1895 / 186 p. 3 (Deutscher Reichsanzeiger, Wed, 07 Aug 1895 18:00:01 GMT) scan diff

ksan voller

zu wünschen, doch el_ang cßwiertge Quintett im zweiten und das Der Beifall des za [reich er-

erften Akt, das s dritten Akts

anz besonders gut.

und Umfangreicher Stimme in ezug auf Spiel und Kunst des Gesanges zu den ersten bier aufgetretenen Darstellerinnen dieser Rolle. Der auögezeicbnete Tenorist Carl Burrtan (dessen Auftreten auf der Königlichen Bühne in nächster Zeit bevorsteht), stand ihr würdig zur Seite. Valerie Axidor _leistete gls Micasla Vortreffliches. Chor und Orchester ließen m der Prazifion der Zusammenwirkung zwar Manches en das Duett zwischen Carmen und José im

schienenen Pub ikums war ein sehr lebhafter.

It) Kroll's Theater bringt die Königliche Oper morgen Ambroise Thomas' .Mi non“ unter Kapelimeister Sucher's Leitung _ entWrechend, hat die General-Zntendantur der Köni lichen YYßspicxe vom Donnerstag,

aße m zu nachstehenden ermäßigten Preisen eingerichtet: Reihe 19 bis 22 iz. 4 „46 50 „3, J 3 ..ck, erster Rang Tribüne 5 4 «x(: Die Preise für die übrigen

zur Aufführung. _

den 8. August, ab

ielfacben Wünschen

eine nzahl

Pläße bleiben unberändert.

Jm Königlichen Schauspielhause gebt morgenShakespeare's

Die RoUenbeseßung ist

Ferdinand: Herr Markowsko;

Y_ofrer : Herr Nesper ; Stéphane) : Herr Volimer ; Trinculo: Herr Link ; trundu: Frau von Hochenburger; Ariel:

Mufik von Wilhelm Taubert wird unter

lichen KapeÜe und Leitung des Musikdirekwrs Steinmann zu Gehör

Zauberkdmödie „Der Sturm“ in Scene.

folgende : Caliban :

gebracht.

Im Lessing-Theater wird am Freitag das Schauspiel „Drei“ von Max DreÉ-Zr zum ersten Mal wiederholt. c«hircmk .Nivbe“ gegeben, in welchem Tin

Waldegg zvm ersten Mal die Titelrolle und Luise bon Pöliniß Rosie der Helene Griffin spielen Werden. sechs Akte umfaßt, wird sie die normale Dauer eines Theaterabends nicht Wesentiich überschreiten, da jedes der beidenStückc sich ohne Scenenrrechiel abspielt und daher ohne Zwischenrause dargestellr

dung damit wird der

rrerdcn kann.

Ucbcr Jubiiäumsfeicrn der Siegestage desJahres

Herr Grube ;

Seitenparquet Reihe 19 bis 22

Mannigfaltiges.

1870 wird ferner aus folgenden Städten berichtet:

M ü n ck en , 6. August.

der Tann um die

stillen Gebet beiregten fick) auf demselben Friedbofe liegenden reichgeschmücktcn Grabe der im Jahre 1870/71_ in München Verstorbenen franzößsÖen (Gefangenen, w_oselbst der Erste Sekretär des Vereins Forgeiß einen zweiten mäch- tigen Lorbeerkranz mit blau-Weißer Schieife unter folgenden Worten niederlegte: „Im Auftrage des bayerischen Veteranen-Vereins München lege ich diesen Lorbeerkranz am Grabe der kamvsten und starben für das Vaterland; re waren zwar unsere Feinde, im Tode giebt es aber weder Freunde noch Feinde; wir weihen ihnen ein stilics Gebet.“ Nvchlange umstand eine gr Den Beschluß des heutigen Gedenktagcs bayerischen Viierancn-Verein deraristaiteies Fest auf dim Löwenbräu- _ auptmann Tanera die Festrede hielt und ein hisiorischcs JTstFP-lkl, be1i1elt „Vor der Schiacht vrn Wörih“, aufgeführt wurde, sorrie auf die Schiacht bezüglicbe lebende Bildcr zur Darsteliung ge- Der kommandierende General Prinz Arnulf Von Bayern und mehrere andere (Generale sowie Vertreter der städtischen Kollegien

keUer, Wobei H

langten.

die bayerische

nahmen an dem Feste theil.

Wörth, 6.

Musik „Heil Dir im Siegerkranz' spielte.

' Jeidausr Üsiung. bebenden Verlauf.

11 Uhr 727001) sich Hereins Wörth und Friedrich - Denkmal, rrcmden (Gäste

Um

der Zug mit mit den woselbst Or.

Dabei Verdienste Armee die Veteranen

Unter überaus zablreicher Betheiligung legte heute Nachmittag der bayerische Veteranen-Verein an drm Grabe des Generals ben der Tann auf dem hiefi en nördlichen Friedhofe einen prächtigen Lorbeerkranz nieder. in einer kurzen Ansprache

[Fe Menge die beiden Gräber. tldete ein größeres, vom

ugust. Schon der erste heutige Zu brachte_zahireicke Gäste, meist Viteranen, viele mit die Graber dcr K'azneraden. Um 9 Uhr fand die Cirrreibung drs Denkmals des Heffifchcn Jägcr-Batailiens Nr. 11 bei Morsbronn statt, rreiches 1870 dort 5 Offizicre und 64 Mann verloren hakte. Tas Bajaillrn n'ar durch akiive und ]ahrig-Freiwiliige, Dcpuiarionrn dcn Obrrjägcrn Und Jägern ver- t_reten. Aire Jä_ger, größtemheils Mijkämpser von Wör1h, waren Uher 100 a_mreicnd, der Verein alter Jäger in (Essen mit der Fahne, ebcnio der Kriegerrerein Wörth mit der Fahne. Vor dem Denkpial hielt erst ein ewangeliseher, dann ein kajholiscbcr Feld- etstlicher ::re Fesirredigr, worauf _der Kommandeur des 11. Jäger- _atai_llons, Oberst-Lieutenant Emniich die _EiUWeibung rornahm und wir einem Hoch auf Seine Majestät den Kaiser schlrß, wonach die _ Pracbtbolie Kränze Wurden am_ Denkmal niederhelegr. Baurat!) Haak, der Schörfer des Denkmals, erhielt zum Dank eine Bronzestatuette, darstelicnd einen Jäger in Die Feier nakm bei günstigcm Welter einen er- _ _ _ 10 Uhr gaben drei Batterien dcs Feld- ArttUerre-Regiments Nr. 31 Geschüßsalvcn ab; die Offiziere hiclien Ansprachen cm die Mannschaften und erklärten das Schlachrfeld. Um der Musik Gästen nach Brand - 'Wörih die (Erklärung dcs Schlachtfeldes übernahm. _

ehemalige Offiziere, (Ein-

begabt,

räulein Deppe. _ itwirkung der König-

Obwvhl diese Vorsteliung

ob Haupimann Tanera des Generals bon herdor. im Zuse nach

ranzosen nieder.

Zum 8 Uhr früh,

gehört fie

Auch Fräulein Fräsident Von Freyberg aus Straßburg. lsaßhausen, wo die Ysitbeilnebmer um das Armee- ftellung nahmen. ])1'. * rand, Vorstand des Wörther Kriegervereins,

begrüßte in schwun voller Rede Hoch auf Seine Majestät den nommen Wurde.

inale des

einem Horb

Verband Rühle-Straßbur den Kriegervereinen.

Kroll's Theater von zwei Veteranen hervor:

Mittelparquet

der nochmals ein Kaiser zu senden: Die

211. Armee-Korps. Später zogen weiler; hier wurde kurze In Verbin-

die

nehmer_ nach Wörth zurück. Das begünstigt irak, verlief glänzend. Iskeiningen, 7. August.

im Eckxüßenbausgarten.

ergreifende Rede hielt.

einem dem

Nach den Wörrh _ bei. Bei der worin

Ansprache, Takes

des glorreichen Pflichttrrue ais

kernige zUiolge, malige

Kleinod seikrje.

Auch fie

tro ei namens

seines Hauserdens dekorierr. Saarbrücken, 6211191411.

ranzspknden für zur Gedenkfeier an die

Und Zliumination erfolgen.

dauert fort. Hirschberg, 6. AuxZust.

Rüdeshrim, 6. Augvst. aus TcrUr-und Und Hörde am Natirrol-Denimai bier rrurde ein großer Kranz kes Krieger- dcm Kaiier

für die niedergelegt.

Um 1 Uhr fekte fich ein siaitliiber Z:;g, an dem_au viele Offiziere Theilnabmen, vom Bahnhof aus m * ctvegu das Musikkorps des 138. Regiments. _ „W. T. B.“ zufolge, Unter-Staatssekretar von

Darauf ergriff von Rohden-Hagenau, der des Elsaß gedachte, das seit nunmehr fast 25 Jahren wieder deutscb ge.?vorden sei; die Ansprache schloß mit auf den Statjhalter Fürsten zu Hohenlohe. inspekwr Wegener-Straßburg brachte alsdann ein Hoch auf das drutsche Vaterland aus, und_ das Vorstandsmitglied vom Landes- aus die Kameradschaft im Heer und in Be ondere Begeisterung riefen zündende Reden Starke - Offenbach, auf die Armee und das Offizierkorvs, Hurrab auf das deutsche Vaterland aqurachie. Vor und nach den Reden spielte die Mufik patriotische Weisen. wurde beschlossen, nachfolgendes Telegramm an Seine Majestät den Die am Armee-Denkmal bei Wörth versammelten alten Krieger und Festtbeilnehmer erbietigsten Gruß und das Gelöbniß ewiger Treue. Vorsißender des Wörther Kriegerdereinö“. zahlreiche Kränze niedergelegt, unter anderen von Ihrer Königlichen Hoheit der Großherzogin bon Baden, der Stadt Posen, dem 17. und

_ Rast gehalten; eine Versammlung aljer Krieger vom 47. Regiment schloß fich daselbst dem Zuge an. _ hier wurde eine Gedenkfeier veranstaltet. Dann ging es über «Herren- berg nach dem Denkmal des 46. Regiments, Woselbst wiederum Kranzspenden niedergelegt wurden. nach Licbfraucnthal, zu der am Walde gelegenen Restauration, in Welcher ein Konzert stattfand. Gegen 7 Uhr kehrten die Fesitheil-

Jnfanterie-Reaiment Nr. 32 Veranstalteie Jubiläumsfeier der Schlacht von Wörth ist überaus glänzend verlaufen. veteranen waren als Gäste des Regimrrks und der Stadt einßetrcffen. Das Fest begann am Montag Abend mit einem groß5r1igen Kommers Am Dienstag faxid am Krieger-Denkmal eine erhcbcnde Feier statt, bei welcher Ober-Ho]prcdiger Schaubach eine tief Der Feier rroknten Seine Hoheit der Herzog, Ihre Königliche Hoheit die Erbprinzessin und Ihre Durchlaucht die Prinzeifin F eod ora _ Tochter und Enkelin des Siegers Parade der Veteranen und des Regi- menjs vor dem Residcnzsäyloffe hielt Seine Hoheit der Herzog eine

Höchstderseibe, T. B.“

Vorbild siclite und das damals crrvnacneneue deurséhe Kaiserjhum als tbeuerstes _ Seine Hoheit _Hurtah auf Kaiser und Reich. Oberst Graf von drr Gch dankte im_Namen des Regiments und brachte dem hohen Chef desselben ein dreifaches Hoch aus. Nach dem giänzendcn Paradcmarsck) unterhielt ick) der Herze in lemseligster Weise mit den Veteranen, csiz_uge, der Residenzstadt Ober- Bürgermeister _«c'exuikr die Begrüßungsrede hielt, Versammelten sich die Veteranen im Ziviikafino und im Scküßenhause zum Mittagsmahl. Nachmijtags Wurde ein Auxflvg nach Sch1oß Landsberg veranstaltet. Auch General von Foerster, irelcher das Resimcnt in den Krieg geführt hatte, wvhnte der Feier iei und wurde den dem Herzog mit dem Großkreuz

Wurde eingeleitet mit Glrckenläutcn, 5 lasen von Chorälen vcm Nath- haus und Böllerschüssen. Cin Festzug bon 2000_Kindern begab sich Gräber der gefallenen Kämpfer. Festplatz findet ein großes Volksfest stati. Abends wird ein Fackelzug _ Der Zuzug von Deputationen der Veteranen-Vereine mit Kränzen zu den Denkmälern auf Spichercn

Auf die Huldigungs-Adrcffe der hier rersanimcitcn Feldzuxxsjägkr des 5. Jäger-Batoiürns ist heute an den Giberal-Ltruienant vcn Sirar-iz fdigerdcs Aanrt-Telegrawm ven Seiner Majxstät dcm Kaiskr aus Cerres eingegangen: „Ick habe den Hvidigungs-Gruß der alten Feidzugrjägcr gern entgegengenommen rnd danke dcnfiiben für die EeiÖ-briiffe der Treue und '

Hinte _trafin Jrgen 70 Veterancn zu eimm

Majors a. D. Geheimen Obcr-Bcraraihs Harz aus Dortmund _ an dem Terkmal Beendigung dieier Feierlichkeit zrg ein Kriegerderband aus Sachsen rxr das T'xrimal; 111“. Hankci avs Trisdén hielt eine Ansprache. Erkern wurden s(ciss (Eichinlaribkränzc zu Jüßin der Germania

den Veteranen , voran In dem ZFe befanden :ck, dem

c-cbraut und Bezirks- Zunächft in? es nach en mal Auf-

und 5

die Gäste und schloß mit einem Kaiser, welches begeistert aufge-

das Wort Gymnafial-Direktor Goldhäufern, Hirscbform .

Bau-

der ein ock) und Zeidler-Fraus adt,

Alsdann

senden Eurer Majestät ehr- Vr. Brand,

An dem Denkmal wurden Aebtissm

die Festtheilnebmer nach Frösch-

Auch Sißung des

Von dort beivegte fick) der Zug

_ rfahrung. Fest, welches vom1chönsten Wetter

Die von dem 2. Thüringischen Ueber 560 Kriegs-

leichterten über die wiedergewählt dcm ..W. von Wörth gedachte, für das Regiment

die da-

schloß mit einem dreifechen

Nach dem halten Werden.

trümmert.

Die Iubelfeier des Schlachttages

Auf dem

Liebe.

Wilhelm.“

patriotischcn Festakt

Nach eincr Rede des

ein.

tiikieigelegt. Nack)

Major Tieße aus Neurode. Regent Luitpold von Bayern sandte ein Begrüßungs-Telegramm,

Der Direktion des Zoologischen Gartens ist es ein Patchen der seltenen Pudu-Zwergbirsche zu erwer en, der Mitte der Stelzvogel-Galerie, in den sogenannten indischw

welcbe es Die Miniaturbirsche, Antilope haben, stammen aus den chilenischen Anden. kiirzen gedrungenen Beine, welche beweisen, daß das Thier au Ge- birgen lebt und ein Vorzüglicher Springer sein muß, erscheint das Pudu graziös und zierlich.

S chleswig, 6. August. Bei dem hier abgehaltenen Schleswig. Holsteinischen GustavAdqls-Fest erhielt die Gemeinde Riß. "* dorf m Utrgarn die Reformationskoüekte von 1894 in Höhe bog 4200 „46; die Kollektedon 1895, ebenfalls 4200 «E, Wurde der G6 niernde Hernad-chse _m Ungarn zugewiesen; das ,LiebeEwerk" bekam die; Gemeinde Niederctdescb in Siebenbür en. Das Fest be1ucht;zugegen waren die Spitzen der _ Prinzessin _Marie Glucksburg sowie Seine Hoheit der Prinz Julius don Schleswig. Holstein-Sondecburg-Glücksburg.

Hannover, 6. August. Die Verhandlungen der heutigen chte" 17. Verbandstages Stolze'scher graphen - Vereine (Gruerisch-Brepien eröffnet, der den verbeffernden Einfluß der Steno. graphie cruf die Handschrift betonte. Eine schriftliche Mittheilung des of-Kalitgrapben Strahlendorf-Berlin bestätigte diese jahrzehntelange _Hoeblm-Zurrcb machte Vorschläge zur Fortbildung der Stenograpbie. Der Chef des stenographischen Bureaus der schweize. rischen Bun_de§bersau_1mlung ließ seine gedruckte Darstellung zirkulieren, betreffend die Schweizer parlamentarische Praxis, besonders diejenige des a_us 212 Mitgliederxi bestehender: Berner Großen Raths, wohl des ein. zrgen Parlaments, in Welchem rm Dialekt gesprochen wird. Der Vor. srßeiide des Verbandes Böckler erläuterte den auf 48 Druckseiten vorliegenden Bericht über die Thäti keit des Verbandes seit dem leßtcn Stolzetag und machte kurze lungen _der zu dem Verbande gehörigen Körperschaften. 1894 zahlte man „danach 511 Stoize'sche Vereine, 14 802 Systdemgenonen en Verwaltung der Stolze- Stiftung, Winden. Behrens-Lübeck, Weicher seine meihodischen Grundsäße über die Er- 1he11ung_ VOL Stenographie-UnterriÖt darlegte und fich besonders hin- Xgen dre SchncÜkUrie esolutwn an den Vorstand, Unterrichtskurse zur Heranbildung bon

Lehrern der Stenographie zu Veranstalten, Wurde angenommen, ebenso eme Resolution des Oberlehrers Moraenstern-Lichterfelde, in welcher aus die Bedeutung der Stolze'schen Stenographie hingewiesen wird. __Der nachste Stolzetag wird im Jahre 1898 in Berlin, zur Feier der hundertsten Wiederkehr des Geburtstags Stolze's, abge-

Winterrhur, 6. August. errangen grftern Mausbendei, Aebli und Fischener, aÜe drei aus Mül- hausen, silberne Becher.

Konstantinopel, 6. August; Bei einer Feuersbrunst in der Vorstadt Pera find achtHolzbauser sowie fünf gemauerte Häuser,. darunterdas deutsche Vereinshaus ,Teutonia“, abgebrannt.

(Fortseßung des Nichtamtlichen in der Ersten Beilage.)

Clay, 6. August. Das im Matxgrund an der ösim Grenze errichten Denkmal für die im Preußen und Bayern wurde heute unter Beibeiliaung terreichischer Kriegervereine eingeweiht.

Jahre 1807 gefansR Die chftreddeemiocikiic Seine Königliche Hoheit der Prin;

elungen,

beiden E emplare auf der rde welche kaum die

find diese _ der kleinsten giebt„ aus estenx Größe einer Zw",

Tro dL:

_ war stark ehorden, Ihre Hoheit die

von Schleswig-Holstein-Sonderburg.

_ _ Steno- WUrkcn Mit einem Vortrag des Lehrers

ittheilungen aus den Verband- Im Jahre denen fich hatten; 17 Gaubunde er- Kaeding - Berlin berichtete deren Mit lieder hielt „ehre:

angeschloffen Zusammenhang.

“Den letzten Vortrag

wandte. Eine von Behrens beantragte

Meiningen, 6. August. .W.T.B.' meldet: Die Personen- p_ost zwrichen Wasungen und Oepsershausen ist kurz vor Unterkaß emen Abhang hinunterqestürzt. _ Der Insasse, Lehrer Völker aus Unterkaß, ist an den erlittenen Verletzungen gestorben.

(Graz, 6. Au ust. Deutichen Rad? , Ihre Majesiäteti den Kaiser Wilhelm und den Kaiser Franz Joseph tdastete, i_vas die _AnWesenden begeistert aufnahmen. stimmte die österreichische und die preußisckye Nationalhymne an.

Der Postwagen wurde zer-

chie Abend fand ein Festbankett de-Z ahrerbundes statt, Wobei 131“. Fischcr-Cffen aui

Die Kapelie

London, 6. August. Der sozialistische Schriftsteller Friedrich Engels ist, wie „W. T. B.“ meldet, am Montag hier gestorben.

_ andon, 6. Ausust. Bei einem gestern Abend im Preston-Park m Brrghton veranstalteten Fenerwerk vl_aßte, nachdem bereits zwetMor1er abgefeuert Waren, eine hundert Pfund wiegende Bombe, deren Stücke nacb alien Richtungen flogen. Wurden verleßt, daddn zw.i schwer. Ein Knabe ist heute den Ver- letzungen erlegen.

Sechzehn Personen

Bei dem hiesigen Schützenfeste

r'cb k

A*.-

t Vom 7. Auguß

Morgens.

Stationen.

Bar. auf 0 (Gr. 11 d Meeressp rcd. in Millim.

Wind.

Wetter.

Temperatur in 9 Celsius

50 C. = 40 N.

Belmuilet. . 756 Aberdeen . . Christiansund Kopenhagen. 5 Stockholm . randa .

_ oSkau . . . Coerueens- town . . .

NR] .dcp cso:

747 “ck

753 750

757 759 754 750 752 750 749 746

760 754 760 759 762 757 754

mburg . . winemünde Neusabrwaffer Memel . . . tis . . . . ünfter .. Karlörube . . Wiesbaden . München . . Cbemniy . . Berlin . . . Wien . , . . 760 Breslau. . . 757 „.;-1 762 Nizza ,...! 759 J Triest . . . . ] 759 1) Gestern Erwitte Regen.

bedeckt ' ' Nebel bedeckt bedeckt 6,5edeckr 2; beiter

riharb bed.

Zlbeitcr ÖWWlkig Liwolkig

7jbedeck11) 6Zbedeckt")

6,bedeckt 6Zbedeckt 2Zwolfig 43 bedeckt 4Zbedeckt

2ibalb bed.

43Regen 5kbeiter

6Zwolkig 1ibedeckt

3Zwolkenlos

_3 bedeckt 1." heiler 1Zwolkig

und Regen.

(bush bed-

116 116 518

22

2) Nachts

Ucbersickpt der Witterung.

Dcr Lufidruck 1stbkch über Frankreich, d(m Alpen- ebiet und Sicbenbüigcn, während das nördliche urrpa ven einem in dir Rick1ung von West nach Ost langgcsireckjen Tcpresficnsgcbiet bedeckt ist, der nied tigste Barcmetcrstond befindet sicb eiwakeiRiga und bk1rägr ireniger als 739 Mm. Das kühle rer- ä_nderiiche Wetnr hält in Teuticbiand an bei n'est- lichen Windcn, die in Nordrevjscbland in mäßiger Starke rrehen. Zn Norddiutsäxlond fiel fast (1112 njholbcn Regen, sieljcnn'eise in sehr crgiebigcn Me nein, (ckck trajen daselbst (H(irütcr auf.

Dcujsckxe Seewarte.

Theater.

Kömgmhe Ithaufpirir. Trnncrktag: Opern- haus. _(Kch's Tbcatcr.) 8. Vorstellung. Mignon. Oder in 3 Wim vcn Ambroiie Thcwas. Text mit Be yuxung des Goeihc"1cken Rcqus .Wilbclm Meisrrrs Lehrjahre" rrn Miäel CQUÉ und Jules Barbier, kcvt1ch _vcn Fcrtinand Eumbert. Baliit vcn Paul Taglirm. Dirigent: Kochmeister Sucker. Anfang Uhr.

Echauirirlkavs; ]53. Verstellung. Der Sturm. Z aubcr-Krmödie m 52114151"!ng ron William Ekate- sp «are. Rech Auxusl WilbeZm rer. Éch1cgel'sUiber- se Zuig. IMU: rrn Wiikciw Zaukkrt. Tanz vcn Grml Gra-b. ngcm: Mrßtlirclwr Snirmcnn. Anfang 7x Uhr.

Jreiiqg: Kch's Thcajcr. 9. VcrsleUur-g. Zar und Ziumctmaun. Kcmifcxc chr m 3 Listen rcn “sich Lcrßirg. Anicrg 73 UK:.

Sckauéxiilkais. 154.2'rrséclxurg. Bafauiastva. thma in 5 Avfzégin r(n Curl Pcb], mit freier

Bcnuxvng drr Dichtun dcs altindischen Königs Eudraka. Anfang 711 ULr.

Drujsrhts Thrairr. Donnerstag: Die

Weber. Anfang 74 Uhr. Freitag (37. Abcnnemcnis- Vorsteiiung): Zivei Wittwer. _ Ter eingebildete Kranke. Sonnabcnd: Weh dem, der lügt!

Krssmg-Thratrr. Donnerstag: Der Herr

Senator. Anfang 7? Uhr. Freitag: Ttei. _ Hierauf: Niobe.

Urne; Thkajrr. Schiffbauerdamm 4a./5.

Donnerstag: Cnscmble-Eastiriel der Mitglieder des Carl _Schuiße-Tbcascrs (Hou burg) unter Leitung des Direktors JosÉFerencZy. Tata-Toto. Vaude- ville in 3 Alten noch Bilboud und Barts von Victcr LÜK!“ und F. Zell. Mufik von Antoine Bonés. Anfang Uhr.

Jreilag: Tata-Toto.

Theater Untrr dtn Winden. Donnerstag: Rund um Wien. Pantomimischs Beliet in 9 Bildern r-cn Franz Eaul und A. M. WiÜner. Musik von Josef Bayer, der ckoreographische Theil vcn Josef Haßreiter. Neu einstudiert vom Ballet- meister H(rrn Jean Reifin er. Dirigent: Herr Kapclimcistet Jedermann. Bor «:Die Schwäizerin vou Saragoffa. Operette in 2 Akten von Offen- bacb. Anfang 715 Uhr.

Freitag: Rund um Wien. _ Vorher: Die

Ékhwäkeriu von Saragoffa.

_

Familien-Nachrichten. Verlobt: Frl. Emma bon Hobe mit Hrn. Lieut.

Curt von Zi ewiß (Lausen i. Mecklb._Hoch- Redlau i. Weipr.). _ Frl. Margarete von Göphardt mit Hrn. Hauptmann z. D. Clemens Frhrn. Vo_n Hausen (Loschwitz). _ Frl. Emmi; Grabs mit Hrn. Mufikdirekwr Julius Lorenz (Glogau). Vereheli t: Hr. Hauptmann Erich von Jachmann mit Frl. arie Erica Von Wißleben (Wießbaden) Geboren: Ein Sohn:Hrn.1)r.vochy(Frkv“ stadt N.-Schl.). _ Hrn. Direktor Dr. F. Grosser (Oppeln). _ Eine Tochter: Hrn. Prem.-Lieux von Kaisenberg (Berlin). _ Hrn. Norwin Frbrn- Zentrum von Ertingen (Nippenbur ). _ rn- Alfred don Küster ZHohenliebentbaJ). _ M Amtsrichter Dr, jur. wand (Saargemünd i. L-)-- Gestorben: Hrn._ Pastor Johannes Jäkel Sohn Johannes (Kraicbni ). _ »Hr. Ober - Pvß“ kommiffarius a. D. [bert Bolick (Cudowa)._- Fr. Bahnmeister Marie Größner, eb. Frieks (Schiveidnijz). _ (Zr. Veronica von aschckauw- eb. Rindler (Vor er 5. Lübbenau). _ Verw- Zßr. Direktor Lida Hendemann, geb. Schadow (Düsseldorf).

Y-

Verantwortlicher Redakteur: Sie m e n r o t h in Berlin.

Verlag der Expedition (i. V.: Heidrich) in Berli"- Druck der Norddeutschen Buchdruckerei und Verlags“ Anstalt Berlin ZW., Wilbeimstraße Nr. 32- Vier Beilagen (einschließlich Börsen-Veilage).

zum Deutschen Reichs-Anz

„zx, 186.

Statistik und Volkswirthfthaft. Zur wirthschaftlichen Lage der Arbeiter im Jahre 1893.

Den „Jahresberichten der Königki

Gewerberäthe und Ver behörden für 18 4" (Verlag von W-T-Bruer bei Wer in) sind folgende weiteren Mittheilungen (vgl.

jn Schöneber

Nr- 184 d. l.) entnommen:

Von den 7 Gewerbeauffichtsbeamten des Regier Magdebur wurden im Jahre 1894 im Ganzen 1920 sZulagen vorgenommen; die Zahl der in den revidierten

_ Von Arbeitgebern sind (11113 Dienststeüen recht haufig um Rath und Auskunft angegangen Beamten mit den Arbeitern ist dagegen

noch immer äußerst beschränkt. Die Zahl sämmtlicher jugendlichen nach der von den Polizeibehörden im Dezember vor- äblung 3522, die Zah[ der Fabriken und ihnen gleich- tebenden Anlagen, worin solcheArbeiter beschäftigt waren, 833. Dar- chgegen das Vorjahr eine Zunahme von 362 jugendlichen Dies steht im Widerrprucb txiit den Wahrnehmungen .der (HerverbeauffiÖtsbeamten bei den Revisionen, als eine Vermehrung der ch den tabeilariscben Ueber- ten befanden fich unter den jugendlichen Arbeitern 37 (+ 7) und zwar 25 (_ 3) Knaben und 12 (+ 10) Alter von 14 bis 16 Jahren stehenden 3485 Arbeitern waren 2815 (+ 321) männliche und 670 (+ 34) In verschiedenen Industriezweigen herrscht entschiedene Ab- Jn_ der Textil- industrie z. B. find die den erwachsenen Weiblichen_ Arbeitern _durch- schnittlich gezahlten Löhne so gering, daß es fiel) _fur den Fabrikanten 'ugendliche Arbeiter zu beschaittgen. _ wurden in Fabri en und diesen gleichsiehenden Anlagen 7327 Arbeite- rinnen über 16 Jahre beschäftigt, das find 310 oder etwa 3% mehr als im Vorjahre. Von diesen Arbeiterinnen standen im Alter von 16 bis 21 Jahren 3061 (+ 6, über 21 Jahre alt waren 4266 (+ 304). Die Einschränkung der Ar eitszeit der Arbeiterinnen auf_11 Stunden mit Ausnahme einiger ganz Vereinzelken Fälle nicht geführt, da in den Fabriken und diesen Yeichstehenden gewerb- zrbeitszeiten auch für

ewerblicher _ _ etrieben beschäftigten Arbeiter betrug 47 801.

worden. Der Verkehr der Arbeiter betru ?enommenen

uach würde fi Arbeitern oder 11,5 0/0 ergeben.

wonach dur weg eher eine VerminderunZé 'ucßendlicben rbeiter stattgefunden hat. a 1

Kinder unter 14 Jahren Mädchen. Von den im (+ 355) weibliche. _ _ _ _ _ neigung gegen die Einstellung xugendlicher Arbeiter.

kaum verlohnt,

hat zu Entlassungen

lichen _Anla en des Auffichjsbezirks längere die mannli en Arbeiter früher Grunde hat die einen Einfluß auf die _ lichen wie der männlichen Arbeiter Ueber die Arbeiter im allgemeinen wird

Lohnverbältniff e , nicht

Die Arbeitszeiten sind die gleichen geblieben wie im

ginn der Bauzeit eine ArbeitSeinfteÜung Von trakibrch) statt.

In Burg legten in einer

betheiligt.

tung, dauerte 7 Wochen und betraf die SchuhiVaarensa _ Anlaß gab die Entlaffung eincr Arbeiterin, deren Wiedereinstellung gefordert wurde. Später wurden noch Forderurigen auf Vexkurzung der ArbeitSzeit auf 9 Stunden und Erhöhung einzelner Lohnsqße auf- gestellt. Als schließlich der Ausstand auf Grund eines Vergleichs ber- Zlelegt Wurde, nahmen ungefähr drei Viertel der Ausstandtgen die rbeit wieder auf, während die übrigen im_Ausst_ande Verharrten, da sie mit den Bedingungen des Vergleichs nicht emderstanden waren.

Arbeiter durch

Erreicht hatten _ die

nichts; im Gegentbeil _ gunstiger geworden, da dre wickmaschmen einen Theil der

nämlich die

war Lage

Arbeiter

kaum vvrkamen. _ gesetzliche Einschränkung der Arbeitszeit auch sowohl ausüben können. berichtet, daß_ in 3493 Fa- briken und gewerblichen Anlagen, wobei Betriebe rem handwerks- mäYiger Natur nicht mitgerechnet smd, 1894 57 576, 1893 55 646 Nr eiter beschäftigt waren, das entspricht einer ZUMZZM' vhon 3,5 %. orxa re. fiände smd nur vereinzelt vorgekommen. Jn Lalberstadt fand zu Be- achdeckern unter Kon-

Der Ausstand wurde indessen in kurzer Zeir durch Betriiligung einer Lohnzulage von 3 „3 für die _Stunde beigelegt. Goldleistenfabrik dre Laekrerer und Pylterer die Arbeit nieder, weil sie eine geringe Mehrarbeit zu detzr fruheren Accordsatz liefern soliten; der Ausstand wurde sehon nach einigen Tagen wieder aufgeÉeben; es hatten fich nicht sämmtliche Arbetxer derFabrrk in zweiter Ausstand in Burg war von großerer

der

während des Ausstands entbehrlich machten. m Berichtsjahre wurden im Ganzen 3104 Unfalle gegen 3344_ rm vorhergehenden Jahre gemeldet, d. h. 240 oder 7,2 0/0 weniger.

E r st e B e i l a g e eiger und Königlich Preußischen Staats-Anzeiger.

Berlin, Mittwoch, den 7. August

30 den Tod zur Folge.

einigen Verwandten u n s b e z i r k s Bejgichtigungen Regierungsbezirk Merseburg um

dem wurden noch

allein 55

Insgesammt

der Bekleidung Abnahme ist

mittel und Eine geringe

Aus diesem der

schränkung der

geübt. Aus- gewerbliche lagen haben

wirkliche Arbeitszeit findet sich nur noch

edeu- Den angekündigter Lohnberabseßun

brüchig zu werden.

riken.

gewerblichen Betrieben _ 2480 im Vorjahre zur nzeige. den Ausstand

Zwicker un-

m den

152 Unfälle hatten eine Arbeitsunfäbiakeit Von mehr als 13 Wochen, _ Die gedrückte auf dre Höhe der Löhne in manchen Betrieben Einfluß ausgeübt. , , Empfindlicher gber als durcb die Lohnminderungen, die in preußischen Regierungs- UNd Grade _tmmerhm durch die niedrigen Getreide- und Karlo elpreise ausgeglichen wiirden, wurde die Arbeiterschaft durch die zeitWeiligen Betriebseinschrankun en, namentlich in der Maschinenindustrie und weigen, betroffen. Am 1. April 1894 ist der Aufsichtsbezirk Merseburg-Erfurt durcb Abtrennung des Regierun sbezirks Erfurt getheilt worden. Der Laßt nunmehr 4Gewerbe-Jnspektionen. Durch diese sind insgesammt 1756 Revisionen von Fabriken und diesen gleicbstehenden gewerblichen Anlagen ausgeführt worden; außer- 1364 Revisionen von Damvlfkeffeln, Dampfsäßern und Schleudermascbinen aus eführt. Die Zah bezirk beschäftigten jugendli en Arbeiter betrug 4041 gegen 4379 im Vorjahre oder 338 Personen gleich 7,7 0/0 Weniger. Unter den jugend- lichen Arbeitern befanden sich 71 Kinder unter 14 Jahren gegenüber 189 Kindern im Vorjahre oder 118 gleich 62,40/0_Weniger. Zahl der jungen Lenke Von 14 bis 16 Jahren betragr 3970 gegen 4190 im Vorjahre oder 220 gleich 5,2 0/0 weniger; yon diesen waren 3923 männliche und 647 weibliche. in der Industrie der Steine Von im Ganzen 6348 gewerblichen Anlagen mit 62094 Arbeirern beschäftigten insgesammt 1459 Betriebe jugendliche Arbeiter. Auf je 1000 Arbeiter kamen 64 jugendliche. halt der Jugendlichen Arbeiter während der Pausen smd nur in der- hältnißmaßig wenigen größeren Fabriken Vorhanden. In 618 gewerb- lichen Betrieben wurden 2333 Arbeiterinnen im Alter Von 16 bis Zl chtrhren un?) 3Z4_7_21rbei§rinner_3 fixer 2213 Jak_)_re, LusatZrmYZZ-ÖW r eierinnen es ä ig. egenü er em ' orja re, as ei ge- _ werbliZen Anlagen 1952 Arbeiterinnen von 16 bis 21 Jahren und geieüscbaft veranstaltete Anfiubrung lebender Bilder berichtet- 3076 rbeiterinnen über 21 Jahre, mithin zusammen 5028 Arbeite- rinnen auftveist. ist daher eine Zunahme der Arbeiterinnen um 11% eingetreten, während die Zahl der gewerblichezi Anlagen um 521% gestiegen ist. Die Zunahme bat hauptsächlich m den Gruppen der Papiere und Lederindustrie, der Industrie der Nahrungs- und Genus-

in der Textilindustrie Die Beschränkung der Arbeitszeit erwachsener Arbeiterinnen sie Nachtheile oder Entlassungen nicht in _bemerkbarem Maße zur Folge gehabt. Auf die Löhne und Arbeitsleistungen der Arbeiterinnen Weib- at sie einen Einfluß nur in so weix ausgeübt, als ihnen der_ Lohn für die Zeit enYeht, die fie früher langer arbeiten dursteii._ Die Be- 9 rbeitszeit der Arbeiterinnen hat auch_aus dre Arbeits- zeit und die Löhne der Arbeiter, soweit nach_den sorXaltig angestethen Ermittelungen erkennbar war, einen nachwetsbaren_ Was die Arbeiter im aÜgemeinen anbetrifft, so Wurden rn 6348 gewerblichen Anlagen 62 094 Personen beschaftigt (1893 6396 Anlagen mit 60 290 Arbeitern). Die gewerblichen An- sich demnach um 48 oder 0,75 0/0 Vermindert, während die Arbeiterzahl um 1804 oder 3% _ einschließlich der Pausen beträgt im (: gemeinen 12 Stunden; die Pausen betragen zusammen in der Regel 2 Stunden, sodaß dre 10 Stunden dauert. _ in einigen IndustriezWeigen,_ io_ Müllerei, in einigen Ziegeleien und Steinbrüchen und rn Sagewerken. Hundert Arbeiter einer Steingutfabrik stellten die Arbeit ein, Die Nr eitseinstellung dauerte etwa 6 Wochen und hatte für die ausständigen Arbeiter keinen Erfolg. anderrveit Arbeitsgelegenheit aufgesucht. richtsjahre nicht in bedenklicher Weiß zu Tage getreten. _ e1angten im Ganzen 1892 Unfalxe gegen Hiervon hatten 65 eine ErWLrbs- unfähigkeit bon mehr als 13 Wochen, 23 den Tod zur FolJe. Gegen- JLHQÜSU- über dem Vorjahre haben daher die Unfaile um 588 a __ _ Die Löhne der Arbeiter haben sich im aÜgeqreinen auf der vor1_ahr1gen eingeführten Höhe gehalten, in einzelnen Industriezweigen, deren Geschaftslage chwieri ift, sind fie aber auch etwas gesunken. Die Wohnungen smd Étädten zum theil recht Verbefferungsbedsxrftxg; leider zeigt sich noch wenig augemeines Interesse für diese so Wichtige Frage.

Lage der Industrie hat auch

ewissem

geistboller Weise

der im Regierungs-

nach einem Die

Von den 71 Kindern wurden enau dieselben

und Erden beschäftigr.

111me sie die Besondere Räume zum Arrient- „So arbeiten

enthält das

schildert.

und stattgefunden. ein etreten.

at für

Reinigung Techniken. S tu n d e “'

interessanien influß nicht aus-

Römer.

estiegen ist. Die Arbeitszeit

Längere Arbeitszeit in der

am 2. Januar Wegen _ ohne indessen kontrakt- MMM], Sie haben Arbeitslosigkeit ist im Be- Aus den

Indessen könne man nicht Verkennen, fichtslosen Betonen der _ ben nach starken, finnfälligen W_trk_ungen, _ leuchtender Natur;)Ywdukte, in der |ch1Uernden Bewegung der Fla

ein neuer (Geschmack,

und Oesterreichs viel gelesene Blatt in dieser Nummer eine phie der Herzogin , . sowie einen illustrierten Artikel, der Über eine yon der Berliner Jof-

_ Die beliebte illustrierte Familienzeitschrift (Deutsches Verlagshaus _ Preis des Vierzehntagshefts 40 „Z) ist auch nx den neuesten Nummern durch ihren literarischen Inhalt wre den kunstlerischen Schmuck in gleichem Maße fesselnd und anziehend. Artikel über den _ dafür gestifteten Preis Seiner Maje tat des_ Kaisers. storbenen Gustav Freytag widmet das Heft emen Warmen Nachruf. Anziehend ist die Kindergeschicbte „Fredi _scbafft Geld“ Von Alwin Nr. 23 bieret u. a. eine kriminalistische Sjudie über Klepto- manie. Die Romane „130.06 SJG _ Erst komme ich!" Von Ernst von Wolzogen und „Der Fremde“ von Robert Koblrausch gewinnen mit jeder Foriseßung an Spannun . Beiträge find durchweg don aktue em Werth _und die farbigen und schwarzen Illustrationen wie imnrer ganz porzüßluh. Die „Illustrierte Klassiker-Bibliorhek“ (Gratisbetlg e) rnit C

strierten Gedichten schließt den ret haltigen Lesestoff ab.

_ “11110 Ksysarsr, _ _ herausgegeben bon William Wright. Rosenbaum und Hart, _ _ _ und bequeme Art die Kenntmß der englischen Sprache aneignen woilen, kann diese am 1. und 15. jeden Monats für den Abonnementspreis von 1 216 viertekjährlich erscheinende Zeitschrift empfohlen werden. Der Inhalt ist belehrend und Unterhaltendz es Wechseln in bunter Reihe Poe e und Prosa, Ernst und Scherz, akles ist im modertien Stil und praktt_ch Für die weiter Fortgeschrittenen wrrd allmonatlich eme *genommen. Beilage mir nur_englischem Text beigefügt, dem zum Zwecke des befferen Verständmßes am kungen beigegeben (md.

1Z95.

Literatur. Zeitschriften.

Die „Illustrierte Frauen-Zeitung“ (Berlin 17. und Wien 1., Verlag von Franz Lipperheide; Preis vierteljährlich 2 „FC 50 „3, große Ausgabe 4 ..ck 25 bemerkenswerthen Beitra _ _ _ _ „Eine Wendung des Ges mackS'. Der Verfaster schildert darm in

„Z) bringt in ihrer Nr. 13 einen sehr

vom Direktor Julius Lesfing, betitelt

die Von ihm in Paris beim ()0110011r3 Üipyiqus

und am Verniffage-Tage im Salon gesammelten Eindrücke über den merkwürdi en Umscbwun im Farbengeschmack, der heute m_r Gegensaß zu der bis erigen Farblo igkeit und Dunkelheit der Damentoiletten alles bunr und heU fordere. _ bescheiden ombriertes Bändchen gegen diesen Strauß gewaltsamster Farbeneffekte ausnehmen.

Welle des Ta esgeschmacks bedeute, _ Festen Ziele zu thun habe, das werde die Zeit lehren.

Selbst der Regenbogen würde ("ck nur wie ein

Ob diese Erscheinung nur eine Schaum- oder ob man es mri der Bewegung

daß die Mode in ihrem rück- Farbe auf Kosten der Form, in ihrem Stre- in dem HervorsuZen

en otiVe enthalte, wie die neueste Richtung der

alerei; und Wenn die Mode zunächst vdn der Kunst „beeinflußt sei, so erfüÜe sie je 1 die Aufgabe", diese Richtung popular zu machen, ugen für bestimmte Farben»Empfindungen eingewöhne.

Hand in Hand, aus denen entsteht.“ _ erner Deuts lands Biogra- Paukine von TaÜeyrand und Sagan nebst Porträt

die Faktoren ein neuer Stil

in der Vornehmen Damenwelt

ebr

anziehend ist auch Heft 14, Welches den letzten Wiener Blumen-Korso Die schönsten Gruppen hat der Zeichner Th. Zascbe in künstleriséher Wiedergabe festzuhalten Versucht. _Der literarische Theil bieter ferner unrer dem Titel .Frieda' eine anstehende „Wiener Ge- schichte“ von Balduin GroUer. ist reich an Mustern der neuesten Saison-Toiletten für Bad und Reise neben einer Auswahl geschmackvoller Handarbeiten für die verschiedensten

Der Modentheil beider Nummern

„Zur Guten

Bong u. Co. in Berlin W.;

Die Nr. 22 bringt einen „S üler-Rudersport“ und den Dem der-

Die mannigfaltigen sonstigen

amiffo's reizend illu- rrr; jrerruabij umi SUßSkk-QjUjUJ

Verlag von Berlin. _ Allen denen, die sich auf leichte

Fuße jeder Seite die nöthigen Anmer-

1. Untersuchun s-Sachen.

2. Aufgebote, usteilungen u. der_Zl

3. Unfall- und Jnda1idrtäts- 2c. «Jersrcherung. 4. Verkäufe, Verpacbrun en, Verdingungen 2c. 5. Verloosung 2c. Von erthpapreren.

Oeffentlicher Anzeiger.

6. Kommandit-Gesellsck7aften au Aktien u. Aktien-Geseüsch. 7. Erwerbs- und Wirthschafts- enosenschaften. 8. Niederlassung xc. bon Rechtsanwalten.

9. Bank-Ausiveise.

10. Verschiedetre Bekanntmachungen.

1) Untersuchungs-Sachen.

Keine. W

2) Aufgebote, Zustellungen und dergl.

[28636] Zwangsverstei erung. _

Jm Wege der Zwangsviolitreckung soll das im Grundbuche Von den Umgebungen Berlins Band 145 Nr. 6571 auf den Namen des Kaufmanns Eugen Neubauer zu Berlin eingetragene, zu Berlin, ussiten- straße 59, belegene Grundstück, am 14. ktober 1895, Vormitta s 10.? Uhr, Vor dem unter- 1€ichneten Gericht, ieue Friedrichstraße 13, Erd- geschoß, Flügel (J., Zimmer 40, Versteigert werden. Das Grundstück hat eine Fläche Von 3 a 31 qm und ck zur Grundsteuer nicht, dagegen mit 5050 «M NUIUUJSwertb zur (Gebäudesteuer Veranlagt. Das Weitere enthält der Ausban? an der Gerrchtstafel. DasUrtbeil über die Erthei ung des Zuschlags wird „am 17. Oktober 1805, Vormittags 10 Uhr, tm borgenannten Saal 40 verkündet werden._ Die Akten 87 11. 67/95 lic en in der Gerichtsschretberet, immer 42, zur Einfi t aus.

Berlin, den 30. Juli 1895.

Königliches Amthericht 1. Abtheilung 87.

[28637] Zwangsverstei erung. _ Jm Wege der wan sVoÜtreckung soll das im Grundbucbe Von A t-S öneberg Band 30 Nr. 1246 Mi den Namen des BauteÖnikers Gustav Neumann zu Berlin eingetragene, zu Berlin, Kaßlerstraße Nr. 14 belegene Grundstück am 14. Oktober 1695, Vortrntta s 10 Uhr, vor dem unjer- zeichneten Gertcht, 5 e_ue Friedrichstraße 13, Erd- Yeschoß Fluqel (ck„ ernmer 40 versteigert werden. Das rundsiück bat eme Fläche von 9 a. 45 qm Und ist zur Grundsteuer nicht, dagegen mit 14 500 „“ Nußungswerth zur Gebaudesteuer veranlagt. Das

Weitere enthält der Ausban an der Gerichtstafel. Das Urtbeil über die Erthei ung des Zuschlags erd am 17. Oktober 1895, Vormittags 10 Uhr, ebenda verkündet werden. Die Akten 87 K. 65/95 liegen in der Gerichtsschreiberei, Zimmer 42, zur Einficbt aus. Berlin, den 29. Juli 1895. _ Königliches Amtsgericht 1. Abtheilung 87.

[28639]

In Sachen des Rechtsanwalts H. Reimer in Bienne (Schweiz), Kläger, wider den Praparawr C. Hähne in Helmstedt, Beklagten, weaexi Forde- rung, wird, nachdem auf Antrag des Klagersdre Beschlagnahme der dem Beklagten gehörigen Grundstücke, _

1) des Wohnhauses an der Georgienstraße hier- selbst 8111) ck70. 8553. 339 nebst Zubehör,

2) der Landabfmdung zu 14 8. 18 qm, 5111) Nr. 404 der Karte, in der Meine und Schnißkuhle bele en,

zum Zwecke der Zwangsversteigerung durch * e- scbluß Vom 18. Juli 1895 Verfügt, auch die Ein- tragung dieses Beschlusses rm Grupdbucbe an dem- selben Tage erfolat ist, Termm zur Zwangs- versteigerung auf Dienstag, den 17. Dezember 1895, Morgens 9 Uhr, vor Herzoglicbern Amtherichte Helmstedt angeseßt, in welchem dre Hyvothekgläubiger die Hypothekenbriefe zu über- reichen haben. _

Die Versteigerungsbedmgun en, la_ut welcher jeder Bieter auf Verlangen eines etheiltgten Si erheit bis zu 10% seines Gebotes durch Vaarza lung, Niederlegun kursfähiger Wertbvapiere oder geeignete Bürgen zu Leisten hat, sowie der Grundbuchauszug können innerhalb der leßten zwei Wqchen vor dem Versteigerungetermine auf der Gerichtsschretberei eingdesehen, auch die Grundstücke selbst besichtigt wer en.

Helmstedt, den 30. Juli 1895.

HUMUYS Amtsgericht.

ammerer.

[28638]

In Sachen der WitttVe des Bäckermeisters Christian Westerhoff, Marie, geb. deermchr, _zu )elmstedt, Klägerin, wider den Halbspanner Heinrich

rone in Saalsdorf, Beklagten, wegen _Zinseria forderun , wird, nachdem auf Antrag der K*ngerm die BesZylagnahme des dem Beklagten gehorigen Grundstückes, des Halbspännerhofes 110. UZI. 26 zu Saalsdorf nebst Zubehör, zum Zwecke der Zwangs- versteigerung durch Beschluß vdm 18. Julr 1895 Verfügt auch die Eintragung dieses Beschlusses i_m Grundbuche am 18. Juli 1895 erfolgt ist, Termm zur wangsVersteigeruna auf Dienstag, den 17. ezember 1895, Morgens 103 Uhr, Vor Herzoglichem Amtherichte_Helm_stedt angesetzt, in Welchem die «Hypothekglaubiger dre Hypotheken- briefe zu überreichen haben._

Die Versteigerungs-Bedmgnngen, laut welcher ieder Bieter auf Verlangen eines Bethetltgten Sieherheit bis zu 10 0/0 seines _Gebotes durch Bqar- zahlung, Niederlegung kursfghiger Werthyapiere oder geei nete Bürgen zu leisten hat, sonne der Grundbucépauszug können innerhaLb de_r leisten zwei Wochen vor dem Versteigerungstertpme auf "der Gerichtsfcbreiberei eingesehen, auch die Grundstucke selbst besichtigt werden. _

Helmstedt, den 30. Juli 1895._

Heericbes Amtsgericht. . Kammerer.

[16035] Aufgebot. _ _ Nachstehende von der Lebensversrcherungs-Aktten- esellschaft Germania zu Stettin auSgesteUte Ur- unden, und zrvar:

. olicen: r. 142648 über 300 Gld. S. W. Vom

1 1 8. *Zlugust 1866 Lit den Bahnwärter Mathias Sthamberger zu öffau bei Grabenstadt, _

2) Nr. 299 862 über 1500.76 vom 22. Mai 1883 für Frau Henriette Charlotte Ida Adam, geb. Heinelt, zu Brieg,

3) Nr. 166440 über 100 Thlr. vom 4. Oktober

1867 für Frau Caroline Wilhelmine Kehler, geb. Barthel, zu Spandau, _

4) Nr. 52105 über 500 Thlr. vom 13. Mar 1864 für den Wirthscbaftsbefißer Friedrich Hermann Schaarschmidt zu Thum; _

11. der Depofiiaischein Vom 14. Apr111875 zur Police Nr. 144 035 für den Werkführer Carl Gustav Theodor Eduard Fröhlich zu BreSlauZ_

111. das Sterbekaffenbuch Nr. 300 528 uber 50 Thlr. Vom 5. Juni 1872 für den Kaufman!) und Schank- wirth August Gerlach zu Osterode in Ostpreußen;

17. Prämien-RückÉewährsckyeine:

]) vierundsiebzig türk vom 3. Dezember 1866 bis 3. März 1883 einschließlich, vom_3. September und 3. Dezember 1883, Vom 3. Juni und 3. De- zember 1885, vom 3.März und 3. September 1886, Vom 3. September 1887 und 3. Pkärz 1890 über je 5 Gld. 31 Kr. S. W. glei 9 „M 45 „3 zur Police Nr. 148 655 für Johann braham Weiß zu Nürnberg,

2) drei Stück vom 1. April 1870, 1. Oktober 1870 und 1. April 1871 über je 23 Thlr. 17 S_ r. 6 Pf. zur Police Nr. 42104 für den Schi er H. M. Doerfch,

3) sieben Stück vom 31. Dezember 1885 bis

216 50 „3 zur Police

31. Dezember 1891 über je 55 Nr. 412160 für Feige-

4) Vom 4. Mai 1888 über 74 „46 50 zur Police Nr. 158 325 ür den Pastor B. Z.Ph._ eudt

find angeblich ver oren gegangen und es ist deren Aufgebot, und zwar _ _ _

zu 1 1 Von dem pensionierten Vabnwarter Mathias Schamberger zu Rosenheim in Bayern,

zu 12 yon der WittWe Ida Adam, geb. Heinellt, und von der Ehe rau de_s Hötelbefißers Robert Eisler, Clara, geb. dam im Beistande ibres (Ebe- mannes, sämmtlicb zu Beuthen i. Schl en,_und vertreten durch den Bureauvorsteher Pau Hetneüt zu Breslau, _

zu 1 3 von der verwittweten Haydelsmann Caroline Hinze, geb. Barthel, früher geschiedene Köhler (aucb Kehler) zu Spandau,

zu 14 Von dem früheren Wirtbschaftsbefißer„