Parlamentarische Nachrichten.
er die gestrigen Sißungen des Abgeordneten befinden
derselbe erwerbe fich im Ge um den Aufschwung des Verte Ungerechtigkett sein Korruption zu schließen,
entbeil gemi Ve'rdiens'te _ rs. Es wür e die größte , aus emem Fall auf , Der Antrag des Grafen auch nur eingebracht worden, um „den Verdächtigun Abg. Benjamin Baroß gebrachten Vesthlußanträge Abgeordneten ausschließen , welche bereits früher Kon- Abg. H o ra nsz gespane aus und spr
; nur 2 derseZben konnten nach de:": maß- Grundsäßen nicht bewxlligt werden; dte uhr (: ten Spenden. Die 3 anderen eschäftsbericht der Direktion der Ergänzungswahlen für diese Direktion s Thetls der von der Stadt emeinde Brandenburg a. H. neuerdings für die Wiederherste Kurmärkischen Kriegerdenkmals auf dem Martenber gewandten Kosten zum Gegenstande.
Frau von SelleZ, Frau von Weller, geborene
n, geborene von Boetticher Kranicki. 13.11n-ve chönJsZ§U ' Fräulein von Rudow
von Moßner; Fräulein von Schroeder l.; Fräulein v ein von Veltheim; Freiin von Tbielmann; Gräfin von Roedern; Freiin von Stumm- äulein von Plöß; Gräfin Alexandrine zu
Eulenburg; Grafin chow als Braut;
ulein von Cnckevort; Gr bna- Waldburg ; Fräulein von Arnim-Su
Rätbe erster Klasse. YMtcher Geheimer Legations-Ratb; Dr. m Retcbs-Scbasamt; Rath (Rang als Ges Ober-Regterungs-Ratb '
und Mnisterial-Direkto ' Iustiz-Ratb und Ministerial-Direktvr; Kirchhoff, Wirklichßr Geheimer Ober-Regierungs-RaTb; von Kurowski, Wirklicher Gebenmr Ober- , Wirklicber Geheimer Ober-Bauratb; er Kriegsrath.
11. Reick): Geheimer Geheimer Ober-Re'gierungs-Ratk) Tbrän; Ge- Legations - Rath
M. von Hbvstein' zu milden Zwecken
USYÉma-Ie
“311.31
Frau Gräfin
r'beiratbete: Die Schlußbericbte üb
Reichstags und des Hause fich in der Ersten und Zweiten Bcilag .
- In der heutigen welcher der Staatssekretär d von Boetticher: und der Staatssekretär des Rei g beuvohnten, wurde die Berathun -Etats bei Kap. 9 des gaben des Reichsamts des Innern: Untersuchung von SeeunfäUen“
(Schluß des, Blattes.)
- In der Abgeordneten, und der Minister der geistlichen, Un Angelegenheiten 1). Dr. Bosse beiwohnten, gel la_e, betreffend den Bau und die Einri er Volksschulhäuser in Preußen, Af der Tagesordnung stand die erst 1306 (Heseßentwurfs, kommen der Lehrer und Lehrerinnen an den öffent- Zur Begründung desselben nahm der get)tlichet1, Medizinal-Angclegenheiten 1). ])r. Bosse 0
(Schluß des Blattes.)
rien zu zum theil namh tachten hatten den lebten Kurmärkischen Hilfskaffe, und die Erstattung eme
; Fräulein von Naßmer;
roeder11.; äulein von Mi lberg als Brau ulenburg; Gräßn Frida Luise zu Eulenburg; Fraulein Fräulein von Enckevort als _Braut; äfin zu Dobna-Waldburg; Graßn 'zu Marie von Kants; ow; Gräfin von Arnim-Mellenau; Fräulein
„4. Reich: 1)r.
de zu machen. Der er könne keinen der ein annehmen. Vizinalbahnkonzessioncn Ab eordneten stigmatifiercn,
übte eine scharfe Kritik über die Ober gegen die Zuschläge, die für einige würden. Redner erklärte sick) für dte Anna 15, es möge eine parlamentarische Der Justiz:Minister von Erdélr)» Staatsanwaltsck) Verfolgmmg Vizinalbabnaffairc
überflüssig, _ verpflichte, ]eden fjraf-
(27) Sißung des Reichstags, es Innern, Staats:Minister ])1'. chS-Justizamts
des Reichs- Ordinartums der AUS-
„Behörden für die
von den
Nieberdin haushalts
Der Kaiserliche Gesandte in fortgesißt' von dem ihm Allerhöchst bewilli zurückgekehrt und hat die Ges übernommen.
Der Negierungs:Asseffor 1)1. 5111. Danzig ist dem Landrath des Kreis leistung zugetheilt worden.
Santiago von Treskow ist einen Posten
gien Urlaub auf chaft wieder
M" [b von "b er“- chaftc der Gefandt
von Körner, Direktor Graf von Pourtalbs, Geheimer Legations- andter); 1)1'. Köhler, Wirklicber Geheimer amm, Ober-Reichsanwalt. icher Geheimer Ober-Re ierungs- Wirklicber Ge eimer
Csakt) mit dem Zusa mission entsendet wc
bezuglich der strafqerichtlichen Boldvathaler Das sei (Heseß den Staatsanwalt ohnehin baren Thatbcstand
heutigen (8) Sißung des Hauser.“. der z:Minister Vr. Miquel und Medizinal- angte eine Vor-
welcher der F
Rudolf Jentges aus
13- Pkeu e"? rs Tarnowiß zur Hilfe-
weil das zur Vertheilung.
e Berathung
verfolgen. D ienstein-
sprach für die Entsendung einer p Der Minister des Innern großer Wärme für die Obergespane ein; 019 Obergespane, sick) picbt an Wahlagitat sU durchaus überflüsstg. Der Minister b Antrag auf Streichnng der Zuschläge für
Großbritannien und Irland.
Gestern fand in Londozx die konstituierende Ver . chs-qua statt, deren Vorsiß d ' , tre übernommen hat. Ltga smd, dcm „W. T. B.“ zufolge, hett des Reichs, die För einzelnen Theilen und di Abänderung demenigen Vkrträge, welche de: seitiger HandeiSeinrichtungen zwischen den 10 des brittschen Weltreichs entgegenstehen. hemaligc Minister Childers ist gestern Nachmittag
R ierungs-Ratb ; Streckert b etre f fe n d d a ;:
ober, Wirklicher Geheim Rätbe zwsiter Klasse:
arlamcntarischcn Perczcl trat mit eme Ermahnung an :oncn zu bethciligen, ekämpfte sodann den vier Obergespane.
Bayern.
Seine Majestät der Katser ha_t, wie „W. T. B. g berichtet, aus Anlaß Allerhocbstseiner Ernennung es 6. bayerischen ananterie-Regiments „Ka önig von Preußen“ an den Kommandeur dices Regiments, Obersten Hoffmann, folgendes Telegramm gcrich zur Freude, an die Spitze de's rubmr€ichen Re- n, dessen Name für alle Zeiten mit der Neu- schen Reichs und dem unbergeßlicben Begründer Ich werde stets dkffen eingkdenk sein, daß das weiten Male auf demselben Boden vereint mit deutschen Stämmen für deutsches Recht kämpfte. Gott sei ferner mit seinen alten Fahnen!
ommission. [ichen Volksschulen.
der Minister Unterrichts-
Postrath Kobelt; as Wort.
imer Legations-Ratb Rienäcker; Geheimer Ober-Regierungs-Ratk) 1)r. Wilhelmi“ Ge- imer Ober-Re icrungs-Natb HaÜey. 13. „Preußen: Ge
ber-Reégitkrungs-3 ail) von Chappuis; Geheimer Ober-Justiz-Ratb Schroeder; Geheimer Ober-Mediztnal-Rath 1)r. Schaper; Geheimer Ober- Regierungs - Ratb Moebius; Rheinbaben; Geheimer Ober- Bauratb ])r. Geheimer D Geheimer Ober-Regierungs-Ratb ])1'. Christ Windbeim; Präfident der Zentral-Genosen
iningen genannt Huene; .
heimer Ober-Ber ratb Dr. Fürst; Geheimer Regierungs-Rath 1)1. Post; Geheimer Ober- irklrcher Geheimer Krie sratb Kiesner; Wirk- ber-Konfistoriai-Nath
aus Amber zum Chef d Wilhelm, K
Es gereicht Mir giments gestellt zu sei erstebung des Deut desselben verknüpft Regiment bereits zum 3
Ober - Regierungs- Ober - Bauratb Geheimer Ober-
ammlung , er Herzog Dic Hauptziele der dre Sicherung einer: derung des „Handels Herbeiführung einer 11 Abschluß wechsel:- erschiedenen Theilen
Entscheidungen des Reichsgerichts.
gültigen Na Ölaßvertrag oder Zwangsvérgleicb, seinsn GläUbigem in oder außerhalb en Gläubigern abschließt Mats, vom 18. YDai 1895,
der Vritischen Rei
mmermann; von Devonsl)
ber-Regierungs-Ratl)
Polizei-Präfident von cbaftskasse Freiherr bon inanz-Ratb Belian; ber-Regierungs-Rath
Bei 81116111 cn dsr Schuldncr mit allkn des Konkmses oder mit einzeln kinkm Urthc-il des Reichsgcricbts, ]. Zivils , eine moralische Verbindliäykeit dés Schuldners im Sinne des § 178 des prcuß. 21119. L.-R. 1 16, welche dén Gläubiger berechtigt, DM von ibm erlassenen Theil seiner Forderung, sofern er ihm von dämlichen Glauben an den Fortbestand
wider den Wiüen des Schuldners zu be- vielmehr ist die Schuld, untergegangen.
dauernden (Hin , ist, nach
Wilhelm. 1. K. zwischen dessen
Sachsen.
gestrigen Galadiner gab Seine Majestät der chsen, wie der „St.:A. f. W.“ aus Dresden be- richtet, der Freude? Ausdruck Über den Besuch bergischen Ma1estäten.
dauer der treuen Freundscha Länder und trank auf das Wohl paares. Seine Majestät der König 0 dankte für de_n Em sächsischen Maxestäten.
Württemb Sachsen di Majestät dc Prinzessinne lichen Hoheiten dem Prinzen und der Georg im Palais in der Parkstraße 101111110 statt, an welchem Ihre Majo Königinnen von Württemberg sowie Ihre Königlichen
zessinnen dcs Königlt „ mittags 51/2 Uhr erfolgte die Abreis Majestäten mittels Sonderzugs aus nach Stuttgart. Königin von Sa bis zum Bahnhofs
lle; Gebeinjer O er- auratb Appelius; W Geheimer Krie Sratb Weidemann; ber-Justiz-Ratb Pannier. Inländische Herren: Graf von Kaniß-Melkof; Graf von Regierungs-Affkffor 131“. _)"01. von ffeffor von Bartsch; Regisrungs- gierungs-Affessor Baron von Reden ; von Ritter zu Grünstein; Kaznmer- von Hacke; Attaché Gras von Kammergerichts -Referkndar von Kemniß; Kammer- bn ; Kammergerichts-Referendar oedern und Premier-Lieutenant
4" Bei dem vor KO"1913011 Sa dem Schuldnerim irrt der Schuld gezahlt ist, halten, überhaupt nicht begründet; sojveit s1e erlassen Wohl aber mit vollem Belvu zu einer Rückzabl
der württem- Allerhöchstderselbe betonte die Fort- d BundLSgenossenschast beider ischen Königs- ürttemberg pfang und trank auf das Wohl der
Kuttta und Gebetmer gestorben. Magnis; Graf von Tiele-Winkler' Sebdliß-Habendorf; Regierungs - Ä Assessor Freiherr von Oppen beim ; Re bayerischer Kammerjunker Freiherr junker von Behr; Attacks Graf
der Gläubiger, ßtsein den erlassenen Theil der Schld zahlt, ung nicbt Verpflicht€t. der Menschen über das, was sie als ihre moralis können im einzslnen Fall sebr von einandew abweichen. rLeistknds selbst der AnsiÖt ist, daß für ihn eine det sei, so darf man wohl anncbnwn, Vkrbinblicbkeit zu erfüäen, und bis Annahme dsr Leistuna bon skitkn des Gläubiqkrs in 9161119811: Sinne außreicbt'n, um dln Vermögknsübérgang zu lkgitimieren, dazu nicht noch der Héranzikbung einer Schenkung be Gläubiger, welchcr Geld bei séinkm Schuldner verloren bat, kann anständigerjveise eix-ée Nachzahlung annehmen, Welche der Schuldner leistet, weil er fick) dazu moralisch Verpflichtct eracht€t, wäbrénd ('r syines früherem chUld auf dsn Ukbkrrest erlaffen bat, ab- Also für den AUÖsÖTUH dsr Schenkung reichen die Auffassungen der Part€ien aus. - Sol] aber dem Zablsnden, welchcr im irrtbümlichkn Glauben an das Bestehen kinkr boÜgültigen Schuld gcleistet bat,
des Württ Nasif Effendi,
Posten des Finanz Finanz-Minister
In Konstantinopel find, wie 25 Armenier als Ver briefcn an armenische ihnen wurde ein Studie Drohbricfs an dcn kür Die Untersu
_ „welchcr bereits früher einmal dctr =thsters bekleidet hat, ist wieder zum ernannt worden.
.Die Auffassungen che V8rbindlich= keit anscbkn, Wenn aber 136 moralische Vérbinblicbkeit begrün daß seine Absicht, eine solche
früh besichtigte Seine Majestät der König von erg mit Seiner Majestät dem König von c Gemälde:(§alcrie und stattete hierauf mit Ihrer r Königin sämmtlichen sächsischen Prinzen und n Besuche ab. Um 1 Uhr fand
fasser und Ucberbringcr vo Notabcln verhaftet wordc. render der Medizin als Verfasser cines zlich ermordeten Banquier Karaghenzian chung in dieser Angelegenheit dauert
türkischsr
gerichts-Refcr Oetßkn; Referendar Graf von der Reserbe des Regiments der Gardes du Corps von Waldow und Reikenstein.
Die Cour der nachgeborenen Häusern; der Reichs raths; die Gencral:Fel marfchäüe; die Ordens vom Schwarzen Adler; und der ehemals reichsständis Generale der Infanterie, die Admirale;
mit dem BundeSratk) erschienen,
Reichstags sowie beider Häuser der Lieutenants und Vize-Admirale; Rätbe und alle anderen Person? Prädikat besißen;
enbar Freiherr bon Mal
bei Ihren König- und daß es
Prinzessin Johann DÉJSUUSr (1111010110 011 stäten die Könige und und von Sachsen, obeitcn die Prinzen und Prin- chen Hauses tbeilnabmcn. e der württembergischen vom Böhmischen Bahnhof“: Ihre Majestäten der König und die chscn gaben den Allcrhöchsten (Gästen das Geleit.
Herren erfolgte in nachstehender Ordnung: Prinzen aus souveränen neufürstlicheß kan ler und die Mitglieder des Bundes- Ritter des Hohen dic Häupter dsr fürstlichen chen gräflichen Familien; die der Kavallerie und der ArtiUerie Minister, und die Präsidenten des ?- Landtags; die General- die Wirklichen Gsheimen 11, welche das Exckllcnz- Kontra : Admirale
noch fort. Neuerdings Truppen mit Kurden in der L Anch in _ber Umaebm1g von Urf lich angejehcn. Dic (Garnison w Serbien. Aus Belgrad erfährt „W . Parteileitung Habe eine Mittheilung veröff ste, unter Berufung auf den Einst dcr auswär dic Mißerfolge der Regierung, ihre in dic politische Thätigkeit cinz
Amerika.
Das Comité dcs Ssnats für auswärti beiten hat, nach cincr Mkldung dcs Washington, wird, es sei die Ansicht Cuba eine Ausdehnung erreicht habe Dicscm Krieg solle nun die
Zusammenstöße andscbaft Dersin gemeldet. a wird die Lage als bedroh- urds verstärkt,
die Annabmc „Schenkung' Schuldners, dem kt 016 S lsbnen würds.
subjektiben
die radikale entlicht, worin tigen Lage und Absicht ausdrücke, wicdcr
dix: Rückforderung nacb ums abgeschnitten Werden, so muß es objektibe Gründe für die Annabme bkr moralifcbcn Verbindlichkeit geben, welche der Rückfordernde auch dann gcgsn fich 961th lassen muß, wenn er persönlich eine andere Ansicht bak. . . . ' annehmen, daß in dsr gNneix1r€chtlich€n Theorie Und Praxis Vor der 0111 Fali wie dkm Vorliegenden, dkm trotz aßvertrags in Jrrtbum zahlenden Schuldner cin Das Réicbsxzericht nimmt auch an, elbe noch be'ute gilt. ichend€n Gründen, für das
Erkenntnis; des Jrrtb
dre Gkneral-Majors, Man darf es als ficher Emanation dks Landrsrbts in ein des abgeschloffenen Nach! 0011(1j(:dj0 111601010 gc'gckbsn wurdc. für das gemeine Recht ebendass Bci solcher Sachlage fehlt es 0er an (mére Rechtsacbiet des prkußiscbcn Allgkmcinén Landrecbts eine weiterreichende moralisckxc Verbind1ichkcit zu statuierrn. (Ebsnsowenig kann dies daratzf gc'grünbkt Werdkn, das; nach der [)?Uti? in Laienkreissn, _insonderbetf unter danauflc'utcn, bkasÖkndkn Auffassung eine morali1che Verbind- licbkkit in dsm Siam" zurückbliebe', das; Es in jedem Fall als eine Ver- leßung dcs Anstands und der guten Sitte oder als eine Vsrle natürlicbkn Biliigkeit u. . irrtbümlickxn
thatsächlich
bricht zunächst wenn sie gezndungen gewesem sind, zu Vermögenswerbältniffe «elan en, bsn, die ihnen Erlassenen S ul- So löblicb und ebrenwsrtb es ist, wenn das fretwillig o find wir doch noch weit entfernt Von einer ailgc- Auch kann der strsng Urtbellende zwischn den
Ihre Königlicbcn Hoheiten der Großherzog und die ßherzogin sind gestern Vormittag von Berlin wiedcr in
Hoheit dic Erbprin- suck) Ihrer König-
neu vorzustellcnden Nätbe erster Klaffe; s Reichstags und beider Häuser des Land: und die in Regiments- _ dic Räthe zweiter neu vorzustellenden; oder in ritterschaftlichcr (Geistlichn, welchc ksinen eren .Herren, _ am Schluß endlich die Offtzierkorps in
Kategorie die Mitglieder dk Tags; die Obersten, Kapitäne zur See Kommandeursteüen befindlichen Offizic am Schluß derselben die Kammerberren, die in Johanniter- Uniform erschienenen .Herren, die höheren Rang haben, und alle und derselben die neu vorzustellenden; stch gesch10ssen- _
eendtgung der Cour begaben Sick) Ihre Kaiser- Majcstäten unter dem großen Königlichen Schlosses, ent: ich dann in Allerhöchstihre
konzertierte das Mufikkorps
ge Angelegen- „W. T. B.“ solution eingebracht, worin erklärt daß der Krieg auf , wclche alle zivilisierten Basis völkerrccbt: Dic Rksolution ersucht ck zu bemühen, in freundschaft: inzuwirkcn, damit das
Darmstadt eingetroffen.
(Gleichzeitig traf Ihre Königliche zcssin von Sachsen-N lichen Hoheiten in Darmstadt Lin.
Sachsen-Weimar-Gisenach.
g bat vorgestern seine Sißnngen wieder Eine Vorlage Über Umwandlung der schwan- chädigung für die (Hetwibedcputate dcr akade- ungsrcntc Eine die Veranstaltung orlagc wurde 06111 Aus-
kcmingcn zum Be dks Kongrcsses, Mächte angebe. licher Kriegführung gegcben wcrden. den Präsidenten Cleveland, fi lichem Sinne auf Spanien 8 Aufständischen dic Rochtc Macht zugkstchc.
Dcr Landta aufgenommen. kenden (Heldents mischen Speiscanstalt in Jena in eine feste Ablös wurde zur zweitcn Lesung gesteUt. von öffentlichen Tänzen bsixcffendo V schuß für Verwaltungsgeseßgcbung Üb
Oldenburg.
(11) Nach dem gestern ausgegebenen BuUetin waren in Ihrer Königlichen Hoheit der Großherzogin ränderungcm nicbt cingctreten.
Sachsen-Coburg-Gotha.
Seine Königliche Hoheit dcr Abend von Berlm nac!) Gotha zurü
selbe dcn
kriegführcndcn- UW Rkklichkkib
von Trkuc
d Königlichcn Vortritt nach dcm Kapitelsaal ließen dort den Hof und zogen S Gemächer zurück.
Während der Defiliercour des GarWFüsilier-Regiments.
ltchen un fortdauernde einen Nachlaßtnxrtrag
Zahlende das Gezablte zurückfordern woüte. Dagegen s die Erfahrung, das; K'auflsujs, accordicrc'n, und dkmnächst in bessera
keineswesxs aUgemein fich Veranlaßt se
ZwanßsMrglcicl)
Aus Ada-Hagamus berichtet die Dsr General Baratieri Habe gestern den nach dem Lager Ras Makonsn's an, das; lcßtorer gkftcrn in Hau immerhin sci dies nicht gewiß, der Mutter 6301th dem sie Ruhe zu halte ganze schoanischc Armee auf ak nack) Hausen vorrücke. cnelik bezüglich des Batail] sprechende Gerüchte um. Der O
„Agenzia Stefani“: Lieutenant Fetter Man nehme 11 eingetroffen sein dürfte; da die Schoaner gestern einen geweihten Feiertag gehabt hätte Es bestätige sich, da dem Weg? Agula=Abrutia- Ueber die Abjichtcn des Negus ons (Galliano [issen fich wider: bersj-Qicutenant (Hallia n o und seine Leute würdcn gut behandelt, und (801110110 habe den (General Baratieri in einem Brief crsucht, und der Soldaten mitzut ciner Mold Kairo wäre eine ernste Ausbruch gekommen. sächlich zu Ende. keiten zwischen S1c'immsn des mahdistischen Sekt? hervorgerufe
Das „Ncuter'rche Bureau“ 27. d. M.: Im Hinblick auf die schaften im „Rand“,
urückgcsandt. den zu til 3811.
dem Befinden
wesentliche Ve mcinen Sijte dieser Art.
[Licht zu weit geben, Wenn er obnk Unterscheidung , Ursachs'n, aus Welchen der VermögknWerfaU des Schuldners setnkr Zeit eintrat, und ohne Erört-ertng, wie die einzelnen SchuldM ent- andcn find und wie sich die einzelnen Gläubiger d€m Schuldnxr haben, eine aUgemcin gsltende fittlicbe Regkl, die
g)egenüber innegsbalicn wsrren müßte, aufstelien
!) versammelte fick) heute zu einer U PRIX".
Vorhcr berietben die vereinigten Nuss Verkehr und für Justizwcsen.
Der BundeSrat
Plenarsißung.
für Handel und Herzog ist am Dienstag
gegenüber verhalten auch einem Sbylo/ck
. dyn _Familicn der Offiziere 111211911, daß stestck) alle wohl befänden. der „Pall Mall Gazette“ aus volut'xon in z Die Obcrbcrr7chaft dcs Mahdi sei that:- sollc durch innere Zwistig: Innern und Anhängern der n worden sein.
meldet aus Prätoria vom Absicht verschiedener (Gesell:- ihre Minen zu schließen, habe der Präsident Proklamation genügende beabsichtigte Schlicßun
UMLrWerbIgLsLZCs vom 5. Mai en erhebliche Verschl€chtcrungen des Grund- welche die Sicherheit des Gläubigers gefäbrdet wird, bei dem Prozkßrichter Sich€rung§maßrkgeln zu bkantragen, Befriedigung vor der Verfallzeit zu fordern._ das Reichsgericht, 17. Ziviljenat, durcb Bssondere Bestim-
Veranlaffung ge:“ _ Nach § 50 des preuß. Eigentb
Physikalisch-Technischen darüber anzustellen, ob die für kriegschirurgische Zwecke m Nußxn kranker und ver- zu permertben sein wird. Infolge dessen ist htscber Aufnahmen von anatomischen und . , in denen Geschosse etchtheilen und Knochen steckten. deutliches Bild der stattgchabten n den Six des steckengebliebenen Dte Versuche werden in fortgeseßt, und wir hoffen bald darüber
Kriegs-Ministerium Hat nommen, in Verbindung mit der Reichs-Anstalt Versuche Nöntgcn'sche Erfindung dienftbar zu machen und zu wundeter Soldaten eine Reihe p kriegschirur und Gescbo theils in den W Die Photogramme geben ein . Jungen und ließe Projektils Mit Sicherheit erke größerem Maßstabe "Näheres berichten zu
1872 berecbt st 1": ck s , dur
Oesterreich-Ungarn. Der K aiser Franz Joseph erschien heute, am Sferbe-
K artum früh 7 Uhr in der Kapuziner: b In Bszug ge des Kron herzogin Stephante, die übrigen Mitglieder am Sarge niedcrlegen. wie „W. T. B.“ berichtet, an ranz mit der Widmung: m“ niederlegen. Oesterreich)
wurde der
tage des Kronprinzen Rudolph, gruft und verrichtete ein Gebe Dic Kronprinzessin:Wittme Erz die Erzherzogin Elisabeth und des Kaiserlichen Hauses ließen Kränze Der Deutsche Kaiser ließ, dcm Sarge des Kronprinzen e „Dem treuen Freunde, Kaiser Wilbel Bei der gestern im Städtebezirk Steyr (Ober: vorgenommenen Ersaßwabl zum ReichSrath Antiliberale Erb mit 1110 Stimmen gegen dsn Liberalen cher 863 Stimmen erhielt, zum Abgeordneten
auf diese Bestimmung bat Urtbeil vom 13. November mungen darüber, slxd im Gescße sachlichen Ermes Exforderniffe der An
t am Sar Die Revolution
1895 ausgesprochen: wann diese Bedingungen für erfüÜt anzunehmen, Es unterlikgt deshalb dem that- sen des Ricbtkrs im etnzelnen Falle, ob die wendung des Gesexzes zutreffen.
Präparaten gemacht nicht gegeben.
Knochenverle
zu dem Bet- der Minen _ unge cHlichen ßter Zeit Pl_a(z gegriffen hätten, zur Last iUkürlichc Schließung der Minen m chaden zufügen und die Entwi e- alb erkläre er, daß ren werde, eine cher zu stcxllen. ung zu storen. llen; jeder, der fich- erstandes ge_ en dle uldig mache, werde an erdem abe verlustig gehen. _ saß an Arbeitskräften m den Arbeiter zu erleichtern.
dacht vor, fortdauernden
wegungen welche in le zu legen ei; eine so w Inhabern der SharesS lung der Minen-Jndustrie [) die Re ierung wie früher nachdrücklich friedli e Entwickelung der Minen-Indu r nchen werde, di ten geseßlichcn Strafe ver des Aufruhrs oder ch ungeseßlichen Wi crxmg in den (Holbfeldern semer_ Rechtc und seiner "erung ser vorbereitet, den oldgruben durch eingeborene
Entscheidungen des Ober-Verwaltungsgerichts.
Läßt sich jemand in der Wahrnehmung seiner RechtSangelegen- n Verwaltungsbebörden gegenüber durcb, vollmächtigten vertreten, so ist, nach einem Urtbe'tl des Ober- Verwaltungsxzericbts, 17. Senats, vom 16. Oktober 1895, ohne wéiteres die entscheidende Behörde befugt, ihre Entscheidung" ent- dem Bevollmächtigten mit rechtlicher Wirkung sur den traggeber oder dem Auftraggeber persönlich zustellen zu sodaß mit dem Tage diesxr Zusteuung der ristenlauf für die Einlegung cines we teten Rechts- „Es ist bisher in der Verwaltungspra is, ekannt, niemals und zwar mit Recht nicht daran gezwei elt worren,
jedermann befugt ist, s1ch in der Wahrnehmung seiner Rechts- „aenbeiten wie im bürgerlichen Rechtsverkehr, so auch Ver- WUUUJSbebörden gegenüber durch Bevollmächti 1cht besondere Bestimmun en die per fte erbeischen.
Stigler, wel
arischen Unterhause kam gestern der Abg. ) auf die Angelegenheit des Obergespan stch 111 sehr heftiger Weise Präfident von
Der 68. Kommunal-Landta Plenarvcrsamml über 2 Gutachten des 1. Die ersteren betrafen die
nungen der Land:Feuersozietät der Kurmar den Bericht der ständischen General- im Jahre 1895 verwandten Bauprämien.
im Jahre 1896 stellte Verfügung. Die vorgelegten Die Gutachten des 11. Aus- 3, Gesuche um Bewiüigungen aus onds der Kurmärkischen Hilfskasse
g der Kurmark beschloß vom 29. und 10 so! e seines 11. Aus- rüsung der Rech- k und der Nieder:
Ola!) (äußer ])1'. Miklos urück und äußerte izinalbahnkonzessionr chte das Haus darauf aufmerksam, daß es nicht denen es , welche eine Vorkonzession zum langt, einc verächtliche Handlung Es müsse vermieden werden, eine der- Der Handels-Minister ie eine Kon esfion über- . hinzu, er könne lch nur voll rästdenten anschließen. De 'enige, sei nicht 00 1p80 zu vcrurt eilen;
Szilagyi ma 8 Entwickcl ee li VWL" angezeigt sei, Ausdxücke zu gebrauchen, es sy ck scheine, als ob diejenigen Bau einer Vizinalbahn er vollführt Hätten. artige falsche Annahme zu nähren.
Daniel gab Aufklärungen darüber, 1!) haupt ver eben wxrde, und ügje und ganz er Anstcht des
der eme Vizinalbahn baue,
für 1894 und werde der schärf dieser Sozietät :: Dachumwandlungen gung gleicher P J wxederum 30000516 zur Rechnungen wurden entlastet. schusses betrafen, bis an .dem ständ. DiSpofitions
Dire tion
te vertreten zu lassen, nlicbe Wahrnehmung ieraus die Befugniß des Rechts- , auf Grund jener Vollmacht mit rechtli er Wirkung 6 Auftraggebers den Bescheid des Königl chen Landrat
Gunsten seine
anzugreifen, so „ergiebt fich daraus andererseits, die Be- fußnkß des Regterungs - räsidenten, feine Entschetdun „ dem Recthanwalt S. gkeicbfa s mit rechtlicher Wirkung ur den AuftraJKeber zustellen zu lassen. Die letztere Befugmß würde nur dann n tbesteben, wenn enttveder die schriftliche Vollmacht eine dahin ge ende Beschränkung entbielte oder wenn zur_Empfangnabme von Entscheidungen, Bescheiden u. dgl. eine außdruckliche Spexial- voilmacht erforderlich wäre. Ersteres ist nach dem Wortlaut _der_Vrll- macht nicht der Fall, und Bestimmungen über das Erfordermß ]olcber Spezialvollmackoten bestehen nicbt. . . . Die Zustellung von Ext- scheidungen und Bescheiden im Verwaltungsstreitverfabretz musß keines- wegs notbwkndig an den Bevoümächtigten erfolgen, wre settens des O.-V.-G. wiederholt ausgesprochen worden ist." (17. 1416.)
, - Nach § 35 Abs. 2 der Städteordnunß für die Provinz Schles- qu-Holstein Vom 14. April 1869 müffen d (? Stadtverordnetxn'.zur älfte aus Besißern eines zum Stadtbezirk? g'ebortgen auses (Eigentbümern, Nießbrauchern und solchen, ,dte em Erbltches 5 efixzrecht haben) bestehen“. In Bezug auf diese Besttmmung hat das Ober-Verwaltungs «icht, 1]. Senat, durcb Urthetl vom 23. Novem- ber 1895 folgende echtssätse ausgesvrocbsn: ' ' , ,
]) DicseBestimmung seyt ein wirkliches )urtsttfches Nreßx brauchs- und Besißrecht an einem Hause, und tnsbesyndere bei einer freiwilligen Veräußerung den Erwerb des Grundsiucks durch Auflassung voraus. „Nach § ] des Geseßes über den Eigentbums- erwerb und die dingliche Belastung der Grundstücke, Bexgwerkx und selbständigsn Gerechtigkeiten Vom 5. Mai 1872, emqefubrt'm der Provinz Schleswig-Holstein durch das Geseß voxn 27. Mat 1873, wird im Fal1 einer freiwilligen Veräußerung das_Er entbum an emxm Grundstück nur durch die auf Grund einer Ausla ung erfolgte Em- tragung des'Eigentbumsüberganges im Grundbuch errvorb'en. Nach der Benachri tigung des Königlichen Amtsgerichts zu (E. lst ab?: dem (am 28. ktober 1894 zum Stadtberorbneten gewählten) Klager das Grundstück erst auf Grund der Auflassung Vom 12. November 1894 als Eigentbum grundbuchlick) zu eschrieben worden.“ „
2) Die Eigenschaft eines „Zaußbefißerö“ im Sinne der erwahn- ten Vssiimmung ist nur dann Vorhanden, wenn der Betreffende ein Wohnhaus besißt. „Dem Stadtberordnetkn A. ist dre ,E1gen- schaft eines Hausbkstßers abzusprechen, weil fich unier dcngmee- hörigen Baulichkeiten kein Wohnhaus befindet, weil er nicht 5 e- fixzer eines Wohnhauses ist. Wenn der §35 der Städteordnuztg Vom 14. April 1869 im Abs. 2 von Befißern eines zum Siadtbeztrnke ge- hörigen „HauseS' redet, so hat er leich dem § 16 der Stadtex- ordnunq für die sechs östlich Provinzen der Neuß:- fchen Monarchie vom 30. Mai 1853, dem cr nachgebildet ist, lediglich Vesißer Links im Stadtbezirke belsgenen Wobnbaussö tm Auge.“ (11. 1651.)
Kunst und Wissenschaft.
Die Arbeiten, wclche infolge des im Allerhöchsten Auf- trage unter dem 22. Februar 1). J. auSgeschriebenen Wett- bewerbes, betreffend die Ergänzung der „antiken Statue cincr tanzenden Mänade m den Koniglichen Musccn, eingegangen sind, werden im Parthenonsaale des ersten Stockwerks im Neuen Museum für zwei Wochen zur Besichtigung durch das Publikum ausgestsüt bleiben.
:ck Einen seltencn (Genuß und reiche Bélebruna bietkt die zur Zsit in der Kunsthandlung Von Amsler und Rutbardx ver- anstaltete Ausstellung einer SammlungMaltjapanzscber Holzschnitte, Bronzen, Porzellane und Stoffe. Dre; Be- deutung, die der japanische Stil seit dén Tagen des Jmpresswntßmus für unfsre einheimische Kunst gewonnxn bat, macht xs be- grkiflicb, das; ein Ueberblick 1":er Dre malc-riscbxn Lmstnngen des ostasiatischen Jnsellandes mehr als , historisches, Inter- effe bei uns erregt. Und malerische „Lerstungen, mcht nur zeichnerische, rkpräsentie'ren die japaniscbe'n Holzschnitte, von denen eine stattliche Anzahl bier bércinigt ist. Schon tm sn'bzebnten Jabr- bundert begann man die Holzschnittiilustrationen dsr Büchr mit der Hand zu kolorieren, und mit dem achtzehnten Jabrbundért beginnt der
arbenholzsckmitt, d. b. der farbige Abdruck gkscbnittencr Holzplatten, der in der ziveiten Hälfte“ des achtzehnten bis zu den zwanziger Jabrkn des neunzebnten Jahrhunderts seine reichs10künstlerisch€ Blütbe ent- faltete. Der Japaner behandelt den *),)olzstock, auf dcn dis Z€ichnung des Künstlers m€chanisch übertragen wird, ähn- lich wie dEr europäische Holz1chneid€r mit dem Schn€ikc- meffer und bkrschiedenartig gcformten Meißeln oder Sticheln, indem Lr fich im Wcsentlicben auf Eine feine Umrißzsicbnung beschränkt, die auf dem Hokzstogk in Hochrelief stehen blxibt. Dic: Farbentöne werden Von besonderen Holzstöckkn, die mit Wafßrfarben eingefärbt smd, über den Abdruck dsr Konturplatte _gedruckt. Gerade die Einfärbung der Stöcke, di? durcb fie berborgkrurenkn feinen Schattieryngen und Nuancsn der Farbcntöne, die Sorgfalt des Druckvcrfabrens 0111 dem Wegkn steiner berborragenden Qualitäten ja auch im Occtdent bochg€ichäßten
flanzsnpapier verleihen den japantscben Farbknbolzschnitten jenen oben Reiz, dem fich kcin Kunstfrsund zu entziehen vermag. Freilich trägt zu der Wirkung auch das hochentwickelte Raumgefühl der Japaner sein Theil mit bei, jene gxistreich *kokette Unregklmäßigkeit der Kom- position, bis mit knappen Andeutungkn so 5191 zu sagen Ver- ste'bt. (Es ist Erstaunlich, wie eine Kunst, 0?th geistiger Gehalt mit skine'n vielverzweigten poeTifcben, aUx-gorische'n und religiösen Ve- zicbungkn dsr Mehrzahl der europärkchen Bescbauer fremd bleibt, lediglich durch ihre rein künstlerischen Eiqknschaften einckn_ so fascinicrenben Eindruck bervorzurufsn vermag. Mutber hat in ferner „Geschichte der Malerei im neunzehnten Iabrbundert'_ treffend aus- geführt, in welcbkr Hinsicht die japgnisch Kunst umwalzend in den Entwicklungßgan der europäischen Ltngriff. . . .
Die Aussie ung umfaßt Erzeugnisse des japanischen Holzschnitts aus den verschiedenen Epochen seiner Entwicklunzz, beginnerzd mit illustrierten Büchern in Schwarzdrgck „obne, Künstle'rbezenbnung ()(UU. Jahrhundert) und herab „bts 111 die secbztgxr Jahre unseres Jahrhundkrts. Namentlich dre Schtlderungen des japantycben Lkbens bon Masanobu aus dem Beginn dcs )(7111. Iabx- bunderjs, die graziöfen Frauengestaltmxüia maro's (von 1800) unb dre feingeftimmtcn Landschaften Hokusat'b (1760-1849), xmb Hixo- f big 0713 (1797-1858) werden ihren Eindruck auch (_mf dthemgcn' nicht berfeblen, die der Formcn- und Gedankenwelt der Kunstler bon NL))Zon bisher fremd gegenüberstanden. Vollends ab'er dsn bekorattben Stil]- leben und Tbierbildern wird nie'mand f€tx18 upemgescbrankte Be- tvunde'rung versagen. Geschmackvoll, arxangtert tft auch der kgnst- gerverbliche Theil der Aussteüung nxtt seinen Bronzen, Flechtarbetten, Stickereien und keramijcben Erzeugntffen.
Land- und Forstwirthschast.
DicFrage, in welcher Weise viele unserer Waldbaume ihre Nahrung aus dem Boden entnebrxtep, gehört zu den wichtigsten und interessantesten, w_elche „gegenwarttg ,die Pflanzen- pbysiologen beschäftigen. Man we1ß mtt voller Bestimmtheit, daß eins Pflanze an ihren feinsten Nebenwurzebr zarte Saugbaare besäßen muß, wenn sie befähigt sein sol], die im Boden befindlichen organischen Bkstandtbeile zu lösen und aufzunehmen. Man kennt nun aber zahlreiche Gewäcbse, "und zu diesen „gehören gerade viele unserer wichjigsten Waldbaume, welcbe niemals Wurzel- baare aufweisen. Dafür findet man aber nun bet genauer Upm- sucbung der Wurzeln dieser Arten, daß dieselben entweder bon emem dichten ilz bon Pilzfäden umbüÜt Werden oder aber, daß tbre ober- fiächlicb ten Zellscbicbten von den Pilzbypbxn mehr oder Wem er stark interceUular durckongen nd. Besonders eingehend bat szch mt dieser Frage Profe or rank eschäftigt, w,e1cher vor kurzembte Bedeutung diescrLYilzbc leidung der Wurzeln bet der gemeinen Ktofex beleuchtete. (Die edeutung dcr Mycorrhiza-Ptlze für die gemeine Ktefer in dem
orsiwiffenschaftlickoen Zentralbla
or einigen Jahren schon er perixxentell' _nachgewiefxn, daß Unserer RotbbyÖe zu i ' Exnabrung dre Wurzelytlze (Mycorrbtzenj) unbedingt 'uotblveudiMud. D1eser Waldbaum gehort eben auch zu enen Arten, welcbe :! als Wurzelbaare ausbilden, deren Wurzeln aber stets mit dem Pil efiecbt' umhüllt find. F rank konnte nun mit größter Sicherheit na weisen daxck auch die Kiefer selbst auf dem besten normalen Kiefernboden ni tzu entwickeln vermag und mit Sicherheit eingeben muß, wenn ihre natürlichen Wurzelpilze fehlen und dadurch die Bildung de): Mycorrhizen verhindert tst. Aus demselben Boden ent- wickelt fick) die Kiefer dagegen kraftig ,und ungehindert, wenn sie ihren Wurzelpilz befißt oder wemx man tbr_ denselben durch Zusaß der richtigen vilzbaltigen Erde zu ihrem Nabrboden bietet. Eine offene Frage ist es nun immer noch, welche Nabrunasftoffe es snd, zu dexen Erwerbung die Kiefer der Mycorrhiza-Pilse bedarf. Es liegt 1edoch nahe zu vermuthen, daß es auf die raschere Wieder- venvextbung der un ?umus und in der Waldstreu enthaltsam organxsckyen Stickstoffver indungen abgesehen ist. Als ein schlagender Bemets hierfür dürfte angeführt Werden, daß die reichste Entwicklung der 'Mycorrbizen fich bei allen hier in Betracht kommenden Bäumen des Waldes m ben obersten Bodenschichten bemerkbar macht, wo eben ständig neue Sttckstoffnabrung „durch BlattfaÜ :c. zugeführt wird. Diese durch- wucioert ber Pilz mit seinen unzäbli en, unendlich feinen Hyphensirängen, entzieht ihney ihre wichtigsten Näbrsubstanzen und giebt dieselben oder wentgstens emen Theil dersslben den Waldbäumen ab, mit welchen er zusammenlebt (in Symbiose, Lebensgemeinscbaft, steht). Wir sehen aiso, daß dre Wurzelpilze oder der Wurzelbilz (man nimmt jeßt aller- dmgs mit Bestimmtheit an, daß man es mit mehreren Arten zu thun bat) ganz die gleichen oder wenigstens sebr äbnlickpe Funktionen für Lie Waldbaume besUZen, wie wir su: sonst bon dsn Wurzelbaaren ennen.
Eine wichtige Frage für die Praxis ist es nun, ob die zur Bil- dung bon Kiefernmycorrbizen befähigten Pilze auch überall da vor- ban'dsn smd. wv dieser Baum eventuell angepflanzt werden soi]. Dies fcbemt der Fall zu sein, diese Wurzelpikze fehlen wobl kaumir endwo tm Bodkn, dkun Frank bat die Kiefernwurzeln stets verpizt an- getroffen, von welchen Ortkn er fie auch bezieben mochte. Welche „Pilze dies nun smd, Welche mit den Kiefernwurzeln symbiontnch leben, kann mit Sicherheit nicbt oder kaum entschieden Werden, _da ck äußerst schwierig ist, ihre Fruchtkörper (das, was man xxxwöbnlrch als den .Pilz“ bezeichnet und wonach man fast ausschließ- lich die einzelnen Formen bkstimmen kann) mit Sicherheit festzustellen, und manche Wurzelpilze überbaupt nicht zu fruktifizieren scheinen. Sebrjwabrscheinlich ist es jeboch, daß fich die einzelnen Arten sebr Vékschléden „verhalten werden, daß die eine eine geringe, die andere eine günstigere Wirkung auf das Wachstbum der Kiefer aus- üben wird, wie wir dies in manchen analogen äÜc'n beobachten könnkn. Wiz: wissen ja anch, daß die Pi zflora in den einzelnen Gebtkten, in Welchen die Kiefer gedeiht, eine sehr ungleiche Zufammenssßung zeißt, was ebenfaUs für obige Ansicht spricht. Hier müsskn Weitere und sehr „eingehende Untersuchungen einseßen, um Sicherheii in diese Frage zu bringen und ebentuell festzustellen, ob es gelingen kann, durch Verbindung dcr Kiefer mit dem ihr am meisten zusagenden Pilz jsne zu kräftigeren: und energischerem Wachstbum anzurkgen.
Gesundheitstesen, Thierkrankheiten und Absperrungs- Maßregeln.
Cholera.
Oestsrrcich - Ungarn. Vom 14. „bis 20. Januar wurden in Galizien 3 Erkrankungen und 2 Todesfalle in der Stadt Trem- bowla angezeigt.
Rußland. Dem Medizinal-Departement wurdkn bis zum 28. Dezember nachstehende Erkrankungen (und Todesfäüe) angezeigt: in der Stadt St. Petersbu rg vom 14. bis 28. Dezember 165 (90), m den Goubernemsnts St. Petersburg vom 8,5113 21.Dezember 11 (4), Kiew Vom 8. bis 14. Dszembkr 30 (14), Wolhynien vom 1. bis 14. Dezember 104 (55). .
Cgvpten. Bis zum 16. Januar wurden folgende Weitere Er- krankungen (und Todsssälle) angezeigt: in Zagazig am 11. Januar 1 (1), in Zarka am 8. Januar 1 (1), in Kairo am 10. und 11. Januar 1 (1), in Alcxandricn born 11. bis 16. Januar 8 (5), in Cbarkieb Vom 11. bis 13. Januar 1 (1), in Bossat und Sawalkm am 9. Januar 1 (2) bezw. 2 (2), in Arine Vom 12. bis 14. Januar 7 (2), in Ayat am 15. Januar1 (1), zusammen 23 (16).
Marokko. Einsm im „1300 1400183110“ erschienenen ärztlichen Bkricht zufolge scheint die Seuche zuerst nach Ankunft des französischen Schiffes „Maurice et Réunibn' aufgetreten zu sein. Leßteres war nach Angabe des Kapiiäns mit 1698 Pilgern aus Yambo ausgelaufen, batte in El-Tor eine 15 tägige Quarantane durchgemacht und war in Suez Von der Sanitätsbebötde untersucht worden. Nach Ankunft in Ta n ger Erzählten die gelandétsn Pilger,?)aß unterwegs,auch nacb derAb- fahrt von dem kurz Vorher angelaufenen Hafen Matifu bei Algier, viele bon ihnen gestorben und LtWa 40 Leichen in's Meer versenkt worden seien. Angeblich rst die Leiche eines Sherifs in Tanger gelandet und besrdigt worden. Bald nach Eintreffen des Schiffes (11. August) sollen nun daselbst Cbolerafäüe vorgekommen sein. Die ersten, Erkrankungen, von denen der Gesundheitsratb Kenntnis; erhislt, eretgneten fich in einer Gruppe Von Hütten in der Nähe Lines Heiligengrabes, das nach altkr Sitte von den Mskkapilgcrn gleich nach der Ankunft aus dem Hedjas aufgesucht wird, und bei Wklch€m viele derselben überxjachten. Hierauf breitete sich die Seuche hauptsächlich in den Von der armeren Bevölkerung bewohnten Stadttbeilen aus. - Eine andere Angabe, nach welcher die Seuche in Marokko sich schon vor dex Ankunft, des genannten Schiffes gezeigt hat, entbehrt nach den bishertgen Ermrtte- lungen der Bestätigung.
Verschikdene Erkrankungen.
Pocken: Ode a 2, St. Petsrsburg und Warschau je 3 Todes- fäile; London 17 ( 'rankenbäufer), Paris 10, St. Petersburg 17 Er- krankungen; Flecktvpbus: St. etersb_urg 2 Erkrankungen; Rück- fallfiebcr: St. Petersburß 4 * odesfalle und 155 Erkrankun kn; Genickstarre; Regierungs ezirk _Auricb 2 Erkrankungen; n- fluenza: Mehr als 2 Todesfälle m Berlin (6), Altona, Barmen, Elbkrfeld, Frankfurt a. M. (je 3), Hamburg (4), London (10), Moskau (4), New - York (3), Stockholm 24 Erkrankungen. - Mehr als ein Zehntel aller Ge- storbenen starb an Masern (Durchschnitt aller deutschen Berichtßorte 1881/90: 1,30 0/o): in Brandenburg , Mey, Mülhausen i. E. _ Erkrankungen sind emeldet in Berlin 53, in den Regtsrungsbezirken Arnsberg 225, Dü eldorf 117, Schleswig 91, Zambur 48, Budapest 184, St. Petersburg 167„ Prag 33 - an
ipbt erie und Croup (1881/90: 449%): m MaGladbaZ, Königshütte, Mannheim - Erkrankungen kamen vor in Berlin , in den e ierungsbezirken Arnsberg 138, Düsseldorf 141, in Nürn- berg 35, Budapest 27, Kopenhagden 29, London 99 KrankenbäuseéZ, Paris 100, St. Petersburg 82 - eSgl. an Scharl a in Berlin , Breslau 27, Edinburg 37, Kopenhagen 30, London 280 (Kranken- häuser), Paris 65, St. Petersburg 69 _ desol. an Unterleibs- typbus in St. Petersburg 209.
Kopenhagen 151 ,
Verdiugungen im Auölande.
Großbritannien.
4. Februar, Mittags. 11011131 ?. Roßmann, Uanagjng 131- 100101" 01" 15110 8010-11 11161811 RQÜNQF (101111381137 55, Sraosokurob- SUMO, London: Lieferung 1) von Eisen- und Kurzwaaren, en, Metallen, Lederwaaren, Oelen und Farben, anf- und Baumwo'enx waaren, Glas, Gummi TT., 2) von Gegenstanden *für Lokomottve'k und Maschinen, als: Kolben, Bestandtheile für Dam fke el. eiserne und kupfcrne Plattcn, Sprungfedern, Stedero xe aus es a, Rad- reifen, Achsen und Räde_r, 3) von Drucks riften Papier Fabr- ZFteSan Verdingungsbeft für 1 und 3 zu 20 Sb. und für 2 m