Vermehrten ucht kaltblüti er Pferde in der rovinz B'andenbur d beklagt die Lobe Einfuhrzi er von Pferden.P r g un
Der Rest des Etats wird bewilligt.
Esfolgt der Etat der Domänenverwaltung.
Bei den Einnahmen aus dem Ertrage von Domänen- 'vorwerken werft
Berichterstatter Abg. von Bockelberg (kons. auf die Minder- einnabme von 106 442 „;ck bin; nur die Provinzen leswig-Holstein, Hannover und Hesieanassau hätten gerin e Mebrerträge an Pacht ergeben, in den_ ubrigen Provinzen seien ü erall acbtriickgänge zu verzeichnen. Die Vudgetkommission habe dieses rgebniß als ein maßgebendes Barometer fiir die Lage der Landwirtbschaft angesehen.
| , Minister für Landwirthschaft 2c, Freiherr von Hammer- LM:
Meine Herren! Der Herr Bericbtersiatter hat durchaus zutreffend darauf hingewiesen, daß beginnend im Jahre 1868 bis zum Jahre 1887 eine prozentuale Steigerung der Einnahmen aus den Domänen stattgefunden hat. Ich nehme an, daß diese Nachweisung, weil sie der Budgetkommisston übergeben ist, sämmtlichen Herren im Hause bier vorliegt. Wir s eben daraus, daß bis zu 73 0/0 in einzelnen Jahren eine Steigerung der Pachteinnabmen stattgsfunden bat. Der geringste Betrag ist 4Z % in der ganzen Zeit gervesen, der größte Vetrag 73 0/0 und der mittlere 42 bis 46 0/0. Dann ist eine um 7 (',40 und 14 % geringere Einnahme erzielt für 1887 und 88; dann ist 1889 und 90 erst wieder eine geringe Steigerung um 4F % eingetreten. Von 1891 an bewegt sich der Ertrag der erzielten Domänenvoriverks- Pacbtpreiss von 70/0 bis zum Jahre? 1896 auf 15 % abwärts.
Der Herr Berichterstatter hat darauf hingewiesen, daß in der Budgetkommission aus dieser Nachiveisung ein Beweis für die allge- meine Nothlage der Landwirthsrhaft gefundrn sei. Ich babe schon in der Budgeikonimisfion erwidert, daß das in gewissrr Beziehung als richtig anerkannt, in gewisssr Beziehung aber als zutreffend nicht an- erkannt werden könne. Ich darf das näher erläutern.
Meine Herren, es istanen bekannt, daß große Theile im Westen unserer Monarchie liberal] keine Domänenbormerke besißen, Westfalen hat im Regierungsbezirk Minden nur zwei, sonst keine; Rhein- land bai überall keine Domänenbormerke, in Hessen - Nassau sind ebenfalis nur Wenige Domänenvorxverke. Für diese? Landes-
* tbeile fehlt also in der Nachweisung jeder Anhaltspunkt für Beurtheilung der bez. Frage. Aber absolut zutreffend find diese Zahlen auch nicht für dirjcnigenLandestbsile, ivo Domänen- vOrwerke in größsrem Umfang bestehen. An fich ist der Rückgang allerdings rin aligemrincr, aber es giebt auch noch eine große Zahl bon Domänen, selbst in dLn schlechter situirrtrn Gegenden, die sich im wesentlichen auf derselben HÖHE noch wie früher erhalten haben. Da- neben ist darauf binzuwckisen, daß aus der Lage der Domänen die Lage der Landwirtbschaft im aÜgcmeinen nicht beurtbcilt Wcrden kann. Denn die Domänenborwerke befinden sich in einsr viel günstigeren Lage hinsichtlich ihrer Ertragswerbältniffe als wie der Privatbesiß. Das ist ja eine bekannte Thatsache. Durch die Bereitwibligkeit des Landtags sind der Domänenverwaltung für jedes Jahr erhebliche Viiitel für Melioration der Gebäude und Grundstücke zur Verfügung gesteUt, und dadurch find selbst- verständlich erheblich größere Erträgs erzielt worden als auf Privat- grundbefiß; danebcn smd dieDomänenborwerke iiberail in den Händen durchaus tüchtiger, technisch ausgebildeter Landwirtbe, und es werden nur Domänenpächter angenommen, die das nöthige Betriebskapital besißen. In dem Mangel dss [Cyteren kann, giaube ich, vielfach bei dem pribaten Grundbefiß in gegenwärtiger Zeit besonders der Rück- gang des landwirtbschaftlicben Betriebes mit gefunden werden.
Ferner bemerke ich: Von 1868 bis 1886 hat sich eine regelmäßige Steigerung der Domänenerträge voÜzogen. Bekanntlich werden die Domänen auf 18 Jahre Verpachtrt. Wenn Sie die Zablder Domänen feststellen, Welche jetzt schon über die Hälfte der Pachtzeit zurück- gelegt haben, so kann man annehmen, daß wir nach 6 bis 8 Jahren wahrscheinlich wieder auf einen normalen Pachtertrag kommen, dann hat sich bei allen Domänen im preußischenStaat dic Einwirkung des Niedergangs der Landmirtbschafi, des Rückgangs der Preise geltend gemacht. In dieser Richtung sind die mitgrtbeilien Zahlen lehrreich. Wir Werden also eine Reibe von Jahren, wie ich annkbmr, noch im Rückgangs bleiben; dann aber Werden wir wieder zu normalen Pacht. preisen gelangen.
Meine Herren, bei der Gelegsnbeit gesiattc ich mir _ cs ist das ja wohl zulässig _ auf ein paar andcre Nachweisungen über gestundets Erträge u. s. w. einzugeben, oder wird der Herr Referent bei einem andern Titel darauf eingeben? (Berichterstattrr Abg. von Bockelberg: Nein, ich habe das schon ausgesprochen !)
Aus den Nachweisungen über die Ergebnisse der anderWeitigen Verpachtung der Domänen im Jahre 1896, die dem Hohen Hause noch nicht vorliegen, möchte ich ein paar Zahlen mittbeilcn, die im Vergleich mit der Nachrveisung pro 1895 interessant sind. Nach der Nachweisung der Verpachtungen bon Domänen in diesem Jahre be- ziffert sich der' Rückgang pro 1896 auf 112 993 “jz Jm Vor- jahre betrug der Rückgang 11 ['/0, in diesem Jahre 15 0/0. Der Minderertrag wird abkr erst im Etatsjahr 1897/98 im Staats- haushalt zur Geltung gelangen. Von den im Wege der Lizitation verpachteten 50 Domänen sind 43 an die alten, die übrigen an neue Pächtesr verpachtet. Unter den Bestbietenden war der alte Pächter in 48 Fällen der höchsibeste und in zwei Fällen der zweit- beste. Der Zuschlag ist ertheilt in 37 Fälien an den besten, in 13 Fällen an den zWeitbesten.
Ick enthalte mich weitere'r Mittheilungen. Auch aus dieser Mit- theilung geht hervor, daß die Abnahme der Erträge aus den Domänenborwerksn eine aÜmäblich zunehmende ist.
Dann, meine Herren, will ich noch einer andkren Zusammen- stellung kurz erwähnen. Da aus den Kreisen der Domänenpächter vielfach Wünsche auf direkte oder indirekte Pachtermäßigungen an die landwirtbschaftlicbe Verwaltung herantreten, bat die landwirthschaftliche Verwaltung die übrigen deutschen Staaten um Mittheilung darüber ersucht, ob und welcher Rückgang in den Domänenverträgen eingetreten sei, welcbe Erleichterungen den Domänenpächtern gewährt werden. Der Budgetkommission babe ich das Wesentliche aus diesen Er- mittelungen mitgetheilt; die mitgetheilte Nachweisung wird den Herren vorliegen.
Es waren drei Fragen an die übrigen deutschen Bundesstaaten gerichtet: erstens, welchen IabreSertrag die Einnahmen an Pacht- zins im Staatshaushalts-Etat für das Jahr 1894/95 erreichen; zweitens, in welcher Höhe dieser Pachtzins in den fünf Etatsjabren 1890/91 und1894/95 zurückgegangen sei; und drittens, ob und welche
Erleichterungen mit Rücksicht auf die ungünstige
Gestaltung den Domänenpäcbtern bezüglich in neuerer Zeit etwa gewährt
der landwirtbschaftlichen Verhältnisse ihrer vertragsmäßigen Verpflichtung worden seien.
Was die Frage 1 betrifft, so ergiebt sich aus der NachWeisung, daß Preußen ungefähr das Doppelte an Domanialbefiy hat, wie alle übrigen deutschen Bundesstaaten zusammengerechnet. Bayern hat keine Domänen, einzelne Bundesstaaten haben nur wenige Domänen. Preußen hat, rund geréchnet, doppelt so viel Domänenbesiß und Ein- nahmen aus diesem Besiy wie die übrigen Staatkn zusammen.
Verglichen das Jahr 1890 mit dem Jabr1895, bat die Abnahme der Domänenerträge in Preußen betragsn 0,34, in Braunschweig hat sich sine Zunahme von 14,7 vollzogen, in Anhalt ein Plus yon 0,50, in Mecklenburg-SchWerin ein Minus von 3,62, in Sachsen=Weimar + 0,24, im Königreich Sachsen _ 9,44, Sachsen-Coburg-Gotba _ 1,26, Oldenburg + 6,57, Sachsen-Meiningen _ 0,6, Sachsen- Altenburg _ 15,11, Hessen-Darmstadt _4,33, Württemberg _ 3,55, Baden _ 0,37 und Mecklenburg-Streliß _ 4 bis 50/0.
Sie sehen daraus, daß in den westlich und südlich brlegenen Bundes- staaten meistens ein Rückgang dcr Domänéncrträge stattgefunden hat, stärker wie in Preußen. Interésfant ist ein Vergleich mit dem König- reich Sachsen, wo ein Rückgang von 9,44 0/0 stattgefunden hat. Mexine Herren, eigentlich wäre anzunsbmsn, das; Sachsen keinen Rückgang in den Domänenerträgen haben würde, Weil dort Industrie und Land- wirtbscbaft eng mit einander verbunden, di“: klimatischen Verhältnisse außerordentlich günstig und im großen Ganzrn auch diE Boden- verbältniffe sehr günstig? sind.
Dann geht aus der Nachweisung bsrbor: 1) das; Anfang des Jahres 1895 der Gesammtsrtrag der Staats-Domänen 14 000 369 «M, Anfang des Jahres 1890 14 047 639 916 betrug, daß also ein Rück- gang in dsn fünf Jahren von 1890 bis 1895 um 47 270 „zu ein- getretsn ist Die Stcigrrungen babs ich bereits berborgehoben.
Dann möchtk ich kurz noch die Erleichierung€n berübrrn, Welck)? Preußen bezw. dis übrigen Bundesstaaten ibren DmnänenbäÖtern ZL- wäbren. Wenn die Herren wünschen, bin ich zu cingebenderrn Mit- tbeilungrn bereit. Bei den preußischen Domäncnpächtern bsstcbt, glaube ick), eine irrige Auffassung übsr das, was in dirsc'r Richtung in den außerpreußischkn Bundssstaatrn gcsckyiebt. In dsr Press? las ich die Behauptung, in andersn drutschen Staaten ski den Domänenpächtern wegen Ni€derganges drs [andwirtbschaftlicbrn Ertrages cin ailgemeiner Pachterlaß gcwäbrt. Das ist unrichtig; Es sind zwar, abkr nur ausnahmsrvkise, in cinzrlncn Staatén cinzslnsn DV- mänenpächtern für kurze Zeit Erlasft an der Domänenpacht gewährt, aber im Großen Und Ganzkn b&t kein kinziger Staat ILULWÜ dir bkreinbartcn Pachten mit Rücksicht auf die landwirtbschaftlichc Notb- [ags beruniergeseßt.
Dann hat fich ferner crgiében, daß, wäbrcnd hier in Preußen sebr umfangrricbe Domänenpackytstundmxgen obne Vérzin sung stattfinden, dir übrigsn Staatrn alierdings aucb Stundungcn stattfinden lasssn, aber die gesinndeten Bcirägc müsskn regrlmäßig brrzinst werden und zwar mit Zinsen bis zur Höhe bon 50/0, und daß ib umfangreickyc Stundungen, wie hier in Preußen dcn Domänknpärhtcrn für eine lange Reihe Von Jahren gewährt werdrn, bon dLn übrigen Bundesstaaten nicbt bcwiliigi werden.
Endlich hat fich berangesteÜi, das; in Bszug auf Meliorationrn, Bautrn u. s. w. Preußen mindestkns feine Domänenpächter so günstig bsbandelt wie die übrigen deutschen Bundesstaaisn.
Ick stSÜL aus diesen Darlegungen isst: einmal, daß der Rückgang in den preußischen Domänenerträgcn rin geringerér ist als dsrjenige bki den meisten iibrigen deutschen Staatmt; zweitens, daß, soweit die Domänknpäcbter sich in einer schwierigen Lag? brfindcn, sic bisher in Preußen mindestens so nachsichtig behandelt sind wir in den übrigen Staaten. Ich glaubtr, dies öffentlich aussprechen zu folien, um un- richtigen Anschauungrn übst das, was in andcrkn Staaten geschieht, vorzubeugcn; ich hoffe, daß das auch zur Beruhigung drr preußischcn Domänsnpäckyier beitragen wird. (BMW!)
Abg. Dr. Ecksls (111.): In Hannober babrn14 Domänen einén Mebrertrag ergeben, man muß dabon abrr 10 sogenannte Domanial- pläLZe ixi Ostfriesland, kleine Wirtbschaften, abzikben, sodaß nur 4 omanen Mébrrrirag Ergabcn, wabrénd 3 Domänrn einrn Rück- gang aufweisen. Danach allein kann man aber die Lage der Land- wirtbscbaft nicht beurtbeilen. Maßgebknder ist dafür die Anzahl der Konkurse auf den Domänen. 1894 befanden sicb in Hannover nnr 7 0/0 im Konkurse, im vorigen Jahre (1er 21%. Das Allheil- mittel des Grafrn Kani würde nichts bklfcn. Die Verschuldung steigt immer mehr, eine tundung der Pacht ist nur Vercinzelt sin- Ctreten; einer genereÜen Ermäßigung der Pacht will ich nicht das
ort reden; wie siclit sich aber die Regierung dazu, wénn der Pächter erklärt: ich kann nicht MEH!" weitrr Wirtbschaftrn “.) Dann nimmt ibm die Regirrung in der ngel die Pacht ab, läßt ibn aber zu einer Neupachtung nicht mehr zu, und darin kann manchmal eine Härte liegen. Wichtig ist die Frage der Abnahme dks Inventars durch den Nachfolger, oft muß der Pächter die Pacht widerwillig fortseßen, nur um nicht sein in dem aneniar lic endes Vermögen berschleudern zu müffcn. In dem bisherigen Vcriabren liegt eine Härte. Alierdings liegen gewisse Bkdenken vor gegen die Uebernahme des Inventars, wenn z. B. die Maschinen vrraltet sind und der Nacksolgrr neue haben will; aber solche Sachen ließen sich ja Von der Uebernahme ausschließen. Hannovrr bat die UebernahmeÉflicht, und ich wünschte, daß uns wenigstens dieselbe als brrechtigie igen- tbümlichkeit erbaltsn bliebe, Wenn der Ministrr nicht das Prinzip für ganz Preußen ändern will. s Minister für Landwirthschaft 2c. Freiherr von Hammer- tein:
Meine Herren! Ich will nicht auf die Frags eingeben, ob es richtiger ist, nach den Grundsäßen dsr früheren Hannoverschen Regie- rung, die für die bannobersche Klösterverwaliung auch heute noch gelten, bezüglich der Abnahme des anentars zu verfahren oder nach denjenigen Bestimmungen, welche seit langen Jahren bei der Preußi- schen Domänenverwaltung maßgebend smd. Ich gehe auf das Spezielle des Unterschieds nicht ein. Allgemein glaube ich, daß der gegenwärtige Zeitpunkt der ungeeignetste sein würde, wenn man von den zur Zeit in Preußen geltenden Grundsäßen für Inventarabnabme zu den. Grundsäßen übergeben vate, welcbe früher in Hannover galtcn. Die gegenwärtige Lage der Land- wirthschaft zwingt vielfach den neu anziehenden Pächter, wenn er be- stehen will, ein anderes Wirtbsckxaftssystem anzunehmen als dasjenige, was der alte Pächter befolgt bat. Muß der neue Pächter das ganze Wirthschaftsinventar des abziehenden Pächters gegen Taxe übernehmen, so belastet man das Betriebskapital des neuen Pächters vielleicht in bedenklirhster Weise und hindert ihn dadurch an der nach seinem Er- messen richtigeren Bewirtbscbaftung der Domäne. Der neue Pächter würde vielleicht überall nur dann geneigt sein, die Pacht zu über-
nehmen, wenn er freie Hand bei der Uebernahme erhält. gebe ich zu, daß die Frage verschieden beurtbeilt werden Herr Abg. Eckels hat das ja auch selbst zugegeben. übrigens in Preußen das bestehende System sich bewährt. Aus den eben von mir dargelegten Gründen möchte ich empfehlen, iSdenfaUs daran zur Zeit nichts zu ändern.
Abg. von Kardorff (fr. ions): Der Rückgang der Do ' pacbierträge ist mindestens doch ein beachtenswertbes Symwaaan' die Lage der Landwirthscbaft. Dieser Rückgang beruht Wesentlich UZ! dem Rückgang der Getreidepreise, und wir haben keine HOffnung auf bessere Preise, Wenn nicht eine Frage in meinem Sinne ,ngöst wird Die Landw1rtbschaft steht vor einer so großen Gefabr, wiL dieselbe fie „ock; nicht erlebt hat, wenn in Amerika de freie Silbeiprägung imwe mehr Terrain gewinnt, wenn Amerika zu einem Währungssysteux übergeht, nacb welchem Silber und Gold frei geprägt wird. Das bxdeutet für Amerika allein die Silberwäbrung. Dann kVMMen die Massen des amerikaniscbrn Getrrides unter ähnlichen Be, dingungen nach Deutschland, wie wir 'th schon Vom argentinischen und rusfiscben Getreide und Von dem Éetreide aus anderen Länder, mit unterwkrtbigcr Valuta überschwemmt werden. De'r Mjnjst, von Hammersic-in hat uns neulich mitgetheilt, daß sich (Englanß in der Währungsfrage ablrbnend vcrbalte. Dir anze öffentliche Meinung hat seine Akußcsrung dabin verstanden, daß (,ngland auf die Anfrage der deutschrn Regierung seine Mitwirkung zu Liner inter. nationalem Regelung drr Frage abgklebnt habe. Deshalb hat auch der Deutsche Ladwirtbsckmfisratb die Währungsfrage Von seiner ngrsordnung abgrseßt. Wenn England das abgelehnt hätte, müßtkn wir die? Währungsfrage vorläufig aus der Diskusfion lasiku, denn nur rnit England ist sie zu lösen, und wir müßtsn uns nach andrrcn Mitteln umsében, um der Landwirihschaß zu brlfen. Unsere Freunde in England benachrichtigtcn Uns nim: ,Die Behauptung d("Z Barons Hammerstein muß auf eme'tn voilständigen Mißberständniß beruhen.“ Hierauf gestüßt, er- kundigten wir uns an maßgsbender Stelie, es wurd? Uns die Antwort: .Es ist Line Anfrage an England ergangen, und fie ist ab- lebnxnd beantwortet worden." Dirie Antwort gaben wir unseren engliscbrnn Freunden, und darau[ ist uns folgende Mittheilung bon drxn Prasidenten drr bimetalliitischen Liga, dem bekannten Mr, Gibbs, grwvrden, der dem jriZigcn Ministerium außerordentlich nahe stkbt, und er hätte uns nicht eine solche Mittbrilung gemacht, wenn er„nicbt *mit den Mitgliedkrn dss Kabinets Rücksbrache genomnwn hatte. Dis Mittheilung lautct in dEr Uebersrxzung _ ich stkÜL ankn aucb dcn cnglischrn Text zur Verfügung: „,Ich höre mit größtem Erstaunen, wie der deutschc Staats-Ministcr Ihnen eröffnet bat, daß Graf Hakaldt, den Instruktiom'n des Fürsten Hobsnlobe folgknd, ei»,- Anfrage, an Lord Salisbury gestelit babe, ob England, um an einen mi€rnatwnaien Usbereinkommrn znr Monrtifierung dess Silbkrs mii- zuwnki'ii, gknrigt sein ivc'rde', dic iadischen I)iünzsiättcn wieder W eröffnen; daß Lord Salistry Erklärt habe, er Müffl erst den Staatssékrctär für die Kolonien börCn, nnd später ein? bsrnkinende Liniwort gcgebkn und gesagt babs, dir englis e Rrgierung hält die tht für Vrrbandlungxn nicht für gkeignet. (itte? die Anfragk des "Grafcn Hatzfsldt ii)nt!ächlich in solcher Weise siattgefundrn, so bin ich ubrrzkugt, dais; sic die ernstcste Bcrückficbtigung drr englifckxc'n Rc- gierung verdie'xii und grfxmdckx bätic. Aber auf Nachfrage erfahre [ck, das; dis Wirklich Vom Grassi! Haßfeldt gcstLÜtg Fragr 0an ckde Qiorziusssßaiixx und Bezirbmm lédiglich die war: Brabsichtigi die englischk: RMiLrng, die indisckzrn Münzstättcn wirds: zu eröffnen? Und ncrck) Lage der Sachc bat die rnglische chiarung im Augwrbltck' nicht Vor, das zu thun.“ Dic Fragß wird auch im Englischen Parlament zur Sprach kommen, und rs wird sich [)Lraussirlirn, das; irgendwo rin Mißbcrständniß stattgefunden bai. Man kann birrnack) niir annkbmcn: Mun die drutscbe ngiérung eins solch€ Fragi' stelltr, imc wir fie durch unscre Resolution birr und im Reichstag tm Sinne battc'n, würde die Antwort der Englisckpcr Rrgikrung günstigrr fein.
, Minister für Landwirtbfchafi oc. stein:
Meine Hrrren! Bei der Gmirraldiskusfion wurdé von anderrr Seite die Währungsfragc migcregt. Ich habe darauf damals dis allgcmcinc Erklärung abgegrben, Wklck)? Herr bon Kardorff e*bc'n bsrlesen bat. Da dicse Angricgcnbrii mit dem Domänrn-Etai jcdcnfalls nicht in direktcm Zusammenhang hat, da die Frage zur Zuständigkrit dcs Reichs gcbört und da mir bekannt ist, daß der Herr Reichskanzler vielir'icht schon morgkn _ jede'nfalls in allrrnächst€r Zeit _ über die Sachlags eine authentische Mittbriiung an den Rcichsiag, wobin dil Sache gehört, griangen [affrn wird, so glaube: ich, würde es unrichtig sein, WLW] ich mich auf Weitere Aeußcrungcn in dieser Ansrlegsnbcii bier einlaffcn würds.
Abg. Frribcrr bon Erfsa (ions) mrint, wenn nach AUM des Abg. Cckkls Graf Kaniy nicht drn Strin der Weisen JLfI/iikii babc', Hcrr E(krls ihn auch nicht gsfundén zu haben schsinc.
Der Dmnä11cn:Eiat wird bcwiliigt.
Schliiß nach 4 Uhr. Nächste Sißung Sonnabend- 11 Uhr. (Etats dcr Zentralgenosscnschaftskaffc Und der direkten Steuern.)
kann ;
Freiherr von Hammer-
Verkehrs-Anstalteu.
Bremcn, 8. Fcbruar. (WILMA) Norddeutscher Llovx- Der Posidampfrr „Straßburg' ist am 6. Februar Vormittags ln Vigo angekommen. Der Reichs-Poftdampfer „Sachsen" hat am 6. Februar Nachmittags die Reise bon Genua nacb Southampton fortgejeßt. Dcr Schtir11dampfcr ,Saale“ ist am 7. Februar V?x- mittags auf drr Wesrr angekommsn. Dsr Reichs-Postdam fkk ,Preußcn“ bat am 7. Februar Morgrns Gibraltar pasith Dkk Pojtdampfer .Straßburq“ ist am 6. Februar Vormittags m „Vigo angekommcn. Der Reichs-Poftdampfer „Sachsen“ hat am 6. Februar Nachmittags die Reise Von Genua nach Southampton fortgeseßt. Der ScbneUdampfer .Saale“ ist am 7. Februar Vor- mittags auf der Wes er angekommen. Der Reichs-Postdampssk ,Preußen“ bat am 7. Februar Morgens Gibraltar passiert.
amburg, 7. Februar. (W. T. B.) ?amburg-Amerr- kani che Packetfabrt-Aktien-Gesellscha t. DerPostdamvfkk „Polaria' ist gestern in St. Thomas eingetroffen.
London, 7. Februar. (W. T. B.) Der Castle-Damvfkk „Warwick Castle“ ist Dienstag au der Ausreise in Durban (Natal) angekommen. Der Castle-Dampfrr „Garth Castle“ hat am Donnerstag auf der AuSreise die Canarischen Inseln passiert- Der Union-Dampfcr .Guelpb“ ist am Mittwoch auf der Heim- reise von den Canartschen Inseln abgegan en. Der Union- Dampfer .Norman“ ist auf dcr Ausreise am ienstag in Kap“
stadt angekommen.
Amsxerdam, 7. Fkbruar. (W. T. B.) Wie das „Handels- blad' erfahrt, haben der Kapitän und die Rheder des Damvféks .Cratbie“ der mit der .Elbe“ zusammenstieß, gegen dxn Urtbéils' spruch des Rotterdamer Gerichtshofs bei dem Appeligericbtsbox im Haag Berufung eingelegt. Der Anwalt Thorbecke wird die Apßea ?ck"“ den und der Rotterdamer Schöffe von Raalte den Nord eutschkn
Lloyd vertreten.
Rotterdam, 7. Februar. (W. T. B.) Niederländisch' Amerikanische Dampfschif abrts - Gesellschaft- Der Dampfer .Werkendam' ist heute Mor en in Amsterdam Md' glejmwen. Der Dampfer .Edam“ bat beute Vormittag Lizar pa e:.
Im Übrigen *Ä -
zum Deutschen Reichs-Anzeiger und Königlich Preußischen Staats-Anzeiger.
M 35.
Königreich Preußen.
Ministerium der geistlichen, Unterrichts: und Medizinal-Angclegenheiten.
PriifungS-Ordnung s Erlangung der Befähigung zur Anstellung behuf als Pbysikus.
1. Zur PHysikatSprÜfung mZden nur Aerzte zrigclassezi, welche “3. die medizinische Doktorwiirde bei der medizinischen Fakultät einer deutschen Universität nach vier1äbrigem medizinischem Studium auf Grund einer besonderen, von der ärztlichen getwnntcn mündlichen Priifung und einer gedruckten Dissertation erworben,
. nach dem Zeugnis; des betreffendenFackUehrerE an einer deutschen Universität eine Vorlesung über gerichtliche Medizin brfucht,
ck. eine UUSreich2nde psychiatrische Vorbildang erworben haben.
Leßtere wird als michgewiesen erachtet durch 'das Zcugniß des ärztlichen Leiters einer psychiatrischen Klinik an einer deutschen Universriät darüber, daß drr Kandidat wahrend seiner Studienzeit mindcstcns cin Halbjahr dicse Klinik als Praktikant mit Erfolg besucht hat. _ _ ' . '
Diesem Zeugnis; Wird gleich geachtet die .Bcfchcimg'ung des ärztlichen Leiters cincr psychiatrischcn Klinik cm,?m'er deutschen Universität oder einer öffentlichkn, _nicht ausschließlich für Unbeilbarc bestimmten Anstalt flir G'ristcskranke, welche mindestens 150 Betten und (*NEU jährlichcn anang von mindestens 150 Kranken hat, wonach drr Katididat als appro- biertcr Arzt mindcstcns drci Monarc hindurch rcgclmäßig an der Untersuchung und Bkhandlung der Kranken mit Erfolg sick) bethciligt bai. „ „ , ,“
In besonderen Fallen konnen aucb Zcugmffe Und Be: scheinigungcn von anderen Anstaltstr fiir (GeisteskZ-rgnkc, als den im vorigen Absaß bczcichne'tcn Kliniken und ofscntltchcn Anstalten ais aWreichcnd anJcslen werdcn.
5 » , Dic Zulassung erfolgt zwei Jahre nach der Approbation als Arzt, wsnn die ärztliche Priifung „gut“ oder „schr
gut“ bestanden ist, in den üinxZ-Zrn Fällen nach drci Jahren
3 .
Das (Besuch um Zulassizng zur Priifnrig ist'a'n den be:
treffenden Regierungs - Präsidcntrn (Polizei : Präsidenten in
Bcriin) zu richten, welchrr dariibcr an dcn Ministxr drr
Medizinal-Angriegcnheitcn berichtext. Won lcßtcrcm Wird die Zulassung an den Kandidaten vcrfrrgt.
DLM Ziilaffangsgesuck) sind, auße'r den imJ 1 geforderten Nachweisen, beizufügen: die Approbation als Arzt, ein Lebenslauf, ein Abdruck des Doktordiploms Und der Jnaugural:
Dissertation. . 7
F '.).
Die Prüfung wird vor der Wissrnschriftlichcn Dchtation
für das Mcdizinalwcsen abgelegt und zerfällt in
1) den schriftlichen,
2) den praktiscbcn, “ .
3) ch mündlichen VriisungSÄlbsckmUt.
§ (;.
Behufs der schriftlickxcn Prfifung hat der Kandidat mei wissenschaftlicbc AUÖÜkbciiilUgctl zit liefern, zu! welchen bie Aufgaben aus dem (Gebiet der gerichtlichen Medizin und dcr öffentlichrn (Hrsundbeiispflcge odcr statt ,der lcßtcrcn aus dem (Zebirte der Psychiatrie zn ciitncbmcn'sind. _ '
Bei der gcrichtsärztlichcn Aufgabc ist ]edcsmal zugl'cick) die Bearbeitung cines fingierten forensischcn Falles, "dcr sick) auf den Gegenstand der Aufgabe bczicht,'1nit O_ollstandigem Ob- duktionsvrotokoll umd legalem, deukttonsbcricht zii verlangen.
, ck. _
Dic Ausarbeitungen sind spätcm'ns sechs Monate nach Empfang der Aufgaben dcm Minister der Mcdizmal-Angelcgcn: hcitrn mit der Versicherung des Kandidaten rinziircick)en, _daß er fie, abgrschcn von den dabei brmißtcn litcrgrischcn Hilfs- mitteln, ol)nc anderweitige frcrzidc Hrlfc angefertigt habe.
Die Vlusarbcitungen mussen 1aubcr und leserlich gc- schricben, auch geheftet und mit Seitenzahlen _verschcn sem und eine vollständige Angabe der bewußten Zilfsmntcl, welche quch im Text regelrecht an den betreffenden tcllcn zu zitieren sind, enthalten. Ö 8
Nach Ablauf der srchsmonatlichcn Frist wcrdrn die Arbeiten nicht mehr zur Zensur angcnqmmen, cs !))ci denn, das; besonders bcscheini te Griinde zu einer AUSna me vor- liegen oder dax; auf besondcrrn Y'ntrag des betreffenden RegierungsWräidenton (Polizci-Prändentcn 111 Berlin) eine Nachfrist bewilligt worden ist.
„ Wer die se smonatiiche _ Trift nicht inne ält, darf fruhestens ein Jahr na erselbcn sich neue Aufgaben erbitten.
Die Probearbeiten werden der Wiffenschaftlichen Deputation Kür das Medizinalwesen zur Beurtheilung vorgelegt .und von erselben mit einer motivierten Zensur dcm Minister der dizinal-Angelegenheiten zurüerzxereicht.
"rist bezw. die bcwilli te Nach- Ablauf
Genügen die Arbeiten ben Änforderuxigcn, so wird der Kandidat zu den übrigen Prüfungs:2lbsch111tten zugelassen.
Wird eine der Arbeiten „ungenügend“ oder „schlecht“ be- so ist die ganze rü ung zu wiederholen mid dem all der Zensur eine Frist von Ablauf
funden, Kandidaten je nach dem “us ' Monaten bis u 2 Jahren zu stellen, um slch na ersklbxn neue uf aben zu erbitten., Ems zweite rederholurigLiLst nicht gestattet.
Uk praktischen und mü'ndlichen Prüfun kann der
seiner ärztlichen Praxis passend erscheinenden Termin erbitten.
sochs Monate nach Prüfung abgelekit werden.
Zweite Beilage
Berlin, Sonnabend, den 8. Februar
sick)
In der Regel mr'iffen diese PrüfungSabschnitte spätestens Mittheilung des Ausfalls der schriftlichen
Die prakti che und mündliche Priifung wird in dem Clmrité-Krankenbause zu Berlin vor dazu bestimmten Mit- gliedern dcr Wissenschaftlichen Deputation möglichst an zwei auf einander folgenden Tagen abgehalten. _ Während drr Zeit vom 15. August biS 15. Oktober finden keine Prüfungen statt. * 1
' 2.
J _ In der praktischen Priifung hat der Kandidat:
1) „3. vor einem Mitglied der Wiffenschafilichen Drputation den Zustand eines Vcrlcßtcn zn untersuchen und als- dann über den Befund einen begründeten Bericht mit Berücksichtigung der hierfiir geltenden Vestimmun en untcr Klausur im Beisein des Examinators abzufas en,
. vor einem Psychiater, welcher Mitglied der Wissen- schaftlichen Deputation ist, an einem oder zwei Gcistcskranken seine Fähigkeit zur Untersuchung krankhaftrr (Hemiiihszntändc darzuthun und iiber einen dieser Fälle eine gutachtliche Aeußerung zu einem von dem Examinator zu bcstimmctidrn Zweck untcr Klausur schriftlich zu erstatten.
Fiir jede der beiden schriftlichen Klausur-Arbeiten ist eins Frist von 1 Stunde inne zu halten. 2) Sodann [)at cr: _
&. ein ihm vorgelegtcs frisches Lcichenobjekt zur mikro- skopischen Untorsnchung zu präparieren, mit dem Mikroskop genau zu Untersuchen und dem Examinator mündlich zu demonstrieren;
. an einer Leiche eine ihm aufgegebene Obduktion zu verrichten und den Befund ncbst vorläufigem (Hut- achten vorschrifi§mäßiZZzu Protokoil zu diktieren.
Die mündliche Prüfung wird leichzeitig mit dem im § 12 Nr. 25 und 1) crmäbntrn Tbei e der prakti chrn Prüfung von vier Mitgliedern der Wissenschastlichcn Deputation, wovon cinrs drr Psychiater ist, abgehalicn. „Es ist hisrbci in der Staatsarzncikunbe, Hygiene und gerichtlichen Psychiatric zu priifen. Dic PriifunZ! in dsr gerichtlichen Vsychiairie karin auch unmittelbar im nschluß an die praktische Prufung, 10- mit gctrcnnt von den anderen Theilen drr mündlichen Prii- fUUg, aber in Anwesenheit des Leiters der leßtcren vor: genommen werdcn.
8 1-1.
Ueber beide Prüfungen ist ein Protokoll arifzunthen, welches die (Hrgenstände dcr Priifung,1 das Urtherl 'der Examinatoren Über das Ergebnis; cines [chu Thrils brtdxr Prüfimgen und die Schlußzensur iiber das Gesammtergebmß der Prüfung Enthaltcn muß.", 1'
0.
Im Fall eines ungenügenden Ergebniffcsriner der beiden Abtheilungcn (H 12 Nr. 1 und 2) der praktischen, oder ,der miindlicheti Prüfung, oder aller zugleich ist cntwcdc-r 61118 1806 für sick) odc'r rs sind alle zusammen je mach der Zensur nach Z bis 6 Monaten zu wiederholen. ' .
Eine zweite Wiederholung der schon einmal ntcht be- standcnan PriifungSabschnitthistsmrht gestattet.
). Es kommen boi der Pbrisikats-Priifung die Zensuren: sehr gut, gut, geniigend, ungenügend und schlccht in Anwendung. _ „_
Auf (Grund der drei erstcn „wird von dem Minister der Mcdizinal:Angrlcgcnbcitcn _das Zcugxiiß dcr Befähigung zur Verwaltung cincr Phusikatsjtclle orthctlt.
§ 17. ' '
Auf diejenigen Kandidaten, welchc beim Erlaß dicser Prüftitigsordnung sich im [915th oder vorleßtrn Halb1ahre ihres medizinischen Studiums befanden odxr bereits als Aer te approbiert waren, findet die Bestimmung in F 1 1) keine n:
wendung. & 18 J .
Diese Prüfungsordnung tritt am 1. Oktober 1896 in Kraft. Mit diesem Zeitpunkt treten das Yrufungs-Neglemxnt vom 10. Mai 1875, sowie die Zirkular-Vcrfxigung vom 4. Marz 1880, betreffend die Abänderung der FF 1 und 2 dieses Reglements, außer Kraft. Berlin, den 24. Januar 1896. Der Minister, ' ' dcr geistlichen, Unterrichts-BansdsMedizinal-Angelegenhe1ten. () c.
Personal-Veränderungen.
Königlich Preußische Armee.
' i iere, orte ee- Fähnriche rc. Cryennungen, VeföOrsdfczrungen 5Firn!) erse ungen. Jm akttben Heere. Berlin, 4. Fcbruar. Frhr. v. ilczeck, Pr. Lt. vom Inf. Regt. General-“ eldmarschall Prinz riedrich Karl Von Preußen (8. Bra'nden- burg.) 5.) r. 64, von dem ommando als Jusp. Offizier bet der Kkik sschule in Hannobrr entbunden. v. Eltester, Pr. _Lt. vom 5. esifäl. Inf. Regt. Nr. 53, als Jnfp. Offizier zur Krtkgsschule
' v kommandiert. m HJxroleirn, 6. Februar. 1). Ligniß, Gen. Lt. und Kommandeur
. iv., mit der Führung des 111. Armee-Korps beauftragt. kZiferrbréi).IT))?k:ersci)e:idt-F,)r"1llesstkm, Gen. Major und Kommandeur der 42. Inf. Brig, unter Beförderun zum Gen. Lt., zum Komman- deur der 11. Div., v. Massow, en. Major und Abtbzetl; Chef vom Großen Generalstab, zum Kommandeur der 42. Inf, Bug., --
ernannt.
' des Kriegs-Ministeriums. 24. Ja. nuaFuFSchck Zbreéu xxpgtm. Tx la ZUji-S' des Jnf.Negts. von Winter- feldt (2. Oberschles.) Nr. 23 und Direktions-Assisi. bei der Gewehr-
nuar Versesung zum 2. Westfäl. Ulan. Regt. Nr.- 5, Petsch, Roßarzt vom 2. Gacde-Feld-Art. Regi, Pieczynskt, Roßarzt vom Ulan. Regi. don Schmidt (1. Pomm.) Nr. 4, unter Vsrseyung zum 2. Brandenb. Ulan. Regt. Nr.11,_zuObe_r-Roßärzten, Mü [ler, Unter-Ro arzt vom
1896.
Ab “edsbewilligun en. JmaktivenHeere. Berlin Februscch.l v. Oersen, ec. Lt. vom Oldenburg. Inf. Regt
Nr. 91, mit Pension der Abschied bewilligt.
Nachweisung der beim Sanitäts-Korps in den
Monaten Nobember und Dezember1895 eingetretenen
Veränderungen.
arztes der Armee. _ der militärärztiichen BildungSanstalten, zum Unterarzt des aktiven
Dienststandes ernannt und bei dem Gren. ngt. König Friedrich 1. (4. Ostpreuß.) Nr. 5 angestelit.
Du Ber 11 un des General-Stabs- 27éä2iovetfnbger. gDr. Kahle, Studierender
5. Dezember. Haberling, einjährig-freiwilliger Arzt vom
Ostpreuß. Train-Bat. Nr. 1, zum aktiven Unterarzt ernannt und zum 2. Garde-Regt. 3. F. verseßt.
7 Dezember. 131". Roemert, einjährig-freiwilliger Arzt vom
2. Ga'rde- cld-Art. Regb, zurn aktivan Unterarzt ernannt und zuin Inf. RethGroßherzog Friedrich Franz 11. yon Mecklenburg-Schwerm (4. Brandenburg.) Nr. 24 vkrse
?. 14.Dez€mbcr. 1)r'. Key? Unterarzt vom Inf. Regt. Graf
Kirchback) (1. Niedsrscbles.) Nr. 46, zum Feld-Art. Regt. von Pod- bielski (Niederschles) Nr. 5 versetzt.
24. Dezember. Robert, einjährig-freiwilliger Arzt Vom
1. Wcstfäl. Feld-Art. Regt. Nr. 7, zum aktiven Unierarzt bei dem- selben Regt. ernannt, _ zugleich, mit Ausnahmedes Erstgenannten, mit Wahrnehmung je einer bei ihren Truppentbetlku offenen Assist.
Arztstelle beauftragt.
Militär-Justizbeamte. Durch Allerhöchste Abscbisde.16.Januar.Mattbaeas,
Ober- und Korps-Auditeur des )(1. Armes-Korps, Litschgi, Jysiiz- Rath, Goubernements-Auditeur zu Straßbyrg (Elsaß), _ auf ihren Antrag Vom 1. Avril 1896 ab mit Pension in den Ruhestand verseßt.
Beamte der Militär-Verwaltung.
Durch AllerböchstenAbschiLd. 16.Januar. Schröder,
( [mir. vom Oldé-nburg. Drag. Regt. Nr. 19, Degler, Zablrpstr. 1?on Fsuß-Arf. Bat. Nr. 13, _bei ihrem Ausscheideii aus dem Dienst mit Pension der Charakter als Rechnungs-Ratl) Verliebén.
Dur Ver ügung des Kriegs-Minisieriums. 15. Ja- Gckbaf, Rfoßarzt Vom Brandenburg. Train-Bat. Nr. 3, unter
Feid-Art. Regt. Nr. 33, Braun, Unter-Roßarzt vom U an. Regt.
Kaiser Alexander 111. von Ru land (Westpreuß) Nr. ], Vogler,
Unter-Roßarzt vom Felo-Art. 5 sgt. Nr. 34, unter Versetzung zum Fkld-Art. Regt. Nr. 31, Wollmann, Unter-Roßarzt vom Drag. Regt. König Friedrich 111. (2. Schles.) Nr. 8, unter_Ver- setzung zum Schleswig.F€1d-Art.ngt. Nr. 9, _ zu Roßarzten, Sielaff, Unter-Roßarzt der Landw. 1. Ausgebois, Seigel, Unter- Roßarzt der Res., _ zu Roßärzten des Beurlaubtqenstandes, „_ e_r- nannt. Buchholz, Ober-Roßarzt bon drr Militar-Lebrscbmrede m Königber i. Pr., zum Westpreuß. Feld-Art. Regt. Nr. 16,Schlake, Ober-Ro arzt Vom 1. Bad. Feld-Art.Regi. Nr. 14, zur Militar-Lebr- schmiede in Königsberg i. Pr., ScholtZ, Ober-Roßarzt bo1n2.Bran- denburg. Ulan. Regt. Nr. 11, zum 1. Bad. Feld-Art. Regt. Nr. 14, Korff, Roßarzt Vom Hannoi). Hus. Regt. Nr. 15, zum Branden- burgisckpen Train-Bat. Nr. 3, Rebirldt, Roßarzt vom eld-Art. Regt. Nr. 31, zum Uian. Regt. Kaiser Alexander [[. von * it [and (1. Brandsnburg.) Nr. 3, Sticky, Roßarzi vom Hess. eldf-Art. egi. Nr. 11, zum Drag. chi. Freiherr bon Manteuffel ( Them.) Nr. 5, Roß, Roßarzt vom SYeswig. eld-Zirt. RethßtNr. 9, zum Ulan.
e t. Von S midi (1. omm) r. , _ vere .
g 16. Jariréar. Schlilimann, Ober-Roßarzi der Landw. 2. Auf- ebots, drr Ab ied brwi igt. „ g 7. Janusér. Langer, Obrr-Roßarzi bom iilan. Regt. Graf zu Dohna (Ostprcuß) Nr. 8, auf seinen Antrag mtt Pension in den Ru cstand bcrse t. !)25. Januaör. Riemann, Jntend. Rath bon der Korps-Jntend. des 17. Armce-Kbrbs, zur Korps-Jntend. des 111. ArmeexKorps, Stach, ?(ntend. Ratb, Vorstand der Intend. drr 30. Div., zur Korps- Jniend. des M. Armee-Korps, Rohde, Jntend. Raib- Vorstand der Jntend. der 33. Div., zur KorPs-Jntend. des I(ls. Armee-Korps, 1)-. Kanzki, Jutend. Rath von der Korps-Jntknd. des (Harde- Korps, als Vorstand der Intendsder 19. DW. zum )(. Armee-Korps, Kallusky, Jntend. Assessor, Vorstand der Jntend. der 5. Div., zur KorpxI-Jntknd. des 117. Armee-Korvs, _]Jr. Schultz, Jntend. Affrffor, Vorstand der Jntend. der 19. Div., zur Korps-Jnténd. des )(17. Armee-Korvs, Bartholdy, Intend. Assessor von der Ksrps - Jntrnd. des 17. Armee-Korvs, als Vorstand der Jntend. der 22. Div. zum 211. Armce-Korps, Winterfeld, Jntend. Assessor von der Korps-Jntend._ des 1711. Armee- Korps, als Vorstand derJJntend. der 33. Dil). zum )(71. Armee- Korps, Nachstädt, Jntcnd. Assessor bon der Korps-Jntxnd. des 171. Armee-Korps, als Vorstand der Jntend. der 5. Dtv. zum 111.91rmee-Korps, _ sämmtlicb zum 1. April d. J., _ verseyt. Nerlich, Jntend. Referendar Von der Jntend. des 171. Armee-Korxs, Nordboff, Vollbracbt, Markmann, Jntend. Referendar en bon der Jntend. des 117. Armee-Korps, Pfeiffer, Jgtend. erexendar von dsr Jntend. des 111. Armee-Korps, _ zu uberzabl. Pitltiar-Jn- tend. Affefforen, Herrman n, Eberhardt, Zablmstr. Aspiranten, zu Zablmeistern beim Fils. bezw. 111. Armee-Korps, _ ernanni.
27. Januar. Schneider, Intend; und Bauratb bet der Jniend. 11. Armee-Korps in Stettin,'Sa1gge, Jn_tend. und Baix- ratb bei der Jntend. D'. Armee-Korps tn Yosen, _ beide zurn 1. April d. J. gegenseitig versetzt. Steller, ntxnd. Sekretgrtgts-Ajfist. Von der Jntend. des Garde-Korps, kommandiert zum Mrlrtarkabmet, zum Jntend. Sekretär ernannt. -.
Durch Verfügung der General-Komm_andos. abl- meister: &. Verscßt: Leonhardt Vom 3. Bat. Fus. Re ts. rinz Heinrich von Preuße11(Brandenburg.) Nr. 35 zum 1. at. Inf. Regis. General: eldmarscball Prinz Friedrtcb Karl von Preußxn (8. Brandenbur .) r. 64, Schmidt vom 2. Bat. zum 3. Bat. Fus. Regis. Prinz einricb vonsikpreußen (Brandenburg.) Nr.35, Haber- land vom 3. Bat. Inf. egts. bon Stulpnage'l (5. Brandenburg.) Nr. 48, zum 2. Bat. üs. Regis. Prinz Hemri von Preußen (Brandenburg.) Nr. 35, * lock von der 3. Abtheil. eld-Art. Regis. General-Feldzeugmeister (2. Brandenburg.) Nr. 18, zum 3. Bat. Inf. Re ts. von Stülpnagel (5. BrandenburZ.) Nr. 48, Set fert vom 2. at. Inf. Regis. von Stülpnagel ( . Brandenburg.) r. 48, zur 3. Abtheil. Feld-Art. Regis. General-Feld_zeugmetster (2. Branden- burg.) Nr. 18, Habasch vom 1. Bat. Fus. Regis. von Steinm (Weftfäb) Nr. 37, zum 3. Bat. 3. Posen. Inf. Re ts. Nr. 5 , dieser zum 1. April'jd. J., Kray vom Rhein. ion. at. Nr. 8, zum 3. Bat. 6. Rhein. Inf. Regts. Nr. 68, El ter, pom 4. Bat. 2. Hanseat. Inf. Re ts. Nr. 76, zur 2. Abtheil. Schleswig. Feld-Art. Regis. Nr. 9, Fisrßer vom 1. Bat. 2. Hess. Inf. Negts. Nr. 82, zum 2. Bat. 2. nn. Inf. Regts. Nr. 77, Dieß vom 1th enamiten Vak., zum 1. at. 2. Les. Inf. Regis. Nr. 8 ; b. n olge Er- nennung zu etbeilt: A rabam dem 2. Bat. Inf. egts. von Stülpnagel 5. Brandenburg.) Nr. 48.
fabrik in Danzig, in gleicher Eigenschaft zur Munitionsfabrik in
Kandidat einen ihm mit Rückficht auf die Abkömm1chkeit aus
Spandau berseßt.