in, unsd .auch der Fe
' emälde umra as Wernerslhk Mußt? die Büste Kaiser Wilhelm's 1.
und wirkungsvoll ho
von den sie umgebenden Eine zahlrei e _ glieder des ag! trats und der
waren na 2 u voll ählig erschienen, ferner viele Ehrenburger, StadtältesLejBürgereputirte und Bezirksvyrstehex. Um_11 Uhr eröffnete der Kosleck'sche Bläserbund dte Feter_ mu dem Choral „Lobe den Herrn“. Darauf betrat Obe_r-Burgermeister Zelle die vor dem Kongreßgemälde crrtchtetx Redner- tribüne und nahm das Wort zu einer Ansprache, m welcher er ausführte, wie der Festjubel an dem (Gedenktage gerade m
der Stadt Berlin _doppelt laut hohe Ehre zu the_tl gewordqn, Hauptstadt zu sem. Berlm
vorher der Brennpunkt der Bestrebungen_ gewe_sen, du: auf dre Einigung Deutschlands abzielten:_ vo_n hter seren sch_on zu An- fang des Jahrhunderts Fichte's machttge „Worte an dte deutsche Nation aUSgegan en, und ier habe stch zu Anfan der 60er Jahre
“ene „deutsche“ artzxi ge ildc_t,_ reußen an der Sptße des etnt
dann vor 25 ahren dic Sehn ucht in Erfßllung gegangen, und seitdem [Ihe der deutsche Nanze machttg an Klang ge- wonnen. Was nach dcm großen Krtegc e_rrungen worden, das Wilhelm 11. mrt
werde von Kaiser noch heute fextgehaltcn. Im Deutschen Kaierthums brtnge aus treuem und frohem
Diese klang in einem von dem * edner ausgebrachten und von der Festversammlung begeistert aufgenommenen Hoch auf
Seine Majestät den Kaiser aus.
bundes kündigte sodann den Be _ an. Stadtverordncter Gymnafial-_ 1rektorF._Gerstenberg warf einen Rückblick auf die geschichilzche Enthcklung des deutschen Volks und die Einwirkung der Literatur auf den deutschen Em-
heitsgedanken. Er eripnerte welche diesen Gedanken m unve
E. M. Arndt, an Theodor Körner, an Schiller u. A., und Wir sind und stets bleibe unsere LoosunZ:
schloß mit den Worten: Volk von Brüdern“ _ „Deutschland, Deutschland ub brausten hierauf die MC_orde d und die Wogen der Begctsterun
steher der Gcmeindevertretung
die Nednertribüne betrat, um in ei_nem _ Bedeutung der nationalen Jubelseter fur
Residenzstadt hinzuweisen.
Am Abend fand in dkn Räumen der Philharmonie an dessen Spiße der Landcs-Dwektor der Provinz Brandenburg, Wirkliche Geheime Rath von
ein von einem Ausschuß,
Leveßow und der Baurath Kyllma kommers statt, der die Patric) zur Feier des Tages vereinigte. zender Weise ges mückt und die eine so große,
Theilnehmer zu fassen vermochten. „Kaisermarsch“, welchem das von der unter Chormeister Zander's Leitnn kao 1'6 6111“ darauf das ort zu
'*Xéxhard Wagner's Berliner“ Léédertafel esungene Lied ,ZZTWW yllmann ergri sprache, welche mit einem „?0 Kaiser endigte, in das die Ver
den Fürsten BiSMarck ab esandt.
Justiz:.Nath, Professor 1". Kahl. und mit Keimen und Werden dcs Einheit bis zur eUdliZen Erfüllung und "FM Fürsten iSMarck und das
von der Kapelle des Garde:Fuß-Artillerke-Re getragene „PariÉer Einzu Emarsck)“
der erhebenden eier nnr ungSvo
Die Gedenkfeier der Kriegs-Freiwilligen des Garde- Kkorps, wclche gestern Abend im Kaiserhox stattfand, nahm emen sehr festlichen Verlauf. Der Aufruf
Theilnahme an der 2Feier hatte landes freudiqen '
Schlesien, PoTLn, Theilnchmer erschienen. Der V Redakteur und Hauptmann der Res
in kurzer Aysprache die Anwesenden und brachte das Hoch auf den obersten Krteqshßrrn aus; Lgnd-Bauinspektor Wulff toastete _ Majestät den Konig Albcrt von Sachsen, den glorretchen Führer der Maas-ArMLe, und auf das Gardc-Korps; Chefredakteur Jacobi lenkte in _Zlänzcnder, aus persönlichen
auf Seine
Erinnerungen schöpfender Rede die
der Redakkeur Schweißer regte schlie am 3. Februar 1813 erlassene
Wilhelm's 111, die Gründung eines die Kameraden der Feld- und 1870/71
Züge von 1864, 1866 eutscher Kriegs-Freiwilligen an :
Beifall fand und voraussichtlich
8. Februar in die
Die Illumination der Abend fand unter weit senen der Einwohnerschaft
als sich nach den glänzenden
warten ließ.
die "Stra en indessen auf u_11d_ Lcipzigerstraße
Komglichcn Schlosses
Kahl _durck)
onzentrtcrte sich Friedrich- bun des
wel erdas Palms des Rei skan lers dur rei ML“ 121“ ck besonders auYel, ferner dL StrTß ck ck ich schMU
öffentlichen ebäude und die
glänzenden Schaufenstern die Aufmcr
Weithin sichtbar leuchteten von de gebäude und von der anderen der rrsxrahlmde Rathhausthurm auf,
estversammlun
aß die weiten Räume kaum die Zahl der
ammlung begeistert cinstimmte. Gleich darauf wurden unter zustimmendem Bexfall der Ver: sammlung Telegramme an Seine Majestät den Kaiscr und an
tiefempfundenem Ausdruck
jderhall gefunden, und aus Pommern, vom Harz, vom Rhein waren
den Zürsten Bismarxk. Den Reden folgte ]edesmal die Zustimmung nwesenden zu ememHuldigun stexegramm an den Gefeierten.
That umgeseßt werden wird.
größerer der ReichS-Hauptstadt _ Veranstaltungen, welche schon die Fewr des Tages von Sedan [) _ _Sclbst in entlegeneren Stadttheilen prangten dte Fronten melcr Privatgebäude in festlicher Beleuchtung. Das Hauptmtereffe der tro dcs regnerischen Wetters in großer
scÖal marx esthmackvo Kkoriert. Smte frisches Grün,
Lorbern und Palmxn a_b. füllte den Saal: dre M11- tadtverordneten-Versammlung
erschallcn müßte, wcrl ihr: die des neu erstandenen Netcheß sei aber auch schon lange Zett
anner schrieb:
wel c auf ihr ch Endlich sei
Jen Deutschlands.
nerviger Hand heutigen Jubiläuchtage des Ihm daher die Burgerschaft erzen ihre Huldigung dar.
Erne Fanfare des Bläser: inn der eigentlichsn Festrede
dabei an die Dichterheroen, rgängliche Worte gekleidet: an nun „ein einig er Alles!“ Mächtig dur es Deutkchen Lieds den Saal, legten ich erst, als der Vor- erlins, MY. 1)r. Langcrhanß, chlußwort auf dte die Haupt: und
nn standcn, veranfjaltctcr Fest- len aller Stände und Berufe
Der Saal war in glän- Beihciligung an dem Festakt
Die Feier begann mit Baurat
ei_ner An- ch auf Seine Majestät den
folgte.
Die Festrede hielt der Geheime Zn klarverständlicher Form
schilderte er das
Sgedankens und sein Gedeihen schloß mit einem Hoch auf deutsche Heer. „Dex hterauf
iments vor:
__ sbchloß den of ziellen Theil a .
es Comités zur in allen Theilen dcs Vater- Sachsen,
orfißende des Festausschuffes, erve (Georg S chweißer, bcgrüßte
licke_dcr Festversammlung auf
[ich, unter Hinweis auf den 11 Aufruf König Friedrich
_ umfassenden Vereins em Vqrschlag, der stürmischen bcretts am bevorstehenden
Straßen am Sonnabend Betheiligung von
statt,
ervorgerufen hatte, er-
s1r_ömcndcn uschauermenge dte innere Stadt, au die und die nähere mge- sowie die Wilhelmstraße, in
€ Unter den Linden, wo die Gekchästshäuser mit ihren
samkeit auf fich lenkten. r einetsSeite das Reichstags-
! “ “ dem dunklen, wolkenbehangenen Nachthimmel ein freund- ! Aussehen gab. -
Aus riedri Sruh meldet der „Hamb. Korresp.“, daß die Muükxxrpelle de;h Lauenbur i_schcn _Jäger-Bataillons_Nr. 9 (Naßeburg dort vorgestern ntag _n_n Park des Fursten Bismar konzertiert habe. Von einigen Hamburger Ver- ehrern sei dem Fürsten ein prachtvolles BlumenzArran ement übersandt worden. Zahlreiche Depeschen und _mele Ge Zhenke aus allen Weltge_ enden seren vorgestern bet dem Fursten BiSmarck eingetro en. * Aus Halle a. S. vom 18. Januar wird beri tet; Eine ur heutigen (Gedenkfeier veranstaltete Versamm_ung _von ür ern beschloß die Errichtung emesDenkmalH fur Katscr FWi helm 1. Es wurden sofort 62000 „FQ gezeichnet.
Seine Köni liche Hoheit der Prinz-Regent_Luitpold von Bayern e?npfing, wie _die „M19. Ztscz.“ bertchtet, vor- estern, unmittelbar nach dem xm Rathhaus aale_ abgehalt_en_en Zestakfe, dcm Höchstderselbe beigewohnt hatte, tp der ßomg: lichen Residenz zu München eine aus den _betden Burger- meiftern und den beiden Vorständen der Gemetndebevollmäch-
tigten befiehcndc Deputation, welchc nachsiehende Adresse
Überretchte: _ _ AÜerdurcblauäyttJsktt-r Prtnz-Regent! Allergnädigster egen! und Herr!
Allüberal] im deutschen Vaterland wird heute der Tag, (Zu dem vor 25 Jahren das Deutsche Reich gegründet ward, in begetsterten Kundgebungen efeiert. _
Mit dem Fefübl der Freude und des Stolzes uber Dsutschlands Ruhm und Größe sendet das bayerische Volk aus vollem_ Herzen innig ten Dank empor zu seinem erlnuchteq HerrscherbaYe, eingedenk, daß eine Majestät König Ludwig 11. seine tapfere rmee tn der Stunde der Gefahr zum Kampf für des deutschen Namens Ehre auf- gerufkn und der Cinißung des dkutschen Volks durch den Glapz _der Kaiserkrone ihre Werbe gegeben; eingedenk, daß Eure Kömqltxhe Hoheit, dem Wahlspruch des Hauses Wittelsbach folgend, an der Swße der Hohen Vkrbündeten in Treue fest zu Katser und Reich_ stehen, wachend über Bayerns Ansehen und Wohlfahrt, aUezett _ das hohe Ziel vor Augen, die SeZnungen des Friedens zum Gememgut W181: zu machen. Münchens Bürgerschaft drängt es, diesen Empfin- dungen aÜertiefster Dankbarkeit an dem heutigen, für Bayerns_und Deutschlands Geschicke so bedeutunaÖVoUen Tage Ausdruck zu verlethcn und das Gelöbnis; u'nrvande'lbarer Treue und Ecgebenbeit zu erneuern.
Gott segne und erhalte Eure Königliche Hoheit, unsern Aller- gnädiasten Regenten, Gott segne unser theures erhabenes Königshaus!
Am 18. Januar 1896.
In alkertiefster Ehrfurcht Eurer Königlichen Hoheit. allkruntertbänigst treuge orsamste Gemeindekollegikn der Königlichen Zaupx- und Rsfidenzstadt Münxhen. Bürgermsistsr. orstande der Gemeindebevollmachtigtem
Nach Verlesun der Adresse crwidsrte Seine Königliche
Hoheit der Prinz-5 e ent: „Der Verveis von nhänglicbkeif, den Ykünchens Bürgerschaft
;
Ich bitte Sie, der Bürgerschaft und “cen städtis kn KQÜLJZM Méinén wärmsten Dayk zum Ausdruck zu bringen, mit er Versicherung, daß Ich vgs herrljche Blühen und Wachsen Münchens mit der herzlichsten Anthktlnahme Versylge. Was Mir Ihre Huldigung besonders werth- voll macht, das 1st, daß fie gerade ente an einem für unser liebes de_utsches Vatxrland so bochbedeutsamen Tage erfoZzt. Versichern Sie wtederbolt dre Vertretyng der Bürgerschaft keines bkrzlicbsten Dankes; versichern Sie tbr, wie sehr Ick München zugethan bin."
_ Bei der Galatafel, welche am Nachm_ittag_ in der König: ltchen Nestdenz stattfand, brachte Seine Konigltche Hoheit der Prinz-Regent folgenden Toast aus:
Vor 25 Jahren War es Mir vkrgönnt, an der Seite des ebrWÜrdigkn unvergeßlichen Kaisers Wilhelm der Proklamierung dks nkucn Deutschen Reichs beizuwvbnen. So wurde damals das sehnsüchtig erhoffte Ziel des deutschen Volks nach Einigung erreicht, als Siegespreis nach langem, blutigem Feldzu . Jeyt nach 25 Jahren stéht das Deutsche Reich, dank Hem treuen Husamrnenbalten der Bundexßfürsten und ihrer Länder, gxcimgt und gefc tigt da, ein mäcbiiger Faktor zur Erhaltun des europaischm Friedens. Ich fordere Sie auf, meine Herren, au das _Wohl Seiner Majestät des Deutschen Katscrs un & Kö_ntgs vop Preußen und auf das fernere Gedsibkn des Deutschen Retchs zu trmken.
9111 Seine Majestät den Kaiser ist von dkr Stadt; vertxetung folgendes Huldigungs-Tclegramm abgesandt wor en:
„_An Seine Maéestät Kaiser Wi [helm U., Berli??-
Munchan Bürger shaft, zur Feier des 25jäbrigen Bestehens des Deutschen Retchs _vereint, ruft des Himmels Segen und Heil herab auf Eure Majestat, des siegreichen Heldenkaisers Wilhelm ]. des Großen erlaucht€n Enkel, der, gleich Seinem erhabencn Ahnen, ein Msbrer des Deutschen Rcichs ist, nicht an kriegerischen Eroberungen, sondern atx dxn Gütern und Gaben des Friedens, nationalen Wohl- fahrt, rx1be_tt und Gefittuyg; In allertiefster Ehrfurcht T_ür Kaiser- 1iche ajéftat allerunterthamgst gehorsamfte Gemeindeko «gien der Haupt- und Residenzstadt München.“
In Dresden fand vorgestern Abend ein glänzender Facke_lzug statt, an welchem steh mehr als 8000 Personen bcthxtligten. _Ihre Majestäten der König und die Königin , forme d1e Mit lieder des Königlichen Hauses wohnten hem Vorbeimar ck) des Zuges auf dem Balkon des Hoftheaters _m der Altstadt bei. DLr Ober-Bürgermeister Beutler hatte im_The_ater den König und die Königliche amilie an der Sptße ctner Deputation begrüßt. Der Direktor arl brachte dabei em Hoch auf Seine Majestät den König aus. Beim Vorbei- n_1arsch) des ackelzugs brachte der Ober:Bürgermeister Beutler JUÉHW an Seine Majestät den Kaiser und das Deutsche er aus. _ Dem glänzend verlaufenen Festbankett, welches gestern 111 _Stuttgart aus Anlaß der Jubelfeier der Gründung des Net_chs in der_ Licderhaüe abgehalten wurde, und bei wel cm Sem; Hohett der Prinz Herrmann von Sach en- W__e1_mar den Vorfiß führte, wohnten Seine Majestät der Komg und alle Köni lichen Prinzen bei. Ferner nahmen_ alle Staats-Minther, mit AUSUahme des Freiherrn von Mtttnacht, die Generalität, der preußische Gesandte Dr. von Hollxben, sowie viele Offiziere daran theil. Der Abg. Pro- fessor Hzeber brachte den Trinkspruch aus auf Seine Majestät den Katsex und das Neich, Kommerzien-Rat Kuhn den auf Seine Majestät den Köni . Fernere Trin sprüche wurden auSgebracht auf den ür ten von Bismarck, auf das Heer und auf das deut che Vaterlqnd. Unter allseitiger Zu- ttmmung wurde folgende, von Semer Majestät dem König
“namens der Versammlung unterzeichneteDepesche an den
Fürsten von BiSmarck abgesandt: „Eine zur Feier des 25jäbrigen Neichsjubiläums Vereinigte Fest- versammlung sendet dem Mitbegründer des Deutschen Reichs den
i_n rothem bengalischen Feuer M mit ihrem hellen Schein
Ausdruck ihres unauslöschlichen Dankcs und ihrer herzlichen Verehrung. _ , Wilhelm, König yon Württemberg.“
durch Sie Mir beute gegeben, gereicht Mir zur ganz besonderen Freude. ,
Seine Kätigliée empfing am Sonnaben Nachmittag fidium der weiten Kammer und nahm_ die von überreichte resse entgegen. Leßtcre ermnert an die Welt: eschichtliche und nationale Bedeutung deS_ Tages und ge- §cnkt mit warmen Dankesworten der _be1den verstorbenen Kaiser, Wilhelm's des Großen und Friedrtch's 111, ferner des “Fürsten- BiSmarck, der deutschen Armee und ihrer ruhmreichm Führer. Die Adresse hebt sodann die hervorragende Mitwir- dcs Großherzogs von Baden bei der Schaffung des ro en nationalen Einigungswerks hervor upd gelobt um anke unmandelbare Trxue zu Kaiser und Retch. Schlie [ich richt die Adresse die Bttte an den Großherzog aus, Seiner ajeftät dem Kaiser, dem mächtigen Schtrmberrn des Reichs, die Yersichcrung der treuen Gesmnung der Kammer zu über- mitte 11.
In Oldenburg Hat_ten vorgestern die öffentlichen Ge- bäude und zahlreiche Prtvathäuser _laggenschmuch an elcgt_ Zn sämxntlichen Schulen des Landes nden, unter Aus e ung des Unterrichts, Festakte statt. Von den geplanten grö eren öffentlichen Festlichkeiten mußte“ wegen _dcr Kxankhett Ihrer KönZglichen oheit dcr Großherzogtn Abstand genommen wer en.
Aus Meß wird gemeldet, daß daselbst vorgestern unter zahl: reicher Betheiliqung der Behörden, Vereine und der Bevölke- rung eine große militärische Feier der gesqmmten Besayunq stattgefunden hat. Die chenkxedk, welchc m1_t eincm Hoch auf Seine Majestät den Katser schloß, hielt der komman- dierende General Graf Haeseler. Von der ESplanade und dem
ortFriedrich Karl wurden 101 Kanonenfchüsse abgegeben. Ilm bend fand ein zahlreich besuchter Festkommers in der Turn- halle statt. Die Festrede hielx der Professor Oncken aus (Gießen.
Aus dem Auslande smd ferner Berichte über die Feier des Tages aus Mailand, Madrid, Zürich, Brüssel, Anxwerpcn, Stockholm, Konstantinopel und So a eingegangen.
'itdarGro beoro v _ h“ e ZMTÉWWFY demselben
kun
Dcr Ausschuß des Bund e Zraths für Justizmesen hiclh heute eine Sißung.
Am ,reitag, den 17. d. M. Nachmittaqs, verstarb hier- fclbst der eit dem Jahre 1866 als Minister-Rcsident und seit dem Jahre 1888 als außerordentlicher Gesandter und bevoll- mächtigter Minister der freien und Hansestädte Lübeck, Bremen und Hamburg am hiesigen Allerhöchsten Hofe beglaubigte ])1'. FW Daniel Christian Friedrich Krüger, Bevol]: mächtigter zum Bundeswtl).
Die Regierung Seiner Majsstät des Kaisers und Königs. beklagt aufrichtig den Heimgang dieses bewährten Staats- mannes, der sick) während seiner nahezu dreißigjährigen Wirk- samkeit hierselbst stets dic Erhaltung bundcsfreundlichcr Bc: ziehungen dcr Hansestädte zu _dcn übrigcndcutschen Regierungen an clegcn séin lreß und [:ck allgemeiner AZtung erfreute.
_Am 14. Januar beschl_oß der Wirkliche Geheime Ober- Negtcrungs-Rath x_md Präsrdent dcs Obsr-Landeskul1urgerichts' AlbxrtGlaßel tm 64. Jahre nach längerem Leiden seit? arbettßretches Leben.
Der ssinem großen Wirkungskreise zu früh Entrissene traf! bald, _nachdem _er41858 Gerichts-Asseffor geworden war, zur' landwxrth_schaftl1ch_en Verwaltung über. Von 1860 bis 1873; als Speztalkommssar der General-Kommisston zu Breslau in Rosenberg und Kreuzburg thä1ig und 1868 zum Regierungs- thh befordext, zog cr sch_on_in dicser Stellung durch reiches Wtffcn, _cnerg1sche und umstchttge THätigkcit Und praktische Er- olge__d_te Aufmxrksamkctt auf sich. Nach zweijährigxr
eschafttgung m_1 Kollegium dcr Gcneral-Kommission erfolgte 1876 dlc. Berufung in das Landwirthschaft; liche Ministertum. Hier erwarteten ihn in “osm- Dezernat für AUZeinand-sxseßungs:AngclezankLien umfassende Ayfgaben, an denen er 7c1n okYanisatorisMs Talent und seine thtgkeiten _an dem Gebiete cr Gcscßgebun in oft über- retch_er Arbext, aber mit nie ermüdendem EiJLr glänzend zu bewahrxn vermochte. *Hcrvorzuheben ist insbesondcrc seine Betheiltgung an dem Entwurf des Geseßes vom 18. Februar 1880, betreffend das Verfahren in Außeinanderreßungs- Angelegenheiten, und an dem in Gcmci11schaft mit dem ]cßigen Ministerial-Dircktor Sterneberg ausgearbeiteten Kommentar zu diesem (Hefeß, der als systematiéche Zusammen: stc111zng der m den verschi2dcnsten Verfahren-ng eßen zerstreuten Bestxmmungen ein unentbehrliches Hilmeittel für aUe be- thetlt ten Kreise geworden ist.
m Jahre 1876 zum Geheimen Regierungs- und vor“- tragenden_Rath und 1880 zum (Geheimen Ober:Regierungs- Raxk) befochrt, _übcrnahm Glaßel am 1. Oktober 1881 als Prafident T_ztc Lextung des ObewLandeSkulturgerichtH. Was er an der Sprßc duzscs höcYstcn Gerichtshofes für Landeskultur- Aqgelegenhettqn m 14 Jahren der unermüdlichften Pfticht- erful1_xmg getvtrkt_ u_nd geleistet hat, vermögcn nur diejenigen vollstanßxg zu wurdtgcn, welchc das Glück hatten, mit und unter 1hm_ zx: _arbettcn und die stets zum praktischen Ziel sterende 1art_st1sch_e Verstandesschärfc, das außer ewöhnlichc Waffen und dre keine Mühe scheuende Sorgfalt zu chundern, 1mt denxn cr seines Amtes waltets.
_Seme Thätigkeit blieb aber auf das Hauptamt nicht bc- schrankt. S _on seit 1879 Mitglied und seit 1882 Stelxvcr- jreter dcs Vor_tßenden der Prüfungskommisfion für den höheren Verwaltungsdtenst, _seit dem 1. April 1884 Mitglied des Staatsraths unh fett Ende der Wer JaYre Mitglied des Lgndes-OßkoqoMte-Koüegiums, war ihm (He egenheit gegeben, [eme Fahtgketten auch auf umfassenderen Gebieten des öffent- ltchen Lebens zur (Geltung zu bringen. Im rühjahr 1895 _wurde er endltck) noch aus besonderem AUcrhöch ten Vertrauen m das_Herrenhaus berufen.
_ Dre leßte Frucht seiner in den verschiedenen Wirkungs- kre_1sen_?esa_t_11melten Erfahrungen ist ein im 32. Bande der Zetxschr1t f1xr Landeskulturgeseßgebung veröffentlichter Aufsékß: „Dre_ Preuß1schc Agrargcseßgebung, Rückblick und Ausbli “, der m großxn Umrissen dte Neuen Aufgaben bezeichnet, die behufs Foxtbtldung der preußtschcn Landeskulturgcseßgebung de_n _AuScmandersHZungHbehörden zu stellen find. Die Ver- wxrkl: ung der ter m_edergelegten „Ideen war der höchste Wuns und das eßte Ztel_ seines Lebens. Auf der von ihm qeschafxeyen _Grundlage wetter Zu bauen, wird die Aufgabe [1er cm, dre zur Pflege der andeskultur berufen sind und *-
denen das Andenken des auSgezeichneten Mannes theuer ist.*
.Befinden Seiner Königlichen Hoheit
Verehrung und
* * “Admirai Valais, Chef der Marine-Station der Der MFM eingetroffen.
, BevollmächtigtenzumBundesrath:Köni lich bayeris e_r StaaYFLskiniftcr, 1)r.- Freiherr von g
Crailshetm, König ich s-chfisch'er StaatL-Mimster, Minister des Jnnern_1_md der _aus- Färtjgen Angelegenheiten_ pon Meßsch, Königltch sächstscher Staats- und Kriegs-Mmtster Edler _von der _ laniß, Königlich sächsischer Staats- und Fmanz -Mimster _von Waßdokf- „Herzoglich sachsen : coburg- u_nd gothazschcr Staaks- Minister von Strenge, Herzogltch anhalttscher «„als-Minister ])1'. von Kofqriß, Kürstlich schwar__zbur_g- sondershausenscher Staats-Mimster etcrsen, Furftltch Waldeckischkk Landes-Direktor von Saldern und Senator der freien und Hansejladt ,Hamburg Dr. Burchard find von Berlin wieder abgeretst.
Nach dem erfolgten Ableben dcs_ am bissigen Aller- böchsten ofc beglaubi ten außerordentltchen (Gesandten und bevollmä tigten Minißters dcr Hansestädte 1)r. Krüger wcrden etwaige Mittheilungen bi_s auf _weiteres an die Han: seatischc Gesandtschaft zu rtchtcn join.
Die Mittheilung des Ober-Kommandos der Marine in Nr. 16 d. Bl. wird von demselben dahin berichtigt, daß nur S. M. Kreuzer „Spcrbcr“_ * und njcht S. M. Kbt.
yäne“ _ in Kapstadt cmgetroffen ist. S. M. Kbt. FF:)än 6“ befindet sich seit dem 80. Dezember 1). J. in Kamerun,
Mechlenburg-Schwerin.
Aus Cannes wird den „Meckl. Nachr.“ qcmeldct: Nachdem die beiden [then Nächte ruhiger verlaufen Kuh und die Nahrunqsaufnabme eine besscre geworden ist, hat slch das des Großherzogs wieder gehoben, und istHoffnung vorhan_den, _daß Höchstdersclbe demnächst zeitweise wird das Bett verlaßen konnen.
Oesterreich-Ungarn.
Dic gcftriqe „Wiener Ztg.“ veröffentlicht cin Kaiser: liches Handschreibcn, wclchcs den Sektions : Chef im Unterrichts-Ministerium Rittner zum Minister ohne Portefeuille und den Feldmarschall - Lieutenant von Guttenberg zum Eifenbahn-Ministc'r_ _crnennt. Ein weiteres Handschreibcn enthebt den _Finanz: Mtnxster 131“. _von Bilinski von dem provisorisch gefuhrten Amte emos thsters ohne Portefeuille unter dem Ausdruck huldvoller Anerkennung seiner Verdienste. Der Sektions:Che_f im Ministerium des Innern Baron Erb wurde unter Ver eiZUrxg dcs Großkreuzcs des Franz JoscphL-Ordens in den Nu estand verscßt. Dcr SektionS-Chcf im Handels-Ministerium Körber wurde von der Lkitung dcr Gcneral-Direktion der_Sfaatseisenbalmen ent: oben und unter Verleihung dcr (Hoheimrathswürde zum Sektions-Chef im Ministerium des Inncrq ernzmnt.
In der Vorgestrigen Sißung dcs bdh_m1schcn L_and: kags brachie der Abgeordnete Sutterxtnsn von ZO L_lb- géokönetcn aUer Parteirichtungen qnterzetchneten Antrag em, worin die Regierung aufgefordert erd, ber den AusgleZcHS- vcrhandlungcn mit Ung a rn auf eino gerechtere Vcrtherlung dcr Beitragsquotcn sowie auf die Beseitigung Mx“ Schädtgungen der österreichischen Landwirthschaft und Induztmc Bedacht zu nchen und die Wahrung der wirthschastkchen Interessen Oesterreichs mit äußerster Konsequenz selbst [1125 zur Aufhcbung des Zoll: und Handclövertrags mit Ungarn zu verfolgen.
Frankreich.
Der Präfidcnt Faurc thsilte M dém am Sonnabend ab- gehaltenen Ministerraih mit, _er _werde am 29. Jebxuar nach Nizza reisen, um den Fcierltchkettetz der bundertxahrrgen Vereinigung Nizms mit Frankrctch betzuwohnen, und am 8. März zurückkeßrßn. _ _ _ _
Der frühere langjährtgc Fuhrer dcr Radikalen _m der Dcputirtenkammer Floquct, welcher auch vpm Z. Ap__rt_l 1888 bis zum 13. Februar 1889 den Posten des M1mfter-_Pras_1dentcn bekleidete, ist vorgestern gestorben. In der Deputrrtcnkantmer gab der Präsident Brifson am Sonnabend dem Bedauern uber den Tod Floquet's Ausdxuck und !orderte das Haus_ auf, zum Zeichen der Trauer die S1Y1mg au zuhcben. Dtc Stßung wurdc sodann geschloffen. _
Gestern wurde, wie „W. T. B.“ aus Parts bc- kichtet, die 25. Wiederkehr des Tages der Sch [ a cht von Buzcnv a l vor dem Denkmal der natronglen Vertheidigun in C o urb e voie gcfetert. Troß dcs trubxn Wetters moßnte eine große Menschenmenge dcr Ferer bei. Die an der Festlichkeit theilnehmenden Truppen wurdcn lebhaft begrüßt; der Präsident der Republtk und der KriLWMinifter hatten Vcrtretcr entsandt. Im Namen 1165 Präfidenten des Pariser MunizipalxathH hjelt Baudm eme Ansprachky worin er an die Art und Werse crmpertc, m wc_lchcr_ der Krieg unternommen und geführt wurde. Baudm bespraxh tn ferner Rede besonders die Belagerung von Paris, schilderte dze Schlacht von Buzcnval und schloß mit den Wo_rt_en: „Parts_e_:r1nncrt
ck heute dankbar al]er feiner Verthctdtgcr U_nd druckt d_cr neuen Armee, die es Frankreich erlaubt, semen Play 113 UWPa wieder einzunehmen, sein voUes _Vertrauen _aus. Schließlich zogen die Truppen und vcrschtcdcne Vcreme an dem Yx11k1§1_al vorüber. R l'st f" d'e «nfantcric le esärie an„1eurrch _ _, WEU)? mit dem1 ShianYe vom 1]. November 1895 abschltcßt, tft erschienen und führt im Ganzen 12960 Offtztcrc dieser Waffe an, Diese vertheilcn sich nach dcn cmzelnen Rangstufen au_ 195 Obersten, 271 Oberst-_Lieutcnants 1104 Va- xmllons-Chefs, beziehentsich Maxors, 4775 Hauxtleute, Lieutenants und 1158 Unter-Lteutenants. Du: m Ma: dÜgUSkar stehenden Truppen, nämlich das 200. Jqfanthtc- egiment, das 40. Jäger-Bataillon und daS_alger1Lche_Jn- kunterie-Re iment, sind gleichfalis in der Rangltstc au csuhxt, WM)? au zum ersten Mal die vor_nicht 1an__ger ett m Ghardaja errichtete Kompagnie dcr falkartschen Schußen enthält. Der Kardinal Meignan, Erzbschof von Tours, wurde
Italien.
Der Herzog vo_n Orleans ist am Sonnabend in Turtn_ _bet_etnem mtt dem Herzog von Aosta nach Mandma 'ußternommenen Spazierritt' mit seinem Pferde gs nurzt,_ wobe1 er ctne Verrenkung des linken Schulter elenks und eme V?xlcßupg d_es rechten Fußgelenks erlitt. Der erzog wurde so_ lctch _m'_ artliche Behandlung genommen. Sein _ZuYnd 1t befrtemgen und läßt keine Komplikationen be- ur en.
__ Dxr Papst empfing vorgestern den bisherigen Ersten Sekretar der preußischen Gesandtschaft beim Vattkan von Waldthausen.
Spanien. Infolge cines Texegramms des Marschalls Martinez Campos an _den thster des Auswärti en Herzog von Tetuan, worm der Marschall gegen seine bbxrufung unter dem Vorwande, daß dieselbe aus GesundheitSrücktichten erfolge, Wtderspruch erhebt und erklärt, er sei nicht gewillt, seine Politik u ändern, reichte der Minister des Auswärtigen sein Ücktrittsgesuch ein. Zu seinem Nachfolger ist Elduayen ernannt worden. __ Dcr GcneralWeylcr hatte gestern eine lange Unterredung m1t dcm Ministcr-Präsidenten «an 0 WS del Castillo, worin er seine Bcreitwilligkeit erklärte, den Posten eines General- (Houvcrneurs von Cuba anzunehmen. GLULkÜl Weyler wird stch am 24, d. M. in Corunna cinschiffcn, um sich nach Ha: vanna zu begeben. Nack) _emer aus Havanna in Madrid eingetroffenen Depesche htelt der Marschal] Martinez Campos bei der Uebergabe des Oberbefehls an den General Marin eine An- sprache, worin er erklärte, er habe seine Pflicht erfüllt mit dkm Bewußtsein, großmüthig gegen die Aufständischen gehandelt zu haben, von denen er keinen krieZSrechtlich babe erschießen lassen. Er gebe zu, dax er wemg Erfolg in dem Feldzug 9Ybabt habe, denn die Au ständischen seien in die Provinzen atanzas, Havanna, Pinar del Rio einge: drungcn. Troßdem seien ihm in Havanna Huldigungen dar: gebracht worden. Zugleich aber seien ohne sein Vorwissen Depeschen nach Mayrid abgo anJcn, in denen seine Erseßung nachgesucht worden set; daraufg ha e er selbst Depeschen an die Regierung eschicht mit dem Ersuchen, ihre Entscheidung zu treffen. Die egierung habe ihm mit dem Befehl geantwortet, den Ober: befehl dcm (General Marin zu übergeben. Der General Marin hielt sodann cin? Ansprache, in welcher er seiner Hochachtung für den Marschall Ausdruck gab und hinzufügte, die öffentliche Meinun„_ werde diesem Gerechtigkeit widerfahrsn lassen. (Gestern lat (sx1ch der Marschakl in Havanna nach Spanien eingescbi t. Der Gouverneur von Portorico Gkneral (Samir ist am gelbcxx Fieber gestorben. Sein Nachfolger ist der General Martn, der jedoch bis zur Ankunft des Generals Wehler in Cuba; verbleiben wird. General Suarez Valdez ist zum Zwthn Chef des (Hsncral-(Houvernemcnts Cuba ernannt Wü!“ 871,
Portugal. Dcr Packetdamp cr „Zairc“ ist mit der militärischen Expedition von ourencxo Marques nach_L1ssabon zurückgekehrt. Große Festlichkeitkn werden aus diesem anaß veranstaltct wcrden.
Türkeio __ Der italienische Konsul ix: Aleppo ist, der„Agenzia Stefani“ zufolge, gsstern tmt se'tnem Dolmetscher abgeretst, um mit den Konsuln Englands und Franerxchs den Au_flrag, die Unterwerfung de'r Aufständischen von Zettun zu vernnttcln, aUSzuführcn. Grieéhenland. Die Kammer tritt heute wieder zusammen.
Serbien.
Dcr räsident der Skupschtina Garaschanin_ist gm Sonnabcnénack) Paris abgereist. Als _Grund der Retsc wrrd eine Erkrankung des Sohnes (Haraschanm's angegeben. Die Skupschtina hat die deutsche_ SpraQZc zum obligatorischen Lchrgcgenstand der theologtschcn Le ranstalt bestimmt.
Schweden und Nortvegen. _
Der König eröffnete vorgesterw dcn schwcd1sche§ Rsichstag mit einchhronrcdc, worxn cs, dexn „W. T. B._ zufolge, bezügli dcr Unionöfragq hexßt: „Dtc_Sorgen, dre 1ch im voriqen ahre hatte, haben s1ch x_eßt vexnzmdxrt. Ich wünsche lebhaft,daß dicUrsachcn, welchc dlc Unemrgkett hervor- gerufen haben, für immer béseitigt wexden ; den_n mr_e fich_d1c Vex- hältnisse jc'ßt überall gestalten, rmrd cs_ fur_ dre Srcherhett, Freiheit und Unabhängigkeit der Skandznamschxn Halvmsel nothwendiger als je zuvor, daß hre betden Volker fsft zu- sammenhaltcn.“ Dic Thronrcdx werft sodann a_uf_den großen Ucberschuß der Staatskasse k)1n_,_der es ermoglrche, außer- ordentliche Mittel zu Vertbßthungszwecken ayfzuwerzden behufs Behauptung der Neutralttat dcs NEWS 1121 _cttvatYZn krie erischen Verwickelungen. Jn_ dem Budget fur 1 “7 wechn als erste Hälfte 114/5 M1lltoncn Kronen verlangt zum Bau von 2 Panzerschiffen, 4 Torpedokrßuzern unh 6 Torpedo: booten, ferner 3 Millionen für Bcfesttgurxgen m_ _Vaxholry, OScar-Frederiksbor und auf Gotland, sonne 2 Mtllwnen fur
das Jntcndanturwe en.
Amerika.
Aus Wa in ton berichtct„W.T.B.“:aus utcr L_)uelle vcrlaute daselbxt? derZBericht der Senats koxrkmisJion fur die auswärtigcn Angels enhe1ten erklare betreffs der Monroe-Doktrin, da jeder durch Kauf oder gewaZt- same Mittel oder sonstwie erfolgtc Erwerb von (Hebtet auf dem amerikanischen Festlandc durch eme fremde Macht als ein unfreundlicher Akt werde betrg tet werden,_ den dtc Vereinigten Staaten nicht zulassexn 1_vur en. Zn Fallen_ von Grenzstrcitigkciten auf dem amcrtkqmschen Fqstlayde zwrschex einer fremden Macht und irgend emem amertkamsckxn S_taa , welche durch Schicngericht oder_ auf andere Wetse _geschl_tchtet sein soan, würden die Vereinigten Staatxn allem Rrchter bleiben, wenn die Monroe-Do_kt_rin_ _Frch dxese Regelung der ele en eit verle t worden em 0 e. _ Ang EiYe hin MaFrid eingetroffene offizxelle Depesche aus_ Cuba berichtet, General Gach habZ dre Insurgenten be Calabazar geschlagen. Die Spamer hatten an Verwundeten
,in Makalle be ürchten
*Vcrtollo und Lenzi befänden
Afrika.
Aus Massomah von vorgestern berich
tet die Stefani“: Der General Baratieri habe telé cußhiert,“M
Berichte der bei i?m eingetroffenen Kundschu ec Waffermangel ließen. Das Viel) sei m_n 12. .d. M. aus dem Fort getrieben worden. Die Askaris, welche aus dem Fort angekommen seien, b- ftätigten die chbricht, _daß der Feind seine Linien immer näher heranschtebe. Bts zum 16. d. M. Mitta 6 sei kein weiterer Angriff auf Makalle erfolgt. Die bei mba-Aladji gefangenen Lieutenants Scala rxnd _(Hambi und die Korporale steh un Lager König Menelik's und würden dort gut behandelt. Eine Depesche der „Tribuna“ L_estern bestätigt, daß der Negus aratieri das Verlangen, Frieden zu gestellt und Ernennung seiner Bevoümäck): tigten ersucht habe. Das Verlangen sei durch die thwierigkeiten, die infolge von Meinungßverfchieden- heiten zxmschen den Führern der Schoaner, namentlich zwischen dem Konig Menelif und Ras Maronen entstanden seien, veranlaßt worden. ES werde ferner bestätigt, daß _die Schoaner bei dem Angriff auf Makalle am 11. d. M. eme sehr große Zahl Unteranführer sowie 500 Todte verloren
hät en.
_ Aus Prätoria meldet das „Reuter'scbe Bureau“, daß htc btsber unter den Waffen befindlichen Burghers jeßt nach 1hren_Wohnfißen zurückkehrten. Nur eine kleine Streitmacht verblerbe im Felde. Auch die Burghers des Oranje-Frcistaats seien entlassen morden.
_ Dasselbe Bureau erfährt von zuständiger Seite Folgendes: Prafident Krüger habe auf diplomatischem Wege noch keine Forderung geljend gemacht. Die Beschlagnahme von Waffen und Munition, sowie die Verhaftung von Mitgliedern des Refqrmcomités seien nur VerwaltungSMaßnahmen gewesen. Die Re terung_der Republik werde zwar positive Forderungen stellen, dtcéelben konnten aber gegenwärtig noch nicht cnau angegeben werden, da die Regierung Zunächst mit der rdnung der in- nexen Angele_genheiten, der Bsruhigung der Burghers und der Wiederherstelung des inneren Landesfriedens beschäftigt sei. Jedoch würden s1ch die Regierung und die Burghers jedem fremden Protektorat, sei Es das englische oder das irgend eines anderen Landes, und in welcher Form 253 auch sein möge, widerseyen, da beide Theile entschlossen seien, die Unab- hängigkeit der Republik aufrecht zu erhalten. Die Fremden- kolonie in Prätoria halte den _egenwärtigen Zeitpunkt für geeignet dazu, daß England in Form der Reviion der Kon- vention von 1884 seine Anerkennung für die Erledigung der Jameson-An elegenheit seitens des Präsidenten Krüger be- ku71de und omit zugleich für das begangene Unrecht Genug- thuung gebe.
Aus J o k) a 11 n e sb ur g berichtet das „Reuter'sche Bureau“ : Der Kommandant C r o n j e , welchem sich seiner Zcit 131“. Jameson ergeben, habe bei der Vcrabschiedung seiner Leute eine An- sprache gehalten, worin er sie zu dem errungenxn Erfolge und zu ihrer glänzenden Haltung bcglückwunscht und hinzugefügt habe, man dürfe nicht glaub_en, _daß mit der Gefangennahme dieser Eindringlmge auch dre engltsche Rasse befiegt worden sei; alle müßten szch anstrengen, gute
Beziehungcn zu pflkgen, und darauf h1_narb_erte_n daß aUc Nationalitäten für das Wohl der Republrk mxtwnléten. _
Nach cinkr Meldung aus Kapstadt thue das Kabtnet Sprigg alles, was in seinen Kräften stehe, um d_as Vex- trauen dsr Südafrikanischen Ncpukxltk und des Oraqxe-Fret- staats wieder zu gewinnen. Zu dj_csem wack set Str John Sirewright am Freitag abgeretst, um stch nach Bloem- fontein und Prätoria zu begeben.
Aus Accra wird dem „Reuterschen Bureau“_ gcmeldeZ: der Krieg mit den Aschantis sei beendet; Str Frachs Scott habe Kumasfi ohne Kampf beseßt, und der Komg Prempeh habe alle britischen Forderungen angenommen.
Der Prinz Heinrich von Battenberg ha? st _am Freitag von Cape Coast: Castle nach Madeira el_nge ch1fft.
& Militärarzt HiUiard, welcher den Prmzen begl_e1tet haxte, erklärte, das; troß dcr Schwäche der Zustand des Prinzen keme ernsten Symptome zeigc.
aus Massowah von Menelik an General schließen,
um die
Parlamentarische Nachrichten.
In der heutigen (19) Sißung des Reichs_tags, welcher der Staatssekretär des Innern, Staats-thYtZer Dr. von Boettichcr, der Staatssekretär des Retchs-_ ostamts ])1', von Stephan und der Staatssekretär des Netchs-Sßhakamts 1311 (Graf von Posadowsky beiwohnterx, exbat zunacht das Präfidium die Ermächtigung, Seiner Maxestat Hen: Katser zu Allerhöchstseinem bevorstehen_den Geburtstag? dte ehrfurchts- vollen Glückwünsche des Retchstags darzubrmgen, was auch
ene mi t wurde. _ _
g [?HiLIÜUf wurde die zweiteBerathung des Rexchshaus- halts-Etats für 1896/97 m1t dem Etat der Rotchs-Post- und Telcgraphcnverwaltung begonnen.
Beim ersten Titel der Auggaben: Geha_lt des Stqats- sekretärs ergriff das Wort der StaatHsekretar dcr Rerchs- Postverwaltuna ])1“. von Stephan; ber Schluß des Blattes dauerte seine Rede noch fort.
- n der eutigen (Z.) Si ,un_g des" .Herrephauscß, welcher Ider FinaKz-Minister 1)r. rquel _der thster fyr Landwirthschaft 2c. Freiherr v o n H a mm e_r te M und der Justh- Minister Schönstedt beiwohnten, thetlt? der Erste Vtze- Präident Freiherr von Manteuffel mit, daß er und der Zwette Vize-Präsident Ober:Bürgerm_elstcr Beck__er_ am Sonn- abend von Seiner Majestät dem Kg1s9r_ und Kontg und von Ihrer Majestät der Kaiserin und Komgm empfangeq worden seien, daß Seine Ma'estät die Meldung von der Konftttmerun des Hauses huldrcichét entgegenzunehmen Jeruht habe, „Si in nädigster Weise mit den Herren unter alxen, insonder eit Na frage nach dem Befinderz des Herrn Prästdenten ?eha ten und die Hoffnung aysgedruckt habe, daß stch dasse be bald vollkommen bessern m_oge.
Neu eingetreten lst Herr von Loßa. _
Auf der Tagesordnung stand zun chst dre Berathung der Vorlage, betreffend die Förderung emes verändertenVauplans des durch Brand zerstörten Fleckens Brotterode.
Der Viszräsident Freiyexr von Mantxuffel beantragte, dieselbe der Kommunalkommi ston u überwetsen.
Geheimer Justiz-Rath, rofe or ])1'. Dernbur schlug
2 Kapitäne und Z4Soldaten verloren. Der Feind sei zerstreut
heute Vormittag von seinem Dtener todt im Bett auf- (“funden.
worden, seine Verluste seien nicht bekannt.
dafür die Justizkommisfion vor, während der Min flex, dex