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Was Deutschland dem Großen Kaiser verdanki, das steht fest in dem Herzen Aller geschrieben. Dem zum Zeugniß besißt schon mancher Gau, manche Stadt im Reiche Denkmäler, die in Marmor oder Erz die Züge Kaiser Wilbelm's ]. tragen. Auf dem Stein, den beute Eure Kaiserliche Königliche Majestät versenken werden, soll sicb aber das Denkmal erheben, das die gesammte deutsche Nation dem Begründer ihrer Einheit und Größe er- richten will.
Möge das Werk gelingen. Möge das fkrtige Denkmal noch Söhne und Enkel erinnern an den bebren Muth, die hohe Weisheit des Großen Kaisers und möge es fie mahnen, alle Zeit fest zusammen- zusteben für Kaiser und Reich. “
Mit diesem Wunsche bitte ich Cure Kaiserliche Königliche Majestät namens des Bundesraths, aus meinen Händen Kelle und Mörtel entgegenzunehmen.
Seine Majestät warfen hierauf den Mörtel in die Ver- tiefung für den Grundstein, und die Meister des Maurer: und Steinmeßgemerks festen das Verschlußstück ein. Sodann über- reichie der Erste Präsident des Reichstags, Freiherr von Busl- Berenberg Seiner Majestät mit nachsiehender Anrede den Hammer:
Eure Kaiserliche Majestät wollen beute - an einem Gedenk-
tage rubmreicber Creigniffe - den Grundstein legen zu dem National- denkmal, welches aus eigenster Initiative des Volkes, dessen Vertreter in einstimmiger Harmonie mit dem Bundesratbe dem Gründer des Deutschen Reiches als eine würdige Verstnnbiidlicbung des Dank- gefühles für ihren Hochseligen Großen Kaiser Wilhelm 1. unter leb- baftem Wiederbaü aus allen Kreisen gewidmet haben. _ So möge das Denkmal denn erstehen hier in der Mitte Seines Volkes, deffen bewundernde Begeisterung und Liebe Ibm von Berg und Thal, von Meer zu Meer cntgegenrauschten, als Er Seine Träume ins Leben rief,
es möge erstehen zur bleibenden Erinnerung auch für die kon-„menden Geschlechter an Ibn, deffen ihatenreichs Leben neben der Stärkung ker Machtftellung, als eines Horts des Friedens, unabläsfig gewidmet war dem Bemühen für das Wohl aller Klaffen unseres Volkcs,
es möge erstehen als das eherne Zeichen, daß - soweit deutsche Herzen schlagen und deutsche Sprache klingt _ die Dankbarkeit nie erlöschen wird! -
Gottes Segen ruhe auf dem begonnenen Werke, zu dessen Weihe ich Eurer Majestät namens der deutschen Volksvertretung den Hammer ebrfurchtsvoll überreichen darf, auf daß dasselbe unter Eurer Majestät hoffnungsreicber Regierung und für alle kommenden Zeiten unser tbeueres Vaterland nur im Frieden und in ungetrübtem Glücke schauen möge!
Seine Majestät der Kaiser vollzogen nunmehr die drei Hammerschläge unter dem Spruch:
„Den Gefallenen zum Gedächtniß, den Lebenden zur Erinnerung," den kommenden Geschlechtern zur Nacheiferungk'
Gleich eitig erdröbnten vom Lustgarten her die ersten der
101 Sulu chüffe, welche die daselbst aufgesteUte Leib-Batterie
des 1. Garde: elixArtiUerie-Regiments während dex Hammex:
schläge abzuge en hatte. Die Truppen präsentierten, die
ahnen und Standarten wurden gesenkt, und der Koslek'sche läserchor intonierte einen Choral.
Nach Seiner Majestät trat Seine Kaiserliche und Königli e Hoheit der; Kronprinz zum Hammerschlag an den Grundst heran. _Hochftdem"'elben folgzen:
Seine Königliche „Hoheit der Großhxrzog von quxn„
IHF .;?öniglichen Hoheiten die Prinzen des Kontgltchen
an es,
die iibrigen zur Feier erschienenen Angehörigen Deutscher
FurftZ'häus“, rs Hh lh d fu ful) d der Rei skanler " tzu o eno e, ie “mm" ren en Bevollmächtigten zzrtm Jubesrath, die dazu befohlenen Ritter des Schwarzen Adler-Ordens, die Vextreier dex Armee und Marine, die Mitglieder des Königlich preußischen Stqats- Ministeriums , die Ersten Präfidenten des Reichs- tags , des Herrenhauses und des Abgeordnetenhausxs, die General - AFutanten und Generale :; 13 8111138 weiland Seiner a'eftät Kaiser Wilhelm's [„ die inaktiven Staais-Minifter, die hefs der Reichsämter, der Ober:Präsident des Stadtkreises Berlin, der Kommandant der Haupß und Residenzstadt Berlin, der Polizei:Präfident, ber Ober:2_3urger- meister von Berlin, der Dirigent der Königlichen Ministerial- Baukommission. Der Bildhauer Professor Vegczs und der
Architekt des Denkmalbaues Halmhuber schlossen die Reihe.
Hierauf bestieg der GeneralSuperintendent von Berlin, „ofzhunF Dompredtger Faber, die Kanzel und hielt folgende ei ere e:
Das walte Gott, Vater, Sohn und Heiliger Geist! Amen.
Das Wort der Weihe steht im 2. Buche der Makkabäer, Kapitel 8, Vers 21 und 23, und lautet also: .
Da er ihnen mit solchen Worten ein Herz gemacht batte, daß sie um des Gesetzes und ibr_es Vater- landes willen gern sterben wollten, ließ er das heilige Buch lesen, gab ihnen die Losung; Gott unsre Hilfe! und zog also vorn an der Sptße vor den Andern her.
So steht er uns vor der Seele, un'ier Großer Heldenkaiser in seiner berzgewinnenben Persönlichkeit, seiner unermüdlichen Pflicht- treus, feiner demütbigen Gottesfurcbt. _ '
„Nachdem er ihnen ein Herz gemacht batte“, wie grlt das von ibm in unvergleichliche: Weise! (Fs hat wohl ka_um jem'als einen iirsten gegeben, der sich so Asset erzen gewonnen battx. Rubi durcb orte und Tbaten allein, sondem vor allem durch setne bar- monische Gesammtpersönlicbkeit, die des Herrschers und des Helden «beit verband mit der schlichten (Hexadbeit des echten deutsche„n
annes und der lauteren erzens üte eines, edlen Menschen. Wir haben uns gebeugt vor einer önigsbcrrltchkeit, wir haben seine Heldenqröße bewundert, aber ibn selbst haben wir geliebt als unsern Vater. Das Wort der Bergprediat: „Selig find die Sanftmütbigen; denn 1? wsrden das Erdreich befi en“ ist sichtbarlicb an tbmerfüllt worden.
ls die Kunde von 1einem ode durch die Welt ging„ hat das Erden- rund, soweit es am geistigen Lében tbeilmmmt, mit uns getrauert, und seine Bestattung ward zu einer Huldi ung der Pölten „11:11: auch damals schon, als es zur furchtbaren Ent cberdung amg, 1121? bat er dem Volke em Herz gemacht, in den beili en Krieg 'zu ziehen und gerne für das Vaterland zu sterben! Gew: waren die hoben Güter, die es zu schirmen galt, an fich des Bluteslder Edelften wertb; aber böber schlu en doch die Flammsn der Begeisterung, da solch ein FürFt zurn Kamv e für Ehre und retbeit ka, und .mancber , bat freudt sein Herzblut vergossen, wei er das Auge dieses Königs auf fuß ruhen wußte. '
Denn: .Er zog also vorn an der Sp: e vorden Andxrn ber“. Aüen voran in gewi enbafter Pfiichterfü ung!_ Die Geschichte des großen Kriegss ist an eine ergreifende Geschichte dex Treue: aber kein Krieger kann sagen, er habe es darin seinem König zuvor-
ethan. Und wie herrlich au die Männer waren, die Gottes Vor- ebung ihm zur Seite este t batte, weise dyn Rath, kühn von That: fie alle haben vers rungsvoll zu ihm auxgescbaut als zu ihrem
leuchtenden Vorbilde, Allen voran! Das gilt nicht mtr „.
jenem ewaltigen Ringen, aus dem er die E' unserer gheißesten „Sehnsucht mit nach Hause brachte “ZUB ist die Unterschrtft seines Lebensbildes. Wo „ darauf ankam, Gutes zu sibaffen Schönes zu fördern, Großes zu wirken, zog ervorn an der Spike vor den Andern ber. Gab WNöthe zu lindern, Thränen zu trocknen, Unrecht auözugleicben, zog er vorn an der Spitze vor den Andern ber. Mögen die Siegesflammenzejzxn weithin durch die Geschichte le_ucbten, emen mcht minder bellen in ab die grüne Lampe tm Eckztznmer des Palastes. In ihrem Lichte aben wir den Mann der Arbeit, den ersten Diener des Staats, den Vater des Vaterlandes, den Menschen nach dem Herzen Gottes,
Denn darin ist doch der tiefste, qull _de unermefscnen SPM
zu suchen. der von ibm aubgegangen ist: m 1emenz schlichten, demUtbj_ gen, starken „Gottvertrauen. .Er ließ das. betli e Buch lesen und gab die Losung: Gott unsereF'tlfek, er erste WW elifcbe Deutxcbe Kaiser war ein treues lied sezner Kirche und ein rommer Bekenner seines Heilandes. „Goji mit MS“ hieß sein Lebensspruch, und die Gnade Gottes in Christo Jesu war sein Pünm in der Schlacht und sein KönigSpurpur in den Tagen des Friedens, Und ist auch sein Sterbegewand geworden. ,
So nebme Yenn der allmächtige Gott, der ' ihn so treu geführt und so überschwanglicb gesegnet hat, auch dies ibm ewidmete Werk in seinen Schuss und Schirm! Auf diesem Grund ein erstehe ein Denkmal, würdig des lichten Bildes, das wir vo_n dem Großen Kaisa im Herzen tragen, würdig der großen Liebe, die ihn ehren will, würdig des großen TaJes, an dem die Pietät unseres Kaiserlichen Herrn diese Feier gerüstkt at, zur Freude aUer patriotiscben Herzen.
Eure Maiestät!
Hobe Vermmmlung! De_r Geist eiyer gewaltiZZn Zeit umtausckzt uns. Die Geister der Verklarien grüßen uns. er silige Geiß rübre unsere Herzen an, da wir durch Gottesfurcht und Pßtchttrem dem Voilendeten das schönte Denkmal setzen im Geist und in de: Wabrbeit!
Die Fülle des erfahrenen Segens, treibt zum Gebet: Herr, wir smd viel zu geringe aller Barmherzigkeit und aller Trsuc, die du an deinen Knechten gxtban haft! O, 1ei in Gnaden unt uns, wie du es mit unseren Vatern warst!
Und die Macht der großen Erinnerungen zwingt zum Gelöbniß. Deutsche Männer und Jünglinge! Bei dem Gedachtniß Wilhelm's des Großen geloben wir neue Treue. Angesichts jener glorreichen Fahnen heben wir die Schwert- und Schwurband empor über den Gräbern unsexer Helden und rufen hinein in das weite, feietfrobe
Vaterland: Das Herz für Ka_iser und Reich! Gott unsere Hilxe! _ Das heilige Buch unser Kleinod!
Amen.
g:"sammten
Nach dem ScYnsspruch intonierte die Musik den Choral „Nun danket alle ott!“
Alsdann trqt der Reichskanzler vor und brachte ein Zoch auf Seine Ma1estät den Kaiser aus, in welches die esd- versammiung unter den Klängen der Nationalhymne dreimal begeistert einstimmte.
Nac? Beendigun der Feier fand vor Seiner Ma'estät dem Kai er an der chloßfreiheit ein Vorbeimarsch der eib- Kompagnie des 1. Garbe-ReYements z. . mit den historischen Grenadwrmüßen nebfi der e imentsmufik und den Spiel: leuten des 1. Bataillons der cib-Eskadron des Regiments der Gardes du Corps (zu YYY mit dem Trompeterkorps und der Salut-Vatterie in der i tung nach dem Schloßplaß zu statt, wobeisämmtliche mii Eichenlaub geschmückten Fahnen uyd Standarten an der Spiße der Leib-Kompagnie bezw. Leib- Eskadron marschierten.
Demnächst wurden die Fahnen und Standorten der Berliner (Garnison durch Portal ] in das Königliche Schloß zurückgebracht.
Berlin. Redaktem: Siemenrotb. Verlag der Expedition (i. V.: Heidrich). Druck der Norddeutschen Buchdruckerei und Verlagö-Anftalt, Berlin Ms., Wilhelmstraße 32.
' Deutscher Neichs-Anzéiger
Königlich Preußi
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jkr Berlin außer den poß-Qußalteu muh die Expedition ;
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dez Bents-hen Keiths-aneiger-
und Königlich prenßischen Htaats-Auzeiger-
Berlin IN., Wilhelmstraße Nr. 32.
„KH 197.
Seine Majestät der König haben Mergnädigst geruht: dem General-Feldmarschall Grafen von Blumenthal, General-Jnspekteur der U], Armee-Jnspektion, das Kreuz und den Stern der Großkomihure des Königlichen Haus-Ordens von Hohenzollern mit Schwertern am Ringe zu verleihen.
Seine Majestät der König haben Allergnädigst geruht: Alierhöchftihrem General 513. 8111128, Gcneral-Major v-on Lippe, Abtheilungs-Chef im Militärkabinet,_ und dem Haupt: „mann Pilott), b. 18. §ujt8 des 5. Badijchen_ Infanterie- “Regiments Nr. 113 und kommandiert ur Dienstleistung bei Seiner Königlichen Hoheit dem ErbgroßJerzog von Baden, die Erlaubnis; zur'Anle ung der ihnen verliehenen nichtpreußischen Insignien zu «Feiert, und zwar ersterem: des Großkreuzes des Königlich s wedischen Schwert-Ordens, leßterem: des "Ritterkreuzes des Großhkrzoglich luxemburgischen Ordens der Eichenkrone.
Deutsches Reich.
Ich will aus Anlaß der fünfundzwanzigsten Wiederkehr der Siegesta e des Fsldzuges von 1870/71 das in diesem Kriege erwqr ene Verdienst erneut dadurch ancrkennen, daß Ick) denjenigen Befißern_ der Kriegsdenkmünze, welche an einer der 111 dem anliegenden Verzeichnis; aufgeführten S?19chten 2c. theilgenommen haben, die Berechtigung vererbe, auf dexn Bande dieser Denkmünze nach bei olgen- bemMuster' für _]ede der von ihnen mitgemachten S la ten2c. eme Span e Mit dem entsprechenden Schlacht- 2c. amen zu txa en. ie haben wegen der weiteren Bekanntmachung d: er Ordre das ErforderlsichF8F veranlassen.
t '.
Berlin, den 18. Augu Wilhelm. 1. K.
ürst u "o enlo e. An den Reichskanzler. F z P h h
S ck [ a ck) t
12 bei Spicheren, 2 bei Wörth, 3 bei Colombey-Nouillt), 4 bei VionviUe-Mars la Tour, 5 bei Gravelotte-St. Privat, 6 bei Beaumont, ?; bei Noisseville, 8 bei Sedan, 9 bei Amiens, 10 bei'Beaune la Rolande, L [Zei XLZiZLiersP
et otgm): oupry, 13; bei Orléans, 14 bei Beaugency-Cravant, 15 an der .Hallue, 16 bei Bapaume, 17 bei Le Mans, 18 an der Lisaine, 19 bei St. Quentin, 20 am MonkValérien, 21 Belagerung von Straßburg, 22 Belagerung von Paris, 23 Belagerung von Belfort,
Seine Majestät der Kaiser haben Allergnädigst geruht: zum Präsidmtm der Kaiserlichen Disziplinarkammer _ in P of en: den Koniglich preußischen Ober = LandeSgerichts : Rath Loewenberg daselbst, -
, zu Mitgliedern der Kaiserlichen DiSziplinarkammern m Cassel:
den KöniJlich preußischen Militär-Jntendantur-Affeffor _ KHkiekckel aselbst,
o n:
m dex! Königlich xreußischen Militär-Jntendantur-Rath , Hilgers, dafelb t, *"m K os lm:
den Königlich preußischen Landgerichts-Ratl) Guede , daselbst, in Darmstadt:
den Großherzoglich hessischen ObwLandeSJerichls-Ratl) . H eß daselbst, "" Hanngver:
FFe-lsinglich preußischen Regierungs-Nath Dr. P 01 [ a ck :in O p p “111,5
FF:?elF'Fügnck) preußischen Landrichter v o n S lu p e cki
Abends.
in Posen: den Königlich preußischen Ober : LandeSgerichts : Rath ])1', Rohde daselbst, in Potsd am: den Königlich preußischen Landgerichts : Rath Stüber daselbst, in Schleswig: den Königlich preußischen Ober : LandeSgerichts : Rath Lübbe in Kiel, , in Schwerin i. Meckl.: den Großherzoglich mecklenburgischen Amtshauptmann von Bas1ewiß in Dargun, in Stuttgari: den Königlich württembergischen Ober : Kriegsratb Schaefer daselbst für die Dauer der von ihnen zur Zeit bekleideten Reichs- bczw. Staatsämter zu ernennen.
Der Fernsprechverkcbr mit Genthin, Schwerin (Mecklb.), Wiswar, Rostock, Warnemünde, Güstrow und Ludwigslust ist eröffnet worden. Die Gebühr für ein gxwö*nlic?es Gespräch bis zur Dauer von drei Minuten beträgt eme ar .
Berlin (I., den 16. August 1895.
Der Kaiserliche Obcr-Postdirektor. In Vertretung: Schulze.
Fiaggenatteste sini) ertheilt worden:
1) von dem Kaiserlichen General:Konsulat in London unter dem 30. Juli d. I. dem im Jahre 1879 in Whisby, County of York, aus Eisen erbauten, bisher unter britischer Fia ge gefahrxnen Schraubendampfer „Kate“ von 125304 britizschen Negiytertons Netto-Raumgehalt nach dem Ueber ang desselben unter dem Namen „Lansa“ in das ausschließqliM Cigenthum dcr Hanseatischen ampfschiff-Rhederei-Gesel1chaft m_ZFthwelche Köln zum „Heimathshafen des Schiffs ge- wa a ;
2) von dem Kaiserlichey VizxKonsuiat in Cork unter dsm 3. August b. I. dem im Jahre 1878 in Belfast aus Eis_ext erbauten, bisher untkr britischer Flagge gefahrenen Vol]- schiff „Dawpool“ von 169697 britis cn Registertons Netto- Rau_mgehali nach dem Ueber ang_desselben unter dem Namen „Willkomxn _en“ in das aus chließliche Eigenthum des deutschen Reichsangchomgen Caerinters in Bremen, welcherBremen zum Hetmathshafen des Schiffs gewählt hat;
3) _von dem Kai1erlichen Konsulat in Liverpool unter dem 30. Juli d.'J. dem im Jahre 1879 in Sunderland aus Eisen erbauten, btsbxr unter britischer Flade gefahrenen Schrauben- dampfer „Milanefe“ von 16349 britischen Registertons NettoRaumgehalt nach dem Ueber ana desselben unter dem Namen „Bixschir“ _in das auss ließli e Eigenthum der deutsches Reichsangeborigcn Heinrich Kaetner und Johann Zßörth in Bremen, welche Bremen zum Heimathshafen gewählt a en.
In der Ersten Beilage zur_heutigen Nummer des „Reichs- und Staats-Anzeigers“ wird eme Ueberficht über die Rüben- Verarbxiiung sowie Einfuhr und Ausfuhr von Zucker tm deiztschen Zollgebiet im Monat Juli 1895,
, m der Zweiten Beilage eme Zusammenstellung der Be- triebser ebntsse der Zuckerfabriken des deutschen Zollgeb ets im Monat Juli 1895 und in der Zeit vom 1. August 1894 bis 31. Juli 1895 veröffentlicht.
Königreich Preußen.
Ich will aus Anlbß der fünfundzwanzigsten Wiederkehr de_r Stegesiage des Krwges von 1870/71 den Bksißcrn des Eisernen Kreuzes emen erneuten Beweis Meiner König- lichen, Gnade_ dadurch zu theil werden lassen, daß Ick ihnen die Berechtigung verleihe, nach der bei- liegenden Probs auf dem Ordensbande drei Eichen- blatter von weißem Metal] mit der Zahl 25 darauf zu tra en. IJ beauftxage das'Staats-Ministerium, wegen der Be anntma ung dieses Meines Erlasses das Erforderliche zu veranlassen. .
Berlin, den 18. August 1895.
W i lh e l m K. An das Staats- Ministerium.
Ministerium für Landwirthschaft, Domänen und Forsten. Dem T_hierarzt Hexmann Ehlers in Nortizeim ist die von ihm bisher kommissarisch verwaltete Kreis-T ierarztstcne für bte Kreise Northeim und Uslar definitiv verliehen worden.
1895.
_ Hauptverwaltung der Staatsschulden. Bekanntmachung,
Die sämmtlichen, bisher noch nicht vcrioosten 31/2proz. Prioritäts-Aktien [,icr. Z., Zl/Zproz. Prioritäts-Obligationen [„ikr. 12. und 31/2proz. Niederschlesische Zweigbahn-Priori- täts:Obligationen
dcr Oberschlesischen Eisenba n-(Hcsellschaft werden im Auftrage des Herrn Finanz: inisters den Befißern hiermit zur baaren Rückzahlung gekündigt, und zwar: _
die Vrioritäts-Aktien didi. 13. und die Prioritäts- Obligationen Hjib, 14]. zum 1. Dezember _1895,
die Niederschlesisckzen Zweigbahn : Prioritäts- Obli ationen zum 1. März 1896.
Die Ver er werden aufgefordert, die Nennbeträge der bezeichneten apiere, und zwar die der Aktien bibi. 13. und der Obligationen [„jri. b“). vom 2. Dezember d. I. ab, die der Zweinahn-Obligaiionen vom 2. März k. I. ab gegen Quittun_ un Rückgabe der Aktien bezw. Obligationen bei dcr Staatbsslx?)ulden:Tilgungskasse in Berlin W., Taubcnstraße 29, u er e en.
z Die Verzinsung der gekündigten Papiere Hört von den Kündigungstcrminen ab auf. Es find des- halb mit den Kapitaldokumenten unentgeltlich abzuliefern:
&. mit den Aktien didi. 13. die Zinsscheine Reihe,1)( Nr. 9 und 10 nebst Anweisungen, woqegeqneben dcm Kapital? betrag der Aktien noch Stückzinsen fiir die Zeit vom 1. Iulx bis 30. November 1895 werden austezablt werden;
b. mit den Obligationen bird. . die Zinsscheine Reihe 7 Nr. 5 bis 20 und Anweisungen, wo egen neben bem Kapital- betra„e der ObZiZationen noch Stü zinsen für die Zeit vom 1. O tobex bis „November 1895 werden aUSge ahlt wexden;
0. xml den Zweigbahn-Obligationen die Zinss eine RetbeK7 Nr. 7 bis 10 urid Anweisungen, wogegen neben em Kapital- betrage der Obligationen noch Stückzinsen für die Zeit vom 1. Januar bis 29. Februar 1896 werden ausgezahlt werden.
Der Betrag der etwa fehlenden Zinsscheine wird vom Kapitai zurückbehalten.
Die Auszahlunq erfqlgt bei der Staatsschuldcn-Tilgungs- kaffe von 9 Uhr Vormritaqs bis 1 Uhr Nachmitxags, mit Ausschluß _der Sonn- und Festtage und der letzten drei Ge- schaftstagc edes Mbnats. In einen Schriftwechsel mit den Inhabern er Aktien und Obligationen über die Zahlungs- leistung karin sich die Kasse nicht einlassen.
Die Einlosung eschieht auch bei den Regierun s:?aupt- kassen urxd m Frankßurt a. M. bei der Kreiskasse. Hu iesem
xveck konnen die Aktien Hirt. 13, und die Ob igationen W. ]3]. schon vom 1. November d. I., die Zwei bahn-Obli- gattonen vom 1. Februar 1896 ab einer dieser a en ein: erxicht werden die fre der Staatsschulden-Tilgungs asse zu-r rufung vorzulegen hat und nach Feststeilung die Auszahlung vom 2. Dezember 1895 bezw. 2. März 1896 ab bewirkt.
_ Formulczre zu den Quittungen werden von sämmtlichen, mit der Einlosung beauftragten Kassen unentgeltlich verabfolgt.
Berlin, den 15. Au ust 1895.
Hauptverwa tung der Staatsschulden. Merleker.
Bekanntmachung.
Die sämmtlichen, bisher noch nicht zur Verloosung gc- kommenen privilegierten 31/2prozentigen Rheinischen EisenbahnzObli ationen von 1843 werden im Auftra e des Herrn Finanz:“ inisters den Bestsern zum 1. März 18 mit der Aufforderung gekündigt, den Ka italbetrag vom 2. März 1896 ab bei der Staatsschulden-Ti gungskaffe hier- selbst -- 177. Taubenstraße Nr. 29 - gegen Quittun und Rückgabe der „Obligationen imd der dazu ehörigen, aßsdann noch nicht falligen Zinsschemc Reihe 71 r. 5 bis 20 nebst Zinsschcinanweisungen u erheben.
. ' Neben dem Kgpital etrage der Obligationen werden gleich- zeitig noch die Stuchzinsen fur die beiden Monate Januar und Februa'r 1896 gezahlt werden.
Dze Zahlurzg erfol t von 9 Uhr Vormittags bis 1 Uhr Nachmittags, 'Mit AussZzluß dcr Sonn: und Festtage und der l,c ten drei Geschäftsta e jeden Monats. D e Einlösu ges te t auch bei den Konig ichen Regierungs-Hauptkassen U22 in rankfurt a. M. bei der Königlichen Kreiskasse. Zu diesem ?(Zwecke konnen die Obligationen nebst den zugehöri en ins- cheinen und Zinsschemanweisungen einer dieser Ka en chon vom 1. Februar 1896 ab eingereicht werden , welche die Effekten der Staatssckxuan-Tilgungßkafse zur Prüfung vor- zu egen hat und nach erontter Feststeuung die Auszahlung vom 2. März 1896 ab bewi . -
Der Betrag der etwa fehlenden Zinsscheine wird vom Kapital zurückbehalten.
_ Vom 1. März 1896 ab hört die Verzinsung dieser, Obligationen auf.
Die Staatsschuldcw-Tilgungskasse kann sich in einm
Schriftwechsel mit den Inhabern dcr Obligationen über die Zahlungsleiftung nicht einlassen.