1914 / 231 p. 4 (Deutscher Reichsanzeiger, Thu, 01 Oct 1914 18:00:01 GMT) scan diff

* iembaupi'sächliik Fragen aus den Gebieten des Mietreekis und "_ 'der Dienstvert-ä e von den Auskunftsucbern vorgelegt wurden._ In . einem weiteren“ ussaß gebtProfessor Dr. Theodor Kiyp qusfnbrlicb ., “auf die rage ein, in welcher Hinsicht bestehende Vertra ein Kriegs- zeit berü rt werden, und bespricht näher Inhalt und irkuna der einzelnen für das Gebiet des Deutschen Reichs erlassenen Kriegsgefrye. -- Mit der beim Vierteliabrswechsel besond-rs brennend gewordenen Flage des Einflusses des Krieges auf die La e der roß- städtischen Hypothekenscbuldner beschaftigt ck der an dem Gebiete des vaoihekenwesens als Autorität bekannte Bexliner Netbis- anwait und Privatdozent Dr. Arthur Nußbgum in einem Aufsav desselbm Heftes. Der Verfasser bespriävt zunachst die im Laufe der iesten Jahre ungünstiaer gewordenen Verbäliniffe dxs Hypyibeken- sckuldners, der durch die immer höher anwachsende Macht des meist in den Kiersen der vaotbekenbanken und Beiscberungsgeseüscbaften'zu suchenden Geldgxbers der ersten Hvdotber besonders in 36112211 ungünstiger Konjunktur immer abhängiger eworden sei. Die seit dem Kriegsauebiucb erlassenen Gesese und erordnungen haben bis von seiti'n der Gesellschaften drohenden Gefahren gemildert, aber nicht beseitixit. Zwar kann das Gericht dem Hypothekénichuldner eine

ist von höchstens drei Monaten ewäbren und aussprechexi, daß die ZäUigkeit des Kapitals, die an de versäumte oder Verspateie ins- iablung vielfach geknüpft isi, hinfällig sei, aber diese Maßna men bleiben wirkungslos, wenn der Grundbesißer infolge der Kriegsnot die Zinsen der ersten Hypotkek überbaupt nicht aufbrinßen kann, sodaß die ZwangsvollstreckMg wkgen der Zinsen nach A lauf der Drei- monatSiriit regeimäßig eintretkn würde. Zudem könnte nach Friedensschluß, wenn auch bei einer großen Anzahl von Banken und (Heseüscbaiten auf eine verständnisviolle Handhabung ihrer Rechte ßerecbnet werden dürfte, auf die bother einaetrstene Fälligkit zurückgegriffen werden. Um nun zugunsien devsiädiiichen Grundbesißer und der zweiten vaotbekare wirkiamen Schuß zu ichaffen. 1chiägt der Verfaffs-r vor, daß die Auffichtsbebörden den Gesellschaften durch allgemsine Verfügungen eine weitgehende Be- rücksichtiaung der Kriegsno' gegeniiber dxn Grundbesißern und (den nachstehenden Hypotbckaren zur strengsten flieht machen und alle Maßnahmen verbieten, die gecignet md, aus der Knegslaae besondere Gewinne zu zicken durcb vorzeitige Fangmacbung der HVPOtbchn, durch Eihbhung dsr Zinsen Usw. Die Folgen solcher Maßreaeln Werden in dem Artikel auIiübrlich besprochen "- Eine interesanie Frage des Luftrecbts wird im 7. Heft eingebénd behandxlt,_näm1ich die Haftpfliibt des Luftfabrers. (Eine solche Daitvfiicht des Luftfabrers kann z-B- eintreten dem Passagier des Luitfabrzeugg gegenüber, der wäbrend der Fabri verlest wird. [is kann aber auch durch Beschädigung von baulichen Anlagen oder von Grundstücken oder durch Verletzung don Periouen bervor stufen werksn, die , beim Niedergang des Fahrzeugs, bei otiandungen odcr Kaiastrodbcn sich ereignen. Die Regelung der in diesen Recbisiragen kie'genden Jnteressenstreiiigkeiten erfolgte bisbkr anf Giund 'der einschlägigen Paragraphen des Bürger- licb-n Geseßbizchs. Eine Sonderregelung unter Berücksichtigung der bmcb die Lufticbiffabrt gebotenen 061011097611 Verbältni es wird aber durch den däm Reichsra-z; vor eleaten Entwurf einks ufwerkebrs- geseßes angestn-bt Gegen die e Neuregelung spricht fich nun in einem krften Aufsatz Dr. Eugen Neuberger aus. Er setzt zunächst die beieiis besiehendrn Möglichkeiten, dkn Haltsr des Luftfahrzeugs zur Haftpfbcht heranzuziehen, ausiinander und wendet [ich dann gegen die vorgeschlagene Neuregelung. Nach seiner Ansicht tit der Vergleich „„mit dem Automodilverkebr nicbt angängig, »A der Luft- verkebr nur in Ausnahmefällen fremdxs Eigentum und Leben be- drobe, weil der Lwtiabrer aus eigenem Jniereffe zur Anwenduna größter Sorgfalt genbt-gt ssi und Tollkühn: auch durch schärfste Haftpflicht nicht zur Virnunft gebracht Weiden könnten. In der BrweiWfiicht, di.? dem G-scbädiqien obliegt, könne diyüeicbt einc Abänderung eintreten, wenn auch in diéser Hinsicht Bedenken be- ständm Von der dorgcicklaqenen Aenderung, die dem Halier des Luftfahrzxuges bei Erhebuna don Ersatzansprücben deri Ent- _ jasiungsbeweis xuschiebt, mm für die noch junge und noch nicht ge- nügend gejiärkte Flugindustrie bsrderblicbe Folgen zu befürchten. Es müsse zunächst die Entwicklung der Flugtechnik in derxHauvt'ache zum “Abschluß gekommxn iein, bsdor zu einer Ve-ichäriung drr Haftung des Fluxizeugbaltch, zu dsr außerdem kkine Notwendigkeit Wriiege, ge- ichritten werden dürfe. Gegen dj_eie Ausfiihrungen Wendet sich in einem zWeiten Aufsay thfEffbr Dr. Hans Reichel, der darm) erinnert, das; mit ähnlichen Gründen auch gegen das Automobilgeieß und gegen das schirisizerisck)? Elektrizitätßgeseß gekämpft wwrdcn sei, 96an Gessxe, die sich in der Praxis durchaus bewährt bäticn. Nicht die Häufigkeit, sondern die Schwere dsr Unfälie, nicht die angebliche sckw177ige Lakai? der Industrie, ,sondern die Forderung, das; die interesserpoiiiisckyen Erwägunm hinter den Anfordernngen dcr Gerech1i..keit zurückzutretkn Jabs", seisn bier Enticbeidend. Di; Selienbeit det Vetrisbsiiniäüe ssi gerade ein Beweis dafür, da) das von der betsiiigien Industrie zu übernebmende Risiko nicht so groß sii, daß daduxch eme Schädigung der Jndnsirie zu erwnrien wäre. Akideteiskiis ab€r dürfe sich ein FaU wie dxe nach dem Uniail von Echterdingkn erfolgte Verwsigeinng des (1910170611611 Schadsn- exsaße's nicbt wicderbolen, wenn die für die Fingindusttie bestehenden Sympathien nicht zerstört iverdkn 1011911. Die *UusiubrunJen werden zur Kéärung der auf disiem (Hebie! nock) bestebdnden ZM fel beitragen.

Handel und Geiverbe.

im ReichSamt dxs nnern ziisammeri- „Nachrichten _fur andel, Industrie und Landwxrtscbaft“) Niederiande.

Erweiterung und Einschränkung des Ausfubrbkrkots. Durch wei Königliche VZTNDUUUJLU v.:m 24. Skvtkkmbkr 1914 ist die Aus abr iiir fblgxnde Waren verboten worden: Briketts, Lein- saat. Kobl- und Rübiaat, anders Oeliämerei€11(Kiimmei- saat. S-nfsaat und biaue Mobniaat ausgknommw), Mebi aus R-is und Reisab'ail, M- bl aus_Hülscnfrüchten, ferner Lein- kucben und Leinmcbl, Rübienkuchen und Rübsenkucben- mebl, Erdnußkucben und Erdnuszm-bl, Baumwbxllen. samenkucben und Baumwollensamenmebl. andere: „Kraft- futterkuchen sowie Mehl und Abfall daddn, throcknete ' Nüben- und Zuckerrübcnscbnißel, getrocknete Schlemve, Biertrebexund Xleiichmehl. '

Dmch Königlich? V-rordnung Vom 25. September 1914 isi ferner die Ausfuhr von Zuckerrüben und Baumwoilabfall Verboten Worden. . .

Das Ausfubrberbot für Kubeben ist durch Königlich? Ver- ordnung vom 24 Ecpiembe71914 bis auf wcitexesxaafgkboden worden. (Telegramm des Kaiserlichen (Generalkonsulats 111 Amsterdam.)

(Aus den gestellten

Libyen.

Ermächtigung zum Erlasse bon Außfubrderboien Die „Gazzetta Uificial " Vom 24 August 1914 entbäi eine König- iche Verordnung vom . August 1914, durch Miche die Ebuverneure von Tripolitauien und Cyrsnaikx ermäcbligt Werden, die Ausfuhr don Waren jeder Art zu verbieten.

Konkurse im Auslande. Rumänien. Iasfy. Das Nankang Unter u. Co. ist faliit eikxärt wbrden. Der Prokurist Strasbe-g und der BuchbaltungScbei iind derbaitet worden. Die Passiven iollen 2 Millionen Aci betragen.

Wagengestellung für Kohle, Koks und Briketts am ZZéFedktembeerF-Zlfistb R ' u tut; er e 69 edier Anzahl der Wagen . * Gestellt . . . . 21128 3883 Nicht gestellt . . 5143 493.

Zum Zabkungsverbof gegen England schreibt die „Norddeutsche All emeine Zeitung“: England hat bekanntlich in dem wirtschaftlichen KrMe, den es gegen uns fübtt, zu Mitteln gegriffen, die bisher bei anderen Nationen nich: üblich gewesen sind. Seinen prinzipiellen und allgemeinstxn AuSdruck fia-det der englische Stand- punkt in dem Verbote des Handels mit dem Feinde. Jeder Handel mit Personen, die in Deuxscbland wohnen, ja auch jeder Handel mit Deutschen, die in neutralen europäischen Staaten wohnen. jede Warenlieferung nach DeutsÖland und "ede Zahlung nach Deutschland werden in England als Verbrechen be trait.

Gexviß ist das englische Vorgehen nicht geeignet, unserer Volks- wiriichait ibre Widerstandökxaft, zu nebmen Und im Ergebnis wird Englands Handel vielleicht icbwerer aescbädigt als der 11111772.

Aber mit Rxcbt ist in weiten Kreisen unsere,“! Volkes die Frage aufgewvrfen worden, ob wir den uns zugedackoikn Sckilag einfaÖ bin- nebmen oder ob wir nicht besser Vergeltung üben scÜen. Immer au- gemeiner ist ein Zahlungsverbot gegen Enqiand beriauqt words".

Eine BundeSraiSderordnung vom 30. September trägt de chbmmg.

Man ging davon aus, das; es nicbt angebraébt wärc', wenn bon deutscher Seite nccb weiterhin während des Krieges nach England gezahlt wurde, während wir Von dort nickts zu erwarten haben. Es wurde die XoxtseYurÉunserer Zahlungen nach England nunmehr nicht nur eine wirtsäoaitli ? cbädiguna für uns sein, sondern auch unserer natio- nalen Würde zuwiderlaufen. Hierbei isi die Frage erhoben winden, ob man lediglich das sogenannte Gegenmoratorium England gegenüber zu Verstärkkn bab', in 07111 Sinn?, 00]; der dxutiche Schuldner sicb bis auf Wsiieres gegenübsr dem englischen Gläubiger auf eine Stundung, einen ZiblungSaufscbub berufen kbnnxc, oder ob Man dem deutschen Kaufmann, der Geld naa“) England 1chu1dc1, statt aui eine bloße Stundungßcinrsdx nicht dies ntkbr auf ein Verßot und damit auf eine Art höhere Gewalt dsrwxisen solle, wenn er England gegen- über die Zahlung iixrwcigert. Cin bloßes matcrieiireäztliclchs Geasnmoraiorium, eine bloße Jnscbußuabme des deutichen Schuidyers würde zweifellos eine genügende Vcrgeitungömaßnubme gegsn (Eng- land nicbt darsiZUen. Eine solche Maßnahme würde auch aUen den Schuldnern, welcbe tatsäcbiicb in ibrcr Existenz abbängia sind Von cngliscben] Kapital, don englisäyen AJLnien, icinSn JLNÜJLUÖLU Schuß gegen dieie gewähren. Es würde fcrner, solange Zahlung nach Eng- land geleistet werden darf, eine gewisie Unsickyxrbeii, wie man sicb hinsichtlich der Zablungßdcrpflicbtungen zu Nrwalten babs, äbniicé) wie unter dem jetzigen prozessualen Geaennwraiorinm, aucb weitkrbin be- stehen bleiben, und gerade disse“ Unklarheit 001! Veibä1tniffe wird von ÖGZ! ?tlgtenten der englischen Gläubiger auf das Rücifickpisloiesie (2116- ge eu e .

Nur ein Zabiungßbcrbbt, auf das fick) 577 deutsche Kaufmann, der deu1sche Schu dner beruien kann. berießt ibn in die richtigs Stellung gegenüber [einem englischkn Gläubiger odcr dessen Askiten.

E33 ist nicht zu verkennen, daß 26 Fälle (1,6577: kann, wo Zablun en nach (d;;igiarid eine Notwendigkeit find, sei 69, Um dortigen Deuts an eine Unterstüßung zu gowäbren oder um deutsche Filialen in (England zu unterstützen, sei es, um wirklicbe Werte für unier nationales Ver- mögen zu erlangen oder [icherzusieÜen. Sochsn SonderfäULn trägt die Vercrdnu::g RLÄUUUJ, indem sie dw Reichstanzier ermääztigt, Außnabmsn zu bewilligen. Dis Ausnabms vszsiglicb der Unter- siüjzung Deutscher in England isi in die Vcrordnmrg ieibst aiif- JLUOUUUZU wwrden. Jm iibricicn Lrsitmki sicb das Verbot auf jede Art der Zabkung 0081" Usberwcisung vim 65715 [)?-:x WSTWTLPiSLLU nach

* England oder deskn BSiiZung-sn, gleiäxvisl, Ob die Zablung dirskt odsr

mittelbar aui dm WMS 17er ein nmttaies Land erfolgt. Die wisscntlicbe Zun'id-rbandlung gegen das Veibot ist mii (Hsfänanig- strafe bis zu 3 IaHren und Mit Geldiiraie div zu 50 000 .“ bedroht.

Sklbiwcrsiéndlicb läßt dies€6 Zablang-vsrkdt das Recht des Gläu- bigei's als 101chk5 bksicben, diE Schuiden smd nicbt erlasikn, sondern nur bis auf weiiecss gestundxt. Diese Siunduna (WWW nicht nur für Geldforderungkn ausgkfvrocben, auf deren Erfüllung fiel) das Verbot bescbränkt, [oriern fit- ist auf Vermögensrecbtlicbe' Ansvriicbc (71161? Art aus;;edebni. Cine Verziniiwg wäixrend der Dauer 1:17: Standung braucht nicbt geleistet zu Werden; sowkii Zinsen für die Zeit ddr 'der FäUingit d(r Forderung gescbnidét Winds", ianc-n sik bis zur Fällig- keit Weiter. Die Protsiierbcbyna wird bei Wölbsi'lit, dig untcr déis Zablmmsdcrbot 17111671, solangc die Vsrordnung in Kraft iii, Hinaus- gcscbobkn. Hat der Scbx-[dner Lin Intersjik daran, sich «185.115 5011 der Schuld zu bcirEicn, so kann er zu dieiem Zweck dM gcschuideten Bsiraq bei der Rcichsvank binterlechzn.

Es War zu berücksichtigen, daß 81716 große 3351 deuticbkr G.?- scbäftsleute es bereits )eit dem 911795711713 BLI Krisgcs und insbesonderd seit dem Bekanntwerden des englischen ZI[)[1111[191)€1'0018 abgeiebnt bat, noch nach England zu zahlen. Auch disse bereiis €111J€11€1€11€ ZablungEderweigerung ist nachträglich gebilligt wordsn; Etwaige an

ck bereiis eingetretene Verugsfbigsn [ind wikder aufgebobsn. Eins Wsitere Besiimmnng, Welche besagt, das; dic Siunduna auch 5896 n- iiber dem Erwerber der Forderung wiikt, soll 1127- bindem, daf; Jniändsr Fordsrungen ans England Lrwerben und gegen di? deutschen Schuldner einzikbkn. Es muß 55er vor dem Er:; werbe don Jordßxungen, deren Gläubiskk in England wobnen, aus das dringendst? gewinnt werden. Sie kbnnsn [169811 den Schuldner während des Krieges nicbt geltßnd QLMTLÖt werden. Dem Éjwétbék ist gleicbgsstelit, wer eine Forderung an einen Engländer bezabit und bicrdurck) auf Grund eines bestehenden R6ch1S0810011U1ff10 einsn E*ftaitungsanidrucb gegen den Schuldner erwirbt; auch er kann die'skn Erstanmigx-aniprucb während des Krieges gegen den Schuldnsr nicht geltend machen. *

Besondsrer Klarstellung bedurfte die Frage, wis 76 mit hiesigen Nikderlassungen von solchen Unternsbtnunq-n gehalten Mrden sol], ki»? in Cngiand ihren Hauptsixz babkn. Nack) dem Zwecks dks Vorgébens kann 78 sich nur darum handeln, Zabiungén nach England oder dcffcn Kolonien und Besißungen zu bsrbindeiw 11110 Fordcrungkn don Päsbnen oder Unternehmungsn, die in dieisn (Hedicisn ihr Geschäft treiben, zu stunden. Nach England 1011 wedkr 111111815517 noch Unmittelbar gelsisiét wkrden. An bissige -i:edcrla)1mxgchn e_uglischscr Untsrnebmungen, mögen sie in engiischsn bdsr deutichen Händen [Lin, sol] auch weiterhin gezahlt werden und gezahlt wCrden miiff-“n, Voranésk'Bk, daß die Forderungen in dém inländiscbsn Betriebe dieser Unternebnmngcn Entstanden smd. ngreÖnunaen z. B. sollen an die deutschen Niederlaffungkn engiiicber Unter- nebmungsn wie im Frieden gezahlt werden. Dies ist im Grunde selbsideiijändlicb, solange man diejenigen, die unter uns wobnkn uiid géwirblici) tatig find, auch weiterhin bei uns wohnen und wtrtichaiten [affen wii]. Auch (811 [and hat sein ZablmngV-eibbt nur in dixskm 1815111011016" Sinne erlaZen. Es kommt darayf an, daß das (NID nicht nach England geben darf. Die Abfübrixr-g dir (in- ger-o'mmsnen' (Gelder 11051) dsm Mutterland ist natürlich den biefig-zn ergiiich€n „Filialen 1167001711. Man hat [ie in dé!) Hauptsache bisbcr durZ) Biiiiüung einer U-beiwacbuvg nacb dsr Verord:.ung Vom 4. «Zpiémbcr 1914 zu vkrbindern gewußt.

, Scharf zu trennen Von den erwähnten Fällen smd dieiknigsn, bei denen (6 fiel) um eine Agententätigkeit im Anftrage don *Glaubigern in England handelt. Die FOrdkkll'JNl, die? solche PLlslMS-“i einzuziebcsn Versuchkn, Hmd nicht im Béxtiiebe der biefigxn Nixdariassungen entstanden. ie faUcn dabér 1111161? das Verbot, d. 5- es darf nicht an den Agi'nte'n des Lnglisebsn Gläubigers gezahlt w rden, w€il dies eine mittklbars Zahlung nach England be- ÖZif11§11 würds, und der Agent [Libst darf sein Gkid nicht nach England 71 u ren.

Eine besdndkre Voxstbrisi isi mit Rücksicht auf die überseeisckz-n G.]cbä'te deuiscyer Kauiteute getroffen. Infolpe der kriegerischen Cr- eign-ffp, z. B. infolge der Beichlagnabme von W716", der Zch5i-ßung dputicher (Hescbäftsfiliaiew im Ausland, ist es leicht möglick), daß chbs71, dix auf ausländi1ch8 Kimden oder sonst auf das Ausland ge- zo.:en sind, gegenwärtig nicht zur Einlösung gkiangen. In solchen Jälien sonen auch die in DCU schland bsfinditchn Niederlassungen engliicber Geseüscizasien bis aiif weitsres nickpx berechtigt icin, wsacn der Nickpteinlöiung der Wecbiel Riickgrifféanipriicbe wcchscliecbtliebkr oder zivilrechtlicher Art in Dsutschland geilend zu machen. _

_Von den übrig „Befiimmungen der Verordnung wäre noch zu krwabnen, daß Ueber *etungen von Ausfubrverboten, sofern die Waren nach" England eben sollen, unter strengere Strafen gesteüt sind, als gcwobxiiicbe rie ertreiungen don Ausfubrvetboten.

Die Reéieruna ist überzeugt, daß sie mit diesen dar;!) die Ver-

eltung gebo enen Maßnahmen auf das volle Verständnis der deutschen

eschaftswelt rechnen kann, die in aUen nationalen Fragen eine wahr- ba_itpa1riotische und großzügige Gesinnung bekundet und auch tat- kraitig bewiesen hat.

«* Die Kriegslaae bringt es mit sick), daß über zahlreiche Fra en des Kreditverkebr- (Erlanaung don Darlehen, Unterstiißungen UE).) sowie der ?)Tecbtsverbältniffé zwischen Mieter und Vermieter, Haus- wirt und Hypotbskengläybiger und an deren Recht§verbäiiniffe (Wecbielrecht) Zweifel beitebzn, die obne genaue Kenntnis der be- sikbenden Außnabmegeseße nicbt bcbobxsn Werden können. Das dem Einzelnen schwer zu:]„änglicbe Material iit bis zu den letzten Er- gänzungen in der Von den Aeltesten der Kaufmannicbait Von Berlin errichteten Zéntralsieüe iür Auskünfte (()., Burgstraße 251, Wochen- tags don 12-2 Uhr) einzusehen. Dort liegen u. a zur Kenntnis- nahme auch die Formulare der Kriegskrkditkank, die Bedingungen der Kriegsdarlebnskaffe. der vaotbekenbanfen und die ier kommunalen .Hiliskassen von Charlottenburg, Lichtenberg, Neukölln, Schönkbcrg und Wilmersdorf'aus, Die Axtßkunft erfolgt kostenlos.

» Jm Vexeicb der preußiscb-bessiscben, oldenburgiscben Eisen- bahnen, der „Mtxi'tareisenbabn und eini er Pridaibabnen find neue AusUabeietarrsx iur Abfaüsalpeiersäure, iatriumnitrit und Natrium- iiitrit-Jiitrcit eingeiübrt worden mit Gültigksit vom 1. Oktober d. I. Auskunit uber die Frachtsäße und Anivendungébedingungen erteilen die dsutickoxn Handelskammern.

----- Die Lisfexung bon Hammersiieien ist von der König- lichen Eiienbabndirektion Stctiin aukgsicbrieben. Angebotstaq 10. Oktober. Angebotsbogen und Lisierungsbedingun en können Von der gsnanntsn Verwaltung bswaexi oder im Verkehrs urcau der Ver- liner Handelskammer, Unidetsitätstraße 31), eingesxhcn werden.

Wien, 30. Septémber. (W. T. B.) Der österreitbiscbe Cxportberein exbielt don eincr Anzabl don Mitgliedern die Mit- teilung, daß „sie im Aitsland über Außenstände und sogar Bank- gUtbaben deriiiaen, 111311118 weaen Devisenmangels oder aus andersn Erund-n 1€chnischer_NaiUr nicht (mSgezablt werden können. Da dic? Kaysicuß, die Bsirage nac)“; dsm Ausland schuldig smd, cms dyn gleieheri (Grunden nich zablen könnkn, so bat der (vaoiiverein dun Ausgistchöderkebr übernbmnwn, um die Schwierigkeiten des Géid- verkebrs init dem neutralen Auslande und Deutschland nack) Möglich- keit zu bcbcben.

Budapest, 1. Oktober. [W. T. W.) Die Heutige Nummer das Ymisblaiies Entbalt eme Virordm-ng iiber ein? zweimonatige VNLangcrung des I)ibxaiorinms.

London, 1. Okibbyr. (W. T. B.) Dis nächste Woliaukiion findrivinn 6. bis 10. Okt-bér stalt.

New “Lib"rk. 28. Skpiember. T.?r Wart der in der bergxngenen Woche aus)]i'fubrten Waren betrug 20 030 000 Dollar.

, Berlin, 1. Okiober. Produktenmarit. Die amilici) er- nztiielien Ireise waren [für 1000 kg) in Mark: Weizen, in- iandiicher 247,00 ab Bahn. Underändert,

Roggen, inländischer 222,00 ab Bahn. Fest. Haisr, inländischer, fein, neuer 216,00-223,00, mittel 213,00 bis 215,00 ab Babu und Kaim. Lustlos. Yaiis, ixundkarl ??INLYZÉZNT Kabn. Rubig- e zenme uc (: (: unnd '] . 1315 353,00 Stil].b] f 8) b SWW & 00 ZMS oikgcnme (111100 K iat“ a an . . 1 gkwiikkk 29,25 3130 Stils B bn SpeiMc Nr 0 und R üb bl gescbäiisibs.

, Bewsm, 30. Sepixmbex. Bericht über Speiseßetie bon Gebr. (Hanse. Bytter: Da die Zufubren feinster nländiscber Buiisr immir klmner wsrden und die A:1ßdnn.aitie inibtge guter I?.?Cbirage ibre Foiderungc-n täglich erböben, ineißto: auch die biefi.-c 910118711115] einc wmtew Eibbbnng eriabrkn. Die beuiigen Notierungen sind: Hof- und Génosse-nfcbafisbutter [& Qualität 135-138 «16, db 119. Qualitat 130-135 „jk. - Schmalz: Die Nachirage ist sebr [ebbafk Da dieYorrate schn€11 abneHmen, War eine Steigerung der Yrciic nndcrn-eidltch. Die heutigen Notierungen sind: Choice Western Steam 72-74 .“, amerikaniicbes Tafelscbmalj Borusßa 75 .“, Berliner Staitscbmalz Krone 74-7 8 „S, Berliner Bratenscbmalx Kornblum- 75-78 .H- - Speck: fest.

r Marktbericht vom Magerviebbof in [de. Schweine- und Ferkelmarkt am 30. Seviember 1914.

Auftrieb Uebersiand Schweine . . 218 Stück - Stück Fkkikkl . . . 0511 , -- ., . Vrrlmn des Marktés: Langsamss Geschäft; Preise gedrückt. Esqwurie gezahlt im CngroSbandel für; Laniericiweine: 7-8 Monate alt. . Stück 36-45.“ 5-6 Monate alt. . . 26-35 . 6116 3-4 Monate alt . . . . . . 13-25 „erkel. 9-13 Wochen alt . . . . . 9-12 6-8 Wochen alt . . . . . 4- 8

"Kurzberichte von auswärtigen Fondömärkien. New Y ork, 29. September. (233- T. B.) (Schluß.) Siebt- wkcbsel London 4,99 -*5,00, Cable Transfers 5,00-5,01, Sichtwechsel Paris 5,04, (Fable Transfers 5,04. Sichtwechsel Berlin 951“, Cable Tiansfers 95Z, Silber Buliion 532.

Kursberickoie don auswärtigen Warenmärkten.

Hamburg, 30. Septembsr. (W.T. V.) Weizen inländischer Verzollt 76-7 8 [(i-? 254-256, Roggen inländischer v-Z'czolit 70-72 kg 233-234, Gerste inländische verzollt -»-,-, Hafer inländischer derzoÜt 220-224.

Liverpool, 29. Seviember. (W. T. B.) Weizen unver- äiüderit bis Penny niedriger. Mais notiert allgemein & Penny n e r gyr.

Liycrwool, 29. September. (W. T V.) Baumwolle. Umsaß 5600 Vaükn. Import 4017 Baüen. Amerikaner 492 Ballen- LOkoP'keise underändert. Amerikaner middling 5,55, für Januar- Februar 525.

GWMNV, 29. Sspiember. (W. T. B.) Eisen frage, Rrsskkaéxied 50 [l). 111 d., für 1 Monat 51 sh. 3 v.. fur 3 Monat

Amsterdam, 30. September. (W. T. B) JaVa-Kaffee [lau [oko 43.

New York, 29. September. (W. T. B.) (Schluß.) Baum- wvÜe loko middling -,-, do. für September “*.-'. dO- fur Dezembrr "".“". do. in New Orleans loko middlin -,-, etroleum Refined (in Cases) 10.75. do. Standard w ite in .ew York 8,25, do. in Tanks 4,75. do. Credit Balanced at Oil City 1,45, Schmal! Western sieam_9,97._i. do. Robe u. Brothers "“.-. ZUck27 Zentrifuge! 5,02, Weizen loko [neue Ernte) 1.16. do. 1117 September 1141, do. für Dezember 118, do. für Mai124z, Mehl Spring-Wbeat clears 4,75- 490, Getreidefracbt nach Liverpool 3.1 Kaffee Rio Nr.7 loko 68, do. für September **,-, du- für Dezember -,-, 3?an Standard loko -,-, Zinn -,-.

,))

Wettsrbericki vom 1. Oktober 1914, Vorm. 91 Uhr.

Name der Beobachtungs- station

Lind. ZZ

ri tun , WKWM: stärke _;

Witteru ." Beobachtungs-

verlau der letzten station

24 Stunden

Name der ** Beobachtungs-

W" station

Wind- richtung, Wind-

stärke

24 Stunden

Mersch“!-

765,0 SW Hbalbbed. 1

Hansibolm

Moskau *-

3 meist bewölkt Kopenhagen

Brindisi _ SO

Borkum

Keitum

761.1 WNW5 bedeckt 14

meist bewölkt Stockholm

Triest

1 wollen!.

Hamburg 764,4 WSW5 bedeckt 1

0 meist bewölkt Heruösand

Krakau

bedeckt

Swiiiemünde 761,0 WSWö bedeckt 1

1 Haparanda

vorwixgend beiter

Lemberg *-

Neufabrwaffer 7565 W ZRegen 1

1 Nachts Niederschl. Wisbv

Hermannstadt _-

Memel 752,5 WNW 5 bedeckt 1

1 Bonn. Niederschl. KFlstad

Belgrad Serb. -

Ääébft *“

8 meist bewölkt Archangel

Reykjavik --

771 3 SSW?“- wvlkeul. Hannover

0 meist bewölkt Petersburg

(5 Uhr Abends) 769,8 NW

_, 767,0 SW 5 heiter 1 Berlin

765,3"W 4beiter 10

meist bewölkt Riga

Budapest

1 wolkenl.

Dresden 768,2 WSW2woifig |

9' meist bewölkt Wilna

Breslau 766,5 W bedeckt

OOOODk-“OOOO

Vorm. Niederscbl Gorki

Horta - -

5 Bromberg 760_1_ W 5 bedeckt Meß 770,8 NO 3 Nebel

meist bewölkt ziemlich beiter

Warschau Kiew

=: 2.5 bis 8,4 mm; 4 =- 3.5

Frankfurt, M. 771,0 Windst. Nebel

meist bewölkt Wien

wolkenl.

KarlSruhe,B. 770,8 Windit. wolkenl.

ziemlich beiter Prag

München 771,8 SW 2 wolkenl.

ziemlich beitet Rom

wolkenl.

Ein ostwärts ziebendes icuiscbland entsendet einen

Zuqsvise 535,7 W 3 wollen!. Wilbslmßbav. .64 8 W 4 beiter

vorwiegend beitet Fkorenj

Kiel 761,8“ WSW4 bedeckt

meist bewölkt ThorsbaVn

meist bewölkt “* C?xgliari

wolkenl.

dtuckaebiet erstreckt sich von von 730 mm liegt über La

wolkenl.

im Süden tubia, meist bei

Wustrow, M. “760,6 WSW7 bedeckt

_meist bewölkt Sevdisfjord

Königsberä* - - --

"" Rügenwalde:-

Cassel

_ münde

_-

bedeckt

südwestlichen Winden; der

Magdeburg

zieml beiter Hammerhus

_7_66,6 |W 3 balbbed. W

ÖkünvergScbl 765,3 5 bedeckt

meist *bewöxkt Lerwick

Miiibausen,E. -

-- Portland Bill

Friedrickpsbaf. 771,6 NO Weiter“ Bamberg 771,3 S 1 beiter

vorwiegend beiter Biarriß

meist bewölkt Clermont

Station

Paris -

Perpignan

S*:eböbe . . . . . 122 m

“"*““Misfinaeu "75T SSWZ gage; Hxlder ,. WSW4beiter

Nizza

Zürich

wolkenl.

TemperaturW“; 7,3 Nel. F tgk. (0/0 92

756 *) Bodi)

Genf

wolkenl.

Wind- ichtung. 971997

737.7 ONO 5 wolkig Cbristiansund

Lugano

halb bed,

. Geschw. mpg. 6

749,1 NW 4woikig Skudenes

M*"i -©05012©11110

Säntis

' wolkeni.

754.4 NNW 6 bedeckt Vardö

Helfingfors

_-

Skagen 752,2 W 8,bedeckt

. Unikrinibun ssachcn.

_. Anigxbotc, Icrinsi- und Fundsachen, Zustellungen u. dxrgl. . Vcrkaxifc, Vcrpachmgsn, Vcrdingungen 2c.

. LÜ'ÜOMNJ' 2c. 5511 Wcrtpadicrkn. . Kommaiiditzicse'liichastcn aus Aktien u.

Kuopio

Aktiéngcicilscbaften.

ffentlriche Laetzr.

Auzeigmpreis fiir den Raum eine: Igtspalteuen Einheitszeile 30 43.

3000 111 don -8,7 bis -

Bankausweise.

Tomba - -- -

Aendenm dex Barometer; (Varometertendenz) von 5 bis 8 Uhr Morgens nao Zlgender Slea: 0 = 0,0 bis 0,4 mm; 1 = 0,5 bis 1,4 mm; 2 = 1,5 bis 2,4- mm;

bis 4,4 mm ; 5 =ck,ä bis 5,4 nun; 6 :=- 5,5 b“

Si mm; 7 = 6,5 bis 7,4 mm; 8 = 7,5 bis 8,4 mm' 9 = nicht beobaGUt. Kl “negativen Werten der Varometertenbem (MinuszeiMn) gilt dieselbe Cbiffkeskala-

Hochdxuckgebiet über 771 mm über Süd- Hocbdruckkeil nach der Notdiee, ein Tief- Noidost- bis Mitteleuropa, [ein Minimum vvland. - In Deutschland ist das Wetter ter und käiix-r, im Nordin etwas milder

und ziemlich tiübe bei mä"igen, an der Westküste teilweise starken

sten batte leichie Regenfälle. Deutsche Seewarte.

MiikeilungenZebss Königlichen Asronautisqken

veröffentsiäpi vom Berliner Wettetbureau. Drachenauffiieg vom 30. September 1914, 7-10 Uhr Vormittags:

ervatoriums,

500111 | 1000111] 150011112000 11]! 3000111

4,1 3 0 -1,4 - 5,7 - 7,5

77 62 61 61 28 UK, 1997 U97 U17 RUN:

11 1,4 15 16 26

Himmel größtenteils bkdkckt, Wbikengrenze bei 270 w Höbe Zwischen 500 und 740 m bee Temperaturzunabme dbu 4,1 bis 5,0, zwischen 2500 und 2640 111 Von - 9,0 bis --7,6, zwncben 2960 und

7,5 Grad.

. Erwerbs- und WirtschZZtTgenoffenschasteu. . Niedkrlaffung 2c. bor) _ e . Unfail- und Invaliditats- :c- Versicherung.

tsanwäiten.

10: Verschiedene Bekanntmachungen.

ck

1) Untersuchungssachen.

[56484] Steckbriefserlediguug.

Dec gsgen den Hauptmann Ono Denk, Aijuiant der 3. Feldaitilleriebrigade in Stkitin. wegen F.!bncxifiucht unter dem FiAwril 1912 eriaffenc Steckbrief ist kr- e .gt

Stettin. den 29. September 1914.

Gericht 5. stellv. 6. Jni.-Btig. Der (BLtiÖtxberr. don Platen,

Generalleutnant z. D. und Brigade-

komrnandeur.

[48487] Oeffexitiiche Ladung.

In der Strafiacbc» J'aiN Burkhardt und GSUOffkn - 12. .]. 20. 14 - werden nacbsisbende Perionkn:

1) der Friedrich Otto Willi Burkhardt, gxbern am 10. Oktober 1891 in Berlin- Lichtenberg, cdangeliscb,

2) der Kellner Karl Paul Otto Georg Steguhu. geborkn a11129. Dexémber 1891 in Neukölln, ebangkliich,

3) 061? Bankbeamte Matthäus Eduard Fritz Taubert, gébbren am 14. Februar 1888 zu Qloaau, cdzngelisch.

4) der Atiur Wilbklm Erwin Kock), geboren am 21. Juni 1891 zu Braun- 1chweig,

5) der Barbier Paul Richard Richter, (161101611 am 27. Nodember 1887 in Herz- b€rg a. Elster,

6) der Magistratsbureaudiätar Franz Waldemar Gralki. geboren am 6. Oktober 1886 in KöniJIbeca i. P., edangelisch,

7) der Er cb Artur Paul Bernhard Schulze, geboren am 10. Februar 1891 in Weißensee, Kreis Niederbarnim,

8) dLr Vkax Artur Strempel. geboren am 27. Juni 1891 in Weißensee, Kreis Niederbarnim,

9) der Barbiergebilfe Otto Wustrack, geborsn am 1.'Juni 1890 in Friedeberg Nm.,

10) der Walter Heinrich Eduard Scha- dendorf, geboren am 23. März 1889 in Bergedorf,

11) der Metallschleifer Hermann Karl PAUL Polaski. geboren am 24. August 1891 in Bobnsdorf, Kreis Teltow.

12) der Friedrich Wilhelm Seibert. Sboren am 5. April 1891 zu Buckow, reis Teltow,

13) der Willi Gottlieb Blaguieß. ge- boren am 24 Rodember 1891 zu Hoher- lebme, Kreis Teltow,

14) der Max Eugen Hugo Otto Maschke, aeboren am 28. Oktober 1891 zu Berlin-Sobönkberg,

15) der Paul Gustav Karl Fuchs. Le- boren am 25. Dezember 1890 in Verl - Tegel, Kreis Niederbarnim,

16) der Erich Georg Alfred Hahn, ge- boren am 20. Februar 1890 in Berlin- Reinickendotß Kreis Niederbarnim.

17) der „rieb Max Fran) Walter, Maschinenscbloffer, geboren am 4. No- vembcr 1889 in Vetlin- ankow,

18) der Carl August ielke. geboren am 14. Februar 1888 zu Fedorowska, Kreis - Sbitomir, in Rußland,

19) der Paul Georg Emil Fischer, eboren am 23. Dezember 1891 za Janke,

eis Niederbarnim,

20) dsr Bruno Artur Walter Halm, «boxen am 1. Mai 1891 zu Berlin-

einickendorf,

21) der Sally Salomon Ostertag. ge- boren am 16. Mai 1891 zu Berlin-Nicder- schönbausen,

22) der Max Richard Schröder. ae- boren am 6. Oktober 1890 zu Berlin- Reinickendorf,

23) der StLWard Paul Friedrick) Wil- belm Atzeuroth, geboren am 7. August 1890 in Hamburg,

24) der Reisends Johann Georg Carl Bühler. gkboren am 1. September 1885 zu Frankfurt (1. Pk., edangeliscb,

25) der Artnr Lichtenberg, geboren am 5. Januar 1891 in Neuwedell, mosaiich,

26) der Wilbslm Carl Ernst. geboren am 12. September 1882 zu Pforzheim,

27) der KsUner Alfred Jirsa, geboren am 2 Januar 1890 in Lievau,

28) der Friseur Wladislaus C ajka, geboren am 18. Mai 1891 m Kie czewo, Kreis Kssikn,

29) der Skemann Eberhard Alfred Hkinricks Bredow, geboren am 7. Juni 1884 zu Altlandsbe'ra, Kreis Niederbarnim, Regierungsbezirk Potßdam,

iärntlicb unbékannten Aufenthalts, deren [eßter bekannter Wobnsis oder Aufenthalt Berlin gewesen isi, beschuldigt, ais Webr- pflichtige in der Absicht, sub dem Eintiitt in den Dienst des stehenden Hserss oder der Floite zu entzicben, ohne Erlaubnis das Bundes cbiet Verlassen zu baden, bezw. nach 67761 tem militärpiliébtiaen Alter fie? außerhalb des Bundeögebietks auf- zu alten - Vergsben gegen „S 140/1 Reichsstrafgeseßbuckys -. Dieselben Werden auf den 9. Oktober 1914, Vor- mittags 9 Uhr. vor die Strafkammer 5 des Königlichen Landgsrickpts [ zu Berlin, Saal 403, zur Haupiberbandlung geladen. Bei une-111ch11[di,;tem Ausbleiben der An- geklagten wird zur Hauptdecbandiung ge-

schritten wxrdcn, und rvcrden dieselben auf Grund dir nach § 472 der Strafprozeß- ordnunq von den betreffenden zuständigen Königlichen Ersaßkommisfionm über die der Anklage zugrunde_ liegenden Tatsachen auSgestellten Crklarungen verurteilt werden. Der Hauptverhandlungstermin am 25. August 1914 wird aufgehoben. Berlin. den 13. August 1914, Der Erste Staatsanwalt bei dem Königlichen Landgericht 1.

[56486] Fahneufiuchtserkkärung.

In der Untersuchun ssuäze gegen den Kriegsfrt-iwilligen Kanon er Arthur Müjler des 111. Rekrutendevots Fold-Ari-Rgis. 75,

eb. am 15. 7. 92 in Berlin, wegen abnenfiucbt, wird auf Grund der §§ 69 ff. des Militärstraigeseßbutbs sowie der §§ 356, 360 der Militärstrafgericbtöordnuna der Be xbxldigte bieidur-ckp für fahnenflüchtig er r.

Halle a. Sa., 28. 9. 14. . Gericht der, Landwebrmspektion.

[56482] Beschluß.

Die im Reichsanzciger Vom 14. 10. 04 Nr. 243104 veröffentlichte Fabuenflmbts- erklä ung in der Untersuchungssach widkr Musketier Jakob Steffens 7168 wird hiermit aufgehoben.

O. U. Arnstadt i. Th., den 28. Sep- tember 1914.

Gericht der 51. Reservedivifion.

[56488] Verfügung.

Die am 31. Dezember 1902 g:“gen den Rkkruten Georg Friedrich Scbäuzler vom Gericht der 15. Division erlassene Fahnen- fiucbtsetkläruna wird hiermit aufgehoben.

Cöln. den 28. September 1914.

Gericht der LandWZbrinspektion.

[56483] Beschluß.

Die am 27. Februar 1913 gegen den Oekonomiebandweiker Julius Brun der 1. Komp. Jnf.-Regts. 113 erlaffene Fahnen- f1uchtxerk1ärunq wird gkmäß F" 362 M.- St.-G.-O. aufgehoben. 19Freiburg i. V., den 27. September

KönigiiÖes GeriÖt der stellvertretenden 57. Inianterie-Btigade.

[56485]

Die unterm 3. 2. 14 gegen den Rekruten HUao Wiliv Kluge aus dem Landwehr- byzirk Altenburg S.-A., (785 8. 4. 90 zu Weißenborn, im Reich5anzeigyr Vom 5 2. 14 Nr. 31 unter Nr. 101809 der- öffentlichte Fabuenftuchtßerklärung wird hiermit aufge oben. - 1115 74/14.

Halle a. S., 28. 9. 14.

Gericht der Landwcbrinspektion,

[56487]

Die unterm 25. Juni 1908 binier Musketier Ernst Otto Goii-"ried Kriehu der 9. Komp. Instr..R,;t. Nr. 93, geb. 27.10. 76 zu Birnbaum erlaffknc Fabnen- Juckxiäerklärung, veröffentlich umer 28 359 des RLichsanzeigers Nr. 150/08 wird hier- mit zurückgenommen.

Halle a. S.. 28. 9. 14.

Gericht der Landwebrinspektion.

[56489] Verfügung.

Die vom Gericht der 26. Division unter dem 7. Mai 1914 gegen den Kanonier Albert Friedrich Hart aus Sindelfingen erlassene FabnmfiuckptSetkläiung 2c wird gemäß § 3621 Vd-St-G-O- hiermit auf- gehoben.

Stuttgart. 28. September 1914.

Kgl. Württ. (Gericht der Landwebrinsvektion Stuttgart.

[54079]

Die am 22. 5. 1914 _aegen den Heizer Friedrich Erich, ]. Komp. 11. Werft- division, geboren 17. 8. 1890 zu Marke in Rußland, erlaffene FabnenfluaotSetklärung wird aufgehoben. (111) 141/14. WFilhelmshat-eu, den 17. (September

Gericht 11. Marineinspektion.

2) Aufgebote, Vssiusi- u. FundsachenZnstellungen u. dergl.

[51871] Zivaugsverfteigeruug.

Jm Wkge der Zwangöbolisireckung soll das in Beriin-innickendorf belegene, ini Grundbuchs von Berlin-Reinicksndors Band 26 Blatt Nr. 792 zur Zeit der Eintragung dis VersteigerungSVermerks auf den Namsn des Zimmermeisters Gustav Müller zu Bsrlin-Tegel eingetraaene Grundsiück am 27. November 1914, Vormittags 10 Uhr, durcb das imfer- zeichnete Gsricbt. an der (Gerickztsstelle, Brunncnyiaß, Zimmer Nr. 30, 1 Treppe, vsrsicioert werd-n. Das in Berlin- Reinickendori, Birkenstraßc 55, beleuene Grundstück enthält Wohnhaus mit Hof. raum und Hausgartkn sowie Seitenwobn- baus und umfaßt das Trennstück Karten- blcitt1 Parzslle 917.222118 bon 65506111 (Größe. C9 ist in dar Grundsteuermuttcr- rolie des (Gemeindebezirk? Berlin-Reinicken- dorf unter Artikel Nr. 682 und unter N.. 563 in dcr Gebäudesteuerroüe mit einem jährlichen Nnxzunqswert von 4692 „16 Verzeicbnet. Der ersieigerungSUermerk ist am 30. Juli 1914 in das Grundbuch ein- getragen.

Berlin, den 2. Sevixmber 1914. Königliches Amtßgericbt Verlin-chding.

Abteilung 6.

[56443] Zwan sverstei erung.

Im Wege deerangsv-y streckunYsoUen die in Herdeor belegenkn, im rund- buche von Okrmsdorf Band 15 Blatt Nr. 462 und Band 12 Blatt Nr; 370 zur Zeit der Eintragung des Versteige- rungsvermexks auf den Namen des Artisten Paul Solaiie in Herdemf eingetragenen (Grundstücke am 17. Dezember 1914, VormütaJs 10 Uhr, durch das unter- zeichnete Lericbt. an der Gerichtsstelle, Berlin 31. 20, Brunnenplatz, Zimmer 32, 1 Trcvvs. Versteigert werden. 1. Das Grundstück Hermédorf Blatt Nr. 462, an der Neptunstraße 45, besteht aus a. Wohn- haus mit Hofraum und Hausgarten, i). Stall mit Wa1chküche und Abort, um- faßt die ParzxÜe Kartenblatt1 zu 16981107 von 5 a 85 (“[in Größe und ist in der Grundsieuermutterrolle Artikel Nr. 463 und in der Gebäudesteuerrolle unter RoUen Nr, 254 mit einem jährlichen Nußungs-

werte von 1210 .“ derzeichnet. 11. Das ]9

Grundstück Hsrmsdoif Blatt Nr. 370 be- steht aus Parzelle Kattenblatt 1 Nr. 1448/ 107, Acker Neptunitmße, Von 19 qm und Paizklie Kartenblatt 1 zu 16981107. Hof- raum an der Neptunsiraße von 78 qm Größe und ist mit 0,02 Taler Reinertrag in dEr Grundsteuermuitenoue Artikel 370 verzeichnet. Für dickes Grundstück sind in den Steuerbüchc-rn Gebäude nicht nach) gewießn. Der Versteigerungsvermerk ii! am 15. August 1914 in das Grundbuch eingetra en. Verl ,“ den 23. September 1914.

[56445] Zwangsversteigeruuxä Jm Wege der ZwangSVollfire ng soll das in Beilin belegene, im Grundbucbe Von Berlin- Wedding Band 67 Blatt Nr. 1600 zur Zeit der Eintragung des Versteigerunqsvermerks auf den Namen Rentiers Kari Pohle in Berlin eingetragene Grundstück am 11 Januar 1915, Vormittags 10 Uhr, durch das unter- zeichnete Gericbt, an der GeriÖtsfielle, Brunnenplatz, Zimmer 30, 1 Treppe, ver- steigert werden. Das in Berlin, Wiesen- straße 46, belegene Grundstück enthält: Vorderwobnbaus mit Seitenflügel rechts, Quergebäude mit Nückflügel recbts und 2 Höfen, und umfaßt die Parzelle 18621184 des Kartenblaits 25 von. 10 a 51 qm Größe. Es ist in der Grundsteuer- mutterroUe des Stadtaemeindebezirks Berlin unter Artikel Nr. 6552 und in der Gebäudesteuerrollc desselben Bezirks unter derselben Nummer mit einem jährlichen Nußungswert von 16 400.“ verzeichnet: Der Versteigerungsvermerk ist am 26. Juni 1914 in das Grundbuch eingetragen. Berlin, den 24. September 1914. Königliahes Amtherickpt Berlin-Weoding. Abteilung 6.

[56444] Berichtigung.

Das am 22. Januar 1915 zur Ver- sieigerung kommende Grundstück des Rentiers Wilhelm (Gottschalk in Herms- dorf liegt in Hermaioif, Vievtunsiraße 13, und hat einen jährlickzen Nußungwett von 1050 „Fi.

Berlin, den 28. September 1914. KönigliÖes Amtöaericht Berlin-Weddinq.

Abteilung 6.

[54833] Oeffentliche Bekanntmachung. Aufgebot.

Der Pfarrer Mavska in Schönwiese bei Nikolwken, Wpr., hat das Aufgebot des angeblicb abhanden gekommrnen Zz % Pfandbricfs der Neuen WcstvreUÜiicHen Landschaft Serie 11 Lit. 5 Nr. 29148 115617 1000 ..“ beantragt. _ . dks Pfandbriefs wird aufgefordert, späte- stens in dem auf den 1. Dum“: 1914, Vormitta 8 10 Uhr. vor dem unterzeichneten Ger cht, Zimmer Nr" 12, anberaumten Aufgebotstermine seine RM, , anzumelden und deu Pfandbrief „_ u- [ecfiekyt widrigenfalls feine KrastloserUMU“ „. er 9 9 - ,; Ziarieuwerder, den 16. Septuubu ,;

Königlich! Amtsgerkkt.

[56628] verichci uus. - In der Vekanntma img vom 85--

tember 1914 Nr. 55009 tu'- es

anstatt .die Fiima M.“_W. “";

Firma M. ck W. WEY . Hamburg, den M.Skp,

Der Gertchtöschreibxr des ';

56433) Zabluu [ Ex 111 die „3475111711711?enk an ebli abhanden" »aekmy

Königliches Amtsgericht Berlin-Wedding.

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