Bendlkwd, drrireten durch den Rechi§anwalt WOliliZki zu Posen, klagkn gegcn drii Hädslsr Stanislaiis Abraszkiewicz- irübrr in_Précgowd, jstzi unbrkaiintrn Ausentbaits, wegen Lö]chung siiirs Hypothrkrnbcrmerks, mit d€m Antrags, den Bsklazitcn krstrnpflicbtig zu drrurrbsilén, in dic Löschung drr im Grundbuchr Von Nrn- Demanczewo Nr. 9 in Abibciiung 11 unr€r Nr. 6 cingrirag-ann Vsrfügun,;sbcschräiikuiig 3.11 willigrn. und [adén dxn Bsklagtsn zUr miind1ichcn Vrrbandlung des R€chtsstreirs vor die Erste: Zidilfammrr des Königlichén Laiidgrrichts zu Possn auf d21119. No- vcuiber 1895, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einrn bei dcm gedachten (Gerichte zu- gelaffsrwn Anwalt zU brstrilcn. Zum Zw€cke der öffentlicbsn Zusteilimg wird diesrr AUszug drr Klage bekannt gemachi.

Posen, den 25. Jimi 1895. F1ach§bar, (Hrrichtsschr€ibcr des KöniglirhSn Landgerichts.

[21393] Oeffentliche Zustellung.

Der Speditcur Franz Frcysr zii Qaedlinbur , Vertretkn durch den Rcchtsa11walt O1". Langr dasclb t, klagt grgen dsn Zirkusbefißsr Jean Kulzer, [rüber zi: (Christiania, jest unbrkanntcn AufenthaltSorts, aus Einem Vsrwabrungéidertrags übsr Zirkusutriisilikn, weiicn dcr Lagermietbc fiir die Zrit vom 8. November bis 8. Dézember 1894 mit 40 „ck und für die Zeit Vom 8. April bis 4. Vini 1895 mit 40 «44, welche Zagsrmictbr aui 40 „ck für dcn Monat Verrinbart ici, mit drm Antrags auf Berurtbeilun?) des Be- klagirn zur Zahlung von 80 33 und «?oüstreck- barkritscrkiärung drs Urtbeiis, und ladrt d€n Be- klagtcn zur müiidlicbrn Verhandlung dcs Rechtsstreits Vor das Königliche: Amtßgerickyt zu Quedlinburg aus drn 2. Oktober 1895, Vormittags 9 Uhr. Zum Zweckr der bffenilicbrn Zustellung wird dieser AuIng dsr Klagr bekannt gcmacht.

_ Brucke, Gcrichtsichrcib€r dss Königlichcn Amtsgerichts.

37) Unfall- und “nvaliditäts- 2c. Verst erung.

Keine.

4) Verkäufe, Verpachtungen, Verdingnngen 2c.

Keine.

5) Verloosung xc. von Werth. papieren.

[21346] Bekanntmachung.

Bst der am heutigen Tage stattgrbabten Ver- loomng der Z.] 9/0 Mündener Stadt=lei- gationcn wurden gezogan:

him.. 1.1. Nr. 81 108 215 221 228 340 und 354 je über 1000 „ck und

1.116 ('. Nr. 7 über 200 „56, welche hiermit zum 2:_Januar 1896 zur Auözahlung bei der Kgmmereikafse zu Miinden gekündigt werden mit dern Bémerkxn, da[; Von diesem Ta ab die Vsrziniung aiisbdrt _und daß die vcrlooten Obli- gaxionen, sowie die Zinsscheme außer bei der hiesigen Kammereikaffe bei den Bankfirmen Mauer & P_laut und L._Pfeiffer in Cassel. sowie bei der Filiale drr Firma Mauer & Plaut zu Münden eingelöst werden können.

Hann. Münden, den 22. Juni 1895.

Der Magistrat.

Funck.