1896 / 51 p. 3 (Deutscher Reichsanzeiger, Thu, 27 Feb 1896 18:00:01 GMT) scan diff

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_ dungen unter

Laurin.

*, *" Konzerthaus: veranftalikt Herr "Imden 11. akner-Abend in dieser

Jelan en: d e Ouvertüren zu den Opern .Der fliegende , , . annbäuser', .Rienzi', das Gebet des Köni s aus Lohengrin“, das .Albumblatt' „sowie Stücke a_us den Musi tamen „Si fried" „Götterdämmerung und .Walkure'. Herr Severin “wird en Monolog des Hans Sachs „Wahn! Wahn!“ aus der Oper .Die Meister nger von Nürnberg" und das Recitaiiv und Lied Wolfram's . n den Abendstern“ aus .Tannhauser' singen.

Jm Bübnenfestspielbaufe !u Ba reutb wird in diesem abre in den Tagen vom 19. Juli 5 s 19. uguft .Der Ring des ibelungen“ von Richard Wagn er fünfmal aufgefubrt

werden. Die einzelnen Cyclen finden in foigender Reibe statt: Die

erste Aufführung Sonntag, 19. Juli, bis Mittwoch, 22. Juli; die zweite Sonntag, 26.. bis Mittwoch, 29. „Juli; die dritte

Sonntag, 2. August, bis Mittwoch, 5. August; die vierte Sonntaé,

9., bis Mittwoch, 12. August" die fünfte Sonntag, 16., b s

Mittwoch, 19. August. Eintritts arten zu 80.44 für den numerierten

Skyplus für jeden Cyclus smd von dem Verwaltungsratb der Buhnen-

feft iele (Telegramm - Adreffe: „Festspiel Bayreuth“) zu beziebxn.

Wo nungen Werden unentgeltlich vermittelt vom Wohnungscomtts

(Telegramm-Adreffe: „Wohnung Bayreuth").

Mannigfaltiges.

Von Ihrer Majestät der Kaiserin und Königin find laut Bekanntmachung des Vorstandes der Gruppe 111(Bau- und diesjährigen Berliner Gewerbe-Aus-

Hollän

Fr- knieurwesen) der , , eiglung für die Gruppen: [11 für gesundheitlich befie Wohnungen

)(1 für chirurgische Instrumente und Krankenhaus - Einrichtungen, )(]ll für Krankenwagexr, Trans- portwa en u. s. w. , )()7111 Woblfgbris - Etyrichtungen 4 gol ene und 20 silberne Pörtrat - Medaillen als Ebrenpreisr bewilxigt worden. -- Der genannte Vyrstand "bringt ferner zur öffentlichen Kenntni , daß in Gruppe 111 eine genugexide Anzahl yon Anmeldungen, wel e die Darstellung von gesund!) eit- lich besten Wohnungen und deren Einrichtungexi be'zwecken, nicht eingegangen ist, und daß deshalb weitere diesbezuglickze Anmel- Anaabe des gewünschten Raumes 111 Quadratmetern seitens der in Berlin und Umgegend se Haften Firmen von dem Vor- stand drr Gruppe 111 (Berlin W., önigin-Augustastraße 25527) noch bis zum 1. März d. J. entgegengenommen werden.

Der Polizei-Präsident macht unter dem 25. Fsbruar d. J. Folgendes bekannt: „Auf Grund der Allerböchsten Kabinets-Ordre Vom 8. Februar 1840 (Geseß-Samml. S. 32), des § 5 Abs. 3 des GeseLks über die Polizeiverwaltung vom 11. März 1850 und des § 144 Abs. des Gesetzes über die aliqetUeine Landesverwaltung vom 30. Juli 1883 wird hierdurch zur öffentlichen Kenntnis; gebracht, daß vom beuttgrn Tage an die ortspolizeilicben Verordnungen undBekannt- machungen des Köniélichen Polizei-Präfidiums ausschließlich in' der „Norddeutschen Al gemeinen Zeitung“ mit rcch1sVerbmilicher Kraft veröffentlicht werden. Die Bekanntmachung Vom 24. Dezember 1895, wonach derartige Veröffsntlichungen einstweilen in anderen Zriiungen erfolgen soliten, wird hierdurch außer Kraft gese t. Die Veröffentlichung landespolizeilicher Verordnungen und * ekanni- macbungm durcb das „Amtsblatt drr Königlichanegierung zuPotsdam imd der Stadt Brriin' wird jedoch hierdurch nicht betroffen. Girichzeittg bestimme ich für den Geschäftsbereich des Polizei-Präfidiums, daß überall da, wo bisher in Bekanntmachungen und Verordnungen das „Berliner Jnteiiigenzblatt“ für Veröffentlichungen bestimmt ist, nnn- er "Jiet „Norddeutsche Allgemeine Zeitung“ an seine Stylie zu tr en a .“

und deren Einrichtung,

Weiterberiéi Ovm 27. Februar, 8 r Morgens.

Wind. Wesirr. ment 13.

Stationen.

“kempßratur

“- in 0 (Eklsius

5“ (C. = 49 R.

Bar auf 0 Gr u. d. Meeressp red. in Millim

p_-

Belmullct. . 767 WSW bedeckt Anfang 73 Uhr. Aberdeen . . 760 SW bedeckt Cbristiansund 757 ONO wolkenlos

4

3

4 Kopenhagen . 766 O Zbedeckt

4

]

(OASIS

Stockholm . , 769 SO bedeckt

Yaranda . - 768 S bedeckt Petersburg 779 SO ,wolicnlos

Moskau. . . 785 SSW 1INebel Coerueens- 5 town . . . 771 NW Cherbourg . 767 er . . . . 766 VU ..... 765 mburg . . 764 inemünde 765 Mufabnvasfer 766 'Memel . . . 769

FFW . . . . 764 nster. . . 763 Karlsruhe . . 761 Wiesbaden . 761 MW - ZLI emni . . Bulimß. . . 763 Wien . . . . 760 Breslau . . . 762 ZU d'Aix . . 767 Kia . . . . 754 T est . . . . 756 1) Nachts Schnee. Uebersichit der Witterung.

! | 1 [*G*-* OWC!)

kwolkic; bedeckt wolkig bedeckt bedeckt wolli? Duni : halb bed.

bedeckt Dunst Ncbe ll) bedeckt Nebel bedeckt wolkrnlos bedeckt Dunst

bedxckt wolkiq !Dunft

Génc.“ 7 & Ubr.

15:5» »»»-rch-w „idwcho-k-N»: [EPM WOÖWWWd-“Wk-ö R]Q"WO*"*OP*L

Hennerödorf.

. ' du . “YIM“ZI“ uf-

Die S ul erxien der böbérexn Lebransiälien in der ck burg sowie der Elisabeth- und der Augu aschule zu erlin [Kind für das Jahr 1896 durch Ver gung des Julio egiums in folgender Weise festgesLeYt

Brodinz Branden

luß des Schuljahres Sonnabend den

uijabres Dienstag, den 14. Avril“ 2) Pfinfzsiferien: Unterrichts Freitag, den 22.Mai' sit d , 28. Mai; 3) Sommerferien: Schlusi des Unterrichts Freitag, den 3. uli; Anfang desselben Dienstag, den 4. August; für die Anstalteii von Berlin, Potsdam, Charlottenburg, Schöneberg, Stegliß und Groß- Augusi; 4) Herbstferien: Schluß des Sommerbasbjabres Sonnabend, den 26. September; für die unser 3 besonders genannten Anstalten Sonnabend, den 3. Oktober; , Anfang den 13. Oktober; 5) Werbnachts- ferien: Schluß des Unterrichts Sonnabend, den 19.Dezember; Anfang desselben Dienstag, den 5. Januar 1897.

Gestern Vormittag fand die feierliche Eröffnung des Berlins r Meßpalastes in der Alexandrinenfiraße statt. Das großartig an- gelegte Gebäude, das in alien Theilen seinen Zwecken aufs Beste eni- fpricbt, gewann das ungetbeilte Interesse der Festtbetlnehmer, die der den Architekten

Spandau, Lichterfelde Dienstag, den 11.

des Wintkrbalbjabres Dienstag,

denn auch dem Danke,

S reiber ö entli erstattet wurde, ck ff ck das von der Berliner MeßValast-

Anregung zu dem Unternehmen,

Baugesellschaft ausglfübrt wurde, ' ' Vereinigung für internationale Messen in Berlin“, der auch die weitere Förderung unter seinem Vorsitzenden, Herrn Moriß Rosenow sich bis zur Vollendung dcs Werks angelege_n " der Eröffnung, der in einem festlich geschmuckten Raum des Erd- geschosses stattfand, Wurde mit einem brgcistert aufgenommenen Hoch auf Seine Majestät den Kais_er und Köni? ein- geleitet, das Herr Ingenieur Narubn am Schluß

ausbracbie. Dann erfolgte die Uebergabe des Gebaudcs durch Herrn Baumeister Schreiber, der der Polizeibehörde und dem Magistrat lebhaften Dank für ihr Entgegcnkommen während der Ausführung des Baues aussprach. Herr Moriß Rosenow gab in einer längeren, Rede ein Bild von dem Werden und Wachsen dcs Unternebtmns, Von [eincm Bestande und seixmn Aussichten für die Zukunft. Auf diese Rede er- widerte zunächst Herr Ober-Bürgermcisier ZeÜk, der bcsondrrs ber- das jetzt voliendete Werk aÜein dcr selbsttbatigen bürger-

vorbob, da

lichen Kraßt sein Dasein verdanke. _ , Stellwertrcter des Stadtderordneten-Vorsicbkrs Herr Michrlet und Aeltksten - Kollegiums der

der Präsident des

Von Berlin, Herr Gebcimcr

Am Abend Vereinigte sodann cin Festmahl die des Kaiserhofes. Der Cbreniiscb an

des Saals war mit Vorzüglickycn Arbeiten dEr Berliner Kunsigcwrrbe, Bronzen, Glaswaarrn, Nippes und anderen Galanieriewaaren prachttg geschmückt. Die Reihe der Tischreden rröffncie Hrrr Rosenow wit Hoch auf Seine Majestät den Kaiser und Kön1g Srbüizer und Förderer die crschirnenen Gäste. Herren Kommerzien : Raik) Bürgermeister Kirschner, Stadtrats) ])r. Weigcri, Stadtrakb Cblcrs aus Danzig und andere Redner, die den Scipöpfsrn und Förderern des Unternkbmcns drs Meßpalasiss Anerkennung sollten und _drr Kaufmannschaft von Berlin, den Vertretern von Handel und Industrie ihr Hoch ?arbrachten.

noch einmal im Saale war vöÜig besetzt.

einem aks den hierauf bc'grüßte der Redner ergriffen das Wort die Dr. Langerbans, Geheimer

des großen Gemeinwesens,

rovinzial- worden: 1) sterferien: März; AnfanÉ des neuen

(blaß des

nfang es elben Donnersta , den

Blumberg und aufrichtig beistimmten. Die entgleist. gab der Vorstand der ,18936r

sein ließ. Der feierliche Akt räumungSmanns

umsteigen.

einer An pracbe

schwer verle'ßt.

Alsdann sprachrn noch dcr

Kaufmannschaft Kommerzirn-Raib Herz. - Festtbcilncbmxr

Der große Raum einer der Längsseiieri

keinen Schaden.

Von Handel und Industrie; Spater Siadtvcrordnetcn - erfiebcr Goldbcrger,

B e l a r a d , In gehobener

aden genommen. affen an der UnLallstelle eingetroffen. rechterbaltung des PersonenVerke

Steges über die Mulde begonnen; die Fahrgäste müffen an derBrück'c

Przemysl, Sadbwa-Wisznia urch einen Schnellzug infolge eigener Un- Vorsicbttgkeit zweiBabnarbeiier grtödtet und zwei andere

«1 übe diEbi di d'rei . Frischer : Weise rgebxtffe sesrrHeJn W137 senBcr blen In klinki

malerischen und des malaya - Gebiets, photograpkiscb festzuhalten. Diese vorzü lich olorierten Bilder werden den Be uebern der .Urania' in üblicher s: vorgeführt werden. - Der der ,Urania', wenn das Wetter es erlaubt, wegen der morgen statt- findenden, nahezu totalen Mondfinsternis; interessant werden. Herr Witt wird aus Anlaß derselben um 6 Uhr einen balbsiündi en Vor. ' trag über Finsternisse balken. Mond in den Erbschaften zu treten und ist um 8 Uhr 46 Min„ ' bis in neun Zebntbeilewseines Durchmeffers verdunkelt; um 10 Uhr“; 15 Minuten hat er seine Wanderun Die Erscheinung findet also innerba b der üblichen Besuch53eit der .Urania" statt und kann vor und nach reisen des Herrn Dr. Boeck dort beobachtet werden.

Köln, 27. Februar. In der Zeche Hugo, Schacht 1, fande gestern drei Bergleute den Tod durch bereinbrechende Erdmaffenn.

oe verstanden, die

e . großartigen Landslbaftén , namentlich

Abend wird auch auf det Sternwarte

Um7

durch den

Zwickgu, 26. Februar. Dem „Zwickauer Wochenblatt" zufolge isi,beute irub um 6 Uhr auf der Muldebrücke zwischen Aue und N1ederschlema ein von Schrvarzenber 6 Wagen blieben .auf der Koblerrwagen stürzte in die Mulde. Ein Bremser wurde vom Wagen berab'm die Mulde geschleudert und leicht am Knie Verleyt; sont hat niemand SY

kommender Güterzug rücke stehen, ein leerer

Von Zwickau sind bereits A = Brbufs Au . rs wurde mit der Legung eines

26. ebruar. Gestern wurden nabe der Station

Drr Maschinrnfüln'er, welchen keine Verschuldung

traf, warf sich später Vor den Schnruzug und wurde gktödtet.

London, 26. Februar. Nach einem Tele ramm des „Reuter'schen Bureaus' aus Lagos (Obcr-Euinka) brach n der vergangenen Nacht in dcm innkren Viertel der Stadt Feu er aus, Welches 400 Häuser der Einmeborcnen in Asche legje; die europäischen Einwobncr eriitien

St. Petersburg, 27. Frbruar. Dcr Vertreter der „Russischen Telegrayben-Agentur" in Irkutsk meidet, am 26. Februar (14. e- bruar (1. St.) sri dort aus Jakutsk eine ihm bekannte Persönlich eil" angekommen, wrlcbr bcstätiate, daß der Kauimann Kucbnarew thai- säch1ich das Schreibcn aus Ustiank mit der Nachricht über Nansen erhalten habe. - Außrrdkm erhielt die Agentur gestern von ihrem Korrespondenten in Irkutsk ein Telegramm des Inhalts, daß der (Hourcrnkur Von Irkutsk cinr Antwort auf die durch Staffctte nacb Jakutsk gesandte Botschaft, betreffend Nansen, in etwa neun Tagen erwmte, wcnn die Nachricht von der Rückkehr der Polar-Exp-zditwn sich bestätigrn sollte. Korrespondent?" don Jakutsk nach Ustiank grschick't Werden.

Ein Vertram'nsmann werde alsbald Von dem

26. Februar. Seit zwei Tagkn wüibet bier ci)?

starker Sturm, der großen Schadrn anrichtete; zadlreichePcrsonen wurden schwer berlcßt. Auf der Zweigbabn Lapowa-Kranuje-

Stimmung verlief das Festmahl, das erst zu spätcr Stunde sein waZ fand infolae dcs Sturmes eine Zuarntgleisung statt, bei

Ende fand.

Morgen wird in dcr ,Urania“ Herr Dr". K. Voeck, der seit seinem [SHTCU biefigcn Vortrag inzwischen abermals Indien besucht

(6 Bildern), nach einer Dichiung Emil Tauberi's, von Emil Graeb. Dekoratibe (Einrichtung Vom Ober-Jn Diri ent: Musikdirektor Steinmann. Anfang 7,[ Uhr.

S auspielbaus; 59. Vorstellung. Sonder-Aboyne- 9.Vor1ieliung. Neu Linsiudiert: Ixtdith. Eine Tragödie in 5 Aufzügc'n Von Friedrich Hebbel. In Scene qese t vom Ober-Regisieur Max Grube. Dekoratibe Einr cbtung Vom Ober-Inspektor Brandt.

Musik von Moriiß Moszkowski. pektor Brandt.

Sonnabend : Opernhaus. 54.Vorsiellung. Ivanhoe. Romantische Oper in 4 Akten don Arthur Sullivan. Nach Walter Scott's gleichnamigen: Roman ,be- arbritet Von Julian Sturgis, deutfch yon H. Witt- mann. Anfang 7€ Ubr.

Schauspielhaus. Trauerspiel in 5 Aufzügen Von Woifgan pon (Hoetbe. Musik von Ludwig Van Beethoven. " nsang 7 Uhr.

60. Vorstellung. Egmont.

Druisrhes Theater. Freitag: Liebelei. _ Vorber: Der zerbrochene Krug. Anfang 711.11».

Sonnabend: Die Jüdin von Toledo.

Sonntag, Nachmittags 25 Uhr: Die Weber. - 215an 7.) Uhr: König Heinrich der Vierte,

Lcriincr anater. Freitag (24. Abonnements- Voriixlluna): König Heinrich. Anfang 7i Uhr. ' Sonnabend: Der Pfarrer von Kirkhfeld. Sonntag, Nachmittags 2 Uhr: Faust. _ Abends 7.) Uhr: König Heinrich.

Lessing - Theater, Freitag: Madame Sans- (Hedwig Niemann als Gast.)

Sonnabend: Jungfer Immergrün. Niemann als Gast,) - Hieraus: Der Junge von

Anfang (Hedwig

Sonntag. Nachmittags 3 Uhr: Zu Volksibümlichen

Während das barometriscbe Minimum jensxits der Preisen: Comtesse Guckerl. - Abends 74) Uhr:

Alpen an Tiefe erheblich abgenommen hat, rst über F:!Wser HJmmferYÉiranuge vo Hennersdorf a . - ierau : n .

dewest-Europa eine Depression erschienen, welcbe ihren Wirkun skreis über das Nord- und Ost_see- Febiet ausbreten dürfte. Barometrische Maxima ieFien vorm Kanal und über dem Innern Rußlands. B schwacher nördlicher bis östlicher Luftströmung Laufenburg. isi das Wetter in Deutschland wärmer, im Osten beiter, im Westen trübe; im südlichen Deutschland ist Schnee gefaaen; die Temperatur lief überaU, außer zu Wiesbaden, noch unter dem itteiwertb. Zunahme der Temperatur demnä st wahrscheinlich. Deuts eSeewarte.

"_ Theater.

Wigliche Zrhauspiele. Freitag: haus. 53. Vorsieüung. Zum ersten Male: Die und

hafen.

K iümen,

(Hedwig Niemann als

Urßdenz - Theatrr. Direktion: Sigmund Freitag: (1.116th 1111 [„ihre Dobaoeo.) Schwank in 3 Akten von Georges Feydeau, überseßt und bearbeitet von Benno Jacobson. Anfang 7x Uhr. Sonnabend und folgende Tage: Hotel zum Frei-

Hotel zum Freihafen.

Fliedruh - Wilhelmßädttsrhes Theater. Chausseestraße 25-26.

reitag: Mit

Dekorationen und quuifiten: Der

Opern- Hun erleider. Ausstattungs-Komödte mit Gesang

ailet in 10 Bildern von Julius KelLer und

großartiger Ausstattung' an

Nürnber cr Puppe. Komi che Oper in 1 Akt Louis Herrmann, mit tbeilweiser Benußung einer

von A. dam. Text von

B a [an. Deutsch von Ernst asqué. In Scene Xn Scene ese t von ulius e up Yeßiaff. Diri ent: Herr KaPLÜtZei er WinnJé. An ang 7k Uhr. Sonnabend: Der Hnugerleidu'.

,eseßt vom Ober-Regiffeur Kapellmeister 131“. Muck. - Zum ersten le: Phantastisches Ballet in 3 Aufzügen

enven und A. von Idee des Mark Twain. Musik von Louis Roth.

rißskbe. Dirigent:

wel

Schiffbauerdamm 4u./5. Woche des Gastsvicls des Herrn J-rau Tewelc. Der Herr Direktor (510115 sur 10 directeur). Lustspiel in 3 Akirn von Alexandre Vision und Fabrice Carré. Deutsch Von Ferdinand Groß.

u Scene“ aeseßt Von Sigmund Lautenburg. - Vorher: Ein Zündhölzchcu zwisehen zivei Feuern. Schwank in [Aufzug na_ch dem Fran- z75xfi1'lc15ben des H. Honoré don Grorg Hilti. Anfang . r.

Sonnabcnd: Der Herr Direktor.

Sonntag: Abfchicds-Vorftellung von Franz Tcwclc. Der Herr Direktor.

Sonntag, Nachmittags Ziibr: Zu balbcnPreisen: Francillon.

Neues Theater. Freitag: L:“Zte

Theater Untrr den Linden. Direktion: Iulius Fritzsche. Frcijag: Boccaccio. Komische Overetie in 3 Aktrn yon F. ch] und R. Grnée. Musik von Franz Von Suprén Dirigent: Herr Kapcilmeister Jedermann. - Hierauf: Musikalisckje Särerze. Großrs Ballabile, arrangiert vom Ballet- meisier J. Rrisir-ger. Anfang 7) Uhr.

Sonnabend: Neu einstudiert: An ot. die Tochtxr der Halle. Komische Oprr in Z kte'n von Clair- ville, Siraudin und Koning, dc'iztsck) Von Anton Langcr. Musik Von Cb. Lecocq. -.§,)icrauf: Großes Vallet-Divcrtiffemeut, arrangiert vom Ballet- meister J. Reisinger. , '

Sonntag, Nachmittags 3 Uhr: Bei halben Preisen: Der Vcttelsiudent. Operette in 3 Akte_n von F. Zell und R.Senée. Musik von Carl Mtüöcker. _ Abends 7.) Ubr: Angot, die Tochter der Halle. Komische Opkr in 3 Akten Von Cb.Lecocq. - Hierauf: Großes Ballct-Divcrtiffemeut- arrangiert vom Balletmeifter J. Reisinger.

Adolph Ernß-Theater. Freitag: Char: ley's Tante. Schwank in 3 Akten von Thomas Brandon. Repertoirestück dcs Globe-Tbeaters in London. In Scene geskßt von Adolph Ernst. - Vorher: Die Bajazzi. Parodistiscbe Pyffe mit Gesang und Tanz in 1 Akt von Ed. Jacobwn und 72;er Jacobson. Musik von F. Roth. Anfang

r, Sonnabend: Dieselbe Vorstellung.

Zentral-Theatrr. M1: Jakobstraße Nr. 30. Freitag: Emil Thomas a. G. Eine tolle Nacht. Große Ausstattungsvoffe mit Gesczng und Tanz in 5 Bildern von Wilh. Mannsiadt und Julius Freund. Musik von Julius Einödsbofer. n Scene gescßt vom Dirrktor Richard Schul . Die Tanz-Arrangements vom BaÜetmeister (Gun - [acb- Anfang 75 Uhr.

Sonnabend: Benefiz für Bruno Boümann. Nur einmalige Aufführung: Radfahrer auf Reisen. Große Posse mit (Gesang und Tanz in 3 Akten (7 Bildern) von Henri Chivot und Hknri Blondeau. Mufik von Marius Carman.

Von Sonntag, den 1. März, ab täglich und ununterbrochen: Eine toUe Nacht.

er mehrere Waggons zrrtrümmcrt Wurdkn. Zeit noch unbefahrbar.

(Fortseßung des Nichtamtlichcn in der Ersten Beilage.)

Die Stkkckk ist zur

Konzerte.

Üonzert-Qaus. Karl Meuvcr- Konzert.

Freitag: Rl. Wagner-Abeud, unter freund- licher Mitwirkung des Konzertiängers Herrn Emil Severin.

Baal Brrhsirin. Linkstraße 42. Freitag, Anfang 8 Uhr: Konzert von Eugenie Reinhold (Klav), Mitw.: Fr. Marie BlanckxPetcrs(Ges.).

Zirkus Renz. Karlstraße. Freitag, Abends vräiise 7.) Uhr: Novität! Lustige Blätter! Novität! Eigcns Vom Direktor Franz Renz .und dem Großherzoglich bcsfischen Hos - Vallettzteisier August Siems iür Bérlin komponierten mit ganzlich neuen technischen Apparaten und Brleu-Htungs- (Einrichtungcn inscenicrte Original-Vorstellyug in 2 Abtheilungcn mit den AusstatYngs-chx- tiffsmcnts Weltstadtbilder! Dikjes Stüc? _rrpra- sentiert cine ncue Eigcnart und Spexiaittat des Zirkus chz, inde'm cs im Rahmen einer durch» geführten Handlung sowobi alle circcnsischewansiß als auch die choreograpbi1chcn und pantomimrsch Darstellungxn zu emrr den Abend füßcnden (Gs- sammtworsikllung Vercinigt. Anfang vrqzise Abends 76 Uhr. Preise dcr Maße wie gcwöbnii_ch.

Sonnabrnd und folgende Tage: Novitati Lustige Blätter! Novität! '

Sonntag: Zwei Vorstellungen: Nachmittags 4 Uhr; Große humoristische Vorstellung (€." mäßigte Preise und 1 Kind unter 10 Jahren fret)- Abends 7 & Uhr: Lustige Blätter!

Familien-Nachrichten.

Verlobt: Frl. Rose Marie bon „Arnim mii Hrn- Hauptmann Bernhard Graf Finck von Funken- stein Z. Z. Genthin). - Frl. Olga „Kloth mit Hrn. ikar Bernhard Kubnke (Staraardt.Pchm.- Luckenwalde). - Frl. Anna Knoblauch unt Hrn. chierunqs-Affeffor ])r. O_tto Droste _(Berltn)- - Frl. Toni Kaskel mit Hrn. ])r'. ])]11].. Arthur Jüdel (Berlin).

Geboren: (Ein Sohn: Hrn. Hugo Grafe" Bernstorff (Ragutb). -- Hrn. Staats-Mintstek- Staatssekrrtär des Auswärt. Amts Frbrn- VM Marsckyall (Berlin). - Hrn, Regierungs-Affeffßk don Schipp (Berlin).

Gestorben: Hr. Hauptmann Richard Starcke (Thorn). - Hr. Regierungs-Rath Richard Hani)t ( ofen). -- Verw. Fr. Oberst: Lieui. Anna c-tiickenius, eb. Steinbeck (Bkrltxi). - Hk- Ocekonomie-z ail) Carl Rothe (Rcembera) ““ Verw. Fr. Präfidcnt Clara Sintenis, geb. Fraud? (Venedig). *

Verantwortlicher Redakteur : Sie m c nr oth 121 Berlin. Verlag der Expedition (Scholz) in ?FYS“ Druck der Norddeutschen Buchdruckerei un ;; Anstalt Berlin ZW., Wilhelmstraße Nr. 32-

Sechs Beilagen

(einschließlich Vörsen-Beilage).

Uhr 16 Min. beg nnt der“:

Schatten beendet. .“ dem Vortrage über die Jndien- '

Preußischer Landtag. Haus der Abgeordneten.

28. Sißnng vom 26. Februar 1896.

Ueber den Beginn der Sißung ist gestern berichtet worden.

Das Haus seßt die zweite Berathun des Staats- haushalts-Etats, und zwar drs Etats Jer Eisenbahn: verwaltung, fort.

a dem Titel „Arisgabcn für Unterhaltung und Erganzung dcr Jnventarien,sowie fÜr Anschaffung der Betriebsmalerialien“ erklärt der

Minister der öffentlichen Arbeiten Thielen:

Meine Hérren! Die Beleuchtung der Personenwagen ist seit langen Jahren Grgensiand brsonderer Fürsorgk, und der Herr Abg. Richter wird vielleicht bei seinen vielfachen Rkisen auch bemerkt haben, daß die Beleuchtung allmählich eine bessere geworden ist. Wir Haben nun einmal jeßt die Fettgasbeleuchtung, die noch einen großen Fort- schritt gegenüber der früheren Rüböl - und Petroleum- beleuchtung darstelit, und wir haben in der Beziehung, was einzelne Einrichtungen betrifft, auch danach gestrebt, ein besseres Licht zu geben. Ich muß indessen anerkennen, daß der Fortschritt immerhin noch ein mäßiger geblieben ist, und daß es nicht möglich ist, bei der beutigcn Beleuchtung in alien Theilen eines Abtheils lesen zu können, namentlich nicht eine kleingedruckte Zeitung. In der Be- ziehung wird, glaube ick), auch nur dann eine wirklich durchgreifende Aenderung zum Bessern eintreten können, wenn die Eiektrotecbnik erst soWeit fortgeschritten ist, .daß man sich der Elektrizität technisch und insbesondere auch wirtbscbaftlicb mit Vortheil zur Be- leuchtung der Eisenbahnwagen bedienen kann. Meine Herren, diese Frage ist aber noch keinTswegs gelöst. In diesem Winter haben wir, die Herren meines Ressorts, Vorlesungen an der Technischen Hochschule über Elektrotechnik gehört, die einer unserer ersten Elektrotechniker gehalten hat. Bei der Gelegenheit ist auch die Frage der elektrischen Heizung und Beleuchtung der Eisenbahn- wagen erörtert worden. Das Ergebnis; dieser Erörterung lief darauf hinaus, daß eine elektrische Beleuchtung und Beheizung der Eisenbahnwagen so lange Wirtbschaftlich, abgesehen von besonders günstig gearte'ten Auönabmefällen, unzweckmäßig sei, als nicht auch die Eisenbahner: elektrisch betrieben würden. Denn die Accu- mulatorenbeleucbtung oder die Mitnahme besonderer Motorwagen sei ökonomisch kaum durchführbar. Indessen kann ich dem Herrn Abg. Richter sagen, daß wir fortwährend der Verbesserung der Beleuchtung der Personenwagen unsere Aufmerksamkeit zuwenden, und daß in den D-Zügen, in denen wir 2 „jk für die Plaßkarte nehmen, die Beleuchtung dementsprechend schon besser geworden ist. Das; die Stadt- “habn zu Wien, namentlich an Einzelnen Tagesstunden, wo der Morgen-, Mittag- oder Abendverkehr sich konzentriert, vielfach überfüllt ist, das ist eine Thatsache, die ich an meinem eigenen Leibe schon wiederbolentiich auch erfahren habe. Wenn 18 Personen - und ich nehme an, daß nicht bei Allen der Durchschnitt des Hsrrn Abg. Richter Vorhanden ist - (große Heiterkeit) in einem Abtheil versammelt sind, so ist das kein Vergnügen. In der Brziebung wird indeffen auch eine Besserung eintreten, wenn, was beabsichtigt ist, der Drei-Minutenbrrkebr auf den in Betracht kommenden Sireckcn regelmäßig durchgeführt ist. Das wird in diesem Sommer der Fall sein. Allkrdings kann ich mich derselben Sorge, die der Herr Abg. Richter ausgesprochen hat, auch nicht yoüsiändig meinerseits erwehren, daß zeitweise eine große Ueberfüllung der Stadt- und Ringbabnzüge bei Gelegenheit der Berliner Gerverbcausstellung entstehen wird. Anein dieser zeiLWeiskn Ueberfüliung stehen wir ziem- lich hilflos gegenüber, und ich muß hoffen, daß die verschiedenen konkurrierenden Anstalten, deren Entwickelung ich mit Vkrgnügen be- grüße, uns einen Theil des Verkehrs abnehmen Werden. Es ist auch Fürsorge getroffen worden, daß in den hauptsächlich belasteten Zügen der Stadt- und Ringbahn ein dritter Wagen ][. Klasse eingestellt wird, sodaß sich also der Verkehr mehr vertbeilen kann.

Dann sind auch bezüglich der Zu- und Abgänge zu den Haupt- siationen der Stadtbahn Verbesserungen eingetreten, und es wird jetzt augenblicklick) an der Friedrichstraße eine ncue Verbesserung eingerichtet, die sich hoffentlich wirksam erwÜsen wird, und die im wesentlichen dahin zielt, den Gegenstrom der Kommenden und Abgebenden zu ver- meiden, vielmehr diese beiden Siröme in regelmäßige Kanäle zu lenken. Wenn das gelingt - das Publikum muß fich an solche Dinge erst immer eine Zeit lang gewöhnen -, dann hoffe ich, daß daraus eine wesentliche Verbesserung ficb ergeben wird.

Abg. Ring (kons.) fragt den Minister, ob er beabsichtiae, Von dem Fünfstaiionentarif abzugeben. Wenn jet eine neue Station zwischen den alten eingerichtet werde, wie z. . jest am Savigny- play, so steigerten sich dadurch die Fahrpreise. Wenn ein Einheitstarif eingesührt würde zu 10 bezw. 20 „Z für die dritte oder zwxite Klasse, so wurden die Einnahmen wobl kaum geringer werden.

Minister der öffentlichen Arbeiten Thielen:

Es haben vielfache Erhebungen über das gegenwärtig bestehende System des Tarifs auf der Stadt- und Ringbahn stattgefundrn; dic- selben haben aber bisher nicht das Ergebnis; grbabt, daß irgend einer der Vorschläge sich im Jntereffe des Verkehrs sowohl, als auch im Interffe der Finanzen der Eiseirbaan.-rwalturig cm- vfoblen hat. Ich bin ja Herrn Ring sehr dankbar für die neue Anregung, die er gcgebrn Hat. Ich stehe abcr scincr Prognose doch noch etwas skeptisch gegenübér; ich glaube kaum, daß das Resultat bcrauskommen wird, welches der Herr Abg. Ring eben angeführt hat. Bei dem gcgrnnärtigen Systcm ist rs undermeidlici), daß, wenn eine Station eingeschoben wird - und sie wird ja nur auf dringendes V'erlangrn dsr betreffenden Interessenten eingrschobrn -, sich dann ge- wisse Verschiebungen ergeben. Diese Verschiebungcn babrn "sich bei früheren Gelegenheiten schon ergeben, sind aber ziemlich spurlos überWUnden, weil nicht eine solche große Zahl Von Inter- essentrn daVon betroffen wurde. Jetzt in Charlottenburg ist das in böbrrem Maße der Fal], und es mehren sich infolge dessen

Erste Beilage zum Deutschen Reichs-Anzriger und Königlich Preußischen Staais-Anzeiger.

„KL? 51.

Berlin, Donnerstag, den 27. Februar

die Reklamationen. Diese Reklamationen haben auch insofern eine gewisse Vrrecbiigung, als fie die regelmäßige Benutzung der Stadt- und Ringbahn betreffen. Infolge dessen ist von mir aucb angeordnet worden, daß die Preise der Monaiskarten bis auf Weiteres nicht ge- ändert sind.

Bei den AUSgaben für die Erneuerung und

UntLellrbYtuchng drr(§x?ak)"§andl_agen bkeschwert sich . (1 mann n.uer ie “' " Bahnstekigsperre auf dem B)ahnk)of TondxenrYa Usche Durchfuhrung der

Minister der öffentlichen Arbeiten Thielen:

Meine Herren! Es ist unzweifelhaft, daß, wenn die Bahnsteig- sperre bereits bei Ansage einer Eisenbahn eingerichtet wird, diese Ein- richtung sich weit mehr den individuellen Verbältniffen anpassen kann. Das ist nun bisher nicht geschehen. Wir haben mitten im Betriebe die Vabnsteigsperre angelegt, und es sind, wie ich aus den vielfachen Mittheilungen hier im hohen Hause und aus der Presse und aus anderen, die mir persönlich zugegangen sind, entnehme, vielfach Un- zuträglichkeiken entstanden, die unliebsam empfunden Werden. Meine Herren, es giebt mir das Veranlassung, nochmals ein- gehend die Zustände auf jedem einzelnen Bahnhof prüfen zu [affen und mit Entgegenkommen die Uebelsiände zu beseitigen, die als solche wirklich zu erkennen sind. Wo also ungenügende AuSgänge vorhanden sind, da kann man vielleicht für Zeiten außergewöhnlichen Verkehrs einen Notbausgang einrichten und beseitigen. Wo die Witterungs- verhältnisse dies erfordern, wird man vieÜeicht über dem Ausgang eine kleine Ueberdachung machen. Nack) dieser Richtung wird also nochmals eine genaue Prüfung vorgenommen werden, und ich kann mich der Hoffnung hingeben, daß, wenn wir im nächsten Jahre uns hier wieder zusammenfinden, Sie dann anerkennen werden, es ist besser geworden.

" Abg. Bueck (ul.) bemängelt es, daß die Dauer der eisernen

Schwelien ebenso wie die der hölzernen nur auf 15 Jahre bemessen

sei; das liege wohl daran, daß anfänglich die Schwellen u wa bergesteiit warm und daher schneller abgenutzt wurden. ?; fck ck

Abg. SÖulze-Berlin (fr. Volksp.) beschwert sich darüber, da die Babnstei sperre vielfach die Bahnhofsrestaurateure geschädigt babeß; dix Beschwer xn der Restaurateure hätten aber bei den Eisenbahn- Direktionen krm Entßegenkommen gefunden. Aus der Bahnsteigsperre sei vielfach elne Ba nhofss_prrre geworden, wodurch auch wieder die BabubofSrestaurateure_Fescbadtgt seien. Auf das Wohnungsbedürfniß der Restaurateure sei u erbaupt wenig Rücksicht genommen.

Ver „den AUSgaben für die Ministerial-Abthei- [U 11 Zi befurwortet

bg. Freiherr, von E,ynat_ien (Zenit) für die beurlaubten Soldatexi eine weitere Preisermaßigung, als sie die jeßigen Militär- billetZUbieteZé (k ) f t b

g. ing on . rag , o die Vorarbeiten ür die Ba n

Beeskow-Königswuster aufen noch nicht beendet seien; dfas Geld dafiir sei doch icbon vor mehreren Jahren bewilligt worden.

Ministerial-Direktqr Schröder erklärt, daß sofort nach der Be- willigung dre Vdrarbxtten begonnen worden seien; aber über die Fubrung der Lime batten langwieri e Verhandlungen stattgefunden, Zre_1cßt abgeichloffen seien zu Gunten der sogenannten nördlichen

inte.

Abg. Irmer (kons.) beschwert sich darüber, daß für den Bau der Linie Schönhole-Kremmen die Betheiligien nicht nur die für die Strecke erforderlichen Terrains kostenfrei ber eben müßten, sondern auch zur Erweiterung des Bahnhofes SchönYolz kostbares Bauland ankaufcn sollen.

Minister der öffentlichen Arbeiten Thielen:

Meine Herren! Es ist schon im Vorigen Jahre seitens der Re- gierung erklärt worden, daß bei den zukünftigen Verträgen mit den Jniereffenten, namentlich also den Gemeinden, diesen die Wabl ge- lassen werden soll, ob sie den Grund und Boden in u:;t-Ura geben oder ob sie sich mit einem Pauscbquantum abfinden wollen. Wenn die Krrise und Gemeinden das letztere Vorziehen, so ist es der Babu- !)erwaltung natürlich viel angenehmer, und die Kreise und Gemeinden kommen damit aus allen Verlegenheiten heraus.

Aba. Herold (Zentr) empfiehlt in erster Linie die hölzernen

l(;?ciéotweüen, welche billiger seien als die eisernen und ebenso lange 8 en.

Abg. Freiherr von Heereman (Zentr.) kommt auf dieÉfrage der Sonnta Sruhe zurück und bei wert sich darüber, da in erlin die Cisenba nbeamten nur in se r wenigen Fällen vo e Sonntags- rube hätten.

Minister der öffentlichen Arbeiten Tk" 'en:

Meine Herren! Zunächst möchte ich den Herrn Abg. Freiherrn von Heereman bitten, den Ort, von wo aus die Beschwerde aus- gegangen ist, - nicht den Namen des Mannes, sondern nur den Ort - mir mitzutbeilen, damit ich Griegenbeit habe, der Sache näher auf den Grund zu gehen. (Zuruf des Abg. Freiherrn von Heereman: Berlin!) - Also Berlin!

Im übrigen darf ich vielleicht mit Erlaubniß des Herrn Präfi- denten die Bestimmungen bier verlesen, die in Bezug auf die Sonn- tagsrube und namentlich dcn Kirchenbesuch erlassen sind:

Die Ruhetage sollen bestimmungsgemäß, soweit es irgend angeht, auf die Sonntage fallrn, unter allen Umständen aber soll jedem Bediensteten an jedem zweiten, ivo es nicht anders möglich ist, aber mindestens an jedem dritten Sonn- tage auskömmliäye Zeit zum Besuch des Gottesdienstes gewährt werden, obnedaß ('s eines besonderen Antrags bedürfe, und ohne daß den Arbeitkrn dcr Sonntagslolm gekürzt werde. Den noch im Arbeitsvcrbäliniß ftcbcnden Bedienstétkn sind, wenn sis auch an den Sonntazicn beschäftigt werdrn, soweit sie in Bahnbewachungs- und Weichcnsteilerdienstcn beschäftigt werden, zwei diensifreie Tage, im übrigrn cin diensifreicr Tag ohne Lohnabzag zu gewährkn.

Es sind neuerdings die Direktionen sämmtlicb aufgefordert wvrden, genau zu berichirn, in wie frrn Abweichungen Von diesrn Regeln in ihren Direktionsbrzirkcn vorgekommen find. Die Berichte liegen zum tbeil vor, zum tbcil werden sie? noch erwartet. Ick) werde auf Grund derselben genau kontrolicrcn, ob das Nötbige geschikbi, und werde auch Veranlassung nehmen, auf Grund der Mittheilungen des Freiberrn von Heereman Hier in Berlin noch besonders nachzufragen.

1896.

Im übrigen werden die ordentlichen AUHgaben ohne weitere Debatte bewilligt.

Es folgen die einmaligen Außgaben. Zum ersten Titel ,Erweiterung des Bahnhofs Hermsdorf“ nimmt das Wort

Abg. Groth (ul.), um sein Bedauern darüber auszuspreeben, da? der Direktionsbezirk Altona im Etat so schlecht bedacht sei. Un- ba tbar seien gamentlich die Zustände des Bahnhofs in Neumünster... Durch, die haufige Absperrung der Bahnübergänge werde der Ver- kehr m ganz unerhörter Weise beeinträchtigt, und es bedürZ nur des (r"[lergermgsten Versehens der mit der Ueberwachung der abn- uberganße betrauten Beamten, um Unfälie herbeizuführen. Wo es sich dgrum, andele, Unglücksfällen vorzubeugen, dürfe die finanzielle Fra e n_tcht m dZn Vordergrund treten. Er bitte den Minister inständig , emen llgenugenden Umbau des Bahnhofs in Neumünxter vornehmen zu wo en.

Ministerial-Direktor Schröder: Es ist anzuerkennen, da die Zustqnde auf dem Bahnhof in Neumünster sehr zu wüns enübrig affen, und ich hoffe, daß m nicht zu langer Zeit auf dieses edürfniß Rück- sicht genommen werden kann.

Abg. Graf von Moltke Frkonf.) hält ebenfalls die Ver-

besserung, der Bahnhofsverbältni e in Neumünster für dringend nbtbwendx , ienkt aber die Aufmer samkeit des Ministers ferner auf dre Vserba tmffe in Elmshorn hin, welches dadurch geschädigt werde, das; die Schnellzüge dort nicht halten.

Zum Ausbau der an den Schlefischen Bahnhof an- grenzenden Strecken der Ostbahn und der Schlesischen Bahn werden 1000000 «ika als erste Rate von einer Gesammt- Bausumme von 8800000 gefordert.

In Verbindung hiermit wird eine Petition der nahe dem Ostbahnhof woxfnenden Eigent?ümer und Gewerbetreibenden Zim tk)Wtedererö nung des Otbahnhofs für den Verkehr era en. -

Die Kommission beantragt, die Petition der Regierung als Material zu überweisen.

Abg. Hobrecht (nl,): 'Die Notwendigkeit der Bauten ist wobl karim zu bestreitxn. Ich will nur zur Sprache brin en, daß die gleicher Uebeistande auch auf anderen Bahnstrecken bei i rer Einmün- dung in Berlin yor'liegen, ich verweise auf den Anhalter Babubo. Ich wohne, zwar m Lichterfelde, habe aber durchaus kein Jntere ? an der Steigerung des Verkehrs daselbst. Die Störungen des Vor- ortsverkebrs und die Gefahren desselben sind nicht eringere als auf der Schlesischen Bahn. Nachdem durch die gemein ame Schuld der Regierung imd von rrns der Vkrkebr fich esteigert hat, so bleibt nichts ubrtg, als immer wieder „an die Aufga en zu erinnern, welche der Staatsvrrwaltung bier obliegen. Dadurch unterstützen wir die Eisen- babnvxrwaltunß urid auch die FinanzverwaltunL, indem wir uns hüten, uns einer Sel sxtauschun über die zu befried genden Bedürfniffe bin- zugeben. Ich batte die ache nicht zur Sprache gebra t, wenn in dZn Eriäuterungen eme Andeutung enthalten wäre, daß d e Frage be- ruckJ'i tigt werden solle. Ich beschränke mich darauf, das hier an eregt zu a en, und hoffe, _daß der Minister die Notbwendigkeit vou ende- rungen anerkennen Wird.

Minister der öffentlichen Arbeiten Thielen:

Meine Herren! Die Antwort an Herrn Abg. Hobrkbt kann ich vielleicht in wenige Worte zusammenfafsen. Diese wenigen Worte würden beißen: Eins nach dem Andern! Die Umbauten am Schlesischen Bahnhof sind jedenfalls viel dringender, wie auch Herr Abg. Hobrecht seinerseits selbst anerkannt hat. Damit soll nicht ge- sagt sein, daß die Zustände am Anhalter Bahnhof, namentlich die Einfügung dsr Anhalter Bahn in den Vorortverkehr nicht schon jest Unzuträglichkeiten im Gefolge haben. Man ist sich schon jest klar darüber, daß in absehbarer Zeit die Legung eines dritten und vierten Gleises auf der Anhalter Babu zur unwermeidlicben Notbwendigkeit wird. Diese Anlage ist mit er- heblichen Schwierigkeiten und naturgemäß wie alles, was in und um Berlin geschieht, mit erheblichen Kosten verknüpft. Die Staats- regierung wird die Sache im Auge behalten und in absehbarer Zeit Ihnen bezüglicbe Vorschläge unterbreiten.

Ich möchte noch bemerken: die Programme können wir im Etat nicbt mittbeilcn, denn wir können in dem Voranschlage für ein be- stimmtes Jahr keinen Wechsel ausstellen auf die Zukunft.

Abg. v on Willisen (kons.) fprichtseine Befriedi un darüber aus daß ein Schnellzug nacb Görliß eingelegt werden soJl, bedauert aber: da dein Vernehmen nach derselbe in Lubben nicht halten soll, trov- de_m dle Bahnen_Falkenberg-Luckau-Lübben, Lübben-Beeskow und Lubbcn-Straubtß-Bur -'Kottbus ebaut würden. Lübben habe eine Garnison und ein ertcht, es ha 2 also einen Anspruch auf das HalthemeSsckFckinngi' V lk g. u z- er in t. o sp.): Wenn eine Ausde mm des Schlesischen Bahnhofs erfo gen soll, so lie t es nahe, anbdie gVek- wendun _des Ostbahnhofs und seines aus edeZnten Terrains zu denken. Der ,s onsie, erste Staatsbahnbof siet jest einer Ruine leich; er wird, als Getreide- und Lumpenspeicber benußt, nicht zur iinerde der dortigen Gegend. Die Anwohner des Bahnhofs konnten nicht an_nebmen, daß derselbe so schnell seiner Benutzung ent ogen werden wurde; fie gehen ihrem Ruin entgegen durch die grÉen Verlu e welche sie erlitten, namentlich dadurch, daß der erkebr feßli und die Beamten chrt nicht mehr wohnen. Wenigstens sollte der Guicrberkebr dorthin verlegt werden, damit die Lastwagen nicht mehr die Jruchtftra e zu pasfieren'baben. Die Hausbesißer bekommen niir dre armstcxi wie als Mtetber; die rmenuntersiü an in dtxser Gcgcgd wachst, sodaß das Steuererträgniß dahinter zu Ökeibt, Vielleicht konnte; auch der Bahnhof zu Verwaltungsräumen 'um ebaut werdsn, dann wurden die Wohnungen dort von einem besser sab enden Publikum gesrzcbt werden. Ich bitte den Minister, sein bisher nur platonische bewiescnxs Wohlwollen durch die That zu bezeu en. Mintstcrial-Dtreitor Schröder: Infol e der Erö nung der Stadtbahn mußtexi die Ostbabnzü e in den Échlefisch2n Bahnhof ge- leitet werden. Die Vorort- und cbnellzüge der Ostbahn können dW“ nicht von der Stadtbabn weggenommen werden; es blieben aso höYsths 22drel PersorJetZziYthu vkerkZegen. Aber das ist umuö [H; an :e zer egung c u erder e ck an di ' ' unmbÉickp bcrauJJteÜték d f e Ostbahn bat a, ' . rion en en orff (nl,) emp e lt die Berli Nrederschcsrens, welches sich bisher mit seinfxnb Wünschen se rchZLlii3L Lebaiten babe; ks musse „eine bessere Verbindun mit Berlin ber teilt wcrden und nicht eme Verschlechterung. Es wäre daberf bsdaucriick)“ wenn die Görlißer e nicht mehr auf die Stadtba TITTEN???" drYrrxJLuT der GZrlti, er Yukon nzüßten mindestens Säm .;gen 8 er en, un e e m ten "b nach Breslau verlängert werden. Z 9 ß n er EMW WW rtion ens-

Der Titel wird genehmigt und über die sprechend dem Antrage der Budgetkommisfion bes losen.