Statistik und Volkswirthschaft.
Die Anlegung der Sparkassengelder in Preußen im Rechnungsjabre 1894 bezw. 1894/95.
Die Inhabetpapiere sind dabei zum Tageskurs bei Abschluß des Rechnungsjabres„ wenn ihr Ankaufswertb aber niedriger war, zu diesem [ teren eingestellt. Gegen das Vorjahr haben fich die Antbeile der einze nen Arten von Anlagen nur unbedeutend verschoben; der schon btsber nicht bedeutende Antbeil des Personalkredits nahm noch etwas weiter ab nämlich
3" bei Schuidsch
c:) b'ei Wechsein . in absoluten
(Stat. Korr.) Die Bedeutung der parka en als Kredit- anstalten ist noch frößer, 1319 die Fesamnsistziffer der Ein-
en (Ende 1894 bezebungsweise 1894/95: 4000,46 Millionen
ark) andeutet; denn nicht nur die Einlagen, sondem auch die Nebenfonds der Sparkassen kommen für die Anke ung der Spar- kaffengelber in Betracht. In erster Linie stehen babe die Reserve- Inds, welcbe fi bei allen Kassen zusammen auf 292,08 Millionen
arkbeliefen. ußerdem Wurden an Separat- oder Spar- fbnds (für Rechnung der Einleger angekaufte Fapiere, Amortisa- tionsfonds von Hypothekenscbuldnern der Sparka en 11. s. 111.) 6,50,
an eigenem Vermögen der Sparkassen 5,49 Millionen nachgewiesen. Im Ganzen waren bei einem baaren Kaffenbesiand sämmtlicher Spar- kassen von 71,42 Miuionen 4179,31 Millionen zinsbar angelegt, und zwar in fi
„ lä
dtischen Hypotheken , , . . . 1234,28 Mill. = 29,53 v.H. ,ndlioben „ . . . . . 110953 „ 26,55 „ „ , Inhabetxapieren . . . . . . . 1211,86 _ „ auf Schuld cheine ohne Bürgichaft . 9,71 . . mit „ . 145,91 gegen Wechsel . . . . . . . . 59,05 ., Fausipfand (mebard) . . . 58,75 bei öffentlichen Instituten und Korpo- kationkn t j ! 4 F * - 1 ! 24,533?)
bestehen,“ da bei der eventuellen Herabsehun nicht eingetretenen Chancen berücksichtigt we wenn kein Vertrag vorliege, nur die wirklich eingetretenen Thatsache Die Rexbtsprechyng des Reichsgerichts enigen, die sich mcbt zufrieden geben wollen mit dem, was nach „gesibe ener Rettung die Gerichte in gerechter Berück- sichtigung auer 111 Betracht kommenden Umstände als an emeffen er- achten„d1e also eine unangemesseneVelobnung deshalb vor augen, weil sie es „in ihrer Hand haben, durch Hilfe die auf dieselbe angewiesenen Notbleidenden ihrem Willen zu Bevbrzuaung erscheine ungerechtfertigt. Der t„lediglich die Auffassung des Reichsgerichts _ sondern befurwortet üierhaupt stimmung Mit dem, seiner Zeit von der preußischen Staats- _ auSgearbeiteten Ent1vurf eine Geseßesbesttmmung, nach welcher ein unter dem Zwange der An- HilfsverWetgerxtng geschlossener Vertrag ni tig, bei Fest- seßung der Höbe der Vergutung auf einen solchen wc'i rend der Ge- der HilfsberWeigerung geschlossenen Vertrag en isi. Auch den dem preußischen EniWUrf ' entsprechenden, burger Komm1ssion beschlossenen Unterschied Behandlung von Ver ung und Hilfeleistung glaubt der ck spricht das deutsche Handengeseß-
Wenn in einer Seenotb em weise, nachdem sie der Ver-
9 aucb die ungünsti , rden müßten, wäbrF?
. beriicksichtigt werden könnten. bevorzuge demnach die'
Andro an einen obzie Bürgschaft von 0,29 auf 0,23 11. H. b g der VerWeigerung der Mit . 3 Yteerserfen ;Üeiped dsjerarti eraerwimeenn Ziffern die Anlagen zu s., b und 0 im Vorjahre zurückweisen, 9 bezw. 147,28 und 58,06 M1l11011en Mark betragen hatten, ist im Berrcbtsiabre der absolute Betrag der Aula e in Wechseln noch en, derjenige auf Schu dscheine indessen ge- Scbuldscheine ohne Bü
und zwar mit 3,3
in Ueberein-
um ein Geringes gestie Handelsgefeßbuchs Die Anlage an nennenswerthen Beträgen, 1,04 MiÜionen, nur in Hannover bezw. in Sachsen und in diejenige auf “Schuldscheine mit Bürgschaft mit 60,52 bezw. 23,46 und 19,06 Millionen 'in Schleswig-Holstein bezw. in Westfalen und der"Rbe1nprov1111. Bet den Sparkaffen östlich der Elbe tritt der Burgschaftskredit in den absoluten wie in den Verbälinißzablen ganz in den Hintergrund; bier ist dafür _ wenigstens in den Verhältniß- zablen _ der Wechselkredit umfangreicher. _ Die Hauptma e der Anlagen kommt uberall auf siadtische oder ländliche Hypot eke“
(haft findet sich in drobung der fahr u:“.ter Androbun keine Rücksicht zu ne m
verwerfen zu müssen. buch, in Buch 17 Tit. 121 von Schiff oder dessen Ladung ganz oder theil
5" sonstigen Anlagen . , „. „ . . 25,27 Es entfielen nämlich bei einer' , tädti e Gesammianlage E s W M'ltimiili k M'll M rk 1. ar 1. 0 3:7 NWWB ------ F,???) 29,61 = 37,95 11. Weipreu en . - - - . 14,25 = 19,95 , Verflixt .J. . . . . . . 180,90 47,93 = 26,49 „ Brandenburg ..... 294,52 85,10 := 28,89 Yommern ....... 196,00 52,29 = 26,68 “
ofen 63,05 20,52 = 32,55 354,58 96,91 = 27,33
Sachsen ....... 465,05 127,00 = 27,31 Schleswig-Holstein . . . 445,43 138,99 = 31,20 Zinnober ....... 554,62 132,74 = 23,93 estfalen ....... 679,43 223,58 = 32,91
„ Heffen-Naffau ..... 195,68 75,82 = 38,75 im Rheinlande . ..... 600,54 189,54 = 31,56
Für Hblzenzoiiern konnien aus technischen Rückfichten getrennte Ab-
i t emacbt werden. . ' 7 gabetÖTeerlnizbeil jener dreiAnlageformen unter einander ist wiedervix
; , ...--
nach den obigen Ziffern ein sehr verschiedener. DÄÉ'ÄJT „ _ fcb?" ßvnzu-Yélen 1chwankie zwischn 38175 v" H' m. H1Ü,en-V“111sfcxu
***urid 19:95 in Westpreußen. ,NOchUUJ[,€1chMUÜZLLWJI5 de? Äntheil der ländlichen Hypotheken“ Berlm batte dtezskeA'Iagsfoxm überhaupt nicht; im übrigen bewegte 115 1 12111th0 ZT.1chen 39,09 v. H. in Schleswig- Ystein und 13,29 in stpreußen. Die vier Provinzen Sachsen,
leswig-Holsiein, Hannober und Westfalen mit ihren lange be- währten, im Verhältniß zur Bevölkerung besonders Hohen Einlage- beständen hatten auch Verhältnißmäßig die höchsten Beträge in länd- lichen Zypotbeken angelegt. Es entspricht dies der Tbatsacbe, daß ältere parkaffen mit roßen Beständen und gefestigtcm Ansehen eber einen bedeutenden heil ihrer Gelder auf langfristige Kredite ausleihen können, als iüngere mit geringeren Mitteln und in noch wenig gesicherten Verhaltnissen. Auch die Anlage in anaber- papieren ist eine sehr ungleichmäßige, am geringsten in Hannover mit 7,68, am höchsten in Berlin mit 65,27 11. H. Die einzelnen Sparkakxsen weisen unter einander natürlich noch weit größere Ver- schieden eiten auf als die einzelnen Provinzen.
Die Durchschnittspreise der wichtigsten Lebensmittel betrugen für das Königreich Preußen im Dezember für 1000 kJ Weizen 143 014 (im Nobember 141), Roggen 120 (120), Gerste 125 (1262, Hafer 118 (118), Kocherbsen 196 (197), Speisebobnen 277 (275, Linsen 383 (378), Eßkarioffeln 41,8 (40,5), Richistroi) 39 (39,3), Heu 46,6 (46), Rindfleisch im Großhandel 1065 (1067), 1 kg Eßbutier 2,24 (2,26), 1 Schock Eier 4,32 (4,07).
...“!!k. txkklkkkkk
Zur ArbeiterbeWegung.
Aus Berlin berichtet die „Post“, daß die Zimmerlcute bereits im nächsten Monat in eine allgemeine Lohnbewegung zur Er- ringung der neunstündigen Arbeitszeit bei gleichem Wochenberdiensi einzutreten beschlossen haben,
_ ZurLohnbewegungder Angestellten dersch1veizerischen Eisenbahnen wird dem „W. T. B.“ aus Bern gemeldet: Die jüngst abgehaltenen Konferenzen der Direkioren von fünf großen Bahnen unter sich und mit dem Chef des CisenbaHn-Departements über die Lobnbewegung unter den Angestellten hatte folgendes Ergebniß: Die SÖWLier Zentralbabn erklärte, daß sie dem Begehren im vollen Umfange entsprechen könne , ebenso die Gotthqrdbabn mit einigen unerheblichen Vorbehalten. Die SFbwetzer' Nordostbabn und die Vereinigten Schweizerbabnen er- klarten, die Foxderungen zurückweisen zu müssen, weil sie. nicht 11011 der Gesammtbert des Personals, sondern nur von einigen Agitatoren gusgingen: das Departement sollte daher zu Gunsten der Bahnen intervenieren. Wie es scheint, hegt die Nordostbabn die Hoffnung, gewisse Kategorien ihres Personals durch Sonder- verhandlungen befriedigen und zum Rücktritt von der Bewegung be- iimmen zu können., Die Jura-Simplonbabn betonte ihre besonderen
eziebunaen zur Eidgenoffenscbaft als ihrem rößten Aktionär und sprach die Erwartung aus, daß der Bundesrat zu ihren Gunsten einschreiten werde.
Literatur.
Jahrbuch der thernaiionalen Vereinigun fiir vergleichende Rechtsw1ssenschaft und Volkswirtbs afts- lehre zu Berlin, im" Auftra e der Vereinigung berausge eben bon Mofeffor'Dr. Bernhoft in ostock und Amtsgerichts-IZatb 1)1*.
eber in Berlin. 1. Jahrgang (1895), 2. Abtheilung. 316 S. Berlin, Herxnann Babr's Buchhandlung (K. . offmann).
Schon in der Nr. 150 des .R.- 11. St.- ." vom 26. Juni v.J. ist auf die im Februar 1894 von deutschen und fremdländiscben Juristen und Nationalökonomen ins Leben gerufene Internationale Vereinigung für vergleichende Rechts1v1ffenschaft und Volkswirthscbaftslebre zu Berlin aufmerksam gemacht worden. Die Erkenntnis; von der Noihwendi keit, dem_ internationalen Recht und der vergleichenden Rechtswiffen1zcbaft
rö“3ere Aufmerksamkeit zu schenken, von der stets wachsenden Be- eu:k11n der kompqrativen Methode,von dem Einfluß der wirtb cbaftli en Verbä ini e auf die Entwickelung und das Verständnis; des Re 13, end ick) der Man! , die Fachgenoffen des In- und Auslandes in gemeinsamer Arbeit einander naher zu bringen, das waren die maßgebenden Gesichts- unkte, welche die Gründer der Vereini ung leiteten. Diese Ziele ucbt e 'owobl durcb monatliche Zusammenkünfte, als auch durch ub tkationen zu erreichen, deren er:?e im Juni b. I. erschien. Die große Mannigfaltigkeit der ntereffen, welehe die Vereini ung in den Kreis ihrer Studien zieht, spiegelt sich auch in dem 1 chen analt der vorliegenden Publikation, der zweiten Ab- theilung des 1. Jahrgangs ibres .JahrbuchS“, wider. - In dem einleitenden Aufsatz des ersten Bandes ist bervor eboben Warden, dF jetzt neue Aufgaben an die Jurisprudenz berangetre en und eine den edurfnissen der Zeit entsprechende Weiterentwickelung des is nothwendig sei. Damit dieses Ziel erreicht werde, ver- wei t“ der bekannte Heidelberger Fandektist Geheimer Rath Xrofeffor Dr. Ernst Immanuel * ekker in einer Abhandlung ber die römische und die moderne aßquibaß den Richter
sowie Inhaberpapiere. fügung der Schiffsbeiaßung enizo waren, 11011 driiten Personen an gebracht wtrd, wahrend, wenn außer dem bezeichneten Fall
oder deffen Ladung durch H
Unterschied _, ebungen der meisten Kultnrstaaien sei;; weitere Unterschiede bezüg eit, bon densn bier intere stets unter dem 5 Zirage festzuseßen ist, wel sonst gletchen Umstanden erreicht haben würde, und der geretteten Gegenstande bei Bestimmung des H untergeordnete Rücksicht zu nehmen ist. Nach Ansicht gegen stellt fick) die Bergung lediglich als eine “““““ form der Rettung gefährdeter
im EZ,..„MM -..-„„.,uu Mk,
en oder von derselben verlaffew 1ch genommen-und in _ , ein S i ilfe dritter Personen aus einer Scheel:-f Hilfeleistung
1 gemacht ,wird, ck) der Belobnunß ssiert, dafi der Hilfslohn Bergelohn unter paß auf den Werth ilfslohnes nur eine Es Verfassers bi"; __ e Erfcbeinuugs» .. «_.-„111,11: 1111516191330511113 dar; sie 1511111».- 113e11iaer'gef05111011 und „von Weseniltch* dieienige Form dCYseiben, Welche“ Handengeseancb mit dem Es rechtfertige Behandlung
11111 „1611151651? auf Inhaberpapiere
Hypotheken M
10137 = 13,29 1). . L15100 ": 21100 11 H
Mill. Mark " ' 113 = 32,08 11. „ upft dann das Ge
118,11 = 65,2." der Rettungstbäti k
121,38 = 41,21 76,90 = 39,23 17,06 = 27,06 147,37 = 41.56 137,00 = 29,46
130,55 = 23,54 99,96 = 14,71
53,43 = 18,14 45,74 = 23,34 15,72 = 24,93 73,17 = 20,64 162,39 = 34,92 174,11 = 39,09 202,38 = 36,49 231,92 = 34,13 37,81 = 19,32 87,50 = 14,57 iw“ " _ , , .. ' _ QMM“, aus 11e 111315131111 müßten, wo Interpretation und Analcxgie eseizie Recht den Anforderungen des reilich habe die 113111110115, als welcbe Srjii _)"111'18 gelten
11 viel Mühe fest
xxe-tketxtt
5115131111113, Wenn man aber, vor der Wahl siebend, ob 111011 einer Berüci'siMj- 011710 176€ Wékxbs dcs Gércitetx'n Vor 1,211 Übrigen Umständen oder der Beruck11chtigu11gber 1111181111111 Arbeitsleistung unter besonderer Berücksichiigung der den "*Htlfelczsandeii erWaehsenden Gefahren den Vorzug gebexi soÜ, NÖ fur das 1eßierc entscheide, so müsse man 1111er»- dings noch LM MOMMK hklkbnen, das „nicht in allen Geseßgebungen und Rechtsprechungen Iictcbmäßige Beachtung gefunden babe: Gerecbiißkeii der Hilfeleisienden
Gereitetcn
i:,leichartige
„,. 1111511 Qusreichten, das emäß fortzuinlden. ' ömern alie Welt die Tagesmemung der ließ und die daher in Rom greifbar und, oime a und iicher zu konstatieren war, bei uns keine fesieGestali angenommeri. Dennoch bestehe ein „modernes Volksgefübl“, eme Volksstimme, die sondern auch bom Richier verwendet Damit stellt der Verfasser allerdings zivei Probleme, deren Lösung eine lohnende wiffénschaitliche Arbeit wäre, niimlich wissensclyaftlick), nacb bewährter Meibode festzustellen, was die 3011111135 oder das Rechts efübl oder die öffentl1che Meinung unserer Tage fordert, und wi enfchafilicb das Gebiet zu begrenzen, auf dem der Richter der erkannten 110111111115 folgen s [1 sei ein äußerst bildsamer Stoff, zu dessen Gestaltung die Juristen eme solche Bildnng der 1113111111315
ein Gebot _ Entschädigung Hilfeleistung
Ueber die Vertheilung des *Hilfelobnes läßt das H.-G.-B. zunächst einen zwischen Rheder, Schiffer und der schlossenen Vertrag
nicht 11111: 110111 Gesetzgeber, werden könne. 9011111111999
zum Zwecke
iibrigen Besatzung ge- Jn Ermangelung eines erhält der Rheder die Hälfte, der Schiffer ein Viertel und die übrige Besatzung das nach Verhältniß der Heuer unter ße zu vertheilende Eine VorWegbefriedigung des Rheders Wegen that- sä licher Vermögenseinbufeen 111 also ausseschlossen; diss babe, bemerkt f; in manchen Fällen irolz glücklich
Die moderne 310111111133 entscheiden. berufen wären; berabiäumt worden. ' " ' Aufgabe des Iuriftenstandes, mti popularen Schriften das Volk Rechtsanschauungen zu bilde? V lk as [)
le te Viertel.
dazu der Verfasser, zur. F l „ ausgeführter Rettung der Rheder durch dieselbe wirtbsäoaftliche des RHeders leichi dahin führen, daß Schiffer und Mannsäyaft durcb Vertrag auf jede Gewinnbetheiligung verzichten, was nicht im Interesse Von Handel und Schiffahrt liege,_ Weil _alsdann fich auch niemand veranlaßt sehe, nothleidenden Schiffen Hilfe zu leisten. Verfaffer empfiehlt daher, einmal daran festzubaltcg, das;, weil dem rettenden Schiff kein Schaden entstehen solle, zunachst diesem voll- ständiger (Ersatz zukommen müsse, sodann aber auch die Vertrags- freiheit bezüglich der Vertheilung der dem reitenden Schiff zukommenden Vergütung zwischen Rk'eder, Schiffer und 9120111015011 auf die Fälle zu beschränken, in Welchem es sich um besonders für Reifungsarbeit auSgerüsiete Schiffe handle, oder in welchen das Abkommen sich 11111: auf Ausführung einer bestimmtsn Bergungsarbeit ersirecke.
_Von dem Standpunkte dei Theorie der Vergleichendeii Rechts- wisienschafi erscheint es auch Von großer Wickytigkeit, zu verfolgen, in- wieweit die verschiedenen Völker in den Verschiedenen Stadien ihrer Rechtsentwickelung fremdes Recht entlehnt baben. liefert der Wirkliche Staatsratl), ordentliche Professor der Rechte und Gencral-Staatsanwalt 1)r. Iwan Joiniizky i11_St.Peiersburg in einem Aufsaiz über den Entwurf eines russischen Strafgeseß- ches vom Standpunkte der Rechtsvergleicbung ' _ Das russische Recht bietet in den ältesten Zeiten nach dem Verfasier noch das Bild eines selbständigen, auf Grund der Sitten und Gebrauche den individueilen Bedingungen gemäß geschaffenen Necbts, wenn auch Hier und da fremdländisckyer Einfluß _ namentliä) skandinamscher
belebren und, dessen , noch, als für die anderen, Wissenschaften, seine Tbeilnabme zuwende, voie z. B. die Iiaiurwiffenschafi, müsse es für die Cniwickelung bes Rechis interessiert werden. Mit weni en Worten streift dann der Verfasser den Entwurf eines Bürgerli en Gesetzbuchs für das Deutsche Reich und „bemerkt, man könne 110111 Gesetzgeber im neunzehnten Jahrhundert n1cht verlangen, dgß er das Recht den Bedürfnissen des zwanzigsten Jabrbunderts gemaß gestalte, allein es sei wünschenswerth, daß den späteren (Einwirkungen der 110111111115 auf sein Werk, der zeitgemaßen Entwickelung des Rechts indemiß in den We gelegt werde. ,
aß das Rechtsgefüb der Gegenwart spezieÜ auf dem Gebiete des Seerechts in (Heseszebung wie Rechtsprechung mehr, als es bisher zu berückfichiigen sei, darauf weisen die Ausführungen Johannes Burchard's, Privatdozenten an der Königlichen Friedrich- Wili)elms-Uni11erfität zu_Berli11, _ Über Bergung und Hilfeleistung 111 cbt der modernen Kultursiaaten bin. Zeitalter des Verkehrs. Mit der Entwicklung des Handels zwischen den verschiedensten, über 111311 ganzen Exdball zerstreuten Völkern hat s1ch auch die Seehandels-Scbiffabrt zu einer von früheren Generationen Hand in Hand mii diesem Aufschwung geht aber ami) dietZunfabme der" Unfälle, von xenen die Handelsschiffe auf hoher See W1e_be1 der Annaherung 1111 die Küsten und bei der Einfahrt in die zu den Hafen führenden Flüsse betroffen Werden; und man hat fich der Erkenntnis; nicbt verschlossen, daß nicht Triebe der Menschrnfreundlichkeit und Nächfienlicbe allem 1111 stande sind, Andere zu veranlassen, dem in Roth befmdltcben Schiffe und seiner Mannschaft zur Rettung bon Leben, Schiff und Ladung nicht immer ohne eigene G Während daher die Geseßge
Andererseits Ueberlegenbeii
längeren Abhandlung Seenoti) nach dem Wir leben jeßt im
nicht geahnten Höbe aufgescbwungen.
interessanten Beitrag.
und byzantinischer moskowiiischen Rechtsqueklen
Gesetzbuch 1111111648, welches alle (Gebiete des_Rechts umfaßt und zum theil bis zum JaHre 1832 in Geltung geweken ift, enlleiwte man vieles Von dem byzantinischen Nomokanon und von dem liibauischen Statut, welches eigenilich das Magdeburger Recht und andere Stadt- Dann kamen die Reformen der Kaiserlichen oder eriode der Rechtsentwickelung, Welche _ seit dem- eier's des Großen _ vornehmlich schwedische und sächsische Geseize auf russischen Boden verpflanzten, die nur abge- schrieben nnd in schlechtes Russisch übersetzt, ohne jede Rücksicht auf die nationalen Bedürfnisse und manchmal sogar gegen dieselben äußer- lich auf edrängt wurden, bis schließlich das Bedürfniß nach einer die Reform vom Jahre 1845 ese buchs iiber kriminelle und Diese Ar eit charaktexisiert sick) aber leicbfalLs lediglich als eine Zusammensteliung „verschiedener Rechts- lche die Verfasser entweder 111 nationalen oder in. eizen borfanden; man ver-
ilfe zu leisten, zumal dies ilfeleisienden geschek1e11kann. 1111 en sich genötbigi sahen, im Interesse der Schiffahrt den Strandbewo nern unter Androhung 11011 Strafen Hilfeleistung zur Pflicht zu machen, nahmen fie andererseits Ver- anlassung, ibnen statt des ungerechtfertigien Gewinns früherer Zeiten erhebliche Belohnungen, allerdings auf Kosten der Eigenii)ümer der eretieten Gegenstände, in Aussicht und zur Erkan ame Hilfe zur Verfügun menschlicher Thätigkeit, is auch hier eine Arbeitstbeilung eingetreten: Jn gro em Umfange Werden nunmebr Schiffe eigens zu dem Zwecke aus erütet und aufs Meer hinausgesandt, Hil e zu leisten. Seite den Erfolg auf, Vorkehrungen manches
e ahr für die ausländischen
rechte enthält. St. Petersburger Regierungsantritt
ung derselben wirk- anderen Gebieten
um anderen Schiffen Arbeitstbeilung Weist stetig verb Schiff und manche Ladung von sicherem Verlust _ ohne solche Vorkehrungen verloren gewesen sem wiirden. anderen Seite lie t die Gefahr sehr nahe, daß das ethische Moment, oibleidenden Hilfe zu leisten, mehr in den Hinter- grund tritt und lediglich geschäftliche Rückficbten dabei bestimmend wirken, ob auf offenem Meere Hilfe eleistet werden soll. DieseRück- sichten führen dahin, daß in vielen „ von vorgängiger Eingebung eines Vertrags abhangig gemacht wird. Die Frage, wieweit sol 6 Verträge als gültig anzuerkennen smd, hat vielfach die Aufmerksam eit der Gese gekbungen auf sich Antwort ist indeß nicht überall glei maßig ausgefaUen. deutschen Handels eseßbucbs bestimmt, da öbe des Berge- oder Hi fsl'ohns nicht nichtig ist, sondern nur Wegen erheblichen einbarten Vergütung angefochten und deren Herabsetzung auf das den prechende Maß verlangt werden kann. cht der Anwwdung dieser Geseßesbe iimmung den indem es nicht auf den o eitung cb darsteUt, sondern, auf persön- , Hilfe Su enden und des Hilfe unter B bmgungen Anbietenden im Augenblick „des Vertragsschlusses, deren m_nere Wahrheit und Berecbti ung das Fallen zu' prüfen im stande ii, das entscheidende Gewicht le erichten anerkannte Folge di hrt der Verfasser aus _ bietenden stets empfehle, bträglicben Anfechtung '
einheitlichen Straigeseßgebun in Gestalt des bis. etzt geltenden
korrektioneile Strafen
estimmungen, we den fremden, b Vollständigte wo teren nicht verarbeitet
Welche böck)
das darin liegt, 6 onders den deutschen Ges [ die russischen Geseße durch die fremden, haiinde daher de_r schwerfäÜige Apparat von 11 er kasuistiickxe Vorschriften enthielten, da. man den Gerichten wenig vertraute und das freie Ermessen der Richter möglichst einzuschränken bemüht war. Reichsratk) zur Prüfung vorliegenden Entwurf eines russischen Straf- feßbuches haben die Verfasser aus dem fremden, genau durchforschten ecbte entlehnt, was zu entlehnen War; allein statt sie mechanisch zu: sie die fremden Begriffe und Formen wissenschaftlich zer liedert und voii den Besiandtbeilen derselben nur dasjenige „den' ruf schen Bedürfnissen angepaßt, was ihnen zu genügen schien. Dieser“ Enthrf triigt daher„ obgleich Resultat der re tsvergleichenden Methode, dennoch einen nationalen individuellen C arakter. Ganzen nur 589 Artikel und zerfälit in einen allgemeinen und einen _Das System der Strafen ist folgendes: Todes- strafe; Zwangsarbeit auf unbestimmte Zeit (es giebt keine lebensläiig- ) oder auf die Dauer von 4 bis zu 15 Jahren undbetm Rückfall bis zu 20 Jahren; Deportation; Korrektionsbaus vonk13 bis zu 6 Jahren, bei Rüäfäliigen bis zu 10 Jahren" Gefängnt
bei Rückfälligen bis zu 2 is zu 6- Jahren ;:
ällen die Gewährung der Hilfe
zogen; die Auch für den gegenwärtig dem ' rt. 743 des em während der Dauer der eschlossener Vertrag
Gefahr über die ebermaßes der ver-
übertragen, haben
Umständen ent das Reichs er oden entzoge be tand, wie' er nach der i e Anschauungen des
jektiven Tbat- Er zählt im-
besonderen Theil. Gericht unk in den seltensten
naturgemäße, auch fassung des Reichsgerichts _ _so 2 Wochen bis 1 Jah d Hi haft von 2290 en
6 Monaten, bei
abren ;. F,? tungs- Arrest von 1 Tag bis zU' ückfälligen bis zu 1- Jahr, und Geld '
Gefahr einer nac
und alle Juristen, die für die Praxis arbeiten, auf die 1161111111115 als
Abschluß eines _ wenn auch noch so unbilligen Vertrags _ zu Todesstrafe ist nur für die wichtigsten politischen Ver rechen vor-
echrieben und bei Minderjährigen sowie bei Per onen weib- 11111611 Geschlechts und 1olchen, welche 70 Jahre alst eworden sind“, überhaupt ausgeschlossen. Bemerkenswert!) is noch, daß der zur Ziyangßarbeit Verurtbeilte nach Ablauf der Strafzeit an von der_ Regierung bestimmten Orten an esiedelt wird. Die Deportation und die FSsÜUngsbaft sin? spezie e Strafen, die vom Entwurf _nur fur besondere Falle vorgesehen sind. Der zweite Theil beginnt mit den Verbrechen gegen den Staat, ebt zu den Verbrechen wider die Bedingungen des Gemeinwesens 1111er, be-
ndelt sodann die Verbrechen Wiber die Person und das Vermöqen der Privaipersbnen und schließt m11 den Amtsverbrecben. In dem sich mit den geschwidrtgen Versammlungen und Vereinigungen, der Aufreizung durcb Reden und Schnften zum Aufstande, zum Verrats) oder zum Wider-
stande gegen die Staatsgewalt, Usmpation, Vergeben wider befreundete-
Mächte und widex die Neutralität befaffenden Kapitel bestimmt Artikel 92, daß wit Arrest bestrait wird, „wer sich der Anpreifung eines Verbrechens oder Vergehens 111 einer Rede oder Schrift schuldig macht, Welche öffentl1ch'gesprochen oder gelesen wurde, oder auch der Verbreitung und offentltckyen ?lusstellung einer Schrift oder Abbildung, die eine solche deni Schuldigen bewußte Anpreisung enthält.“ In diesem „Artikel„ Wie 9uch 111 den , Bestimmungen des Entwurfs über die Spionage 111 Frtedenszetten macht sich der Einfluß der deutschen Geseygebungsnovelle über dieselbe Materie ganz deutlich bemerkbar. Was. den Jnkyait der Bestimmungen des neuen Ent- wurfs tm allgemeinen beirifft, so mag hier enügen 111 sagen, daß den Nichtern in Bezug auf d1e Festsetzung des irafmaßes ein bedeutend weiterer Spielraum'gelasse'n wird, als in dem gegenwärtig geltenden Gesetzbuch. Nach dieier Richtung macht sich unzweifelhaft der Einiiuß Oer westeuropaischen Gesetzgebung geltend, gleichzeiiig aber auch eine Vermehrung des Verirauens zu'den Gerichten. In dem System der Steafbesiimmungen zeigt sich, die Anerkennung des KorrekiionszWeeks; allem daneben werden auch die Zwecke der öffentlichen Sicherheit nicht aus x_en Augen gelgffen.
In das Gebiet der Volkswiribscipaft gehören die von Ober- Regierun s-Naib Alfred „Gescher verfaßten "volks- und finanz- wirtbs aftlichen Skizzenxxus d'er Turkei, die jedem will- kommen Lein Werben, _der, sicbuber bie gegenwartigxn Zustände und wirtbsckxa tlicbén VZZWKKT des Turtenreicbs 111311111311: _uxterricbten 111111. Fkk?! '.T'. I:: TTZÜM z'eiZn 5115 ziyöif 251.11)!th 191-- 371,33?" bon stets Wachsender Bedeuiung für („_ck-11101311 gewordén. Zaiiireicße Millionen sind seitdem in türkischen Werther) angelegt, grbße Unter- nehmungen auf türkischem Boden mit eurobaische1n Kapital geschaffen worden; vielfach haben sich die Handelsbeziehungen zum Orient 11er- mebrt, neue Verkehrswege zwiiclyen Morgen- und Abendland find ge- gescbaffen worden; kurz, die europäische Fixianzxund Arbeitskrafi'be- befindet fiel) im Orient nach langer Pauke Wieder verhältnißmäßig rege in schaffender Thätigkeii. Freilich, nichr alle Unternehmer haben die gewüns ien Erfolge gehabt. Dies gilt nach dan Ausfiih- rungen des Verfas ers der vorerwähnten Sk1zzen, der 83Ial11e lang im türkischen Auswärti en Amt, in der internationalen,„Verwaliung dex türklsch€n S_iaaiss “uli- und in den Verwaliiingsxatyen mehrsrer großeren LUWPMWM unternebmimgen im Türkenreicl) tbätig war, UWSUÜÜÖ 'von den mannigfachen, 11011 Europäern ansgexxangenen Ver- ?“acyen (1111landivirthscbaftlichem„Gebiete'und Von dem 0116 1191111111111;- mäßig neuerer Zeit daiierenden, 111 zteinltcl) ausgeieHntem Umfange vim Europäern betriebenen Weinbau. Die musteikmft geb'aitenquem- 11111111 1111111311 der würiiembergiscben Tempice-Kolonien 111 Syrien und Paläiiina ernährten zwar ihren Mann; 3115110515031 werde aber niemals einer dies er Leute gilangen. Die Gründe bieier Erscheimmg lagen 111117111, daß nicht bloß der Fremde binsiclytlich seines. Gruydbefißes der 15111 sonst in der Türkei zustehenden sckxüxzenden Privilegien eiiibebre, Vieimeix-r in allen Jmnwbiliar1Angelegenbei1en den 011011ian11chen Unterwanen ganz gleich gesteÜt sei, _ sondern sein an die Scholle gebundenex Be- trieb auch sonst in den inaiinigfachsien Beziehungen von den 1106511211 öriliche11 Verhältnissen, namentlich bon der Willkür der unieren Ver- waltungsbehörden abbäiigig sei. Aber auch ein großer Theil der ireaiden Handeltreibenden gewinne bei sebr mühevoller und wenig angenehmer Thäiißkeii nur gerade so viel, um 1115 und ihren Familien eine anständige Existenz fichern zu können. Gleichivobl ist der Ver- fasser der festen Ueberzeugung, daß sich in Zukunft 11015 mannigfache Gelegenheit zu einer erfolgreichen und fruchtbringeriben T5ätigieit des europäischen Kapitals in Unternehmungen aui tiirkiicbem Boden bieten dürfte. Nur Werde bier dOPpelt größere Vorsicht 11115 Ueberlegung, als in andexen Ländern, geboten sein. Das eben sei die große 31111111" im Orient., die gelernt sein wolle und die gar m311cher niemals cr- lerne: es richtig zu beurtheilen, Welche Uniernebmungkn 111 diesem Lande mit seinen äußerst schwierigen Verbäliniiien mit Erfolg aus- geführt-werden können.
Leider gestattet der uns zur Verfügung stehende Raum nicht, auch noch auf die übrigen Abhandlungen dieses Jabrbnchs ausführlicher ein- zugebe11,so erwünscht auch iHre Besprechung erscheint. Ein berborragenbes Interesse darf z. B. noch die Wertbbolle, zur Einfiihrung in das StUdlum der Arbeiter-Berufsorganisation Vortrefflicl) geeignete §LZrbeit bon 1)1*. Max Hirsch, dem Anibalt der deutschen (Hirsch-Duncke17jche11) Geiberkvereine, über die Entwickelung der Arbeiter-Berufs- vereine in Großbritannien und Deutschland bea11spruche:1, dießber Entstehung, Verbreitung,Organisations-Formen und :Prinzipien, "Ausgaben und Leistungen der parieilosen Arbeiter-Verufsvereine in Großbritannien und Deutschland genauen Aufscblxß giebt. Es siclit fick) klar heraus, daß die (Entwicklung nichi nur Zahl, Größe, Macht und Ansehen dieser Vereine in ungeahntem Maße gesteigert, sondern als eehte organische Eboluiion auch ihr Wesen in Bau und Funktionen zwar nicht gänzlici; verändert, aber bedeutend 11111- ?esialtet, cm*eitert, beiseinert und erhöht bat. Wie aus den chWachen lokalen Vereinen allmählich die geWaliigen, Länder 11111- spannenden und mit Millionen wirtbscbasienden Verbände ge- 1vorde11 smd, so hat sich aus der bloß abwehrenden oder angreifenden Einwirkung auf die mqierielien Arbeitsbed-ingungen mich und nach eme bewundernswert!) 11mfas1ende, vielgegliedirie THätig- ieii entfaltet, deren Ziel und zum guten Theil schon erreichter Erfolg 111 dein Emporsteigen der Arbeiterklasse zu einer gesicherten, aus- kömmlichen, leichberechtigien und mitbestimmenden Steilung im Gewerbe, in eseÜschaft und Staat und zur Vollen Antheilnabme an Zeii ki1t1telleiktuellen und moralischen Fortschritten unserer Gesittung e e .
Erwähnt seien ferner noch die lediglich wi enschafilick1e Ziele Verfolgende (auch als Sonderausgabe in demselben „Verlag erschienene und als solche die dritte Abtheilung eines größeren Werks _ der „Geschichte des Sozialismus und KommuniSmus im. 19. Jahr- hundert“ _ bildende) kritische Studie über Lou1s Blanc und den Sozialismus in Frankreich , die Pro- fessor Dr. Otto Warschauer schon im ersten Band dieses Jübrgangs zu Veröffentlichen begann und in der vorliegenden zweiten Abtheilung zu Ende führt, und in Welcher an der Hand von Louis
[qnc's Schrift „01'ZÜU1JQÖ10U (111 1313171111“ die von diesem kbn- sirmerie Theorie des Sozialismus ausführlich dargelegt w1rd, sodann die Möglichkeit einer Durchführung der empfohlenen Or anisgtion der Arbeit, die Bedeutung Blanch als Ku turhistoriker und Sozialpolitiker, das Verhältniß, 111, dem er zu den relativ berborragendsten wissenschaftlichen Sozialisten [einer Zeit gestanden, sowie der entscheidende Einfluß, den er auf die internationale Entwickelung des Sozialismus aus eübt hat, zum Gexxenstand einer eingehenden Untersuchung aema t werden ;, ein A1111113 von 131“. M. St. Schtschmanow, Rath am bulgarischen l7512111311Kassationshofin Sofia, über das sogenannte „deutsche“ Geseß in Bus arien, aus dem'wir die. interessante Thatsache erfabren, daß in ulgarien eme urngene, origineue legislaiorische Schöpfung, nämlich das „Gese über die Verfolgung der in strafbarer W se sick; bereichernden Beam en“ das Wesentlich dazu beitragen soll, die Ehrlichkeit und Rechtschaffen eit bei den richterlichen und den Verwaltungsbeamten Bulgatiens wieder herzustellen,- als „Deutsches
eskß“ populär eworben ist, „weil man im Oiient nur zu gut weiß, da in Bette der Beamten und Staats-
diener in Deutschland die tren ste Diöziplin besteht und - daß dort auch das leiseste Berge en nicht ungestraft bleibt“;
eine Abhandlung von Milan Paul Jovanovic“: in Vukovar a. d. D. über die Kodifikationen in Kroatien und Slavonien, in weleher der Verfasser neben anderen Gesc en, naMentlicb das Straf- gesexbuch des slavoniscb-kroatiscben Kön grelcbs vom 30. November 187 vom Gesichtspunkte des internationalen Rechts aus betrachtet; und eine emgehexide Studie von dem Privatdozenten Dr. Wil- belm Kaufmansn uber ben Beringsseefischereisireit und das §Yariser Schiedsgericht von 1893, in der die Veranlassung und die' Hauptpunkte, aus dem Verlaufe des Beringsseefischereisireits zwtscben Gxoßbriianmen und den Vereinigten Staaten von Nord- Amerika skizziert," bor allem aber eine Anzahl international- rechilicher __ Ausfiihrungen der beiden streikenden Theile vor dem Scytedsgertebt hervorgehoben werden, welche _ im Ngmen großer " Staaten gemacht _ um ibres Inhalts wilien auch unabhangig Von dem speziellen StreitfaUe verdienen, nicht unbeachtei z:-: bleiben. An die Abhandlungen schließt sich ein warmer Nachruf von Professor 1311. Bernböfi an, in welchem dieser der großen Verdienste des am 25. August v. I. verstorbenen Mitgliedes, des Landrtchiers Dr. Albert Hermann Post in Bremen um die ethnologische Jurispxudenz und die Internationale Vereinigung gedenkt." Enbltcb ist dem vorliegender) Bande noch ein Verzeichniß der seit dem Er- ichemexi der ersten Abtheilung dieses Jahrgangs neu eingetretenen Mitgliedex beigeiugt. Aus 11er Tbatsacl1e, daß der Vereinigung inner- halb weniger Monate _weitere 120 Mitglieder aus den Kreisen deutscher und außerdeuticber Unibersiiätslebrer, praktischer Juristen. sowre hober V"erWaliungsbeamten beigetreten find und dieselbe sich niinmebr schon uber die meisten Kultursiaaien der Erde erstreckt, er- giebt sich das Interesse, Welches der Internationalen Vereinigung für vergleichende Rechtswiffenschaft und Volkswirthscßaftslebre im In- und Auslande enigegengebraclpt wird.
Handel und Getverbe.
Tägliche Wagengestellung für Kohlen und Koks an der Ruhr und in Oberschlesien. An der Ruhr nd am 11. 11.211. tilt 13 375, ' " gestelZ KZ?) WTF?"? ges e nicht rechtzeitig 11 " ers e ien nd am 10.d.M. 11117113, 1 - zeitig gestellt keine 5.2)“.30genki Sé's €* *) ' 11 cht recht
' Zwangs-Versteigerungen. „
Beim Königlichen AmxsgeriÖt 1 Berlin„ standen am 10. und 11. Januar die nachbezeicbneien Grundstücke zur Versieiaérung: Wxangelsiraße 31, dem Tischlermeister J. C. Schulz gehörig; Flache 4,08 11; Nußungswerti) 5480 «14; fiir das Meistgebot von 64 000 «14 wurde der Kaufmann Fr. Glienicke zu Berlin Ersteher. _ Schliemannsiraße 14, dem LiiHogranenM. Politz gehörig; Fläche 9,68 11; Nutzungswerii) 11740 «11; ,mit“. deni Gebot vqn 230100 «16 blieb die Berliner Baugeteliiciyait zu Berlin Meisibieieude. _ Aufgehoben wurden die Termine Wegen der Ver- steigerung des Grundstücks Markgrafenstraße 64 11 11, 65 und Krausenftraße 20, dem Rentier F. W. Pollin gehörig.
Beim Königlichen Amtsgericht 11 Berlin stand das zu Groß-Lichierfelde, _ChauYeeftraße 95 3, belegeiie, dem Affekuraiiz- Inspiiior Dr. Paul Enge Hardi zu „Groß-Ltchterfelde gehörige Grundstück zur Versteigerung, welches 11111 6,84 «14 Remertrag und einer Fläche 11911 57,18 11 zur Grundsteuer, 11111 2224 314 91111303». werii) zur Gebäudesieuer Veranlagt ist; mit de111 (Hecht von, 515 (100 „;ck blieb der Kaufmann C. F. Wallroti) zu Berka, Michaelkirch- straße 7, Meistbietender.
Berlin, 11. Januar. (WochMbckicHi fü: Ékärke, Siärke- fabrikciie und Hülsenfrüchte bon Max Scxbersiy, BerlinW. 41). 111. Karwffelmeßi 143-15 „1,414, 19.. KakwffeLiiärke 141-15 „14, 1J19.;"Karioffel,mebl 113-123 „44, feucht? Kartoffelstärke Fracht- 111111101 Berlin 7,65 «16, gelber (“31111111 1621-17 .“, Ka .- Svrup 1711-18 „44, Kap.-Cxport 183-19 016, Kartoffelzu ?: Felber 16-163 „14, do. Kap. 1711-18 „14, Rum-Kuleur 31_32 .“, Zier-KUl-eur 30-32 «14, Dexirin, gelb und weiß, 111. 20_21-“é, HO., sekixiiba 17-19 „44, Weizenftärke (Minsk.) 30-32 ck54, Weizenftaxie (großst) 35-36 .S., *Hallesckxe und Schlefische 37-38 «16, Reisfiärke (Sirablen) 47-48 244, do. (Stiicken) 46-47 0161, Maisstärke 27_29 „14, Schaiwsiärke 32-33 046, Viiksria-Érbien 14_19 „kö, Kocberbsen 14-19 „14, grüne Esbien 14-19 014, Futtererbsen 12-13 „114, inländische weicFe Wobnen 24-25 .44, weiße Flachbohnen 24-26 „44, ungaris e Bohnen 21-22 „14, galizisclx und russische Bohnen 18_20 ski, große Linsen, neue 26-36-14, miiiel 110. neue 18-24 314, kleine do. iieue 13-17 „16, Mobn, blauer 24_32 „M. do. weißer 40-50 „14, 1131110 weiße 1.8-20 „44, gelber Senf12-20 «14, Hanfkörner 172[ bis 19 „1,14, Winierriibsen 183-19 «16., Winierraps 19-193 214, Buchweizen 1313-15 914, Wicker: 12-1331 „14, Pferdebobnen 12-12-1 1,44, Leinsaat 19-20 „14, Minis loko 103-11 «14, Kümmel 50-56 „415, Leinkucben 12-14014, Rapsiuchen 91-103 «14, pa.“marseikl.Erdn11§3k31chen12ck_133 «14, Pa. doppelt gesiebies Baum- wvllensainenniebl58_62 0/0 1221-13 014, pa. belle getr. Biertreber 28 bis 30 0/9 83-93 «14, pa. getr. Getreibeichlempe 31-34 0/0 113-121 .44, pa. getr. Mais-WeizensÖLempe 35-40 9/0 121-13 014, a. getr. Maisschlempe 40-42 0/9 124-13 «14, Malzkeime 8-9 .“, 1) gen- kieie 8-8334, Weizenkleie 8-81- „14 (Alles per 100 kx ab ahn Berlin bei Partien bon mindestens 11) 000 RZ,)
_ Vom oberschlesischen Eisen- und Zinkmarktberichtet die „Schl. Ztg.“: Auf dem Eisenmarkie herrschte während der Be- richiswoche wie gewöhnlic? in der Zeit der WeihnachtsfeiertYe und Vor dem Jabrcsschluß Ru e im Geschäft, die einem 11 en erke r .exst Plaiz machen wird, sobald die Jnveniuren bei den erken und Händlern beend-igt sein werden. Die Tendenz blieb im allgemeinen fest und Preisveränderungen smd im Ver leich zu den Vorwochen nicht zu verzeichnen. Jn Roheisen bo ziehen sich die UmfäLe in ruhiger und normaler Weise, da die Produktion der oberschlefischen och- oienwerke auf das 1. Semester für feste Lieferung Verschloffen ist und in Anbetracht des lebhaften Verkehrs bei den Walzwerken auch schlank zur Abnahme gelangt. Die Zufubren von oberschlesischen Brauneiscn- erzen sowohl, wie von auslandischem Schmelzmaterial find bis zum Frühjahr größtentbeils eingesieüt. - Auf_ dem Walzeisen niarkt sind zu unberänderten Preisen größere Abi lüsse für die Frühjahrs- lieferungen zu verzeichnen. In einer am 4. anuar d. J. in Kattowtß abgehaltenen Sißnng des WalzwerkVerbandes Wurde festgestellt, da sämmtliche Werke bis in das 11. Quartal hinein mit Arbeit reichlich'ver- sehen find. Als weiteres günstiges Moment tritt hinzu, _da das Eisen- aescbäft auch im Westen fich gut entwickelt bat und die arktlage in Oesterreich andauernd befriedigend bleibt. Der Export hat „in' der letzten Zeit etWas nachgelassen, dock) hangt dies,mit den„Fe1ertagen und der Jahreswende zusammen, in welcher Zett das Eisengescbaft, namentlich in Polen und Rußland, ein be1chranktes 311 sein pflegt. Die Schienen- und Trägerwalzwerke können ihren Betrteb obne Wesentliche (Einschränkungen aufrecht e_rbalien,„ und aucb'dte KonstruktionswerkstättenOLwd mit §Lluftragen fue dte nachste Yan atson gut versehen. Bei den öhrengie ereien ist das Gebscbaft natur- gemäß ein beschränktes, und auch die Röhrenivaleerke ha en den-Eizi- gang regelmäßiger Bestellungen nicht zu verzeichnen. In Blechen ist das Geschäft immer noch befriedigend. Kleineisenzeug steht in lebhafter Nachfrage. Drahtwerke sind gut_beschaft1gt urid können auf ein Jahr mit lohnendem Gewinn zuruckblicken. Die Maschinenwerkstätten, Kesselfabriken und Gießereien waren bislan zivar nieht in der Lage, _ihre Preise negneiiswertb zu erböben, dotH lie en die Absa verbaltniffe geßenwartig so,_ daß infolge zablrecber “ estellungen Ue erstanden ein e e t werden mussen. Auf dem Altei enmarkt ist es still, da die ex e nicbt gesonnen
nd, die von den Händlern geforderten unverbaltnißma ig hoben reise zu zahlen, und es vorziehen, sich im Verbrauch von ltmaterial mö lichst einzuschränken. _ Auf dem Zinkmarkt ist das Gestbälit nacß wie bor ein beschränktes; größere Umfäße sind Weder in No - noch in Walzzink zu verzeichnen, da Nachfragen gegenwärtig nicht vor-
handen find. Clivas festere Stimmung zeigte sich am New-Yotker Markte, während die Londoner Börse noch keine reise blieben bier unverändert. Zinkweiß ist b nur Wenig gefragt. schwacher Preistendenz. Bremen, 11. Januar. etroleum. (Offizielle Loko 6.75 Br.
estiakeit zeigt. Die Für Blei ist der
(W. T. V Börsen-Siblu beriöt. Russisches Petroleum. ch Wilcox 31 es, shield 30 H, Cudabv 31,145, Cbotce Grocerv 311 «3, White label airbanks 263 .z. _ Speck. Fest. loko 27 „_3. _ Neis ruhig. _ Kaffee fester. _ Baumwolle. Stetig. Upland middl. loko 43 43. _ Taback. Umsaß: 40 Faß Maryland, 374 Seronen Carmen. 11. Januar.
Raffiniertes etroLeum-Vör e.) Ruhig. oko 6,40 Br.
Short clear middling
, g Getreidemarkt. Weizen loko xubig, holsteiniscber loko neuer 145-148. Roggen mecklenburaer loko neuer 138_142, Hafer ruhig. Gerste ruhig.
169 Br., pr. Februar-März 163 Br., pr. April-Mai 163 Umsaß 2500 Sack. Petroleum
Santos 1111.
(W. T. B.)
9 ; russischer ioko fest, 82-84. Rüböl (unver-
Januar- ebruar
Mai-Juni 16z Vr, behauptet, Standard white loko 6,80, iitagsbericht.) iäx; 70, pr. Mai 68T, pr. September 65, pr. Oktober 63, 111. Dezember 619. Ruhig. _ Zuckermarkt. (Sch1ußberichi.) NÜben-Robzucker 1. Produkt Basis 88 0/9 Rendement neue Usauce, ire: an Bord Hamburg pr. Januar 10,80, pr. März 11,00, per Mai 11,15, pr. August 11,373, per Oktober 10,723, per
„ _ „ (W. T. B.) Das Urtbeil des Land- gerichts egen den fruheren Direktor der Export- und Lager- _ ' esellsch§1ft Maximilian Tanzer wurde heute ver- undigt. Tanzer ivtrd wegen Vergebens gegen § 24913 des Handels- eseßbucbs zu e1n.er Gsldstrafe von 2000 „14 ebeni. 200 Tagen Ge- ngntß verurtheilt, dagegen von der Anklage des Betruges frei- gesprocben. Bei der Bemessung der Strafe wurde berücksichtigt, daß sondern im Interesse der Gesellschaft
st, 11. Januar. (W. T. B.) Produktenuxarkt. Weizen e, Pr. Frühjahr 6,89 (Hd., 6,90 Br., pr. erbst 7,12 Gb., , . Roggen pr. Frühjahr 6,21 (Hd., Frühjahr 6,
Kaffee fester.
Januar 703, v:.
Dezember 10,75. Stiil. Hamburg, 11. Januar.
Tanzer nicbt eigennüßig, gehandelt, habe.
, „ , Hafer vr. „ Mais pr. Mai-Jum 4,43 Gb., Koblraps vr. August-Sevtember 10,65 Ed., 10,70 Br. ediu, 13. Januar. ampfmüble, Aktien mühle ist abgebrannt. London„ 11. Januar. Ereignisse ist die Veröffentlichung des Ergebnisses der_ Transvaal- Goldminen für Dezember bis zum 15. Januar be11choben. London, 11. Januar. stetig, Rübe
W. T. B.) Die der Budapester ebiesige große D a mp f- beträchtlich.
"(W. T. B. nfoige der jüngsten
(W. T. B.) 96 0/9 Javazucker 13 U“RO[)1Uck81; 1010 1013/16 stetig.
„ T. Die Getreidezufubren [7911319431 111 dék WoÖe Vom 4. Jan11ar_bis 10. Januar: WN?“ 3520. fremder 22 307, engl. Gerste 2540, fremde 19 884, 21111!- Maizgerste 22342, fremde 200, engl. Hafer 2388, fremder 2,0 221 Orts, engl. Mehl 18 244 Sack, fremdes 72 827 Sack und
5111611111111, 11. Januar. (W. T. B.) Baumwolle. Ums M l . déborsiä) 11123 fSpekulation und
idd . ameri ani e ie erunqen: „ , Käufervreis, Februar-März 413/32_427/64 Werth„ Maxz-April 413/32 Verkäuferpreis, April-Mai 425/64-413/32 do., Mm-Jum 425/64-413/32 do., Juni-Juli 425/64-413/32 do., Juli-August 425/64-413/32 do., August-September 49 do., September-Okiober 4
(W. T. B.) (SÖlußI Nobzucker Weißer Zucker ruhig, Nr. 3, vr.
ort 500 B. anuar-Februar 477/64.
9/32 do., Okiober-No- Vember 415/54 do. "
Paris, 11. Januar. ruhig, 88 9/0 [010 28,00 9. 28,5"). " _ 100 kJ, Pr. Januar 30,50, pr. Febr. 30,75, pr. Marz-Jum 31,50,
(W. T. B.) Das Jnitiativ-Coniiié für die Verstaatlichung der Eisenbahnen hielt beute bier eme zahlreich besuchte Versammlung ab, in welcher der Wortlayt des iestgesicUt und ein Jnitiativ-Comrté fur In den früher
pr. Mai-August 31,75. " ck, 12. Januar.
Jnitiativbeßebrens endgülti die Sammlung der Unters kisten ernannt Wurde. bereits Veröffentlichten Wortlaut Wurde eine Stelle aufgenommen„ “wonach i_1ie Verpflichtungen des Bundes über die oit- und west- schweizeriichen Alpenpässe sowie den Simplsn und Splügen gewahrt
(W. T. B.) Java-Kaffee 11005 Die Börs e eröffnete
Amiierdam, 11. Januar. oxrdinary 52. _ Bancazinn 37
New-York, 11. Januar. in fester Haltung; im weiteren Verlauf trat eine Reaktion ein; am Schluß war träge Stimmung vorherrschend. Der Umsatz in Aktien. betrug 73 000 S1ück.
Weizen eröffnete in günstiger Stimmung mit etwas höheren Preisen, nahm dann, infolge großer Exporte und Käufe für aus- ländische Rechnung eine steigende Haltung an, mußte aber im weiteren Verlauf infolge großer Ankünfte, ferner weil die Haussiers zu Reali- sierungen schritten, im Preise nach ck) nicht wieder erholen. _ Für Angebots eine Steigerung der
("W. T. B.)
eben und konnte bis zum Schluß ais trat anfangs infolge geringen . ' reise ein, die aber im späteren [Verlauf infolge der Matttgkeii 111 11111 Wcizenmärkten wieder ver- oren ging.
Waarenbericht. Baumwvlle-Preis in New-York 87/16, do. do. in New-Orleans 71, Peiroleum Stand. wbije in New-York 8,00, bo. do. in PbiladeWhia 7,95, do. robes (in Cases) 8,75, do. Pipe , Schmalz Western steam 5,72, do. Robe 11. Brothers 6,00. Mais per Januar 354, do. per März 353, do. per Mast 35,1, Rother Winterweizen 703, Weizen nuar 67,), pt. Marz 69,1, do. 11er Mai 67, per Juli 663. fracbt nach LiverpooLZH. Kaffee fair Rio Nr. 7 14F, do. Rio Nr. 7 per Februar 13,30, do. do. per April 13,00. Mebl, Sprinq-Wbeat JLÉW 2,555, Zucker 33, Kupfer 9,90. Nachbörse: Weizen ck C., Mais
. me riger.
_ 12. Januar. (W. T. B.) Der Jahresbericht der Phila- delphia- und Reabing-Eisenbahn und der 0011111116 11011 0011111111137 1ve1st fur die be1den Gesellschaften gemeinschaftlich ein reines Defizit von 1538 805 Dollars auf.
Chicago, 1]. J
line Certifie. pr. Februar 173,
„ . „ (W. T. B.) Weizen stieg nach Eroffnung "infolge hoherer Kabelbericbte, gab aber später infol großen Ankunfte im Nordwe Mais anfangs fcst, später Der Markt Wurde beherrscht dur
W eiz e n pr. Januar 565“, pr.
en im Preise
und schloß will eaktion und
wächung, schloß träge. die Fluktuationen in Weizen. ebruar 569 Mais pe: Januar WF, Schmalz per Januar 5,42, do. per Mai 5,72. Speck short clear nom. Pork per Januar 9,45.
Verdingnngen im Auslande.
Niederlande;
16. Januar, 111151, bei dem Zobouv-bxy-naabb zu Am ierdam: 1000 Stück weite Kämme, 1 rageband und Lederscheide, 2900 Paar wvllene Socken, ßte und gewölbte Ankerknöpfe, e Kokarden mit vergoldetem Kno
Lieferung fol endet Waaren: Messer mit 42 Gros kleine kupferne 10000 Stück kupferne und gefirnißt Die Bedingungen liegen Wochentags Von 10 bis 2Ubr zur Ein Marine - Departement im Haag und bei Amsterdam und der Gti fie der Provinzial-Verwal ezavlung von 020 Gulden pro „ eider und Lebensiui nge ote mu en einzeln, verfehlt)
MFine - Did on 11 ranko-Anfra e gegen ngen WB ältlicb bei em Magazinmei ter für K Marine in Amsterdam. A ens 11 Uhr am Tage der Submi
tion in Amsterdam eingereicht sein.