1895 / 281 p. 5 (Deutscher Reichsanzeiger, Mon, 25 Nov 1895 18:00:01 GMT) scan diff

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i'elbst noch von manchen Einseitigkeiten und Schroffhciien gereinigt batte, fortfübrrn werdrn. Die Illustration verspricht, nacb dym Pry- spekt und der ersten Lieferun zu urtbeilen, eme ebßnso reiche wre instrukrive zu werden. Im _anzen wird das Werk mit 600_Text-Ab- bildungen sowie vielen Tafeln und Beila en auSgesiattet [em. Der Umfang ifi auf ZBände (groß Lexikon-O tav-Format) ziim Preise von je 10 „46 berechnet; daneben kann das Werk qber aueh in Lieferungen 1 „ckck) bezogen werden. Nach der_n Erscheinen des ersten Bandes gedenken wir ausführlicher darauf zuruckzukoxnmen. _

_ Ueber den Kanzleisiil. Erweiterter und eraarxzier Vor- trag von Rothe, Direktor im Reichamt des_ Innern. Furzfxe Auf- la e. Berlin, Karl Hevmann's Verlag. Preiß 60 „3. _ _Diejes zimt “Lien Mal vor fünf Jahren im Drrzck erjchiknene Sebrtstcben liegt 'eyt, von dem Verfaffer mit einigen Zysaßen _und Aenderungen _verseben, m fünfter Auflage vor: ein Brwers dafur, daß die in ibm ent- wickelten Ratbschläge zur tbunlicbften Rembaliupg unserer Mutter- sprache von Frewdwörtern und zur örderunß eines deutlichen und kurzen Aukdrucks im amtlichen S riftverke r fru_cht_barezi Boden finden. An Beispielen wird gezeigt, wie der Kanzieisttl zucht [Ziten entbehrlicbe Wörter anwendst und sinnverwrrrende Sake _haiift, andererfeits aber da, wo er nach Kürze firrbt, manrbma stilistisch unrichtige Wendungen wäbli. Möge die kleine Schrift recht vielen Subalternbeamten in die Hand komrncri, namentlich _solchen, dexien es ihre Steliung rrmöglicht, durcb Beispiel und Rail) in dieser Rich- tung Einfluß zu üben._ _

_ Die „Zeitichrrfi über Vollstreckungsrxcbi und Zustellungswesen unter Vorzugsweiser Berucksichtigung der gksammten Aufgaké'wdcs deu_isch_en erichtsvdll- zieberstandeß' (früherer Triei: „Zeitschrift fur Gerichts- vvllzieber'), die in Verbindung mit deutschen chhtßgeledrten und Fachmännern von Heinrich Walter, chbißanwalt und _Notar a. D. in Berlin , kearündét wurde und- brrau§ egebxn wird (Veriag: Siemenroid u. Troscbél in Berlin 77. 35) at in der Nr. 21 des 1T. Jahrgangs vom 18. Norrmber 1895 folgenden analt:_ Ver- fügung des KammergeriÖtL-Präfidentewzu Berlin vom 28. Mar1895, betreffend die Vornahme don _Verbaiiringen zur Erzwrngung des Offenbarungsrides durch die Eertchfsvolizieber. _ Zirkularerlaß drs preußischn Ministers des Innern drm 8. August 1895, betreffend die Auszahlung von Grdaltéiheilen an msxendierie Beamte. _ Bekannt- machung des preußischen Justiz-Mimsters _vvm 10._ Oktober 1895, brireffrnd die Verpflichtung der dor_fran_zési1chen©er1chten als Kluger auftretenden Ausländer zur Sicherhetiéleistung. - Verordnung des Königlich sächsischen Iustiz-Ministeriums _ vom 19. Oktober 1895, betreffend die Vrrwrndung der Beamten der der bevorstxbexiden Volks- zählung. _ Ladungen okxne Terminkvermerk oder mit ikblnhaftem TerminÉdermerk. Von Awtsgericbts-Rcztb VZß zu ergen (ruf Rügrn. (Schluß.) _ WWW beweglicher Sachen, die sich im Gewabriam Medrerer defindxn. vn Rccbtsanwalt Alexander von Harder in Manndeim. _ Personainachrickotkn. _ Sprecbsczal. _

_ . M onteßauieu bktitelt [ich der _20. Band der Biographien- Sammlung „Geisteédelden (Führende Genter)“, welcbe [):-_. Antqn Bettelbeim im Verlage von Ernst_Ho_f_mann u, Co. in _Yerlm 817. 48 erschrinen läßt Dieses Lebmöbtld ist von dem franzo1ischen

nicht nicht nur ein treffendes Bild von Moni uieu's Leben _und Wesen, er weiß auch den Kern der folgenreicben _Le ren_Montes i_ueu's aus dem „Geist der Geseße', den „Gedanken über die römische Ges lebte“ und allen anderen Haupt- und Nebenwerken seines Helden _beraus- zuscbälen. An dieser mit ebenso roßer Kpavpbeit als Gedregenheit voUendeten Systematik der Ideen ontesqmeu's laßt er es aber nicht enug sein: er weist in lichtvoUer Kritik, nach dem Stcrnde uriserer Seutigen geschichtlichen Erfahrung, aiif die dauernden Vorzuge wre auf die schwachen, vergänglichen Theile tn Monteéquieu's Lebenswerk und Staatsauffaffung bin. Zum Schluß edenkt er der bedeutendsten Schüler Montesquieu's inner- und außer alb rankreichs. Der x_1eue Band reiht sich durch die Gediegenbeit der ebandlung den fruher veröffentlichten Biographien würdig an. _ _

_ Afrikanische rüblin s-, italienische _Sommxr- tage von Alfred Maa . Feders 'zzen eines Touristen uber Algier, Tunis, Sizilien und Capri. _ Mit 112 _nacb Originalaufnahmen ge- fertigten Abbildungrn. Leipzig, T5. Grieben's Verlag_ (L. Fernau). Preis 4 „44, gebunden 5 ..“ _ Diese aus Tagebuchblgtfern hervor-

egangensn Federskizzen Werden den Reisegden, wel_che_n_1 den bewor-

Ltebenden Wintermonaten den Süden bemcben, vielfqlttxze Anregung bieten, denn sie gewähren mehr als ein tro_cken€r Reisefuhrer. Das Ganze ist in das Gewand einer jugendfröbltcben Plarxderei ?Zkleidet, die jedoch in ihren Grundgedanken ein ernfies Gemkxi ur das Gute, Wahre, Schöne widerspiegelt. Der Verfasser bewahrt sich 918 ebenso sicherer Beobachter wie gewandter Schildern. Das Buch wird darum auch denen gefallen, welche sub nur von _ferne übrr Land _und Leute, über Kunst und Natur des Südens unterrichten woiien._ men besonderen Reiz gewinnen die Schilderungen noch_ durch viele, in Lichtdruck reproduzierte Originalaufnahmen des Versaffers.

_ .Zriß Reuter in seinem Leben und Schaffen“ betitelt ["i ein iliustriertes Werk, welcbks ])r. A._Romer dieser Tage bei Mayer u. Müller biersrlbst veröffentlichen wird. Der Ver- faffer schildert auf Grund langjähriger Rkuter-Studicn und nxuen Materials Leben, Entwickelung und Eigenart ds_s plaitdrutschen Dichters. Das Buck) enthält 11. a. zahlreiche, btsbsr ix_nbekannte

umoristika Reuter's. .Die Viider stammen meist von_Jriß Reuter elbft und fikllen zum tbeil Perionen dar, die man aus [8111611 Werken krnnt. Ferner ist die Schrift mit Federzeichnungen des Malers F. Greve geschmückt.

Weihnachts-Publikationeu.

Von dem angekündigten iiXustrierten Lieferungßwerk „_Nord- land-Sagen, nordiscb-germaniscbe Lieder und Waren fur das dsuticbe Haus,“ bearbeitet don Emil Engelm a_x1n ('»;tuiißaxt, _Paul Neff) liegenj t fünf Hefte vor. Der V_erfa]1er_ zrxbt m diesern Wrrf die kosiba ten Schäße der leider bsi uns saft ganzlich ?" ergeffenbxlt geratbenkn altnordisäyrn Sagendicbtung ans _Licht, wie die_ ebrwur- digen Sagen von dem Schiff „Eliida' (Aegtr's Gabe), Sigrun u_nd legi, der Walküre Swawa u. s. w. Die SammlunZ bietet eine

uswahl des Besten don jenen Stoffen, in wklchezi unxer Volk der- einst [ein ganzes Sein und Wesen zur drchierischen _DarsteUung brachte, und fieverdirnen daher, wieder Eingang _zu finden ;_m drutscben Hause; denn es ist der deutsche Volisgeist, der in dreirn Sagen webt,

eine schönere Gabe auf dem Weibna tsiiscb [index, als diese Engel- mann'fche Sagensammlung. Diesel soll in zwölf Lieferungen z 50 H noch vor dem Feste abgeschloZsen werden.

_ .Frauengröße'. Zeitbilder aus dem Leben edler Frau

von B. von York. 450 S. 80. Eleg. geb., mit Goldscbnjeä:

r. 6 „44 Leipzig, Adalbert Fischer's Verla „_ Die Verfasserin bat ub bereits durch ihr Buch über die „Le skunft', worm fie im feffelnden Plauderton die Sixten der guten Geselischaft behandelte, einen Namen gemacht. In diesem neuen Werk schildert sie, die Form der Novelle zu Hilfe nehmend, die bnvorragendsten Frauentugenden zur Nacheiferung für junge Leserinnen. 5TFreundschaft, Ent- sagung , Auf eigenen Fiien , Er kbung, utterliebe, Kindes- opfer, Heldenmutb, Treue“ md die itel der Novellen. Jbr JUbalt ist fein durcbdarbt und feffelnd geformt, die Géßialten aber sind mitten aus dem Leben gegriffen und dxn Verschieden'ien Beru*'§kreisen ent- nommen, nicht wie in Büchern abglicher Art der Gescbcbte entlehnt Die Verfasserin will in ihren ErzablurÉm dartbun, wie weibliches Heldentbum in allen_ Ständen und erbältniffen Raum zur Be- tbäti ung finden. Die von ihr geschaffenen Vorbilder find für Deuthcblands Töchter bestimmt, auf die sie damit zum Guten an- spornend und Herz und Gemüth veredelnd einzuwirken hofft. Das sebr gefäüig aus estattkie Buck) sei daher als Fesigesckyenk für die reifere Weibliche qugend empfohlen.

_ „Bunte Ranken“. Erzählungen von E. v. Breiden- bach. Elegant gebunden Pr. 4.“ (Berlin 77. 10, Friedrich Wilhelm. straße 12. Verlag don Richard Taendler.) _ Die besonders in Süddeutschland bekannte Verfasserin bietet in der Vorliegenden Samm- lun eine Reibe von Erzählungen im volksthümlichen Tone. Sie der indet mit Schlichtheit der Sprache tiefe Empfindung und psycholo- gische Kenntniß und bekundet ein warmes Mitgefühl mit den Leiden der Menschkn. Auf dem Weibnacbtßtiscbe dürfte das Buch namentlich" der weiblichen Jugend ein willkommenes Festgescbenk [ein.

_ Erich's Ferien. Eine Erzähluna für die Jugend, von F. Branditädter. Mit Titelbild von Maler Willy Süß. (204 “eiten groß Oktav.) Düsseldorf, Verla von AugustBagel. Elegant Lebunden Preis 3 „44 _ Der Verfa er, der fich ais Jugends rift. teller bereits durch seine preisgkkrönte Erzählung ,Hindurch zum iel“ bekannt gemacht_ bat, bietrt bier eine neue, anziehend und fesselnd ge. schriebene Geschichte, welche die Symmer-Ferienerlebniffe eines Knaben in einem Fischerdorf auf der Kuriicben Nehrung schildert und in der muidigen Tbeilnabme desselben bei der Rettung von Menschenleben gipfelt. Das auch äußerlich gut ausgestattete Buch sei als Weib- nachtheschenk für Knabkn empfohlen.

_ ALS eleganiSs, kleines Geschenk für Damen eignet sich der auch in diesem Jahre wiedrr Erschienene aude u. Spener'scbe Damen- A lm (: na ck (30. Jahrgang 1896; erlag don Hande u. Sperrer, Berlin; Preis 2 „M). Das geichmackvoll und [ein auSgéstattete Büchlein ver- kinigt in sicb Tas enkaiender, Noiiz- und Tagebuch in zierlicher Form. Die von Jahr zu abr zunehmende Beliebtheit des Almanacbs beweist schon _binreichend, _daß nicht nur sein Aeußeres, sondern auch der praktische, zweckeniiprrcbende Inhalt, der durch geschickt angewäblte .Wochensprüche' bereichert wurde, den Beifall der Damenwät ver-

Akademiker Albert Sorel verfaßt, den sein Freund Taine der Akademie als [einen be'ruienen Nachfolger Vorgeschlagen batte. Sorel

Oeffentlicher Anzeiger.

1. UntrrsuÖun“§-Sachen.

2. Aufgebote, Zufirürrngcxi u. derYk. __

3. Unfall: und Jnvalrdrtais- rc. Zeriicherung. 4. Verkäufe, Vcrpachtun en, Verdmgungrn rc. 5. Vsrlooiung rc. don ertbpapiermi.

derselbe Heldengeist, dsr noch

in unseren _ _ rang. Für die männliche deutsche Jugend durfte sich "cieImal kaum

Zeiten den Feind nieder-

dient und gefunden Hat. der Noyeüistin Gertrud Trirpel erhöht noch den Reiz des Büch

Eine gcmüibvvlle Erzählung aus der Feder eins.

6. Kommandit-Ge ells affen auf Aktien u.Aktien-Gefellsch.

7. Erwerbs: und 8. Niederlassung rc. von RecbiÖanwä ten. 9. Barxk-Auswei e.

10. Ver1chiedene

irt schafts-Geno enschaften.

ekanntmachungen.

1) Untersuchungs-Sarhen. Keine. _

2) Aufgebote, Zustellungen und dergl. (49727)

In Sachen der Erben des Höhlanfübrers Heinrich Becker zu Rübeland, ju 36r15 bengnnt, vertreten durch RechtSanwali Kunßen hier,_Klager, gegen den Hotelbesißer Robert König zu Rubeland, Beklagten, wegen Forderung, wird, nachdem auf Antrag des Klägers die Befrhlagnadme der dem Beklagten ge- hörigen Grundstücke, ais: _

1) Wohnhaus F0. 858. 6 zu Rubeland _nedfi Zu- behör, Garten und Krugberrcbtigung, sowie 0,88 8 von der Hoi: und Baustelie Nr. 21 drr Karte,

2) Wohnhaus ck70. 3.55. 8 daselbst xiedst Zubehör,

3) Plan Nr. 846 auf dem Hüiirnselde zu 1 113 62,60 8,

4) Plan Nr. 911 hinter dem Kaltenibale zu 1 118 1,31 3,

(Band 1, Blatt 6 und 8 des Grundbuchs) zum Zwecke der Zwangsvrrsteigerung diirch Bejckyluß Vom 28. Srvtember 1895 vrrfügi, auch die Eintragung dieses Beschluffes im Grundbuchs am seidigen Tage erfolgt ist, Termin zur Zwangéderfisigerung auf den 11. März 1896, Nachmittags 2.) l_l r, vor Herzoglicbrm Amts erichte in der Kömg'] en Gasiwiridickyait zu Rübe and angese t, _m welzbem dir Hypothekgläubigkr die Hypotheken rtexe zu uber- reichen baden. _

Blankenburg, den 2. November 1895.

Herzoglicbes AmiEgericht. H. Sommer.

[49753] Aufgebot. _

Der Pafwr 611181". Wilhelm Schmidt von Deffau bat die Einleitiing dW Aufgebotßverfadrens zum Zwecke der Kraftloéerklärung der Anbaltiicbrn Land- rentenkriefr 1-itr. 14. Nr. 2409 über 500 Thlr. = 1500 „44 und Dirt. 13. Nr. 20 686 übrr 100 Thlr. : 300 „46, deren Talons und Zin§1cheine Vom 1. April 1896 bis 1. April 1900 sich bierielbst in erichtlicher Verwahrung befindcn, brantrirgt. Dem nfrage ist stattgsgeben imd _wérdsn die Befißer dieser Urkunden, sowie alle diejenigen, welche an dieselben Ansprückoe zu bßben dermrmen, aufge- iorderi, idätesiens in dem aui Freitaß, den 10_. Ja- nuar 1896, Vormittags 9 U r, an _htefiger Gerichtsstrlie, Zimmer Nr. 4 anberaumten Auigebots- termine ihre Rechte und Ansprüche geliend zu machen, ev. die Urkunden vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloßerklärung derselben durcb Ausschluß- urtbeil erfolgen wird.

Dessau, den 14. November 1895. _

Herzoglich Anbaltisches Amtégericht. - (gez) Gczst- - Au§geferttgt:

Dessau, den 14. November 1895. _

Der Gerickptsscbreiber des Herzoglichxn Amtßgericbts: (118) Schumann, Seiretar.

[49810] _ Ans ebot. _ _ Die angeblich zu Verlu gegangenen Schuid7chsme der städti1chen Sparkasse Gunzenhausen: 1) vom 26. April 1887 Nr. 605, 17. Avril 1888 Nr. 512, 23. April 1889 Nr. 590, 29. April 1890

Nr. 526, 8. Avril 1891 Nr. 498, 25_. April 1893 Nr. 526 über Anlagen der ledigen Naberrn Marta Katharina Kebelcin in Laubenzedel zu 500, 50, 60, 65, 75 „44 und 34 .“. 33 ..],

2) vom 21. Januar 1880 Nr. 124, 123, 121 1159: eine Ania e der Margaretha Badetta L_mz m Gunzenhaußen zu 97 .“, drs Grorg Friedrich Lutz daselbst zu 121 „46 und der Johanna Sophie Lutz allda zu 55 „46, Vom 19. Januar 1881 Nr. 94, 92, 93, 1. Februar 1882 Nr. 221, 223, 224, 22. Ja- nuar 1883 Nr. 122, 124, 123, 13. Februar 1884 Nr. 546, 548, 549, 14. Januar 1885 Nr. 68, 69, 67 über Anlaßen eines jrden dsrselben zu je? 10 .“, vom 3. Februar 1886 Nr. 222, 225, 224, 221, 9. Februar 1887 Nr. 298, 299, 301, 302, 8. Fe- bruar 1888 Nr. 384, 383, 382, 381, 6. Februar 1889 Nr. 243, 240, 242, 241, 10. Februar 1890 Nr. 317, 316, 319, 318, 4. Februar 1891 Nr. 191 188, 190, 189, 11. Mai 1892 Nr. 677, 674, 675, 676 über Anlagrn eines jeden derselben und der Vabetta Karolina Lutz von da zu je 10 „44, vom 14. Januar 1885 Nr. 65 über Line Anlage leßterer zu 20 „44, _

3) vom 18. Januar 1882 Nr. 85 über eme An- lage der Müllerswckyier Barbara_Walter von der Sägmüble, Gemeinde Enderndori. zu 306 „44 66 „3,

werden hiermit auf Antrag der Maria Katharina Kebelein (Ziffer 1), des Gastwixtbs Friedrich Lutz in Gunzenhausen als Vertreters [einer unter Ziffer 2 genannten vier Kinder, und der Barbara Wßlter Ziffer 3) öffentlich aufgeboten. Wer an diesen

chuidsckxeinen ein Anrkcht zu babsn rrrméint, wird aufgefordert, sich bei dem K. Amtsgericht Gunzen- hausen spätestens in dem auf Freitag den 12. Jimi1896. Vormittags 9 Uhr, anbs- raumten Termine zu melden und [eins Rechte unter Vorlage der Scheine nachzuwrisen, widrigenfalls die- selben für kraftlos erklärt werdsn.

Gunzenhausen, den 16. Nodemder 1895.

Königliches Amtögerickyt. (T.. 8.) Schorr.

[46648] Aufgebot. _ Die minderjährigen Amanda Loelf und Maibildr Loelf, beide zu Bahrendori, Vertretc'n durch ihren Zfleger Hauswirtb Hermann Lühr zu Wiryrße, aden das Aufgebot der Sparkaffenbücber Nr. 82-8 und 8344 der Stadtwarkaffe Dannenberg, lauiknd auf den Sckoneidcr Ernst Loelf bezw. den Otto Loelf zu Babrendorf über 845,73 .“. bezw. 90,48 „46, beantragt. Tyr Inhaber dEr Urkunde wird aufge- fordert, spätestsns in dem auf dkn 3.Jnni 1896, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte anberaumten Aufgebotstermine seine Rechte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigen- fails die Kraftloserklärung dsr Urkunde crwlgen wird. Dannenberg, den 6. November 1895. Königliches Amtßgericht. 11. Kraut.

[49756] Aufgebot.

Die underebelichie nriette Dübel zu Finster- walde hat das Aufge ot des Sparkaffenbucds der bicsisen Nebenstelie der Svarkaffe des Markgraf- tbums Nixderlaufiy zu Lübben 1-jtr. 1). Nr. 7765, welches aux ibren Namrn ausgestellt ist, über 763 „44 54,5 beaniragt. _ Der Inhaber der Urkunde wird aurge- fordert. spatestens in dem auf den 4. Juli 1896, Vorman s 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte, immer Nr. 10, anberaumten _Auigedois- termine seine Rechte anzumelden und die Urkunde

vorzulegen, widrigrnfalls die Kraftloßrrkiärung drr Urkundr rrfolgrn wird. Finsterwalde, dcn 19. Nodemder 1895. Das Königliche Amtsgericht.

[42743] Aufgebot.

Aufgeboten werden

1) das Rechnung§5uch Nr. 330 der Nordhäuskr Bank von Moriy, Heinrich & Co. in Nordhausen, lautend auf den Namen des Kaufmanns Gustav Naumann zu Nordhausen a. H.,bcginnend mit dem 4. Avril 1894 und, soweit festgestellt, zur Zeit seines Vérlusies abschließend mit 1500 «46 Guthaben,

auf Antrag der Wittwe Antonie Naumann zu Nordhausen als lsytsr Inhaberin, _ _

2) der Prima-Wecbiel (1. (1. Berlin, den 15. Marz 1895 über 507,50 .44, zabldar am_31. Juli 1895 Von der Firma Meist & Thiele aus A, Tellgmann in Nordbausen an €ig€ne Ordre gez en, durch In- doffement dsr Remitfentin Meder &- biele auf den Kaufmann C. (F. Burghardt und don diesem durch Giro auf den Kaufmann Alexander Strick) zu Berlin, Neue riedrichstraße 9, gediehen,

auf ntrag des leisteten als leßten Inhabers.

Die Inhaber der bezeichneten Urkiznden werden hiermit aufgefordert, fvätestms im Aurgebotétermme den 19. Mai 1896, Born:. 11 Uhr, vor dem unterzsiÖneten Amts ericht, Zimmer Nr. 18, ihre Rschte bei dem Geri te anzumeidxn und die Urkunde derzulegen, widrigenialls die KrasiloSerklarung der- selben erfolgen wird.

Nordhausen, den 16. Oktobrr 1895.

Königliches Amtsgericht. Adtbsilung 17. Simon.

[49754] Auf ebot.

Der Kaufmann H. Fürt in Biaila hat beantragt, den Prima-chbsel 66 äaio Viaila, den 20. Ok- iodrr 1895. auSgriirUt üker 3000 .“ don H. Fürst an eigsne Ordre au? B. Linker in Vialla (ais Be- zogenen). zahlbar drri Monate 80810 in Köntgébsrg bei 5. Portatius Und Grothe, an rnommen von B. Linker, auf der Rückseite dir *orie „H. Fürst“ tragend, aufzubietkn, da der Wechsel verloren_Ze- augen sein soil. Der Unbekannte Inhaber dreies ZLeäoseis wird dadkr aufgefordert, fvätc-[tens im Aufgebotstermine drn 16. September 1896, Vormittags 10 Uhr, bei dem unterzeichneten Gericht Zimmer Nr. 36 seine Rechte auidrn Wechsél anzuwelden _unrLk den Wechsel vorzulegen, widrigen- falls die Krastlorrklärung deéselben eriolgsn wird.

Königsberg, den 16. November 1895.

Königliches AmthericiU. 1T.

[49757]

Das K. Bayer. Amthericbt Babenhausen hat am 19. Novemdrr 1895 nachstehendrs Aufpebot erlaffen: Auf dem Anwesen Haus Nr. 56, jest im Befiße der Söldnerßwitiwe Sovbie Stiegeler don Weinried, ist ausweislich des Hypothekenduckos für Weinried Band111 Seite 380 und für Babenhausen Vand1F Seite 234 seit dem 18. Dezember 1847 folgender Eintrag eingetragen: _

„2500 F1. 50,/gige Abfindung für Monika Dr_eter, Ehefrau des Befißers, wegen aufgebobmer (Guter- gemeinftbaft. über welche Summe jedoch die genannte nur bis zum Betrage von 500Fl. frei verfügen kann. Laut Rekognitionsscbein vom Heutigen“. _ _

Da nun die Nachforschungen nach dem rechtmaßrgen Inhaber dieser Forderung bezw. den Personxn, zu deren Gunsten die obige Dispositionsbeschrankung

Verfügt isi, fru_chtlos geblieben und vom Tage der letzten, auf diexe Forderung sicb beziehenden Hand- lung an gerechnet, mehr als 30 Jahre verstrichkn find, so wird auf Antrag der Sophie Stiegeler biemii Aufgeboistermin auf Donnerstag, den 10. mti 1896, Vormittags 11 Uhr, rm dießgericht ichen Sißungssaale anberaumt, und werden alle 'die-jenigen Per onen, welche auf den genannten Anspruch ein Rr : zu baden glauben, zur Anmeldung innerhalb 6 Monaten unter dem Rechtßnachibeile aufgefordert, daß im Falle der Untrrlaffung der Anmeldun der An'pruch für erloschen erklärt und im Hypotßeken- bucbe gelöscht werden wird. Babenhansxn, 19. November 1895. _ Gerickotsxchreiberei des K. Amtßgerichts. Dcr K. Sekretär: (1-. 8.) (Unterschrift.)

[49749] Aufgebot. _

Der Bäckermei ier Hermann Schramm zu Deut7cho Wilmerédorf, ugustastraße 3, vertreten durch Rechtßanwalt 131". _Salinger Hier, hat das Aufgxbot des Hypothekenbriess Vom 31. Mai 1877 uker 6000 „44 _ Sechstausend Mark _ Darlebn n€b_fi sechs Prozent Zinsen seit 1. Juni 1877, welch_e fur den Nrniier Friedrich August Preuße zu Berlin auf Grund der Schuldverschreibung und Eintragungs- bewilligung vom 30. Mai1877 auf drm im Grund- buch von Deutsch-Wilmerßdorf Band 19 _Blatt Nr. 600 verzeickyneten Grundstück des AntragiiciierZ in Abtheilung 111 unter Nr. 2 eingetragen stebkn, zwecks Löschung der Post beantrazzt. Dxr Inhaber der Urkunde wird aufgefordert, spateftens in dem auf den 15. April 1896, Mitta ;; 12 Uhr, „Wk dem unterzeichnetrn Gerichte, Ha escbes Uier 29./31. Zimmer 68, anberaumten Auf ebotstermme LEM Rechte anzumelden und die_ rkunde vorzulegen- widrigenfalls die KrafiloSer-klarung der Urkunde er- folgen wird.

Berlin, den 18. November 1895. _ __

Königlichés Amthericht 11. Abtheilung 1:-

[41122] Aufgebot. _ _ Der Von dem dorleigen erzoglichen Kreisgericht zu Dessau für den Konatb [bert Hertling 8811. von Scholis und deffen Ehefrau Marie, geb. Schul]?- daher als Schulddokument ausgefertigt? Kauwertras

20. Februar _ vom MF 1872 uber 600 „44 Forderung an

den Kcffatbensobn Albert Heriling _]111'1. aps (“:ck-“LUS und auf dessen im Grundbuzb von ötnry-SÖVÜL“ Delinau Bd. 11. Bl. 41 Uührtsm rundstucké cm- getra rn, ist angeblich ver oren gegangen und haben die rben des am 17. Juni 1892 zu Dellnau vk!“ storbenen Oekonomen Albert Hertling und zwar: 8. die Wittwa auline Hertling, geb. Huth, M' Dellnau, jeßt in lberstadt, , d. Fräulein Marie Hertlin in lberftadi __ c:.t der KaufmÉLn Z(iuZzüfl efferb Zieildttlzu HELM“ ad für seine efrau auine,ge . mg, ; (1. der Landwind Albert Hertling in qubekßakt- S. der Viebbandlkr Emil Hertling von bier, „__ f. der minorenne Max Hertling durch seinen ZW mund, Kaufmann Friedrich Pfannschwtdt von dikt- das Aufgebot dieser Urkunde beantragt. _An- trägen ist stattgegeben worden, und werder! ckszka die etwaigen Inhaber dieser Urkunde hierdurch M“ gefordert, spätestens in dem auf Freitag- *" 29. November 1895, Vormi_ msk 10 U]?- 591: dem unterzeichneten Herzoglichen Am

Zwimer Nr. 4, _anberaumien Aufgebotstermine zu erscheinen" und ihre Rxche unter Vorlegung der Urkunde anzumelden, wrdrrgenfalls auf Antrag der erschienenen Berech_trgten die Kraftloserklärung der Urkunde erfolgen wird. Dessau. am 9. Oktober 1895. Herzoglich Anbaltisches Amtsgericht. ( ez.) aft. usZefertigt: Deffmx, den 9; Okto er 1895. Der Gencbtsschreiber des Herzoglichen Amthericbts: (],. Z.) chumann, Sekretär.

[49751] _ _ Aufgxbot. Der Budner Heinrich Schack hat als Besitzer der Büdneret Nr. 8 in Mueß das Aufgebot 1) des Fol. 4 des Grund- und Hypothekenbuckos der genannten Büdnerei eingetragenen Rechts

_ 600 „44 zu 4% für seine Ehefrau Marie,

" geb. Behring _, 2) des Fol. 5 desselben Grund- und Hypotheken- buches eingetragenen Rechts _ 3000 «44 zu 4 0/9 für den StellmachergejeUen Adolf Roggen-

dorf zu Criviß __ beantragt. Alle diejknigen, welche der Mortifikajion der unter 1 und 2 genannten eingetragenen Reckie widersprrchxn wollen, werden_bierdurch aufgefordert, ihre! Anipruche und Rechte spatestens in dem auf den 16. Iauugr 1896, Vormittags 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Amthericht, Zimmer Nr. 7, an- aese ten_ Aufgebotstermin anzumelden unter dem Na tbetl, daß, wrnn die Anmeldung unterbleikt, dre Fol. 4 und Fol._ 5 des Grund- und Hypotheken- bucher; drr Budnersr Nr. 8 in Mueß eingetragenen

Rechte für erloschen erklärt werden. Schwerin (Mecklbg ), den 22.November 1895. Großherzogliches Amtsgericht.

[49446] Amortisation von

Aufgebot. Hypothekforderungen bkfk.

Nachdem bei den nachverzeichneten, im diesszericbtlichen Hypothekenbucb eingetragenen Forderun .ru und Rechten die Nachforschungen nach den rechtmäßigen Inhabern fruchtlos geblieben sind und vom Traige

der leisten auf diese F

ordcrungen sich beziehenden Handlungen an 30 Jahre verstrichen sind, werden an

AntraL der Pfandobjektsbesißer alle diejeniKen, welche auf die fraglicben Forderungen oder Rechte ein Recht en

zu ba glauben, birrmit aufgefordert, i

auf reitag: den 10.

re Ansprüche innerhalb 6 Monaten, spätestens aber in dem _ _ _ _Juli 1896, Vormiitags 9 Uhr, da[)ier anberaumten Auf ebotstermine an- zume den, widrigensaüs die Forderungen xc. rc. für erloschen erklärt und im HyVotbekenbu

gelöscht werden.

Pfandokjekis-Befißer

Gegenstand des Eintrags des

Z ? i t Hypothekenbucb

Eintrags Band und Seite

,... 510. (mm'.

Gerlach, Josef, Bauer in Puffelsbeim.

21 Seufert, Nikolaus, Bauer ' in DonnerSdorf.

Sendner, Philipp, Müller 7 [ in Frankenwinbeim.

4T Finiier, Job. Kaspar, Z Bauer in Mußenroth. *: Mu enrot .

5] Meder, Georg, Bauer in Breitbach.

6.“ Barth, Jakob, ?Bauer X zu Mußenrotb, Kinder.

] ?? Thurn, Michael, Bauer 4 von Bifchwind. wind. 8; Bauer, Andreas, Bauer in [ Lülsfeld.

9 Erzgleri, riedrich, Bauer in Wo nau.

10 Dörflein, Nikolaus, Schuhmacher in Donnersdorf.

Dorsch, Johann, Bauer in Sulzheim. beim.

Bäuerlein, Georg, Bauer in Donnersdorf.

Mußenrotk).

ibumSvorbebalt.

Sablender, iita,Bauer§- frau in ichclau.

Göbel, Anton, Bauer in Unterspiesbeim.

82 Fl. KaufschiUing

Untervfand Srecht. Der Vorige.

Nö_t5, GeorngilidP-Bauer rn Unterspiesbeim.

, Linz, Christian, Bauer in

! Neudorf.

Bördlein, Georg, Maurer- meister in Lülsfeld.

Kiesel, Franz Michael, Bguer in Oberwies-

beim.

Nunner, Jak„ 111., Bauer in Oberschwarzach und BayerSabina,Maurc-rs- witiwe in Handtbal.

Scheder, Kaspar, Bauer in Dingolsbausen.

von Lülsfeld.

80 Fl. für die Kon tbumSvorbebalt.

Scheder). Der Vorige.

retba Ziegler. Stbmitt, Margaretha, Lebrerßwittrve in Gerolzhofen.

Gerolzhofen, den 14. November 1895.

40 Fl. Kaufscbilling fiir die Konkurs- mczffe des Georg Löxck) von Puffels- _betm mri Ergenthumsvorbebalt.

Ei entbumsvorbebali _bis zur gänzlichen ablung des Kauficbiüings für die 1855.

Bernhard Krczpf Wittwe. l._ 58 Kr. für den Bäckermeister 29.September Jrankenwinheim

chael Straab von Frankenwinbeim und_16[; Fl. [ür denGemeinde-Vorsteber

Lauter allda vorgemerkt.

880 F1. _Pflichttbei[Eforderungswsi für die Michael Reuß'schen Eheleut€ von

625_F . Voraus für die 4 erfiebelicben Kinder des Georg Meder don Breitbach. 21 F1. 38 Kr. Kapitalsresi für die Johann Banzer anior Eheleute von

25 Fl. für Nikolaus Seibold in Bisch-

264 Fl. Kaufscbilling für dis Vérlaffen- schaft dsr Jeanette Lang von Lüls- feld _mit Eigeiitbumsdorbehalt.

57 Fl. [ür Anna Maria Ebert zu Wobnau.

69 Fi. 14 Kr. für Melchior Wagner zu E1chenau und 2 F1. 19 Kr. für Johann 1851. Wagner zu Donnersdorf mit Eigen-

60 Fl. für Andreas Feldmann in Sulz: 31. Dkzember

19 Fi. 25 Kr. für den Freiberrxi v. Serien- dorf und 10 F1. 12 Kr. [ür Johann 1851. Adam Lamprrt zu Schweinfurt mit Eigentbumsvorbebalt.

800 Fl. für die Vormundschaft dsr Josefa Schielein zu Neuses,

Wébner'sche Verlaffenscbaft zu Unter- spiesbetm nebst Eigentbums - und

98 Fl. Kauffchiüing wie dor :c. 2c. 170 Fl. Kaufscbilling wie dor rc. Ic.

25Z1. für den Schneidermeister Friedrich c-icrude?nraus in Birnbach. 1827. 40 Fl. Pflichttbeil für Andreas Keidel

77 F1.Karxischi[ling für die Barbara Siübler'sche Verlassenschaft von Ober- spiesbeim mit EiZentbumsvorbebalt.

urßmaffe des Josef 23.September

Schneider von Muyenroih mit Eigen-

460 Fl. für die sämmtlichen Gläubiger des damaligen Befißsrs (d.i. Andreas 1825.

250 1.Altt5eil und 100 F1. Wohnungs- re iSanschlag für die WittweMarga-

166 F1. Kaufskbilling nebst 28 F1. 71 Kr. Zinsen für Johann Henneberger von Neuses bei Hofheim mit Eigentbums- recht und Diövoßtionsbesckpränkung.

6. Dkzember 1828.

11. Juli

Puffelsbeim 17 3990.

Donnersdorf 17 3326.

1847. 11 31.

11. März 1825.

11. März 1825. 11. März 1825.

26. Januar 1842.

7. Sevtember 1859.

30. Januar 1832. 16. Juni

Mußenroib 111 53.

Breitbach 111 192. Mußenrotb 111 26.

Bischwind 11 61. Frankenwinbeim- Lülsfeld 11 81. Wobnau 1 52. Donnersdorf 17 3285.

Sulzheim 17 2335 11. and. Donnerédorf 17 3237.

1835. 16. Juni

7. Juli M*icbelau 1845._ 11 74. 29. April Unterspiesbeim

1824. 7 448.

für die Michael

29. April 1824. 29. April 1824. 25. Juli

wie dor. wie vor.

Birnbach

1 107.

Lülsfeld

11 261. Oberspiesbeim

111 2075.

Mußenrotb 111 56.

9. April 1851. 6. Juli 1840.

1834.

1. April Dingolsbausen

17 75.

23. März 1825.

19. Dezember 1828.

Dingolsbausen 17 92.

Gerolzhofen L 508.

Königliches Amtsgericht. P r ü ckn e r , K. AmtSrichter.

[49748] Aufgebot.

Auf Antrag drs AbwesenheitSWrmundes H. P. Petersen in Hellewatt wird der am 22. September 1824 zu Wraa grborene Peter Hörlhck, Sohn des Hufners eter Hörlvck"und der Johanne Henricke, Rb. Bor , daselbst, welcher angeblich vor ca. 30 Jahren Yael) Seeland außgewandert und seitdem verschollen 111; sowie seine unbekannten Erben aufgefordert, fich swatestens in dem auf Mittwoäj, den 18. März 1896. Vormittags 10 Uhr, anberaumten Auf- gebotstermin zu melden, widrigenfalis der Erstere auf Antrag für trdt erklärt, und sein Vermö en seinen bekannten und gehörig legitimierten Er en derabfolgt werden wird.

Apeurade, den 15. November 1895.

Königliches Amtßgericht. Abtheilung 11.

[49755] Auf ebot. Auf Antrag der vere elichten Frau Fahrwerks- be1113er Johanne Helene Kammel, eb. Klein, _zu cxldenbur, und des Gasthofsb ißers Heinrich laser zu angwalterßdorf wird der am 1 . Sep- tEmber 1832 _zu Reimswaldau geborene MüÜergeselie Fölmnn Car August Klein, Sohn des Mühlen- eßßers Johann Gottlob Klein zu Reimswaldau Knd deffen Ehegattin Marie Rosine, geb.Hanke, der JLJen sein 20. Lebensjahr in Reimswaldau ge-

wohnt, dann vorübergkbend an einigen Orten als Müllergeseile gearbeitet hat, so im Jahre 1879 bei dem Müliermrister Theodor Schlums in Dorfbach, imd nacb [einkm Weggan Von dort noch ein Mal in Lan waltersdorf gese en worden, skitdem absr verscho en ist, und zwar seit länger als 10 Jahren, aufgefordert, fich spätestens im Aufgebotstermin, am 2. Oktober 1896, Vormittags 9 Uhr, zu m_elxen, widrigenfails drrjelbe für todt erklärt werden wir .

Friedland, Reg.-Vez. Breslau, den 14. No-

vember 1895. Königliches Amtsgericht.

[49750] Aufgebot.

Von dem Erbschaftxßamt zu Hamburg als Ver- walters des Benefizialnachlaffes/ des verstorbenen Johannes Heinrich Willprecht zu Ber edorf, ver- treten dur den RechtSanwalt 1)r. ellingbufen daselbst, ist der Erlaß eines Aufgebots beantragt.

Am 27. April 1895 verstarb in Bergedorf der ?Händler Johannes «Heinrich Willprecbt okme Zurück- affuna einer [ twilligen _Verfügung. Als ese_- liche Erben [ind ezeicbnet die Wittwe Marie our e Sophie Willprecht, eb. Pinnau, und drei minder- 'äbrige Kinder, wel e, leßtere durch die mütterliche

ormünderin und deren „Assistenten, zufolge Be-

schlusses des Amtherichts bieselbß vom 8. Juni 1895 am 5. deHselben Monats erklärt haben, die Erbschaft nur mit der Rechtswohltbat des Inventars antreten zu wollen. Die Wittwe nimmt den Nach- laßuberschuß_auf Grund einer Eintragung in das Vorrechtßregrster des Amtßgericbts Bergedorf vom 30._Septe_mb_er 1881 für sich als bevorrrcbtigie Glaubigerm u) Anspruch. Es wird das beantragte Aufgebot dahin erlaffen, daß alle, welche an den Nachlaß des am_ 27. Avril 1895 zu Bergedorf obne Hinterlaffung etner_ le_xztwiUigen Verfügung verstor- benen beannes Heinrich Willprecbt, welcher aus- weise Betchluffes des unterzeichnkten Amtßgericbts vom 8. Juni 1895 am 5._Juni1895 von der Wittnw und den drei mindkrjabrigen Kindern, diese durch die mütterliche Vormünderin und deren Assistenten, mit der Rechtswohlibat des Inventars angetreten ist, Crb- oder synsitge Ansprüche zu haben vermeinen, oder dem aus Grupd der Eintragung in das Vorrechts- register des unterzeichneten Amtherichts vom 30. Sep»- tember1881 von der Witiwe in Anspruch snom- me_nen Vorrecht widersprechen wollen, Jiermii ausgejordert werden, solche An- und Widersprüche spätestens in dem auf Freitag, den 17. Ja- nuar 1896, Vormittags 10 Uhr. anberaumten Auf edotstermin bei dkm unierzeicbneten Amts- gsri te anzumelden _ und zwar Außwärtige unter Bestellunéeines hiesigen Zustegungsbevoilmächtigten _ bei «trafe des Ausschlunes und unter drm Rechtsnachtheil, daß die nicht anaemeldeten Ansprüche gegen die Benefizialerben nicht geltend gemacht wsrden könnrn. , Bergedorf, den 21. Novembkr 1895. Das Amtégericbt. _ (gez.) Lamprecht 1)r. Veröffentlicht: W. Müller, Gerichtsschreiber.

[49798]

In Sachen, betreffend das Aufgebot zum werke der Todeöerklärung des unbekannt abwesenden Tauriy Aaaiu , zuletzt wohnhaft rwesen auf Skurstrup- feld, er ennt das Königliche mtÖgericbt zu Nödding durch den Amtsrichter Petersen für Recht:

Der am 26. März 1819 in Jels-Trolkjer geborene Laurixz Aalliug wird für todt erklärt. Als Tod€§tag wird der 26. März 1892 angenommen.

Rödding. den 7. November 1895.

Königlichxs AmiÉgericbt.

[49795] Bekanntmachung.

Durch Ausschlußurtbeil des biefiaen Königlichen Amt§gerichis Vom 14. November 1895 find die un- bkkanntrn Erben

1) drr dor dem Jahre 1879 im Bezirk des da- maligen KrengeriÖts zu SiraÖburg W.:Pr. der- storbenen Antonie Gawrich-

2) der aus Russijcb-Polen gebürtigen, am 27. De- zember 1893 zu Strasburg 29.-Pr. verstorbenen Luise Zierold, geb. Hubs,

3) der Vor mrbrsren Jadren Verstordknen Vincéni und Josepha, ged. Przybiiski, Szczygliuski'scben Eheleute,

4) des aus Polen gebürtigen, am 25.0ktober1887 zu Dietrichsrort verstorbensn Ardeiikrs Andreas Naß

mit ihren Rechten und Ansprüchen auf den ge- nannten Nachlaß, der

zu 1 in einer ordrrung Von 53 .“ 95 „3,

zu 2 in einer orderung von etwa 100 «14,

zu 3 in einer orderung von 113 .“ 7 „Z,

zu 4 in ein_er orderung von 25 „44 45 ,xz besteht, ausgeyckploffen. 111. 1". 12/94.

Strasburg, _den 15. Nodember 1895.

Königliches Amtsgericht. 111.

[49794] Im Namen des Königö! Vrrkündri am 4. Novsmbcr_1895. (gez.) Hossmgnn, Gerichiswhreiber.

In der Aurgebotsxache der Erben des Rentiers Anion Warm, nämlich:

]) dsr verebelicbien Bureauvorsteher Antonie Lenßky, geb. Warm, zu Elbing,

2) der Verehelicbten Maurérmeisier Bertha Wilke, geb. Warm, zu Elbing,

3) der dsrebelichten Uhrmacher Martha Pasewark, gsb. Warm, zu Marienburg,

4) der dkrebelicbten Färbermcistrr Margaretha Koppenbagen, geb._Warm, u_Elbing,

5) des_ minderjabrigrn lsred Warm, vertreten Fil?) seinen Vormund Apothekrr Alfréd Liebig zu

ma,

sämmilicb Vertreten durch Rechtéanwalf Dikgner in Elbing, hat das _Köniaxicix Amthericbt zu Elbing durch den Gerichis-Anenvr Dorrndorf für Recht erkannt: _

Das _Sparkankubuck) Nr. 80 219 der städtischen Sparkanr zu ElbinZé lautend auf 334,45 „74, ans e- iertigt für _den entier Anton Warm, wird ür kraftlos erklart. Die Kosten des AufgebotSverfahrens werden den Antragstellern auferlegt. _

[49796] Bekanntmachung.

Das Srarkaffsbuck) der Distriktssvarkaffe Rosenbsim .

Nr. 15 328 über 300 «FC Einlage der (Hütlkrsirau Maria Loitfelder in Neubeuern wurde mit dies- gericbtlicbem Urtbeile vom 18. November 1895 für kraftlos erklärt.

Königliches Amtsgericht Rosenheim.

[49793] Im Namen des Königö!

In Sachen, betreffend das Auf ebot des Hypo- thekrnbriefes iiber die im GrundbuÉe don Evingsen Artikel 27 Abtb. 111 Zub _Nr. 5 ein etragene Post 56 125 „16, erkennt das Königliche mtsgericht zu Jserlobii im Termine vom 9. Nodember 1895 durch den GertchtL-Affeffor Nohl für Recht:

Der Hypothekexibrief, welcher über die im Grund- hirche Von Evingsen Art. 27 Abtb. 111 unter Nr. 5 sur_Emma Winner zu Eilvrringsen aus der Obli- gation vom 2. Dkzember 1870 eingetragene Post vori 125 .“ gebildet ist, wird für kraftlos erklärt. Die Kosten werden dem AntragsteÜer zur Last gelegt.

Iserlohn, den 11. November 1895.

Königliches Amthericht.

[49758] Verkündet am 21. November 1895. Vormweg- Gerichtsscbreiber. Im Namen des Köui s!

In Sachen, betreiiend das Aufge ot der vao- tbekenurkunden vom 1. April 1892 und vom 14.De- zember 1891 über die im Grundbucbe Von Ueckendorf Vrind 111 Art. 15 AbtheilunZ 111 Nr. 6 und von Bickern Band 1 Blatt 641 btbeilung 111 Nr. 10

für den Mühlenbefißer Bernhard Thönnes bezw. Tboens zu Horde! eingetragenen Hypotheken von 1000 «_ und von 2650 „44, erkennt das Königliche Amthertcht _zu Gelsenkirchen durch den Amts- richier Schwrete für Recht:

8. Die Hypothekenurkunde Vom 14. April 1892 über 1006 514 nebst 44 0/0 Zinsen seit dem 15. April 1892, und

5. die Hyprtbékenurkunde vom 14. Dezember1891 über 2650 „74 nebst 44 0/9 Zinsen seit dem 3. No- vember 1891,

beide für den Müblenkefißex Bernhard Tboennes bezw. Tboens zu Horde! im Grundbuchs don Uecken- dorf Band 111 Blatt 15 Abtheilung 111 Nr. 6 und von Bickern Band 1 Blatt 641 Abtheilung 111 Nr. 10 mit 6monatlicher Kündigung eingetragen, wsrden für kraftlos erklärt.

2) Die Kosten treffen Antragstellkrin.

V. R. W.

[49792]

Durch Außscblußurtbeil drs untkrzeicbneten Gerichts vom h_euiigen Tage sind

3. folgende Hypothekenurkunden:

18.. der_Gruridscbiildbrief über 1100 Thaler, Lin-

getragen sur_d1€ Lißgnißer Baugesellschaft Pursche et Compagnie zu Lrsgniy, nebst 5% Zinsen vom 24. Januar 1874, _ i). der vaotH-irnbrief über 900 Thaler Darle'bn, emartragrn für_ die verebxlichte Charlotte Paeßold zu Liegnitz nebst 50,/0 Zinien aus der Urkunde vom 15. September 1874,

_in Abtheilung 111 unter Nr. 1 bezw. 3 des dem

Bildhauer Hrrmann Ebrentraut zu Liegnitz gehörigen Grundstücks Vorstadt Liegniiz Nr. 480, _ 11. der Hyrwtdeienbrief übrr 300 Thaler Darlehn, emgxtraaeri fur die separierte Seilermeister Marie Rojine Teichert, ged. Kramer, zu Liegniß nebst 5% Ztrisen aus der Urkunde Vom 7. März 1868 in Ab- theilung 111 unter _Nr.1 drs der Verwittwetkn Stell- machermetster Ernestine Gumpreckpt, 985. Wilhelm, Jil Oyas geborigen Grundstücks Neudorf Nr. 78 (srüber Neudorf M.:A. Nr. 33),

11_1_._ die vavtbekenurkunden über folgende für Christian Gottlob Thiel auf den dem Kräuterei- defi kr Hermann Hüttnxr gehörigen, zu Groß- Be ern brisgenen Grundstückrn Eingetragenen Kauf- gelderwrderungkn :

8. 900T5a1er nebst 5% Zinsen in Abtheilung111 Nr. 5 des Grundstücks Nr. 20 aus dem Vertrage * 22. Juni 8 "W 14. Juli 185 *

5. 100 Tbaler _nebsi 59/9 Zinsen in Abibeilung 111 Nr. 2 des Grundstücks Nr. 52 auf Grund desselben Vertrages,

0. 50 Tbalrr nebst 5% Zinsen in Abtheilung 111 Nr. 1 des Grundsjücks Nr. 93 aus demselben Vertrage,

6. 450 Thaler nebst 5% Zinsen in Abthei- lung 111 Nr. 1 des Grundstücks Nr. 135 aus demselbsn Vertrage,

17. die Hypothekßnurkunde über 100 Thaler Dar- lehn nebst 59/0 Zin1en, eingetragen für Frau Guts- yächier Caroline Glauer, geb. Walter, zu Siegen- dorf aus der Urkunde? Vom 23. August 1838 in Abtheilung111 Nr.2 d€s_dem Stellenbrfiyer Heinrich Wilhelm Rabe gehörigen Grundstücks Klrin- Wgndriß Nr. 27,

für kraftlos erklärt worden;

3. die etwaigen Berechtigten folgender Hypo- tHekenposten: _

1) der auf Grund der Urkunde Vom 3. September 1808 des Poblschildern'er Gerichtsamts auf dem Grundbucbblatie des dem Steüenbefi er Eduard Klinke gehörigen Grundstücks Hamme Nr. 7 in Abtheilung_11 unter Nr. 1 eingetragenen Berechtigung,

2? der Ovpotbekenpost Von 150 Thaler Darlehn nedt 59/6 Zinskn, eingetragen auf dem dem abrik- 5211 er OLcar Stkrn zu Liegniß gehörigen rund- siü ? Sovbientbal Nr. 8 in Abtbkilung 111 Nr. 1 (früher Nr. 6_) aus der Schuldurkunde vom 3. Fe- bruar_1843 _xür drn Fabrikgrbeiier Carl Ostram- [])ZTZM zu Ltégntß laut Verfügung Vom 3. Februar

3) der Hypothekenpost don 100 Thaier rückstän- diges Kaufgeld nebst 59/0 31111611, eingetragen aux dem dem Steiienbesißer Carl Zeidlrr zu Barschdor gehörigen Grundstücke Lirgniizer Vorwerke Nr. 129 in Abtbrilung 111 Nr.] aus dem Kaufvertrage vom 19. Oktober 1860 für den Vorwerksbesißer Friedrich Wilhelm Schubrrt zu Liegniß laut Verfügung vom 13. Oktober 1861, _

mit _ibren Ansprüchen aus diese Posten aus- gefchlonen.

Liegnitz, den 16. Nodrmber 1895.

Königliches Amthericbt.

[49797] Bekanntmachung.

Durch Ausschlußurtheil drs Hiefigrn Königlichen Amtsgerichts Vom 29. Oktober 1895 find die unbe- kanntrn Berechtigtrn der auf Band 17 Bl. Nr. 169 dss Grundbuäps von der Stadt Mittenwalde in Ab- theiiung 111 unter Nr. 1 für den Schuhmacher- meistsr Johann Christian Schwarß aus dem er- trage vom 14; März 1826 eingetragenrn zinsloxen Hypotkyrkenrestwrderung Von 19 Tblrn. 5 Sgr. : 57 .74 50 mit ihren Ansprüchen auf diese Forderung au§geschlo1en.

Mittenwalde. _den 29. Oktober 1895.

, Königliches Amtsgericht.

[49687] Oeffentliche ZusteUuug.

Die Ehefrau des Schleifers Wilhelm Fastabknd, Auguste, geborene Wiese“, zu Hannodrr, Scheffel- straße Nr. 4, vertreten durch dén R§3cht35nwalt 1)r. Grote [. in Hannover, klagt gkgen tbren Ehemann, den Schleifkr Wilhelm Fastabeud. zuleßt in Hannoder wohnhaft, jetzt unbc'kannten Aysenthakts, wegen Ehebrucbs, mit dem Antrags, die zwischen den Parteien bestehende E58 denz Bande nach zu trennen und den Bexlagten kostenpflichtia für den schuldigen Theil zu erklaren. Sie ladetdrn Brklagten zur münd- lichen Verhandlung des R€cht§streits vor die Zivil- kammer 17. des Königlichen Landgerichts zu Hannover auf den 17. Februar 1896, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelaffe_nen Anwalt zu besteÜen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Außzug der Klage _bekannt gemacht.

Der Getichtsschrether des Königliäyen Landgerichts. Zivilkammer 17.

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