„ IVWbÖkungdazu übernommen, ich habe nur eine Besorgniß, ich miiß'vielfaÖmit Zahlen» operieren, es ist unmöglich für mich, daß ich diese Masse Zablen' alle im Kopf behaxien kann, also ich muß um * _ Verzeihung bitten, wenn; ichctuxa8 «. ars ich;; das sonst zu thun „ pflege, von meinen Notizéii' Gebräücv'“ machen" werde.
Zunächst ist es auffällig, daß der Herr Abg. Bachem die beiden Etatstitel 113 und 116 vergleicht; das ist, wie ich glaube, nicht ganz richtig." Ich werde das nachher nachweisen. Mun er es aber thut", so frage ich mich, weshalb er bei dies er Vergleichung auch das Extraordi- narium heranziebt. Ich frage, was hat überhaupt das Ertraordinarium mit diesen beiden Titeln des Ordinariums zu thun? Garnicbts. Ich will aber auf die Angaben, die der Herr Abg. Bachem aus dem Extraordinarium gemacht hat, näher eingeben. Wenn Sie die be- treffenden Zahlen ansehen, finden Sie schon auf der zweiten Seite
unten beim Extraordinarium unter 11, Position 3, die Scbloßkirche ' zu Wittenberg in den späteren Jahren ebenfalls, sodaß im Ganzen eine Außgabe angesetzt ist für die Schloßkircbe zu Wittenberg, natürlich zu Lasten der Evangelischen, mit 39 500 „M.
*Nun, meine Herren, ohne jeden Zweifel und unbestritten ist der Fiskus rechtlich verpflichtet, die Wittenberger Schloßkirche zu unter- halten. Nun hat aber Herr [)x- Bachem auf katholischer Seite die AuSgaben, die kraft rechtlicher Verpflichtung geleistet werden aus dem Baufonds Kap.124 Tit. 1, garnicht mitgezählt. (Hört! hört !) „Wenn man sie auf katholischer Seite nicht mitrechnet, kann man sie auf evangelischer Seite auch nicht mitrechnen. Als o diese ganzen 395 000 «FH. für die Schloßkirche in Wittenberg fallen vollständig weg ; diese Summen sind ganz zu Unrecht bier eingestellt, weil sie aus rechtlicher Verpflich- tung gezahlt werden, und weik Sie die Zahlungen, die aus rechtlicher Verpflichtung zu nußen katholischer Institute geleistet werden, auch nicht mitrechnen.
Im übrigen sind aus dem Extraordinarium in den leßten7 Jahren AuGgaben für Bauten nur gemacht in Bezug auf evangelische kirchen- regimentliche Behörden einschließlich des Evangelischen Ober-Kircbenratbs und für die Prediger-Seminare. Was die evangelischen Kirchenbehörden anlangt, so wissen Sie ja Alle, daß sie bei der Organisation im Jahre 1817 und später 1825 gewissermaßen integrierende Theile der Regierung waren. Das hängt mit der ganzen, mit dem Staat aufs engste verbundenen Stellung der ebangelischen Kirche zusammen, Welche sich jekt, seitdem wir die Synodalvcrfaffung haben, etwas geändert hat. Kurz, die Konfistorialbebörden saßen mit in den Gebäuden der Regierung. AÜmählich hat sich das gkändert; dcr Wirkungskreis der Regierung ist größer geworden, ihr Bedürfniß bat fich ausgedehvt, und die Folge davon war, daß die Konsistorien, die auch mehr und mehr los- gelöst wurden von der staatlichen Verwaltung und eine eigene Kirchen- verwaltung bildeten, eigene Gebäude verlangen mußten und daß man neue Gebäude für die Konsistorien bauen mußte. Nun hat Herr 1)r.Bachem bei seinen großen Berechnungen das Kap. 115 zunächst garnicht mit in Beiracht gezogen. (Hört! hört! rechts.) Wenn Sie gefälligst die Güte haben wviien und fick) die Urberschrift von Kai). 115 ansehen, dann werden Sie finden: .Bistbümer und die zu denselbrn gehörenden Instijute“. Meine Herren, unter diesem Kap. 115 stecken die Aus- gaben für die bischöflichen Behörden, die bischöflichen Klerikal-Seminare u. s. w. - Also, meine .Herren, wenn diese Ausgaben in Kap. 115 stehen, so ist es doch wirklich unmöglich, daß man die für das
evangelische Kirchenregimrnt zu leistrnden Auggaben der evangelisch
Kirche zur Last schreibt, und den Bischöfen oder der katholischen Kirche fie nicht anrechnei, das ist mit ungleichem Maß gemessen. Wenn man nun aber die AuGgaben für die Schloßkirche in Witten- berg, für die edangeliscbcn Kirchenbehörden und die Prrdigrr-Seminare von der Rechnung der Herrn ])r. Bachem abzieht, so blcibt, da er mit Recht, was ich sebr als loyal anerkenne, für den Dom in Brrlin nichts gerechnet hat, im Extraordinarium auch nicht ein Pfennig für die ebangeiische Kirche übrig. (Hört! hört! rrchts.) So gut 111111 'Herr Dr. Bachem mit großer Emphase auf das Konto der katholischen Kirche siebenmal hintereinander das Wort „nichts“ gesexzt hat, ebenso gut hätte er es auch für die cdangelische Kirche thun müssen. (Heiterkeit) Das würde eine ganz richtige Bilanz Werden. Wenn man das Extraordinarium derart weglassen muß, so ist aus der .Necbnung des Herrn Dr. Bachem zunächst einmal der Betrag von 1273 565 „44 einfach zu Gunsten der evangelischen Kirche abzuseßen.
Ganz ähnlich ist es aber im Ordinarium zugegangen. Auch hier müssen zunächst die Ausgabrn für dic Ldangrlischen Prediger-Seminare, da Herr 1)r. Bachem Kap. 115 auf katholischr Seite nicht mit- gerechnet hat, abgeseizt werden Von den laufenden Auögab»; Sie gc- bören bier garnicht her, da auch die bischöflichen Institute [mier Kap.115 nicbt mitgerrchnci sind. Dann fallen wrg 7mal 22 900 „44 für Hofgeismar, 6mal 30 800 0-7. für Soest, 2mal 22 400 0-6 für Naumburg und einmal 15 000 «M für Preetz, das macht zusammen die Summe von 405 300 „(.
Nun bedürfen aber auch auf der katholiscbcn Seite die Zahlen noch einer näheren Beleuchtung. Mein? Heren, im Etat für 1890/91 auf der 2. Seite bczsicbneie Herr 1)r. Bachem es "als cinen Verlust bei Kap. 116, daß 5000 0/6. abgesetzt sind, welche? damals nacb Kap. 124 Tit. 1 übertragrn Wurden. Es handelt sich dabei um die Zahlung Von Mistthosten, dis'dadurck) entstehen, daß der Fiskus bci solchen Bauten, dir auf Grund rechtlicher Verpflichtung geleistet werden müffrn, fich zeitweise und Vergleichsweiss dadurch hilft, daß er nicht Neubauten ausführt, sondern daß er im Einderständniffe mit dcn Bctbciiigtrn einstwcilen Miethskosten zahlt. Diese Mietbskoftcn wurdrn früher aus Kap. 116 bestritten, und seitdem aus Kai), 124 Tit. 1. Wsnn Sie die Ueberschrift don Kap. 124 ansehen, wcrden Sie finden, das; dirse Mirtbskosirn dabei ausdrücklich rrwäbnt sind. Man kann darüber streitrn, _ ob man diese Urbcrtragung wirklich als eine Minderung der Leistungen drs Siaats fiir die katholische Kirche anfrben kann. Thur man das abcr einmal, wie Herr 1)» Bachem, dann muß man auch konsrquent sein. Was macht dcr Herr Abg. Dr. Bachem nun? Jm Etat von 1892/93 wurdrn 47 632 „46 bei Kap. 116 mcbr bewiüigi für 121 rheinische Piarrer. Darunter be- fanden fich 25700 „10, die vom Kap, 124 Tit. 2 nacb Kap. 116 übcr- tragen wurdkn. Diese 25700 „40 rechnei Heir O1*.Bach€m ('infää) gar nicht mit, er zieht sie nicht in den Bereich seiner Bercchnungrn. Wenn man es aber als einen Verlust bei Kap. 116 bucht, daß 5000 „16. nach Kap. 124 Tit. 1 übertragen smd, dann muß man doch konicquent sein und es nun auch als einen Gewinn bei Kap. 116 anrecbnrn, wcnn dahin von Kay. 124 Tit. 2 25 700 «16 übcriragsn werden. Das ist doch eine Rechnung, die unzweifelhaft richiig ist. Dirser Brirag Von 25 700 „jr., muß nach den eigenen Prinzipien des Herrn 1)r. Bachem auf der katholischen Seite angerechnet werden. Dann steigert fich aber die
. ch1X1J31165*;.-Ü und im Oxbißiakju'm d'er Beléaß“ von 405300)“, ' züfamiiiien, 1 658 465 „M, abgesetzt werden, sodaß überhaupt nur
katbbliscbx Gesammtrate um den Betrag twn fünfu'tal 25700 .“, das macht zusammen 128 5009411. In dem Gesammtabschluffe des Herrn Dr. Bachem muß-daber auf der evangelischen Seite das Extraordinarium
noch bleiben für die Evangelischen 482511 „56. (hört, böri! rechtö) und auf katholischer Seite, wie ich eben nachgewiesen habe, 237 701 Mark. Diese Summen, meine Herren, entsprechen fast ganz genau dem Verhältniß von 1 zu 2, weiches ja nach der Bevölkerungs- ziffer Herr Dr. Bachem seinem eigenen Vergleich zu Grunde gelegt hat, sodaß nicht der mindeste Grund vorliegt, sich über die Jmparität des preußischen Staats und Etats zu beklagen.
Meike Herren, 0114: derartigen Vergleichsstatistiken haben etwas ungemein Mißliches, denn bei allen diesen Aufstellungen kann die Eigenart jeder Kirche, ihr besonderes Bedürfniß, das von Herrn Dr. Bachem so sehr angegriffen wurde, was ich aber für vollkommen richtig Halte (sebr richtig !), - es kann die ganze historische Entwicke- lung niemals auNeichend gewürdigt werden. Deshalb hat auch die Staatsregierung es nie unternommen, solche gegenseitigen Aufrechnungen aufzustellen. Da nun aber eine solche AufsteUung einmal gemacht ist, und da sie ja nun auch an die Zeitungen gelangt ist, deren Redak- tionen wie Leser gar nicht in der Lage sind, die Kenntnis; unseres Etats, der allmählichen Veränderungen der einzelnen Kapitel und der Dinge, die darin stecken, zu haben und deshalb eine Kontrole und gewissenhafte Prüfung eintreten zu laffen, so sehe ich mich genötbigt, die Sachen noch näher klarzustellen, (Sehr gut! links.) Das ist das bauptsächlicbste Bedenken, welches ich gegen diese Aufstellung und ihre Publikation gehabt habe; das ist der Grund, “weshalb ich wünschte, man möchte eine solche" Aufsteüung überhaupt nicht machen, weil ich fürchte, daß sie nur neues Oel in das Feuer konfesfioneüer Empfind- lichkeit gießt. (Sehr richtig! links.) Das möchte ich nicht, und des- halb babe ich die Verpflichtung, das weiter zu verfolgen.
Nun fühlte Herr Dr. Bachem ja nach dem Schlusse seiner Aus- führungen selbst, daß es bedenklich ist, das Kap. 113 mit dem Kap. 116 allein zu vergleichen. Er zieht also schließlich auch noch Kap. 115 heran: auf katholischer Seite Kap. 115 und 116, auf evangelischer Seite Kap.111, 112 und 113. Damit begiebt er sich 0er auf einen Boden, der für ihn selbst nach meiner Ueberzeugung höchst be- denklich ist.
Der Etat für 1896/97, also unser Entwurf, seßt aus in Kap. 111 159000 - ich nenne n'ur runde Zahlen -, Kap. 112 1241000, Kap. 1131615000, zusammen 3016000 0-6 für die evangelische Kirche. Auf katholischer Seite Kap. 115 1256173, Kap. 116 1295 457 „16, zusammen für die katholische Kirche 2551630 014 Wenn man nun die Seelenzabl nach dem Muster des Herrn Dr. Bachem zu Grunde legt, so dürften die Katholiken, wenn die Evangelischen 3 Millionen bckommrn, nur 16 Millionen bekommen; da der Staat ihnen aber 25 Miklionen jährlich zahlt, so wäre nach Herrn Dr. Vachem's eigener Rschnung dies jährlich 1 Million zu viel. (Hört, hört! links.) Diese Summe würden die Katholiksn einfach gegen die Edangeliscben zu viel bekommen.
Nun sucht fich Herr Dr. Bachem dadurch zu helfen, das; er sagt: ja, die Leistungen in Kap. 115 berubkn auf rechtlicher Verpflichtung, während er dies für die Leistungen aus Kap. 111 und 112 nicht an- erkennen will. Ich gebe zu, daß die katholische Kirche auch darin Vor der evangelischen bevorzugt ist, daß ihr die Leistungen für ihr Kirchen- regiment dauernd als Doiationen gewährleistct sind, während auf evangelischer Seite bei Ciwaigen Neuaufwendungen jedesmal sorgfäiiig geprüft wird, ob man nicht bier und da etwas sparen kann. (Srbr gut! links.) Auch der edangeliscben Kirche sind aber durch die Säku- larisation sebr erhebliche Güter gcnommrn worden, im Edikt vom 30. Oktober 1810 wurde der ewangcliscbrn Kirche dafür die binrrichrndc Belohnung de'r obkrsien Kirchenbebörde und die reichliche Dotierung der Pfarreien vrrheißen. (Hört, hört! links.) In jeder edangeliscben Synode kann der Hérr Abg. 1)r. Backyrm börcn, daß auch die Evan- gelischen sich fiir ihre Fordcrungcri an dcn Staat auf die Säkulari- sation brrufen. (Sebr richtig!)
Es handelt sich schli€ßlich bci diesrm yon Herrn 1)1'. Bachsm so sehr betonten Grsicbtspunkt vicl mchr um einen formellen als um einen materiLÜen Unterschied.
Nun geht Herr Dr. Bachem schlicßliöb auck) ibaisäcblicb sslbst an die Vergleichung don Kap. 11], 112 und 113 auf der eincn Sriie und Kap.]15 und 116 auf der andrrrn Seite. Er vrrlangtaber, - und das ist wieder ein bcdrnklichcr Punkt -, daß dann für die Evangklische'n noch angerechnet Werdcn soUcn aus Kap. 124 Tit. 2, Vikariatsfonds, 200 000 .,“, Tit. 7, ';nscbuß zu dem Pfarrwittwen- und Waisenfonds 1 074 739 «ja, Tit. 8, Unterstüßungsfonds für Wittwen und WWW 200 000 „M, und endlich Stolgebübrenablösungsfonds 1500 000 „46, zusamme-n 2974000 „16 Diess Summe solle dert Evangelischen aucb angkrcchnrt werdcn. Wénn man mm diLse Posicn der ebangelischen Rate zurrchnet, so stellt fick) die rbangeiisch Seite auf 6 Miüimien, die katholische nur auf 2x Millionen; dann würden also danach die Katholiken wirklich FMiUion zu wenig crbaltrn. Nun kann man aber, glaube ich, wknn man einigrrmaßen billig sein wil], den SwigebübrknAblösungdfonds doch unmöglich bier zu Lasten der cvangrliscben und zu vasirn der katholischen Kirche in R€chnung zikbcn. Der Staat hat ja der katholischen Kirche, den Hrrrrn Bischöfrn, dieses Geld angrboten; er hat ihnrn gesagt: wenn Ihr zu dkrnselbc-n Zwrck, wie wir es für die ewangeliscbe Kirche gegeben babrn, das Gold gebrauchen wollt, so soÜt Ihr es Haben. Das ist bis jrßt nicht angenommen, daiür könnkn wir do:!) nichts, diesc'n thrag kann man doch unmöglich drr evangclischsn Kirche als brsondere Bedorzugung znr Last legen. Das scheint mir nicht gerechtfertigt, und das scheint mir eine unbilligc Anrccbnimg zu sein.
Wenn man nun aber wirklich das Kap. 124 anrccbni'n wil], dann kommt noch ein anderer Bstrag in Frage, den ich nicht Uiirrwäbni [affen darf, nämlich diejenigen Summen, welche für Pfarcwiitwrn und -Waiscn geßebcn wrrdcn. Es ist doch nicht biUig, Wynn man für die katholische Kirchc, die solche Bedürfnisse gar nicht Hat, dirsclbcn Miitrl und Bcirägr Vcrlangt. (Sehr richtig! rechts und links.) Die katholischen Gcistiicben haben mm einmal keins Wittwen und Waisen. Wir können unmöglich cine'n Etat für die Katholischen und einrn für die Evangelischen. machen, vielleicht auch noch cinen für die Jadsn, wia das frübkr einmal Von Hcrrn Richter ganz richtig hervorgehoben ist, daß, Wenn wir auf diesen Boden treten, wir cigenilick) 3 der-
schiedene koufesfioneüe Etat? machen müßten; das wäre eine schöne Wirtbscbaft. Es ist aber schlicßiick) garnicht zu begreifen, warum wir
«sammengezogezi, welche
1-
noch weirer zurückgreifen sollten. Ick; habe hier eine Zusamtitknftellung' *
aus den Etats bon 1849 bis 1897 ; darin sind alle Ausgaben zu- , _ der Staat für die beiden Kirchen geleistet bat; auf; "evatiödjii-ckéé' Seite sind diäéyig'en Ausgaben xufnmw-anefaßt, welcbe heute““ in den Kap. 111, 112“ und 113 enibalterr 11:8“, und auf der katholisrben diejenigen der Kap. 115 und 116. Daß Kap. 124 ist nach dem Vorbilde des Herrn Dr, Bachem zunächst ganz unberück- sichtigt gelassen; das Extraordinarium ist für beide Konfessionen mit- gerechnet. Da die Feststellung der Etats vom Jahre 1824, also Von der 511119. (16 80.111136, an bis zum Jahre 1849 eine ganz andere war als heutzutage -- wir batten damals noch kein Parlament -, so ist es mir in den 4 Tagen, welche niir zur Prüfung der Rechnung des Herrn Abg. 1)r. Bachem zur Verfügung standen, absolut unmöglich gewesen, diese Etats genau zu durcb- forschen. Ich habe daher die Summen des Etats von 1849 als maß- gebend für die Zeit von 1823 bis 1849 angenommen. Es kann nicht zweifelhaft sein, daß sich Herr Abg. Dr. Bachem jedenfalls über diese Berechnungöweise nicht beklagen kann, wenn man die Beträge des Jahres1849 einstellt. Im wesentlichen babenja die Auggaben für die Kirche seit 1824 festgesianden; die Evangelischen Haben jedenfalls vor: ausficbtlicb in den Jahren von 1824 bis 1849 nicht so viel bekommen, wie im Jahre 1849. Wenn man nun dergestalt die AuSgaben zu- sammensteth, so stellt sich Folgendes heraus: in den Jahren 1823 bis 1897 sind vom Staate bezahlt für die evangelische Kirche 122 Millionen Mark und für die katholische 179 Millionen Mark. Wenn die evan- gelische Kirche 122 Miliionen bekommt, so dürfte die katholische Kirche nach dem Prinzip des Hrrrn Abg. 131". Bachem der Seelenzabl nach nur 61 Millionen Mark bekommen. 118 Millionen Mark bat sie dabrr zuviel bekommen in den letzten 73 Jahren. (Hört! hört!) Wenn man umgekehrt die tbntfäcblichen AuSgaben für die katholische Kirche mit 179 Millionen Mark zu Grunde legt, so könnte man wieder - unter Zugrundelegung des Prinzips der Seelenzabl - den Schlyß machen, daß die evangelische Kirche eigentlich 358 Millionen Mark hätte bekommen müssen; sie hat aber nur 172 Miliionen bekommen. So könnte man, wenn man nach dem Muster des Herrn Bachem verfahren würde, sagen: die evangelische Kirche hat in den leisten 73 Jahren zu wenig erhalten 236 Millionen „M (Hört! hört! rechts und links). Die Differenzen, die sicb bei dieser Art der Berechnung zu Gunsten der katholischen Kirche ergeben, sind so bedeutend, daß man unbedenklich noch die gewünschten Außgaben aus dem Kap. 124 mit in den Kauf geben kann - ck handelt sich bei den von Herrn Bachem gewünschten Ausgaben zusammen um rund 16 Millionen Mark. Wenn man auch diese noch anrechnet, so steigt die gesammte Artsgaba für die evangelische Kirchr von 122 auf 138 MiUionen. Die katholische Kirche hätte dann nach dem Prinzip des Hrrrn 131". Bachem, dcr Seelenzabl nach, immer nur 69 Millionen zu branspruchen gehabt, fie hat aber 179 Millionen bekommen, mithin 110 Miliionen zirviel. Diese Zahlen sind sehr überraschend und frapvani. Aber noch überraschender ist die Tbatsacbr, daß die evan- gelische Kirche während dirser ganzen Zsit sich niemals über Jmparität beklagt bat (hört! hört!), und daß auch auf katholischer Seite gar keine Paritätsbedenken cs gehindert Haben, dieses Plus anzunehmen. (Heiterkeit.)
Ich hoffe, meine Herren, daß diese Zablrn, so wenig Werth ich ihnen aktuell beilege, docb dazu beitragen wcrden, Herrn Bachem zu überzeugrn, daß der Weg, den er bier eingeschlagen bai, nicbt gerignei ist, rin friedliches, gemeinsames Arbeiten zu fördern. Meine Herren, mit solchen Rechnungrn, wie Herr Dr. Bachem fie aufgestelit hat, kann man den konfcsfiorrelicn Frirden in Preußen nicbt fördern. Gcrade das aber, die Stärkung des konfrssroneürn Friedens, für den sich gestern Herr 1)r. Porsch zu mcinsr größirn Frrude angesprocben bat, ist es, was auch ich anstrrbe. Diese Förderung des koniessionellkn Friedens ist auch das Bestreben der Königiickprn Staatsrrgierung. Ich kann mich nur mit der bcrzlicbrn Bitte an das grsammte hohe Haus wenden, uns in diesem Bkstrebcn mit allen Kräften und auf alle Weisa unterstüßen zu wollen; damit wird dem Wohle des Vaterlandes und wird unserem Volke, auch dem katholischen, in Wirklicbksit weit mehr gedient sein, als mit ablcn Rkkriminationen wegen angsblicher Jmparität. Nein, meine .Herren, laff-xn Sie friedlich uns zusammen arbriicn. Verlangen Sie von 11:18 eine gerrcbte und billige Bc- bandlung, und die soll Jimcn werden. Dafür wiÜ ich alle meine Kräftr einsrizcn, freilich obnc Prrisgcbung dcr Staatsbobeit und mit der Rücksicht auf die cbangcliscbe Bevölksrung. Dann werden wir in der That gemeinsam wirken können, aber auch nur dann. (Lebhafte: Beifall rkchts 'und links.)
Abg. ])r. Sattlrr (ni.): Heute bat uns Herr Bachsm rasch zusammrngetragene Lesrfrücbte aus dem Etat Vorgetragen. Aber ich hatte den Eindruck, daß er fick) dcn Etat ch Kultus-Minisicriums ziim ersten Male angesehen [ck0er muß, dénn sonst würde er die neue Entdrckung von drn Dispofitiorrdfondß nicbt vorgetragen babcn. Ich war etwas rriitäuscht diirch die Rede des Herrn, Bachem, nachdem Herr Porsch schon geitcru auf diese ere [) ngewissen hatte mit dem Gedanken: nach mir kommt der Größere. Dcr leiste Tbeii sriner Rede, wo er mit dem ibm innewobnenden Brusiion sprach, war auf der Höhe, 0er der Rest war so, daß ich brdanere, daß er nicht Linen Kursus in_ der Budgctkommission bei Herrn von Harne genommen bat. Er 1)at wobl nur rim'n Mann bingesrßi, drr das Mrhr oder Weniger cm drn einzelncn Titeln abgeschriebsn nnd zugrzäbit hat. Wie glücklich ist die katiWiiscÜZ Kirche, daß sie auf Grund r€chtlich€r Verpflichtung Millioncn erhalten hat und die evan- Mlische Kirche nicht, die sich immcr an die Milde des Staats halten mußte! Die cdanaelischen- Geistlichen baben Frauen und Kinder, dic katbolischen Gristlichen nicht. Eltern und G?- schwister 505311 die cdangelifcbcn Geistlichen auch. Die Stdlgcbübrrn kann die katholische Kirche 19er Augrnblick babkn, damit hat fich sogar der bartbcrziae Finanz-Ministrr einverstanden erklärt. Rechnet man richtig, so ist die katbolisäye Kirche außerordentlich bxdorzugt, und für die katbolifcbcn Schulbantrn ist auch mehr ausgegeben als für dir. ewangciisckyen. Ich habs nichts dagegrn; ich beabsichtige niclit, dic Fordcrung zu stellen, das; man dir rvanaeliscbr Kirche mehr be- denksn solle, ici) folgere iiur, daß es dcrfcblt ist, solche unrichtigen Be- rechmmgrn aufosteÜrn. Was hat Hcrrn Bachem dazu veranlaßt? Er hat gesagt: wir müssen dic katholische. Bkvölkerung dadon iiber- zeugen, daß eins „solche parlamentarische Vcrtrx-tung wie das Zentrum bier itotbwrndig ist. Das war der Hauptgrund. Herr Bachem wil] nieht das Bedürfnis; maßgebsnd sein lassen, sondern die Leistungsn. Wie stark müßte dann aber die Einwirkung BFI Staats sein aiif die einzelnen Geistlichen? WWU fur katlwiiscbe Kindcr krink Sckwlrn gebaut wkrden, so bat er Recht, darüber zu schrei€n. Wenn er bezüglich drr Schulauf- sicht einc Aiiscinanderklaubuna verlangt, so kann ich nur sags"; die Aufiicht ist ein wichtiges Staatsrecht, wobei die Beschaffc'nbélk dcr Psrsönlicbksit in Betracht kommt; der Staat muß sehen, ob der
Aufsichtsbeamte die Rechte dcs, Staats" vertritt grgri isdkk“ mann. Der Erlaß von 1876 ist von Herrn Bachem und HUM
uns nur auf die leyien 7 Jahre beschränken sollc'n, warum wir nicht
Von Jazdzewski bereits erörtert worden. Ich habe ein gewisses
„
- Mi trauen ?eßenüber der Schulverwaltun ?
4- . **
„ r.
. , daß e die S ul- _auf cbt zu r m die geistlichen Hände HY. De Bebaupténg, da der Erlaß die Aufrechterbaltung der taatSomnipotenz beab-
fi tige, ist, durchaus unrichtig. Die Verfassung überläßt der Kirche 'am die Leitqng, aber nicht die Ertbeilunßl des Religionßunterricbts. Der Staat muß doch mindestens eine nzeige erhalten, Wer den Nellgionöunterrtcht leiten sol]. „ Auch darüber hat man sich schon beschwert. Es'sollte ja auch wohl ,nur die Noihwendigkeii des Zentrums bewiesen werdxn, wßnn die Herren die Aufhebung des
classes verlangen, obgleich kein einziger Beschwerde- und Streit- 'iaÜ vorgekommen ist. Fett von Jazdzewski verlangt immer nur sein e t!“ Getern wurde schon ein besonderer
Vertreter der polnischen Interessen verlangt. Das bedeutet doch ein bxsonderxs Vorrtzcbt für die Vertretung der Polnischen thwnalitat. Es wird wohl niemals Neigung zu einem olc_ben Experiment vorhanden sein; aber man sieht, wie weit die Pratensionen geben. Die Polen haben verlangt, das; die Regierung den Beamter) den Beitritt zum Verein zum Schuße des Deutsch- tbums verbieten sOÜ- „Ick hyffe, die Beamten werden nach den Aeußerungcn des Ministers wissen, was sie zu thun haben. Die Wiener Vertrage und die Deklarationen sind vorgelegt worden. Das ist 1886 schon alles widerlegt worden vom Fürsten BiEmarck. Wo blieb der Utitertbanenetd wahrend der polnische'n Revolution? Dama'ls sind die Versprechungen vrrfallen. Besonders die polnischen Geistlichen mussen wir uns genzru ansehen; denn sie haben für die Yolonifierung _der Deutschen eifrig qearbcitet. Ich erinnere an die
romber er, fur deren Polonisierung die katholische Geistlichkrit belobt wurde. er allen Gesetzen mussen. wir uns fragen, ob wir nicht an ngend_ einer Strüe „dem "machjigen polonifierenden Einfluß der katholt eben GL,!sUtcbkxlt Tbur und Thor öffnen- Geistliche, die den
Deuts en zu Liebe keinen deutschen Gottesdienst abhalten, ziehen sich den Haß der polnischen Bevölkerung zu; ich erinnere nur an den Meineidsprozeß 'in Stubm. Der Absage des Ministers an die Polen kann ich nur „im Namen meiner Freunde die Anerkennung aus- 1prcchen. WU" haben schon dem Vorgänger des Ministers warnend zygerufen, den Polen nicht den kleinen Finger zu bieten. Wir haben vdr der „Ernennung eines Erzbischofs ge- warnt, der bisher diE, emsertigsten polnischen Interessen Ver- treten hatte. Es gkkelcbt U11? daher zur größten Genug- tbuung, daß die Regieriing wieder Line so strenge Haltung angenommen bat. Denn wir find der Meinung. daß bei dem großen Alter der polnischen Frage 95 auf eine konskquent fortgeseizte Haltung ankommt, und daß, mcth mehr zu beklagen ist, als daß diese kon- sequente Haltung nicht „immer beobachtet ist. Wir können uns nur freuen, wenn die Regierung wieder anknüpft an die Zeiten von
lottwell zum SchutZF dcs Deutschtbums. Die Herren von der
echten, wrlcbx sich fur die' Einbringung des Schulgesetzes cingelrgi haber) mochte ich _daran erinnern, daß auch bei diesem Punkte die pdlitiiche Frage 111th 'außr'r Acht zu lassen ist. Die K*onserdativen hatten sich wahrscheinlich einen Theil der Bestimmungen des Schul- aeseßentwurfs nicht challrn lassen. Aber damals waren die Gemütbrr so errkgt, daß der Kamyf ein außerordentlich brißer geworden wäre. (T_s war ein Akt 'der-Wrisbeit, daß der Kaiser den Zankapfel binwe - raumte. Es mag ja einmal die Zeit kommen, wo man an sol e Fragen wiedrr herantreiezi kann. Jetzt würde uns der Kämpf wieder 0011 nxuem trennen. ,Die Haltxmg drs Zentrums müßte die Herren bedenklich machen, mit ihm zuiammrn ins Horn zu stoßen und eine neue Schulboclage zu Verlangen. Wir wollrn keine neue Schul- vorlage. Wir „werden stets auf der Seite derjeniaen sieben, welche auf dem Gebiet _der Schule die Re'chte des Staats hochhalten. Das thun rbir nicht „0115 Abnkigung grgcn die eine odrr andere Konfession, sondern weil 1:0(1) unserer Ansicht der Frirden nur aufrecht erhalten werden kann, _wrnn die starke Hand des Staats die Kon- fessionen zwingt, auf Einander Rücksicht zu nehmen, wenn der Kon- fesäorlsbader aus der Schu_le fern gehalten wird.
_ Abg. Langerbans (_fr. Volköp): Am Kulturkampf beibeili en wir uns nicht. Wenn Herr Bachem die Orden dem VereinSgk eß uniersteilen wil], Yo sollte er daran drnken, daß das Strafrecht die Grlobung des,Ge orsamsgn' ausländische Obere verbietet. Konfessio- nr'lie Gymnasien bqben wir in Berlin überhaupt nicht. Herr Bachem will kon_f€1sionel]e chhbofe ; „hier in Berlin verlangt man aber, daß die politischen Gemeinden die Kircbb'o'ie einrichten. erner wendet sich dqnn grgen dix Praxis der Sckyulverwaltung bezüglich drs Religions- unicrriYiH der Kinder der_Disfidenien und führt dabei Folgendes aus. Seti der ersten Erklarung ch Ministers sind vielfach Prozesse entstanden izxid bald so, bald so cnisckyiedrn. Wenn die Sacha io zweifelhaft 111, dann muß der Ministeck daran danken, durch (Geseye Odkr Vkrordyungcn zu bclfßn; Dic brstrbende Unklarbrit kann nicht bestehen bleiben. Dsr Miiiisirr will prüfen, ob der Unterricht, der, denthndxrn vdn _Dikfidrntrn außerhalb der Schule er- tbetlt wrrd,' em religibier ist; da nahm doch das AUgrmcine Landrecht eweii andercn Standpunkt Lin, indrm rd jcdkn Zwaiig in religiosrn Dingen Verwarf. 'Wenn ('s iiberhaupt erigions- freidcit geben so!], dann darf kein Mensch über die Rcligion Links Anderten aburtbrilrn. Dcr Minister bai wvbl die Kirche und die Religion verwechselt,. DW Kirche ist der Ausfluß Links i'c'ligiiissn Be- strebens, aber es giebt auch außerhalb drr Kirche Rriigion. Wenn diircb das _Vorgsbcn der Orthodoxen die Liberalcn jt'1510115 dcr Kirche binauögcdrqiigt wcrden, so werdkn sie besondere Kirchen gründrn odkr 30 den Fréireligiojcn übertrcirn. Und wir Wordrn es uns scbr drr- bitichr, daß wir drmm keine Rcligion mrbr haben. Sobald bier die Religionsfragkn agsgeworikn wc'rdcn, dann cntbrrnnt der Streik drr Parteien. Jede Kirch€ irritß, wie Hkrr Stöcker “einmal sagt?, cinr sireiirnde Kirche sem. Sic werden msinrn Rail) ni annebmrn, ick) wiÜ ibn abxr doch vorbringen: machen wir es doch äbnlicb wie in dem kgtbolifchen Frankreiäx. Dort ivcrdsn in dcr Woch? 5 Tage Unterricht eribsilt und em Tag wird frrigrlasii'n für den “.)ii'ligions- unterricht "arb drn Wimschsn der Eltern. Der ReligionrunirrriM darf aber nicht konfessionell sli". Die erigion gcbört nicht auf deri Markt., Ich hoffe, der Minister wird sich die Angelc'genbeit der Disfidkntenkmder noch einmal überlegen.
Minister der geistlichen 2c. Angelegenheiten Oi“. Bossr: Nur ganz wenige Worte.
' Herr 1)r. Langcrbans thut mir wirklich Unrcchi,w€11n cr Von mir an- nimmi,daß ich mir anmaßte, bon irgend :*".rm Aikitmc'nschcn zu bebaupirn: du bail überhaupt kcinc Religion. Das würdc ich der Pcrsöniicbkcit g'kgrnübrr nie thun. Etwas Anderes abrr nr (5: - ich habe rs schon Lkiltilal ausgeführt - wenn nach unssrkr Vcrfaffung drr Religions- unterricht ein integrierender Theil drs oblixiawrischrn Volksschul- unterrickyts überbaapt ist, so muß ich dafür sorgen, das; jedes Kind entweder den ReligionsunteiriM der Volksschir bckommt oder, ivrnn “5 dikscn nicbt crhalirn kann, rincn cntsprcckßrudcn Ersay- U'ÜkkkiM- An diesen Ersatzunirrricbt - darin grbc. ici) drm :Hrrrn Abg. Dr. Latigerbans ganz Recht - kinn ich *" BSng auf die Strenge der Konfrsfionaliiät nicht den glcickwn An- sYkUck) machen, wie in drr Volksschule und in der Kirche; ich lasse da die größte Freiheit. Aber einen Anspruch muß ich crhcbrii: drr Eksaßunierriclyt muß Rcligionöuntérriäyt skin. Und nun, meine Hrrrrn, kann ich mir eine Religion überhaubt nicht denken obne Gott; das ist das Minimum: die Anerkennung der Goitbeit. Nun ist cs aber hier in Berlin in der That Vorgekommen, daß man von ,mir
vekléugk bat, die Kinder von drm Religionsunterricht in der Volksschule SU dlrpensieren, damit fie den Rcligivnsunlcrricht in der freireligiösen, der dtssideniischcn Gemeinde, wie sie sich hier nennt, besuchen. Dieser RÜlgionMnterricbt wird ertbeilt von eincm Lehrer, der seinem Unterricht ein Lehrbuch zu Grunde legt, in welchem Folgendes sicht:
Wie diese beiden Beweise, so sind sämmtliche „Beweise“ vom
„.,
Gott (Tbeiömus) als eine unbegründete, unwiffenscbaftliÖe Meinung, unseren Unglauben (Atheiömuk)_dagegen als ein Ergebnis; der Ver- nunft und Erfahrung bezeichnen.
(Hört, hört!) Auf diesem Niveau steht das ganze Buch.
Nun muß ich sagen: dies als Religion anzuerkennen, ist mir beim besten Willen nicht möglich. (Lebhafte Zustimmung rechts.) ch ver- achte niemanden, der sich auf jenen Boden stellt; ich will seine sitt- liche Persönlichkeit nicht angreifen. Aber wenn ich als Kultus-Minisier zu enticheiden babe,-ob das Religionsunterricht ist, wenn solche Dinge den Kindern gelehrt werden, dann bin ich außer stande, Ja zu sagen. (Sehr gut! rechts.)
Was nun meine rechtliche Stellung anlangt, so babe ich bier be- reits wiederholt erklärt: Wenn die Gerichte in letzter Instanz zu einer rinderen Rechtsprechung kommen, so bin ich bereit, mich zu fügen. Es ist meine Ueberzeugung, daß hier ein Gewiffenßzwang nicht vorliegt; irn Gegenibeil: aus rechtlichen Bedenken auf Grund der Verfassung bin, ich zu der Praxis gekommen. Und diese bandbabe ich sehr milde. Wir, Haben in den Provinzen eine Menge diffidentiscber Gemeinden, die ihren Kindern dissidentiscben Unterricht geben lassen, der von der Regierung als Ersaßunterricht anerkannt ist. Da werden aber solche Bücher nicht gebraucht.
Nun, meine Herren, so, wie der Herr Abgeordnete 1)r. Langer- bansjes darstellt, als übten wir gegen die Eltern und Kinder einen Gewissenszwang, liegt die Sache nicht. Für die Eltern ist es über- haupt kein Gewissenszwang. (Lebbafteö Obo! links). Denn sie können glauben oder nicht glauben, was sie Wollen; sie köpnen auf Glauben oder Unglauben oder AtheiSmus oder wie sie es nennen,sich bereinigen, wie sie wollen, daran wird sie niemand hindern, ich am wenigsten, ich kann es gar nicht. Wenn aber die Eltern ihre Kinder in die Volks- schule schicken, so schadet es dkn Kindern gar nichts, wenn sie in dem Religidnsimterricbt wenigstens einmal in ihrem Leben hören, welches die „Dinge sind, die die Mehrzahl ihrer künftigen Mitbürger für Religion, für den Glauben ansieht, auf welchem sie [eben und strrbrn wil]. (Bravo! rechts.) Die Kinder werden ja dadurch noch langst nicht grnötbigt, sich diesen Glauben anzueignen. Der Religionsunterricbt wird ja bei den Dissidentenkindern - darüber ta'uscbe ich mich gar nicht - nicht den Erfolg haben, den er bei den Kindern der konfessionellen Eltern haben kann. Denn wenn der Unterricht strebt, eine Innerlichkeit in die Kinder hineinzupflanzen, so wird dem im Elternhause entgegengearbeitet! Ich finde deshalb den ganzen Zustand nicht erfreulich. Aber ich finde es immer noch besser, daß das Kind in den Unterricht gebt und die Kenntnis; won drm bekommt, was die große Mehrzahl des Volkes glaubt, damit das Kind, wenn die Jahre der Entscheidung kommen, sich frei entschsiden kann, ob es auf den Glauben tritt oder nicht. Das, meine Herren, finde ich immer noch beffer, als wenn das Kind in einen Unterricht geschickt wird, der jene Grundsäße Vertriit, die unmöglich in den Kindern einen Funken von dem erwecken können, was nothwendig ist, um künftig auch einmal die Pflichten gegen Staat und Vaterland zu erfüllen. (Lebhafter Beifal] rechts.)
Joi) "kann nicht audcrs handeln nach dem jetzigen rechtlichen Stande drr Sache, als ich gehandelt habe. Ich finde meineSieUung nicbt srbr bequem. Yiir ist es nicht sebr angenehm, daß ich den Eltern sagen muß: ich kann den Unterricht nicht anerkcnnen. Aber nachdem ich diese Thatsachen und diese „Beweise in die Hand be- kommen habe, da habe ich nicht andrrs handeln können, als ich ge- handelt habe. (Lebhaftks Bravo rechts.)
Abg. don Heydebrand und der Lasa (kons.): Jn BLU aus die Dissideritenfrage; "stehen wir auf dem Standpunkt des KUNZE? Mimiirrß. Die". Paritatsklagen babsn wir schon frühc'r gehört; diE Zusarrrnienstellu1rg des „Herrn Bachem bat fich als sehr an- f§chtbar rrwresrwund bat beinahe dan Anschein rrweckt, als wenn die kaiboltscb? Kirche bevorzugt würde. Im Namen meinrr Partei muß ich,mrm Brdauern aussprechen übcr die Rede, welcheHerr von Zrdlrß_ an Unsrrr Pgrtci richten zu soÜen glaubte. ozu kann rs iubrrn, prinzipielle Gesichtspunkte obne Notbwendigkeit zu Erörtern, nameiitltck) dann, Mnn die Dinge oft aufgebauscht und falsch dargrsirilt wrrden, woraus dann eine gewiffr Erregung fol 13 Wenn drr _Vrrsnck) gemacht worden ist, 01183 Licht und (1 en Schaiicn bei “drr Beratbimg des Sckyulgksrßes in einer Wcise zu Vertheilen„ die wir nich_t als berechtiF anerkennen können, so mußtrn wic dagegen Widerspruch erbc en. Ihrer gefährlichen Berrdsamkrit isi es“ zu danken, Herr don Zedlits, daß man W („Schulgech zuruckz'o. Alle Rechte soÜten gefährdet skin, diech-rcibkid des_ Gcwisiins u. s. w., und ck hätte fich wabr- i-bemlicb bei nabcrrr Betrachtung herausgesteüt, dafi davon imm? Rede war. Herr von Zedliiz hat durch seine Rede das Zysaxnnrngebrri dcr Pa'rteierr nicbt gefördert. Er weiß, daß die Ptstat gegen die Krone sich nicht bloß auf ihren gegenwärtigen Träger Ersirrckt, sondrxrn auf das ganze Hobenzoücrnsche Mus. Was bsdeutei da kme sqlche Klassifizierung drr Regenten! .„arum wirft "."? Herr von 3001113 das Ziisammrngeben mit dem Zentrum Vor? Wtr'wcrden uns dadurch nicbt beirren lassen. Wir haben gewisse Yerbindungsvimkte-mtt drn Mittelpartcirn, aber auch große Be- rybrungßpiinktx mit drin Zc'ntrum. Wenn es sich darum handelt, cm? christlich io_nfcs11_onel]€ Schule'zu stabilisieren, so ist dies in der jeßigey 3le cn) 3181, so wichtig, daß auch die freikonserdatide Partei dabei mitwirken darf. Herr von Zediitz hat es als einen Akt brsondrr-Zr Siaatswsisbeit bingestrlit, das; die Vorlage zurück- grzogcn wurde. Ick) Versagr es mir, die Konsequenzrn daraus zu ziebkn. Aber welches Zsugnrß steklt cr uns aus, die wir das Gesetz noch immer vrrtrrien, Mun er für sich ailsin die Staatsweicxbeit beansprucbti'Wir wisse'n 011ch,was dem Staatfrommt. Wir kennen die Bedeutung emcr christlichen Schul? für din Staat, und wenn wir eine sqlcheUEchule wolien, dann_müffcn wir die Konfrqucnzen ziebrn und müssen dic'Kircbc mitwirkrn lass"; Es ist ein unveräußsrlicbcs Recht der chr1stltchcn Clicrn, daß die Kindrr in dkn Lebren ibrsr Kirche Crzo en wcrdsn._ Hatte es sich darum ebandrlt, Mißbräucbe der kirchli en Befugnisse zu derbindcrn, so Fätie fich wo)l eine Form finden lasen, um dem Staat urid der Kirche ihre underäußerlichen chbte zu wahren. DcSivrgcn ware es nicht nötbig gewesen, diescn großen Gesrßrntwurf faUc-n zu „lassen. Herr Bartels hat das, was wir zu sagen baticrz, beicits beim Lebrerbrsoldunßsgrseß auscefübrr. Der Kultus-Mimsicr bat cs„so dargestellt, als o der konfessionelle Frieden durch die Vdrlagc gcfabrdet würde. Das war nicht der Fall und wird auch jilcht der Fall sein. Die Gcgnsr und Freunde haben sich nicht gelrcnnt, _ Wie ein 001"])1;1§ L*)Uungc-zlioornm und Saßbolioornm. Dcr KultlZS-Mtnistkk'blkffk, daß wir dem EvangelischenKultuvainister folgen wurden. Wir brauchen einen christlichrn und einen mutbigen Fi'uitus-N-kinister, einen Kultus-Minisier, der sich sagt, daß keinem KultuÖ-Mmister je cine größere Aufgabe gestellt war als diese; eine Aquabe, Herr Kultus-Miniter, um die, wie Jbr Vorgänger Sie bclc)rt bat, auch_ zu fgllrn eine Ehre ist.
Dararcs mird cm Vert.».gungsantrag angenommen.
Persönlich bemerkt
Ab . von Eynern: Herr Bachem meinte, ich wäre mit der katholisiben Prrsse nur dann z"ufriedcn, Wenn fie mich für den größten Parlamentarier Europas erklarte. Ich würde Herrn Bachem darauf gern antworten, aber nachdem er vom Kultus-Minister so todt-
Daseinottes mißlungen; deshalb können wir den Glauben an
geschlagen ist, natürlich mit AuSnahme seines Mundes, verzichte ich
' 1
darauf. Seine Ausführungen stören meine Nacbtrube nicks“- nur eschehen, wxnn ich daran denke, daß in den preußis “ * W der echenunterrrcht so schlecht ist, wie der, den Herr'Bachemaki
noffen bat.
Abg. Freiherr von edliv und Neukir : Da mBariel!“ neulich obne Noth die iedervorlegung des SZulgeseZe'sH im Namen d'er konservativen Partei vxrlangte, mußte bekämpft werden, damit nicht eme falsche Meinung über dre Situation entstand. Nach der eben gehörten Rede des Herrn von eydebrand ist es mir dock) zweifelhaft, ob die Fefabrliche Beredsamket nicht eher bei ihm als bei mir zu finden st. Wenn ich einmal beredt ewesen bin so lag das darin, daß ich die Ueberzeu an hatte, daß ck die Wabrbeit vertrete.
Abg. Dr. ' aZem: Ich bitte Herrn von Eynern bis morgen ab- zuwarten), ob ich wirklich so todtgeschlagen bin, w 2 er annimmt. Wenn ich Herrn von Eynern's Nachtruhe nicht gestört babe, so ist mir damrt der größte Stein vom Herzen gefallen, der mich bedrückt.
Schluß 4 Uhr. Nächste Sißung Sonnabend 11 Uhr.
(Fortseßung der Berathung des Kultas=Etats.)
Statistik und Volkswirthsthaft.
Zur Arbeiterbewegung.
_ _Aus Guben wird der „Köln. Ztg.“ berichtet: Nachdem die Einigungsverbandlungen gescheitert find, bat die Tuchfabrik C, L_ehmqnn's Wittwe u. Sohn ihre Anlagen geschlossen und sammÉlterrTArbeitern gekülndigt. W T B
„u roppau me det „„ . . ,': In den Gräli Lariscb'schen Gruben ist die Arbeit gestern früh eingestellt worbex. Andere Gruben befinden sich ganz oder theilweise noch in Betrieb. -- In einer am Donnerstag Nachmittag in Polnisch-Ostrau ab ebal- tenen Arbeiterversammlung wurden die getroffenen amtlichen ?Raß- nabwßn ur Yufrecbterhaltung der Ruhe, wie Entsendung von Milliar- btbeilun en, _ Verstärkung der Gendarmerie und die Schließurig der asthauser ,um 7 Uhr Abends, besprochen; Feichzerttg wurde die_ Arbeiterschaft von den Rednern ur
ube _ermabnt_. Das Oitrauer Revier wurde Nachts von zablreicßen Militarpgiromllen durchstreift. Bis auf vereinzelte Uebertretungen des Koalttronßgeseßes ist,die Ruhe nicht gestört worden. -Vom beuti en Tage wird aus K'QTWLU gemeldet: Die Lage des Ausstands bat Lich verschlimmert. Die Zahl der eingefahrenen Arbeiter ist geringer als Zeßern. Die Aufregung der Arbeiter dürfte durch die gestern erfol te
undigung dreier Arbeiter in Zarubek neue Nahrung erhalten. Öle Ruhe und Ordnung sind bisher nicht gestört worden.
Handel und Getverbe,
Tägliche Wagengestellung für Kohlen und Kors 0 » UinhdeßYuthu'Jd-HZ' OsiirrtsYöcszZen'r nerurnam...ee ', . JSÜLY FUF UsIchlenf- stud (; M n cht rechtzeitig n er e ien am 27. d. . eftellt 4426, t - zeitig gestellt keine Wagen. 5 nich recht
-- Die Vorderhandlungen we en Errichtung einer Vertre- tung deutscher Großindu trieller in Johannes- burg,_ auf welche bei der (Gründung der ()"-SWW] UjujnJ- & .]!ÜUÜUES Sor orabiqn bc]. durch die DrLSdner Bank bin- gewresen _wurde, iLind, emer Melduniz des „W. T, B.“ zufolge, zun) Abschlizß gelangt,. Unter Beibei igung der genannten Korpo- ration [owie der Firnia Fried. Krupp-Grusonwerk, Maadebur , der Sachsischen _Maschine'nfabrik zu CbemniF, der Union Elektri- zitätßgzxsellscbqft in Berlin„ der Aktiengese schaft Bergwerkverein
riedricb Wiibelms-Hiitte in Mülheim a. d. Ruhr, der Firmen elfen u. Gurileaunie in Mülheim a. Rhein und R. Wolf in Buckau- VLYNIM dwxrd 'eZnest beéondeLF ?eieZschafZ begründet, welche die re n . ie er in u rie en er (: ü erne men und on in " Zeit in Tbatigkect treten wird. - sch nachster
Breslau, 28. ebruar. (W. T. V.) Getreide- und -
duktenmarkt. SpZiFritus pr. 100 1 100 0/0 exkl. 50 „ji VerbrthZos- bbgabe311F0 Februar 50,50, do. do. 70 „M VerbrauchSabgaben pr. Fe- ruar , .
Magdeburg, 28. Februar. (W. T. V. “ n er ' Kornzucker exklusive, von 92 0/0 -,-, Kornzuikcr ZexkclkusivlberZTZY/ta' Rendcment 12,50-12,60, Nachprodukte exkl., 75 0/0 Rendement 9,35- 10,45. Matt, Preiie theileise nominell. Brotraffinade 1 25,25. Brotraffinadx 11 25,00. Gem.'Raffinade mit Faß 24,75-25,25. Melis ] mit Faß 24,25. Ruhig. - Robzucker [. Produkt Trans. 7. a. B. Hamburg pr. Fxbruar 12,25 Gb., 12,30 Br., pr. März 12,30 bez. u. Br., pr. Avril 12,40 bez. u. Br., pr. Mai 12,50 bez. n. Br., vr. „OktobewDezember 11,45 bez. u. Br. Behauptet. - Wochenumsqxz tm Robzuckergeschäft 100000 Zir.
Leipzig, 28. Februar. (W. T. B.) Kammzug-Termin- handel. La Plata. (Grundmuster 13. pt. März 3,47Z ,k, pr. Avril 3,478 „ji, pr. Mai 3,50 „;(, pr. Juni 3,50 „Fi, pr. Juli 3,52z „FQ, pr. August 3,55 „16, pr. September 3,55 .“, pr. Oktober 357.10“, vr. November 3,60 .“, vr. Dezember 3,62z „ii, pr. Januar 3,62x „Fk, yr. Februar -,- .“ Umsaß 65 000 kg. Ruhig.
Leipzig, 28. Februar. "(W. T. B.) Der Aufsichtsrat!) der Karnnxgarpspinnerei Stobr u. Co. hat beschlossen, der zum 21'. Marz emzuberufenden Generalversammlung die Vertheilung einer Didtdende von 19 0/9 gegen 7 0/0 im Vorjahre vorzuschla en.
Yremen, 28. Februar. (W. T. B.) Börsen-Échla bericht. Raffiniertes Petro__le_um. (Offizielle Notierun der remer Pctrolsum-Börsc.) Stil]. Loko 5,65 Br. Rus sches Petroleum. quo 5,40 Br. -- Schmalz. lau. Wilcox MF 43, Armour sbteld 29101, Cudaby 301 45, Choice Grocery 30z .,3, White label 30.141, Fairbanks 26 „43. - Speck. Ruhig. Short clear middling lolo 27,1 „5. ,- Reis fest. - Kaffee unverändert. - Baum- wolle. Ruhig. Upland middl. lolo 41 43. - Wolle. Um aß YZFZLM _ Taback. Umsatz 223 Seronen Carmen, 361 Kissten
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,Hamburg, 28. Februar. (W. T. B.) Getreidemarkt. Weizen loko rubig, aber fest, bolsteiniscber loko neuer 154-158. Roggen loko rubrg, aber fest, hiesiger -, mecklenbur er loko neuer 142-145, russischer loko fe_si, 87-90, Hafer ruh g, aber fest. Gerst'e rubig ,aber fest. Ruböl'(unverzollt) geschäftßlos, loko 474“. Spiritus rubtg, vr. Februar-MarHNWF Br., r. März-April16ß Br. pr. April-Mat 163 Br., pr. ai-Juni 16 Vr. Kaffee ruhig.
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-_(W. T. B.) K a f f e c. (NachmittagsberiÖt) Good avera e San vr. Marz 64z, pr. Mai 642, pr. September 612, r. DezImber 518“, Behauptet. -- Zuckermarkt. (Schlußbericht.) üben -Robzucker ]. Produkt Basis 88 0/0 Nendement neue Ufance, frei an Bord Ham- burg pr. Februar 12,173, wr. März 12,20 per Mai 12,40, pr. August 12,70, per Oktober 11,478 ver Dezember 11,45. Ruhig. in deYrBHZZZÖLZJ'oJekirFaTrF*b (W'bZ'WVZ bAuerZis der Südbabn v . e ruar 1 . e r a . . nabmÉ 32330 Fb F u r 6697 F1, Mebrein on on, 28. ebruar. (W. T. B.) 96 0/0 Javazucker 14k tetig, Rüben-Robzucker lolo 12113 ma . - - KUPKE?) 463, PL:. ZZMFUÉU 46T. W T / tt Chile [ erpoo , . eruar. ( . „B. Baumw . 10 000 B., davon für Spekulation und Ex)port 1000 SéleWeriIéxiadv. Amerikaner 1/32._ Brasilianer, Dbollerab und Oomra * u niedri er. . . - Middl. amerikaniscbe Lieferungen: Kaum stati . e ruar ckckck 415/64 Karzferpreis, Marz-April 47/32 do. A ril-Yixai 4 /«-47 ;: do. Mqi-Junt 413/04-47/3: Verkäuferpreis, un -Iuli43Éu-4U/u än er: preis, Iuli-August 43/10-413/e4 Verk uferpreis, ugust-Septem 45/32 do., September-Oktober 43/34 do., Okiober-November Zn/u-Ö 353/04 Kauferpreis, November-Dezember 331/3x Verkäufervreis. _
Liverpool, 28. ebruar. W. „T. B. * W 0 ch en 5 er i cbt. Wo enumsa (enwärtige IozéaÖMY-Éix Woche 58 000), do. von amerikan en 54 000 (51 000), do. füt Eyewi-