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Mit annähernd gleicher Mxhrheit wurde § 2 des Gesesßes und darauf in dcr Schlußabsttmmung das ganze Ge ek angenommen.
Es folgte der Bericht .der Agrarkommisiioyüb-sr den „Oln- trag der Abgq. Ring und Geno n, betreffend xneprerxung des städtischen Vieh- und ch-lachthof-s ianerl-in. '
Die Kommission stellte folgende Anträqex
1. Den Antrag Ring durcb die von dem Minister fü; Lank-
wirtbscbaft in dsr Sißung vom 14. Mai abgegebenen Erklarungen für erledigt zu erachten._ * „ . 11. Die Regierung zu ermcben, kahm zu wnken: & , 13. 1) daß zur Vkrbütung der Einschleppung von Skizcbch dn? Einfuhr von Viel) aus dem Auslande möglichst verboten, mindiytens aber eine vierwöchige Quarantäne an der Grewe ein esührt werde, 2) daß bei der Einfuhr von Fleisch und thierischen 5)Zrodukjen eine strengere sanitäts- und vetsrinärpolizeilicbe Untersuchung besonders der mit dem Fleisch ' vorzulegenden “Eingeweide vorgeschrieben werde; 13. 1) daß in solchen Gebieten, in den'c_n Seuchen oder Seuchengeiabxen bestehen, der ;Haufierbandel_ xmt Vicb, insbesondere mit Schafen, Schweinen, Ziegen und Gamen, sowie das Treiben dieser Thiere zu Handelsthecke'n untersagt oder von entsprechenden Bedingun en abhangig gemacht nnd die _Be- folgun der betreffenden BLJiimmungen durcb bcamt1.7T_k)ixrarzxe kontro iert werde, 2) daß alle Personen, die fich gewesbsmaßig _mrt , dem Handel von Hausthieren befassen, angehalten werden, ube'r ihre EiU- und Verkäufe, also über die Herkunft uni; den Verbleib der Thiere, Buch zu führen; (3. . 1) daß an den Haupt - Viebverladestaiionen von den Eifenbabn- Direktionen nötbigenfalls SammelftäÜe zur Benutzung gegen Entgelt Errichtet werden, 2) daß SammelstalY-ngen fur Vieb- trans orte nur benußt werden dürfen, wenn 11»? undurchlczffen- den, eicht zu reinigenden Fußboden mit gutem Abfluß'und Krippen yon undurchlaffkndem Material bakcn, 3) daß dix _Sammel- stallungen einer laufenden Kontrole dUrch deamtete ,Tbierarzte imd durch die Polizeibehörden unterworfen wkrden, 4) daß a11e _Vieb- rampen und Buchten, die dem Ein: oder Ausladen von Vieh dienxn, nach Maßgabe der Vorschriften über_die Reinigung und De_Rnfektwn der Wagen bsbandklt und die zu di€1em Zwkcke nothwendigen Aus- stattungen bsschafft und Einrichtungen gktroffen werkZen ;_ 1). daß den am Viehhandel Wrzugémsise betbeiligten landwirtwchastltcben Jnier- effenvertretunaen eine Tbeilnabme an der Beaufsichtigung der Vieh- und Schlachthöie, sowie der Vikbmärkte geixäbrt werde, 13.1) daß die Prkisnotierungkn an den größxren *OLUUÖLU Vikbmarkten durcb Vm'idéte Makler vorg€nomm2.x werden, 2) daß die Notiérungen nacb Lebendgewicht erfo1gen, 3) daß dic BS_einflufsung der Notierungen durcb wiffentlich falsche Angaben strafrechtlich gcabndex werds; k“. daf: an Stelle des so,],d'nannten RummslßZurger Schweinkmarkts in oder bei Berlin ein :.iagerviebmarkt_ errichtet wsrde, der nicht Gkgenstand der vrivaten Untkrnémen-g icin darf, den Axiforderquep der Veterinärpolizki entsprechen muß und dem Berliner Polizei- Präfidium unterste'Üi wird.
Unter 11 .I.. 2 dieser_Anträ_ge bcqntrmzje Abg. Herold (Zenir) hinzuzufügen, daß, woxern' die Unsch0dllchk611 (des einzuführenden Fleisches u_. f. xv) nicht n_nt Sicherheit nach- gewiesen werden kann, dre ElNsUhr ganzlich verboten werde.
Berichtkrstatter Abg. Ring: Meir) Antrag ist am 27. März bier eingehend behandelt worden. Infolge cinks BksUCbs dsr. vxr- stärkten Agrarkommisfion auf dem Vicbbof ist bier am 14. Mat sm_e Zntkrvkllation VLrbandclt worden über die Maßregsln, ryelcbs 'US Regierung :,u ergreifen denke, um Die einbeimisÖLn Vikbbcitände vor Seuchenkinschleppung zu bswabren. Dsr deutsche Landryirtb hat das Recht, zu vcrlan cn, daß die Grenzsn in befferer W266 als bisher gegen dis Seu en des Auk-landes geschützt werden. Di? Agrar- kommisfion 119111 Eins Anzahl Anträgy, die ich ansn zar Annahme emvfeble, auf deren Einzelbsitsn ich nicht emzngeben ÖYFUCHL, ra ankn ein ausführlickpér gedruckter Bericht über die KommiMonßvsr- Handlungen vorliegt. _
Abg. Laagsrbans (fr. VOMP): Ick [3017851113 dsr Herr
LandwirtkIsÖafts-Minister die voii 1be an den stadtircben Beöördxn Bérlins gsübtc Kritik in der Zwiichknzsii modifiziert baden i_virk. In der SißUng vom 27. März hat er fich außerordentlich scharf über die? Vékzögerung angesProcben, di? dia städtiscb-In Bebörcsn beim Ein- g€b€n auf die Wünsckye kLk Auifickotsbedörké béwieien. Er war Damals neu im Ami und kal noch nicht genau ur-tkrrichtet. Schon DOrkSr Hatje dsr Maßistrat Sinc-n Plan zu Neubautén vorgclégt, dsr rom Pkéizci-Präsidium Damals noch nicht gsnsbmigt war. Es wuxdk Von der Aufüchtxbsbördc 81118 größer? Entfernung dss Sch1achtbysc§§ Dom Visbbof und eine Vsrmebrunß der SkhwsinsstaÜungLn ng-kdkrt, um die B(riräxiguxig Don Spsrren, die dsm Lankwirtb Milliynén kostén, möglixbstynnötßig zu 111513811. Die städtischkn Be- hörden smd 1361611, auf die'e FordkrungM Einzugsben. Uebrigens hat der Vieöbofé-Tirékior aaf mehrfache Anfragen verfichsrt, daß die Schwkineitaüungen von Linsen MQrkttage bis zum and-xrn stexs ge- räumt mik gereinigt wsrien konnten. Es werdsn mxbr Stallungkn ebaUt wcrden, €:"- wird eine Straßs zwischn dem Visb- uud dcm Schlacbtbrf angelegt werden, Es wird Übkrbaupt aÜcs gethan wxrden, um den stréngsiSn vetkrinärrolizeijichsn Anordnungen zu génügsn. W;:H- dis korgsschkagMSn Resolutionen anlangt, so balls ich die Fordkrung einst vierwöchigén Luarantäns für sehr bedxnklick); dénn dadurch wird die (Hxiabr berauihescbwcrsn, das; die Tuarantänätationcn xu S€uchsn5€rdkn werdkn. Man Ver- langt 6111? möglichst streng? Abicblikßung gsgen Das Auéland durcb ausgsdkkxnts ViebeinfabrVSrbote. Schon szt bssteßen aber solche Verbote in großZm Umfan . Wenn man darin noch wsiter geben wiÜ, so sage man doch glei , um was es fick) ei,:entlicb bandklt! GSÜSÜS man doch 8111, daß man übeerurt kéiüé Biebciniubr wilT, um die Konkurrknz fsran-Halten! Vergsgenwärligt man fich dsnn nicht, daß dax sink direkte Aufforde'rung an 1515 AuÉland bskeutek, mit gleichsn Maßr€g€1n („SFM anx- OOTZU-Zkkéén? Wobin würde Téutscbland kommkn, we'nn wir in KTZLJZZÜTM keins Visheiaiuhr hab??! würdcn? Gex?" solche weitgkbsnden Forderungen, wie fie in 'der Resolution untEr 115 aufgLsieÜt werdkn, muß ich mich auf da?- entsckyikdensta erklärcn.
_ . Minister für Landwirthschafs Ic. Freiherr von Hammer: item:
Yikine: Herrch Ich batis mich vrrkkin kcr-xitI zum Work? ge- meldsx; dcr .?)er Pkäsjként ka: leider üerskkéii, dass 155 mich er- boben 53112. CI würds wabr7chsinlich Mnn iÖ irüésr cas Wort bekommsn bätia, ein Tßkil dsr Aeußsrungsn verMiskxn sein, die 561: geéßrte Héir Vorrxxnsr gSZLkIZn bat. Ick gebe cht Die Erklärung ab, daf; wir .Zlücklécbérweike darch daS weiteijk EUTZLZCUTMUMLU ssitenZ d:: SrakwsrtMung von Bkrlin, scwokl Heß Magistrats al-Z drr SiakiVLrordrisxén. xU ksm Erfreulichen Exgkknit"; gelankxt sixix, daß schon in kikssm HUM für einkn Kostknbktrxg von Uwa 41Mi11ionen “(:-,'“: Bai: 31.15 kkm itäktiWen Schlacht- unk Visbbcf in Angriff JL- UOWMSN wird, und “css", „111? dixjsnigsn (ZimiÖiUngM 1391an werden, dis “.IN“. 12! landwirtkicbaiklichm Vörwang ,';eiorkért sind und mit chbt ,;siorkert Wsrxsn können.
Ich ZLF)? kann ferner die Erklärung, ab, TU"; ick) neuxrking? zuck) ir! sink: rkriénli-Te Vérbandluug mix alien BLT[)*(1[1ZLSU irc„sn Beäe- run,; Dcr *Kuxnmcl-Jbuxzsr Vi-kpaiktsNrkältniF-e eingctrétxn bi", UND 5375 ich wk! 32:6: TMM;- dsr ZTQITVCUTLTUUQ von BRN?! ca; *réixésts Eni;;2,:€n- kkmMési „*:;anw'; 5:2. Exist ;xxkkffxn, wf; dortdix Zt.“."dwsircrunxvén BMI. 11 kürzestér Zéit 6111671 3218! 21177erth (!“-TWILÖLUT n N;";rkt
dieéStaaxsregixxz-qg „eine bierwößbentliche ;szxquaparitäne; in aller-
Schlackthof Sine Sperrung eintreten müßte, auch als anfil dienen könn“. ' Myine *Hcm'n, icb wil] dann zu den einzelnen Anträgen, die hier
iiächstérZeit eknfüb'ren wird, daß eine Landquarantäne :scbwerxdurcb- fübrbar sciwxxird, daß,)die jedenfalls zur Zeit nicht .in Aussicht ge- nommen ift. '“ (Abg. Graf Stracbwiß: Leider !)
Dann zu dem Antrag 11 .4 2 gestalte ich mir, dem hoben Hause mitzuibeilcn, daß Voraussichtlich in kürzester Zeit Maßnahmen erfolgen werden, wonach von auswärts einacbxndes Fleisch und tbicrischk Pro- dukte einer sehr strengen sanitäls- und veterinärpolizcilicbsn Unter- suchung beim Eingang unterworfen werden sollen, und wonach das Fleisch mit den Eingeweiden u. s. w. vorgelegt werden muß. (Bravo! rechts.) Daneben wird eine Gebühr für die Untersuchung erhoben werden. Ich glaube, daß durch dies? Maßreges die Einführung einer Landquarantäne überflüssig oder doch theilweise erseßt wird.
Zu dem Anfrage 11131, daß in solchen Gebieten, in denen Seuchen oder Seuchengefahren bestehen, der Hausierbandel mit Viel), insbesondere mit Schafen, Schweinen, Ziegen und Mäusen, sowie das Treiben dieser Thiere zu HandelSzivecken untersagt Werde, babe ich die Erklärung abzugeben, daß diese Anordnung nicht möglich ist, ebe nicht im Reichstage die in der Kommission bereits angenommene NodeUe verabschiedet ist, wonach die Zuständigkeit zu solchen Maßnahmen den Behörden ertbeilt wird. Im übrigen mache ich darauf aufmerksam, daß nach unserer Veterinärgesetzgebung dann, wenn wirklich Seuchen- gefabr vorliegt, aUerdings Maßnahmen auch jetzt schon zulässig sind, Wonach unter Umständen in solchen Bezirken, wo bereits Seuchengefabr eingetreten ist, der Hausierhandel auf Grund von veterinärpolizeilichen Bestimmungen untersagt oder an bestimmte Bedingungen geknüpft wird, und ich ertbeile die Zusage, daß das geschsben soll, so weit es erforderlich wird,
Zu dkm Antrag 1113 2, daß aUc Personen, die fich getrerbs- mäßig mit dem Handel von Haustbieren beschäftigen, angehalten Werden sollen, über ihre Ein- und Vérkäufe, also über die Hsrkunft und 0611 Verbleib der Tbiers, Vuch zu führen, bemerke ick), daß eine solcbs allgemeine Anordnung zur Zeit nach mciner Auffassung un- zulässig ist. Man kann sia aus veterinärpolizeilickycn Gründen in besonderen Fällen Vorübergehend treffen, wsnn die Gefahr der An- stkckung unmittelbar vorliegt und wenn man fick) vergswiffern will, wohin nnd woher die Ukrseuckytcn Thiere gekommen smd. Sie al]- geme'in eiyzufübrsn, ist mii dcn Bestimmungen der GSWLrbeordnung nach meiner Auffaffung nicht Vöreinbar.
Zu dem Antrag 11 0 1, „daß an den HauptviLHVCrladkstationen Von den Eifenbabndirektionen Sammelstäüe zur Bemaßung gegen Entgelt errichtet werden', und die Weiteren Bestimmungen 2 und 3, die fich auch auf Sammelstaüunqen beziehen, habe ich darauf hin- zuwsiscn, daß die Königl. (Eisenbahnverwaltung derartig? Sammel- ställe in etwa 70 Fällen bereits errichtet hat, und daß fie voraussichtlich bsreit sein wird, wenn Weitere Anträge erfolgen, auch solche Weitere Sammelstaüungen einzuricbtén. Daß diese Einrichtungen nur dann benußt werden dürfen, .Wenn fie undurclylaffknden, [Licht zu reinigenden Fußboden mit gutkm Abfluß und Krippen wn undurckylaffkndem ZNaierial haben“, erscheint zweifkllos. Daß solche Einrichtungen aus veterinärpolizeilickyen Gründén zu forde'kn find, ist zweifellos.
Zu dcm Antrag unter (" 4, wonach „er Vishrampsn und Buchtcn, die dem Ein- odkr Auslakén Von Vieh diencn, nach Maßgabe der Vorschriften übsr die: Reinigung und Desiafcktiwn der Wagén bkbandelt und di? zu diesem Zwsckk notbwkndigen Ausstattungkn bkscbafft und Einrichtungen gktroffen werden“, habe ich darauf hinzmMisLn, daß eine Reinigung dieser Einrichtungen jetzt re,;c'lmäßig auf (111811 Visb- ramrcn auf den Eisenbahnstationen stattündst, daß die Désinfektion allerdings, wkil fie sebr visl Kosten verursacht, nur dann angeordnet wird, wenn dic Gefahr einer Verstucbnng Vorlikgt, wenn wirklich Verseuchung eingetrsten ist. DubLi wird 6:3 auch wohl f?rnkr sein Bewsndsn bkbalten müffen.
"Zu dem Antrag 1), „daß den am Viebbandsk Vorzugswsise bL- tbeiltgtcn [andwirtkschastlickpén Inte'rkffcnvariretungsn 61116 Tbeilnabme an der Beauifichtigung der Viel)- und Schlachtböié, sowie der Visb- märkie gcwäbxt werde“, darf ich darauf hinweisen, das; WM in dem Landwirtbscbafixkammergeseß in Aussicht génomuwn ist. eine derartige Einrichtung zu treffen. Ich glaube mit Bestimmtheit Vcrfichérn zu dürfen, das; die StaaTSregierung, sobald die Lankwirthickpastskammkrn eingerichtet s€in werden, dem Zeäußertsn Verlangen Rechnung tragen wird.
Was dén Antrag untsr T*; 1, Preiéiwtiexungkn, betrifft, so gehört dic Erfüllung des Wunsches zur Zuständigkeit des HandelSministeriums. Ich mache aÖCk darauf aufmerksam, daß die Notierung nach Lebend- gewicht isn ngénitand ssbr ein,;„kbsnder Prüfungsn und Erwägungen in vsrschiedknen landwirtbsäyaixlkchen J:?tereffenVLrtretungen gebüdet bat, namsntlicb der Dcutsch€ Landwirtbschast§ratb bat die Frage ein- gkbend erwogen. Bei den Beratbungen bat fich berausgsstellt, daß die Einführung der Preisnoticrung nach LSÖMÖJLWiÖT aklerdings ihre großön erzügs aber auch ihre Sckyatienseitsn, jxdenfaUs ihre: großen Schwierigkeiten hat, und daß es Viéllkichs nichr so leicht sein wird, die Sache zur Ausführung zur bringen, wi? nach der Stellung des Antragss anscheinend angknommsn wird.
In Bezug auf den Rummelsburger Schwchinemarkt hab? ich Vorhin“ bereits di€ nötbixxe'n Mittbkiiungen gemacht. Die Hkrren werdkn daraus Erseben, daß wahrschkinlick) dsr größcr? Theil dsr Von ihnen ZesieUten Anträge von 'der Sxaatsrsgierung in loyalster We'ise zur *Uquübrung gkbracht wsrden wirr. (Bravo!)
Ab . Gump (fc.kon!,'.): Tie Aanübru1:gen und ZUsickxerunszen dcs errn inii'te'rö Wkkdkn im (Z(MZM Lance mit großxm Dank 6111989811- Jiommcn werken. Wir ?rscdsn aus ibnsn, daß die Landwinbsckyaft- 1176611 Vsrbältniffs zur Zéir doch anders" Dsbandelt WILDEN, als frmbcr. Ick) gxuubz aUerdinZÉ, d;.i"; 7:12 stkknmklunxé'n in dsr Kommission und die Annabmx Nr korlékgénkkn Rksolutionen Wkskn111ch mit Dazu bsigetkasxkn 72.152", die As-g-xlezenb-Zit der Biel;- und Sch1achchofoerbä1miffs in B€riiu schnell€r zur Erlediaung zu brin-„Zéxn. Tic Kouxmissikn y(r'kix-nt für WM Tßätigkcit (111€ Auerbnnupg, un? "(Z(fe Ansikknnung ist auch auf Hkrrn Langerbans auqureknen, kcr sich um die "“.-Zach? sebr wkkkiknt gemacht kai. Dis B-kéükcbtunq (“(I Hérrn Langcrbans, daß T*?«stsckyland im Krik§;§z:-stank,e die Vikkzx-infubr nichl Wsrdc embkbren können, 117262 ich nicht. Die eiixkxci111ische lexrro-“ukxion (*,11' “sick; kcxart gestsigexr, daß Fiese? Bziürchtung nicht LJUTÜUFU Zst. 211111) “dic Bsiürckxiung des HUM angérbaW, MK TZI AUIlan? zu errksüvmak1kgk1n greifen wxrke. ist ohne Grund. Diejenigen Länd-«r, nach denen wir Exportikren,
gefragt sui), m_iY 17415811. Za-dkux Animge 11 „41 ßrf1äcc ick), daß!x
Resolution 13 2, daß der Ausführung derselben die Gewxrbxordnun ent- gegenstebe, kann ich nicht theilen. Ist sie, aber richtig, so L| es meiner Anficbt nach Aufgabe einer fürsorglichen Regierung, die be- stehenden Hinderniss zu_ beseitigen. Bedenkxn _bezüglich der Land- q_u_ar_achäne hege »icl) ,umwnxxxixlgxr, ,a SW buzi; im,.Gega-nsay zu der wiubr 5649er ?dic:*C!!Uuk1x“,|u sine Mist! Anzahl von tationen beschranken äaßt, deken UeberwaüwuxMe _«chwierigkeiten bietet. Ueber einen Punkt möchte ich den Herrn Mmistxr um Auf. klärung bitten. Im Mai d. J. äußerte er fiWÜber tte Gerüchte, bksklffknd den Aukbxuch der Schweinéscuche in Steinbruch, dahin,. raf; nach einem eingeholten Bericht Steinbruch “ seuchen. frei sei. Gleich nachher wurde im ungarischen Angordnetknbause mit. getbeilt, daß die Schweineseucbe in Ungarn schon wir 1890 b'eobachtet sei das; ÜL seit dcm 8. April 17. J. in Steinbruch svoradlscb auf. etr€txn sei und da?"»: seit dkm 8. Mai Steinbruch Vollständig Verssucht ei. Wie erklärt fich dieser Widertprucb in den Angaben? Wenn die Sache so liegt, wie es im ungarischen Abgeordnetenhause dar, gestellt wurde, so sollte Steinbruch dauernd das Recht zur Jmportation von Schweinen entzogen werden.
| ' Minister für Landwirthschaft 2c. Freiherr von Hammer- LM : Ick) habe auf die leyte Acußerung des Herrn Vorredners zu er- widern, daß ich damals einen Veterinärbeamten nacb Steinbruch zur Prüfung der Verhältniss entsandt habe, und daß derselbe berichtet hat, daß augknblicklicb Krankheitsfälle in Steinbruch nicht vorliegen, daß im wesentlichkn AUes in Ordnung sei. Dann bekamen wir die Nachricht, daß einige Wenige Fälle Von Verseuchungen eingetreten seien. Infolge desen babe ich sofort gesperrt. Es hat also die Uebertragung irgend einer Krankheit von da ab nicht weiter statt- finden können. 'Die Bakonyer Schweine, die nach dem Berliner Vieb- bof kamen, sind sofort abgesch1achtetworden. Als der Seuchenausbrucb in Steinbruch eintrat, babe ich den Professor Scbüß bingeschickt, der dann feststellte, daß inzwischen eine Vollständige Vkrseuchung in Steinbruch eingetreten sei. Was Herr Gamp noch weiter und zu welchem ZWLck€ konstatieren will, ist mir unklar. Zu der Zeit, wo unser Tbierarzt da war, war eben anscheinend keine Krankheit Vorhanden. Das kann sich natürlich von Tag zu Tag ändern. Der entsandte Veterinär berichtete aUer- dings, daß die Einrichtungen in Steinbruch zu wünschen übrig laffkn. Einen praktischen- Erfolg kann ich mir von den Anregungen, welcbe Herr Gump gab, nicht Versprechen.
Abg. Hkrold (antr) befürwortete seinen Antrag, da die kwafebrmittel gsgen die Seuäpkneinsckyleppung nicht scharf genug sein onn en.
_ Minister für Landwirthschaft :c. Freiherr von Hammers stein:
stimmung hinzufügen oder nicht; die Staatsregierung wird in den Fällen, in denkn fie die Einfuhr versagen muß und dazu befugt ist, aus Vcterinärpolizeilichen Gründen dieselbs aucb untersagkn, mögen Sie den Antrag annebmsn oder ablehnen.
Abg. Knebel (nl,) trat für die Resolution, betreffend die Füß- run von Büchern seitens der Viebhändler, ein. Die Gegner dieser Be timmung verträten nur unbßrechtigte Sonderintereffen.
Abg. Von Mendel-Steinfels (kons): _Es isk„erfrkulich, daß die dringenden Forderungen, die die L_andwtrtbjchaft sert Jahren bikk gestellt hat, jest größeres Verständgiß „find'en, Abxr ,es „ist noch I.)?anches zu Verbeffern. Vor allem mgx; die erbenSwurdtßkeit JEJM das Ausland aufhören. Die Gefahr liegt Yann, daß d16 Grcnzen fortwährend auf- und zugemacht werden. Einmal wird die Grenze nach Oesterreich für Schwaine gsscbloffxn, und Dcutsch1and bevor.;ugt nun die Schwsinezucht; da wird plö lich die' Grenze wieder geöffnet, und nun strömen die Schweine aus esterretcb herein _ es entiteben Sch1exderpreise. Ein wunder Punkt ist nyc!) die verschiedenartiga Behandlung des aus- und inländischen Fleivchcs.. Es ist wunderbar, wie die Verprooiantierung dés deutscbkn Volxs mit Fleisch bisher bx- bandelt wurde. Während das _deutsche 'Flei1ch auf dem Sch1achtbose auf das rigorosesie unte'rsucht Wird, ist ÖW Kontrole des auslandiscben
leisches außerordsntlich lax. Beionders gilt Has vom amerikaniycben leische. Wir find darUm dem Herrn Minister für skine Er- klärungen sehr dankbar. Sehr empfehlenswsrxh wäre es, die Straßen, auf denen vorzungeise Viel) getrieben “wird, zu Pflastern, um sie lcichtcr reinigen und dadurch die“ kaabr der SeuchenVcrscblkppung Vsrmeiden zu können. Den Ausrübrungen des Herrn Ministers über den Viebbandel kann ich nichtga11z zu- stimmen Kein Hxndsl ist in dcm Vkaße organisiert wie der Vieb- Handel. Wsr die Berlinsr und Léipzigér Verhältniffe kennt, weiß, daß ein Ring yon Kommisfionären besteht, der Link:: Boykott au; direkte Yngxboté von Vieh ausübt und die„P„rcisbestimmunq woll- ständig in ssiner Hand hat, wodurch er dre Zufuhr nacb Willkür regeln kann. Das Mindefte, was wir verlangen, ist die Notisrunq des stcndgewickyts, damit der Landwirtb e_rfabrt, was das Viel wirklich wsrtk) ist. Auch würde ich, btttkn, daß -der Vieh- bändler die geseßlicbe Stellung _emes Kaufmanns Erhalte. damit er die Pflicht dcr BuchführunéN 1":er seine Ein- käuis und Verkäufe habe. Was pie aul- und Klauen- seucbk in Steinbruch anlangt, so ist es wir unexklärlick), wie dxr Hexr Minisisr am 14. Mai sagen konnte, das; Steinbruch ssuchsnsrei sex. Am 8. Mai war die Seuche dock). nachdem sie am 8. April svoradistk angktretsn war, dort allgcmcin gkworng. Enigegén der Erklärun; 1:65 ngierungsverireters in der Komunmwn babe ich erfahren, daß der Schmuggel Von Holjand _aus ,gxoße Dimensionen angsnommkx hat. Der Herr Minister müßte dtexem Schmuggel doch mehr Aux- merksamksit zuwenden.
_ . Minister für Landwirthschaft 2c. Freihcrr von Hammer- drein:
Meine stren! Sie werden nicht erwarten, daß ich auf die Frage 1381? Aufbesserung der Gehälter dsr Thierärzte und der Ver- mehrung dér Tbierärzte, die abermals hsute durch 'die (Erklärung d&“ Hkrrn Vorredners angerégt ist, eine bestimmte Aeußerung abgebe- Jch hake das schon früher gethan. Ich will die Sache in Erwägung nebmsn, und ich gebe mich der Hoffnung hin, da:"; wir bei der Be- ratkmng dcs nächstjäbrigen Budgets, Wenn ich dann noch an der Spitze der landwirtbsckyaftlickzen Verwaltung stehe, Veranlassung haben wcrdsn, von Ihnen die Mittel zu beanspruchen, die zur Erfüllung de'! gssteüten Forderung nothwendig find.
Was dén Schmuggel in HoÜand betrifft, so smd die mitgetheilten Nackyrichtkn privater Natur. Ich muß mich auf das verlaffkn, was auf dem b?bördlicbén nge an die StaatSregierung gelangt, und W möchte doch glauben, daß im Großkn und Ganzen die Behörden, sowohl die unteren wie die mittlerkn und die obere Behörde, keine Vkranlaffung Haben, Etwa dkn Schmuggel zu Vertuschen, oder darüber ununtérrichtet smd, wenn derseLbe wirklich eine größere Ausdehnung haben soklt-I. Wenn bestimmte Erklärungen von den Organen der Staatswer- walim;g€n Vcrliegkn, daß der Schmuggel eine irgxndwie nennenöwertb? Bxdéutung nicht babe, so muß ich einstweilcxn so lange die Richtigkeit
wird, daß diese Mittbeilunßen unrichtig find. Private Erzählungen
für Z'Jixß-xrxieb einrichten wird, dL: dann für soéchs F.";U-x, wo unter UMÜZUTSU ani Tem Hauptvießmarkt in Bexlin u::d auf “dem
namenijicb En,;land, find 11715 mii sebr sikexsen MaßrLgc-ln bkreits ! vorangegangen.
Die Auffassung DSS HTM Ministers bezüglich der -
iübrcn solchen BMAS nicht; man Weiß sehr wohl, wie solche GC“
Ick bemerke kurz: Es ist ziemlich einerlei, ob Sie die Be- *
diesex Bsbauvtung aufrechterhalt-Zn, bis mir der Nachweis erbracbs.
Mickten weitererzäblt und aufgebauscbt werden. Ich gebe, offen gc- “, auf solche Erzäb1ungen nicht allzu viel. '
Wikklicher Geheimer Ober-Regierungs-Ratb B e b d' ' - theilun der Steuerbehörde wieder, wonach der SchmiYgegxlchus ZYL-
NwaY-igRsßk'kg (kons ' Ick möchte noch die Fra e an d H Landwirtbsckpafts-Mini ter richten, wie es möglich war,gdaß dieeÜufßY Nummelsburger Markt herrschenden Zustände so lange bestanden Haben, troßdem fett 4 oker 5 Jahren der Königliche Poltzei-Präfident yon Bexlin Seuchen-Kommiffar war. Wie war es ferner möglich, daß meiner Ansicht, dte Seuche sei von Steinbruch einxescbleppt, stets entgegengehalten wurde, es sei von unseren Veterinärbeamten in Steinbruch alles in Ordnung befunden worden? All das zeigt aufs deutlichste, daß unser gesammtes Veterinärwesen der Aenderung bedarf. s . Minister für Landwirthschaft 2c. Freiherr von Hammer- teln:
Meine Herren! Ich weiß wirklich, ehrlich gesagt, nicht, Wozu es dienen soll, daß wir uns in retrospkktive Bstrachtungxn über die Schäden einlassen, die der Rummelsburger Viehmarkt herbeigeführt haben soll, und daß wir die Ursachen ermitteln, wksbalb in dieser oder jener Riehtung angeblich nicht rechtzeitig eingefchriiten ist; ein praktischer Erfolg würde dUrch s olche Untersuchungcn nicht crzielt werden. Jsdenfalls ist jest festgestellt, daß es dringend erwünscht ist, in den Einrichtungen des Rummelßburger Magerviebmarkts Aenderungen eintreten zu lassen, um Gefahren, die angeblich auch früher schon vorgelegen haben und die angeblich zu Mißständen gkführt haben, zU beseitigen.
Es steht jest fest, daß mit aÜer Energie bestehende Mißstände festgesteüt und beseitigt werden soUen, und daß alle Beibeiligten, die dabei mitwirken, das weitgehendste Entgegenkommen bewiesen haben. Ich weiß also nicht, weshalb wir angéblicbe frühere Mißstände von neuem wieder aufrühren wollen.
Im übrigen babe ich die zivcite Frage: nicht recht verstanden. (Zuruf: auf Steinbruch !) Da kann ich nur sagkn, es ist doch sehr möglich, daß am heutigen Tage, an welchem ein zuvsrläsfiger Vete- rinär nach Steinbruch kommt, um féstzusteüen, ob etwa in Steinbruch vkrseuchtks Vieb fich befindet, kein solches Vorbanden ist, und daß morgen eine Verseuchung eintritt. Daraus erklärt fich, daß dsr Vctkrinär, der bingeschickt, die Vérbältniffe unter- sucht und die bcftimmie Crk1ärung abgégcbcn hat, es sei alles in Ordnung, deshalb keinLr leichtfkrtigen Untersuchung zu bezichtigkn ist, weil sich später Line Verseixckxung bkraussteüt. Es ist als feststehend anzuscßen, daß an dem Tage, an welchem die Untersuchung vorgenommen ift, verseuchtes Viss) nicht vvrgefunden ist, und daß alles in Ordnung War. Ich wüßte a1so nicht, wie aus wcitcrcn Unterfuchungsn ein praktisches Rcsuliat «3166 werden sollts.
Auf die Behauptung, WL[chL auigesteUt ist, daß in Oesterreich wissentlich und absichtlich Seuchenfäüs Verbe'imlicbt werden, Sie tvsrden das Verstehen, darauf kann ich als Staats-Minister nicht ein- gehen. Ich kann die Behauptung nicbt zugeben, ich kann sie ebenso Wenig widerlegen.
Abg. Lanaerba ns wiederbolic seine Verficbsrungen: eine Présfion auf di? städtischen Behörden sei überflüssig, da ichon vor Einbringung des Antrags Ring Umbaupläne ausgearbeitet wwrden seikn. Die Vcr- YFndYuZYn zögert sich abér, namentlich die mit der Eisenbahnwerwaltung,
?.
Ah,]. €LkOamink (kons) kat um Annassme dcr Vorschläge der Kommission, deren Durckysübrung Von der höchsten Wichtigkeit für die gesammte deutsche Landwirtbscbaft ski.
Sämmtliche Anträge der Kommission wurden nebst dem Untorantrage Herold angenommen.
Schluß der Sißung nach 3 Uhr.
Nächste Sißung: Freitag 11 Uhr. (Interpellation Rin- tclen, betreffend den katholischen Religionsunterricht, Antrag Hobrecht und Gen., betreffend Ablösungörente der rentenpflick): tigen Stellenbefißer.)
Literatur.
Volkswirthschaft.
Gxscbicbtlicber Rückblick auf die ersten 50 Jahre des preußischen EisenbahnweWnZ. Von H,Scbwabe, Geheimem Regierungs-Ratk) a. D. Verlag von Siemenrojb und Worms in Berlin. _ Die außerordentliäye Wichtigkeit, welche das Eisenbahn- wesen im gesammten wirthschaftlichen Leben der Völker einnimmt, dzc ungeheuren ortfchritte, welche es seit der ersten Entwicklung 515 heute gema 1 hat und noch fortdauernd macht, Haben eine iiberaus reiche. Literatur beworgerufkrg. Dieselbe versucht indessen v_orzungLise eme wissenschaftlickye Darfteüung des Verkehrswesens als eines besonderen Gebiets dsr menschlichen Wisenschaft, während gute, anregen,?) und gemeinvkrständlicb geschriebene geschichtliche Gesammt- oder Etnzeldarstellungcn der erstaunlichen Eniwicklung des modcrnen Verkxbrs zu den AuZnabmen gehören. Die vorliegende Arbeit ist _?aber um so Verdienstlicher, als fis, obwohl Yen geygrapbijcben Rahmen des Köni reichs Preußen nicht uberschrettend, doch sehr deutliche Schlaglichter auf die Enthßklung des Verkehrswescns in Dsutschland und anderen europaischen Staatkn zu werfen geeignet ist. Wenn der Verfaffer, zu der nur iioch geringen Zahl derer gehörend, welcbe die Entwicklung unseres Eisenbahnwesergs, miterlebt, die bsrvorragenden Mitarbsitcr gekannt und selbst tbattgen Antbeil daran gknommen haben, als die tbxn'gestell'tü Aufgabe hezeickynet: ,ein Bild Von dieser für unser Fetsttgkfx wie wcxtwchczftlicbes Leben so Hochbedeutsamen Zeit zu geben, - eVor die einzelnen Zuge xer Vergessenheit anhsimfaüen“, so darf ibm bezeugt „werden, daß er diese Aufgabe völlig gxlöst und ein bis in die Etnzslbetten getreues gnd sorgfältiges Bild dieser Entwicklung er'tgbnet hat. Er bxgnugt fick) Hierbei keineswcgs mit dsr trockenen
ufzixblung der einzelnen Daten und Maßnahmen und ihrer unmrttelbaren Vsrqnlafsyng, sondern giebt überall Line kurz? Darsteüung dsr gleichzeitigen wirtbscbaftlichen Zuständs. Für das lebende Geschlecht, das „m_dcm Zeitalter des Dampfes, der Eisen- bahnen "und .der Elxktrizttat geborsn und aufgéwachsen ist, wird es schwer, NÖ er_nedeut[1cheund lebsndige Vorstkllung von ker Umwälzung _zu machen, die_fich seit der Eröffnung der ersten Eisenbabnén, also im Laufe ,nur „einesMenscbenalters voÜzogén hat. Um den Einftuß, welch8n die Eisenbahrzen durch Abkürzung der Entfernung und Zeit berVorgerufen haben, 1171 Vollcn Umfang erkennen zu lassen, vergleicht Haber der Verfasser die Gegxnwart zunächst mit der überaus lang- 1an_1€n Entrvtckxung, welche der Brisk Jiachricht€n-, Personkn- und Guterwcrkebr m den lcßten, dkm Eisenbabuzeitaltkr Voraussehknden Jahrbundcxten JLUQMMSU hat. Es wird berichtet, daß schon axn Ende dss 14. Jahrhunderts fiir den Hochmeister, die Ritter' un?) Beamten ch Dcutsckpkn Ritter - Ordkns em? sormltcb eingerichtete Re'itpost in dem ganzen Ordkns- gebist vorbanderx war,. daß unter Kaiser Ma imilian Fayeeßco de TaEzts 1516 eme reitknde Botcnpost Von Brülxel nach
atlazid und Rom emrichtste, und daß die älteste [andes errliche Post in Preußen schon 1486 von Kurfürst Albrecht Errichtet wurde, Welcher 915 V'esißer dkr Mark Brandenburg und dsr fränkischen Lande gewyhnliäx fernen Aufenthalt in Ansbach nahm. Die Boten gingen zweimal tm Monat von Küstrm über Leipzig, Wkimar, Saalfeld nach Ansbach und brauchten zur Zurücklc'gung dieser Entfernung von
68 Meilen im Ganzen 24 Tage. Bekeckte Wa en kommen kann im 16. Iabrhmzdert und zwar voxerft nur an den Höfen als vereinzelter, außerordentltcbrr Zuxus für die Beförderung von Personen in Ge- bxaucb; der gewohnliche Reiseverkehr bewegt sich jedoch nech fast dieses. ganze Jabrlxnndert hindurch ausscbli lich zu Pferde. Der Wichtigste Schritt fur den öffentlichen Verke r in Preußen geschah erst _ un 17. „Jahrhundert durch die von dem (Großen Kurfursten bereits in den ersten Jahren seiner Re- gierung (1646) . befohlene Einrichtung. einer allgemeinen Landes-Poftanstalt in unserem heutigen Sinn und Uebernahme der VetWaxtung u_nd pks Betrikbs des Postwesens seitens des Staats. Akzer obgleich bereits nn Jahre 1690 die erste fahrende Post zwischen Nurnberg und'Frapkfurt a. M. für die Beförderung von Personen und Waaren eingerichtet wur_de„ hat doch in Preußen die Einführung derarxtger Fabrpoftkn erst spater stattgefunden. In welchem Zustande fich die!? dann befunden haben, läßt ein Edikt vom 6. März 1712 er- kennext. m welchem'es heißt, „daß die Passagiere vor lauter Päckereien und ubley Geruch in den Wagen kaum sitzen können, daher auf die Extraposten ge_trie6en werden, die Posten aucb je länger, je mehr den Fk9chtwagen ahnlich sehen und keine Stunde halten können, des- gleichen und da die Postilxions fich nicht scheuen, selbst auf wollen WWS", nqch „Passagiere heimlich mitzunehmen, die Postwagen dergestalt mit_ Sachsn und Menschen befruchtet smd- da fis zum öfteren zu. nicht 961111061" Blanik: der Königlichen Posten tecken bleiben.“ Die Ursache bikWon 1st wobl vorzugsweise auf den fchlechten Zustgnd der „ eraßkn zurückzufübrkn. Ein Jahr vor der Thron- bcsietguyg Friedrtch's TLZ Großen fand in Berlin die Einführung der „Fiakkr mrt 14 n'umertericn Wagen statt, und im Jahre 1754 wurde dieserste .Journaltérk" zwischen Berlin und Potsdam eingerichtet: qu Perfonengxld betrug 12 gute Groschen, Wobei 20 Pfund Gßpäck fret waren. „Die erste Kunststraße in der Mark Brandenburg wurde tm Jahre 1189 Erbgut, es war die Cbauffee Von Berlin nach Pots- dam. _N'ach,Bekndigung'der BefreiungIkriege im Jahre 1816 besaß das qugrexch Preußen im Ganzen erst 420 Meilen chaussi€rter Wege, davon in Ost- unix Westpreußen 11 Meilen, im Jahre 1891 dagegen 86 526 kW Pxovinzialß Kreis-, Gemeinde-, Guts- und Privat- Chauffsen; Bei dtcyer langsamen Entwicklung des Kunststraßenbaues darf es nicht Wunder nehmen, daß auch eine beschleunigte Personen- beförderung mit der Post Erst spät eingeführt Wurde. So wurde am 15. Nowgmhkr 1821 dt? erste Schneüpost zwischen Berlin und Dresden mri_26stundigex Fahrzeit, am 1. April 1837 die erste Sämellpost zwitchezj Berlin und" Bxcslau mit 33 Stunden und 25 Minuten Fahrzeit eroffxict. Fur die Sicher_k)eit des Reisens mit der Post ist Zs abezr bezxichncnd, daß in Verschiedenen Städten der Oberlausiß offentliche, Kirchengßbite für die glückliche Rückkehr der zur Leipzi er Meffeysiscn'den Kauflßuie abgehalten wurden. _ DiE große » e- schleumgung in der Pétionenbeförderung, welche nach dem Bau von Kniiststraßen tm Vcrglctck) zu der früheren Zeit erreicht werden konnte, erqur mrt_dem Bau von Schienenstraßen und mit der Einführung des Dampsxs _an Stßüe dcr Pferdckraft eine wkitere erhebliche Steige- rung, dze_vi€ls9ch Mtßtrqusn gegen die Benußung der Eisenbahnen hervomSs. Vtéle 1169611958 Gemüther vcrschworen fich hoch und theyer, _wegen der Gefährlichkeit nie eine Eisenbahn zu benußen, und einige sroxmne Lsuic bshaupteten sogar, fie sci Satanswerk, und die Rache dafur erde schon nicht aquleiben, daß man in solcher Weise, wie auf der Eiyenbabn eschebe, der natürlichen Fortbewsgung, wie fie Gotkes WiÜe set, spotte. ndererseits hatte man fish auch das Eisenro als schnellst ziehknd gedacht; den Bexlinern war das Fahrtempo nach ots- dam zu langsaizi, und bald exbtelten die Behörden eine Eingabe des Inhalts, es mochte doch endlich die Belästigung der Reisenden wäh- rxnd der Fahrt durch Bettler, aufhören; man möge insbesondere auf dre Invaliden achten, die mit ihren Stelzfüßen neben den Wagen herltefen und„um mrlde Gabßn 551611. In welcher Weise der Betrieb auf der Y_erlm-Potédamer Eisenbalyn in der ersten Zeit ausgeführt wurde, durfte_auch aus nachstehender Mittheilun der Berliner Zsi- tungen vom 25.“ Febxuax 1839 ersichtlich sein: , ichekem Vernehmen nach erußartet" die Direktion, der Beer-Potsdamer Eisenbahn-Geseu- schaft dre hokxere Erlaubnrß zur Einrichtung Von Fahrten im Duzikéln _mzt ferden. Nach erlangter Erlaubniß wird beab- sichtigt, zungchst V orgens vor Abgang der Damvffahrten einmal und Abends zwetmgl von„]eder der beiden Refidenzstädte aus mit Pferen zu fahren. Die Yxforderung so?! arzch mit Pferden bei zweimaligen Relais__ in 15 . Stunden, al 0 fast ebenso rasch als durch Datnvssabrtcn tm" Dynkeln stattfinden.“ Dieser Pfsrdkbctrieb tm Dunkeln Wurde xedoch bald eingesteüt, wie aus nach- stehender Bekanntmachung 'der Direktion vom 26. September 1839 hervorgeht: , „Da dre jedesmalige Heizung einer kleinen LokomotWL nicht Vie1_mebr kostex, als wir bisher für ein Pferd pro Fahrt bezahlien, _so igUen künfjigbin die Fahrten mit Pferden ganz weg“. Als Kyrwjum ist fexner noch zu Erwähnen, daß in der ersten Zstt dcs Beirtebs der Berltn-Potsxam-sr Babu Biüets am Bahnhof uberhaupt nicht Verkauft wurxen, Fondern nur in der GropiuS'scben Buchhandlung. animschen ist 1811 Eröffnung der ersten Eisenbahnen wcntg mehr als em halbes Jahrhundert Verfloffen, und wenn es damals als etwas Außkrordentlicbes galt, das; z. B. mit dxr am diese 330 kw lange Strecke in zwei Nächten und einem Tage _ in einer 3911 Von ZZZ Stunkeii, also mit einér Fabrgeschjvindigkeit von noch mcht ganz 10,1;111, m de_r Stunde (das Perfoncngeld betrug 9 gut? Groxchen fur die Métlé) zurückgelegt wurde, diese- Fabr- Zesckxwmdtgkeit auch in der xrsten Zeit des Eisenbahn- ctriebs ,nur auf etwa dgs 11Y7ach€ gesteigert Werden konnte, 12 ist [2115th _die Schneütgkett der Pkrsoncnbeförderung bei den Oxhnellzugen'aus dias 7. bis 87ache der Schneklposten erhöht worden. Die Fort1chr1t1_e_, die seit ;ench erste'n Eiscnbabneröffnung in Prsußen die Pßrsorienbcsordexupg 'in Bezug auf Sichcrbsit, Schnelligkcit, Be- qU€1nl_tchkeit und Btlltgkxtt des Reisens gsmacbt bat, wkrden indkffsn noch ubexrtroffkn dyrch 51; großartige Umwälzung, welch€ die? Eisen- babnc'x)_in der Guterbcfordexung bkryyrgcrufen haben. Vor Beginn dkr Eiienbahnzxit rxar, abgexehcn Von Kaufmannßgütern, die Bsförde- run€_VOn Massenguxern auf größere Entférnungen überhaupt nicht aus ubrbar.__ Das a1teste Proxskt ciner Bahn mit Lokomotivbetrieb, und zwar fur den KÄlanleébr der Grube Bauernwald nach der 2,5 km'entfernten Sagr, stammt _aus dem Jahre 1816. Mit emem m d_€r Königlichen Eiyengicßerei zu Berlin er- bauten Dampiwagen von 8740 ]TZ Gssammtgewicht fand am 28. Juni 1819 der e'rsté! Fahrversucb statt, der jkdoch keinen Erfolg hatte; denn dex _Dampfwagen war zu keinkr Bkwegung zu veranlaffen. Welche Zustands im Gütsrdsrkebr noch vor einkm
Menschsnalter Her:ch_ten, zyigsn fo1gende Beispiele: In einem im
Jahre 1836 ycrofféytltchten Bericht über Projkkt und Vorarbeiten zu
dex_An1age einer Ztsknbabn von Eiberfeld über Hagen nacb Witten
561731 (s 1x. a.: „“So unglaublich_ es auch sch€in€n mag, so sieht man
dock) taglich langecZüge von Pskrkcn, 30616176, auf guten Chauffkcn
4 bis 5 Metlsn wsxt, jxdcs hrei Schenel Kohlen auf dkm Rücksn
tragen.“ In Ohcr1chle1isn 981693!) die Zufuhr des Matsrials Von den
Grubxn zu MZ Hütter! bis in die viexziger Jahre nur auf schlechten
Wegen 1111611111 de'n jammcrlickystkn Gespannkräftkn, so daß während
der ungumttgcn ngrcézsit ein Mann und zwei Pferde Erfordérlich
waren, ,um 10 „bis 12 Ztr. xvährknd 12 Stunden eine? Enifernung
von 3515 4_Mcllc'n mit Aufwand aller Kräfte zu befördern. Ein
Brezßlauc'r Handlung-Zbaus lief; im November 1834 oberschlefische
Stémkohlen pon _Gleiwiß aus auf dkalodniH-Kanal verladen, welche
6th nach zweimaliger Ubecrwintcrung und Umladung auf noch kleinere
Fayrzsuge zth _Jähkt' *päxcr, im Jahre 1836, Breslau Erreichten.
So er der Zuitand ch _Gütkrvi'rkebrs in der Zeit vor dem Bkainn
dcs CUCUÖQÖUZUTQÜSLÖ, iralirmd im Jahre 1891/92 auf den de'utslbcn
Bahnen 158,8 MiÜioncn Tonncn Güter, darunter allein 73 MiÜionsn
Tonnen OZLÜUJ uiid Braunkoblcn, bc'fördert Wurden, und zwar mit
etyer durchichxutxltcbsn Gkschwinkigk€it von etwa 25 ](111 in der Stunde,
(1119 Y mal 10 7chn_cl1 al; skükxkk 'Die Schnellpost, außerdem aber noch
mit emerchgclxyaßigkctt und Zuverlärfigkeit, die wohl we'nig zu
Wunschen ubrtg laßt, "110 zu 81116111 Tarifsatz, der für die' Befördcrung
dcr 5191)an nur un ksäbr den 33. Thcil der vor der (Eisenbahn-
- 1. April 1837 zwisckwn Berlin und Bréslau €ing€richteten Schnckquft
zeit gkzabltcn Fra t bkträgt. Die Gesammtzahl der in dcr
StaaLSeisenbabnverwzltung beschäftigten Beamten “belief im ngre 1892/93 quf rund 92500, die der Arbeiter auf rund W000. Dieser großen nyrtbschaftltchen Bedeutung der Eisenbahnen, einschließ- 11ch ,der Sekundax- und Klembahnen, ist denn auch ein umfangreiches Kapitel de_s vorliegenden Buches gewidmet. Der Verfasser erörtert wetter, _ immer xmter besondekex Berücksichtigung der geschichtlichen Entwrckelung _ die vrxußiscbe Ctsenbubn-Politik und -chGeseßg€bung, den Bau und den Betrieb der Eisxnbabnen, die Organisation der Ver- wal_ttzng„ das aesauzmte Taxisweyen und im Anschluß hieran die Tbattgkctt Hes'Veretns dxutjcber Eisenbaönverwaltungen, endlich die Woblfabrtßemnchtuggen fur Beamte, Arbeiter und deren AngeHörige innerhalb Yer preyßtscben_Staatsbahnverwaltunxz. Eine tabellarische Uebersicht uber dte_EntWtcke1ung der preuFlischen Eisenbahnen von 1838 bis 1891/92 bildet den willkommenen bschluß des interessanten
Buches. . Naturwissenschaft.
_ Katechismus der Pbyrik, Von 1)r. Julius Koklert. Zunftk, perbeffexte und Vermehrte Auflage. Mit 273 Abbildungen.
x_i Original-Lemenband 4 „ck 50 „1. Verlag von J. J. Weber in Le1pzcg.__ Ji] kurzer ,und klarerUDaxftelluna gikbt Tiefes Buch Auf- schlu uber dre Wichtigsten ,phmikahjchen Erscbsinungen nach dem neue ten Standpunkt 17le Wissenschaft. In der vorlikgendsn neuen Auflage hat Die allgemeine Mexhanik eine durchgreifende Umgestaltung erfahren. Fßrner [791 der Versaffer dem MagnetiSmus einen beson- derey-Ahscbmtt g€wtdmet und in diesem vor allem die Faraday'sche Krastlmxenanscbauqu zur DarsteÜung und zum Verständnis; gebracht. WS_séniliche Utnarbstxungen und ErMitLrungen finden sick) aueh in den Abichmtten x_GalvamSnzus“ und .,kaer von 58:1 Fernwirkungen des elektrischen STWMS'; tn [81,316er Abschnitt ist insbesondere die Be- sprkchung des Drehstxoms und der Beziehungen zwischen Elektrizität, Magnetismus und L1chT neu hinzugekommen.
. _ „_Der Bau der Vögek', von William Marshall. Mit 229 i_n den Text gsdruckten Abbildungen. Zn Original-Leinen- band Pr. (_ck 50 „& Verlag Von J. J. Weber in Lsipzig. _ An zudsammenhaugenden Werxeii übst die Orsanisation der Vögel ist zwar kerri Mangel; aber eineryeits sind fie veraltet, andererseits muß man zuviel m den Kauf „nehmxn, tyas für Einen Ornithologen nur Wenig Interesse bgt, da, die Vogel m den betreffkndkn Werken mit den (m_deren Wirbeltbieren zujamxven abgehandelt find. Andere Werke Wiedérum sind zu_ umfaanxtch, zu kostspielig und erfordern zu viel gelkbrte Vorksnntniffe. Die]? Gründe haben den Verfasser zur Her- auSgabe die'ssr gemxmv-Zrstandltckyen, nicht zu weitschweifigen Beschreibung des Ba'ues der Vogel vergnxaßt, die als zehnter Band von „Weber's naturwrffßnsckyaftltcher Bibliothkk“ soeben erschienen ist und aufs beste empfohlen werden kann.
_ ,DisWuriderdes Lichte§“, VonG.Schollmeyer. Verlag von Lours Heuser m Nextwied und Lkipzig. Preis 1 „€ 50 „z. _ De_r Vsrfa 1er,“ der fick; 7chon durch seine in dsmsslben Verlag? er- fahrenan “christ .Was muß dxr Gebildete von der Elektrizität wissen.? hekannt Jßmaxkpi hat, jucht in dem worlikgenden Werkchen den Laren in volist umltcher Sprache über das WiffenSwertbests aus der Lkbre boni Llcht zu unterrichtkn. DaF klkine Buch vereinigt in geschickter Weise Belehrung und Unterhaltung.
_ Verschiedenes.
Dre. Buchhandlung yon Gustav Fock in Leipzig Versendet soeben tHr nsuesteß Lagerberzeicbniß Nr. 103: „Deutsche Sprache und Ltteratux, Kulturg€schichte, Volks- und Altcrthumskunxe“, das in der Hauvtsache die von dem bekannten Rostocker Gertzmntsten, _Prof. Bechstein, hinterlassene Bücher- sammlupg eiitbalt. Der Katalog umfaßt nahezu viertausknd Nummern urid Wetst vrxlx ivertbvoüe Wsrke und Seltenheiten auf. Wir er- wabnen xmr Einige Luther-Amtogramme, die werthVoUen Sander's en Manuskripte, den (41153000 Einzelschriften bestehenden wissenschaftliYen , and'apparatheQstemis.“ Die Reihe der germanistischen wissen- s aftltchen Zeitsckortxten ist nahezu voÜständig; ebenso dürfte die mittel- FYdYtséS"FY beyexzh-ZZdeuctkstckyx LYWXUF kaÖm Lücken aufweisen. * a or ra ? ein' mü en it? es cr'ei ni Wunsch gratis zugesandt Zirl). “ ch sses, das Mf
' , ' eitschriften.
D-te Hier in „Bérlin erschxinende Zsitschrift ,Die Thier- börse Versteht «:“-, ihrer) großen Leserkreis immer mehr an fich zu fesseln. _Als Organ des „„Berltrzer Threrscth-Vereins' entHält dieselbe in ]Zder Nummer em Archiv der Thierschu bestrebungén und wirkt auf disse Wltse Veredeln?) und bildend au dis Jugend und auf Er- wachsen€. „Außer dein HaUptbwtt erhalten die Abonnenten jede Woche noch 7 Blatxer gratis; _1) den, landwirtbschaftlich€n und industriellen Zentral-Anzeztger,"2) die rntsrriatwnale Pflanzenbörse, 3) die Naturalien- und Lkbrmtttelborje, 4) die Kaninchenzeitung, 5) das iÜustrierte Unierbaliqublatt, 6) (1112 14 Tage die AÜgcmeinen IMT- thetlungen sur Haus- unYLgndwirtbscbait und ncusrdings 0118 14 Tage noch eincn Bogxn (16 DMM) cincs Werkes aus dcm Gebiet des THlL-rkkchs vvnxiachkundiger chsr. So find bcrsits das „Hühner- buck), das.? ,K'311111Öen5uch_', _da§_„Entenkuch“, das „Vienenbuch' UYUFSVKWZZUFH: VOYFZUT'MÜLZY; gegeerZärtig erscheint das „ ._ Dxn usn_c . (* 195 sr a der onn “" visrtclxabrFkick) f;? in dic Wohnung. Mt fur 90 “3
_ 5 r. '. dcr vatcrländischsn Wochenschrift .Der Bär“ Leraxtsgczsbexi von _Fr. Zillessen und R. GLquL, hat folgenden, JUNI: AUS Dcut7chland§ Vsrgangknhkit, odkr: Dcr Schlangenring, biiwrixchkr Ronian von C. Gründler. (Fortsktsung. _ riedrich der Große und _ck“ Jxausn, von 21.5011 Wintc'rfeld. _ Zw OFM Berlins Von „M. Mmdk. _ Gkneral-Ovsrst yon avs und der Landwebrmann, GedrYt 5911 von WLk-Ll. „_ Kleine Vcittbcilungcn: Zur Geschichte Fer «biaY ?oHsbus.1 Fits AbYdquM') _ Alt-Bkrlin auf der
cwcr -:- u tc ung 8 . _ ie ats ten ahnen ÖL!" ATMEL. _ Büäpsrtiscb. _ Anzeigen. s F WMWWM
Gesundheitswesen, Thierkrankheiten nnd Absperrungs- Pkaßregeln.
Gésundb_eits- und SierblichkeitSVer)ältnisje wahrend dss Monats Mai 1895.
Gmnäß dcn Vcröffknilichungcn dss Kaiscrlichcn Gcsundbcißamts sind im Monat Maier. Von je 1000 Einwohnern, auf das Jaer bc- xeckynct, als gest'orben ?emeldct: in Bsrlin 16,4, in Breslau 27,6, in Altona 18,1, m Fran furt a. M. 17,4, in Hananr 18,7, in Caffcl
13,6, in Köln 19,7, in KönigsbeM 24,5, in Magdeburg 17,2, in Stettin
23,4, 'm Wissbgdkn 17,2, in ünchcn 22,6, in Nurnberg 20,7, in Austurg 27,0, m'Drcsdcn 19,9, in Leipzig 17,8, in Stuttgart 16,0, in Karlsruhe, 18,9, m Braunschwrig 21,4, in Hamburg 19,0, in Stra - burg 24,8, in Metz 15,5, in Amsterdam 16,4, in Brüffcl 20 3, kn Budayest 30,1, in Christiania 19,3, i11D11bli1127,5, in Edinburg 18,9, in Glasgow 21,5, in K*opcnhagcn 18,5, in Krakau 34,9, in Liweryool 24,8, in London 18,5, in 25011 16,8, in Moskau 32,5, in Odk a 20,8, _m aris 20,1, in St. Pctcrslntrg 27,5, in Prag 28,2, tn Zorns), xn tockbokm 19,3, in Triest 29,2, in Turin (9111111) ?, m thlc'dt "9, 'in Warschau 21,6 in Wie'1125,9, in New- York 20,6. ( ur dic nichtdeutschcn Städte ist der Zcitraum von ZYOÖFU, vom 28. April bis kinschlicßlieh 1. Juni, zusatmnkngcfaßt or ('n. "Dcr Gcsnndbcitösiaud im Monat Mai gcsialtctc fich in dc'r nberwicgcndkxx Mcdrzabl dcr dkutschcn sowoh! wic' dcr nicbtdcutscben Orte 'wesc'ntl'tch _günsiigxr als im vorangc'gangmcn April, und auch die Stcrbltcbkcti zciatc fast allgcmkin einc wcitcrc c'rbcblicbx' Ab- ngbmc. So stikg'dtc Zahl der dcuiskhcn Orte" mit schr .c- rtnger Stcrlxltibkcit (Sterblichkeitsziffer untcr 15,0 vw Mi c') Voxi 15 im Ayril aux 19, und zwar crfrcntcn fich dic Okkl: ?111kn- sxcntn, Btelcfcld, (Camel, Enycn, Giebichmistcin, Hauen, Hildesheim, Y-Zrdc, Krt'fezld, Mmdrn, Obligö, Rkadf, Saarbrücken, St. Johann, EZU'gz'n, Wilbe'lxnslmvcn, Pirumscns, Wickmar, Apolda cincr solch medrtgkn Stcrblicbkeit. Yaqcamt sank dic Zahl dor rcutsckyln Orte mri [)obcc «icrblichkcii (StcrbUÖkcitsziffkr über 35,0 pro Milli") aus 2 (von 5 im April), und
zwar war dkt's in den Orten Latnicnbirlan und chlßsbllrg
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