1896 / 42 p. 5 (Deutscher Reichsanzeiger, Mon, 17 Feb 1896 18:00:01 GMT) scan diff

Versammlungen äußerten die Bergleute ihre Un ufriedenbeit darüber und verlangtetx die Errichtung eines Schieds er ckck. Die Knapp- schaftskassen seren ein ewiger Zankapfel zwis en den Arbeitern und

Goldwäbrungsländern esunken sind, die Landwi t fcb t i d ilberländern aber sich Xn sehr guter Lage befindest?r bDinWäbtrunges?

immer gebildet werde. Daraus wird gefol ert, daß Ver Winlunge, frage ist doch keine Erfindung der Agrarier. Sie (links) behaupten,

eines Vereins, selbst wenn sie nur den M tgliedern [ unter Umständen als öffentliche angesehen werden könnTYMFxch „sind

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die Doppelwäbrun? demokraten bekämv en die Doppelwährun , weil sie die Landwirt!)- schaft fördern würde. Die Bimetalli en arbeiten der Sozial- demokratie nicht in die Hände, denn diese ist 'a die Haupt- grupxße ihrer _Gegner. Die_ Freihandelspoiitik hat ck längst als verke. rt erwie'en. Die btmetallisti chen Experimente, wie fie Amerika gemacht hat, Wollen wir ni t nachmachen, dort haben sie zum Krach Lfübrt. Wenn jeßt in Amerika die reine Silberwährungs- partei dur dringt, so bekommen wir eine Valutadifferenz, die nicht mir unsere Landmrrthscbaft, sondern auch unsere Industrie gefährden wurde. Man kann von einem ne'uen eYlischsn Minister doch nicht verlangen, daß er in acht Taßen den imetansmus macht; Herr von Kardorff aks Reichskanzler würde auch mehr Zeit dazu brauchen. Man weist daraufhin, da die französische Regierung den BimotalliSmus nicht ohne England ma rn wolie, das ist ja jeßt auch unser Pro- Zramm." Wenn_ wir nicht des Sieges des Vimetallißmus in England nher waren, hatten wir nicht die Konzession gemacht, auf England zu war en.

Abg. Broemel (fr. Vgg.) bsricbtigt einen Jrrtbum dabin,'daß nicbt Graf Limburg die Bemerkung bezüglich des Cobdenkluds gemacht h_abe, sondern Herr von Karddrff. ch wil] ruhig abwarten, was die' Freunde de's Herrrr Arendt in England thun werden. Bisher haben immer die Btme'talltften, des einen Landes dkn Bimrialiisten des gndxren Landes in Auösnbt gestellt, daß ihre Sache nunmehr bald tn ihrem Lande den'Sieg dadontragen werde. Die Prophezeiung drs Grafen Mirbach tm Jabre'1891, daß durch das Vorgéhen Amerikas die Frage gelost und der 'Stlbcrpreis befestigt werden würde, ist durch die Erfahrung ganzlich vernichtet, -und denskiben Werth haben aSuch die Propb-errungrn des Herrn Arendt über drn Sieg seiner a

e.

Abg. Arendt: Diese Voraussagung des Grafcn Mirbach war nur veranlqßt durch die falsche Nachricht aus Amerika, da die Sherman-Btl] die Freigabe d€r Silberprä ung herbeigeführt ha ?.

AbZ. von Bockeibkrg (kons.) bcßprickyi die Lage der Salz- bergwerk? und bittet 'die, Regierung um rschtzeitige Vorkehrungen, damit bet Ablauf dcs [eßtgcn Kalisyndikats“ die fiskalischen Kaliwerke unter Umsianderi den'Vr-darf aÜein decken könnkn, damit die Privat- we_rke dte_ Prxise ntrht erhöbkn. Im Interesse der Landwirtbschaft muffetz wrr „die' Preiie der kiinstlichen Düngrmiftel niedrig halten. Auch in den ostltchen Landestberlen soÜte man mehr Kali fördern.

MinisterfürHandel und Gewerbe Freiherr v 011 B e r [eps ck): Meine Herren! Jm aÜgemeinen bewegen s1ch ja die Absichtsn drr Bergverwaliung in der Richtung, die der Herr Abg. von Vockelberg als im Interesse drr deutschrn Landwirihscbaft licgknd bezrichnet. Ick habe schon Gelegenheit gehabt, bei dcr vorjährigen Etatsbrrathung in dieser Beziehung mich aUSzusprecben. Ich will heute nur noch hinzufügen: so wcit wird man nicht zu gebcn brauchen, das; die fis- kalischen Werk? fich alsbald in die Lage sctzen, aiiein den Gssammt- bedarf der deutscipkn Landwirthschaft zu dcckc'n. Es würde vermuthlich aucb sobald nicht möglich sein. Es kommt wksrntlich nur darauf an, daß wir in der Lage find, einen bestimmenden Einfluß auf die Prengesialtung zu gewinnen, und dieser Einfluß soll, wie dirs bereits Von mir ausgesprochen ist, in der Richtung grlténd gemacht werden, daß für den Konsum der bcimischrn Laudwirtbscbaft die Prxise für Dungsalze so billig gestellt werden, wie es irgrnd möglich ist, daß bei der Verwerthung dieser Produkte weniger die fiskalischen Rück- fichten gelten folien als der Nutzen, den man der Entwicklung der Landwirthschaft in unserm Vaterlande dadurch zu tbcil wsrden läßt, Um uns nun in den Befiß der nöthigen Mittel, um diesen Einfluß außzuüben, zu seßen, wird ja allerdings eine Ver- mehrung der fiskalischen Betriebe anzustreben sein. Eine solche ist bereits in Angriff ge'nommen dadurch, daß wir in der Staßfurter Gegend einen Schacht abteufrn, der in etwa zwei bis dreiJahren fertig gestellt wird, und daß wir außerdem vcrsucht babrn, in den östlichen Landéstheilcn, wo man bisher der Frage der Findung von Kalisalzen hoffnungslos gegenübrrstand, doch noch Kalisaizr zu finden. Ueber die Resultate dieser Untrrsucbungcn bin ich nicht in der Lage, Aufschlüsse zu geben. Ich kann abrr aussprrchen, daß, wenn es uns gelingen sollte, in drn ösllich€n Provinzen abbauwürdige Kalisalze zu finden, wir ganz gewiß keinen Augenblick zögern würden _ und ich bin nicht zweifrlbaft, daß der Herr Finanz-Ministér dic nötbigen Mittel uns zur Verfügung stellen wird _, mit drr Gcwinnung so schnell wie mößlick) vorzugehen, um, wie der Hrrr Abg. von Bockel- berg richtig erwähnt hat, die außerordcntlick) hobrn FrachtsäZc, die heute auf dem Konsum der Kalisalze im Osten licgen, nach Möglich- keit berunterzuseßen.

Ab . Got ein r. B. cm L ' ' nxuen Syndikat? 11ich(tfmek)?)ans3i))fijicbßchti FZS,deitnÉisxlrÉJtfickyaxJnY die ZettunLSnachricht richtig sei, daß in Kalkbergs Rüdersdorf Kali gefunden se .

Minister für Handelmtd Gcwerbc Freiherr v o n B c rlc p s ch:

Mrine Herren! Ich bin bereit, auf die Frage dahin zu antworten, daß allerdings Spursn don Kali bei den Bohrungen in der Nähe don Rüdersdorf gcfundrn worden sind. Ob das zu dem Rssultat führen wird, dort einen Betrieb zu eröffnrn, das steht Heute noch nicht fest, und slest wenn es etwas fester stände, als es feststeht, würde ich darüber die Auskunft derweigkrn. (Heiterkeit.) Denn, meine Herren, Sie wissen (102, die das Leben und Treiben in dcr Kaliindustrie brobachtet haben, wie außerordentlich bereit die Privatindustrie ist, sich sofort an diejenige SteUe zu feßén, wo irgendwie eine: Hoffnung ist, etwas zu finden, was ich ihr nebrnbei garnicyt Veraraen will. Gerade von dem Gesichtspunkt aus, den auch der Abg. Gothcin für richtig hält, daß man vermeiden muß, zuviel Schächte auf Kalisalze in die Erde zu bringen, gerade yon dem Gesichtspunkt aus halte ich es für richtig, daß man keine näheren Nachrichten über die Resultate unserer Bohrungen giebt. Sowie wir, wie gesagi, soweit find, daß wir glauben, etrvas Abbauwürdiges gefundsn zu haben, wird man es sehr bald deutlich merken.

Die Einnahmen werden bewiliigt.

Bcr den dauernden AUHJaben wünscht

, Abg. Bartmer (nl,) die Gleichsteüung der Werksbcamten mit gleicher Beschäftigung auf allen Werken.

Gebximer Bergrath yon Ammon erwidert, daß diese Beamten in verschiedene Klasen emgetheilt werden müßten, weil die Art der Beschaftigung und die Gefahr'derselben verschieden seien; indessen soßen die Gebaltkr derselben twch einer" Prüfung unterzogen iverdrn.

Abg. Enge'ls (fr. ions.) halt es nicht für angemessen, die Be- amten eines bestimmtem Werks besonders zu bevorzu en, und empfiehlt die Besserstellung der Schtcbtmeister, Sekr€tär2 und Faktoren im Wege einer anderen Organisation.

Geheimer"Ober-Fmanz-Ratb Lehnert erklärt, daß nach ein- gehenden Erwagungen dem Wunsche des Vorredners nicht Rechnung MMZ? YertdZUH 1“Sk???" t ) [) kl t d ß d V

9. e en r. e ag es, a ie orsiände der Kna - schaftskassen über das Vorhandensein der Invalidität der Ver leutepxu

nüße der Landwirtbschaft nicbt, und die Sozial-

Arbeitgebern.

trifft diese Behauptung nicht zu.

Welt scha en.

Abg. etocha (Zentr.) schließt sich den Wünschen des Abg. Stößel an.

Bei den AUSgaben für Badeanstalten be chwert sich Abg. Dr. Virchow über das'Verhalten der adederwaltung von Oxynbausen gegen _den dort praktizierenden Sanitäts-Natb Lehmann. Dieser habe Wegen emer plötzlichen Abkühlung des Wassers Temperatur- mxssungen Vornehmxn woÜen und sei dabei zufäÜig in den Damen- flugel'HeratHen. Dre Badeverwaltung babe ihm darauf geschrieben, cr mo de die Terpperaiurmcffung in Zukunft der Badeverwaltung über- lgssen, sZu: Werde: ihm jede „ßewünsch'te Auskunft ertbeilen. Der Arzt fuhlte ck durch dieses Ml trauen m fittlicher Beziehung schwer ge- krankt, hat diE'Sache aber vergeblich durch aile Instanzen Verfolgt. Es soliten Bestimmungen erlasscn werden, nach denen sich die Bade- Verwaltung zu richten habe, Minister für Handel und Gewerbe Freiherr von B S rl eps ck): Der Fall ist mir in seinen Einzelheiten nicht im Gedächtniß. Ich war nicht darauf vorbereitet, daß er heute hier vorgebracht werden würde. Für so wichtig kann ich ihn aber doch nicht anscßc'n (sebr richtig!), daß man daraus ableitet, es sei nun nothwendig, einen Kodcx zu Verfassen für das Verhalten der Badederwaltung gegenüber den Badeärzten. Ich Weiß ja nicht, ob das Schreiben berechtigt gewesen ist. Ich War, wie gesagt, auf die Sache nicht vorbereitet. Es können da auch noch andere Momente Vorgelegen haben, die es der Badeverwaltung als wünschenswrrth erscheinen ließen, das Betrkten der Badezelle durch den Arzt zu gewissen Zciten zu untersagen. Das möchte ich aber unter allen Umständen bewor- heben: daddn kann gar kein? Rede sein, daß in dem Schreiben ein VorWUrf gegen den bctreffenden Arzt in sittlicher Bézichung gelagen hat. Hat er das berausgsfunden, so leidet er an übertriebener Reiz- barkeit, und für einen Badearzi empfiehlt sich das in keiner Weise. (Hriicrksit) Abg. Virchow bleibt dabei, Form hatte. Bei den AuGgaben fiir die Ober:Zcrgämier empfehlen ndck) die Ab . SchmiediUg (nl,) und Gothcin eine Er- hohung dcs axnnalgchaljs derBergrevierbcamten. Der Rest des Berg-Etats mird ohne Debatte bewilligt. Schluß nach 4 Uhr. Nächste Sißung Montag 11 Uhr. (Etat der Bauverwaltung.)

daß das Schreiben eine unzuläsfige

Entscheidungen des Reichsgerichts.

D'erJrr'thum cines Vrrmcintlich Eingesprrrien darüber, daß,?!)lkklläZ em dcm Freixn AuGgange cntgegenstchendrs Hindkrniß yorltegt, wahrend tbatsacblt'ci) ein solches Hinderniß nicht vorhanden ist, bebt, nach emen! Urtheti drs Reichsgerichts, ]. Strafsrnat, Vom 7; Oktober 1895, den Begriff des Eingesperrtseins nicht auf, Wenn die gegebene Sarhlage die Auffindung des Bessitigungsmittels yer- bindert oder wemgstexzs ,nur durch Aufwendung Liner außergewöhnlickyen Aufmerksamkeit er'mogltcbex 'kann. In diesern Fall ist die Ein- sYerrung, wrnn s1e Vorsayltcb und widerrechtlich gkschieht, aus 5 239 Strafgssetibuchs zu bestrafen. _ Ein Gendarm begab sich an etrxeux Adend in Verfolgung einiger jugendlichkr Burschen, die ver- bdtswzdrtg cm Wrrtbshaus besucht batten, und die aus dem Tanzsaal die mit Liner Thur derssbrne Sprickxsrtreppc hinauf grflüchtet warc'n, arxf dicse Trrdpe. Als er fich dort auf der 5. Stufe Vor einem doll- staxidtg dunkeien Raum sah, wurde die Treppenthür von H., einrm Wirtbsbausgqst, zugeschlagen. Drr (Hsndarm tastetc im Dunkeln vrr- gebltch nacb ewcsm Schloß an der Thür ode'r nach Liner Vorrichtung, dasselbe zu. offnen, herum und rannte sodann die Thür mit Gewalt ern, um sich zu befreien. H. war inzwischen tn drn Tanzsaal zurückgegangcn und erzählte dort, daß er drrx Gendarm eingesperrt habe. H. wurde wegcn vorsäßlichcr und widerrechtltcber Einsperrung aus §239 Str-G-V. angsklagt. DZM Etniva'ndk de? Angeklagten, daß die in Rede stehende Trepven- ihm durch emen leichten, Druck argen einrn an dem Schlosse bkfind- lichen Zapfen aurb von innen hätte geöffnet werden könnrn, hat die Strafkammer „kerne Beachtung gcschenki, viklmehr vorsätzlicht- Ein- sperrizng :m Smyx des §139 angenommen, da es unter den gcgebknen Umstandkn und sur den Betreffenden bei dsr herrschenden Dunkclbeit und_ der _Unbckanyischaft des Gkndarmrn mit der Einrichtung dcs Thursckyloßes unmoglich gervssen sei, sich zu befreien. Die Reviswn des _Angeklagterz wurde vom Rrich6gericht Verworfcn, indem es begrundend ausfubrte: ,. . . Rechtlich kann in Frage kommkn, inwie- WM 8111 Jrrtbum des Emgespxrrfen darüber, ob wirklich ein dem freien Auöganéw, entgrgenstrbendes thderniß Vorlikgt, den Begriff des Ein- gespsrrt Lins'aushebt. In „dieser Richtung ist entscheidend, ob, wenn das Hzndcrrrtßnurrm 1chkmbares war, der Vermeintlich Eingesperrte, drin dl? Mogltchk€ti der Beseitigung des Hinderniffes unbekannt war, mit Rucksicht Uiif die obwaltenden Umstände, seine eigene Persönlich- kxtt und dre Bcrcbaffenbrtt des Mittels zur Beseitigung bei gewöhn- lrchcr_ Ayfmrrkiamkett, dre chräumung des Hinderniffrs Hätte bc?- werkttelirgqn konne'n, oder ob die gegebene Sachlage die Auffindunq des BeseitigunWmtttels verhinderte oder wenigstens nur durch Auf'- wendung emer außergewöhnlicbrn Aufmerksamkeit ermöglichen konnte. Im ersten Fakir wird es arp ob'ektiden Tdatbestande der erfolgten Etpsperrung fehlen; im zweiten alie steUt fick) die Aufhebun der freien Bewrgung nicht bloß als eine scheinbare, sondern als eine olche dar, 'die fur den Betreffendcn, ohne daß er fie beseitigen konnte, wirklich vorhandcn war." (2978/95)

Entscheidungen des Ober-Verivaltungsgerichts.

Dem Vorstand drs .Arbciter-Sängerbundes für Berlin u,nd Umgehung“ war vom Poiizei-Präsidenten aufgegeben worden, ein Verzerrhmß dss Vorstands und der Mitglieder des Bundes sowie em Exemplar drr Statuten einzureichen. Auf die Beschwerde des Vorstands, der diese Verfiigurm ais weder durch das Vereinßgcse noch durchdie allgememewBefugmsfe deriéolizei erecbtfertigt bezei nete, erttschied der Ober-Prafideni, daß der rbeitcr- ängerbund nachseinem btdhertgen Verbaxten ais em Verein angesehen werden müsse, der eine Einwirkung aufdffentlgcbe Angelegenheiten bezwe'cke, und daß die Ver- fugung dcs Polizei-Prasidenten daher aufrecht zu erhalten sei. Die gegen diirfen B€schetd dom Vorstande des Arbeiter-Sän erbundes er- hohene Klakze ist „votp Ersten Sknatdes Königlichen Ober-8 erwaltungs- Strehle; ko tcnrfltchttg abgrwtesen worden. Aus den Gründen der ber-VerwaltutJJSJertchxs-Entscheidun ist Folgendes hervorzuheben: Verfeblt ist die Ausfuhrung des lägers, daß der Bund we en seiner. Orgayisation ein Verein nicht sei. Wenn crsichbierZiir auf ein Urtbetl des Ober-Verwaltungögerichts beruft, so beruht dies auf einer Verwechselung der Begriffe des Vereins und der geschlos- se"nen Gesellschaft.' In dem angezogenxn Urtbeii ist freilich außge- fuhrt, daß'durch die Zugehörigkeit zu einem Verein ein engerer, ver- moge des inneren Bandes, wechselseitiger per önlicher Beziehungen in

ntscbeiden haben, ohne daß es einen Rekurs dagegen gebe. n allen

Geheimer Ober-Bergrath 1)r. Fürst: In dieser Allgemeinheit , Gegen die C'ntsckpeidungen der Knapps qftsvertxme giebt es die Beschwerde an das Ober-Bergamt. Die S tengertcbte würden die Unzufriedenheit aucb nicht aus der

aber nicht gesagt noch auch angedeutet, daß das Bestehen tmt isi Beziehungen zwischen den Mitgliedern das wesentliche MeZFFlnleixhex Vereins ist; vielmehr ist im Geßentbeil der Gedanke zum Nußdmes gebracht, daß Vereine als solche „estehen können, obwohl ein Fuck artiges „Band zwischen den Mitgliedern nicht vorhanden ist, Ner- minder tft es verfehlt, wenn Klager hervorhebt, daß der Bund sch§cht deshalb als ein Verein nicht angesehen, werden könne, weil er nion einzelne Personrn, sondern nur Vereine als Glieder ausnchch und nur den Vereinen, nicht den einzelnen Personen Mitgliedn pfitcbten auferlege und MitgiiedSrecbte einraume; denn ds“ hetßd nichts,?lnderes, als daß dre Aufnahme der einzelnen Personas an" die Bedmguyg der „Vorhergehenden Vereinigung zu Gruppen e" knupft rind gemeinschaftliche Auöübung der Vereinsrecbte und UWYH" zur flieht gemacht, wrrd, und Yann daher an dem rechtlichen CYaraktn des „undes als ernst, Vereinigung phyfiscber Personen zu gcijär schaftlichen. Zwecken nichts andern. Hiernach ist der Bund als ej" Ver ein im Sinne des Vereinsixeseßes vom 11. März 1850 ann zusehen; daß er aber auch eine Einwirkung auf öffentliche An: 9 eleqenbetten bezweckt, ergiebt sich aus den in der Oeff€ntlichkejt Verbreiteien und niemals berichtigten Mittheilungen in ihrer Ge- sczmmtbeti, daß drr Bund regelmäßig Feste an Tagkn (reieiert bat die notorisch ais Gedenktage von der sozialdentokratischen Partei b„“ trachtet werden, daß der Festsaal mit Emblemen dicser Partki, ins. besondere" mit rothen Fahnen und den Büsten Verstorbener Führer zmd Grunder der sozialdemokratischen Partei geschmückt worden ist, und daß herdorragende Mitglieder dieser Parisi zu den Festen eingeladen ware'n, auch auf Veranlaffung der Leitung des Bundes als Festredner aufgetreten find. Schon hierdurch Wird er Verdacht begründet, daß der Band nicht lediglich das Kunstinteresse fordern, sonern zugietch die politischen Bestrebungen 'der Sozialdemo- kratia unterstußen will. Zur, Gewißheit wird aber diksl Vermutbun durch drn Inhalt ?tner Festzeitung des Bundes Vom 2. Dczember 1893 m dcr'es u. a. beißt: .Und so woÜen wir weiter vorwärts streben, stets eingedenk, daß auch wir die Aufgabe haben, mit unseren Liederxf tmxner zxxebr neue Rrkruten zu werben für den Kiaffenkamvfder Arbeiter Wir wriirn, _daß die Bourgeoisie und die gesammte bürgerliche Gesel]. schaft uns, mat ihrem Haß Verfolgt und stets bedacht ist, uns zuschaden ZUM)" wrr uns vori falschen Freuyden fern; unser Bund gehört der rbeztern, unsere Lieder dem kampiendrn, nach Freiheit ringendcn Pw. leigrnzt.“ Ist nun auch „in diesen Worten die Sozialdemokratirnickotaus. druckltch “881101110, so lafit doch die Gkgenübsrsteliung des kämpfenden "geb Frrtbrtt rmaendkn Prolcétariais gcgcn die Bourgcoifie und djs, burgerltcixe Geskiischait k-cinen Zweifel daran iibrixZ, daß der Klassenkampf der Arbeiter, fur welchen durch die Liedrr drs Bunch neue Rekruten gkworden werdcn solle'n, nichts Andercs ist, als drr Anschluß an die Bestrebungen der Sozialdemokratie. Die glsicbe Tendenz [affen andere Sirilrn dersxlbrn Festschrift erkennen, welche mit Wiffkn und Zustttrimung der Lextu1:g dcs Verrins Verbrcitkt worccrn ist. Hiernach untcr'lirgt die Arinadme drr Polizeibehörde, daß dEr Akbkith-Sänger- bund dtc Ugterstußung der fozialdemokratischsn Partei durch Werbung nxuer Andangrr urid Befestigung gewonnenrr zu seinkn Aufgaben zahlt und in, so wrtt eme Einwirkung auf öffentliche An. geleg'enbxttejn bezwsckt, keinem Bédrnkcn. Ob sich seine Auf. que in, diesem Béstrcbén erschöpft odrr ob er dancbe'n noch andere tele, wre dre Vcrbrettun der GrfangIkunst unter drn Arbeitern, ver.“ folgt, und welche dkr W&biedcnen Zwecke Haupt- oder Ne'benaufgabe find, karin dahtngcstlüt bleibkn. Denn unter „H 2 des Vrreindgeseßei f_a[1en 'nicht nur solche Vereine, dcrkn Zweck die Einwirkung auf offentltche Angelegenhxtxen axisfchließlici) zum Gegsnsianre hat, sondern Inch Flche, welche diejes Ziel neben der Erfüllung Wldékék Aufgaben 8sz en.

Handel und GeWerbe.

Tägliche Wagengestellung für Kohlen und Koks an der Ruhr und in Obsrséhlesien.

An der Ruhr find am 15. d. M. gestellt 11344, nicht rechrzeitig

gesteklt keine Wagen.

JnOberszblesien sind am 14. d.M. grstsllt 4350, nicht recht-

zeitig gesteÜt keine Wagen.

' _ «idm oberscb-lesijchcn Eisen- und Zinkmarktbcricbtet die „Schl. Ztg.“: Die Lage des oberschlkfischrn Ciscnmarktes wies auch in drr verflqffrnrn Wocbeßkéine wesentliche Veränderung auf. In Roheisen dirtbt das Gescbatt lebhaft, doch zeigen fich die Pro- duzentca hinsichtlich rzeuer Abschlüsse für das zwritc Srmeiter zurück- ba-ltend, da eme weitere Erhöhung der Prrise zn Erwarten ist. Für Greßcretrobcisen steigt die Nachfragc bei ftstige'r Bsfferung der Notie- rungen, zumal axrck) von Oesterrsick) Bestrllungcn Von crbrblicbem Umfang cmlaufen._ Ausdem W a lz 0 i s en ma r kt ist diePrsistendr-nz andauernd recht fest. Die Wkrke haben in den lesirn Tagrn wiedcr größere Be“ [teixuygen auf dir Vorliegenden Abschlüsse crbaltsn, soda drr Lie- ]cbaftt ungsgrad tm allgcme'inen größer ist. Da die' Mar tkonjuviw m Rix land eine writkre Bcfferung aufwrist, so Haben dir obei- scblesiichrn Werke auch 'für diksks Absatzgebiet ernkut eine Erhöhung er Prctßndtterungkix etntxeth lassen, derzufolge fich daselbst vor- laufig chtgstkns kerne besondcrd rcge Kauflust für schlesisches Eisen bemxrkba'r macht. "Nach Oesterreich, wo endlich auch eine aügeme'ine Pretßerbobnng fur Handcißcisen stattgefunden hat, nntrrbieibkn unt Rucksicht auf dre „ausrrichrnde Beschäftigung Angebots drr ober- schleßschcn Werke. Die Blcchwalzwerke brfinden fich durcbwsg in gunstiger Lage, da ihr Arbeitdquantum cine Lkbkblich€ Steige- rung e_rfabren _bat, und auch die Schicne'n- und Trägk'rwerkc smd gegenwartig mit Auftra en außrcichend Versehen. Gut bes äftigt smd ferner die Mas_ inenfabriken, Girßereirn und .)iobt- waleere, dre neuerdings eine Preiserhöhung für Siederöbren bexannt fzegeben bgbxn. Weitere Preiöerböbungen stehkn auch bei den iark beschaftigten Drahthrken in Aussicyt. _ Auf dem Ztnkmarkt waren die Umsäße auch in dcrfloffener Woche kkcht ixbbaft; die Preise haben dkmzufolgc writer angezogen; immrrbin find sie aber yon emxm zufriedensieÜenden Niveau noch ziemlich Mik rntfernt. Dqs Ztnkblechgeschäft macht gute Fortschritte. Zink- staub steht in defferer Nachfrage, wogegen für Zinkweiß nennens- werther Begebr nicht vorhanden ist. Für Blei undBleifabrikaté ist eme Aenderung der Preise nicht eingetreten. _ Der Auffichtsratb der Frankfurter Bank in Frankfuxt 3"? M.!) beschloß die Vertheilung einer Dividende yon 7 0/0 wie im drja re.

, _ Zn Yon'n ist auf Betreiben der dortigkn Handelskammer eme kaufnxanntscbe Fortbildungsschule ins Leben getreten, welche sich eines regen Besuchs erfreut. _ Der AufsichtSrath dgr Sächsischen Bank in Dresden cht beschlossen, der am „28. Marz stattfindenden Grneralversammlung dle Vertheilung einer Dwtdende von 42% vorzuschlagen; für 1894 wurde gleichfalls 42 9/9 Gewinn vertbeilt. _ Die Bilanz der Leipzi er Bank Weist einer Meldung des „W. T. B.“ zufolge nach Ab chreibungen in Höhe von 50000 ““ eincn Nettogewtnzi für 1895 von 2854 441 9-4 oder 662 926 „16 mehr als 1894 auf gleich 98/100/0 des Aktienkapitals. Der Aufsichtsrqtb beschloß, auf das 24 Millionen Mark betragende Aktiextkapktal eme Dtdtdendedon 0/0 gegen 60/9 in 1894 zu vertbeilen, 100 ““ dem Spezralreservefonds zu überweisen, 100000.“ dem neu errichtete" Baurefervefonds zuzuführen, 75 000 „M für den Beamtenpensionßfonds und zu Beamtengratifikationen zu verwenden und 90000 “M auf neue Rechnung vorzutragen.

- Die Einnahmen der Hessis en Ludwigs-Eisenbabn“ Gesellschaft betrugen im Januar 1 96 1570166 (+ 158 456) ““

ck) zusammengebaltener und nach außen be timmt ab e ren te - Zuenkreis gebildet werden könne, aber nicht nothwenßii;g qur YJt

„zx, 42.

Statistik und VolkSwirthsckxast.

Die deutsche überseeische Auswanderung über deufsche äfen, Antwerpen, Rotterdam und Amsterdam stellte sich nach den Erm ttelungen des Kaiserlichen Statistischen Amts im Ja- nuar 1896 und im gleichen Zeitraum drs Vorjahres folgendermaßen:

Es wurden befördert im Januar "b 1896 1???

391 Hamburg ........... 53 1 579 deutsche Häfen zusammen. . . 922 1137 Antwerpen .......... 120 167 _ Rotterdam .......... 55 26 überhaupt . . . 1097 1330.

Aus deutschen äfen wurde:; im Januar d. J. neben den vor- «nannten 92.)- deuts en Auswanderern rxoch 3684 Angel) örige remder Staaten Daiwn gingen über Bremen 2196,

Hamburg 1488.

kfördert.

Haushaltun s-Unterrichi;

Mit dem 7. Oktober V. I. th in drr Stadt Köln die Einrich- tung eines besonderen Haushaltungsuntcrrichis, zunächst im Kochen einfacher Speisen, welcher Mädchen dsr stadirschcn Volksschulen neben dem Volksschuiunterricht, im [WTM Jahre ihrss schulpflichtigcn Alters erihsilt wird, Mrsuchßweise ins Leben getreten. '

Die Veranla ung zu dieser Einrichtung gab die Wahrnehmung, daß ein Stoßer T eil des sozialen Elends der unteren Volkskreise' auf die Unfabigkeit vieler Fraucn in der Führung des Haushalts zurückzuführen sei; diese aber hat darin ihren (Grund,- das; viele Mädchen nacb dem Verlassen der Volksschule in abriken oder in Geschäfte eintrcikn und sich ibncn bis zu dem Vit frü zeitigen Eintritt in die Ehe keine Gelegenheit dictst, ihren Sinn für Hauswirthichaft- liche Dinge zu Entwickeln und Kenntnis; einer billigen und ziveckmaßigen Hartsbaitungsfübrung zu eriangsn.

Um diesern Uebelstandc einigermaßen zu [»?gegnrn, soll den armeren Mädchen im lessen Jahre ihres schulpflichtigen Aircrs neben dem Vollen 30 Wochenstunden umfaffenden Elementarunierricbt eine plan- mäLige Belehrung und Praktische Anleitung im Ankauf, Herrichten, Ko en und Auftragen €infacher und nabrhafter Speisen, edentuell weiterhin auch im Nähen, Flicken und Stopfen, im Waschen und Bügeln gegeben werden. * _

Für die erste Einrichtung zunachst cinsr Kochschule bat die städtische Vsrwaltung Einmalig 3400 914 und für die [ausendenJaHrcs- ausgaben 1900 „ja bewiiiigt. _

Die Leitung dkr K0chschuis ist der WitiWC eines Lehrers über- tragen die früher ssibst V01k61chullehrccin gewesen ist, und fick) durrb kincn s€ch6wöchigen Kursus in der Haushaltungssäßule zu Cassel fur diese Leitung weiter befähigt bai. _

Der Unterricht ist für die ibeiinrbmenden Madchen anz un- entgeltlich. Auch wird das Haudhaitungsgrld für dre Anscha urig der Speisen, Tr 0,75 «M für je vier eine Familie darstellende Madchen, yon der städtischen Verwaltung bestritten. Die in der Schu1kuche zubcrffeiikten Speissn werden Von den Mädchen obne Vergutung Mittags gend en. " "

Diese Schulküche wird zur Zrit don jc: 24 de_r armcrcn Madchen aus 6 Oberkla en der Kölner Vdifsscbulcn in der xiqberen iimgebuyg der Schulküche be chickt. Je 24 Mädchen, in 6 Fam1lte'n 'zu je: 4 Madchrn gruppiert erhalten das Jahr hindurch an einem dssttmmten Tage in der Wo e von der Leiterin die Brlchrung im kaaufrn, Herrichten und Kochen der Speisen. ' _ _

In einer aus zwei ncbeneinanderlu'gendsn freien-Scbulsalen nehst Kleiderraum und Vorrathskammckr bergewichtctsn Kuck)? fitJd “Vier einfackoe Doppelbkrde, Ebenso Vielk Anrtchtr- und Arbkttstiscbe, die erforderlichrn Schränke und chenapparair m saubkrstrr Ordnung aufgestsllt. Jeder Herd dient für dir Uebung von vtcr Mizdchen, die fich gewi ermaßen als eine Familie ikctracbten. Sobald dre be- treffenden Pädchsn um 10 Uhr au? iixcmm Schulhause ankommxn, legen fie Hut und Mantcl ab, waschrn _dte Hands, cmyfangen" eme Küchenschürze und bcgebrn sich dann nz die Kuchc aus die fur fie deiiimmten läßc an drn Tischen. Sie finden an der Schul-

tairi ein erzeicbniß der Arbeiten , weiche , an dxm Tage vorgenommen werden folien. erx: Schulerm "erhalt, ihre Nummer und Weiß nun, was sie zu thun bat. Zunachst gwbddte Leiterin über die zivcckmäßige Art drr AUÖfÜÜklmJ diessr Arbeit, uber

reis, Nährwerth, Verdaulichkeit, natürlickycs «Forkommen drr zu ochend€n Speiskn Aufschluß und läßt die Schülerinney den Bedarf und die Kosten für die Von ibnkn rxprascytterte Familie berechnen und aufschreiben. Damr Erhalt 12 Ein Kind jeder Familie ein Gcldtäschchrn mti etwa ' 75 '„Z Inhalt und kauft in dc'r Vorratbskammer das (Erforderltcbc cin. Nachder Rückkehr in die Küche wird unter Lritung der Lehrérm 'zubrreit'et, Feuer angelegt, gekocht, der Tisch grdcckt, aufgetragcy, gemeinschaftlich das Tischgebet gesprocbkn, gcgeffkn, abgc'tragen, aespult upd Herd rmd Küche wieder in Ordnung gsdracht. Jkdks Kind arbettxt dabei nach der für seine Nummer geltenden Anordnung. Die ZWiscbenzeit wird wieder zu Belehrungcn übcr Gssundbmtspflege imd über die Matcrialirn, wkl an dcm Tage grdraucht worderrsmd, verwandt. Nacbdcm die ädcbcn noch das Kuchenrrzept sowie die AUZgaben in ein besondrres Heftchen emgetragrn haben, Werden sie vor 2 Uhr wieder zu ihrer (Elementarscbule ekntlassexi. _

Die Einrichtung einer weijeren Schuikuchc dieskr „Art auch fur andere Mädchenschuien der Stadt wird im Laufe der Zett in Aussicht

genommen. . ' ,

Nach den bisherigen Wahrnehmungen bat „dl? Cmrtchtungßßck) bNVÜMt. Die Mädchkn nehmen ern und auch mrt dem erforderlt en BJtsthdniß und mit Nu canthi? unbd w???" nicht seltcn Von den M eran; e o enen Mit ü erinnen enei e. . ,

Zur Öezle ung des Sinnes für bauswrrtbschaftltche Dinge urid Verrichtungen, für Sauberkeit und Ordnung _und zur Anleitung. in Praktischer Selbständigkeit in der Handleistung nn Haushalte ist diese Veranstaltung von Werth.

Woblfabrts- Einrichiungßn.

„Der „Verein für Volkswobl" m Koln a. Rb. bat.!)rJr Ümgkr Zeit das dritte .Volks-Kaffce- und Speisebags m der Annostraße, im südlichen Theil der Stadt, tnnnttrn der dtxhtestrn Arbeiterbevölkerung eröffnet. Diese Erweiterung seiner Thatisxkett dankt der Verein vornehmlich dem Entgegenkommen der Firma Gebrurer Siollwerk, welche in einem für ihre Beamten u"nd Arbeiter Errichteten „Gesellschaftshause' die erforderlichen„Raumitchkeite'n Unter den günstigsten Bedingungen mietbweixe überließ. 'Durch die Exkkcbtung des soeben erwähnten Gesellschafts auses bat ,die gengnnte Firma ein nachahmenswertbes Beispiel prakti cher Sozialpolitik ge- geben, Es Enden sick) hier neben den für änner und Fraue'n Jettennten peisesälen mehrere Gexellschaftssäle, ein Lxsesaal mtt Fin“ Umfangreicben Bibliothek und n den unteren Raumen eine Badeanstalt. die von den in der Fabrik Beschäftigten _unentgeltlicb, von, deren Angehörigen gegen eine ebübr von 5 „Ffm das Bad, Skike und Handtuch benußt werden kann. Mit der erwaltung der aanzen Einrichtung ist der Arbeiteraußschuß betraut.

Wie aus'Bla nkenratb im Kreise Zell berichtet wird, hat sich der Bürgermeister Junges daselbst durch Förderung. der Strob-

. Ziveite Beilage zum DkUtsckjM Rklchs-Anzeiger und Königlich Preußischen Staats-Anzeiger.

Berlin, Montag, den 17. Februar

*bülsen-Jndustrie in drn Gemeinden des HunSrücks sowie durch

Einrickytung' von LZhrkursen in der Bienenzucht wohl verdient Zemacbt. Dre Strobhulsen-Jndustrie bietet Aussicht, den armen Hunßrück- «Bewobnrrn “1111 Winter einen guiczn Nebenverdienst zu verschaffen. Auch der Vienenzuchtlehrkursus fand eifrigen Zuspruch, und es hat sich unter dem Vorfiy des Bürgermeisters ein Bienenzuchtderein ge- bildet, welcher gegenwartig 54 Mitglieder zählt.

' Zur Arbeiterbewegung.

Zn Sxettin, fand am Sonnabend eine Versammlung der aus- staxidtgrn Schneider und Näherinncn statt, in Welcher einer Mittheilung der, „Ostsee-Ztg.“ zufolge eine EntschliYung angenommen wurde, Welche dre Lohnkommission beauftragt, die erbandlungen mit den Kdnfektxonaren fdrtzuseßen. Der „Frkf. Ztg.“ wird gemeldet, daß 15 kleme„Ftrmen mrt zusammen 500 Arbritern den Tarif bewilligt habrn, wahrend 26 Engros-Ftrmen mit 5500 Arbeitxrn ihn ablehnten.

Aus Erfurt mxldet, „W. T. B.“: Der Ausstand der hiesigen Konfei'ttonsarbetterinnen ist nach Bewilligung einer 124% Lohnerbobung beendet. '

_ In Prag fand'gestern, wie dem „W. T. B.“ gemsldet wird, el_ne yon 8000 Arbeitern besuchte Versammlung statt, welche über dre Wablreform verhandelte. Die Thrilnehchr versuchten, in die schmalen, Gassen dsr Altstadt einzudringen, und warfen nach der Sicherheitswache, welche fie zurückdrängen wollte, mit Steinen. Die Polizei machie schließlich von der Waffe Gebrauch und zerstreute die Ruhestörer; 6 Personen wurden verhaftet.

' Zur LohnbeWegung der Angestellten schweizerischer Ezsenbahnzsn lirgen folgende Meldungen des „W. T. B.“ Vor: Die gestern in Aarau abgshaltene Generaldersammlung des Ver- bandes der Angestellten der schweizerischen Transport- afnsialirn“ welche Von etwa 12 000 Personen besucht war, nahm etnsttmmm eme Entschließung an, welche besagt, es sei, da kein cm- dsrer Ausweg zur (Erreichung des gewünschten Zieles Vorhanden sei, im Prinzip der allgemeine Ausstand der schwcizerischen Eisenbahn-Ange- stkllien zu Erklaren. In der Hoffnung jedoch, daß die Verwaltungen sich m'lrixzier Stunde zU einrm Vergleich auf friedlicher Grundlage entschließen würden, und mit dem Wunsche, Ls möge nicht zum Aeußersten ksmmen, richte die Versammlung die dringendeBitte an die Dirskiionsn, fie möchten fich bis zum 29. Fsbruar zu einer Kon- ferenz mit dem Ze'ntralcomiié des Verbandes drr Angesteliten drr Schweizer Transirdrtansialten verstehen, damit in gemeinsamer Be- raibung die Angelrgenheit gütlich gere elt werden könne'. Sollten die Dirrktionc-n dem Wunsche ni 1 entsprechen, oder kein Vrrgleicb erfolgen, so sei das Zentralcomité der Cisenbabnbeamten ermächtigt, die nötisigen Maßnahmen zu trcffen, welche für die ge- sammten organisierten Eisenbahnbeamten verbindlich seien. Die Ge- neraldersammlung Vsrlief in größter Ruhe. _ 'Jn Olkten fand gestern eine Versammlung der Beamten und Arbertsr der Zentrai- bahn statt, in welcher das Jnitiatchomitéz Bsricht erstattete über die Lohnverhandlungen mit dem Direktorium, Nach lebhafter Dis- kussion Wurde beschloffen, das Anerbieien ki'ilht anzunehmen, an der Forderungen festzuhalten und die Weiterfubrung der An e_legenbctt dem Zrntralvvrstand des schweizerischen Verbandes der rsenbabn- Angestellten zu übertragen.

Literatur.

fk. Bericht über die vom Deutsehen. Reich iznter- nommene Erforschung des obergermantsch-raettschen Limcs. Von Feli Hertner. Trier, Fr. LMI, 1895. Pr. 80 „5. _ Dir Aufgaben, wei e die Limesforsckprzng zu, lösen hat, sind folgende: die Feststeüung der einzelnkn Limeslimrn, dir aus Verschiedenen Zeiten stammend die Grsnze des römischen Reiches in Verschiedenen Epochen bezeichnen, die Auffindung und Untersuchung der KasteUe und die Be- stimmung der Straßen, welche den Verkehr im Grenzlqnde selbst und mit dem Barbareniande vermittelten. Der'eres, tn der ersten Anlage aus Tbürmrn, die sireckenWeise mit Palisaden verbunden waren, bestehend, war ursprünglich dazu bestimmt, Räuberbanden gbzuwehren, die ZoUerbebung zu erleichtern und den Fremdenverkehr zu yberwachen; Erst später, als der Andrang der Germanrnstämme immer starker wurde, stellte er eine wirkliche Grenzbcfestigung dar. Er wurde zu diesem Zweck durch einen Erdwakl und eine Mauer verstarkt; dahinter liegende Kastelle warkn von größeren Truppenmaffen beseßt und hatten dicAufgabe, dcn eingxdrungenkn Frind solange gufzußalten, bis Lui) die zcrstrsuten Garnisonen gesammelt batien._ Wir ionncn dem «Zerfasser nicht in seinsr Darstcilung folgen, Wie dre zahlreichen Funde und AuGgrabungen fortwährend nerre Hypoibcsen vergnlaßten und wikder bescitigtsn, welche Probleme dre vkrschtcdenenGraben rznd Be- festigungsreste bieten; wir woiien nur herdorbcben, daß [eme aus- führliche Schilderung einen außgrzeichneten Ueberbitck uber die Geschichte der Limesforscbung giedi und jedeniemyfohien werden Yann, der fich übrrch dicscn wtichtigen Zweig der historischen und archaolo- i en “orf ung orien irrcn wi . ' gsch1isÜMittbcilungrn des Vereins fur Geschnichtexund Landeskunde Von OInabrück. 20. Band. OLnabruck, Kißling, 1895. _ In diesem Hrft ist Von besonderevantereffe der Aufsatz Von LF). Forst über dir Thrilnahme der OLnabrucker an dk!" Schlacht bei * cUe-Aliiance. Jm Feldzuge von 1815 stellte Hannoiwr wie die andéren norddeutschen Kleinstgatcn cin Kontingent_ zum éeere Wellington's; darunter War sm Bataillon OSnabruäscher and- webr, also nach damaligem Sprachgebrauch neu aussebobener Rekruten. Dieses Bataiilon kam zwar erst zur V_erwendung„als die Niederlage der Franzosen durch das Cingreifcn Birrckxer's bereits entschiedcwwar, aber es fand dennoch zu einer großen militarifchxrinat Gelegenheit: xs zerfprengte dkn lcßten Rest drr alien Napoleonischen Garde, der gürtn noch eine gefecbtsfäbige Truppe bildete. Die Scblgckptbescbreibung des Verfassers ist anschaulich und brlebt durch Mittheilung vor) Auf- zeichnungen einiger Miikämpfer. _ Sehr lehrreich 1st_fcrner dre Ge- schichte des OSnabrücker Volksschulwesens don E. Yobr, Es geht daraus berdor, daß in OEnadrück bereits sert dem fruhen_M1ttelalter Volksschulen unter geistlicher Leitung beßanden, denen „Jam Pridat- schulen an die Seite jraten. DieseKHlubten namentli zur Refor- mationszeit, als ein Theil der Burgerschast fich der neuen Lebte zuwandte und daher die Schulen der katholischen (Heist- lichen nicht mehr benutzen wollte. In der erormattops- zeit ging die Leitung des Volksschulwesens auf den Rath uber, behielt aber auch dann noch seinen kirchltYen („Cdaraktev Bemerkenßwertl) ist, daß zeitweilig eine Simultansrhu e existierte, und daß die Forde- rung des Sckpulzwanges angesprdchen, j'e'doch nu"r unvollkommen durch- geführt wurde. Der dreißigjährige Krieg zerstorte aür diese Ansatzx. _ Von wirtbschast69eschichtlichem Interesse ist_ endlich die Stydte Martiny's über den Grundbesi von Corvey, m dxr er aiie Be- sißungen des altbcrübmtcn westfalifcben Klosters im sachsischen Nord- lande zusammenstellt und ihre Verschiedenen Bewirtbschaftungsformen ' t. besprié Annalen des ?))eutschelt; RßichsyfurGGeÄngebiTerbTZleFK-z und Stati tik, eraußgege en on 1“. r

713293?in von Sesvdel. 29. Jahrgan , Hest1und„2. ' erlag von (G. Hirth in München und Leipzig. Treis vierteljabrlich 4 „45 _ Im ersten Heft des Jahrganßs 1 96 veröffentlicht Profe or Tbudicbum in Tübingen eine rztereffante und beachtenswer e taatSrecbtlicbe Abhandlung über die preu ische Kgbinetöordre vom . Juni 1853, eidlicbe Versprechen evange ischer Osfiziere hinsichtlich

1896.-

der reli iösen Erziehung ihrer Kinder betreffexid, die bekanntlich noch i;;nmer verschiedene Auslegungen erfahrt. Der Ver- _ fasser weist überzeugend, nach ,' daß . nicht nur die in Vering's „Ar iv für katholisches Kirchenrecht 1894, Juli-August- eff S. 126 ., vertretene Aufi t, nach welcher jepe Kabinets-Ordre uberhaupt rechtliY ungültig sei, ondern' aucb'die einschränkende Aus- le ung, welche i r von dem früheren bischöflichen General-Vikar der Diiözese Trier de Lorenzi und nach ihm von Anderen zu theil geworden _ Einem Gebtet,_ Welches in der juristischen Literatur eine systematische Bearbeitung noch nicht gefunden baden dürfte, tritt eine zweite“ _bbandlung von Dr". W. Gläsfing in Darmstadt näher, namlich dem „Recht der Rückforderung im Gebiet des deutschen öffentlt en Rechts“. Neben einer ein ebenden Verwerthung der Ergebn sse unserer gesammten deutschen Judikatur aus der geueren, und neuesten Zeit find in dieser Monographie unter Beruckstckottßung- unserer pofitiven Geseßgebun die Fra en des Nebenqnspruchs au Zinsen, der Bedeutung der Nek amations?risten für die Geltendmachung des Rechts auf RückforderunZ einer öffentlich-rechtlicben, obne Fixx- lichen Grund bezahlten A gabe, der Zessiondes Anspruchs auf u - erstattun , des Rechtsweges und .der Erzwmgbarkett des Anspruchs einer be onderen Betrachtung unterworfen wvrden. Die hier gegebene Klarsteliung wird jedem Juristen winkommen sein; denn es ist nicht zu verkennen, daß dre abstrakierende Betrachtung dieser svezielien Fragen auch zur Klarung der Hauptfxage yach den Voraussetzungen des Rechts auf Rückforderun exper' offentlich-recbt- liaben, obne geseßlichen Grund bezahlten Abga e dtenltch_erschemi, die sich deshalb beute nicht ohne Weiteres beqntwoxten laßt, werk die materielisn Vorausseßungen des Anspruchs nicbt eme besondere Rege- lung erfahren haben und weil ein großer Theil unserer Judtkatyr infolgedessen noch heute die zivilrechtliche Rechtsfigur der aouäjoßxo 11166ij1 fiir anwendbar erklärt, und hinsichtlich der formellen Vor- ausseyungrn des Rechts noch jeßt erhebliche Zweifel bestehen. _ Ein noch aligemeineres Interesse darf die Arbeit von ])1'. Reiß uber die „G€schichte und Re orm der preußischen Handelskammern" bxantspruchen, die sich indeéscn ni t auf die DarsteÜung der YkkUßlsÖLn Emnchiungen beschränkt, ondern einen wertbvolien Ueber lick m_!ch über die ge- sammte wirthschaftlicbe Jntereffenvertretun 'der ubrigen deutschen Bundesstaaten gewährt. _ Hervorgehdben ich ferner noch dte_ „Dar- steilun der Handelsstaiistik in Oesterretch7Ungarn, unter vergleichender Berückqsichtiguns der Vorschriften für die deutsche Handelsstatistik' von dem Kaiserlichen Regierungs-Rath C. Wiesinger in Berlin, welcher ein Abdruck des Statuts und der (Geschaffßordnung der K. K. Permanenzkommission für die Handelswerthe betgefugt ist. _ An Materialien enthält das zweite Heft dez1 Entwurf eines Geseves, betreffend die Pflichten der Kaufleute bei Aufbewahrun Fremder Werthpapiere, nebst Begründung und die preußische 5 iimsterial- Anweisung vom 20. Srptember 1895 über die Aufnahme und Ent- lassung von Geisteskranken, Idioten und Epilepttscben in uxd aus Privat-Jrrenanstalten 30 der Gewerbeordnung), sowie uber die Einrichtung, Leitung und Beauifichtigung solcher Anstalten.

_ Vierieliabrsschrift für Staats- und Volkswirtb-

schaft, für Literatur und Geschichte der Staatswissen- schaften aller Länder, berauögegeben Von Dr.Kun'o Franken- stein. Leipzig, Verlag von C. L. Hirschfeld. _ Das vierte ft des 17, Bandes bringt drei größere Abhandlungen: von C. alOJb, Inspektor der Königlich unJarischen Eisenbahnen it) Budapest, ü er das Verkehrsrvesen (Eifenba nen, FÜY uxtd _Seeschtffabrt) in Un am im Jahre 1894“, Dr. H. Crüger in * erlm uber die: .KredttgenoFsen- schaften im Jahre 1894“ und Professor Dr". G. Fiam ngo in Rom über den „sozialen Kaufalzusamnzenbang“. Den Abhand- lungen rsihen sich Kritiken und Referatx uber hervorrqqende neuere Werke der deutschen, französischen, englischen und ungariscbexn staats- wisenschaftlicben Literatur sowie eine reichhaltige, 42 Seiten um- fasxende Bibliographie der StaatSwiffensckyaffen“ aller „Lander an. _ Die dom Bibliographischen Institut in "Leipzig und Wien veranstaltete neue, kritisch durchgesehene und erlauterte AuSgabe der Werke Schiller's ist um zwei neue Bande, den 4. und den 8., vermehrt worden. Der erstere enthält den .WaÜenstein', die um- fangreichste dichterische Schöpfung _Scbtller's.' Der Herausgeber Ludwig Bellermann giebt in einer Einleitung dazu _die Ge- schichte der Entstehung des dreitbeiligen Dramas imd laßt dann eine geistdolle, ircffcnde Analyse des Inhalts sowre des elden und der anderen bervorragenderen Charaktere_folgen. Am chluß werden dann noch weitere ausführliche erlauternde Anmerkungen zu den einzelnen Aufzügen, sowie eine Uebersicht ddr verschiedenen Leßarten gegeben. Der 8. Band enthalt die ybckosopbxschrn Schriften S illeris und ist von Paul Kaiscr bearbeitet. Einleitend voran- ges ickt ist eine Darle ung der philosophischen Welianscbauung des Dichters, deren KenntniZ nicht nur zum Verstandnis; dieser prosaiscben Schriften, sondern eigentlich auch seiner Poesien nothwrndrg ist. Die philosophischen Abhandlungen selbst sind nczch der Reibenxolge ihres Erscheinens abgedruckt; sie beginnen mrt dxr Schrit „Ueber den Grund des Vergnügens an tragischen Geacnstayden' und schließen mit den „Gedanken über den Gebrauch des Gemeinen und Ntedri en in der Kunst". In einkr Reihe von Anmerkupgen am Sch wird alles Wesentliche über die Entstehung der einzelnen Schriften mitgetheilt, und wo nötbig, Werden dunkle Stellen erläutert. Am Schluß folgt eine Uebersicht und Zusammensteiiung der anders lauten en Leßarten. _ Bei musterbafter typo r'aphtschex Ausstattung und gediegenem Einbande kosten, auch diese erden Bande der sorß- fällig revidierten und kommentierten Meyer'schen KlasfikerauSga e nur 2 „54

j_ Ein von edlkm vaterländiscbem Gefühl getragenes est- Vor- spiel von Martin Frehsee ist unter _dem Titel .Mi ael" im Verlage Von Max Schildberger in Berlin erschienen. Die di terische Pbantafie läßt dcm Bauernsohn, Michel, in welchem Deut cblands männliche Jugend verkörpert ist, tm Traume Freya, das ist die durch die Trauer um ihre Töchter C1 und Ldtbrmgen gebeugte und ge- alterte Germania, erscheinen. te Göttliche unterrichtet den sorß- losen Jüngling über den Verlust der SchWestern, der durch die A . wendung seiner Vorfahren Von dem tugendhaftet'x und anspru losen Leben verschuldet wurde, weist ihn auf seine verlangte Kraft !) n und begeistert ihn zur Wiedergewinnung der Schwestern. Diese barrten nach göttlicher Bestimmung des Helden, der _zur rechten Zeit das rechte Wort finden und „mit dem Schwerte seines gu1i_en Glaubenö' die Dornenbecke zertheilen werde, welche die verwaisten Töchter vom Fimathlande zweihundert Jahre fernhalten fonte. Der erwachende * ichel wird dann zum „Michael", zunxstarken Helden, der nach Kampf und Sieg die Töchter Elsaß und Lothringen in die Arme Germania's zurückführt, welche nun auch wieder in Jugendfrtsche e lebt. Die in Fönen Versen gekchriebene. Dichtung schließt mit einem usblick auf die

ufgaben der Zu unft und klingt m der Mahnung aus: „Völker Euro as, wahret eure beiligften Güter!“ _ Das Festspiel wird sich als inleitung bei vaterländischen Festen Zewiß 'Ihr wirksam kur Febung der Stimmung emeisen, darf a er an als patriotix ektüre empfohlen werden. Das gefällig auSgeftattete Büchlein ; mit einer Reproduktion des bekannten aaegorixchen Gemäldes vpn- Profeffor Knackfuß geschmückt, dem die obigen Ka serlicbeu Worte em- xzeichnet nd. Der Erika ' der Dichtung fließt dem Baufonds der aiser Wi belm-Gedächtniß ck zu. ür kleiner"

ist, eine irrtbümliche sei.

- „L dwi tb" tli Buchführung WikkbsckixfntenKr HesrixiksfgegelYne vom Bund der andwirtbe.