1896 / 32 p. 4 (Deutscher Reichsanzeiger, Wed, 05 Feb 1896 18:00:01 GMT) scan diff

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vor mehr als Jahr_en gegeben hat, sondern um den Abschlu einer mehr als tausend abrigen Entwickelung. Das deutsche Volk at bisher nie ein emein ames Burgerlicbes Gesetzbuch gehabt. - Im deutschen Volks- arakter find zwei Elegiente verbunden: ein starker nationaler Geist und ein noch starker auSgeprägter Ind vidualiSmus und Xarttk'ulartsmus. _ Wo sie im richtigen Gleichgewicht standen haben e Zeiten der Blutbebervorgerufen, wenn nicht, Zeiten des Verfaüs. _Getfb ist nicht stark genug gewesen, ein ZTWÜnsames „burgerlxcbes; Rkcht zu geben. Das älteste erbt zerfiel m territoriale Re'chte. Als sich im Mittelalter das BLdUlsnkß nach einem gemeinschaft1ichen Recht eitcnd machte, konnte an em sol„che's nicht gedacht werden, da mu te ein fremdes Recht belfßn, das komische. Das deutsche Recht hat untkr der Rezkption schwer gelitten, aber auch manchen Vortbsil gehabt. In den Einzelstaaten ,hat sich Preußen durcb Schaffung seines Allgemeinen Landrecbts em unsterbliches Verdienst erworben. Nach den Frei- heitskriegen war der Ruf nach einrm gemeinsamen Rccbt kin all- gemeiner. Es fehlte indrssen zweierlei: die Außbildun der Rechts- wissensrlpaft, die Versöhnung zwischen Germanismus und omaniStuus, ,und tte gemeinsame polititckpe Einheit. Diese beiden Faktorkn find ZEIT errkicbr; jktzt ist es Zeit, das Verlangen nach einem grmcinsamcn Recht zu befrißdigen. Nächst der gemeinsamrn Sprache, ist das 981118111- same chbt dre edelste und köstlichste Frucht des nationalkn Geistes, das stärkste und frsteste Band drr nationalen Einheit. Jeßt ist die kostbare Frucht rkif - an ane'n ist es jsßt, sie zu Pflücken, das eherne Band der deutschen Einheit zu schmieden. Gcbkn Sie dem Deutschn sein gutes und cinbeitlicbks Ro-cht, und das dkutsche Volk wird Ihnen diese That danken in aller Zeit! _

Abg. Stadthagen (Soz.): Von allen Klassen drs déutschen Volks babn wohl am meisten die Arbéitsr das Vkrlangkn MZ einem einheitlichem RCM, abkr nicht nach Linkin Scbcinrccbt, na einer Kodifikation des Unrrchts drr Ausbeuter. Wii onc'n mitarbeiten und dafür sorgen, das; dieser Cbaraktsr, der drm Entwurf anbaftet, beseitigt wird. Freilich können wir nicht allzuviel rrwarten. Der Staatssekretär bat gestxrn ausdrücklich anerkannt, daß rin Klassen- grßy geichaff7n werden 1011, indkm Lr anführte, daß man Vsrtrauens- manner aller Stände' und Parteien beraugezogrn babe. Dis 98 Prozent des arbkitenden Volks, dss Prolrtariats und drs Mittclstandés smd nicbt berangrzogen w:)rden. Großgrundbcsiycr, Kapitalisten urid Großindustrisüe find bérangezogen wordkn. Die Sprache ist troß mancher Verbesserungen Cin juristischs Kauderwrlscb J?- blieben. Abkr der Inhalt ist die aubtsacbe, und da muß 1ch sagen, es ist kein einheitliches Rrcht ge chaffen, denn es sind Veraltkte Rechtsiayungsn aufrecht erbaltsn worden, den Landesgesrßgcbuygen überlaffen. Mindkstens soUte man Einzelstaatcn Vkrbiétkkl, dir Fidel- kommiffe, das Anrrbenrrcht, die Rentenqüter ec. noch_ weiter aUSzrz- bilden. Ebenso gebt (*I mit drm Jagd- und Fixcbersire'lbt, rnit dem Wildscbaden, der Haftung der Beamten für von ihnen „an' gerichtetkn Schaden Ic. Ein dikkkkés Unrecht grgen die Arbeiter findet fich in den Bestimmungen üblr das Bergrkcht und über das Gesindrrecht, wrlcbes [kytere noch der alten Gewalt- herrschaft entstammt. Warum soll das Gcsindrrrckß nicbt einbrit- lich geordnkt Wrrdcn, hat man doch noch ganz andkre Dinge ein- heitlich geordnrt! Daß die Großgrundbkfißrr fich ibr Prügrlrecbt nicbt nebmmi laffén woÜen, ist begreiflich. Dkk (2060 0511 bat ch- balb eine so große Wirkung gebabt, weil kr mit einem cherstricb gewiffe politischk: Forderungen erfüllte. Zi (150 11101an 166111, 11011 ssb jägm, das solite nicbt dsr Grundsaxz dss thhtrrs sein; es ist aber der Grundsaxz des Entwurfs, dknn derselbe kcnnt ksine Arbeit, keinen Arbeitsvertrag, sondkrn nur “0811 Dirnstvertraa, das Herrschafts- vcrbältniß, BCi diesrnEDingkn Werdsn sick) die Richter mit ihrem freien Ermrffcn natürlich stets auf die Srite der Unternebmrr steücn. Man kann für alle noch nicht konsolidierten wirtbscbaft- lichen Vrrbältniffe nicbt schon cht eine rechtliche Normierung Vcr- langen; aber in einzrlnen Fällen ist die Entwicklung schon weit Jenug vorgcsckyrittkn, daß eine Kegrlung erfolgen kann. Die? politische und wirtbscbaftlicbe Sélbständigksit dcr Arbkiter sollte unantastbar sein. Die Sklbstbilfe ist aber deérart aussiestaitst, daf; cin Atbkik- gebc'r die strikenden Arbritcr Einfach ciniperrkn kann, um six? zum Arbcitrn zu zwingrn. Für den Arbkitrr aber giebt rs keins Sklbst- bilfk; ein Arbeitrr, drr 20 ck14 wsniarr 73 «3 zu fordern bart? und ein 20-Marksiück nahm, um es zu we'cbsrln, wurde mit Géfängnif; wrgcn Diebstabls bcstraft; er müßt? anch nach dem Entwurf bestraft wcrden. Lebrnsläpglicbc Vcrträge gelten bis jrtzt als ungültig, fie WC'kdé'n jetzt als zuläxsta bstrackytet. Kein (Gesetzbuch ("1an Kulturstaatcö kennt eine solch? Bkstimmung, ia, drr Kongostaat bat, um die: Sklavrxri zu bekämpfe'n, solche: Vrrträge als ungültig Erklärt. Mit solchen B.S- stimmungen werden die Arbeitkr aeradezu verhöhnt. Das Selbst- bilferccbt dsr Grund- und Haußbrsißkr ist gestärkt. Jm Mietbxrrcbt soll das Pfandrkcbt beschränkt Mrdcn; wie kommt aber drr Hauß- bksißer überbaupt zu dicsrm Sklbstbilferccbt? In Altdrutscbland Waren Vasall und Lebnstnann scibst mit ihrer Prrson der VEU"- schaft unterworfen; aber seitde'm kisses Hkrrschc1f16vsrbältnif3 auf- gehört bat, hat das Re'tentionsrc'cbt kcinen Grund mehr. Eiacntlick) soÜte der „6 715 der Zivilprozeßordnung das Rkimtionßrccht aus- schließen, drnn (:s ist der schlimmste Wuch9r. In Prsufzen rst das thkntionsrkcbt der HJUGbesiYer erst wor wcnisxkn Jahren beschränkt Worden, abrr für die Vsrpäcbtcr bsstrbi es noch. Diese Bkstimmung über das RktcntionSrecbt ist krin brsondkre-s sozialpolitifchs Vcr- dienst. Brzüglicb des MieibSrccbts soUtkn msbr Vorschriitkn zwingsnder Natur bincinkommcn. Daf; ungesunde Wohnungen gerämnt werden können, ist dankbar anzurrkenne'n, obgleich ('s nach aUgctnsinen RkchtSrcgeln srlbstvrrständlich skin sollte. Der Vermirtbcr sollte gr- troffen werden, dsr einen Mangel Verschweigt, nicht bloß dcr- jéniae, dsr ibn arglisti?R vt'rschwxigt. Wäbrrnd allgemrin dic nachberige Zablung der iytbe als richtig ansrkannt wird, vrr- langen die Bkrlincr Hausbefiyer die Vorbrrige Zahlung und bei einmaligsr Nichtzahlung erfolgt die meisfion mit Haftung für die ganze Mietbsdauer. Es müßte eine kaffatorische Béstim- mung angknommen wcrden, welch? solche Verabrc'dungrn aus- schließt. Den Arbriiévertrag kennt dm: CntWUrf nicht' es wird nicht einmal der Versuch einer D:" nition gkmacbj“; dcr Trägc'r der Arbeitskraft wird Ebenso bcbandrt wie jkdé Maark; dem Kapi- talißmuö ist dadurch Thür und Tbor (;(-öffnet. (Ein einbx'itlicbc's Arbeiterrocbt frblt, dknn (111€ besondkren (He'scxzc werdcn aufrrcbt L'k- halten. Wäre man an disse Regelung berangrxxnngcn, darm bätte man sozialpolitisch Vorgebrn müffkn, um dir Strüung des Arbeiters als des Schwächeren zu fiebern. Was als Gcfinde betrachtet werden so_ll, sokl dem Partikularrecbt übcrlaffen bleibkn; danach kann also ('in Einzelstaat ganzL'Klasien von Arbritrrn als Grfinde bkzeicbnkn; das war auch nwbx drr Absicht. Dcm Arbeitsr ist das Recht auf VQÜt'n Schadensrsaß tm Faüe der Verunglückung bei der Arbeit durch § 95 des_ Unfallversicherungßgeseßxs genommrn. es sollte ihm bier wirder- YALbM Werden. Vedcruerlich ist, daß der Zins für die öffkntlichrn ibanstalten unbeschrankt ist, bei kleinen Bkträgkn werden 6, 12 das gleiche Recbt

precbens, das der“ Bundesrats und ReichstaZ

Der nationale

ja %% gxnommxn. Für die Frauen mu wie für dre Manner bkrgestellt Werden. Sozialpolitiscbs Rück- sichten baben die,.Herren nicbt geleitet, die uns zumutbrten, den Entwurf ane Weiteres anzunehmen; namentlich müssen noch einige Junkie geandert werdcn. Basonders in Bszug auf die unehelichen nder. Ich habe, nur einige Punkte anaerkgt, Welche dringend der Aenderung bedürfttxz find. Wenn die Regierung immer an uns appelliert, so appel] ere ich je t an die Regierung und fordere sie auf, Zu diesen Aenderungen ihre ustimmung zu geben; denn wenn wir mmer nur der Regierung nachgeben müsikn, dann brauchen wir keine parlamentarische ertreturiT Eine eingehende Erörterung wird noth- wendig sein; datmt ist nt tgesagt, daß sie lang zu sein braucht, damit nicht neue Außnabmerecbte für die Arbeiter in den Entwurf hineinkommen. Ick) verlange picbts besonders Sozialdemokratiscbes, ondern nur das, was nothendtg ist im Jntkresfe der ilflofen und cbwachen. Ich bitte, für diese Bestrebungen mebr Na giebigkeit zu zeigen als gestern der Staatssekretär. _ Um 5 Uhr mtrd die weitere Bcratbung bis Mittwoch

1 Uhr vertagt. Außerdem ist die Interpellation wegen der

Transitläger auf die Tagesordnung gestellt. Der sonst übliche Sdchwerinstag“ soll nach Erledigung dieser Gegenstände stark 11 en,

Preußischer Landtag. Haus der Abgeordneten.

12. Sißung vom 4. Februar 1896.

Ueber den Beginn der Sißung ist gestern berichtet worden.

Die zweite Beratbung des Staatshaushglts-Etats für 1896/97, und zwar des Etats drr landwrrthschaft- lichen Verwaltung, wird fort, esctzt.' _ ,

Bei den Llusgaben für das etertnarwesen bespricht

Abg. Graf von Hoensbroeckp (Zentr.), wie schon gestern mit- getheilt worde'n ist, die obligatorische Trichinenscbau. Sie sei auf dem Lande unnötbig. Um den Konsumenten vor einer ganz geringen Ge- fahr zu schüßen, ziehe man den Bauern das (Geld aus der Tasche.

ft , Minister für Larrdwirtbschaft 2c. Freiherr von Hammer- ern:

Meine He'rren! Wir verbandrln hier über Ve'trrinärwrscn, nicht aber üb-ér die Sanitätspolizsi. Msine Herren, es ist ja bckannt, daß die Sanitätspolizci nicht zum landwirtbscbaftlicben Ressort gehört, sondern zum Rcffort drs Kultus-Ministeriums. Ich bin dabsr nicbf in der Lage, erfichcrungrn darüber abzugeben, ob der Herr Kultus- Minifter bkre'it sein wird, in die Erwägung der angeregtsn Frage ein- zutreten. Eins gkstalte ich mir (1er zu bemerken. Wäbrcnd frübcr man dir Ursachcn bon zablrricbsn Krankbkiten nicht kannte, ist durch dic mikroskopischrn Unte'rsucbungen festgesstcllt, daß als Krankheits- errger msistcns Parasiten drr verschiedenstc'n Art wirken. Daß die Gesundheitspolizeki Prädcntiv vorgeht und bestrebt ist, dicse KransbciTI- crreger in ihrsm Ursprung zu beseitigen, das halte: ich für (“1116 durch- aus zwrckmäßigr Maßnahme und glaube, wenn man erwägt, wie viele Kosten durch disse Präbrntivmaßnabmcn crwachscn und wie viclc Kostrn andersrseits dadurch verhütet werden, daß man Krank- bexiten eines Familicncrnäbrers verhütet, dcxß man dafür sorgt, daf; Arzt und Apotheker in umfangreicbkr Wrise tn Anspruch genommen werden, daß drr Arbritbberdisnst bon viclrn Familien aufhört, - so muß ich glaubkn, das; das grundsäleicb durchaus rtchtigc und zwkckmäßigr Maßnahmen find, um drrartige Krankbcits- crrcgrr schon in ihrem Ursprung zu Vernichten. Auch möcht€ ich kaum glaubi'n, daß dcr Umfang der dadurch erwachsenen Kostrn ein so große'r ist, wie Graf Hoensbroick) das zu schilke'rn sucht, und msine auch, daß nicht der klcincrc Mann Vorwikgend bksondcrs schwer getroffen wird. Sovicl ich mich aus mciner landrätblichcn Thätigkeit ('killllkkl', kostet dic Uniersuckpung sin&“; jkdcn Schweins 5 (Groscbc'n (Zitruf: 1 .ckck!) - bei uns nicht; und auch sclbst bei cinrr Mark" - dsr kleine Mann sch1achtet bissleicbt zwei bis dkéi Schwrinc, die untérsucbt werden müssen - da hat der kleine Mann im schlimmste'n FaÜe Line AuGgabc von 2 bis 3 „41; za tragkn. Ich will übrigens nicht bsstrciten, daß es zu erwägen sein mag, ob dikse Last aufandch Wrise zu Vertheilkn ist. Während mcinkr scch-jäbrigrn Thätigkeit als Landratl) smd in Einzelnen Bezirkcn doch öftkrs Trichinrn gefunden. Im übrigrn ist die Gefahr da, wo das Schweinrflsiscb gckocbt und geräuchert bcrzcbrt wird, nicht so groß wie in Mitteldcutscbland, Wo man dis kaobnbcit bat, rohes Flcisck) zu kffsn. Da smd oft bcdcnk- liche Erscheinungen lwrvorgrtretcn, 901158 Dörfcr find an Trichinosc aufs schwckrste erkrankt, und das sch€int doch jeßt vcrbütkt zu wkrdsn. Ick erinncre mich Mnigstkns nicht, daß in [Mkr Zcit fc) ausgsbrritrfe Trichinoscn aufgrtm'trn sind, wie? das vor Jahrrn in Sachse!" und Tbüringcn fast aÜjäbrlich Vorkam.

Jeb möcbtr abe'r bittcn, dis Frage nicht birr zu bebaudcln, „sondcrn entsprechende An1räge an dé'n znständigkn Hcrrn Kultus-Ministrr zu richt€n, da dikscr für sanitäik-polizcilicbr Maßrcgrin zuständig ist.

Abg. Graf Von, Hornsbroccb blkibt be'i se'inc'r Axificht bxstcbsxz; inqnclye: Rxgtrrungsbezirkk, z. B. Trier nnd Ambra, hätten dre obligatorische Trichtncnscbab nicbt, obne das; Urbclständc bcmcrkbar seien; cs berrsche_ auch dort keine? Trickoinosc und krin Bandwurm.

" Abg. ngtrxk (kons.) cmpfirblf, die Aufbrimiung dcr Kostsn fur dic Trtchin€nsckau drr frcicn Verrinbarung zu übrrlaffcn.

Abg. Ring (kons.) bcfürwortst, die Kosten drr Trichincnsch5u anf dcn Staat zu ubsrnrbmrn, nxii dicsc drr Allgrmcinbcit ivcgrn erfolgc. . Abg. Laxnprrcbt (Wm.) hält die Last dcr Trichincnsckxäu sür dic Bq11e*rn_mcht iür so bschtcnd. In Bczug auf das amcrikaniscbc Scbwsme'flciszb gcbx kr, abkr dcm Grafen Hornsbroch) Vollkommen RLM; ks muss dafür cine scharf? Kontrole gräbt ivurdsn. Auch die WlldsÖWSiné' wimmsltkn Häufig Von Trichinen.

„Abg. Szryulginntr.) bittkt DM Minister, dic (Hrbübr dsr Flrtscbscbau glctcknnaßtg im Zanzezi Staat zu machsn.

s chBcr dcn NUEJÜÖM fur die Förderung der Viehzucht LTU t

_Uibg. "Lanz precbt (kons.) um eine Erhöhung drs «Fonds zu Pramu'n fUr dlc Zucht Von Hengstcn und Stuten, damit die' Zucht emcs scbwcrcn Pfe'rdrscblagrs in dsr Provinz Brandknburg gkfördcrt Wrrden könne;

AbZ. Ring (konf.) bkfürkvortkt gleichfas1§ das Körcn s(kaSkLr Pfrrdc in der ZNarf Brandenburg; zu dicsetn Zwecke müffsn die rigokrosen Brstimmungkn drr Körordnung der Provinz gkmildkkt wer en.

' Ober: LandstaUm-Zistsr Graf von Lebndorff rrwidrrt, daß

die' Körqrdnung yon der Provinz und nicht von der chieruna er- laff-It] sri. Auf dix: Zucht eines schweren Pfsrdkschlmis babe schon M_mrster Von Hcvdcn Einfluß Lrübt durcb einrn Erlaß, abrr es ntusLe auch auf drk Zucht Von Kktnontrpfcérden Rücksicht gcnomme'n wc'r cn.

Abg. v oyWsrdc-ck (kons.)xtbei1t mit, daß die? Pfrrdczucbtgenossc'n- schaft des Kké'lsks Luckgu cin Kammergerichtserkennfnif; erzirlt babe, wonach die Hkngstc eincr Zunftgkxwffe'nscbaft der Körordnung nicht unterliegen. 'erne'r empfiehlt die Einrichtun von Fabrichulen, welcbe (zuck) emen gutrn Em auf die Pferdezu t ausüben würden. Frankreich habe bereits so ebe Schulen. Er möchte die Rraierung fragen, nach welchen Grundsaßen unsere Vollblutbengste' zur Drckung VLNVLUDLT wkrdkn; er habe gehört, daß auch östsrreicbische Stuten benußt würden. '

Ober- LandstJÜtxieister Graf von Lebndorff erwidert, daß bei 21deer auch auslandtsche Stuten zum doppelten Deckgelde zugelassen wur en.

Abg. Freiberr von Eynatten (Zentr.) spri t 1 ür eine Förderung der Birnenzucht aus. ck fck? f

Vet den Auggaben zur „Förderung der Fischerei legt

Abg. Szmztl (: (Jens.) eingehend die Fortschritte auf dem Ge- biete des Fischereiwesens dar und empfiehlt die Einsteüung höherer Zu- schüsse für die Binnenfiscbckei in den Etat.

Geheimer Re ierungs - Rath Wesener: Den Anrkgungen dcs Vorredncrs wird olgc egrbrn werden. Ich bemerke jkdocb, daß für die beung der ancnfiJcberei bereits erhöhte Mittel in diesen Etat gkgenubxr dem v'orjäbrigen einqesiellt find.

Dr? Pofition wrrd bewilligt.

Ber den'Aus aben für LandeSmelroratkonen 2c. spricht

Abg. Ring kons.) seine Freude über die neuliche (Erklärung

des Ministers aus, daß ein Wasseraeseß eingebracht Werd

Der Wassergenoffenschaft zur Entwässerung des Nottc-grbietcéb1 LF; vor 20 Jahren vom Staat Beihilfen eaeben worden, die Genossen. schaft petitioniere um Stundung der Zinsen rind des Amortisationg, betrages für einige Jahre, er bitte den Minister um eine wobl- onende Yrüfung dieser Petition. Der Bau des Oder-Spree.Kana[s der bei ürstenberg münde, habe die Fürstenberger geschädigt- djé

)

Bauverwaltung habe einen großen Damm angelegt und die Kosten dafür den Anliegern aufgebürdet. Der Fürsrknberger Deichverband sei bei den jeßigen fcbwiezrigen Verhältnissen nicht in der Lage, diese Aufgabe zu erfüllen. erner befürwortet ferner die Negulierun der Spree bon Leipscb bis Fürstenwaldk. Seit dem Bau des der- Spree-Kanals scheine dieBauvrrwaltung für diese Strecke das Interesse völlig Verloren zu haben.

_ Geheimer" Regisrun s-Ratb Wesener sagt eine nochmalige Prufung der Angelegenbeif der Notte-Wasscrgenoffcnsckyast zu und empfiehlt dem Vorrednkr, den Fürstknberger Deichve1band zu ent. spre'cbenden Anträgen an die Regikrung zu veraiilasskn. Die Frage der d5.1Te'gulierung der genannten Spreestrccke soÜe gleichfal1s geprüf wsr en.

, Abg.")on Pappenheim (kons.): Solche Wünschc, wie sie HM Ring batte, bLstrben übkrall im Lande. Unsere Mrliorationstkckyniksr mussen vgrmrbrt und auch brffsr Vnglbildét Werden, damit manche Y ler,§dt(: bqrgkkbxnmen „sind,. in Zukunft bsrmiedrn Werden.

MU Staatsmutkltur Melioration?" 5 f()xrcizz pxzrc1ngeak'b6n werdcn muß auch die richtige Vcrwrndung kontroliert werden; brsssr wäre dix; alleinige Gewährung Von Darlehen.

st _ Minister für Landwirthschaftsc. Freiherr von Hammer: ern;

Meine «Herren! Ich mache zunächst darauf aufmc'rkfam, daß der Geldbetrag in de'n Pofitionrn 1 und 2 drs Kap. 106, Landrsmrliora- tionen, in diksrm Jahre um 15130 „ck ge'stcigcrt ist. Ich erwähne zuglczicb Folgrndcs: Aus drm KM. 106, Tit. 2, drs Etats gebt berbor, namentlich wenn Sie dirscibsn mit den twrjäbrigcn Etats- positioncn Vrrglcichkn, daß die' landwirtbfchaftlichc' Vexrwaltung in dem lcßtcn Jahre bemüht ngLskn isi, die 17556an Meliorationsbeamtcn bei dcr [attdjvirtbfchaftlichcn Vcrwaltung, dic Meliorations-Bau- beamtcn, die McliorationI-Bauinspcktorcn, dir Hilfsarbkiter dafür, die Wiescn-Baumristcr und di? diätarisck) bcschäftigten Wicscn-Baumeistcr zu Vermehren, daß wir übsrall in dyn wenigrn Jahren, ssitdem der Mcliorationödicnst bLi dcr [andwirtbschaftlichkn Vcrwaltung eingrfübrt ist, allmählich doch schon zu einst rkcht€rbrb1ichkn tccbnischcn Vcr- waltung auf dicscm Gcbictc' gslmigt find.

Nun sind Es zwci Umstände, wssbaib man nicht rascher in drr Sackyc Vorgehen kann. Einmal - und ich muß darin drm Herrn Finanz-Ministsr zustimmrn - sagt die'srr: wagen drr ungünstigrn Finanzlage tnüffsn sämmtlichc Vdrwaltungrn sich nach der Decke strkckrn, dis Finamzlage mus; Einickpränkungcn ('intrctsn laffen, also (11111) für die !andwirtbscbaftliche Vrrwaltung. Abcr das ist nicht drr einzige (Grund.

Mkinc Hkrrrn, dsr mcliorajionstkcbnisckxc Dienst ist ein Voilsiändig neuer. Wir müffrn axis dcn Bcamtsn, dir im Staatsdiknst als Regierungs-Baumcistsr ausgrbiidst find, die bckanntlick) sowohl dyn Hochbau wie den Wasscrban, dll] Straßrnbau u. s. m. kka sollen, an dic also ganz andrrc Anfordcrnngcn gestellt werdcn, rrstals Melio- rationsbaubcamte ausbildrn, und das gsscbicbt, indem wir fis unter Lcitung tüchtig€r Meiiorakionsbkamtsn praktisch für den Mrliorations- die'nst audbildsn; sie müssen Erst die noch fcblcndrn Kénntniffc und E:sabrungsn, die fie im Staatsdicnst noch nicht erworbcn baben, ericrm'n, und das ge'bt nicht so rasch. chrnfaÜI tretrn scbon jrßt trotz, dcr langsamrn Vcrmcbrungx dirssr Diknststé'ÜM ailcrlsi Schwi€rig- kritcn bci drr Brslßmig nru-xr StrUcn rin. Ucbrigkns bsstsbt auch ('in gcwiffk'r Antagvnixmus zwischrn dcm ArbÉtI-Ministerimn und dsr landivirtbsckxaftlickpkn Vrrwalfnng. Ick m'bme' rs dcm Arbrits- Ministcr nirbt übcl; cr [Wk Wörth darauf, die' in dcm Resort rin- grrifrnde'n McliorationSsackzkn zu brbaltsn odcr möglickyst an sich brian- zuzicbcn, während ich als landivirtbsÖaffiichsr Ministrr bcmülÜ bin, dich ausschlirßlicb mrincm Ministerium zu untkrstcÜcn. Dirie Ykrin11ns§vrrschiédknbritcn ivrrdkn solangc brstcbrn, bib dic Verband- 1ungcn zum Abschluß gelangt smd, wclche ich Vor kurzrm erwähnt babe. Sowobl im MM drr Gösiygrbumg, wie auck) im WME dcr Organisation dsr Waffsrbandcrwaltmcg wird cin klare's Grcnzgrbirt zwisckyrn bcidcn Rcfforts chogcn kvrrdcn tnüffcn.

Dkk Hrrr Vorrrdncr bat fcrnrr gcsagt, daf; dir 111anchrrsci Miß- stände, dic bci drr Aubfübrum; größerer Mslioraiionkn im (Mbicté dsr ganz?" Monarcbic bisbrr bc'rborxictrctrn scirn, d1,'-ch skbk bsdc'nklirbck Natur scicn. Mrine Hrrrsn, eb" ist zwrifsi- [011 richtig, es sind bkrscbicdcnr Mißstände vorbandrn. Erstrns find die größrrcn PkOjkktk virlfacb nicbt zutrcffrnd aufgsstcllt Words". (Skbr richtig !) WW, mrine Herrcn, ich mus; dic Herrcn Hvdrotecbnikcr de'sbcilb in Schuß nebmcn, weil ihnen sichere Untrr- lags" fcbltcn (schr richtig!), beispie'löwrist übrr dic Niederschlags- vcrbältniffc, übcr die' Vsrbäiinisse dcr kinzc'lncn Stromgkbicte u. s. w. Sir smdrn im gkgcnwärtigrn landivirtbsckxaftlichen Etat-wir kommcn zu dsr Position noch spätrr - die Ykitte'l für aÜgemein bydrotcchnischc 111!fkrsuchungm1 eingrstellt. Dieselbc'n babén im Ostcn bcgonnrn, wir smd jest schon über Berlin hinaus - in nicht zu langkr Zcit wcrden diess Untrrsucbungrn abgcicblosien werdcn könnrn, und damit erhalten wir fichc're Unterlagen für Aufstrüung größrrcr Mkliorationdproje'kte. Der Herr Finanz- Minister hat in diessm Jabra 10 000 «& mebr für diesen Zweck zur Vekrfügung «strüt wie im vorigen Jabrc. Damit wird aiiszureichn sein, aber auch für dirse Arbeiten fehlt es mitunter an geeigneten trchnischen Kräftcn.

Ein zweiter Mißstand ist drr, daß die Kostcn für unsere Meliorationrn meistens unrichtig Veranschlagt sind. (Sehr richtig!) Aber, mein? Herrkn, auch in dirser Bkzirbung liegt die Schuld nicht allein bei den trchniscbcn Beamten. Erstens ist es ja naturgemäß, das;, weil vielfach die Arbeitslöbne gestikgen find, dadurch erhebliche Stsigcrungen der Kssten borbeigcfübrt wcrden. Virlfach hat es auch daran gelkgen, daß in dcr Expropriation yon den Betheiligten sCTbst fo abnorm bobe Forderungen gestellt wurden, daß dadurch erhebliche Mehrkosten veranlaßt sind. Endlich hat es öfter auch daran grlegen, daß, nachdem die Projekte aufgesteÜt waren und nun die Genossknschaften selbst die Ausführung in die Hand nahmen, die an die festgestellten Projekte fich nicht krbrtén, wie es beispielsweise bei drr Lobe-ngulierung gewesen ist, daß nkben wesentlichen Aenderungen an dem Projekt obne höhere technische Leitung gearbeitet ist. Alsicb die Vcrwaltung übernahm, babe ich genau ermitteln lassen, in welchem Umfang solcheMißstände hervorgetreten sind- Es ist ,das bezüglich sämmtlicber in den letzten 20 Jahren bei Meliorationen eingetretenen Kostenüberschreitungen geschehen. Auch die Ursachen babe ich ermitteln lassen. So schlimm, wie man es

*

darfkkut- ist die Sache nicht. Allerdings sind eine Reihe von Fällen Kachweisbar, wo erhebliche Kostenüberschreitungen eintrafen. Daß bei den verschiedenen Meliorationen verschiedene Ursachen für die Ueber- schxeitung vorlagen, deutete ich bereits an; aber ich räume ein, daß viel- fach sehr hohe Kostenüberscbreitungen eingetrrten find, auch, das; viel-

" fach in der Ausführung wie in der späteren Aufficl) tsfübtung große Fehler

gemachk sind. Indrffen schon der Budgetkommission tbeilte ich mit, daß unt“ dem 25. Mai 1885 an die Meliorationsbcamten eine Anweisung bezüglich dsr Bearbeitung und Weiteren Behandlung der größeren Meliorationsprojrkte ergangen ist. Die Thätigkeit der Meliorations- beamten erstreckt fich erstens auf die Beschaffung der Untkrlagen zur Steüung von Anträgen auf Bewiüigung von Vorarbeiten aus dkn der [andwirtbsäyaftlicbkn Verwaltung zur Verfügung stehenden Mitteln, zweitens auf die Bcarbsituna der Entwürfe für die Mkliorationen oder auf die Kontrole dicse'r Ausarbc-itung in MW FäÜrn, in denen Beihilfen gewährt werden, drittens auf die Mitwirkung bei der Bil- dung, Vikrtkns auf die Mitwirkung bei der Ausfübrung, UND fünftrns auf die Mitwirkung bsi dsr Führung der Aufsicht. Die briden TeZten Punkte fandkn früher gar keine Beachtung; war das Projcki aufgestellt , dann wurde dcffcn Ausführung der grbildetrn Genoffenschaft überlassen; was dann writer geschah, darum kümmkrte man fich nicht. Die: Aufsicht der Kreis-Ausschäffe war wirkungslos, Weil nicht die gc'signeikn tcchnischen Kräfte zur Verfügung standén und die Krcise nicht gewiUt ware'n, aus Mitteln der Krcise solchc' besonders für dicse'n ch'ck anzunkbmrn.

So glaube ich mit chbt behaupten zu dürfrn, das; dir Ursacben der Vorbandcnkn Mißstäudc zutreffend fcstgestcüt find und Von drr landwirtbsckpaftliche'n Vcrwaltung richtig erkannt sind, daß diCslee jkxzt auf dem richtigrn Wege ist, disse Mißständl zu bkseitigcn und ibrrr Wirdkrboiung vorzubkugkn. Wir das bisber drr Fall War, so hoffe ich, wird das [ckth Haus für diescn Tbcil dcr Vkrwaltung (ruck) fernerhin fte'ts Line 0179"? Hand und ein offcnes Obr babkn. (Brabo!)

Abg. Kirsch (Zt'ntr.) bkmängrlt das Nmmaistatut für Bewässe- runcxI- und Entwäffcrungsgrnoffknscbaftrn, das Von dyn unterkn Organsn

häufig falsch intrrprcticért Midi: und chbalb revidikrt wsrdrn müsse, namkntlicb in Bkzug auf das aktive und pasjivc Wablrscbt.

Minister für Landwirthschaft 2c. Freiherr von Hammer- stein:

Die BCschWdeC liegt Vor, 1718 wird Einer sorgfältigen Prüfung unterzogen wsrdcn; ich kann natürlich jsxzi noch nicht sagen, Wik die Entscheidung ausfaÜx'n wird.

Abg. Lotz (ions) ÖC'fÜkWOkté't dir Beschleunigung der Enjwäffc- rungäanlagr im Köbiabmoor irn Krrisr LM und dsr Berbandlnngkn mit Oldcnburg Übcr dis Korrrktionkn drr Jumms.

Abg. MOOU'U (chtr.) bespricht dic Nachtbrilc. Welck)? den Anwobncrn de'r Mikis und 1799 Mbidkanals dnrch Msiiorationcn erwachsen seien; man babé der NicréI-Mcliorationr-grnoffrnsckyaft bc'r- syrocbc'n, daß die' Ländrr an Wkksh iie'winnen würdrn, dicser Erfolg sei abrr nicbt kingstroffen. Ebenso übsl sei (I der Erft-Mriiorations- xicnoffcnschast crgangrn. Dic? Nisrs ssi zudkxn friibrr fischreich grwrsrn, ibr Waffrr sri 0er durch industriellc' Aula,:c-n völlig brrmgrmingt wordcn. Vis jest skis" die Erwartungrn dirsrr (Hrnoffrnicbaitr'n nicbt erfüUt worden, Hoffentlich warde sicb dsr Minister 16:51 die-se'r klkincn Bausrn annsbmcn und ibnkn dir bobsn Bsiträgc zU de_n Gknvffknscbaftrn crlaffsn. Das sei uncl) cin kli'inkI Mittcl grgen dre Mtblagk dcr Landwirtbsckyaft.

ft Minister für Landwirtbschaff ?(. Freiherr von Hammer- Tln:

Meine Herre'n! Nach drr mir Vorliegendé'n Ucbe'rficbt ist 3111" Erftmclioration cin Staatbdarlc'brn von 150 000 «46» und Von 20 000 «;ck 9896561! wordcn, also im (Hanzcn 170000 „(ck Dirsc Darlcbkn find in den Jabrcn 1859 bis 1364, Und di? 20 000 .“: im Jabré 1877 gswäbrt. Dir Darl-xb-xn find bcrzinst und abgetragkn bis auf dcn Bctmg Von 67 985 „;ck; außerdcm schuldct di-Iir 9.111lioratidnsxiriwffcn- scbastnocb ansMinsnd 800 000 .WfÜr 4vrozc'ntig ankgrxicbrne Obliga- tionsn. (Hrstundct smd für eine? Rcibr won Jabrrn die? Zinisn nnd Amortisationrbcträgc dirskr Darlchn ch Staats. Dassclbs ist drr Fall bei drr Nikrdflusxrgulisrnng, wo dcr Glnvffcnstbaft 98 4.59 und 14500 „X., also im Ganzkn 11200081 Staatsdarlrbsn «währt smd. Tirscr Grnojscnsebaft sind Zinssn und Amortisationsbrträgc bis 1898 und bis zum 1. Jitli 1897 gystmidck. Sovieldirthcn ergeben, ist ein An- tragaufErlaß disserDarlkbcn an dir Staatércgisrung noch nicht grricbtst, es sind nur Anträgr auf Stundung dcr Vkrzinsung und Amortisation gcstsüi. Wrnn dir Antxäzir auf ganzcn odcr tbcilweisrn Erlaß ge'strllt werden, lass ich die' Vcrbältnisse klar strllcn auch nach der Richtung bin, wir sie von Hkrrn Ykoorrn bie'r dargrlcgt find. Ich möchte abcr schon jrßt glaubcn, das; doch Vicllcicbt dirsc odcr jrnc Ucbrrtrribung borlikgt. Manchcs wird fich nicbt mcbr vollständig klarstclle'n lasssn. In den 50 Er Jabrrn smd dir Meliorationen ausgeführt. Wie damals der Zustand dcs mrlioricrten T*rrrains war, muß man wisscn, Wenn man feststeüen will, ob wirklich keine Erfolge dcr Mklioration ein- grtrrtcn find. Das wird schwer ballen. Dic Bctbkiligten Vergessen oft, treicbrn Nutzen fie (isbabt babrn. Wenn die Brtbriligik'n durcb Vcrunrcinigung der Flüsse bcnachtbciligt find, sc) ('rübrigt nur, das; fie gcgkn die IndustrienEtabliffemcnts, die Eine solche Vkrunrsinigung bor- gcnommcn haben, im WWE dkr Zivilklage odkr durcb Anruiung der Staatßbkbörden ibr chht und Schuß fuchkn.

Ich kann drm Herrn Abg. Mooren nur anbeimgeben, statt bier solche Lingc'bcndkn Vorträgc zu baltc'n, dercn Widorlsgang - Wozu ich allerdings im stande bin - uns 1Z bis 2Stunden bcschäftigc'nwürde', die bciden Gcnoffenschaftcn zu vCranlaffrn, ibrc Bcscbwcrdk gegkn dis Regierung in Düsseldorf beziehungswsise ibrc Anträge an die Staats- regikrung, obne daß fie hier im Landtag Vorher erörtert wercen, an den Landwirtbsckxafts-Minister zu bringrn; dann würdc'n wir die kost- bare Zeit, die wir auf diese Sache bier Verwcndcn müssen, rrspart haben. Wénn die Betheiligtc'n mit der Endgültigrn (Entscheidung der Staatsregierung fich nicht beruhigen woücn, rrübrigtdann noch imurcr, im Wege der Petition das hohe Haus anzugeben.

Dann hat HM Mooren aber auch cine'n Vorwurf grgc'n die Düsseldorfer Rrgierung gerichiet. Ich bedaure, daß ich einstweilen, da ich nicht übersebe, ob die Angaben richtig find, diesrn Vorwurf als unberechtigt zurückweisen und die Regierung in Schutz nehmen muß. Einstweilen halte ich dem Vorwurf gegsn die Regicrung für nicht be- kechtigt. Ich bitte die Herren, die Diskussion über diese Angelegen- heit zu schließen, und den Betbeiligten zu überlassen, daß sic sich an die Zuständige Instanz wenden. Wenn sie dort nicht Gehör finden, dann ist es Zeit, fich im Wege der Petition an das Abgeordnetenhaus zu wenden. Ich Versprecbe übrigrns, daß die Angelegenheit wobl- wol'lend erwogen werden soll, wenn sie an mich gelangt.

Ab. eye (ul.) schildert die trostlose Lage der Melioration Hova-Bréchbausen-Lyke, die besonders dadurch veranlaßt set, daß

die Entwä erung auf dem flacbgründigen Boden, der im Meliorations- gebiete vor, errschc, viel zu stark, die Bkwäfferun aus der Weser daßegxn viel zu schwach aUSJefaUen sei. Eine enderung sei nur JKU?!) durch die Errichtung eines Webres unterhalb der Einlaß- eu e. | , Minister für Landwirihschaft 2c. Freiherr von Hammer“- LMI

Meine Herren! Ich kann dem Herrn Vorredner nur erwidern, ich habe das auch bereits Herrn Mooren erwidert: ich habe kein Ver- ständnis; dafür, weshalb diese Angelegenheit hier im Abgeordneten- bause zur Sprache gebracht wird. Im vorliegenden Faüe hat bereits die StaatSregierung die geeigneten Maßnahmen getroffen, um die bei der Melioration gemacbtkn Fehler zu bescitigen; bei der Weser- korrektion soÜ aucb Bedacht darauf gknommen Werden, der Gknoffen- schaft mehr Weserwaffer zuzuführen. (Bravo!)

Abg. yon Brockhausen (kons.) bezc'icbnet den Fonds Von 500 000 ck zur Fördrrung gknoffensckyastlickyer und iommunaler Flußrsgulierun 911 als viel zu niedrig. Die Provinzialvcrbände müssen ebknfallsfmit 'incn Mitteln für Mrliorationen eintrkten. Fehler bei den Ykeltorattonen mkrden fick) hoffentlich in Zukunft dank der neuen Antvetsunaen des Ministers Vermeidkn lassen. Hoffentlich trkte auch bald der Nutzrxn der Meliorationkn bervor.

ft _ Minister für Landwirthschast sc. Freiherr von Hammer- Lin:

Meine Herrkn! Békanntlicb ist die Sach so geordnet, daß für Landesmeliorationen, dércn Bkdrutung über dem Nabmen der Provinz geht, auch grgénwärtig der Staat, wie frührr, die Unterstüßung aus öffsntlicbrn Mitteln grwährt, daf; dagcgkn an die Melioratiorwn, drrrn Bdeutung nicbt übrr dcn Rabmcn dEr Provinz hinausgrbt, die Provinzen verpflicbtst find Bribilfen zu gcwäbrrn. Den Provinzial- verbänden find dicjenigen Mittel dafür überwicskn, welche für solche Zwecks bisher der Staat grwäbrts. Das ist bei allsn Provinzen dsr Fall, die nach dem Dotatiovégeseß von 1875 behandelt find, während die Provinzrn Hannober und Hkffezn, dis Vorber schon Dotationsionds Lkbiklfén, in dM aÜgkmeinLn Dotationen dieselbs Verpflichtung über- kommen babyn. WoÜte man nun dem Wunsäpe Folge [eistcm den der Herr Vorredner bie'r vorgctrage'n hat, so kann das selbstberständlich nur gcscbcbkn, Wenn man die Dotationsgesctzgsbmrg enisyrecbend ändcrf. Das würde aber QUßcrordentlicbe 'Schwisrigksiten machen, wsil die Provinzialdérbändr, die in Zden fiebzigsr Jabrcn dis Dotation blkommrn babrn, eine sprzirÜe Summe für diesen chck Erbalte'n babe'n, während die andérkn Vkrbände das nicbt brkrmmcn babrn. Ich möchte abrr glanbcn, daß, nach- dem di? Sache sicb Einmal tbatsäcblich eingelsbt hat, und nacbdcm infolge der Vcrbandlungcn mit den Provinzen Line Gkncigtbcit bei dcn Provinziawerbändcn bestrebt, sowcit, wir irxiend ibre Kräfte reichen, disser Verpfiichtung nacbzukommrn, ksin Grund vorlirgt, Line Aenderung bkrbcizufübren. Es läßt sich auch nicht lcugnén, daß Lin gkwiffcr Jiutzén darin [ikgb daß die Provinzial- vrrwaltungcn bei dikscn Meliorationen brtbriiigt find, Weil die Ein- gcfkffrncn der Provinz, die glsicbzcijig aucb Mitglirdsr der Provinzial- Ve'rwaltung smd und in de'n AUÉsÖÜffLn in drn Provinzial- Landiagrn mitwirken, doch immerbin Link klarer? und zuvcr- lässigrrc Einficbt in die Bcdürfniffc, in die Notbwendigkcit und Dringlichké'it drr Méliorationrn haben, als das dir? bureaukraTischc StaaTWErwaTtung haben kann; die grgénwärtige Cinricbtang hat also auch ihre Vorzügr. Ick möchte bittkn, és be'i dém bcwsnden zu lassen, wir rs grgcnwärtig bksté'bt. Dis Staatsregirrung ist be- müht, dahin zu wirkén, daß die Provinzialvkrbände ihren Vcrpflicky- tungrn nacbkommc-n; und ich kann nur bsrficbrrn, dax“; bci dc'n mcisikn Lins solche Be'rcitwikligkcit bcrcits vorbandsn ist. Es [icht also krin Grund bor, in dicse Verhältnisse ncu cinzugrcifén,

Was dkn Wnnsck; dcs Hcrrn Vorrcdncrs anbcirifft, dkn Fluß- rcgulicrungbfonds zu vrrstärksn, so brstrbt dcr Wunirb UUch bsi mir; und wrnn die Finanzlage sicb bcffcrt, sc) zwrislc ich krinkn Augsnbliä“, daf; drr He'rr Finanz-Ministkr aucb drm bcrschrigfrn Wunschr dsr landwirtbsäyaitlickycn Vcrwaltumg, für dicsc Zwsckr Mittsl bcrzugcbcn, chbnung tragen wird.

Bei den Yluögaben zur Förderung des Obst: und

Weinbaues bciürwortct

Aba. Ring (ions. di? Aristcüung eincs brsonde're'n Dc'zcrncntén für Gartenbau im „andwirtbsckyastd - I)iinistrrinm; die (Gärtner Wlffkll nicht, wohin fis fich mit ibrcn Wünscbrn Mudkn soUtcn: ob an das Landwirtbsckzafsö-Minisic'rium oder an das Gcwcrbr- Ministerium. _ _ '

Drr Rest der dauernden _Ansgabcn m_ird bcnnlLtgt.

Schluß noch 4 Ubr. Nächstc _Stßung: Mittwoch 11 Uhr. (Gcsxßcrxtwurf, bctrcffrnd dic Crmämgrrng der Ncgistcrgebübrcn für Binnenschiffe; Anträge (1118 dem Hause.)

Die Thätigkeit der preußischen Staats-Arrhive im Jahre 1895.

(Bericht für 1894 in Nr. 25 vom 28. Januar 1895.)

Während des Jahres 1895 haben in den preußischen Staats-Archivcn 758 amtliche und 1880.außcramtlichc Be- nußungcn stattgefunden. Lcßtcre scßcn sicb ztzsammcn aus 609 Benußungcn, welche durch die Benutzer pcrsonlicb an Ort und Stelle erfolgt sind, und 1271, we'lcbc durch die Archiv: bcamten auf schriftlichem Wege durch Ucberscndung von Be: scheiden und Berichten ihre Erledigung gefunden haben. Im Ganzrn bcnußtcn die Archive 1598 Priv_atpersoncn. Die (Hesammtzabl der Arbeitstage alLer personlichen Benuser bciru 7905. ,

(I)ie entsprechenden Zahlen des Vor abrcs 1894 waren 887 amtlichr, 1900 außsramtlichc, 681 pcrjsönlichc Bcnquungcn und 1219 schr1ftliche Berichte und Bcscheidc, 1657 rival: personen und 8883 Arbeitstage.

Die auf Veranlassung und mit Unterstüßung der _Archiv- verwaltung im Verlage von S. Hirzel in Leipzig crscbcmendcn „Publikationen aus den prcußiscbcn Staats-Archivcn“ smd im Jahre 1895 um 3 Bände weitergeführt worden.

Es sind erschienen: '

Band 61. Joachim: „Die Politik des [“Wien Hochmeisters in Preußen, Albrecht von Brandenburg“. 3. Theil, 1521 bis 1525. Schluß.

Band 62. Keller: „Die Grgenreformation in Westfalen und am Niederrhein“. 3. Thcil, 1609-1623.

Band 63. Koechcr: „Geschichte von Hannover und Braun- schwei “. 1648-1714: 2. Theil, 1668-1674. ' ,

on dem durch das Königlich preußtschc historische In:

stitut in Rom und die KöniQJlich preußische ArchivverwaltunF

berauschkebenen (Verlag von Bath, Mobrenstra e 19 in Berlin Werke untiaturbericbte aus Deutschland neb ergänzenden

Aktenstücken“ ist ebenfalls eine Fortseyung erschienen, nämlich der Band 1 der 4. Abtheilung, bearbeitet von Kiewning und enthaltend „Nuntiatur des Palotto 1628-1630. Erster Band, 1628“. Andere Arbeiten von Archivbeamten sind: Ansfeld: „Der Königszug von Mainz nach Koblenz am 17. und 18. März 842“, in der Westdeutschen Zeitschrift für Geschichte und Kunst. Bär: Lupold von Wedel? Beschreibung seiner Reisen und Krienglebnisse 1561-1606. Nach der Handschrift heraus- gegeben. Stettin. Baiüeu: „König Friedrich Wilhelm 11. und die Genesis des Baseler Friedens“ in drr historischen Zeitschrift, Band 75. „Der Ursprung des siebenjährigen Krieges“ in der Deutschen Rundscban, Februar. cinrick) von Sybel“ ebendaselbst, Oktober. „Aus cinem Al um der Königin Luise“ in den Zsrsxzbrérzngen zur brandenburgirchen und preußischen Geschichte, an .

Docbner: „Briefe des Zustiz-Raths H. A. Lün el aus dem Frankfurisr Parlamente“ und „Hildeshrims alte fraßen- namrn“ in dem Unterhaltungsblatt der Hildesheim'schen All- gemeinen Zeitung. Ferner „Zwei Relationen Bischof Friedrich Wilhelms von Hilchbcim an den Papst über den Zustand der Diözese“, „Vimtationsbcricht Bischof Henning? von Hil- dLÖhLLm 5er das Benediktiner:Nonncnklostcr Neuwerk zu Goslar von 1475“ in dsr Zcitschriftdcs historischcn Vereins fur. Niedersachsen. Endlich „Sabbatordnun Bischof Dietrich's 17. von Brandsnburq 1471“, in den Fors ungen zur brandenbur: gischrn Und preußiscbcn (Zéschichw, Band 8.

Ebchbxg: „Italicnische Beiträcxe zur Geschichte der Provinz Ostpreußen“, Königsberg i. Br, Fcrdinand Bayer's Buchhandlung.

Forst: „NUfHObUUg des Klosters der Regulirbcrrn zu Neuß 1623“ und „Schreiben der evangelischen Geistlichen der Stadt Wesel an ihrc aus der *Obrr-Pfalz vertriebenen Amts- brüdrr 1630“ in dem Jahrbuch des Düsseldorfer Grfchichtö- vereins. Ferner „Der türkische Gesandte in Prag 1620 und der Briefwechsel des Winter-Kbnigs mit Sultan Osman 11.“ in den Mitthcilungcn dcs Instituts fÜr österreichische Geschichts- forscbrma, Band 12. Endlich „Die OLnabrücksr bei Waterloo“ in den Mittheilungen drs Vereins für Geschichte und Landes- kunde zu OZUabrÜck. *

Fricdlarnder: „Aktenstiickc zur (Geschichte der Universität Frankfurt a. O.“ in den 70rschungcn zur brandenburgischen und prerrßischcn Geschichte, Band 8.

(Hranicr: „Die .Nronprinzlichrn Schuldcn Fricdrich's des Großen“ in den F0rschn_ngcn zur brandenburgiych-prrußischcn Geschichte, Band 8. Emrich von Sybcl“ und „Straßburg“ in drr Täglichcn RUnd chau, Unte'rhaltungsbcilage.

Grünhagcn: „Die katholis c Kirche in Schlesien am Ausxiangc dcs vorigen Jabrhun 6116“ Und „Die Breslauer Kaufmannscbaft im Kampf gcgcn das Merkantilsystem 1786/87“ in der Zeitschrift für Geschichte und Altsrthum Schlesiens, Band 29. Fcrnrr im Vcrrin mit

Wachter: „Akten des Kriegsgcrichts von 1758 wegen der Kapitulaiion von Breslan 24. November 1757“, 801151. 161“. 81188. 15.

Harlcß: „Dic Fiirstcngrust zu AltenbUrg“ und „Das Mcmoricnrcqister der Abtei Altcnberg“ in dcr Zeitschrift des Bcrgischcn (Beschickßsvcreins, Band 31.

Hoogmvcg: .Hcrangabc der „Schriften 1326 Kölner Dom; scholastcrs, späteren Bischofs von Paderborn und Kardinal- biscbofs von St. Sabina Oliverus“ in dsr Bibiiothck des Literarischen Bcrcins in Stnttgart, Band 202. „Beitrag zur Britimmung dcr Archidiakonatr des vormaligcn Bisthums Minden“ in dcr Mitschrift des Vcrcixts für Geschichte und Nltcrtbumskunde Äbrßfalcns, Band 52.

Jlgrn: „Dic (Tixonikcn dcr westfälisclwn und nieder: rbciniscbcn Städte, 3. Band. Soost und Duisburg.“ Band 24 dcr von dcr bistorischrn Kommission 311 München horauSgcgrchcn Cbronikcn der deutschcn Städte.

Joachim im Verein mit van Niessen: „Repertorium dcr imKdniglicbcn Staats:21rchivc zu Königsbcrg i. Pr. brfindlichen Urknndcn zur (Hrscbicbtc dcr Neumark“, Heft 2 der Schriften des Vereins für Gcscbichtc der Neumark.

Kargc: „Dir Rcisc der russischen KonzilMesandtm durch die Ordcnslandc 1438“ in dcr Altpreußischcn Monatsschrift, Band 32.

Keller: „Comenius und die“ Akademie der Naturphilo- sopbcn des 17. Jabrhundcrts.“ Münster, Job. Brcdt u. Co.

Kicmning: „Sridcnbau und Scidcnindustrie im Nesc- distrikt von 1773-1815“ und „Vcrlwndlimgcn wrgcn der Fliickn drs Scidcnwirkcrs Picrrs Lagrangc 1784“ in der Zeit- schrift der historischen chrllschaft fiir die' Provinz Posen, Band 10.

Krusch: „ZUM 11131"1)'1'ck,»10J111111 11151-0m'1111311r1111“ und „Reimsrr Remigius Fälschimgcn“ im Nourn Archiv.

Kück): „Die ältcrcn Düsseldorfer Schöffcnsirgcl“ und „( ur Wirtbschaftsgcschichtc Düsseldorfs“ in den Beiträgen zur «'- schichtc dcs Nicdrrrhcins, Band 9.

Liebe (gedruckt im Jahrs 1894): „Die Anfänge drr Lom- bardischcn chbslcr“, „merrecbt und Fürbitte in deutschen Städten“ in dcr Zeitschrift fiir Kulturgcschichtr, Band 1. „“Zur Geschichte drr Uniform in Drutschland“ ebenda, Band 2. „Éinc Reiscrcchnung aus dem Jahre 1518“ in den Neuen Mittheilungen dcs tbüringisch:bistorischcn Vereins, Band18. (gcdrnckt im Jahre 1895): „Sittungcn und Einrichtungen der Universität Greifswald vom 15. bis 17. Jabrbundch“ in dcr Zeitschrift für Kulturgesthichtc, 2. „Der Hofhalt des Bischofs Heinrich Julius von Halbcrstadt, scrzogs von Braunschweig und Lüneburg“ in dcr Zcitscbrit dcs Harz- vcrcins, 28. ,

Mcincckc: „Das Loben dcs (Hencral-Feldmarsckwllr? H. von Bowen.“ Stutt art, Cotta. „Heinrich Von Sybcl“ in der Historisckxcn Zcitschri?t, Band 75. _

' Mexx: „Zur Gcscbickzte dcs K'lostcrlrbqns im Anfange der Reformationszeit“ in Briegcr's Zciischrist für Kirchen- geschichte.

von Mülvcrstcdt: „Noch einmal die von Scheidingen. Auch die von Kloß und - Valentin König“, fcrner „Die Haype von Habsburg“ im Deutschen Hrrold.

von Petersdorff: „Wie das deutsche Volk geworden ist. Ein Gedenkbuch, dem deutschen Volke dargebracht lzur“ 25jäbrigcn Gedcnkfeicr der (Gründung des Reichs.“ Beritt, W. Pauli's Nachfolger (H. Jcroscb).

von Pflugk-Harttung: HeraUSgegeben und theilweise be- arbeitet „Krieg und Sieg“. Berlin, Schall u. Grund.

Pfotenhauer: „Schlesier auf dcr Univerfität Bologna 1403-“ 1500“ in der Zeitschrift für Geschichte und Alterthum

Schlefiens, Band 29.