1914 / 276 p. 2 (Deutscher Reichsanzeiger, Tue, 24 Nov 1914 18:00:01 GMT) scan diff

„*dekrland bis zum letzten Vluislropfcn zu verie'idia'en. Auf W Antrag wurde unter großer Begeisterung die Absendung

mchsiebenden Telegramms an den Kaiser beschlosßkn:

Die rumänikcben Bauern umerhrenen "Seiner * ajxftat ihren alleruntertänigsten Dank für die gnadi eFursorge, die; ihnen durch das allerhöchste Handschreiben Vom 25. ktober zuteil ward.

Großbritannien und Irland.

Im Unterhaus e erklärte gestern der Handelßminister Runciman, wenn irgend ein Anzeichen dafür vorharzden wäre, daß die britische Kakaoindustrie direkt oder indirekt dem Feinde liefere, würde die Regierung sofort die Ausfuhr von Kakao untersagen.

Italien.

Ein Dekret veröffentlicht eine weitere Liste von Stoffen und Waren, deren Ausfuhr verboten ist. Darunter _be- finden sich, wie „W. T. B.“ meldet: Zink, Antimon, Messina, Bron e, Holz, Salpeter, Terpentinöl, Wollumpen und W011- abfä e, Vaseline, Abfäüc von Stahleisen und Gußeisen, Speck und Schweineschmalz, Mangan und Manganerze, Knochen,

am und andere ähnkiche Rohstoffe, verzinnte nne verzinkte * isen- und Stahlklingen. Schweiz.

Die Schweizerische Depeschen-Ageniur verbreitet folgende Mitteilung :

Am Sonnabend überflogen Einig“, k!“ g1is Ös, „vieileicht auch fran- zösische Flugzeuge don Frankreich kommend schwrtz€r0ches Gebiet und griffen arauf in Friydrichdbafen die Zeppelinwerf'i cm. ')]„ngesickyis dieser offenkundigen Verlssung der schweizeri1chen Reutrahtat beauf- tragte der Bun deSrai die schweizerisckyen Gesaxidtc-n in London und Bordeaux, bei der britischen und der franziiiischen 3191110111110 gegen die VerleUung der ichw€izeri1chen N'eutralitat nachdrücklich Vcrwabrung einzulegen und Genugtunn g

zu Verlangen. Niederlande.

Blättermeldungen zufolge ist das Durchfubrverbot für Tee, das vorübergehend in Kraft war, aufgehoben mordrn. Tee kann wieder frei durch- und nuSgefiii)rt werdcn.

Dänemark. Die Regierung hat heute ein Ausfuhrderbot für alle Pferde erlassen. Türkei.

Der türkische Oberkommissar von Aegypten ist gestern mit seinem Personal in Konstantinopel eingetroffen.

_ Nie Ausfuhr von Gold ist einer LÜKelduna des Wiener „K. K*. Telegraphen:Kortcspondenzbureaus“ zufolge unbedingt untersagt. Die ' Schiiissel zu den vermictbarcn Geldschrankfächern bei dcn Banken soßen den Behörden außgeliefert werden, soweit sie AuSländern gehören. Im Gegensatz zu den Gerüchten, wonach die 0H1nanische Regierung beabsichtige, den Ziniendienst der öffentlichen Schuld einzustellen, wird in unterrichtetrn Krdisen festadstellt, daß als einzige Maßregel seitens der Regierung beschlossen worden ist, daß die Couponzahlimg iiicht an audiändischexx Pläßen, sondern ausschließlich in Konstantinopel erfolgen dars. Die Maßregel ist mit Riicksicht auf die eventueÜe Ausfuhr von Gold nach den mit der Türkei im Kriege befindlichen Staaten getroffen worden.

-- Die patriotischen Knudgebungenanläßlich der Erklärung des Heiligen Kriygd dauern in den Provinzen 1100) ![Dort, Ebenso wie in Jerusalem wurden auch in Gallipoli

undgebungen veranstaltet, in deren Verlauf dem österreichisch- ungarischen Und dem deutschen Konsul Huldigungen bereitet wurden.

Nach einer amtlichen Miitciluna dds Scheich iilz Jilamais wurde gestern eine Sißimg abgdlialten, an der drxi ehemalige Scheich§-iil-Jslam sowic mehrere emderd religiöie Würdenträger und UlcmaI teilnahmen. Tie Ver'jammiimg nahm einmütig den Entwurf eines Aufrufes an, den die Körperschaft dcr Ulemad auf OL!" Grnndlaxie VLS bekarmten Fetivas an das muselma11ische Volk mii Bezug (1117 den „Heiligen Krieg richten wird.

Bulgarien.

Ju der Sobranje kritisierte yorgcstrrn" der Vizeprämcht Momtsibiloff das Programm der Oppoittion und betonte, wie „W. T. B.“ meldet, das unerschütterlicbe Veriranen der Mehrheit zu der Poliiik der Rogierimg. Er erklärte, die Nen- tralität müsse aufrecht erhalten werden, aber man mnßewxrl) für alle Möglichkeiten gerüstet sein. Arif Antrag Momichxloxxs wurde dann die Debatte geschloffen.

Albanien.

Zn Tirana ist nach eincr Msldrmg des _,_,W. T. B.“ ein Aufstand gegen Essai) Pascha wegen 0611011 servcnfrcund- licher Haltung ausxxebrochen. Der nach Tirana Entsandte Polizeichef von Durazzo vdrki'mdete dort das St_gndreM und veranlaßte die.Verbastung mehrerer Gegner Emads. Diirch diese Maßnahmen auf das Aeußerste gereizt,„_sollen Uck) die Be- wohner der Umgebung in größererZahl bLWZLssnet haben, gegen Tirana gezogen sein und die Stadt umzingelt 1)adZn.'I[l§ Vorsichtswaßregel gegen einen Vormarsch der „Aufstandischen nach Durazzo hatEffad durch ungsfähr tausend sdtiier Anhanger die Höhen in der Umgebung und die Haupteizxgaxige mm Durazzo beseßen lassen. Der Verkehr UJch Tirana irt eingestellt, die Telegraphenleitungen sind durchschmtten.

Amerika.

Der amerikanische Marineiekretär hat dem „Reutcrschen Bureau“ zufolge den Kommandanien der Vanzerkredzer „Ten: nessee“ und „North Carolina“ telegrayhisch die Vollma_chi gegeben, wenn nötig, zum Schuße der_gwemkanisOen Intereßdn in der Türkei einzuareifen. Die Lmzrere mußten )edock) die durch den Krieg geschaffene schwierige Lage und den Wunsch der Vereinigten Staaten, streng Neutralität zu bewahren, im

Uwe be lten, ' (; [3a Afrika.

Wie „W. TB.“ meldet, haben französisYe Truppen nach glaubwürdigen Zeitungsnachrichten dei anifra_ am 13. d. M. eine chwere Schlappe er11t_ten. Es 1011231 wenigstens 23 Offiziere und 000 Mann gefallen sem. Die Marokkaner eroberten zwei Batterien.

Australien.

mit Beschlag zu belegen und den Bauern fünf Schilling fiir den Scheffel zu bezahlen. Die Bauern, Müller und Exporteure erheben dagegen Einspruch. Nach den letztxn Schätzungen sou Neusüdwales zwar genug Weizen für den eigenen Bedarf, ganz Australien jedoch vier MiÜionen Scheffel zu wenig haben.

Kriegsnachrichten.

Wdstlickier Kriegsschauplaß.

Großes Hauptquartier, 24. November, Vormittags. (W.-T. B.) Englische Schiffe erschienen auch gestern an der flandrischen Küste und beschossen Lombartzyde und ; eebriigge. Bci unssren Truppen wurde nur geringer Schaden angerichtet. Eine Anzahl belgischer Lancheinmohner wurde aber getötet Und verletzt.

Im Westen sind keine wesentlichen Veränderungen eingetreten. Oberste Heeres1eitung.

Oestlicher Kriegsschauplatz.

GroßeéZ Hauptquartier, 24. November, Vormittags. (W. T. B.") Auf dem östlichen Kriegdschauplaß ist 010 Lage noch nicht geklärt. Ju Ostpreußen halten unsrrd Truppen ihre Stel1ungen cm und nordöstlich der Seenplatte. Jm nördlichen Polen sind die dort im Gange befindlichen schwerdn Kämpfe noch nicht entschieden. Im siidlick)911 Polen steht der Kampf in Gegend Czenstochan, aiif dem Süd- flügel Nördlich Krakau schreitei der Angriff fori.

Die amtliche russische Meldung, das; die Generale vonLiebert und von Pannewiß in Ostpreußen gcfangcn genommen seien, ist glatt erfunden. Der erste befindet sick) in Berlin, der zweite an der Spitze seiner Trupps; beide sind seit längerer Zdit nicht in Ostpreußen gewesen.

Oberste HeerLSlcitimg.

Wien, 23.November,9)1ittags. (W.T.B,) JnRussisck) Polen ist noch keine Entscheidung gefaklen. Die Verbündeten scizen ihre Angriffe östlich C,;cnstocbau und nordöstlich Krakau fort. Bei der Eroberung des Ortes Pilion machten unsere Trnppcn gestern 2400 (Yefangene, Das Feuer unserer schweren Artillerie ,ist von mächtiger Wirkung. Die über den unterem Dmmjec vorgegangenen russischen Kräfid konnten niels dnrch- dringcn. Die Kriegslngc brachte cd mit sich, das; wir einzeliie Karpathenpäffe dcm Feinde voriibergehend Überließen. Am 20. Nowembcr drängte din AUSÜÜ aus PrkemUSl die Ein- schließung§triippcn vor der «Zeft- und _ «iidwestfront der “Festung weit znriick'. Ddr (Hegnrr [)äli iicl) nunmshr außer Geschiißerirag.

Der Sthvertreter des Chefs.“, deS Generalstabs:

von Horfcr, Generalmajor.

Der Krieg zur See.

Vcrlin, 21. November. (W. T. B.“) Nack) amtlicher Bdfanntgabc der englischen Admiralität VOM “253, November ist das deutsckw Unterseeboot „1' 18“ durch ein englishes Patrouillcnfcihrzeug an der Nordküste: Schottlands zum Sinken grbracht worden. Nach Meldung des „Nentcr-Bureaus“ sind diirch den englischen Torpedoboothrrstörer „Gnrrx)“ drei Offiziere Und dreiundzwanzig Mann dcr Besaßimg gcrdttct worden. Ein Mann ist ertrunken.

DLL? stellvertretende (Ziydf des Admiralsiabes: (Mz.): Bebncke.

Notierdam, Zi.. November. (W. T. B.) Ncick) Mel- dungen (ULI sicbi'rer Quelle ist drr englischr' Ueber- dreadnought „Andacidnd“ am 28. odcr 20. Oktober an der Nordküste Irland:?- anf einc Mine gelaufen Und ge: snnfeu. .Die Admiralität Hält das Ereignid streng goheim, um Aufrcgimg im Land? zu dermsiddn.

„Audacadus“ hatte ein D(Placcémerii von “_7000 Tonnen, ein? J.)?asckyinsnstärke Von 28 000 Pierdskräfxen, einc (Heichwindigki'ii Von 22 Sexmeilen, eine Bcstfickuug don zehn 34,3-(3111- und j€chz€ickn 10,2-0111-Kandnen, die Besatzung betrag MW 1100 Mann.

Statistik und Voxkswirtsckxast.

Ueber die Bedeutung und die Ausführung der Visi)- zäblung in Preußen a1111.Dezember1914 gibt da:? Königlich preußiicbe Statistische Landesamt iii der „Star. Korr." die folgende Belehrung: | ' ,

Am 1 Ddzember 1914 „findet im Deuticben NMH; einc all- gemsine Viebzählung statt. Die! “Frauen, did “hierbei an dir Bkdölte- rimg gcstSUt werden, sind leicht drrständliä): [bre Begutwortnng der- ursacht nur (Wing? Visibe. Es wmden gezählt: Pferde, Rinddtsb, Schafe, Schweine und Ztegsn, bei dem Rindvieh und dcn Schwemen auoh die Unterarten.

Der Zähler bat innerhalb ies ibm zngewicsencn Zahlbezirks von Grböft zn Gehöft Und in diesem von *Qaasbaltung zu Haushaltung das in derNachr dom Z0.Viov€mber zum 1.4D1*zrmber 1914 auf dem (Hklyéfte vorhandsn gewesene Vieh zu zahlen und dir Zahl indie ZäblbrzirkSliste wiLlérbeitsgetren einzutragen. Da§_Ergebnis ist dem qushaliungEvorstehch ddrzulegen Und Von ihm mundLich zu bestätigen. . ,

Urbar 'die in den Zäblbeznkslisten enthaltenen, den Viebbefiiz des Einzelnen betreffenden Nachrichten ist das Amtsgrbeimnis zu wahren. Dir Angabkn dürfsn _nur zu amt1ichcii siatistischsn Arbeiten, nicht aber zu Steuerzivecken bennZt werden. Die Ergebnisse der Viel» zäblung dienen lediglich den Zwecken drr Staats- und Gemeindever- wÜtung und dsr Fördrrima wisienscbaftliäper undaemeinnüßiaer Auf- gaben, wir Hebung der Viehzucht. Indbesdndcrs ]oll dadurch ein Ein- blick in die Fielscbmsnzien gewonncn wkrden, die durch die bcimiscbe Viehzucht für die VolkScrnäbruna Verfügbar werden. „_

Dic Errcickyung des bedeutsame_n Zweckes der Zahlung bangt zum großen Teile von der ck111ithilie der Bevölkerung ab." An sie wird daher die dringende Bitte gerichtet, das Zäblgeschait durcb be1eitwikliges Entgegenkommen den Zählern,_ Ortsb€ickördxw ujw. ge enüber zu erleichkern. Es bedarf einer grmzen Zahl irerw1kligchr Zablcr, dir bei der Ausi'ibung ilirer ehrenamtlichen Tätigkeit die Eigenschaft don öffsntlirbsn '"Zeamten befixzen. (9150th 5," erwarten, das;, wie bei flübrren Zahlungen, so auch diesmal sich in genügender “Zahl Personen finden werden, die bereit smd, diejes Ehren- amt zu übernehmen; sie würd-n damit dem aUgemkmen offenxlichen Interesse einen weier-tlicben Dienst leisten. Endlich ist noch in ge- eigneter Wrise, nament11ch durch Beiprecbung in den (Hemeindrver- sammlungen, in den Schulen und durch Abdruck dieser BeiehrUng in den amtlichen Biättern und in der Tagégpreffe der Zweck der bevwi-

Die AufbezreitunÉ der Ergebnisse 'der Zählung geschieht durch das Königlich preußische tatistimje Landedamt in Berlin 807. 68, Linden- straße Nr. 28, vgs zur Behebung etwa auftauchender Zweifel aus 12152 Anfrage bereithUigst Auskunft erteilen wird. Eine etwaige Ver- öffentltcbuna der Ergebnisse wird so gebaltkn werden, das; darin die Angaben des einzelnen Dauöbaltungöoorsteheis in keinem Falke mxlw

erkennbar find. Wohlfahrtspflege.

Der Erzbischof von Cöln. K4rdinal von Hartmann bat, wie die „Kölnische Volkszeitung“ mitteilt, aus ihm zur Verfügung stehenden Mitteln drm Berliner Kriegsausicbuffe für warme Unterkleiduna 10000016 überwiesen mit der Bitte, die (Zölner Regimenter bisdndsré; zu beruckfichtigen.

Kunst und Wissenschaft.

Zum hundertjährigen (Geburtstag Nobert Mavers. Der „kirkeg, dessen Lärm jetzt die ganze Welt durchbal1t und dosien siegreiäper Durchführung unser ganzes Denken und Streben gewidmet st, darf nicht Verbindern, das: wir auch der großen Taten in dM Werken des Friedens gkdknf-n, und gerade die Naturwissenschastcn haben ja durch ihre innige Vetbindyng mit der Technik eine 10 nabe Beziehung zu der modernen Kriegsführung, das; es wirklick) kaum einer Entsckpuldiguna bedarf, wenn wir den Gedenktag Lives dcr Gösztcn im Reiche drr Naturwkffensckyafwn nicht ganz achtlos vorübergehen lassen. I)iobert Madrr, dessen hunderkjäbtiger Gcbmtdtag auf den 25. November fällt, hatte in jungen JaHren nacb doUrndcti-m Studium der Médiiin eine Weltreise a]s Schisfsarzt angetwtcn und wirkte Wäter als cinfacbrr Arzt in seiner Vaterstadt Hrjlbronn. Die Brobachtung, die ihn zu seiner das wisscnfckoaftliche Denktm um- wälzsnden Entdeckung fübrje. machte er vereits auf scinsr prdßsn Ekirife: er hatte bemerkt, da[; beim Aderlassdn auf Batavia da:; “der Armdzne entnommene Blut eine weit ixellcre?)iöte zeigi als in unserem kältüskn Klima. DLL“ Ursache dieser Erscheinung nachgsbsnd, kam rr zu ch aenialrn Aufiaffung von dcr “.'ie'quwalenz der Wärms mit 1116chch1iicher Aibeit, er bkrechneie aucb beryils das M9chaniiche 51101411- ValCnt drr Wärme, das ist die Arbeitsinenge, die beim Verirhwindrn einer besiimmcyn Wärmemenge als ibrEisai; auftritt, und wurde str Begründer, dr“) die geiamte Naturauffassung drr folgcndcn Generutwnsn bebrrrscbi'ndsn (55091503 Von der Erhaltung dcr Kraft Oder, wi» man es bkkitL gewöhnlich nennt, von der Erhaltung der Energie. 21)J.41„)er rim: lange Zeit das Schicksal brdeutsnder ZUJänner, deren Grdankcn di"!!! Denken t[)rcr Zcit voraußeilen, er Wurde nicht Verstandcn und tmci) dom (Goctbescbcn Wort „wir sind gewöbnt, das; die :Uixnfcbrn VLk

böimrn, was sie nicht Verstrebcn" in auxigic-big-Zm :),)iasis k rbßiwt nnd dkrsvottkt, wodurch jabri'lang eine itarke Verbitterimg in ihm PM!; 0110) Seine im Jahre 1842 erschienetw grundlsg-*r1de Abkandlung ,cherkungrn 11er die Kräfte der unbrlrbten Ngiur.“ komitiz cr nichr einmal in drr damals wobl einzigen PÖVÜkalisÖM ZYÜ'CHÜT zum Abdruck bringen, svndern mußte 11'01) icin,__ m dyn chemich€n Annalen von Liebig eine Stättc für sie, 311 mich: und doch enthielt diese Arbeit b'reits den .?erw dss _die gawc Physik und weit über die Physik binaud das Mamis G91chZ1*x-11 _m der Natur beherrschendi'n (55810369 Von der Erhaxtung „dsr (I'm MZK. Als sväter das Geiss durchgeo-m1gen wor, Vornrhmllci) dit-i'i) die' ?xpdrimentcllen Arbrilen don Joule in England und die', bCkVOZ' ragenden ?lxéoretischen Arbeitkn don Hclmlwlß in Deuiichland, kwm'ki: die Grdszmt MWM; (ruck) n0ch [mme derfaimt und erst in Wätxrdm Altrr -“ rr stark) am 20. M*ärz 1878 «- wurd6_ ihm die gebühi'cmdr Anerkennung zuteil. Das Emzrgirgk'skß selbit wat icin?" Nan» als wichtiger Ausdruck “für das (He'Ö-ben in dcrNatUr, dcr "11:15 den tiefsten Einblick in den Z).)ékchanismus des Gcichrbrnö gkwabrr, bis heute bsbauptet. Eine Zeitlang schisn es, als ob bkl'ydé'xi großem Umwälzungen, die die vbyfikaliiche und chrmiiclye 214111911- 1chaft in unserkn Tagen erfahren haben und 1104) criabren, aizck) das Energieqrsetz in dir Reibe der überwimdenen Hdpoibesen wi'wd- wan- dern müffen. Die fruchtbare Eniwicklung, die an den :)izichwrtd ekcktriscbcr Wilsn anschließend zu der Entdeckung der “.)iönrgemtr-birn und in iernersm " 81"!an eincr Reibe weiterer seltsamer Strqblimxikn ariübrt hat [60116 uns auch die Clsktroden keimen, kc'rcn k'oxp-wltckJr Maßc und Auddi-[muna noch tausrnd bis zwittaufcndmal qsringcr 111 als die der Atome, dicskr kikinsten Grunddrstandtcile dir köiprliil) 11; WS". Dann kam die andkckung und Darstellang drs wundrrdarrn Yiadinms mt! srinkr sch-cr unerschöpflichen Krafiqnclle dir Stradliimg, und im ZUsammmibang mit der (Eriorschunq seiner E“gcnichaiten wzrdc die Umwandlung dss Elsmenis Helium Entdeckt, eine Tatsache, dic dix", Grundlwgcn der (&me ebrnso Umzuwälzkn gkeignet er1chien, wii" dix? Kraiiqueljc drs Radiums die der Physik. 21er das_Von 'Uli-„d “( dr- gründcti: Gries Von der Erkmitnna dcr Cneraie_ Übkriiaxid den «"dann sieareicb und sieb! [*sxute als Grundlage nnjerrr ge:.irnjen Naiiir- etkenninis aefestigter da als ja. Aber WEnn dem (1110) iirchi__so_w«irxx, wenn das Energiegeseß das Sibic'ksal mancbe'r andern nat!l-Wl_1]€111ch071 iichen Auffaffnng isilen müßte und fick) ais unhaltbar erweiii'n !!"-UWG und Von andern zuireffkndcren Anick)auuugen abgelöst wkrdén MMU, 10 könnte das der Größe urd Bedeutung Mayxrs keinen Ein'traxx iim. F**drr Forscbcr wurzdlt in seiner Zeit und ist durck) sie in iein'cn Lyisiungen bratenzt. Die Größe und Bsdeiitung eines Foricbcrs zdigr sich darin, daß er sich iibkr dic Vorurteile seiner Zeit zu erbdbkn und so der Forschng neue Wege in wriien dyrmag. Das 0611311161130): «stan, und NN),;lb wird icin Name in dsr Gejchichic der Wiffcnjchgit als einer der Lrnchtendiisn iditlebrn.

Literatur.

DCU Bezidbungkn zwischen Krieg Und Volkswirtscbnfi, dic fich [ckWie ja bis in jdden Hansbait und fiir ji'dexi cinzslnen XÜ[)|[*1r macbcn, 0th im ViUti-n Hirtegsbrit dEr .Jntcrnafionalan kkiionatsscbrift für Wiiirnicbafi, !?.unsi iind “T'sckmik' ((5“inzell)€it 25 „1. Vdrlag don B. (G. Tsubnrr, Lripzig Bkrimi der Berliner Vwkéwirtkäoaftliér Wdrvcr Sdmbart nacb. _r vrantwortrt die Fragr „Wrrden Wil? Sidacr blridyn im .»ixrtiwsc mit d?" Fkindsn unsrch Volidwirischaki? L'Irrdcn wir „diircbd 111811“ kdnnenx“ mii Linum entschiedenen „Ja“. WEnn nicht noch S-öriiiigxn aanz unsrwartetcr Art auittcten nnd xnmal, wenn fick) (";ck in der Zukunft der Sieg an unsere Fahnen brite, so UWS kin (55171de drr, zu zweifeln, “das; unjere Volkswirtschaft intakt Erhalten 1161138 und dw,; unsere Bkdölfsrung ihren Unterhalt in ihr gewinne: WW bißhcr cm Schädigimgen EinÜLÜSWU, sei gkwis; nicbt gering, abcr grringer, «ls Wohl irgend jemand Von uns erwartet babe. Wir bälisn eigentlich aedarbr, daß die wirtschaftlicbc Z11kaschinc völlig stili stehrn werde, wenn dle Weltkrieg ausbricht, davon sei aber keine Rede, Wenn in Liuer Stadt wie Breslau mit rund einer 1771113011 Miüion Einmohnrr dieser TWS nicbt wrsrntlich mehr als_ 5000 arbeitslose Männer und Fra112n'rrmitt-lt wurden, 11) 1111100111311 saßen, das; die Störungen drs“ Wirtickyaftslebrns im Angrndlick' noch nicht so, gros; seien wie in manchen Kriienzeitcn, und das; von cinkm allgemeinen Notstand eins1weilen überhaupt noch nicht gsivrockyen werden könne. Cs fei aber auch nicht anzuncbmsn, das; dir Zakunft sine wrfentlickße Versckoieckoterana der Zustände bringcn werde. Die größte Schädigung Erfiihren wir ja natürlich durch die Abschneidimg nuierrr Brziebungen mit dem Ausland, aber auch dir brauche“. nichr iödlick) zu werden. Nabrungömittrl hätte!). wir geyuq im Land?, um all:?» fails lebsn zu können: Die RohstOssa für einige der wichtigsten In.- dustric'n, soweit wie fis nicht im Jnlandr [*rodnsierkn, bekätjlikli wir sicher herein, weil wir sie von neutralen Staaten ani eiiiem Weae beziebkn, anf dem fie uns niciyr abgefangen werdcn könnxcn, 1. B. die schwedisch€n Eisrncrze. Andere, wie namentlich Kaxdikk, W002 uud Baumwoüe, hofften wir doch über neutrale L-arzder beziehen zu können. Den Bemühungen Englands, sie 311 relaiwi-r Konteibande zu erklären, werde vermutiicb das 11qu an der Aus- fuhr interessierte Amerika mit Erfolg entgegenarbeiten- An der übrige Inhalt des Hestes, aus d m die Aufiäße don Profeffor Hinße-Vetlm über unse'xen Militarismus und der von Professor Kceßichmar Übk"! den „Krieg nnd die deutsche Musik“ berdnrgebobon

Die Regierung hat nach einer Meldung der „Times“ be- schlossen, den ganzen Weizenoorrat von Neusüdwales

//

itebrnden Zählung zur mögliÖst allgkmrinen Krantniö zu bringen.

iéien, idiot? dec Brirswechsrs dss Miimhener A*kaiidnalökondmeix

Brentano mit ? französrsÖyn „Koilegen' ist beachtedsw9ri und interessant. Die Jnternatrdngle Monatsickprift iür Wffenscbaft, Kunst und Tecbnik wird xukunftkg, wie vor dem Krieg, wieder in Monatsheften im Umfange yon 64 Seiten erscheinen. Der Aufgabe in deren Dienst „ße sich mit den Kriegs- beften qestpll, Deutschland? Kampf um Recht und Gesitt-mg mit den Waffen des Geistes fgbr-n, uns zum Bewußisein bringen zu helfen, um„was wir kamvien, wird die Monatsschrift auch weiter dienen- Wertoolie, in diesem Sinne (;(-haltene Beiträge sieben, wie der Verlag WMA", bezens 'für die nächstrn Hefte zur Verfügung. Der Bezwspreiß betrggt fiir das Vierteljahr 3 „s, der Preis des Einzelheftes 1,00 .,“. Für den Bezug des Dezember. bestes und der drei Hefte des ersten Vierteljahres “1915 beträgt der

Preis 4 0/6. Jagd.

Bskanntmacbung.

Fiir “den Landespolizeibezirk Potsdam bleibt es hinsichtlich des Beginns der Schonzeit für Rebbübner,_ Wachteln und schottisickw Moorbühner im Jahre 1914 bei dem gejcßlich festgelegten Termine (1. Dezember 1914).

PotSdam, den 16. November 1914

Der BezirkSausfchuf; zu Potsdam. J o (: cb i m i.

Verkehrswesen.

Die russische Postverwaltung bat jctzi erkkärt, dcn Post- anweriungsdrrkevr der Kriegsaefarigenen zwischeii Yentschland „und Rußland Wiläufig 1105!) nicht zulassen zu konnen. Die bet denUcben Posiansmltrn ktwa schon ringezaiékten, nach Rußland britimmten Poitanweisungsbeträge Werden den Absen- dern wieder zurückgegeben wxrden.

Heft 11 Vom Jahrgang 1914 der „Zeitschrift für Klein- babnen', bquusge«eb€n im dr?iisii'cbi'n Ministerimn der öffentlichkn Arbcitkn, zugleich Oigan des Vrreins deutscher Stroßrnbabn- und KleinbahnMrwaltungen (Verlag von IuTius Springer, Berkin), crsck)i_en mit folgendem Inhalt: Staaidbi-ii)i1frii fiir Kleinbabmn; Statistik der sch-x-aljvarigcn Eisenbahnen für das Betiirbsiabr 191; 12, mri) amtlichen Anaabsn bearbeitet von Obsring-chr F. zrxiila in M 1111k_(Bime9n) [FortssßnnaY _ (Iiyjeyaebunq: Preußen: . Erlaß ded Königlichen StaatStnmisieriums [Mn 1'2. Zr. tober ]914, bxtreffynd die VerlkiH-ing des Enteignunad- WMS an die 311310181? Meinbahn - Aktirnacieüsckast in Ziksar ziim Bau nnd Betriebe einer Kleinbaldn von Z'esar nach (Busen; Erlaß diss Königlichkn Staatsministsrmmd vom “20. OkkOÖék 1914, betr. dte_ Ve:1mhuna drs EnteignungNeckyis an dic Gekellscbait 5fur k1€ktriich€ **„Jdcb- uud Umcrgrundbabnen in V'srlin ZUM Bau imd Öejrich emer Unteraruydbabn in der Stadt Berlin von der Kloster- straße nach der Frankfurter 5211166; Erlas; dss Könialichen Staats- 11.11111111'1'1111115 vom 20. Oktober 1914, betr. die Virrieibuna drs Enteignun'gsri-rbtd an die „Kleinbahn - Akiikngeseüichaft Liibrn- « KO enim tn Luben zum Bau imd Betriizbe einer Kleinbahn ddnLiibLn ".“ Kdßenau. '*- Wcme Z).)iitieilimaen: NEUEN? Projekte, Vorarbliten, „kionzessidnsermlmmen, Betiiebécröffnungen und Bktriebcänderungrn von „Kleinbahnen; Uebcr neue elektrisch? Straßenbahnen in Jtalikn; Zwei elektrische nebenbaimäbn'icbe Kleinbabncn im Nordwesjen der ZirreinkgtrnStaatxn wdn Amerika; Kleinbabnen auf der Insel Formosa. --- L_chberschau, Zeiticbriftemchau. -- ZNiiieilnngen des V keins ddutsch:'r TxtraUenbabn- _und Kleinbabnvcrwaltungen: Ausschluß eng1iicher ._yaryn; Straixen- und Kleinbabr-bcxuidaxnoff-nscbafv; „Unfälle dcs 1Zglichen Lebens oder Betriebsnnfälls?“ Von M Kayser, Geschäfts- fudtcr dcr _Straßkn- und Kleinbahnbi'rufsqknosssnscbaft: Patentbericbt (mtc 5 Abbildxingen); Ausüge aus Ge1chäitsbexicht€m - Statistik dsr deutschen Kleinbahnen für den Monai September 1914.

Verdingungen.

(Die näheren Angaben iiber Verdiiigungen, die beim „Reickps- unk Staatdcinzeigemr" ausüegen, können in den Wochentagen in dessen Expedition wahrend der Dienststunden von 9-3 Uhr eingesehen werden.)

» 12. Dezemkcr (11. St.), don 3 bid 4 Uhr Noichmiita s. Varnacr Stadtgemeinde»erwaltung: Audsckzreibung mitgaebkimcr „Lion- km'renz zur Ltdferung don 1:31:25 ökonomiicbrn Drahtlampkn und ge- wöbnlichsn elxt'trtfclx'n Lampen für die Lli-kt'iscbe Bkleucbtung der Stadt._ Annahernder Wert der Licferung 15 000 L-wa. Sicbsrsiellung ZYZZth? L*x'iwat. Dbie Bewerber werden auf da“ Gesetz, bkai'ffLnd die en ". erne mm: en, 'n w' ' . ““ Z “* 1908 1" S. 17 ff.) g ht gs teyen („deutsch Handcidatckyw

Handel und Gewerbe.

Ueber die Lagc des dcutfchen Arbeitsmarktes im Monat Oktober 1914

berichtet das Vom Kaisi'tlichen Statistischen Amt 6 I .,Rcichöarbeitsblatt' in icinem Novrmberbeft: b rau “WELL"?

Die in) September dcm Augnst gegeniibsr in fast sämtliäoen (Gewerbezwetaen eingetretene Verbesserung des Arbeitßmatkts [*at Üch im Oktober wetter iortgcssßt. Vor a11€m baban die verschiedenen Industrien, die 11ch _an den Kriégslieferungen beteiligen können, im Oktober nichdnrir gleich lsbbaft-x sondkrn zum Teil sogar noch jeb- bxxitere Beichaitiguna als im Vormonat aufzuweiien aebabt. Die mit wcnige'n Aurpabmen herdortretende Besserung erstreckt fich sogar auf Luxußmdusjrien, wie die (_ZTOElMEkanndUÜUL-J. '.)inr das Bim- FFII! bath ekirtw VerbsffcrÉngl im Okwber Zn ollaemrtncn nicht am-

* ge (1 - um ei unter dem '; ' Wittetungßderhält"is?, influx drr ungunstigin

Die Hebung des allgemeinem Beschäftigungsgradeä ist wie aus YM INDUstrieherichten, so auch daran zu etk-nnkn, daf; diéNackzweise Ubkk dl? Akbkltswsen m drn deutschen Fach derbän den im Oktober eine Lkbebliche Verminderung dcr Arbeitslosenzzbl ergeben. Dic ZArbeitßlosigkcit war Ende Oktober nur noch halb so groß a]s Ende August. Ebeiiso rst die Zahl der Krankenkassenmitalieder wiedemni gesttkgen, und die zahlenmäßig an der Hand der Krar ken: kaffxnbenchte erxdnnbare Zurzabme der Beschäftigten bleibt wahr- schemÉch noch htntsr der tatsachlichi'n Besserung zurück.

(:ck) den Berichten der Arbeitsnack)1vciZVerbände at 1 Y? LM?- des Vlrbeitdmarkte's in Schlesien, in Pornchn, si? €s!,s!?k!„-Iicrsfcrii, deien und Waldeck, ebenso in Hamburg €[TMD «dLurtternbcra auch Miterbin nicht unerheblich derbeffeit. Die ;(erx i_cs Arbeitsmarktes in Brandenburq-Bkrlin wird sogar als 9T )[T'Abkffsx als im Vorjahr um die gleiche Zeit bezeichnet. Der ;»?Wafkkalmßvqrad im Rheinland wird als gut, der in West- ÉT ?" Us gleichfalls günstig angkgeben. Auch für die Provinz sj kitchsendnnd 5dai? Herzogtum Anhalt wird eine günstigere Ge- Sachling „es L*Lschaftiaungsgmdcs der Arbeiter fesigcstcllt. In S eswikg-Holstein war die Lage nicht Ungünsiigcr als im !) kPTknbLk- die Eisen- und Schiffbauindustrie ist underändert smrk Lscb "qu, und nicht minder weisen die Nahrunasmiticl- und Be-

kleidungztndusirirn Weitcrbin gute Beschäftigung anf. .

Diesem Güsamtüberblick läßt 'das Reicbxarbaitsblatt“ eine auI: ZUHTÜM Wiedergabe Von Berichjrn über Beschäftigung, Arbeitdlofig- eit, ArbyitSnacbweis usw. folgen, Auch über Arbeitsmaxkt „nd

Arbeitojosiak-it in England u d amtlichen „Oncken berichtet. U im neutralen Auslande Wird nach

“""-„q

(Weitere NUMMER über „Handel u. Gewerbe“ s. i. d. Ersten Béilage.)

Theater und Musik.

Morgen, Mittwoch, Abends 71 Uhr, findet im Königlichen Opernbause das 3 Symphoniekonzert der Königlichen Kapelle umer der Leitung des Generalmusikoirektors Dr. Richard Strauß statt. Die L))kittagSaufiührung zu diesem Konzert beginnt um 12 Uhr an demielben Tage.

Wewen mehrfacher Erkrankungen im Personal der Königlkskkn Over Wird heute, Dienstag, den 24. 1). MW., im Königlichen Schauspielhause statt „Ariadne auf Naxos" .Das Volk in Waisen“ gegeben. Die iür die heutige 198. Dauerberasvorsrellung bereits Verkauften Eintrittskarten behalten ihre Gültigkeit für die neu angesetzte Vorstrliung Sie werden auch, jedoch nur bis zum Beginn der _Vorsiellung, an der Schauspielhausfaffe zum Kassn- preise, einschließlich der amtlichen Vdrderkauißgebübr, zurückwnommen. (Eine Watere Zuruckngkyine ist ausgesckvldffen. * Morgen wird „Kater Lampe“ gegeben. Y_Zcicbaftigt find darin die Damen: Conrad, Arnstädt, von Mgvburg. Remes, Pategg und Hoff, sowie die Herren Voümer, Yaüemm, Patri), Mannstädt, Lsffler, Bruck und Eichholz. Spiel- leiter ist der Oberreg'ffeur Paro.

Jn der am Sonnabend im_THeater in der Königgräßer Straße staixfindend'en Ersiaufsiihtnng don „Stunnidyll“, Lustspiel in drei *Uktsn vori Friß Grünbaum und Wilhelm Sterk, sind in den Handtroürn die Herren Eugen Bmg, Ludwig Hartan, RuddlfTei-bler, Friédrtcb Zilnik 101010018 Damen Ida Wirst und Agda Nilsson be- schaktigt. Dic ?]icgte “sslbkt Eugen BUK.

Zu Gunsten der “Nationalstiftung für die Hinter- blieb'dnen der im Krieg? (Hrfallenen dsransialrct ddrBoistand der JudisckYn G-meindc ein .Konzert am Sonnabend, den 5. De- zember d. :x», AÖSUDS 7.3, Uhr, in der Neuen Synagoge, Oranien- burgerstraße 30.

Konzerte.

Einkn Breilwdsn-Abrnd VM seltenen: W;“iße licsi seine Hörer drr bestens bekannte Pianist Waldemar Ltitschg im Saal? der Sistnagkademie geniriii'n, wo er ium Bestrn drs „Hilfsdundks für bed111ftt,;c gedildotc queu und Mädchen“ am DOnnrthag cin Kdnzert sad. Wie kaun1_einer bat sich dieser krnsie Künsiier, «11er Kiiys181ei abekd, ir] den (Geist dcr Beerb096nschen Maid bineingriabt. BL! 7821161" „Spiri i(tsßt (11189 klar und selbsideksjäiidlicb, eiqaickt und weckt die brikigsten Empfindunaen, da ist alles rcbte, zu Herzen gebrnde Musik, die in des Wortes wahrer BSDKUT'UUJ ,das eri11che ab,;d- siriiit bat rind Skligfeiisfernen abnca läßt.“ Von drm erlrierisn Yrvgramm 79i€n nur dis C-Dur-Sonaie, OP. 53 (Waldstein). die Somme m As-Dur, OP. 110, das mslodiöse Rondo iii (?i-dur „OY: 51 Nr. 2, allerdings *e'twac; rasch genommen, wir die ewig- ichone F-Moll-Sonatc, Op. 57 (Q]PQZZZUUMQ] genannt. -- Die „V.!!erländiiäze Verriniaung dür Brrlinxr Künstlerinnen“ Ver- anstaitrte glcichzkitiq im Beetbodensaal Lin Konzert, diff?" ?Min- ertra4zugnns1€n der Berliner Bübnenkünstler verwendet werden wilt:- Yisli Lahman'n und Melanie Kurt Halten sick) für den guten „Zwsck zur Vsrfiizxnng gesiéüt, und das nen znsammengcsieliie,Hes;- .*.„uartett stkurrtr ebrnfaüs wertdoüe künstlerisébk (Haben bki. Lilli Lehmann sang mit ihrer undemleichlicben Wcsangs- und Vortraxxs- iuris] Lieder don SchUbert,r)on demn „Auf dem Waffer zuiingkn“so großan B'etsalt fand,_das_: ks wiidkrhdit werden mußte. Yielanje K*"ks krsrknte wit ihren vrachtig-_x1 Stimmittrln durch Lieder don Hugo Wolf. Dru ihr arsvkxideien '?rciwn Beifail [di)nte sir durch eine Zugabs von Brabmß' „Meine Liebe [,t griin“. .Das HU“; Quartett brachte in idealrm 11- sammensptel em Skreicbquartett Von Grieg sowie kik JtaTienicbe Scrrnade ron Wolff zu Gehör. Den Schluß biédete die „Misér- bwinne" don Haydn. Cincs anderen zu wohltätigen Zwicken der- anijaltcxten Kruzerw, das einige Tage VN'er in demselben Saale statigesundcn batte, ssi an dieser SteUc !Wck) gsdacbt. Niexandcr Heinemann hatte die Vsrebrer seiner arpfisgien Gesandskuxist in grk7;er Zab1_dd;t Versammelt und erntete für feind Lieder- und Balladrndortrage rauschenden BeifalX. Li'ßti'kk ga1t auch dem „Kom- ponisten Hand Hermann, der eine Reik)? eigener wirtunqdwoljrr Lirder vortrefflich am Klad'er begleitete.

Zu eini'm dsr bedeutendstxn unter den Geigern bat ich der einsii e .Wiinderknabe" Franz don Versen kniwickslt, dcsr am "Sour?- abknd im Beetßodensaaie mit dern Philharmonischen Orchester, das teils unter der Lsitung don Camillo Hildrbrandt, teils untyr PkOfLffLk Dr do_n Hubav stand, Werke don Brahms, J. S. Back) und IMO Von „Midcap in Liner Voliendunq darbri, wie sie dur ein Vriidliitmufiker zu brinocn imstande ist. Das war TWI- gexctft: „Ziiinsi. (Hrosßügig und vack nd erklang das D-Dur-Kdnzsrt “.,-U. 17) Von Brabiils. stili'cbt drr Bach, in dcm Hubaw die zwrite (Geige meistkrte,_und 1clckwungddll das großartig aufgebaute 4 Violin- konzert don ;OUÖN' ' mic dem KdeWsten am Pult. Der Abend war 8111 (Er-étgnis im BLUME! Konzertlebpn, - Wie anders derliej ein Volkö Und ziinderiiederabend, “dcn !).)iargaretc Frixt gemeinsam mit dem Hofkapelimetster Richard Hagrl am „&ixladirr im Bechsteinsaal aab. Es wurden Lieder don Weber, (Hasange aus dem MK“. _und x].» Jabrhundsti, Ausländische Lirdrr in der Bearbexttung 1701139. Reimann und die bekannien „.irtnderlieder“ vim Taubkrt m kkcht ausdrucksarmer, jdnloser “*.*er Vorgetragen. Auch dre Begleitung zeigte keine persönliche Note.

Obzwar dic diitnst, die am Sonnabend im Beethoven- sach geboten wurde, nicÖt den musikalischen Veranstaltungen bei- zuzablen ist„ so sQ'lsikak um dLSwiliM an dicser Stelle gsdac'bi, weil Dr. Ludwig Wullner, der Viristrr dcs gesungenen wie dcs ge: sprochetzen Worts, drr auch der “„Musik der deuticben Sprache wie kaum xm. anderer, (3381111119 zu Verschaffen wcisi, sir datbot Er fcffeltc und (*cgßistexte sein?: iibkranö zadlreich Erschiknenen Zuhörer durch den underthrblxch sch_on€n und das Wesen d-'r r-babenkn Dichtuna in seiner gamen Ttéfe erfaUL-iden Vortrag zabltricher Szknen ails beidxn Teilln Von (Hoetbes „Faitsi'. Wahriickz Lins [_]sösiéW, erni'tcke und kiinsiieriirb bedrut-ndere AUMWL konntc sich Dr. Wiiiliidr nicbt sieÜrn Und Er- sckodpiender, das [."-ÜL (Gcbetmnis der Dichtung kiatlkgcnd, komm: ('r nicht dem Weltumwmxndkn Weike grre'cbt werden, als er is geian dai. Einfck), klar und alle Abgründe und Höhen des Dknkend durch- dringend Wrack) Ludwig WiiÜner den einleitendrn gidßen ck1dedlrg, er1chuttcrnd die gewaltige Szene mit dem Erdgeist, mn feinen Strichen kennzetcbnete er den kleinen GLfiÖWkkéks des Famulus Wagner, didscs glückswhen Prdanten, dem der großeZweifler Faust so machtm (;(-(19:11?er steht. Dir für den Vortragenden so schwierige Szexie der Chörk der Engel, Weiber und Jüngst in dcr Osternacht erbislt wundervolles Leben in der Kunst d-s Reimers, wie der zwktte große Z).)Fondldg Fausis ein unübertrefflicbes Meister- stuck des _Vortrags war. Dir Vertragsszenc zwi'cben Faust und Mspbtsio bot dem Dr. WüUncr ferncr Gelegenbeit zn scharfer Cdargkteristtk, und die gsdanfenickpiiikten, einc Weltrnfülle von Ewpxmdung umfassendmx Szenen des fünften Aktes im zweiten Teile dcr Diclotun , dcr (Heianq dcs Türmers Lvnkeud, Faust und die quge, dann Mexx iswphelcs und die Lsmuren, Vor allem aber die gros;- artiga Szene von “,x-Justo Tod zeigten Wiiliner aufder dollrn Höhe seiner undxrgleiäylichi'n Uunstlerichaft. Die letzte Szene der Dichtung mit dem Chorin Und 'Cngi'lstimmdn, mit al] ibien deutsamen Gleichniffi'n und bchrrn Gebermnisscn n'ixxzkeder Vortragende so plastiicb zu gestalten, so kimi“ zu " formen, dan iie lebxendig vor d-m Hörer erstand. Das kraftvoll sebone, 11er Register Umwannende Organ, die klare Sprackx und Kunstmder “.Und? sowie das geradezu erstaunliche Gedächtnis » Ludwig Lvullner trait, bekanntlkcb ddUkommrn frei ddr, und sein (Gedächtnis dcrsagt kein eiritgcs Mal « fanden wieder allgemeine ernndegnna und brausender Beifal] wurde dem Meister als Dank fur din ubrraus genujzceickoen Abend ge1pcndet.

Mannigfaltiges. Berlin, den 24. November 1914.

Ihre Majestät die Kaiserin und Königin empfing „W. T; B.“ zufolge am Sonntagnaäymittag in [ängkrer Audienz den Oberprasidenten der ProdinzOstpreußen von Batocki und lief; sich Von ihm einaebend über die Zustände in der Provinz Bericht ersiatten. Gestern nachmittag eaab sich Ihre Majesiät nach Potsdam und machte la'ogere B-suckye in dem unter Allerböibsjibrem Schuß stehenden Kriegslazareit in dem Orangeriegebäude und in dem PotSdamer Garnisonslazarett.

Dem Berliner ZentralarbeitSnachweis statteten gestern der OberbefebLSbaber in dyn Marken, Generaloberst don Kessel in Begleitung seines Adjutanten Grafen Arnim sowie des Regierungs- rats Kunz undder Oberbürgermeisier von Berlin Wermuth in Be- gleitung des Otadtrats Xisckybeck eincn Beiuch ab, um insbesondere diexneu einqerichtete .81“ri§aswerkstätte des Zentra1arbeitsiiach- welies zu besichtigem Die Herren wurden von dem Vorßßsnden des Zentraldekeins kü! Axbeikßnachweis, Landesrat Dr. Freund i-mviangen, der die Führuna übernahm, untkrstüßt durch die L-ite-in der Abteiiung für weiblickoe Prrsonin Fräulein Klausiidr und dM Inspektor des Zentra1arbeitSUachMises _Stdffen. Der Vermiitlangßraum für rveib- liche Personen, in dem iich eine große Anzahl arbxitdloier Mädchen und Frauen aufhielt, irwie alle Räumr der Kriegöwerkstäste wurdkn eingehend besichtigt. Die .Nriegöwerkstätte beickä11gt z, Zt. 3000 weibliche Pyrsonen und bar bis ijZT einen Umiax; im Werte von 1 Miüion Mark erzielt. Dis Werkstätte arbeitdt ausschließlich fiir den Oxeresbedarf nnd vsrferttgt Bioibkuicl, Zwicbackbeutcl, Zendahnen, Patrdnkngürtel, Hklmüberzüacz usw. Die Krieaswerksiätte rxrfdlat der- ichiedknr Zwecke. Sie bewahrt dir :).)i'tlitärbebörde dd: Uebertéuerung, erzielt selbst keinen yiaencn Verdirnit, idndern Verwendet dyn volien []Sberfäpuß für di? Lohnzahlung und nimmt eine angenikffkns Ver- teiluncx drr Vorhandrnen Arbeit derart dor, daf; jede Atheitdrin nur so viel Akbkit erhält, das; der xriiklte Arbeiisdrrdienst 51111 noi- wendigst-n Lebensuntyrkait ausreicht. An die Besickzriguna drr Kriegswerkstätte &!)on sich eine solche der groswn Abteilung für männliche Pörsonsn, die glkicbfalls don Arbeitsxosen angefüilt war. Dkk Zentralarbeiksnaäpwsxs bat bekanntlich sckwn übsr 30 000 *Jirbeiter, insdksondere für Schamarbeiten, nacb auk-wäris vermittelt. Nucl) die Vermittlunchtätigkeit innnerhalb des Stadtbdzirks Vcrlm ist sehr rkge nnd stärker als 10 in FrikdenSzc-iten. Der Generaloberst Von Keffel, der dkn Bösirsbunßsn drs Arbriisnacbweises und inxbrspndere drr Krieadwerk- 1143118 skit Beginn des Krieges das größte Wohlwollen zuaewcmdt hatta uni dsr Obcrbürakrmrisier Wermuth waren von den Gé-nricb- UWE“ aafierdrdentiicb befriedigt und verabschiedeten fich mit Winken dss herzlichsten Dank-xs und der Anerkennung.

Da an das Zentralkomitee der Deutscbcn Vereine 1*§om'Rdten§1reiii dauernd Anträge auf [ixberlasiung don SUUÉWOUZ gkriébtkl Wkkkkn, impfisdit es sich, darauf hin- zyweiicn, dax; !".lk sckiriftlicbe Anträge Berücksichtigung sil]_dk11 16Min. Die? erlr wird von dem Krieqdminisicrimn wwchentlich in brsnmmkcn Me'ngcn dem antralkcmitse Liderßkbkn- (FS tit Aussicht vorhandkn, daß nach Verteilung der zunächst zur Vdrfualxng ftxbendkn Wolle nochmals eine größere Menge vom Kriegdmmistermm dem Zrntralfdmitee überwiesen wird.

Die Verlinrr Frausndrtsczrupye des Vereins für d (18 Deutsc!)- tum tm Yudlande veranstalret am 5. Dezember im Großen Saale der Philharmonie ein Konxert zum Besten der vom Vyrein ins beext gerufenen „Vrlksiammliina z*'gunsten der kämvfrnden Bruder und der aus Feindcswnd vertrirbenen Deut- scb ? n “. Dun Abend leite; sine Ride drs Geheimen Rats Dr. M ax Le nz- Hamburg über „Deut'cbes Heldentum“ em. Karten zu 2 „56 und 37-6 find [ck21 dcn Oamsn dcs Vorstandes, auf der Géscbäitösielje (.xéiirfürsténsiraZY100), in der Vénsikiiienbandlung Von Bow & Bock (Leipzigrr STUFF? und Tanenizienstraße) sowie im Wgrsnlzaus A. Wertheim (stzigkr Strzsze), zu haben.

Die („Zörseilscbaft für deyisch Vorgeschichte hält am 28, d. M., Abknda 7,1 Ubr, im :Oöasaale des Königliibrn Instituts für Aike-redtunds, KNM Georgenstr. 34---36, ihre erste KriegSfiZung, Dr. Martin Jahn, Bi'sslau, wird über die Kriegsiübrung dcr (Scr- manen zux RömrrzeitWLtLichtbildern) und der Professor Dr.,xirisinna, erlin, uber nnscrsn K'risg im Lichts germani1cher Vorzrit ?kreclxcn. Gasie haben freien Zutritt.

-„ Ueber die Witterung in Norddeutsibland im Monat Oktdbcr 1914 berichtet das Königlich preußische Meteorologische Institut ans Grund der angestellten Beobachtungen: Außer in dem Etwas wärmeren und itruenweise trockneren Westen war dcr Monat Okwderk kühl nnd qunrricb, dabei überall sebr trübe und arm an Sorinenirbein. , Die Temperatur laa vorwiegend ["im der nrrmalen, im aiiszkrsien Nvidosten um mehr als 20, während im WEUEU und Nordwesicn allrrdiiias meist ein qerinarr Wiirm-übersckxnß [*,-stand, 081" 08817 1" nirgknds uberschrjtt. Frost isi bauytsächlicb im Ostkn gcgrn Ende ' oder um die Mitte dis Monats bkobäckhkkt worrcn, doch ist cz an* frctgslcgknen Stellen «ck im ädrigon Lande, bksonders am ' .. oder I., zu Reif odrr [Lichter Eisbilduna gekommcn. DW Niedersehlagsmengrn, die im Norddsirn mehr ald 'das ' Doppelte ' des [angjäbrigsn Durch€chnixts er- rerrbten, blieben nur stricbweise in AlÖiJLler YUÖJLOMMJ [?diglicb im Sndwcsien [Unter den normalen Werten znrück. Tir N-genbäuéiq- kétt warndrmal. Schneeiäüe fanddn in lisietkn und mittlcren qukn xiochknicht1tattx Gewitker traten nur dkreinzelt aui. Ganz auKFr- nxwohnlicb war dieKTiübbeit dds Himmrld. An der I)idlkrzablder *;tatwnrn wurd"? uberhaupt kein beii-rér Toa di-odacktet, wirbkknd “30 ODU" melir trube Tage an di€1yn Tririi dsrzeicbnsi wordkn find. Demxiitsvreckpend“ War auch di! *.Zonnenscheinraurr vii'l 5:1 geiipa: 20'0/9 dsr möglichcn Dauer Witrdrn nur an wknigcn Triax: erwirbt. Dic .ki'arte der NtedersÖlaÉderWilu-ig zcigt, daß Msng-n zwikäxn 2.5 und 70 111173 vorherrscht-xi- Mibr aia 75 mm fi-k1dn in Linkin großrn Täle Schlcswi -Px“l!1ri_ys, an der Ostscekusir (bkÖ 170 rmn in der Umaehung dpd Fri cbm 3.3.1022) und in dem a-grenzrndkn anrn- lgndc !o-z'ie tn Wkstdcutfckyland, und zwar in einem Éxbi-Zte, das cinen Teil des Münsterlandes, das Bergikcbe Land und die an:;rcn- zendxn _Gebirge umfasxtc'. Jm Bergiscbrn Lande und an* der _hanndiickycn Grenze witidkn 100 mm übericbrittcn. Mehr als 45 mmHatte fprncr dic Mebrzabi der Gkbirge, so drr(§“1m.derHarz, der Tburinger *IZa-“id, das Crxaebirqr Und die Sudetrn. In höheren Jagen wurdrn mkbr al:“? 100. im Harz und Erzgebirgr sogar Ub'r 150 mm rrrcichi. - - Zu Anfang drs Monats stand dic Witte- rung VidrkdcuisÖLands unirr dem Einéiuffc eim's ausgedkbnirn Ties- drnxk ebtkteß, das durch Nordeurom in südösilicber R-ibtuna nacb Rui; and bm zog, von wo aus es noch am 6. einen Ausläufer kik; wach Endwesideutschland bin entsandt» Es Herrscht? vzräitdetliibes, kuhles Und rkgncrifchs L'Irtte'r. Erst nach dem 6. Oktober wurde rs trockner, dis cin. ichon _scit länger?: Zeit über Westenrova lagernddd Hoaxdruckgebiet maßgebend wmde. Gleichzeitig traten xeichte Iiacbtftoste auf. Das barometrische ;:Ukaximum wanderte hierauf uber Skatndinavien nach Nordosteuropa, während im Südwesten des Erdteiles tiefer Luftdruck sick) geltend machte. Dirie Druck- verteilung batte langrre Zeit hindurch Bestand und hedingte meist xrockrnes, anfangs noch kkcht kaltes Wetter. sodas; am 13. und 14. un Osten abermaZE Nachriröste sjattfanden, wädrend in den Minas» . stunden des 14. did Temperaturen dermaßkn menen, daß an diefns T9 e (selbst im Osten) vielfach die grö te Wärme des MW,! eko - . ret t wurde. In Westfalen wurden me : au 20 Grad WWW Nach Mitte des Monates trat eine MUMM“ „WWU *

und neblig», aber, ziemlich milden und -

ein, da daI Maximum über

Nordosteuropa sebr